Bücher mit dem Tag "menschenhändler"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "menschenhändler" gekennzeichnet haben.

34 Bücher

  1. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.090)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    hat mir gut gefallen

  2. Cover des Buches Tears of Tess - Buch 1 (ISBN: 9783865526168)
    Pepper Winters

    Tears of Tess - Buch 1

     (162)
    Aktuelle Rezension von: Another-

    Achtung, dieser Text enthält Spoiler.


    Vorab - dieses Buch hat mich einfach nur wütend gemacht. Wenn ich einen Psychothriller lesen will, dann besorge ich mir einen. Von Dark Romance erwarte ich wenigstens das, was das Genre auch ausmacht. Dark UND Romance.

    Ich hatte große Erwartungen an das Buch, ich WOLLTE auch, dass es eher heftig und kontrovers zugeht. Ich erwarte aber, dass in solcher Art Bücher, die Protagonisten später in einer Liebesbeziehung zueinander stehen, die beim Leser Sehnsüchte und Herzschmerz, Wohlwollen und einfach positive Gefühle auslöst. Und kein gestörtes, traumatisiertes, unentschlossenes MÄDCHEN, welches unter dem Stockholm-Syndrom leidet und einem ungreifbaren Mann, der es einfach liebt heftigste Gewalt an Frauen durchzuführen und ihm darauf abartigst einer abgeht, der sich aber wiederrum für diese Art von sich hasst. Und dann von der Prota im nachhinein bestärkt wird, dieser Seite nachzugeben und an ihr auszuleben, aber bitte nur, wenn er danach auch mit ihr kuschelt und sie eine Art Liebesbeziehung führen können? Wo der Prota erst zustimmt, sie es durch einen Blutschwur besiegeln und nur eine Seite später weist er plötzlich darauf hin, dass er ihr wahrscheinlich doch nicht diese Beziehung geben kann? Das ist einfach nicht greifbar und las sich einfach weder romantisch noch leidenschaftlich. Das ist eine kranke Abhängigkeit die ich da sehe, die mich erschreckt und meine Gefühle im Keim erstickt. Und DAS ist der Tod für jedes Romance-Buch, egal aus welcher Sparte, wenn man keinerlei Beziehung zu den Protagonisten und der Handlung aufbauen kann. 

    Die Handlung ist an so vielen Stellen unlogisch. Wenn ich die Romance-Sparte mal komplett außen vor lasse und nur die Story betrachte, dann ist es einfach Schwach. Zumindest der Handlungsverlauf sollte Sinn ergeben und schlüssig sein. Beispiel: Tess lebt ihre jungen 20 Jahre "normal" mit ein paar dunklen Fantasien ab und zu. Nimmt einen Dildo/Vibrator zum Urlaub mit, um evtl. mit Brax in die Richtung was ausprobieren zu können. Nur 2-3 Monate nach diesem Ereignis ist Sie eine Schläge-, Peitschen- (bis zum bluten) Hardcoreliebende, absolut unterwürfige Sklavin geworden. Da sag ich leider nur, HÄ? Wann das denn? Denn die Handlung bis zu dieser Entwicklung passt einfach nicht. Unrealistisch und unglaubwürdig, das hat beim Lesen einfach frustriert. Genauso Q - 28 Jahre ist er alt, unterdrückt seine dunkle Seite und traut sich nicht sie auszuleben, weil er wirklich aufs tiefste traumatisiert wurde in seiner Kindheit. Er hilft den versklavten Frauen, sich zu erholen und erlässt sie wieder in die Freiheit. Aber dann kommt die spuckende Tess, rebelliert ein paar Tage und SIE - die 57. Frau,  nimmt er dann plötzlich ganz ungezügelt? Warum? Tess wollte es ja erst auch nicht, hat sich gewehrt und er schlägt sie einfach und vergreift sich an ihr. So, wie andere Männer sich an den Frauen vergriffen haben, die zu ihm kommen und ja so "gebrochen" sind. Also auch hier - die Handlungen machen schlußendlich wenig Sinn und passen oft nicht zu dem vorgegebenem Charakter. Die geschriebene Sprache hat mir nicht die Leidenschaft und Anziehungskraft vermittelt, die die Protas sich gegenüber empfinden sollten.

    Ganz schlimm war auch, dass muss ich an dieser Stelle sagen, die Tatsache, dass Tess vergewaltigt wird, und nur ein paar Stunden später, nachdem sie von Q gerettet wird, sich in ihn verliebt und sich ihm endgültig unterwirft WEIL er sie Hart durchnimmt? Unmittelbar nach einer Vergewaltigung? Begründet wird ihr Verhalten damit, dass Q ja mit seinem Fick, die Erinnerung an die Vergewaltigung überschreibt. Ja, in welchem Leben denn? Also da hab ich geguckt wie ein Auto, dass ist in meinen Augen einfach lächerlich. 

    Nun lange Rede kurzer Sinn. Der Schreibstil war gut, die Länge und die Detailreichhheit ebenfalls. Einige bildliche  Vergleiche (z.B. sein fellartiges Haar) fand ich unpassend und abtörnend. Da gab es Einige von. 

    Tess war absolut nervig und ihre Entwicklung unglaubhaft. Sie wirkte auf mich oft so als hätte sie eine multiple Persönlichkeitsstörung. Gegen Ende gefiel sie mir dann ganz gut, sie wurde Entschlussfreudiger und schien sich "gefunden" zu haben. Q war nicht greifbar, ich hab bis zum Schluss bei ihm nicht wirklich durchgeblickt und er blieb mir einfach als Gewaltliebender Mann in Erinnerung. Keine Sympathie oder Empathie. Das Setting war ganz gut, die Nebencharaktere ganz durchschnittlich. Q´s Geheimnis war Schwach, man fragte sich, warum dieses ganzes tamtam um seine Person überhaupt gemacht wurde, man hätte dies zu beginn, als Tess in die Villa kam, sofort aufklären können - daraus wäre dann sogar eine sinnliche und leidenschaftliche Geschichte entstehen können. Ohne die ganzen Missverständnisse, Vergewaltigungen und stupiden Verhaltensweisen von Tess.

    Empfehlen würde ich das Buch nur, wenn jemand ein paar heftige gewaltreiche Sexszenen lesen möchte und wenig Wert auf eine schlüssige, erwachsene Handlung und Romance legt. Dieses Buch ist wie ein Autounfall, man möchte wegsehen, kann es aber nicht - daher ist es nicht ausgeschlossen, dass ich den zweiten Band auch noch lesen werde. Irgendwann.

  3. Cover des Buches Der Menschenmacher (ISBN: 9783404167753)
    Cody McFadyen

    Der Menschenmacher

     (1.139)
    Aktuelle Rezension von: cillewiezelle

    In dem Buch "Der Menschenmacher" von Cody McFadyen geht es um David, Charlie und Allison, die nach zwanzig Jahren mit ihrer schrecklichen Vergangenheit konfrontiert werden. 

    Charlie, Allison und David wurden als Kinder von einem Mann adoptiert, den sie "Dad" nennen mussten. Dads Ziel war es, die drei Kinder zum Übermenschen zu erziehen, weshalb sie alle schwer bestraft wurden, sobald ihnen Fehler unterlaufen sind. 

    Nach einigen Jahren verschlimmert sich das Leben unter Dad und den Kindern wird bewusst, dass sie Dad töten müssen, um zu überleben. 

    Zwanzig Jahre später, haben sich alle drei ein neues Leben aufgebaut. Jeder von ihnen bekommt seltsame Nachrichten und ihnen wird bewusst, dass es irgendetwas mit ihrer Vergangenheit zu tun haben muss. 


    Ich, persönlich, hatte am Anfang ein paar Probleme, um in das Buch rein zu kommen. Das lag wahrscheinlich daran, dass ich mich an diesen langatmigen Schreibstil erst noch gewöhnen musste. Am Ende fand ich den Schreibstil und vor allem die Metaphern sehr schön. Manchmal war mir ein wenig schlecht, weil brutale Dinge sehr detailliert beschrieben wurden. Daher ist das Buch auch nichts für schwache Nerven. Auch generell hat das Buch ein paar Themen wie sexuellen Missbrauch in der Kindheit, die sehr sensibel sind. Daher hier eine Triggerwarnung. 


    Die Charaktere finde ich interessant gestaltet und authentisch. Wobei ich sagen muss, dass sie teilweise Weltansichten haben, die ich nicht teile und auch nicht gut finde. Das ist für mich aber vollkommen in Ordnung, weil es eben zu den Figuren passt und deren Art und Weise ist auf die Welt zu schauen. Vor allem David war mir sehr sympathisch, weil er Schriftsteller war und ich vieles auch nachvollziehen konnte, was er gesagt hat. 


    Vor allem der letzte Teil des Buches war extrem spannend und es gab einige Plottwists, die mich sehr überrascht haben. 

    Alles in Allem würde ich das Buch jedem empfehlen, der gerne Thriller mit psychologischen Anteilen liest und kein Problem damit hat, wenn ein Buch nicht komplett nach dem roten Faden aufgebaut ist, da es oft Zeitsprünge gibt, die sich nach und nach zu der Geschichte zusammensetzen. 

  4. Cover des Buches Todeskampf (ISBN: 9783442477906)
    Michael Robotham

    Todeskampf

     (159)
    Aktuelle Rezension von: miissbuch
    Eine Freundschaft die immer hält? Bei der nach Jahren der Kontaktlosigkeit immer noch alles so ist, wie es vorher einmal war? Diesen Wunsch hat Alisha Barba, als sie sich zu ihrem Klassentreffen aufmacht und sich dort mit ihrer damaligen besten Freundin verabredet hat. Jahrelang hatten die beiden Frauen keinen Kontakt und Ali hofft, dass alles so ist, wie es früher war, dass sie ihren Siamesischen Zwilling wieder gefunden hat. Denn Alis Freundin hat Probleme und ist der festen Überzeugung, dass nur Ali ihr dabei helfen kann. Doch noch bevor sie davon erzählen kann, werden sie und ihr Mann Opfer eines Verkehrsunfalls und Ali macht sich auf die Suche nach dem Geheimnis, dass ihrer Freundin so am Herzen lag… Nicht nur die Geschichte klingt spannend, sie ist es auch. Ich fand Alisha total sympathisch und ihre Art mit Ruiz umzugehen und das Vertrauen, dass die beiden in den jeweils anderen haben finde ich wirklich bemerkenswert. Es ist ein Buch, dass dir zeigt, dass du nicht immer das machen solltest, was richtig ist, sondern man auhc mal gegen den Strom schwimmen kann, ein super Job-Angebot ausschlagen kann und noch vieles mehr. Für mich persönlich war das Buch auf jeden Fall super spannend und hat mir eindeutig besser als Amnesie gefallen. Ich fand die Kapitellänge in Ordnung und auch die Struktur des Buches war gut aufgebaut. Die Kapitel ergaben Sinn und haben Spannung erzeugen können. Obwohl das Buch wirklich spannend war, haben mir ein paar Thriller-Elemente gefehlt. Es war nicht unbedingt so, dass ich mich geekelt habe oder dachte „das gibt’s doch gar nicht“. Neben der Spannung und den vielen Erleuchtungen fand ich, dass Robotham wirklich wichtige und schwierige Themen wunderbar in die Story mit eingebettet hat. Ich hatte nicht das Gefühl, dass er auf die Missstände der Welt aufmerksam machen wollte, aber er hat es torztdem getan – zumindest für einen kleinen Teil. Des weiteren hat mir die Vielschichtigkeit der Handlungorte sehr gut gefallen, sowie die Einblicke in die Privatleben der Ermittler. Schade fand ich dabei aber, dass der Ort nicht genannt war. Hatte man das Buch eine Zeit an der Seite liegen musste man sich erst wieder reinfinden um zu wissen, an welchem Ort das Buch gerade spielt. Das ist aber wirklich nicht so schlimm. Was ich persönlich, aber etwas schade fand war, das Joe O’Loughlin diesmal nicht dabei war. So standen zwar Alisha und Ruiz im Vordergrund, aber ein paar schräge Gedanken von Joe, hätten den beiden sicher auch geholfen. Alles in allem fand ich das Buch aber total gelungen und ich freue mich schon sehr auf den nächsten Teil.
  5. Cover des Buches Tears of Tess - Buch 2 (ISBN: 9783865526205)
    Pepper Winters

    Tears of Tess - Buch 2

     (72)
    Aktuelle Rezension von: binesbuecherwelt


    Tears oft Tess Buch 2 ist der zweite Band einer 5-teiligen Dark Romance Reihe von Pepper Winters. Der Beginn von Buch 2 hat mich erst mal so gar nicht überzeugt. Weit mehr über hundert Seiten lang geht es um ein theatralisches Liebesspiel zwischen Tess und Q. Aber dann passiert etwas, womit ich nicht gerechnet hatte. Die Geschichte bekommt eine sehr gute und überraschende Wendung, die dann noch sehr aufregend, dramatisch und brutal wird. Somit hat Band 2 noch die Kurve gekriegt und mir ab den zweiten Drittel dann doch gut gefallen. Während ich die Entwicklung von Tess hier sehr gut fand, hat mir Q's Charakter nicht so gut gefallen. Dark Romance Fans lege ich die Reihe auf jeden Fall sehr gerne ans Herz.


  6. Cover des Buches The Mister (ISBN: 9783844535730)
    E. L. James

    The Mister

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Saphirblau

    Ein spontane Laune lies mich dieses Hörbuch an der Tankstelle kaufen. Ich hatte einfach Lust auf etwas Romantik. Am Ende war ein es bunter Mix aus Romantik, Verfolgungsjagd, Erotik und Familiendrama. Es gab verschiedene Spielorte und stetig neue Infos über die Charaktere, wodurch es meiner Meinung nach nicht langweilig wurde. Für alle die ohne große Erwartungen an das Werk gehen wird es schön sein zu hören.

    In dem Buch geht es um einen jungen Mann. Eben noch vom Tod des Bruders überwältigt und so zum  Adelstitel gekommen, ist er das erste Mal in seinem Leben richtig mit allem überfordert. Und dann trifft er auch noch eine junge Frau die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Zudem wird es dann von außen her noch weiter kompliziert, als die "Bösewichte" auftauchen. Aber, wie auch etwas vorherrsehbar, schaffen die zwei alle Hörden und es verspricht ein Happy End zu werden, bevor es aber dann doch nochmal dramatisch wird...

    Das Höbuch wurde von zwei Personen gelesen - klassisch die Kapitel aus Sicht von Maxim von einem Mann und Alicias Erzählungen von einer Frau. Das passte sehr gut und die beiden Lesenden haben das wirklich sehr großartig gemacht! Ich wurde nicht müde ihnen zuzuhören!

    Nachdem ich das Höbuch zu 1/3 durch hatte, erfuhr ich, dass die Autorin ja jene von dem berüchtigten "Shades of Grey"-Erfolg ist. (Dies habe ich aber bisher nicht gelesen. Dafür war ich beim Film aber fast eingeschlafen..). Tja das erklärte immerhin die ausgeschmückten Erotik-Szenen in dem Buch hier. 

    Anschließend linste ich einmal nach bestehenden Rezessionen hier und da im Internet. Es verblüffte mich, dass diese entweder total begeistert oder total niederschmetternd waren!?! Einige fanden es super, andere total langweili. Dies kann ich nicht bestätigen. Ich habe es nicht komplett sondern immer in kleinen Abschnitten (30-60 Minuten) gehört und so war es für mich immer wieder ein neues Treffen mit den interessanten Charakteren. Und ich wollte wissen wie es bei ihnen weitergeht.

    Am Ende sah ich es selbst aber relativ nüchtern. Es ist, wie eine andere Rezession treffend beschrieb, eine neue Version einer "Aschenputtel-Geschichte". Solche Geschichten lese ich prinzipiell gern. Es war auch wie oben beschrieben ein schöner Mix aus allem: Charakteren, Orten, Sprachen, Ruhe sowie Dramatik. Ich hätte mir aber anstelle von dem x-ten, ausgeschmückt beschriebenen Geschlechtsverkehr lieber noch einige Kapitel oder Informationen zu den Charakteren, auch abseits der Hauptpersonen, gewünscht. Die Familiengeschichte vom Maxim schien mir am Ende nicht vollständig erzählt. Insgesamt hat mir das Buch aber gut gefallen. Ich habe auch gleich mal nachgeschaut wo beschriebene Ort auf der Landkarte zu finden sind :)

  7. Cover des Buches Meine Flucht aus Nordkorea (ISBN: 9783442159130)
    Yeonmi Park

    Meine Flucht aus Nordkorea

     (77)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest


    TW: Flucht, Diktatur, Vergewaltigung, Gewalt

    "Meine Flucht aus Nordkorea" ist die Autobiographie von Yeonmi Park. Im Alter von 13 Jahren flüchtet sie mit ihrer Mutter aus Nordkorea.
    Freiheit war für die Beiden ein Fremdwort. Hunger, Krankheit und sogar Exekution drohten im Land.
    Yeonmi erzählt vom Kampf ums Überleben in einem der dunkelsten Regime unserer Zeit.
    Sie erzählt von ihrer Flucht, von Schmugglern und Menschenhändlern in China und von einer wahren Odyssee nach Südkorea, wo sie endlich Freiheit findet.

    Ein wirklich toll übersetzes Buch. Besonders gut daran hat mir gefallen, dass man auch nach dem Ankommen in Südkorea noch viel von ihrem Leben erfährt.
    Aber auch wie ihr Leben in Nordkorea von Angst geprägt war, hat mich richtig gefesselt.
    Die Geschichte ist bewegend und spannend zugleich. Ich hab das Buch auch relativ schnell gelesen gehabt, da es so gut übersetzt ist.

    Hier noch ein Zitat das mir sehr gut gefallen hat:

    "Zu Hause habe ich nur gelesen. Ich inhalierte Bücher we andere Leute Sauerstoff. ich las nicht nur, um etwas zu lernen oder zum Vergnügen. Ich las, um zu leben.
    Ich hatte nur dreißig Dollar im Monat zur Verfügung und gab alles, was mir nach Abzug der Lebenshaltungskosten blieb, für Bücher auf.“

  8. Cover des Buches Gefährliche Ernte (ISBN: 9783462048698)
    Yann Sola

    Gefährliche Ernte

     (54)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank



    Sommer,Sommerferien, Südfrankreich.Der kleine Küstenort Banyuls-sur-Mer ist übersät mit Touristen.Perez,ein Delikatessenschmuggler und Lebemann staunt nicht schlecht, als seine Tochter Hals über Kopf heiraten möchte.Das bedeutet Stress und Ärger mit mit seiner Exfrau Marielle.Sie ist nämlich gegen die Heirat. Aber es kommt noch schlimmer: In den Weinbergen seines Vaters wird ein Toter gefunden.Das ruft Kommissar Boucher auf den Plan. Damit er nicht Perez' Machenschaften aufdeckt, schnüffelt der wiederum in Boucher's Ermittlungen und bevor Perez sich versieht, steckt er mittendrin in dem Mordfall...

    Dieses Buch zu lesen ist fast wie Urlaub:Sonne, über 30 Grad Hitze, Strand,Meer und Weinberge!

    Hobbyermittler Perez kam mir etwas zappelig,wuselig vor.Gerade auch mit seiner Statur,er ist nicht gerade der schlankste und größte.

    Er stolpert von einer Aktion in die nächste,ist immer in Bewegung.

    Mit seinem Kangoo schießt er nur so um die Kurven.

    Der Roman hat aber auch einen ernsten Hintergrund:Menschenhandel mit Flüchtlingen. Dann kommt noch die Politik dazu.Ein brodelndes Gemisch...


    Fazit: Dies ist der 2.Teil dieser Reihe und mein erstes Buch darüber. Ich bin sehr gut hineingekommen und war schon mittendrin im Geschehen.

    Was mir auch gefallen hat, dass immer mal wieder französische Sätze und Wörter eingebaut waren. Das hat diesem Buch das Flair gegeben. 

    Die Spannung hat erst nach etwa der Hälfte angezogen.Trotzdem war alles stimmig und kurzweilig zu lesen.Ich finde,dieses Buch ist zweigeteilt:Auf der einen Seite eine Familiengeschichte,auf der anderen ist es ein Krimi.Der Autor verbindet es sehr gut zu einem Buch. Es ist abgeschlossen und ohne offenes Ende.

    Dieses Buch ist eine schöner Krimi für den Urlaub. Oder er eignet sich perfekt für ein kaltes und regnerischen Wochenende. 




     


  9. Cover des Buches Die sieben Gründe zu töten (ISBN: 9783734106187)
    Uwe Wilhelm

    Die sieben Gründe zu töten

     (29)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    Dass es sich hierbei um das Finale einer Trilogie um eine Staatsanwältin dreht, wusste ich leider vorher nicht. Ich hätte das Buch auch beinahe abgebrochen, weil es für mich einfach zu „stark“ war, zu grauenhaft, zu brutal. Und trotzdem fesselte mich die Geschichte so, dass ich einfach weiterlesen musste.

    Ob es in Saudi-Arabien wirklich so ist, kann ich nicht beurteilen. Der Autor hat sicher gut recherchiert und schreibt dazu: "Wir müssen uns darüber im Klaren sein, dass Saudi-Arabien eine menschenverachtende Diktatur und in der Unterdrückung der Frau ohne jedes Beispiel ist." Er selber „kennt“ das Land gewissermaßen nur von außen, aber zwei von ihm genannte Personen haben das Leben, die Diktatur dort am eigenen Leib erfahren und ihm berichten können. Da lässt einen vieles eher fassungslos zurück….

    Das Buch ist in verschiedene Handlungsstränge eingeteilt und auch ohne Kenntnis der vorherigen Bände konnte ich der Handlung mehr oder weniger mühelos folgen. Diese ist wirklich sehr spannend, einprägsam, schockierend, aber auch bewegend.

    Trotzdem werde ich vermutlich die vorherigen Bücher nicht lesen; ich vermute, dass auch diese für mich Sensibelchen zu erbarmungslos genau skizziert sind.

  10. Cover des Buches Die Seele des Bösen - Vermisst (ISBN: B07B6436X5)
    Dania Dicken

    Die Seele des Bösen - Vermisst

     (28)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Gemeinsam mit ihrem Kollegen Nick Dormer aus Quantico und ihrer Familie reist Profilerin Sadie zu einer Fachtagung ins ferne London. Ihre Freundin und Kollegin Andrea Thornton hat die beiden FBI-Experten als prominente Sprecher eingeladen. Sadie genießt den fachlichen Austausch, während ihre Pflegetochter Libby in Andreas gleichaltriger Tochter Julie eine Freundin findet.

    Doch während Matt mit Julie und Libby auf Sightseeing-Tour in London geht, verschwinden beide Mädchen plötzlich quasi vor seinen Augen. Als er die Taschen der beiden in einem Müllcontainer findet, ahnen die alarmierten Profiler sofort: Die Mädchen sind in Gefahr. Andrea mobilisiert die Metropolitan Police und auf Überwachungsaufnahmen entdecken sie den Beweis für eine Entführung der Jugendlichen. Wer hat die beiden gekidnappt und warum?
     Dann kann eins der Mädchen fliehen …

    Der Schreibstil ist wie gewohnt spannungserzeugend und verleitet beinahe zum Durchlesen des Buches in einem Stück. Äusserst gelungen waren für mich die Wechsel der Perspektiven zwischen Sadie auf der einen Seite und Libby / Julie auf der anderen Seite. 

    Grossartig fand ich den Zeitdruck für die Ermittler, der aufgrund der Entführung der Mädchen und den möglichen Konsequenzen für die beiden, entsteht. Dies treibt die Geschichte mit Tempo voran und man fiebert richtig mit. 

    Mit brutalen und blutigen Details wird auch hier nicht gespart. 

    Gelungene und spannende Fortsetzung!

  11. Cover des Buches Der Schrei des toten Vogels - Ein Livia Lone Thriller (ISBN: 9781503944961)
    Barry Eisler

    Der Schrei des toten Vogels - Ein Livia Lone Thriller

     (23)
    Aktuelle Rezension von: fredhel

    In Thailand werden Livia und ihre Schwester von ihren Eltern verkauft. Sie geraten in die Hände von Menschenhändlern, die ihnen Schlimmes antun. Die Mädchen werden getrennt und Livia hat das "Glück" von einem reichen amerikanischen Ehepaar adoptiert zu werden. Livia ist ehrgeizig und schlau, und als Jugendliche kann sie endlich ihren pädophilen Adoptivvater töten. Sie wird Polizistin und setzt alles daran, ihre jüngere Schwester wieder zu finden und zu rächen ....

    Mein Hauptkritikpunkt ist die absolute Unglaubwürdigkeit der Handlung:

    Livia ist superintelligent, supersportlich und schafft alles, was sie sich vorgenommen hat. Ihre Kampfkünste sind so sensationell, dass sie die stärksten Männer besiegen und überlisten kann. Sie tötet, ohne mit der Wimper zu zucken und keiner kommt ihr auf die Schliche.

    Mein zweiter Kritikpunkt:

    Die Handlung wird drastisch, teilweise sogar unnötig brutal erzählt, und die Personen gehören entweder zu den Guten, oder sind abgrundtief böse.

    Aber Barry Eisler versteht es, den Leser durch seine spannende Erzählweise an die Seiten zu fesseln und die ganzen Schwachstellen rücken in den Hintergrund, ganz einfach, weil man dem Finale entgegenfiebert.

    Absolute Leseempfehlung, und auf die Fortsetzungen darf man gespannt sein.

  12. Cover des Buches Argwohn (ISBN: 9783492304207)
    Jenk Saborowski

    Argwohn

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Katl93
    Klassischer Thriller, perfekt für die dunkle Jahreszeit.
    Mit Kuscheldecke, Tee & Lebkuchen habe ich mich perfekt für den dritten Fall der Solveigh Lang "Slang" bewaffnet.
    Was mich in diesem Buch erwartet hat war eine Mischung aus Verwirrung,

    https://bluubsbuecherwelt.blogspot.de/2017/09/argwohn-jenk-saborowski.html
  13. Cover des Buches Schwarze Strömung (ISBN: 9783442485192)
    Sharon Bolton

    Schwarze Strömung

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Eternity
    Die Themse, einer der größten Flüsse der Welt, fließt quer durch London. Sie ist nicht nur ein Ort für Verkehr und Transport, schönen Momenten auf Ausflugsschiffen, sondern auch ein düsterer Ort, wo Dreck, Geheimnisse und Müll versenkt werden.
    So tauchen Leichen in der Themse auf.
    Lacey Flint ist bei der Wasserwacht, der Polizei auf dem Fluss, und findet einer dieser Leichen.
    Danach entwickelt sich ein Katz-und-Maus-Spiel, das wirklich ein spannendes Ende nach sich zieht!

    Wie gesagt, das Ende fand ich wirklich klasse. Da konnte ich gar nicht mehr aufhören zu lesen. Der Perspektivwechsel macht die Geschehnisse noch spannender.

    Auch Lacey Flint als Charakter ist ganz interessant zu begleiten. Sie ist stur und eigensinnig, manchmal etwas unbedacht, aber durchaus clever.
    Mein Problem war, das ich Lacey erst hier in diesem Roman kennengelernt habe. Es war mein erster Thriller von Sharon Bolton, den ich gelesen habe, und es war nun mal nicht der erste Band der Reihe. Das war wirklich nervig. Man kommt nur schwer in die Figurenkonstellation hinein, immer wieder werden vergangene Eregnisse und Fälle thematisiert, von denen man keine Ahnung hat, aber deren Ende man jetzt kennt, dass man sie nicht unbedingt mehr lesen muss. Das war wirklich schade!
    Ja, ich bin wahrscheinlich selbst Schuld, dass ich ein Buch mitten aus einer Reihe gelesen habe, aber vom Klappentext wurde dies nicht erkenntlich. Das hat den Lesegenuss leider deutlich bei mir gemildert.. Schade!
  14. Cover des Buches Hades' Hangmen - Hush (ISBN: 9783736311848)
    Tillie Cole

    Hades' Hangmen - Hush

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Kerstin72

    Hush und Cowboy - beste Freunde auf Lebenszeit. Es gibt nichts, was sie sich nicht teilen, was sie nicht gemeinsam machen. Und natürlich wollen sie beide die gleiche Frau. Niemand Geringeren als die Schwester des VP. Doch der Weg zum Ziel ist steinig, blutig, brutal. Geprägt von Rassenhass, Selbstmitleid, Krankheit und Schmerz. Und auch die Auserwählte hat ihr "Päckchen" zu tragen. Ist doch ein mexikanischer Drogenboss besessen von ihr und will sie um jeden Preis zurück haben.
    Wie immer: toller, mitreißender Schreibstil, viel Action, Blut und Gewalt. Doch auch hier war wieder der gleiche "rote Faden" durch das Buch: ein Pärchen findet sich, ist happy. Und plötzlich wird die holde Maid entführt. Ihr Held (in diesem Fall: ihre Helden) reisen ihr nach und befreien sie. Auch wenn es diesmal nicht mehr um die Kinderfi...-Sekte ging, sondern um einen Drogen/Menschenhändlerboss, ist doch das Grundgerüst immer dasselbe. Die Frauen werden ach so toll bewacht und beschützt. Und trotzdem werden sie immer wieder (noch dazu auf Hangmen-Gelände) entführt. Vor der Nase der Hangmen. Ich hoffe, das geht nicht endlos so weiter. Eine neue Storyline würde der Reihe gut tun. Deshalb diesmal nur 4 Sterne. Aber trotz des Mängels eine Kaufemfehlung.

  15. Cover des Buches Postkarten an Dora (ISBN: 9783000572722)
    Clara Gabriel

    Postkarten an Dora

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Franzip86

    Deutschland, 1905. Dora hat einen Traum, sie will nach Amerika um dort eine angesehene Schauspielerin zu werden. Ihr Vater möchte das sie Lehrerin wird und ihre Mutter möchte sie unter der Haube sehen! Der junge Alfred, der sie zu ihrem Lehrerinnenseminar bringen soll, verliebt sich in sie, aber Dora verfolgt nur einem Traum. Heimlich macht sie sich auf. Sie reist nach London und später kommt sie ins "falsche Amerika"... Ob sie mit allem ihr Glück finden wird?

    Bevor ich mit dem Buch begonnen habe, war ich sehr zwiegespalten, was wird mich erwarten? Ist das etwas für dich? Aber diese Gefühle waren komplett umsonst. Das Buch ist einfach nur toll geschrieben, man fühlt und fiebert ihr mit. Ich wollte und konnte zwischendurch nicht mehr aufhören mit lesen! 

    Bei dem Buch hat man auch vom falschen Amerika gelesen (Südamerika), zu dieser Zeit wurden Frauen versprechungen gemacht, dass man sie mit nach Amerika nimmt und dort könnten sie dann eine Karriere als Schauspielerinnen antreten, aber oft wurden sie getäuscht! 

    Das Buch bekommt eine klare Leseempfehlung mit 5 von 5 Sternen.

    https://lesefrieda86-liest.blogspot.com/2020/01/rezension-postkarten-von-dora.html

  16. Cover des Buches Die Verbrannten (ISBN: 9783956140556)
    Antonio Ortuño

    Die Verbrannten

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Antonio Ortuño Sahagún, so der vollständige Name ist ein mexikanischer Schriftsteller. Der vorliegende Roman aus dem Jahr 2013 erschien im Verlag Antje Kunstmann 2015 erstmals auf Deutsch.

    Auf ein Durchgangslager für Migranten mit dem Ziel USA in Santa Rita im Süden Mexikos wird ein Brandanschlag verübt, der Dutzende Tote fordert. Das Personal des Lagers war derweil beim Feiern und die Polizei schaute machtlos weg.

    Es kommt eine Mitarbeiterin der Nationalen Kommission für Migration (NkM) in Santa Rita an. Irma, genannt Negra, die ihre Tochter dabei hat. Sie soll die anreisenden Hinterbliebenen, die Überlebenden betreuen und nicht zuletzt, die NkM vor einem Imageschaden zu bewahren. Dazu ist aber vor allem ihr Nachbar und Chef, Vidal Aguirre da, der die Pressemitteilungen verfasst und mit dem sich Negra mit der Zeit liiert.

    Eine der Migrantinnen, Yein, die auf der Reise mehrmals vergewaltigt wurde und ihren Mann bei dem Brand verlor, fasst ein wenig Vertrauen zu Negra und erzählt etwas von sich und ihrer Flucht aus dem Elend. Und will sich rächen.

    Immer wieder werden Anschläge von Banden auf die Migrantenunterunterkünfte beschrieben und es folgt immer wieder eine nahezu gleichlautende Pressemitteilung der NkM.

    Negra gerät zunehmend auch privat unter massiven Druck.

    Die Perspektive, aus der erzählt wird, wechselt ständig. Es gibt den allwissenden Erzähler, der in der dritten Person formuliert, Negra erzählt in der Ich-Form, ebenso wie der Vater ihrer Tochter. Die Sprache ist teilweise sehr derb und an manchen Stellen penibel brutal, z.B. wenn der Autor schildert, was Feuer an einem menschlichen Körper anrichtet. Das macht das Buch nicht gerade einfach lesbar, obwohl die Abschnitte klar getrennt und erkennbar sind. Die Ausführungen von Negras Ex-Mann und ihren Sinn in diesem Buch habe ich z.B. bis zum Ende nicht verstanden.

    Zwischendurch nimmt sich der Autor die Zeit, einige grundsätzliche Dinge zu kritisieren, so die Stadtplanung Santa Ritas, die er in sarkastischem Ton aufs Korn nimmt.  (S. 32-34).

    Ebenso sarkastisch kommentiert er die Heuchelei der Beamten des NkM angesichts des Anschlags (S. 51-53).

    Und genauso kommentiert er die Bemühungen (Haare mit Kamille bleichen, nur Markenklamotten aus den USA tragen etc.) mexikanischer Reicher, mit dem Ziel, von den „Gringos“ als ebenbürtig betrachtet zu werden, was aber nie gelingt „selbst wenn Du Dich in Seide kleidest, Äffchen“ (Zitat)  (S. 129–132).

    Es ist ein sehr bedrückendes, aufwühlendes und anklagendes, stellenweise sehr brutales  Buch. Eigentlich geht es nur um Elend, Perspektivlosigkeit, Not, Angst und Gewalt. Und selbst die, denen es zumindest finanziell besser geht, wie Negra und ihr Ex-Mann sind ständig unzufrieden, was bei ihrem Ex, der bis zum Schluss namenlos bleibt in widerlichen Grausamkeiten gegenüber einer Migrantin ausartet. Mit steigender Seitenzahl machten mich die nichtssagenden Pressemitteilungen immer wütender, was der Autor vermutlich so vorgesehen hat. Aber vielleicht wäre es hilfreich gewesen, anstatt so mancher brutalen Szene mehr Hintergrund über das Geschäftsmodell der Banden und ihrer Komplizen in Staat und Polizei zu liefern. So bleibt es eine bloße Beschreibung. Kann so sein, kann auch nicht so sein. Der Autor nimmt sich ein wichtiges Thema vor, aber er erzählt es als nackte Horrorgeschichte. Er verschenkt damit, vermutlich unbeabsichtigt, die Möglichkeit, zur weltweiten Aufklärung beizutragen. Schade. Drei Sterne von mir.

  17. Cover des Buches Brandmal (ISBN: 9783404163021)
    Craig Russell

    Brandmal

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Captured_Inside_Books

    Zum Inhalt:

    In dem dritten Fall von Jan Fabel färbt ein Serienmörder seinen Opfer die Haare rot und hinterlässt den gefärbten Skalp, aber keine verwertbaren Spuren. Der Fall stellt Jan Fabel und sein Team vor einige Herausforderungen, da scheinbar nichts die Opfer miteinander verbindet und es auch sonst kaum Anhaltspunkte gibt. Als sie der Lösung endlich näher kommen, gelangt Jan Fabel in eine gefährliche Situation.


    Meine Meinung:

    Nachdem mir der zweite Band um einiges besser gefallen hat als der Auftaktband, habe ich mich dazu entschieden, die Reihe weiterzuverfolgen.

    Das Cover finde ich ganz in Ordnung. Mir gefällt der Kontrast von der hellen Hand und dem schwarzen Hintergrund. Allerdings finde ich es nicht ganz so passend zur Geschichte.

    Der Schreibstil ist weiterhin nicht meins. Ich habe deshalb den Titel auch ziemlich nach hinten geschoben. Ich wusste einfach, dass ich wieder sehr lange für das Buch brauchen würde und meine Probleme haben werde.

    Meine Meinung zu Jan Fabel hat sich nicht geändert. Ich mag ihn weiterhin und finde es toll, dass man so einen tiefen Einblick in seine Gefühlswelt bekommt. Er ist auch hier sehr realistisch dargestellt und unterscheidet sich dadurch von einigen anderen Ermittlern.

    “Brandmal“ war für mich leider wieder schlechter als der zweite Teil. Da ich mit dem Schreibstil schon nicht so gut klarkomme, muss die Story das für mich wieder wettmachen. In diesem Fall konnte sie mich aber leider nicht wirklich überzeugen.

    Es wurde wieder sehr politisch und der Fall an sich konnte mich auch nicht begeistern. Die Idee mit dem Skalp und dem Färben ist zwar was Neues, aber trotzdem ist bei mir kein großes Interesse aufgekommen. Das lag unter anderem daran, dass wieder sehr viel vom eigentlich Thema abgelenkt wurde. Es gab häufiger Zeitsprünge in die Vergangenheit, es wurde viel über Politik und Archäologie und andere Dinge geschrieben. Auch wenn ich einiges davon für sich spannend finde, hat es meiner Meinung nach in dieser Geschichte zu viel Raum eingenommen und so den Fokus von dem Fall weggenommen.

    Trotzdem war der Thriller an sich nicht schlecht. Wie auch schon bei den vorherigen Bänden gefällt mir das Setting sehr gut und man merkt deutlich, dass Craig Russell gut und viel recherchiert hat.

    Auch wenn ich lange nicht wusste, wer der Täter letztendlich war, hat mich die Auflösung nicht wirklich überrascht. Aber es gibt einen Aspekt, den ich daran mega gut finde.

    Ehrlich gesagt weiß ich nicht, ob ich die Reihe weiterlesen soll oder nicht. Da ich aber nur sehr ungern Reihen abbreche, werde ich wohl erstmal weitermachen.


    Fazit:

    “Brandmal“ hat mir leider wieder nicht so gut gefallen. Der Schreibstil macht mir immer noch große Probleme und die Story war dieses Mal auch nicht meins. Allerdings gefällt mir das Setting und die Charaktere immer noch.

  18. Cover des Buches Gebete für die Vermissten (ISBN: 9783518466407)
    Jennifer Clement

    Gebete für die Vermissten

     (83)
    Aktuelle Rezension von: SalanderLisbeth
    Jetzt machen wir dich hässlich, sagte meine Mutter. Sie pfiff durch die Zähne ... Sie roch nach Bier.  Im Spiegel sah ich, wie sie mir mit dem Stück Kohle übers Gesicht fuhr. Das Leben ist böse, flüsterte sie …  Vielleicht muss ich dir die Zähne ausschlagen, sagte meine Mutter. Auszug Seite 9

    Guerrero ist eine von Gewalt gebeutelte Provinz im Südwesten von Mexico. Bekannt ist die Urlaubsmetropole Acapulco an der Pazifikküste liegend. In den dünn besiedelten Bergen, wo vor allem Indigene leben, lassen die Kartelle Mohn anbauen und durch diese Gebiete wird das Kokain dann aus Südamerika transportiert. 

    In den kleinen Bergdörfern besitzen Drogenhändler die Macht und terrorisieren diesen Landstrich. Ein Menschenleben ist hier nichts wert, besonders nicht das der Mädchen. Für die junge Ladydi Garcia Martinez ist das der bittere Alltag. Sie erzählt uns von ihrem Leben in dieser trostlosen Gegend, in dem mittlerweile fast nur noch Frauen leben. Die Männer, die nicht auf die Seite der Drogendealer wechseln, verlassen ihre Familien um in Acapulco Arbeit zu finden. Oder sie fliehen über die Grenze in die USA. Die es schaffen, schicken einen Teil ihres Lohnes zu ihren Frauen aber die meisten Männer kehren nicht zurück. So ist es die Aufgabe der Frauen, ihre Kinder zu beschützen. Und das Gefährlichste sind nicht die giftigen Skorpione, Klapperschlangen, Leguane oder Erdbeben, auch nicht die Militärs, die wahllos Gift aus Hubschraubern über das Gelände versprühen. Eigentlich um die Mohnfelder der Narcos zu zerstören, oft wurden die Piloten aber auch bestochen und sprühen ihre Pestizide über die Hütten der Bauern. Das Schlimmste sind die Entführungen durch die Menschenhändler. Die kleinen Mädchen werden von ihren Müttern in Jungensachen gekleidet und als Teenager absichtlich hässlich gemacht, die Haare kurz geschnitten, die Zähne mit Filzstift geschwärzt. Sobald am Horizont die schweren Escalades mit schwarz getönten Scheiben auftauchen, verstecken sich die Mädchen in selbstgegrabenen Erdlöchern. Doch meistens sind die Frauen der Willkür der Drogenmafia machtlos ausgeliefert, von den bisher verschleppten Mädchen fehlt jede Spur, nur eine taucht nach einem Jahr psychisch und physisch angeschlagen wieder auf.

    Eine vermisste Frau ist nur ein Blatt, das der Regen in die Gosse treibt. (Auszug Seite 68)

    Für Ladydi scheint sich ein Ausweg aus dem Elend zu eröffnen, als sie einen Job als Kindermädchen in Acapulco antritt. Ihr Cousin Mike hat ihr die Stelle vermittelt und bringt sie auf das luxuriöse Anwesen einer reichen Familie. Die Besitzer tauchen aber monatelang nicht auf. Ladydi hat eine gute Zeit und verliebt sich in den Gärtner. Bis zu dem Tag, als die Polizei die Villa stürmt und ein gewaltiges Waffenlager vorfindet. Für Ladydi beginnt ein Alptraum, denn aufgrund der Machenschaften ihres Cousins, der für die Zetas arbeitet, wird sie verhaftet und findet sich in Drogenschmuggel und einen üblen Doppelmord verwickelt. Obwohl noch minderjährig kommt sie ins Frauengefängnis in Mexiko-City. Auch hier gerät sie wieder in eine reine Frauenwelt, in der jede Inhaftierte grauenhafte Geschichten zum Besten geben kann.  

    Die Autorin, die in Mexiko-City aufwuchs hat für diesen Roman mehr als 10 Jahre lang in Guerrero recherchiert, Hunderte Interviews mit vom Drogenkrieg betroffenen Mädchen und Frauen geführt, um dann alles mit viel Herzblut in eine fiktive Story zu verpacken. Herausgekommen ist ein intimer Blick auf  den trostlosen Alltag der armen Bevölkerung inmitten der Mohnfelder. Ohne zu bewerten berichtet sie in neutraler Sprache hautnah  aus der Perspektive einer betroffenen Heranwachsenden. Ladydi lässt uns teilhaben an ihrer trostlosen Jugend und erzählt von ihrer Halbschwester Maria mit der Hasenscharte, von Paula, dem schönsten Mädchen von Mexiko, von Estefani, deren Mutter an Aids stirbt, von Ruth, dem Müllbaby, die einen Schönheitssalon betreibt und ihrer alkoholsüchtigen Mutter Rita. 

    Jennifer Clement findet eine feine Balance zwischen Sachlichkeit und Emotion, erzählt in einem unterkühlten, fast unpersönlichen Ton, völlig ungeschminkt mit vielen poetischen und bildreichen Metaphern und das komplette Fehlen der wörtlichen Rede. Trotz der Not und widriger Umstände gibt es auch immer wieder Zeichen der Wärme und der Freundschaft, auch blitzt immer wieder das grotesk-komische in dieser Welt der Armut und Gewalt auf und sorgt für hellere Momente. So heißt die Protagonistin tatsächlich nach Lady Di, aber nicht aufgrund deren Schönheit, sondern weil sie für ihre Mutter die Heilige der Betrogenen ist.  

    Der Stoff wird sehr knapp auf 200 Seiten gefasst, ist mehr Novelle als Roman. Das war auch so ein bisschen mein Problem. Es gibt so viele komplexe Nebenfiguren, aber keine der Charaktere ist tief oder mehrdimensional angelegt. Auch wenn jede ihre eigene Geschichte hat, die bestimmt oft ergreifend und berührend scheint, ist gar kein Platz für tiefgehende Charakterzeichnungen. Sie wirken mehr wie  standardisierte Stellvertreter und als wolle die Autorin alles unterbringen, was sie während ihrer Recherchen herausgefunden hat. Auch wenn dahinter viel Realität steckt und alles der traurigen Wahrheit entspricht, drohen bei der Vielzahl der alltäglichen Grausamkeiten diese zur Routine zu werden und die unerträglichen Ereignisse konnten mich gar nicht mehr erschüttern. Trotzdem zerbricht Ladydi nicht an ihrem Schicksal, sie kennt auch keine andere Welt und sie erfährt auch immer wieder die große Solidarität der Frauen. 

  19. Cover des Buches Das Gesicht des Drachen (ISBN: 9783734106033)
    Jeffery Deaver

    Das Gesicht des Drachen

     (174)
    Aktuelle Rezension von: P_Gandalf

    Im diesem Roman geht es um China und die Schlepper, die Menschen, die aus China fliehen wollen/müssen, in die USA bringen.

    Als das Schiff, dass die Menschen in die USA bringen soll, von der Küstenwache aufgebracht werden soll, wird es in die Luft gesprengt und sinkt im stürmischen Atlantik schnell. Mit an Bord - einer der brutalsten und bekanntesten Schleppern Chinas. Ihm und einigen anderen gelingt es an Land zu kommen und unerkannt unterzutauchen.

    Lincoln Rhyme und Amelia Sachs sind auf der Suche nach den illegalen Einwandern und nach dem Schlepper - dem Geist. 

    Meinung:

    Der Roman ist gut aufgebaut, geschrieben und spannend. Geschickt werden die Unterschiede zwischen der chinesischen und der amerikanische Kultur behandelt. 

    Das Personal ist aus den vorherigen Bänden hinlänglich bekannt. 

    Fazit:

    Auch wenn der Roman jetzt 23 Jahren alt ist, hat er wenig Staub angesetzt und ist immer noch lesenswert.

  20. Cover des Buches CATCHING BEAUTY (ISBN: 9783964435774)
    J. S. Wonda

    CATCHING BEAUTY

     (374)
    Aktuelle Rezension von: sommerlicht

    Von den ersten Seiten an, kann man sich durch den angenehm flüssigen Schreibstil, sofort in die Geschichte fallen lassen.

    Es dauert auch nicht lange, ehe sich die Ereignisse überschlagen.

    Die Charaktere sind allesamt sehr gut beschrieben und man kann sich auch zu den Nebencharakteren ein ganz gutes Bild machen. 

    Amber kann ich  selbst nach Beendigung des ersten Teils, noch immer nicht recht einschätzen.

    Ich glaube ihren größten Kampf, kämpft sie gegen sich selbst. Ihr Verhalten, ihre Gedanken… sie ist ein einziger Widerspruch. Ich bin gespannt wie es mit ihr weitergeht.

    Crack ist mir eigentlich auf Anhieb sympathisch gewesen. Auch wenn er der Bad Guy in der Story ist, so sehe in ihm doch keine schlechten Absichten. Dass er jedoch von inneren Dämonen aus der Vergangenheit getrieben wird, lässt er sehr schnell durchblicken. 

    Ich freue mich auf Band 2, da ich gern herausfinden würde, welche Absichten die 3 Männer - Ly, Wres und Crack - hinter ihrem Geschäft hegen. 

    Der Cliffhanger ermuntert einen auf jeden Fall dazu, nicht all zu lange mit dem Weiterlesen zu warten 😝

  21. Cover des Buches Unsichtbare Hände (ISBN: 9783939080961)
    Ville Tietäväinen

    Unsichtbare Hände

     (6)
    Aktuelle Rezension von: MathiasEFMueller

    Von falschen Versprechungen angelockt und von Schleusern ausgebeutet wandert der Held von Nordafrika illegal nach Spanien ein. Dort arbeitet er als rechtloser Tagelöhner in den Obst- und Gemüseplantagen. Seine Situation ist wie die der Wanderarbeiter in den USA zu den 20er Jahren, die John Steinbeck so treffend beschrieben hat. Tietäväinen transformiert "Früchte des Zorns" mit seinen Mitteln als talentierter Zeichner in das heutige Europa.

  22. Cover des Buches Ein widerspenstiges Herz (ISBN: 9783442383528)
    Stephanie Laurens

    Ein widerspenstiges Herz

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Traumfeder
    Inhalt
    Jocelyn Hubert Deverell, der siebte Viscount Paignton, hat beschlossen, dass es für ihn an der Zeit wäre sich eine Frau zu suchen, besonders scharf ist er jedoch nicht darauf. Er wendet sich an seine Tante, da sie sich in der Gesellschaft doch besser auskennt als er. Natürlich hat Audrey sofort jemanden im Blick, die perfekt zu ihm passen würde, doch deren Herz zu erobern wird sich schwierig gestalten. Phoebe Malleson hat jedoch überhaupt kein Interesse daran zu heiraten oder überhaupt einen Mann an sich heran zu lassen. Schließlich hat sie doch eine Mission und diese will sie garantiert nicht aufgeben. Deverell ist fasziniert von der jungen Frau und möchte mehr erfahren. Als er dann auch noch auf ihr kleines Geheimnis stößt, ist sein Geheimagentenspürsinn gefragt. Phoebe ahnt ja nicht, dass sie schon bald auf seine Hilfe angewiesen sein wird.

    Meine Meinung
    "Ein widerspenstiges Herz" ist der fünfte Teil der Reihe von Stephanie Laurens, die sich um den Bastion Club dreht. Dieser exklusive Herrenclub besteht aus ehemaligen Geheimagenten und Spionen, die einst für die Krone tätig waren. Nun versuchen die Mitglieder ihr Glück in der Liebe zu finden und begeben sich so nach und nach auf Brautschau.

    Jocelyn Hubert Deverell ist ein ehemaliger Geheimagent. Da er inzwischen 32 ist, glaubt er nun, es sei der richtige Zeitpunkt gekommen um sich eine Braut zu suchen. Leider hat er keine Ahnung von der Gesellschaft und wendet sich deshalb an seine Tante. Er vertraut darauf, dass sie ihm bei der richtigen Wahl helfen können wird. Natürlich weiß sie schon eine geeignete Kandidatin, doch die muss er erstmal für sich gewinnen. Bei einem Fest trifft er dann auch Phoebe, die ihm auf Anhieb gefällt. Ihm wird allerdings auch klar, dass sie ihn um jeden Preis von sich ablenken will. Mit kleinen Zärtlichkeiten versucht er ihr näher zu kommen, stößt dabei aber auf ein Geheimnis. Phoebe scheint in etwas verwickelt zu sein, was sie in Gefahr bringen könnte, weshalb er alles versucht um zu erfahren warum es sich dabei handelt.

    Phoebe Malleson ist bereits 25 und gilt schon beinahe als alter Jungfer. Viele Männer haben ihr den Hof gemacht, doch sie hat alle abblitzen lassen. Durch eine Erbschaft ist sie nicht auf eine Ehe angewiesen und kann eigentlich tun und lassen was sie will. Vor allem kann sie sich ohne Störungen ihrem Projekt widmen, von dem niemand etwas wissen darf. Dann tritt aber Deverell in ihr Leben und wirbelt so einiges durcheinander. Er zeigt ihr nicht nur Zärtlichkeiten, die zwischen Mann und Frau ausgetauscht werden können, langsam aber sicher, schleicht er sich auch in ihr Herz. Als er dann aber auf ihr Geheimnis aufmerksam wird, versucht sie alles um es vor ihm zu verbergen.

    Stephanie Laurens scheint die Handlung dieses Romans mehr oder weniger in zwei Parte aufgeteilt zu haben. Im ersten Teil treffen die zwei Hauptcharaktere auf einender und kommen sich näher, während sie im zweiten Teil in eine Art Kriminalfall verwickelt werden und gemeinsam für eine Sache kämpfen müssen.

    Deverell und Phoebe haben nicht gerade viel gemeinsam und doch kämpfen sie, auf ihre Art, für eine gerechte Sache. Als sie sich kennen lernen, hat keiner wirklich Lust auf die Ehe, doch die anwachsende sexuelle Anziehungskraft können beide nicht verleugnen. Leider scheint es aber, dass es nur die Lust ist, die wächst, von Gefühlen bekommt man kaum etwas mit. Manchmal, entstand der Eindruck, dass sie einfach nur Freunde seien, die halt ab und zu die Nacht miteinander verbringen. Klar, diese Momente werden sinnlich erzählt, mit einem Hauch von Romantik, von Liebe kann allerdings kaum gesprochen werden.

    Zu Beginn der Geschichte erscheint Deverell nicht gerade im besten Licht dargestellt. Die Autorin lässt ihn beinahe als einen Stalker wirken, der Phoebe immer und überall auflauert und sie bedrängt. Schon beinahe gruselig. Erst nach und nach wird er zu einem Mann, den man sich an seiner Seite vorstellen könnte.

    Von allen Charakteren, die hier auftauchen, verspürte für mich Audrey, Deverells Tante, den meisten Charme. Die Frau wurde nicht nur äußerst sympathisch und lebensfroh beschrieben, sondern auch als jemand, der seinen Weg geht. Sie macht sich nicht viel aus gesellschaftlichen Vorschriften oder Erwartungen, sie lebt ihr Leben wie es ihr gefällt und versucht etwas zu finden, was ihr Spaß macht. Auch bei Männern ist sie durchaus bereit einen Skandal zu riskieren um glücklich zu werden,

    Der Kriminalfall zum Ende hin, wurde ja ganz interessant aufgebaut, verlor allerdings ziemlich schnell an Spannung. Es war einfach zu offensichtlich auf was alles hinauslaufen würde. Gerade aus diesem Teil hätte viel mehr gemacht werden können, wenn die Täter nicht schon vorab präsent gewesen wären.

    Fazit
    Eine nette Geschichte, bei der der Held seinem Jagdinstinkt unterliegt und alles tut um der Heldin näher zu kommen. Durch einen guten Schreibstil und interessante Charaktere, kann der Leser gefesselt werden, ein wenig Langatmigkeit und fehlende Spannung, fallen jedoch trotzdem auf.
  23. Cover des Buches BLUE - tödliche Magie (ISBN: 9783864684388)
    Sabineee Berger

    BLUE - tödliche Magie

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Sonnenschein2

    Der Autorenname ist seltsam und eher abschreckend, das Cover dafür ansprechend. Manchmal holpert der Text, aber das war nebensächlich, denn der Inhalt ist ungewöhnlich, verwegen, ansprechend. Im Kopf geht eine neue Welt auf, die Vorstellungskraft in dem Buch ist ansteckend. Viel Spaß mit dem Buch. Vorsicht, die Selfpublisherin dürfte aus Österreich stammen. Für mich: Zum Glück, weil erfrischend unkompliziert, charmant und eben verwegen ;-)

  24. Cover des Buches Finstere Geschäfte (ISBN: 9783954005741)
    Cornelia Härtl

    Finstere Geschäfte

     (21)
    Aktuelle Rezension von: mannomania
    Finstere Geschäfte
    Ein Rhein-Main-Krimi von Cornelia Härtl mit 256 Seiten und 22 Kapiteln aus dem Sutton Verlag
    Das Cover lässt eine Geschäftsstraße im Frankfurter Amüsement-Viertel erahnen...
    Gutes, lesbares Schriftbild sowie flüssiger Schreibstil

    Lena Borowski, eine Frankfurter Sozialarbeiterin, soll ihre Kollegin Emilia vertreten, die sich angeblich erhängt haben soll. Lena und Schwester Christine glauben nicht an Selbstmord, denn, Emilia kam Unregelmässigkeiten der Behördenvertreter von grobem Mißbrauch der Sozialgelder auf die Spur. Somit geriet sie ins Visier des Killers und Lena gerät auch in Gefahr. Es muss erst eine zweite Leiche geben, bis die Polizei tätig wird.
    Des weiteren wird über das Schicksal von einer jungen Afrikanerin berichtet, die als Zwangsprostituierte schamlos ausgenutzt wird. Es spielen sich hier menschliche Tragödien ab...

    Die Ereignisse sind flüssig geschrieben und wirken spannend. Die Charaktere ebenso authentisch.
    Lena ist eine taughe, ehrliche Frau. Sie geht keinen Schritt zurück, lässt sich nicht verbiegen, auch wenn man sie zum Schweigen bringen möchte.
    Schlimm liest sich das Schicksal von Sunita, der jungen Afrikanerin, die von ihren Peinigern mißbraucht wird.

    Diese Themen sind leider heute immer noch aktuell.
    Korruption, Menschenhandel und Prostitution breiten sich immer mehr aus und die Polizei ist oftmals machtlos.

    Fazit:

    Dieser Krimi ist anders, er handelt nicht nur von Mordfällen, sondern führt uns gesellschaftskritische Probleme vor Augen.
    Daher kann ich ihn unbedingt als lesenswert sehr empfehlen.

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