Bücher mit dem Tag "münchen"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "münchen" gekennzeichnet haben.

1.302 Bücher

  1. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (901)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Friedrich

    Zusammenfassung:
    Innerhalb von 48 Stunden soll man herausfinden warum die Person entführt wurde, sonst stirbt Sie. So bekommen Bekannte, mit einem "Geschenk" , die Nachricht über die Entführung. Brutale Morde, unter denen sich auch die Mutter von Kommissarin Sabine Nemez befindet, geben viele Rätsel auf. Die Morde können unterschiedlicher nicht sein. Sabine Nemez und der BKA Fallanalytiker Maarten S. Sneijder machen sich auf die Suche und stolpern bald über ein berühmtes Kinderbuch, aber wie hängt alles zusammen...

    Meine Meinung:
    Mein erster Andreas Gruber. Ach, was soll ich sagen, den schrägen, Vanilletee trinkenden, Gras rauchenden und Bücher klauenden Maarten S. Sneijder find ich richtig gut 🙈🤣 Ich mag Typen die anders sind und auch mit Sabine Nemez konnte ich mich gut anfreunden 👍🏻 Der packende Schreibstil hat mich direkt ans Buch gefesselt und auch die bildliche Darstellung der Morde jagten mir immer wieder eine Gänsehaut ein. Auch wenn es zwischendurch mal ruhig war, der Spannungsbogen war von Anfang an sehr hoch und konnte sich bis zum Ende hin halten. Auch wenn man ziemlich früh erfährt, wer der Mörder ist, wird es nicht langweilig. Das Kinderbuch sehe ich jetzt mit anderen Augen 😱🙈

    Fazit:
    Ein toller Reihenauftakt. Ich freue mich nun wahnsinnig auf die weiteren Bücher. Eine klare Lese Empfehlung von mir 😃👍🏻❤️

  2. Cover des Buches Mein bester letzter Sommer (ISBN: 9783453270121)
    Anne Freytag

    Mein bester letzter Sommer

     (843)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Tessa ist 17 Jahre alt und hat vor kurzem erfahren, dass sie bald sterben wird. Sie ist unheilbar krank und nichts und niemand kann ihr helfen. Alle ihre Pläne und Träume verschwinden von heute auf morgen. Das einzige was ihr bleibt ist ein letzter Sommer. Und mit Oskar hat sie die Möglichkeit einen Road Trip durch Italien zu machen und dennoch entwickelt sich der Sommer doch anders als gedacht. Doch bei wird vergessen, dass Tessa bald sterben wird…

    Ich bin ein sehr großer Fan der Buch von Anne Freytag und habe mich sehr auf ,,mein bester letzter Sommer‘‘ gefreut. Man erfährt recht schnell was mit Tessa los ist und wie es ihr geht und allein das hat mich schon zu Tränen gerührt. Und natürlich hat das Ende einen noch einmal komplett aus der Bahn rausgeworfen. Also eine ,,leichte‘‘ Lektüre ist das nicht, aber hat eine Menge Tiefgang!

    Tessa war eine sehr sympathische Protagonistin, die ich sofort ins Herz geschlossen habe. Und als sie ihre Diagnose bekommen hat, ist mir auch mein Herz gebrochen. Es war so schön mit anzusehen, dass Tessa sich so sehr verändert hat, seit Oskar da ist. Dadurch lernt sich noch ein bisschen mehr von sich selbst kennen, was ich echt toll fand. Tessa hat sich in diesem Buch echt weiter entwickelt, doch auch hier ist einem leider klar, dass man das Ende nicht umschreiben kann.

    Oskar habe ich auch direkt ins Herz geschlossen. Er ist so ein toller und liebenswerter Mensch. Oskar bleibt bei Tessa, bis zu ihrem letzten Atemzug, obwohl er genau weiß, dass sie sterben wird, ist er immer für sie da und unterstützt sie sehr. Oskar hat das Herz am richtigen Fleck und das merkt man auf jeder einzelnen Seite. Denn auch ihn hat der Road Trip komplett geändert und das merkt man deutlich. Wie gern hätte ich ihm am Ende all seinen Schmerz von sich genommen.

    Tessa hat sich in Oskar verliebt und auch ich habe mich etwas in ihn verguckt. Die beiden sind so unterschiedlich und teilen trotzdem so viele Gemeinsamkeiten. Ich bewundere Oskar so sehr dafür, dass er bis zum letzten Atemzug bei Tessa bleibt, das hat mir so sehr das Herz gebrochen. Ich finde auch den Spitznamen die sie ihm gibt ,,Krabbe‘‘ zuckersüß und gerade durch die Geschichte hinter dem Spitznamen, macht das Ganze noch viel niedlicher und ich freue mich wie ein kleines Pferd.

    Der Schreibstil von Anne Freytag hat mich komplett überzeugen können und hat mich total in ihren Bann ziehen können. Sie hat so eine emotionale, flüssige und fesselnde Schreibweise, was dafür sorgt, dass man regelrecht an den Seiten klebt und das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen möchte. Das Buch lässt sich flüssig lesen und auch der Lesefluss wird in keiner Weise gestört. 

    ,,Mein bester letzter Sommer‘‘ war so ein wundervolles Jugendbuch, dass mein Herz zerrissen und dann wieder Stück für Stück zusammen gesetzt hat. Das Schicksal was Tessa getroffen hat, hat mich sehr mitgenommen und ich mag mir gar nicht vorstellen wie grausam es für sie und ihre Familie sein muss. Umso schöner ist es, dass Oskar ihr die Möglichkeit gibt den letzten Sommer ihres Lebens zu ihrem besten Sommer zu machen. Das hat mich so überzeugt und ich habe das Buch absolut geliebt und verschlungen. Ich habe es so genossen.

  3. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (530)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Das Cover mit dem Fliegenpilz mag ich gern und es ist zusammen mit dem Titel absolut stimmig zum Inhalt der Geschichte. Erst ab etwa der Hälfte des Buches entfaltet es seine volle Wirkung, weil dann das Motiv mit dem Fliegenpilz erklärt wird.

    „Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe rund um den Profiler Maarten S. Sneijder, der sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen lassen würde. Ich empfehle dennoch mit „Todesfrist“ zu Beginnen und im Anschluss „Todesurteil“ zu lesen, ehe ihr „Todesmärchen“ lest. Denn um die Beziehung zwischen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wirklich zu verstehen, sind die anderen Teile wichtig. Beide Figuren entwickeln sich kontinuierlich weiter und wachsen an den Herausforderungen, die sich ihnen in den Weg stellen.

    Generell besticht dieser Thriller durch extrem vielschichtige Charaktere, die in keine Schublade so richtig passen wollen. Herzstück ist und bleibt Maarten S. Sneijder, der trotz seiner sehr zynischen Art und Weise ein liebenswerter Typ ist. Ja, er ist bisweilen sehr harsch, dennoch bleibt er immer ehrlich. Seine direkte Art stößt dabei viele Menschen vor den Kopf, aber seine genialen Sprüche machen ihn zu einem Unikat der Sonderklasse. Ohne ihn wäre diese Reihe nur halb so schön.
    Sabine Nemez ist ganz anderes als Sneijder. Sie ist umgänglich und mir sehr sympathisch. Zudem fand ich es beeindruckend, wie sehr sie sich gemausert hat. Nun ist sie ebenfalls eine stolze Profilerin und hat definitiv ein stärkeres Selbstbewusstsein als noch in Band 1. Besonders die Wortgefechte zwischen ihr und Sneijder waren mir wieder eine wahre Freude.

    Während Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez die verlässlichen Konstanten dieser Reihe sind, waren es die junge Psychologin Hannah Norland und der Rechtsbrecher Piet van Loon nicht. Charakterlich waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht, dennoch faszinierten mich beide. Hannah mochte ich sehr gern, ihre freundliche und zugewandte Art gefiel mir. Ihr eigentliches Vorhaben blieb lange im Dunkeln, was es umso spannender machte, ihr über die Schulter zu schauen und sie zu begleiten. Mit ihr fieberte ich wohl am meisten mit.
    Piet van Loon brillierte mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, Meister der Manipulation zu sein. Ein bisschen habe ich es bedauert, nicht mehr von ihm lesen zu können, ein intensiverer Blick auf ihn und seine Handlungen wäre reizvoll gewesen.

    Aber auch so war dieser Thriller extrem packend und das schon von der ersten Seite an. Das liebe ich so an den Büchern von Andreas Gruber. Er fängt mich sofort ein und lässt mich bis zum Schluss einfach nicht mehr los. Seine verschiedenen Handlungsstränge sorgten stets für eine fesselnde Atmosphäre und ich kann am Ende gar nicht sagen, welchen Strang ich lieber verfolgt hätte.
    Insgesamt gab es zwei starke Handlungsstränge, einmal den von Nemez und Sneijder, die einen aktuellen Serientäter jagten. Und dann den von Hannah und Piet, die sich umkreisen wie die Geier und ich nie wusste, was jeder von den beiden eigentlich im Schilde führte.

    Es gab kaum Nebenschauhandlungen und wenn, dienten sie einzig und allein dazu, die Haupthandlungsstränge voranzutreiben. Manchmal wurde erst später deutlich, wie alles ins Gesamtbild passte, aber ich kann versprechen, dass alles sehr stimmig und logisch gewesen ist.

    Wer „Todesmärchen“ liest, lässt sich auf einen sehr starken und dynamischen Spannungsaufbau ein, der konsequent hoch bleibt und reichlich überraschende Wendungen bis zum Schluss parat hält. Manchmal verschwommen die Grenzen zwischen Gut und Böse, nur um sie kurze Augenblicke später wieder haarscharf hervortreten zu lassen.
    „Todesmärchen“ ist nichts für zarte Gemüter, denn die Tötungsarten sind reichlich brutal, perfide und äußerst detailliert beschrieben. Dennoch schafft es Andreas Gruber durch die auktoriale Erzählperspektive Abstand zu schaffen, sodass ich nie an meine Grenzen kam und emotional nicht so verschreckt wurde, dass ich das Buch hätte aus der Hand legen wollen.

    Fazit:
    Bei „Todesmärchen“ erwartet euch ein superschlüssig konstruierter Thriller, der sich nah an der Realität bewegt und durchgängig zum Mitfiebern und raten einlädt. Volle Leseempfehlung.

  4. Cover des Buches Der Nachtzirkus (ISBN: 9783548285498)
    Erin Morgenstern

    Der Nachtzirkus

     (990)
    Aktuelle Rezension von: meerohneufer

    Der Anfang war etwas verwirrend. Die ersten hundert Seiten habe ich gebraucht, um in das Thema reinzukommen. Die nächsten hundert Seiten haben mich mehr gefesselt. Ab Seite 200 war das Buch spannend, sodass ich es quasi in einem Rutsch gelesen habe.

    Meiner Meinung nach merkt man, dass eine Künstlerin das Buch geschrieben hat, denn es ist es sehr unkonventionell und kreativ vom Thema her sowie auch vom Streibstil. Die teilweise relativ abstrakte Handlung ist oft sehr bildlich dargestellt und kann teilweise als Metapher verstanden werden.
    Die unterschiedlichen Kapitel erzählen nämlich aus verschiedenen Perspektiven und fügen sich am Ende wie ein Puzzle zu einem atemberaubenden Gesamtbild zusammen. 

    Für mich war es einen Touch zu abstrakt und manchmal konnte ich mir denken was passiert ist, wusste es aber nicht mit Sicherheit, aber wahrscheinlich lebt das Buch davon. Hätte ich das Buch nicht in einem Rutsch, sondern über eine längere Zeitspanne gelesen, wäre ich mit den Ereignissen vollends durcheinander gekommen, da es nicht annähernd chronologisch war. Die Zeitangaben und Orte waren etwas verwirrend, eine Übersicht wäre hilfreich gewesen. 

    Trotz mehr als 400 Seiten Länge keine Spur von einem prägnanten Lieblingszitat...
    Die Liebesgeschichte war zwar einmalig, aber hätte nach meinem Geschmack mehr in die Tiefe gegen können oder zumindest früher angefangen. 

    Zusammenfassend 4,5 Sterne durch Originalität, interessante Perspektivwahl und ein rundes Gesamtbild.

  5. Cover des Buches Fremd (ISBN: 9783805250849)
    Ursula Poznanski

    Fremd

     (511)
    Aktuelle Rezension von: Nessa

    Was ist, wenn du den Mann vor der Haustür plötzlich nicht mehr kennst? Was ist, wenn dich deine Frau plötzlich für einen Fremden hält?

    Wir erleben die Geschichte abwechselnd aus der Sicht von Joanna und Erik. Joanna hat Erik anscheinend vergessen. Und Joanna denkt, Erik sei eine Art Stalker. Werden sich die beiden gegenseitig vertrauen, um einer drohenden Gefahr zu entkommen?

    Das Buch fing gut an und ging auch gut weiter. Ich fand die Auflösung des Problems toll, aber das Ende hat mir trotzdem nicht so richtig gefallen. Mir hat irgendetwas gefehlt, das Ende war irgendwie so schnell dahin geschrieben. Es hat mich nicht zufrieden zurückgelassen. 

  6. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.560)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Der Tod! -> erzählt die Geschichte der 9 jährigen Liesel während den Kriegsjahren in der Nähe von München. Ich habe das Buch kaum aus der Hand gelegt, so rührend die Geschichte und so erbarmungslos real. Absolut grossartig erzählt, unbedingt lesen! Unter anderen Preisen hat Markus Zusak mit diesem Buch den deutschen Jugendliteraturpreis 2009 erhalten.

  7. Cover des Buches Post Mortem - Tränen aus Blut (ISBN: 9783596031429)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Tränen aus Blut

     (294)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Können wir bitte noch kurz warten und dieses grandiose Cover feiern? I mean, das sieht doch einfach hammer aus, oder?!

    Okay, da ich das nun wenigstens einmal erwähnt habe, beginne ich einfach mal mit dem Prolog. Der ist nämlich ganz nach meinem Geschmack – mysteriös, spannend, krank, und in diesem Buch auch relativ blutig. Jedenfalls hat der Prolog mein Interesse geweckt und ich war sofort gespannt auf die eigentliche Geschichte. 

    Der Einstieg in diese hat mich dann aber zunächst ein wenig ernüchtert. Es ging tatsächlich anfangs sehr schleppend voran. Woran das liegt, kann ich nur vermuten. Unter anderem tragen die sehr ausführlichen Umgebungsbeschreibungen einen großen Teil der Schuld daran, aber auch ein paar winzige Logikfehler, die zum Glück nicht allzu dramatisch waren – aber trotzdem vorhanden. Zudem bin ich in den ersten Kapiteln nicht so richtig mit Emilia, einer der Protagonist*innen, warm geworden. Ich fand es nervig, wie sie sich sofort an Hauptkommissar Kessler rangemacht hat, obwohl sie ihn gerade mal wie lange kannte? Zwanzig Minuten? 

    Avram Kuyper, den anderen Protagonisten, mochte ich dagegen von Anfang an sehr gerne. Ich mochte sein Auftreten, seine Gedankengänge und sein Handeln, weil es auf mich logisch wirkte und gar nicht mal so unrealistisch, auch wenn ich das schlecht einschätzen kann, weil ich schließlich noch nie Kontakt mit einem echten Profi-Killer hatte. Zum Glück.

    Spätestens ab der Hälfte nimmt die Geschichte dann aber doch noch mal an Fahrt auf. Zwar war es nicht so nervenzerreißend wie ich es mir erhofft hatte, aber trotzdem spannend. Ungefähr zu dem Zeitpunkt wurde mir Emilia dann auch endlich etwas sympathischer, was den Lesefluss auf jeden Fall verbessert hat. 

    Ein weiterer Pluspunkt ist für mich auch, dass die Figuren – und insbesondere Emilia und Avram – sehr tiefgründig behandelt wurden. Ihr Privatleben hat eine für einen Thriller verhältnismäßig große Rolle gespielt, was ich jedoch nicht kritisch sehe, weil ich mich dadurch besser in sie hineinversetzen konnte und weil ihre Gedanken und Handlungen nachvollziehbarer wurden. 

    Der Prolog nimmt zwar in gewissem Maße schon vorweg, wer der Täter ist und was genau mit den Opfern geschieht, aber das war gar nicht so schlimm, weil Avram und Emilia ihren eigenen Spuren gefolgt sind, bis es am Ende, wo sie dann am selben Ziel angekommen sind, zum großen Showdown kommt. Dieser war gespickt mit der richtigen Menge an Dramatik, Brutalität und Action, und ich glaube, dass ich zum Ende hin immer schneller durch die Seiten geflogen bin. 

    Fazit

    Trotz anfänglicher Startschwierigkeiten habe ich das Lesen von »Post Mortem – Tränen aus Blut« sehr genossen und freue mich schon auf den zweiten Teil der Reihe!

  8. Cover des Buches Der erste letzte Tag (ISBN: 9783426283868)
    Sebastian Fitzek

    Der erste letzte Tag

     (385)
    Aktuelle Rezension von: buchverzueckt

    Ich dachte zuallererst an einen Liebesroman. Ja klar, ein Liebesroman von Sebastian Fitzek, dem Meister des Mordens... (in seinen Büchern). Was soll ich sagen?! Falsch gedacht! Ich persönlich bin nicht sonderlich der größte Liebesroman-Fan (wohl aber Sebastian Fitzek Fan.. ha-ha) 😃 Mir hat die Reise von Lea & Livius sehr gefallen. Auf eine Art und Weise konnte ich mich irgendwie mit Lea identifizieren, ich mochte ihre harte Schale und den weichen Kern. 😊  

    Ich hätte nicht gedacht, dass Sebastian Fitzek auch mal "kein(en) Thriller" schreiben würde - gerne mehr davon, ich würde es wieder lesen! 🤓 


    An alle, die das Buch bereits gelesen haben: Und?! Habt ihr auch angerufen?? 😉 

  9. Cover des Buches Honigtot (ISBN: 9783492307253)
    Hanni Münzer

    Honigtot

     (410)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Ich habe es getan meine erster Hanni Münzer.

    Er stand jetzt schon eine ganze weil in Regal und wartete darauf von mir gelesen zu werden.

    Ich bereue es ihn so lange warten lassen zu haben.

    Hanni schafft es, einen in zwei verschiedenen Zeiten eintauchen, zu lassen.

    Honigtot ist der erste Teil.

    Mal wird regelrecht in das Geschehen um Deborah und Marlene rein gezogen. Dazu kommt dann viel Hintergrund wissen zu der ns Zeit.

    Ich hatte Tränen in den Augen als die Mutter starb. Musste mich zwischendurch aber auch bremsen, um nicht zu spoilern und das Ende des Buches zu lesen.

    Ich freue mich schon auf den zweiten Teil "Marlene" dieser warten auch im Regal auf mich.

    Ich tauche dann mal wieder ab.

  10. Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: 9783453421639)
    Emma Sternberg

    Fünf am Meer

     (280)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Linn erwischt ihren Freund in flagranti mit einer anderen Frau. Während sie noch überlegt, wohin sie gehen soll, um von ihm wegzukommen, flattert ihr eine unerwartete Erbschaft ins Haus. Eine Tante zweiten Grades ist gestorben und hinterlässt Linn ein Haus in den Hamptons. Während sie noch überlegt, was sie mit dem Verkaufserlös machen soll, erkennt Linn, dass sie zusätzlich zum Haus noch die WG ihrer Tante geerbt hat. Fünf Freunde der alten Dame wohnen in dem Haus – und können nirgendwo hin, falls Linn das Haus verkauft.

    Ein richtiger Wohlfühlroman, das war mein erster Gedanke, beim Lesen des Buches. Linn ist sympathisch und die fünf Mitbewohner in ihrem geerbten Haus sind es auch. Das Kennenlernen und Entrümpeln des alten Hauses fand ich lustig und nett. Zum Ende hin wurde es mir etwas viel mit den guten Fügungen, die Linn widerfuhren, aber auch hier blieb das Buch amüsant und gut zu lesen. … und ein bisschen träumen darf man ja auch.

    Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, weil es gute Laune verbreitet und amüsant geschrieben ist. Die immer passenden Zufälle waren mir am Ende etwas viel, aber trotzdem mochte ich die Geschichte und habe das Buch gerne gelesen.

  11. Cover des Buches Er ist wieder da (ISBN: 9783404171781)
    Timur Vermes

    Er ist wieder da

     (3.378)
    Aktuelle Rezension von: malins_dagbok

    Zum Inhalt brauche ich wahrscheinlich nicht mehr viel schreiben, es geht darum, dass Adolf Hitler in der heutigen Zeit aufwacht und versucht, seine alten Überzeugungen weiter zu vertreten. Er trifft dabei auf eine Fernsehproduzentin, die ihn für einen Satirekünstler hält und ihm einen Platz in einer Sendung verschafft.

    Das Buch ist wirklich sehr unterhaltsam. Es enthält so viele deutsche Klischees, versteckte Kritik an den heutigen Strukturen, an dem Umgang mit der Geschichte und sehr viele Missverständnisse. Zwischendurch wurde es mir persönlich dann etwas zu langatmig, insgesamt habe ich es jedoch gerne gelesen. Erschreckend fand ich jedoch, dass die Person Hitler es erneut schaffen konnte, Anerkennung zu finden und wenig Personen in dem Buch verstanden haben, dass er es wirklich ist und das alles kein Spaß ist. Somit sollte das Buch auch als eine Warnung gesehen werden, dass sich hinter Witz und Satire auch ernste Überzeugungen verstecken können, die man auf gar keinen Fall unterstützen möchte.

  12. Cover des Buches Die Vergessenen (ISBN: 9783328100898)
    Ellen Sandberg

    Die Vergessenen

     (267)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Ein wichtiges Buch gegen das Vergessen was in der NS-Zeit mit psychisch Kranken passiert ist. Es erschütterte mich sehr und brachte mich zum Nachdenken.

    Dier Roman hat mir gut gefallen. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir etwas schwer was sich dann aber legte. Später konnte ich den 2 Zeitebenen gut folgen. Es darf nie in Vergessenheit geraten was damals passiert hast. Daher ist es sehr wichtig, dass darüber geschrieben wird. 

    Es ist das erste Buch was ich von Ellen Sandberg gelesen habe und wird nicht das Letzte sein. 

    Ich empfehle das Buch gerne weiter und vergebe 4 Sterne  

     

  13. Cover des Buches Die Tage, die ich dir verspreche (ISBN: 9783426516768)
    Lily Oliver

    Die Tage, die ich dir verspreche

     (259)
    Aktuelle Rezension von: Frenx51

    Gwen hat ein Herz von einer anderen Person erhalten und wie alle behaupten, sollte sie doch nun glücklich sein, da alles wieder gut wird. Doch sie empfindet keine Lebensfreude, sondern Schuld gegenüber dem Menschen, der für sie gestorben ist. Ihr kommt eine Idee und sie bietet ihr neues Herz in einem Internetforum an. Noah, der Moderator in diesem Forum ist, geht zum Schein darauf ein. Doch als Gwen vor ihm steht, merkt er, wie verzweifelt sie wirklich ist.


    Ein kaputtes Herz zu haben und auf eine Herztransplantation warten zu müssen, ist wahrscheinlich ein schreckliches Gefühl. Wenn man dann die Möglichkeit hat ein neues zu bekommen, muss man wohl unglaublich glücklich sein. Doch Gwens Gefühle sind anders, sie fühlt sich mit dem neuen Herz nicht wohl und hat Schuldgefühle gegenüber der Person, die dafür gestorben ist. Sie hat nicht das Gefühl, dass sie glücklich werden kann und sucht verzweifelt nach einer Person, die ihr neues Herz haben will.

    Die beiden Charaktere Gwen und Noah fand ich sehr authentisch und sympathisch. Gwen wirkte für mich am Anfang sehr kalt und depressiv, ich konnte nicht nachvollziehen, warum sie sich so sehr sträubt. Erst im Laufe des Buchs konnte ich Gwen und ihre Sichtweise besser verstehen, denn ich glaube für diejenigen, die sich damit noch nicht beschäftigen mussten ist es schwer nachzuvollziehen. In manchen Situationen musste ich mir auch in Erinnerung rufen, dass Gwen depressiv sind und sich darum jetzt vielleicht so verhält. Noah hingegen ist eigentlich sehr liebenswert und will nur das Beste für Gwen.

    Die Perspektiven wechseln sich immer zwischen Gwen und Noah ab und werden zusätzlich durch frühere Nachrichten aus dem Forum unterstützt. Der Perspektivenwechsel ist an einigen Stellen etwas anstrengender zu lesen, da er an einigen Stellen abschweifend ist und Gwen und Noah sich immer wieder auch missverstehen. Auch die Liebesgeschichte der Beiden hat mir an einigen Stellen zu viel Raum eingenommen. Emotional konnte mich die Geschichte an einigen Stellen packen, jedoch nicht komplett.


    Eine besondere Liebesgeschichte, die vor vielen Hürden steht. 

  14. Cover des Buches Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2) (ISBN: 9783548290973)
    Inge Löhnig

    Unbarmherzig (Ein Gina-Angelucci-Krimi 2)

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Simi159

    Wer die Tino Dühnfort Reihe von Inge Löhnig kennt, der kennt auch Gina Angelucci. Sie ermittelte mit Tino zusammen, dann wurden sie ein Paar und Eltern. Jetzt leitet sie die Abteilung für Cold-Cases der Münchner Kripo und hat ihre eigene Reihe…ja auch im deutschen Krimi gibt es Spin-Offs. 

    Unbarmherzig ist der zweite Fall für Gina, die frisch aus der Elternzeit zurück sich um einen Fall in Altbruck kümmern muss. Dort werden in einer Kiesgrube zwei Leichen gefunden, die schon mehrere Jahrzehnte vergraben waren. Eine davon stammt aus dem Baltikum, doch die Intensität bleibt ein Rätsel. Waren es zwei Zwangsarbeiter, die in der ehemaligen Munitionsfabrik dort gearbeitet haben? 

    Gina möchte den Mörder finden und durch die Klärung der Identität für eine, wenn auch späte Totenruhe sorgen. Doch ich allen in Altbruck gefallen die Ermittlungen und vielen Fragen nach der Vergangenheit….


    Fazit: Wie auch schon in der Reihe um Tino Dühnfort, erzählt Inge Löhnig auch in dieser Reihe in einen ruhigen und gelassenen Ton. Eher wie ein friedliches Plätschern baut sich Kapitel für Kapitel Spannung auf. Stück für Stück deckt Gina Angelucci den alten Fall auf und bastelt die einzelnen Teile zusammen. 

    Eingeschobene Rückblicke nehmen die Leser immer wieder mit ins Jahr 1944 und lassen so die Zusammenhänge besser verstehen und sorgen gleichzeitig für Spannung wegen falscher Fährten und überraschender    Wendungen.


    Die Charaktere sind sympathisch und auch in ihrem Handeln authentisch. Wer Gina mag, wird auch die Reihe um Tino Dühnfort mögen. 


    Ich hätte diesen Spinn-Off generell nicht gebraucht, für mich kann auch ein Paar weiter ermitteln…egal, für Unbarmherzig gibt es 


    4 STERNE.

  15. Cover des Buches Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783743210950)
    Carolin Wahl

    Vielleicht jetzt (Vielleicht-Trilogie - Band 1)

     (264)
    Aktuelle Rezension von: Imagine_daydreaming

    Charaktere:

    Gabriella mochte ich von Anfang an wirklich sehr. Ihre offene und leichte Art passte perfekt zu ihrem Charakter. Sie ist wirklich sehr liebenswert aber ist in manchen Situationen doch schon sehr Naiv. Was mir wirklich sehr gut gefallen hat ist, wie verständnisvoll sie mit ihren Mitmenschen um geht. Gerade bei einer Szene mit Anton kann ich sagen, dass ich dort einen riesigen Respekt vor ihrer Reaktion hatte.

    Bei Anton brauchte ich ein wenig bis ich mit ihm warm wurde, was aber sehr an seinem Charakter und seiner Vergangenheit gelegen hat. Das ganze ging dann besser je besser Gabriella ihn kennen gelernt hat.

    Meine Meinung:

    Über die Reihe hört man ja nur gutes und genau das hat mich da so ein bisschen Abgeschreckt. Jetzt muss ich sagen, dass ich sehr froh bin das Buch gelesen zu haben und bereue es, es nicht früher gelesen zu haben.

    Der Schreibstile von Carolin Wahl ist einfach traumhaft schön und nach den ersten hundert Seiten konnte ich schon sagen, dass mir das Buch gefallen wird. Nach den nächsten hundert Seiten wusste ich, dass diese Reihe eine meiner neuen Wohlfühlreihen wird.

    Ich bin wirklich super durch die Geschichte hindurchgekommen und konnte das Buch gegen Ende nicht mehr aus der Hand legen und wollte unbedingt wissen wie es ausgeht. Ich kann euch sagen, der Schluss ist wirklich zuckersüß gewesen.

    Abschließende Meinung:

    Für mich ist es ein Wohlfühlroman und ich freue mich schon sehr darauf demnächst mit dem zweiten Band weiter machen zu können.

  16. Cover des Buches Post Mortem - Zeit der Asche (ISBN: 9783596031436)
    Mark Roderick

    Post Mortem - Zeit der Asche

     (156)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Ein sehr spannender zweiter Band der Thriller-Reihe! Das Buch hat mich wieder sehr fesseln können; die Handlung ist sehr rasant und komplex. Es gibt viele wichtige Charaktere, viele Täter, viele Opfer. Auch ist dieser zweite Band wieder sehr brutal. Zwar geht der Autor nicht bis ins Detail, aber die Beschreibungen bzw. bloße Erwähnung der Greueltaten reichte schon aus, mir eine Gänsehaut zu bescheren. Wer das nicht mag, sollte dieses Buch eher nicht lesen.

    Ich hatte spannende, schaurige Lesestunden mit "Zeit der Asche" und werde sicherlich auch den dritten Band lesen.

  17. Cover des Buches Die Holunderschwestern (ISBN: 9783453419230)
    Teresa Simon

    Die Holunderschwestern

     (196)
    Aktuelle Rezension von: rapoed

    Ich bin absolut begeistert und sehr bewegt von dieser Familiengeschichte. Die Holunderschwestern haben mir unvergessliche Lesestunden beschert. Katharina Raith hat sich mit ihrer eigenen Werkstatt einen Traum erfüllt und arbeitet erfolgreich als Restauratorin gemeinsam mit ihrer besten Freundin und Geschäftspartnerin Isi.

    Eines Tages steht plötzlich Alex Bluebird aus London in ihrer Privatwohnung und übergibt ihr Tagebuchaufzeichnungen ihrer verstorbenen Urgroßmutter Fanny. Katharina ist vollkommen perplex, denn soviel sie weiß, hat Fanny Deutschland nie verlassen. 

    Eine total aufregende, fesselnde Reise in die Vergangenheit ihrer Vorfahren beginnt und deckt unglaubliche Familiengeheimnisse auf.

    Der Schreibstil der Autorin ist so bildgebend, tiefgründig, gefühlvoll, authentisch, realitätsnah und versetzt mich dabei in einen Zustand, als wäre ich unmittelbar dabei, lässt mich die Emotionen der Protagonisten am eigenen Leib spüren und fühlen. 

    Gelebte Geschichte, die für uns nicht besser aufbereitet werden kann.

    Für mich auf jeden Fall eine absolute Bereicherung. 

    Ich freue mich auf weitere Romane der Autorin und kann auch für dieses Buch nur eine klare, deutliche Leseempfehlung aussprechen. 

  18. Cover des Buches Paris, du und ich (ISBN: 9783570172322)
    Adriana Popescu

    Paris, du und ich

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    In allen romantischen Farben hat sich die 16jährige Emma ihr Wiedersehen mit ihrem chéri Alain – in Paris ausgemalt. Doch in Wirklichkeit heißt Alains „Emma“ eigentlich „Chloe“ und sie steht ohne Bleibe, ohne prall gefüllten Geldbeutel und dafür mit gnadenlos gebrochenem Herzen in der Stadt der Pärchen… Vincents Freundin ist ihm sogar schon vor Antritt der lange geplanten Liebesreise nach Paris abhandengekommen. Als der Zufall ihn und Emma in einem Bistro zusammenführt, beschließen sie zwei Cafés au lait später, dem Liebeskummer den Kampf anzusagen: Es wird sich nicht verliebt, sondern die Stadt der Verliebten auf ganz eigene Art unsicher gemacht! Chillen auf Parkbänken, Karussellfahrten auf alten Pferden, stöbern in 20er Jahre-Kostümläden. Doch klappt es, sich in der Stadt der Liebe NICHT zu verlieben?

     

    》EIGENE MEINUNG:

    Ich lese sehr wenige Young Adult-Romane, aber bei diesem hat mich das atmosphärische Cover so sehr zu Paris und angezogen, dass „Paris, Du und ich“ bei mir einziehen durfte. Farben und Titel heben sich hier schön von der pastellfarbenen Massenware ab und auch die zugehörige Kurzgeschichte „Paris, Clara und ich“ passt sich gestalterisch gut an.

    Wir starten mit der 16jährigen Emma in die Geschichte, die sich in ihren Herbstferien eben auf dem Weg zu ihrem Austauschsommer-Freund Alain befindet – es soll eine ganz wunderbare Überraschung werden! Dabei malt sie sich sowohl ihr Wiedersehen, als auch die Stadt der Liebe, in den romantischsten Farben aus – und verknüpft diese Vorstellungen auch immer wieder mit passender Musik und ihren Lieblingsautoren aus dem Frankreich der 20er Jahre: Hemingway, Fitzgerald & die verlorene Generation.

    Wie schon im Klappentext beschrieben endet das Treffen mit Alain anders als erwartet und die romantische Emma verfällt in Liebeskummer. Hier macht das Buch jedoch einen kleinen Zeitsprung und erspart dem Leser (schönerweise) die größte Traurigkeit. Wir erleben eine Emma, die zwar verletzt ist, aber eben auch in Paris! Ich habe das sehr genossen: Emma wird nicht dargestellt als hätte sie die Liebe ihres Lebens verloren, sondern eben gerade einen Tiefschlag erhalten, nachdem es möglichst wieder bergauf geht. 

    Hier kommt Vincent ins Spiel. Dieser ist einen großen Teil der Erzählung super sympathisch, hat jedoch auch undurchschaubare und aufbrausende Momente. Seine Geschichte lernen wir erst nach und nach, gemeinsam mit Emma, kennen und ihn dabei lieben. Er ist absolut kein Bad Boy, kein selbstbewusster 18jähriger, kein zufriedener Reisender, eher ein unperfekter perfekter Freund für Emma. Die beiden finden einen Zugang zueinander, der sie anschließend Tag und Nacht durch die Stadt der Liebe führt.

    Die Frage im Klappentext, ob es möglich ist, sich in dieser NICHT zu verlieben, ist für den Leser wohl maximal hypothetisch, aber der Weg ist das Ziel. Und hier konnte mich das Buch sowohl mit seinen Haupt-, als Nebencharakter Jean-Luc ❤, begeistern. Ebenso mit seinen aufgeworfenen Lebensfragen, Teenager- aber auch Erwachsenen-Themen, besuchten Orten in Paris (keine Angst vor einer langweiligen Touristen-Tour) und immer wieder einer absoluten Wohlfühl-Atmosphäre. 

    Der Schreibstil ist flüssig zu lesen und bringt die richtige Portion Humor, tolle Dialoge, Ernsthaftigkeit, Leichtigkeit, Tiefe und Herzlichkeit mit sich. Vor allem aber nimmt er einen mit auf eine Reise… Diese strahlt für mich nicht durch Schnellig-, sondern durch Nahbarkeit.

    Ein wunderschönes Detail sind dabei die französischen Titel der einzelnen Kapitel und Emmas Briefe an Paris, die wie ein roter Faden durch das Buch führen. Am Ende findet man hier noch eine süße, zur Geschichte passende Emma-und-Vincent-Paris-Playlist!

     

     

    》FAZIT:

    Anrührende Liebesgeschichte, um zwei schön aufgebaute Teenager-Charaktere mit gebrochenem Herzen in Paris. Tolle Atmosphäre, ganz lieber Nebencharakter Jean-Luc, liebevolle Details, erfreuliche Tiefe und weder kitschig noch komplett vorhersehbar.

  19. Cover des Buches Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen (ISBN: 9783404175857)
    Petra Hülsmann

    Wenn Schmetterlinge Loopings fliegen

     (465)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Karo hat es geschafft! Nach Jahren der Doppelbelastung aus Vollzeitjob und Studium hat sie ihren Bachelor in der Tasche und eine Trainee-Stelle in einer Unternehmensberatung in Hamburg, wo passenderweise in der WG ihrer besten Freundin ein Zimmer frei ist. Doch dann wird aus der Stelle bei der Unternehmensberatung aufgrund von illegalen Geschäften nichts und nach einigen Wochen der Arbeitslosigkeit findet sich Karo in der Geschäftsstelle des Fußball-Bundesligisten Eintracht Hamburg wieder. Dort soll sie nebenbei dem anderen Praktikanten in der Presseabteilung zuarbeiten und sich hauptsächlich um Patrick Weidinger, den Star der Mannschaft kümmern. Bei dem läuft es nämlich irgendwie nicht mehr rund und er hält sich lieber in Kneipen als auf dem Fußballplatz auf. Patrick (oder "Weidi" wie ihn Fußball-Deutschland nennt) ist alles andere als begeistert, dass er nun eine Aufpasserin hat und zwischen den beiden fliegen ordentlich die Fetzen. Doch was sich neckt, das liebt sich bekanntlich. Und schon bald stellt Karo fest, dass sie sich in Patrick verliebt hat. Gleichzeitig kann sie sich aber überhaupt nicht vorstellen, mit einem Promi zusammen zu sein und so nimmt das Chaos seinen Lauf.

    Der Roman ist sehr unterhaltsam geschrieben (so wie alle Bücher von Petra Hülsmann). Ich habe mit Karo, Patrick und den anderen Figuren gelacht und geweint und hätte das Buch am liebsten nie beendet. Nicht nur die Protagonisten, sondern auch die Nebenfiguren sind so schön beschrieben. Die Nebengeschichte mit Saskia und Nils fand ich so süß und von Pekka bin ich ein so großer Fan, dass ich hoffe, er möge mir nochmal in einem anderen Buch von Petra Hülsmann begegnen. Insgesamt eine klare Leseempfehlung!

  20. Cover des Buches Der Trakt (ISBN: 9783596512454)
    Arno Strobel

    Der Trakt

     (817)
    Aktuelle Rezension von: FrauMliest

    Inhalt (übernommen):
    'Und wer bist du wirklich?'
    Der Weg durch den nächtlichen Park, der Überfall – all das weiß sie noch, als sie aus dem Koma erwacht. Ihre Erinnerung ist völlig klar: Sie heißt Sibylle Aurich, ist 34 Jahre alt, lebt mit Mann und Kind in Regensburg. Sie scheint fast unversehrt. Und doch beginnt mit ihrem Erwachen eine alptraumhafte Suche nach sich selbst. Zwar hat Sibylle ihr Gedächtnis behalten, die Welt aber hat offenbar die Erinnerung an Sibylle verloren: Ihr Mann kennt sie nicht, von ihrem eigenen Hochzeitsfoto starrt ihr das Gesicht einer Fremden entgegen, und niemand hat je von ihrem Sohn Lukas gehört! Wurde er entführt? Hat er nie existiert? Und wem kann sie überhaupt noch trauen?


    Meine Meinung:
    Arno Strobel packt mich wieder mit seinem Schreibstil!
    Schnelles Tempo, schnörkelloser und fokussierter Schreibstil, kompakte Kapitel - ein Thriller auf den Punkt gebracht!

    Ich mag es, dass Arno Strobel den Leser gleich und ohne viel Tamtam ins Geschehen wirft, das verleiht gleich von Seite 1 an die nötige Spannung.

    Die Protagonisten wirken authentisch, sie sind greifbar und punktgenau ausgearbeitet. Als Leser erhalte ich alle Informationen, die den Charakter rund wirken lassen, nicht mehr und nicht weniger und das trifft es für mein Empfinden ganz genau.
    Die Vielschichtigkeit der Charakter; das Nebulöse - Wer ist gut und wer ist böse? Diese zentrale Frage begleitet mich durch das ganze Buch hindurch bis zum Schluss und trägt diesen Thriller für mich entscheidend mit.

    Die Thematik konnte mich begeistern und auch der Sci-Fi-Anteil hat mich nicht, wie zuerst vermutet, abgeschreckt, da diese Elemente gut verwoben waren.

  21. Cover des Buches Zurück nach Hollyhill (ISBN: 9783453534742)
    Alexandra Pilz

    Zurück nach Hollyhill

     (578)
    Aktuelle Rezension von: Norina_Goetz

    Ich habe nun schon mehrfach dieses Buch gelesen und muss immer wieder feststellen, dass man Dinge liest die einem vorher nicht aufgefallen sind.

    Es ist ein spannendes Zeitreise-Abenteuer in das Emily unerwartet rein stolpert.

    Es beginnt alles mit einem ominösen Brief ihrer verstorbenen Mutter, den sie zum Schulabschluss erhält. Emily weiß noch nicht so richtig wie sie mit der Situation umgehen soll, doch sie hat Unterstützung in ihrer besten Freundin Fee.

    Fee überzeugt sie davon in die Heimat ihrer Mutter zu reisen um ihre Wurzeln kennen zu lernen und das tut Emily dann auch.

    Nach einer langen anstrengenden Reise steht sie mitten im Dartmoor im Regen und zweifelt daran ob sie das richtige tut. Als plötzlich ein Auto neben ihr halt und der Fahrer sie anspricht.....

    Ich liebe diese Geschichte. Man kann sich gut in die Handlung hinein versetzen und aufgrund der guten Beschreibung im Dartmoor alles gut vorstellen. Der Schreibstil und die Geschichte ist für Teenager bis hin zum Erwachsenen geeignet. Von spannenden Momenten über lustige Szenen bis hin zu etwas Romantik ist alles dabei ohne kitschig zu sein. 

    Die einzelnen Charaktere sind sehr gut beschrieben und man wird am Anfang nicht gleich überfordert. Dennoch fand ich es etwas merkwürdig, das zum Schluss noch ein neuer Charakter ins Spiel gebracht wird, obwohl immer betont wird, das das Dorf eine eingeschworene Gemeinschaft ist und auch in den Fotoalbum nicht erwähnt wird.

    Aber das ist halt das Problem mit Zeitreisen, da ist man sich nie einig.😉

  22. Cover des Buches Marlene (ISBN: 9783492309479)
    Hanni Münzer

    Marlene

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Was soll ich sagen.

    Ich hätte nie erwartet das ich beide so schnell hintereinander lese. Aber sie haben mich gefesselt.

    Honigtot habe ich ja schon geschrieben.

    Nun Marlene, sie beginnt langsamer und sparsamer mit den Ereignissen. Aber ab der zweiten Hälfte des Buches geht es wieder Schlag auf Schlag.

    Ich musste mir nebenbei wieder das eine oder andere Taschentuch holen, aber ich hatte auch ein freudiges Lächeln im Gesicht.

    Der aha Monent Erfolgte mit dem Brief. Er machte die Sache rund. Die zwei Bücher muss man in der richtigen Reihenfolge lesen. Auch wenn sie schon im Jahr 2015 und 2016 erscheinen sind, sind sie leider immer noch mit ihrer Botschaft, Tag aktuell.

  23. Cover des Buches Nichts ist gut. Ohne dich. (ISBN: 9783423717786)
    Lea Coplin

    Nichts ist gut. Ohne dich.

     (180)
    Aktuelle Rezension von: LollyLovesBooks

    Rezension zu Lea Coplins Jugendroman „Nichts ist gut. Ohne dich.“ Ich empfehle es ab 14 Jahren. 

    —> Spoilerwarnung!! 🚨


    Worum geht‘s?:

    Jana hat sich nach 6 Jahren endlich mit dem Tod ihres älteren Bruders abgeschlossen. Er starb bei einem Autounfall. Sein bester Freund saß am Steuer. Als dieser plötzlich vor Jana steht, holt sie ihre Vergangenheit wieder ein, und doch kommt es immer wieder zu unfreiwilligen Treffen. Die beiden kommen sich näher, aber ihnen ist klar, dass das nichts werden kann. Es steht zu viel Ungeklärtes zwischen ihnen. Zudem verbringt Leander viel Zeit bei seiner todkranken Mutter; es scheint als wären die Umstände einfach nicht gegeben. Es kommt dann allerdings doch zu dem ein oder anderen bedeutendem Vorfall zwischen den beiden und schließlich kommen sie mehr oder weniger zusammen. Wenn da nicht immer noch ein paar ungesagte Sachen wären, welche sie wieder und wieder auseinander reißen….


    Charaktere:

    Zuerst einmal muss ich sagen, dass ich Leander einfach liebe. Er ist wunderbar, auch wenn sein Leben mehr als übel verläuft. Irgendwie ist es dann ja klar, dass das alles irgendwann auch mal aus ihm herausbricht, er nicht mehr kann und Menschen die ihm wichtig sind verletzt. Leander muss mit ziemlich viel klarkommen, was durchaus schwer ist, deshalb verstehe ich ihn voll und ganz. Manche Aktionen waren zwar echt nicht okay, aber ich finde, dass er dann am Ende doch alles ganz gut auf die Reihe gekriegt hat. Die Kapitel, welche aus seiner Sicht geschrieben waren, waren total angenehm zu lesen und wirklich cool. Am Ende des Buches gan es diese leider nicht mehr sp häufig, was ich etwas schade fand, aber das ist okay.

    Jana muss auch mit viel umgehen können. Ich fände es mega schwer, und verstehe es total dass sie sich irgendwie verräterisch fühlt. Immerhin liebt sie den Jungen, der ihren Bruder umbrachte. Ich glaube das ist…. schwer. Ziemlich schwer. Sie ist dennoch tough auch wenn sie noch nicht wirklich etwas mit ihrem Leben anzufangen weiß. Allerdings glaube ich, dass sie sehr verletzlich ist, was manche harten Worte von Leander an sie nochmal deutlich machten. Ich hätte sie zwar auch ab und zu in den Hintern treten können, weil sie Leander einfach nicht vergab, aber zum Glück legte sich das auch wieder.

    Max. Ui, dieser Typ ist anstrengend. Wahrscheinlich ganz okay, aber diese Aktion mit der Freundin eines Freundes auspannen war ja mal sowasvon daneben… Ab und zu war er echt ein Arsch und es tut mir leid, dass ich das jetzt so sage, aber es ist einfach so. 

    Leanders Mutter ist im Gegensatz zu ihm eintotaler Engel. Mein Herz wurde unnormal gebrochen als sie starb, das war echt nicht cool. Ich bewundere sie um ihren offenen Umgang mit der Krankheit, da das wirklich nicht einfach ist. Ein toller Charakter ist sie in jedem Fall.


    Fazit:

    Lea Coplin schreibt mal wieder ein wirklich tolles Buch. Es geht um Verlust, Tod und Schmerz, aber auch darum wer man selbst ist, und wen dieses Ich braucht.  5 🌟

  24. Cover des Buches Das Haus am Alsterufer (ISBN: 9783442480289)
    Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    "Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
    Anfang des 19. Jahrhunderts:
    Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
    Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
    Nele studiert Malerei und Grafik in München.
    Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
    Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
    Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
    Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
    Für wen wird Konrad sich entscheiden?
    Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
    Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...


    Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
    Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster"

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