Bücher mit dem Tag "miss marple"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "miss marple" gekennzeichnet haben.

172 Bücher

  1. Cover des Buches Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche (ISBN: 9783442379019)
    Alan Bradley

    Flavia de Luce 4 - Vorhang auf für eine Leiche

     (320)
    Aktuelle Rezension von: ClaudiaNeudoerfer

    Es findet ein Filmdreh auf Buckshaw statt. Plötzlich ist die Hauptdarstellerin tot, wer war der Täter? Mein Lieblingstitel der Flavia de Luce Reihe. Eine spannende Suche nach dem Mörder auf dem Anwesen der De Luce Familie -mit dem üblichen Flavia Charme. Ich habe es verschlungen.

  2. Cover des Buches Glennkill (ISBN: 9783442478088)
    Leonie Swann

    Glennkill

     (3.664)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Mit viel Witz und Charme geschrieben. Ein Krimi mal anders: Schafe ermitteln, statt Menschen! Geniale Idee und wunderbar umgesetzt! Das klügste Schaf heißt passenderweise Miss Maple! Ich finde es herrlich und habe das Buch gerne gelesen!

  3. Cover des Buches Alibi (ISBN: 9783455650044)
    Agatha Christie

    Alibi

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Lang ist es her, dass ich Agatha Christies Meisterwerk „The Murder of Roger Ackroyd“ ( dt. Titel: „Alibi“ ) zum ersten Mal gelesen habe. Zu dieser Zeit war ich bereits ein Fan der englischen Kriminalautorin, von der ich auch heute, und unzählige Krimis und Thriller später, noch immer meine, dass sie den Titel „Queen of Crime“ völlig zu Recht trägt, mit ihrer Art zu schreiben sehr vertraut und mir sicher, auch diesmal, nach sorgfältigem Lesen und vermeintlichem Achten auf die vielen kleinen Hinweise, die sie clever in der Handlung versteckt, zu gegebener Zeit die Identität des Täters zu entdecken. Bis kurz vor Schluss hatte ich mir eine wunderbare und, davon war ich überzeugt, wasserdichte Theorie zusammengebastelt – und dann kam die Überraschung! Faustdick!

    Nie hatte ich mit einer solchen Auflösung gerechnet, die mich fast ein wenig ärgerte, betrachtete ich sie doch als etwas hinterhältigen Trick Dame Agathas, mit dem sie den Leser an der Nase herumführte. Wo waren sie, die sonst unfehlbar vorhandenen Hinweise, die den Leser in all ihren übrigen Krimis auf die rechte Spur führten? Die Puzzleteile hatte ich zwar eifrig gesammelt, doch wollten sie nicht ins Gesamtbild passen, ohne das eine, das entscheidende Teilchen, dass nur Agatha Christie persönlich kannte. Und so beschloss ich, „The Murder of Roger Ackroyd“ als Fehlschlag abzutun und schob ihn in die hinterste Ecke des Krimiregals, aus dem er kürzlich erst wieder, ganz unerwartet, zum Vorschein kam – um erneut gelesen zu werden? Obwohl ich den so unerwarteten Mörder noch immer präsent hatte? Kurzentschlossen schlug ich den vermeintlichen Fehlschlag auf und begann mit der Lektüre, aufmerksam wie damals auch, um dem einerseits gepriesenen und andererseits gescholtenen Meisterwerk, das 2013 von „The Crime Writers' Association“ zum besten Kriminalroman aller Zeiten gekürt worden war, eine neue Chance zu geben!

    Ob es daran lag, dass ich anstelle der siegesgewissen Überheblichkeit, mit der ich glaubte, einer Agatha Christie gewachsen zu sein, mit vorsichtigem Respekt zu Werke ging, mir wichtig erscheinende Passagen gleich zweimal las, um bloß nichts zu übersehen, was, so versicherten die begeisterten Kritiker dieses, Dame Agathas sechstem Kriminalroman, doch so augenfällig war? Und siehe da – von Anfang an war die Leuchtspur zu sehen, mit der die englische Lady auch dem blindesten unter ihren Lesern, zu denen auch ich mich zählen muss, den Weg gewiesen hat!

    Wenn man diese Spur nicht verliert in dem üblichen Labyrinth von falschen Fährten und geschickt eingebauten Nebensächlichkeiten, wie man denken könnte, wenn man die Tatsache ignoriert, dass es bei Dame Agatha keine Nebensächlichkeiten gibt, nichts, was überflüssig wäre, wenn man es denn logisch und folgerichtig interpretiert, also seine „kleinen grauen Zellen“ benutzt, auf denen der belgische Detektiv Hercule Poirot, der in dem verzwickten Krimi seinen dritten Auftritt hat, nicht müde wird zu insistieren – hier mehr als in jedem anderen Krimi, in denen der etwas lächerlich wirkende kleine Mann mit dem großen Schnurrbart und dem noch größeren Ego ermittelt -, dann führt sie unweigerlich zu demjenigen aus einer ansehnlichen Gruppe von Verdächtigen, die, was für Poirot von Anfang an klar ist, allesamt etwas zu verbergen haben, der den reichen Roger Ackroyd ins Jenseits befördert hat!

    Und dann erst erkennt man, wie klug und umsichtig, auch nicht das kleinste Detail außer Acht lassend, die berühmte Britin ihren Kriminalroman aufgebaut hat – und kann nicht umhin, ihr höchstes Lob zu zollen!

    Ein wahrhaft grandioser Whodunnit ist ihr da gelungen, einer, von dem ihre Biographin Laura Thompson sagte, er sei „der größte, der ultimative Kriminalroman“, der wegweisend war, der das Genre, dem sie sich verschrieben hatte, nachhaltig beeinflusste, denn sie wagte damit etwas ganz Neues, etwas, das inzwischen natürlich viele Nachahmer, aber keinen, der ihr gleich käme, gefunden hat.

    Zum Schluss meiner Überlegungen bliebe anzumerken, dass jeder Versuch einer ausführlicheren Inhaltsangabe die Gefahr birgt, dem unvoreingenommenen Leser Wissen zu vermitteln, das ihn allzu frühzeitig auf die richtige Spur bringt und ihn somit des Vergnügens beraubt, seine eigenen Theorien aufzubauen und daraus die richtigen – was schwer sein dürfte -  Schlüsse zu ziehen.

    Eines ist gewiss – es lohnt sich, diesen in jeder Hinsicht bemerkenswerten Kriminalroman zu lesen, schon alleine, um dem klugen, von sich selbst und seinen überragenden Fähigkeiten – völlig zu Recht übrigens! - so überzeugten kleinen Detektiv, der sich eigentlich in King's Abbott, dem fiktiven Schauplatz des Romans, zur Ruhe gesetzt hatte, um dort ausgerechnet Kürbisse zu züchten, über die Schulter zu schauen und ihn mit der ihm eigenen Methodik und Systematik, unter Gebrauch der bereits erwähnten sehr aktiven kleinen grauen Zellen, den wohl erstaunlichsten Fall nicht nur seiner eigenen Karriere sondern auch derjenigen der Schriftstellerin Agatha Christie, geborene Miller, in zweiter Ehe verheiratete Mallowan, lösen zu sehen!

  4. Cover des Buches 16 Uhr 50 ab Paddington (ISBN: 9783455650068)
    Agatha Christie

    16 Uhr 50 ab Paddington

     (293)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Es gibt ja einige Bücher von Agatha Christie, die durch die Verfilmungen einen hohen Bekanntheitsgrad erreicht haben und ich denke, dieser Band hier mit Miss Marple gehört dazu.
    Ich hab weder den Film mit Margaret Rutherford noch die Serie mit Joan Hickson in der Hauptrolle gesehen, werde das aber auf jeden Fall nachholen.

    In den meisten Miss Marple Büchern bisher war ja die alte Dame eher weniger präsent. Hier haben wir wieder einen Band, in dem sie öfter vorkommt und eine zielgerichtete Rolle spielt. Eine Freundin von ihr, Mrs McGillicuddy, beobachtet während einer Zugfahrt nämlich einen Mord, doch die Leiche taucht nicht auf und auch keine Vermisstenmeldung.
    Während die Polizei zwar nachforscht, aber nicht so wirklich an die Version des Zugmordes glaubt, weiß Miss Marple genau, dass sie sich auf die Aussagen ihrer alten Freundin verlassen kann. Sie macht sich selbst auf den Weg, um Hinweise zu finden und engagiert schließlich jemanden, der ihr bei der Suche nach der Leiche helfen soll.

    Recht schnell füllt sich dann auch der Kreis mit Verdächtigen, wobei scheinbar niemand mit der Toten etwas zu tun hat und man somit viel mit zu rätseln hat, was jetzt wohl dahintersteckt.

    Wie immer finde ich die Atmosphäre der Zeit gerade aus der Sicht von jemanden, der in dieser tatsächlich gelebt hat besonders spannend. Die reichen Großeltern oder Eltern, die jungen Erben die nur auf das Geld warten und die Familienkonstellationen bzw. der Umgang miteinander fasziniert mich total. Hier waren einige sehr unterschiedliche Charaktere zusammen gewürfelt und man hatte ein klares Bild, auch wenn man nicht so recht wusste, woran man war. Was natürlich dazu beiträgt bis zum Schluss zu rätseln, wer und warum hinter dem Mord steckt.

    Ein solider Krimi mit dem typischen Agatha Christie Flair, von dem ich mir ein bisschen mehr erwartet hatte.

  5. Cover des Buches Fata Morgana (ISBN: 9783455650556)
    Agatha Christie

    Fata Morgana

     (158)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Als erstes ist mir hier aufgefallen, dass Miss Marple tatsächlich schon auf der ersten Seite erwähnt wird. In den bisherigen Büchern, die ich gelesen habe, spielt sie ja eine sehr untergeordnete Nebenrolle und taucht nur am Rande auf - das hat mich hier jetzt sehr positiv überrascht!

    Sie hört von den Sorgen ihrer guten Freundin Ruth Van Rydock, bei der es um ihre Schwester Carrie Louise geht. Diese lebt mit ihrem mittlerweile 3. Ehemann in Stonygates, wo sie ein Institut betreiben, eine Art Erziehungsheim für kriminelle Jugendliche.

    "Ach ja. Mode! Ich wollte sagen, auch die Philanthropie ist der Mode unterworfen. Zu Gulbrandsens Zeit warf sie sich auf die Erziehung. Das ist jetzt unmodern. Der Staat hat sich da eingemischt. Jeder erwartet heutzutage, dass er ein Recht hat, erzogen zu werden, und wenn ihm dieses Recht zuteil wird, dann hält er nicht viel davon. Jugendkriminalität - das ist heute der letzte Schrei!"
    Zitat auf Seite 11

    Sehr interessant mal wieder die Einblicke, die die Autorin hier gibt auf die Denkweise des Jahres 1952.
    Überhaupt diese Institution, die von Carrie Louise und ihrem Mann Lewis geleitet wird. Die beiden sind Idealisten und sehen in den kriminellen Neigungen der jungen Menschen ein Potenzial, das "einfach" nur in die richtige Richtung gelenkt werden müsste. Sie erkennen die Problematik, die aus ihrer Vergangenheit erwachsen ist und wollen nicht mit Strafe, sondern mit Unterstützung und Wegbereitung diesen jungen Männern in eine konfliktlose Zukunft verhelfen.
    Ein toller Ansatz, der aber auch Widersprüche herausfordert.

    Vor allem Carrie Louise, um die sich Ruth ja Sorgen macht, lebt in einer Scheinwelt. So wird es von vielen beschrieben. Sie kann nur an das Gute im Menschen glauben und verklärt sich dadurch den Blick auf die Welt. Hat mich dennoch berührt, denn es ist eben doch gerade dieser Glaube an das Gute, das es in anderen hervorlocken kann.

    Miss Marple ist anfangs etwas überfordert bzw. weiß sie nicht so Recht, was sie von den vielen Familienangehörigen halten soll, die sich zurzeit auf Stonygates aufhalten. Bevor sie sich ein rechtes Bild machen kann, geschieht dann auch tatsächlich ein Mord, doch alles wirkt sehr verstrickt.
    Zwischendurch hat es etwas vor sich hingeplätschert, aber die Charaktere waren dennoch alle auf ihre Art interessant.
    Ich hatte vor kurzem die Serien-Folge "Mord mit doppeltem Boden" gesehen, weshalb ich die Handlung noch gut im Kopf hatte und somit auch die Lösung des Rätsels. Vielleicht hat es mich deshalb auch nicht so mitfiebern lassen. Ich dachte auch nicht, dass es die Verfilmung dieses Falles ist, wegen dem anderen Titel. (Auch der englische ist ja komplett anders) Hier wird Miss Marple übrigens von Helen Hayes gespielt und Carrie Louise von Bette Davis.

    Jedenfalls war es dennoch wieder unterhaltsam und der Stil von Agatha Christie gefällt mir einfach :)

  6. Cover des Buches Das Böse unter der Sonne (ISBN: 9783455650273)
    Agatha Christie

    Das Böse unter der Sonne

     (147)
    Aktuelle Rezension von: BirteHi

    Eigentlich will Hercule Poirot nur Urlaub im Jolly Roger auf der „Schmugglerinsel“ in der Bucht von Lathercombe machen, aber ob das auch klappt?

    Zu Beginn der Geschichte sitzt Poirot auf der Terrasse des Hotels und der Leser bekommt die anderen Bewohner vorgestellt und Beschrieben. Unter anderem auch Arlena Marschall eine schöne junge ehemalige Schauspielerin, der die Männer reihenweise hinterherlaufen so auch der gutaussehende junge Patrick Redfern der mit seiner Frau Christine ebenfalls dort im Urlaub ist. Doch ist dies wirklich ein Zufall? Redfern und Mrs. Marshall kannten sich bereits vor ihrer Begegnung auf der Insel. Zum Leidwesen von Christine Redfern und Marshalls Gatten Kenneth. Der dort ebenfalls eine alte bekannte aus Kindertagen trifft Rosamund Darnley.

    An einem Morgen macht sich Arlena mit einem Floß auf zu einer nahegelegenen Bucht, alle nehmen an, um ihren Liebhaber Patrick Redfern zu treffen, doch der sitzt eben Poirot am Strand. Als einige Zeit später ihre Leiche entdeckt wird bleibt die Frage, wer hat Arlena Marshall getötet? Ihre Stieftochter Linda? Ihr Ehemann? Es kommen viele in Frage.

    Mir ist es auch diesmal nicht gelungen den Fall zu entschlüsseln, auch wenn die Fakten wie in jedem Fall eindeutig sind, so ist es doch für den Leser schwierig dahinter zu kommen, bis die Erklärung von Poirot wie so oft am Ende des Buches geliefert wird. Bisher einer meiner Liebsten Krimis von der Queen of Crime.

  7. Cover des Buches Mord auf dem Golfplatz (ISBN: 9783455651003)
    Agatha Christie

    Mord auf dem Golfplatz

     (145)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Hercule Poirot erhält einen Brief aus Frankreich, in dem er von P. T. Renauld um Hilfe gebeten wird. Dieser offenbart ihm, dass er ein Geheimnis kenne und nun um sein Leben fürchte. Als Poirot und sein Bekannter Arthur Hastings jedoch in Merlinville-sur-Mer ankommen, können sie Renauld nur noch tot auffinden. Sein Leichnam wurde auf einem Golfplatz abgelegt. Wer hat den Multimillionär ermordet und warum?

    Ich muss zugeben, dass dies der erste Fall von Poirot ist, in dem ich mit dem kauzigen Ermittler sympathisiere. Seine Einwände in den Ermittlungen stoßen teilweise auf Taube Ohren und er zeigt sich hier, anders als sonst (kühl und eitel) sondern zurückhaltend und empathisch. Die Auflösung am Ende empfinde ich nicht als sehr gelungen. Mir wurden die Theorien zum Ende hin einfach zu oft verworfen bzw. verdreht. Dennoch ein solider Fall für Poirot!



  8. Cover des Buches Das Haus an der Düne (ISBN: 9783455651294)
    Agatha Christie

    Das Haus an der Düne

     (176)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    》 ᴍᴇɪɴᴇ ʟᴇsᴇᴇɪɴᴅʀᴜ̈ᴄᴋᴇ

    Zunächst startet das Buch ohne große Vorfälle.

    Poirot und Hastings im Urlaub, machen eine nette Bekanntschaft, doch dann wird klar: Poirot muss eingreifen, ansonsten ist das Schicksal von Nick Buckley besiegelt.


    Geschickt schafft es Agatha Christie ein Verwirrspiel und eine Undurchsichtigkeit in dem Fall zu schaffen, sodass sogar ich als Leser:in geglaubt habe, dass die Gefahr groß ist.


    Die Geschichte wird aus der Sicht von Captain Hastings erzählt, was mir sehr gut gefallen hat. Zwischen den Ermittlungen schafft es Agatha Christie sogar etwas Humor einzubauen, was mir teilweise ein Grinsen ins Gesicht gezaubert hat. 


    Die Auflösung führt, wie immer, zum großen Showdown. Selbst dieser führt in den letzten Seiten nochmals eine Wendung herbei, die ich nicht erwartet habe. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Ein Verwirrspiel, welches selbst Hercule Poirot an seine Grenzen bringt. Tolles Zusammenspiel zwischen Humor und Krimi.


    5|5 Sterne ⭐️

  9. Cover des Buches Die Morde des Herrn ABC (ISBN: 9783455650037)
    Agatha Christie

    Die Morde des Herrn ABC

     (157)
    Aktuelle Rezension von: Schnuerschuh

    Erstmal auf die Idee dieses Bandes zu kommen, macht mich sprachlos! Ein sehr spannender Fall- das ist er wirklich. LG

  10. Cover des Buches Karibische Affäre (ISBN: 9783455650082)
    Agatha Christie

    Karibische Affäre

     (136)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Miss Marple verbringt ihre Ferien auf einer kleinen Insel in der Karibik und vertreibt sich die Zeit am Strand und auf den allnächtlichen Hotelpartys. Als sie sich eines Abend wieder einmal mit Major Palgrave im Gespräch befindet, erzählt dieser ihr, dass er das Foto eines Mörders bei sich trägt. Noch bevor er Miss Marple das Foto zeigen kann, erstarrt er und sein Verhalten ändert sich schlagartig. Hastig steckt er das Foto wieder ein und erwähnt es daraufhin nicht weiter

    Am nächsten Tag wird Major Palgrave tot in seinem Hotelzimmer aufgefunden. Miss Marple geht diesem plötzlichen Tod nach und sucht nach dem ominösen Foto...

    Ich konnte in diesem Miss Marple Abenteuer so wenig wie schon lange nicht mehr mitraten. Der Anfang gefiel mir wirklich gut, die Grundidee und die Suche nach dem Foto ebenfalls. Allerdings verläuft sich die Geschichte sehr schnell und wirkt durch das pausenlose „Getratsche“ aller Beteiligten passiv. Ich hätte mir mehr aktives Geschehen und weniger Rumraten der Charaktere gewünscht. Mich konnte die Geschichte leider nicht ganz abholen.

  11. Cover des Buches Hercule Poirots Weihnachten (ISBN: 9783455600308)
    Agatha Christie

    Hercule Poirots Weihnachten

     (163)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Noch vor der eigentlichen Geschichte steht eine Widmung an einen Freund von Agatha Christie in dem Buch. Diese entschuldigt sich dafür, dass ihre vorangegangenen Bücher nicht so viele blutige Szenen bereithielten und sie versucht, diesen Missstand in diesem Werk zu beseitigen.

     

    Mit großen Erwartungen habe ich daher das Buch gelesen – und das nicht wegen meiner bislang unbekannten Gier nach Blut. Vielmehr hatte ich die Annahme, dass die komplette Story sich von ihren bisherigen Werken unterscheiden wird und ich wurde in keiner Weise enttäuscht.

     

    Im Gegensatz zu einigen anderen ihrer Bücher passiert dieser Mord erst viel später im Buch und es sind nicht mehr so viele französische Sätze/Aussagen von Poirot enthalten.

    Ganz langsam steigt der Leser in die Geschichte ein und lernt zunächst alle Beteiligten des Familiendinners kennen. Dadurch werden auch die verschiedenen Beziehungen untereinander dargestellt und wie die Mitglieder sich untereinander verstehen.

    Da ich jedoch Probleme mit den einzelnen Namen und den Verwandtschaftsgraden hatte, habe ich mir einen kleinen Stammbaum aufgemalt, der mit dabei sehr geholfen hat.

     

    Was mir besonders an der Geschichte gefallen hat: Bis zum Ende weiß man nicht, wer der Täter ist und rätselt fieberhaft mit. Bis zum Schluss habe ich die beiden falschen Personen verdächtigt, den Mord begangen zu haben oder etwas mit dem Raub zu tun zu haben.

    Daher war ich von der Aufklärung doch sehr überrascht.

    Ich liebe es, wie Agatha es schafft, den Leser auch am Ende des Buches noch zu erstaunen und wie die Morde aufgeklärt werden.

  12. Cover des Buches Das Schicksal in Person (ISBN: 9783455651010)
    Agatha Christie

    Das Schicksal in Person

     (108)
    Aktuelle Rezension von: Martini1979

    Diesen Band habe ich nun zum zweiten Mal gelesen.

    Sehr kurzweilige und doch spannende Lektüre im Ostsee- Urlaub!

    Die alte Dame versucht auch hier zwischen den üblichen Irrungen und Wirrrungen zwei zehn Jahre alte und einen aktuellen aufzuklären. „Auftraggeber“ ist ein unlängst verstorbener loser Bekannter, der versucht nachträglich seinen Sohn vom vermeintlichen Mord zu rehabilitieren.

    Der Fall wird natürlich mit Erfolg gelöst.

  13. Cover des Buches Das Geheimnis der Goldmine (ISBN: 9783455650563)
    Agatha Christie

    Das Geheimnis der Goldmine

     (118)
    Aktuelle Rezension von: Surari

    Rex Fortescue bricht in seinem Büro zusammen. Nachdem er in's Krankenhaus eingeliefert wird stirbt er. Es kommt heraus daß der skrupellose Geschäftsmann vergiftet wurde. Die Polizei beginnt in seinem Haus zu ermitteln. Dann wird auch noch Adele Fortescue und wenig später das Hausmädchen der Fortescue's tot aufgefunden. Die Morde und ein früheres Ereignis erinnern an einen alten Kinderreim. Was geht nur vor im Haus zur Eibe?

    Mein zweites Buch von Agatha Christie. Mal wieder ein schöner Krimi. Etwas schade fand ich das es trotz einem Miss Marple relativ wenig Miss Marple gab im Buch und den Hauptteil der Ermittlungen Insepctor Neele übernommen hat. Trotzdem war es wieder spannend wer hier alles wie verwickelt ist, wie der Kinderreim in die Geschichte eingebunden wird und das am Ende doch wieder alles ganz anders ist als gedacht. Jetzt habe ich einen Miss Marple und einen Hercule Poirot gelesen. Ich mag beides und ich mag es wie Agatha Christie den Leser langsam aber zielsicher durch ihre Geschichten führt. Wie man beginnt mit zu raten wer der Mörder sein könnte. Wie es doch alles anders ist als es scheint.

  14. Cover des Buches Die Schattenhand (ISBN: 9783455650303)
    Agatha Christie

    Die Schattenhand

     (138)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Zuerst zum Marple Problem: Anders als bei den anderen Büchern wo Miss Marple wenigstens ab der Hälfte des Buches vorkommt, ist hier ihr auftauchen nicht nur sehr spät. Sie hat auch größtenteils keine große Rolle, stellt keine Ermittlungen dar sondern beschwert sich nur darüber, dass sie eine alte Dame ist, was mich zum Teil aufgeregt hat.
    Dieses Buch hätte auch einfach Miss Marple außer Acht lassen können, und ein ganz normaler Krimi sein können.
    Nun zum eigentlichen Buch: Im Mittelpunkt steht ein Geschwisterpaar das kurz nach ihrer Ankunft in einem kleinen Dorf zu Erholung von einem mysteriösen Brief heimgesucht wird. Doch sie sind nicht die einzigen. mehrere Bewohner erhalten beleidigende Briefe. Anfangs kein Problem, bis jedoch ein Brief zu einem Selbstmord führt.
    Ich fand die Geschichte ehrlich gesagt sehr spannend, auch das Geschwister im Mittelpunkt standen und wie die Dynamik zwischen den beiden war. Im Großen und Ganzen ein spanneder Krimi

  15. Cover des Buches Bertram's Hotel (ISBN: 9783455650570)
    Agatha Christie

    Bertram's Hotel

     (146)
    Aktuelle Rezension von: LeenChavette

    Bertram's Hotel schafft eine Atmosphäre, als wäre die Zeit stehen geblieben. Eingerichtet mit edwardianischen Möbelstücken, strahlt es den Flair einer vergangenen Epoche aus. Dieses besondere Ambiente zieht so manch interessante Reisende an. Nicht zuletzt auch Miss Marple, welche es sich einige Tage hier im Bertram's gutgehen lässt. Das Hotel bietet den perfekten Service, ist stets sauber und aufgeräumt und die Angestellten könnten nicht zuvorkommender sein. Das Hotel ist einfach zu gut um wahr zu sein. Zu gut?!

    Als unerwartet ein Hotelgast verschwindet, wird das perfekte Ambiente des Hotel gestört. Was ist geschehen und wo ist der Gast? Langsam fängt die perfekte Fassade an zu bröckeln.

    Bertram's Hotel – Ein Fall für Miss Marple, welcher so vor verworrenen Machenschaften strotzt und die Leserschaft ständig vor neue Rätsel stellt.

  16. Cover des Buches Das krumme Haus (ISBN: 9783455004991)
    Agatha Christie

    Das krumme Haus

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Robin_Neuner

    Agathe Christie gehört zu meinen persönlichen Favoriten und ist nicht mehr und nicht weniger als eine Legende der Kriminalliteratur. Auf "Das krumme Haus" bin ich durch Zufall gestoßen und bereue es keineswegs.

    Der Krimi ist ganz klassisch nach Christie-Art aufgebaut. Das heißt, dass es mehrere Personen in einem abgeschlossenen Handlungsort gibt, an dem ein Mordfall geschieht. Zugegeben, es dauert eine Weile bis man das Familienbild durchschaut, also z.B. "Wer ist der Schwager von wem nochmal? Das war jetzt die Tochter von?". Herausragend und beinahe ein Alleinstellungsmerkmal von Christie ist es, dass nach einiger Zeit ein klares Bild eines jeden Charakters entsteht. Um das bei der Menge an Personen zu schaffen, benötigt es unumstritten eine Menge an Talent.

    Wie bei fast jedem Buch von Agatha Christie gibt es 2 Punkte, an denen die Meinungen auseinander gehen.

    1. Bis zum Ende ist es unmöglich, selbst herauszufinden, wer denn nun der Mörder ist. Das mag einerseits der Spannung gut tun, andererseits werden erst am Ende alle Indizien aufgedeckt, die vorher nie erwähnt worden sind. Einige sind davon freudig überrascht und begeistert, andere wiederum fragen sich, warum sie dafür hunderte Seiten zuvor gelesen haben. 

    2. Damit einhergehend folgt das geschickte Legen von Spuren. Erfahrene Krimileser werden sich immer wieder dabei ertappen, zu glauben, dass Christie an der ein oder anderen Stelle einen versteckten Hinweis gegeben hat. Erfahrene Christie-Leser wissen, dass all diese Spuren nur der Verwirrung dienen. Begeistert sein oder nicht, bleibt jedem selbst überlassen.

    Die Autorin schafft es meiner Meinung nach also einerseits stets und ständig die Oberhand über die Handlung zu haben und den Leser immer den kleinen Finger hinzuhalten, ohne ihn dabei zu nah an die Wahrheit kommen zu lassen; und andererseits nie die Spannung und das Interesse des Lesers zu verlieren.

    Ich empfehle dieses Buch all denjenigen, die glauben, von Krimis nicht mehr überrascht werden zu können und sich auf ein geniales, intrigantes Familienspiel einlassen wollen.

  17. Cover des Buches Die großen Vier (ISBN: 9783455650532)
    Agatha Christie

    Die großen Vier

     (78)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Poirot steht vor seinem bisher größten Fall. Eine Geheimorganisation mit vier einflussreichen Mitgliedern versucht ihn zum Schweigen zu bringen. Unterstützt wird er dabei von seinem alten Freund Hastings. Doch die großen Vier wollen sich einfach nicht schnappen lassen.

    Meine Meinung: Bisher war ich von Mrs. Christie sehr angetan und verschlang Poirots Fälle. Doch diesmal wollte mich der Fall einfach nicht packen. Es wirkte eher wie eine verwirrende Ansammlung an Kurzepisoden, die viel zu schnell gelöst wurden und irgendwie immer unbefriedigend endeten. Mit den großen Vier wurde ein Gegner geschaffen, der viel zu groß angelegt wirkte und so gar nicht in das übliche Whodunnit Schema passen wollte. Also habe ich ein bisschen nachgeforscht und anscheinend war Mrs. Christie bei der Arbeit an diesem Buch in finanziellen Nöten und hat dann tatsächlich die Kapitel einzelnd veröffentlicht, um möglichst schnell an ein wenig Geld zu kommen. Leider wirkte dadurch die Gesamthandlung sehr unausgewogen und verlor sich in seinen ständigen Hinweisen auf die großen Vier, die doch immer gleich endeten. Dadurch wurde es ein regelrechtes Durchquälen durch 224 Seiten, die nicht zu enden schienen. So freue ich mich nun auf weitere Werke und versuche diesen Fehlschlag einfach zu vergessen.

  18. Cover des Buches Dreizehn bei Tisch (ISBN: 9783455650297)
    Agatha Christie

    Dreizehn bei Tisch

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Ich finde echt gefallen an den Krimis, es ist immer wieder ein bisschen wie heimkommen, wenn man Poirot, Hastings und Inspektor Japp bei ihren Ermittlungen begleitet - und auch wenns vom Prinzip her immer das gleich ist, ist es doch jedesmal wieder anders.

     

    Das besondere war hier, dass die Gattin des ermorderten Lord Edgware kurz vor seinem Tod lauthals verkündet hat, wie gerne sie ihn tot sehen würde, wodurch sie natürlich als erstes unter Verdacht stand. Doch so einfach ist es nicht, zumindest für Poirot, der hier versuchen muss, die geschickt eingefädelten Täuschungsmanöver zu durchschauen. 

     

    Es ist natürlich manchmal etwas befremdlich, wenn man die Ansichten der damaligen Gesellschaft so vor Augen geführt bekommt, grade wenn es um die Rollen der Frauen oder auch um Ausländer geht. Auch wenn das in manchen Szenen unpassend wirkt in heutiger Zeit, gibt das ein treffendes Bild ab, grade weil das Buch ja auch zu dieser Zeit entstanden ist und man somit den Flair und die Atmosphäre so lebendig miterleben kann. 


    Wie immer gibt es nicht viel drum herum, sondern die Autorin hält sich in gerader Linie an der Aufklärung des Mordes fest und legt den Fokus auf die Figuren, denen sie alle Möglichkeiten offen lässt und für Poirot viele Fragen aufwerfen. Ein in sich kurzer, knackiger und unterhaltsamer Krimi mit viel Rätselraten und einer interessanten Auflösung. Ich hab nichts auszusetzen :)

  19. Cover des Buches Ein tödlicher Schatz (ISBN: 9783940258380)
    Rebecca Michéle

    Ein tödlicher Schatz

     (30)
    Aktuelle Rezension von: Bokmask
    Der vierte Fall für Mabel und Victor war für mich wie nach Hause kommen.
    Die rüstige Rentnerin und ihr Freund der Tierarzt Victor rutschen mal wieder in einen Fall hinein, dem sie nicht der Ortsansässigen Polizei überlassen wollen. Denn Abigail, die Cousine von Mabel, ist darin involviert. Der Kommissar hatte sich sosehr darin versteift das Abigail und niemand anderes Schuld in sich trägt. Auch als eine zweite Leiche gefunden wird rückt der Kommissar von seiner Theorie nicht ab.

    Gekonnt schreibt Rebecca Michéle auch den vierten Teil dieser Serie in mein Herz. Die Landschaft, die Leute, ob schrullig oder knuddelig. Alle haben ein sehr schön zu lesenden Charakter. Mir persönlich liegt dieser Schreibstil sehr und ich freue mich auf weitere Fälle der beiden.

    Die Spannung kam auch hier wieder nicht zu kurz. Die geschichtlichen Begebenheiten in dieser Story waren sehr interessant.
    Für mich ein rundum gelungenes Buch, welches ich nur schwer zur Seite legen könnte.
  20. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

  21. Cover des Buches Ein Mord wird angekündigt (ISBN: 9783455650242)
    Agatha Christie

    Ein Mord wird angekündigt

     (131)
    Aktuelle Rezension von: Aleshanee

    Wie ich bisher feststellen konnte, spielt Miss Marple in den Krimis oft eher eine Nebenrolle oder taucht sogar erst gegen Ende auf, um den einen wichtigen Hinweis zu geben. Hier war es zum Glück mal anders, denn ich mag diese alte tapsige Dame mit ihrem Strickzeug - und ihren ganz selbstverständlichen Schlussfolgerungen zu den Mordermittlungen, die meist völlig gegen das Ergegnis der Polizei sprechen.

    Im Mittelpunkt steht hier Miss Blacklock. Als in der Zeitung die Annonce erscheint, dass auf ihrem Anwesen Little Paddocks am 29. Oktober ein Mord geschehen soll, wirkt sie recht gefasst und vermutet einen geschmacklosen Scherz. Da das ganze in der Zeitung steht, kommen natürlich einige Freunde und Bekannte zur besagten Zeit vorbei, die Neugier ist einfach zu groß und die meisten vermuten eine "Mörderjagd", ein beliebtes Gesellschaftsspiel zu dieser Zeit und sind aber doch etwas befangen, als sie eintreffen. Nur Bunch Harmon, die Frau des Pfarrers, nimmt kein Blatt vor den Mund und freut sich auf das abwechslunsgreiche Ereignis.
    Als plötzlich tatsächlich ein Mord geschieht schlägt die Stimmung natürlich um.
    Die Polizei wird zurate gezogen, es gibt eine Menge Verhöre und daraus entstehende Mutmaßungen und tatsächlich erscheint auch Miss Marple recht früh auf der Bildfläche. Eingeladen von der lieben Bunch, die sie schon länger kennt.

    Alle Beteiligten scheinen zu rätseln, was wohl hinter dieser kuriosen Tat und der vorherigen Ankündigung steckt und bald wird klar, dass das Motiv wohl wieder mal Geld ist.
    Ich hab mich sehr gefreut, dass ich dieses Mal schon eine Ahnung hatte, was nicht so ganz zusammenpasst und ich kleine Hinweise der Details als solche erkannt habe. Oft blicke ich da ja nicht so durch... aber wie das ganze vonstatten ging war natürlich die Frage und es tauchten auch noch andere Verdächtigungen auf, so dass ich immer am miträtseln war.

    Ich mag ja den Stil der Autorin mittlerweile einfach echt gerne und auch die Zeit, aus der sie schreibst, so hautnah mitzuerleben finde ich immer wieder famos. Das Verhalten der Männer und Frauen, die vielen Prinzipien der Gesellschaftsschichten, der typische Dorfklatsch und die Neugier, die als ganz normal hingenommen wird ... das ganze Flair aus dieser Epoche kommt einfach sehr echt an, da man weiß, dass Agatha Christie selbst zu dieser Zeit gelebt hat.

    Mir hat dieser Fall auf jeden Fall ein paar sehr unterhaltsame Lesestunden beschert!

  22. Cover des Buches Mord nach Drehbuch (ISBN: 9783746626413)
    Jean G. Goodhind

    Mord nach Drehbuch

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Frau-Aragorn
    Durch reinen Zufall hab ich neulich dieses Buch auf dem Flohmarkt gekauft, weil mich das pastellfarbene Cover so angezogen hat. 

    Später erfuhr ich, dass dies die vierte Geschichte von Honey Driver ist, das macht aber überhaupt nichts aus. 

    Am ehesten könnte man sie als eine moderne Miss Marple bezeichnen. In jedem Fall wird die eher klassische britische Kriminalgeschichte mir viel Humor und einer ordentlichen Portion Sex bereichert. Ich hab mehrmals über Honeys lustige Gedanken und die skurilen Nebenfiguren lachen müssen. 

    Richtig gute Unterhaltung für Zwischendurch!
  23. Cover des Buches Blausäure (ISBN: 9783455003260)
    Agatha Christie

    Blausäure

     (137)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Einfach nur wow. Wie die Ereignisse und der Fall ausgegangen sind. Agatha Christie schafft es immer wieder.
    Mir hat dieses Buch sehr gut gefallen. Ich muss zugeben es gab einige Stellen gegen die Mitte die etwas langatmig wirkten aber im Großen und Ganzen war dies ein sehr spannender Fall.
    Die Charaktere sind alle vielfältig und vielschichtig gestaltet. man zweifelt wirklich an seinen eigenen Gedanken und erstellt Hypothesen ob es nun Selbstmord war und wenn nicht wer der Mörder sein könnte.
    Die Geschichte ist flüssig geschrieben und sehr raffiniert

  24. Cover des Buches Bitterwasser (ISBN: 9783710403101)
    Karina Ewald

    Bitterwasser

     (39)
    Aktuelle Rezension von: walli007

    Nachdem Carolin Halbach in Düsseldorf nicht ihren Wunschjob bekommen hat, ist sie offen für etwas neues. Das Jobangebot aus Bad Gastein in Österreich kommt da gerade recht. Flugs macht sich Carolin auf den Weg. Sie soll die neu gestaltete öffentliche Bibliothek, die im neuen Medienzentrum untergebracht ist, leiten. Der Hausmeister des Gebäudes holt sie vom Bahnhof ab und freundlich bietet er ihr an, sie könne ein Apartment in der Pension seiner Frau beziehen. Carolin fühlt sich in Bad Gastein schneller heimisch als gedacht. Ihre Wirte Peter und Rosi haben sie gleich adoptiert. Allerdings wird die Feier anläßlich der Eröffnung der Bibliothek von einem plötzlichen Todesfall überschattet.


    Carolin würde nicht manchmal Miss Marple genannt, wenn sie sich nicht bei ihrem ersten Auftritt Gedanken über den Tod des Kurarztes. Schnell stellt sich heraus, dass die Todesursache Gift war und dies vermutlich in den Häppchen des Caterers eingearbeitet war. Die örtliche Polizei beginnt zu ermitteln. Carolins freundliche Tipps sind dabei nicht immer willkommen. Das ändert sich erst als der Polizist Valentin feststellt, dass Carolin mit ihren Vermutungen nicht falsch liegt. Dennoch bleibt erstmal unklar, wieso der allseits beliebte Arzt einem Giftanschlag zum Opfer fiel. Und es gibt weitere Vorfälle beim Umbau des Medienzentrums.


    In Teilbereichen liest dieser Kriminalroman fast wie eine Tourismus-Werbung. Das macht neugierig und mal wieder hilft der Blick in Internet, um zu sehen, dass die Beschreibungen durchaus ihre Berechtigung haben. Die häufiger besprochenen grandiosen Aussichten gibt es tatsächlich. Auch wenn man Teile der Lösung des Fall schon etwas früher erahnt, so wiegen die tolle Location und sympathische Protagonisten das zur Gänze auf. Carolin Halbach und ihre Hauswirte wachsen einem schnell ans Herz. Und man amüsiert sich bestens über die Intrigen in dem nicht ganz so großen Ort. Von Carolin Halbach und ihrer neuen Wirkungsstätte möchte man gerne mehr lesen.


    Ein schöner und lesenswerter Einstieg in eine Krimireihe mit ordentlich Lokalkolorit und auch der Humor kommt nicht zu kurz.

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