Bücher mit dem Tag "mecklenburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mecklenburg" gekennzeichnet haben.

66 Bücher

  1. Cover des Buches Niemand ist bei den Kälbern (ISBN: 9783716040416)
    Alina Herbing

    Niemand ist bei den Kälbern

     (52)
    Aktuelle Rezension von: buchstabensammlerin

    Rund ums Buch:
    Titel: Niemand ist bei den Kälbern
    Autorin: Alina Herbing
    Verlag: Arche
    Buch: Hardcover, Schutzumschlag
    Erschienen: 10.02.2017
    Seiten: 256
    ISBN: 978-3-7160-2762-2
    Preis: 20,90 €
     

     

     Rezension:

    Bevor die Verfilmung in der kommenden Woche in die Kinos kommt, wollte ich diesem Buch eine zweite Chance geben und vom SUB befreien und diesmal war es gut. Anscheinend gerade der richtige Zeitpunkt für mich den ersten Roman der jungen Autorin Alina Herbing, der Anfang 2017 erschien zu lesen. Ich wurde mit einer Milieustudie aus dem ländlichen Mecklenburg-Vorpommern belohnt. Habe eine Geschichte über eine Mitzwanzigerin gelesen, die nicht wirklich vor Selbstachtung strotzt. Ihre Mutter ist früh abgehauen, der Vater Alkoholiker und sie, Christin, hat sich zu ihrem Freund Jan auf dessen elterlichen Hof verzogen. Dort hilft sie, wie sie mag, nicht wie sie kann und es ihren Stimmungen entspricht. Die abgebrochene Friseurlehre macht ihr Leben dort auch nicht einfacher. Tief im Inneren sehnt sie sich nach der Stadt, einem Job im Büro, gemachten Nägeln und Klamotten anders als die alltäglichen Gummistiefel. Als ein Mitarbeiter der Windkraftanlage ihr etwas andere Aufmerksamkeit schenkt, ist für Christin ein Licht am Horizont erkennbar.... doch schnell verdunkelt dieser Hoffnungsschimmer sich wieder.
     Ungeschönt, ehrlich und ohne Schnörkel schreibt Alina Herbing über das von vielen so ersehnte Leben auf dem Land. Sie lässt nichts aus, schon auf der ersten Seite wird es dem ein oder anderen sicher mulmig und vielleicht möchte man auch gar nicht diese Realität der Landwirtschaft wissen. Das Leben der Tiere wird hier klar und realistisch beschrieben, nicht nur der auf dem Hof lebenden. Die Arbeit der Landwirte, ihre Frauen an ihren Seiten, nicht wirklich das Leben, von dem man träumen möchte. Und dort ist die Chance auszubrechen, neu anzufangen, durchzustarten, wie es oft gesagt wird, noch geringer. So lesen wir von Teichfesten, bei dem es nur noch ums Saufen geht, als einzige Abwechselung, von entflohenen Nandus und sterbenden Kälbern, von  der Sinnlosigkeit ihres Tages und der Orientierungslosigkeit dieser jungen Frau, die nicht weiß, wohin sie gehört, was sie will und was sie fühlt. Auch der Kirsch hilft ihr da nicht weiter und es ist wie ein Unfall, an dem man vorbeifährt, nicht hinschauen will, aber muss und man weiß, dass es furchtbar ist. Keine schöne Geschichte, aber eine tiefehrlich und echte. Deshalb mochte ich sie. 

  2. Cover des Buches Effi Briest (ISBN: 9783150206072)
    Theodor Fontane

    Effi Briest

     (1.758)
    Aktuelle Rezension von: Geerthi

    Effi Briest, ein siebzehnjähriges Mädchen, das mit ihren Freundinnen im Garten von Hohen-Cremmen spielt, wird Baron Geert Innstätten vorgestellt. Ein Mann im Alter ihrer Mutter, ein politisch strebsamer Landrat höchsten Ansehens. Schon bald werden die Verlobung und dann die Hochzeit gefeiert und Effi zieht mit ihrem Bräutigam in die pommersche Kleinstadt Kessin in ein altmodisches Fachwerkhaus zwischen Seebädern und der Plantage, einem weiten Wald. Nicht nur ist ihr das Haus mit dem Geist des Chinese unheimlich, sie langweilt sich auch ungemein. Ihr für Wagner schwärmender Ehemann ist wenig sinnlich und selten zuhause, das Kind das sie schon bald zur Welt bringt wird von Roswitha ihrer Vertrauten versorgt und der liebenswürdige Freund Apotheker Gieshübler, kümmert sich um die junge Ehefrau intellektuell. Nichts davon stillt jedoch Effis Temperament. Allein Major Crampas, Instettens Freund erfrischt sie auf wunderliche Weise. Sie beginnt zu kokettieren und verwandelt sich darüber vom Mädchen zur Frau.

    Der Schreibstil ist speziell mit veralteten Wörtern. Man kann jedoch sehr gut in die damalige Zeit zurückversetzen und nachvollziehen, wie sie sich gefühlt haben. Dieses Werk ist viel mehr als es auf dem ersten Blick scheint. Es geht um die Gesellschaft und Liebe.

    Das Buch gibt sehr viele Denkanstösse. Für Liebhaber dieser Genre wird das ein Genuss sein!

  3. Cover des Buches Mordsacker (ISBN: 9783956496813)
    Cathrin Moeller

    Mordsacker

     (54)
    Aktuelle Rezension von: abuelita

    so empfinde ich dieses Buch.

    Klara Himmel hat es samt Familie ins mecklenburgische Mordsacker verschlagen. Wieso und warum erschließt sich dann erst nach und nach im Buch.

    Klara, überzeugte Großstädterin, versucht sich in eine brave Hausfrau zu verwandeln. Ihr Mann, der neue Dorfpolizist, wird zu einem Fall gerufen  - ein Bauer liegt tot in der Güllegrube. Nun ist aber der arme Paul so sehr krank, dass er nicht ermitteln kann – und damit schlägt Klaras große Stunde – schließlich muss sie ihm doch helfen !

    Mich hat dieses Buch nicht überzeugt und ich bin froh, dass ich es im Rahmen meines Kindle kostenlos lesen konnte. Es gibt mir einfach zu viele Ungereimtheiten, die vorne und hinten nicht passen. So kann Klara z.B. überhaupt nicht backen und mehrere Versuche landen in der Mülltonne. DANN aber, direkt vor dem großen Fest, gelingen ihr zwei so fantastische Käsekuchen (und das auch noch aus selbst hergestelltem Quark!!!), und sie wird die Tortenkönigin…

    Und so gibt es ein paar Sachen mehr. Dabei fand ich es- teilweise -schon lustig und auch leidlich spannend, aber es war alles in allem zu viel.

    Den zweiten Band müsste ich nun kaufen, aber wie gesagt, so gut fand ich diesen Teil nicht...also werde ich das mal schön lassen…

     


  4. Cover des Buches Mein wunderbarer Küstenchor (ISBN: 9783499274442)
    Janne Mommsen

    Mein wunderbarer Küstenchor

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Engelchen07

    Der Roman "Mein wunderbarerer Küstenchor" von Janne Mommsen entführt uns dieses mal nicht, wie vom Autor gewohnt auf eine Insel, sondern an die Küste Mecklenburgs, nach Klütz. 

    Die Saison in Klütz ist vorbei, das Hotel in dem Britta arbeitet schließt seine Türen über die Wintermonate, da dort keine Touristen erwartet werden. Jetzt freut sich Britta auf die Chorproben mit ihrem mitgegründeten gemischten Chor. Sie wollen unbedingt an einem Wettbewerb im finnischen Städtchen Tampere angemeldet und sind schon fleißig am Proben, Planen und einheitliche Kleidung gestalten. 

    Doch dann kommt die Hiobsbotschaft schlechthin. Der Chorleiter muß berufsbedingt in den Süden ziehen und kann den Chor nicht mehr weiterleiten. Dann springen auch noch 2 Männerstimmen ab und aus dem gemischen Chor wird schnell ein reiner Frauenchor, doch das will Britta so nicht einsehen. 

    Sie bemüht sich sehr um einen neuen Chorleiter, schließlich ist der Chor viel mehr als nur eine Singstunde für Britta. Für Britta ist der Chor schon fast wie eine Famiile. Kurzerhand beschließt Britta den Chor selber zu leiten und versucht noch 2 früher Männerstimmen wieder mit ins Boot zu holen um den Chor in Finnland gut dastehen zu lassen.

    Ein amüsanter, witziger, unterhaltsamer und schöner Roman aus dem Hause Mommsen. Mir hat er wieder gut gefallen. Ich habe mich in der Chorgemeinschaft sehr wohl gefühlt und man konnte die gute Stimmung beim Singen tatsächlich aus den Seiten herauslesen.



  5. Cover des Buches Die Glasbücher der Traumfresser (ISBN: 9783442372744)
    Gordon Dahlquist

    Die Glasbücher der Traumfresser

     (187)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die junge, streng moralische Miss Temple observiert ihren Ex-Verlobten und gerät in geradezu obszöne Umstände, die plötzlich große Entschlußkraft und recht ungewöhnliche Verhaltensweisen von der bisher eher passiven, moralinsaueren jungen Lady erfordern. Zum Glück trifft sie schließlich den Profi-Killer Chang und Dr. Svensson, mit denen sie ein Bündnis gegen die Kräfte der Finsternis bildet. Gegen eine Verschwörung, die den Menschen die Träume rauben kann und sie in unmenschliche, gefühlslose und zur Gedankenkontrolle anderer Menschen befähigte Wesen transformiert. 

    Action, Mystery und Erotik im viktorianischen England.

    Lesetipp

  6. Cover des Buches Das Lied der Stare nach dem Frost (ISBN: 9783492304764)
    Gisa Klönne

    Das Lied der Stare nach dem Frost

     (90)
    Aktuelle Rezension von: dorisdavid

    "Jedes Buch ist ein Zwiegespräch zwischen Autor und Leser" (Ludwig Reiners). 

    Ein passendes Zitat zu dem Erlebnis, das ich beim Lesen von "Das Lied der Stare nach dem Frost" hatte: Denn ich habe Rixa, Elise und Theodor gehört.
    Ich konnte so gut mit den Dreien mitgehen, mitfühlen und konnte zudem auch die feine leise Stimme der vierten Protagonistin Dorothea hören, die sich von Anfang an sehr zurück nimmt und es schien mir sogar, als ob sie gar nicht in Erscheinung treten möchte.
    Und doch hat mich diese Zurückhaltung ganz besonders und am allermeisten berührt. Meine Familiengeschichte ist sehr anders und dennoch habe ich meine Familie in jeder Zeile gespürt, vor allem meine Mutter.
    Vieles hat mich traurig gemacht, vieles hat mich aber auch ruhig und friedlich gemacht. Befriedend.
    Wie behutsam Gisa Klönne die vorangegangene Geschichte der Familie erzählt, hat mich unglaublich begeistert. Kein Schwarz/Weiß, sondern ganz viel dazwischen. Alle Farben. So wie die Autorin deren Leben erzählt, ist so schön, denn es hatte für mich etwas Fürsorgliches, das mich sehr bewegte und durch das ich vieles verstand.

    Das alles in poetisch-schöner Sprache
          

  7. Cover des Buches Blütengrab (ISBN: 9783805200592)
    Ada Fink

    Blütengrab

     (80)
    Aktuelle Rezension von: CarinaElena

    • Rezension - unbezahlte Werbung •

    ▪︎

    "1993, Ostdeutschland. Auf einem Bett aus Blütenzweigen und den Körper übersät mit germanischen Runen - so wird in einem abgelegenen Waldstück bei Wussnitz eine Mädchenleiche gefunden. Die ehrgeizige Kommissarin Ulrike Bandow und der neue westdeutsche Kollege Ingo Larssen übernehmen ihren ersten gemeinsamen Fall. Rätselhafte Spuren führen das ungleiche Ermittlerpaar bis in die deutsch-deutsche Vergangenheit, wo sie auf eine bisher unentdeckte, bizarre Mordserie stoßen. Jetzt ist der Täter zurückgekehrt, an den Ort, an dem alles begann. Um ihn aufzuhalten, müssen die Ermittler lernen, einander zu vertrauen. Doch das ist nicht einfach, denn Ulrikes eigene Schuld führt zu einem tiefen Abgrund, in den sie niemals schauen wollte…"

    Wie soll ich anfangen ... leider konnte mich das Buch nicht zufrieden stellen. Mich hat die Story nicht so richtig reizen können. Wie die Tote aufgebarrt waren fand ich sehr interessant und hat auch richtig Spannung erzeugt. Natürlich wollte ich wissen wie es dazu kam und fand die Auflösung auch recht schlüssig. Leider hat mir der Teil mit den NS Runen und den "Nazis" nicht wirklich gefallen. Die Gruppe war äußerst brutal und extrem unsympathisch. Wenn die "Runengeschichte" in eine andere mystische Richtung gegangen wäre, hätte mir das Buch sicherlich besser gefallen. Leider nur 2 ⭐️

  8. Cover des Buches Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi (ISBN: 9783956497995)
    Cathrin Moeller

    Himmelfahrtskommando - Ein Mordsacker-Krimi

     (40)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Das Cover ist sehr nett gestaltet und zeigt eine Szene aus dem Buch. Der Klappentext verrät schon eine spannende aber auch amüsante Geschichte, die sehr neugierig macht.

    Die Protagonisten sind unglaublich klar in ihren Eigenheiten und authentisch beschrieben.

    Der Schreibstil der Autorin ist unglaublich humorvoll, dass ich oft schmunzeln und lachen musste aber auch flüssig und angenehm zu lesen.

    Eine verzwickte Geschichte, eine sympatische Hobbykriminalistin und ein toller Spanungsbogen, der bis zum Schluss präsent ist.

    Das Finale ist sehr überraschend und bringt den Leser noch einmal so richtig ins Schwitzen.

    Ich kann hier nur eine klare Leseempfehlung geben, vor allem für Liebhaber des Cosycrime.

  9. Cover des Buches Erntedank in Vertikow (ISBN: 9783946937203)
    Frank Friedrichs

    Erntedank in Vertikow

     (28)
    Aktuelle Rezension von: komisches_kind

    Peer sitzt im Rollstuhl und wird Zeuge eines Mordes. Oder war es doch keiner? Er ist sich nicht sicher. Trotzdem beginnt er zu ermitteln und deckt so einige Geheimnisse auf.


    Für mich ein riesen Schauspiel. Das Buch ist kein Draufgänger-Krimi sondern so beschaulich wie das Dorf selbst. Da ich selbst in einer ähnlichen Idylle aufgewachsen bin, kann ich mir absolut vorstellen, dass das genau so passieren kann.


    Der Schreibstil ist flüssig und flott zu lesen. Freche Sprüche, lustige Dialoge, authentische Charaktere, all das findet man in Vertikow. 


    Mich verbindet mit diesem Roman nicht nur das Dorf sondern tatsächlich auch die Orgel. Ich weiß so gut, wie es ist, wenn auf einmal jemand anderes deinen Platz einnimmt und er es dir nicht recht machen kann, egal wie gut er ist. Ich hab natürlich direkt mal nachgesehen, ob ich die Stück, die hier beschrieben sind, auch hier habe und hab jetzt große Lust, mich wieder ans Instrument zu setzen. Da ich keine Orgel zuhause habe, muss es das Keyboard tun, aber vielleicht lässt sich da ja mal was machen.


    Fazit:

    Die Beschreibung Wohlfühlkrimi trifft es sehr genau. Spannend, aber unaufgeregt mit einem tollen Setting und typisch dörfischen Charakteren. 


    Ich bin ein großer Fan!

  10. Cover des Buches Die verborgene Kammer (ISBN: 9783404162796)
    Corinna Kastner

    Die verborgene Kammer

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Lesezeichenfee

    Corinna Kastner Die verborgene Kammer Bastei Lübbe 2009

     

    Buchrückentext: Viktoria erbt überraschend die Hälfte einer Villa an der mecklenburgischen Ostseeküste. Den Erblasser kennt sie nicht, ebenso wenig den jungen Mann, der die andere Hälfte des Hauses zugesprochen bekommt. Die Bedingung: Viktoria und ihr attraktiver Miterbe müssen zwei Monate gemeinsam in dem alten Haus verbringen. Doch dann macht Viktoria eine seltsame Entdeckung.

     

    Mein – Lesezeichenfees – Meinung samt Kurzfazit:

     

    Also erst mal find ich das Cover traumhaft. Dann mag ich ja den Schreibstil der Autorin total. Die Geschichte selber ist so spannend wie ein Krimi, die Charaktere kann ich mir bildhaft vorstellen. Den Roman könnte ich mir auch in der Realtität vorstellen. Ich find das Buch einfach super. Bitte noch mehr von der Autorin. (Ach ja, ich hab noch 2 Bücher in meinem SUB. ;-) ) 10 FeenSternchen.

     

     

  11. Cover des Buches Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten (ISBN: 9783734103278)
    Anne Jacobs

    Das Gutshaus - Glanzvolle Zeiten

     (116)
    Aktuelle Rezension von: Lesekerstin

    Eine schöne Geschichte die mich abgeholt hat, es beschreibt sehr schön eine Familiengeschichte der ich sehr gerne gefolgt bin!

  12. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783838771687)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (17)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Mecklenburg, 1837: Der Traum von einem besseren Leben lässt Idas Familie die Auswanderung nach Neuseeland wagen. Auch Karl, der seit Langem für Ida schwärmt, will sein Glück dort machen. Doch als das Schiff Sankt Pauli endlich die Südinsel erreicht, erwartet die Siedler eine böse Überraschung. Das zugesagte Land steht nicht zur Verfügung ...
    Inhaltsangabe auf amazon

    Genau für diese Bücher liebe ich Sarah Lark.
    So mitreissend geschrieben, dass man das Hörbuch gar nicht ausmachen kann, aus lauter Angst, sonst vor Neugier zu platzen.
    Mit den Protagonisten mitfiebern zu können, wenn cie Welt und/oder ihre Mitmenschen mal wieder böse zu ihnen sind. Sich über fiese Menschen und ihre geplante Intrigen aufzuregen - genau das möchte ich in einem Buch dieser Schriftstellerin lesen bzw hören.😁👍
  13. Cover des Buches Vor dem Fest (ISBN: 9783442749898)
    Saša Stanišić

    Vor dem Fest

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Fürstenfelde in der Uckermark. Es ist die Nacht vor dem großen Fest und alle Bewohner bereiten sich auf ihre Weiße vor. Frau Kranz will zum ersten mal ihre Heimatstadt bei Nacht malen und strauchelt doch immer wieder. Jeder hat seinen Teil zu tun und seinen Teil zu vergessen und seinen Teil, den er lieber nicht mehr sehen will. Der kleine Ort hat schon viel erlebt. Die DDR, die Wende, den Umbruch, den Neuanfang, den Tod des Fährmanns und den Wandel von Berufen und Strukturen. Was ist besser? Was kommt noch? Im Stadtarchiv, im Heimatmuseum, da gibt es alles über die Stadt und immer wieder wird etwas Neues hinzu getragen und archiviert. Sicher auch wieder bei diesem Fest, denn ohne Spuren geht es niemals vorbei. Das war immer schon so und wird auch immer so bleiben. Sasa Stanisic ist mit Vor dem Fest ein Roman gelungen, der auf den ersten Blick vielleicht nicht viel Geschichte bietet, aber das täuscht! In jedem Satz, in jedem Detail und in jedem Charakter steckt so viel Leben und Hintergrund, dass es zuweilen Sätze über fast eine Seite gibt. Ich liebe seine Art zu schreiben und erzählen und wie er manchmal ganz behutsam und leise berichtet und an anderer Stelle laut, aufbrausend und auch wieder ironisch wird. Jede Figur ist ein Erlebnis für sich und kennen wir sie nicht alle irgendwie und wohnen wir nicht selbst im fiktiven Fürstenfelde? Manchmal erschreckend realistisch und dann doch wieder überzogen und fast forsch, aber niemals langatmig oder langweilig. Manchmal ist das Leben aufregend, langweilig, so wie die Speisekarte beim Metzger

  14. Cover des Buches Wo ist Norden: Roman (ISBN: 9783746089584)
    Barbara Handke

    Wo ist Norden: Roman

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Marieke2

    Der Roman: „Wo ist Norden“ beschreibt die Geschichte einer Familie, die in den 1990-er Jahren in einem mecklenburgischen Dorf ein Gutshaus kauft und renoviert und dort ein Café und eine Arztpraxis eröffnet. Alles könnte wunderbar sein – wenn die hohen Renovierungskosten und die Feindseligkeiten einiger Dorfbewohner nicht wären … Der Ich-Erzähler Niketsch, der Bruder des Familienvaters Konrad, kann sich von seiner Familie und von seiner Jugendliebe Marlene – seiner Schwägerin – nicht lösen und verbringt mehr Freizeit in dem Gutshaus im mecklenburgischen Plenskow als in der nahegelegenen Hafenstadt, in der er wohnt und arbeitet. Er lässt das Jahrzehnt der 1990-er Jahre rückblickend Revue passieren. Rückblenden führen auch in die 1980-er Jahre und in die Zeit des letzten Gutsherrn Hugo von Dredow.  Der Roman ist wunderschön erzählt und verfügt über einen hohen Spannungsbogen, so dass ich ihn kaum aus der Hand legen mag. Die Atmosphäre der 1990-er Jahre ist so deutlich zu spüren, dass ich mich beim Lesen in diese Zeit zurück versetzt fühle, ebenso in die Zeit der 1980-er während der Rückblende. Die individuellen Personenbeschreibungen lassen die Protagonisten vor meinem geistigen Auge auferstehen. Liebevolle Details machen den Lesegenuss zu einer besonderen Freude: das Rätseln darüber, was die Hand auf dem Wandbild hält (Granatapfel, Ball, Taschenspiegel, Totenschädel?), die astronomischen Kenntnisse des Großvaters Pavel, die Beschreibungen der rauschenden Feste, die Liebe zum Kater Elmar, zur Hündin April, zu den Kranichen und Kiebitzen, den Pflanzen und der mecklenburgischen Landschaft…  Am Ende angekommen empfinde ich den Roman als in sich stimmig und rund und große Literatur, freue mich darauf, ihn zu Geburtstagen weiter zu verschenken und hoffe auf einen zweiten Roman der Autorin.

  15. Cover des Buches Leichtmatrosen (ISBN: 9783746630731)
    Tom Liehr

    Leichtmatrosen

     (57)
    Aktuelle Rezension von: jasbr
    Der Klappentext kündigte es an, bei "Leichtmatrosen" handelt es sich um "DAS Sommerbuch" - das machte mich neugierig, vor allem weil hier Männer und ihre Freundschaft im Mittelpunkt stehen. Also mal was anderes.
    Überzeugen konnte mich das Buch allerdings nicht wirklich: Vier Männer, die sich eigentlich nicht gut kennen, sondern nur zusammen Sport machen, verabreden sich für einen Urlaub auf einem gemieteten Hausboot. Für mein Gefühl passiert ziemlich viel, aber dann doch wieder nicht: Chaos und Katastrophen sind bei dieser Konstellation zwar vorprogrammiert, allerdings fand ich es teilweise zu übertrieben und überdreht. Dann wird der 10tägige Urlaub geschildert, was einerseits ganz interessant war, auf der anderen Seite hatte ich das Gefühl, alle zwei bis drei Seiten wird ein neues Erlebnis an einer Schleuse geschildert. Die vielen Beschreibungen, wie das Boot aufgebaut ist, welche Technik dahinter steht, wie das Schleusen funktioniert und so weiter war zwar ganz interessant, aber ich habe irgendwie nicht alles verstanden und so wurde es für mich teilweise sehr langweilig und langatmig. Zwar gibt es ein Glossar am Ende des Buches (das ist vom Autor ein sehr netter Zug und eine gute Idee), in der Ausdrücke für Landratten nochmal erklärt werden, aber irgendwann war ich auch dem Nachschlagen überdrüssig.
    Der Schreibstil ist nicht so locker und flüssig, sondern es gibt viele lange und teilweise verschachtelte Sätze.
    Insgesamt habe ich zum Lesen viel länger gebraucht als üblich, weil ich öfter unterbrochen haben. Das Buch konnte mich nicht fesseln.
    Von mir gibt es zwei Sterne für die tolle Idee und die witzigen Passagen, über die ich schmunzeln musste. Lesen muss man es meiner Meinung nach aber nicht unbedingt.
  16. Cover des Buches Der Hals der Giraffe (ISBN: 9783518467909)
    Judith Schalansky

    Der Hals der Giraffe

     (255)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Selten hat mich ein Buch so zwiegespalten zurückgelassen.
    Das Positive: Es enthält sehr viele biologische Informationen und auch der Schreibstil & die Gestaltung (es gibt einige Zeichnungen) haben mich sehr angesprochen.

    Was mir dagegen auf Dauer Probleme bereitet hat, sind die sozialdarwinistischen Ansichten der Protagonistin. Beim Start ins neue Schuljahr werden die wenigen verbliebenen Schüler der kleinen Klasse als erstes eingeteilt in die, die es mit ganz viel Glück zu etwas bringen könnten, und die, bei denen alle Versuche vergebene Liebesmüh sind - wobei die allermeisten zu letzterer Kategorie zugeordnet werden. Und das lässt Inge Lohmark die Jugendlichen auch spüren; sie ist eine derer, die von ihren Schülern gefürchtet werden, die unangekündigt umfangreiche Prüfungen schreiben lässt, Mobbing als nicht so schlimm abtut und unerbittlich über die Klasse herrscht. Kurz: Keine Lehrerin, deren Unterricht man als Schüler genießt.
    Mit der Zeit wird immer deutlicher, wie sehr die Protagonistin verbittert ist vom Leben und verdrossen von der in ihren Augen immer weiter zugrundegehenden Menschheit. Eigentlich hat sie längst mit allem abgeschlossen; ihre Ehe ist längst nur noch friedliche Koexistenz, ihre Tochter lebt weit weg und meldet sich ohnehin nicht mehr, das Gymnasium soll geschlossen werden. Schüler wie Lehrer lassen Disziplin vermissen, und überhaupt taugt dort doch niemand mehr irgendetwas.

    Ich weiß ehrlich nicht, wie ich den Roman bewerten soll. Mit vielem, was die Protagonistin denkt, sagt und tut bin ich alles andere als einverstanden; und dennoch hat das Buch eine merkwürdige Anziehung auf mich ausgewirkt. Vielleicht wegen der biologischen Aspekte, vielleicht aber auch, weil ich diese ausgebrannte Frau, die mich so sehr an manche meiner früheren Lehrer erinnert hat, verstehen wollte. Und vielleicht, weil ich an manchen, wenigen Stellen tatsächlich etwas Ähnliches wie Verständnis für sie verspürt habe.

    Ob ich das Buch empfehlen kann oder nicht, weiß ich nicht. Tatsächlich glaube ich aber, dass es mir noch eine ganze Weile im Gedächtnis bleiben wird. Und vielleicht ist es am Ende ja doch genau das, was ein gutes Buch ausmacht?

  17. Cover des Buches ... und am Dornbusch fällt ein Schuss (ISBN: 9783356021783)
    Burkhard Wetekam

    ... und am Dornbusch fällt ein Schuss

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Ladybella911

    Volker Flosbach ist berühmt.

    Als Klimaforscher und Buchautor.

    Und er hat Geburtstag.

    Aber beliebt ist er nicht.


    Er feiert seinen Geburtstag mit einer illustren Gesellschaft auf der schönen Insel Hiddensee. Am Dornbusch – in einer traumhaften Kulisse nahe dem Leuchtturm.Und wie jedes Jahr verlässt er seine Geburtstagsfeier, um allein und ganz ohne Begleitung eben dieses zu besteigen und die Aussicht zu genießen.

    Aber am Morgen des nächsten Tages ist er tot. Ermordet !! Es gibt viele Verdächtige und viele Motive, denn, wie schon erwähnt, beliebt war er nicht.

    Sylke Bartel wird mit der Klärung des Falles beauftragt, aber durch ihre eigenwillige etwas arrogante Art will es ihr nicht so recht gelingen ein Team zusammenzustellen, welches hinter ihr steht. Sie ist kein einfacher Charakter, auch recht schroff und abweisend, sodass es mir nicht so recht gelang, mit ihr warm zu werden.

    Dafür sind der Privatermittler Tom und seine Verlobte Clara umso sympathischer und man begleitet sie gerne bei ihren Recherchen.

    Die Hauptpersonen wie auch die Nebenfiguren sind sehr bildhaft dargestellt und kommen authentisch rüber und die Landschaftsbeschreibungen sind so detailgenau, dass man sich die Umgebung wunderbar vorstellen kann. Das Buch liest sich leicht und flüssig und die Seiten fliegen nur so dahin.

    Bis etwa zur Mitte hin ist die Spannungskurve sehr hoch gehalten, danach flacht sie leider etwas ab. Dennoch, viel Lokalkolorit, Spannung und ein ganz klein wenig feinsinniger Humor haben mir einige vergnügliche Lesestunden beschert, und ich fühlte mich gut unterhalten.

    Also von mir eine klare Leseempfehlung und vier gute Sterne.

  18. Cover des Buches Und im Zweifel für dich selbst (ISBN: 9783518461433)
    Elisabeth Rank

    Und im Zweifel für dich selbst

     (121)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Mir fällt es sehr schwer, zu diesem Buch etwas zu sagen und es somit zu bewerten.

    Auffällig ist für mich u. a. der Schreibstil und Sprachgebrauch der Figuren. Er ist… anders. Ja, ich weiß, das ist keine Beschreibung, doch mir fällt gerade keine andere, und passende, Formulierung ein. Diese Formulierungen sind es, die zum einen herausstechen und damit auch etwas Besonderes sind. Es klingt auch ein wenig… poetisch?

    Der Kern dieser 200 Seiten ist für mich, so hart und abgedroschen es auch klingt, dass die Zeit alle Wunden heilt und egal, was einem geschieht, man nach vorne sehen, weiterlaufen, muss. Man kann nicht stehen bleiben und das Leben dreht sich immer weiter.

    Die Bindung zwischen den beiden jungen Frauen, die besten Freundinnen, ist groß- und einzigartig. Tonia versucht Lene bei dem Verlust beizustehen, doch es ist logisch, dass es ihr auf der anderen Seite auch zu heftig und zu viel wird. Das Ende, das bleibt offen. Man kann sich selbst seine Gedanken dazu machen.

  19. Cover des Buches Jahrestage (ISBN: 9783518460597)
    Uwe Johnson

    Jahrestage

     (16)
    Noch keine Rezension vorhanden
  20. Cover des Buches Heiraten für Turnschuhträgerinnen (ISBN: 9783945093030)
    Filippa Bluhm

    Heiraten für Turnschuhträgerinnen

     (77)
    Aktuelle Rezension von: lisa_zeilenzauber

    Cover: Schlicht und einfach, aber genau passend. Durch die helle Farbwahl lädt es auch irgendwie zum träumen ein und das gefällt mir sehr gut.

     

    Schreibstil: Richtig angenehm und auch wirklich lustig. Das Buch hat sich so gut und in einem Rutsch lesen lassen, dass ich richtig begeistert war. Die wenigen Seiten fliegen und doch findet man sich problemlos in der Geschichte zurecht. Einfach perfekt für diese Art von Geschichte.

     

    Meinung: Ich habe das buch von einer Freundin geschenkt bekommen, sonst wäre ich wahrscheinlich niemals drauf gestoßen, da es nicht mehr neu produziert wird. Aber was wäre es schade gewesen, denn dieses Buch ist wirklich richtig genial gewesen. Gemeinsam mit Charlotte geht der Leser auf eine wirklich tolle Reise. Die der eigenen Hochzeit. Nicht groß und pompös soll sie werden, alles ganz einfach und im engsten Kreis. Egal was die Eltern sagen, schließlich heiraten ja nicht sie. Gesagt und nicht getan, denn ganz so einfach ist das nicht, wie Charlotte schnell feststellen muss. Sie lernt ziemlich schnell und auf sehr realistische Art und Weise, dass Heiraten Familiensache ist und es eigentlich auch nur darum geht das alle zufrieden sind. Außer dem Brautpaar. Wenn das auch noch zufrieden ist, ist es super, aber wenn nicht Pech gehabt.

    Und was konnte ich mich in ihren Dilemmas wiederfinden und so mit ihr fühlen. Ich habe erst vor kurzem genau dasselbe durchgemacht und habe mich zu oft in den Texten wiedergefunden.

    Es war wirklich super interessant, erfrischend und humorvoll. Authentisch realistisch und wirklich nicht einfach. Aber was ist das schon.

    Ich kann das Buch aber wirklich nur allen empfehlen die vor haben zu heiraten. Auch als Geschenk an eine zukünftige Braut ist das Buch super. Es ist dünn, super einfach geschrieben und einfach nur so wahr.

     

    Fazit: Ein wirklich tolles Buch, da sich gern gelesen habe.

  21. Cover des Buches Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben (ISBN: 9783462047806)
    Monika Peetz

    Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben

     (107)
    Aktuelle Rezension von: beetletin

    Die Dienstagsfrauen 

    von Monika Peetz


    Roman 1 : Die Dienstagsfrauen

    Roman 2 : Sieben Tage ohne

    Roman 3 : Die Dienstagsfrauen zwischen Kraut und Rüben


    Oh was für herrliche Romane. Ich habe alle 3 Bücher hintereinander verschlungen. Ich habe gelacht und geweint. Da ich vorher keine Verfilmung gesehen habe, konnte ich voreingenommen an die Sache ran gehen.

    Und ich empfehle jedem, diese Reihe wirklich in Chronologischer Reihenfolge zu lesen.

  22. Cover des Buches Machandel (ISBN: 9783328100249)
    Regina Scheer

    Machandel

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Elenchen_h

    "Das Schweigen über diesem Dorf war so alt, so alt wie die Sagen von der Mahrte, so alt wie das Märchen vom Machandelboom, wohl ewe dusend Johr." - Regina Scheer, "Machandel"

    Mecklenburg-Vorpommern, 1985: Claras Bruder Jan möchte vor seiner Ausreise aus der DDR unbedingt noch einmal seinen Geburtsort, Machandel, besuchen. Er nimmt Clara mit, die sich sofort in eine alte Kate dort verliebt. Sie beginnt, das alte Wohnhaus zu renovieren und verbringt dort viele Sommer mit ihren Töchtern beim Schreiben ihrer Dissertation über ein altes Märchen. Doch das Dorf bringt sie auch ihrer Vergangenheit näher, der Verganhenheit ihres Vaters im KZ und später als Minister in der DDR, der Verganhenheit von Natalja, einer Ost-Zwangsarbeiterin des 2. Weltkriegs, der von Emma, die nach Machandel kam, um fremde Kinder zu hüten. Sie alle sind durch dünne und festere Fäden verbunden, die Clara nach und nach entwirrt...

    Regina Scheers Roman "Machandel" ist eine wahre Wucht! Er erfasst und verarbeitet so viel deutsche Geschichte und ist dabei so fesselnd und fantastisch geschrieben, dass ich ihn kaum weglegen konnte. Die Autorin erzählt geschickt durch ihre Figuren von Ostdeutschland im Zweiten Weltkrieg bis zum Fall der Mauer und darüber hinaus. Sie fängt menschliche Zwischentöne meisterhaft ein, lässt niemanden nur gut oder nur böse erscheinen, beleuchtet Verganhenheiten, die zu unmenschlichen Taten führten und Träume und Hoffnungen, die enttäuscht wurden. Ich war beim lesen dieses fast 500 Seiten starken Romans dauerhaft fasziniert, ich habe sehr viel gelernt auf dieser Reise in unser Gestern und hätte den Figuren noch seitenlang weiter folgen können. Auch das Setting ist wunderbar gewählt, der Roman spielt zwischen Ostberlin und dem kleinen Dorf Machandel in Mecklenburg-Vorpommern, und bildet so sowohl das Leben auf dem Land, als auch das Leben der Städter*innen ab.

    Ich bin ganz ohne Erwartungen an "Machandel" herangegangen, habe es mehr zufällig bei einer Bestellung mit in den Warenkorb gelegt. Wie schön, dass sich gerade so ein Roman als Lektüre genau nach meinem Geschmack entpuppt. Ein Stück deutscher Zeitgeschichte fantastisch erzählt - ein Lese-Muss, nicht nur für begeisterte Leser*innen historischer Romane!

    Hinweis: Im Buch wird das Z- und I-Wort verwendet.

  23. Cover des Buches Die Zeit der Feuerblüten (ISBN: 9783404170883)
    Sarah Lark

    Die Zeit der Feuerblüten

     (120)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Mecklenburg, 1837: Wir lernen Ida und Karl als Kinder kennen. Dann gibt es schon den ersten Abstecher nach Neuseeland und wir lernen einen weiteren Charakter kennen. Dann beginnt die Reise von Ida und Karl und wir begleiten sie von Anfang an. Beide auf verschiedenen Wegen und doch habe beide das gleiche Ziel - Neuseeland. Spannend, düster, grausam und traurig, in dieser Geschichte bekommt einfach eine Vielzahl von Gefühlen. Die einen immer wieder aufwühlen, schocken und aufregen. Man merkt die Seiten des Buches fast gar nicht. Die Geschichte fesselt einen, einfach an sich und lässt erst einen los als es zu Ende ist. Neben Ida und Karl's Geschichten kommt noch ein weiterer Charakter dazu, der viel der Geschichte erzählt und der ein oder andere erzählt aber auch ab und zu mal, was hier gerade passiert ist. So bekommt das ganze noch viel mehr Dimension.

  24. Cover des Buches Die Totenwäscherin (ISBN: 9783955302788)
    Helga Hegewisch

    Die Totenwäscherin

     (39)
    Aktuelle Rezension von: gaby2707
    Hier wird die Geschichte von einer zweihundertjährigen Tradition von Frauen erzählt, die alle als Totenwäscherinnen tätig waren oder sind. Ausgehend von dem kleinen mecklenburgischen Dorf Gebbin über Hamburg und Freudenstadt im Schwarzwald erzählt dieses Buch die Geschichte von Kathrine, Magdalena, Barbara, Hilda, Antonia und Anna Barbara - alles Frauen, die die Toten auf ihrem letzten Weg begleiten. Ein wunderbares Buch über die Stärke, die Kraft und die Liebe von Frauen aus einer langen Ahnenreihe.

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