Bücher mit dem Tag "mehrteiliges werk"

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6 Bücher

  1. Cover des Buches Schattenwanderer (ISBN: 9783492268028)
    Alexey Pehov

    Schattenwanderer

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Yuria
    • "Schatten bedeutet Leben, Freiheit, Geld, Macht und Ehre."


    "Schattenwanderer" ist der erste Band der "Chroniken von Siala" vom russischen Fantasy-Autor Alexey Pehov. Ich habe bisher noch nichts von der Reihe gehört, umso überraschter war ich als ich erfuhr, wie viele Bände und Geschichten der Autor in dieser Fantasy-Welt geschrieben hat. Und was für eine Fantasy-Welt das ist - High-Fantasy vom Feinsten mit allen erdenklichen Wesen und Geschöpfen, Krieg, Intrigen, mächtigen Herrschern, Magie und Dämonen. Ich war auf jeden Fall sehr positiv überrascht von der Geschichte, auch wenn es zwischendurch auch kleine Längen gab.

    Inhalt: Garret ist ein Dieb und zwar ein Meister seines Fachs,. Seine Welt sind die Schatten, doch als der König selbst ihn in Auftrag nimmt ein Artefakt zu stehlen, drohen die Schatten Garret plötzlich zu verschlingen. Denn dieses Artefakt befindet sich im fernen Hrad Spine. Ein verfluchter Ort, in dem vor vielen Jahren die Völker Sialas ihre Toten bestatteten. Und während Garret sich mit einigen Gefährten auf eine gefährliche Wanderschaft zu den verfluchten Katakomben begibt, droht dem Land nach Jahrhunderten des Friedens Krieg und ein namenloser Schrecken erwacht.

    Cover und Design: Obwohl das Buch bereits 2012 erschienen ist, finde ich das Cover des Taschenbuches noch immer sehr ansprechend. Der verhüllte Mann am Titelbild spiegelt den Charakter von unserem Protagonisten sehr gut wieder und auch wenn die Schriftart des Titels ein bisschen aus der Mode ist, finde ich sie doch sehr passend für diese High-Fantasy-Geschichte.
    Das einzige was ich schmerzlich vermisst habe, war eine Karte von Siala. Da diese Fantasy-Welt wirklich sehr ausführlich und detailreich gestaltet ist, mit jede Menge Königreichen, Gebirgen, Flüssen, Städten und Co und diese Gebiete eine große Rolle im Buch spielen, wäre eine Karte wirklich sehr sehr hilfreich gewesen. Nicht einmal im Internet habe ich eine brauchbar illustrierte Karte gefunden, was mich bei dieser umfangreichen Story doch sehr wundert.

    Meine Meinung: Auf Empfehlung meines Freunds habe ich zu "Schattenwanderer" gegriffen, obwohl ich zuvor noch nichts vom Autor oder seinen Büchern gehört habe und ich muss sagen, dass mich Alexey Pehov wirklich sehr positiv überrascht hat. Er hat mit Siala eine fantastische und sehr umfangreiche High-Fantasy-Welt geschaffen. Es gibt wirklich alles was ein Fantasy-Herz begehrt: Zauberer, Elfen, Orks, Kobolde, Zwerge, Oger ... Doch trotz der klischeelastigen Fantasy-Völker hat es der Autor geschafft, seinen persönlichen Stil in die Story und seine Geschöpfe einzubringen. Die Elfen werden z.B. nicht, wie sonst immer, als anmutiges, perfektes Volk beschrieben, sondern völlig anders, beinahe hässlich. Die Zwerge unterscheiden sich nur anhand des nicht vorhandenen Barts von ihren Verwandten den Gnomen und die Schamanen der Orks wirken die mächtigsten Zauber. Spätestens ab der völlig anderen Beschreibung des Elfenvolks hatte der Autor meine volle Aufmerksamkeit und ich bin begeistert von Siala und seinen vielseitigen Geschöpfen.

    Die Geschichte ist Großteils aus der Ich-Perspektive vom Meisterdieb Garret geschrieben, zwischendurch blicken wir aber auch in die Vergangenheit. Garret ist zwar schon ein etwas älterer Protagonist, trotzdem war er mir auf Anhieb sympathisch mit seiner "Coolness". Als Meisterdieb der Schatten hat man vermutlich schon sehr viel erlebt, darum lässt ihn vieles kalt und Probleme löst er sachlich und strategisch. Ein trockener Humor ist zwischen den Seiten versteckt, der mir des Öfteren ein Schmunzeln ins Gesicht zauberte.
    Doch das Buch glänzt auch durch bemerkenswerte Nebencharaktere. Garrets Gefährten sind nämlich trotz einer relativ hohen Zahl keine 08/15-Statisten, sondern weisen sehr unterschiedliche und einzigartige Merkmale auf, die sie sofort voneinander unterscheiden. Der Zwerg Deler und sein ewiger Nebenbuhle der Gnom Hallas haben sich mit ihrem Gezanke sofort in mein Herz geschlichen und auch wenn der Kobold Kli-Kli als Hofnarr zuerst einfach nur total nervig ist, steckt viel mehr in ihm, als man zuerst erahnt. Natürlich kennt man noch nicht alle Gefährten in und auswendig, aber es wurde schon mal der Leitstein für Herzens-Charaktere geschaffen.

    Mit "Schattenwanderer" beginnt das Abenteuer von Garret und man wird direkt in die Geschichte eingesogen. Es dauert zwar ein bisschen bis man sich in der komplexen Welt und seiner politischen Situation zurechtfindet, dann lohnt sich die Geschichte aber wirklich. An Spannung, Raffinesse und Fantasie mangelt es auf jeden Fall nicht und ich war beeindruckt von den fesselnden Kampfszenen. Der Verlauf der Story hat mich auch sehr positiv überrascht und nimmt einige sehr interessante Aspekte an, besonders in Bezug auf den Protagonisten Garret. Ich bin wirklich schon sehr gespannt auf die Folgeteile und wie sich die Story und unser "Schattentänzer" noch entwickeln wird. Am Ende des ersten Bandes merkt man bereits, dass der Autor keine Hemmungen gegenüber seinen Charakteren hat, deshalb bin ich mir ziemlich sicher, dass die nächsten Bände noch sehr viel besser werden.
    Eine fantastische Welt mit einer sehr interessanten Story zum Miträtseln und spannenden und fesselnden Kampfszenen. Wer romantische Liebesszenen sucht, ist hier fehlt am Platz - wer düstere High-Fantasy-Geschichten inklusiver Kriegsszenen liebt, genau richtig. Ich kann den Auftakt zu den "Chroniken von Siala" auf jeden Fall empfehlen.

  2. Cover des Buches Wind (ISBN: 9783492269834)
    Alexey Pehov

    Wind

     (102)
    Aktuelle Rezension von: HansBuchtinger
    Alexey Pehov zählt zu meinen Lieblingsautoren und da kam ich natürlich auch nicht um diese Reihe herum. Die Story zieht sich zwar an einigen Stellen, dennoch bin ich sehr begeistert! Die idee hinsichtlich der Funken (weiß, schwarz und grau) finde ich sehr interessant. Und natürlich hat Garred hier auch wieder eine kleine Nebenrolle.
    Alles in allem ein gelungenes Fantasy-Werk!
  3. Cover des Buches Donner (ISBN: 9783492269858)
    Alexey Pehov

    Donner

     (45)
    Aktuelle Rezension von: RueSar

    “Donner” knüpft inhaltlich genau dort an wo “Blitz” geendet hat. Auch dieser Teil beinhaltet, im Gegensatz zu manch anderen Fantasyserien, keine Wiederholung beziehungsweise keinen Rückblick von den vergangenen Ereignissen.

    Der Autor schafft es auch in diesem Roman wieder geschickt neue Protagonisten und Sichten einzuführen. Desweiteren teilen sich Handlungsstränge, durch den Verlauf der Geschichte bedingt, auf oder kommen wieder zusammen.

    Die Welt, Kreaturen und Protagonisten beschreibt Alexey Pehov auch in diesem Band sehr realistisch und bildlich. Die Protagonisten entwickeln sich stetig weiter und sind auch immer wieder für eine Überraschung gut. Was mir persönlich auch sehr gut gefallen hat, ist das Spiel mit den Sympathien der Charaktere. Immer wieder musste ich für mich persönlich neu definieren, ob mir diese Figur nun sympathisch war oder doch nicht. Außerdem weiß der Leser, genau wie die Protagonisten, nicht wirklich, wer Feind oder Freund ist und wem man vielleicht lieber doch nicht vertrauen sollte.

    Mein größter Kritikpunkt beim dritten Teil der Serie ist jedoch, dass ich ständig das Gefühl hatte, dass selbst die Protagonisten das Ziel aus den Augen verloren haben. Die verschiedenen Gruppen und Personen reisen von einem Ort zum nächsten, aber immer wieder fragte ich mich wieso sie dies nun eigentlich machen. Der Leser kennt zwar die “Etappenziele” einzelner Charaktere, aber was sie damit im großen und ganzen wirklich bewirken wollen, bleibt ziemlich schleierhaft. Ich hoffe wirklich, dass sich dies im vierten und letzten Teil noch aufklärt.

    Fazit

    Der dritte Teil von “Die Chroniken von Hara” ist zwar wieder sehr spannend geschrieben, dennoch weiß ich einfach nicht mehr, auf was die ganze Story nun hinauslaufen soll bzw. was nun das eigentliche Ziel ist. Daher gibt es dieses mal nur 3 von 5 Sternen.

  4. Cover des Buches Blitz (ISBN: 9783492269841)
    Alexey Pehov

    Blitz

     (53)
    Aktuelle Rezension von: RueSar

    Gleich zu Beginn des Romans treffen wir wieder auf die Protagonisten vom ersten Band und auch die Story knüpft eigentlich nahtlos an. Es gibt nicht, wie in manch anderen Fantasyreihen, langatmige Wiederholungen von den vorherigen Teilen, was mich besonders freute, aber den Wiedereinstieg vielleicht etwas schwerer macht, wenn man die Reihe nicht auf einmal durchlest.

    In diesem Band erfährt der Leser sehr viel Hintergrundwissen, einerseits vom Land Hara und den vergangen Kriegen, andererseits aber auch von den Protagonisten. Vor allem von Lahen erfährt man sehr viele interessante Geschichten und Details. Teilweise sind diese Rückblicke und Geschichten nach meinem Geschmack eine Spur zu lange geraten, dennoch fühlte ich mich nie gelangweilt beim Lesen.

    Wie auch schon im vorherigen Band ist die Sprache teilweise etwas rauer, was mir aber sehr gut gefällt. Ich mag den Schreibstil des russischen Autors Alexey Pehov sehr gerne und er hat es wieder geschafft, die Story für mich sehr spannend zu gestalten.

    Fazit

    Der zweite Band “Blitz” von “Die Chroniken von Hara” hat mir wieder sehr gut gefallen. Ich gebe dem Roman 4 von 5 Sternen.

  5. Cover des Buches Schattenstürmer (ISBN: 9783492268721)
    Alexey Pehov

    Schattenstürmer

     (90)
    Aktuelle Rezension von: Yuria

    "Schattenstürmer" ist der zweite Band der "Chroniken von Siala" vom russischen Fantasy-Autor Alexey Pehov. Während mich der erste Band dieser Reihe sehr positiv überraschen konnte, hat mich der zweite Band leider ein bisschen enttäuscht. Trotzdem freue ich mich schon sehr auf den dritten Band und das Finale der Trilogie, weil die Story so viel einzigartiges Potential hat.

    Inhalt: Garrett und seine Gefährten sind auf dem Weg ins gefährliche Hrad Spine um das Horn des Regenbogens zu finden und Siala vor dem Unaussprechlichen zu retten. Doch unterwegs wird der Schlüssel zu den Beinernen Palästen gestohlen und Garrett muss seine Künste als Meisterdieb unter Beweis stellen.

    Cover und Design: Obwohl diese Trilogie bereits älter ist, finde ich das Cover des Taschenbuchs noch immer sehr ansprechend für diese Art von Fantasy. Am Cover ist der Meisterdieb Garret zu sehen, verpackt in einer düster-fantastischen Stimmung. In grün gehalten, kann man trotzdem die Schatten erkennen, in denen sich Garrett bei seiner Arbeit hüllt. Einzig die Schriftart des Titels gefällt mir nicht so gut, passt aber irgendwie trotzdem zum Buch.
    Am Ende des Buches gibt es wieder ein Glossar und Anmerkungen des Autors für alle Namen, Begriffe und Ortschaften, die in der Geschichte vorkommen. Da es sich um eine erfundene Welt mit allerhand Geschichte und magischen Kreaturen handelt, ist dieses Verzeichnis sehr hilfreich um die Erinnerungen aufzufrischen.

    Meine Meinung: Nach dem super spannenden Auftakt, kann Teil zwei mit der Faszination des ersten Bandes leider nicht mithalten. Nachdem Garrett und seine Gefährten die Hauptstadt verlassen und sich auf den gefährlichen Weg nach Hrad Spine aufmachten, habe ich im zweiten Band mit einer gefährlichen Wanderung zu den tödlichen Katakomben gerechnet, gespickt mit allerhand Abenteuern und Gefahren. Leider kommt es aber erst im zweiten Teil des Buches zu dieser Art von Abenteuern. Es beginnt in einer Großstadt am Weg nach Hrad Spine, wo der Schlüssel, der ihre Aufgabe erleichtern soll, gestohlen wird. Zu Beginn wird aber alles bisher Geschehene noch einmal anschaulich wiederholt und es gibt ein ausführliches Kennenlernen aller Gefährten von Garrett. In Band 1 hat man die Persönlichkeiten der vielen Charaktere noch nicht so gut kennen lernen können, das ändert sich nun. Der Großteil des Buches ist dazu gedacht die zahlreichen Charaktere kennen und lieben zu lernen. Bei diversen Kneipenschlägereien, Verfolgungsjagden und Albereien wachsen einen einige Charaktere sehr schnell ans Herz. Leider geschah bis zur Hälfte des Buches nicht unbedingt viel, was die Geschichte sehr zäh gemacht hat. Die Story startet zwar recht ansprechend, verliert dann aber den Fokus aus den Augen und plätschert langweilig vor sich hin. Der zweite Teil des Buches war dann aber wieder sehr anspruchsvoll und spannend. Die Reise geht weiter und auf dem Weg zu den Katakomben Hrad Spines lauert eine Gefahr nach der Anderen. Spätestens am Ende des Buches wird klar, dass die Geschichte einen sehr ernsten Verlauf nimmt und blutiger ist, als zuerst gedacht.

    Auch wenn ich mir vom Storyverlauf des zweiten Bands etwas anderes erhofft habe, finde ich das World-Building großartig. Der Autor hat einen anspruchsvolleren Schreibstil, baut darin aber sehr viel Charme und schwarzen Humor ein. Zwischendurch, vor allem zu Beginn, war zwar meine Verwirrung groß, einerseits was die vielen Charaktere betrifft, als auch die Schattenwelt, in die Garrett hin und wieder eintaucht. Mit einiger Konzentration entwirrt sich das Chaos aber schnell und man wird in die einzigartige und fantastische Welt Sialas entführt. Mittlerweile habe ich meine Lieblingscharaktere, die ich nicht mehr missen möchte, wie den Zwergen Deler und sein ewiger Nebenbuhle, der Gnom Hallas, oder der Hofnarr Kli-Kli, hinter dem so viel mehr steckt als man zu Beginn denkt. Die Anzahl der Gefährten schrumpft innerhalb des Buches, so dass man sich auf die hinterbliebenen Charaktere besser konzentrieren kann. Es gibt einige super spannende Kampfszenen und das Ende verspricht noch sehr viel mehr für das Finale der Reihe.
    Leider wird das Buch erst ab der Hälfte richtig gut, davor war die Geschichte zäh und langatmig, in der nicht wirklich was passierte. Ein typischer zweiter Band, der nicht an den überraschenden Auftakt der Geschichte rankommt. Eigentlich habe ich gehofft, dass wir die sagenumwobenen Totenhallen von Hrad Spine sehen werden, diese erreichen wir im zweiten Band aber leider noch nicht. Umso mehr freue ich mich auf den dritten Band und das Finale der Reihe, denn ich werde schon ganz hibbelig wenn ich an die düsteren Möglichkeiten, die Hrad Spine zu bieten hat, denke.

  6. Cover des Buches Schattentänzer (ISBN: 9783492268738)
    Alexey Pehov

    Schattentänzer

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Silvariel
    Also ich finde, dass der dritte Band vom sprachlichen Aspekt wirklich um Klassen besser ist als die ersten beiden. Hätte mir die Story nicht von der Handlung, der Vielfalt und des Humors wegen so gut gefallen, hätte ich mir aufgrund der vielen Fehler (seien es nun Rechtschreibfehler oder sprachliche Fehler aufgrund der Übersetzung....) überlegt, die Bücher einfach wegzulegen^^" Umso mehr war ich von dem dritten Band überrascht. Jeder, der die Story mag, sich aber in den ersten beiden Bänden durch die Grammatik gequält hat, kann sich somit auf den dritten Band freuen.

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