Bücher mit dem Tag "naturwissenschaft"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "naturwissenschaft" gekennzeichnet haben.

402 Bücher

  1. Cover des Buches Everflame 1. Feuerprobe (ISBN: 9783841504203)
    Josephine Angelini

    Everflame 1. Feuerprobe

     (1.140)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    „Everflame - Feuerprobe“ ist für mich ein reread. Ich habe das Buch vor einigen Jahren schon einmal gelesen. Damals war ich etwas enttäuscht, da ich mir etwas völlig anderes unter der Geschichte vorgestellt habe. Trotzdem hat mich das Buch nie richtig losgelassen, weshalb ich die Reihe jetzt beenden möchte, wozu ich Band eins zum Verständnis erneut gelesen habe. 

    Lily ist 17 Jahre alt, hat feuerrote Haare und wird immer wieder von lebensbedrohlichen Allergien geplagt. Als sie von ihrem Schwarm Tristan schwer enttäuscht wird, gibt sie der geheimnisvollen Stimme nach, die sie zu sich ruft. Plötzlich befindet sie sich in einem Paralleluniversum, in dem sie auf ihre böse Doppelgängerin trifft. Kann sie sie besiegen? Welche Absichten verfolgt diese Lilian wirklich?

    Jetzt nachdem ich noch so ungefähr wusste in welche Richtung das Ganze geht, konnte ich mich auch ganz anders auf die Geschichte einlassen. Mir hat es unglaublich viel Spaß gemacht diese Welt zu erforschen. Sie wirkt sehr modern, zugleich aber auch etwas mittelalterlich. Der Mix ist etwas ganz besonders, da Wissenschaft auf Magie trifft. Es wartet auf jeden Fall keine 0815 Hexen Story auf einen.

    Auch die Charaktere sind aufgrund ihrer Verletzlichkeit und ihrer Gefühle sehr sympthisch. Jeder bringt seine Stärken und Schwächen mit, was natürlich zu dem ein oder anderen Problem führt. Besonders die Doppelgänger-Problematik macht es spannend. Wie ist es in zwei verschiedene Versionen der selben Person verliebt zu sein? Vor allem wenn mit einer der Versionen schon negative Erfahrungen vorhanden sind?

    Eine Frage die ich gerne mit in Band zwei nehme, nach diesem spannenden Ende.

  2. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.397)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Schätzing schildert in einem spannenden Katastrophenszenario, das daherkommt wie eine kleine Welle, die immer größer wird und sich zu einem Tsunami steigert, wie die Menschen zunehmend von Lebewesen aus dem Meer angegriffen werden. Boote und Schwimmer werden von Haien, Walen und Quallen attackiert, Wurmkolonien destabilisieren den Kontinentalhang in Norwegen und verursachen einen Tsunami, weiße, kleine augenlose Krebse wandern zu Tausenden landeinwärts und verbreiten giftige Keime.  Um die Ursachen zu erforschen und der Krise Herr zu werden, werden Militärs und Wissenschaftler unterschiedlicher Disziplinen im kanadischen Nobelhotel Château Whistler zusammengerufen. Was steht hinter diesen Attacken, deren Ziel es zu sein scheint, die Menschheit auszulöschen?

    Da das Buch schon älter ist und es wohl hunderte von Rezensionen gibt, die wesentlich cleverer sind als meine, gebe ich hier nur ein paar persönliche Leseeindrücke wieder.

    Was mir sehr gut gefallen hat: 

    Ich war schon immer fasziniert von der Frage, welche Welt sich unter der Meeresoberfläche findet und war erstaunt, wie wenig sich zum Beispiel die bildende Kunst mit dieser Frage auseinandergesetzt hat und warum man ständig ins All schaut, aber weniger in die Tiefen des Meeres (ist aber vermutlich auch gut so). Schätzing gibt unendlich viele Informationen über das Leben im Meer. Wer sich nicht für Meeresbiologie interessiert und gerne einen reinen Wissenschafts- oder Science-Fiction-Thriller lesen möchte, für den kommt dieser Roman eher nicht in Frage. Schätzing macht dies gekonnt, zum einen absolut verständlich (auch für einen naturwissenschaftlichen Laien wie mich), zum anderen nicht wertend, der Mensch ist keinesfalls die Krone der Schöpfung, man könnte nach der Lektüre eher zum gegenteiligen Urteil kommen.

    Mir hat es ebenfalls gut gefallen, dass Wissenschaftler (und Militärs) im Zentrum der Handlung stehen, nur sehr selten wird einmal die Perspektive auf einzelne Zivilpersonen gelenkt. Zum einen werden so die Informationen im Dialog oder durch die Gedanken der Wissenschaftler sehr geschickt verpackt, zum anderen verhindert Schätzing, dass der Roman auf menschliche Schicksale gelenkt wird. Die Wissenschaftler interessieren Zahlen und Fakten und Erklärungen. Die Charaktere treten auch für lange Zeit schön in den Hintergrund, so dass der Fokus auf dem Geschehen liegt. Und irgendwie wird auch das Meer ein eigenständiger Charakter. Ich glaube, es ist sogar mein Lieblingscharakter.

    Während der erste Teil sich las wie ein spannender Wissenschaftsthriller (und Schätzing steht für mich da Preston/Child oder Crichton in nichts nach), wurde der Roman langsam zu einem Sci-Fic-Thriller und einfach superspannend (und Sci-Fi schätze ich eigentlich nicht besonders). Die Actionszenen sind so großartig bildlich beschrieben, dass ich einen Film vor meinem inneren Auge ablaufen sah. Das kann eigentlich nur Reilly so perfekt.

    Ein bisschen auf die Nerven gingen mir die Liebesbeziehungen, die mir eigentlich (die Handlung spielt ja nur in einem Zeitraum von mehreren Monaten) völlig unmotiviert und auch unnötig erschienen – bis sie schließlich im Schlussteil -in einem herrlich-witzigen selbstreflexiven und metafiktionalen Dialog - völlig plausibel erklärt wurden, die Erläuterung mir ein Schmunzeln entlockte und so die einzige Kritik, die ich an diesem Roman hatte, sich auflöste.

     

    Wem wird dieser Roman nicht gefallen?

    Jedem, der sich nicht für Meeresbiologie und Genetik interessiert, denn der würde die Informationen als belastenden Infodump empfinden. Zudem auch jedem, der sich mehr für Charakterentwicklung als für die Thriller-Handlung interessiert. Es ist ein primär naturwissenschaftlicher, kein geisteswissenschaftlicher Roman.  

     

    Mein Gesamtfazit: 

    Und ich bin begeistert! Keine Ahnung, warum ich ihn vorher nicht gelesen habe, aber vielleicht war einfach auch erst jetzt die richtige Zeit dafür. 

  3. Cover des Buches Final Cut (ISBN: 9783404166879)
    Veit Etzold

    Final Cut

     (592)
    Aktuelle Rezension von: Read1ngl0ver

    Handlung:
    Clara Vidalis erhält am Todestag ihrer Schwester einen an sie adressieren Brief. Darin befindet sich eine CD mit einen Film, mit der Ankündigung eines Mordes. Das Ermittlerteam rund um Clara findet daraufhin mumifizierte Leichen, die niemand vermisst hat. Junge Menschen, mit Freunden, seit mehreren Monaten tot. Das Team tappt im Dunkeln, aber eine Frage beschäftigt Clara am meisten: Warum war der Brief ausgerechnet an sie adressiert!?


    Charaktere:
    Clara Vidalis, eine Frau, die früh ihre jüngere Schwester durch ein Verbrechen verloren hat und daraufhin eine Karriere bei der Polizei gemacht hat und nun in der Einheit für "Das schlimmste vom schlimmsten" arbeitet. Selbstbestrafung oder von Rachegfühlen getrieben!? Was trieb sie an? Ich sage beides. Clara macht trotz ihres Jobs einen verletzlich Eindruck und man fragt sich, wie sie es aushält, diese schrecklichen Dinge Tag für Tag mitzuerleben. Auf der anderen Seite wird klar, dass sie das Meiste zu sagen hat, auch wenn sie nicht die Vorgesetzte des Teams ist. Aufgrund ihrer Erfolgsquote wird sie aber durch ihren direkten Chef unterstützt.
    Dieser setzt voll auf sie und drückt auch schon mal ein Auge zu.

    Der Täter wiederum spiegelt das bekannte Bild wider. Nach dem Verlust der Eltern, ein Leben im Heim. Dort missbraucht und von niemanden geholfen bekommen. Selbst die eigene Schwester entfernt sich von ihm mit schwerwiegenden Folgen. Geplagt von Reue taucht er unter indem er seinen Tod vortäuscht und wartet darauf sich zu rächen und die Tat an seiner Schwester wieder gut zu machen. Hierzu dient ihm eine mittelalterliche Hexengeschichte. Getrieben von Reue setzt er seinen Plan sehr geschickt in die Tat um.

    Story:
    Die gesamte Story wird in mehrere Stränge unterteilt und in kurzen Kapiteln erzählt. Rückblicke und Gegenwart sind gerade am Anfang mit der Vielzahl der Personen etwas verwirrend, ändert sich aber schnell. Täter, Ermittler, Gegenwart und Vergangenheit sind dann klar voneinander trennbar. Es ist durchweg flüssig zu lesen.
    Der Inhalt an sich ist immer noch aktuell und es wird sehr deutlich, was heutzutage absolut zutrifft: 'wer online lebt, lebt auch in der Realität.' Mag man zumindest glauben. Diese Thematik wirft Entsetzen beim Leser auf, trifft aber absolut zu.
    Auch die in der Story erfundene Serie Shebay zeigt den Sittenverfall der Gesellschaft und das stetig weniger anspruchsvollen TV-Formate. Immer mehr, immer krasser prägt auch schon hier den Hintergrund der Geschichte.

    Fazit:
    Etzold trifft hier auf jeden Fall Themen, die durch Social Media und das Internet die Gesellschaft in den letzten Jahren verändert haben und verändern wird. Zudem hat er eine raffinierte Geschichte gespannt, die sich gut lesen lässt und für Thriller-Fans eine gute Wahl.

  4. Cover des Buches Lady Trents Memoiren 1 (ISBN: 9783959815031)
    Marie Brennan

    Lady Trents Memoiren 1

     (129)
    Aktuelle Rezension von: tatze1672

    Erst wurde ich mit dem Buch nicht richtig warm da ich mich erst einmal mit dem Schreibstil vertraut machen musste, doch als ich im Lesefluss drin war hat mich der Anfang einer Lebensgeschichte fasziniert. Wie eine junge emanzipierte Frau sich in einer welt behaupten will, wo Männer die Oberhand haben. 

    Durch ihre Willensstärke und ihren Charme, schafft sie es, ihre reise anzutreten und ihre Forschungen zu beginnen, bei denen sie am Ende jedoch einen großen Verlust erleidet. Doch die reise geht dennoch weiter. 

  5. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Zeit (ISBN: 9783499626005)
    Stephen Hawking

    Eine kurze Geschichte der Zeit

     (334)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Stephen Hawking setzt mit seiner kurzen Geschichte der Zeit bei Aristoteles ein. Für mich spannend wurde es beim Newtonschen Gravitationsgesetz. Es besagt, dass große und kleine Massen sich anziehen.
    Das leuchtete mir sofort ein. Ich bin eine kleine Masse, die vom Mainstream angezogen wird, so wie der Mond von der Erde oder die Erde von der Sonne.

    Dann erfuhr ich, dass am Anfang des 20. Jahrhunderts die Theorie bestätigt wurde, die besagt, dass sich das Universum seit dem Urknall ausdehnt.
    Ich stellte mir vor, durchs Universum zu fliegen, mich immer weiter von den anderen kleinen Massen entfernend. Das stimmte mich traurig. Dann geriet ich in ein Wurmloch und landete in einer anderen Galaxie. Jetzt liefen mir die Tränen.

    Plötzlich wurde ich, durch Stephen Hawking in meiner Phantasiereise angeregt, von einer Schwerkraft enorm angezogen. Ich sah dieses Schwarze Loch vor mir. Es wimmelte dort von Viren, Krankheiten, Gewalt, Krieg und Naturkatastrophen. Dort wollte ich nicht hin! "Stephen!", rief ich in meiner Verzweiflung. "Hast du nicht Gegenmittel für mich, damit ich nicht in dieses schwarze Loch gesogen werde? Ich habe solche Angst! Oder wenigstens eine Maske, hinter der ich mich verstecken kann?" Alles Zetern half nichts. Ich wurde weiter von dem Schwarzen Loch angesogen. Schließlich war eine solche Masse an Leid in mir, dass ich allen Widerstand aufgab. Sollte mich doch diese große Masse erdrücken. Ich war nun bereit für meine Kreuzigung. Schließlich wurde ich wie ein "Spaghetti in die Länge" gezogen und tauchte ich in das Schwarze Loch ein.

    Wie ich erwartet hatte, löste ich mich als kleine Masse auf. Aber welches Wunder! Ich ging nicht in der großen Masse verloren, sondern war plötzlich ein winzig kleines Teilchen. Das war ich bereits vorher. Nur hatte mich meine kleine Masse daran gehindert, es wahrzunehmen.
    Wenn es in dieser Singularität, also dem Ort, wo die Krümmung der Raumzeit divergiert, das heißt, unendlich wird, noch eine Zeit gäbe, würde ich jetzt sagen, dass ich mein Sein als winziges Einzelteilchen erst einmal ein paar Milliarden Jahre genoss. Ach! War das HerrLich(t), so unabhängig zu sein!

    Das Wunder ging aber noch weiter! Ich entdeckte ein zweites Einzelteilchen und dieses verhielt sich wie mein Spiegel- oder Ebenbild. Wenn ich winkte, winkte es auch. Wenn ich lächelte, lächelte es ebenfalls. Merkwürdig!
    Da sah ich das Lichtkabel, ein warmes Liebesband, das die Informationen transportierte.
    Als ich noch aufmerksamer hinschaute, war ich von unzähligen Einzelteilchen umgeben, die alle miteinander verbunden waren und immer mehr wurden. Wie phantastisch!

    Eines dieser Einzelteilchen erschien mir anders. Was war das denn? Wirklich! Es hatte einen Sprachcomputer! "Stephen? Bist du das?", fragte ich unsicher. "Willkommen, Vera Seidl! Einen schönen Namen hast du. Er bedeutet, die Wahrheit oder der Glaube siedelt sich an. Aber das weißt du ja", antwortete es mit seiner Computerstimme. "Ja, zum Teil bin ich Stephen Hawking. Jedoch sieh! Die vielen Wellen, die von mir weggehen und auf mich zulaufen!"
    "Aber wie hast du denn deinen Sprachcomputer mitnehmen können? Und wozu?", fragte ich verblüfft.
    Stephen lachte herzhaft. "Ich habe ihn einfach mitgenommen! Wozu fragst DU? Die Menschen haben sich an meine Computerstimme gewöhnt und du ganz besonders!" Dabei sah mich das winzige Einzelteilchen eindringlich an.

    Als ich an mir herunterschaute, musste ich erkennen, dass ich meine kleine Masse gar nicht verloren hatte, die aber, nachdem sie im schwarzen Loch gewesen war, nicht mehr vom Mainstream angezogen werden konnte, sondern weiter kleinstes Einzelteilchen blieb. Als Masse hatte ich immer noch Hände und im schwarzen Loch enorm viel Energie getankt, um aufzuschreiben, was Stephen mir diktierte.
    Seine Informationen haben sich deshalb verändert, weil er jetzt ein kleinstes Teilchen ist, das mit vielen anderen durch Liebe und Licht verbunden ist. Man nennt es auch Bewusstsein. Ich nenne es Gott.

    Die Umwandlung der Wahrnehmung von der kleinen Masse zum kleinsten Teilchen hätte und hat Stephen Hawking zu seinen Lebzeiten auf der Erde anders ausgedrückt. Etwa so: "Sie überzeugten mich davon, daß rotierende Schwarze Löcher nach der Unschärferelation der Quantenmechanik Teilchen hervorbringen und emittieren müssen." Oder so: "Es verhält sich ähnlich wie in dem bekannten Beispiel der Affen, die auf der Schreibmaschine herumhämmern - was sie schreiben, wird größtenteils Unsinn sein, doch in ganz seltenen Fällen werden sie durch reinen Zufall ein Shakespearesches Sonett zusammenfügen." Auch so: "Wir sehen das Universum, wie es ist, weil wir existieren."

    Die folgenden Sätze stammen jedoch nicht aus seinem Diktat. "Lieber Stephen Hawking, liebes kleinstes Teilchen, ich danke dir von ganzem Herzen, dass du auf der Erde deine Behinderung, dein Kreuz so tapfer getragen hast. Ich danke dir herzlich für alles, was du für die Menschheit getan hast. Ich danke dir für dein Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit", indem du die klassische Physik und die Quantentheorie äußerst verständlich und immer mit einem Augenzwinkern erklärst, wobei mich die Menge an Informationen manchmal überfordert hat. Vielen Dank für die deutliche Beschreibung der Einsteinschen Relativitätstheorie. Dein Beispiel mit dem Ping Pong Spiel in der fahrenden Straßenbahn war hinreißend."

    Ich habe das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" gelesen und zusätzlich der Stimme von Frank Arnold gelauscht. Meine Wahrnehmung erfolgt eher über das Sehen oder das Riechen, lerne aber gerade, auch anderen Stimmen mehr Aufmerksamkeit zu verleihen und sei es die Computerstimme von Stephen Hawking.
    Frank Arnold las ruhig, flüssig und mit einer Betonung, die mir das Verständnis der physikalischen und astronomischen Gesetze erleichterte. Ich danke ihm herzlich.

    Das Buch "Eine kurze Geschichte der Zeit" erschien 1988. Bis zum Jahr 2002 waren neun Millionen Exemplare verkauft worden. 41 Wochen lang hielt sich das Werk in den Jahren 1988 und 1989 auf Platz 1 der Spiegel-Bestsellerliste. Es ist in 40 Sprachen übersetzt worden, für mich zum Glück auch in die deutsche.

    Diese Rezension soll dem Babelsberger Mieterverein gewidmet sein, der mir zur Seite stand, als ich vom schwarzen Loch angesogen wurde.

    Vera Seidl

     PS.: "Lieber Albert Einstein, liebes kleinstes Teilchen, bitte verzeih mir, dass ich dich widerlegt habe. Gott würfelt und zwar gezielt ... und mit Humor. Aber das weißt du ja inzwischen selbst. 

     

  6. Cover des Buches Der Marsianer (ISBN: 9783453316911)
    Andy Weir

    Der Marsianer

     (845)
    Aktuelle Rezension von: Buchgespenst

    Seine Crew hat ihn für tot zurückgelassen, doch die Umstände waren so verquer, dass Mark Watney wieder erwachte. Allein. Auf dem Mars. Man sollte meinen, dass sei ein Grund zur Verzweiflung, doch dafür nimmt sich Mark keine Zeit. Als Biologe und Reparaturtrupp der Marsexpedition macht er eine Bestandsaufnahme seiner Ressourcen und Möglichkeiten – und setzt sich ein wahnsinniges Ziel: Überleben bis die nächste bemannte Marsexpedition eintrifft. Gut, dass Mark findig ist, mit Klebeband wirklich eine Menge anstellen kann und niemals seinen Humor verliert.

    Ich bin unvoreingenommen an dieses Buch herangegangen und es hat mich von der ersten Seite an gepackt. Ich habe den Humor sofort geliebt. Größtenteils in Logbuchform geschrieben wird der gesamte Überlebenskampf so witzig beschrieben, dass ich mich großartig unterhalten habe. Im Prinzip gibt es wenig Action, der Schwerpunkt liegt auf den typischen Robinsonadenelementen vom Einrichten und Überleben in einer feindlichen Umwelt, allein. Die humorvolle Umsetzung, ohne dass das Buch in Slapstick abgleitet, entschädigt allerdings dafür, dass nüchtern betrachtet wenig passiert. Zumindest auf dem Mars, denn es wird durchaus auch die Reaktion auf der Erde beschrieben – im gleichen unterhaltsamen Ton.

    Ich liebe dieses Buch! Top SF-Unterhaltung, witzig, erstaunlich realistisch und absolut packend.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis jenes Tages (ISBN: 9783426517031)
    Annette Dutton

    Das Geheimnis jenes Tages

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Deutschland/ Australien, 2009:

    Nadine hat immer noch große Probleme damit, sich nach einem schlimmen Familiendrama vor vielen Jahren, bei dem ihre Schwester starb, gefühlsmäßig auf ihre Tochter Alina und deren Vater, Nadines Ex Thomas einzulassen, was ihr Leben recht schwierig gestaltet. Dafür geht sie in ihrem Beruf auf. Als ihr die Chance geboten wird, nach Australien zu reisen, um dort menschliche Skelette zurückzugeben, die einem Aborigine-Stamm gehören, sagt sie begeistert zu, denn auch das Leben derjenigen, die einst dafür sorgte, dass diese Knochen überhaupt nach Deutschland gelangten, die Naturforscherin Amalie Dietrich, interessiert Nadine nach wie vor brennend.
    Nadine nimmt ihre Tochter Alina mit, die jedoch lieber mit Backpackern unterwegs ein möchte, um Land und Leute besser kennenzulernen. Als sich Alina, nicht wie vorher vereinbart, per Handy bei Nadine meldet, macht sie sich große Sorgen. Kann es sein, dass ihre Tochter einem Verbrechen zum Opfer gefallen ist? Die Polizei zeigt keine großen Mühen, sich um das Verschwinden ihrer Tochter zu bemühen, so dass Nadine beschließt, auf eigene Faust auf die Suche zu gehen…

    Siebenlehn/Sachsen :

    Die junge Amalie wächst in ärmlichen, dörflichen Verhältnissen auf; wird jedoch bereits von ihrer Mutter in Heilkräuterkunde unterrichtet. Jedoch ist es ihr Zukünftiger, der Apotheker und Botaniker Wilhelm Dietrich, der ihr die Möglichkeit bietet, eine andere Welt zu entdecken, in dem er ihr tiefgründigere Einblicke in die Pflanzenwelt ermöglicht. Amalies Wissensdurst ist ungebrochen, auch als sie ihrem Mann Wilhelm eine Tochter gebärt, zeigt sie mehr Interesse an ihrer Arbeit, als an ihrem Mutterdasein, auch wenn sie durchaus Liebe für ihre Tochter Charitas empfindet. Jedoch zeigt Wilhelm seine Enttäuschung darüber, dass Amalie ihm nur eine Tochter, statt des erwarteten Stammhalters geboren hat, ganz offen. Ihre Ehe bekommt erste feine Risse, doch zumindest ihr Interesse an der Naturforschung hält das Paar zunächst zusammen. Als Wilhelm die vielen Reisen um Herbarien zusammenzustellen, nicht mehr machen kann, schickt er stattdessen allein Amalie auf die sehr beschwerlichen Reisen. Amalie lässt sich darauf ein, jedoch nur so lange, bis sie erfährt, dass Wilhelm sie mit einer anderen Frau betrügt…

    „Das Geheimnis jenes Tages“, ist mein erster Roman der Autorin, deren Bücher mir jedoch bereits von einigen Bekannten empfohlen wurden. Jedoch habe ich es normalerweise nicht so mit Australienromanen, doch diesmal konnte der Handlungsstrang, der in der Vergangenheit angesiedelt wurde, meine Neugierde wecken, denn im Mittelpunkt steht darin eine historisch belegte Persönlichkeit, um die sich selbst heute noch dunkle Gerüchte ranken. Die Naturforscherin Amalie Dietrich, die sich viele Jahre auf dem fünften Kontinent aufhielt, um für den hamburgischen Reeder Cesar Godeffroy Pflanzen und seltene Tierarten, für dessen geplantes Natur- und Völkerkundemuseum zu präparieren und gen Deutschland zu senden. Doch im Laufe der zehn Jahre wurde Dietrich dann auch nahe gelegt, zusätzlich menschliche Skelette der Ureinwohner zu beschaffen, was geschah und Dietrichs Ruf schließlich Schaden zufügte.

    Die Autorin lässt ihre Leser immer im Wechsel am Leben und den Entdeckungen der Amalie Dietrich teilhaben; zwischenzeitlich erfährt man durch einen regen Briefwechsel, zwischen Amalie und ihrer Tochter, vieles über das Leben und Wirken der Naturforscherin und ihres Charakters.

    Im zweiten Handlungsstrang begegnet einem dann eine ebenfalls zum Teil etwas widersprüchliche Heldin, die genauso wie Amalie, getrieben ist zwischen Job und Mutterliebe.

    Während Amalies Geschichte eindeutig im Fokus steht, fand ich Natalies Story leider ein wenig zu dürftig abgehandelt, auch wenn sie durchaus einige spannende Momente beinhaltet und es zu keinem Zeitpunkt langweilig wurde, bei ihrer Suche nach ihrer verschwundenen Tochter. Dennoch hatte ich mir gewünscht, dass die Autorin vielleicht noch mehr auf Nadines seelisches Innenleben eingehen würde. Und vor allem ein wenig mehr Seitenzahlen darauf verwenden würde, die Missverständnisse zwischen Mutter und Tochter, aber auch zwischen Ex-Freund und der Heldin auszuräumen. So blieben mir Natalie und Alina leider sehr fremd beim Lesen und auch Amalies Tochter Charitas blieb mir persönlich zu blass geschildert.
    Dennoch fand ich den Roman sehr unterhaltsam und spannend und habe ihn praktisch in einem Rutsch gelesen, was dem eingängigen Schreibstil der Autorin geschuldet ist.

    Kurz gefasst: Unterhaltsamer Ausflug in die Fauna und Flora Deutschlands und Australiens, jedoch hätte ich mir ein wenig tiefschürfendere Charakterisierungen diverser Romanfiguren gewünscht.

  8. Cover des Buches Extinction (ISBN: 9783328100096)
    Kazuaki Takano

    Extinction

     (238)
    Aktuelle Rezension von: AnnaML

    Ich wollte wirklich dieses Buch lieben, aber für ein Thriller ging es für mich viel zu langsam. Es gab zu viele Details über alles mögliches. Die Charaktere und ihre Konflikte fand ich auch nicht besonders interessant. Nach 100 Seiten war mir so langweilig, dass ich einfach aufgeben musste.

  9. Cover des Buches Meteor (ISBN: 9783404175048)
    Dan Brown

    Meteor

     (1.782)
    Aktuelle Rezension von: Alexandra_Wagner

    ein früher Dan Brown, in dem man schon merkt, wie genial dieser Autor plotten kann ... sehr zu empfehlen

  10. Cover des Buches Das Wesen der Dinge und der Liebe (ISBN: 9783833309892)
    Elizabeth Gilbert

    Das Wesen der Dinge und der Liebe

     (128)
    Aktuelle Rezension von: elisaking

    Dieser Roman war ein Zufallsfund – und was für einer. Ich habe ihn als Hardcover aus eine Bücherkiste gezogen, hatte keine großen Erwartungen und habe ihn dann geradezu verschlungen. Einzig ein ziemlich großer Zeitsprung hat zunächst etwas irritiert – andererseits hätte die Autorin sonst auch unmöglich alles in zwei Buchdeckeln unterbringen können. Unterm Strich ein großartiges Leseerlebnis und eine fantastische Zeitreise ins 19. Jahrhundert. Kopfkino!  

  11. Cover des Buches Der Schlüssel des Salomon (ISBN: 9783946621027)
    J.R. Dos Santos

    Der Schlüssel des Salomon

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe

    "Der Schlüssel des Salomon" ist der Folgeband zu "Das Einstein Enigma" von J.R. Dos Santos. Der Codespezialist Tomás Noronha spielt wieder die Hauptrolle, diesmal wird er für den Mörder des Wissenschaftsdirektors der CIA gehalten. Er muss den wahren Täter überführen, wieder wird viel wissenschaftliches vermittelt, jedoch inhaltlich für den Leser gut verständlich. Gestört hat mich bei all den guten Erklärungen jedoch der Raum, der der Wissenschaft hier zugestanden wurde, dies hielt sich im Verhältnis zum Thriller nicht immer die Waage und machte einige Längen aus. Wen dies nicht stört und wer an Physik interessiert ist, findet hier eine interessante flüssig geschriebene Lektüre. Reine Thrillerfans sind hier nicht so gut bedient.
  12. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783942656023)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.041)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine tolle Gesichte, meisterhaft recherchiert und erzählt. Für mich war es ein guter Nachfolger vom Da Vinci Code- aber konnte nicht ganz mithalten. 

    Eine Schnitzeljagd die etwas schnell in der Abfolge erzählt wird. Manchmal hätte es etwas ruhiger beschrieben werden können. 

  13. Cover des Buches Darm mit Charme (ISBN: 9783548375892)
    Giulia Enders

    Darm mit Charme

     (806)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Dieses Buch handelt vom Darm. Überraschenderweise ist es tatsächlich so geschrieben, dass man sich fast 300 Seiten lang nicht ungerne mit diesem Organ beschäftigt. Vom Aufbau über das Nervensystem bis zu Mikroben führt uns Giulia Enders durch die Darmwelt. Vieles wusste ich dabei schon, aber auch ich habe Neues und als laktoseintolerantes Wesen durchaus auch Nützliches hinzugelernt, was mir das Leben seither leichter macht. Aber auch (zumindest für mich) unnützes Wissen, das man gut beim Smalltalk einsetzen kann, steckt in dem Buch, z.B. wie es zur Entstehung des Dracula-Mythos kam.

    Der Aufbau von "Darm mit Charme" hat mich nicht durchweg überzeugt; manchmal konnte ich keinen roten Faden erkennen. Auch ein Abschluss fehlt mir. 

    Die Sprache ist teils wissenschaftlich, größtenteils aber eher flapsig gehalten. Viele anschauliche Erklärungen erleichtern das Verständnis komplexerer Zusammenhänge. Teilweise gefällt sich die Autorin für meinen Geschmack aber auch zu sehr mit ihren flapsigen Erklärungen; hier wäre weniger mehr gewesen.

    Insgesamt lohnt sich die Lektüre des Buches durchaus. Ich bin mir sicher, dass hier jede(r) etwas für ihn/sie Nützliches rausziehen kann. 

  14. Cover des Buches Solar (ISBN: 9783257241747)
    Ian McEwan

    Solar

     (138)
    Aktuelle Rezension von: MaternaKuhn

    Nicht, dass ich ein Anhänger irgendwelcher Kategorisierungen wäre. Nein, im Gegenteil. Schon immer empfinde ich diese zwanghafte Penetranz der Verlage, jedem Buch einen Genre-Stempel aufzudrücken, eher als Ausdruck ihrer eigenen anachronistischen Rigidität. Aber bei Ian McEwans „Solar“ fragt man sich dann doch schon mal, was ist das eigentlich?

    Obwohl der Autor sich profunde Kenntnisse in Wind- und Solarenergie erworben hat und diese auch zielsicher und kompetent einfliessen lässt, ist es sicher kein Sachbuch. Es geht um ein (Liebes)Paar, eine Schwangerschaft und um fünf gescheiterte Ehen, aber es ist sicher kein Liebesroman. Es geht um einen Frauenheld mit einigen amourösen Eskapaden, aber ein erotischer Roman ist es auch nicht. Obwohl das Ableben eines Protagonisten durch stumpfe Gewalteinwirkung mit Todesfolge eine zentrale Rolle spielt, ist es sicher kein Kriminalroman. Ich verzichte auf weitere Analogien. 


    Eigentlich geht es in erster Linie um Michael Beard. Er ist die zentrale Romanfigur, um die sich die gesamte Handlung rankt und die McEwan mit erzählerischer Leichtigkeit und viel Humor aufbaut. Aber dennoch reisst der Autor diesem hochgelobten Physiker Beard als stereotypem Inbegriff eines karrieresüchtigen Akademikers - stellvertretend für alle (vor allem männliche) Vertreter seiner Gattung - die schnöde Maske der Ehrenhaftigkeit vom Gesicht. Einmal in seinem Leben hat er eine wissenschaftlich herausragende Leistung vollbracht und zehrt den Rest seines Lebens vom Beard-Einstein-Theorem. Weil das Nobelpreis-Komitee in Schweden sich nicht zwischen zwei anderen Kandidaten entscheiden konnte, wurde Beard der Preis sozusagen als Notlösung verliehen, was als unaufhaltsamer Karriere-Impuls für den Rest des Lebens genügte. Einladungen zu Kongressen aller Art waren garantiert, hoch dotierte Vorträge waren willkommen, die Zugehörigkeiten zu Expertengremien schier unüberschaubar. Wie so viele reale promovierte und habilitierte Akademiker nutzt die Romanfigur Beard das Prestige, um als evolutionäres Alpha-Tier in rascher Folge wahllose und flüchtige Bekanntschaften in seinem weiblichen Umfeld zu erobern, scheinbar als Zeichen seiner maskulinen Größe, aber de facto eigentlich zur immer wiederkehrenden Therapie seines schwachen Selbstwertgefühls. Und als sich die Chance ergibt, schmückt man sich skrupellos mit fremden Lorbeeren. Willkommen im Sumpf der Krokodile.

    Nicht unerwähnt bleiben sollte, dass der Literaturwissenschaftler Ian McEwan dank seines universitären Lebenslaufs und ganz viel literarischem Talent nicht nur einen absolut lesenswerten Schreibstil hat, sondern - wie auch der Rezensent - mit den soziologischen Verhaltensweisen in akademischen Kreisen bestens vertraut ist.

    Somit ist „Solar“ am ehesten zeitgenössische Literatur mit einem ganz hervorragenden Stil und mit vielen gesellschaftlichen Einblicken, präsentiert am Prototyp Michel Beard, einem Wissenschaftler, Menschen und Mann. 

  15. Cover des Buches Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen (ISBN: 9783833308536)
    Aimee Bender

    Die besondere Traurigkeit von Zitronenkuchen

     (129)
    Aktuelle Rezension von: SonnenBlume
    Kurz bevor Rose ihren neunten Geburtstag feiert, bemerkt sie das erste Mal ihre besondere Gabe: sie kann die Gefühle der Menschen schmecken, die das Gericht zubereitet haben.
    Das Mädchen trägt ab diesem Tag eine schwere Bürde, denn besonders die Gerichte ihrer Mutter machen ihr schwer zu schaffen. Essen ist auch keine Lösung, deshalb versucht Rose so gut es geht nur mehr maschinell gefertigte Menüs zu essen.
    Mit den Jahren arrangiert sie sich mit ihren außergewöhnlichen Geschmacksknospen, aber sie ist nicht das einzige Familienmitglied, das eine Besonderheit auf Lager hat.

    Zugegeben, man muss dem Buch eine Chance geben und offen sein, sonst wird das mit dem Lesen nix. Wenn man das aber schafft, dann erwartet den Leser eine unglaublich liebevoll ausgearbeitet Welt, viele Gefühle und auch der eine oder andere Funken Phantasie, dem man sich aber nicht verschließen darf.
    Es geht zwar bis zur Hälfte des Buches vorrangig um Rose, allerdings nimmt ihr Bruder Joe nach und nach mehr Raum in der Geschichte ein. Ihr beiden "Schicksale" sind eng verwoben, ohne dass es störend wirkt.

    Zu Anfang hatte ich ein Problem damit, dass Rose mit ihren acht Jahren so erwachsen denkt und fühlt, allerdings gab ich diese Grübelei nach ein paar Kapiteln auf und konnte es wirklich genießen zu lesen, wie die Familie miteinander agiert und das Mädchen an ihrer Begabung beinahe verzweifelt. Was mich anfänglich auch etwas irritierte war die Tatsache, dass es keine wirklichen direkten Reden in der gewohnten Form gab, das hat den Lesefluss in meinen Augen aber nicht sonderlich gestört.

    Das Ende was speziell und überraschend, für mich aber genau richtig. Um ehrlich zu sein hatte ich mehr Traurigkeit und Melancholie in diesem Buch erwartet, im Nachhinein betrachtet hätte das aber wohl nicht zur Geschichte gepasst. Hier herrschte gerade das richtige Mass an Gefühlen und ich kann für dieses Buch eine eindeutig Empfehlung aussprechen, wenn man Lust auf etwas neues hat. Und damit leben kann, dass man jeden Abschnitt des Buches noch hungriger beendet.
  16. Cover des Buches Die Kunst, kein Egoist zu sein (ISBN: 9783442156313)
    Richard David Precht

    Die Kunst, kein Egoist zu sein

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch stimmte mich sehr nachdenklich. Es geht für mich unter die Haut und dann schaute ich in den Spiegel und fragte mich, was würdest du tun.

    "Den bequemen Weg wählen oder den gegen den Strom schwimmen."

    Wir Leben in einer mit Selbstgefälligkeit geprägten Umgebung. Schnell, schnell. Egoistisch. Ohne Rücksicht. Ohne wirklichem Ziel. Ellenbogen. Über die Anderen hinweg. Ich bin hier der Chef...

    Das Buch beschreibt es treffend.
  17. Cover des Buches Die Geschichte der Bienen (ISBN: 9783442717415)
    Maja Lunde

    Die Geschichte der Bienen

     (968)
    Aktuelle Rezension von: SandraSommer

    Das Buch beschreibt 3 Geschichten und völlig verschiedenen Zeitepochen, die die Geschichte spannend und kurzweilig macht. Die erste Geschichte um William und seine Kinder spielt ca. 1852, die 2. Geschichte um George 2007 und die letzte Geschichte um Tao und ihre Familie spielt 2098. Die Geschichte beginnt 1852 in England, wo der Naturwissenschaftler William Savage einen neuen Bienenkasten konstruieren will.Die nächste Geschichte handelt in der Gegenwart, im Jahr 2009 in Ohio, in welcher der amerikanische Imker George mit dem Bienensterben konfrontiert wird. Sein Sohn Tom spielt eine größere Rolle im Buch. Auch das Verhältnis zwischen ihm und seinem Vater wird sehr gut beschrieben. Auch das Verhältnis zu seiner Mutter wird sehr liebevoll beschrieben. Später verfasst Tom ein Buch, das auch eine größere Rolle spielt und die 3 Geschichten miteinander verbindet.

    Die dritte Geschichte, die von Tao und ihrer Familie spielt in der Zukunft. Sie arbeitet als Bestäuberin, da die Bienen als ausgestorben gelten. Ausgerechnet ihr Sohn Wei Wen wird von einer Biene gestochen und stirbt wegen einer Allergie daran, eine sehr traurige Geschichte, die mich aber am meisten von den dreien abgeholt hat. Leider konnte mich das Buch nicht überzeugen.

  18. Cover des Buches Das Eismonster (ISBN: 9783499002458)
    David Walliams

    Das Eismonster

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Literaturwerkstatt-kreativ

    „Literaturwerkstatt- kreativ / Blog“ stellt vor:

    „Das Eismonster“ von David Walliams

    London 1899

    Die zehnjährige Elsie lebt seit dem sie ein Baby ist im grässlichen Waisenhaus Wormly Hall. Zusammengepfercht in einem Raum mit sechsundzwanzig anderen Kindern, indem eigentlich nur acht hätten schlafen sollen. Eines Tages hält Elsie es nicht mehr aus und reißt aus.

    „.... da erfährt sie, dass Polarforscher ein vollständiges, in einem Eisblock eingefrorenes Mammut ins Naturhistorische Museum von London bringen. Das weckt Elsies Neugier, und sie will unbedingt mehr erfahren. Damit beginnt das Abenteuer ihres Lebens, das Elsie von London bis an den Nordpol führen wird – gemeinsam mit einem ziemlich lebendigen Mammut!“


    Fazit:

    Seit vielen Jahren sind die Bücher des erfolgreichen Kinderbuchautors David Walliams bei den Kindern in England beliebt, zudem wird er als würdiger Nachfolger von Roald Dahl gehandelt.

    Nachdem ich bereits mehrere Bücher von Walliams begeistert auf meinem Blog vorgestellt habe, war ich auch auf sein neuestes Werk sehr gespannt und ich kann nur sagen, dem Autor ist wieder ein richtig tolles Kinderbuch gelungen.

    In bekannter Manier ist auch die Geschichte vom „Eismonster“ verfasst. Sehr spannend und unterhaltsam geschrieben, dabei mit einer dicken Portion Humor und vielen Übertreibungen versehen, sodass man oft zum Lachen und Schmunzeln kommt. Den britischen schwarzen Humor, der manchmal schon bis ins Makabere geht, muss man allerdings mögen.

    Die sehr unterschiedlichen Charaktere sind wie immer sehr vielfältig und liebevoll angelegt und mit „Elsie“ ist Walliams ein echter Glücksgriff gelungen, denn diese kleine Buchheldin – mit dem Herzen am rechten Fleck– muss man einfach mögen. Genauso geht es einem mit dem Wollhaarmammut. Tolle Idee des Autors.

    Die witzigen und detaillierten schwarz-weiß Zeichnungen von Tony Ross unterstützen und bereichern die Geschichte, ohne die Fantasie dabei zu sehr einzuschränken. Auch die unterschiedlichen Schriftarten (mal groß, mal klein, verschiedene Schriften, mal quer über die Seite geschrieben etc.) sind kleine Eyecather und beleben das Buch. Die Leselust bei Kindern wird dadurch gewiss noch beflügelt werden. Zumal der Schreibstil gut verständlich und das Buch somit leicht und flüssig lesbar ist. 

    Hilfreich ist mit Sicherheit, das zu Beginn alle Akteure der Geschichte mit Zeichnungen und kleinem Text vorgestellt werden und man so die Möglichkeit hat, immer mal wieder nachzuschauen, denn es gibt reichlich Personal in diesem Buch. Am Ende befindet sich ein Nachwort mit „Wissenswerten über Wollhaarmammuts“ und „Anmerkungen zur echten Viktorianischen Zeit“.

    David Walliams ist wieder eine witzige, spannende und schöne Geschichte gelungen!






    https://literaturwerkstattkreativblog.wordpress.com/2021/03/06/das-eismonster-von-david-walliams/


    Besten Dank an den "Rowohlt Verlag"  für das Rezensionsexemplar.


  19. Cover des Buches Blaubeertage (ISBN: 9783401507415)
    Kasie West

    Blaubeertage

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Sikili

    Blaubeertage erzählt die Geschichte von Caymen und Xander. Caymen lebt mit ihrer Mutter zusammen in einer kleinen Wohnung über ihrem Puppengeschäft, der aber kurz vor dem Bankrott steht, wohingegen Xander ein reiche Hotelerbe ist und sich alles leisten kann was er möchte. Obwohl die beiden in vollkommen verschiedenen Welten leben begegnen sie sich. Sie freunden sich miteinander an und versuchen gemeinsam herauszufinden was sie von ihrer Zukunft wollen. Gleichzeitig lernt Caymen Mason kennen, der eigentlich viel besser zu ihr passen würde, aber aus irgendeinem Grund hat sie  für Xander mehr Gefühle. 

    Die Autorin hat einen schönen Schreibstil und die Geschichte ist sehr schön geschrieben. 

    Meiner Meinung nach hat die Autorin beide Hauptprotagonisten sehr schön ausgestaltet. ich muss allerdings zugeben, dass ich ein Fan von Caymen bin, da ihr Humor/Sarkasmus das Buch zu etwas ganz Besonderem gemacht hat. 

    Ich bin allerdings der Meinung, dass das Ende etwas zu schnell kam und das aus der Geschichte insbesondere einigen Nebengeschichten noch mehr hätte herausgeholt werden können. 

  20. Cover des Buches »Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie« (ISBN: 9783328111115)
    Ernst Peter Fischer

    »Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie«

     (19)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz

    Der Wissenschaftshistoriker Ernst Peter Fischer stellt in seinem Buch „Noch wichtiger als das Wissen ist die Phantasie – Die 50 besten Erkenntnisse der Wissenschaft von Galilei bis Einstein“, die Erkenntnisse aus mehreren Bereichen der Wissenschaft vor.
    Den Titel verdankt das Buch einem Zitat, das wohl von Albert Einstein stammt „Phantasie ist wichtiger als Wissen, denn Wissen ist begrenzt, und Phantasie umfasst die ganze Welt.“
    Der Autor stellt Forscher vor aus verschiedenen Bereichen mit wichtigen, den jeweiligem Forscher zugeschriebenen Erkenntnissen.

    Mir gefällt es sehr gut, dass ganz unterschiedliche Bereiche im Bereich Wissen zum Zuge kommen:

    Erkenntnisse aus Astronomie und Physik
    Man denke an Galileo Galilei aber auch an Michael Faraday, der das Prinzip der elektrischen Induktion entdeckt, an Albert Einstein, Carl Friedrich von Weizäcker,etc.

    Erkenntnisse aus Mathematik und Informatik
    Was wären wir ohne die Gaußsche Zahlenebene und die Gaußsche Normalverteilung ohne die man keine Dosis-Wirkungs-Beziehung von Arzneimitteln finden könnte.
    Konrad Zuse, der 1941 den ersten programmierbaren Rechner entwickelt mit Z3, ohne ihn gäbe es keine Computer.

    Erkenntnisse aus Naturforschung und Biologie
    In diesen Bereich fallen Charles Darwin, Francis Bacon aber auch Konrad Lorenz, was wären wir ohne deren Forschung.

    Erkenntnisse aus Chemie und Medizin
    Louis Pasteur kennt sicher jeder, man denke an Pasteurisieren und den Pasteur-Effekt oder an Robert Koch.

    Erkenntnisse aus Molekularbiologie und Genetik
    Max Delbrück Nobelpreis Physiologie, er bemerkt, dass es Bakteriophagen gibt, ohne ihn gäbe es keine Phagenforschung.

    Noch mehr Erkenntnisse

    Quellen der Erkenntnisse
    Hier findet man ein paar Highlights in Zitaten aus allen Bereichen.
    Mein Lieblingszitat stammt von Isaac Newton „In der Wissenschaft gleichen alle nur den Kindern, die am Rande des Wissens hie und da einen Kieselstein aufheben, während sich der weite Ozean des Unbekannten vor unseren Augen erstreckt.“

    Mir gefällt das Buch sehr gut. Es fasst aus mehreren Bereichen das was uns grosse Wissenschaftler an Erkenntnissen beschert haben, zusammen.
    Der Autor schreibt gut verständlich, sodass jeder/jede es verstehen kann.

  21. Cover des Buches Bienentod: Das Monopol (ISBN: B08GCTNL1B)
    Stefanie Mühlenhaupt

    Bienentod: Das Monopol

     (36)
    Aktuelle Rezension von: buchgestapel

    Worum geht’s?

    In nicht allzu ferner Zukunft schwebt die Welt knapp über dem Abgrund: Die Temperaturen haben sich drastisch erhöht, die Bienen sind ausgestorben und nur die Reichsten der Reichen müssen kaum unter den Folgen der Katastrophe leiden. Biologin Sophie versucht genetisch mutierte Bienen in einem Labor zu züchten, um die Menschheit zu retten und Hunger zu bekämpfen – bis sie Zeugin eines schrecklichen Verbrechens wird, das sie alles in Frage stellen lässt, woran sie bisher geglaubt hat.


    Meine Meinung

    Diese Geschichte war in meinen Augen wirklich erschreckend authentisch, was die Handlung für mich beim Lesen allerdings bloß noch fesselnder gemacht hat. Ganz abwegig klingt die Idee auf jeden Fall nicht, was allerdings nicht bedeutet, dass die Ereignisse dieses Buches zu einem großen Teil vorhersehbar gewesen wären.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen und lässt die Seiten wirklich schnell dahinfliegen. Auch das hohe Erzähltempo trägt dazu bei, dass man das Buch einfach nicht aus der Hand legen kann und dementsprechend schnell zum Ende kommt.

    Protagonistin Sophie, die praktisch am Dreh- und Angelpunkt sitzt, war definitiv eine interessante Figur. Der Konflikt mit dem sie zu tun hat, war nachvollziehbar dargestellt und hat ihre Charakterentwicklung unterstützt. Trotzdem hatte ich ehrlich gesagt das Gefühl, dass sie als Figur irgendwie ein wenig farblos blieb und auf mich nicht sonderlich lebendig wirkte, was auf Dauer einfach schade war.


    Fazit

    Mit diesem Buch ist der Autorin ein erschreckend realistisches Buch gelungen, das die Leser in Atem hält und in eine dystopische und gar nicht mal so unwahrscheinliche Zukunft blicken lässt. Wären die Figuren ein wenig authentischer gewesen, hätte mich diese Geschichte auf jeden Fall restlos begeistern können.

    Von mir bekommt die Geschichte daher vier Bücherstapel.

  22. Cover des Buches Wer bin ich - und wenn ja wie viele? (ISBN: 9783442313617)
    Richard David Precht

    Wer bin ich - und wenn ja wie viele?

     (650)
    Aktuelle Rezension von: Faidit

    Precht hat seine Abhandlung in drei Abschnitte eingeteilt. Den ersten Abschnitt könnte man zusammenfassen mit: Ich habe ein Gehirn, mit dem ich denke und fühle, also bin ich. Ob man seine Persönlichkeit nur auf diese graue Masse beschränken will, sei jedem selbst überlassen. Ich für meinen Teil sehe das nicht so. Aber es scheint, dass die Philosophie die Beantwortung der großen Fragen eines jeden sinnierenden Menschen ohnehin nicht endgültig beantwortet, sondern nur Anreize gibt, wie auch Precht in seinem Buch. Der Autor packt unter diesem sinnpr“e“chtigen Titel sämtliche anerkannten Größen der Philosophie und Psychologie sowie auch der Medizin im Bereich Hirnforschung mit kurzer Darstellung ihres Lebens und ihrer persönlichen Lehre zusammen, sodass dieses Werk eher zu einem Sachbuch der Historie der Geisteswissenschaften wird. Das Buch hat sich zur Mitte hin, als der Autor auch aktuelle Themen wie Sterbehilfe, Tierversuche usw. angepackt hat, sehr gesteigert, ist zum Ende hin aber leider wieder abgeflacht. Precht verpackt wissenschaftliche Inhalte höchst unterhaltsam. Da gibt es dann schon mal den einen oder anderen Lacher. Leider konnte ich von ihm keine persönlichen Einsichten, keine eigene philosophische Meinung zu den Fragen des Lebens finden, die er zumindest gegen Ende hätte äußern können, damit das Ganze nicht nur vergangene Größen aufzählt. Immer wieder kommt Precht auf die Hirnfunktionen des Menschen zu sprechen, von einer Seele und Geist wird kaum etwas erwähnt bzw. erwogen, dass der Mensch mit mehr denken und fühlen könnte als mit vergammelndem Fleisch. Die Frage nach dem Sinn des Lebens kann scheinbar überhaupt nicht beantwortet werden und wird darum zur sinnlosen Frage degradiert, die lt. Nietzsche und Freud nur stellen könne, wer eine körperliche oder geistige Schwäche habe. Das hat mich doch schon sehr verärgert, denn ich sehe den Sinn des Lebens eindeutig darin, Liebe zu geben und anzunehmen und Hass und Angst deshalb immer weiter aus unserem Leben „abzutrainieren“. Da kommt dann schon die nächste Frage auf, die der Autor ebenfalls nur körperbezogen beantwortet: Was ist Liebe wirklich? 

    Ist „ich denke, also bin ich“, die Antwort, die uns befriedigt? Wohl eher nicht, sonst würden wir nicht weitersuchen. Tatsächlich regiert unser vielgerühmter Verstand unser Leben nämlich nicht. Denn selbst nach Tausenden von Jahren funktioniert dieses Konzept ja noch immer nicht und die Menschen lernen aus ihren Fehlern nicht dazu.

    Die Frage im Buchtitel des Autors würde ich persönlich mit „Alles“ beantworten. Weshalb? Darüber kann sich jeder selbst seine Gedanken machen. Doch da unser ICH nicht zu erfassen in der Lage ist, ist es wichtig zu wissen, dass man nichts weiß…

  23. Cover des Buches Troposphere (ISBN: 9783499246272)
    Scarlett Thomas

    Troposphere

     (121)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    "Troposphere" ist ein wichtigerRoman der Gegenwart. In einer genialen Mischung aus Mystery, Science Fiction und New Age gleitet "Troposphere" horizontal und vertikal durch die Topologie des Bewussten und Unbewussten. Die Protagonistin Ariel Manto kann in das Bewusstsein von anderen (Menschen und Tieren) springen, da letztlich alles aus dem einen Stoff gemacht und alles mit allem verbunden ist.

    Durch einen meisterhaften Brückenschlag von den Anfängen der neuen Physik (Einstein, Heisenberg, Schrödinger) bis zu den abenteuerlichsten Gedankenexperimenten der Gegenwart ("Matrix"; "Being John Malkovich") bildet Scarlett Thomas vor dem Hintergrund eines wunderbaren und durchweg spannenden Plots im Zeitraffer das ganze letzte Jahrhundert ab, und man beginnt zu verstehen, weshalb es das Jahrhundert der große Umstürze genannt wird.

  24. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783844511116)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (195)
    Aktuelle Rezension von: tsukitia16

    Besucht mich auch unbedingt auf meiner Instagram Seite:

    https://www.instagram.com/books.fundus/

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️
    Mit „Der Schwarm“ von Frank Schätzing habe ich wirklich lange gebraucht. 3 Monate! 😱 Ich musste mich öfters sogar dazu zwingen das Hörbuch einzuschalten. Das soll aber nicht bedeuten, dass das Buch schlecht ist! Es ist sogar grandios! Wenn nicht…


    Es hätte ein perfektes Buch werden können. Wenn es nicht so langatmig wäre. Uns erwartet ein dicker Oschi: 1000 Seiten und 38 Std. Hörspielzeit (ich habe es als Hörbuch gehört)! 😮 Die Grundidee ist sehr spannend und auch gut umgesetzt. Außerdem regt das Buch zum Nachdenken an (vor allem das Ende) und weist interessante Gedankengänge auf.


    Die Charaktere sind nicht nur vielseitig, sondern auch sehr tiefgründig und sehr gut ausgearbeitet. Deren Eigenschaften werden im Laufe des Buches anhand ihrer Handlungen und dem Gesprochenen klar - und nicht weil der Autor diese aufzählen müsste. Sie sind aber nicht nur vielschichtig, sondern auch sehr authentisch.


    Leider werden die Handlungen ständig unterbrochen von Erklärungen zu, für mich meistens, uninteressante Themen (z.B. Meeresbiologe, Umwelt, technische Geräte). Zwar werden dadurch die Ereignisse sehr realistisch, aber es machte es auch sehr langatmig und lies sich fast wie ein Sachbuch. 

    Außerdem ist es sehr gut recherchiert. Der Autor hat sich sehr viel bei dem Buch gedacht - das merkt man schnell.


    Die Stimme des Sprechers war sehr angenehm und er hat die Stimmen wunderbar verstellt (selbst Frauen) ohne lächerlich zu wirken. Allerdings spricht er sehr ruhig und entspannt, sodass ich oft eingeschlafen bin 😅 


    Im Großem und Ganzen ein sehr gutes Buch mit einer wichtigen Message, aber für mich war es leider nichts, da es an Spannung fehlte. 200-300 Seiten weniger und Fokus auf die Ereignisse hätten dem Buch sehr gut getan.

    ▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️▪️

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks