Bücher mit dem Tag "moslem"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "moslem" gekennzeichnet haben.

58 Bücher

  1. Cover des Buches The promises we made. Als wir uns wieder trafen (ISBN: 9783864931574)
    Simona Ahrnstedt

    The promises we made. Als wir uns wieder trafen

     (170)
    Aktuelle Rezension von: Paulski97

    Am Anfang dachte ich so naja, zieht sich ziemlich die ersten 100 Seiten ca...🥴

    Aber dann wurde es richtig spannend und das Ende hallo 😱 da wäre ich nie drauf gekommen. 👍😅 Wirklich ein Klasse Buch hätte mir nur am Ende noch etwas mehr von der Zukunft gewünscht...

  2. Cover des Buches Nicht ohne meine Tochter (ISBN: 9783404608515)
    Betty Mahmoody

    Nicht ohne meine Tochter

     (501)
    Aktuelle Rezension von: booksonfire

    In dem 1987 erschienen Roman „Nicht ohne meine Tochter“ erzählt Betty Mahmoody von der Zeit, in der sie und ihre Tochter von ihrem Ehemann im Iran festgehalten werden.

    Zu Beginn habe ich etwa 50 Seiten gebraucht, um in das Buch reinzukommen, da der Anfang sehr direkt ist und man wenige Hintergrundinformationen bekommt. Nach kurzer Zeit nimmt der Schreibstil der Autorin einen jedoch in den Bann und man möchte das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Nach und nach werden Motive und frühere Geschehnisse erläutert. Die lebendigen und ehrlichen Schilderungen von Betty machen ihren Charakter nahbar und für den Lesenden nachvollziehbar. Da auch die Autorin nach westlichen Standards aufgewachsen ist, spiegelt sich ihre erschrockene Reaktion über die iranische Kultur in meinem Unglauben. Und glaubt mir, ihr werdet schockiert sein!

    Bemerkenswert finde ich auch die stetigen Entwicklungen im Buch. Die Autorin schafft es, Passagen nicht unnötig in die Länge zu ziehen und dabei dennoch durch Schilderungen einzelner Momente einen Eindruck der Lebensabschnitte zu verschaffen. Ständig staunt man über neue Entwicklungen und ist somit nie gelangweilt während der 500 Seiten.

    Insgesamt ein sehr lesenswertes Buch, da man viel über die extreme Auslebung der muslimischen Kultur im Iran erfährt und dabei die persönliche Geschichte Betty Mahmoodys verfolgen darf. Obwohl der Roman schon 35 Jahre alt ist, ist das Thema der Frauenunterdrückung heutzutage leider immer noch aktuell.

  3. Cover des Buches Die vierzig Geheimnisse der Liebe (ISBN: 9783036959122)
    Elif Shafak

    Die vierzig Geheimnisse der Liebe

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Stella_Stellaris

    Es handelt sich um einen Buch-im-Buch-Roman, bei dem das Thema Sufismus im Vordergrund steht. 

    Die vierzigjährige Ella führt ein wohlgeordnetes Leben mit Mann, Kindern, Haus und Hund. An der Oberfläche erscheint alles perfekt. Tief in ihrem Inneren ist Ella jedoch unglücklich. Durch ihre Arbeit lernt sie Aziz kennen und führt mit ihm einen regen Mailkontakt. Noch bevor sie sich zum ersten Mal gegenüberstehen, hat Ella sich in Aziz verliebt.

    Das Buch-im-Buch handelt von dem Gelehrten und späteren Dichter Rumi und seinem Freund Schams-e Tarizi, einem Sufi und Wanderderwisch.

    Ich habe mich vor Jahren schon einmal kurz mit Sufismus beschäftigt. Dann hat das Leben andere Themen nach oben gespült. Deshalb war es nun eine Freude für mich Rumi, dessen Gedichte mich stets auf´s Neue tief berühren, beim Lesen zu begegnen. Sein Gefährte Schams-e Tarizi war ein persischer Mystiker und Wanderderwisch; er lebte im 12./13. Jahrhundert. 

    Das Buch steckt voller Liebe und regt zum Nachdenken an.

    Obwohl mir das Buch-im-Buch sehr gefallen hat, hätte ich mir gewünscht, dass die Autorin der Liebesgeschichte von Ella und Aziz mehr Raum gegeben hätte.

    Mein Fazit: Absolut lesenswert (und nicht nur einmal)!


  4. Cover des Buches Tausend strahlende Sonnen (ISBN: 9783596520701)
    Khaled Hosseini

    Tausend strahlende Sonnen

     (1.207)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist einfach wunderbar gestaltet, drückt aber in keiner Weise die Tragik dieser berührenden Geschichte aus. Die Protagonisten sind sehr detailliert beschrieben und  ich hatte gleich die Gesichter dazu, so wie es mir mit den weiteren Protagonisten auch gegangen ist.

    Es ist die Geschichte zweier Frauen, die versuchen zunächst alleine, später gemeinsam  ihr Schicksal  in die Hand zu nehmen.

    In einem sehr einfühlsamen und flüssigen Schreibstil hat der Autor hier eine authentische Geschichte geschrieben,Man konnte physisch und emotional  das Leid und die Gefühle der Frauen spüren, ihre Machtlosigkeit und Auswegslosigkeit.

    Man wird gleichzeitig durch die Geschichte des Landes der letzten 30-40 Jahre mitgerissen und erlebt das reale Leben, das keines Falls nur eine Geschichte ist. Leider ist dies nicht der Fall, es entspricht der Realität, die wir auch heute noch in vielen Ländern vorfinden.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben, denn diese Geschichte rüttelt schonungslos auf, klärt auf und bringt den Lesern zu einer stillen Ohnmacht.

  5. Cover des Buches Der amerikanische Architekt (ISBN: 9783453417625)
    Amy Waldman

    Der amerikanische Architekt

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Bibliomania

    Zwei Jahre nach dem Anschlag auf das World Trade Center ist es nun an der Zeit eine Gedenkstätte zu bauen. Eine unabhängige Jury will aus den Einsendungen allein auf Grund des Entwurfs entscheiden, welcher Architekt die Gedenkstätte bauen darf. Doch dann der große Schock: Darf dieser bisher unbekannte Architekt tatsächlich der Fürsprecher der Trauernden sein?

    Ein Thema, das wohl auch heute noch für heftige Diskussionen sorgen würde. Wer ist die richtige Person, um eine Gedenkstätte zu bauen? Wer sollte größeren Einfluss darauf haben? Die Betroffenen? Spezialisten? Die Stadt oder das Land?

    Amy Waldman kreiert in ihrem Roman eine große Hetzjagd gegen den Architekten. Ein Buch, in dem es um Gesellschaft, Demokratie, Medien, Religion und Vorurteile geht. Immer wieder wird der Leser auf die Frage gestoßen, wie er selbst entscheiden würde. Mir zumindest fällt es nicht leicht. Das Hin- und Hergerissene zwischen der Ansicht der Betroffenen und der Außenwirkung durch die Medien macht diesen Roman nicht nur spannend, sondern auch hochaktuell.

    Einige Figuren nehmen eine wichtigere Rolle ein: eine Frau in der Jury, die ihren Mann verloren hat und damit ihre beiden Kinder allein großziehen muss, der Juryvorsitzende, ein Mann, der seinen Bruder verloren hat und auch durch die Ablehnung durch seine eigenen Eltern nur schlecht mit seinem Leben klarkommt sowie der Architekt selbst. Sie alle haben eine Meinung und lassen sich von unterschiedlichen Umständen leiten. Doch gibt es überhaupt die richtige Ansicht? Wie entscheidet man in einem Fall, der die ganze Welt betreffen könnte?

    Eine wirklich gute Lektüre!

  6. Cover des Buches Die Gierigen (ISBN: 9783746631813)
    Karine Tuil

    Die Gierigen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: schokoloko29

    Samir, Samuel und Nina lernen sich während des Studiums kennen. Samuel und Nina sind ein Paar und Samir ein guter Freund für beide. Dies ändert sich als Samuel seine Eltern verliert und sich um die Formalitäten der Beerdigung u.ä. kümmern muss. Samir und Nina haben eine Affäre. Als dies herauskommt, versucht sich Samuel umzubringen. Nina entschließt sich für Samuel. Beide brechen das Studium ab. Sie arbeitet als Modell für billige Kleidung und als Verkäuferin und Samuel arbeitet als Sazialarbeiter mit geringen Einkommen.

    Beide empfinden ihr Leben als trostlos und ohne Perspektive. Doch das dumpfe Leben ändert sich als beide im Fernsehen Samir sehen. Als erfolgreichen Anwalt, der sich hochgearbeitet hat. Sie recherchieren im Internet und es kommt heraus, dass Samir sich jetzt Sam nennt und eine andere religiöse Identität angenommen hat. Er stellt sich so dar, als wenn er ein Jude sei, der seine Familie früh bei einem Autounfall verloren hat. Darüber hinaus hat er eine hoch angesehene jüdische Frau geheiratet, die stark mit dem jüdischen Glauben verwurzelt ist. 

    In Wirklichkeit ist Samir Moslem und hat die Lebensgeschichte von Samuel als seine eigene ausgegeben.

    Eigene Meinung:

    Diese Geschichte ist anfangs sehr gut geschrieben. Die Autorin möchte mit ihrem Buch eine gewisse Botschaft übermitteln und hält den Menschen ein Spiegel hin. Dieser Spiegel ist nicht sehr wohlwollend und die sog. Reichen werden sehr grotesk und widerlich dargestellt. Samuel und Nina sind sehr in dieser Opferrolle gefangen und nehmen keine Verantwortung über ihr Leben und ihre Entscheidungen. Darüber hinaus flaut diese Geschichte ab Mitte des Buches einfach ab. Die Affäre zwischen Samir und Nina ist an den Haaren herbei gezogen und die Glaubwürdigkeit der Handlungen der jeweiligen Personen ist in meinen Augen nicht vorhanden.


    Fazit:

    Guter Anfang, ab Mitte des Buches nimmt die Qualität und die Gleubwürdigkeit der Handlungen der Protagonisten ab. Die Geschichte ist an den Haaren herbei gezogen.

  7. Cover des Buches Voll streng, Frau Freitag! (ISBN: 9783548374574)
    Frau Freitag

    Voll streng, Frau Freitag!

     (151)
    Aktuelle Rezension von: SandrasLesewelt

    Zur Autorin:

    Die Autorin, die unter dem Namen "Frau Freitag" schreibt, ist eine Gesamtschullehrerin für Englisch und Kunst, geboren 1968. Das Alter der Autoren schreibe ich normalerweise nicht in meine Rezensionen, aber ich bin der Meinung, dass man gewisse Dinge im Berufsleben mit dem Alter anders sieht bzw. je nachdem wie alt man gerade ist, sie anders einschätzt, anders tolleriert, daher finde ich es an dieser Stelle wichtig zu erwähnen. Dieses hier ist ihr zweites Buch zum Thema, der sehr erfolgreiche Vorgänger war "Chill mal, Frau Freitag".(Quelle: Buchinnenseite)


    Zum Cover:

    Das Cover hat als Hintergrundfarbe schwarz, wodurch die restlichen, kräftigen Farben gut zur Geltung kommen. Abgebildet ist ein "cooles Chick", also ein weißes Hühnchen mit grüner Mütze, geschminkt, mit Goldkettchen und Handy. Ich finde es sehr ulkig und passend zum Inhalt des Buches. Außerdem geht von ihm eine blaue Sprechblase mit dem Titel des Buches ab und darüber ist der Name der Autorin vermerkt. Unter dem Hühnchen steht noch ein kleiner Untertitel oder eher eine Notiz am Rande "neues aus dem Schulalltag", so dass man direkt weiß worum es sich in dem Buch dreht. 


    Zum Buch:

    Das Buch handelt vom Alltag einer Gesamtschullehrerin*, die Klassenlehrerin einer 10. Klasse ist, die sich gerade auf ihren Realschulabschluss vorbereitet. Offensichtlich liegt die Schule eher in einem sozial benachteiligtem Einzugsgebiet, da immer wieder deutlich gemacht wird, dass sich die Mehrheit der Schülerinnen und Schüler eher auf einen Hauptschulabschluss einstellen können, als auf einen Realschulabschluss oder gar die Qualifizierung für die gymnasiale Oberstufe. Es wird der tägliche Schulalltag mit all seinen Hochs und Tiefs beschrieben, inklusive vieler Äußerungen und Verhaltensweisen der Schülerinnen und Schüler.

    Obwohl es sich bei diesem Buch um Band 2 der Reihe handelt, kann man es problemlos auch ohne den ersten Band verstehen, was auch daran liegt, dass die Autorin häufig zurückblickt und relevante Geschehennisse aus der Vergangenheit kurz erläutert. Die Sprache ist sehr einfach gehalten, sowohl wenn die Jugendlichen beschrieben, als auch, wenn der Rest der Geschichte, beispielsweise die Gedankengänge der Lehrerin, dargestellt werden. Dadurch dass die Geschichte ein Schuljahr nachzeichnet, weiß der Leser immer was als nächstes anstehen muss und wie die Geschichte enden wird, Überraschungen bleiben da aus.


    Fazit:
    Ich habe mir von dem Buch mehr erwartet, da es auf den ersten Blick und auf den ersten Seiten lustig erscheint und mich zum Lachen gebracht hat. Leider ließ dies schnell nach, da es doch sehr platt und einfach struktuiert ist. Ich hätte mir gewünscht, dass sich das sprachliche Niveau zwischen den Aussagen der Schülerinnen und Schüler und den Aussagen und Gedankengängen der Lehrerin unterscheidet und nicht alles auf dieselbe Art und Weise geschrieben ist. Gewisse Floskeln, bei denen ich mir sicher bin, dass sie genau so verwendet werden, komme für meinen Geschmack einfach zu häufig vor und machen aus dem Buch eine sehr leichte Lektüre ohne durchgängig lustig zu sein. Über denselben Witz lässt sich nunmal nicht zigmal in Folge lachen. 


    Leseempfehlung:

    Wer eine leichte Lektüre sucht und einen ehrlichen Einblick in das Arbeitsleben einer Lehrerin dieser Schulform und in eben dem dargestellten Einzugsgebiet erhalten möchte, könnte hier fündig werden. Ob es den eigenen Humor trifft, muss jeder selbst entscheiden.


    * Eine kurze Erläuterung zur Schulart "Gesamtschule", da sie ja nicht in allen Bundesländern in Deutschland existiert. An der Gesamtschule kann man den einfachen oder den erweiterten Hauptschulabschluss, den Realschulabschluss oder das Abitur machen. Mit der Versetzung in die Jahrgangsstufe 10 hat man automatisch den einfachen Hauptschulabschluss, also den niedrigsten Abschluss in Deutschland. Mit erfolgreichem Bestehen der 10. Klasse kann man einen erweiterten Hauptschulabschluss oder sogar nach dem Ablegen der entsprechenden Prüfung den Realschulabschluss oder die Zulassung für die gymnasiale Oberstufe erwerben. Die Oberstufe an der Gesamtschule dauert weiterhin drei Jahre, so dass man das Abitur frühestens nach 13 Schuljahren bekommt. 


  8. Cover des Buches Post von Karlheinz (ISBN: 9783328102724)
    Hasnain Kazim

    Post von Karlheinz

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Radagast

    Heutzutage wird man, sofern man es möchte, mit Nachrichten, Artikeln und Einträgen in diversen Foren überhäuft. Gewisse Themen sind ein gesellschaftlicher Dauerbrenner wie z.B. Politik, Migration und Demokratie (zumindest in Deutschland/Österreich). 

    Der Journalist Hasnain Kazim hat seit Anfang der 90iger Jahre immer wieder Post von wütenden und rechtsorientierten Menschen bekommen. Ein Potpourri an diversen Nachrichten von erbosten Menschen die ihm geschrieben haben, hat er in diesem Buch veröffentlicht.
    Beim Lesen dieser Nachrichten die Hr. Kazim bekam, bekam ich zeitweise Gänsehaut bzw. musste ich etwas schmunzeln. Gänsehaut bekam ich, wenn ich die Nachrichten von Menschen las die blindwütig in die Tasten hauten und ihrer Dummheit freien lauf ließen. Schmunzeln musste ich wenn sie als Antwort getrollt wurden und es ihnen schlagartig die "Tastatur verschlug". Die Art und Weise wie er auf diese Nachrichten antwortete fand ich zeitweise provokant und auch wieder passend. Auch dass er sich die Zeit nahm und nicht nur zwei Zeiler schrieb, sondern sich wirklich Gedanken machte wie und was er antwortete beeindruckte mich. 

    Ich kann dieses Buch jenen Menschen empfehlen denen es nicht egal ist wie man mit "Fremden" umgeht. Überlegt und liberal auf Hass und Vorurteile antwortet bzw. diskutiert. Auch ist es ein Buch wo man sich selbst reflegtieren kann. Wie fremdenfeindlich bin ich? Kenne ich meine eigene Religion (wenn man einer Religion angehört)? In welcher Gesellschaft möchte ich leben bzw. was kann ich tun um sie gut zu herhalten?

  9. Cover des Buches Provokateure (ISBN: 9783257243598)
    Martin Walker

    Provokateure

     (60)
    Aktuelle Rezension von: vicky

    Beim 7. Band der Reihe Bruno, Chef de Police, gings von Anfang an in die Vollen. Ein brutaler Mord an einem Undercoveragenten, der in einer Moschee ermittelt hat, ein Angriff auf Bruno und ein autistischer junger Mann, der Jahre als verschollen galt und sich nun hilfesuchend an französische Soldaten in Afghanistan gewand hat, um wieder nach Hause, nach Saint-Denis, kommen zu können...

    Vom Beginn an ist Druck in dem Fall und auch als Leser rechnet man permantent mit einer Eskalation. Trotzdem schafft es der Autor, besonders im zweiten Teil des Buches, die Geschehnisse in Saint-Denis nicht zu vernachlässigen. So gibt es zwar weniger französische Küche, aber zum Beispiel Neuigkeiten zu der Ärztin Fabiola.

    Insgesamt hat mir der Band auch wieder sehr gut gefallen, auch wenn er anders war und weniger von der gemütlichen Urlaubslektüre hatte. Dafür war das Thema umso aktueller und sehr interessant beleuchtet.

  10. Cover des Buches Profiling Murder – Fall 10 (ISBN: 9783732589333)
    Dania Dicken

    Profiling Murder – Fall 10

     (13)
    Aktuelle Rezension von: Lesewunder

    Mittlerweile haben Laurie und ihr Freund und Partner Jake den Ruf, die Ermittler für besonders grausame Mordfälle zu sein. Als eine Leiche gefunden wird, deren Auffindesituation an einen wenige Tage zurückliegenden Fall erinnert, werden die beiden sofort informiert. Der Verdacht auf einen Serienmörder erhärtet sich. Die Tötungsart erinnert an rituelles Schächten. Mordet der Täter aus Hass auf alles Fremdes oder ist er ein religiöser Fanatiker ?

    Dieses Mal stellt die Autorin die Person des Täters und seine Motivation in den Vordergrund. Da es keine persönliche Beziehung zwischen Opfer und Täter gibt, sind Laurie und Jake auf Vermutungen und Zeugen angewiesen. Die Hinweise verdichten sich. Am Ende stellt sich die Frage, ob die Taten nicht hätten verhindert werden können, wenn das Umfeld des Täters nicht früher auf Warnsignale reagiert hätte. So stellt sich die Frage nach Schuld nicht nur in Bezug auf den Täter.

    Wieder eine spannende, lesenswerte und zum Nachdenken anregende Folge rund um Laurie und Jake.

  11. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783596522682)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.993)
    Aktuelle Rezension von: Simo_Na

    Eine schöne Geschichte über Freundschaft und Vergebung,
    Ich habe versucht Amir zu verstehen, leider auch nach der irgendwie gezwungenen Rückkehr ist er mir nicht sympathisch gewesen, im Gegenteil zu Hassan, der zeigt was wahre Freundschaft bedeutet, gibt alles ohne nichts zu erwarten...ich weine wieder.

     Lesen, es lohnt sich wirklich

  12. Cover des Buches Noch einmal meine Mutter sehen (ISBN: 9783453869356)
    Zana Muhsen

    Noch einmal meine Mutter sehen

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Louie

    Cover

    Ich habe die Weltbild-Ausgabe, welche in Pastelltönen gehalten ist. Darauf ist eine junge Frau zu sehen. Das Cover ist meiner Meinung nach sehr ansprechend und war deshalb auch ein Kaufgrund für mich.

    Handlung

    Wir begleiten die junge Zana und ihre kleine Schwester Nadja, die in England aufgewachsen sind. Ihr Vater hat eine Reise in den Jemen, sein Heimatland, für die beiden organisiert. Die Mädchen sind natürlich sehr aufgeregt, jedoch währt diese Freude nicht lange. Es stellt sich bald heraus, dass alles anders ist als angenommen. Die beiden wurden zwangsverheiratet und müssen nun im Jemen in Unterdrückung unter schwerster Arbeit leben. Doch sie geben nicht auf und kämpfen für eine Rückkehr nach England.

    Meinung

    Unvorstellbar, was diese beiden Mädchen in so einem jungen Alter durchmachen mussten. Besonders geschockt hat mich die Untätigkeit der Regierungen trotz des Medienrummels, der um die beiden entstanden ist, nachdem sich die Mutter an die Öffentlichkeit gewandt hat.

    Zanas Schilderungen waren sehr bewegend. Der Schreibstil ist gut verständlich, einfach, aber dennoch packend. Die Kapitel waren nicht zu lang, sodass das Buch gut zu lesen war. Ich mochte auch, dass jedes Kapitel eine eigene Überschrift hatte. In meiner Ausgabe war die Schrift recht groß, was für mich sehr angenehm war. 

    Fazit

    Alles in allem ein empfehlenswertes Buch, wenn man sich für Frauenschicksale interessiert. Sehr angenehm zu lesen.

  13. Cover des Buches Märchenmord (ISBN: 9783401505787)
    Krystyna Kuhn

    Märchenmord

     (139)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

     Ein interessanter Jugend-Thriller über Gina, die die Sommerferien mit ihrer Mutter in Paris verbringen muss. Als sie am ersten Abend allein im Haus bleibt, sieht sie zufällig, wie ein Mädchen im Nachbarhaus direkt vorm Fenster ermordet wird. Doch niemand glaubt ihr, da die Leiche nicht gefunden wird und so muss Gina sich selbst um den Täter kümmern, der sie gesehen hat und jetzt verfolgt. Die Story ist durchaus mal was anderes, auch wenn zugegeben nicht so viel spannendes oder unerwartetes passiert. Sie kommt aber schnell voran und so wird einem so gesehen auch nicht langweilig und man ist damit schon zufrieden. Die Charaktere sind dabei ganz in Ordnung, auch wenn sie natürlich nicht so tief ausgearbeitet sind und man gewissermaßen ja auch keine Zeit hat, sie noch krass kennenzulernen,und der Schreibstil liest sich durch seine Einfachheit ganz gut. Insgesamt eine ganz gelungene Geschichte, die aber wahrscheinlich nur für etwas jüngere Leser so richtig spannend ist.  

  14. Cover des Buches Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran (ISBN: 9783104013633)
    Eric-Emmanuel Schmitt

    Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran

     (755)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Diese Geschichte hat mir sehr gut gefallen und berührte mich sehr. Der Schreibstil gefiel mir sehr. Eine besondere Geschichte, die mir lange in Erinnerung bleiben wird. Daher eine absolute Leseempfehlung von mir und 5 Sterne. Von diesem Autoren möchte ich unbedingt noch mehr lesen. 

  15. Cover des Buches funny girl (ISBN: 9783257243161)
    Anthony McCarten

    funny girl

     (99)
    Aktuelle Rezension von: Callso
    Ein ganz nettes Buch. Eine ganz ordentliche Idee und eine brauchbare Umsetzung. So klingt es halt, wenn einem (oder besser mir) das Buch nur bedingt gepekt udn nur bedingt überzeugt hat. Die Buchtheamtik und Story ist tatsächlich ganz interessant und einzigartig, gleichwohl war dieser Roman nicht das Buch, das mich total von den Socken gehauen hat.

    Eine Muslimne, die die kleinen und großen Comedy-Bühnen erorbert. Dabei kämpft sie innenrhalb ihrer gläubigen und konservativen Familie um jedes Fitzelchen Freiheit.

    Azime, die junge Titelheldin kämpft sich durch Blind-Dates mit Heiratskandidaen, bemüht sich um erste Comedyerfolge und sucht  zugleich einen möglichen Mörder und die große Liebe. Insofern hat das Buch nicht nur leichtes Gepäck, sondern beinhaltet eine Vielzahl an Großthemen.

    Mitunter verliert somit das Buch leider an Glaubwürdigkeit, zudem waren die Witze für mich nur eher selten richtig gut und unterhaltsam.

    Drei Sterne - ein gut durchschnittliches Buch.


  16. Cover des Buches Rupien! Rupien! (ISBN: 9783462304961)
    Vikas Swarup

    Rupien! Rupien!

     (313)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Es beginnt vielversprechend, der Protagonist wird gerade gefoltert und kann nicht glauben, dass er gerade die Quizshow WER WIRD MILLIARDÄR gewonnen hat. Genauso wenig wie die Folterer, das Fernsehstudio, seine Anwältin, die ganze Welt. Da hatte mich der Autor schon und ich wollte unbedingt wissen, wie Mohammed Thomas es bloß geschafft hat, die Fragen richtig zu beantworten.

    Die Anwältin rettet ihn von der Folter, bringt ihn zu sich nach Hause und beginnt mit der Aufnahme und Mohammed erzählt seine Geschichte. Dabei wird jede Frage als ein Kapitel dargestellt, also insgesamt Fünfzehn Kapiteln, in denen er zuerst ein Teil seiner Lebensgeschichte erzählt, dann mit der Anwältin redet und anschließend das Video von der Show abspielt.

    Die ersten paar Fragen waren noch interessant zu folgen, aber mit jeder einzelnen Frage wurde ich aus der Geschichte hinausgeworfen, da die Reihenfolge der Fragen nicht mit der Reihenfolge der Geschehnisse verläuft. In einer Frage ist er ein Kind, in der nächsten ein Erwachsener, in der anderen wieder ein Kind und diesmal an einem völlig anderen Ort mit völlig anderen Menschen und in der nächste ist er wieder bei den gleichen Menschen wie in Frage zwei zusammen und das erschwert es, der Geschichte zu folgen, weil ich nicht weiß, was für eine Bedeutung die Figuren haben und ob sie wirklich eine Rolle spielen. Bei der sechsten oder siebenten Frage wurde mir das alles dann doch zu blöd und ich habe mich dazu entschieden, das Buch abzubrechen.

    Die Figur selbst ist wirklich sympathisch, ich habe ihn gleich zu lieben gelernt, ihn gemocht, ihm das Beste gewünscht und ich war froh darüber, dass er die Show gewonnen hat und sicherlich glücklich wird. Der Stil ist leicht zu lesen, es ist simpel gehalten, aber authentisch und gut. Aber das Zickzackmuster des roten Fadens hat den Lesespaß ruiniert und den Spannungsbogen mehrmals so hart durchbrochen, dass es mir schlussendlich egal wurde, wie er die Antworten auf die Fragen wissen konnte.

  17. Cover des Buches Tante Semra im Leberkäseland (ISBN: 9783596181230)
    Lale Akgün

    Tante Semra im Leberkäseland

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Lale Akgün hat die Geschichten ihrer türkisch-deutschen Familie niedergeschrieben. Mit 9 Jahren kam sie nach Deutschland und nachdem sie über 45 Jahre hier wohnte, hat sie ein Buch geschrieben. 


    Tante Semra im Leberkäseland ist ein nettes Buch, mit dem man nichts kaputt machen kann. Sehr sympathisch, unterhaltsam geschrieben. Ich hab es an einem Tag, an dem ich eh krank war gelesen und hab mich köstlich amüsiert. Es ist witzig und gut zu lesen. Der Schreibstil ist aus ihrer Sicht in Ich-Form geschrieben. 


    Allerdings wurden nur die Sachen aufgeschrieben, die krass vom „normalen“ abweichen und amüsant waren. So richtige Probleme gab es gar nicht. Es sind nur die guten Erinnerungen. Und da werden ganz schön verrückte Deutsche porträtiert, allerdings kenn ich keine, die SO sind. Es sah nach Klischees aus.


    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:

    Wenn man keine Ansprüche stellt, eh krank ist, macht man mit diesem Buch nix kaputt und hat ein paar unterhaltsame Stunden. Falls man es noch kaufen kann, finde ich aber 14,90 Euro zu viel. Mehr als 10 Euro sollte so ein Softcover mit 255 Seiten nicht kosten, finde ich. 3 bis 4 Sterne für das Buch. 


  18. Cover des Buches Zur Ehe gezwungen (ISBN: 9783426781548)
    Leila

    Zur Ehe gezwungen

     (51)
    Aktuelle Rezension von: eletroe

    Gutes Buch sehr spannend und mitreißend geschrieben

  19. Cover des Buches The Reluctant Fundamentalist (ISBN: 9783150198766)
    Mohsin Hamid

    The Reluctant Fundamentalist

     (28)
    Aktuelle Rezension von: BOBOBOBO
    Wir haben das Buch im Englischunterricht gelesen und anfangs dachte ich noch das könnte ganz gut werden. Naja, dabei hab ich mich wohl ein wenig getäuscht. Das Buch ist sehr langweilig gewesen und ich musste mich immer dazu zwingen, bis zum Ende zu kommen, es war nicht wirklich fesselnd. Zudem war das Englisch auch noch ganz schön anspruchsvoll, aber das ist ja kein Kritikpunkt an dem Buch. 
    Ich finde die Handlung an sich aber schon ganz interessant. Es geht hierbei um einen Pakistani, Changez, der nach Amerika kommt, um sich den American Dream zu erfüllen. Er ist sehr intelligent und studiert an einer Elite-Uni, danach klettert er die Karriereleiter ganz schnell herauf.
    Und dann kommt der 11.9.2001
    Und durch sein muslimisches Aussehen wird er von allen, auf der Straße und im Beruf, überall nur verurteilt.
    Dabei geht sein Leben dann ziemlich bergab, er hatte auch ein Mädchen kennengelernt, welches sich auch nach 9/11 von ihm abwendet.


    Das Thema der Diskriminierung der Moslems nach dem Terroranschlag in New York ist ein sehr wichtiges und interessantes Thema. Schade nur, dass es in diesem Buch so langweilig umgesetzt wurde.
  20. Cover des Buches Die Betty-Mahmoody-Story (ISBN: 9783404116270)
    Berndt Schulz

    Die Betty-Mahmoody-Story

     (111)
    Aktuelle Rezension von: Charles_Lee_Ray
    Ich hab das Buch mit 16 das erstemal gelesen und es hat mich so fasziniert und auch geprägt das ich es nicht vergessen kann und es immer nochmal aus dem Schrank nehme und lese.

    Die Geschichte ist einfach nur “schrecklich“ zu lesen, das so was in der heutigen Zeit so einfach möglich ist. Ich bin immer noch beeindruckt von dem Mut, Glauben und der Tatkraft dieser Frau und vor allem von ihrer aufrichtigen Liebe zu ihrer Tochter, so sollte es sein, viele Frauen haben ihre Kinder aufgegeben und zurück gelassen um sich selbst zu retten. Sie ist eine Heldin für mich und ich bekomme heute noch Tränen in den Augen, wenn ich an die Geschichte denke.
  21. Cover des Buches Falsches Blut (ISBN: 9783442382484)
    Chris Culver

    Falsches Blut

     (12)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Ash Rashid will eigentlich seinen Job wechseln, doch dann wird seine Nichte tot aufgefunden und für seine Kollegen ist der Fall schnell klar: Ungezogener Teenager auf der schiefen Bahn, Überdosis durch den durchgeknallten Freund (der zufälligerweise in seinem Abschliedsbrief alles gesteht), Kurz: Tod durch Dummheit und falsche Freunde. Der Fall wird ad akta gelegt, nur Ash zweifelt, da er seine liebenswerte Nichte einfach nicht mit diesem konstruierten Bild in Einklang bringen kann. Er beginnt selbst zu ermitteln - und bringt sich und sein Umfeld in höchste Gefahr.


    Ich muss zugeben, das Buch war eine echte SUB-Leiche... vor Jahren gekauft und dann doch nie gelesen. Jetzt habe ich dem Buch endlich eine Chance gegeben und dann tatsächlich in zwei Tagen gelesen! Ich bin begeistert vom Charakter Ash Rashid und würde gern noch mehr lesen. Der Plot war spannend, auch wenn ab ca. der Hälfte leider etwas vorhersehbar war, wohin die Sache geht... Die Auflösung des Falls war meiner Meinung nach leider etwas zu schnell und hätte ruhig noch ein Kapitel mehr vertragen, ansonsten hat mich die Geschichte super gut unterhalten und das Buch war völlig unverdienter Weise so lange ungelesen im Bücherregal.


    Spoiler!

    Das einzige, was mich am Buch schon etwas gestört hat, war die Tatsache, dass Ash auf den Befehl eines Drogenbosses handelt... das ergab für mich nicht so mega viel Sinn, da er mehrfach betont, bisher immer auf der legalen Seite des Gesetztes gearbeitet zu haben - und nun arbeitet er mit einem Kriminellen der Extraklasse zusammen? Für mich leider etwas unlogisch. Dass der "Bösewicht" eine promovierte Mikrobiologin war, fand ich einfach nur super - was für eine ausgefallene Idee!

  22. Cover des Buches Der Orientalist (ISBN: 9783941234192)
    Tom Reiss

    Der Orientalist

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Daphne1962

    Der Orientalist von Tom Reiss - Au
    f den Spuren von Essad Bey - gelesen von Dietmar Mues und Nina Hoger.

    Die Biographie Essad Beys, der 1920 als jüdischer Junge Lev Nussimbaum aus Aserbaidschan vor den Bolschewiken fliehen muss und schließlich im Berlin der Zwanziger Jahre landet. Er tritt als orientalischer Prinz auf, nennt sich Essad Bey und konvertiert zum Islam. Er steigt zum Medienstar auf, aber seinem jüdischen Schicksal entgeht er nicht.

    Nachdem der amerikanische Autor Tom Reiss den Liebesroman "Ali und Nino" von Kurban Said gelesen hatte, wollte er mehr über den Autor erfahren. Das war allerdings nicht so leicht. Deshalb führte ihn seine Reise zunächst ans Kaspische Meer, in die Hauptstadt von Aserbeidschan, nach Baku. Es war mal eine tolle und moderne Stadt. Hier lebten alle Religionen und Kulturen untereinander, ohne Probleme, wie man sie heute nur zu gut kennt.

    Nur nach und nach gelang es ihm, das Geheimnis um Essad Bey, alias Kurban Said und Lev Nussimbaum zu lüften. Jedes Detail hat der Autor recherchiert, es war schon wie ein Zwang, sein innerstes nach außen zu kehren. Immerhin ist er an die Orte gereist, hat mit Zeitzeugen gesprochen, alte Briefe gefunden. Ganz misteriös war die Mutter von Essad Bey. Sie verstarb früh, über sie wurde nicht gesprochen. Essad hat die meiste Zeit seines Lebens mit seinem Vater gemeinsam verbracht. Er hat ihn viel gelehrt. Essad Bey war eine schillernde Persönlichkeit, ein Sprachtalent und Schriftsteller. Die geschichtlichen Hintergründe sind auch sehr hörenswert, denn Essad Bey hat zu Beginn des 20. Jahrhunderts gelebt (1905-1942)

    Das Hörbuch ist auch deshalb so empfehlenswert, da es von Dietmar Mues gesprochen wurde. Auf jeden Fall werde ich mir demnächst den Liebesroman Ali und Nino vornehmen. Denn wenn man über das Leben des Autoren viel erfahren hat, dann will man auch sehen, was seine Bücher so besonders machen. Diese Biografie ist auch deshalb so besonders, da wir uns gerade in der heutigen Zeit mit unterschiedlichen Kulturen und Religionen beschäftigen. Es passt in das Zeitgeschehen heute äußerst gut hinein.  
  23. Cover des Buches Vlad (ISBN: 9781402253515)
    C. C. Humphreys

    Vlad

     (57)
    Aktuelle Rezension von: RobinBook

    Mit Vampiren habe ich, abgesehen von Roman Polanskis Film "Tanz der Vampire", nichts am Hut, auch Bella und Edward liebten an mir vorbei, aber von C. C. Humphreys war mir bereits ein Buch über eine der Gattinnen des ob seines Frauenverschleißes berühmt-berüchtigten englischen Königs Heinnrich VIII. und Mutter von Elizabeth I., Anne Boleyn, positiv in Erinnerung. Deshalb wollte ich dieses Buch hier ebenfalls lesen. Es erzählt angelehnt an das reale und historisch belegte Leben und die Taten des wahren Vlad Dracula, einstmals Fürst der Walachei, eine fiktive und sehr spannende Geschichte, die mir immerhin 4 Sterne wert ist. 

     

  24. Cover des Buches Mitternachtskinder (ISBN: 9783641261528)
    Salman Rushdie

    Mitternachtskinder

     (69)
    Aktuelle Rezension von: JacqueRoe

    Ein monumentales Werk und das nicht nur wegen seiner Seitenzahl sonder auch wegen der Zeitspanne von über 60 Jahren die es umfasst. Definitiv ein nicht ganz einfach zu lesendes Werk, in das viele Daten, Orte, Ereignisse und Namen hineingewebt sind, von denen ich noch nie gehört habe. Also sicher ein wissenserweiterndes Buch, doch sicher kein klassischer Geschichtsroman. (Mir musste immer wieder Wikipedia aushelfen, um dem Faden besser folgen zu können.) Die Geschichte ist bei aller Einbettung in reale Geschichte der Staaten Indien, Pakistan und Bangladesh sehr phantasievoll verwoben, bisweilen verwirrend. Aufgeben kam für mich an keiner Stelle in Frage, auch wenn es die Impulse dazu durchaus gab. Ich bin froh, es durchgezogen zu haben.

    Was bleibt ... ein Blick in ein fernes, fremdes Land, der bei mir kein Fernweh weckt. Diese fremde, so andere Welt, bleibt mir fern und fremd; sie darf es bleiben. Für mich kein Grund demnächst einen Flug nach Indien zu buchen, aber sehr wohl eine Erweiterung meines Horizonts. Dabei erzeugt das Buch extrem wenige Bilder in meinem Kopf, doch nicht, weil die Beschreibungen nicht tief und bunt wären, sondern weil in meinem Kopf die passenden Vorlagen fehlen. Ich bleibe ein wenig peinlich berührt zurück über mein Unwissen über diesen Teil der Welt und mit einer kleinen Neugier auf den Geschmack von indischen Pickles. 

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