Bücher mit dem Tag "napoleonische kriege"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "napoleonische kriege" gekennzeichnet haben.

86 Bücher

  1. Cover des Buches Im Hause Longbourn (ISBN: 9783328100270)
    Jo Baker

    Im Hause Longbourn

     (237)
    Aktuelle Rezension von: Pitzi

    Sarah, eine Waise, lebt und arbeitet schon seit geraumer Zeit im Haushalt der Bennets, seit sie einst von Mrs. Hill, aus dem Waisenhaus geholt wurde. Und obwohl Mrs. Hill seit eh und je die oberste Haushälterin im Hause Bennet ist, hat sie durchaus auch ein Ohr für die Sorgen und Nöte ihrer Anvertrauten. Sarah fühlt sich dort zwar gemocht und aufgehoben, doch neigt sie in stillen Momenten auch schon mal dazu, sich vorzustellen, wie es wäre, ein eigenbestimmtes Leben zu führen.

    Als die reiche Familie Bingley ganz in die Nähe zieht und die Aufmerksamkeit von Mrs. Bennet und ihren unverheirateten Töchtern erweckt, profitiert auch Sarah davon, denn Mr. Bingley hat einen äußerst attraktiven Diener, der in der nächsten Zeit häufiger zwischen Netherfield Park und Longbourn pendeln wird, um Briefe von seinem Dienstherren zu überbringen. Doch während Bingleys Diener ganz offen um Sarahs Gunst buhlt, weckt doch noch ein anderer Mann ihr Interesse. Der mysteriöse James Smith, der von Mr. Bennet unter anderem als Hausdiener angestellt wurde. Still und äußerst verschlossen geht er seinem Tagewerk nach, ist fleißig und zuvorkommend allen gegenüber. Doch schenkt er Sarah nicht die Aufmerksamkeit, die sie gerne hätte, was sie so gegen ihn aufbringt, dass sie sich vornimmt herauszufinden, welches mögliche Geheimnis er vor allen verbirgt. Ausgerechnet die Besuche des undurchsichtigen Soldaten Mr. Wickham, die unter den Bennetmädchen für helle Begeisterung sorgen, führen im Dienstbotentrakt zu gewissen Spannungen. Und auch die friedliebende Mrs. Hill steht plötzlich zwischen den Fronten, als James von einem auf den anderen Tag verschwindet, denn Mr. Bennet verweigert ihr jegliche Hilfe…

    In ihrem historischen Roman „Im Hause Longbourn“ stellt die Autorin Jo Baker die Domestiken der Familie Bennet aus Jane Austens Klassiker „Stolz und Vorurteil“ in den Fokus, was sich für meinen Geschmack zunächst einmal als erfrischende Idee entpuppte. So erfährt der Leser hier zum Beispiel, wie mühselig und aufreibend sich einst ein typischer Waschtag gestaltete, oder wie aufwendig die Herstellung von alltäglichen Dingen wie Seife, damals noch war. Diese Einstreuungen bezüglich des Arbeitsalltags werden informativ erzählt, jedoch stellt die Autorin diese zeitweilig so sehr in den Fokus, dass darunter die Charakterentwicklung und die Handlung ein wenig auf der Strecke bleiben.
    Über weite Teile der Erzählung geschieht im Dienstbotentrakt nichts, außer dem Entgegennehmen von Befehlen der Bennets und deren Umsetzung, was ich als ein wenig schade empfinde, da die Figuren allen voran Sarah, James und Mrs. Hill so viel Potential in sich bergen, das hier meiner Meinung nach leider nicht vollkommen ausgeschöpft wurde.

    Zwar ist am Erzählstil der Autorin nichts auszusetzen, doch fehlt es der Geschichte meinem Empfinden nach einfach mehr an Lebhaftigkeit. Vielleicht liegt es daran, dass die Figuren untereinander nicht sehr viele Dialoge miteinander führen, oder etwa, dass der Arbeitsalltag alles zwischenmenschliche zur Nebensache macht. Immerhin lässt die Autorin aber doch hier und da Emotionen zwischen ihren Figuren zu- etwa wenn Sarah und James ihre Gefühle füreinander darlegen, Mrs. Hill traurig über ihren verlorenen Sohn nachsinniert oder James seine Vergangenheit Revue passieren lässt. In diesen Momenten empfand ich den Roman auch als atmosphärisch dicht und stark geschrieben, doch leider reichten diese wenigen Romanpassagen für mich nicht aus, um mehr in diesem Roman sehen zu können, als „nette Unterhaltungslektüre“.

    Sehr positiv fand ich das Timing bzw. wie die Autorin die Geschichte von Jane Austens „Stolz und Vorurteil“ ihrem Roman zeitlich anpasste. So hat man als Leser das Gefühl, man bekomme beim Lesen hier sämtliche Ereignisse, die sich während Elizabeth und Jane etwa in Mr. Darcy und Mr. Bingley verliebten, im Hintergrund abspielten, nachträglich dargeboten.
    Jo Bakers Roman rundet ausgerechnet die Charaktere der Bennets (auch wenn diese hier lediglich als Nebenfiguren in Erscheinung treten) zusätzlich ab, denn durch gewisse Einfälle, die die Autorin in ihrem Roman einfließen lässt, treten sogleich die Charakterstärken als auch die Schwächen der Bennets mehr zu Tage. Dies gilt auch übrigens für die Figur des Wickham.

    Zugegeben, man muss Jane Austens Roman nicht unbedingt gelesen haben, wenn man sich „Im Hause Longbourn“ zu Gemüte führen möchte, doch ehrlich gesagt sähe ich persönlich keinen Sinn darin, ohne Vorwissen zu diesem Buch zu greifen. Trotz meiner Kritikpunkte ist es ein eingängiger historischer Schmöker, der Unterhaltungswert besitzt, wenn ich auch Austens Witz beim Lesen schmerzlich vermisst habe.

  2. Cover des Buches Im Feuer der Freiheit (ISBN: 9783956690907)
    Bele Freudenberg

    Im Feuer der Freiheit

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Danni152

    Das Buch hatte ich schon vor längerem gekauft und heute erst gelesen. Am Anfang tat ich mich schwer damit, in die Geschichte einzutauchen. Das Genre ist genau meins! Die Unruhen,  der Tod des Onkels und der neue Vormund hat mich in eine Gefühlswelt tauchen lassen, die es mir schwer gemacht hat,  das Buch aus der Hand zu legen.  Die Hintergründe standen mir zu Anfang und Mitte zu sehr im Vordergrund und daher der Stern Abzug. Als Fanny ihrem Abenteuer gegenüber stand und es ein paar Mal echt brenzlig wurde, war auch ich total überzeugt von dem Buch und hat mir Lust auf mehr historische Abenteuer beschert! 

  3. Cover des Buches Der Baron auf den Bäumen (ISBN: 9783596521722)
    Italo Calvino

    Der Baron auf den Bäumen

     (40)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Nach einem Familienzwist, der ewigen Tyrannei des Vaters und der Boshaftigkeit seiner Schwester überdrüssig, erhebt sich der 12 jährige Cosimo im Juni 1767 vom familiären Mittagstisch, um eine Eiche am Wohnhaus zu erklettern. Was die Familie für eine kurzfristige Trotzreaktion hält, ist für Cosimo der Beginn seines Lebens auf den Bäumen des fiktiven Ortes Ombrosa und seiner Umgebung. Tatsächlich steigt er Zeit seines Lebens nicht mehr zur Erde hinab.


    Cosimo lebt, arbeitet, lernt und liebt nur noch auf den Bäumen seiner dicht bewaldeten Heimat. Dabei entwickelt er unglaubliche Techniken, um von einem Baum auf den anderen zu wechseln und sich auf diese Art innerhalb eines weiten Gebietes zu bewegen. Als bald auch von seinen Mitmenschen respektierter und geschätzter "Baum-Mensch" wird er dennoch nicht zum Einsiedler, sondern sucht immer wieder den Kontakt, tauscht sich aus, berichtet auch seinem jüngeren Bruder (der im Roman als Erzähler seiner Geschichte auftritt) von seiner Welt und setzt seine Studien der Literatur, klassischen Philologie, Geschichte und Philosophie mit Hilfe seines früheren Lehrers fort.


    Leichte Lektüre mit einigen witzigen Ideen, die Anfangs aber doch sehr zäh daherkommt. Zunehmends erging es mir dann aber so dass ich mich damit abgefunden hatte, mich arangieren konnte mit der unglaublichen Geschichte dieses jungen Mannes auf den Bäumen, - nicht nachvollziehbar der ganze Plott wie ich zuerst dachte - um mich dann doch einzulassen auf dieses Märchen und letztlich einigermassen zu geniessen, wollte ich doch nach dem ersten Drittel abrechen, das Buch beiseite legen.

  4. Cover des Buches St. Ives (ISBN: 9783446236479)
    Robert Louis Stevenson

    St. Ives

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Julia79

    Warum ich gerne alte Bücher lese: 

    Ein Klassiker bringt eine Geschichte oft nicht nur über seine Handlung, seinen Inhalt mit, oft sind auch die Umstände seiner Entstehung und die Biografie des Autors eine eigene Geschichte. Diese ist dann abschließend nachzulesen, der Autor hat längst das Zeitliche gesegnet. So auch Robert Louis Stevenson, der lediglich 44 Jahre alt wurde, in dieser Zeit allerdings großartige Bücher geschrieben hat. 2 seiner Bücher blieben unvollendet, darunter "St. Ives".1893 begonnen, brach Stevenson den Roman nach 30 Kapiteln im Jahre 1894 zugunsten eines anderen Werkes ab. Im selben Jahr starb er an Tuberkulose. Sir Arthur Thomas Quiller-Couch schrieb die Geschichte zu Ende und brachte sie 3 Jahre später zur Veröffentlichung. Nun wurde es - erstaunlicherweise erstmals - ins Deutsche übersetzt, sehr gekonnt von Andreas Nohl muss man dazu sagen. Die Geschichte um seine Entstehung ist im Anhang des Romans ebenso ausführlich nachzulesen wie die Biografie des legendären Autors. 

    Wer sich über den Preis wundert, die 500 Seiten sind nicht ganz 1,5 cm dick, feinste Papierqualität und es ist damit das dünnste dicke Buch, das ich je sah.

    Der Inhalt in aller Kürze:

    Der Roman spielt zu Beginn des 19. Jahrhunderts zur Zeit der napoleonischen Kriege. Erzählt wird uns dieses Abenteuer vom französischen Kriegsgefangenen Champdivers, der sich erst verliebt, dann duelliert, aus dem englischen Gefängnis flieht, als Vicomte Anne de Kéroual de Saint-Yves zum Haupterben seines Onkels wird und schließlich auf der Flucht vor Gott und der Welt ist!

    Nach heutigen Maßstäben ist es nicht rasant erzählt, aber unterhaltsam, humorvoll und abwechslungsreich, so dass die 500 Seiten angenehm vorbeiziehen und ich jede Seite gern gelesen habe, sowohl die ersten 345 von Stevenson, als auch die letzten 116 von Quiller-Couch, die ohne Unruhe zu erzeugen die Geschichte zu einem stimmigen Ende bringen.

    Alles in allem gehören manchmal glückliche Umstände dazu, dass wir als Leser ein Buch letztendlich gebunden in den Händen halten können, das macht speziell dieses Buch für mich zu etwas Besonderem. 

  5. Cover des Buches Jonathan Strange & Mr. Norrell (ISBN: 9783827078896)
    Susanna Clarke

    Jonathan Strange & Mr. Norrell

     (201)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ausnahmsweise würde ich sagen: Vergleiche mit Tolkien sind hier nicht völlig aus der Luft gegriffen. Meistens beziehen sie sich ja nur darauf, dass ein Autor einen irgendwie episch angehauchten Roman von beträchtlicher Länge abgeliefert hat. Clarkes Buch ist zwar lang, allerdings eher ein Gesellschaftsroman der Fantasy als ein Epos. Tolkien wollte mit seinem Werk eine "Mythologie für England" schaffen, Susanna Clarke schreibt die englische Geschichte neu- stilsicher, faktenkundig, erfinderisch und mit britischem Understatement. Dass der entstandene Roman manchen Fantasyfan enttäuscht, ist nicht verwunderlich. Genauso wenig muss man sich wundern, dass er viele Leser begeistert hat. Müsste ich das Buch mit einem Wort beschreiben, würde ich vermutlich "originell" wählen. (Und dieser Begriff drängt sich in der Fantasyliteratur leider nicht allzu oft auf.)

    Ich vergebe fünf Sterne, obwohl das Buch ein paar Schwächen hat. Zum Beispiel dauert es am Anfang lange, bis man mit den Hauptpersonen warm wird. Kein Wunder, schließlich handelt es sich um einen grantigen Alten und einen arroganten reichen Schnösel. Trotzdem hat man sie am Ende des Romans ins Herz geschlossen. In ihrem zurückhaltenden Stil beschreibt Clarke die absurdesten Ereignisse, verliert dabei aber den historischen Rahmen des Krieges gegen Napoleon nie aus den Augen. Ihre Kommentare zur Politik sind dabei oft nicht weniger treffend und amüsant als die zur Zauberei, ihrem "Spezialgebiet". Und auch ein paar historische Persönlichkeiten bekommen ihr Fett weg. Angenehm ist vor allem auch, dass Clarke auf die in der Fantasy so häufige schwarz/weiß-Zeichnung der Figuren verzichtet, allen Stärken und Schwächen zugesteht, und uns sogar mit einem kitschigen Happy End verschont.

    Wer sehen möchte, wie britische Gentlemen sich gegen perfide Elfen und dunkle Zauber schlagen, dem sei dieses Buch wärmstens empfohlen. Wer das albern findet und eher auf epische Helden mit blutrünstigen Feinden steht, sollte lieber die Finger davon lassen. 

    Schlußbemerkung: Bei aller Liebe zu dem Buch, muß ich dennoch sagen Tolkien ist besser!

  6. Cover des Buches Fähnrich Hornblower (ISBN: 9783104026886)
    C. S. Forester

    Fähnrich Hornblower

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Andreas-Sch
    Bei Fähnrich zur See geschrieben von C.S. Forester handelt es sich um den Auftakt der Hornblower-Romane, die auch einen breiten Bekanntheitsgrad aufgrund einer Verfilmung weltweit erfahren haben.
    Es wird der Aufstieg des jungen Fähnrich Horatio Hornblower in der britischen Marine zur Zeit der napoleonischen Zeit erzählt. Der junge Protagonist zeichnet sich durch Draufgängertum, Intelligenz und Geschicklichkeit aus.
    Das Buch umfasst 240 Seiten. Hier ist meiner Meinung nach ein kleines Manko vorhanden. Aufgrund der bescheidenen Seitenanzahl werden die verschiedenen Abenteuer zu schnell zum Abschluss gebracht. Auch sind die Zeitsprünge zwischen den Kapitel teilweise erheblich. Hier hätte ich mir doch eine ausführliche Beschreibung erwartet. Dies hätte folglich auch den Spannungsgrad nochmals erhöht.
    Der Schreibstil von C.S. Forester vermittelt einen guten Überblick des Gesellschaftsbildes der damaligen Zeit in der britischen Marine. Bei den seemännischen Ausdrücken und Beschreibung übertreibt meiner Meinung nach der Autor etwas. Weniger wär mehr.
    Zusammenfassend kann man aber eine 4-Sterne Bewertung mit ruhigen Gewissen vergeben. Wenn man historische Romane mit Marinebezug gerne liest, ist man mit dieser Serie gut bedient. An die Qualität der Sharpe-Serie von Bernard Cornwell kommt C.S. Forester aber nicht ganz heran.
  7. Cover des Buches Feindliche Segel (ISBN: 9783548253183)
    Patrick O'Brian

    Feindliche Segel

     (20)
    Noch keine Rezension vorhanden
  8. Cover des Buches Das Höllenschiff (ISBN: 9783453434615)
    James McGee

    Das Höllenschiff

     (26)
    Aktuelle Rezension von: engineerwife

    So, nun hat auch der letzte auf Deutsch übersetzte Band dieser Reihe um Sonderermittler Hawkwood einen Platz auf meiner Leseliste bekommen. Diesmal treibt es ihn raus aus London auf der Suche nach einer Verbrecherbande, die schlimme Schandtaten im Zusammenhang mit den Gefangenenschiffen verübt, die in der Themse ankern. Wieder einmal wurde mir schauderhaft bewusst, dass Menschen gegenüber Mitmenschen um ein Vielfaches grausamer sind als es Tiere je sein könnten! In altbekannter Manier darf man als Leser live dabei sein, wenn Menschen gequält werden und wenn nicht durch Folter, dann durch den unglaublichen Dreck und Gestank ihr Ende finden. Doch diesmal konnte ich in die Geschichte einfach nicht rein finden. Für mich gehört Hawkwood ins damals an vielen Ecken düstere London und nicht in die Weltgeschichte. Ich muss gestehen, dass ich einige Abschnitte schließlich nur quergelesen habe. Ich empfehle auf jeden Fall mit Band eins zu beginnen, um ein Gefühl für diesen tollen Ermittler zu bekommen. Die ersten beiden Teile habe ich mit der Bestnote bewertet, hier reicht es leider nur für eine drei. Schade.

  9. Cover des Buches Désirée (ISBN: 9783462301564)
    Annemarie Selinko

    Désirée

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Die-Glimmerfeen
    Dies ist die Geschichte der Desirée Clary, Tochter eines Seidenhändlers aus Marseille. Erzogen im Glauben an die Menschenrechte und die Republik Frankreichs, erzählt sie ihrem Tagebuch die Geschichte ihres Lebens.

    Desirée Clary ist eine historische Person, von der das heutige schwedische Königshaus abstammt. Sie war die erste Liebe von Napoleon Bonaparte und die Ehefrau Jean-Baptiste Bernadottes. Durch Desirées Augen erlebt der Leser die Geschichte vom Aufstieg und Fall Napoleons. Man lernt so Napoleon als jungen General kennen, der abends mit Desirée an einer Hecke um die Wette läuft, sie wegen der schönen Joséphine sitzen lässt und zum Kaiser der Franzosen gekrönt wird - Immer in seiner Nähe Desirée. Ihre Schwester ist verheiratet mit Joseph, dem Bruder Napoleons und ihr Ehemann, Jean-Baptiste Bernadotte ist einer der Marschälle Frankreichs. Zwei Männer die Weltgeschichte geschrieben haben, waren in diese eher ungebildete Frau verliebt.

    Ich habe das Buch mit vierzehn Jahren das erste Mal gelesen und habe es alle Jahre wieder zur Hand genommen. Für mich begann mit diesem Buch die Faszination für Napoleon und die Liebe zur Geschichte. Meine Tochter hat das Buch auch gelesen und es wiederum ihren Freundinnen ans Herz gelegt. Ein zeitlos wundervolles Buch, das ganz nebenbei Geschichte erklärt und lebendig werden lässt. Dieses Buch verströmt einen ganz eigenen Zauber und nimmt den Leser gefangen.
  10. Cover des Buches Anker vor Australien (ISBN: 9783548280035)
    Patrick O'Brian

    Anker vor Australien

     (10)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:
    Durch ein Riff gestoppt und einen Taifun der Fregatte 'Diane' beraubt stranden auf einer kleinen Insel in der südchinesischen See. Und es kommt für Kapitän Jack Aubrey und seine Crew noch schlimmer. Sie werden von einer Dayak-Piraten-Truppe unter der Führung der wagemutigen Kesegaran angegriffen und müssen sich unter herben Verlusten ihrer Haut erwehren. Mit etwas Glück gelangen die Überlebenden schließlich doch noch nach Batavia. Und dieses Glück bleibt Lucky Jack auch hier holt, bekommt er mit der sich gerade in der Restauration befindlichen 'Nutmeg Of Consolation' ein neues Kommando. Schnell unterstützt er die Fertigstellung mit seinem Geld und seinen Männern, um zwei Zielen nachzugehen: zum einen die Jagd auf die 'Cornélie', welche sich mittlerweile auch aus dem Hafen Pulo Prabang gemacht hat. Zum anderen möchte er endlich auf seine geliebte 'Surprise' stoßen, die mittlerweile Doktor Stephen Maturins einziges großes Hab und Gut darstellt, da seine Bank Inkasso gemeldet haben soll. Bis dahin sind aber viele Meilen im südchinesischen Meer zu überwinden - und jede Meile bietet Gefahren auf!

    KOMMENTAR:
    Nach dem recht politisch-strategischen dreizehnten Band der Serie um Jack Aubrey und Dr. Maturin ist der Nachfolge-Roman 'Anker vor Australien' aus dem Jahr 1991 um einiges mehr ein Abenteuer-Roman. Piraten-Angriffe und waghalsige Überfahrten sind in der ersten Hälfte des Bandes als Schlagzeilen zu nennen. Darauf folgt sogar eine spannende Schiffsverfolgung - denn Aubrey ist immer auf eine einträchtige Prise aus. Das letzte Drittel kann man allerdings getrost als Abenteuer-Erzählung ablegen, wird es doch von den Eindrücken des damaligen Australiens bestimmt. Sehr beeindruckend und in einer bedrückenden Weise beschreibt Autor Patrick O'Brian die einstigen Verhältnisse im neunzehnten Jahrhundert betitelten New South Wales; was den Briten ja als reine Strafkolonie dienen sollte. Hier zeigt sich mal wieder: den besten Stoff für Romane bietet die Geschichte der Menschheit - und das in allen Variationen! Dazu sind Maturins biologischen Erfahrungen wertvolle Einträge, die das Bild für diesen Roman abrunden, der mit kleinen Anekdoten zu den bekannten Charakteren den nötigen Pfeffer herbeibringen, um den Leser bei der Serien-Stange zu halten. Auch 'Anker vor Australien' ist ein gelungener Roman aus der Reihe um Aubrey und Maturin, der allerdings den maritimen Kern ein wenig in den Hintergrund drängt...
    7,7 Sterne
  11. Cover des Buches Horatio Hornblower, 11 Bde. (ISBN: 9783810506504)
    C. S. Forester

    Horatio Hornblower, 11 Bde.

     (7)
    Aktuelle Rezension von: BeaMilana
    Der begabte und gebildete Fähnrich Hornblower arbeitet sich in der englischen Marine bis zum Großadmiral hoch, allen Gegnern, Stürmen und abenteuerlichen Widrigkeiten zum Trotz. 
    Ich habe als junge Frau, (die gerade ihren Sportbootführerschein See machte,) alle 11 Bände in drei Wochen durchgelesen, ein Sog, an den ich mich noch heute gerne erinnere. Horatio Hornblower von C. S. Forester sei jedem Jugendlichen und jugendlich gebliebenem Erwachsenen, der sich für historische, spannende Seefahrergeschichten interessiert oder einige Zeit auf dem Wasser verbringt, ans Leseherz gelegt. Hornblower ist immer noch Kult.
  12. Cover des Buches Des Königs Konterbande (ISBN: 9783548253312)
    Alexander Kent

    Des Königs Konterbande

     (3)
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  13. Cover des Buches Der Marques de Bolibar (ISBN: 9783423134927)
    Leo Perutz

    Der Marques de Bolibar

     (7)
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  14. Cover des Buches Der Wiener Kongress (ISBN: 9783218009355)
    Hannes Etzlstorfer

    Der Wiener Kongress

     (8)
    Aktuelle Rezension von: kriminudel
    Vor vielen Jahren wurde das Thema im Schulunterricht kurz angesprochen, mehr aber auch nicht. Ich wusste lediglich, dass es um die Neuordnung Europas ging und viel gefeiert wurde.
    Das sehr interessante und informative Buch von Hannes Etzlstorfer hat mir  die Zeit, die Menschen und vor allem die Teilnehmer sehr gut näher gebracht.
    Da Wien meine persönliche Lieblingsstadt ist, konnte ich mir die verschiedenen Örtlichkeiten sehr gut vorstellen und werde bei meinem nächsten Besuch einige Orte mit anderen Augen sehen.
    Aufgrund des tatsächlich stattgefunden Kongresses handelt es sich bei diesem Buch nicht um einen Unterhaltungsroman, sondern um eine Ansammlung von vielen Informationen rund um ein historisches Ereignis.
    Dem Autor ist es sehr gut gelungen zu beschreiben wie eine Stadt und ihre Bewohner unter  der Belastung, den Kosten und den vielen Besuchern gestöhnt hat.

    Für alle, die sich für Geschichte interessieren kann ich deshalb eine Leseempfehlung abgeben und freue mich, dass der Wiener Kongress für mich nun nicht mehr nur ein Begriff ist, sondern  ein Stück Geschichte.

    Ergänzend zum Buch möchte ich noch auf folgenden Link verweisen, hier kann man den Autor über sein Buch sprechen hören:

    http://www.zdf.de/ZDFmediathek/beitrag/video/2254790/Hannes-Etzlstorfer-auf-dem-blauen-Sofa#/beitrag/video/2254790/Hannes-Etzlstorfer-auf-dem-blauen-Sofa
  15. Cover des Buches Kurs auf Spaniens Küste (ISBN: 9783548282992)
    Patrick O'Brian

    Kurs auf Spaniens Küste

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Da mir der Film Master and Commander sehr gut gefallen hat, habe ich immer schon mit dem Gedanken gespielt auch die ihm zugrunde liegende Buchreihe zu lesen. Kurs auf Spaniens Küste ist der erste Teil der historischen Romanserie um Captain Jack Aubrey und den Schiffsarzt Stephen Maturin.

    Die Handlung beginnt im Jahre 1800 auf der Baleareninsel Menorca. Aubrey wurde gerade vom Leutnant zum Kapitän befördert und hat damit das Recht, ein eigenes Schiff zu befehligen. Zu seinem Leidwesen erhält er mit der „Sophie“ einen sehr schmächtigen kleinen Segler.

    Der Arzt und Naturforscher Stephen Maturin steht nachdem sein Arbeitgeber überraschend verstorben ist ohne Stellung und finanzielle Mittel da, deshalb nimmt er das Angebot Aubrey’s als Schiffsarzt auf der Sophie anzuheuern dankend an.

    Die große Stärke des Romans war für mich die Beschreibung der zwei Protagonisten. Als sie sich das erste Mal begegnen hegen sie nicht unbedingt große Sympathie für einander, aber schon bald entwickelt sich eine tiefe Freundschaft zwischen diesen zwei sehr unterschiedlichen Männern. Während Aubrey hemdsärmelig, laut und ungezwungen ist, ist Maturin etwas launischer, unsicher, verschroben, aber auch von einem großen Wissensdurst angetrieben.

    Die ersten Kapitel gestalten sich noch als äußerst unterhaltsam. Sobald die Handlung sich auf das Schiff verlagert, wird man allerdings geradezu erschlagen von den nautischen Fachausdrücken, die Autor O’Brien auf den Leser (wie auch auf den unerfahrenen Maturin) einprasseln lässt. Von dieser Detailverliebtheit erholt sich das Buch nie ganz auch weil der Verfasser die seltsame Angewohnheit hat Actionszenen in wenigen Zeilen abzuhandeln.

    Ich glaube nicht, dass ich die Geduld und Energie aufbringen werde noch weitere Bücher der Reihe zu lesen. Da warte ich lieber auf die TV-Serie (ich meine zumindest vor kurzem gelesen zu haben, dass es Pläne gibt die Reihe fürs Fernsehen zu adaptieren).
  16. Cover des Buches Der Kampf um die Sieben Inseln (ISBN: 9783404143696)
    Frank Adam

    Der Kampf um die Sieben Inseln

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Tödliches Riff (ISBN: 9783548280806)
    Patrick O'Brian

    Tödliches Riff

     (8)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG: 

    Noch gar nicht offiziell wieder als Flotten-Kapitän benannt, ist Jack Aubrey trotzdem wieder mit der 'Surprise' unterwegs für das vereinigte Königreich. Allerdings stellt sich heraus, dass die Spanier erfahren haben sollen, dass England in Südamerika gegen die Besatzer Unruhen stiften und Verbündete auf seine Seite ziehen will. So plant der Geheimdienst-Chef Sir Joseph Blaine um: er lässt Aubrey auf schnellstem Wege das Kommando auf der 'Diane' übernehmen, die sich ins südchinesische Meer aufmachen soll. Dort herrschen nämlich ähnliche Zustände. Die Franzosen wollen den Sultan der Karimata-Inseln auf ihre Seite bringen, damit die Ostindien-Schifffahrt und damit gleichzeitig England massivst geschwächt wird. Aubrey soll dort den Diplomaten Mr. Edward Fox und seinem Gefolge absetzen und während der Vertragsverhandlungen den ehrgeizigen Beamten unterstützen...


    KOMMENTAR:

    Der mittlerweile dreizehnte Band der Serie um Jack Aubrey und Dr. Maturin ist eher von politisch-strategischer denn maritimer Natur. Natürlich werden in dem Roman des Schriftstellers Patrick O'Brian Schiffe als Transportmittel eingesetzte - sie waren zu Beginn des 19. Jahrhunderts nun mal noch das Maß aller Dinge - jedoch darf sich Aubrey lediglich einer Verfolgung in der Irischen See erfreuen. Seine Kommandantur auf der 'Diane' beschränkt sich mehr als Passagierschiff; wenn auch von dringlicher Bedeutung. Freunde von kanonierenden Schiffsschlachten werden hier definitiv enttäuscht. Trotzdem hat der Roman seine guten Seiten. Die Reise von Stephen zu den verborgen lebenden Mönchen von Kumai ist abenteuerlich und beeindruckend beschrieben worden. Da kann man auf den verschrobenen Schiffsarzt als reise-freudiger Mensch fast schon neidisch werden. Und auch die Gebräuche und Sitten der javanischen Sultane ist beeindrucken. Spannend sind die Treffen auf die französischen Verräter Ledward und Wray. Allerdings wird dies doch mehr dem Fan der Serie reizen denn einen Quereinsteiger oder Gelegenheitsleser. Je nachdem, wird auch die jeweilige Bewertung ausfallen; meine landet wohl irgendwo dazwischen...

  18. Cover des Buches Unter feindlicher Flagge (ISBN: 9783751721707)
    Sean Th. Russell

    Unter feindlicher Flagge

     (11)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Napoleon Bonaparte (ISBN: 9783791718606)
    Franz Herre

    Napoleon Bonaparte

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Micha_M
    "Napoleon" ist wie der Name verrät eine Biografie über Napoleon. Ich finde, dass das Buch gut geschrieben und sehr informativ ist. Man erfährt alles über den Aufstieg Napoleons nach der Französischen Revolution, über sein zu großes Machtstreben und letztendlich dem daraus folgenden Untergangs Napoleons. Des Weiteren erfährt man, wie Napoleon Kriege geführt hat und wie gut er Menschen beeinflussen konnte. Wenn man sich etwas für Geschichte interessiert, ist dieses Buch wirklich zu empfehlen. Ich denke, dass man durch eine solche Biografie schon sehr viel lernen kann. Viele Informationen und Daten. Zum Schluss auch noch eine Zeittafel, welche alle Etappen nochmals kurz zusammenfasst. Das Preis-Leistungsverhältnis stimmt absolut (für einen geringen Preis ein wirklich starkes Buch.
  20. Cover des Buches 1806 (ISBN: 9783932906701)
    Gerd Fesser

    1806

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  21. Cover des Buches Der Chirurg Napoleons (ISBN: 9783404269143)
    Johannes K. Soyener

    Der Chirurg Napoleons

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Das Buch ist bereits unter dem Titel "der Schatten des Kaisers" erschienen.

    Sehr gut recherchierter auf authentischen Quellen basierender Roman.
    Die wechselnden Erzählperspektiven geben einen dreidimensionalen Einblick in die Geschichte.
    Wäre der ganze Roman in der Ich-Form, könnte man die Geschichte nur als Eigenlob für Larrey verstehen. So aber geben die unterschiedlichen Blickwinkel ein harmonisches Ganzes.
    Anschaulich werden seine Bemühungen um gute, professionelle Behandlung der Verwundeten geschildert.
    Das mag vielleicht nicht jedermanns (jederfrau) Sache sein - Schlachten sind einmal brutal.
    Gut herausgearbeitet sind auch die Schuldgefühle, die Larrey zeitlebens wegen der zu Beginn seiner Laufbahn vorgenommenen, verbotenen Schwangerschaftsunterbrechungen, hatte.
  22. Cover des Buches Gefahr im roten Meer (ISBN: 9783548280929)
    Patrick O'Brian

    Gefahr im roten Meer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: blueknight60
    Jack Aubrey und Stephen Maturin agieren im 9. Band der Serie eher glücklos im Mittelmeerraum und roten Meer, wo es wieder gegen die Franzosen und deren Verbündete geht. Der Angriff auf den Marinestützpunkt Mubara mißlingt und nur die Versenkung einer Galeere kann etwas über den Mißerfolg hinweg trösten, obwohl auch diese Galeere nicht die erwartete Beute transportiert. Für Maturin ist schnell klar, daß sich in höchsten britischen Kreisen ein Verräter befindet, der für diesen Mißerfolg verantwortlich ist. Die Suche beginnt und man kann gespannt sein ob es Maturin in den nächsten Bänden gelingt diesen/diese Verräter aufzuspüren. Die Romanreihe um Jack Aubrey und Maturin ist inzwischen bereits Kult und kann sich ohne weiteres in so erfolgreiche Reihen wie Bolitho oder Hornblower einreihen, auch wenn mir persönlich diese Reihen besser gefallen. Auf jeden Fall hat es Patrick O´Brian geschafft mit Aubrey und Dr. Maturin zwei gegensätzliche Charaktere zu schaffen, deren Abenteuer man gerne und mit Lust liest und für mich was es nicht der 1. Band aus dieser Reihe und sicherlich auch nicht der Letzte.
  23. Cover des Buches Kanonen auf hoher See (ISBN: 9783548252124)
    Patrick O'Brian

    Kanonen auf hoher See

     (8)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Mission im Mittelmeer (ISBN: 9783548261256)
    Patrick O'Brian

    Mission im Mittelmeer

     (7)
    Aktuelle Rezension von: benfi
    KURZBESCHREIBUNG:

    Napoleon Bonaparte ist aus dem Exil entflohen! Diese Nachricht jagt durch ganz Europa und setzt auch die englische Krone samt Royal Navy in Alarmbereitschaft. Da allerdings nicht viele Schiffe der Flotte einsatzbereit sind, wird Admiral Aubrey von seinem eigentlichen Plan, die peruanische Regierung beim Aufbau einer Seeflotte zu unterstützen, abgehalten und startet den Blockade-Dienst bei Gibraltar. Schnell ändern sich jedoch die Order; scheinbar will Napoleon mit dem Gold von nordafrikanischen Herrschern die Allierten aufhalten sowie seine Armee vergrößern und so wird die 'Surprise' ausgesandt, um in der Adria die napoleon-gesinnten Schiffe zu vernichten und den Goldtransport zu stoppen. Außerdem muss Stephen als Botschafter unbedingt mit dem Dey Omar Kontakt aufnehmen, damit die Goldreserven nicht dem französischen Widersacher in die Hände fallen. Doch dieser ist gerade im tiefsten Landesinneren auf der Jagd. Maturin bleibt nichts anderes übrig, als ihm nachzureisen, ohne zu Wissen, ob dies erfolgreich sein wird...



    KOMMENTAR:

    Kein Zweifel, der Hammer des Buches ist die anfangs schlichte Nachricht vom Todes der Frau Maturins! Ich dachte tatsächlich, dass ich mich wohl nun in der Reihenfolge der Serie vertan haben musste, jedoch setzen die sonstigen Handlungen tatsächlich an dem Vorgängerband 'Der gelbe Admiral' an. Es ist schon überraschend, dass diese nicht unerhebliche Tatsache von dem Autor Patrick O'Brian so sehr am Rande eingepflegt wurde, war Diana Villiers in früheren Büchern eine der zentralen Persönlichkeiten! Während man weiterlesend diese Information verdaut - wie es Stephen Maturin auf seine Art auch tut - ist der Roman ansonsten nicht mit so vielen Neuerungen oder Überraschungen gespickt. Man kann fast sagen, dass die maritimen Geschehnisse in dem Roman 'Mission im Mittelmeer' an den Rand geschoben wurden; die Reise von Jack Aubreys Freund und Vertrauten Maturin zu dem Dey von Tunesien ist im Grunde der Dreh-und Angelpunkt. Fans der Serie erfreut natürlich jede Fahrt von Aubrey auf der lieb gewonnenen 'Surprise', doch es gibt nicht gerade etwas, was man da nicht schon einmal in einer ähnlichen Art und Weise gelesen hat. So muss ich leider sagen, dass der neunzehnte Band recht flach ist - abgesehen von der schon erwähnten Neuigkeit. Die O'Brian-Freaks wird dies nicht stören, doch für den Rest wird dieser Band wohl etwas langatmig anmuten. Schade, denn wissentlich gibt es danach nur noch einen fertiggestellten Roman, bevor der Autor während den Arbeiten am 21. Band verstarb....
    6,5 Sterne

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