Bücher mit dem Tag "neuguinea"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "neuguinea" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Dschungelkind (ISBN: 9783426784747)
    Sabine Kuegler

    Dschungelkind

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Was uns unvorstellbar erscheint – Sabine Kuegler hat es erlebt: Als Tochter deutscher Forscher verbrachte sie ihre Kindheit mitten im Dschungel von West-Papua, bei einem vergessenen Stamm von Kannibalen.
    Bis sie siebzehn war, kannte sie keine Autos, kein Fernsehen und keine Geschäfte. Sie spielte nicht mit Puppen, sondern schwamm mit Krokodilen im Fluss – und erlebte schon früh die alten Rituale des Tötens. Die Natur war ihr Spielplatz, der Dschungel ihre Heimat, der Himmel ihr Dach.

    Eigentlich lese ich eher keine Biografien, aber diese hier hat mich echt neugierig gemacht. Ihre Erlebnisse sind einfach sensationell, teils erschreckend, teils interessant, aber sie sind es auf jeden Fall wert, erzählt zu werden.

    Der Schreibstil ist angenehm und flüssig zu lesen. Es ist in der Ich-Form erzählt und ließ mich eher an ein Tagebuch denken, als an ein Buch.
    Umso besser konnte ich mich hineinversetzen und war gefesselt von ihrer Erzählung.

    Zum Ende hin ging es mir jedoch viel zu schnell. Da hatte ich das Gefühl, sie will zum Ende kommen. Vielleicht wäre ein Schnitt besser gewesen, um die weiteren Erlebnisse in einer Fortsetzung zu erzählen.
    Diese gibt es wirklich und irgendwann werde ich sie sicherlich lesen.

    Insgesamt ein wirklich interessantes Buch, das mir die Tür zu einer anderen Welt geöffnet hat. Von mir gibt es vier Sterne.

  2. Cover des Buches Dein ist das Reich (ISBN: 9783548066844)
    Katharina Döbler

    Dein ist das Reich

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Schroeder

    Dein ist das Reich von Katharina Döbler

    Ein sperriger Roman über Mission, Kolonialismus und die Last der eigenen Familiengeschichte.

    Die Missionen in Papua Neuguinea, aufgebaut und durchgeführt von Missionaren aus Neuendettelsau erzählt aus der Sicht einer Frau, die heute die Geschichte ihrer Großeltern aufarbeitet. Die ausgehend von den beiden unterschiedlichen Großeltern und dem schweigsamen Großvater, die sie erlebt hat und erlebt sich nach und nach in die Geschichte eingräbt, Spurensuche betreibt und erst die einzelnen Personen und dann deren Verhalten in „den Kolonien“ aufarbeitet. Ein wenig anstrengend ist die Mischung von der chronologischen Erzählung der Missionsarbeit, von der Entscheidung über die Partner“wahl“ bis hin zur Arbeit im Missionsfeld – immer unterbrochen von der Beschreibung einzelner Fotos aus den Alben der Familie.

    Der Schreibstil und die Darstellung ist und bleibt relativ distanziert. So schwanke ich zwischen Abscheu und Wertung in den abqualifizierenden Einschätzungen, Ausbeutung und Bestrafung der „Eingeborenen“ und der distanzierten Begleitung der in ihre Zeit und Gesellschaft verstrickten Personen, eingebunden in ihre Pflichten, ihre Glaubensvorstellungen und den wechselseitigen Verpflichtungen zueinander.

    Eine große Stärke des Buches ist für mich, dass die Wertung ganz dem Leser überlassen wird und die Perspektiven der Familienangehörigen frei nebeneinander stehen können, ohne dass sie jeweils besser oder schlechter zu sein scheinen.

    #Netgalleyde #DeinistdasReich #KatharinaDöbler #KathrinliebtLesen #Rezension #Bookstagram

  3. Cover des Buches Die verbotene Geschichte (ISBN: 9783426513354)
    Annette Dutton

    Die verbotene Geschichte

     (69)
    Aktuelle Rezension von: JaninaBernstein

    Kurzzusammenfassung:

    Die Kölner Ärztin Katja ist emotional am Ende: Nach dem Tod ihres Mannes Michael vor mehreren Jahren hat sie sich abgekapselt - sie lässt niemanden an sich ran. Doch dann soll der Leichnam, einer ihr unbekannten Verwandten namens "Phebe Parkinson" verlegt werden - sie beschließt dieser Zeremonie beizuwohnen und reist nach Papua - Neuguinea. So entkommt sie einerseits Großvater Alberts Geburtstag und beschießt gleichzeitig zu der Unfallstelle zu reisen, bei der ihr Mann Michael ums Leben gekommen ist - in Tasmanien, bei einem Hubschrauberabsturz. In Papua- Neuguinea angekommen hat Katja mit den Einheimischen zu kämpfen, denn: Sie sagen Katjas Familie sei verflucht. Katja beginnt zu recherchieren, über ihre Familie, über Phebe aber auch über Phebes beste Freundin Johanna. Katja schafft es mit Hilfe von alten Briefen, Verwandten von Johanna und den Einheimischen die Machenschaften ihrer Familie aufzudecken und so ein klares Bild ihrer Vorfahren zu konstruieren. Was sie entdeckt erschüttert sie und auch ihre Familie.

    Meinung:

    1. Story:

    Die Story rund um Katja von Beringsen, Johanna Kiehl (später Hunter) und Phebe Parkinson ist ein schönes Konstrukt. Hier treffen verschiedene Ereignisse und Verkettungen, welche die drei Frauen zusammen bringt, auf einander - auch, wenn Johanna und Phebe längst tot sind, als Katja die Geschichte rund um ihre Familie und die beiden Frauen entdeckt. Jedoch ist die Story teilweise sehr schwer zu fassen/ greifen. Hierzu komme ich im nächsten Punkt.

    2. Stil:

    Annette Buttons Schreibstil ist sehr einfach und verständlich. Es gibt keine Schachtelsätze, die die Story verkomplizieren oder es schwerer machen, den Inhalt zu fassen. Leider ist die Art der Darstellung etwas komplizierter. Button arbeitet mit vielen verschiedenen Protas, Zeiten und Darstellungsarten: Katja Beringsens Story befinden sich in der Gegenwart, Phebe und Johannas Story in der Vergangenheit und dann gibt es noch ein paar Personen, die in der Zeit springen bzw. die in der Gegenwart noch existieren, zu denen es aber ebenfalls eine Story/ eine Szene in der Vergangenheit gibt. Soweit, so gut - nichts, was zunächst kompliziert erscheint. Jedoch werden zu der Hauptstory, rund um die Gegenwart und Katja, immer wieder Briefe, Artikel oder Nebenstorys zu Johanna oder Phebe ergänzt. Was die Story komplizierter macht: Diese Ergänzungen sind nicht in chronologischer Rheinfolge, sondern teilweise sehr durcheinander. Man ist immer wieder gezwungen zurück zu blättern und zu schauen, in welcher Zeit man sich gerade befindet und ob das Gelesene schon passiert ist oder ob die Szene, die man gerade ließt, noch vor dem bereits Gelesenen angesetzt wurde. Das macht es teilweise super schwer der Story zu folgen. Hinzu kommen die verschiedenen Stämme, welche in Papua- Neuguinea, angesiedelt sind und verschiedene Kriege - auch hier: Sehr schwer zu durchblicken und nachzuvollziehen.

    3. Figuren:

    Die Prota Katja Beringsen ist für mich leider nicht ganz greifbar. Sie ist sehr undurchsichtig und reagiert in vielen Situationen zickig und ist sehr schnell eingeschnappt - für mich leider nicht verständlich. Ebenfalls wird die Beziehung zu Christoph Lambert, ihrem Chef in dem Krankenhaus St. Mary´s, nicht ganz deutlich. Am Ende sind diese zusammen - zu keiner Zeit merkt man ein Knistern zwischen den beiden. Daher kam die Beziehung recht plötzlich und unerwartet. 

    Super finde ich die klare Abgrenzung zu Katjas Familie. Die Eltern, werden meistens mit dem Vor- und Zunamen genannt. Das zeigt die persönliche und emotionale Distanz zu einander. Ebenfalls finde ich Bibi "Heinrich von Beringsen", wie auch sein Sohn und Katjas Großvater "Albert von Beringsen" super ausgearbeitet. Beide sind berechnend und grausam - das hebt sie klar von dem Rest der Familie ab. Leider ist das Motiv von Bibi oder auch Heinrich Beringsen nicht ganz so stark, seine Herkunft zu vertuschen. Macht, Geld und Einfluss ist ein recht schwaches Motiv, wie ich finde. Dafür ist er über Leichen gegangen.

    Fazit:

    Alles in allem, ist die Geschichte an sich eigentlich interessant. Jedoch muss ich klar sagen, dass ich eher Sympathie für Johanna und Phebe hege und mit Katja als Hauptprota nicht wirklich viel anfangen kann. Ebenfalls ist die Story nicht ganz so spannend erzählt. Viele der Ereignisse haben mich nicht überrascht oder gepackt. Daher konnte ich die Euphorie, die Katja über ihre Erkenntnisse und Funde der Familiengeschichte gemacht hat, nicht wirklich teilen. Ich würde diese Geschichte leider nicht weiter empfehlen.

  4. Cover des Buches Matildas letzter Walzer (ISBN: 9783732580408)
    Tamara McKinley

    Matildas letzter Walzer

     (106)
    Aktuelle Rezension von: hellen_brand

    Tamara McKinley schafft es in jedem ihrer Romane fantastische Landschaften nur mit der Kraft ihrer Worte zu erschaffen. In dieser tief bewegenden Geschichte deckt sie wieder einmal die tragische Geschichte einer Familie und zeigt wie unerschütterlich die Familienbande doch sein können. Tamara McKinleys Romane sind fesselnd und spannend. Die Auflösung der Verstrickungen ihrer Geschichten sind überraschend und zu gleich kaum zu glauben. 

  5. Cover des Buches Arm und Reich (ISBN: 9783596172146)
    Jared Diamond

    Arm und Reich

     (31)
    Aktuelle Rezension von: ArsAstrologica

    Es ist ganz erstaunlich, welche Gesellschaftssysteme wirtschaftlich erfolgreich waren und wo der Ruin praktische vorprogrammiert war. Die so genannten "guten" Demokratien schneiden in der Geschichte manchmal wesentlich schlechter ab, als "böse" Diktatoren, die mit blutiger Metzelei an die Macht gekommen sind. 

    Es könnten in dieser Kurzrezension Beispiele aus dem unterhaltsam und zugleich höchst kompetent geschriebenen Buch des Historikers Jared Diamond angeführt werden. Jedoch reich vielleicht dieser kleine Hinweis, um die geschätzten Leser neugierig zu machen.

  6. Cover des Buches Imperium (ISBN: 9783596512928)
    Christian Kracht

    Imperium

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Christian_Fis

    Imperium handelt vom historisch verbürgten August Engelhardt, der zu Beginn des 20. Jahrhunderts nach Papua Neuguinea auswanderte, um sich nur noch von Kokosnüssen zu ernähren. Kracht verwebt das Scheitern von Engelhardt mit dem Scheitern der grossdeutschen Sehnsucht nach dem «deutschen Platz am Tisch der Mächtigen». Er verwendet dabei Stilmittel des schnellen Vor- und Zurückspringens und des Comics. Der Leser fragt sich unweigerlich, was geschah real und was hat sich der Autor ausgedacht. Das ist alles originell und sehr gut gemacht.

    Gestört hat mich die Erzählstimme. Der Erzähler mag seine Figuren nicht, macht sich über sie nur lustig. Es gibt kaum eine Figur, mit der sich der Leser identifizieren könnte. Der Ton ist herablassend und triefend von grossbürgerlicher Ironie, die durchaus zum Beginn des 20. Jahrhunderts passt. Sicherlich spiegelt sich auch hier das Können von Kracht, einen historischen Roman in diesem historisierenden Ton zu schreiben. Den Figuren hat es enorm geschadet, meiner Lesefreude auch.

  7. Cover des Buches Euphoria (ISBN: 9783423145800)
    Lily King

    Euphoria

     (118)
    Aktuelle Rezension von: katzenminze

    Die junge Ethnologin Nell Stone ist ist mit ihrem Ehemann Fen auf Forschungsreise in Neuguinea. In den 30er Jahren steckt die Ethnologie noch in den Kinderschuhen aber Nell hat bereits mit ihrer ersten Veröffentlichung einiges an Ruhm und Popularität erlangt. Dass Nell diejenige ist, die mit ihren Tantiemen die Forschungsreise finanziert und das Eheliche Konto füllt nagt allerdings etwas an Fens Ego. Doch als die beiden auf Forscherkollegen Benson treffen, scheinen sich die Wogen etwas zu glätten. Und auch Benson ist mehr als glücklich über ihre Begegnung. Die Einsamkeit macht ihm schwer zu schaffen und seine Forschung über die Kiona steckt fest. Da passt es hervorragend, dass sie die drei gegenseitig beflügeln. Aber Benson kann nur schwer seine grenzenlose Faszination für Nell verbergen.

    Was war das wieder für ein wunderbares Buch von Lily King?! Ich habe bereits „Writers & Lovers“ sehr geliebt und obwohl „Euphoria“ zeitlich und thematisch eine ganz andere Richtung einschlägt, hat es mich mindestens genauso begeistert! 

    Einmal ist natürlich das Setting absolut faszinierend: Neuguinea, der Dschungel, Fremde Völker mit ihren eigenen Riten, Regeln, Religionen und Tabus, der Rausch des Forschens und Entdeckens, Hitze, Mosquitos, wilde Natur, indigene Kunst und alte Traditionen, die entschlüsselt werden wollen. Daneben lebt der Roman aber vor allem von den drei Hauptfiguren. Erzähler Benson ist sensibel, sympathisch, offen und denkt viel zu viel nach. Eigentlich das Gegenteil von Fen, der etwas verschwiegenes, leicht aggressives hat aber direkt, tatkräftig und anpackend ist. Und dann ist da natürlich Nell: Zierlich mit einem flinken Geist und begierig zu lernen. 

    King stößt den Leser nie mit der Nase darauf, aber wie Nell sich zu ihrem eigenen Nachteil müht, dass Fen sich nicht herabgesetzt fühlt, wie sie schweigt, wenn er unfair wird und viele Kleinigkeiten mehr sorgen für eine dezent unangenehme Stimmung, die aber immer wieder durch ein nettes Wort abgemildert wird. So dreht sich dieser Roman viel um Liebe, Besitzanspruch, Konkurrenz und Kameradschaft.

    Wie schon erwähnt hat mir „Euphoria“ ausgesprochen gut gefallen. Manche Sätze Kings treffen genau ins Herz ohne jemals kitschig zu sein. Dezent lenkt sie auf ein Drama zu, das einen letztlich doch überrascht und berührt. Es sind der lakonische Ton, die simplen schnörkellosen Fakten, die mich am Ende mehr getroffen haben, als jeder Showdown es getan hätte. Ein wunderbares, buntes, bedächtiges und besonders Buch.


  8. Cover des Buches Vampire küssen besser (ISBN: 9783426507384)
    Savannah Russe

    Vampire küssen besser

     (82)
    Aktuelle Rezension von: gedankenchaotiin
    Daphne Urban hat es nicht leicht. Nicht nur, dass sie ein Vampir ist und schon längerem - in sexueller Hinsicht - auf dem Trockenen. Als wäre das nicht schon schlimm genug, findet sie sich plötzlich beim FBI wieder, mit der Bedingung, entweder sie hilft denen und steht auf deren Seite oder sie findet auf der Stelle den Tod.




    Daphne stimmt natürlich zu und so lautet ihr erster Auftrag, einen skrupellosen Waffenhändler zu beschatten. Schon bei ihrem ersten Weg zu besagtem Waffehändler, hat sie das Gefühl verfolgt zu werden und trifft recht bald auf Darius.
    Darius ermittelt ebenso gegen den Waffenhändler, hat allerdings so einen umwerfenden Charme, dass Daphne ihm recht schnell erliegt.
    Eigentlich spräche nicht mal etwas dagegen, immerhin darf auch eine Vampirin sich verlieben oder Sex haben, aber als ihr "Chef" J ihr erzählt, wer oder eher was Darius wirklich ist, geraten all die letzten Wochen in ein völlig anderes Licht und nicht nur Daphnes Mission gerät in große Gefahr.

    Der Schreibstil der Autorin hat mich eigentlich recht gut gefallen, auch wenn ich anfangs ein paar Schwierigkeiten hatte, ins Buch zu finden, wobei ich nicht mal genau sagen kann, woran das lag.
    Daphne war und ist ein Charakter, welchen ich nur schwer einschätzen konnte, aber dafür, dass sie sich so schon lange durchs "Leben" geschlagen hat, dafür dass sie schon so viel erlebt hat, ging mir ihr Selbstmitleid manchmal echt auf die Nerven.

    Obwohl sie sich zu ihm hingezogen fühlt, spürt und merkt sie deutlich, dass Darius nicht nur ein Geheimnis mit sich rumzutragen scheint, auch wenn er da wahrlich nicht der einzige ist.

    J... ja, J war ein Charakter, mit dem ich eigentlich so gar nichts anfangen konnte, zumal ich es ein wenig .. sagen wir, verwunderlich fand, dass sich eine so alte und starke Vampirin, von jemandem wie J etwas sagen lässt und ihm quasi aus der Hand frisst, auch wenn sich das im Laufe des Buches gibt und J und sie sich sogar ein bisschen auf mehr oder weniger freundschaftlicher Ebene annähern.
    Das Verhältnis zwischen J und Darius war mir bis zum Ende hin des Buches auch nicht gerade schlüssig und die Ausreden, die J teilweise benutzt hat, um Daphne von Darius fernzuhalten, fand ich an manchen Stellen auch echt unpassend.
    Zum Ende selbst werde ich nichts preisgeben, denn ich muss ehrlich sagen, dass es mich dort doch schon etwas überrascht hat, gerade auch, was das Verhältnis zwishen Darius und Daphne betrifft.

    Es ist zwar ein Buch, was man zwischendurch lesen kann, welches auch das eine oder andere Mal zum Schmunzeln anregt, aber was mich selbst betrifft, werde ich mir die Folgebände - welches inzwischen schon 5 Stück sind - nicht zulegen... glaube ich zumindest.

    2/5 Herbstblätter, für diese kurzweilige Unterhaltung, welche mich jedoch nicht überzeugt hat.
  9. Cover des Buches Die letzte Christin (ISBN: 9783765511240)
    David Gregory

    Die letzte Christin

     (8)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH
    Klappentext:

    Abby Caldwell, 34, mit deutschen und amerikanischen Wurzeln, aufgewachsen im Dschungel Neuguineas, ist die einzige Überlebende des großen Unglücks, das ihr Dorf ausgelöscht hat. Überrascht von einer geheimnisvollen alten Nachricht ihres Großvaters macht sie sich auf in die frühere Heimat der Familie … und kommt an in Amerika, in Amerika im Jahr 2088: Ein Land, vom Fortschritt geprägt, in dem niemand mehr nach dem Sinn des Lebens fragt. Eine „schöne neue Welt“, in der die Menschen Gott vergessen haben. Und auch die letzten Grenzen scheinen überwunden … Abby begreift: Sie ist die letzte Christin. Gut, dass Abby auf den sympathischen Professor Daniels trifft, der sie in ihrer geheimen Mission unterstützt: einer Mission, in der es um nichts weniger geht als die geistliche Zukunft der gesamten Menschheit. Und um die Frage: Was ist das wahre ewige Leben?

    Meine Meinung:

    Als ich das Buch von einer Freundin geliehen bekam, wusste ich nicht, was mich erwartet. Beim Lesen wurde mir klar - das ist ein wirklich tolles Buch.

    Der Schreibstil ist flüssig und leicht zu lesen, spannend und lässt den Leser mitfiebern.

    Gut ausgearbeitete, vielschichtige Charaktere machen die Geschichte lebendig, auch wenn ich hoff, solch ein Szenario nie erleben zu müssen.

    Eine gut nachvollziehbare Handlung macht das Buch einfach lesenswert, genau wie die Sicht des Autors auf christliche Werte.

    Mein Fazit:

    Um eine eigene Antwort zu finden auf die Frage: "Was ist das wahre ewige Leben?" müsst ihr das Buch selber lesen und drüber nachdenken. Ich habe meine Antwort gefunden und bin der Meinung, dass dieses Buch absolut lesens- und empfehlenswert ist.
    Von mir gibt es

    5 Sterne.
  10. Cover des Buches Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau (ISBN: 9783492313667)
    Claus Cornelius Fischer

    Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis

    Mitten im Trubel des "Koninginnendag" am 30. April in Amsterdam wird die Leiches eines Jugendlichen tot und verstümmelt aufgefunden. Commissaris Van Leeuwen, ein lang gedienter Kriminalpolizist mit hoher Aufklärungsrate wird mit dem Fall betraut. Van Leeuwen hat private Probleme, die eigentlich seiner ganzen Aufmerksamkeit bedürfen: Seine Frau Simone leidet an einer aggressiven Form von Demenz, die es nötig macht, sie in eine betreute Einrichtung zu bringen. Van Leeuwen kann sich jedoch nicht durchringen, diesen Schritt zu gehen. Doch als ein zweiter Jugendlicher ermordet wird, dem nicht nur das Gehirn, sondern auch innere Organe entfernt worden sind, entdeckt er einen Zusammenhang zwischen der Simones Krankheit und den Verbrechen.  

    Meine Meinung: 

    Dieser Commissaris Bruno Van Leeuwen ist kein strahlender Held. Er ist ein wohl ein charismatischer Mensch. Dennoch ist er von Selbstzweifeln und Dämonen der Vergangenheit geplagt. Er hat Gewissensbisse, seine Frau in ein Heim geben zu müssen, doch letztlich sieht er ein, dass es keine andere Möglichkeit gibt. Neben dem Mörder ist auch sein „Ayatollah“ genannter Chef, sein Gegenspieler. Doch nach der Offenbarung des eigenen Familiendramas gewinnt dieser meine Sympathie. Gut gefällt mir auch der Zusammenhalt in Brunos Team.  

    Interessant ist die Querverbindung zu dem Arzt, der Simone behandelt und der als Anthropologe Forschungen in Neuguinea durchgeführt hat. Ich habe recht bald einen Zusammenhang zu den Morden gesehen, allerdings ganz anders, als der dann tatsächlich ans Tageslicht kommt. Den Kriminalfall finde ich sehr fesselnd und die Art und Weise, wie Privatleben und Polizeiarbeit miteinander verknüpft werden, gelungen. 

    Der Schreibstil des Autors ist facettenreich. Gut gewählte Bilder und treffende Vergleiche heben diesen Krimi von Effekt haschenden Elaboraten dieses Genres ab.

    Neben den interessanten Reisebeschreibungen aus Neuguinea erwartet uns ein Kaleidoskop an Gerüchen, Geräuschen sowie Licht und Schatten, für das die Stadt bekannt ist.  

    Für Fans von Claus Cornelius Fischer sei angemerkt, dass dieser Krimi unter dem Titel "Commissaris van Leeuwen und die verlorene Frau" im April 2018 neu aufgelegt wurde. 

    Fazit: 

    Ein fesselnder und atmosphärisch gelungener Krimi, dem ich gerne 5 Sterne gebe.

     

  11. Cover des Buches Märchen (ISBN: B0000BOIYH)
    Lisa Tetzner

    Märchen

     (0)
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  12. Cover des Buches Die Göttin der Morgenröte (ISBN: 9783596228676)
    Frederik Hetmann

    Die Göttin der Morgenröte

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Große Kannibalenschau (ISBN: 9783940767608)
    CKLKH Fischer

    Große Kannibalenschau

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Jaco
    Im Jahr 1899 sind die sogenannten Völkerschaus, die Einheimische aus nichteuropäischen Ländern zum Vergnügen des Publikums zur Schau stellen, in vollem Gange. Heinrich, ein Gesandter von Carl Hagenbeck, muss jedoch mit einer afrikanischen Familie verhandeln, die sich zur Verdeidigung ihrer Rechte zwei Anwälte zu Hilfe geholt hat. Ein weiterer Handlungsstrang erzählt von Heinrichs Reise nach Deutsch-Neuguinea, bei der er nach einigen Strapazen diese Familie "gefunden" hat und nach Hamburg bringt.

    Ich fand das Buch sehr gelungen. Auch Heinrichs persönliche Zweifel bezüglich seiner Arbeit und seine Entwicklung wurden schön hervorgebracht. Der einzige Punkt, bei dem ich etwas auszusetzen hätte, wäre, dass man aus der Geschichte viel mehr hätte machen können. Das Ende kam mir sehr abrupt vor. Trotzdem empfehle ich dieses Buch jedem, der etwas mehr über diese Zeit erfahren, ohne groß auf die Geschichtstreue der dargestellten Ereignisse Wert zu legen möchte ;)
  14. Cover des Buches Kundu (ISBN: 9783955302542)
    Morris L. West

    Kundu

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Elfenstern

    In einem Tal am Fuße der purpurfarbenen Berge von Neuguinea leben unter den Einbeborenen einige Weiße. Einer von ihnen ist Kurt Sonderfeld, ein Mann mit dubioser Vergangenheit, der seinen starken Einfluss auf die Eingeborenen missbraucht, um seine sexuellen und machtpolitischen Ambitionen zu befriedigen. N'Daria, das Eingeborenenmädchen mit der starken erotischen Ausstrahlung, und Kumo, der Zauberer, der früher ein Schüler von Pater Louis war, verfallen Sonderfelds psychopathischer Persönlichkeit. Doch die Leidenschaften und die Machtansprüche der Weißen kollidieren mit jahrhundertealten Überlieferungen: Beim Dröhnen der Kundu-Trommeln geraten die Eingeborenen in den Bann von Ekstase, Sex und Zauberei. Und nachts beim Rauch der Holzfeuer beschwören sie ihre Magie. Der zunehmenden Gewalttätigkeit weiß am Ende nur George Oliver zu begegnen – ein Mann, der sich stets für die Eingeborenen eingesetzt hat.


    Die Geschichte spielt in Neu-Guinea, kurz nach dem zweiten Weltkrieg. Die Hauptprotagonisten Kurt und Gerda Sonderfeld könnten kaum verschiedener sein. Sie warmherzig, liebenswert und der Schwarm aller Männer, er kalt und berechnend. Die Darstellung der Charaktere ist gut gelungen. Sie sind detailliert beschrieben und könnten kaum unterschiedlicher sein. Der Missionar, dessen Ziel es ist, die Eingeborenen von seinem Glauben zu überzeugen, der junge Ordnungshüter, der trotz seiner Jugend und seiner Unerfahrenheit nicht zu unterschätzen ist, der Vertreter eines Kaffeeaufkäufers, ein Feigling und Jammerlappen, der erfolglose Wissenschaftler, der die Lebensweise und die Riten der Eingeborenen studiert und der Medizinmann Kundu, dem nachgesagt wird, dass er der mächtigste Magier der Insel ist. Das Leben in dieser Wildnis ist nicht einfach. Die Langeweile und Eintönigkeit werden recht gut vermittelt und es ist auch gut nachvollziehbar, dass die Handvoll Weißer immer gern und möglichst oft den Einladungen der Sonderfelds folgen, um sich unter ihresgleichen auszutauschen. Sehr schnell wird klar, dass Sonderfeld ein falsches Spiel treibt und ihm jedes Mittel recht ist, um die Herrschaft über das Tal und die Eingeborenen zu bekommen. Und was ist zwischen ihm und seiner Frau in der Vergangenheit vorgefallen, dass sie ihn so abgrundtief hasst! Erst nach und nach erfährt der Leser die Hintergründe und die ganzen Verstrickungen. Eine spannende und interessante Geschichte die von mir 4 Sterne bekommt.

  15. Cover des Buches Im Herzen der Koralleninsel (ISBN: 9783548611716)
    Inez Corbi

    Im Herzen der Koralleninsel

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Melanie_Ludwig

    Inhalt

    Neuguinea 1890: Als die junge Lehrerin Isabel Maritz in der fernen deutschen Kolonie ankommt, muss sie erfahren, dass ihr Verlobter vor Kurzem gestorben ist. Verzweifelt zieht sie in die Missionsstation, in der ihr Verlobter gearbeitet hat, und lernt dort den Einheimischen Noah kennen. Obwohl der junge Mann ein großes Geheimnis aus seiner Vergangenheit macht, fühlt Isabel sich bald zu ihm hingezogen. Doch dann geschieht ein Mord – und Noah wird der Tat verdächtigt. Noch bevor Isabel weiß, wie ihr geschieht, entführt Noah sie in die Urwälder der exotischen Insel.


    Fazit

    Mir hat das Buch gut gefallen. Isabel erlebt in Neuguinea einiges. Es wird spannend als ein Mord geschieht und sie von Noah zur Flucht gezwungen wird. Man fiebert mit wie es ausgeht. Von mir gibt es eine klare weiterempfehlung 

  16. Cover des Buches Das Weltreich der Deutschen: Von kolonialen Träumen, Kriegen und Abenteuern (ISBN: 9783955309718)
  17. Cover des Buches Operation PLUM (ISBN: 9781603441841)
    Adrian R. Martin

    Operation PLUM

     (1)
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