Bücher mit dem Tag "michael lentz"

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8 Bücher

  1. Cover des Buches Offene Unruh (ISBN: 9783100439260)
    Michael Lentz

    Offene Unruh

     (14)
    Aktuelle Rezension von: gaucho

    Ja, "wie fragil das alles ist" - das, was die Hirnchemie zwischen zwei Liebenden anstellt, hat Michael Lentz auf unnachahmliche Weise eingefangen. Da liest man Verse wie "das erste mal für immer" und beißt sich nickend auf die Lippe, denn "braucht liebe nicht den verlust?"

    Und "was heißt hier stammeln?"  - "das / was fehlt / fehlt ganz". Nicht nur Kleinschreibung und zumeist fehlende Zeichensetzung machen die Modernität dieser Gedichte aus, sondern auch ein umgangssprachlicher Ton, veränderte Redensarten und verzweifelte Monologe. Michael Lentz ist ein Autor, der sein Handwerk bestens versteht.

  2. Cover des Buches Das Gedicht. Zeitschrift /Jahrbuch für Lyrik, Essay und Kritik / DAS GEDICHT Bd. 20 (ISBN: 9783929433722)
  3. Cover des Buches aller ding (ISBN: 9783100439215)
    Michael Lentz

    aller ding

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  4. Cover des Buches Pazifik Exil (ISBN: 9783596174348)
    Michael Lentz

    Pazifik Exil

     (19)
    Aktuelle Rezension von: dominona
    Tja, manche Bücher sind wie die Weltmeisterschaft im Gewichtheben, da kommt immer mehr dazu, ach ein bisschen geht noch, und plötzlich ist es zu viel.
    Die Idee, das Exil-Dasein einfangen zu wollen, indem man bekannte deutsche Schriftsteller, die es allesamt wirklich zur Zeit des Dritten Reichs ins Exil zog, am Pazifik zusammen kommen lässt, ist gut. Man kann historisch genau bleiben, hier und da aus Werken und Originaldokumenten zitieren und dann passt das schon. Leider nicht, denn es verkommt zu einer Art Puppentheater, literarisch hochwertig zwar, aber dennoch nur eine Skizze, ein Versuch mit schalem Nachgeschmack.
  5. Cover des Buches Oder (ISBN: 9783104901756)
    Michael Lentz

    Oder

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  6. Cover des Buches Heiss auf Dich (ISBN: 9783423620888)
    Anton G. Leitner

    Heiss auf Dich

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  7. Cover des Buches Liebeserklärung (ISBN: 9783104901251)
    Michael Lentz

    Liebeserklärung

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Odonata
    Dieses Buch wird des Öfteren gelobt wegen seines schönen Themas: Die Liebe. Hier, so ist dann in den Kritiken zu lesen, werde wunderbar gezeigt wie bipolar die Liebe sei, wie eng Nähe und Distanz, Liebe und Hass, Unerträglichkeit und Abhängigkeit beieinander lägen. Das mag ja alles so stimmen. Allein: Der Inhalt dieses Buches ist vollkommen an mir vorüber gegangen. Michael Lentz hätte auch über einen bügelnden Mann, das Ausräumen einer Spülmaschine oder das Basteln eines Drachens schreiben können, das Buch hätte den gleichen Stellenwert für mich. Zusammenfassen, um noch mal auf den Inhalt zurückzukommen, lässt sich der Stoff wie folgt: Ein Mann liebt und hasst gleichzeitig seine Geliebte, wegen der er sich von seiner Frau getrennt hat. Er fährt dauernd mit der Bahn durch Deutschland, hasst diese übrigens auch wegen ihrer Unpünktlichkeit (die Bahn, nicht die Geliebte), denkt dabei an alles Mögliche und zwischendrin zerfleischt sich das Paar verbal und kommt sich dann wieder körperlich näher – sehr nah sogar, um genau zu sein – beides im stetigen Wechsel. So weit, so gut. Oder eben: So weit, so schlecht. Das kommt wohl auf die Perspektive an. Ich mag dieses Buch nicht wegen seines Plots, nicht wegen seiner Figuren und auch nicht wegen seiner Sprache. Aber ich mag es. Sehr sogar. Ich mag es aus zwei Gründen. Und die sind wichtiger als Handlung, Protagonisten oder Sprache. Erstens: Allein schon wegen des grandiosen Satzes „Er liebt sie nicht, er sehnt sich bloß nach ihr.“ ist das Buch lesenswert. Zweitens: Noch nie las ich ein Buch, das so exakt meine Art des Denkens offen gelegt hat. Dabei geht es mir nicht um die Gedanken, also nicht um die Inhalte, die sind austauschbar, mir geht es um die Struktur. Literatur suggeriert ja meist, denken finde linear statt, weil es eben in den Büchern meist linear dargestellt wird. Lentz schafft es allerdings die Zerstreutheit des Denkens, die Nichtlinearität des Denkens abzubilden – und das macht er meisterhaft. Hier finden die Gedanken keinen Abschluss und auch nicht immer einen Anschluss, hier sind die Assoziationsketten zum Teil unendlich und die Sprünge im Gedankengang enorm. Hier kann man gut die geringe Halbwertszeit von Gedanken und Meinungen erkennen, gerade denkt der Protagonist dies oder das so und gleich denkt er das Gegenteil des vorher Gedachten. Das ist schön. Das ist auch manchmal anstrengend. Das ist aber wie es ist: Die Wahrheit. Meine Wahrheit zumindest. Ist man erstmal in den Gedankenfluss reingesprungen und ein Stück mitgeschwommen, dann wird es alsbald ein leichtes zu folgen. Das macht in meinen Augen dieses Buch aus. Das ist bemerkenswert. Das ist lesenswert.
  8. Cover des Buches Lyrikstimmen (ISBN: 9783867175197)
    Christiane Collorio

    Lyrikstimmen

     (4)
    Aktuelle Rezension von: ChaosQueen13
    Ein wunderbares Geschenk für Menschen die Lyrik lieben, einmal die Originalstimmen von den ersten Tonaufnahmen des letzten Jahrhundert, der Dichter und Dichterinnen zu hören. Es ist ein poetischer Ohrenschmaus. Obwohl bei einigen Schriftstellern und Poeten man feststellen musste, die Gedichte wunderschön – aber die Interpretation ist nicht immer so geglückt - das war etwas enttäuschend. Was aber die Faszination über das lyrische Zeitdokument nicht mindert. Schön wiederum ist es, diese einzigartige Sammlung enthält auch unveröffentlichte Aufnahmen, was eine große Bereicherung für diesen außergewöhnlichen Lyrik-Schatz ist. Im Booklet werden die Poeten in einer kleinen Biografie vorgestellt. Schade finde ich, das die Gedichte nicht zum mitlesen beigefügt sind. Trotz der kleinen Beanstandungen die ich habe, ist es ein Genuss, für jeden der Freude und Spaß an schöner Lyrik hat. Sehr Empfehlenswert!

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