Bücher mit dem Tag "mount everest"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mount everest" gekennzeichnet haben.

54 Bücher

  1. Cover des Buches Die Wildrose (ISBN: 9783492300384)
    Jennifer Donnelly

    Die Wildrose

     (327)
    Aktuelle Rezension von: annilittle

    Ich muss schon sagen, dass ich ein wenig traurig darüber bin, dass ich meine geliebten Finnegans / Bristows und Baxters gehen lassen muss, aber ich kann ja immer wieder zu ihnen zurückkehren, das beruhigt mich dann doch ein bisschen. Für mich war der Abschluss der Trilogie definitiv der beste Teil der Trilogie und es ärgert mich immer noch, dass am Ende diese eine Sache passiert ist bzw. nicht passiert ist, die mich dann so gestört hat, dass ich am Ende einfach keine 5 Sterne vergeben konnte.

    In diesem Band geht es um Seamie, den jüngsten der Finnegans, und Willa , die man bereits im Vorgänger kennengelernt hat und ich muss sagen, dass ich nicht erwartet hätte, dass sie mir so sehr ans Herz wachsen würden.

    Zum Schreibstil brauche ich nach drei dicken Büchern, glaube ich, nicht mehr allzu viel sagen. Die Frau hat’s drauf und man kann trotz der Seitenzahl einfach nur so durch die Kapitel fliegen. Ich mag die Kombination aus Spannung, Emotionen (positiven wie negativen) und Herzklopfen.

    Nachdem ich den zweiten Band so geliebt habe, konnte ich mir nicht vorstellen, dass ich Seamie oder Willa so gern haben könnte wie Sid und India, weil ich mich mit Letzterer auch so gut identifizieren konnte. Willa und ich könnten unterschiedlicher nicht sein, aber dennoch habe ich so sehr mit ihr mitgefiebert und vor allem mit ihr mitgelitten. Auch Seamie mochte ich gern, ich hatte nur manchmal etwas Probleme, ihn mit dem kleinen Jungen aus »Die Teerose« zusammenzubringen.

    Das ganze Buch war einfach spannend, wir befinden uns auf drei unterschiedlichen Kontinenten und das vor dem Hintergrund des Ersten Weltkriegs, wodurch man ganz viele Perspektiven eröffnet bekommt und auch viele Dinge erfährt, die man mit dieser Zeit nicht unbedingt in erster Linie erfährt, die aber trotzdem enorm wichtig waren.

    Fazit: Ein würdiger Abschluss für eine super Trilogie mit wundervollen Charakteren, die mir viele tolle Lesestunden bereitet hat.

    Bewertung Band 3: 4,5/5
    Bewertung gesamte Trilogie: 4,5/5

  2. Cover des Buches Das größere Wunder (ISBN: 9783423143899)
    Thomas Glavinic

    Das größere Wunder

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Liebling_auf_ein_Buch

    Wirklich ein grandioses Buch. Spannend mit Tiefgang. Jede Zeile ist richtig und nicht zu viel.

  3. Cover des Buches Der Berg (ISBN: 9783453418493)
    Dan Simmons

    Der Berg

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Beust

    Dan Simmons gelingt mit „Der Berg“ ein beeindruckender Thriller: Der Berg, der Berg kann nur einer sein, nämlich der Mount Everest. Und dieser Berg ist ein so ernst zu nehmender Gegner, an dem nichts Weiches, Sanftes oder Menschenfreundliches ist, dass seine Erstbesteigung von den Herausforderern des Giganten wie ein Feldzug geplant und wie eine Belagerung durchgeführt wurde. Simmons lässt uns an mehreren gescheiterten Versuchen teilhaben und erzeugt eine atemberaubende Höhenspannung, die ihm ähnlich auch in „Terror“ gelungen ist, also seinem Roman in der Arktis, in dem ewige Nacht und eisige Kälte zu monströsen Gegnern anwachsen.

    Hier kommt die ganze Geschichte um die gescheiterte Mallory-Expedition dazu, deren Scheitern jahrzehntelang ein Rätsel blieb, aber spannend ist bis heute. Simmons packt sich die Mysterien der Everestexpeditionen und strickt daraus und aus seinem Plot – mit ziemlich coolen Charakteren – seine Steigleiter in den Berg.

    Ich hätte mehr nicht gebraucht und werde wohl „In eisigen Höhen“ von John Krakauer lesen, um noch einmal den Thrill dieses Berges in echt zu spüren.

    Simmons aber ist ein Thrillerautor, weshalb er leider eine Rahmenhandlung erfindet, die gelingt, aber eine Binnenhandlung einflicht, die – sozusagen ab einer Höhe von 7.300 Metern – noch eins draufzusetzen versucht. Eine Rezension muss vermeiden, den Clou eines Romans zu verraten, deshalb nur so viel: Dass Nazis eine Rolle spielen, ist recht früh klar – der Roman spielt 1924/25 kurz nach dem „Marsch auf die Feldherrnhalle“, und eine Szene im Bürgerbräukeller gibt es auch. Welche Rolle sie spielen, ist vollkommen unglaubwürdig und regelrecht lächerlich.

    Ach ja: Wer darauf hofft, dem Yeti zu begegnen, der wartet auf das Klischee. Und was Simmons zum Klischee meint, tja, der soll es selbst lesen.

    Auf 7.300 Metern abgestürzt, ein Jammer.


  4. Cover des Buches Angstrausch (ISBN: 9783442487370)
    Sarah Lotz

    Angstrausch

     (30)
    Aktuelle Rezension von: JuttaSwietlinski

    Das Wichtigste vorweg: Der Titel des Romans, „Angstrausch“, ist definitiv nicht übertrieben!
    Simon, der Protagonist dieses Buches, steigt zuerst in eine Höhle ab und klettert im späteren Verlauf der Handlung auf den Mount Everest – und die Autorin versteht es meisterhaft, sowohl die Beklemmung in den Tiefen der Erde als auch die Schwierigkeiten, Gefahren und Angstzustände in der großen Höhe in allen grausigen Details zu schildern. Kein Wunder, denn tatsächlich hat sie sich die Strapazen des Kletterns aus Recherchegründen leibhaftig aufgebürdet (dazu gibt es sogar ein Youtube-Video) und hat außerdem unglaublich viele Bücher über das Bergsteigen gelesen. Soll heißen: Die Frau weiß, wovon sie schreibt!
    Das bedeutet allerdings wiederum, dass Leser*innen mit Klaustrophobie oder Angst vor Höhen oder Tiefen beim Lesen dieser mehr als lebensnahen Schilderungen immer wieder an ihre psychischen Grenzen stoßen. Ich muss zugeben, dass ich bereits auf Seite 21 schweißnasse Hände hatte ...
    Wer allerdings durchhält und es schafft, selbst bei den schwierigsten Teststellen weiterzulesen, wird mit einer umso packenderen Geschichte belohnt, die als Thriller beginnt und mit einem ordentlichen Schuss Mystery endet.
    Mein Fazit: „Angstrausch“ ist ein sehr spannender Roman, der vielerlei Anklänge an die zeitgenössische Popkultur aufweist und bei dessen Lektüre mensch sich so angstvoll in die Sessellehnen krallen kann wie die Figuren in der Story.

  5. Cover des Buches Berg der Legenden (ISBN: 9783596703234)
    Jeffrey Archer

    Berg der Legenden

     (23)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    ist ein Roman über das Leben des englischen Bergsteigers George Mallory und seinem Traum Mitte der 1920er Jahre als erster Mensch auf dem Mount Everst zu stehen.

    Jeffrey Archer schreibt gewohnt flüssig und schafft es eine Zeit ohne GoreTex und moderner Hilfsmittel wieder auferstehen zu lassen. Der Leser erfährt vieles aus dem Leben von George Mallory und seiner Frau Ruth. Obwohl die Stimmung hervorragend eingefangen wird, Mr. Archer einen tollen Stil hat, schaffte er es nicht mich wirklich in die Geschichte eintauchen zu lassen. Vielleicht liegt es an der ausgedehnt erzählten Beziehung zu seiner Ruth!?

    Einen breiten Raum nehmen auch die Briefe von George an Ruth ein. Ich bedauere es sehr, dass es keinen Hinweis darauf gibt, ob diese Briefe der Fantasie des Autors entspringen oder ob es sich um echte Briefe handelt.

    In Summe ein lesenswertes Buch, das leider ein Längen hat. 


  6. Cover des Buches Der alte Mann und Mister Smith (ISBN: 9783430192781)
    Peter Ustinov

    Der alte Mann und Mister Smith

     (134)
    Aktuelle Rezension von: mistellor
    Seit 4 Wochen drücke ich mich vor dieser Rezension.
    Diese Rezension zu Peter Ustinovs Buch " Der alte Mann und Mr. Smith"


    Ich verehre diesen Mann.
    Ein Universalgenie.
    Was konnte er alles: schauspielern, schreiben, malen, musizieren, viele Sprache sprechen, mit Menschen auf unnachahmliche Art kommunizieren und er dazu auch noch unglaublich intelligent.


    Und ich soll hier sagen: Lieber Herr Ustinov, ihr Buch hat nur 4 Sterne verdient.


    Vielleicht habe ich es nur nicht kapiert.


    Als ich aber die anderen Rezensionen zu diesem Buch gelesen, konnte ich zumindestens erkennen, dass auch andere Leser meine Meinung teilten.


    Die Grundidee ist eigentlich klasse. Gott und der Teufel kommen nach sehr vielen Jahren auf die Erde, um sich die Entwicklung der Menschen anzuschauen. Sie landen in den 90er Jahren des letzten Jahrhunderts. Und es dauert nicht lange, bis sie im Gefängnis landen, von der Polizei, dem FBI, der CIA und noch viele Anderen hinter ihnen her, denn keiner glaubt ihnen, dass sie Gott und Teufel sind.
    Sie reisen in viele andere Länder, um anders Gläubige zu sehen, erleben aber oft Missachtung und Verfolgung.


    Der Schreibstil ist sehr gut, die Dialoge ausgefeilt und sprachlich sehr gewandt, die Hauptprotagonisten sehr gut gezeichnet, die Nebenfiguren allerdings oft sehr klischeehaft.
    Der Humor leider nicht so oft vorhanden. Aber wenn, dann ist er einfach genial, z. B. wenn Gott sich sehr darüber wundert, dass er einen Sohn haben soll.


    Was aber wirklich zu kritisieren ist, ist die Länge des Buches. Mindestens 1 Drittel des Buches bestehen aus langweiligen  Beschreibungen und aus philosophischen Abhandlungen, die zum Teil ebenfalls langweilig sind.
    Daher könnte ich dem Buch eigentlich nur 3 Sterne geben.


    Sorry Herr Ustinov.


    Ich verehre Sie immer noch ganz doll und gebe Ihrem Buch 3 Sterne und Ihnen 1 Sympathiestern.

  7. Cover des Buches Das Geheimnis des Schneemädchens (ISBN: 9783734100574)
    Marc Levy

    Das Geheimnis des Schneemädchens

     (38)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Nach einem Jahr Training unternimmt Suzie Baker zusammen mit ihrem Guide eine Klettertour über den Montblanc. Dort stürzen sie in eine Gletscherspalte, wo sie die Überreste des Wracks der Kanchenjunga entdecken, die im Januar 1966 am Montblanc-Massiv verunglückte. In dem Wrack vermutete Suzie Beweise zu finden, die ihre Großmutter entlasten könnten, die im Sommer 1966 wegen Hochverrats angeschuldigt und auf der Flucht getötet wurde. 

    In New York trifft sie auf den traumatisierten Reporter Andrew Stilman, der sie bei ihren Recherchen unterstützen möchte. Beide begegnen sich zunächst mit Misstrauen, arbeiten dann jedoch eng zusammen. Je tiefer sie in die Geschichte von Suzies Großmutter, Liliane Walker, Ehefrau eines Senators, eintauchen, desto mehr begeben sie sich in Gefahr. Offenbar haben Regierungsvertreter nach wie vor ein Interesse daran, dass ein Staatsgeheimnis unter Verschluss bleibt. 

    "Das Geheimnis des Schneemädchens" ist eine Mischung aus Drama, Vergangenheitsbewältigung, Spionageroman und Politthriller.  

    Der Roman beginnt dramatisch und sehr eindrücklich mit der Expedition auf den Montblanc, die tragisch endet. Im Anschluss wird die Geschichte in New York fortgesetzt, wo Suzie auf Andrew trifft und sie sich nach einem kurzen Kennenlernen gemeinsam auf die Suche nach dem Geheimnis um Suzies Großmutter bzw. die des "Schneemädchens" machen. 

    Während Suzie geradlinig handelt und nur das Ziel hat, ihre Großmutter, die sie nie kennengelernt hat, zu rehabilitieren, gelangt Andrew, der nach einer Messerattacke und der Trennung von seiner Ehefrau ein Alkoholproblem hat, durch die Suche allmählich wieder zu einer Struktur in seinem Leben. Als Journalist ist Andrew auch derjenige, der die Gefahr, in der beide offensichtlich schweben, zuerst ernst nimmt. Ihre Suche nach der Wahrheit scheinen hochrangige Regierungsfunktionäre, Politiker und Geheimdienstler unter allen Umständen unterbinden zu wollen. 

    Das Katz-und-Maus-Spiel ist spannend inszeniert und lange undurchschaubar. Es ist unklar, über welche Informationen Liliane Walker verfügt haben muss, die während des Kalten Krieges mindestens zu diplomatischen Verwicklungen hätten führen können und die ihr deshalb zum Verhängnis geworden sind. 

    Die Recherche von Suzie und Andrew ist abenteuerlich und von einigen glücklichen Zufällen geprägt. Lilianes Rätsel zum Schutz ihrer Informationen sind als Leser kaum zu entschlüsseln. Zudem erschweren die wechselnden Perspektiven von Andrew, Suzie, ihrem "Paten" und ihren unbekannten Gegnern ein flüssiges Lesen, da die Wechsel so abrupt folgen, dass man sich wiederholt rückbesinnen muss, wer zu welchem Zeitpunkt agiert. 

    Die Geschichte ist rätselhaft und komplex und fesselt vor allem auch durch die Tragweite des Geheimnisses. Für meinen Geschmack ist sie durch die Alleingänge der Hauptfiguren und der Toten, die ihren Weg säumen, etwas übertrieben dargestellt oder möchte man einfach nicht wahrhaben. Das Ende ist wenig befriedigend, aber passend zur Geschichte und lässt die Handlung und das zu hütende Staatsgeheimnis erschreckend authentisch wirken.

  8. Cover des Buches Das Dach der Welt (ISBN: 9783492502825)
    Mira Manger

    Das Dach der Welt

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Chronikskind

    Ich kenne bereits ein weiteres Buch aus der "Read! Sport! Love!"-Reihe, welches mir aber leider nicht so richtig gefallen hatte. Deswegen bin ich an dieses Buch hier mit sehr geringen Erwartungen rangegangen und war am Ende mehr als positiv überrascht.

    Der Schreibstil der Autorin ist flüssig und lässt sich wirklich gut lesen. Er hat es auch geschafft, die aktuellen Stimmungen der Geschichte super einzufangen, sodass ich immer mitgefiebert habe und auch die Emotionen der Charaktere gut spüren konnte. Zudem konnte ich mir das Setting rund um den Everst total gut vorstellen.

    Das Buch wird wechselnd aus den Sichten von Alicia und Robin erzählt - wobei wir da auch immer wieder Passagen aus der Vergangenheit dabei hatten. Das hat mir wirklich gut gefallen, weil man so einen direkten Einblick in die Beziehung und die Probleme der beiden bekommen hat. Ich hätte mir aber gewünscht, dass sie ein bisschen chronologischer gewesen wären, weil ich so doch manchmal ein bisschen durcheinander gekommen bin.

    Die beiden Protagonisten haben mir gut gefallen, wobei ich Robin ein kleines bisschen mehr mochte als Alicia. Wahrscheinlich weil man den Eindruck bekommen hat, dass er die größere und weitreichendere Wandlung durchmacht.

    Auch die Nebencharaktere haben mir gefallen. Über den ein oder anderen hätte ich gerne noch ein bisschen mehr erfahren, ihre Handlungen konnte ich aber nachvollziehen.

    Die Handlung hat mich von Anfang an in ihren Bann gezogen. Man merkt von den ersten Seiten an, welchen Stellenwert der Sport im Leben der beiden Protagonisten einnimmt und er ist auch dauerhaft präsent. Das hat mir sehr gut gefallen, vor allem weil man auch so viele Eindrücke bekommen hat. Die Handlung hat einige Höhepunkte und ich fand sie an keiner Stelle vorhersehbar - im Gegenteil, sie haben mich sogar extrem schocken können. Aber ich fand es gut, dass die Autorin auch auf diesen Aspekt eingeht, der bei einem solchen Sport eben auch immer präsent ist, und ihn nicht beschönigt.

    Ein bisschen mehr hätte ich mir noch zu Robins Problemen gewünscht - man bekommt zwar von der Vergangenheit einen guten Eindruck, aber in der Gegenwart ist das irgendwie nicht mehr Thema und fühlte sich ein bisschen unter den Tisch gekehrt an.

    Mein Fazit
     Der Debütroman der Autorin hat mich in seinen Bann gezogen und ich hab ihn praktisch in einem Rutsch verschlungen. Der Sport nahm in der Handlung sehr viel Raum ein und ich hab viele neue Eindrücke dazu sammeln können. Gleichzeitig zeigt die Autorin aber auch ungeschönt die Schattenseiten, was zwar traurig war, ich an der Stelle aber passend fand. Die beiden Protagonisten haben mir gefallen, besonders Robins Wandlung.

  9. Cover des Buches In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest (ISBN: B002TZVZBC)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen - Das Drama am Mount Everest

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Guccini
    Ein Klassiker und sogar für Nichtleser ein f esselndes Werk.
  10. Cover des Buches In eisige Höhen (ISBN: 9783492972857)
    Jon Krakauer

    In eisige Höhen

     (166)
    Aktuelle Rezension von: Claudi1990

    Im Jahr 1996 steckte der Bergsteigertourismus am Mount Everest noch in seinen Kinderschuhen. Die beiden in der Szene bekannten Bergsteiger und -führer Rob Hall aus Neuseeland und Scott Fischer aus den USA erkannten das wirtschaftliche Potential um eine Mount Everest Besteigung und versprachen, zahlungsfähige (eine Besteigung kostete damals rund 65.000 US-Dollar) Kunden meist ohne große Erfahrungen am Berg auf das Dach der Welt zu führen. Nach wochenlanger Vorbereitung ging es Anfang Mai 1996 endlich los: die Bergsteiger (und solche, die es gerne wären) machten sich auf den langen, beschwerlichen Weg durch das Eis zum Gipfel des Mount Everests. Aufgrund menschlicher Fehlplanungen und mangelnder Unerfahrenheit in diesem Bergsteigertourismus führte ein plötzlich aufziehender Blizzard letztendlich dazu, dass die Gipfelbesteigung zu einem individuelle Todeskampf wurde, den nicht alle überleben sollten. 

    Der Journalist Jon Krakauer, der für das Bergsteigermagazin Outsider über seine Erfahrungen mit der Gipfelbesteigung und dem aufkommenden Tourismus am Mount Everest berichten sollte, verfasst über seine Erlebnisse in Form dieses Buches einen sehr aufwühlenden Bericht. Er schildet die Ereignisse der Gipfelbesteigung chronologisch und zeigt damit auf, wie ein Tag, der so euphorisch und voller Vorfreude begann, sich schleichend in eine Katastrophe wandelte. Das Buch mag literarisch kein Meisterwerk sein, aber selten hat mich ein Buch so bewegt und mitgenommen, eben weil man weiß, dass viele der genannte Personen an diesem verheerenden Tag am Berg ihr Leben ließen. Wer vom Mount Everest fasziniert ist (auch wenn ich selbst nie auf den Gipfel stehen möchte, finde ich den Berg und die Geschichten drumherum sehr faszinierend) oder wer den bewegenden Hollywood-Film "Everest" (2015) gesehen hat, kann ich diesen Kurzbericht sehr ans Herz legen. 

  11. Cover des Buches Höhenrauschsaison (ISBN: 9783981872248)
    Meredith Winter

    Höhenrauschsaison

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    „Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

    Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

    Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

    Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

    Fazit
    Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

  12. Cover des Buches Das größere Wunder (ISBN: 9783833732935)
    Thomas Glavinic

    Das größere Wunder

     (6)
    Aktuelle Rezension von: NiWa
    Jonas ist ein etwas anderer Tourist. Denn er hat eine ganz besondere Umgebung für seinen Abenteuerurlaub gewählt: den Mount Everest.

    Gleichzeitig mit dem Aufstieg in die Todeszone kommen seine Erinnerungen hoch, die ihm gemeinsam mit dem Berg zu überwältigen drohen.

    Wer schon einmal ein Buch von Thomas Glavinic gelesen hat, weiß, dass man sich dabei immer auf ein besonderes Leseerlebnis einlässt. Mit einem einfachen Plot ist es bei Glavinic nicht getan und das ist auch hier der Fall.

    Jonas besteigt also den Mount Everest. Gemeinsam mit anderen Hardcore-Touristen schleppt er sich von Basislager zu Basislager, kämpft gegen Übelkeit und Erbrechen und später gegen Orientierungslosigkeit und Erfrierungen an. Und in einem der menschenfeindlichsten Gebiete der Welt, denkt er über sein bisheriges Leben nach.

    Ein Leben genauso besonders wie der Aufstieg selbst. Jonas ist in einem wohlbetuchten Haushalt aufgewachsen. Gemeinsam mit seinem Freund Werner hat er in absoluter Narrenfreiheit gelernt, gelebt, gelacht, jede Art von Unfug getrieben und der ganzen Umgebung oft boshafte Streiche gespielt. Dennoch musste auch er grausame Schicksalsschläge ertragen. Der unverständliche Tod seines Bruders Mike, die Abweisung durch die Mutter bishin zum Verlust seiner Lieben, der ihn als Erwachsenen nicht zur Ruhe kommen lässt.

    Getrieben von dem Bedürfnis da zu sein, gibt es keinen Ort, an dem er zu sich findet, bis er in einem magischen Augenblick Marie begegnet.

    Das Thema Mount Everest ist für mich immer wieder interessant. Kaum zu glauben, dass sich „normale“ Menschen monatelang darauf vorbereiten, den höchsten Berg der Welt zu erklimmen, dabei durch Erfrierungen abgetrennte Zehen und Finger und sogar den Tod riskieren, nur um abgekämpft am höchsten Punkt der Welt da zu sein.

    Und hier gönnt Thomas Glavinic dem Leser einen Blick auf eine dieser Personen, die sich statt des beschaulichen Strandurlaubs für einen Urlaub in der Todeszone entschieden hat. Dazu erschafft er einen selbstbewussten, undurchschaubaren Charakter. Jonas, der macht, was er will, Jonas, der dem Sinn seines Lebens hinterfragt, Jonas, der den höchsten Berg der Welt erklimmen will.

    Genauso interessant ist allerdings, wie Jonas eben diese Person geworden ist, denn all die bisherigen Ereignisse haben ihn genau hier her - auf den Mount Everest - gebracht.

    Grundmotiv der Erzählung ist wohl, was wäre, wenn man sich um finanzielle Angelegenheiten keine Gedanken machen müsste. Wie würde man sein? Was würde man tun? Worin läge noch ein Sinn? Denn wenn man sich kaum um etwas bemühen muss, könnte man es wahrscheinlich gar nicht mehr richtig genießen. So ist Jonas eher ein blasser Charakter, der nur mit den Fingern schnippt, um ein Blockhaus zu bauen, ein Museum zu gründen oder eine Yacht zu kaufen. Jedoch funktioniert das nicht, um den Gipfel des Mount Everest zu erreichen oder um die Liebe seines Lebens zu halten.

    Thomas Glavinic hat mit „Das größere Wunder“ wieder einen verstörenden Roman geschrieben, der ganz seinem bisherigen Werk entspricht. Dieses Buch stimmt nachdenklich, lässt philosophische Betrachtungen sprießen und beschäftigt sich meiner Meinung nach mit der Frage, was muss man tun, um da zu sein?

  13. Cover des Buches Für tot erklärt - Meine Rückkehr vom Mount Everest (ISBN: 9783423348621)
    Beck Weathers

    Für tot erklärt - Meine Rückkehr vom Mount Everest

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Lo_Roja

    In seinem Sachbuch "Für tot erklärt" ist nicht nur Beck Weathers' Stimme zu dem Drama, das sich im Mai 1996 am Mount Everest ereignete zu hören. Sein Buch beschreibt eher das Aftermath des Dramas und lässt auhc die Menschen zu Wort kommen, die die direkten Auswirkungen auf Becks Unfall zu spüren bekamen. Wichtig zu erwähnen ist, dass es bei "Für tot erklärt" sich nicht um die Schilderung der Abläufe, der Expedition oder des Dramas am Mount Everest an sich geht, sondern vor allem um Becks persönliche Sicht auf die Dinge und um seine eigene Geschichte, von ihm selbst erzählt. Falls es Leser gibt, die sich mehr für die Entwicklung des Unfalls 1996 interessieren, so sollte John Krakauers Buch "In eisige Höhen" herangezogen werden. Darauf wird auch von Weathers intertextuell Bezug genommen. 

    Im neuen Vorwort des Sachbuchs stellt Weathers von vornherein klar, dass die Stimmen seiner Familie, nämlich Peach, Meg und Bub Weathers, aber auch von seinen Freunden wie Terry White verwoben werden mit seinen eigenen Worten. Dadurch erhält das Buch einen hohen Grad an Authentizität. Es wird für den Leser deutlich, dass die Emotionen, Zweifel und Gedanken, die Beck sowohl direkt am Everest, als auch auf vorherigen Expeditionen, wie zum Denali, oder nach seinem Unfall hatte, real sind. Im Verlauf der Handlung rückt vor allem die Partnerschaft zwischen Peach und Beck in den Vordergrund. Beide beschreiben recht deutlich, dass sie nie wussten, wie mit einer Depression umzugehen sei und beide sind sich sicher, dass ihre Beziehung viele Tiefen durchlitten hat. Besonders bemerkenswert ist jedoch, dass der Dialog, den Peach und Beck hier auf dem Papier führen, so gnadenlos ehrlich ist, wie man es selten sieht. Fehler in einer Partnerschaft einzuräumen und hinter Entscheidungen und Verletzlichkeiten zu stehen, ist sehr mutig. Auch dass Peaches Worte so viel Gewicht im Buch haben, ist verdient und lobenswert, da gerade sie es war, die alle Kräfte mobilisiert hatte, um Beck vom Everest herunterzuholen und ihn mit bester medizinischer Versorgung auszustatten. Diese Frau hat wahrlich Mut und vor allem große Stärke bewiesen! 

    Alles in allem ist das Buch sehr sachlich und trotzdem emotional geschrieben, wenngleich es an manchen Stellen Dynamik vermissen lässt. Man könnte noch mehr auf die Expeditionen zu den vorherigen der Seven Summits eingehen und auch dort mehr problematisieren. Vor allem in Bezug auf den Everest hätte ich mir aus der Rückblende noch weitere Kritikpunkte und Problematisierungen erhofft, jedoch wurde der Everest bereits vorweg kurz abgehandelt.

  14. Cover des Buches Gehen. Weiter gehen (ISBN: 9783458364917)
    Erling Kagge

    Gehen. Weiter gehen

     (73)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Das Buch GEHEN. WEITER GEHEN von Erling Kagge spricht mir sehr aus dem Herzen. Kagge beschäftigt sich in vielerlei Hinsicht mit der Fähigkeit des Menschen, sich auf zwei Beinen durch die Welt zu bewegen. Das Gehen ermöglicht uns, Ziele zu erreichen, Standpunkte zu verändern, die Gegend zu erkunden, festgefahrene Situationen zu verlassen.
    In unserer heutigen Zivilisation sind wir häufig viel zu sehr in Gedanken und in der Phantasie unterwegs an anderen Orten und in anderen Zeiten. Ich empfinde es als sehr erleichternd, mich zusätzlich auch körperlich fortzubewegen, zu gehen eben. Es bedeutet für mich, meine gedanklichen Wanderungen auf körperlicher Ebene auszudrücken. Kagge lenkt die Aufmerksamkeit des Lesers auf diese scheinbar selbstverständliche Tätigkeit, die oft scheinbar nur Mittel zum Zweck ist. Um so interessanter die Betrachtungen darüber, wie es wirkt, einfach so zu gehen. Irgendwann und irgendwo und so wie einem gerade zumute ist. Mit oder ohne äußeres Ziel und ohne sachlichen Grund.
    In dem Buch sind auch Gedanken zum Thema aus der jüngeren und älteren Geschichte und aus verschiedenen Religionen zusammengetragen. Philosophen, Dichter, andere Wanderer werden zitiert. Kagge geht zwischen eigenen Erinnerungen und Betrachtungen und den Sichtweisen seiner Quellen ganz zwanglos umher. Das Buch regt eigene Gedanken an und auch die Lust tatsächlich loszugehen und jeden Schritt zu genießen.

  15. Cover des Buches Scoundrels (ISBN: 9780995716308)
    Victor Cornwall

    Scoundrels

     (1)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Ein junges Verlagsunternehmen unterzeichnet bei der Übermittlung eines Manuskripts mit der Empfangsbestätigung unwissentlich einen fatalen Vertrag, der sie zur Veröffentlichung des Materials verpflichtet. Und so kommen nun die Leser in den Genuss des ersten Bandes der Memoiren der Majors Arthur St. John Trevelyan und Victor Montgomery Cornwall, der ihre abenteuerlichen Jahre von 1931 bis 1951 umfasst.

    Aus den Briefen, die den Memoiren beigefügt waren, erfährt der Leser, dass ein 30jähriger Hausarrest sowie die strengen Auflagen des Official Secrets Act ein Ende gefunden haben und die mittlerweile betagten Herren, ihres Zeichens hochdekorierte Militärs und Mitglieder eines eigenartigen Geheimdienstes, nun darauf drängen, ihre heroischen Taten der Welt mitzuteilen.

    Die sehr ungleiche "Partnerschaft" und "Freundschaft" der Herren beginnt 1934 im Winstowe College, wohin die beiden Jungs von ihren verbliebenen Elternteilen abgeschoben werden. Das College-Leben bereitet auch für Trevelyan und Cornwall schwere Zeiten, die ihr Stan Laurel/Oliver Hardy-Dean Martin/Jerry Lewis-Bud Abbott/Lou Costello-Verhältnis begründen und zementieren. Dort lernen sie einen österreichischen Jungen namens Gruber Hansclapp kennen, der nicht nur von anderen Mitschülern drangsaliert, sondern auch von den Beiden zu eigenen Vorteilen ausgenützt wird. Der unheimliche Erzfeind, der ihnen später noch in Nazi-Deutschland und in England wiederbegegnen wird, ist geboren...

    Wie schon so oft in anderen Fällen geschehen, werden die beiden Jungs auf dem College für einen eigenartigen Geheimdienst, der unter dem Deckmantel des von König George I gegründeten "Scoundrels Club" operiert, angeworben und befinden sich alsbald in Einsätzen in Hitler-Deutschland sowie Japan.

    Ihre riskanten, absurden Abenteuer, die sie auf den vermeintlichen Mount Everest, zur Teilnahme an dem berüchtigten Paris-Dakar-Rennen (welches laut der Aufzeichnungen nicht erstmals 1978 stattfand, sondern schon 1950) oder zu einer Panda-Jagd mit dem Kaiser von China führen, stellen den absurden schwarzen Humor der legendären "Monty Pythons" in den Schatten. Beim Lesen dieser "geschichtlich akkuraten, moralisch fragwürdigen aber absolut wahren Geschichten" (O-Ton Verlagshaus) ist man abschnittsweise ob der Geschmacklosigkeiten und unappetitlichen Geschehnisse, die die Herren bei dem Zusammentreffen mit Adolf Hitler, Eva Braun und der mysteriösen Geheimwaffe Nazi-Deutschlands oder während der Jagd auf paarungswillige Pandabären erleben, atemlos... ehe sich ein herzliches Lachen Bahn bricht. Allein bei der Geschichte, wie Trevelyan zu seinen seltsam geformten Lippen - die ihm in der Wüste während einer Notoperation verpasst wurden und es nur einen Baummarder als Spender gab - kam, lässt einen entweder das Buch angeekelt zur Seite legen oder man liest neugierig auf weitere Absurditäten und schräg-geschmacklose Einfälle weiter und schmunzelt vor sich hin.

    Britische Kritiker und Leser dieses ersten Bandes waren sich ob dieses Freundespaares, welches keinerlei Gelegenheit auslässt, sich gegenseitig madig zu machen und sich stets selbst als die bessere und gloriosere Hälfte sieht, einig: Cornwall & Trevelyan haben die explosive Mischung von einem Teil "Flashman" und zwei Teilen "Mortdecai Trilogie".

    Der Schreibstil des Autoren-Duos Duncan Crowe und James Peak ist überbordend, schrill, geschmacklos, originell, unbeschwert und pointiert. Die in den versteckten Nischen der Weltgeschichte spielenden Episoden sorgen für vergnügliche Lesestunden und hinterlassen nach dem Genuss des Buches einen furchtbaren Geschmack im Mund und das Gefühl eines schrecklichen Katers...

    Eine Leseempfehlung für hartgesottene Freunde schrägen englischen Humors... Band 2 gibt es schon im Handel und Band 3 der Memoiren soll noch 2020 erscheinen! Vivat Scoundrels!

  16. Cover des Buches Everest (ISBN: 9783314104763)
    Sangma Francis

    Everest

     (6)
    Aktuelle Rezension von: SternchenBlau

    Was für ein wundervolles Kinder-Sachbuch! Das eindrucksvolle Cover mit dem schlichten Titel konzentriert sich auf den Berg, um den sich hier alles dreht. Und im Buch wird dieser Berg von so ganz vielfältigen Seiten betrachtet: Die Entstehung des Berges, seine Flora und Fauna, die Menschen, die dort lieben, die Mythen und Geschichten des Berges, seine Bergsteiger*innen, Auswirkungen des Tourismus, Ökologie, Klimakrise, die Erfindungen für seine Besteigung, die Entwicklung von Messgeräten und vieles mehr. Jede neue Seite ist ein Hochgenuss, auch optisch.  Wir werden so in eine ganz eigene Welt entführt, in die des Buches und des Berges. Die Texte sind prägnant und intensiv. Uns hat es Spaß gemacht, das Buch gemeinsam mit unserem 10jährigen Sohn zu lesen. So konnten wir noch weiter diskutieren und vertiefen. Und mein Sohn war auch absolut begeistert.

    Ich denke, dass Kinder hier wundervoll lernen können, dass sich ein und die selbe Sache ganz viele unterschiedliche Aspekte aufweist. In der Konsequenz ist das Buch eine Ode an die Interdiszipliarität und für das Ineinandergreifen der unterschiedlichen Wissenschaftsdisziplinen. Und das Buch weitet auch den Blick auf Intersektionalität. Wir erfahren den tibetischen Namen des Berges (Tschomolungma) und den nepalesischen (Sagarmatha). Der Respekt vor den Kulturen dort ist so spürbar. Und Autorin Sangma Francis und Illustratorin Lisk Fenk – beides Woman of Color – feiern nicht einfach die ersten heroische Bergbezwinger*innen. Wir erfahren auch etwas über die erste n Frauen oder Menschen mit Behinderung, die auf dem Everest waren. 

    Ein wirklich wundervolles Kindersachbuch: 5 von 5 Sternen und absolute Leseempfehlung!

  17. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458364467)
    Erling Kagge

    Stille

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Die Aufmachung des Buches macht neugierig auf mehr. Wenn man dann beginnt ist es eine langsame Einführung und dann folgen die Geschichten aus dem Alltag und die Erlebnisse des Autors teilweise unterlegt mit tollen Bildern. Umso mehr man liest umso mehr wird man gefesselt weiter zu lesen. Man schafft es das Buch innerhalb von einem Tag durchzulesen. Viel Wahrheit drin versteckt und man sollte sich dann Gedanken über alle Dinge machen welche man im Leben verwendet und ob dies sinnvoll ist oder nicht. Man sollte wie es der Autor auch mehrfach schreibt mehr an sich denken und mehr einfach die Stille geniessen und mit wenig zufrieden sein denn dann lernt man es auch das Stille das Schönste und Beste im Leben ist.

  18. Cover des Buches Eine kleine große Reise um die Welt (ISBN: 9783948877187)
    Daniel Wagner

    Eine kleine große Reise um die Welt

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Lesensundspielenddurchsleben

    Mara hat einen großen Traum: Die ganze Welt zu sehen, das tiefste Meer und den allerhöchsten Berg. Das ist ein großer Traum für ein kleines Eichhörnchen wie Mara. Und das geben ihr die anderen auch zu bedenken: Die Welt ist groß und gefährlich. Doch das hält Mara nicht auf. Sie malt ein Plakat und ruft, ob sie ein Vogel nicht minehmen könnte. Promt findet sie ein Flugtaxi in der Person von Arthur, dem Albatros. Mit ihm beginnt für Mara eine aufregende Reise um die Welt. 

    Mara erlebt auf ihrer Reise sehr viel, sie sieht viele Tiere und lernt ihren Lebensraum kennen - mit Mara lernen so die lesenden Kinder auch, welches Tier wo lebt und mit wem es seinen Lebensraum teilt. 

    Wir haben mit dem Buch auch über unsere eigenen Träume zu sprechen begonnen. Denn das Buch ermutigt auch, an seine eigenen Träume zu glauben und sich nicht verunsichern zu lassen von anderen. 

    Das Buch ist an Kindergartenkinder gerichtet, der Text ist von der Länge her ideal dafür. Ich habe das Buch mit dem 5 Jährigen gelesen, für den war die Textlänge und Buchlänge genau richtig. Auch der siebenjährige Sohn hat gerne mitgelesen. Besonders gefallen haben uns die schönen Illustrationen. Ein wirklich schönes Buch!

  19. Cover des Buches Ich stand auf dem Everest (ISBN: 9783931152192)
    Edmund Hillary

    Ich stand auf dem Everest

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Illegal am Everest (ISBN: 9783037630952)
    Hans-Peter Duttle

    Illegal am Everest

     (14)
    Aktuelle Rezension von: Streiflicht

    Dieses Buch hat mich zugleich berührt und fasziniert. Hans-Petter Duttle erzählt darin über sein unstetes Lebens, das ihn quasi rund um die Welt führte, aber nie ruhig werden ließ. Er war zeitlebens rastlos und auf der Suche – nach sich selbst, nach dem Sinn des Lebens und nach einer Aufgabe, die ihn erfüllt. Das beschreibt der Autor Reto Winteler unglaublich einfühlsam, authentisch und berührend. Schon der Untertitel „Mein steiniger Weg auf der Suche nach dem Glück“ zeigt, dass Duttle ein ewig Suchender war.

    Der erste Teil des Buches beschäftigt sich mit seiner Kindheit und Jugend. Schon damals fühlte er sich oft überflüssig und wenig geliebt. Sein Bruder war ein Sonnenschein und nach seinem Tod war Duttle noch einsamer. Aufgewachsen in Beirut, fühlte er sich in der eigentlichen Heimat Schweiz unwohl und eingeengt. Die Konventionen waren nicht sein Ding und auch nicht Luxus und Konsum, was er als Diplomatenkind von Anfang an kannte. Nach zahlreichen Arbeitsstellen und Versuchen, in der Alltagswelt eines Erwachsenen anzukommen, verschlägt es den Suchenden im mittleren Hauptteil des Buches in den Himalaya. Dort versucht er, gemeinsam mit drei Amerikanern und ohne weitere Hilfsmittel oder Helfer bzw. Träger, den Mount Everest zu erklimmen. Und das auch noch illegal, weil es nur eine offizielle Delegation pro Jahr gibt. Der Versuch misslingt, prägt die vier Extrembergsteiger aber für den Rest ihres Lebens. Duttle hat sein Glück immer noch nicht gefunden und sucht weiter. Seine rastlose Getriebenheit führt ihn nach Kanada zu den Inuit und dann immer wieder an verschiedene Stationen in Südamerika, auch zurück nach Nepal. Trotz einer Frau, die mit ihm kommt, und seiner zwei Töchter kommt er nicht zur Ruhe. Frieden findet er erst im Alter und als Verena in sein Leben tritt.

    Eine unglaublich interessanter Geschichte über ein spannendes, abenteuerreiches, trauriges und wildes Leben. Interessant fand ich vor allem die Schilderungen über das Leben bei den Inuit, das ich so genau noch nicht kannte. Das fand ich wirklich spannend, genau auch wie die Expedition zum Everest. Toll war, wie aufgeschlossen Hans-Peter Duttle anderen Menschen, Kulturen und Sprachen war. Er hat sich immer angepasst und mit den Leuten vor Ort gelebt. Er hat sich dabei nie wichtig genommen, noch hat er versucht, den Menschen etwas aufzuzwingen oder sie ändern zu wollen. Im Gegenteil fand er das schrecklich und war gerade an den alten Traditionen und Sitten der Inuit, aber auch der Indianer in Südamerika interessiert. Ein bemerkenswerter Mann, von dem viele hätten lernen können.

    Leider fand ich den letzten Teil des Buches etwas sehr schnell und zu kurz gekommen. Da hätten es meiner Meinung nach gerne ein paar mehr Seiten sein dürfen. Vieles war dann nur noch angerissen.

    Sehr berührt haben mich vor allem der Anfang und das Ende, wo Duttle selbst zu Wort kommt: „Wovor ich eigentlich davonlief, wusste ich selber nie genau – die Unzufriedenheit mit meinem eigenen Leben und meine Abscheuvor der Menschheit gaben sich da immer die Hand. Aber wohin ich wollte, das wusste ich genau: in abgelegenste, unberührte Gebiete, in denen es keine oder möglichst wenige Menschen gab, an die äußersten Ränder unserer zivilisierten Welt.“ Schon früh hatte er erkannt, wie wichtig die Natur für uns Menschen ist und wie verrückt es ist, diese unwiederbringliche und kostbare Umwelt zu zerstören: „Andererseits gibt es mir in meinem Leben tatsächlich darum, die „Komfortzone“ zu verlassen, nämlich dem ganzen oberflächlichen Lebensstil unserer westlichen Welt den Rücken zu kehren. Jener Welt, die ihre „Komfortzone“ immer weiter ausdehnt, jenem Teil der Menschheit, der alles daransetzt, einen oft pervers anmutenden Wohlstand immer noch weiter zu steigern. Dass wir sehr entschlossen daran sind, in kürzester Zeitunser uraltes weltgeschichtliches Erbe zu zerstören und unsere eigene Zukunft aufs Spiel zu setzen, weiß heute im Grunde jedermann. Und das ist das ganz Unheimliche daran.“

  21. Cover des Buches Der höchste Berg (ISBN: 9783492405799)
    Walther Lücker

    Der höchste Berg

     (5)
    Aktuelle Rezension von: WinfriedStanzick

    In diesem Jahr 2013 jährt sich zum 60. Mal die Erstbesteigung des höchsten Berges der Welt, des Mount Everest 1953 durch Sir Edmund Hillary und  seinem Sherpa Tenzing Norgay. Aus diesem Anlass sind  zahlreiche Bücher über das Phänomen Everest erschienen. Sie nehmen zum großen Teil nicht nur die Sicht begeisterter Bergsteiger ein, sondern thematisieren auch zunehmend kritisch die Tatsache, dass es mittlerweile regelrechte Schlangen von Bergsteigern aus aller Welt gibt, die darauf warten, zum Gipfel aufbrechen zu können, und dass eine 50-jährige Geschichte eines zunehmenden Bergtourismus die Wege bis zum Gipfel in eine Müllhalde verwandelt haben, besonders an den Stellen wo traditionell die Nachtlager aufgeschlagen werden.

     

    Das vorliegende Buch des Journalisten und passionierten Bergsteigers Walther Lücker hebt sich von den anderen Büchern ab durch seinen besonderen Ansatz. In einem ersten Teil versammelt er „Geschichte und Geschichten“ und erzählt von der besondern Faszination dieses Berges, aber auch von der Dramen und Tragödien, die sich auf dem Weg zum Gipfel abgespielt haben.

     

    Ein zweiter, nicht weniger interessanter und spannender Teil versammelt Reportagen und Interviews von ihm mit unterschiedlichen Frauen und Männern, die zu unterschiedlichen Zeiten und auf verschiedenen Routen den höchsten Berg bestiegen haben und welche intensiven Erfahrungen damit verbunden waren.

     

    Beeindruckt haben mich besonders die Worte des Sherpa Pemba  Nurbu, der schon 1992 forderte:

    „Die Regierung muss die Expeditionsrouten auf der Südroute unbedingt limitieren. Es gibt keine andere Möglichkeit, der Staus und dieser schrecklichen Szenen Herr zu werden. Die Permitkosten für die Normalroute sollte  erhöht werden und die für die anderen, technisch schwierigeren Routen drastisch gesenkt werden.“ Auch wenn es dann Wartelisten von 25 Jahren gebe.

     

    Doch bis heute ist in dieser Richtung wenig geschehen. Mit dem Everest ist in rasend schneller Zeit das passiert, was auch mit anderen früher weißen Regionen auf der Erde geschehen ist. Zuerst kamen die ersten Entdecker, dann folgten weitere, und zum Schluss hat der Massentourismus das ökologische Gleichgewicht zerstört. Zu viele Menschen wollen das erleben, was erfahrene Bergsteiger in ihren Interviews in diesem Buch beschreiben, welche Glücksmomente sie hatten, als sie das Dach der Welt erreicht hatten. Wer wollte ihnen das Recht dazu bestreiten? Eine sehr schwierige Frage.

     

  22. Cover des Buches Weiß wie Schnee (ISBN: 9783548255279)
    Rosie Thomas

    Weiß wie Schnee

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Everest Solo (ISBN: 9783104908311)
    Reinhold Messner

    Everest Solo

     (10)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Mount Everest (ISBN: 9783836948777)
    Maja Nielsen

    Mount Everest

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Pashtun Valley Leader Commander
    Dumm gelaufen

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks