Bücher mit dem Tag "nele neuhaus"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nele neuhaus" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10) (ISBN: 9783550081040)
    Nele Neuhaus

    In ewiger Freundschaft (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 10)

     (284)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Tolles Buch und wie immer sehr schön und flüssig geschrieben. Ich liebe die Bücher von Nele Neuhaus.
    das Buch ist durchgehend spannend. 

  2. Cover des Buches Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5) (ISBN: 9783548284675)
    Nele Neuhaus

    Wer Wind sät (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 5)

     (758)
    Aktuelle Rezension von: Jenni078

    ...wird Tot ernten

    Ein durchweg spannender Krimi von Nele Neuhaus! Bis jetzt haben mir alle Bücher aus dieser Reihe sehr gut gefallen und dieses Buch hat mich nicht enttäuscht. Es ist sehr facettenreich und spannend.

  3. Cover des Buches Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4) (ISBN: 9783548609829)
    Nele Neuhaus

    Schneewittchen muss sterben (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 4)

     (1.803)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Und wieder ein sehr spannender Band dieser Reihe! 

    Ich fand die Krimihandlung sehr vielschichtig, durchdacht und einfach sehr spannend. Man fragt sich als Leser, was damals geschehen ist, wer involviert war, warum es geschehen ist... 

    Damals wurden zwei Mädchen ermordet, der Täter verhaftet. Nun ist er wieder zurück aus dem Gefängnis, und wieder verschwindet ein Mädchen... 

    Sehr gut hat mir auch hier wieder gefallen, dass wir auch von den beiden ermittelnden Polizisten viel Privates erfahren. Es ist ja bereits der vierte Band, daher habe ich das Gefühl, die Kommissare schon recht gut zu kennen. 

    Es waren spannende und unterhaltsame Lesestunden, und nun bin ich gespannt auf die Fortsetzung! 

  4. Cover des Buches Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8) (ISBN: 9783548289793)
    Nele Neuhaus

    Im Wald (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 8)

     (600)
    Aktuelle Rezension von: krimi_und_so

    Nele Neuhaus: Im Wald 🌳 🌲


    Erschienen im Ullstein Verlag 

    Erscheinungstermin: 14. Oktober 2016

    Preis: 22,89€


    Inhalt:

    Oliver Bodensteins und Pia Sanders ermitteln in ihrem 8. Fall in Oliver Bodensteins Heimatgemeinde. Auf einem Waldcampingplatz bei Ruppertshain im Taunus geht eines Nachts ein Wohnwagen in Flammen auf. Nachdem in diesem ein toter Mann gefunden wird, stellt sich schnell heraus dass die Explosion kein Unfall war. Als kurze Zeit später weitere Morde in Bodensteins Umfeld geschehen, erhärtet sich immer mehr der Verdacht dass der Täter in Oliver Bodensteins Jugendfreundschaften zu finden ist. Je weiter die Ermittlungen voranschreiten desto mehr wird auch ein Zusammenhang mit dem verschwinden von Olivers bestem Freund Arthur im Jahr 1972 deutlich. 


    Meinung:

    Der 8. Teil der Taunusreihe um Oliver von Bodenstein und Pia Sander ist wieder ein sehr guter Nele Neuhaus Krimi. Die Spuren die in Olivers Kindheit führen machen diesen Fall zu seinem bisher persönlichsten. Oliver muss sich mit längst vergessenen, schmerzlichen Erinnerungen auseinandersetzen und so zieht einen die Geschichte immer mehr in ihren Bann. Die immer neuen Wendungen in diesem Kriminalroman lassen keine Langeweile aufkommen und halten die Spannung immer aufrecht. 

    Auch wenn ich immer wieder Probleme bei Krimis mit sehr vielen handelnden Personen habe (in diesem Fall waren es 58), konnte ich bei „im Wald 🌳“ der Geschichte sehr gut folgen. 


    Fazit:

    „Im Wald“ ist ein wieder sehr gut geschriebener Roman von Nele Neuhaus, der einen tief in die Vergangenheit von Oliver Bodenstein eintauchen lässt. Mir hat es sehr viel Spaß bereitet das Buch zu lesen. 


    Klare Leseempfehlung von mir mit 

    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️


    Unbezahlte Werbung, Buch von mir selbst gekauft.

  5. Cover des Buches Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6) (ISBN: 9783548285894)
    Nele Neuhaus

    Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6)

     (774)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Meiner Ansicht nach das beste Buch bisher aus der Reihe. Ich hoffe die nachfolgenden Bücher sind auch so gut. 

    Es ist wirklich erschreckend, wie Wahr der Inhalt dieses Buches wahrscheinlich ist. Ab und an musste ich wirklich das Buch zur Seite legen, da ich das bereits gelesene erst einmal verarbeiten musste. 


    Die Handlung des Buches war wirklich super! Von Anfang bis zum Ende war es spannend. Oft hatte ich Gänsehaut und musste erst einmal begreifen was ich gelesen hatte. 

    Von mir erhält das Buch 5 Sterne! Ich hoffe die nächsten Bücher von Nele Neuhaus sind genauso gut! 

  6. Cover des Buches Unter Haien (ISBN: 9783548284798)
    Nele Neuhaus

    Unter Haien

     (343)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann

    Eine Freundin von mir hat mal von der Autorin geschwärmt, deshalb habe ich zu dem Buch gegriffen. Vielleicht muss ich von der Autorin auch einfach nochmal was anderes lesen, denn dieses Werk, das wohl ihr Debüt war, hat mich nicht sonderlich überzeugt.
    Um was geht es?
    Alex Sontheim ist eine gefragte Investmentbankerin und lernt durch ihren Job den schwerreichen Sergio Vitali kennen mit dem sie eine Affäre beginnt. Die Warnungen ihn betreffend ignoriert sie gekonnt, bis sie selbst feststellen muss, dass er vielleicht doch in dunkle Machenschaften verstrickt ist.
    So weit, so gut.
    Warum hatte ich Probleme mit dem Buch?
    Fangen wir mal mit der Protagonistin an: sie war mir nicht wirklich sympathisch und ich konnte einfach kein Verständnis und noch viel weniger Mitgefühl für sie aufbringen. Sie wird als so hochintelligent und clever beschrieben und lässt sich mit einem verheirateten Mann ein, der ihr Vater sein könnte und dem Mafia-Verbindungen nachgesagt werden? Das zeugt natürlich von überragendem Intellekt.
    Übrigens liebt sie ihn auch nicht wirklich, sondern findet es nur toll, dass er sie (nachdem sie beruflich schon ziemlich oben angekommen ist) in der feinen Gesellschaft New Yorks einführt. Und wie gut, dass sie ihm nach über einem halben Jahr Beziehung, nie gesagt hat, dass sie italienisch spricht. Sonst hätte das wirklich Ärger gegeben, als sie zufällig ein Gespräch mit seinen Mafia-Kumpanen belauscht.
    Ansonsten war die Geschichte gar nicht mal so unspannend. Ich hatte nur einfach kein Mitleid mit ihr, als sie dann doch irgendwann feststellt, in welche Scheiße sie sich geritten hat. Deshalb gibt es von mir 3 ⭐.

  7. Cover des Buches Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9) (ISBN: 9783548061443)
    Nele Neuhaus

    Muttertag (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 9)

     (444)
    Aktuelle Rezension von: Mika2003

    Bei diesem äußerst spannenden und packenden Roman ist es mir zum einen schwer gefallen ihn zur Seite zu legen, aber stellenweise auch, ihn zu lesen. 

    Ohne zu viel Spoilern zu wollen geht es hier um Abgründe der menschlichen Seele und was hauptsächlich darum, was mir Kinderseelen passiert, wenn diese über Jahre hinweg aufs massivste und übelste in der Pflegefamilie gequält werden. 

    Nele Neuhaus hat einen wunderbaren flüssigen und dabei detailliert Schreibstil, so dass die Seiten nur so dahinfliegen. Dabei erschafft sie Protagonisten, die schwer zuzuordnen sind. Nur Schwarz oder weiße gibt es in diesem Buch nicht: die Autorin zeigt auf das der Mensch auch auf Grund der äußeren Umstände zu einem Psychopathen werden kann. Die bereits bekannten Charaktere entwickeln sich weiter und das finde ich in der Serie so toll. Über viele Bände hinweg begleitet man die Hauptcharaktere wie Oliver von Bodenstein und Pia, aber auch Nicola Engel und all die anderen. 

    In diesem Buch wird man von Anfang an in die Geschichte hineingeschmissen und folgt ihr bis zum spannenden Shutdown atemlos bis zum Ende. Dabei spielt die Geschichte zum einen in Zürich und zum anderen in Mammolshain, die dann ein großes Ganzes ergibt. 

    Von mir gibt es 4 von 5 möglichen Sternen für ein spannendes Buch, das zugleich ein ernstes und leider zu oft unter den Teppich gekehrtes Thema der 50er – Erziehungspraktiken in Kinderheimen und deren Folgen – aufgreift. 

  8. Cover des Buches Zeiten des Sturms (Sheridan-Grant-Serie 3) (ISBN: 9783864931246)
    Nele Neuhaus

    Zeiten des Sturms (Sheridan-Grant-Serie 3)

     (138)
    Aktuelle Rezension von: susi_englert

    Drei Bände voller Emotionen und Auf und Abs... ich war ganz in ihrer Welt, ihrem Leben, gefangen. Es war eine wunderbare Buchreihe und ich würde sie auf jeden Fall weiterempfehlen. 

    Nicht nur Sheridan, eine so außerordentlich starke Persönlichkeit mit ihren jungen Jahren, sondern auch die vielen weiteren Charaktere der Story haben mich begeistert. Dir Storyline hat mich in ihren Bann gezogen und ich konnte bestens darin abtauchen und aus dem Alltag entfliehen :-)

  9. Cover des Buches Sommer der Wahrheit (Sheridan-Grant-Serie 1) (ISBN: 9783548062518)
    Nele Neuhaus

    Sommer der Wahrheit (Sheridan-Grant-Serie 1)

     (262)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Sheridan Grant wurde als zweijähriges Mädchen adoptiert und wächst zusammen mit vier älteren Brüdern bei ihrer Adoptivfamilie auf einer Farm auf, wo sie hart mit anpacken muss. Auch wenn sie bei ihrem Adoptivvater als Lieblingskind gilt, sehr gut in der Schule ist und ein großes musikalisches Talent besitzt, fühlt sie sich dort nicht zugehörig. Von der strengen Adoptivmutter drangsaliert, träumt sie als 14-Jährige von der Freiheit, von einem Leben in der Stadt und möchte deshalb die Farm sobald sie volljährig ist, verlassen. 

    Durch Bücher, die sie nicht lesen darf, entdeckt sie die Sexualität und probiert sich mit Gleichaltrigen, aber auch mit diversen älteren Bewohnern des Ortes aus und lernt, wie sie Männer manipulieren kann. Fast zeitgleich entdeckt sie Tagebücher der Schwester ihrer Adoptivmutter, die vor Jahren spurlos verschwand und wird neugierig, was damals passiert ist. 


    "Sommer der Wahrheit" ist der Auftaktband einer dreiteiligen Buchreihe um das Teenagermädchen Sheridan Grant von der bekannten Krimiautorin Nele Neuhaus. 

    Der Roman handelt Anfang der 1990er im Mittleren Westen der USA, wirkt aber aufgrund der Einsamkeit der Farm, der Haltung der Mutter und des Verhaltens der Männer, mit denen Sheridan allzu freizügig verkehrt, als wäre die Zeit dort früher stehengeblieben. 


    Sheridan ist ein intelligentes Mädchen, dem die Schule leicht fällt, zudem arbeitet sie fleißig auf der Farm und ergibt sich den Strafmaßnahmen ihrer Adoptivmutter. Oberflächlich betrachtet, ist sie ein artiger Teenager, innerlich brodelt es in ihr und sie rebelliert auf ihre Weise. Mit der Entdeckung der Sexualität spielt sie mit ihrer Weiblichkeit und genießt es, die Männer um den Finger zu wickeln. Tatsächlich ist sie trotz ihrer offensiven Art naiv und merkt zu spät, wie sie dabei ausgenutzt wird. 

    Ein Halt ist dagegen ihre Liebe zur Musik und das Talent, dass sie als Sängerin und am Klavier hat. 

    Sheridans Jugend ist ein ständiger Kampf gegen die eifersüchtige und intrigante Adoptivmutter, den zudringlichen jüngsten Sohn der Adoptiveltern und ihren Drang nach Freiheit und Selbstbestimmung. 

    Von ihren leiblichen Eltern weiß sie wenig und dann ist da auch noch das Geheimnis um die verschwundene Schwester Carolyn der Adoptivmutter, das Sheridan neugierig macht. 

    Der Roman ist unterhaltsam, phasenweise allerdings durch die Schilderung des monotonen Lebens auf der Farm und Sheridans intensives Interesse am anderen Geschlecht etwas langatmig geschildert. Sheridan ist eine Figur, die aneckt und provoziert, mit zunehmendem Alter ihre Grenzen kennt, Zurückhaltung übt, jedoch gegen ihre Sehnsüchte und schnelle Verliebtheiten nicht ankommt. Es fällt ihr schwer, sich ihren jüngsten Bruder vom Leib zu halten und die drakonischen Strafen ihrer Mutter zu umgehen. 

    Spannung sorgt das Familiengeheimnis, auch wenn frühzeitig zu erahnen ist, was Sheridan letztlich über die Vergangenheit und ihre Herkunft in Erfahrung bringen wird. Wesentlicher ist die Frage, warum ihre Adoptiveltern ihr nie die Wahrheit über ihre Herkunft erzählt haben. 

    "Sommer der Wahrheit" ist eine Coming-of-Age-Geschichte über ein Mädchen, das es nicht leicht im Leben hat, sich selbst immer wieder in Schwierigkeiten bringt, auf der Suche ist und ihren Weg noch finden muss. Der Roman versetzt einen anschaulich nach Nebraska und das Leben auf der Farm und schildert die Geschichte einer Familie, die den schönen Schein wahren möchte, aber ein düsteres Geheimnis birgt, das die Familie zu zerbrechen droht. Dabei ist zugleich verstörend und irritierend, wie leichtfertig Sheridan ihren Körper hingibt und dass ihr gleich eine Reihe an deutlich älteren Männern verfallen. Auch störte die Schwarz-Weiß-Zeichnung der Charaktere insbesondere in Bezug auf die sehr bösen Figuren der Adoptivmutter und des jüngsten Bruders. 

  10. Cover des Buches Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1) (ISBN: 9783548291772)
    Nele Neuhaus

    Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Endlich habe ich es geschafft, diese Krimi-Reihe zu beginnen. Der Auftaktband "Eine unbeliebte Frau" lag viel zu lange auf meinem Stapel ungelesener Bücher! Und das völlig zu Unrecht, denn das Buch hat mir richtig gut gefallen! 

    Es ist ein sehr spannender, sehr komplexer und durchdachter Krimi. Es gibt zahlreiche Charaktere und Verbindungen. Trotzdem bin ich gut in die Geschichte hineingekommen und fand es auch machbar, die Charaktere auseinanderzuhalten. Zum Teil erforderte es aber schon konzentriertes Lesen, denn es geschieht wirklich eine ganze Menge in dem Buch.

    Ich habe mich von Anfang bis Ende sehr gut unterhalten gefühlt, die Spannung war immer da und auch immer hoch, und auch die Charaktere wirkten auf mich authentisch und lebendig. Sehr gut hat mir dabei auch gefallen, dass wir in genau dem richtigen Maß etwas vom Privatleben der Kommissare erfahren. Nicht zu viel, nicht zu wenig. 

    Mich hat dieser erste Band sehr neugierig gemacht auf die Folgebände, und so werde ich hoffentlich recht bald den zweiten Band lesen können. 


     

  11. Cover des Buches Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2) (ISBN: 9783548291789)
    Nele Neuhaus

    Mordsfreunde (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 2)

     (746)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Band 2 dieser Reihe hat mir sehr gut gefallen! Zum einen ist der Kriminalfall sehr komplex, durchdacht und spannend! So kann man als Leser gut mitraten und rätseln, was ich generell immer sehr mag. 

    Auch sehr gut hat mir gefallen, dass wir die beiden ermittelnden Kommissare Oliver und Pia noch etwas besser kennenlernen. Dabei ist die Mischung für mich perfekt - der Kriminalfall nimmt den größeren Raum ein, wie es für einen spannenden Krimi sein sollte, aber die Privatsphäre der Ermittler bleibt auch nicht auf der Strecke, so dass man sich als Leser auch ein besseres Bild von den Ermittlern machen kann. 

    Insgesamt rundum gelungen, so dass ich diese Reihe auf jeden Fall weiterverfolgen möchte! 

  12. Cover des Buches Straße nach Nirgendwo (Sheridan-Grant-Serie 2) (ISBN: 9783548062532)
    Nele Neuhaus

    Straße nach Nirgendwo (Sheridan-Grant-Serie 2)

     (138)
    Aktuelle Rezension von: susi_englert

    Sheridan ist ein unglaublich emotionaler sowie starker Charakter. Ihr junges Leben wird von so vielen Hoch und Tiefs begleitet, dass man ihr einfach ein langanhaltendes Glück wünscht. Sie kämpft sich durch die schrecklichsten Ereignisse hindurch und findet stets wieder neue Hoffnung nicht aufzugeben. Es geht einem ans Herz, dass sie teilweise bei der kleinsten Freundlichkeit ihres Gegenübers in Tränen ausbrechen könnte. 

    Obwohl sie weiter und weiter fort von ihrem alten Leben fährt, wird im Wechsel die Geschichte von Nebraska weiter erzählt. Mit all ihren bekannten Charakteren. Und stets kommen neue Zusammenhänge ans Licht. Einfach wunderbar geschrieben. 

  13. Cover des Buches Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7) (ISBN: 9783869091822)
    Nele Neuhaus

    Die Lebenden und die Toten (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 7)

     (36)
    Aktuelle Rezension von: LinaKay

    "Die Lebenden und die Toten" ist der siebte Band der Taunuskrimis von Nele Neuhaus. Ich habe bereits letztes Jahr angefangen, die Reihe zu hören und komme immer wieder gern auf die Geschichten des Ermittler-Duos Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein zurück. Und der Fall, mit dem es Pia und Bodenstein diesmal zu tun haben, hat es, wie zu erwarten, in sich.

    Im Taunusgebiet werden zwei Frauen plötzlich und am hellichten Tage erschossen. Es gibt kein Motiv, keine Feinde und auch kein Täterprofil. Immer mehr unschuldige Menschen fallen dem sogenannten "Taunus-Sniper" zum Opfer und für die Ermittler Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein beginnt ein tödlicher Wettlauf gegen die Zeit...

    Nachdem ein paar der vorangegangen Bände einige Schwächen aufwiesen, kommt "Die Lebenden und Toten" sehr stark und wahnsinnig originell daher. Ich bin immer wieder erstaunt, was für Geschichten und Traumata sich die Autorin für ihre Charaktere einfallen lässt.

    Neuhaus' Schreibstil ist trotz so manch komplizierter Fachbegriffe und aufwändiger Erzählstränge leicht und unangestrengt. Der Sprecher Oliver Siebeck liest gewohnt authentisch und unglaublich lebhaft, sodass es keine Sekunde langweilig wird.

    Das Thema, das der Roman aufgreift, ist sehr tiefschürfend und bringt einen wirklich an den Rand des Fassbaren. Wie immer legt Neuhaus einige falsche Fährten und lässt gleich mehrere Charaktere höchst verdächtig erscheinen. Besonders ergreifend fand ich, dass in diesem Teil der Serie die unvermeidbaren Schwächen der Justiz und auch der menschlichen Natur deutlich werden. Auch die polizeilichen Ermittler sind davor nicht gefeit und verrennen sich ein ums andere Mal in dem Strudel aus Hinweisen, Verdächtigungen und Hoffnungen. Wirkten Pia und Bodenstein in manch anderen Fällen noch recht unterkühlt und irgendwie unnahbar, merkt man ihnen hier deutlich an, wie nah ihnen die Geschichte hinter den Morden geht. Auch die Tätersicht und der Ablauf der Ermordungen werden beschrieben, was einen besonders schwer schlucken lässt.
    Gut gefallen hat mir außerdem wieder, dass auch das Privatleben von Pia und Bodenstein miteingebunden wurde.

    Alles in allem ist "Die Lebenden und die Toten" ein guter, wenn auch teils etwas verworrener Krimi, bei dem man kaum wieder weghören möchte. Ich vergebe 4,5 Sterne und freue mich schon sehr auf den achten Band ⭐️

  14. Cover des Buches Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6) (ISBN: 9783869091402)
    Nele Neuhaus

    Böser Wolf (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 6)

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Petra_Mayer

    Wieder ein sehr spannender und fesselnder Krimi von Nele Neuhaus der keine Langeweile aufkommen lässt.  
    Das Thema ist hochaktuell und handelt von Kindesmissbrauch. Eine wirklich überragend gut geschriebene Geschichte, welches man aufgrund der Spannungskurve nur abschalten kann.

    Hörbuch - gekürzte Lesung - 6 CDs - Dauer: 470 Minuten - 91 Tracks

    Inhalt:

    An einem heißen Tag im Juni wird die Leiche einer 16-Jährigen aus dem Main bei Eddersheim geborgen. Das Mädchen wurde misshandelt und ermordet, doch niemand vermisst sie. Auch Wochen später hat das K 11 keinen Hinweis auf ihre Identität. Eine der Spuren führt zur Fernsehmoderatorin Hanna Herzmann, die bei ihren Recherchen den falschen Leuten zu nahe gekommen ist. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein graben tiefer und stoßen inmitten gepflegter Bürgerlichkeit auf einen Abgrund an Bösartigkeit und Brutalität. Und dann wird der Fall persönlich.

  15. Cover des Buches Die Lebenden und die Toten (ISBN: 9783548063041)
    Nele Neuhaus

    Die Lebenden und die Toten

     (584)
    Aktuelle Rezension von: Annifshr

    Der 7. Teil vom Taunuskrimi. Sehr spannend. Ich wusste nicht bis zum Schluss, wer der Täter war.

    In der Mitte hat sich das Buch etwas gezogen, aber ansonsten war es wirklich gut. Daher 4 von 5 Sternen. 

  16. Cover des Buches Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3) (ISBN: 9783548061733)
    Nele Neuhaus

    Tiefe Wunden (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 3)

     (734)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Dieser dritte Band der Reihe hat es wirklich in sich. Den Buchtitel finde ich sehr gut gewählt, denn hier geht es wirklich um Wunden, die tief gehen und tief in die Vergangenheit zurückgehen... 

    Es beginnt mit einem Mord an einem 92-jährigen Holocaust-Überlebenden. Weitere Morde folgen, und dann stellt sich heraus, dass nichts so ist, wie es zu sein scheint... 

    Der ganze Fall ist sehr komplex; wir haben relativ viele handelnde Personen. Es erfordert ein konzentriertes Lesen, um der Handlung gut folgen zu können bzw. um die Verwicklungen nachvollziehen zu können.

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen. Ich mochte all diese Verwicklungen und die Wendungen, die es gab. 



  17. Cover des Buches Tiefe Wunden (ISBN: 9783868046922)
    Nele Neuhaus

    Tiefe Wunden

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Ein 92-jähriger Mann wird mit einem Genickschuss in seinem eigenen Haus ermordet. Er war Überlebender des Holocaust und Berater der amerikanischen Regierung. Was steckt hinter dem Mord? Kurz darauf kommt es zu zwei weiteren Morden nach dem gleichen Muster. Hauptkommissar Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff ermitteln. Doch keine 24 Stunden nach dem ersten Mord taucht der Sohn des Toten auf und sorgt dafür, dass die Leiche sofort überführt wird. Hängt diese Eile womöglich mit dem Fund zusammen, den die Gerichtsmedizin gerade noch bei der Obduktion entdeckt hat? Am Arm des Toten befindet sich eine kaum erkennbare Blutgruppentätowierung, wie sie nur Angehörige der SS getragen haben.


    Im Laufe der Ermittlungen deutet immer mehr auf ein 60 Jahre altes Geheimnis, dass die Opfer miteinander verbunden hat. Nele Neuhaus macht mit dem Hörer eine Zeitreise in die 40er Jahre und stellt gekonnt nach und nach die Verbindung zur heutigen Zeit her. 


    Neben den kriminalistischen Ermittlungen spielt auch wieder das Privatleben der Hauptprotagonisten eine Rolle, was die Erzählung etwas auflockert und der Buchreihe einen unverwechselbaren Charakter gibt.


    "Tiefe Wunden" ist der dritte Fall in der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe. Er ist diesmal sehr geschichtsträchtig. Die Geschichte wird spannend erzählt, doch bei der großen Zahl von Protagonisten, verliert man auch schonmal den Überblick. Hier wäre weniger mehr gewesen. Der Gesamtplot gefällt mir aber gut und auch Oliver Siebeck hat wieder hervorragend gelesen.


    Insgesamt gebe ich dem Hörbuch 4 von 5 Sterne.

  18. Cover des Buches Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1) (ISBN: 9783844916751)
    Nele Neuhaus

    Eine unbeliebte Frau (Ein Bodenstein-Kirchhoff-Krimi 1)

     (47)
    Aktuelle Rezension von: GothicQueen

    „Eine unbeliebte Frau“ von Nele Neuhaus, gelesen von Julia Nachtmann ist der Auftakt der Krimi-Reihe mit Kirchhoff und Bodenstein. Ich habe in anderen Rezensionen gelesen, dass dies ein schwacher Einstieg in eine tolle Reihe gewesen ist. Da bin ich sehr gespannt auf weitere Teile. Denn ich fand diesen auch schon gut.

    Ich wollte schon länger ein Buch von Nele Neuhaus lesen, vor allem eins aus dieser Reihe, da ich eine Stadt weiter von Frankfurt wohne, ein Ort, an dem die Geschichte spielt. Dann bot sich mir die Gelegenheit Teil eins der Reihe als Hörbuch zu bekommen, was ich auch genutzt habe. Da es zu viele gute Autorinnen und Autoren gibt, die es zu entdecken gilt, höre ich ab und zu zwischendrin ein Hörbuch, statt ein Buch zu lesen. Julia Nachtmann hat das Buch jedenfalls sehr gut vorgelesen. Ihre Stimme ist fesselnd und nicht nervig oder aufdringlich. Ich kann mir sehr gut vorstellen weitere Hörbücher, die von ihr vorgelesen worden sind, zu hören. 

    Zu Beginn der Geschichte lernen wir Pia Kirchhoff kennen, die in Scheidung lebt und von der Stadt auf das Land in der Nähe von Frankfurt am Main gezogen ist. Sie ist ebenfalls in ihren alten Beruf zurückgekehrt und arbeitet dort nun wieder bei der Kriminalpolizei. Oliver Bodenstein leitet dort die Einheit K11, zu der auch Pia Kirchhoff dazukommt. In dem ersten Fall, den die beiden gemeinsam aufklären, müssen sie einen Mörder finden, nachdem sie zwei Leichen gefunden haben. Die Geschichte wirkt sehr komplex, da es sehr viele Zwischenstränge gibt und viele Personen auftreten, die verdächtigt werden, was es schwierig macht allem zu folgen. Am Ende wird der Fall jedoch gelöst. 

    Ich habe das Hörbuch gern gehört und habe es auch in wenigen Tagen durchgehabt. Ich kann es Krimiliebhabern empfehlen und bin jetzt sehr gespannt auf Teil zwei, den ich bereits in Buchform zu Hause liegen habe und baldigst lesen möchte.

  19. Cover des Buches Charlottes Traumpferd 6: Durch dick und dünn (ISBN: 9783522506564)
    Nele Neuhaus

    Charlottes Traumpferd 6: Durch dick und dünn

     (11)
    Aktuelle Rezension von: PinkBookLady

    Unsere Protagonistin ist die 15 jährige Charlotte. Diese hat ein für sich wichtiges Reitturnier gewonnen und das ruft ebenso schnell viele Neider auf den Plan, wie Bewunderer. Zusätzlich kommen jetzt noch die üblichen alltäglichen Probleme von Jugendlichen hervor.

    Doch Charlotte verübt eine kleine Heldentat, denn nach einem schweren Gewitter geht ihr gegenüberliegender Reitstall in Flammen auf und Charlotte zögert nicht eine Sekunde ihre geliebten Pferde zu retten. Kann sie wirklich alle retten oder passiert am Ende noch was schlimmeres?


    Wer mich ja etwas kennt, der weiß ja, wie sehr ich die Bücher von Nele Neuhaus liebe und neben ihren spannenden Krimis haben es mir natürlich auch ihre beiden Jugendbuchreihe  sehr angetan. Mich konnte bisher jeder Band sowohl aus der Elena- als auch aus der Charlotte-Reihe mehr als begeistern, daher war der sechste Band von „Charlottes Traumpferd“ ein absolutes Must-Read für mich und ich freue mich schon jetzt, auf künftige Bände.


    Die Geschichte rund um Charlotte, die Pferde und ihre Freunde ist sehr aufregend und emotional und an manchen Stellen in diesem Buch, bricht bei der Autorin auch ihre "Krimiader" durch, aber das macht die Geschichte gerade noch eine Portion fesselnder und spannender.


    Die Geschichte wird hier aus der Sicht von Charlotte in der Ich-Perspektive erzählt. Charlotte ist mir mit ihren zarten 15 Jahren schon richtig ans Herz gewachsen, ich mag ihre liebenswürdige und hilfsbereite Art richtig gerne. Ein kleiner Sonnenschein einfach zum knuddeln. Auch ihre neue beste Freundin Katie ist ein sehr sympathisches Mädchen, das ich schnell in mein Leserherz schloss. Ganz anders als Doro. 

    Doro ist nicht ganz ohne und mit Vorsicht zu genießen, sie hat schon in den ersten 5 Bänden bewiesen, was sie für ein Teufelchen sein kann.

    Durch Doro hat es unsere Charlotte in diesem Band echt nicht leicht, denn Doro setzt ihr mehr als zu und fand es mehr als schade zu sehen, was aus den ehemals besten Freunden nun geworden ist. Aber ja, es gehört leider auch zum Leben dazu, das Freundschaften zerbrechen.


    In diesem Band fand ich es besonders toll, dass Nele Neuhaus "Elena" mit in die Geschichte eingebaut hat, denn diese Geschichte spielt kurz auf dem Amselhof, auf welchem Elena ja zu Hause ist. Ich hatte es mir schon immer mal gewünscht und dieses mal, war es zum Glück soweit.


    Das Setting rundum die Pferde bzw. deren Besitzer fand ich absolut klasse und sehr authentisch beschrieben. Ich konnte mir diese ganzen Dinge sehr gut vorstellen und fühlte mich live dabei.


    Der Schreibstil ist locker und einfach gehalten und lässt einen das Buch sehr schnell und flüssig durchlesen.


    Nele Neuhaus baut hier gekonnt ein paar Irrungen und Wirrungen ein und hält den Spannungsbogen konstant durch.


    Einen klitzekleinen Kritikpunkt hätte ich, bei den Fachbegriffen zum Thema Reiten und Pferde könnte man eine extra Seite im Buch anlegen, wo diese erklärt werden, das wäre echt top, denn nicht jeder kennt diese Begriffe =)


    Fazit: Auch der sechste Band der Charlotte Reihe konnte mich wieder sehr fesseln und mitreisen mit seiner ganzen Power und Leidenschaft.


  20. Cover des Buches Straße nach Nirgendwo: Roman (Sheridan-Grant-Serie 2) (ISBN: B00PLXQ4WO)
    Nele Löwenberg

    Straße nach Nirgendwo: Roman (Sheridan-Grant-Serie 2)

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Stups

    Das Buch beschreibt das Leben von Sheridan Grant. Es ist verschlungen, traurig, emotional, kompliziert und leider auch brutal. 

     

    Sie hat einen Streit mit ihren Adoptiveltern und verlässt daraufhin die Farm. Sie will Sängerin werden. Doch alles kommt anders als erhofft. Ihr Bruder erschießt mehrere Menschen bei einem blutigen Amoklauf auf der Farm. Sie kommt als Zeugin zurück und wird von den Menschen und Medien verurteilt und schikaniert, obwohl sie gar nicht vor Ort war. Der ermittelnde Detective will aber wissen, warum alles passiert ist und es kommt Unglaubliches ans Licht.

     

    Bei dem Buch handelt es sich um Band zwei aus der Reihe. Ich kenne den ersten Band nicht, hatte aber keine Probleme Leute, Ortschaften und Ereignisse einzuordnen. Der Schreibstil liest sich leicht und flüssig. Durch geschicktes zurückhalten von Informationen steigt die Spannung und die Neugierde auf Sheridans Leben.

     

    Die junge Frau hat schon vieles erlebt und ist äußerst stark, allerdings steht ihr noch einen schweren Lebensweg davor, bei welchen der Leser sie begleiten darf. Sie wurde wunderbar von der Autorin beschrieben und es war eine Freude und auch eine Traurigkeit alle Erlebnisse zu lesen. Ein Auf und Ab der Gefühle. Die Geschehnisse fügten sich nach und nach wie ein großes Puzzle zusammen und bis zum Schluss erfuhr man ständig Neues. Das einzige Manko in dem Buch war für mich das Ende, welches etwas abrupt kam.

     

    Fazit: Man könnte immer weiter und weiter lesen. Hoffentlich folgt eine Fortsetzung! 

  21. Cover des Buches Mörderische Leckerbissen (ISBN: 9783423214766)
    Cornelia Kuhnert

    Mörderische Leckerbissen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Ich kenne einige Krimiautorinnen und Krimiautoren persönlich. Das sind alles sehr sympathische Menschen. Aber ob ich von ihnen eine Essenseinladung annehmen würde? Angesichts der kulinarischen Krimis bin ich mir da nicht so sicher.

    Die in diesem Buch versammelten Kurzkrimis sind in die Regionen Norden, Süden, Westen und Osten unterteilt. Wohin man auch blickt – deutsches Essen kann tödlich sein. Oder zumindest sind diejenigen, die es zubereiten, gefährlich.

    Zum Beispiel Frauen, die gern Witwen wären, und das dank ihrer Kochkunst auch prima hinbekommen. Gleiches gilt für Männer, die jemanden loswerden möchten. Gerichte wie Grünkohl, Eistorte, Piroggen, Hühnerfrikassee, Frikadellen, Leipziger Allerlei und Labskaus sind da nützlich.

    Es muss nicht immer Gift sein. Schöne scharfe Küchenmesser sind ebenfalls nicht zu verachten. Auch das Essen selbst kann gefährlich werden, wenn es zu fett ist und zu fett macht.

    Es ist auch nicht ratsam, über Rezepte in Streit zu geraten. Das kann ebenso tödlich enden wie der Versuch, eine Frau zum Abnehmen zu bewegen. Auch, wer sich verliebt, sollte beim Essen genau hinsehen.

    Die Geschichten haben mir in ihrer Unterschiedlichkeit gut gefallen. Kein Wunder bei dieser hochrangigen Riege deutscher Krimiautorinnen und –autoren.

    Die nach jeder Story abgedruckten Rezepte scheinen ungefährlich zu sein. Die bisher ausprobierten habe ich jedenfalls überlebt. Bis jetzt.
  22. Cover des Buches Unter Haien (ISBN: 9783869090849)
    Nele Neuhaus

    Unter Haien

     (17)
    Aktuelle Rezension von: Gwhynwhyfar
    Hörbuch, 22 Stunden, 34 Minuten gesprochen von Oliver Siebeck

    Ich habe einige Bücher von Nele Neuhaus gelesen, die mir auch gefallen haben. Ist dieser Thriller von der gleichen Schriftstellerin? Das ist für mich nicht nachzuvollziehen. War hier ein Ghostwriter unterwegs?

    Alex Sontheim aus Deutschland bekommt in einer Investmentbank in New York einen tollen Posten angeboten. Ziemlich schnell erhält die superschöne, hochintelligente, extrem ehrgeizige, hart arbeitende Blondine eine beträchtliche Gehaltserhöhung. Nicht umsonst. Dafür muss sie ihrem Chef für den Vorstand flüstern, welche Geschäfte sie abschließen wird. Natürlich nicht für Insiderhandel, der Vorstand will lediglich wissen, was vorgeht. Die Gehaltserhöhung ist auch keine Bestechung (man bietet Aktien oder Bares auf den Caymans, steuerfrei). Die hochintelligente Frau glaubt das brav. Sie ist 35, hat in Deutschland und England studiert, in diesen Ländern und Frankreich gearbeitet, sowie 12 Jahre Wallstreet Erfahrung. ???? Mathe ist nicht das Fach der Autorin. Alex lernt bald der fantastisch aussehenden und superreichen Sergio Vitale kennen, wird vor ihm von allen Seiten gewarnt, er sei der Mafiaboss von New York. Die superschlaue, taffe Alex glaubt das nicht. Naiv lässt sie sich in tolle Restaurants einladen, auf die tollen Partys der Neureichen, schlürft erlese teure Weine, teuren Champagner aus Paris, genießt erlesene Speisen. Entschuldigung meiner vielen Adjektive, aber in dem Stil ist das Buch geschrieben.
    Alex arbeitet 14 Stunden am Tag, geht aus/feiert bis nachts um 3 Uhr. Wie gesagt, Mathe ist nicht das Fach der Autorin. Am Wochenende hat sie frei. Hmm. Wo man doch weiß, dass gerade in der Finanzwelt der Sonntag so wichtig ist. Macht nichts. Da muss sie ja mit Sergio in sein Haus in die Karibik fliegen. Schnell bekommt sie heraus, dass Sergio wohl doch ein Mafiaboss ist. Vielleicht doch nicht? Man muss ihm vertrauen, denkt Alex. Er ist ein böser Killer, endlich hat Alex das kapiert. Nun muss sich sie sich trennen. Doch er vergewaltigt sie, vermietet ihr ein Luxusappartement für einen Spottpreis, sagt ihr, sie gehört ihm. Sie distanziert sich von ihm, will wegkommen. Warum nimmt sie das günstige Appartement? Das ist ein absoluter Logikfehler. Denn nun beginnt sie eine Affäre mit einem anderen Mann, verbringt die Wochenenden bei einer Opernsängerin. Alle Männer verlieben sich in Alex und sie sich in alle gutaussehenden Reichen. Als Cat-Woman verhaut sie drei knallharte Räuber, die eine bekannte Opernsängerin ausrauben wollen. Diese Frau aus dem alten Geldadel der Stadt wird sofort ihre beste Freundin und so wird sie die Kreise eingeführt, zu den ein normal Sterblicher keinen Zugang findet. Natürlich ist Mr. Präsident beeindruckt von ihr, lädt sie ins Weiße Haus ein, der Bürgermeister von NY sieht gleich, sie ist eine Gute, auch wenn sie mit Vitali ausgeht, ist fasziniert von ihr. Und Vitali akzeptiert eine gewisse Zeit die Trennung? Das passt überhaupt nicht zu diesem Charakter.

    Nun endlich merkt Alex, dass es in ihrer Firma Insidergeschäfte gibt und stellt dem Chef eine Falle. Sofort finden sich Freunde von einem Mitarbeiter, dem sie vertraut. Warum gerade dem? Er ist wohl der einzige ehrliche Mitarbeiter in der Firma. Mit einem Journalisten und eine superintelligenten Hacker, der die Truppe in die IT-Sicherheitsfirma mitnimmt (nur der Hacker muss sich identifizieren, nimmt die drei einfach mit. ???), können sie ins Netz der Firma eindringen und sehen, wohin das Geld fließt. Viele wichtige Männer werden bestochen, keine Frauen, die Firma in der Alex arbeitet ist ein Konstrukt von Vitali, der mit versteckten Unterfirmen und Unterkonten arbeitet. Und nun startet Cat-Woman den Schlag gegen Vitali, den die Justiz seit Jahren versucht in die Fänge zu bekommen. Alex wird fast erschossen, als ein Anschlag auf Vitali von einer Drogenbande ausgeübt wird, rettet ihm das Leben. Kann man, wenn man auf 1-2 Metern mit mehreren MP‘s aus dem Auto schießt, von 6 Leuten keinen treffen? Na ja, Vitali hat einen Schuss in der Schulter …

    Alex offenbart sich dem Bürgermeister, der früher Staatsanwalt war und dessen Lebenszweck es scheint, Vitali zur Strecke zu bringen. Immer wenn Alex in Bedrängnis gerät, kommt aus dem Nichts eine helfende Hand, das hat fast etwas Mystisches … Sie entwischt diverse Male den Mafiakillern, indem sie sich schlicht mit ihren Händen wehrt. Ihre Flucht nach Europa ist dilettantisch ausgeführt für eine intelligente Frau. Zurückgekehrt (noch dilettantischer, mit dem Namen eingecheckt, den sie schon in Europa benutzte, in ein öffentliches Hotel, der Bürgermeister besucht sie, nimmt sie aber nicht mit … die Mafia wird sie schon nicht finden) wird sie doch noch erwischt, ausgepeitscht, von einer Horde Mafiosi vergewaltigt, in den Fluss geworfen (ohne geprüft zu haben, ob sie tot ist). Gleich fischt sie einer raus. Alles nicht so schlimm. Sie hat kein Sterbenswörtchen verraten, auch nicht geweint bei der Folter, sie ist ja hart im Nehmen. Im letzten Drittel wird ansonsten nur geheult. Alle Männer heulen und wenn einer weint, steigt der Gegenüber mit ein. Nach dem Sex: „Und sie schämten sich ihrer Tränen nicht.“ In der Art gibt es viele Sätze, fast auf jeder Seite weint irgendwer.

    Keine Angst, es gibt keine Wendungen im Plot. Man weiss am Anfang, wie es ausgeht. Der Weg dahin ist quälend. Ein oberflächlicher Leser mag das Buch bis zum ersten Drittel sogar spannend finden. Ab da flacht es bis zum bitteren Ende stetig ab. Das letzte Drittel ist schier unerträglich. Ich wollte ein paar Mal abstellen. Immer wieder kehrende Wiederholungen nerven, ebenso sie wiederkäuenden Gedanken, und Zwiegespräche der Protagonisten: „Ich habe alles falsch gemacht und es tut mir so leid. Ich bin Schuld.“ Ein typischer Satz, der in dieser Art von allen Protagonisten dauernd abgelassen wird. Der Sprachstil wird leider nicht besser, es wird zum Ende immer unerträglicher an Schwülstigkeit: „Dass es mit Mary nie so großartig war, so vollkommen und so großartig…“ (als wie mit Alex). Ein Groschenroman im Allgemeinen hat sprachlich mehr Niveau. Ich habe den iPod mehrfach geprüft, ob er nicht topft. Die Prinzessin bekommt ihren König am Ende, na klar … aber nur, wenn sie will.

    Immer wenn Alex in Gefahr gerät, kämpft sie sich gegen brutale, ausgebildete Killer durch, wenn es nicht weitergeht, kommt ein Licht geflogen, eine helfende Hand aus dem Nichts …

    Mit der Logik hatte ich arge Probleme, selbst wenn man Mathematik beiseitestellt. Der IT-Mann, Spezialist in IT-Security dringt durch das „Hintertürchen“ in die Software von außen, er hat es programmiert (genau diese Software kennt er so gut, was ein Zufall). Nur eine Handvoll Leute haben das Wissen dazu. Und dieses Superhirn weiß nicht, dass auf der anderen Seite sein Login protokolliert wird und die Trafik wahrgenommen wird, dass man ganz schnell drauf kommt, wer das von Außen gewesen ist? Er schlappt mal schnell zum Staatsanwalt, legt die Infos vor, fährt mit dem FBI nach Genf, um die Konten einer Bank zu prüfen. Vorher hat er in die Bank gehackt, die Konten so blockiert, dass keiner löschen konnte. Und der Bankangestellte meint, Konto löschen, Papiere schreddern und alles ist vertuscht? Der Bank fehlen viele Millionen, merkt ja keiner, denn diese Bank hat wohl keine Buchhaltung? Und Konten kann ein Mitarbeiter in der Bank durch Knopfdruck löschen? Der Hacker fährt munter nach Hause und meint, niemand weiß auf der Gegenseite, wer er wäre. Ich habe herzlich gelacht. Soviel Blödsinn auf einen Haufen!

    Alex schneidet sich die Haare kurz, färbt die dunkel. Kurz danach trägt sie einen Pferdeschwanz. Die Tönung lässt sich unter der Dusche aus den hellblonden Haaren rauswaschen. Mit einer 45ger wird mit Schalldämpfer geschossen. Wie das? Mit Maschinengewehren wird aus 1-2 Metern nicht getroffen, Vitali hat nur eine kleine Verletzung, alle sind putzemunter und ein Scharfschütze trifft aus 50-100 Metern nicht mit einem Präzisionsgewehr … Noch mehr Blödsinn. Nebenbei bemerkt, killt die Mafia bekanntlich anders.

    Alex wird aus dem Fluss gerettet, kann sogar laufen und aussagen, wird aber trotzdem in ein öffentliches Krankenhaus gebracht. Vitali hat überall seine Leute sitzen, killt alles und jeden. Und die Kronzeugin liegt im öffentlichen Krankenhaus? Der Arzt wird natürlich erschossen und die beiden Polizisten. Warum stehen sie nicht neben dem Zimmer, sondern weit weg? Alex hat in diesem Augenblick eine Eingebung, öffnet die Zimmertür, sieht das Gemetzel. Schnell kann sie eine „Figur“ im Bett zusammenlegen (womit?), die die Gangster als Person ansehen, das Magazin leerschießen, nicht kontrollieren, ob es wirklich Alex ist, ob sie tot ist. Wo war Alex? Im Bad? Das sollen Profikiller sein? Das zweite Mal denselben Fehler? Alle Situationen werden bis ins kleinste Detail geschildert, wiederholt. Doch diese Szene erzählt Alex später in zwei Sätzen. Sie hat die Gangster gesehen, im Bett was hingelegt. Ende … Wie das funktionieren soll, womit, die Zeitspanne, wo versteckt sich derweil Alex, die Dummheit der Männer … das wäre nicht zu beschreiben, denn es geht nicht. Ihren Pass hat Vitali, aber sie macht in Zürich unter ihrem richtigen Namen ein Konto auf?

    Und am Ende des Romans haben alle ein schlechtes Gewissen und packen gegen Vitali aus: Alex, seine Ehefrau und sein langjähriger engster Mitarbeiter und Anwalt, dem der Krebs nicht mehr viel Zeit lässt.

    Hochintelligente Leute machen ständig Dinge, die sogar einem Dummen schwer abzunehmen sind. Die Figuren, sind oberflächlich voller Klischees, nerven allesamt. Die Geschichte steigert sich nicht, im Gegenteil, tritt auf der Stelle, wird immer langweiliger, ergießt sich den Monologen der Selbstzweifel der Protagonisten. Dauernde Wiederholungen von Gedanken und Tatsachen nerven.

    Man fragt sich, wer hat die Schmonzette geschrieben und warum wird von einem renommierten Verlag so ein schlechtes Manuskript verlegt? Von diesen über 600 Buchseiten könnte man mit Streichung von Adjektiven und Wiederholungen mindestens 200 Seiten einsparen, vielleicht sogar 300. Selten ein so schlechtes Buch gehört!  
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