Bücher mit dem Tag "michail bulgakow"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "michail bulgakow" gekennzeichnet haben.

8 Bücher

  1. Cover des Buches Meister und Margarita (ISBN: 9783423143011)
    Michail Bulgakow

    Meister und Margarita

     (428)
    Aktuelle Rezension von: claudiaZ

    Grundsätzlich mag ich Bücher, in denen die Handlung nicht vorhersehbar ist, die mich vielmehr überraschen. Hier stellte sich für mich beim Lesen jedoch die Frage, ob das Maß überschritten wurde.

    Zu Beginn konnte ich die Handlung sehr gut nachvollziehen und die gesellschaftskritische Satire gut interpretieren. Später ging für mich die Handlung komplett ins Fiktionale über. Interessant fand ich die Einbindung des Erzählstrangs, der in Jerschalaim spielt.

    Hilfreich war im Nachhinein, das in meiner Ausgabe enthaltene Nachwort der Übersetzerin Alexandra Berlina. Vieles wurde dadurch verständlicher. Auch habe ich mich mit dem Leben bzw. den Lebensumständen Bulgakows beschäftigt, wodurch nochmals Einiges klarer wurde. Vor diesem Hintergrund finde ich den Roman wirklich bemerkenswert. Ein re-read ist nicht ausgeschlossen.

  2. Cover des Buches Die weiße Garde (ISBN: 9783869711591)
    Michail Bulgakow

    Die weiße Garde

     (11)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein junger Arzt (hier ist Bulgakov ein Stück weit autobiographisch) ist ein Verfechter des Zarentums, des russischen Zaren und sieht mit Sorge den Ansturm der militanten Ukrainisch-Nationalisten auf die Stadt entgegen. Aber hinter den Nationalisten steht eine weitere Strömung bereit, Trotzki mit der roten Armee (Bolschewiken).

  3. Cover des Buches Hundeherz (ISBN: 9783423123433)
    Michail Bulgakow

    Hundeherz

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Wedma

    „Hundeherz“ von M. Bulgakow habe ich (wieder mal) sehr gern gelesen, an mehreren Stellen auflachen müssen, daher empfehle ich das Werk gern auch weiter.

    Es ist eine Novelle von knapp 130 Seiten (dtv Ausgabe 3.te Auflage von 2000), hier springt das Bild stets auf eine andere Ausgabe des Titels, geschrieben Jan.- März 1925 in Moskau. Im KT liest man dazu: „Eine bitterböse Parabel auf die Zustände im Rußland der zwanziger Jahre…“ Ja, das stimmt. Wie meisterhaft Bulgakow diese geschildert hat! Da stehen/agieren die Figuren einem lebendig vor Augen: Professor Preobrashenski samt seines Assistenten Dr. Bormental, die Frauen in seinem Haushalt, seine Patienten, die Vertreter des sowjetischen Hauskomitees und natürlich Bello, später Bellow.

    Was ist passiert? Der Professor hat den Hund von der Straße geholt, ihn gut gefüttert, gut behandelt und insg. aufgepäppelt. Eines Tages aber kam der Hund auf den OP-Tisch. Ihm wurden die Hypophyse und Geschlechtsdrüsen eines vor Kurzem gestorbenen jungen Mannes aus dem Volke eingesetzt. Infolge dessen wurde der Straßenköter nach und nach zum Menschen, und machte seinem „Erschaffer“ samt allen Bewohnern des Hauses die Hölle heiß.

    Es ist nicht nur die Kritik der Zustände, die sehr treffend wie gekonnt dargestellt worden ist. „Hundeherz“ trägt auch deutlich prophetische Züge. Die alte Garde, wie der Prof. und sein Assistent, mussten den Vertretern der neuen Gesellschaft weichen. Die neue Ordnung wurde von Bellows und Schwonders (Vorsitzender des Hauskomittees) bestellt. Die absolut geniale Szene beim Abendessen, in der Prof. und sein Assistent über die Lage und die Zukunft des Landes diskutieren, da erklärt der Prof. u.a. seine Sicht der Dinge, was Zerrüttung ist, die das Land befallen hatte, und wie man diese effektiv beheben könnte. Herrlich! Und wie wahr.

    Da gibt es noch mehr Dinge, so bildhaft und treffend zum Ausdruck gebracht, über die es unmöglich ist, nicht zu lachen, obschon es sich um eher schwarzen Humor handelt. Satire vom Feinsten.

    Umschlagbild erscheint bei dieser Ausgabe auch sehr passend: Es ist „Roter Fleck II“ von Wassili Kandinsky.

    Fazit: Ein geniales, sehr lesenswertes Werk, das nicht nur Tiefgang und prophetische Züge zeigt, sondern auch die Atmosphäre der damaligen Zeit, wie das Leben damals in Moskau so war, wunderbar zur Geltung bringt. Prima Unterhaltung. 5 Sterne, absolut klarer Fall.

     

     

  4. Cover des Buches Teufeliaden (ISBN: 9783641099374)
    Michail Bulgakow

    Teufeliaden

     (13)
    Noch keine Rezension vorhanden
  5. Cover des Buches Bulgakow, Michail (ISBN: 9783499505263)
    Elsbeth Wolfheim

    Bulgakow, Michail

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Aufzeichnungen eines Toten (ISBN: 9783641097110)
    Michail Bulgakow

    Aufzeichnungen eines Toten

     (5)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Verschollene Kapitel (ISBN: 9783930325290)
    Pawel Huelle

    Verschollene Kapitel

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Hallogen
    Diese literarischen Kolumnen sind relativ weit gestreut, reichen von Erika Steinbach (Bund der Vertriebenen) bis zur Französischen Revolution, beschäftigen sich aber v. a. mit Anekdoten und Randepisoden mitteleuropäischer Autoren und Philosophen wie Elias Canetti, Bohumil Hrabal, Bruno Schulz oder Karl Popper und mit russischen Schriftstellern des 20. Jahrhunderts (Muratov, Nabokov, Bulgakov) sowie mit dem Literaturbetrieb als solchen. Mehrfach schildert Huelle Reisen zu den Heimatorten von Schriftstellern (Nabokov, Dostojevski), auf denen er deren Umfeld nachfühlen will. Die thematische Vielfalt lässt die Zusammenstellung dann aber willkürlich erscheinen, denn Stalin, Erika Steinbach oder Kaiser Hirohito haben mit Literatur nun wirklich nichts zu tun. Zudem ist der Ton einige Male unpassend. Das Buch zeugt von der Bildung des Autors, aber auch davon, dass er manchmal etwas zu ungestüm vorgeht (etwa wenn er darauf verfällt, Kriegsverbrechen aufzurechnen oder wenn er Strafe für Stalin fordert). Es ist mehr ein Buch zum Rumblättern als zum Lesen, denn diese Anekdötchen sind zwar recht nett, aber so besonders spannend ist es dann auch nicht, dass etwa Schulz genau ein Jahr nach seinem letzten Brief an seine Brieffreundin starb. Recht amüsante Details aus dem Leben von Schriftstellern (so heuerte Hrabal einen Doppelgänger an, um Touristen etwas zu bieten), mehr nicht.
  8. Cover des Buches Das Leben des Herrn de Molière (ISBN: 9783641097127)
    Michail Bulgakow

    Das Leben des Herrn de Molière

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Mir war von "Herrn de Molière" nur ein Theaterstück bekannt, nämlich "Der eingebildete Kranke", dass wirklich sehr sehenswert ist, da man einfach nicht anders kann, als über diese Komödie zu lachen. Ähnlich ergeht es einem bei diesen Buch - bei aller Tragik, die auch in diesem Buch steckt, das von den Rückschlägen, Skandalen und Triumphen von Molière erzählt, kann man doch an manchen Stellen nicht anders als zu schmunzeln. Nichtdestotrotz geht bei die Gesamtaussage dieses Werkes nicht verloren oder wird in Lächerlichkeit gezogen. Vielmehr wird ein exaktes Bild von der französischen Gesellschaft, insbesondere natürlich von den herrschenden Schichten, gezeichnet, die maßgeblich mitbestimmte, ob ein Stück ein Erfolg oder eine totale Niederlage wurde. Übertragen lässt sich das Leben von Jean-Baptiste Molière natürlich auf das Leben des Autorens, Michail Bulgakow, der ähnlich wie Molière mit den Einschränkungen des Systems in seinen künstlerischen Freiheiten zu kämpfen hatte - ~ 300 Jahre später in Russland. Aber auch ohne diese Übertragung ist es ein wirklich lesenswertes Buch...

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freunden und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks