Bücher mit dem Tag "mittelmeer"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mittelmeer" gekennzeichnet haben.

179 Bücher

  1. Cover des Buches Der Schwarm (ISBN: 9783596510856)
    Frank Schätzing

    Der Schwarm

     (5.388)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Nachdem der Mensch jahrhundertelang die Meere ausgebeutet hat, schlagen seine Bewohner plötzlich zurück. Wale und Orcas greifen Menschen an, Krebse fallen über Strände her, Tsunamis zerstören ganze Küstenstreifen. Eine Gruppe von Wissenschaftlern sucht zusammen mit US-Militärs nach der Ursache und wird fündig…

    Auf  ca. 1000 Seiten hat Schätzing auf der einen Seite einen Weltuntergangsthriller geschrieben mit den dazugehörigen guten und (unerwartet) bösen Charakteren, der einen oder anderen Liebes- und Selbstfindungsgeschichte sowie vielen, vielen Toten. Nebenbei ist es auch gute Science-Fiction, auch wenn die „Aliens“ nicht aus dem Weltall, sondern aus der Tiefsee kommen.

    Auf der anderen Seite liest sich das Buch teilweise wie ein Sachbuch mit gut aufbereiteten Infos über die Tiefsee, ihre Bewohner und das Ökosystem Erde.

    Mich hat an diesem Buch vor allem beeindruckt, wie gründlich Schätzing mit der landläufigen Meinung von der Vorherrschaft des Menschen,  der „Krönung der Schöpfung“,  aufräumt. Unabhängig von der Wahrscheinlichkeit, ob die Geschehnisse im Buch zur Realität werden könnten, hat mich dieses Buch dazu gebracht, noch einmal aus einem anderen Blickwinkel über das Thema Umweltschutz und meine Rolle dabei nachzudenken. Schätzing führt uns gnadenlos unsere eigene Hybris und Bedeutungslosigkeit vor, mit dem Kerngedanken „Die Erde braucht uns nicht zum Überleben, aber wir brauchen die Erde…“

    Fazit: Es ist eine gute Mischung aus allem, aber eben mit seinen 1000 Seiten kein Buch für zwischendurch. Man muss sich auf das Thema und Schätzings Erzähltempo einlassen, dann erlebt man einen fundiert erzählten, spannenden und auch beängstigenden Wissenschaftsthriller.

  2. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.008)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Rosa Alcantara flüchtet aus den USA vor ihrer Mutter und anderen Problemen nach Sizilien zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda. Schon bei der Ankunft des Fliegers trifft sie auf Alessandro Carnevares, weiß aber nichts davon, dass er zu dem verfeindeten Clan ihrer Familie gehört. Denn, wie nicht anders zu erwarten ist in Italien, geht es um die Mafia und beide Familien sind Größen in diesem Geschäft. Das hindert aber Rosa und Alessandro nicht daran, sich anzunähern und sich ineinander zu verlieben. Dennoch haben beide ihre Probleme mit ihren Familien. Rosa, sich in ihre einzugliedern und die Strukturen der Mafiosi zu verstehen und Alessandro, dessen Vater gerade gestorben ist und er sich als neuer Boss „capi“ behaupten muss. Mit Rosas Hilfe versuchen sie einen Verrat in seiner Familie aufzudecken. Zudem hat Alessandros Familie ein raubtierhaftes dunkles Geheimnis und nicht nur das lässt Rosa erzittern, sondern ihr eigenes der Familie ebenso, was allerdings nicht ganz so haarig ist.

     

    Ich mag Wandlergeschichten und Italien mag ich auch, dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so mitreißen. Allerdings kann ich nicht mal sagen, an was das gelegen hat, da mir auch Kai Meyers Schreibstil zusagt. Vor vielen Jahren hatte ich mal die „Merle-Trilogie“ von ihm gelesen und dachte nun, es wäre mal an der Zeit eine neue Reihe von ihm zu lesen und da ich schon viel Gutes über die „Arkadien-Reihe“ gelesen habe, wollte ich es damit probieren.

    Wie gesagt, gefällt mir auch das Thema und der Schreibstil, aber es konnte mich nicht so richtig fesseln. Ich schiebe es mal auf die Figuren, dass die mich nicht so richtig an sich gebunden haben.

     

    Zudem war es am Anfang sehr viel Mafiathematik und ich hatte viel mehr auf die Fantasyelemente gehofft. Das hat am Anfang irgendwie etwas gedauert, obwohl dann davon viel zu lesen war und immer wenn es um die tierischen Geheimnisse ging, hat es mir auch gut gefallen.

    Das mit Alessandro und Rosa ging mir zu schnell. Die haben sich schon von Anfang des Buches angeschmachtet, obwohl die sich noch überhaupt nicht gekannt haben. Dass die sich nicht als Feinde gesehen haben, obwohl dass ihre Familien tun, konnte ich nachvollziehen. Warum auch? Sie kennen sich ja nicht und haben kein Problem miteinander. Warum dann Feinde sein? Aber das die einander so anschmachten… das war schon fast unangenehm. Das war mir irgendwie zu viel.

    Na ja und dann immer das hin und her, diese Spielchen und bis man mal so an die Informationen herangekommen ist, was dort Phase ist. Niemand wollte ja Rosa so richtig die Wahrheit erzählen, sondern dauernd haben sie ihr nur Brocken gegeben. Auch ihre Schwester hat sich seltsam verhalten, die war so sehr in dieser Familiensache verstrickt und hat am Ende dennoch so eine dramatische, undankbare Rolle bekommen.

     

    Warum ich mich mit den Figuren an sich nicht so richtig identifizieren konnte, kann ich nicht richtig sagen. Ich vermute mal, besonders bei der Protagonistin Rosa, dass die mir einfach etwas zu jung ist und ihre Ansichten und ihr Verhalten so gegensätzlich zu mir selbst sind, dass ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie war mir nicht egal, aber auch nicht so, dass ich mich in ihre Emotionen versetzen konnte. Das war etwas schade. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie noch nicht richtig ausgearbeitet war und die Tiefe gefehlt hat.

    Alessandro… ja, bei dem Jungen weiß ich noch nicht, ob ich den mag oder nicht. Zumindest find ich sein tierisches Ich spannender, was jetzt nicht unbedingt für ihn spricht. Aber komplett unsympathisch empfand ich ihn nicht, auch nur zu flach als Figur.

    Die anderen Figuren… waren alle auf ihre Art entweder sehr seltsam oder unsympathisch, weil die immer nur auf ihre eigenen Interessen aus waren. Da war kaum einer mit etwas Empathie befinden. Aber wahrscheinlich muss man so sein, wenn man sich in der Mafia befindet. Einzig Iole macht da wohl eine Ausnahme, aber das arme Mädchen, was jahrelang von der Mafia eingesperrt gewesen war, hat auch echt andere Probleme.

    Sarcasmo hat mir gefallen, aber das war der Hund des Chauffeurs der Carnevares. Allein der Name ist schon witzig, aber der Fahrer hieß ja auch Fundling. Die capis haben schon einen gewissen Sinn für Humor.

     

    Fazit: Ich hoffe, auf die zwei weiteren Teile, dass mich die Geschichte noch etwas mehr packt. Bis jetzt finde ich, dass es sich um eine solide Fantasy-Geschichte handelt, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker reißt. Am Ende konnte ich mich einfach nicht richtig mit den Figuren identifizieren. Darum gibt es 3 Sterne von mir.

  3. Cover des Buches Arkadien brennt (ISBN: 9783492267892)
    Kai Meyer

    Arkadien brennt

     (1.260)
    Aktuelle Rezension von: leonie2106

    Nachdem mich der erste Teil von Meyers Arkadien-Reihe noch nicht ganz überzeugen konnte, hat er mich mit Band 2 nun doch wieder an der Angel. 

    Nach dem großen Showdown am Ende des ersten Bandes sind Rosa und Alessandro nun beide an der Spitze ihrer Clane angekommen. Ihre Romanze wird kritisch gesehen und sie machen sich damit keine Freunde. Als Rosa nach New York reist, deckt sie weitere Intrigen auf und das Geheimnis um die Arkadier scheint größer als bisher gedacht.

    "Arkadien brennt" hat wirklich alles, was ich mir von einem guten Buch erhoffe: Spannung, Gefühle, Geheimnisse...

    Das einzige, was mich auch bei Band zwei immer noch ein wenig stört ist, dass es den Charakteren irgendwie an Tiefe fehlt. Weder Alessandro noch Rosa sind mir mittlerweile "vertraut" und ich kann ihre Handlungen und Gefühle nicht immer nachvollziehen.

    Dennoch ein sehr gutes Buch und ich bin gespannt auf den dritten Band!

  4. Cover des Buches Die Zitronenschwestern (ISBN: 9783328100409)
    Valentina Cebeni

    Die Zitronenschwestern

     (89)
    Aktuelle Rezension von: Hazelmaus101

    Anfangs hat mir der Roman eigentlich ganz gut gefallen. Als sich Elettra auf Spurensuche nach ihrer Vergangenheit bzw der Lebensgeschichte ihrer im Koma liegenden Mutter begibt, ahnt man schon dass sie bald auf ein Geheimnis stoßen wird. Die Atmosphäre im Kloster auf der kleinen italienischen Insel und die geheimnisvollen jungen Frauen, die dieses bewohnen unterstützen dies noch. 

    Insgesamt hat sich ein guter Spannungsbogen ergeben. Bis zu dem Punkt an dem Elettra das Geheimnis gelüftet hat. Dann war irgendwie die Luft raus und das Buch zog sich. 

    Insgesamt ist mir der zweite Teil des Buches zu blumig und ausschweifend umschrieben. Häufig finden sich Passagen wie die folgende: 

    Der Wind hatte den süßen melancholischen Duft der Brötchen mit sich fortgetragen, der im Handumdrehen die Dorfmitte erreichte, der Kirchturm erklomm und die Glocken der Erinnerung für die vielen Seelen läutete,....

    Immer wieder werden Zutaten und Gewürzen menschliche Eigenschaften und Handlungen zu geordnet, was mich auf Dauer echt genervt hat. 

    Insgesamt ist der Roman oke, aber definitiv nichts besonderes.



  5. Cover des Buches Totengebet (ISBN: 9783442482498)
    Elisabeth Herrmann

    Totengebet

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Ein Anwalt wacht im Krankenhaus auf und kann sich an fast nichts mehr erinnern, außer an eine schöne junge Frau, die Jüdin ist. Er recherchiert zunächst in Berlin und dann in Israel.

    Von dieser Autorin kannte ich zwar dem Namen nach, aber ich glaube, ich hab noch kein Buch von ihr gelesen. Eigentlich ist es auch nicht mein Thema, aber auf der anderen Seite finde ich Amnesie oder Teilamnesie immer sehr spannend. So habe ich mich auf das Buch, das ich irgendwo ertauscht oder im Second Hand Shop gekauft hatte eingelassen. Es hielt mich von Anfang an gefangen. Auch die Charaktere fand ich sehr interessant und echt, ich hätte nie herausgefunden, wer jetzt der Mörder war. Dabei haben – wenn ich so nachdenke – doch einige Leute den Mörder nicht gemocht. Nun ja, wie dem auch sei. Der Anfang war für mich sehr spannend, die Mitte sehr interessant, weniger spannend und der Schluss wieder spannend mit Highlights. Es ist wohl der 5. Fall einer Serie, wie ich im Internet lesen konnte.

    Also das Buch war wirklich gut, aber am Ende hätte ich dann noch einige Fragen gehabt und ein Buch mit 438 Seiten (ohne Danksagung und Glossar) sollte – meiner Meinung nach – keine Fragen offen lassen. Die Bücher, die ich lese haben normalerweise um die 300 Seiten. Außerdem war das ganze dann doch etwas verwirrend. Zudem kannte ich ja noch keinen Charakter des Buches. Und ich denke, dass das irgendwie mehr so was wie eine Familientragödie war und eher weniger ein Krimi. Ein Thema mit dem ich sonst nichts anfangen kann und trotzdem hab ich das Buch, in etwas weniger als einer Woche, ausgelesen und fand es spannend. Nur, dass da Fragen offen blieben, fand ich sehr schade.

    Ich hab mir bei LB die Rezis angesehen, damit ich mich ein wenig über die Serie informieren konnte. Und da las ich, mit größtem Erstaunen - dass das das wohl der schlechteste Teil der Serie war (bis 2016, denn ich vermute, es gibt weitere Teile). Nun ja, dann brauch ich unbedingt weitere Bücher, denn wenn mich etwas fesselt, was mich sonst niemals interessieren würde, dann muss die Autorin wirklich gut sein.

    Mein – Lesezeichenfees – Fazit:
    Ich werde auf jeden Fall weitere Bücher der Autorin lesen. Es gab bei mir zwar kleinere Kritikpunkte, trotzdem werde ich das Buch mit 4 Sternen empfehlen.

  6. Cover des Buches Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3) (ISBN: 9783548289069)
    Remy Eyssen

    Gefährlicher Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 3)

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Carolin81

    Auch der 3. Krimi um Rechtsmediziner Leon Ritter ist wieder extrem spannend. Die Ereignisse im beschaulichen Provence-Städtchen Le Lavandou überschlagen sich, es gibt drei Leichen und einen Vermissten. Leon hat einen Verdacht, wer der Mörder sein könnte, aber Polizeichef, Staatsanwältin und die meisten Polizisten sind da ganz anderer Meinung. Sie wollen den Fall möglichst schnell und ohne Skandale lösen. Leon hingegen möchte die Wahrheit herausfinden und ermittelt daher wieder einmal auf eigene Faust.

    Beim Showdown während eines extrem starken Gewitters, muss Leon innerhalb von Sekunden eine Entscheidung treffen und verfolgt die Verdächtige auf eigene Faust. Schafft er es, sie zu einem Geständnis zu überreden? Oder liegt er mit seinen Vermutungen dieses Mal komplett falsch und verfolgt nicht die Richtige? Ein sehr spannendes Ende! 

    Der Krimi ist wie schon die Vorgänger extrem spannend geschrieben und man fliegt nur so durch die Seiten. Und die wundervolle Kullisse in der Provence und die sympathischen Protagonisten und Nebenfiguren sorgen dafür, dass man ein paar sehr angenehme Lesestunden verbringt.

  7. Cover des Buches Besser als Bus fahren (ISBN: 9783499290947)
    Renate Bergmann

    Besser als Bus fahren

     (73)
    Aktuelle Rezension von: DrunkenCherry

    Dieses Buch war echt niedlich. Renate beschließt, dass sie noch einmal eine große Reise machen möchte und lädt ihre Freundin Gertrud auf eine Kreuzfahrt ein.

    Natürlich sorgen die alten Damen dort ordentlich für Trubel, als Gertrud schon nach kurzer Zeit für eine Ärztin gehalten wird und gar nicht daran denkt, dieses Missverständnis aufzulösen - schließlich muss sie sich schon mit ihrer Seekrankheit herumschlagen!

    Renate beschreibt wunderbar, wie es auf so einer Kreuzfahrt zugeht und scheut sich nicht, zuzugeben, dass es besonders was für das fortgeschrittene Alter ist. Selbst das Programm auf dem Schiff scheint perfekt auf die älteren Semester zugeschnitten.

    Renate und Gertrud stolpern von einem Abenteuer ins nächste und ich war gerne bei ihnen. Ich fand es schön, Renate mal mit ihrer Freundin zusammen zu sehen - und habe die anderen Figuren, die sonst in den Büchern auftauchen dennoch irgendwie vermisst.

    Trotzdem war es ein sehr schönes Buch und ich freue mich schon auf den nächsten Band. 

  8. Cover des Buches Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2) (ISBN: 9783548287010)
    Remy Eyssen

    Schwarzer Lavendel (Ein-Leon-Ritter-Krimi 2)

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Buchliebe4

    Schwarzer Lavendel von Remy Eyssen

    Band 2 der Leon Ritter Reihe

     

    Kriminalroman

     

    464 Seiten

     

    Ullstein Buchverlage

     

     


    Klappentext:

     

    In der Provence ticken die Uhren anders. Daran gewöhnt sich der deutsche Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter nur langsam. Dabei beginnt rund um das Städtchen Le Lavandou gerade die Weinlese und zu seiner eigenen Überraschung wird Ritter selbst Besitzer eines kleinen Weinbergs. Aber die Freude darüber währt nur kurz, denn statt edler Reben wird auf dem Grundstück eine mumifizierte Frauenleiche entdeckt. Der detailversessene Ritter erkennt schnell: Die Tote wurde professionell einbalsamiert. Als eine weitere junge Frau als vermisst gemeldet wird, findet Ritter heraus, dass beide Frauen für die Weinernte in die Provence kamen. Macht jemand Jagd auf die jungen Frauen? Um Antworten auf seine Fragen zu bekommen, muss Leon erst weit in die Vergangenheit zurückgehen


     

     

    Handlung:

     

    Dr. Leon Ritter hat sich gut in seiner neuen Heimat in Südfrankreich eingelebt und wohnt immer noch bei der Kommissarin Isabella und ihrer Tochter und fühlt sich pudelwohl.

    Langsam kommt er innerlich auch zur Ruhe, denn der Tod seiner Frau bei einem Flugzeugabsturz lastete doch lange Zeit auf ihn, Dazu trägt auch Isabelle sehr teil.

    Seine betagte, aber noch rüstige  Tante möchte ihren Neffen auf einmal ein altes Weingut schenken, für welches sie keine Verwendung mehr hat. Aber die Freude über das Haus und Land wehrt nicht lange, denn dort wird eine mumifizierte Frauenleiche gefunden.

    Dr. Ritter ist sofort in seinem Element und erkennt recht schnell, das die Frau absichtlich mumifiziert worden ist. Und dann meldet eine junge Deutsche ihre Zwillingsschwester als vermisst und Dr. Leon Ritter begibt sich auf Spurensuche…..

     


    Meinung:

     

    Über eine LP bin ich auf den Autor aufmerksam geworden und habe mir sofort Band 1 der Reihe besorgt, der mir außerordentlich gut gefallen hat.

    Da war es natürlich ein Muss, das ich die tolle Reihe rund um den sympathischen Rechtsmediziner Dr. Leon Ritter weiter verfolge.

     

    Und auch der zweite Teil der Reihe hat mir viele schöne und spannende Lesestunden beschert.

     

    Der Schreibstil des Autors ließ sich flüssig und fließend lesen und verfolgen.

    Die meisten Hauptcharaktere kannte ich aus dem ersten Band und es war total angenehm und leicht dem Geschehen mit Bildern zu folgen.

     

    Die Spannung kam ebenso nicht zu kurz und hat man einmal angefangen zu lesen, kann man sich dem Buch und seiner spannenden Geschichte einfach nicht mehr entziehen.

    Gänsehautmomente und ein Ende, wie ich es so nie vermutet hätte.

     

    Der Spannungsfaktor hat in dem Buch eine große Rolle und wird konstant gehalten, bzw. gekonnt gesteigert.

    Durch Dr. Ritter bekommt man einen ganz tollen und tiefen Einblick in die Arbeit eines Rechtsmediziners und der Leser darf ganz genau mitverfolgen, mit welchem Engagement und mit welchen Feingefühl der Arzt, seine Arbeit ausübt.

     

    Trotz das manche Szenen Gänsehautschauer verursachten lockerten der Umgang mit Isabelle und ihrer tollen Tochter Lilou herrlich schmunzelnd die Stimmung auf. Ganz großartig umgesetzt.

     

    Und nicht zu vergessen, das es dem Autor mehr als gelungen ist, mich mit nach Südfrankreich zu entführen, mitsamt den Lavendelduft und des roten Weinaromas, welches ich dabei in der Nase von träumen hatte.

     

    Ich habe hier die nächsten Teile der Reihe schon liegen und freue mich ungemein darauf, die Geschichte rund um die sympathischen Hauptcharaktere weiter zu verfolgen.

     

    Fazit:

     

    Natürlich 5 Sterne für den zweiten Band der Leon Ritter Reihe und die Vorfreude auf die folgenden Bände

     

  9. Cover des Buches Als der Teufel erwachte (ISBN: 9783954519804)
    Jennifer B. Wind

    Als der Teufel erwachte

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Alexa_Koser

    Zum Buch: In einer Werkstatt wird im Kofferraum eines Wagens ein grausiger Fund gemacht: dort liegen zwei Leichen ineinander verschlungen. Wer sind die jungen Männer und wer hat sie dort deponiert? Es stellt sich heraus, dass es sich bei den beiden wohl um Flüchtlinge handelt. Die Ermittler vom LKA Georg Kunze, Tom Neumann und der Kollege Maier beginnen ihre Nachforschungen. Und treten dabei so ganz zufällig zwei Mafia-Bossen auf die Füße…

    Meine Meinung: Im zweiten Teil mit den Ermittlern geht es gleich richtig zur Sache. Schnell wird klar, dass es hierbei um groß angelegte Schlepperbanden handelt, die sich eine goldene Nase damit verdienen, die Flüchtlinge zu transportieren. Die Trickkiste, um diese zu verstecken, wird immer größer. Und dabei ist es denen auch egal, wenn den Transport nicht alle überleben. 

    Erschreckend wird hier aus Sicht eines jungen Arztes aus Syrien dargestellt, wie so eine Flucht abläuft. Und wie gefährlich nur alleine die Überfahrt über das Mittelmeer ist. Natürlich kennen wir alle die Bilder aus dem Fernsehen, aber hier so ein Einzelschicksal im Genauen nachzulesen, hat mich zumindest sehr erschüttert. Das sind Menschen, die alles verloren haben und ihr letztes Geld den Schleppern in den Rachen werfen, um irgendwo in Frieden leben zu können.

    Die Ermittler müssen am Anfang ohne Jutta Stern auskommen, die sich noch in Indien aufhält, da sie ihren Vater sucht. Kurz vor dem Heimflug nach Österreich passiert ihr aber auch noch etwas Schlimmes. Die Geschichte von Jutta, die im ersten Teil „Als Gott schlief“ schon ein wenig erzählt wird, ist mir in diesem Band besonders ans Herz gegangen. Auch die Beziehung zwischen Tom und ihr verkompliziert sich. Manche mögen das ja nicht so gern, wenn viel aus dem Privatleben der Ermittler berichtet wird, aber in diesem Fall gefällt mir das, weil mir Jutta, Tom und Georg mittlerweile sehr ans Herz gewachsen sind. Insgesamt eine „runde Sache“.

    Der Schreibstil ist sehr schön und ausführlich. Die Kapitel werden immer aus anderen Perspektiven erzählt, das macht die Geschichte wirklich spannend. Die Autorin beschreibt die Flucht des Syrers Samir und später auch die seiner Mutter Nesrin so authentisch, dass ich wirklich mitgelitten habe. Man merkt, dass Jennifer B. Wind hier gut recherchiert hat. Die Flüchtlingsproblematik ist nicht neu, aber leider auch noch nicht Geschichte und das macht das Buch für mich, auch wenn es bereits 2016 erschienen ist, hochaktuell.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen, weil es Hoffnung macht. Auf ein besseres Leben für alle. Irgendwie schafft Jennifer es immer wieder, dass ich mir zum Schluss die Tränen verdrücken muss, da mich das emotional total mitnimmt. Und das macht für mich den besonderen Stil dieser tollen Autorin aus, danke sehr für ein tolles Lese-Erlebnis! 

    Mein Fazit: Auch der zweite Band um die Ermittler Jutta Stern, Tom Neumann und Georg Kunze konnte mich wieder total fesseln! Fast atemlos und immer mit Tränen in den Augenwinkeln bin ich durch das Buch geflogen. Gut recherchiert und spannend zu Papier gebracht, das Buch muss unbedingt gelesen werden! 

  10. Cover des Buches Der Pirat (ISBN: 9783426517482)
    Mac P. Lorne

    Der Pirat

     (48)
    Aktuelle Rezension von: wanderer-of-words

    »Der Pirat« ist ein Buch bei dem ich ins Schwärmen geraten könnte! Schon das Thema, Francis Drake und englische Geschichte, faszinieren mich schon seit Langem. In Kombination mit guter Recherche und spannender Vermittlung ergibt das für mich nicht weniger als den perfekten historischen Roman!

    An historische Romane stelle ich sehr hohe Erwartungen was Recherche und Wahrheitsgehalt angeht. Das Werk von Mac P. Lorne konnte mich in beiderlei Hinsicht absolut überzeugen, ja mehr noch: begeistern! Auch die Vermittlung der geschichtlichen Inhalte gelingt ihm meisterhaft. Er lässt Drake, Elizabeth I und andere historische Figuren lebendig werden, nimmt den Leser mit auf spannende Kaperfahrten und erklärt ganz nebenbei Englands beginnenden Aufstieg zur Weltmacht. 

    Ein gewisses Interesse für Seefahrt sollte der Leser aber mitbringen, denn Lorne schildert die Seemanöver sehr detailliert und geht auch auf die Besonderheiten bei der Konstruktion der neuen englischen Schiffe ein. Dabei verwendet er natürlich einige nautische Fachbegriffe, den Lesefluss hat das aber nicht gestört und notfalls hilft das angehängte Glossar gut weiter. Für mich war dieser Teil sehr faszinierend und lehrreich, denn dass die Engländer so große Vorteile aus moderneren Schiffen mit besseren Kanonen zogen wusste ich noch gar nicht. Der Leser kann mitverfolgen wie England modernisiert und aufrüstet, Spanien aber an vergangenem festhält, während alle Zeichen auf einen Krieg hindeuten.

    Der Höhepunkt des Romans ist natürlich die Schlacht gegen die Spanische Armada. Lorne beschreibt diese so detailreich, dass man sich die Manöver und die Scharmützel sehr gut vorstellen und den Kanonendonner fast hören kann. Kurze Perspektivwechsel zu den Spaniern ermöglichen dem Leser auch einen Einblick in deren Denkweise und runden die Erzählung ab.

  11. Cover des Buches Versunken (ISBN: 9783453419094)
    Sabine Thiesler

    Versunken

     (112)
    Aktuelle Rezension von: Bonsai-Fee

    Zum Inhalt wurde schon viel geschrieben.

    Gerade habe ich mein erstes Hörbuch von Sabine Thiesler beendet und bin noch immer atemlos:

    die Story hat mich direkt in den Sog gezogen - anfangs nicht so turbolent und rasend wie andere Thriller - aber wunderbar und subtil und süchtig machend .!!! 

    Gegen Ende habe ich keine Anrufe mehr angenommen oder Mails beantwortet !!!

    Alle Charaktere sind wunderbar beschrieben und könnten in meiner Nachbarschaft wohnen und ich würde alle freundlich grüßen - alle würden es schaffen, mir etwas vorzumachen oder einfach sie selbst zu sein. 

    Von Anfang bis Ende ein gelungenes Buch.


    DER KINDERSAMMLER wartet schon auf mich !

  12. Cover des Buches King of London (ISBN: 9783736312876)
    Louise Bay

    King of London

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Wortwunsch

    Ich hatte keine hohen Erwartungen an das Buch und bin davon ausgegangen, daß es wie das "typische" New Adult Buch wird. Ich bin froh, dass ich mich getäuscht habe.

    Das Buch hat mir einfach unfassbar gut gefallen. Es war mein erstes Buch der Autorin und ich möchte unbedingt mehr von ihr lesen. Das Buch war tiefgründig, die Liebesgeschichte war nachvollziehbar und es hat einfach so viel Spaß gemacht es zu lesen. Ich konnte es kaum aus den Händen legen.

    Das Buch ist eine ganz klare Empfehlung von mir und ich habe wirklich nur winzige Kleinigkeiten auszusetzen, dass ich sie hier gar nicht erwähnen brauche. 

  13. Cover des Buches Auf der Flucht (ISBN: 9783218009898)
    Karim El-Gawhary

    Auf der Flucht

     (36)
    Aktuelle Rezension von: sabatayn76
    Inhalt:
    Karim El-Gawhary und Mathilde Schwabeneder haben für ihr Buch verschiedene Fluchtgeschichten zusammengetragen und erzählen in 'Auf der Flucht' von der politischen Situation in und Flüchtlingen aus Syrien, Irak, Afghanistan, Sudan, Gambia, Somalia und Nigeria. Dabei erklären sie Hintergründe, sprechen die Folgen von Krieg und Bürgerkrieg an (vor allem in Bezug auf Syrien) und vermitteln Wissen über Schlepper (Organisationen, Strategien etc.).

    Mein Eindruck:
    Auf der Frankfurter Buchmesse habe ich letztes Jahr eine Diskussionsrunde verfolgt, an der unter anderem Karim El-Gawhary teilnahm. Schon bei diesem Gespräch war ich beeindruckt von seiner Art zu erzählen, bewegt von seinen Schilderungen und gespannt auf sein Buch. Nun habe ich 'Auf der Flucht' gelesen und bin sehr begeistert von seinen und Mathilde Schwabeneders Reportagen.

    Das Buch ist sehr informativ und von der ersten Seite an bewegend. Die Einblicke in die politische Situation in verschiedenen afrikanischen und (vorder-) asiatischen Ländern waren sehr gut auf den Punkt gebracht, so dass ein Leser, der sich noch nicht mit der jeweiligen Region befasst hat, einen guten Überblick zu Geschichte, Politik und Leben im Land erhält.

    Die Reportagen sind detailreich geschrieben und fangen die jeweilige Stimmung im Land gut ein, informieren und bewegen den Leser durch die vielen persönlichen Schicksale, die näher beschrieben werden.

    Gefallen hat mir auch, dass die Autoren oft ihre Gedanken und Gefühle schildern sowie zeigen, wie man als Journalist mit Schilderungen extremer Gewalt und Traumatisierung umgehen kann (oder wie man bisweilen trotz jahrzehntelanger Erfahrungen nicht ohne Weiteres damit umgehen kann).

    Sehr gelungen fand ich auch den Lichtblick am Ende des Buches: die scheinbar endlose Hilfsbereitschaft der Einwohner des oberösterreichischen Dorfes Großraming.

    Mein Resümee:
    'Auf der Flucht' sollte jeder lesen, der mehr über Flüchtlinge, Schlepper und die politische Situation in verschiedenen Ländern wissen möchte. Vor allem sollte das Buch von denjenigen gelesen werden, die nicht verstehen, wieso Menschen ihre Heimat verlassen und nach Europa/Deutschland kommen, um ein neues Leben in Sicherheit und mit einer Aussicht auf eine positive Zukunftsperspektive zu beginnen.
  14. Cover des Buches Calypsos Irrfahrt (ISBN: 9783551555199)
    Cornelia Franz

    Calypsos Irrfahrt

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Lenny

    Diesem Kinderbuch gebe ich gern 5 Sterne, denn es erzählt eine sehr schöne Geschichte, die auch gerade aktuell in unsere Zeit passt! 

  15. Cover des Buches Rotes Gold (ISBN: 9783462044126)
    Tom Hillenbrand

    Rotes Gold

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Lysan73

              Das zweite Buch in der Reihe um den (ehemaligen) Sternekoch Xavier Kieffer beginnt noch spektakulärer als der erste Fall. Wir befinden uns nicht im beschaulichen Großherzogtum Luxemburg, sondern in Paris. Wie schon im ersten Buch sind allein die Beschreibungen der verschiedenen Örtlichkeiten so liebevoll detailliert, das der Leser sich quasi direkt im Geschehen aufhält und entweder den Luxus und das Vergnügen hat, die Szenerie zu kennen und um eigene Eindrücke ergänzen zu können, oder aber mit der Zeit das unbändige Gefühl geweckt wird, unbedingt dorthin reisen zu müssen, um all das mit eigenen Augen sehen zu können.

    Der spektakulär inszenierte Mord am Sushimeister führt Kieffer in Welten, die auch ihm vorher in diesem Außmaß nicht bekannt waren. Der Leser mag einiges für übertrieben halten - bei eigener Recherche kann man vor den Tatsachen aber nicht die Augen verschließen! Wir begegnen alten Bekannten wie beispielsweise Pekka und lernen neue Leute wie Francois Allegret lieben oder auch hassen. Wunderbar!

            

  16. Cover des Buches Mörderische Côte d'Azur (ISBN: 9783462046427)
    Christine Cazon

    Mörderische Côte d'Azur

     (75)
    Aktuelle Rezension von: porte-bonheur

    Dass ich erst jetzt Cazons erstes Buch mit Commissaire Duval gelesen habe, liegt an einem Bücherschrank. Es war dort das einzige Buch, das mich interessierte und so nahm ich es eben mit. Ich hatte mir auch gedacht - nachdem ich ja schon einen Band mit dem Kommissar gelesen hatte und den wirklich nicht überragend fand - dass mich doch wenigstens der Auftakt der Reihe begeistern könnte. Tja, tur er nur leider nicht, einzig der lokale Bezug hat mich überzeugt, denn der ist schon sehr gut hergestellt. Allein schon das Palais, in das man ja nicht so ohne weiteres reinkommt, ist gut beschrieben. Dann die Szenen in der Stadt, am Strand und in den Restaurants versetzen einen wirklich nach Cannes. 

    Die Personen aber wirkten auf mich stellenweise nicht echt, überzeichnet, der Schwerenöter Villiers zum Beispiel, der einfach jede weibliche Person anbaggern muss. Aber auch Commissaire Duval selbst kommt mit seinem Privatleben nicht richtig authentisch bei mir an.

    Und die Handlung? Spannend war für mich einzig die Frage, wie es jemandem gelingt, den Filmregisseur in einem vollbesetzten Kinosaal zu erschießen. Wer das dann gemacht haben kann und was dahinter steckt, wird dem geübten Krimileser viel zu früh klar. 

    Ein weiterer Band von Cazon käme für mich nur des Lokalkolorits wegen in Frage. Gerade in Corona-Zeiten ist das Reisen im Kopf ja keine schlechte Idee. Ansonsten lege ich das Buch jetzt in den nächsten Bücherschrank und vielleicht kann dann ja jemand mehr Begeisterung dafür empfinden...

    Und dann muss ich noch den Zufall erwähnen, der mir an genau dem Lesewochenende dieses Buches passiert ist: der Bericht über den Regenwaldaktivisten Eriberto Gualinga, mit welchem Misereor jetzt seine Kampagne "Mit Menschen" portraitiert, in unserer lokalen Zeitung. Er kämpft tatsächlich mit seiner Kamera gegen Raubbau und Vertreibung im ecuadorianischen Regenwald. Cazon hat mit ihrem ersten Band also wirklich ein starkes Hintergrundthema gewählt, das leider noch immer "brand"aktuell ist...

  17. Cover des Buches Mittelmeersplitter (ISBN: 9783954610792)
    Theresa Sperling

    Mittelmeersplitter

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Prettyrum

    Titel: Mittelmeersplitter

    AutorIn: Theresa Sperling

    Verlag: Lektora

    Seitenzahl: 246 Seiten

    Preis: 12,00 €

    Sprache: Deutsch

    Genre: Jugendroman

    Reihe: Einzelband

    Altersempfehlung: 16 Jahre

    Bindung: Taschenbuch

    Erscheinungsjahr: 2016

    ISBN: 987-3-95461-079-2

    Zusammenfassung

    Annika wird auf fast schon magische Weise von dem neuen Schüler Levian angezogen, welcher jedoch nicht das geringste Interesse daran zeigt, sich mit einem Mädchen - oder überhaupt jemandem - zu unterhalten. Levian ist ein vollkommener Einzelgänger und als Annika versucht, sich ihm zu nähren, weist er sie ab. Doch Annika lässt nicht locker. Immer wieder sucht sie Kontakt zu Levian und hat irgendwann Glück. Sie besucht ihn öfter, unterhält sich mit ihm und lernt seinen Vater kennen - dies alles jedoch nur unter der Bedingung, dass Annika keine Fragen stellt. Doch Levian ist nicht der, der er vorgibt zu sein. Immer wieder hat er Stimmungsschwankungen, rastet urplötzlich aus und vermeidet das Thema Familie. Als sie irgendwann erfährt, dass Levian's Mutter nicht tot ist, wie er ihr sagte, versucht sie ihn zu einem Besuch zu überreden. Und nach einigen Ansätzen willigt Levian ein und sie fliegen zu Levian's Mutter und seinem Bruder. Werden Levian und seine Mutter sich versöhnen können? Was ist überhaupt vorgefallen? Kommen die beiden mit den Geheimnissen beiderseits klar? Aber eins ist sicher: Annika war unsterblich und unwiderruflich in Levian verliebt.

    Meinung

    Das Buch war für mich eine vollkommene Überraschung. Ich habe es bei einer Leserunde von Lovelybooks gelesen und circa jedes Mal geschrieben, dass ich ein schlimmes Ende erwarte - doch das gab es nich. Mittelmeersplitter ist ein unglaublich gefühlvolles Buch mit einem reizenden Schreibstil, die Ich-Perspektive hilft einem sogar noch mehr, sich in die Protagoistin Annika hineinzufühlen, doch leider verwirrten mich die Zeitsprünge am Anfang etwas. Es ist eine schöne Abwechslung, dass zwischendrin auch englische Passagen in Form von einem Lied (ich hoffe, dass es ein Lied ist) vorkommen. Auch das Cover des Buchs gefällt mir sehr gut, denn es lässt nicht wirklich durchblicken, was es damit auf sich hat. Es ist sehr geheimnisvoll, bietet aber auch gleichzeitig Abwechslung durch die Kontraste in den Farben. Bereits auf den ersten Seiten merkt man dann aber, was es mit dem Meer, dem roten Band und dem Anhänger auf sich hat. Die Gesichtichte dahinter ist vollkommen durchdacht, ebenso wie das Cover. Ein weiterer Punkt ist, dass das Buch ein Tabu-Thema in unserer Gesellschaft aufgreift, nämlich den Tod und die Liebe. Das Buch ist unglaublich emotional und befasst sich stark mit einer Form von Depression und Suizid, deshalb sollte aber auch das Clienté des Buchs mit solchen Dingen umgehen können.

    Fazit

    Trotz dessen, das das Buch absolut nicht mein Genre ist, hat mir das Buch mit all den Facetten sehr gut gefallen. Ich musste bei einigen Passagen sogar einige Tränen verdrücken, weil es einfach sehr emotional ist. Außerdem gefällt mir, dass es ein Tabu-Thema anspricht. Dennoch hat es einen riesigen Unterhaltungswert. Nur durch die anfängliche Verwirrung des Zeitsprungs und die anfängliche Undurchsichtigkeit des Covers gibt es von mir einen halben Punkt Abzug. Ansonsten war das Buch es wert, gelesen zu werden!

  18. Cover des Buches Nie zu alt für Casablanca (ISBN: 9783894255831)
    Elisabeth Frank

    Nie zu alt für Casablanca

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Shelly_Literally

    "Nie zu alt für Casablanca" ist ein spannender Kriminalroman, der einen guten Auftakt einer neuen Romanreihe startet. Das Buch umfasst 345 Seiten und ist 2018 erschienen. Die Autoren sind Christian Homma und Elisabeth Frank. 

    Als die V.I.E.R. - Gero Valerius, Rüdiger, Ina-Marie und Elenora - noch jung waren, haben sie den Verbrechen hinterhergejagt und haben zusammen spannende Fälle gelöst. Sie waren beste Freunde und immer für einander da. Doch wie es so oft ist, haben sie sich irgendwann aus den Augen verloren. Erst schien es nicht so, als würden sie jemals wieder etwas zusammen machen - geschweig edenn, wie in alten Zeiten Kriminalfälle lösen - , doch als Rüdigers Frau stirbt, ist für alle eines klar: Sie müssen  sich erneut wieder finden und diesmal wirklich Freunde bleiben.Dass der Immobilienmarkler Schlüter stirbt, kommt ihnen genau recht. 

    Sofort stürzen sie sich in ein Abenteuer mit ungeahnten Entwicklungen. Denn auf der Suche nach der Erklärung für den vermeintlichen Unfall, kommen die V.I.E.R einem illegalen Elfenbein-Handel auf die Schliche. 

    Durch den Polog kann man super in die Geschichte einsteigen, da er Spannung erzeugt und der Epilog die Story nahezu perfekt abschließt. Man bekommt sofort Lust weiter zu lesen, denn man will unbedingt wissen, was die V.I.E.R noch so alles erleben. 

    Meiner Meinung nach ist das gesamte Buch stark an die Abenteuer der "Fünf Freunde" angelehnt, was ich aber nicht als schlecht bewerten würde. Denn wenn man jene mag, kann man sich sicher sein, auch diesen Roman zu lieben. 

    Von Anfang an wird Spannung aufgebaut und man kommt gut in die Geschichte hinein. Der Schreibstil ist toll und es gibt nicht eine Stelle, die ich als komisch oder irritierend bezeichnen würde. 

    Definitiv eines der besseren Bücher, die ich diesen Monat gelesen habe!

  19. Cover des Buches Oma Else startet durch (ISBN: 9783442481101)
    Thomas Letocha

    Oma Else startet durch

     (33)
    Aktuelle Rezension von: winterdream

    Inhalt:

    Oma Else ist über 80 und genießt gemeinsam mit ihrem guten Freund Mario ihr Leben am Mittelmeer. Doch als Mario nach Deutschland zurückkehrt, ist die Dolce Vita vorbei. Was soll sie jetzt allein in der Fremde? Mario lässt sein Hab und Gut von seinem Freund Hardy abholen und Else beschließt prompt mitzufahren und steigt zu Hardy in den alten VW-Bus. So beginnt eine rasante Reise vom Mittelmeer über die Alpen bis an die Nordsee.

    Cover:

    Das Cover fand ich sehr ansprechend und auch passend zum Buch.

     

    Mein Fazit:

    Ich konnte das Buch schnell und flüssig lesen. Mir hat die Schreibweise des Autors sehr gefallen. Ich konnte mich gut in die Charaktere und in die Geschichte hineinfinden. Allerdings muss ich schon sagen, dass es teilweise sicherlich besser gewesen wäre, wenn man die Vorgeschichte gekannt hätte. Da waren doch ab und zu Lücken. Das Buch an sich ist zwar schon abgeschlossen, aber es wird immer wieder auf Sachen hingewiesen, die Oma Else vorher erlebt hat. Das fand ich etwas schade. Aber alles in allem ist das Buch sehr witzig und humorvoll geschrieben und ich musste auch das ein oder andere Mal richtig schmunzeln. Oma Else ist einfach eine liebenswerte Omi und für ihr Alter noch richtig gut drauf. Ich vergebe hier gerne 4 von 5 Punkten.

  20. Cover des Buches Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis (ISBN: 9783426521991)
    Pierre Martin

    Madame le Commissaire und die Frau ohne Gedächtnis

     (32)
    Aktuelle Rezension von: carowbr

    Ein verzwickter Krimi mit provencialischem Lokalkolorit, dazu eine sympathische Ermittlern und ein angenehm leichter Erzählstil. Auch ohne die vorherigen Teile zu kennen, kommt man gut in die Geschichte rein und die privaten Hintergründe der Kommissarin erschließen sich während des Lesens. Eine ideale Urlaubslektüre.

  21. Cover des Buches Seesterne küssen nicht (ISBN: 9781534660427)
    Martina Gercke

    Seesterne küssen nicht

     (37)
    Aktuelle Rezension von: RAMOBA79
    Inhalt:
    Im Leben von Mia läuft alles perfekt. Mit ihrer Hochzeit in Neapel geht ein langgehegter Traum in Erfüllung. Als sie jedoch ihren Verlobten einen Tag vor der Hochzeit im Bett mit ihrer besten Freundin erwischt, läuft Mia davon.
    Im Hafen trifft sie auf einen Offizier, dessen Kreuzfahrtschiff gerade in Neapel vor Anker liegt, und betrinkt sich mit ihm in einer Bar.
    Der Abend nimmt eine unerwartete Wendung. Als Mia am nächsten Morgen aufwacht, befindet sie sich auf hoher See auf dem Kreuzfahrtschiff Sonnenglück – als blinder Passagier, und kein Hafen ist in Sicht ...

    Das Buch ist gut und flüssig geschrieben, sodass ich es in kurzer Zeit durchgelesen habe. Es ist ein tolles, leichtes Buch der Reihe.
    Mia erwischt vor dem Tag der Hochzeit ihren zukünftigen mit ihrer besten Freundin im Bett. Sie ist so fertig, dass sie verschwindet und sich betrinkt. Dann trifft Sie auf Thorsten und geht mit ihm in eine Bar am Hafen und trinkt weiter. Thorsten nimmt Mia mit auf das Schiff Sonnenglück und gibt sich als Kaptain aus, bis derselbige auftaucht und mit Thorsten sprechen will. Mia versteckt sich nach dem übergeben auf einem Himmelbett am Pool und schläft ein, wird erst am nächsten Morgen auf Deck wach und macht sich auf die Such nach Thorsten. Thorsten versteckt Sie in seiner Kabine, was sich Mia nicht gefallen lässt und verschwindet heimlich auf Deck, wo Sie Tobias trifft...schon nimmt diese tolle Geschichte ihren Lauf...
  22. Cover des Buches Blutmale (ISBN: 9783734106729)
    Tess Gerritsen

    Blutmale

     (833)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Als die junge Polizistin den Tatort sieht, wird ihr schlecht. Grausiges erwartet die Ermittler im Inneren des Hauses. Und auch für die Hartgesottenen des Teams Rizzoli und Isles ist es nicht einfach, das Grauen auszublenden. Und auch bei der Autopsie gibt es noch Überraschungen. Obwohl dieser Krimi spannend ist und die Charaktere sympathisch und authentisch sind, bin ich nicht restlos begeistert :

    Ich liebe die Rizzoli und Isles Bücher, aber dieses hier hat mir ausnahmsweise nicht ganz so gut gefallen. Da ich die Bücher dieser Krimireihe besonders für ihre Spannung und das Tempo liebe, fand ich dieses, obwohl auch spannend, etwas zäher. Immer noch mehr mysteriöse Zeichen, mal gemalt, mal geschnitzt, mal den Opfern eingeritzt und noch mehr und noch mehr, frische, ältere und ganz alte.... Irgendwie wiederholte sich vieles und die Handlung kam nicht so flott voran wie sonst. Die private Entwicklung, sei es Isles und ihre Sehnsucht nach dem Pastor oder Janes Eltern haben mir dagegen gut gefallen. Ich hoffe, der nächste Band ist wieder besser und freue mich schon sehr darauf.

  23. Cover des Buches Sommer der Erinnerung (ISBN: 9783426452998)
    Marie Matisek

    Sommer der Erinnerung

     (19)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Von Marie Matisek habe ich bisher noch nichts gelesen und stieß auf diese Geschichte, die es nur als ebook für umsonst gibt. 

    Der Schreibstil der Autorin gefiel mir sehr gut und diese Vorgeschichte machte Lust die dazugehörigen Bücher zu lesen. 

    Die Geschichte war leider sehr kurz und man fand noch eine Leseprobe zum 1. Band der Amalfireihe. 

    Auf jeden Fall möchte ich noch mehr von dieser Autorin lesen. 

  24. Cover des Buches Das Leuchten der Purpurinseln (ISBN: 9783442378746)
    Doris Cramer

    Das Leuchten der Purpurinseln

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Monice

    "Das Leuchten der Purpurinseln" ist der erste Teil einer dreiteiligen Saga. Ich war fasziniert von der Detaillierten Beschreibung der Landschaft und der einzelnen Personen. Doris Cramer konnte mich mit ihrem Schreibstill mit auf eine Reise zwischen Antwerpen und Mogador nehmen. Sie zeigt dem Leser nicht nur die Ansicht einer Person, sondern lässt und auch in die anderen Charakter hineinfühlen. Sie hat die Tragik einer Familiengeschichte herzergreifend rüber gebracht. Der Verlust vieler geliebter Menschen ist nicht einfach, aber als Leser darf man miterleben wie sich Mirijam ein Leben im Fremden aufbaut und wie sie mit all der Trauer um geht. Das Buch ist wirklich empfehlenswert.

     

    Zum Inhalt:
    Als der Vater von Mirijam und Lucia, Andrees van de Meulen merkt, dass er nicht mehr lange für seine Töchter wird sorgen können, vertraut er alles Jacob Cohn, dem angeblichen Onkel der verstorbenen Mutter von Mirijam an. Seine Töchter schickt er zu entfernten Verwandten in Andalusien. Dort soll Lucia heiraten und auch Mirijam im entsprechendem alter Verheiratet werden. 
    Auf der Überfahrt gerät das Schiff mit der gesamten Ware und allen Passagieren und der Besatzung in die Fänge von Piraten. Mirijam ist schnell klar, das sie ihr eigentliches Ziel wohl nie erreichen werden. Als die Mädchen getrennt werden und Lucia in den Harem des Pascha geschickt und Mirijam in den Keller mit den Sklaven gesteckt wird, scheint ihr Schicksal bestimmt.

    Als geschundene und stumme Sklavin wird Mirijam auf dem Mark angeboten. Als ihr Ali El-Mansour (der Hakim) zur Hilfe eilt und sie kauft wendet sich das Blatt für Mirijam. Bei Ali wird sie von der Sklavin und Küchenhilfe schnell zu seiner Ziehtochter. Gemeinsam auf der Flucht wachsen sie immer mehr zusammen. So bauen sie sich ein Leben in Mogador auf wo sie dann neben einem Friedlichen und erfüllten Leben auch ihre große Liebe findet.

    Ihr Ehemann Miguel und sie, wissen beide das das Geschäft weiter laufen muss. So versucht er ihr rechtmäßiges Erbe in Antwerpen zurück zu erlangen und dem Betrüger Jacob Cohn keine Chance mehr zu geben. Auf einer gefährlichen Reise nach Antwerpen lernt er so neue und für Mirijam alte bekannte kennen und erlebt so noch die ein oder andere Überraschung.

     

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