Bücher mit dem Tag "millenium"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "millenium" gekennzeichnet haben.

22 Bücher

  1. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783453269620)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (272)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87

    Ich habe mich sehr gefreut, dass die Millennium-Trilogie von Stieg Larsson durch David Lagercrantz fortgesetzt werden sollte und war gespannt, ob dieser das Niveau halten und trotzdem seinen eigenen Stil einbringen kann. "Verschwörung" hat mir dann auch wirklich gut gefallen: Ich fand die Geschichte spannend und gut fortgesetzt, das Agieren der Protagonisten schlüssig zu ihrem Verhalten in den ersten drei Bänden und auch den Hauptstrang rund um ein Kind mit mathematischer Inselbegabung sehr lesenswert (und das, obwohl Zahlen sonst nicht so mein "Ding" sind).

  2. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.205)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  3. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.550)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  4. Cover des Buches Vergebung (ISBN: 9783453438224)
    Stieg Larsson

    Vergebung

     (2.311)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Knapp die erste Hälfte lang hatte ich echt Leseflaute, und mehrmals den Gedanken das Buch abzubrechen und die Zusammenfassung irgendwo zu lesen. Dann hat mich aber doch noch der Ehrgeiz gepackt und ich hab die knappen 500 Seiten in einem Rutsch gelesen.

    Der Anfang ist echt zäh und irgendwie fast schon langweilig. Dann kommt dank einer Sidestory etwas Fahrt auf. Und so überbrücken wir auch alles ganz gut, bis es endlich zum Prozess kommt. Und dieser Prozess bringt so richtig Genugtuung mit sich. Es wird abgerechnet und zwar so richtig! 

    Alle drei Bücher zeigen ja mehrfach auf, dass sehr schnell mal Macht missbraucht wird, dadurch sehr häufig ungerecht gehandelt wird und dies meist auch noch ohne Konsequenzen. Das frustrierte mich regelrecht so, dass ich das Buch beseite legen und tief durchatmen musste. Deshalb ist diese Abrechnung so befriendigend gewesen. 

    Es ist ein guter Abschluss, wo wirklich alle Enden abgeschlossen werden.

  5. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783837131321)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Suszi

    Aufgrund des Hypes um Stieg Larsson und seine Millenium-Triologie hatte ich begonnen Verblendung zu lesen, bin jedoch an dem langatmigen Anfang gescheitert. Um die allgemeine Begeisterung zu verstehen habe ich es deshalb mit dem Hörbuch versucht. Logischerweise zog sich auch hier der Beginn, richtige Spannung baute sich erst spät auf – dann jedoch entstand zeitweise etwas wie Suchtpotential. Leider hielt dies jedoch nicht allzu lange an, zum Teil extrem überladen, plätschert die Handlung zum Ende nur dahin und auch der Epilog hinterlässt aufgrund der zahlreichen Informationen zur Geldschieberei eher Verwirrung. 

    Wahrscheinlich liebt man Stieg Larsson, oder man kann mit ihm nicht so viel anfangen. Für meine Begriffe war „Verblendung“ mittelmäßig, da oft recht langatmig. Noch bin ich zweigespalten, ob ich weiteren Büchern lesen werde. Vielleicht war meine Erwartung war aufgrund des angepriesenen Werkes einfach zu hoch. Jedoch habe ich von anderen, weitaus unbekannteren Autoren, sehr viel Besseres gelesen

  6. Cover des Buches Liebe auf den zweiten Klick (ISBN: 9783442474202)
    Rainbow Rowell

    Liebe auf den zweiten Klick

     (43)
    Aktuelle Rezension von: AnonymerWombat
  7. Cover des Buches Die Millennium Trilogie (ISBN: 9783453267008)
    Stieg Larsson

    Die Millennium Trilogie

     (143)
    Aktuelle Rezension von: Pongokater

    dem empfehle ich die deutsche Hörspielfassung der Trilogie allein deshalb, weil sie viel kürzer ist als die Lesefassung, aber die wichtigsten Inhalte vermittelt. Larssons krude Mischung aus Lust an der Gewalt und linker Weltsicht wird in den Hörspielen wenigstens etwas aushaltbarer. Für mich ein Kandidat für den Titel "Größter Bestseller-Schwachsinn der Literaturgeschichte".

  8. Cover des Buches Vernichtung (ISBN: 9783453441071)
    David Lagercrantz

    Vernichtung

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Lesefreund6203

    Eher routinierter Nachfolger

     

    Mikael Blomkvist ist auf irgendeine schwer greifbare Art und Weise nicht sonderlich motiviert. Zurzeit.

     

    Weder für Seinen Beruf noch so recht für das Private. Was liegt da näher, als nach Lisbeth Salander zu schauen? Zu der sein Kontakt eher sporadisch sich eingependelt hat, die ihn, wie er missvergnügt feststellt, wohl noch nicht einmal mehr digital „überwacht“.

     

    Umso größer sein Erstaunen, dass in der (inzwischen allseits sicher bekannten) Wohnung in Stockholm fremde Menschen von ihm vorgefunden werden. Und klar wird, dass Salander die Wohnung verkauft und ohne Nachricht oder Hinweise zu hinterlassen zumindest aus seinem Sichtfeld verschwunden ist. Was doch an ihm nagt.

     

    Während der Leser informierter ist und zugleich in der zweiten Perspektive des Thrillers Lisbeth Salander folgen kann, die eine ganz besondere Begegnung gerade erlebt. Aber den Finger nicht schnell genug am Abzug hat (oder mental zögert?) und damit ein gewichtiges Problem ihres Lebens nicht unbedingt frühzeitig im Thriller löst, auf der anderen Seite mit Mühe und Not knapp aus der Situation entkommt, bevor sie selbst das Ziel zu vieler Kugeln werden könnte.

     

    „Aber irgendetwas in der Gestik, in der Zielgerichtetheit der Schritte, bescherte ihr schreckliche Gewissheit“.

     

    Und noch ein zweiter Mensch hat währenddessen Blomkvist verlassen.

     

    Einer, der zu seinem „Straßenbild“ dazu gehörte. Einer der Obdachlosen der Stadt, einer, der auffiel, der anders war, bei dem unter allem Dreck der Straße und bei allen Merkwürdigkeiten im Verhalten noch anderes zu spüren war. Einer, dessen Leiche gefunden wird mit einem Zettel mit Blomkvist Telefonnummer in der Jackentasche. Was nicht unbedingt viel heißt, denn bekannt ist der Journalist ja vielen Menschen, aber mehr und mehr schwant Blomkvist, dass da mehr dahinterstecken könnte. Nachdem er angefangen hat, ein wenig zu recherchieren, eher allerdings aus dem Impuls heraus, einen Menschen nicht einfach einsam und namenlos aus der Welt verschwinden zu sehen.

     

    Und während sich Blomkvist mehr und mehr in diesem Todesfall verliert, Spuren ihn scheinbar auf den Mount Everest, zumindest auf des entfernte Nepal hin verweisen und Salander weit entfernt in Russland ihre Fäden zieht und sich ihrer verhassten Schwester dabei zu stellen gedenkt, zieht sich auch ein erst nur hintergründig erahnbares, bald aber deutlich spürbares Netz der Gefahr vor allem um Blomkvist zusammen.


     Was, wie könnte es anders sein, Lisbeth Salander auf den Plan rufen wird. Denn eng mag ihre Beziehung zu Blomkvist im Alltag nicht sein, aber weitgehend untrennbar ist das Band, dass sie mit dem Journalisten nach all den gemeinsamen Erlebnissen verbindet. Bis dahin zumindest.

     

    Denn nach vielfältigen Gefahren, harten Auseinandersetzungen und gar einem abgebrannten Kinderheim folgt ein Schlussstrich, soviel sei vorweg verraten. Denn dies ist der dritte und letzte Band, den Lagercrantz der ursprünglichen Trilogie nun beigesteuert hat.

     

    Eine durchaus spannende und anregende Lektüre, die allerdings nicht mehr ganz so frisch, innovativ und neu wirkt, wie es ehedem die ersten Bände in sich trugen. So kann man dann, nach einer unterhaltsamen Lesefreude, Blomkvist und Salander dann doch auch gut „Lebewohl“ sagen.

  9. Cover des Buches Die Prophetin (ISBN: 9783596165735)
    Barbara Wood

    Die Prophetin

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Nala73
    Der große Jahrtausendwende-Roman von Barbara Wood. Im Jahre 1999 entdeckt die junge Archäologin Catherine Alexander Schriftrollen aus der Zeit des frühen Christentums. Auf der ganzen Welt steigt das 'Jahrtausendfieber'. Die Menschen stürzen sich auf die Aussagen und Prophezeiungen der Schriftrollen über das ewige Leben und das Letzte Gericht. Aus ganz anderen Gründen hat der Vatikan die Brisanz dieser Schriftrollen erkannt: Die Texte geben Grund für erhebliche Zweifel an der Stellung des Papstes und der ausschließlich männlichen Priesterschaft. Mit der Jagd von Catherine auf die letzte noch fehlende Schriftrolle beginnt gleichfalls die Jagd auf sie und ihren Beschützer Pater Michael Garibaldi
  10. Cover des Buches Verdammnis - Das Hörspiel (ISBN: 9783837105544)
    Stieg Larsson

    Verdammnis - Das Hörspiel

     (43)
    Aktuelle Rezension von: The iron butterfly
    Auch der zweite Teil der Millenium Trilogie "Verdammnis" von Stieg Larsson in seiner Hörspielfassung ist nur geringfügig weniger nervenaufreibend als der erste, für mich grausamste Teil. Obwohl mir die Geschichte bekannt war, hörte ich dem authentischen Spiel der Sprecherriege um Ulrich Matthes, Sylvester Groth und Anna Thalbach gebannt zu. Fesselnd und doch abschreckend zugleich. Zudem für mich immer wieder kaum vorstellbar, wie eine zarte Person, wie es Lisbeth im Grunde doch zu sein scheint, eine derartige Stärke aufbringen kann. In ihrer Wut ist sie unvergleichlich, zielstrebig und grenzenlos rachsüchtig.
  11. Cover des Buches Das vertauschte Gesicht (ISBN: 9783548602219)
    Åke Edwardson

    Das vertauschte Gesicht

     (82)
    Aktuelle Rezension von: Sam03

    Das Cover hat mich sehr angesprochen. Der Beginn ist sehr langatmig und zäh und es geht erst ab Seite 150 ,,richtig‚‘‘ los. Zwischendurch hab ich drüber nachgedacht, doch zwei Sterne zu geben aber das Ende war sehr enttäuschend. Fühlt sich an wie Zeitverschwendung, ich hätte so viel besseres lesen können.

  12. Cover des Buches Vergebung - Das Hörspiel (ISBN: 9783837109290)
    Stieg Larsson

    Vergebung - Das Hörspiel

     (45)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Ich wollte es irgendwie nicht in ganzer Länge hören (das Hörbuch) da ich die Filme schon gesehen habe. Als ich das Hörspiel fand, habe ich natürlich gleich zugeschlagen! Und es hat sich gelohnt. Denn die Vertonung ist unglaublich gut und die Spannung ist trotz der 3,5h Hörspiel absolut gegeben! Eine ganz klare Empfehlung!
  13. Cover des Buches Star Wars™ Das Verhängnis der Jedi-Ritter (ISBN: 9783442266609)
    Aaron Allston

    Star Wars™ Das Verhängnis der Jedi-Ritter

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ein neuer Zyklus im Extended Universe von Star Wars beginnt. Und wieder beginnt es mit großen Umwälzungen. Luke wird für den Fall seines Neffen Jacen und den damit verbundenen galaktischen Krieg verantwortlich gemacht. Stellvertretend für alle Jedi stellt er sich einer Anklage der Galaktischen Allianz und wird für 10 Jahre verbannt. Ein schöner Start in diese neue Reihe mit den bekannten Figuren (Han, Leia, Luke, Lando, Wedge, ...) welche wir aus dem Kino kennen.
  14. Cover des Buches Der Tag des Gerichts (ISBN: 9783897110144)
    Olov Svedelid

    Der Tag des Gerichts

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    "Der Tag des Gerichts" ist ein spannender Thriller auf hohem Niveau, der den Wahnsinn von Sektenwahn und Millenium-Stimmung erschreckend real beschreibt. Polizist "Rolle" Hassel soll nach einer schweren Verletzung einen harmlosen Auftrag ausführen und "undercover" einen verdächtigen Trucker aushorchen. Während der Fahrt nach Deutschland wird der LKW überfallen und Hassel gelingt es nur knapp, mit dem Leben davon zu kommen. Die Ladung des LkW führt die Berliner Polizei auf die Spuren eines möglichen Giftgas-Anschlages. Mehrer Beamte sterben an dem Gift-Coktail, gegen das es kein Gegenmittel gibt. Wie Hassel und seine deutschen Kollegen dem Wahnsinn auf die Spur kommen, beschreibt der Autor Svedelid gekonnt. Berliner Alltag und Wirklichkeit sind treffend dargestellt. Auch das Ende der Geschichte scheint realistisch: die Großen finden immer ein Schlupfloch, die Kleinen aber hängt man...
  15. Cover des Buches Verschwörung (ISBN: 9783837143423)
    David Lagercrantz

    Verschwörung

     (29)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht
    Investigativjournalist Mikael Blomkvist wird in aller Öffentlichkeit als ausgebrannt verhöhnt, gleichzeitig ist seine Zeitschrift Millennium in großen Schwierigkeiten: es fehlt der zündende Artikel, von Mikael kam lange nichts, die Abonnentenzahl sinkt, der zuerst kooperative Investor zieht die Daumenschrauben an. Da bringt ein Anrufer Mikael den Tipp, sich unbedingt mit dem Zahlengenie und Experten für Künstliche Intelligenz Frans Balder zu treffen: dieser habe Unglaubliches zu berichten. Frans Balder hat Angst und sein Haus in eine Festung zu wandeln versucht. Seinen Rechner jedoch wollte er genauer überprüfen lassen und ist so bei Lisbeth Salander gelandet. Bald führen die Ereignisse zu einem kleinen Jungen mit besonderen Begabungen, einem trinksüchtigen Schauspieler, einem Hacker-Angriff auf die NSA, einer verschlüsselten Datei und einer Geheimorganisation, die keine Skrupel kennt.

    Dieser Band ist der erste „nach“ Stieg Larsson. Der Investigativjournalist hatte den Sensationserfolg seiner drei erst postum veröffentlichten Kriminalromane (Millenium-Trilogie) nicht mehr miterleben können, nachdem er 2004 plötzlich gestorben war. Geplant waren tatsächlich zehn Bände, einige als Exposé vorliegend, der vierte fast fertig. Der Verlag entschied sich zu einer Fortsetzung, ohne Zustimmung von Larssons Lebensgefährtin, jedoch mit der seiner gesetzlichen Erben, seines Vaters und Bruders. Der Band erschien ohne Verwendung des vorliegendes Entwurfs im Jahr 2015 als "Det som inte dödar oss" (= Was uns nicht umbringt; deutscher Titel: „Verschwörung“ – vergleiche https://de.wikipedia.org/wiki/Stieg_Larsson 

    Wie lässt sich das nun lesen beziehungsweise hören? Ich fand, gut. Ich hatte durch Zufälle beziehungsweise  durch die völlig sinnbefreiten deutschen Titel alle Bände durcheinander gehört und gelesen (wie soll man aus den Titeln auf den Inhalt schließen?? Die Originaltitel ermöglichen das) und so den fünften Teil vor diesem vierten gehört und den fünften als richtig schlecht gefunden, die „Original-Trilogie“ jedoch als richtig gut. Das hier ist nun nach meiner Meinung recht anständig, verliert nur im Vergleich mit dem besseren Original. 

    Was ist anders? Es gibt weniger Plot-Twists (gab es eben gerade überhaupt einen?), der bei Larsson deutlich spürbare Feminismus fehlte (wurde aber nicht durch Macho-Tum ersetzt, immerhin), Lisbeth ist irgendwie zahmer, Erika Berger auch, Harriet nur mehr eine Randfigur. Es fehlt dringend der Hinweis auf Product Placement, noch mehr „Samsung Phon“ ging nicht (in Büchern hatte ich das noch nie so heftig). Dafür fehlten die teils etwas betulich wirkenden Beschreibungen der Informationstechnologie der Originale zugunsten etwas besser gewählter Beschreibungen. Ein Teil des Endes behält sich eine Wiederaufnahme vor, was hier auf mich lahm wirkte. Und hat eigentlich jemand verstanden, was die bösen Bösen denn nun wollten, also, was sie damit anzufangen gedachten (vielleicht ja, erinnernd an eine Gedankenspielerei zwischen Lisbeth und Mikael,  selbst bald ersetzt werden)?  Die Einbeziehung der USA und eines deutschen Reiseziels wirkten auf mich als Versuch von Extra-Streicheleinheiten für treue Leser.

    Ich empfehle übrigens die älteren Ausgaben dieses (Hör-) Buchs - die 2018er Ausgabe zur Kinoversion enthält so ein typisches "Achtung, es gibt jetzt einen Film" - Cover. Ich gehöre zu denen, die Bücher einer Serie gerne erkennbar zur Serie gehörig vor sich haben, das Kino-Cover finde ich schlicht lächerlich (in "The Crown hingegen darf mir die Schauspielerin gerne begegnen). Aber das ist sicher Geschmackssache.


    Wie gesagt, im Vergleich – ohne den hätte ich hier „sehr anständig“ geschrieben. So hoffe ich eigentlich auf irgendwann eine Einigung der Erben/des Verlags/der Lebensgefährtin zu den Entwürfen….

    Fazit: kann man lesen, kann man durchaus lesen/hören. Den nächsten Teil muss man eher nicht lesen…

    Grandios ist wie gehabt, wie Dietmar Bär das liest. Er verleiht jeder Person ihre eigene Stimme, ich könnte ihm immer weiter zuhören. 6 Sterne hierfür.

    4 Sterne insgesamt.

  16. Cover des Buches Unsere Nullerjahre (ISBN: 9783821865010)
    Judith-Maria Gillies

    Unsere Nullerjahre

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Minerva
    Wer "Generation Golf" mochte und die 90er entspannt und zufrieden hinter sich gebracht hat - wird viel Spaß an diesem Buch haben. Die Jahre 2000 - 2009 haben viele nutzlose doch sehr hartnäckige Dinge hervorgebracht, die hier alphabetisch abgehandelt werden. Sehr schnell durchgelesen, lustig und mit hohem Wahrheitsfaktor! Besonders die Auszüge zu "Autofähnchen", "Bandanas", "Bewegungsmelder", "Big Brother", "Croqs", "eBay", "Kletterweihnachtsmänner" und den "Post-Packstationen" haben mir gefallen. Musste oft laut lachen, weil es diese Dekade wirklich in sich hatte - so viel Schwachsinn, man empfindet leichte Fremdscham auf den 222-Seiten. Sehr locker und munter geschrieben, doch sehr kurzweilig. Muss man also nicht besitzen, ausleihen reicht! Sonst als Mitbringsel für die Generation 25+ ideal!
  17. Cover des Buches Geo Epoche Nr. 1/1999 Das Millenium, Bilanz eines Jahrtausends (ISBN: B002GEXPKA)
  18. Cover des Buches Y2K, Der letzte Tag (ISBN: 9783426617045)
    Mark Joseph

    Y2K, Der letzte Tag

     (7)
    Noch keine Rezension vorhanden
  19. Cover des Buches Die Nacht des Ta-Urt (ISBN: B00CY9RROC)
    Wolfgang Bödeker

    Die Nacht des Ta-Urt

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Millennium (ISBN: 9783608101447)
    Tom Holland

    Millennium

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Stadtbuecherei_Wuerzburg
    An zwei markanten Aspekten macht Tom Holland in seinem populärwissenschaftlichen Geschichtsepos „Millenium“ die Geburt Europas und den Beginn des Hochmittelalters fest, Zum einem ist es die zur ersten Jahrtausendwende erwartete Apokalypse, als das Christentum von allen Himmelsrichtungen eingekesselt schien und unerbittliche Feinde, heidnische Raufbolde, Räuberhäuptlinge und der blutrünstige Antichrist einzufallen drohten Und zum anderen der legendäre Gang nach Canossa im Jahre 1077, als Kaiser Heinrich IV. und Papst Gregor sich einen historischen Showdown lieferten. Das Christentum überwand jedoch die lähmenden Ängste vor dem Ende der Welt und die Expansionslüste der Herrschenden gingen mit den „abgesegneten“ Kreuzzügen der Christianisierung einher. Denn Religion war in erster Linie ein beliebtes politisches Machtinstrument und damit schritt das zweite Jahrtausend voran mit Kriegen, Intrigen, Schlachten und Überfällen. So findet der Leser hier fast alles an wichtigen Ereignissen und Persönlichkeiten wieder: die fränkischen und sächsischen Könige, Kaiser, die Päpste, die Wikinger und Normannen und viele mehr. Das Spektrum der Ereignisse reicht von Vinland, der wikingischen Entdeckung in Amerika über die Ausbreitung des russischen Reiches, vom christlichen Byzanz und dem islamischen Andalusien bis hin zum englischen Königreich. Tom Holland schreibt flüssig, spannend und gut verständlich vom Beginn des Milleniums, „den Grundfesten des europäischen Abendlandes“ und deren Verbreitung. „Millenium“ ist außerordentlich gut recherchiert und durch entsprechende Literaturangaben, Verweise und Zitate belegt. Natürlich hat der Autor, der kein ausgewiesener Mediävist ist, keinen Anspruch auf ein Geschichtswerk der Superlative, das lückenlos alle wichtigen Komponenten beinhaltet, sondern er erlaubt sich auch mal die Leerstellen der Geschichtsschreibung, welche die Überlieferungen offen gelassen hatten, mit fiktionalen Mitteln zu füllen. Und genau darin steckt die Stärke und wahre Leidenschaft des Autors. Mit viel Ironie und Sinn für die psychischen Abgründe seiner ausgewählten Persönlichkeiten (Fürsten, Bischöfe, Päpste und Könige) erzählt er informativ und spannend von deren Machthunger, ihrer Gier nach Ruhm und verdichtet die Geschichten um die geschilderten Charaktere anschaulich und kurzweilig zu einem hochinteressanten und gut lesbaren Geschichtsepos. Natürlich werden manche Fachleute und Experten die Nase rümpfen, doch für solche ist dieses Buch auch nicht gedacht. Tom Holland versteht es, Geschichte und Geschichten spannend zu erzählen. Er mag keine neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse präsentieren, aber wer so wie ich im Geschichtsunterricht nicht richtig aufgepasst hat, dem kann ich keinen besseren Einstieg in diese Thematik empfehlen. So eine lebendige, faszinierende und spannende Geschichtsschreibung, die auch noch von der ersten bis zur letzten Seite Lesegenuss verschafft, findet man nicht alle Tage.
  21. Cover des Buches Vergebung (Millennium 3) (ISBN: B0083JFE6K)
    Stieg Larsson

    Vergebung (Millennium 3)

     (2)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Lisbeth Salander kommt lebensgefährlich verletzt ins Krankenhaus – in genau das Krankenhaus, in das auch ihr verletzter Vater eingeliefert wird. Und als wäre es noch nicht genug, dass sie hier um ihr Leben kämpfen muss, wetzen bald schon auch ihre alten Widersacher fast wörtlich die Messer (nun ja, andere Waffen – aber…selbst lesen!). Schließlich ist Lisbeth diejenige, die aufdecken könnte, was unbedingt verborgen bleiben soll. Und so kommt es zur mehrfachen Anklage wegen Mordes gegen sie unter Androhung von lebenslanger Einlieferung in die Psychiatrie. Doch die Mitarbeiter der Zeitschrift Millenium unter Mikael Blomquist beginnen zu ermitteln – und noch weitere Helfer finden sich, allerdings auch weit mehr Gegner, als erwartet.

    Wie bereits bei den Bänden 1 und 2, habe ich das ungekürzte Hörbuch gehört. Beim Vorgänger war ich ja nicht ganz so glücklich mit der Art des Endes gewesen, doch wurde ich durch diese völlig „runde“ Folge wieder versöhnt mit der Trilogie, die ursprünglich als 10-bändige Serie angelegt war, wodurch es jedoch durch den frühen Tod von Autor Stieg Larsson nicht kam (ich kenne Band 5, von David Lagercrantz in Nachfolge geschrieben, also theoretisch das übernächste Buch, und war eher wenig angetan – vielleicht schließe ich noch die Lücke, vielleicht auch besser nicht). Dieser dritte Band könnte im Gegensatz zu Band 2 für sich gehört/gelesen werden, wenn auch mit kleineren Abstrichen (das wesentliche wird erklärt).

    Dieses Mal gibt es Neben-Handlungen, die mir nicht wie reine Alibi-Geschichten erschienen, so war ja meine Beschwerde zu Teil 2. Der Exkurs von Erika Berger zum Beispiel ist eine ganz eigene Erzählung, selbst viele der eingebetteten Erlebnisse der Hauptakteure neben dem „großen Ganzen“ sind für sich spannend oder zumindest unterhaltsam. Da ich bisher den Vergleich zu den Verfilmungen gezogen habe: hier ist die Verfilmung im Vergleich zum (Hör-)Buch wesentlich gekürzt – einiges ist dabei zwar vermutlich für eine Verfilmung zu detailliert, wie die medizinische Behandlung oder die Vorbereitung des Prozesses, wird von mir aber als nicht zu lang empfunden. Im Gegenteil, es werden genau Unzulänglichkeiten des schwedischen Rechtssystems erläutert wie auch generell der genau Ablauf - also durchaus sowohl etwas zum Lernen als auch Gesellschaftskritik.

    Ich mag den trockenen Humor, der regelmäßig aufblitzt, ebenso wie die „Helden“ der Handlung – eine Schwäche habe ich für Holger Palmgren entwickelt, neben Lisbeth natürlich. Dazu die tolle Darbietung durch Dietmar Wunder (wie gehabt, nur ein wenig holpriger bei Fakten aus dem IT-Umfeld, was weniger ins Gewicht fällt, weil diese dann doch bereits eher veraltet sind – z.B. Handy mit 72 dpi-Fotos, na danke).
    Nur wieder die völlig sinnlose deutsche Übersetzung von „Das Luftschloss, das gesprengt wurde“
    Volle 5 Sterne!

  22. Cover des Buches Gedichte für Zeitgenossen (ISBN: 9783423140065)
    Anton G. Leitner

    Gedichte für Zeitgenossen

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Lektor
    Lebendige lyrische Zeitgeschichte Sicher keine leichte Aufgabe, die vergangenen fünfzig Jahre bahnbrechender deutscher (Lyrik)Geschichte anlässlich des dtv-Jubiläums in einem ca. 140 Seiten starken Softcover-Band repräsentativ Revue passieren zu lassen. Wie gut, dass der Herausgeber Anton G. Leitner in seinem Nachwort selbst anmerkt, dass es vermessen sei, behaupten zu wollen, dass in seinem Band ‚die fünfzig bedeutendsten Lyriker oder die fünfzig besten Gedichte‘ der letzten fünfzig Jahre vertreten seien. Zudem bekannt ist, dass zugewiesene Star-Attribute oftmals eher mit den Intentionen der Connaisseurs an Bord literarischer Manöverschiffe korrespondieren denn mit wahrhafter Meisterschaft. Es zeugt von großer Weitsicht des Herausgebers, ‚aus der Vielfalt lediglich einige markante Stimmen‘, wie er im Nachwort schreibt, herauszufiltern. Dieses ist ihm sehr gut gelungen. In fünf Kapiteln werden jeweils zehn Gedichte einer Dekade zugeordnet, was sicher umso schwieriger gewesen sein muss, als der Herausgeber ja jahresgleich mit dem dtv-Verlag das Licht der Welt erblickte. Das Wort ‚Zeitgenossen‘ im Titel hat m.E. eine Doppelbedeutung : Gedichte für Menschen, die die Jahre 1961 bis 2010 bewusst miterlebt haben und Gedichte für Gegenwartsmenschen, die von der Geschichte nur aus Büchern lernen können. Im Prolog gibt es zunächst von bekannten Stimmen wie u.a. Ingeborg Bachmann, Günter Grass und Robert Gernhardt eine ‚Einführung‘ in das Metier des Dichters. Worüber kann er (noch) schreiben, was dürfen Gedichte? Hinreißend Gernardts legendärer Coup, der Jugend anhand ‚neuzeitlicher‘ Sprache die antike Form des Sonetts nahezubringen. Aber auch Adolf Engler betitelt sein eigenes Gesamtwerk mit einem verbreiteten Wort aus der Gossensprache, Hans Magnus Enzensberger in den Siebzigern sogar ein ganzes Gedicht mit diesem ‚sch’önen ‚Ausdruck‘, was vermuten lässt, dass der Dichter als solcher in einer Zeit, in der es ‚immer schwieriger‘ wird, ‚den Kopf in den Sand zu stecken` (Michael Augustin), sein Tun angesichts der Realitäten wohl manchmal selbst in Zweifel zieht. Wolfgang Biermanns Ballade über Aktendokumentation und Archivierungsarbeit zu anderer Leute Leben, Ernst Jandls ‚epoche der zahlreichen veränderungen‘, Erziehung in den Siebzigern von Hermann Lenz , Fremdenfeindlichkeit, Aussteigertum, Betonlandschaften, Steuererklärung, Genmanipulation und Tschernobyl sind die Themen dieser engagierten Lyrik, und dann zum Ende des letzten Jahrhunderts immer mehr das Lebensgefühl des beliebig Austauschbaren, des `alles ist Machbaren` inklusive des Überwindens der Schwerkraft. Die Macht des Fußballs, Aids, und die Rückbesinnung auf den Wert des Natürlichen läuten die Jahrtausendwende ein, die den Weg frei macht für Immobilienspekulation im ehemaligen Osten (Ralph Grüneberger), Slam-Poetry von zwei Kings der Szene, Bas Böttcher und Alex Dreppec, sowie in einer Zeit, in der die Übermacht des Visuellen immer dominierender wird, für ein optisches Gedicht von Matthias Polyticki. Zukunftsweisend der letzte Text von Arne Rautenberg, der uns die Vormachtstellung unserer virtuellen Existenz und Realität vor Augen hält. Günter Kunerts Vorschlag im Epilog, nicht nur Spuren, sondern ganze Gedenkpfähle als Denkmäler in die Zeit zu rammen, etwas Überdauerndes von uns zu hinterlassen, um nicht umsonst gelebt zu haben, beschließt diese kluge poetische Auswahl in dem kleinen flexiblen Band mit rundem Buchrücken und elegantem Schutzumschlag. Diese Sammlung ist ein schönes Dokument des lyrisch- politischen Zeitgeistes zwischen der zweiten Hälfte des letzten Jahrhunderts und der Gegenwart. Ein wundervolles Stück Literatur für junge Menschen, die die Sechziger, Siebziger und Achziger Jahre nur aus Erzählungen kennen, aber sehr wohl etliche Autoren jener Zeit durchaus auf Lesungen antreffen können. Für Menschen, die ungefähr das Alter des dtv-Verlages oder des Herausgebers teilen, bietet das Buch einiges Rückbesinnliche zum Reflektieren, nie aber reine Selbstbefindlichkeitspoesie. Wieder so eine Komposition von Anton G. Leitner, die dafür prädestiniert ist, an Schulen fächerübergreifend den Unterricht zu bereichern.
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