Bücher mit dem Tag "nationalpark"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nationalpark" gekennzeichnet haben.

95 Bücher

  1. Cover des Buches Wild like a River (ISBN: 9783499003998)
    Kira Mohn

    Wild like a River

     (576)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

    Ich habe mich sehr auf diesen Roman von Kira Mohn gefreut und war sehr gespannt darauf. In dieser Geschichte geht es um Haven, die mit ihrem Vater in einem Nationalpark Kanadas lebt. Doch dann begegnet sie Jackson, einem Studenten aus der Stadt und sie verliebt sich unsterblich in ihn. Und plötzlich fragt sie sich, was die Welt eigentlich noch so alles bereithält. Aber können zwei komplett unterschiedliche Welten wirklich vereint werden?

    Mein Eindruck vom Buch:

    Das Cover habe ich sofort geliebt und auch der Klappentext hat eine gefühlvolle Story versprochen. Doch leider entspricht das Äußere nicht dem Inneren und ich wurde ziemlich enttäuscht. Ich hatte das Gefühl, dass in den ersten 130 Seiten nicht wirklich etwas passiert, außer der ständigen Wiederholungen, wie toll sie doch einander finden. Dieses Werk ist im Grunde genauso geschrieben, wie ich es liebe: Abwechselnd in der Ich-Perspektive, hier Haven und Jackson. Dadurch gelingt es mir meistens, mich richtig in die Figuren hineinzuversetzen. Das hat diesmal aber nicht geklappt. Im Gegenteil, Havens Gedanken haben irgendwann angefangen, mich zu nerven und Jackson war nicht viel sympathischer. Es gab so viel, wo ich einfach nur den Kopf schütteln musste, angefangen von seiner Freundschaft zu Cayden bis hin zu einigen Verhaltensweisen.

    Fazit:

    Schade, die Geschichte hätte meiner Meinung nach viel mehr Potenzial gehabt. Stattdessen plätschert sie einfach nur so dahin und nach meinen Kritikpunkten kann ich leider nur 2,5 Sternchen geben. Den Folgeband „Free like the wind“ habe ich geschenkt bekommen, deshalb werde ich Cayden und Rae eine Chance geben.

  2. Cover des Buches Leopardenblut (ISBN: 9783802581526)
    Nalini Singh

    Leopardenblut

     (1.121)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    2079 in einer Welt in der es Menschen, Gestaltwandler mit ihren Rudeln und Mediale gibt, die telepathische Kräfte haben, die aber frei von Gefühlen sind. Sascha eine Mediale weiss seit ihrer Kindheit, dass sie nicht wie alle anderen ist, denn sie hat Gefühle und hat gelernt diese zu verstecken. eines Tages soll sie mit dem Gestaltwandler Lucas zusammenarbeiten dabei fängt ihre Fassade an zu bröckeln und sie kann ihre Gefühle kaum mehr verheimlichen...

    Mein erstes Buch der Autorin und ich hatte keine grossen Erwartungen, da ich in letzter Zeit nicht mehr so oft zu Fantasy greife... aber das Buch hat mich positiv überrascht, es hat einen sehr fliessenden Schreibstil und obwohl es aus der Beobachter-Perspektive geschrieben ist, war ich nach wenigen Seiten in der Geschichte und hatte einen guten Überblick, sowie einen Bezug zu den Protagonisten.

    Mir gefiel, dass es sich nicht nur um die Gestaltwandler gedreht hat sondern auch die Mediale eine Rolle spielen, die Vernetzung deren Geiste und dessen System waren interessant und haben mir die Lust nach mehr gemacht, ich würde gerne mehr über sie lesen und hoffe sie spielen im zweiten Band ebenfalls eine Rolle. Zwischen den Protagonisten prickelt es stark und die Erotik-Szenen halten sich aber in Grenzen und die Szenen waren jetzt nicht all zu extrem (wie bei manchen Gestaltwandler-Bücher)

    Nebenbei gab es noch ein Mord und eine Entführung sowie die Rettung dieser Person, was noch ein Thriller-Element in die Geschichte gebracht hat und somit zusätzliche Spannung.

    Für mich ein gutes Buch, welches mir definitiv Lust auf mehr gemacht hat.

    Für alle die gerne Fantasy mit verschiedenen Aspekten mögen und vor einer 20 Bändigen Reihe nicht zurückschrecken (wobei es im zweiten Band um andere Charaktere geht )

  3. Cover des Buches Free like the Wind (ISBN: 9783499004001)
    Kira Mohn

    Free like the Wind

     (277)
    Aktuelle Rezension von: chipie2909

     

    Nachdem ich den ersten Band „Wild like a River“ bereits gelesen hatte und leider viel Enttäuschung darin lag, wollte ich dem nachfolgenden Werk „Free like the Wind“ dennoch eine Chance geben. Denn der Schreibstil von Kira Mohn finde ich an und für sich wirklich klasse! Auch schreibt sie so, wie ich am liebsten lese: In der Ich-Perspektive von mehreren Personen. Diesmal trifft man auf Rae und Cayden. Letzterer war im ersten Buch schon unglaublich unsympathisch und Rae fand in „Wild like a River“ noch wenig Beachtung. Auf Rae war ich deshalb am Meisten gespannt. Bedauerlicherweise hielt die Neugier aber nicht lange an. Ich habe kaum Emotionen gespürt, obwohl der Grundgedanke wohl damit ausgelegt war. Die Story ist enorm vorhersehbar, was mich während des Lesens tatsächlich häufiger lauf aufseufzen ließ. Was mir völlig unbegreiflich war: Im vorherigen Werk wird deutlich, wie wenig Cayden von dem Wander-Trips hält und dann geht er ausgerechnet mit Rae? Und hat plötzlich Ahnung, auf was man alles achten muss? Diese Thematik war die einzige Überraschung in dem Buch und meiner Meinung nach völlig unrealistisch. Gottseidank sind die Abschnitte relativ kurz, so dass man das Buch im Grunde flüssig lesen kann, jedoch musste ich mich des Öfteren richtig motivieren, um überhaupt noch weiterzulesen.

    Fazit:

    So leid es mir tut, mich hat auch dieses Werk sehr enttäuscht. Sogar noch mehr als der erste Teil. Und so sympathisch mir die Autorin auch ist, ich werde künftig nichts mehr von ihr lesen.

  4. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (182)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    "Jeder Tag bietet die Chance, besser zu sein als am Tag davor."


    "Offline ist es nass, wenn's regnet" ist ein jugendlicher Selbstfindungsroman von der amerikanischen Autorin Jessi Kirby. Der Roman tut der Seele gut und ist vor allem für die heutige Generation von Jugendlichen sehr empfehlenswert.

    Inhalt: Maris Leben ist perfekt - aber nur im Internet. Auf Instagram postet sie die schönsten Fotos von ihrem Leben und Lifestyle, hat 1000e Likes und unendlich viele Freunde. Doch der Schein trügt und während Mari im Internet eine beliebte Influencerin ist, fühlt sie sich im echten Leben leer, einsam und unglücklich. Spontan entscheidet sie sich an ihrem 18. Geburtstag ihr Leben zu ändern und schlüpft in die Fußstapfen ihrer Cousine Bri, die vor Kurzen tödlich verunglückte. Mit Bris Wanderrucksack und Wanderschuhen macht sie sich auf in den Yosemite-Nationalpark und tauscht ihr Smartphone und Social-Media gegen die Wildnis der Natur ein.

    Meine Meinung: Die Autorin Jessi Kirby konnte mich mit "Offline ist es nass, wenn's regnet" sehr positiv überraschen. Das Buch ist ein Seelentröster und vor allem für die heutige Generation von Jugendlichen eine riesige Empfehlung. Social-Media ist die heutige Generation von Klatsch-Blättern und Influencer beeinflussen täglich das Leben von unzähligen Menschen weltweit. Doch was hinter der Fassade steckt, sieht niemand. Denn auch wenn man das scheinbar perfekte Leben im Internet führt, steckt ein Mensch hinter diesen Bildern. Ein Mensch, der genau so unperfekt ist, wie jedermann. Man sollte nie vergessen, dass man im Internet nur postet, was man will. Natürlich posten Influencer nur die schönsten Bilder mit den perfektesten Körpern und einzigartigen Life-Styles. Wie das Leben der Menschen aber im wahren Leben hinter Social-Media aussieht, sieht man nicht im Internet. Genau das macht Social-Media gefährlich für die Psyche und dieser Roman zeigt die Schattenseiten der Social-Media-Stars. Auch wenn ich selbst nicht wirklich auf Social-Media-Seiten aktiv bin, kenne ich das Gefühl nicht gut genug zu sein. Die Mädchen, die die perfekte Figur haben, das perfekte Leben führen usw. - man sieht sie heute jeden Tag auf Instagram und Co. Doch diese Mädchen haben genau so Probleme. Minderwertigkeitsgefühle und psychische Krankheiten sind bei Influencern sogar noch stärker vertreten, als bei "normalen" Menschen. Jeder hat sein Päckchen zu tragen, und der Vergleich mit Anderen macht die Seele krank.
    "Offline ist es nass, wenn's regnet" erzählt die Geschichte eines Mädchens, das sich selbst verloren hat und mit Hilfe der Natur wieder zu sich zurück findet. Ein steiniger und scheinbar unendlicher Weg, der aber schlussendlich zum Glück führt. Ich habe die Geschichte von Mari sehr genossen und auch wenn ich selbst nicht direkt von Social Media betroffen bin, konnte ich mich sehr gut in Mari hineinversetzen. Auch ich stand schon einmal vor dem Wendepunkt, an dem ich etwas verändern musste, um mich selbst zu finden und diese Wendepunkte wird es im Leben immer wieder geben. Das Wandern und die Verbindung zur Natur hat die Autorin so wunderschön beschrieben, dass ich am liebsten sofort selbst die Wanderschuhe ausgepackt hätte. Die Landschaft und Natur des Yosemite-Nationalparks sind ein Wunder und dieses Buch ist auch landschaftlich ein Erlebnis. Der Schreibstil ist jugendlich-frisch und die Seiten verfliegen im Nu. Man begleitet Mari bei ihren Höhen und Tiefen, Erfolge und Rückschläge. Auch wenn die Protagonistin zu Beginn noch unsympathisch wirkt, fühlt man sich sehr schnell mit ihr verbunden und kann ihre Sorgen und Ängste gut nachvollziehen. Die Selbstfindung steht im Vordergrund dieses Romans und auch wenn eine kleine Love-Story eingebaut wurde, rückt diese in den Hintergrund und das ICH steht im Vordergrund.

    Mein einziger Kritikpunkt ist das Ende, das mir persönlich zu abrupt und unvollendet war. Ich hätte mir gewünscht, mehr über Mari zu erfahren und ob sie ihren Weg weitergehen konnte, nach dem sie sich fürs Glück entschieden hat. Ansonsten hat mir das ganze Buch sehr gut gefallen und ich würde es jedem weiterempfehlen. Ich denke dass sich jeder bis zu einem gewissen Grad in Mari und ihren Gedanken wiederfindet. Daher tut dieser Roman der Seele einfach gut.

    "Offline ist es nass wenn's regnet" ist ein wundervoller Selbstfindungs- und Socal-Media-Detox-Roman, der nicht nur für Jugendliche geeignet ist, sondern Jedermanns Herz bereichert. Die raue Landschaft des Yosemite-Nationalparks lässt nicht nur die Seele der Protagonistin aufatmen, sondern dieses Buch ist eine Bereicherung für Jeden, ob naturverbunden oder nicht. Wenn man einmal erkennt, dass man auf der großen Welt nur eine winzige Ameise ist, lässt sich das Leben viel einfacher genießen. 😉 

  5. Cover des Buches Crossroads - Ohne Gnade (ISBN: 9783802592355)
    Michelle Raven

    Crossroads - Ohne Gnade

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Bei einer Gefängnisüberführung gerät der Transport in einen Unfall und der Verurteilte Mörder Russel kann fliehen. Zu seiner Flucht durch den Olympic National Park nimmt er Damon zur Unterstützung mit. Zeitgleich versucht der Ex-Marine Warren bei einem Zeltausflug im Olympic National Park seiner kleiner Tochter Emma wieder näher zu kommen. Wegen seiner vielen Auslandseinsätze, war er in den letzten Jahren nicht so oft zu Hause, wie er es sich gewünscht hätte. Als er am nächsten Morgen feststellt, das seine Tochter von dem Campingplatz verschwunden ist, erhält er Hilfe von der Hundeführerin Angel Burns. Zusammen mit ihrem Suchhund Moonlight machen sich Warren und Angel auf die Suche nach Emma. Dabei wissen sie noch nicht, dass die entflohenen Sträflinge bereits Emma bei sich haben.

    Die Geschichte wird aus drei Perspektiven erzählt. Der FBI Agent Gabriel und sein Team sind sofort zur Stelle, um den Mörder Russel wieder ins Gefängnis zu bringen. Wobei Gabriel dabei auch persönliche Motive hat.

    Russel ist auf der Flucht und nutzt Damon aus, der sich in der Gegend auskennt. Als sie auf dem Campingplatz der kleinen Emma begegnen, entschließt sich Russel die Kleine als Geisel mitzunehmen. Während der Flucht mit Russel, ist Damon Emmas einziger Schutz und wird zu ihrem Freund.

    Die Hundeführerin Angel ist mit ihrem Suchhund Moonlight für Warren die einzige Chance seine Tochter wiederzufinden. Zusammen sind sie ein gutes Team und unterstützen sich gegenseitig. Dabei kommen sie sich näher.

    Ein klasse Mix aus Spannung, Abenteuer und Sinnlichkeit. Das man dabei die Geschichte aus den einzelnen Perspektiven erleben kann, macht die Geschichte umso interessanter.

  6. Cover des Buches Der Duft der Wildrose (ISBN: 9783442479610)
    Constanze Wilken

    Der Duft der Wildrose

     (96)
    Aktuelle Rezension von: Marriiie

    Ich mag die Walesromane der Autorin sehr. Man spürt, dass die Autorin in dem Land zuhause ist und mit viel Gefühl für Land und Leute die Figuren beschreibt. Was mich an diesem Buch besonders begeistert hat war das Thema des illegalen Handels mit Vogeleiern aus geplünderten Nestern. Birdie ist eine starke Person und ihr Töpferladen in Portmeirion so real beschrieben, dass ich gern dorthin gereist wäre. Ein gut verpacktes Geheimnis muss dann Caitlin lösen, und hat dabei Hilfe von Jake, einem wortkargen Ranger. Herzschmerz, Spannung und ganz viel Wales!

  7. Cover des Buches Sehnsucht in Aquamarin (ISBN: 9783453423749)
    Miriam Covi

    Sehnsucht in Aquamarin

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Gosulino

    Polly und Jette wurden als Kleinkinder von ihrer Mutter verlassen. Vor allem Polly, die praktisch keine Erinnerung mehr an die Mutter hat, ist von diesem Schicksalsschlag traumatisiert und auch als erwachsene Frau lässt sie niemanden an sich heran.

    Jette entdeckt eines Tages auf einem Foto, aufgenommen in Bar Harbor in Maine, ihre Mutter. Sie überredet Polly zu einem Trip in die USA, um ihre Mutter zu finden.

    Polly will das alles eigentlich gar nicht, gibt aber Jette zuliebe nach. Als sie kein Hotelzimmer finden, muss Polly auch noch campen und im Acadia National Park arbeitet ihre Mutter als Rangerin. Als Jette ihr Herz an den Hummerfischer Owen verliert, knistert es zwischen dem attraktiven Ranger Liam und Polly. Aber Polly hat sich eins geschworen, nie wird sie einen Mann und schon gar nicht ihre Mutter, in ihr Herz lassen.

    Ich liebe die Romane von Miriam Covi, allerdings war diesmal die Protagonistin Polly sehr sehr anstrengend. Wie Polly selbst sagen würde: Mir ist das einfach alles zuviel..., muss ich das leider auch von Polly sagen. Sie war mir too much dargestellt. Ich habe die letzten Kapitel quer gelesen, weil ich einfach nicht mehr konnte. Sie hat wirklich nur noch genervt, mit ihrer Bockigkeit und Sturheit. Und das von der ersten Seite an. Das war mir echt zuviel. 

    Aber alle anderen Protagonisten waren sehr sympathisch, die Geschichte sehr emotional und das Setting wieder wundervoll, daher ziehe ich nur einen Stern für Polly ab. Leider ist es diesmal kein Buch, das ich ohne Bedenken weiterempfehlen würde, aber wer genug Durchhaltevermögen hat, dem wird es gefallen.

  8. Cover des Buches Immer wieder du (ISBN: 9783596188871)
    Paige Toon

    Immer wieder du

     (240)
    Aktuelle Rezension von: Sarotti26

    Ich liebe dieses Buch. Ich mag die Charactere, den Schreibstil und die Orte, an denen es spielt. Große Empfehlung, für alle die es romantisch mögen. 

  9. Cover des Buches Der Wolf am Fenster (ISBN: 9783352006852)
    Elli H. Radinger

    Der Wolf am Fenster

     (52)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Beaver Creek Cabin, südlich von Bozeman, nahe West Yellowstone. Nur mit dem Schneemobil erreichbar. Erbaut um 1900. Ofen, Bett, Matratze, Tisch, Stuhl. Kein Strom oder Wasser. Sehr rustikal. (Zitat Seite 59)


    Inhalt

    Bald ist Weihnachten und Lindsay Griffin, eine New Yorker Journalistin, hofft auf einen Antrag ihres Freundes Dan Newman. Doch der junge, erfolgreiche Anwalt hat völlig andere Zukunftspläne. Lindsay benötigt dringend Ruhe und Zeit zum Nachdenken und bucht spontan eine einfache, einsame Blockhütte bei West Yellowstone. Am Morgen ihres ersten Tages in der Wildnis trifft sie auf einen großen, schwarzen Wolf, der ihre Hilfe braucht. Brian Johnson, ein Ranger des Forrest Service, hatte ihr am Vortag die Cabin und die Umgebung erklärt, wo es eine alte Rangerstation mit einem Funkgerät für Notfälle gibt. Genau das braucht sie jetzt.


    Thema und Genre

    In dieser magischen Weihnachtsgeschichte geht es um das Leben in der Natur und vor allem um Wölfe, ihr Verhalten und das teilweise Unverständnis der Menschen. Natürlich ist auch die Liebe ein Thema.


    Charaktere

    Lindsay muss gerade ihre Zukunft neu planen, sie ist enttäuscht, traurig, aber dennoch positiv und nicht verbittert. Rasch hat sie ihre Angst vor Wölfen überwunden und wird sofort aktiv, als sie die Situation erkennt. Der Wolf wiederum hat gute Gründe, die Menschen zu meiden. Sein feiner Geruchssinn unterscheidet sofort zwischen dunkel, das bedeutet böse, und hell. Lindsay riecht für ihn hell.


    Handlung und Schreibstil

    Die Geschichte wird aus zwei unterschiedlichen Blickwinkeln abwechselnd erzählt, einerseits die Geschichte von Lindsay und Brian und andererseits die Geschichte des jungen Wolfes. Weitere Details erfährt der Leser durch Rückblicke in Form von Erinnerungen der einzelnen Protagonisten. Die Handlung selbst dauert nur wenige Tage.


    Fazit

    Eine magische, leise Weihnachtsgeschichte für verträumte Lesestunden.


  10. Cover des Buches Waidmannsdank (ISBN: 9783954517923)
    Alexandra Bleyer

    Waidmannsdank

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Im Mölltal geht`s hoch her. Am neuen Hochsitz von Aufsichtsjäger Sepp Flattacher liegt ein anderer Jäger aus der Hubertusrunde und ist ziemlich tot. Darüber ist der ewig grantige Flattacher wenig erfreut, weniger über das Ableben vom Huber, sondern eher darüber, dass dieser es gewagt hatte seinen Ansitz zur traditionellen Jagd auf den Einserhirsch zu besetzen. Flattacher mag allgemein niemanden, keine Piefkes, keine gelackterten Wiener Gschaftelhuaber, keine Leute die ihre Hunde im Wald laufen lassen, keine Gschrap und natürlich auch keine Kappelständer. Und das beruht auf Gegenseitigkeit, denn niemand mag den alten Grantschebm.

    Während Flattacher darüber sinniert wer wohl seinen neuen Hochsitz so präpariert hat, das man beim Aufstieg unweigerlich zu Tode stürzt, um ihn aus den Weg zu räumen - ist man im Mölltal sicher, das der arme Huber ein weiteres Opfer vom Flattacher ist, der ja bekanntlich schon manch unangeleinten Hund auf dem Gewissen hat. Und auch die Ortspolizei hat so ihre Theorie - ein Unfall wars, ein bedauerlicher. Nur Martin Schober, ein unfreiwillig in die Heimat zurückversetzter Revierinspektor glaubt dem Sepp.

    Also kurz darauf ein weiterer Jäger recht brutal in die ewigen Jagdgründe befördert wird, kocht die Volksseele hoch, dem Flattacher will man an den Kragen - dieser wiederrum macht Jagd auf Wilderer und mittendrin versuchen auch noch 2 Todl vom LKA ihr Glück.

    Das Buch ist ein humorig, spannender Krimi voller uriger Gestalten, die die Merkwürdigkeiten des Kärntner Landbewohners klischeehaft vorführen, die Dialoge sind durchzogen von Begriffen aus dem dortigen Dialekt und so muss man als unkundiger Piefke regelmäßig deren Bedeutung im Glossar nachschlagen. Die Geschichte wird aus verschiedenen Blickwinkeln erzählt, was ich persönlich gut gelungen fand und auch das ganze drum herum weckt Neugier auf den nächsten Teil.

    In Summe ein gelungener Auftakt einer neuen Regionalkrimireihe aus Kärnten.

  11. Cover des Buches Der Wald (ISBN: 9783453435964)
    Richard Laymon

    Der Wald

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Kleinbrina

    Ich habe in den letzten Jahren bereits einige Bücher von Richard Laymon gelesen und war von ihnen auch in der Regel begeistert, von daher war ich schon sehr auf „Der Wald“ gespannt und hatte doch recht hohe Erwartungen an die Geschichte, da die Bewertungen für dieses Werk ebenfalls ganz gut ausgefallen sind. Meine Erwartungen wurden zwar nicht gänzlich erfüllt, allerdings hat mir das Buch dennoch gut gefallen und konnte mich in vielen Momenten schocken.


    Richard Laymon besitzt hier wieder einmal seine oftmals saloppe, sehr direkte und einfach gehaltene Sprache, die mir schon immer sehr zugesagt hat. Das Buch liest sich flüssig und leicht, besitzt den ein oder anderen Schockmoment, teilweise doch recht viele Gewaltszenen und auch die Figuren sind im Großen und Ganzen gut ausgearbeitet, wenn auch nicht immer sympathisch, was ich bei dem Genre allerdings auch nicht zwingend erwarte.

    Die Geschichte ist dabei schnell erzählt: Zwei Familien wollen einen entspannten Campingausflug im Wald machen und treffen dabei auf zwei Hinterwäldler, die sich als Mutter und Sohn entpuppen. Nach einigen Angriffen verflucht die Hinterwäldlerin die beiden Familien, was diese allerdings nicht allzu ernst nehmen. Im Laufe der Geschichte stellt sich jedoch heraus, dass der Fluch tatsächlich real zu sein scheint, da sich immer mehr unglückliche Geschehnisse und Unfälle ereignen. Dazu gibt es die von Laymons üblichen Themen wie Sex oder auch Gewalt, die bei ihm nie zu kurz kommen dürfen.

    Bemerkenswert ist, dass „Der Wald“ sich teilweise wie ein klassischer Independent Horror Movie liest, denn der leider viel zu früh verstorbene Autor beschreibt den angestrebten Campingurlaub zweier Familien sehr detailliert und brutal, sodass man sich – ob man will oder nicht – dadurch vieles bildlich vorstellen kann. Dabei achtet Richard Laymon genauestens darauf, dass man als Leser besonders die Umgebungen wahrnimmt, was mir besonders gut gefällt.


    Kurz gesagt: Richard Laymon hat es wieder einmal geschafft, mich mit seinem oftmals saloppen, aber dennoch spannend gehaltenen Schreibstil und einem interessanten Szenario zu unterhalten. Wer mal wieder Lust auf einen Schmöker mit Horror-Elementen hat und auch gegenüber typischen Horror-Filmen nicht abgeneigt ist, sollte mal einen genaueren Blick auf „Der Wald“ werfen.

  12. Cover des Buches Ashes - Brennendes Herz (ISBN: 9783732547777)
    Ilsa J. Bick

    Ashes - Brennendes Herz

     (766)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Alex ist siebzehn Jahre alt, hat bereits ihre Eltern verloren und durch ihre Krankheit, hat sie ihren ganzen Mut verloren. Daraufhin beschließt sie auszureißen. Alex geht wandern und ist währenddessen sehr mit sich selbst beschäftigt. Als sie jedoch auf Fremde trifft, gibt es eine Druckwelle und kurz darauf hat sich alles verändert. Alex beginnt sich auf eine gefährliche Reise und möchte herausfinden was passiert ist. Dabei entdeckt sie eine ganz andere Welt. Jetzt muss sie nun auch Verantwortung für die anderen übernehmen und deckt dabei sogar mehr auf, als sie eigentlich möchte…

    Die Geschichte von Alex startet relativ spannend. Ich habe die ganze Zeit darauf hin gefiebert zu erfahren, was die Hintergründe des Unglücks sind, was wir dann auch erfahren. Alex leidet unter einem Hirntumor. Jedoch ist sie sich ihrer Sache bewusst. Sie ist weder naiv noch ,,mädchenhaft‘‘ und sie liebt das Wandern. Alex ist für ihr Alter etwas reifer, das hat mich aber überhaupt nicht gestört. Ich persönlich finde, dass es sehr gut zur Geschichte gepasst hat. 

    Die Nebencharakter finde ich gut ausgearbeitet und sie wirken authentisch. Dennoch waren sie für mich nicht lebhaft. Am Anfang hatte ich Probleme mit Ellie und bin einfach nicht mit ihrer Art zu Recht gekommen. Obwohl ich sagen muss, es ist okay, weil sie Angst hat. Dennoch glaube ich, ich hätte das nicht lange ausgehalten. Jedoch wurde sie zum Ende hin noch total liebenswert und ich mochte sie dann auch richtig gerne.

    Die Liebesgeschichte von Alex und Tom ging mir leider zu schnell. Er ist immer und jederzeit da, steht’s zur Hilfe im richtigen Moment. Das fand ich ein wenig kitschig und ein wenig unüberlegt. Da diese Reihe vier Bände hat, hätte man die Liebesgeschichte auch langsam aufbauen können. Leider ist das hier jedoch nicht passiert!

    Ein Punkt der mich außerdem gestört hat, war, zum ersten das Liebesdreieck. Ich konnte das absolut nicht nachvollziehen und auch dieser Charakter war sehr durchschaubar und blass, da hat es mir ein wenig an Tiefe gefehlt.

    Der Schreibstil von Ilsa J. Bick hat mich einigermaßen überzeugen können. Die Autorin schrieb locker und leicht, manchmal hatte ich jedoch das Gefühl, dass die Sätze keinen Sinn ergeben. Das hat leider auch meinen Lesefluss gestört und ich musste oft mehrmals die Sätze lesen.

    Ob ich Band 2 lesen möchte, ist noch unklar. Denn eigentlich hat die Geschichte gute Ansätze und auch gute Ideen. Doch leider wurden diese hier nicht umgesetzt. Das Buch hat zum Ende jedoch einen fiesen Cliffhanger der mich eigentlich neugierig auf den zweiten Band macht. Jedoch möchte ich nicht meine Zeit ,,verschwenden‘‘ mit einem Buch, was mir leider nicht wirklich gefällt.

  13. Cover des Buches Vertraute Gefahr (ISBN: 9783802583711)
    Michelle Raven

    Vertraute Gefahr

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Lilly_S__Corwin

    Autumn will endlich ihre Vergangenheit hinter sich lassen. Dafür zieht sie in einen anderen Bundesstaat und nimmt einen Job in einem Nationalpark an. Tatsächlich scheint ihr Plan zu funktionieren. Die Arbeit macht ihr Spaß und sie wird von (fast) allen freundlich aufgenommen. An ihrem ersten Tag lernt sie Shane Hunter kennen. Aber kann sie ihm trauen?

    Shane spürt sofort, dass seiner neuen Kollegin Autumn etwas schreckliches passiert sein muss. Sie ist misstrauisch und ständig auf der Hut. Dennoch ist er fasziniert von der jungen Frau, die niemandem zu trauen scheint. Niemandem bis auf den jungen Detective aus der Stadt. Zu spät bemerken sie, das Autumn in größter Gefahr schwebt.

    Hier lernen wir den ersten Sohn der Hunter-Familie kennen und auch der Rest gibt sich hier schon mal ein Stelldichein. Shane ist unglaublich sensibel und so gelingt es ihm schließlich, Autumns Vertrauen zu gewinnen. Ihr Schicksal hat mich sehr bewegt aber auch wie verständnisvoll und vorsichtig Shane sie beahndelt. Unglaublich berührend und spannend. Ich freue mich auf den Rest der Familie.

  14. Cover des Buches Ritus (ISBN: 9783426523384)
    Markus Heitz

    Ritus

     (655)
    Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt

    Ich habe direkt gut ins Buch reingefunden und fand es sehr interessant, wie Markus Heitz hier zwei Geschichten in zwei völlig unterschiedlichen Zeitepochen erzählt und dabei immer wieder seinen Schreibstil und die Gegenenheiten daran anpasst. Dabei hat mir der Teil der in der älteren Zeit spielt etwas besser gefallen und auch die Protagonisten dort mochte ich sehr viel mehr. Beide Geschichten, die meist abwechselnd in Leseabschnitten und Kapiteln erzählt werden, sind sehr fesselnd, es passiert immer etwas. Das Buch ist wirklich ein Lesehighlight, denn es ist von Anfang bis zum Ende sehr gut durchdacht und super geschrieben. Es bleibt durch die vielen Cliffhanger, die geschickt in die Kapitel gestreut werden, immer spannend und wer wie ich Werwolfgeschichten mag, der wird das Buch auch richtig interessant finden. Es ist ein Buch voller Fantasie, blutigem Horror und dem nötigen Maß an Liebesgeschichte, die genau so schmutzig erzählt wird wie die Morde. Also von allem etwas. Mich hat es richtig gut unterhalten und ich freue mich auf die Fortsetzung.

  15. Cover des Buches Anima (ISBN: 9783401510224)
    Kim Kestner

    Anima

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Crazygirl1

    Guter, flüssiger Schreibstil der nicht zu längen neigt. 

    Beim ersten Perspektivwechsel war ich etwas verwirrt, da dieser nur mit einem Absatz zwischen den Zeilen kam. Schön wäre da ein kleiner Hinweis gewesen. Allerdings ist es relativ schnell klar, dass es sich plötzlich um eine andere Person handelt um die es grad geht.

    Das ganze hat keine Actionreiche Spannung, sondern eine angenehme dahin fließende Atmosphäre. Das Spiel von Gut gegen Böse, mit dem dezenten Hinweis, dass es jede Menge dazwischen gibt. 

    Das Abby so schnell an Juspinn hängt (im wahrsten Sinne) finde ich etwas übertrieben,  auch wenn es dafür etwas später eine Erklärung gibt. Er ist quasi der "Böse" und macht viele Dinge die Abby als "Gute" gegen den Strich gehen und trotzdem dackelt sie ihm etwas zu sehr hinterher.

    Das Ende war mir allerdings zu schnell und einfach abgehandelt. Ich hätte schon ganz gerne erfahren, was da eigentlich zwischen dem Teufel und Abby passiert ist. 

    Insgesamt aber eine schöne Geschichte, die ich gerne gelesen habe. 

  16. Cover des Buches Mädchen aus dem Moor (ISBN: 9783426522493)
    S. K. Tremayne

    Mädchen aus dem Moor

     (157)
    Aktuelle Rezension von: bellas_auslese

    Ich habe schon lange keinen Psychotriller mehr gelesen, hatte aber eine intensive Phase, in der ich das Genre ausschließlich gelesen habe.

    Zunächst einmal zum Schreibstil, welcher sehr bildlich ist und die düstere Atmosphäre des Moores wirklich ausgezeichnet vermittelt. Außerdem konnte ich das Buch sehr flüssig lesen und die Seiten flogen nur so dahin.

    Die Geschichte beginnt mitten in einer Familientragödie und wir lernen die Protagonisten Kath und Adam, sowie ihre Tochter Lyla kennen. Die Charaktere werden sehr ausführlich beschrieben und handeln nachvollziehbar und glaubhaft. Mir fiel es sehr leicht, mich in die Mutter hinein zu versetzen. Lyla ist neurodivers und ein großer Teil der Handlung nehmen ihre Symptome ein und wie ihre Umwelt und ihre Eltern damit umgehen. Der Autor hätte hier klarer machen können, dass Neurodiversität ein Spektrum ist. Dies wird nur kurz erwähnt, fällt aber für mich nicht schwer ins Gewicht, da die Eltern sehr bedürfnisorientiert mit ihr umgehen, die große Liebe zu ihr sehr deutlich wird und sie alles versuchen, um das Beste für Lyla zu tun. Dabei machen sie natürlich auch Fehler, was sehr realistisch dargestellt wird.

    Außerdem lag ich bis zur Auflösung des Rätsels mit meinen Vermutungen über das Ende falsch. Der Autor baut die Spannung sehr vielschichtig auf und so blieb für mich viel Raum für Spekulationen, was mir sehr gut gefallen hat.
    Alles in allem, ein sehr spannender und gelungener Thriller, der an manchen Stellen für mich etwas gruseliger hätte sein können. Aber dies macht der Roman durch seine sehr gut durchdachten und verstrickten Personenbeziehungen definitiv wett.

  17. Cover des Buches Die weiße Löwin (ISBN: 9783423212144)
    Henning Mankell

    Die weiße Löwin

     (573)
    Aktuelle Rezension von: BuchAlex

    Die weiße Löwin ist bisher mein liebstes Buch der Wallander Reihe. Extrem vielschichtig geschrieben, spannend bis zur allerletzten Seite und mit fundierten Hintergründen, was will das Herz des Krimi Fans mehr?

  18. Cover des Buches Sommerflammen (ISBN: 9783453291195)
    Nora Roberts

    Sommerflammen

     (74)
    Aktuelle Rezension von: haberlei

    Wie gefahrvoll und anstrengend es für nordamerikanische Feuerspringer ist, ihre Arbeit zu leisten, wird im Umfeld der Handlung geschildert, in deren Mittelpunkt Rowen, eine junge Frau steht, die sich mitten in dieser von durchtrainierten und extrem mutigen Männern dominierten Welt nicht nur behauptet, sondern sogar als Ausbilderin anerkannt wird.
    Als ein Fallschirmspringer ihrer Crew ums Leben kommt, nehmen die Ereignisse ihren Lauf, es kommt zu persönlichen Attacken gegen Rowen, es passieren Sabotageakte und Morde verkomplizieren zusehends die an und für sich schon schwierige und lebensgefährliche Arbeit der Truppe und nicht nur Rowen gerät mehrmals in Gefahr.
    Stimmungsvoll unterbrochen werden die vielfachen Schilderungen von Brandbekämpfung durch Rowens persönliches Umfeld, ihre enge Verbundenheit zu ihrem Vater und die neu erwachte Liebe zu ihrem neuen Teamkollegen Gull. Die dezenten erotischen Szenen lockern die ansonsten primär raue Szenerie auf.
    Was den Erzählstil anbelangt, liest sich das Buch flüssig und die Dialoge sind lebendig und gewinnen durch Witz und Schlagfertigkeit.
    Das Buch ist actionreich und durchgehend spannend, wenn man von einigen zu detaillierten und sich wiederholenden Schilderungen der Brandbekämpfung absieht. Wer die Morde begangen hat, bleibt bis fast zuletzt rätselhaft.


  19. Cover des Buches Das Lächeln des Drachen (ISBN: 9783957346216)
    Elisabeth Büchle

    Das Lächeln des Drachen

     (82)
    Aktuelle Rezension von: evelin-petrov

    Das Buch ist unterteilt in zwei Geschichten. Ich fand sowohl die erste als auch die zweite sehr interessant und gefühlvoll, die Figuren sind gut ausgearbeitet. Im zweiten Teil fand ich besonders den Bezug zum Glauben gut.

    Wovon ich ein wenig enttäuscht war, war der Bezug zwischen beiden Teilen... Da hat meiner Meinung nach die Verbindung etwas gefehlt, bzw. hätte mehr sein können. Trotzdem spannend zu lesen ohne "Füllszenen". Der Schreibstil ist wie immer super!

  20. Cover des Buches Alaska Wilderness - Verschollen am Mount McKinley (ISBN: 9783764170042)
    Christopher Ross

    Alaska Wilderness - Verschollen am Mount McKinley

     (32)
    Aktuelle Rezension von: RangerWilson
    .
  21. Cover des Buches Ashes - Tödliche Schatten (ISBN: 9783732547784)
    Ilsa J. Bick

    Ashes - Tödliche Schatten

     (422)
    Aktuelle Rezension von: Anni-the-Bookprincess

    Oh.Mein.Gott! Genau wie schon Band 1 konnte ich das Buch kaum aus der Hand legen und bin nur so durch die Seiten geflogen.

    Band 2 schließt direkt an Band 1 an, was super ist, wenn man Band 1 direkt vorher gelesen hat, aber verwirrend sein kann, wenn eine längere Pause dazwischen liegt. In diesem Buch gibt es außerdem verschiedene Perspektiven, die teils jedes Kapitel wechseln. Mehr dazu später.

    Die Geschichte ist voller Action und Spannung. Viele Kapitel enden mit einem Cliffhanger, genau wie das Buch selbst (also Warnung, habt Teil 3 am besten schon zur Hand). In manchen Kapiteln war es mir aber schon fast zu viel - zu viel Blut, Schmerz, Leiden. Die Autorin beschönigt nichts und lässt ihre Charaktere und Leser in die tiefsten Abgründe des menschlichen Wesens vordringen. 

    Die vielen Perspektiven waren leider manchmal etwas verwirrend und nicht alle waren gleich interessant. Am meisten mochte ich Alex. Sie ist eine Kämpferin, stark und unabhängig und trotzdem menschlich.

    Genauso mochte ich Tom. Oh mann, ich habe mich wirklich in seinen Charakter verliebt, je mehr ich ihn kennengelernt habe. Die anderen Charaktere waren mir mehr oder weniger egal. Hervorheben möchte ich Peter. In Band 1 habe ich ihn gehasst, nun tat er mir einfach nur Leid. Kein Charakter sollte durchmachen müssen, was ihm hier passiert.

    Die Autorin zeigt wunderbar, was Menschen einander antun können, welche Monster sie sein können. Ich war richtig angeekelt von den teilweise unmenschlichen, abartigen Szenen in diesem Buch. Trotzdem, Applaus für Frau Bick - sie hat es gewagt, das Unaussprechliche niederzuschreiben.

    Insgesamt hat mir Band 2 genauso gut gefallen wie Band 1, trotz der häufigen Perspektivwechsel. Und an dieser Stelle noch mal die Warnung: Wem Ashes Band 1 schon zu brutal und blutrünstig war, der soll bitte(!) die Finger von Band 2 lassen. Für mich ist das kein Jugendbuch mehr.

  22. Cover des Buches Das Herz einer Löwin (ISBN: 9783426510810)
    Katherine Scholes

    Das Herz einer Löwin

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Ajana
    *Inhalt*

    Ein Kind, das seine Mutter verloren hat.
    Eine Frau auf der Suche nach einem neuen Anfang.
    Ein Massai-Arzt, der sich für seine Patienten aufopfert.
    Das Versprechen einer großen Liebe.


    Eigentlich hatte Emma nur vor, in Tansania an einer Safari teilzunehmen und der Missionsstation einen Besuch abzustatten, auf der ihre Mutter einst an einem tödlichen Fieber starb. Doch dort begegnet sie dem charismatischen Massai-Arzt Daniel, und plötzlich scheint ihr ganzes bisheriges Leben in Frage zu stehen.

    *Meine Meinung*

    "Das Herz einer Löwin" ist das 2. Buch, dass ich von Scholes gelesen habe. Vorher hatte ich schon "Roter Hibiskus" von ihr gelesen, aber das Buch konnte mich nicht wirklich überzeugen. Dementsprechend stand das jetztige Buch schon einige Zeit lang in meinem Regel.

    Emma ist nach Afrika gereist, um endlich ihre Vergangenheit zu verarbeiten. Sie will an den Ort reisen, wo ihre Mutter gestorben ist. Ihr Tod hat ein großes Loch in ihr Herz gerissen und sie wurde nie damit fertig. Durch die Reise möchte sie endlich mit ihrer Trauer abschließen können. Zeit zum Trauern blieb nie, da sie für ihren Vater immer die starke Tochter spielen musste. Und auch ihr Freund Simon ist ihr keine große Hilfe. Er will mit dem Ganzen nichts zu tun haben. So macht sich Emma alleine auf die Reise in die Vergangenheit...

    Unterdessen verliert das Mädchen Angel ihre Mutter in der Wüste durch einen Schlangenbiss. Tapfer baut sie aus Steinen ein Grab, um die Leiche ihrer Mutter vor wilden Tieren zu schützen. Doch was soll sie nun machen?

    Die Charaktere im Buch sind frei erfunden, aber laut dem Nachwort der Autorin hat sie auch einiges recherchiert, insbesondere des Zusammenleben von Mensch und Natur. Dies hat man im Verlauf der Geschichte auch gemerkt.

    Die Hauptpersonen dieses Buches sind gut beschrieben und auch die Gefühle der der jeweiligen Person gut dargestellt.

    Auch wenn mich die Geschichte nicht so tief berührt hat, dass es mich zu Tränen gerührt hätte, konnte die Autorin doch Freude und Trauer gleichermaßen gut rüberbringen.

    An manchen Stellen musste ich auch den Kopf schütteln. Emmas Freund hat sie alleine nach Afrika reisen lassen. Er versteht nicht, warum Emma sich immer noch so große Gedanken um ihre Mutter macht. Er will einfach nur noch, dass sie damit abschließt. Es soll einfach nur noch sie beide geben und basta. Was für ein Eisklotz!

    Emmas Leben wird in Afrika komplett auf den Kopf gestellt. Zuerst fühlt sie sich dort fremd und hat die ganze Zeit Angst vor Bakterien und Tieren, aber nach und nach erliegt sie dem Zauber der WIldnis. Und das nicht nur wegen dem gut aussehenden Tierarzt Daniel, der auf der Station arbeitet, in der ihre Mutter ums Leben kam....

    Angel hingegen ist ganz allein. Sie hat ihre Mutter verloren und auch ihre Kamele sind vor den wilden Tieren, die einen Bissen von der Leiche ihrer Mutter ergattern wollten, weggelaufen. Was soll sie nur ohne die Kamele und den Proviant machen?

    Als auf einmal eine wilde Löwin mit ihren Jungen auf sie zukommt, ist Angel starr vor Schreck. Doch sie merkt, dass die Löwin ihr nichts tun will. Soll sie ihr folgen weiter in die Wüste folgen ? Aber was hat sie schon groß zu verlieren?

    Wie Angels und Emmas Wege sich kreuzen werden, verrate ich jetzt mal nicht ;) Auf jeden Fall werden sich beide Leben von Grund auf ändern und sich Emmas Denkweise gegenüber Afrika und dessen Bewohnern grundlegend ändern.

    *Mein Fazit*

    Eine schöne berührende Geschichte, die mich aber nicht immer 100 % ergriffen hat. Jedoch bin ich relativ überrascht, dass mir das Buch doch so gut gefallen hat nachdem ich von dem anderen Buch der Autorin so enttäuscht war. Aber da sieht man wieder wofür 2. Chancen gut sind ;)




  23. Cover des Buches Mond über der Eifel (ISBN: 9783940077226)
    Jacques Berndorf

    Mond über der Eifel

     (67)
    Aktuelle Rezension von: Darryl1208

    ABGEBROCHEN

    Ich habe schon einige Bücher aus der Baumeister Reihe gelesen, die waren zumindest so gut, das ich sie ausgelesen habe.
    Dieses hier ist leider eine gequirlte von Pauschalismen gefüllte, esotherische Sch**ße.
    An dem Punk als nicht nur pauschal Gothiks und Satanismus gleichgesetzt wurden, sondern auch noch Aleister Crowley und sein „Orden“ ins Spiel kamen, war ich raus.
    Der Autor versuchte offenbar möglichst viele Dinge von denen er keine Ahnung hat, in einem Buch zu verquirlen.
     Ich bedauere die armen Bäume die dafür gefällt wurden.

    ABGEBROCHEN        

      

    P.S.: Den einen Stern gibt es weil NULL Sterne nicht geht.            

                   

  24. Cover des Buches Wild like a River: Kanada 1 (ISBN: B08HVCSS94)
    Kira Mohn

    Wild like a River: Kanada 1

     (11)
    Aktuelle Rezension von: UnendlicheGeschichte

    Meine Meinung

    „Wild Like A River“ ist mein erstes Buch von Kira Mohn. Wenn ich ehrlich bin, bin ich hauptsächlich durch das wunderschöne Cover darauf aufmerksam geworden. Es spiegelt die Ruhe und Tiefe der Geschichte perfekt wider. Auch die blasse Farbgebung lädt direkt zum Abtauchen in Kanadas weite Natur ein.  

    Haven ist eine Protagonistin, mit der ich erst in bisschen warm werden musste. Weil sie abgeschieden in der Natur aufgewachsen ist, konnte ich ihr Verhalten anfangs nicht immer ganz nachvollziehen. Ihre Entwicklung war enorm. Wenn ich sie anfangs manchmal als etwas weltfremd und naiv empfunden habe, habe ich mit der Zeit gemerkt, dass sie vor allem eines ist. Unglaublich mutig. Havens starke Verbundenheit mit der Natur hat beim Hören mehr als einmal den Wunsch geweckt, selbst nach draußen zu gehen, einfach um frischen Wind um die Nase zu spüren.

    Jackson habe ich sofort ins Herz geschlossen. Wenn er bisher eher ein wildes Studentenleben gelebt hat, bekommt er bei Haven die Chance, sich noch mal ganz neu zu positionieren. Jackson ist Haven gegenüber stets rücksichtsvoll, einfühlsam und geduldig. Er drängt sie zu nichts, ist eher etwas zu vorsichtig mit ihr.

    Die Beziehung der beiden entwickelt sich ohne viele Umschweife. Es stellt sich nie wirklich die Frage, ob sie sich lieben, sondern eher, ob ihre Leben kompatibel sind. Die zarte Romantik habe ich als sehr authentisch empfunden. Gut gefallen hat mir, dass Haven und Jackson als Einzelpersonen in der Beziehung nie untergegangen sind. Sie leben nicht bloß füreinander, sondern besonders Haven muss vor allem herausfinden, was ihr persönlich wichtig ist.

    Die Geschichte zeichnet sich nicht durch eine wer weiß wie spannungsgeladene und dramatische Handlung, sondern viel mehr durch einen herrlich entschleunigten Erzählstil aus. Wenn ich das Hörbuch eingeschalter habe, konnte ich alles um mich herum ausblenden und in eine ganz andere Welt eintauchen.

    Auch die Stimmen der Sprecher mochte ich sehr gerne.

    Ich freue mich schon sehr, in „Free Like The Wind“ die Geschichte von Playboy Cayden zu hören!

    Mein Fazit

    Insgesamt mochte ich die Geschichte von Haven und Jackson sehr gerne. Eine Atempause im Alltag, in dem ich mich manchmal in die Ruhe der Natur sehne!

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