Bücher mit dem Tag "nachkriegsroman"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "nachkriegsroman" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Die Stimmlosen (ISBN: 9782919801343)
    Melanie Metzenthin

    Die Stimmlosen

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich bei diesem Buch um den quasi 3. Teil der Reihe Leise Helden. Quasi deshalb, weil er als 2. Band erschien, zeitlich betrachtet aber als 3. in die Reihe gehört. Das Buch kann zwar unabhängig von den anderen beiden Bänden gelesen werden, macht jedoch deutlich mehr Freude, wenn man zumindest den Vorgänger “Im Lautlosen” kennt.

    Der zeitliche Rahmen umfasst die Jahre 1945 bis 1953 - eine Zeit, die geprägt war von Neuanfängen. 

    Worum geht’s?

    Hamburg 1945 - der Krieg ist vorbei, die Stadt ist nur noch ein Trümmerhaufen und von den Briten besetzt, die Menschen hungern und haben kein Dach über dem Kopf. Hamburg ist ein trostloser Ort, an dem jeder nur noch ums Überleben kämpft. Vor dieser Kulisse treten Fritz Ellerweg, Richard und Paula Hellmer und der Brite Arthur Grifford den Weg in eine neue, ihre Zukunft an. Dabei wird ihnen weiß Gott nichts geschenkt, aber niemals verlieren sie ihren Mut und ihre Lebenslust. 

    Charaktere:

    Wenn es eine Figur in einem Roman gibt, in die ich mich verknallen würde, dann wäre das wohl Fritz Ellerweg. Neben Richard und Paula Hellmer und Arthur Grifford ist er die zentrale Figur dieser Geschichte. 

    Fritz ist Chirurg. Nicht irgendein Chirurg, sondern ein richtig guter, der an der Front lernte unter den widrigsten Umständen Höchstleistungen zu erbringen, der es gelernt hat, mit den wenigen Dingen, die ihm zur Verfügung stehen, lebensrettende Maßnahmen zu erschaffen und der sich nicht zu fein ist um Hilfe zu bitten. Man könnte meinen, er sei ein Held! Ist er wohl auch, aber das ist es nicht, worauf die Autorin abhebt. Vielmehr zeigt sie den Menschen Fritz Ellerweg. 

    Fritz hat Humor und brachte mich mit seiner Art, Dinge zu beschreiben und auf den Punkt zu bringen, immer wieder zum Lachen. Das Leben in Hamburg in der Nachkriegszeit ist alles andere als leicht, aber Fritz nimmt das Leben einfach nicht so ernst, sondern eben so, wie es kommt. Aus jeder Situation zieht er das Beste heraus - auch wenn es schwer ist. Um sein und das Überleben seiner Freunde zu sichern, übertritt er auch legale Grenzen, aber niemals wäre ich auf die Idee gekommen, ihn dafür zu verurteilen. Im Gegenteil ich bewunderte seinen Mut - immerhin hätte das auch nach hinten losgehen können. 

    Sein bester Freund Richard und dessen Frau Paula sind die Personen, die ihm nicht erst seit dem Krieg am nächsten stehen. Alle 3 haben während des Krieges fürchterliche Verluste hinnehmen müssen, aber trotzdem geben sie nicht auf. Nie! 

    Neben Fritz wirkt Richard sehr ruhig und bedacht. Dabei ist er jedoch nicht weniger mutig als Fritz und auch Richard beweist immer wieder, dass er Humor hat. Zusammen sind die beiden beinahe unschlagbar. Es gibt einige Szenen, in denen die Autorin die Unbeschwertheit des Lebens wieder auferstehen lässt, obwohl in dieser Zeit nichts unbeschwert ist, wenn man es genau bedenkt. Ich habe zeitweise herzlich gelacht, wenn ich mir das bildlich vorstellte. 

    Gleichwohl hat mich Melanie Metzenthin aber auch wieder einmal gelehrt, dass es gut sein kann, genügend Taschentücher parat zu haben. Denn so herrlich diese beinahe friedlichen Szenen waren, so tief treffen den Leser auch die weniger schönen Szenen, wenn den Protagonisten Leid geschieht, wenn ihnen Unrecht widerfährt - und das passiert nicht nur einmal. 

    Der Krieg hat alle Protagonisten gezeichnet und so versucht Richard mit der Vergangenheit aufzuräumen und seinem Erzfeind endlich zu seiner gerechten Strafe zu verhelfen. Hierbei ist ihm die Aufmerksamkeit des Lesers absolut sicher. Die Gerichtsverhandlungen sind so authentisch und bildlich. Ob er es schafft, müsst ihr selbst lesen! 

    Der dritte Charakter, der mich sehr beeindruckt hat, ist Arthur Grifford. Am Anfang noch recht unscheinbar entwickelt er sich zu einem so liebenswerten Kerl, der seine eigenen Probleme hat, die durch den Krieg entstanden sind. Mit ihm zeigt die Autorin die andere Seite, denn immerhin ist Arthur Brite und damit eigentlich der Feind. Dass dies aber keineswegs so sein muss, beweist Melanie Metzenthin eindrucksvoll. Und sie tritt ebenfalls den Beweis an, dass Freundschaft über jedwede Nationalität erhaben ist. Mir lief öfter mal eine Gänsehaut über den Rücken, wenn eben diese Nationalitäten zum Stolperstein zu werden drohten. 

    Alle Figuren in diesem Roman sprühen vor Leben, selbst kleinere Figuren am Rand bleiben nicht grau. Die Charaktere sind so verschieden und haben doch alle dasselbe Ziel - nämlich aus diesem Dilemma des Krieges zu einem würdigen Leben zurückzufinden. Die Autorin schenkt jedem Protagonisten seinen Raum und jeder Leser wird mit Sicherheit die eine oder die andere Figur mehr mögen als die anderen. Aber erst ihr Ensemble macht die Geschichte so rund.

    Schreibstil:

    Ich habe inzwischen einiges von Melanie Metzenthin gelesen und ich lese ihre Geschichten wirklich gerne. Ihr Schreibstil ist so herrlich gerade heraus. Es gibt keine komplizierten Schnörkel. Die Geschichte bewegt sich immer vorwärts und es wird nie langweilig. Die Autorin schreibt so, wie das Leben eben ist. Niemals geradlinig, aber immer voran. Niemals ohne Kanten, niemals ohne Probleme, aber nach jedem Regen scheint wieder die Sonne. Gerade das macht es wohl aus, dass ihre Geschichte so lebendig und authentisch wirkt. 

    Melanie Metzenthin bewegt sich diesmal wieder im “Ärztemilieu”. Immerhin sind alle Protagonisten Ärzte. Allerdings versucht sie keineswegs zu erklären, wie Fritz operiert, sondern vielmehr zeigt sie die Umstände unter denen er das tut und unter welchen Umständen Richard und Paula in ihrer Hausarztpraxis zu dieser Zeit ihre Patienten behandeln müssen. Sie erklärt, was erklärt werden muss, nicht mehr! Das gefällt mir ausgesprochen gut, denn so bleibt das Krankenhaus- und Praxisleben für den Leser nachvollziehbar. 

    Beeindruckend ist auch ihre Beschreibung des zerstörten Hamburg. Sie schafft es über die gesamte Länge des Romans die trübe Stimmung im zerstörten Hamburg latent hoch zu halten. Sie schiebt sie nicht in den Vordergrund, aber während man die Geschichte liest, fühlt man sie. Die Autorin lebt in Hamburg und hat über ihre Stadt intensiv recherchiert. Das merkt man in diesem Roman sehr deutlich, wenn sie Vergleiche zieht, wie Straßenzüge z.B. vor und nach dem Krieg aussahen. Auf diese Art und Weise wird der Roman nicht nur zu einer Geschichte über fiktive Figuren, sondern auch ein Zeugnis einer vergangenen Zeit. Geschichtsunterricht, wie er sein sollte!

    Fazit:

    Großartig! Ein echter Pageturner, der viel zu schnell zu Ende ist, wenn man erst einmal begonnen hat. 5 von 5 Sternen.

  2. Cover des Buches Deine Juliet (ISBN: 9783442717750)
    Mary Ann Shaffer

    Deine Juliet

     (310)
    Aktuelle Rezension von: kaelle

    Eines vorneweg: Das Cover zu diesem Roman ist schrecklich kitschig und irreführend. Es wird dem Buch überhaupt nicht gerecht, lässt es doch eine schmalzige Liebesgeschichte vermuten. Der Titel trägt sein Übriges dazu bei, ist zudem falsch, weil der Briefroman nicht nur aus Briefen von Juliet besteht. Der Originaltitel "The Guernsey Literary and Potato Peel Pie Society" passt viel besser.

    Doch der Reihe nach: "Deine Juliet" ist wie gesagt ein Briefroman, der im Jahr 1946 angesiedelt ist. Im Mittelpunkt steht die Schriftstellerin Juliet, die sich während des Zweiten Weltkrieg mit einer Kolumne erfolgreich über Wasser gehalten hat. Nun soll sie eine Artikelserie über das Lesen schreiben. Da kommt ihr der Brief eines Bewohners der Kanalinsel Guernsey gerade recht. Dieser erzählt ihr nämlich von einem Buchklub, der einem Teil der Insulaner während des Kriegs Kraft verliehen hat. Juliet beginnt zu recherchieren und taucht dabei immer tiefer in die Geschichte der einzelnen Insulaner ein. 

    Durch die Lektüre von "Deine Juliet" habe ich unheimlich viel über die Besetzung von Guernsey durch die Deutschen gelernt - mit all ihren Folgen. Neben diesem historischen Aspekt ist der Roman aber auch ein Plädoyer für das Lesen und Schreiben. Beides kann Kraft spenden, helfen, zu sich selbst zu finden, ablenken und unterhalten. Schließlich gibt es auch eine Liebesgeschichte, die aber bei weitem nicht so dominant und kitschig ist, wie es das Cover vermuten lassen.

    Alles in allem ist das ein ungemein warmherziger Roman, den ich schnell und wahnsinnig gerne gelesen habe. Schade fand ich nur, dass nicht alle Briefe enthalten waren, die in den Briefen der anderen erwähnt wurden. Außerdem gibt es am Ende meiner Ansicht nach einen Bruch im Erzählstil, der sich dadurch erklären lässt, dass die Autorin Unterstützung durch ihre Nichte bei der Fertigstellung ihres Buches hatte. 

  3. Cover des Buches Himmelsstern: Das Ferne so nah (ISBN: B0782T8B31)
    Jamie Craft

    Himmelsstern: Das Ferne so nah

     (22)
    Aktuelle Rezension von: 0_Lavender_0

    Zum Inhalt:

    Ist es entschlossene Treue oder Dummheit, wenn man sich an einen Knopf klammert, der vom Geliebten geblieben ist und auf dessen Rückkehr man wartet, obwohl er als verschollen gilt?

    In diesem Band der Himmelsstern-Reihe steht Anna Bednarz im Mittelpunkt. Aus dem Osten geflüchtet, ist sie mit ihrer Mutter und ihrer jüngeren Schwester auf einem Bauernhof (gezwungenermaßen) aufgenommen worden, das lässt die Bauersfamilie deutlich spüren, doch Anna steht mit beiden Beinen im Leben. Sie will Ärztin werden, während sie auf die Rückkehr ihres Günther wartet und seinem Versprechen traut, als er ihr sagte, er werde sie finden.

    Anna ist eine hervorragende Schwimmerin. Zufällig kann sie einen Verunglückten aus dem Wasser retten, und damit wird ihr Leben ein wenig auf den Kopf gestellt, den Karl von Woestemann ist nicht nur reich, er scheint sich auch in Anna verliebt zu haben. Auch dem Studium im halb zerstörten Münster scheint nichts mehr im Wege zu stehen. Zu ihrer Überraschung trifft sich auch noch ihre alte Freundin Else wieder.

    Soll sie seinem Werben nachgeben, alle Annehmlichkeiten genießen oder doch lieber auf Günther mit den bernsteinfarbenen Augen warten?

    Meine Meinung: 

    In bewährtem Stil schreibt Jamie Craft von schwierigen Lebensbedingungen in der Nachkriegszeit. Sie schildert lebendig die Lebensumstände, verpackt in eine spannende Story. 

    Ich kann dieses Buch - gemeinsam mit den anderen beiden Bänden dieser Reihe - nur wärmstens empfehlen und vergebe

    5 von 5 Sternen.


  4. Cover des Buches Zurück in Berlin (ISBN: 9783351036423)
    Verna B. Carleton

    Zurück in Berlin

     (17)
    Aktuelle Rezension von: aba

    "Deutschlands Vergangenheit lasse sich nicht vergessen. Hier sei sie, vor jedermanns Nase, und die Menschen müssten damit umgehen."

    Am 27. Januar, am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus, las ich, nur per Zufall,  das richtige Buch: "Zurück in Berlin" von der US-amerikanischen Autorin Verna B. Carleton.

    Der Roman, eine Neuentdeckung aus 1959, ist eine große Überraschung.

    Die Erzählerin fühlt sich ihren deutschen Freunden verpflichtet, so ihre eigenen Worte, die aus ihrer Heimat flüchten mussten, die ermordet wurden oder die ihre Familie verloren haben. Sie möchte nach Berlin und vor den Überresten von Hitlers Bunker stehen und sich in ihren Namen freuen, dass es dieses "Tausendjährige Reich" nicht mehr gibt.

    1957, auf einem Schiff Richtung Europa. Die Erzählerin freundet sich während der Reise mit einem englischen Paar an. Sie ahnt nicht, welche Überraschungen und großen und wichtigen Erkenntnisse diese Bekanntschaft mit sich bringt.

    Verna B. Carleton scheint nicht so bekannt zu sein. Zumindest gibt es nicht so viel Information über sie. Auch wenn sie mit Frida Kahlo, Sylvia Beach und Gisèle Freund eng befreundet war.

    1957 in Berlin zu sein, ist ein richtiges Abenteuer. Der Krieg ist vorbei, die Menschen versuchen, ihre Normalität zurückzugewinnen, und die Stadt ist geteilt. Für Rückkehrer muss aber eine ganz andere Art von Abenteuer gewesen sein. In dem Land zu sein, aus dem man flüchten musste, sich mit dem  neuen Deutschland auseinanderzusetzen und immer wieder feststellen, dass nicht wenige Deutsche den Nationalsozialismus vermissen…

    Dieses Buch gerade am Tag des Gedenkens an die Opfer des Nationalsozialismus zu lesen, hat mein Empfinden vertieft, dass solche Lektüren heutzutage wichtiger sind denn je! Noch im Jahr 2021 toben die Rechtsextreme auf den Straßen, nutzen die Pandemie-Lage für ihre Zwecke und verharmlosen den Holocaust.

    Carletons Charaktere sind sicher nicht perfekt und auch nicht immer konsequent, trotzdem finde ich dieses Buch beeindruckend. Damit setzte die Autorin ein Statement. Und für mich ist das ein guter Grund, diesen Roman zu empfehlen.  

  5. Cover des Buches Die Stunde zwischen Nacht und Morgen (ISBN: 9783426307878)
    Priska Lo Cascio

    Die Stunde zwischen Nacht und Morgen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: shilo

    Nach Ende des zweiten Weltkrieges herrschte in Deutschland Hunger. Die Städte lagen in Schutt und Asche. Die Menschen hausten in Kellern, Waisenkinder lebten teilweise in den Trümmern. Eine Schweizer Hilfsaktion baute unter dem Namen „Schweizer Dorf“ in einigen Städten ihre Baracken auf, um Schwangere, Müttern mit Kleinkindern und Kinder mit Essen zu versorgen. Eli, eine junge Frau aus wohlhabendem Hause, die kurz vor der Hochzeit mit dem Rechtsanwalt Werner steht, schließt sich der Hilfsorganisation an. Sie kommt in Köln zum Einsatz. Hier begegnet sie Mattes, einem 12jährigen Waisenjungen, der sehnsüchtig auf die Heimkehr seines Bruders wartet. Eines Tages trifft ein abgerissener junger Mann im Schweizer Dorf ein, der Eli suspekt vorkommt.

    Dieser Roman erzählt die Geschichte einer jungen Frau, die helfen will und doch machtlos gegen der Not ist.

    Er beschreibt die Tätigkeiten einer Organisation, die mir bisher unbekannt war. Authentisch sind die verschiedenen Protagonisten beschrieben, die mir schnell ans Herz gewachsen sind. Die Handlung ist spannend und historische Details wurden gekonnt in die Geschichte eingeflochten. Der lockere und leichte Schreibstil lassen die Seiten nur so dahin fliegen.

    Mein Fazit:

    Ein hervorragender nachvollziehbarer Roman mit fesselnden historischen Begebenheiten. 5 Sterne und eine ganz klare Leseempfehlung.


  6. Cover des Buches Die Mittagsfrau (ISBN: 9783596510993)
    Julia Franck

    Die Mittagsfrau

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Sandra_Altmann_Autorin

    Warum lässt eine Mutter nach dem Ende des Zweiten Weltkrieges ihr Kind auf der Flucht zurück und was passiert mit dem kleinen Jungen? Ein wirklich interessantes Thema und eine zudem interessante Perspektive, auch wenn ich mir manchmal mehr Einblick in das Denken der Figuren gewünscht hätte.

  7. Cover des Buches Und sagte kein einziges Wort (ISBN: 9783462024609)
    Heinrich Böll

    Und sagte kein einziges Wort

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Tux
    @page { margin: 2cm } p { margin-bottom: 0.25cm; line-height: 120% }

    Böll prangert hier die „christlich geordnete“ Schein-Gesellschaft an und beschreibt den ewigen Drang des Menschen nach persönlichem Glück, dessen Erfüllung oft die Erwartungen von Kirche und Gesellschaft im Wege stehen. Die Zeit, in welcher der Roman spielt, sollte für den Leser keine Rolle spielen, denn immer noch sind nicht nur die menschlichen Wünsche und Gefühle, sondern auch die politischen Gegebenheiten die gleichen wie damals.

  8. Cover des Buches Der englische Patient (ISBN: 9783446248298)
    Michael Ondaatje

    Der englische Patient

     (239)
    Aktuelle Rezension von: Ira086

    Vielleicht liegt’s an mir, vielleicht hab ich’s einfach nicht verstanden, aber ich fand dieses Buch so unfassbar langweilig, dass ich es nicht zu Ende lesen konnte. Ich mochte den Film schon nicht sonderlich, aber oft sind die Bücher ja besser. In diesem Fall leider nicht. Wie gesagt, ich weiß nicht, ob ich es vielleicht einfach nicht verstanden habe, aber gefühlt, passiert im Buch absolut nichts. Vielleicht passierte noch etwas in der zweiten Hälfte, davon habe ich beim Durchblättern aber nichts gesehen. Ich lasse mich gern belehren an dieser Stelle 😄

  9. Cover des Buches Tauben im Gras (ISBN: 9783518188927)
    Wolfgang Koeppen

    Tauben im Gras

     (225)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Hier geht's zur Kurzmeinung auf meinem Blog.


    Kurzmeinung

    + beeindruckender Stil, vor allem die vielen Synonyme und bildhaften Umschreibungen, die sich auseinander entwickeln und in freien Assoziationsketten aneinander gefügt werden

    + fließende Übergänge zwischen den Perspektiven durch Verknüpfung über unvollständige Sätze oder identische Worte

    + starke Verflechtung der Perspektiven, indem die Figuren sich wechselweise begegnen


    - sprachlich so komplex, dass es sehr viel Konzentration erfordert und anstrengend zu lesen ist

    - fühlt sich ziellos an, auch wenn das Ziel, das München der Nachkriegszeit zu analysieren, durchaus erreicht wird

  10. Cover des Buches Der Sommer danach (ISBN: 9783957348432)
    Elisabeth Büchle

    Der Sommer danach

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1945 Potsdam. Die 20-jährige Karla ist vom Krieg gezeichnet, denn sie wurde mit ihrem Geschwistern von der Gestapo in Sippenhaft genommen und als Namenlose in ein Heim gesteckt, weil ihr Vater sich politisch gegen Hitler stellte, an einem Attentat auf ihn mit beteiligt war und dafür hingerichtet wurde. Ihre Mutter und ihre jüngeren Geschwister haben immer noch mit den Nachwirkungen zu kämpfen und ihr ältester Bruder Konrad gilt als verschollen. Durch Zufall lernt die arbeitssuchende Karla die britische  Joan Bright kennen, die für Churchills Delegation anlässlich der Berliner Alliierten Konferenz arbeitet. Die beiden Frauen verstehen sich auf Anhieb gut, so dass Joan Karla als Dolmetscherin einstellt, weil diese neben Englisch auch Russisch und Französisch spricht. An der Seite von Joan schwebt Karla immer wieder in Gefahr, aber sie erlebt auch das Misstrauen sowohl der Alliierten als auch der Deutschen, die sie für die Tochter eines Verräters halten. Über Joan lernt sie auch den Techniker Ray kennen, der ihr aber mit großer Ablehnung entgegentritt…

    Elisabeth Büchle hat mit „Der Sommer danach“ einen wunderbaren historischen Roman vorgelegt, der den Leser nicht nur eine Zeitreise zum Ende des Zweiten Weltkrieges machen lässt, sondern auch sehr empathisch und eindrucksvoll die Lage im zertrümmerten Deutschland sowie deren Bewohner widerzuspiegeln und dabei auch die Ansicht der Alliierten mit einzubinden. Der flüssige, bildhafte und gefühlvolle Erzählstil lässt den Leser schon mit den ersten Zeilen in die Handlung eintreten, um nicht nur die Nachkriegszeit und die Aufklärung der Naziverbrechen durch die Alliierten mitzuerleben, sondern auch die Geschichte von Karla und ihrer Familie aus erster Hand zu erfahren. Dabei hat die Autorin ihre Haupthandlung, die im Jahr 1945 stattfindet, in einen Gegenwartsrahmen um eine gealterte Karla und ihrer Urenkelin Nina eingebunden, so dass die Geschichte auf unterschiedlichen Zeitebenen stattfindet und dem Leser so immer wieder in der Gegenwart etwas Entspannung gönnt, da der Handlungsrahmen in der Vergangenheit sehr emotional und oftmals schrecklich ans Herz gehen. Karla, geschunden von der Gestapo, findet sich in einem Trümmerland wieder, dass unter den Alliierten aufgeteilt wird. Bei ihrer Arbeit als Dolmetscherin bekommt sie schonungslos die Gräueltaten der Nazis präsentiert, die ihr regelrecht die Luft zum Atmen nehmen. Einerseits hofft sie auf einen Neuanfang und die Verarbeitung des Erlebten, andererseits sind da diese abscheulichen Dinge, die sie als Deutsche mit zu verantworten hat, obwohl gerade ihr Vater ein absoluter Gegner des Regimes war. Nebenbei treibt sie die Suche nach ihren verschollenen Geschwistern um und die unpassende Liebe zu einem Briten. Büchle verbindet mit akribischer Recherche politische Fakten, historisches Geschehen und die emotionale Zerrissenheit von Karla wunderbar miteinander, so dass der Leser während der Lektüre das Gefühl hat, in Karlas Haut zu stecken, ihren Zwiespalt durch jede Pore zu spüren und dabei Geschichte leibhaftig mitzuerleben.

    Die Charaktere sind sehr facettenreich und detailliert ausgearbeitet und lebensnah in Szene gesetzt. Der Leser findet sich sofort in ihrer Mitte wieder, schaut ihnen über die Schulter und darf ihre Gedanke- und Gefühlswelt genau erkunden. Karla wirkt zu Beginn mutlos und verängstigt, doch je mehr man sie beobachtet, umso stärker tritt sie hervor, gewinn an Kraft und Hoffnung. Gleichzeitig wird ihre innere Zerrissenheit ob der ganzen Tatsachen, die auf sie einprasseln, deutlich. Joan ist eine selbstbewusste Frau, die ihre Geheimnisse hat. Ray ist ein empfindsamer Kerl, der schwer mit dem zu kämpfen hat, was er von den deutschen Gräueltaten gesehen hat. Auch die politischen Strategen Churchill, Stalin und Truman wurden wunderbar Leben eingehaucht, so dass sie für die Zeit der Lektüre für den Leser sehr präsent sind.

    „Der Sommer danach“ ist einzigartig! Ein großartiger historischer Roman, der den Leser nicht nur in der Seele trifft, sondern neben der Potsdamer Konferenz auch die Schicksale und die Schuldfrage hervorhebt. Besser geht es nicht – absolute Leseempfehlung! Chapeau!!!

  11. Cover des Buches Der Mann im Strom (ISBN: 9783455005806)
    Siegfried Lenz

    Der Mann im Strom

     (27)
    Aktuelle Rezension von: sleepwalker1303

    Hätten Bücher eine farbige Aura, dann wäre „Der Mann im Strom“ von Siegfried Lenz für mich grau in grau. Das 1957 erstmals erschienene Buch über den Berufstaucher Hinrichs, der außerdem alleinerziehender Vater von Timm und Lena ist, hat für mich eine durchweg bedrückende Stimmung, was es natürlich nicht zu einem schlechten Buch macht. Gegen Ende wird es unterschwellig spannend und alles in allem fand ich es unglaublich intensiv erzählt. 

    Die Geschichte an sich ist oberflächlich betrachtet einfach und vielen wohl bekannt, schließlich wurde sie auch schon zweimal verfilmt: Hinrichs macht sich in seinem Taucherpass jünger, damit er weiterhin als Bergungstaucher für Munition aus gesunkenen Kriegsschiffen arbeiten kann, sonst droht ihm weitere Arbeitslosigkeit. Parallel dazu möchte sich seine schwangere Tochter Lena abnabeln und mit ihrem Freund Manfred, einem eher halbseidenen Zeitgenossen, zusammenziehen und eine Familie gründen. 

    Das Buch ist eine gekonnte Mischung aus sozialkritischem Roman, fiktivem Zeitdokument und, in Bezug auf Lena, ein Coming-of-Age-Roman. Im Zentrum stehen Lügen, Vertrauen, Misstrauen, Enttäuschung, Not und ein klitzekleiner Hoffnungsschimmer. 

    Alle Beteiligten lernen in der kurzen Zeitspanne, in der die Geschichte spielt, viel dazu: über sich selbst, ihre Beziehungen und darüber, wem man vertrauen kann und sollte. Erzählt ist die Geschichte über das Leben in der Hamburger Arbeiterwelt nach dem 2. Weltkrieg eindrücklich, bildgewaltig und metaphernreich, dazu aber melancholisch und düster, manchmal sogar tieftraurig und hoffnungslos. Einer der wenigen Lichtblicke im Buch ist das Feuerwerk bei der Freundschaftskampagne, an dessen Ende zwei Fallschirme mit einem flackernden Leuchtband über dem See herabschweben „auf dem in bunten Buchstaben stand: DENK JEDEN ABEND ETWAS SCHÖNES!“

    Hinrichs ist für seine beiden Kinder ein liebevoller, wenn auch strenger Vater. Allerdings ist er durch seine spröde Art (er ist kein Mann großer Gesten und vieler Worte), etwas unbeholfen und durchaus mitunter überfordert („Der Mann stand neben dem Bett des Jungen, er stand unschlüssig da für einen Augenblick, aber plötzlich streckte er seine Hand aus, die große, braune, zitternde Hand, er streckte sie dem Jungen hin in lächelndem Komplizentum, und der Junge ergriff sie und begrub darin sein Gesicht.“). Er möchte die Kinder beschützen und versorgen, ein liebevoller Umgang ist ihnen aber nicht gegeben. Er ist der Patriarch der Familie, er sagt, wo es lang geht. Er gibt die Richtung des Stroms vor, selbst schwimmt er aber gerne dagegen und bricht Regeln, deren Einhaltung er von anderen einfordert. 

    Nach „So zärtlich war Suleyken“ und „Deutschstunde“ war es seit vielen Jahren das erste Buch von Siegfried Lenz, das ich gelesen habe. Aber ich weiß jetzt wieder, was mich schon vor 20 Jahren so an ihm begeistert hat: seine Fähigkeit, mit mageren Worten greifbare und plastische Bilder zu zeichnen und mit ruhiger und unaufgeregter Erzählung eine Welt zu schaffen, die den Leser in ihren Bann zieht, oder, um im Bild des Titels zu bleiben: in einen Strom mitreißt und bis zum Schluss und darüber hinaus nicht loslässt. Nicht jeder kann eine so deprimierende und melancholische Geschichte so „schön“ erzählen. Von mir eine ganz klare Lese-Empfehlung und 5 Sterne.   

  12. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257070668)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.742)
    Aktuelle Rezension von: bingereading

    Der gut 200-seitige Roman „Der Vorleser“, der von Bernard Schlink verfasst und erstmals 1997 im Diogenes Verlag veröffentlicht wurde, behandelt eine der großen Fragen der Menschheit: Es geht um Schuld und Vergebung. Kann Liebe alles verzeihen? Oder gibt es Dinge, „auf die man sich einfach nicht einlassen darf“ und die unentschuldbar sind?

    In dem Buch geht es um ein ungleiches Paar, das sich zugleich unbeschreiblich nah, doch auch sehr fremd ist. Der fünfzehnjährige Michael verliebt sich, ohne es zu wollen, in Hanna, eine Frau Mitte 30, der er durch Zufall auf dem Schulweg begegnet. Schnell zieht sie ihn in ihren Bann und wird Michaels erste große Liebe. Fast jeden Tag treffen sie sich und Hanna bittet Michael, ihr vorzulesen. Dieser sonderbaren Bitte kommt der junge Mann, der sowieso alles für Hanna tun würde, nur allzu gern nach. Doch eines Tages ist Hanna plötzlich fort, ohne Michael Bescheid zu sagen. Erst viel später sehen sie sich wieder: Er als Jurastudent, sie als Angeklagte bei einem Gerichtsprozess…

    Michael, aus dessen Sicht die Geschichte erzählt wird, ist eine sehr greifbare und auf seine eigene Weise auch sympathische Hauptfigur, auch, wenn er alles andere als fehlerfrei ist. Der scharfsinnige, kluge und auch sehr selbstreflektierte Junge, der im Lauf der Geschichte erwachsen wird, hat durchgehend mit Schuldgefühlen und der Angst, versagt zu haben, zu kämpfen. Teilweise hatte ich deshalb großes Mitleid mit ihm, auch wenn ich ihn in anderen Momenten, wenn er sich allzu sehr in Selbstvorwürfen verliert, am liebsten bei den Schultern gepackt und geschüttelt hätte. Auf jeden Fall ist Michael eine jener fiktionalen Figuren, deren Schicksal die Leser alles andere als kalt lässt. Man fühlt, freut sich und leidet mit ihm.

    Auch Hanna ist eine äußerst komplexe Figur. Manchmal ist sie herrisch, grob und reizbar, wenig später aber wieder liebevoll und fürsorglich. Sie hat eine Art Verantwortungsgefühl für ihren Freund Michael, der so viel jünger als sie ist, was sie jedoch nicht daran hindert, zugleich über ihn zu bestimmen und dafür zu sorgen, dass er stets die Schuld auf sich nimmt, wenn in ihrer Beziehung mal etwas nicht so funktioniert, wie sie es sich vorgestellt hat. Einige Facetten ihres Charakters bleiben bis zum Ende des Buches ein Rätsel. Warum Hanna eine verzeihliche Schwäche verschweigt, sondern stattdessen lieber in ernsthafte Schwierigkeiten gerät, ist nicht nur Michael, sondern auch mir unbegreiflich. Hanna ist keine Figur, in die man sich gut hineinversetzen kann. Ihre Geheimnisse und ihre dunkle Vergangenheit, die sich Stück für Stück enthüllt, machen das -zumindest für mich- unmöglich. Dennoch ist sie eine spannender Charakter, über den ich auch über die eigentlich Lektüre des Buches hinaus viel nachgedacht habe.

    Die Handlung im ersten Teil des Buches besteht hauptsächlich aus sich immer wiederholenden Besuchen Michaels bei Hanna. Als jemand, der aber auch an Jane Austens bekanntermaßen eher handlungsarmen Romanen Gefallen findet, hat mich das jedoch wenig gestört. Ähnlich wie Austen hat Schlink die Handlung hier nämlich zugunsten einer genauen Durchleuchtung seiner Charaktere und ihrer Beziehungen in den Hintergrund treten lassen. Langsam enthüllt er die vielen Facetten der Liebesbeziehung zwischen Hanna und Michael, die zu Beginn noch sehr zärtlich und gefühlvoll wirkt, sich aber immer mehr als ein toxisches Abhängigkeitsverhältnis entpuppt. Im zweiten und dritten Teil des Romans nimmt die Handlung dann jedoch an Fahrt auf: Wir begleiten den jungen Jurastudenten Michael in den Gerichtssaal, wo er plötzlich Hanna auf der Anklagebank wiedersehen muss. Während Michael um Hanna bangt und sich zugleich in Selbstvorwürfen ergeht, wie er denn jemals eine Verbrecherin lieben konnte, waren meine Nerven zum Zerreißen gespannt. Wird Michael in den Prozess eingreifen, den Richtern Hannas Geheimnis verraten und so ihr Strafmaß mildern können? Oder wird er es nicht tun?

    Die realistische Schilderung des Gerichtsprozesses trägt ebenfalls dazu bei, dass das Buch im zweiten Teil dann doch noch sehr spannend wird. Man merkt, das der Autor selbst Jurist ist und weiß, worüber er schreibt. Doch auch die gefühlvollen Szenen im ersten Teil sind sehr glaubhaft und lassen nichts an Tiefe vermissen. Ich weiß nicht, inwieweit der Autor hier auf seine persönlichen Erfahrung zurückgreifen konnte, doch falls sie alle seiner Fantasie entsprungen sein sollten, dann ist er in der Lage, seine Vorstellungen sehr lebendig zu schildern.

    Der Schreibstil ist eine angenehm lesbare Mischung aus Alltagssprache und gehobenem Wortschatz, weder zu flach, noch zu hochgestochen und macht es möglich, das Buch in kurzer Zeit durchzulesen. An einigen Stellen merkt man an Wortwahl und Satzbau jedoch, dass der Autor sein Buch als literarisches Kunstwerk sieht und die Leser nicht nur, wie andere Autoren, unterhalten und ihnen dabei vielleicht auch noch eine Botschaft mitgeben möchte. Dieser sprachliche Kunstgriff wäre meiner Meinung nach nicht unbedingt nötig gewesen. Durch die Tiefe der Handlung merkt man auch so, dass „Der Vorleser“ alles andere als reine Unterhaltungslektüre ist.

    Als Schullektüre ist „Der Vorleser“ durch seinen zugänglichen Schreibstil, die genaue Zeichnung der Hauptfiguren und durch das greifbare, wenn auch zugleich sehr komplexe Thema, meiner Ansicht nach bestens geeignet. An diesem Buch kann man bestens heruminterpretieren und -analysieren. Doch auch in seiner Freizeit kann man getrost zu „Der Vorleser“ greifen, da das Buch zugleich gefühlvoll und spannend ist, ohne dabei je kitschig oder reißerisch zu werden und auch Leser, die sonst vielleicht eher keine modernen Klassiker lesen, hier wirklich etwas für das eigene Leben mitnehmen können.

  13. Cover des Buches Holunderzeit (ISBN: 9783548252889)
    Leonie Ossowski

    Holunderzeit

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Gert
    Recht gut geschriebener Roman als letzter Teil einer Schlesien-Trilogie. Spielt in Berlin in den 80 Jahren, als es deutschstämmigen Polen erlaubt wurde, auszureisen. Es wird nun das Schicksal einer polnischen Familie erzählt, die nach Berlin ausgereist ist und die im 2. Weltkrieg auf dem Gut eines Deutschen lebte. In Berlin versuchen sie, ein neues Leben zu beginnen. Teilweise etwas langatmig, aber die Sprache der Autorin ist recht gut.
  14. Cover des Buches Das Geheimnis der Masken (ISBN: 3327003971)
    Otto Bonhoff

    Das Geheimnis der Masken

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches Das unsichtbare Visier (ISBN: B001GFBPQQ)
    Otto Bonhoff

    Das unsichtbare Visier

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Sieben Augen hat der Pfau (ISBN: B001C0X6YO)
    Otto Bonhoff

    Sieben Augen hat der Pfau

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Gold für tausend Jahre (ISBN: 9783442065288)
    Werner Müller

    Gold für tausend Jahre

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  18. Cover des Buches Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen (ISBN: 9783548291864)
    Irmgard Keun

    Ferdinand, der Mann mit dem freundlichen Herzen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Stiefelchen

    Ferdinand kehrt aus der Kriegsgefangenschaft in das zerbombte Köln zurück. Dort versuchen die Menschen zu überleben und wieder einen Alltag aufzubauen. Es wird getauscht und geklaut, entnazifiziert und mit dubiosen Geschäftsideen Geld gemacht. Ferdinand hält sich dabei immer aus allem raus und philosophiert lieber. Nebenbei versucht er auch seine Verlobte loszuwerden, die sich einst einfach neben ihn gesetzt hat und ihm von da an Briefe in den Krieg geschickt hat.

    Das alles wird trotz einer melancholischen Grundstimmung sehr humorvoll geschildert. Die Charaktere sind stets liebenswert, vor allem haben mir der eifrige Geschäftsmann gefallen und die Mutter, die einfach einschläft, wenn ihr alles zu viel wird.  

    Titel und vor allem Cover des Buches finde ich nicht passend. Aber bitte nicht davon abschrecken lassen, ich kann dieses kleine Buch nur empfehlen.

  19. Cover des Buches Depot im Skagerrak (ISBN: 3327003963)
    Otto Bonhoff

    Depot im Skagerrak

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Nirgendwo in Afrika. Irgendwo in Deutschland. Zwei Romane in einem Band. (ISBN: B002BKDO5U)
    Stefanie Zweig

    Nirgendwo in Afrika. Irgendwo in Deutschland. Zwei Romane in einem Band.

     (62)
    Aktuelle Rezension von: trd510
    ein sehr schönes Buch, das viel über das Leben in Afrika zeigt. Absolut lesenswert.
  21. Cover des Buches Die Blechtrommel (ISBN: 9783958291300)
    Günter Grass

    Die Blechtrommel

     (549)
    Aktuelle Rezension von: Lorenz1984

    Danke Herr Grass für diesen längeren Ausflug in die Welt von Oskar Matzerath. 

    Dieses Buch kann ich definitiv mit nichts vergleichen was ich bisher gelesen habe... 

    Jedem zu empfehlen der Lust auf etwas unkonventionelles hat! 

  22. Cover des Buches Kameraden (ISBN: 9783442067893)
    Hans Hellmut Kirst

    Kameraden

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Zeige:
    • 8
    • 12
    • 24

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks