Bücher mit dem Tag "mordopfer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mordopfer" gekennzeichnet haben.

90 Bücher

  1. Cover des Buches Kalte Asche (ISBN: 9783499241956)
    Simon Beckett

    Kalte Asche

     (3.428)
    Aktuelle Rezension von: Linda19_7

    David Hunter wird auf die kleine Insel Runa gerufen als dort eine mysteriöse Brandleiche gefunden wird. Er soll herausfinden ob die Frau ermordet wurde, oder ob es ein Unfall war. Hunter kommt schnell auf die Antwort: Es war klarer Mord. Als er Hilfe holen will zieht ein Sturm auf, der die Insel von der Außenwelt abschneidet. Da geschieht ein weiterer Mord…

    Der zweite Teil der David Hunter Reihe kann auch unabhängig vom ersten Band gelesen werden ohne zu spoilern oder den Anschluss zu verpassen. Der Schreibstil ist flüssig und lässt sich wie im Flug lesen. Die düstere Stimmung der kleinen einsamen Insel, auf der man sich kennt und unter der sich nun ein Mörder befindet, lässt einen fast ein bisschen gruseln. Außerdem sind die medizinischen Fakten echt interessant. Da die Umgebung gleichzeitig den Täterkreis eingrenzt, fiebert man richtig mit und versucht herauszufinden wer der Mörder ist (Am Ende lag ich tatsächlich richtig😉). Wenn man denkt das Rätsel wurde aufgedeckt, wird immer nochmal eins draufgesetzt. Manchen mag das vielleicht ein wenig zu viel sein, ich mag das allerdings sehr gerne. So wird für mich ausreichend Spannung aufrechterhalten.

    Trotz dass ich absolut kein Krimi-Fan bin konnte mich das Buch wirklich überzeugen. Ich werde mir die anderen Teile definitiv auch mal anschauen.

  2. Cover des Buches Totenkünstler (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 4) (ISBN: 9783548285399)
    Chris Carter

    Totenkünstler (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 4)

     (731)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    In „Totenkünstler“ ermittelt Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia in einem Fall, der sie in ihre eigenen Reihen führt. Das Buch wurde von dem US-amerikanischen Autor Chris Carter geschrieben und ist 2013 als eBook und Taschenbuch im Ullstein Taschenbuch Verlag (Ullstein Buchverlage) erschienen. „Totenkünstler“ ist der vierte Band der „Hunter und Garcia“ Reihe.

    Ich liebe den deutschen Buchtitel, weil er auf eine makabre Art komisch ist. Wer auch immer dafür verantwortlich war, hat damit definitiv meinen Humor getroffen. Im Gegensatz zum Vorgängerband passt die deutsche Variante tatsächlich zum Inhalt des Buches und ist somit ein guter Ersatz für den englischen Originaltitel. Der lautet „The Death Sculptor“. Man könnte also vermuten, dass der Verlag den Originaltitel frei übersetzt hat.

    Die Beschreibung des Kriminalfalls ist gewohnt detailliert und damit alles andere als harmlos. Meiner Meinung nach hat Chris Carter ein Händchen für unvorstellbar grausame Szenen, die mir als Leserin Gänsehaut bereiten. Er gewährt seinen Lesern einen Blick in menschliche Abgründe, der mir ganz besonders in diesem Buch, den Atmen geraubt hat. Definitiv keine Reihe für zartbesaitete Leser.

    Detectiv Robert Hunter und sein Partner Detectiv Carlos Garcia sind immer wieder ein wundervolles Ermittler-Duo. Irgendwie bin ich mittlerweile süchtig nach den beiden. Ihre Art zu ermitteln ist herrlich erfrischend, weil sie alles andere als langweilig ist. Vielmehr sind die zwei in regelmäßigen Abständen für eine Überraschung gut, was der Geschichte in meinen Augen das Gewisse Etwas verleiht. Auch in Band vier waren mir Hunter und Garcia innerhalb weniger Seiten sympathisch.

    Bei einem Thriller lege ich keinen gesteigerten Wert auf einen Kriminalfall, der bis ins kleinste Detail realistisch ist. Sicher völlig an den Haaren herbeigezogen sollte er auch nicht sein. Ich liebe ein gutes Mittelmaß, das mir die Möglichkeit gibt, mitzuraten wer der Täter ist. Chris Carter bietet mir mit seinem Buch genau das. „Totenkünstler“ ist ein Thriller, in dem ein psychopathischer Serienkiller sein Unwesen treibt. Das Verhalten des Täters fand ich sogar glaubwürdig.

    Mein einziger Kritikpunkt ist eine Szene, in der der Leser einen angeblichen Hinweis auf den Täter bekommt. Dieser Hinweis hat aber rein gar nichts mit dem Kriminalfall zu tun. Ich kann mir vorstellen, dass dieser Hinweis den Leser auf eine falsche Spur führen soll. Bei mir hat er nur für Verwirrung gesorgt und am Ende wird das Ganze noch nicht Mal schlüssig aufgeklärt.

    Die deutsche Übersetzung von Chris Carters Schreibstil ließ gewohnt flüssig lesen und die Wortwahl hat wie immer perfekt zum Genre gepasst. Das Buch wird aus unterschiedlichen Sichten erzählt. Die Geschichte wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Chris Carter ist immer wieder ein spannender Hochgenuss.

  3. Cover des Buches Die Chirurgin (ISBN: 9783442360673)
    Tess Gerritsen

    Die Chirurgin

     (1.969)
    Aktuelle Rezension von: MartinaBernsdorf

    Ich muss zugeben, dass ich bei Tess Gerrritsen eine Quereinsteigerin bin. D.h. wie bei so vielen spannenden Romankrimireihen bin ich mit einem späten Band eingestiegen und habe sozusagen Blut geleckt. 

    Kaum hatte ich "Der Schneeleopard" gelesen, musste ich gleich erfahren, wie dass denn mit Rizzoli und Isles so losging.

    Der erste Roman der Reihe hat mich nicht enttäuscht, auch wenn Isles in diesem Werk noch gar nicht vorkommt und auch Rizzoli sozusagen nur die zweite Geige spielt. 

    Im ersten Roman kommt sie mir noch ein bisschen wie eine stark präsente Nebenfigur vor, der Hauptteil der Handlung liegt auf Catherine Cordell und Thomas Moore. 

    Gerade Catherine war eine extrem spannende Figur, eine so gebrochene Frau, die dennoch (oder auch deshalb) ungheuer stark ist.

    Rizzoli ist in diesem ersten Roman noch eine Figur, mit der ich nur zögerlich warm wurde. Sie ist ziemlich biestig und hat viele Kanten und Ecken, aber das gefällt mir auch sehr gut. Eine Serienheldin, die mir nicht grundsätzlich sympathisch war, aber sich doch nach und nach in mein Herz schlich.

    Tess Gerrittsens Romane sind sehr gut recherchiert, mitreißend und psychologisch durchdacht. Ich kann die ganze Reihe nur wärmstens empfehlen.


  4. Cover des Buches Leichenblässe (ISBN: 9783499248597)
    Simon Beckett

    Leichenblässe

     (2.523)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Das dritte Buch mit Pathologen Dr. David Hunter ist eine gelungene und spannende Fortsetzung. Sehr interessant fand ich die Erwähnung und Beschreibung der sogenannten Body Farm in Tenessee, die es in den USA gibt. Im Verlauf des Buches beweist er sein fachliches Können und seinen untrüglichen Instinkt. S.B. hat es wieder einmal geschafft, die Spannung bis zur letzten Seite perfekt aufrechtzuerhalten und lässt den Leser bis zum Schluss bei der Aufdeckung des Falls mit fiebern. Auch die Vielzahl an Fachinformationen ist sehr interessant.

    Fazit:
    Das ganze Buch ist spannend bis zum Schluss!

  5. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich dazu das Buch lesen, denn Bücher bringen ja meist mehr Informationen und Stimmungen mit rein, die kein Film schafft... aber... die ekelhafte, widerliche Grundstimmung, die man sofort spürt (ob Film oder Buch), wurde von Autoren perfekt dargestellt. Ich musste mich regelrecht überwinden, weiter dieses Buch zu lesen. Stimmungstechnisch war das Buch gut... aber mehr auch nicht. Stellenweise überflog ich die Seiten, weil es vor langweiligen Passagen gefüllt war. Die wiederrum aber dennoch diese eklige Grundstimmung hatten.... kein Buch, was ich empfehlen möchte. Es war leider überhaupt nicht meins

  6. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.082)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    FBI Agentin Smoky Barrett wird aus ihrem Urlaub gerissen und zu einem Tatort gerufen. Im inneren des Blutgetränkten Hauses sitzt ein 16 Jähriges Mädchen neben zwei entstellten Leichen, welches nur mit Smoky reden möchte. Mithilfe ihres Ermittlungsteams nimmt sie sich den Fall an und kommt schnell hinter ein grauenhaftes Geheimnis. 

    Auch im zweiten Band der Smoky Barrett Reihe wird der Leser durch einen flüssigen Schreibstil und kurzen, prägnanten Sätzen direkt in die Geschichte gezogen. Diesmal liegt der Fokus auf dem Opfer und somit auf dem Fall und weniger auf den Geschichten der Nebencharaktere, was mir viel besser gefallen hat. Sehr große Teile des Buches sind in Form eines Tagebuches geschrieben und zwar aus Sicht des Opfers, wodurch die Taten noch brutaler, detaillierter und emotionaler beschrieben wurden. An einigen Stellen musste ich echt erstmal durchatmen und sacken lassen, was ich eigentlich gerade gelesen habe. Die Auflösung war für meinen Geschmack etwas unspektakulär aber auf keinen Fall schlecht und für mich auch unvorhersehbar, was natürlich gut ist. 

    Alles in allem ist „der Todeskünstler“ ein wahnsinnig gut gelungener Thriller, welcher mich besonders durch die Tagebucheinträge begeistern konnte. Dadurch hat das Buch eine ganz andere emotionale Tiefe bekommen, welche die Geschichte noch schrecklicher gemacht hat. Eine absolute Leseempfehlung!

  7. Cover des Buches Die dunkle Seite des Mondes (ISBN: 9783257233018)
    Martin Suter

    Die dunkle Seite des Mondes

     (683)
    Aktuelle Rezension von: Raven

    Das Werk "Die dunkle Seite des Mondes" von Martin Suter ist als gebundene Ausgabe und Softcover, sowie Ebook und Hörbuch über Diogenesverlag erschienen. Das Buch umfasst 320 Seiten. Das Buch wurde auch verfilmt.

    Urs Blank, ein Mann mittleren Alters der fest im Leben steht lernt eine Frau kennen, die ihn zu einer Drogenerfahrung ermutigt. Das wird der Pilztrip seines Lebens und des Lesers, denn danach ist nichts mehr wie es vorher war. Wer einen literarischen Drogentrip erleben möchte, ist bei Suter genau richtig. Sein Schreibstil ist flüssig und spannend und trotzdem wortgewandt. Er behält eine unverkennbare Linie bei mit nachvollziehbaren Handlungsabläufen. Die Geschichte ist im Ganzen leicht tiefgehend, hauptsächlich skurril und interessant.

    Fazit: Spannende, schräge Drogentripliteratur. Leseempfehlung!

  8. Cover des Buches Mord im Orientexpress (ISBN: 9783455001914)
    Agatha Christie

    Mord im Orientexpress

     (789)
    Aktuelle Rezension von: lovelylarki

    ... Diese Frage habe ich mir beim Lesen die ganze Zeit gestellt.
    Auf die Auflösung wäre ich von allein vermutlich nie gekommen, aber eins kann ich verraten: Poirot löst das Rätsel um den Mörder im Zug auf geniale Weise!

    Obwohl das Buch nun fast 100 Jahre alt ist, lässt es sich gut lesen. Agatha Christie schreibt nicht viel um den heißen Brei herum, sondern kommt direkt zur Sache, sodass die Handlung durchgehend spannend bleibt. Zwar hatte ich ein paar Schwierigkeiten, die Namen auseinanderzuhalten, doch durch die Aussagen und Beschreibungen der Figuren konnte ich sie zuordnen. Die Befragungen fand ich total interessant. Am Ende kommt es immer auf die Details an, die den Detektiven Poirot auf die richtige Spur bringen.

    Es war mein erstes Buch von A. Christie und ich habe mir direkt ein weiteres Werk besorgt.


  9. Cover des Buches Das Hexenmädchen (ISBN: 9783442484287)
    Max Bentow

    Das Hexenmädchen

     (272)
    Aktuelle Rezension von: ladyinblack

    Ich bin immer wieder fasziniert was man alles für Ideen für ein Buch haben kann.

    Etwas undurchsichtig am Anfang, dann aber wieder sehr spannend

  10. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.708)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an den Inhalt gebunden. 

    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben, der Schreibstil führt leicht durch den Inhalt hindurch und packt einen in den überraschendsten Momenten. Die beiden Protagonisten sind tiefgründig charakterisiert und überraschen einen immer wieder aufs Neue. 

    Generell ist es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, da es relativ kurze Kapitel hat und man auch sofort wieder in der Geschichte drin ist. 

    Die Gesellschaftskritik, die in dem Buch geübt wird, ist wichtig und wird trotzdem ohne den mahnenden Zeigefinger herübergebracht. So wird das Buch angenehmer beim Lesen, auch wenn es um wichtige Themen geht. 

  11. Cover des Buches Eisige Umarmung (ISBN: 9783802581991)
    Nalini Singh

    Eisige Umarmung

     (513)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Brenna kämpft mit Alpträumen und den psychischen Folgen von ihrer Misshandlung und Entführung. Sie ist eine Werwölfin und sehnt sich nach Berührung und nähe, v.a. durch den abtrünnigen Medialen, dieser lehnt aber jegliche Berührung ab, bis Brennas Leben erneut bedroht wird...

    Ich schwanke zwischen die Geschichte hat etwas und ich tu mir das nicht über 20 Bände an (wobei ca17 davon im Regal stehen...) 

    Die Hintergrundstory hat definitiv potential, es geht um die Reviere und die Rudel/Gruppen von verschiedenen Gestaltwandler, dazwischen noch eine gruppe Mediale die alles an sich reissen möchten... Hört sich spannend an und wird von der Autorin jeweils auch gut in die Storys eingebaut. 

    Mit was ich aber mühe hatte, war zum einen die Protagonisten in diesem Band, es war einfach nur anstrengend und unglaubwürdig wie sie sich annähern und zueinanderfinden... und zum andern die ewigen Wiederholungen die die Autorin macht... Judd ist eine spezielle Art von Medialen und verfügt über Fähigkeiten sich schnell zu heilen, dies wird bei jedem Angriff erwähnt und es gibt einige davon... Ab dem 5 Mal dachte ich mir ja ich habe es begriffen... 

    Ich weiss nicht ob ich mit der Geschichte weitermache, den ich komme irgendwie nicht über die 3 Sterne hinaus, was dafür spricht das den Büchern etwas fehlt...

  12. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453504080)
    Stephen King

    Es

     (2.290)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Handlungsstränge springen zwischen den Jahren 1957/1958 und 1985 hin und her. Teilweise werden Ausflüge in eine noch entferntere Vergangenheit unternommen. Alles bleibt jedoch sehr übersichtlich, es fällt nicht schwer zu folgen.
    Bleibt noch zu sagen was den Kern des Ganzen ausmacht. Eine Schar von Kindern stellt sich im ewigen Kampf zwischen Gut und Böse einem namenlosen Grauen entgegen, das seit Ewigkeiten ihre Heimatstadt unsicher macht. Niemand scheint etwas zu unternehmen. Bis eine fremde Macht die grenzenlose Fantasie und Wagemut des kindlichen Geistes einzusetzen weiß und den Showdown einleitet...

  13. Cover des Buches Totenleuchten (ISBN: 9783462046939)
    Klara Nordin

    Totenleuchten

     (92)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Jokkmokk liegt direkt am Polarkreis und ist der Ort an dem dieser Krimi spielt. Es ist Februar, meist unkel und bitterkalt ----- und es ist  der samische Wintermarkt.
    Da wird der junge Lucas, gerade mal 19 Jahre alt an seinem Geburtstag ermordet.
    Der junge Mann wurde abgeschlachtet, wie ein Rentier.....
    Der erste Fall für die neue Ermittlerin Linda Lundin, die gerade ihren Dienst als Hauptkommissarin hoch im Norden angetreten hat......
    Wer hat den allseits beliebten Jungen ermordet? Linda und ihre in Jokkmokk heimischen Kollegen Bengt und Margareta nehmen die Ermittlungen auf.
    Sie treffen auf kuriose Menschen, viele Geheimnisse und samische Geschichten.
    Werden sie den Fall lösen?
    Fazit und Meinung:
    mal was anderes, ein Krimi der am nördlichen Polarkreis spielt, bei bitterer Kälte, Dunkelheit und viel Schnee.
    Mir  hat er gut gefallen und ich habe mich gut unterhalten gefühlt und war mittendrin im Geschehen. Meist spannend mir vielen Infos zu den Samen und authentischen und glaubwürdigen Ermittlern.
    Klara Nordin hat einen spannenden un interessanten Krimi geschrieben und ich freue mich schon auf den nächsten Fall der sympathischen Ermittler.
    Von mir gibt es gute 4 Sterne für dieses Buch.
  14. Cover des Buches Wildeule (ISBN: 9783548612591)
    Annette Wieners

    Wildeule

     (100)
    Aktuelle Rezension von: witchqueen

    Darum geht es:

    Gesine Cordes war früher mal bei der Polizei. Bis sie ein schlimmer Schicksalsschlag völlig aus der Bahn warf. Ihr kleiner Sohn ist an einer Vergiftung gestorben. Danach ging es stetig bergab mit ihr. So arg, dass sie ihren Job bei der Polizei, ihre sozialen Kontakte und ihre Wohnung verlor. Nun wohnt sie bei Bauer Josef am Rand einer Wiese in einem Wohnwagen und arbeitet als Friedhofsgärtnerin. Sie liebt ihren Job. Doch bei einer Beerdigung geht gründlich etwas schief. Gesine fällt auf, dass der Sarg nicht richtig geschlossen ist und bei genauerem Hinsehen stellt sie fest, dass statt Madeleine Jablin der Bestatter, der die Beerdigung ausrichten sollte, in dem Sarg liegt. Erstochen. Schnell fällt der Verdacht auf Gesines besten Freund, Hannes van Deest, ebenfalls Bestatter. Gesine glaubt nicht, dass Hannes van Deest etwas mit dem Mord zu tun hat. Anders als die Polizei. Denn alle Beweise sprechen gegen ihn. Als er dann auch noch verschwindet, glaubt die Kommissarin sich in ihrer Annahme bestätigt, dass Hannes der Mörder ist. Gesine versucht verzweifelt, ihrem Freund zu helfen. Doch je länger Hannes verschwunden ist und je mehr Beweise auftauchen, je enger zieht sich die Schlinge um Hannes‘ Hals zu. Und je mehr Zweifel regen sich in Gesine. Wird es Gesine gelingen, Hannes Unschuld zu beweisen?

     

    Meine Meinung:
    „Wildeule“ ist der dritte Band um die Friedhofsgärtnerin Gesine Cordes. Man kann dieses Buch aber durchaus auch als Einzelband lesen. Ich kenne die beiden Vorgängerbände nicht und hatte keinerlei Probleme in die Geschichte reinzukommen oder sie zu verstehen. Vorkenntnisse aus der Vorgängerbänden sind also nicht erforderlich.

    Sämtliche Personen, Landschaften, Begebenheiten … ja sogar das Wetter werden hier sehr ausführlich beschrieben. Manchmal ZU ausführlich, so dass es manchmal etwas langatmig wurde. Da wäre weniger manchmal mehr gewesen. Nichts desto trotz ist die Geschichte spannend, wenn auch manchmal etwas übertrieben, was die Handlungen der Erwachsenen angeht.

    Der Schreibstil ist leicht und flüssig. Es lässt sich angenehm lesen und man kommt zügig voran. Das 349 Seiten lange Buch ist in 30 Kapitel unterteilt. So kann man es sowohl in einem Rutsch aber auch sehr gut in mehreren Abschnitten lesen.
    Am Ende mancher Abschnitte findet sich eine kurze Beschreibung einiger Giftpflanzen, die in einem kurzen Nebensatz des vorherigen Artikels erwähnt werden (Auszüge aus dem Notizbuch, das Gesine Cordes seit dem Tod ihres Sohnes führt). Dieses tut aber rein gar nichts für die Geschichte und hat auch nichts mit dem Fall zu tun. Diese „Lückenfüller“ habe ich dann einfach ausgelassen.
    Auch Cover und Titel des Buches haben nicht wirklich etwas mit der Geschichte zu tun. Eulen werden nur zwei- oder dreimal im Baum auf dem Friedhof sitzend erwähnt. Auf dem Cover sieht man hauptsächlich ein grünes Feld (oder Rasen), wobei die Geschichte hauptsächlich auf dem Friedhof/Bestattungsinstituten spielt. Das passt nicht richtig.

    Mein Fazit:
     Ein Krimi mit Schwächen. Das wird definitiv nicht mein Lieblingsbuch. Ich vergebe hier lediglich 3 Sterne.

  15. Cover des Buches Der Fall Collini - Filmausgabe (ISBN: 9783442718665)
    Ferdinand von Schirach

    Der Fall Collini - Filmausgabe

     (490)
    Aktuelle Rezension von: Kiri1998

    Ein wirklich tolles Buch ! 

  16. Cover des Buches Kind 44 (ISBN: 9783442481859)
    Tom Rob Smith

    Kind 44

     (755)
    Aktuelle Rezension von: VeroniKi

    Kurz zuvor hatte ich einen anderen Roman gelesen, der zur Zeit des Stalinismus’ spielt. Mit “Kind 44” traf mich diese beklemmende Zeit erneut, die ständige Angst davor, etwas falsches zu sagen, nur, damit einen die Nachbarn, Freunde oder gar Partner nicht denunzieren und in den “Gulag” bringen. Ich bin nun sehr geschafft und hoffe, dass sich so eine Zeit nie wiederholen wird.

    Zum Kriminalfall

    Ein typischer Fall ist das nicht, den Leo bearbeitet. Schließlich arbeitet er bei der Miliz und seine Aufgabe ist es nicht, den Mörder der zahlreichen Kinder aufzuspüren. Ganz im Gegenteil. Mit den Nachforschungen gefährdet er nicht nur sein eigenes Leben sondern auch das seiner Frau Raisa und seiner Eltern. Aus diesem Grund finden alle Ermittlungen im Verborgenen statt. Es ist spannend und ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen.

    Die Charaktere 

    Leo ist zwar Mitglied der MGB und man weiß, dass er schuldig ist am Tod vieler Unschuldiger, dennoch erkennt man recht schnell, dass er zwischen Gut und Böse unterscheiden kann. Bei seiner Frau Raisa weiß man lange nicht, wie sie zu ihm steht und generell, wie sie zum Staat und seinen Machenschaften steht. Ich mag sie beide irgendwie und man fiebert mit, dass sie unbeschadet aus diesem Albtraum wieder aufwachen werden und alles gut endet…

    Fazit

    Teilweise war mir der Thriller zu brutal, der Kriminalfall ist übel und die Spionage des Staates macht einen fertig. Ich denke, dass es die Zeit in der Sowjetunion gut wieder spiegelt, weshalb mich das Buch stärker mitgenommen hat, als es ein “normaler” aus der Fantasie heraus entstandener Thriller tun würde. Ich kann mir gut vorstellen die weiteren Romane von Tom Rob Smith zu lesen um zu erfahren, wie es mit *Achtung Spoiler* Leo und seinem Morddezernat weiter gehen wird.


  17. Cover des Buches Schach mit toter Dame (ISBN: 9783770021253)
    Lotte Minck

    Schach mit toter Dame

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Loretta Luchs und ihr Hang tote Menschen zu finden und deren Ermordung aufzuklären reißt nicht ab. Dabei kann die Ruhrpottlerin nun wirklich nichts dafür, zumal sie diesmal nur den Diebstahl von Wertsachen in einem Altenheim aufdecken wollte. Doch es kam natürlich ganz anders als gedacht und offenbarte dabei ungeahnte Abgründe.

    Wer allerdings hofft, mittlerweile einfach in die Reihe starten zu können, den muss ich leider enttäuschen, da es einfach zu viele Anspielungen auf vorherige Bände gibt und auch Charaktere aus Vorgängern oftmals eine große Rolle spielen. Wer es trotzdem einmal versuchen möchte, darf dies sehr gerne machen. Ob er aber denselben Lesespaß haben wird wie ich, ist eine andere Frage.

    Nach der kleinen Vorwarnung, kann es jetzt endlich mit den schönen Sachen des Buches weitergehen, denn davon gab es reichlich. Zuallererst wäre da natürlich wieder das wunderschöne Cover von Ommo Wille. Ihn und seine Illustrationen schätzte ich immer sehr, da es sowohl auf der Vorderseite, als auch auf der Rückseite immer etwas zu entdecken gibt. Wie eben hier, wo auf der Rückseite eben 2 Kaninchen fröhlich im Dunkeln rammeln. Ein bisschen Spaß muss eben auch sein.

    Wenn wir schon bei Spaß sind, kann ich auch gleich zur Story kommen, welche diesmal wieder den Humor hatte, den ich im Vorgänger schmerzlich vermisste. Herrliche Sprüche und Bezeichnungen wie Heiopei waren wieder allgegenwärtig und sorgten dafür das ausreichend Ruhrpott-Charme anwesend war. Doch da wir es ja hier auch wieder mit einer Krimödie zutun hatte, fehlte es natürlich auch nicht an kriminellen Energien. Denn wie oben bereits beschrieben ging es diesmal um Diebstahl und natürlich auch Mord.

    Auch das Thema Seniorenheim und natürlich die Sache mit dem Alter war ein großes Thema, welches ich wohl noch nie so schön präsentiert bekommen habe. Hier gab es eben ältere Personen die ihre Handys beherrschten, genau wie es welche gab, die sich gegen alles auflehnten, was sie eben nicht kannten. Das Stichwort war hier wirklich „Diversität“, denn egal, ob bei den älteren Herrschaften, dem Pflegepersonal oder auch bei Loretta und ihren Freunden, die Meinungen und Fähigkeiten aller Personen waren enorm unterschiedlich. Ich liebe das sehr, zumal eben auch sehr negativ behaftete Eigenschaften behandelt werden.

    Von daher war ich diesmal wieder sehr happy, auch wenn ich mich noch immer an Lorettas neue Partnerschaft gewöhnen muss und mich immer ein wenig über sie ärgere, wenn sie gefährliche Alleingänge macht. Zudem würde ich gerne sie gerne wieder öfter im Callcenter sehen, denn das ließ sie diesmal ganz schön schleifen.

    Die Zahl 13 steht ja eigentlich eher für das Unglück, aber wer den 13. Band mit Loretta Luchs liest, dürfte eigentlich nichts anderes als pure Freude empfinden. Ihr neuster Fall war nicht nur urkomisch, sondern bot neben viel Spannung, auch ernstere Themen, die man wirklich gut verpackt hatte. Allerdings finde ich die Fälle langsam etwas zu gefährlich für Hornbrillen-Girl.

  18. Cover des Buches Kühn hat zu tun (ISBN: 9783499266829)
    Jan Weiler

    Kühn hat zu tun

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Taschenbuch: 320 Seiten

    Verlag: Rowohlt Taschenbuch (21. Mai 2016)

    ISBN-13: 978-3499266829

    Preis: 11,00 €


    Spannender Krimi und mehr


    Inhalt:

    Kriminalhauptkommissar Martin Kühn, verheiratet mit Susanne, zwei Kinder, stolzer Besitzer eines Eigenheims, schwirrt der Kopf. In seiner Wohnsiedlung geht es drunter und drüber. Irgendwas stimmt mit dem Baugrund nicht, Neonazis bilden eine Bürgerwehr, ein kleines Mädchen ist verschwunden und hinter Kühns Garten liegt eine Leiche, aufs Übelste zugerichtet. 


    Meine Meinung:

    Dies ist der Auftaktband der Reihe um den Münchner Polizisten Martin Kühn. Er hat mir in seiner Vielseitigkeit ausgesprochen gut gefallen. Dicht an der Seite des sympathischen, aber auch ein bisschen verschrobenen Protagonisten erleben wir einige turbulente Tage mit polizeilichen Ermittlungen, aber auch einigen privaten Problemen, wobei sich alles irgendwie vermischt. 


    Besonders Kühns innere Monologe vermögen zu fesseln und bringen auch die Ermittlungen voran.  Was den Täter angeht, hatte ich zwar schon früh den richtigen Riecher, doch was genau dahintersteckt, hat mich letztendlich doch sehr überrascht und fasziniert.


    Von mir gibt es eine unbedingte Leseempfehlung für diesen tollen Kriminalroman.


    Die Reihe:

    1. Kühn hat zu tun

    2. Kühn hat Ärger

    3. Kühn hat Hunger


    ★★★★★

  19. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (741)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  20. Cover des Buches Symphonie des Todes (ISBN: 9783442363339)
    J. D. Robb

    Symphonie des Todes

     (115)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Romantic-Thriller „Symphonie des Todes“ wurde von J.D. Robb geschrieben, dahinter verbirgt sich wie man inzwischen weiß Nora Roberts. Es handelt sich hierbei um den 12 Band der Eve Dallas Reihe. Man muss die Bücher nicht in der richtigen Reihe lesen. Wer jedoch mit dem ersten Buch anfangen möchte, der sollte mit „Rendezvous mit einem Mörder“ anfangen. Nicht alle Bücher der Reihe haben mir bisher gefallen, aber dieser Roman ist wie der erste ein ganz guter Roman geworden. „Symphonie des Todes“ ist am 12.03.2007 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 528 Seiten. Die Bücher sind in der dritten Person Singular, hauptsächlich aus der Sicht von Eve Dallas, geschrieben.


    In einem Hotel, welches wie sollte es auch anders sein, Roarke, gehört, wird ein Zimmermädchen mit einem dünnen Silberdraht ermordet. Bald kommt man auf den Täter, denn bei diesem handelt es sich um den Profikiller Sylvester Yost. Diesen sucht seit Jahrzehnten Interpol, das FBI und noch so manch andere Polizeieinheit auf der ganzen Welt. Dieser Mann ist extrem teuer. Wer war also bereit für den Mord an einem Zimmermädchen Millionen zu zahlen? Und wieso ausgerechnet sie? Was wusste sie, was sie nicht wissen wollte oder war sie einfach nur zur falschen Zeit am falschen Ort? Wenn ja, wer sollte dann das Opfer sein? Ein Fall welcher für Eve nicht leicht zu lösen ist, vor allem als sich auch noch das FBI einmischt.


    Ich mag Eve, auch wenn sie keine sehr sympathische Person ist und man braucht um sich ihr zu nähern. Denn menschlich ist sie nicht wirklich, aber wer ihre Vergangenheit kennt, der kann das nur zu gut verstehen. Doch der Lieutnant ist eine sehr gute Polizistin, welche unbedingt für die Mordopfer Gerechtigkeit will.

    Auch ihr Mann der mysteriöse Roarke dem scheinbar die ganze Welt zu gehören scheint, spielt eine wichtige Rolle im Buch. Zusammen sind sie das perfekte Paar, auch wenn Eve es nicht ausstehen kann, wenn er sich in ihre Arbeit einmischt.

    Die Kollegen von der Polizei kenne und mag ich schon lange. Nur langsam geht mir die Geschichte zwischen McNab und Peabody auf die Nerven und ich hoffe, dass die Beiden langsam entweder ganz zueinander finden oder sich für immer trennen. Denn allzu lange kann ich dies nicht mehr aushalten.

    Ich fand es sehr spannend, dass man sehr schnell erfahren hat wer der Mörder ist und dieser war sehr interessant und anders als ich gedacht habe. Bis zuletzt kam ich jedoch nicht auf seine Auftraggeber, was ich sehr interessant fand, aber die Idee ist grandios und ziemlich passend.


    Ich liebe den Schreibstil von Nora Roberts schon sehr lange und lese gerne ihre Bücher. Denn diese lassen sich nicht nur flüssig lesen, sondern sie beschreibt Orte und Gegebenheiten so gut, dass man sich alles deutlich vorstellen kann und tief in die Geschichte hineingezogen wird. Der Plot war grandios, denn immer wieder kam es zu überraschenden Wendungen und man wusste gar nicht was man mit den einzelnen Puzzlestücken anfangen sollte und wie diese zusammengehören. Doch am Ende war alles ein logisches Bild. Für mich war das Buch von der ersten bis zur letzten Seite spannend und die Morde sind deutlich härter und schlimmer als in den vorherigen Bändern, dennoch können schwache Magen dies noch verkraften. Die Pausen bzw. die Liebes- und Sexszenen zwischen Eve und Roarke waren Erholung und diesmal kam es nicht so oft vor, was ich sehr klasse finde. Denn ich möchte einen Romantic-Thriller lesen und keinen Erotikroman. Obwohl es wirklich alles für ein wunderbares Buch hat und wir auch eine neue Gestalt aus Roarkes Vergangenheit kennen lernen und die Moderne, in welcher das Buch spielt, wieder neue tolle Ideen eingebracht hat, muss ich dem Buch einfach einen Stern abziehen. Das Ende ist zwar gut und logisch, aber es hat mir überhaupt nicht gefallen, vor allem die letzten fünf Seiten hätten so nicht kommen müssen.


    Dennoch empfehle ich das Buch sehr gerne weiter, dies ist endlich mal wieder ein Roman der Reihe der es fast zu einem Highlight geschafft hätte.

  21. Cover des Buches Reviver - Das Flüstern der Toten (ISBN: 9783442381104)
    Seth Patrick

    Reviver - Das Flüstern der Toten

     (20)
    Aktuelle Rezension von: DieLustamLesen

    Die Idee mit den Toten zu reden und damit Mordfälle aufzuklären fand ich so gut, dass ich das Buch unbedingt lesen wollte. “Reviver – das Flüstern der Toten” fing spannend an, die ersten 20 Seiten habe ich fix durchgelesen und war hungrig auf mehr. Eine Leiche wurde von den Toten zurückgeholt und zu seinem Ableben befragt. Das war spannend und die Gruselstimmung kam so richtig in Fahrt, als eine andere Macht durch die Leiche sprach…

    Doch dann verlor sich die Geschichte und mir wurde ausführlich erklärt, wie furchtbar das Leben als Reviver ist. Ihre Tablettensucht, ihre Übelkeit, ihre Unfähigkeit mit anderen Menschen zu interagieren, weil diese bei Berührungen einen kalten Hauch wahrnehmen, welcher höchst unangenehm ist. Was für ein schreckliches Leben unser Held hatte, welche Schicksalsschläge… *gähn*

    Auf den nächsten 50 Seiten passierte rein gar nichts, was die Handlung vorangebracht hätte. Dann die nächste Leiche. Diesmal ein Kind. Und ich dachte, jetzt geht es los… endlich!

    Fehlanzeige. Szenenwechsel, jetzt ist die Tochter dran. Auf den nächsten Seiten lasse ich mir genau erklären, warum sie welchen Akzent hat. Superspannend. NICHT! Und das bringt die Geschichte ebenfalls kein Stückchen weiter!

    Da ich mich bis zur Seite 100 gequält habe und es dann schlussendlich doch aus der Hand legen musste, kann ich hier leider keine Sterne vergeben.

  22. Cover des Buches Die fünfte Frau (ISBN: 9783423212175)
    Henning Mankell

    Die fünfte Frau

     (723)
    Aktuelle Rezension von: MelLila

    Es liest sich gut und flüssig. Es war mein erstes Buch von Henning Mankell und mein erster Wallander-Krimi.
    Die ganze Geschichte liest sich sowohl flüssig als auch schlüssig, es greift meiner Meinung nach alles gut ineinander und man erhält auch ein Bild des Menschen und nicht nur des Ermittlers Wallander.
    Ich würde durchaus auch noch andere Krimis aus dieser Reihe lesen, obwohl ich sonst kein Krimi-Fan bin, aber ich werde auch nicht aktiv danach suchen.

  23. Cover des Buches Phantom (ISBN: 9783442461035)
    Patricia Cornwell

    Phantom

     (143)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Ich war dadurch, das ich die Reihenfolge der Bände vertauscht hatte, gespoilert worden, aber der Roman hat mir dennoch gut gefallen. Der Spannungsbogen hat mich überrascht und wirklich bis zum Ende durchgehalten (trotz Spoiler), allerdings hat mich der Fall an sich nicht besonders gefesselt und die Personen sind diesmal oberflächlicher behandelt worden als sonst, was ich schade fand.
  24. Cover des Buches American Psycho (ISBN: 9783942656412)
    Bret Easton Ellis

    American Psycho

     (406)
    Aktuelle Rezension von: Pappbecher
      • Title: American Psycho
      • Author(s): Bret Easton Ellis
      • Publisher: Picador Classic
      • ISBN: 9781447277705 
      • Edition: paperback
      • Publication date: 01/07/2020


    Content:

    "Patrick Bateman is twenty-six and he works on Wall Street, he is handsome, sophisticated, charming and intelligent. He is also a psychopath. Taking us to head-on collision with America's greatest dream—and its worst nightmare—American Psycho is bleak, bitter, black comedy about a world we all recognise but do not wish to confront."


    Opinion:

    First of all, I wanted to say I've seen the movie several times before reading the book. I thought it would be time to also read the story that has caught my interest for more than once.

    Now I want to talk a little about the content of the book. As I have told you, I've watched the movie more than one time yet and I still think it is a masterpiece. Therefore, I had high expectations for the book and I was not disappointed. Although, some might think it is pretty brutal and boring at the same time, for me it was quite as I expected it. It was the perfect mixture of the narcism and materialism of the world as well as the boredom of an everyday life. Ellis wanted to put forward a critique on the society back then, when he wrote the book. In my opinion, the book still points out the most critique worthy parts of society nowadays. Yes, the most parts of the books are really brutal and bloody, but this makes the book the way it should be: a critique.

    The author did a great job on character building concerning the protagonists. They are all far from perfect and, therefore, authentic. I actually think it is scary how realistic they are. 

    The writing style is interesting. It is not that easy to read but at the same time not too complicated, So, it was no problem to read the book within a few days.


    Conclusion:

    All in all, the book is one of the classics that everybody should have read! Therefore, I would recommend reading it to every reader that is interested in classics and authentic books.

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