Bücher mit dem Tag "mörder"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mörder" gekennzeichnet haben.

2.415 Bücher

  1. Cover des Buches Das Paket (ISBN: 9783426199206)
    Sebastian Fitzek

    Das Paket

     (2.494)
    Aktuelle Rezension von: Charlie753

    Seit die junge Psychiaterin Emma Stein vergewaltigt wurde, verlässt sie ihr Haus nicht mehr. Sie hat Angst, dass der Täter, der von der Presse "Der Friseur" genannt wird, weil er allen Opfern die Haare vom Kopf schert, bevor er sie umbringt, sein Werk vollendet und sie ermordet. Doch eines Tages bittet der Postbote Emma, ein Paket für ihren Nachbarn anzunehmen. Einen Nachbarn, den sie nicht kennt oder gesehen hat, obwohl sie schon lange in ihrer Straße wohnt.


    Erst einmal, ich finde es interessant, wie das Cover gestaltet wurde, genau wie ein Paket eben. Eine kreative Idee des Verlags!

    Nun aber zum Inhalt... Sebastian Fitzeks Schreibstil ist einfach gut. Ich hatte keinerlei Verständnisprobleme, Emmas Gefühle werden einem immer nahegebracht, was wirklich wichtig für die Handlung ist. Denn Emma ist traumatisiert und ziemlich paranoid. Deswegen braucht man ihre Gefühle, um ihre Entscheidungen zu verstehen, die für mich zwar oftmals nicht viel Sinn ergeben, aus ihrer Sicht allerdings schon. Das ist Fitzek sehr gut gelungen.

    Die Handlung ist wirklich genial. Wie kommt man eigentlich auf solche Ideen für Thriller? Eigentlich gibt es zwei Handlungsstränge: Einen, in dem Emma ihrem Anwalt erzählt, was geschehen ist und den zweiten, in dem dieses Geschehen erläutert wird. Durch die Verwebung beider Handlungsstränge kommt Spannung auf, die sich das ganze Buch über hält.

    Alle Charaktere (plus die Leser*innen) werden konstant an der Nase herumgeführt. Und das Ende hätte ich nie erwartet. Die ganze Geschichte wurde ziemlich gut konstruiert, so dass das Ende Sinn ergibt. Es ist nicht so, dass die Handlung nicht realistisch wirkt - im Gegenteil, sie kommt mir sogar sehr realistisch vor! Irgendwann ist es sogar so, dass man als Leser*in niemanden traut - nicht einmal mehr Emma.

    Was ich nicht so gut finde, sind ein paar langatmige Stellen. Sicherlich, zum Handlungs- und Spannungsaufbau sind sie bestimmt sinnvoll, aber an diesen Stellen habe ich mich ein bisschen gelangweilt. Außerdem kam mir Emma am Ende sehr unsympathisch vor, was sie am Anfang noch nicht war.

    "Das Paket" von Sebastian Fitzek ist ein sehr guter Psychothriller mit sehr guten Verstrickungen und einem Ende, das man so nicht erwartet!

  2. Cover des Buches AchtNacht (ISBN: 9783426521083)
    Sebastian Fitzek

    AchtNacht

     (1.480)
    Aktuelle Rezension von: sunny_sun

    Anfangs hatte ich einige Probleme in das Buch hineinzukommen, vor allem das erste Kapitel ist sehr verwirrend, allerdings löst es sich schnell auf. Mit dem Prolog hatte ich ebenfalls Schwierigkeiten, denn er hat für mich sehr lange keinen Sinn ergeben. Erst als ich das Buch beendet hatte und den Prolog ein zweites Mal gelesen habe, habe ich ihn verstanden.

    Das Buch ist, wie von Fitzek gewohnt, einfach und spannend geschrieben, weshalb es mir stellenweise schwerfiel, das Buch zur Seite zu legen. Allerdings gibt es große Unterschiede zwischen den einzelnen Abschnitten. Während man durch einige Kapitel durchfliegt und unglaublich viel passiert, gibt es auch sehr langatmige Kapitel.

    Inhaltlich konnte mich das Buch leider nicht überzeugen. Mir fiel es schwer, alles nachzuvollziehen, weshalb ich oft nicht wusste, was genau passiert ist.

    Ich bin immer wieder begeistert, wie Fitzek Verbindungen zwischen Personen aus seinen Büchern herstellt, hier durch die Hauptperson aus Passagier 23.

    Zum Ende hin ging alles viel zu schnell, es gab unnötige Szenen, in denen alles sehr übertrieben und hektisch dargestellt wurde. Viele Zusammenhänge werden nicht klar, der Protagonist weiß gefühlt mehr als der Leser. Der Thriller hat mich sehr unzufrieden zurückgelassen. Die Auflösung empfand ich als sehr unpassend, da nicht alles beantwortet wurde und viele Fragezeichen zurückblieben.

    Insgesamt fand ich das Buch eher verwirrend. Hier fehlte definitiv die atemberaubende Auflösung, die ich mir von Fitzek erhofft hatte. Mein Fazit zu diesem Thriller: 3,5 von 5 Sternen 🌟🌟🌟⭐️⭐️.

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.418)
    Aktuelle Rezension von: Haddon

    Die Welt in Das Lied von Eis und Feuer ist sehr interessant und mysteriös. Es gibt viele Geschichten, Geheimnisse, gute Charaktere, spannende Kämpfe, mystische Kräfte, leidenschaftlich beschriebene Emotionen. Was will man mehr? Ich freue mich auf den nächsten Teil.

    Wer es also noch nicht gelesen hat: Lies. Dieses. Buch.

  4. Cover des Buches Passagier 23 (ISBN: 9783426510179)
    Sebastian Fitzek

    Passagier 23

     (2.919)
    Aktuelle Rezension von: _books_lara_

    Schon der Prolog hat mich komplett in seinen Bann gezogen. Ich konnte das Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen und hätte es wahrscheinlich sogar an einem Tag durchgelesen, wenn ich nicht noch andere Dinge zu tun gehabt hätte. So hab ich es eben an zwei Tagen verschlungen – auch nicht schlimm, das macht das Buch ja nicht schlechter.

    Im Grunde war ich mir von vorn herein sicher, dass sich »Passagier 23« zu einem Highlight entwickeln würde. Und da lag ich mit meiner Einschätzung auch goldrichtig! Vom Schreibstil bis hin zuden kleinsten Details war alles in sich stimmig. Es gab Nervenkitzel in jedem einzelnen Kapitel, da jedes mit einem Cliffhanger aufgehört und neugierig auf mehr gemacht hat. Im nächsten Kapitel ging es dann meist aus der Sicht einer anderen Figur in einem anderen Handlungsstrang weiter, also blieb immer die Spannung auf dem höchsten Level. 

    Durch die unterschiedlichen Handlungsstränge, die am Ende alle zusammenlaufen, wird man als Leser*in zum Miträtseln angeregt. Da hat man scheinbar die alles entscheidende Lösung gefunden, und dann fällt einem auf, dass man einen Handlungsstrang vergessen hat einzubeziehen, der einfach nicht mehr dazupassen will. Und sofort muss man sich neu den Kopf zerbrechen, wie alles am Ende zusammenhängt. Und wie zum Geier Fitzek es überhaupt geschafft hat, da noch auf eine am Ende stimmige Lösung zu kommen.

    Besonders fies war mal wieder die Auflösung am Ende. Wobei, eigentlich war es nur die scheinbare Auflösung. Denn zum Schluss – wie es bei Fitzek typisch ist – wurde noch einmal alles umgeworfen. Und das eigentliche Ende schlägt dann noch mal richtig ein wie eine Bombe. Wirklich, ich hatte das Gefühl, mein Herz hört gar nicht mehr auf zu rasen, sobald ich die letzte Seite gelesen und das Buch zugeklappt hatte. Und fast wär mein Kopf auch noch explodiert, das sag ich euch!


    Fazit

    Heißt also zusammengefasst: »Passagier 23« konnte mich – wie die meisten Thriller von Fitzek – zu 100 Prozent abholen, hat mich mitgerissen und in die Geschichte eintauchen lassen. Es war blutig, fesselnd, krank und perfekt durchdacht. Alles in einem also ein Psychothriller wie man ihn sich nur wünschen kann.

  5. Cover des Buches Die Flüsse von London (ISBN: 9783423213417)
    Ben Aaronovitch

    Die Flüsse von London

     (1.841)
    Aktuelle Rezension von: BooksOfTigerlily

    Mit dieser Reihe bin ich spät dran, gibt es doch schon viele begeisterte Leser. Mich hat bislang der Umfang der Reihe abgeschreckt, habe aber vor kurzem spontan den ersten Band gekauft und freue mich, dass ich Peter Grant nun auch für mich entdeckt habe.

    Und ich muss sagen, ich ärgere mich, dass ich diese Reihe erst jetzt für mich entdeckt habe - sie ist den Hype mehr als gerechtfertigt. London bietet ein fabelhaftes Setting für diese Urban Fantasy voller Kreaturen, Geistern und Gestalten, bei denen man auf viele altbekannte Figuren trifft, daneben aber auch einige neue kennenlernt. Dieser Einfallsreichtum des Autors konnte mich durchweg begeistern und ich habe das Gefühl, dass diese entworfene Welt noch so viel mehr für den Leser bereithält, als er im ersten Buch erlesen kann.

    Die Charaktere sind einzigartig und tiefgründig aufgebaut, allen voran natürlich Peter Grant, der mir direkt ans Herz gewachsen ist und dem ich sehr gerne durchs magische London gefolgt bin. Die Handlung ist rasant und voller Tempo, hier passiert einiges und man muss schon gut aufpassen, um nichts zu verpassen. Keine Lektüre fürs seichte Nebenherlesen also. Eine Wendung und neue Entwicklung jagt hier die nächste.

    ie Mischung aus Krimi und Fantasyelementen harmonierte für mich perfekt und konnten mich durchweg unterhalten. Nach Beenden des Buches wollte ich direkt weiterlesen und ich habe mich geärgert, dass ich nicht schon die Folgebände auf dem Sub warten habe. Eine Nachlässigkeit, die ich direkt abstellen werde. Diese Reihe ist den Hype wert.

  6. Cover des Buches Ich bin die Nacht (ISBN: 9783404169238)
    Ethan Cross

    Ich bin die Nacht

     (1.160)
    Aktuelle Rezension von: RondaInMarrakesch

    Ich war wirklich enttäuscht und musste mich zum Weiterlesen zwingen. Es gab wirklich nur 2-3 sehr spannende Teile aber meist fand ich mich in einem schlechten Krimi wieder. Auch die Gespräche untereinander waren sehr übertrieben und zu weit in die Länge gezogen. Die Geschehnisse waren hingegen viel zu schnell aneinander gereiht, sehr unrealistisch und sinnlos. Ich als großer Beckett-Fan würde es auf keinen Fall weiterempfehlen…

  7. Cover des Buches Legend (Band 1) - Fallender Himmel (ISBN: 9783785579404)
    Marie Lu

    Legend (Band 1) - Fallender Himmel

     (2.239)
    Aktuelle Rezension von: 79yvi

    Mir war danach und so habe ich mich seit langem einmal wieder in eine Jugend-Dystophie gestürzt. „Legend – Fallender Himmel“ wurde nach dem Release sehr gehyped und ich kann das, nachdem ich nun den ersten Band gelesen habe, gut verstehen. Marie Lu erzählt Days und Junes Geschichte sehr eingängig und spannend. Auch die beiden Charaktere haben mir richtig gut gefallen, sie haben Herz und Verstand. Junes Entwicklung, das Hinterfragen der Methoden des Regimes und ihre aufkeimende Skepsis fand ich sehr glaubwürdig. Es passiert nicht von Heute auf Morgen, sondern ist ein längerer Prozess. Und Day ist eben Day, absolut loyal und wahnsinnig sympathisch. Das Einzige, mit dem ich nicht ganz so glücklich bin, ist, dass Day und June auftretende Probleme immer sehr schnell gelöst bekommen. Nichtsdestotrotz bin ich neugierig, wo der Weg der beiden hinführt. „Legend – Schwelender Sturm“ liegt schon bereit, um das in Erfahrung zu bringen.  

  8. Cover des Buches Der Nachtwandler (ISBN: 9783426503744)
    Sebastian Fitzek

    Der Nachtwandler

     (2.242)
    Aktuelle Rezension von: IvoryLucy

    Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek. Trotz all der Liebe, gibt es aber oft auch Punkte, die ich bemängele. Zugegeben, seine Ideen sind immer sehr speziell und ich frage mich jedesmal, wie er auf diese Sachen kommt😄

    Wie alle seine Bücher liest sich auch dieses hier wieder blitzschnell einfach so weg. Man kann es, einmal angefangen, nicht mehr aus der Hand legen. Ja, und diese Geschichte lies mich zeitweilig an meinem Verstand zweifeln und machte den Weg bis zur Auflösung dann noch spannender.

    Das Finale ist wieder im typischen Fitzek-Stil. Ich kann verstehen, wenn man von dem Ende gar enttäuscht ist, denn es ist schon ein wenig abwegig. Dennoch fühlte sich das Buch beim Lesen gut an und für mich ist es rund. Daher vergebe ich auch dir volle Sternenanzahl.

  9. Cover des Buches Der Heimweg (ISBN: 9783426281550)
    Sebastian Fitzek

    Der Heimweg

     (885)
    Aktuelle Rezension von: Sandra8811

    Warum habe ich mich für das Buch entschieden?
     Ich liebe die Bücher von Sebastian Fitzek, da werde ich mich auch nicht vorm Heimweg versperren.

    Cover:
     Ein totaler Blickfang, das schwarze Buch mit dem silbern schillernden Aufdruck. Ich finde es sehr gelungen, direkt erkennbar als Psychohriller.

    Inhalt:
     Jules Tannberg arbeitet beim telefonischen Begleitservice. Seine Aufgabe ist es, verängstigten Personen per Telefon nachts Beistand auf dem Heimweg zu leisten und ggf. Hilfe zu organisieren. Bisher befanden sich die Personen mit denen Jules telefonierte nicht ernsthaft in Gefahr, das ändert sich jedoch, als er Klara telefoniert. Ihr Mörder hat ihr ein Ultimatum gestellt, bis zu welchem Tag sie ihren Mann töten sollte, ansonsten ist sie tot – dieser Tag ist heute…

    Handlung und Thematik:
     Ich hatte bislang noch keine Ahnung, dass es eine Begleithotline gibt, finde die Idee jedoch sehr genial. Sebastian Fitzek ist es gelungen, nicht nur die Thematik an sich näher zu bringen, sondern auch noch einen Mörder zu integrieren, der die gesamte Handlung super spannend machte. Was jedoch beachtet werden sollte ist, dass hier auch das Thema häusliche Gewalt eine große Rolle spielt. Wer ein Problem damit hat, sollte das Buch nicht lesen.

    Charaktere:
     Da das Buch sowohl aus Jules als auch aus Klaras Sicht geschrieben ist und sich die Perspektiven ändern, lernt man beide gut kennen. Die Charaktere hatten die notwendige Tiefe und ich mochte beide sehr gern.

    Schreibstil:
     Wie jedes Fitzek Buch hat auch dieses wieder ab der ersten Seite gefesselt und bis zum Schluss nicht mehr losgelassen. Der super spannende Handlungsstrang und die brutalen Beschreibungen sind für mich mittlerweile Fitzek-typisch. Dieses Mal fand ich die Story aufgrund des Themas sogar noch mitreißender als andere Fitzek’s. Das Buch war auf keiner Seite langweilig. Auch die Vergangenheits-Passagen passten sehr gut rein und man merkte wie sehr sich Jules und Klara ähnlich sind.

    Persönliche Gesamtbewertung:
     Wen häusliche Gewalt triggert, der sollte die Finger von diesem Buch lassen, da es echt brutal ist. Der Heimweg ist wieder ein sehr gelungenes Werk von Sebastian Fitzek, welches mich bis zum Schluss nicht losgelassen hat.

  10. Cover des Buches Todesfrist (ISBN: 9783442478668)
    Andreas Gruber

    Todesfrist

     (900)
    Aktuelle Rezension von: Manuela_Friedrich

    Zusammenfassung:
    Innerhalb von 48 Stunden soll man herausfinden warum die Person entführt wurde, sonst stirbt Sie. So bekommen Bekannte, mit einem "Geschenk" , die Nachricht über die Entführung. Brutale Morde, unter denen sich auch die Mutter von Kommissarin Sabine Nemez befindet, geben viele Rätsel auf. Die Morde können unterschiedlicher nicht sein. Sabine Nemez und der BKA Fallanalytiker Maarten S. Sneijder machen sich auf die Suche und stolpern bald über ein berühmtes Kinderbuch, aber wie hängt alles zusammen...

    Meine Meinung:
    Mein erster Andreas Gruber. Ach, was soll ich sagen, den schrägen, Vanilletee trinkenden, Gras rauchenden und Bücher klauenden Maarten S. Sneijder find ich richtig gut 🙈🤣 Ich mag Typen die anders sind und auch mit Sabine Nemez konnte ich mich gut anfreunden 👍🏻 Der packende Schreibstil hat mich direkt ans Buch gefesselt und auch die bildliche Darstellung der Morde jagten mir immer wieder eine Gänsehaut ein. Auch wenn es zwischendurch mal ruhig war, der Spannungsbogen war von Anfang an sehr hoch und konnte sich bis zum Ende hin halten. Auch wenn man ziemlich früh erfährt, wer der Mörder ist, wird es nicht langweilig. Das Kinderbuch sehe ich jetzt mit anderen Augen 😱🙈

    Fazit:
    Ein toller Reihenauftakt. Ich freue mich nun wahnsinnig auf die weiteren Bücher. Eine klare Lese Empfehlung von mir 😃👍🏻❤️

  11. Cover des Buches Der Augensammler (ISBN: 9783426503751)
    Sebastian Fitzek

    Der Augensammler

     (5.307)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Der Hintergrund in Schwarz- und Gelbtönen harmoniert sehr gut und ist passend für einen Thriller.

     

    Klappentext: Er spielt das älteste Spiel der Welt: Verstecken. Er spielt es mit deinen Kindern. Er gibt dir 45 Stunden, sie zu finden. Doch deine Suche wird ewig dauern. Erst tötet er die Mutter, dann verschleppt er das Kind und gibt dem Vater 45 Stunden Zeit für die Suche. Das ist seine Methode. Nach Ablauf der Frist stirbt das Opfer in seinem Versteck. Doch damit ist das Grauen nicht vorbei: Den aufgefundenen Kinderleichen fehlt jeweils das linke Auge. Bislang hat der „Augensammler“ keine brauchbare Spur hinterlassen. Da meldet sich eine mysteriöse Zeugin: Alina Gregoriev, eine blinde Physiotherapeutin, die behauptet, durch bloße Körperberührungen in die Vergangenheit ihrer Patienten sehen zu können. Und gestern habe sie womöglich den Augensammler behandelt …

     

    Meinung: Es ist bereits das zweite Mal, dass ich dieses Buch lese. Grund dafür ist Fitzeks neuestes Werk „Playlist“, bei dem empfohlen wird, die Vorgänger zu kennen. Da es schon mehrere Jahre her ist, dass ich die beiden Augen-Teile gelesen habe, wollte ich das nun nachholen, bevor ich mit „Playlist“ beginne. Zum Schreibstil des Autors kann ich nur sagen, es ist einfach ein typischer Fitzek. Spannend, kurzweilig und mit einer gewissen Portion Sarkasmus. Ich bin gut in die Geschichte rund um den Familienvater Alexander Zorbach reingekommen, wobei ich sehr schockiert war, wie wenig von diesem Buch bei mir hängengeblieben ist. Das heißt aber nicht, dass „Der Augensammler“ nicht im Gedächtnis bleibt … Mein Erinnerungsvermögen ist da ein sehr schlechtes Beispiel.

    Gemeinsam mit der mysteriösen Alina Gregoriev macht Zorbach Jagd auf den Augensammler. Dabei bleibt die Spannungskurve hoch – für meinen Geschmack sogar etwas zu hoch. Was ich damit sagen will: Fitzek verwendet Twists ohne Ende. Bei vielen seiner Bücher funktioniert diese Taktik auch gut, aber hier war es mir schon zu auffällig. Sobald ich mich mit einer neuen Situation abfinden konnte, wurde wieder alles über den Haufen geworfen. Eine hochspannende Szene jagte die nächste. Für mich persönlich etwas zu viel des Guten.

    Die Protagonisten sind stimmig und mit Zorbach konnte ich richtig mitfiebern. Er war mir sympathischer als Alina.

    Was Polizeigewalt angeht, hat der Autor hier sehr dick aufgetragen. Bei einigen Szenen fand ich es übertrieben, aber im Nachhinein betrachtet muss man sagen, dass er damit gar nicht mal so weit von der Realität entfernt ist. Für die Geschichte an sich wäre ich jedoch mit weniger eher zufrieden gewesen.

    Die Auflösung: Auch hier ist Fitzek bekannt dafür, im letzten Moment nochmal alles neu zu ordnen. Teilweise ist ihm das auch gelungen, was mir sehr gut gefallen hat! Das Motiv des Täters war … okay. Ich hätte mir mehr erwartet, aber ich kann trotzdem behaupten, dass ich mit dem Ende im Großen und Ganzen zufrieden bin.

    „Der Augensammler“ ist ein gelungener Psychothriller, der an manchen Stellen zu dick aufträgt und somit nicht zu meinen absoluten Lieblingswerken von Fitzek gehört. Dennoch lesenswert und verdiente 4 Sterne!

  12. Cover des Buches Die Chemie des Todes (ISBN: 9783499256462)
    Simon Beckett

    Die Chemie des Todes

     (7.214)
    Aktuelle Rezension von: HeikoHentschel

    Ich weiß nicht, was ich erwartet hatte. Vermutlich haben all die positiven Stimmen, die ich seit Erscheinen des Buches gehört habe, meine Erwartungen in unerreichbare Höhen geschraubt. Deshalb versuche ich objektiv zu bleiben. Das Buch besticht durch eine klare Sprache, solide Figuren und faszinierende Details zur forensischen Anthropologie. Letzteres ist das, was mich bei der Stange gehalten hat. Das war das Neue, das Faszinierende an "Die Chemie des Todes". Die Handlung, die Ermittlung an sich, ist im Vergleich unspektakulär, aber am Ende stimmig. Deshalb überlege ich, mir den Folgeband zuzulegen.

  13. Cover des Buches Auris (ISBN: 9783426307182)
    Vincent Kliesch

    Auris

     (679)
    Aktuelle Rezension von: Leseflamingo

    Klappentext:

     Wer Ohren hat hat zu hören.....

    Niemand auf der Polizeistation nimmt den panischen Jugendlichen ernst der etwas vom Mord stammelt-niemand außer Matthias Hegel und das, obwohl es keine Leiche gibt und Silvan gerade aus der Psychiatrie entlassen wurde. Doch der forensische Phonetiker kann hören, dass Silvan nicht lügt und das hier noch weit furchterregendere Botschaften mitschwingen. Mit Hilfe der True-Crime-Podcasterin Jula Ansorge beginnt Hegel in einem völlig Bissaren Fall zu ermitteln, in dem nichts ist, wie es scheint .. und für dessen Lösung er sehendes  Auges sein Leben auf Spiel setzt.


    MEINE MEINUNG ZUM BUCH:

    Wie ich diese Auris Reihe Liebe. Das Cover ist wieder passend zum Buch gemacht. Dieses Buch ist schon anders als die anderen drei Teile da man eigentlich auch schon erahnen konnte in den ersten Seiten wer der Täter ist. Was aber mir komischerweise nichts ausmachte. Da man ja auch das warum und weshalb noch gar nicht erahnen konnte und sich auch nicht zu 100% sicher war ob es auch wirklich so ist. Die Kapitel sind kurz und knackig geschrieben mit viel Spannungspotential so dass man es auch gar nicht mehr aus der Hand legen wollte. Und die Kapitel sind auch quasi aufgemacht dass über jeden Protagonisten ein eigenes Kapitel mit deren Gedanken und des Geschehens geschrieben wurde. Ich liebe den Charakter Hegel immer mehr er zeigt immer mehr seine sensible weichere Seite und das er auch menschliche Züge hat und nicht nur ein Roboter ist, julia ist natürlich genauso sympathisch wie in den anderen Teilen und spielt in diesem Buch auch wieder eine sehr große Rolle . Da sie sich nicht sicher ist ob sie Hegel trauen kann oder ob er sie wieder missbraucht und reinlegt um seine eigenen Interessen zu verfolgen. Ich bin von diesem Buch so im Bann gezogen worden dass ich es gar nicht mehr aus der Hand legen wollte und würde mich über einen fünften Teil sehr drüber freuen, denn ich bin ein sehr großer Fan dieser tollen Buchreihe. Ich wollte jetzt nicht so viel über die Inhalte schreiben da ich Angst habe dass ich Spoiler und ich Angst habe dass ich dann meinen Schreibfluss nicht mehr unter Kontrolle habe da ich so begeistert bin.😁

    Klar es ist anders als wir gewöhnt sind aber dennoch lesenswert. 

  14. Cover des Buches Todesurteil (ISBN: 9783442480258)
    Andreas Gruber

    Todesurteil

     (601)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Wie aus dem Nichts taucht eines Abends die seit einem Jahr verschwundene, zehnjährige Clara völlig verstört und nackt am Waldrand auf. Ihr Rücken ist vollständig mit Motiven aus Dantes "Inferno" tätowiert. Gleichzeitig unterrichtet Snejider an der Akademie des BKA für hochbegabten Nachwuchs. Seine beste Schülerin, Sabine Nemez, entdeckt einen Zusammenhang zwischen den besprochenen "Cold- cases" und dem Fall des Mädchens. Auf eigene Faust beginnt sie mit ihren Recherchen, denn die einzige, die den Täter je gesehen hat, schweigt. 

    Erneut kann der Autor mit einem ungewöhnlichen und kreativen Plot überraschen. Dieser wird diesmal rasant aufgebaut und gewinnt schnell an Fahrt. Die Auflösung wirkt zwar etwas konstruiert und leicht drüber, dennoch konnte mich die Story gut unterhalten. Die Protagonisten entwickeln sich angemessen, die Beziehung zwischen den beiden Ermittlern wird nicht indiskret/ distanzlos gezeichnet. Ein schicksalhaftes Ereignis, welches die hierarchische Struktur aufbricht und die Beziehung auf Augenhöhe anhebt darf natürlich nicht fehlen.. Sabine als supertoughe Heldin und einzig weibliche Ermittlerin scheint mir, auch aufgrund ihres Alters, etwas übertrieben. Weitere Fälle werden von mir daher, wenn auch etwas zurückhaltend, gerne weiterverfolgt. 

  15. Cover des Buches Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1) (ISBN: 9783548281094)
    Chris Carter

    Der Kruzifix-Killer (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 1)

     (1.443)
    Aktuelle Rezension von: mrsmietzekatzemiauzgesicht

    MEINE MEINUNG


    Die Bücher von Chris Carter werden mir immer empfohlen, wenn ich auf der Suche nach einem harten Thriller bin. Ich kenne schon ein anderes Buch von ihm und finde gut, dass die Bücher unabhängig voneinander lesbar sind. Der allererste Fall von Hunter und Garica hat mir gut gefallen und ich sag dir auch warum.



    Der Schreibstil von Chris Carter hat mir sehr gut gefallen. Ich wurde gut unterhalten und bin nicht auf die Identität des Mörders gekommen. Das Buch war auf keiner Seite langweilig!


    Eine furchtbar entstellte Leiche wird in einem verlassenem Haus mitten im Nirgendwo gefunden. Der Killer hinterlässt keine DNA und auch sonst keine Spur. Der Getöteten wurde ein Zeichen in den Nacken geritzt. Das Zeichen kommt dem Ermittler Robert Hunter sehr bekannt vor. Doch der Mörder, der seine Opfer mit dem Doppelkreuz markiert, wurde bereits geschnappt und hingerichtet. Schon damals kam Hunter etwas faul vor an dem plötzlichen Lösen das Falls, doch nun ist es gewiss: der wahre Täter ist noch auf freiem Fuß und er scheint das Töten wieder aufgenommen zu haben.


    Ermittler lernt man in Thrillern nie so recht kennen, finde ich. Aber hier ist das anders. Von Hunter erfährt der Leser viel. Viel wird aus seiner Vergangenheit preisgegeben: Wunderkind, Überflieger, Außenseiter, Einzelgänger, später Frauenmagnet. Ich mag ihn gerne und auch seinen jungen Partner.


    LESEEMPFEHLUNG


    Eines der ältesten Bücher die ich je gelesen habe. Vorm Lesen wusste ich auch nicht, dass es sich um den ersten Band handelt. Ich habe das Lesen sehr genossen und wurde von Anfang bis Ende gut unterhalten bzw. im Atem gehalten. Das Buch ist spannend, dramatisch und ein unvorhersehbares Ende. Ich bin jedenfalls nicht auf den Täter gekommen.


  16. Cover des Buches Todesmärchen (ISBN: 9783442483129)
    Andreas Gruber

    Todesmärchen

     (529)
    Aktuelle Rezension von: MoMe

    Das Cover mit dem Fliegenpilz mag ich gern und es ist zusammen mit dem Titel absolut stimmig zum Inhalt der Geschichte. Erst ab etwa der Hälfte des Buches entfaltet es seine volle Wirkung, weil dann das Motiv mit dem Fliegenpilz erklärt wird.

    „Todesmärchen“ ist der dritte Teil der Reihe rund um den Profiler Maarten S. Sneijder, der sich aber unabhängig von den anderen Bänden lesen lassen würde. Ich empfehle dennoch mit „Todesfrist“ zu Beginnen und im Anschluss „Todesurteil“ zu lesen, ehe ihr „Todesmärchen“ lest. Denn um die Beziehung zwischen Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez wirklich zu verstehen, sind die anderen Teile wichtig. Beide Figuren entwickeln sich kontinuierlich weiter und wachsen an den Herausforderungen, die sich ihnen in den Weg stellen.

    Generell besticht dieser Thriller durch extrem vielschichtige Charaktere, die in keine Schublade so richtig passen wollen. Herzstück ist und bleibt Maarten S. Sneijder, der trotz seiner sehr zynischen Art und Weise ein liebenswerter Typ ist. Ja, er ist bisweilen sehr harsch, dennoch bleibt er immer ehrlich. Seine direkte Art stößt dabei viele Menschen vor den Kopf, aber seine genialen Sprüche machen ihn zu einem Unikat der Sonderklasse. Ohne ihn wäre diese Reihe nur halb so schön.
    Sabine Nemez ist ganz anderes als Sneijder. Sie ist umgänglich und mir sehr sympathisch. Zudem fand ich es beeindruckend, wie sehr sie sich gemausert hat. Nun ist sie ebenfalls eine stolze Profilerin und hat definitiv ein stärkeres Selbstbewusstsein als noch in Band 1. Besonders die Wortgefechte zwischen ihr und Sneijder waren mir wieder eine wahre Freude.

    Während Maarten S. Sneijder und Sabine Nemez die verlässlichen Konstanten dieser Reihe sind, waren es die junge Psychologin Hannah Norland und der Rechtsbrecher Piet van Loon nicht. Charakterlich waren sie so unterschiedlich wie Tag und Nacht, dennoch faszinierten mich beide. Hannah mochte ich sehr gern, ihre freundliche und zugewandte Art gefiel mir. Ihr eigentliches Vorhaben blieb lange im Dunkeln, was es umso spannender machte, ihr über die Schulter zu schauen und sie zu begleiten. Mit ihr fieberte ich wohl am meisten mit.
    Piet van Loon brillierte mit seinem scharfen Verstand und seiner Fähigkeit, Meister der Manipulation zu sein. Ein bisschen habe ich es bedauert, nicht mehr von ihm lesen zu können, ein intensiverer Blick auf ihn und seine Handlungen wäre reizvoll gewesen.

    Aber auch so war dieser Thriller extrem packend und das schon von der ersten Seite an. Das liebe ich so an den Büchern von Andreas Gruber. Er fängt mich sofort ein und lässt mich bis zum Schluss einfach nicht mehr los. Seine verschiedenen Handlungsstränge sorgten stets für eine fesselnde Atmosphäre und ich kann am Ende gar nicht sagen, welchen Strang ich lieber verfolgt hätte.
    Insgesamt gab es zwei starke Handlungsstränge, einmal den von Nemez und Sneijder, die einen aktuellen Serientäter jagten. Und dann den von Hannah und Piet, die sich umkreisen wie die Geier und ich nie wusste, was jeder von den beiden eigentlich im Schilde führte.

    Es gab kaum Nebenschauhandlungen und wenn, dienten sie einzig und allein dazu, die Haupthandlungsstränge voranzutreiben. Manchmal wurde erst später deutlich, wie alles ins Gesamtbild passte, aber ich kann versprechen, dass alles sehr stimmig und logisch gewesen ist.

    Wer „Todesmärchen“ liest, lässt sich auf einen sehr starken und dynamischen Spannungsaufbau ein, der konsequent hoch bleibt und reichlich überraschende Wendungen bis zum Schluss parat hält. Manchmal verschwommen die Grenzen zwischen Gut und Böse, nur um sie kurze Augenblicke später wieder haarscharf hervortreten zu lassen.
    „Todesmärchen“ ist nichts für zarte Gemüter, denn die Tötungsarten sind reichlich brutal, perfide und äußerst detailliert beschrieben. Dennoch schafft es Andreas Gruber durch die auktoriale Erzählperspektive Abstand zu schaffen, sodass ich nie an meine Grenzen kam und emotional nicht so verschreckt wurde, dass ich das Buch hätte aus der Hand legen wollen.

    Fazit:
    Bei „Todesmärchen“ erwartet euch ein superschlüssig konstruierter Thriller, der sich nah an der Realität bewegt und durchgängig zum Mitfiebern und raten einlädt. Volle Leseempfehlung.

  17. Cover des Buches Abgeschnitten (ISBN: 9783426510919)
    Sebastian Fitzek

    Abgeschnitten

     (2.026)
    Aktuelle Rezension von: LovelyReader-

    Tatsächlich war das hier mein aller erster Thriller den ich gelesen habe, und Fitzek sowie Tsokos haben mich nicht enttäuscht! 🤩

    Das Buch fesselt den Leser schon ab dem ersten Kapitel, in dem ein Mädchen einem Fremden- welcher sich in der späteren Geschichte als Danny, einen krankhaften Stalker, entpuppt- ins Gesicht schießt. Da auf diese Handlung erst gegen Mitte des Thrillers wieder eingegangen wird, lässt das den Leser unwissend zurück, wie diese Szene mit der fortführenden Handlung im Zusammenhang steht.

    Die einzelnen Charaktere und ihre jeweiligen Gefühle werden sehr detailliert und lebhaft beschrieben, sodass man sich sehr schnell in diese hineinversetzen kann. Vor allem Herzfelds Monologe sowie Gefühle ließen mich mitfühlen, wie schmerzhaft und traumatisch es sein muss, sein Kind zu verlieren. Auch Sadlers Gedanken und Gefühle werden gegen Ende nochmal dem Leser geschildert, um die krankhafte Persönlichkeit des Killers und Vergewaltigers wiederzugeben. Nun, es ist schwer den spannendsten Moment aus dieser Geschichte raus zu suchen, weil mich die komplette Handlung nicht das Buch aus der Hand legen ließ. Die beiden Autoren haben wirklich einen guten Job abgeliefert was das ausbauen der Beziehungen der Figuren angeht- von der Freundschaft zwischen Edler und Linda bis hin zu der von Herzfeld und Ingolf.

    Ich empfehle dieses Buch weiter, allerdings nicht an Leser die Probleme mit Blut oder sonstigem haben- denn dieser Thriller enthält fast durchgängig verstörende und blutige Szenen, die nicht so schön für die eigene angeregte Fantasie sind. 


  18. Cover des Buches Der Augenjäger (ISBN: 9783426503737)
    Sebastian Fitzek

    Der Augenjäger

     (2.124)
    Aktuelle Rezension von: Julia92

    Cover: Wie schon beim Vorgänger „Der Augensammler“ besitzt dieses Werk ein Cover in Schwarz- und Gelbtönen. Mir gefällt das sehr gut, das große Auge in der Mitte ist im wahrsten Sinne des Wortes ein „Eyecatcher“. Auch die Idee mit den Augen-Selfies der Fans auf der Innenseite des Buches ist gelungen umgesetzt worden!

     

    Klappentext: Dr. Zarin Suker lebt ein psychopathisches Doppelleben. Tagsüber führt er die kompliziertesten Operationen am menschlichen Auge durch. Doch seine Leidenschaft gilt den Patientinnen der Nacht: Im Keller seiner Klinik entfernt er ihnen sorgfältig die Augenlider, bevor er sie vergewaltigt – und laufenlässt. Bisher haben alle Opfer Selbstmord begangen. Aus Mangel an Zeugen und Beweisen bittet die Polizei Alina Gregoriev um Mithilfe. Die blinde Physiotherapeutin, die seit dem Fall des Augensammlers als Medium gilt, soll Hinweise auf Sukers nächste „Patientin“ geben. Zögernd lässt sich Alina darauf ein – und wird von dieser Sekunde an in einen Strudel aus Wahn und Gewalt gerissen. Daraus befreien könnte sie einzig ihr Freund Alexander Zorbach, der jedoch noch längst nicht am Ziel seiner Alpträume ist …

     

    Meinung: Wie schon den Vorgänger habe ich auch „Der Augenjäger“ bereits zum zweiten Mal gelesen, um besser in „Playlist“ reinzukommen. Ich konnte mich teilweise an die Handlung erinnern, viele Details hatten mich dann aber doch wieder überrascht.

    Der Schreibstil Fitzeks liest sich angenehm und wieder war ich sofort von den Geschehnissen rund um Zorbach gefesselt. Der sympathische Hauptprotagonist versucht seit dem Mord an seiner Frau, den gemeinsamen Sohn Julian zu finden, der vom Augensammler entführt wurde. Ob der Junge noch am Leben ist, wird vorerst nicht verraten. Zorbach lässt nichts unversucht und begibt sich gleich zu Beginn der Geschichte in eine katastrophale Lage. Typisch Fitzek. Dem Autor gelingt es hier sehr gut, die Spannung zu halten.

    Die Perspektive wechselt zu Alina, mit der ich schon im Vorgänger nicht so richtig warm wurde. Ihre Kapitel sind dennoch spannend geschrieben, wobei ich ihre Handlungen nicht immer nachvollziehen konnte.

    Insgesamt empfinde ich „Der Augenjäger“ als gelungenen Nachfolger, der aber leider in mehreren Punkten nicht überzeugen konnte.

    Achtung! Die folgenden Erläuterungen enthalten Spoiler, verraten jedoch nicht das Ende der Story: Schade fand ich, dass auf den Charakter Iris nicht näher eingegangen wurde. Ihre Motive waren für meinen Geschmack unzureichend ausgearbeitet. Dann fand ich es unrealistisch, dass Alina trotz schwerer körperlicher Verletzung zusammen mit einem vor Kurzem „operierten“ Opfer nicht ins Krankenhaus gebracht wurde, sondern mit gebrochenen Rippen von Zorbach auf ihren Wunsch hin auf der Straße abgesetzt wurde, um in die nächste Katastrophe zu spazieren. Zorbachs körperliche „Verwandlung“ kam auch etwas zu schnell. Natürlich gibt es Fälle, in denen Menschen in Extremsituationen gewaltige Leistungen vollbringen, vor allem, was körperliche Kräfte angeht. Jedoch waren es mir hier einfach zu viele. Trotz lebensbedrohlicher Verletzungen stellen sich die Protagonisten der nächsten Hürde, aus der sie wiederum geschädigt hervorgehen – und immer weitermachen. Auch die Auflösung mitsamt Motiv wirkte ein wenig an den Haaren herbeigezogen.

    Insgesamt konnte mich „Der Augenjäger“ gut unterhalten, er kommt aber leider nicht an andere Werke des Autors heran. Aufgrund vieler Ungereimtheiten vergebe ich gute 3 von 5 Sternen.

  19. Cover des Buches Ich bin die Angst (ISBN: 9783404170784)
    Ethan Cross

    Ich bin die Angst

     (554)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Beilner

    Mir persönlich hat auch dieser Teil der Reihe sehr gut gefallen auch wenn Francis Ackerman jr etwas präsenter hätte sein können …

    Der Fall rund um den Anarchisten und den Propheten war spannend und interessant - vor allem der Einblick in die Gedankenwelt des Anarchisten und seine Zerrissenheit hat mir sehr gut gefallen

    Aber es gab auch ein paar Szenen die für mich nicht ganz nachvollziehbar waren - zum Beispiel der Angriff von Ackerman auf Marcus und sein Team - aber vielleicht gibt es dazu in einem späteren Teil noch eine Erklärung

    Leider hat mich auch Maggie und ihr extrem unprofessionelles Verhalten zunehmend genervt …

    Auf jeden Fall hat der Thriller alles was ich mag - brutale Morde - überraschende Wendungen - interessante Ermittler - Einblick in die Denkweise und (zumindest teilweise) in die Motive des Täters

    Deshalb gibt’s von mir auch eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf die weiteren Teile vor allem da das Buch auch mit einem ziemlichen Cliffhänger endet ...

  20. Cover des Buches Achtsam morden (ISBN: 9783453439689)
    Karsten Dusse

    Achtsam morden

     (530)
    Aktuelle Rezension von: katzekatzekatze

    Ich habe mich ganz gut amüsiert beim Lesen dieses Buches.

    Man wird ja überall mit dem Thema Achtsamkeit konfrontiiert bis es einem zu den Ohren rauskommt. Da hat sich ein Autor gedacht, das alles mal aufs Korn zu nehmen - und es funktioniert!
    Der Storyverlauf ist dynamisch, man kommt gut durch, der Ich Stil ist nicht so ganz meins, aber zu verschmerzen.

    Den einen Stern Abzug gibt es, weil mir ehrlich gesagt noch ein bisschen mehr Tiefgang beim Hauptcharakter gefehlt hat und weil sich die Antagonisten irgendwie alle gleich gelesen haben. 

    Wenn jemand völlig unerwartet einen Menschen umbringt, dann macht das doch trotz aller Achtsamkeit was mit einem. Aber nun gut. Vielleicht sollte das Buch gar nicht in die Richtung gehen. Im Großen und Ganzen bin ich okay damit und würde auch ein anderes Werk von diesem Autoren lesen.

  21. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.773)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  22. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (595)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Als Maggie gerade fünf Jahre alt ist, heiratet ihr Vater seine neue Partnerin und die beiden ziehen gemeinsam zu ihr und ihren beiden Kindern in das große Haus und werden zu einer Familie. Dort trifft sie auf Brooks und sie ist sich sicher, dass sie ihn eines Tages heiraten wird. Doch mit zehn Jahren erlebt Maggie etwas, dass dafür sorgt, dass sie verstummt und sie das Haus nicht mehr verlassen kann. Der einzige der ihr bleibt ist Brooks, ein treuer Freund und man merkt recht schnell, dass die beiden viel mehr verbindet. Nur weiß Maggie noch nicht ob sie bereit für all das ist…

    Das hier war mein erstes Buch von der Autorin und Leute, ich kann euch sagen, dass ich es so unglaublich Doll geliebt habe! Ich habe es innerhalb eines Tages verschlungen und konnte es einfach nicht mehr aus der Hand legen. Ich wollte Maggie verstehen und auch den Hintergrund dafür erfahren, wieso all das passiert ist und das hat dafür gesorgt, dass ich so schnell mit diesem Buch durch war. Ich kann es euch nur ans Herz legen, es war einfach grandios!

    Die junge Maggie mochte ich richtig gerne, da sieht man noch wie glücklich und lebensfroh sie war. Beim Lesen merkt man was für eine tolle Persönlichkeit Maggie ist und man sie nur lieben kann. Das traumatische Ereignis was sie erleben musste, stelle ich mir grausam vor und ich wüsste nicht, wie ich dabei reagieren würde, wenn mir so was passiert wäre. Trotz dieser Umstände versucht sie das Beste aus sich rauszuholen und strengt sich wirklich sehr an. Ich fand es echt schade, dass einige das nicht sehen konnten. Aber immerhin gab es Brooks, der es gesehen hat!

    Auch der junge Brooks hat es mir sehr angetan. Man merkt was für eine liebenswerte und herzensgute Person er ist und kann ihn nur in sein Herz schließen. Manchmal hat er reagiert, wobei ich denke, dass eine Person in diesem Alter nicht ganz so reagieren würde, aber das hat mich gar nicht so sehr gestört. Dennoch war Brooks mein Favorit in diesem Buch und ist so beindruckend. Brooks hat sein Herz am richtigen Fleck und hat es geschafft sich in mein Herz zu schleichen und sich dieses zu erobern. Dass er so freundlich, liebevoll, geduldig und verständnisvoll ist, passiert nicht oft und Maggie hat mit ihm genau die richtige Person gefunden. Brooks ist Maggies Anker und selbst wenn sie keine Worte findet, findet er ihre Worte dennoch.

    Was soll man denn groß zum Schreibstil von Brittainy C. Cherry sagen? Ich bin mir sicher, dass jeder der einmal ein Buch von ihr gelesen hat, weiß, was für ein großes Talent diese Frau hat. Ich bewundere sie sehr dafür, dass sie es schafft mir jedes Mal das Herz zu brechen, nur, um es dann am Ende Stück für Stück wieder zusammen zu setzen. Brittainy C. Cherry hat so einen gefühlvollen, emotionalen, spannenden und fesselnden Schreibstil, den man einfach nur lieben kann!

    ,,Wie die Stille unter Wasser‘‘ ist eines meiner Favoriten von Brittainy C. Cherry. Diese Autorin hat mir so viel mit diesem Buch genommen aber auch doppelt so viel zurückgegeben und ganz viele schaffen das nicht. Ich bin sehr neugierig darauf, was mich in den anderen Büchern von ihr erwarten wird, denn bisher hat sie mich noch nie enttäuscht und ich glaube, dass wird sie auch niemals schaffen. Von mir bekommt diese Reihe, gerade genau dieses Buch, eine dicke Kauf- und Leseempfehlung, der ihr unbedingt nachgehen solltet!

  23. Cover des Buches Der Totschläger (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 5) (ISBN: 9783548285764)
    Chris Carter

    Der Totschläger (Ein Hunter-und-Garcia-Thriller 5)

     (565)
    Aktuelle Rezension von: CherryFairy

    Inhalt
    Band 5 der bisher 12 teiligen Hunter-Reihe
    -Kann unabhängig von einander gelesen werden-

    Was macht die Hunter Reihe so besonders oder worin unterscheidet sich ein Chris Carter Thriller von anderen ?

    Meiner Erfahrung nach, nach bisher 5 gelesenen Fällen ist bei Chris Carter der Action Faktor recht hoch, man bekommt sehr oft mit wie das Opfer noch leidet, ums Leben kämpft, ein Countdown abläuft und man vorher noch das Rätsel lösen muss, um das Opfer zu retten und den Killer zu schnappen. 

    Es fühlt sich schon fast wie ein eigener Escape Thriller an, man rätselt mit, sammelt Hinweise und ist als stiller Beobachter ganz nah am Fall. 

    Die Story wird auch nicht von Beziehungsproblemen und wenig Privatleben des Ermittlers verlangsamt. 

    Auch brauchst du nicht lange warten bis die nächste Spannung einsetzt und genau das macht es so spannend und besonders! 

    Kein langes warten, kreative Ideen und ein kleiner Lerneffekt durch Aufklärungen von Hunter die mit eingestreut werden.

    Diesmal spielt der Serienkiller wieder mit den Ermittlern , die Ermittler müssen live übers Internet mitverfolgen wie der Mörder sein Opfer leiden lässt und spielt sein Spiel mit ihnen.

    Der Titel ist leider wieder sehr ungünstig gewählt, also da sollte die Übersetzung bitte besser werden. Es passiert nichts was man als Totschläger definieren könnte 😅 Das hat mal wieder nichts mit der Story zu tun, deshalb kann ich jeden nur empfehlen, dann doch den Klappentext zu lesen oder Spoilerfreie Rezensionen zu überfliegen. 

    Im Original heißt es One by One, wie man daraus der Totschläger machen kann ist mir wie bei manchen anderen Hunter Titeln ein Rätsel. Dann nimmt doch einfach den englischen Titel ! Aber das nur so am Rande.

    Mein Fazit

    Sehr brutal und man fiebert richtig mit!
    Wer Action in Thrillern sucht und Brutalitäten abhaben kann ist hier genau richtig ! 👍🏻
    5*

  24. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.899)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

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