Bücher mit dem Tag "meister"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "meister" gekennzeichnet haben.

204 Bücher

  1. Cover des Buches Throne of Glass – Die Erwählte (ISBN: 9783423716512)
    Sarah J. Maas

    Throne of Glass – Die Erwählte

     (2.644)
    Aktuelle Rezension von: Katbooks

    Celaena Sardothien ist die gefürchteste Assassinin des Landes und zum Tode verurteilt. Doch plötzlich ist sie der Freiheit näher als sie sich bislang erträumen konnte. Der Kronprinz Dorian bietet ihr die einmalige Chance sich in einem tödlichen Wettkampf zu beweisen. Sollte sie als Siegerin hervorgehen, wäre sie für vier Jahre Champion des Königs und danach frei. Gemeinsam mit dem Captain der Leibgarde, Chaol, trainiert sie dafür und befindet sich währenddessen in einem Wettlauf gegen die Zeit. Denn neben den Intrigen des Wettkampfes schlummert etwas Böses im Schloss. Celaena muss zwischen Freund und Feind unterscheiden und sich über ihre Gefühle für Chaol und Dorian im Klaren werden.

    Lange stand Throne of Glass auf meiner Wunschliste und ich freue mich umso mehr, dass diese Rezension entsteht, denn ich habe das Buch regelrecht verschlungen. Sarah J. Maas hat sich über die Jahre einen Namen im Fantasy Genre gemacht und das zurecht! Die Storyline finde ich wahnsinnig gut und einmalig. Ihre Erzählperspektive hebt sich von dem herkömmlichen Ich-Erzähler ab und die Charaktere sind überzeugend entwickelt. Celaena hat Biss - und das liebe ich bei Protagonisten!

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.584)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Im Auftakt der Reihe reist die junge Krankenschwester Claire auf ihrer Hochzeitsreise durch einen Steinkreis ins Schottland des 18. Jahrhunderts. Sie begegnet dort Jamie und seinen Gefolgsleuten und Freunden....

    Der Schreibstil ist sehr detailliert und gefühlvoll, dabei mitreißend und mit einer guten Portion Spannung versehen. Trotz der vielen Seiten fliegt man durchs Buch und die Geschichte.  

    Man lernt Schottland näher kennen und lieben, ebenso wie die Schotten selbst mit ihren Bräuchen und Eigenarten.  

    Es gibt aber auch grausames und brutales in dieser Zeit und auch dies wird vom Leser erlebt. 

    Eine wunderschöne Liebesgeschichte zwischen Vergangenheit und Gegenwart,  aber auch viel wissenswertes über Land und Leute im 18. Jahrhundert ist hier vereint. 

    Fazit: Toller Auftakt einer mitreißenden Reihe.

  3. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938784)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.913)
    Aktuelle Rezension von: Alyria

    Da bereits viele Rezensionen über das Buch existieren, hier nur kurz zusammengefasst meine Pro's und Con's:

    Pro's:

    - großartiger Schreibstil, der die Welt mit vielen bildreichen Metaphern zum Leben erweckt                                                                         

    - facettenreicher, hochinteressanter Protagonist mit Stärken und Schwächen  (wobei Stärken deutlich überwiegen); abwechslungsreiche und überzeugende Nebencharaktere, von denen einige fesseln können

    - authentische Dialoge teilweise mit intelligentem Humor und interessanten Gesprächsthemen

    - komplexes Magiesystem, das zusammen mit dem Protagonisten zu entschlüsseln, Spaß macht

    Con's:

    - für mich ist der Spannungsbogen etwas zu sehr gedehnt. Zwar passiert immer etwas, aber als spannend würde ich diese alltäglichen Konflikte eher weniger bezeichnen.

    - das Hauptziel (die Chandrian) wird sehr vernachlässigt. Nach über 900 Seiten weiß ich und der Protagonist kaum mehr als am Anfang über sie. Die Geschichte verliert sich immer wieder in Nebensträngen, die mitunter zur Charakterentwicklung beitragen, sonst aber wenig den Plot vorantreiben.

    Fazit: Schreibstil, Setting, Weltenaufbau und Charaktere sind top, Handlung eher ein flop, daher 4/5 Sternen.

  4. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.143)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    Es ist einige Jahre her, dass ich das Buch gelesen habe. Trotzdem wollte ich es gerne hier vorstellen. 

    Die Geschichte und die Schreibweise sind mir noch gut im Gedächtnis. Vor allem die sich langsam aber sicher steigernde Gewaltbereitschaft, die Grenouille auf der Suche nach dem perfekten Duft entwickelt, fand ich richtig gut geschildert. 🤯

    Geschrieben ist die Geschichte nicht so leicht. Passt damit aber perfekt in die Zeit, in der sie spielt.

    Ich bin damals gut durchs Buch gekommen und habe aufs Ende hingefiebert.

    Für mich eine perfekte Mischung zwischen Spannung, Genialität und Abscheulichkeit. 🤔

    Von mir gibt's eine Leseempfehlung.

    An den Film erinnere ich mich gerade nur vage, fand ihn aber, glaube ich, ziemlich gut.

    Eure Licey ☘️


  5. Cover des Buches Harry Potter und der Gefangene von Askaban (ISBN: 9783551557438)
    Joanne K. Rowling

    Harry Potter und der Gefangene von Askaban

     (10.799)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    3 Band um Harry Potter, Potter ist 13 Jahre alt und verbringt wie immer die Ferien bei seiner schrecklichen Zauberer-hassenden Familie seine Sommerferien und zählt die Tage bis er endlich wieder zu Hogwarts gehen darf, dabei erfährt er vieles über die Vergangenheit und was hinter der Geschichte um Sirius Black steht und was dieser mit seinem Vater zu tun hatte. 

    Ich bin gespannt wie es weiter geht und freue mich das Harry in jedem Buch etwas älter wird, denn die Bücher sind schon sehr kindlich, aber für Fans von Harry Potter kein störfaktor ;)

  6. Cover des Buches Von den Sternen geküsst (ISBN: 9783785570449)
    Amy Plum

    Von den Sternen geküsst

     (393)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Nach dem Ende von Band 2 war ich schockiert. So darf das nicht enden. 😱 Daher wollte ich es so schnell wie möglich weiterlesen. Ich war gleich wieder in der Geschichte drinnen, nachdem ich gestartet habe. Ich wollte unbedingt wissen wie es weitergeht und was für ein Abenteuer sie in diesem Teil erwarten wird. Einiges konnte ich mich ungefähr zusammenreimen, aber das wichtigste war echt überraschend. Obwohl es im Nachhinein betrachtet logisch war. Mit diesem Ende komme ich zurecht und trotzdem ist es schade, dass es nun vorbei ist und ich mit den Revenants keine Abenteuer mehr erleben darf. Ich weiß noch immer nicht warum ich diese Serie nicht schon früher gelesen und entdeckt habe. Aber eine Empfehlung von meiner Seite.

    4,5 Sterne

  7. Cover des Buches Kill the Queen (ISBN: 9783492705417)
    Jennifer Estep

    Kill the Queen

     (200)
    Aktuelle Rezension von: Msnici91

    Lady Everleigh lebt in einer Welt, in der Magie über den Platz bestimmt. Da sie kaum magische Fähigkeiten hat, dient sie im Palast ihrer Familie als Lückenbüserin. Doch als die Königin getötet wird und ihre Cousine den Thron besteigt, geschieht ein grausames Massaker, dem Evie nur knapp entkommt. Auf ihrer Flucht schließt sie sich der Gladiatorengruppe schwarzer Schwan an, zu der auch der mächtige Magier Sullivan gehört. Doch kann sie ihm wirklich vertrauen? 

    Das Cover verspricht eine starke Heldin und viel Spannung und passt damit sehr gut zur Geschichte. Mir ist es direkt aufgefallen. 

    Der Schreibstil spannend, bildlich und leicht zu lesen, so dass man durch die Seiten fliegen kann. 

    Auch die Protagonisten sind sehr authentisch und vielschichtig und ich habe mich mit ihnen sehr wohl gefühlt. 

    Evie hat sich in ihre Rolle im Palast eingefügt und erledigt ihre Pflichten, so gut sie kann. Doch in ihr brodelt eine eiskalte Wut, die nur darauf wartet auszubrechen. Zudem ist sie sehr tapfer, mutig und stark. 

    Sullivan ist sehr verschlossen und auch ein bisschen arrogant, doch für seine Freunde würde er alles riskieren. 

    Das Setting ist recht düster, atmosphärisch und fantasievoll. 

    Leider gab es auch ein paar Längen, die jedoch der Geschichte keinen Abbruch getan haben. 

    Insgesamt hatte ich mit Kill the Queen ein paar schöne Lesestunden und ich kann es weiterempfehlen. 

  8. Cover des Buches Momo (ISBN: 9783522202558)
    Michael Ende

    Momo

     (2.281)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    und zum Nachdenken anregende Geschichte für Jung und Alt, die auch heute noch unterhaltsame Lesestunden bietet. 

    Selbst denjenigen, die die Verfilmung kennen, empfehle ich dieses Buch. Es hat seinen ganzen eigenen Charme und somit sehr empfehlens- und lesenswert.

  9. Cover des Buches Im Schatten des Fuchses (ISBN: 9783453272057)
    Julie Kagawa

    Im Schatten des Fuchses

     (163)
    Aktuelle Rezension von: DerBuechernarr

    Man nehme einen mächtigen Gegenstand, zerteile ihn und verstecke die Teile an verschiedenen Orten der Welt. Dazu füge man verschiedene Parteien hinzu, welche die Teile zusammenfügen möchten, um ihren bösen Plan zu verwirklichen. Eine Prise von „zusammengewürfelter Haufen aus verschiedenen Charakter-Archetypen, welche im Verlauf der Geschichte zusammentreffen und die Teile des Gegenstandes suchen, um sie zu beschützen“ darf selbstverständlich auch nicht fehlen. Abschließen tauche man das Gerüst in eine „japanisches Setting“-Glasur und fertig ist „Im Schatten des Fuchses.“

    Juli Kagawa erfindet mit „Im Schatten des Fuchses“ das Rad definitiv nicht neu. Das Konzept der Geschichte dürfte den meisten schon bekannt sein und auch die auftauchenden Charaktere sind oft - wenn auch sehr gut umgesetzt -  gängige Archetypen mit festen Rollen. Was das Buch in meinen Augen jetzt dennoch zu einem tollen Leseerlebnis macht, ist das fantastisch ausgearbeitete japanische Setting. Die beschriebene Welt, die Mythologie und das Benehmen der Charaktere macht es sehr einfach, sich auf die japanisch angehauchte Erzählung einzulassen und in dieser zu versinken.

    Trotz der bereits bekannten Charaktereigenschaften vieler auftauchender Personen wird die Geschichte nicht langweilig und durch die gute Umsetzung stört man sich auch nicht zu sehr daran, da es einfach nur Spaß macht zu sehen, wie die Charaktere miteinander interagieren. Besonders die naive und eher unschuldige Yumeko und der griesgrämige Ronin Okame sind mir ans Herz gewachsen.

    Der einzige Kritikpunkt für mich ist der Shinobi Tatsumi, da dessen Gejammer und „düstere und unnahbare“ Aura zuweilen doch sehr anstrengend wurde.

     Ansonsten ist das Buch definitiv eine klare Leseempfehlung.

  10. Cover des Buches Die Blutkönigin (ISBN: 9783764531881)
    Sarah Beth Durst

    Die Blutkönigin

     (130)
    Aktuelle Rezension von: SofiaMa

    Vielen lieben Dank an den penhaligon-Verlag und das Penguin Random House-Bloggerportal für das Rezensionsexemplar!

    Meine Rezension spiegelt selbstverständlich trotzdem meine ehrliche Meinung wider.

     

    Aufmachung:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder ein klassischer Fall von „Ich wollte es eigentlich nur wegen des Covers lesen“. xD

    Aber es sieht ja auch unheimlich cool aus! Die weißen Äste, die sich durch den roten Titel ranken, zusammen mit den wenigen blutroten Blüten und dem neblig anmutenden Hintergrund wirken sehr düster und suggerieren eine unbequeme, dunkle High Fantasy. Das Originalcover finde ich vom Motiv her zwar tatsächlich hübscher anzusehen und dort tritt auch der Bezug zum Wald stärker hervor. Das deutsche Cover finde ich stimmungstechnisch allerdings stärker (wenn ich auch im Nachhinein sagen muss, dass es nicht die Stimmung des Inhalts einfängt).

    Der Titel ist die deutsche Übersetzung des Originaltitels „The Queen of Blood“ und trifft das Thema des Auftaktes der „Die Königinnen von Renthia“-Reihe entsprechend gut.

     

     

    Meine Meinung:

    Inhaltlich konnte mich „Die Blutkönigin“ leider nicht so sehr von sich überzeugen, wie ich es mir bei dem Cover erhofft hatte.

    Das liegt gar nicht mal unbedingt daran, dass es nicht so düster ist, wie das deutsche Cover suggeriert (auch wenn ich grundsätzlich mal wieder Lust auf Dark Fantasy hätte). Zwar ist es durchaus ein wenig irreführend, aber man sollte ja ohnehin nicht allzu viel vom Cover auf den Inhalt schließen, insbesondere bei einer Übersetzung, daher kreide ich das dem Buch mal nicht an.

    Es wird nämlich durchaus auch mal blutig und der Erzählton ist generell etwas ernster, von daher ist die Düsternis des Covers gar nicht mal so weit hergeholt.

     

     

    Dass ich dem Buch eher zwiegespalten gegenüberstehe, liegt vor allen Dingen daran, dass es keine konstante Steigerung in der Spannungskurve gibt.

    Die Geschichte geht relativ actionreich los, man wird in das Geschehen hineingeworfen und muss sich erstmal zurechtfinden. Der Einstieg ist also direkt spannend; sobald sich dieser erste Konflikt jedoch beruhigt hat, plätschert „Die Blutkönigin“ erstmal so vor sich hin. Vielleicht liegt das daran, dass die erste Hälfte das behandelt, was sich gut zehn Jahre, bevor der eigentliche Plot beginnt, zugetragen hat. Dabei bedient sich die Autorin einiger größerer Zeitsprünge, bis sie irgendwann an diesem Punkt angekommen ist. Ganz abgesehen davon, dass ich den Zeitsprüngen zunächst nur schwer folgen konnte, da sie nicht durch Überschriften o. Ä. gekennzeichnet sind, sondern sich aus dem Kontext ergeben, hat das hat zur Folge, dass sich vor allem die erste Hälfte von „Die Blutkönigin“ eher wie ein Prequel denn wie ein Reihenauftakt liest. Das ist grundsätzlich nicht schlimm, wäre aber hier meines Erachtens nicht wirklich notwendig gewesen, da viele der Szenen, die die ersten paar Hundert Seiten des Buches ausmachen, keine allzu relevanten Schlüsselszenen sind, die man wirklich in der gegebenen Breite hätte ausführen müssen. Ich glaube, es hätte den Lesefluss um einiges erleichtert, wenn die Autorin das, was der Auslöser für den Weg, den die Protagonistin wählt, als Prolog genommen hätte, und andere wenige relevante Szenen aus dieser ersten Hälfte dann im Laufe der eigentlichen Handlung an den passenden Stellen als Rückblende eingefügt hätte.

    So weiß man zwar nicht von Anfang an, wie es zu dem großen Konflikt in der zweiten Hälfte gekommen ist, aber genau diese Unwissenheit des Lesers kann viel zur Spannung beitragen. Die hat nämlich während der Zeitsprünge die meiste Zeit gefehlt, da man einfach nahezu durchweg gemerkt hat, dass man sich noch in der Einführung in die Geschichte befindet. Man wartet die ganze Zeit darauf, dass es endlich richtig losgeht, wird dabei aber fast nur mit wenig relevanten Beschreibungen von Daleinas Lernweg abgespeist, bei denen man schnell das Interesse verliert.

     

    Darüber hinaus hat man dabei dann auch noch viel Zeit, sich über den Rest des Plots Gedanken zu machen und kommt dann auch relativ schnell zu einem Ergebnis. Die Autorin folgt mit ihrer Handlung einem klaren Muster, das man schnell durchschaut hat und das dann dazu führt, dass man im Laufe der Geschichte nicht mehr überrascht werden kann. Es ist vieles vorhersehbar und abgesehen vom Magiesystem mit den Geistern sticht „Die Blutkönigin“ damit durch nichts Besonderes hervor.

     

     

    Das Magiesystem ist dagegen die eine große Stärke des Buches!

    Die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, konnte mich sofort überzeugen. Die Beschreibungen der einzelnen Geister ist sehr detailliert und vielseitig; man kann sie sich gut bildlich vorstellen und hat trotz der schieren Menge unterschiedlicher Arten schnell einen Überblick darüber, welche es gibt, und was ihre Fähigkeiten sind.

    Auch die Art und Weise, wie die Magiebegabten wie auch die Königin die Geister kontrollieren müssen, wie sie aufeinander angewiesen und mit der Natur verbunden sind, ist gut verständlich und sehr interessant beschrieben.

    Auch der Weltenbau an sich und das gesellschaftliche System dahinter sind ähnlich komplex gestaltet, aber so beschrieben, dass sie sich gut nachvollziehen lassen und man sich zügig in Renthia zurechtfindet. Etwas schade finde ich hier noch, dass Renthia zwar aus vier Ländern besteht, man aber nur ein wenig über Aratay erfährt. Wie die anderen Länder mit den Geistern verbunden sind und wie sie mit ihnen umgehen, wird hier noch gar nicht erläutert. Da hätte ich mir, obwohl „Die Blutkönigin“ erst der Auftakt ist, doch einige wenige Informationen mehr erwünscht – Elhim, Belene und Chell noch nicht einmal erwähnt. Einzig über das Land Semo und seine Königin wird in der zweiten Hälfte ein bisschen das angeteasert, was in der Fortsetzung geschehen könnte. Ich kann mir also schon vorstellen, dass die Autorin in den Folgebänden auf die Nachbarländer Aratays noch weiter eingeht, hätte mir hier aber trotzdem bereits ein paar Details mehr gewünscht.

     

     

    Abschließend habe ich noch ein wenig Kritik an der Protagonistin Daleina sowie an den einzelnen Beziehungen in „Die Blutkönigin“.

    Daleina ist zwar durchaus eine sympathische Protagonistin, für mein Empfinden bleibt sie allerdings durchweg zu blass und zu distanziert, als dass man sich wirklich gut in sie hineinversetzen könnte. Durch die Zeitsprünge begleitet man sie durch fast zehn Jahre, ich hatte allerdings trotzdem nicht das Gefühl, dass sie sich im Laufe der Handlung groß weiterentwickelt oder erwachsen wird. Geht man von ihrem Verhalten und ihrer Denkweise aus, ist sie vielleicht zwei oder drei Jahre älter geworden, mehr aber nicht. Sie ist nach wie vor zwar stark entschlossen, Königin zu werden und ihre Schwester zu beschützen, aber wird trotzdem von ihren Unsicherheiten und mangelnden Fähigkeiten in der Geisterbeschwörung beherrscht. Ich habe bei ihr vor allem in der Hinsicht keine Entwicklung gesehen; ab einem gewissen Punkt hat es mich sogar fast schon genervt, dass sie immer wieder auf ihre Unzulänglichkeiten hinweist und nicht lernt, sich selbst zu vertrauen und ihre Stärken mehr auszunutzen. Sie ist nämlich sehr gewieft, stellt schnell Zusammenhänge her und findet unkonventionelle Lösungen. Das weiß sie zwar, aber sie spielt es nicht aus, was dazu geführt hat, dass ich sie zunehmend weniger angefeuert habe, bis sie mir letztlich egal wurde.

     

    Egal waren mir im Übrigen auch jegliche Beziehungen der Figuren untereinander, was daran gelegen hat, dass sie nicht etwa langsam aufgebaut werden, sodass man mitfiebert und sie mitfühlt. Stattdessen waren sie plötzlich einfach da, dann wieder weg und manchmal doch wieder da, ähnlich wie die Gefühle der Figuren. Vor allem die Beziehung zwischen Fara und Ven, aber auch alle anderen werden nicht konstant entwickelt und sind daher wenig nachvollziehbar. Die Figuren handeln in Bezug aufeinander oft widersprüchlich und nicht konsequent, sodass mir manchmal sogar nicht einmal klar war, wie sie denn nun zueinanderstehen – hassen sie sich oder lieben sie sich doch?

    So kann man sich auch in der Hinsicht nicht wirklich auf das Buch einlassen. Da ich beim Lesen oftmals sehr viel Wert darauf lege, wie die Figuren und die Beziehungen ausgebaut werden, hat das hier natürlich viel dazu beigetragen, dass ich nicht so stark von „Die Blutkönigin“ eingenommen wurde und auch noch nicht weiß, ob ich mich der Fortsetzung widmen werde, trotz der interessanten Grundidee.

     

     

    Fazit:

    „Die Blutkönigin“ ist mal wieder so ein Buch, das mir nicht ganz so gut gefallen hat, wie ich es mir eigentlich erhofft hatte.

    Zwischendurch war es durchaus sehr spannend, und die Idee mit den Geistern, die die Natur kontrollieren, die aber wiederum von der Königin kontrolliert werden, weil sie ansonsten böswillig Schaden anrichten, hat mir super gefallen! Allerdings fand ich die Handlung gerade am Anfang, aber auch zwischendurch immer wieder sehr zäh und vorhersehbar, die Protagonistin war für mich nicht wirklich greifbar, und jegliche Beziehungen in dem Buch wirkten in meinen Augen unausgereift und nicht richtig entwickelt.

    3/5 Lesehasen.

  11. Cover des Buches Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.) (ISBN: 9783473586028)
    Kim Nina Ocker

    Die Hüter der fünf Jahreszeiten, Band 1: The Lie in Your Kiss (Romantische Fantasy - So aufwühlend wie der Herbstwind, so unvergesslich wie ein Sommerabend.)

     (201)
    Aktuelle Rezension von: Maria_Leptokaridou___Theoharidou

    Bisher hatte ich nur Romance Bücher der Autorin gelesen und hab mich mega gefreut, als ich gesehen habe, dass sie jetzt auch Fantasy Bücher geschrieben hat😍

    Der Klappentext hat mich direkt angesprochen und so musste ich „The Lie in Your Kiss“ sofort kaufen. 

    Die Story ist sehr interessant und das Thema mit den Jahreszeiten macht alles noch zusätzlich spannend, vor allem als dann zu den vier Jahreszeiten auch eine fünfte auftaucht😉


    Die Protagonisten mochte ich auch auf Anhieb. Bloom ist eine sehr sympathische Prota, die eine tolle Entwicklung in dem Buch durchmacht und so zu einer starken und mutigen Frau wird.

    Kevo ist sehr mysteriös und geheimnisvoll, man weiß nicht, was man ihm glauben kann und was er wirklich will. Er macht das ganze Buch feurig und sehr aufregend😬


    Das Ende ist traurig und um es in einem Wort zu beschreiben „krass“, deswegen freue mich schon auf Band 2, dass zum Glück schon erschienen ist🤣


    „Nur ist es nicht mein Vater, der mein Herz für den Bruchteil einer Sekunde zum Stillstand bringt und mir das Gefühl gibt, der Boden würde unter meinen Füßen weggerissen. Es ist der Junge, der neben ihm steht.“

  12. Cover des Buches Bartimäus - (ISBN: 9783442370030)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus -

     (1.204)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Gebundene Ausgabe: 672 Seiten

    Verlag: cbj (7. Juni 2005)

    ISBN-13: 978-3570127766

    Originaltitel: The Golem’s Eye

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    empfohlenes Alter: ab ca. 10 Jahren

    Preis: als HC vergriffen

    als TB, als E-Book und als Hörbuch erhältlich


    Spannend und witzig


    Inhalt:

    Der junge Zauberer Nathanael lebt nun bei Jessica Whitwell, einer hochrangigen Zaubererin, die sein Talent erkannt hat. Ihrem Ministerium obliegt die Suche nach den Widerständlern, die London unsicher machen. Dem Chef der Nachtpolizei, Henry Duvall, ist dies ein Dorn im Auge. Er versucht, Nathanael immer wieder Prügel zwischen die Beine zu werfen. Nathanael weiß sich nicht anders zu helfen, als erneut den Dschinn Bartimäus zu beschwören, wovon dieser alles andere als erfreut ist.


    Meine Meinung:

    Die Handlung baut auf der des 1. Bandes auf. Daher ist es nahezu unabdingbar, diesen vorher zu lesen. 


    Schon der 1. Teil der Reihe hat mich köstlich amüsiert, da Bartimäus einfach witzig ist, besonders in den Fußnoten. Seine Perspektive ist in der Ich-Form geschrieben, sodass man den Originalton dieses Unikats von Dschinn direkt erlebt. Er ist herrlich frech und zynisch, meckert an allen anderen rum und lobt sich selbst über den grünen Klee, was man einfach mit einem Grinsen im Gesicht lesen muss. 


    Nathanaels und Kittys (eine Angehörige des Widerstands) Perspektiven sind dagegen in der 3. Person geschrieben und deutlich gekennzeichnet. Kitty spielt in diesem Band eine größere Rolle als im ersten, was mir sehr gut gefiel, da sie eine Protagonistin ganz nach meinem Geschmack ist: tough, loyal, mutig und clever. Sie entwickelt sich hier richtig toll.


    Die Geschichte ist sehr spannend aufgebaut. Die Bedrohungen für die Londoner und für Nathanael werden immer massiver, und es ist kaum Rettung in Sicht. Es gibt einige Verfolgungsjagden und Kämpfe, bei deren anschaulicher Beschreibung man unwillkürlich den Atem anhält und an den Fingernägeln knabbert. 


    Aber am Ende kann man natürlich erst mal aufatmen. Eine Gefahr ist gebannt. Etwas anderes könnte man der jungen Leserschaft wohl auch nicht zumuten. Das Buch ist für lesebegeisterte Kinder ab ca. 10 Jahren geeignet, die nicht allzu zart besaitet sind. Aber auch Erwachsene können aufgrund der nicht ganz einfachen Sprache und der komplexen Handlung ihren Spaß daran haben.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    4. Der Ring des Salomo 


    ★★★★★


  13. Cover des Buches Die Saat (ISBN: 9783453435186)
    Guillermo del Toro

    Die Saat

     (384)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

     Inhalt: New York, Flughafen. Eine Maschine aus Europa landet – und bleibt plötzlich stehen. Die Lichter gehen aus, nichts rührt sich mehr. Was ist geschehen? Ein Terroranschlag? Eine Seuche? Oder etwas ganz und gar Unvorstellbares ... Für Ephraim Goodweather, den Chef des New Yorker Seuchenpräventionsteams, ist es keine Nacht wie jede andere. Für die gesamte Menschheit ist es keine Nacht wie jede andere. In dieser Nacht kommt auf dem John-F.-Kennedy-Flughafen eine gerade gelandete Maschine unvermittelt zum Stehen, der Pilot bricht den Funkverkehr ab, alle Lichter erlöschen. Goodweather trommelt seine Leute zusammen, und gemeinsam betreten sie das Flugzeug. Es bietet sich ihnen ein gespenstisches Bild: Die Passagiere sitzen aufrecht in ihren Sesseln und rühren sich nicht. Als Goodweather näher herangeht, bemerkt er bei allen einen kleinen Schnitt am Hals. Und er macht eine weitere unglaubliche Entdeckung: Die Passagiere leben – aber sie sind keine Menschen mehr ... Nein, es ist keine Nacht wie jede andere: In dieser Nacht beginnt der epische Kampf gegen das Böse, das gekommen ist, um New York zu erobern. Und nicht nur diese Stadt, sondern die ganze Welt. 

    Daten: Herausgeber: Heyne Verlag Sprache: Deutsch Gebundene Ausgabe: 528 Seiten ISBN-103453266390 ISBN-13978-3453266391 

    Meinung: Am Anfang habe ich mir gedacht, okay. Da wird ein Unwesen gejagt. Dann kamen die ersten Verwandelten und ich dich, ok, so ein Zombiebuch. Ich fand es etwas grausam und dann wurde ich überrascht, als ich erfahren habe, dass es Vampire sind. Wenn man sie tötet kommen kleine Würmer raus. Die Vampire haben auch einen Stachel. Vollkommen anders als andere Vampirebücher und deshalb auch so großartig. Kann das Buch nur jedem empfehlen.

  14. Cover des Buches Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1) (ISBN: 9783551584847)
    Elise Kova

    Air Awoken (Die Chroniken von Solaris 1)

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Kupferkopfs_books_x3

    Meine Meinung:

    Cover & auch die komplette Gestaltung innen des Buches gefällt mir unglaublich  gut! 

    Ich habe anfangs ein wenig gebraucht, um die „ungewöhnlichen“ Namen der Personen und Orte in meinem Kopf zu sortieren, aber dann hat mich die Geschichte nicht mehr losgelassen.

    Vhalla fand ich sehr sympathisch und interessant. Sie ist unheimlich klug und muss aber gleichzeitig noch einiges lernen. Aldrik mochte ich nicht direkt.. erst dachte ich nur ok was ein überheblicher Ar*** & dann kam eine Szene da dachte ich noch so „Nein das macht er jetzt nicht!“ … tja was soll ich sagen er hat es gemacht 🙈

    Aber ich habe ihn nach und nach in mein Herz geschlossen. Den oft trügt der Schein. 

    Auch die Nebencharaktere mochte ich und ich hoffe auf mehr über Fitz und Larel. 

    Die Magie der Elemente ist an sich nichts Neues, aber es war trotzdem so spannend verpackt das ich fast das Gefühl hatte so etwas habe ich noch nie gelesen! 

    Es gibt einige Sachen die ich noch nicht durchschaut habe und auf die ich wahnsinnig gespannt bin im nächsten Teil! 

  15. Cover des Buches Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch (ISBN: 9783423717472)
    Heather Demetrios

    Nalia, Tochter der Elemente - Der Jadedolch

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Dragonfly666

    Fantasy und 1001 Nacht in Los Angeles die mir richtig Spass gemacht hat.

    Nalia ist für mich eine stimmige Protagonistin und ihre Geschichte und was sie darstellt passt zur Story. Es bleibt spannend bis zum Schluss und  die Fortsetzung dürfte genauso interessant weiter gehen.

  16. Cover des Buches Gilde der Jäger - Engelszorn (ISBN: 9783802582752)
    Nalini Singh

    Gilde der Jäger - Engelszorn

     (596)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Elena ist nun ein Engel. Raphael Ambrosia hat sie davor gerettet zu sterben. Doch nun haben es einige auf ihren Kopf abgesehen. Die Geschichte ist wirklich der Hammer und genauso spannend wie Band 1. In diesem Band erfahren wir wirklich sehr viel über Elenas als auch Raphaels Vergangenheit. Mir gefiel das Buch wirklich sehr. Mein einziger Kritikpunkt wäre, dass die eigentlich Action wirklich am Ende des Buches passiert. Ja das ganze Buch ist wirklich voller Spannung und Story aber ich hätte mir den Kampf früher gewünscht. Außerdem fand ich das einige Charaktere zu schnell abgeschrieben wurde. Da redet man das ganze Buch über sie udn dann wars das. Trotzdem liebe ich das Buch

  17. Cover des Buches Die Rebellin (ISBN: 9783570305911)
    Trudi Canavan

    Die Rebellin

     (2.824)
    Aktuelle Rezension von: Sarthi1828

    Kurze Zusammenfassung (ohne Spoiler): „Die Rebellin“ von Trudi Canaven ist der erste Teil der Reihe „Die Gilde der schwarzen Magier“. Bei der Geschichte handelt es sich um ein fünfzehn Jähriges Mädchen namens Sonea, das in armen Verhältnissen aufgewachsen ist und von ihrer Tante aufgezogen wurde. Das Mädchen hat einige gute Freunde die ihr Unwesen in einem Armen-Viertel treiben und sich einer Säuberung des inneren Rings aus Protest gegen die Magier, so wie auch die Jahre davor, gestellt haben. An einem dieser Proteste hat Sonea herausgefunden, dass sie magische Kräfte besitzt. Seitdem ist ihr Leben nicht mehr das was es früher mal war. Sie muss sich entscheiden: versteckt sie sich vor den Magiern und ist dafür den Dieben ausgeliefert oder geht sie zu den Magiern und verrät alles wofür sie gestanden hat.

    Meinung: Ich bin von dem Buch positiv überrascht, da ich einen typisch jugendlichen Fantasyroman erwartet habe. Die Geschichte ist gut durchdacht, logisch nachvollziehbar und zu keinem Zeitpunkt kindisch. Der Schreibstil ist sehr flüssig und die Geschichte lässt sich angenehm lesen. Ich bin kein schneller Leser, habe das Buch jedoch am Wochenende durchgelesen und wollte es nicht weglegen. Weiterhin gefällt mir an dem Buch, dass die Autorin es geschafft hat, gleichzeitig in die Tiefe zu gehen und die Gedanken- und Gefühlswelt der Hauptprotagonisten (insbesondere Sonea und Cery) gut und nachvollziehbar darzustellen ohne, dass daraus eine typisch klischeehafte Liebesromanze wird.

    Fazit: Ich werde den zweiten Teil der Reihe „Die Novizin“ auf jeden Fall lesen und bin gespannt wie die Geschichte weiter geht und wie sich Sonea schlägt.

  18. Cover des Buches Der Weg in die Schatten (ISBN: 9783442266289)
    Brent Weeks

    Der Weg in die Schatten

     (304)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Die Grundidee hinter der Geschichte fand ich klasse. Leider war für mich die Umsetzung nicht so ideal. Es war nicht leicht, in die Handlung einzutauchen. Dazu war der Beginn der Erzählung zu fragmentiert. Vieles wurde angedeutet, ohne es zu Ende zu führen.

    Wir haben einen Assassinen, hier Blutjunge genannt und seinen Lehrling. Es gibt drei Magier, einer davon prophetisch begabt, so dass er das Geschehen mit Hilfe eines magischen Schwertes lenken will. Dazu kommt ein junger Lord und dessen Vater, den Herzog, der den besseren König abgegeben hätte. Doch das Reich hat mit dem egoistischen, faulen und einfältigen König Aleine Gunder IX. einen schwachen König. Die wirkliche Macht im Land haben die Sa´kage, neun Unterweltfürsten, die alles von Handel, Schmuggel, Handwerk, Bordellen bis zu den Regierungsgeschäften im Griff haben. Dies setzen sie mit Gewalt, Erpressung und der Ermordung lästiger Gegner durch. Dazu kommt noch ein Gottkönig, der das Reich von außen her bedroht. 

    Wir haben interessante Figuren und zahlreiche Konflikte. Dennoch muss sich der Leser durch knapp siebenhundert Seiten kämpfen, um die Geschichte zu begreifen.  

    Die Handlung wird aus Sicht mehrere Personen erzählt. Die einzelnen Fragmente scheinen willkürlich und ohne Zusammenhang. Hauptprotagonist ist Kylar, der eigentlich Azoth heißt. Doch diese Figur wird nie richtig greifbar, so dass der Leser sich mit ihr nicht wirklich identifizieren kann. 

    Nicht nur Kylars Lebensgeschichte steht im Vordergrund des Buches, sondern auch der Krieg um die Stadt Cenaria, bei dem das Nachbarland Khalidor und sein Gottkönig eine tragende Rolle spielen. Auch die Sa'kagé haben ihre Finger mit im Spiel. Der Krieg am Ende des Buches kam zwar ein wenig übereilt daher, aber dadurch blieb das Ende offen.

    Der Mord an dem jungen Prinzen entbehrt jeder Logik. Auch wenn es ein Auftragsmord war, so wäre er nie auf diese Weise durchgeführt worden. Die Ermordung des Prinzen durch die Geliebte des Königs erschien mir zu konstruiert.

    All die sinnlosen Morde auf den Schluss hin. Der Autor hat einige der interessantesten Figuren mit einem Handstreich aus dem Spiel genommen. So viele verpasste Gelegenheiten, die der Handlung eine völlig neue Richtung hätten geben können. 

    Es gibt mehrere Gründe warum Roth nicht Ratte sein kann: Erstens kannten etliche Personen sowohl Roth wie auch Ratte. Unmöglich, dass einer die Identität des anderen annehmen konnte. Zweitens hatte Durzo Blint Rattes Leiche gesehen, wäre es Roth anstelle des geforderten Mordopfers gewesen, hätte der Blutjunge dies erkennen müssen.

    Trotz manchen Schwierigkeiten ist es keine Verschwendung, dieses Buch zu lesen. Ein gut ausgearbeitetes Fantasyabenteuer mit raffinierten Ideen. Insgesamt hat mich die düstere Atmosphäre, die der Autor erschafft, begeistert. Aber auch die erbarmungslose und sehr brutale Welt konnte Brent Weeks perfekt wiedergeben.

  19. Cover des Buches Chicagoland Vampires - Verbotene Bisse (ISBN: 9783802583636)
    Chloe Neill

    Chicagoland Vampires - Verbotene Bisse

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Fire

     

  20. Cover des Buches Bartimäus (ISBN: 9783442373338)
    Jonathan Stroud

    Bartimäus

     (1.031)
    Aktuelle Rezension von: Lilli33

    Verlag: cbj (12. Juni 2006)

    Gebundene Ausgabe: 608 Seiten

    ISBN-13: 978-3570127773

    empfohlenes Alter: ab 10 Jahren

    Originaltitel: Ptolemy’s Gate

    Übersetzung: Katharina Orgaß und Gerald Jung

    auch als E-Book, als Taschenbuch und als Hörbuch erhältlich


    Gelungener Abschluss der Trilogie


    Inhalt: 

    Nathanael ist nun Informationsminister. Sein Ehrgeiz steigt ihm immer mehr zu Kopf. Mehr denn je weitet sich die Kluft zwischen den Gewöhnlichen und den Zauberern. London wirkt wie ein Pulverfass, und der Krieg in Amerika macht das auch nicht gerade besser.


    Bartimäus ist am Ende seiner Kräfte, denn Nathanael weigert sich, den Dschinn zu entlassen, damit er sich am Anderen Ort wieder regenerieren kann. 


    Unterdessen hat Kitty sich heimlich Kenntnisse in Magie angeeignet. 

    Als nun eine ganz besondere Gefahr London zu überrollen droht, müssen Nathanael, Bartimäus und Kitty zusammenarbeiten, um die Welt zu retten.


    Meine Meinung:

    Dies ist der 3. Band der Bartimäus-Trilogie. Die beiden Vorgänger sollte man unbedingt gelesen haben, denn die Handlung ist mehr oder weniger fortlaufend. In „Die Pforte des Magiers“ erfahren wir aber noch mehr von Bartimäus’ Vergangenheit im alten Ägypten. Diese Teile konnten mich nicht so fesseln, sie sind aber für das Verständnis des aktuellen Geschehens notwendig. 


    Wie gewohnt gibt es wieder viele sehr spannende Szenen, Kämpfe zwischen Zauberern und Dämonen, Intrigen und brenzlige Situationen für unsere Held*innen. Doch leider ist Bartimäus nicht wirklich auf der Höhe, und so empfand ich seinen Sarkasmus und die Anzahl der witzigen Dialoge gegenüber den ersten beiden Bänden als stark verringert. Schade!


    Insgesamt ist die Handlung aber schlüssig und fesselnd. Details aus den ersten beiden Büchern werden wieder aufgegriffen und begonnene Handlungsstränge zusammen- und zu Ende geführt. Die Spannung gipfelt in einem gewaltigen Showdown, der wie die anderen Kampfszenen sehr plastisch beschrieben ist, was das Kopfkino auf Hochtouren antreibt. 


    Besonders gefiel mir die Entwicklung, die Nathanael durchmacht. Der Junge erkennt endlich, was wirklich wichtig ist und handelt danach. 


    Fazit:

    Nicht ganz so witzig wie die Vorgänger, aber ein insgesamt guter Abschluss der Geschichte.


    Die Reihe:

    1. Das Amulett von Samarkand

    2. Das Auge des Golem

    3. Die Pforte des Magiers

    Bartimäus’ Vorgeschichte: Der Ring des Salomo 


    ★★★★☆


  21. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.553)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Eigentlich will Emmi Rothner nur ein Zeitschriften-Abo kündigen, aber aufgrund eines Tippfehlers landen die E-Mails nicht beim Verlag, sondern bei Leo Leike. Um den Irrtum aufzuklären, antwortet Leo trotzdem und so beginnt ein lustiger, immer persönlicher werdender Austausch. Um ihre digitale Freundschaft, die immer mehr zu einer Liebesgeschichte wird, nicht aufs Spiel zu setzen, wollen sie sich dennoch nicht treffen… 

    Die ganze Geschichte kommt nur mit den E-Mail-Verläufen zwischen Emmi und Leo aus und obwohl es auch keine genaue (äußerliche) Beschreibung der Charaktere gibt, hat man trotzdem das Gefühl sie bildlich vor Augen zu haben.

     Damit kann man als Leser noch mehr nachvollziehen, wie es Emmi und Leo geht, die ihr Gegenüber noch nie getroffen haben und sich nur durchs Schreiben ein Bild des jeweils anderen machen können. 

    Der Schreibstil ist sehr leicht und locker und das Buch ist die perfekte Lektüre für zwischendurch, um sich damit in seine Lieblingsleseecke zu verkrümeln. 

    „Gut gegen Nordwind“ hat mir ein paar schöne Lesestunden beschert und da das Ende relativ offen bleibt, bin ich froh über die Fortsetzung der Geschichte („Alle sieben Wellen“), die ich sicher auch zeitnah lesen werde.

  22. Cover des Buches Das Nordseegrab (ISBN: 9783596194834)
    Tilman Spreckelsen

    Das Nordseegrab

     (61)
    Aktuelle Rezension von: kindergartensylvi

    Nordseegrab von Tilman Spreckelsen

    zur Geschichte:

    Husum, 1843: die Stadt ist in Aufregung. Ein Bottich voll Blut, darin eine Leiche, die sich als Wachspuppe erweist. Wenig später wird ein echter Toter gefunden. Der junge Anwalt Theodor Storm spürt dem Rätsel nach, in alten Dorfkirchen und vor den Deichen Husums. Ihm und seinem geheimnisumwobenen Schreiber Peter Söt schlägt die ohnmächtige Wut armer Bauern entgegen, und das arrogante Schweigen der Reichen. Bis er auf ein fast vergessenes Schiffsunglück stößt, auf eine alte Schuld und einen Mörder, der diese Schuld eintreiben will…

    mein Fazit:

    Den Leser erwartet ein spannender, fesselnder historischer Roman. Wir begeben uns ins Jahr 1843, an die Nordseeküste. Der Autor hat mit viel Feingefühl die Atmosphäre im 19. Jahrhundert eingefangen und Bezug auf historische Begebenheiten genommen. Das gefiel mir besonders gut. Der Schreibstil war flüssig und spannend, mit geheimnisvollen Episoden.

    Der Spannungsbogen stieg ständig an. Ein  Buch, das mich in seinen Bann gezogen hat.

  23. Cover des Buches Das Spiel der Götter (1) (ISBN: 9783442269099)
    Steven Erikson

    Das Spiel der Götter (1)

     (129)
    Aktuelle Rezension von: SunnySue

    "Wir sind wiedererlebte Geschichte, und das ist alles, das ist, für immer und ewig, alles."

    Und so beginnt sie - meine Reise in Steven Eriksons Fantasyepos "Das Spiel der Götter", der mich gleich mit dem ersten Band "Die Gärten des Mondes" mitten ins Geschehen katapultiert.

    Genebackis - das Land in dem ich die Augen aufschlage, inmitten von Krieg, Zerstörung, dem Geruch nach Blut und Verrat, dem Schreien Verwundeter und dem Stöhnen Sterbender. Nach einer kurzen Phase von Orientierungslosigkeit, erkenne ich die Stadt Fahl, die soeben vom malazinischen Imperium überrannt wurde. Selbst die über mir schwebende Festung Mondbrut - ein Berg aus schwarzem Basalt, die Heimat von Anomander Rake, dem Sohn der Dunkelheit und des Chaos - konnte an der Niederlage Fahls nichts ändern. An mir vorbei ziehen Menschen mit ihrem Hab und Gut auf dem Weg nach Darujistan - der letzten freien Stadt -, in der Hoffnung in dieser Stadt Sicherheit zu finden. Doch wie lange werden sie dort sicher sein, ehe der Tod sie findet? Denn das Imperium streckt schon seine Krallen nach Darujistan aus. Skrupellos ist die Imperatrix, selbst vor Verrat an den eigenen Leuten schreckt sie nicht zurück, verbunden mit alten Mächten zieht sie an den Strippen der Macht. Doch nicht nur sie allein! Viele Mächte, uralte wie neue, sind in dieses Spiel involviert. Und so mache ich selbst mich auch auf den Weg nach Darujistan, in der Hoffnung, dass die Karten für mich gut gemischt und nicht gezinkt wurden und auf der Suche nach Verbündeten, von denen ich nie weiß, ob sie mir morgen nicht einen Dolch in den Rücken stoßen...

    Wow! Was für eibe geniale und komplexe Geschichte sich mir in diesem Auftaktband offenbart! Auch wenn mir anfangs unheimlich der Kopf schwirrte von all den Dingen, die gleich zu Beginn auf mich einprasselten, habe ich mich von Anfang an sehr gut mit dieser Geschichte gefühlt. Es war einfach nur aufregend! Letztlich fanden aber nach und nach alle Fäden der Story zueinander und sponnen so eine runde und stimmige Geschichte. Die Karten und das Glossar halfen mir anfangs auch sehr dabei nicht die Orientierung zu verlieren und so kam ich dann auch hervorragend zurecht.

    Definitiv ein Muss für Fans epochaler Fantasy!

  24. Cover des Buches Geweihte des Todes (ISBN: 9783802583834)
    Lara Adrian

    Geweihte des Todes

     (510)
    Aktuelle Rezension von: christina7010

    Als ich das Buch bekam war ich nicht sehr überzeugt, vom Titel aber da täuscht man sich wirklich sehr den von Anfang an hat es Spannung und man mag es garnicht weg legen. Sehr gut wie alle Bücher aus der Midnight Breed Reihe...


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