Bücher mit dem Tag "mauerfall"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mauerfall" gekennzeichnet haben.

174 Bücher

  1. Cover des Buches Als wir unsterblich waren (ISBN: 9783426512067)
    Charlotte Roth

    Als wir unsterblich waren

     (238)
    Aktuelle Rezension von: berliness

    Der Aufbau dass zwei Geschichten in zwei Zeiten erst parallel erzählt und dann zusammengeführt werden ist nicht neu, aber hier durch die - man ahnt es ziemlich früh - familiäre Verbindung sehr gut erzählt. Die Enkelin und die ihr unbekannte Vergangenheit ihrer Großmutter.  Die Geschichte der Großmutter als junge Frau wird spannend erzählt und gibt einen guten Einblick in die Zeit im dritten Reich. Die Auflösung ist ebenfalls gut gelungen nur die notwendige, sehr zufällige Begegnung am Anfang der Geschichte finde ich nicht gut gelungen. Das Aufeinandertreffen von Ostfrau und Westmann in der Wendenacht, deren Familien - Achtung Spoiler - sich schon vor dem Krieg kannten ist mir, nun ja, zu zufällig. Da hätte ich mir eine elegantere Lösung gewünscht, obwohl das Leben ja manchmal die verrücktesten Geschichten schreibt. Aber hier im Buch war mir das zu durchsichtig. 

    Die Geschichte ist dann aber sehr gut erzählt, schöne Details, sehr kurzweilig, guter Erzählstil für meinen Geschmack. Gerne mehr von der Autorin!

  2. Cover des Buches Kinder der Freiheit (ISBN: 9783404173204)
    Ken Follett

    Kinder der Freiheit

     (460)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Dieses Buch bildet den Abschluss der Jahrhundert-Trilogie, beginnt kurz vor dem Mauerbau und endet mit dem Fall der Berliner Mauer. In den Jahren dazwischen begleiten wir wieder die bekannten Familien aus den ersten zwei Bänden bzw. deren Nachfahren aus Deutschland, England, Wales, Russland und Amerika. Die ersten beiden Bände hatten mir sehr gut gefallen. Es war eine gute Mischung aus recherchiertem, geschichtlichen Hintergrund und Fantasie des Autors mit den verschiedenen Protagonisten.  Ich habe - wie bei den beiden Vorgängern - viele Dinge gelernt oder aber einen Aha-Effekt gehabt. LESENSWERT                          

  3. Cover des Buches Ada (ISBN: 9783550200465)
    Christian Berkel

    Ada

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Resimama

    Christian Berkel beschreibt in tollem Stil eine interessante Geschichte einer Frau, die in der Nachkriegszeit in einer traumatisierten Familie aufwächst. Leider wirkt das Buch an vielen Stellen gekürzt und nicht zu Ende erzählt. Im Grunde weiß der Leser am Ende fast nichts über die Familie und auch nichts über Ada. Mir hat das nicht gereicht, ich habe auf Auflösungen gewartet und war am Ende enttäuscht. 

  4. Cover des Buches Der Horizont in deinen Augen (ISBN: 9783596032983)
    Patricia Koelle

    Der Horizont in deinen Augen

     (71)
    Aktuelle Rezension von: talisha

    Die Geschichten von Henny und Nicholas konnte man in den ersten beiden Bänden der Ostseetrilogie mitverfolgen. Jetzt fehlt nur noch eins der drei Bernsteinschiffe, jenes von Myra. 

    Doch wo es ist, weiss keiner. Es scheint mit dem Tod von Myras Tochter Liv verschollen zu sein. Was aber niemand auf Ahrenshoop ahnt: schon bald werden die drei Schiffe und die Familien wieder vereint sein.

    Was die Geschichte von der Berlinerin Ylvi, die in der Mauerfallnacht ihre Tochter Remona zeugte, mit der von Ahrenshoop zu tun hat, erzählt Patricia Koelle in "Der Hoizont in deinen Augen". 

    Architektin Ylvi ist unglücklich verheiratet. Als sie einige Jahre nach Remonas Geburt wieder zu arbeiten beginnt, blüht ihre Liebe zu Gärten auf. Sie schiebt es auf die Sehnsucht nach Theo, ihrem Mauerfallbekannten. 

    Jahre später, auf Teneriffa, wie schon so oft in ihrem Leben, gesteht ihr bereits vor Ylvis Mutter verstorbener Vater in einem Brief ein grosses Geheimnis. Ihre und Remonas Neugier sind gross, ebenso die der Leser, die nun unbedingt herausfinden wollen, was da alles dahinter steckt. 

    Myras Leben war weitaus interessanter als ich bisher angenommen hatte. Auch sie hat geliebt, doch es sollte nicht glücklich enden und so trauert und wartet sie noch immer auf ein mögliches Zeichen ihrer grossen Liebe. Ihre Geschichte fand ich fast noch eindrücklicher als die von Henny und Nicholas. Die Bernsteinbeschwörerin Myra hat mich beeindruckt mit ihrer Genügsamkeit, auch wenn sie oft schroff rüber kommt.  

    Am Ende wartet noch eine kleine Überraschung auf. Hier sieht man, wie gut die Autorin ihre Trilogie geplottet hat. Nichts überlässt sie dem Zufall und so gestaltet sich das Finale enorm stimmig und gipfelt in einem ergreifenden Lesegenuss. 

    Fazit: Man fühlt sich beim Lesen zärtlich umarmt, es fühlt sich an, als ob sich Koelles Worte und Sätze wie ein weicher Wollschal um des Lesers Schultern legt. 

    5 Punkte. 

  5. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783791516349)
    Grit Poppe

    Schuld

     (44)
    Aktuelle Rezension von: Annemarie_Bruhns

    Kennt ihr den Ausdruck negativ-dekadenter Jugendlicher ? Mir stellen sich da sofort die Nackenhaare auf und dieses Gefühl hat mich während des Lesens häufig begleitet.

    Schuld erzählt die Geschichte von Jana und Jakob. Die Tochter aus gutem Hause, die vom Staatsfeind verführt wird. Jedenfalls ist das die Sichtweise von Janas Vater.

    Trotzdem entwickelt sich im ersten Teil eine zaghafte Beziehung, in der Jana erste Zweifel an ihrer heilen, kleinen Welt kommen. Der zweite Teil hat heftige und düstere Passagen, in denen Jakob die Konsequenzen seines Regimefeindlichen Denkens zu spüren bekommt.

    Ein schonungsloser und aufwühlender Einblick in eine dunkle Seite der DDR.

  6. Cover des Buches Röhrenjeans und Schulterpolster (ISBN: 9783785578841)
    Maya Seidensticker

    Röhrenjeans und Schulterpolster

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Guaggi
    Ich bin eigentlich nicht besonders interessiert an Fashion, aber ich bin in den 80er-Jahren aufgewachsen und fand den Aspekt der Zeitreisen sehr interessant und war auf die Umsetzung gespannt.
    Das bunte Cover hatte es mir allerdings sofort angetan. Grelle Farben und typische Gegenstände aus den 80er-Jahren passen einfach perfekt zum Thema.
    Leider hatte ich anfänglich unheimlich Probleme mich auf das Buch einzulassen. Der Funke sprang einfach nicht über und ihr musste das Buch immer wieder beiseitelegen.
    Mich langweilte der Zickenkrieg unter den beiden Fashion School Bewerberinnen einfach und das sich die Mädels auch noch ein Zimmer teilen mussten, machte die Sache nicht wirklich besser. Obwohl es durchaus nachvollziehbar ist, das bei einem Wettbewerb in dem nur eines der Mädchen als Siegerin hervorgehen kann, zu Streitigkeiten kommt.
    Doch mit dem ersten Sprung in die Vergangenheit platzte endlich der Knoten und ich war fasziniert von der damaligen Zeit und den Erlebnissen der beiden Schwestern Lucy und Hanna.
    Diese Passagen habe ich wirklich sehr gerne gelesen und ich fand die Orte, an denen die Mädchen landeten unglaublich spannend.
    Diese Zeitreisen in die 80er-Jahre waren aber leider auch meine einzigen Highlights in diesem Jugendbuch.
    Der Rest der Geschichte konnte mich nicht wirklich begeistern. Das Gezicke und die Intrigen unter den Mädchen waren nervtötend, und die langsam aufkeimende Liebesgeschichte dümpelte nur so dahin. Selbst für das Ende des Buches konnte ich mich nicht erwärmen, waren die Bemühungen der Schwestern und die Rivalität unter den beiden Konkurrentinnen doch umsonst gewesen.

    Ein nettes Jugendbuch in dem Mode und Zeitreisen kombiniert werden. Eine schöne Idee, die mich leider nicht begeistern konnte.
  7. Cover des Buches Preiselbeertage (ISBN: 9783499291449)
    Stina Lund

    Preiselbeertage

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Das war okay. Anders als erwartet, aber durchaus interessant. 

    Generell lese ich gerne über Familiengeheimnisse, und um das geht es in diesem Buch auch. 

    Gut gefallen hat mir, dass es verschiedene Zeitebenen gibt. Einmal sind wir in der Gegenwart, einmal gehen wir zurück ins Jahr 1988/1989 kurz vor dem Mauerfall. 

    Eine kurzweilige Familiengeschichte, die mir gut gefallen hat, allerdings wohl nicht lange im Gedächtnis bleiben wird. Aber eine schöne Unterhaltung war es auf jeden Fall! 

  8. Cover des Buches Herr Lehmann (ISBN: 9783442461288)
    Sven Regener

    Herr Lehmann

     (1.206)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Musste ein paar mal schmunzeln, der Sprachgebrauch ist erfrischend und kurzweilig. Herr Lehmann überzeugt mit Berliner Charme und einem authentischen Einblick in das Leben eines ganz normalen Typen 

  9. Cover des Buches Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße (ISBN: 9783462000849)
    Maxim Leo

    Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße

     (110)
    Aktuelle Rezension von: wbetty77

    Eine der letzten Videotheken Berlins gehört Michael Hartung. Selten verirrt sich ein Kunde in seinen Laden und die Kosten sind höher als die Einnahmen. Kurz bevor sich der Mauerfall zum 30. Mal jährt, kommt ein Hamburger Journalist in die Videothek, der Hartung mit seiner Vergangenheit konfrontiert. Damals, 1983, als Hartung noch Weichenwärter bei der Reichsbahn der DDR war, fuhr eine S-Bahn unplanmäßig vom Osten in den Westen. Eine Überraschende Massenflucht, die damals Schlagzeilen machte. In dieser Nacht hatte Hartung am Bahnhof Friedrichstraße Dienst. Durch eine Verkettung unglücklicher Umstände und durch Hartungs Schusseligkeit, konnte die S-Bahn in den Westen gelangen.

    Zum Mauerfall Jubiläum hat der Journalist diese vergessene Geschichte ausgegraben und wittert die ganz große Story. Ehe Hartung sich versieht ist er ein gesamtdeutscher, gefeierter Held. Sämtliche Medien und sogar der Bundespräsident reißen sich plötzlich um ein Gespräch mit ihm. Die Sache wird zum Selbstläufer und Hartung spielt das Spiel mit. Als Hartung der ganze Rummel dann zu viel wird und er aussteigen will, wird ihm bewusst, dass er es nicht mehr in der Hand hat, die Heldenrolle abzulegen.


    Meinung

    Michael Hartung ist mir gleich sympathisch gewesen. Er ist jemand, der das Leben nimmt wie es kommt, auch wenn es ihm meistens Probleme beschert. Sein Movie Star, vormals eine Goldgrube, ist heute ein Relikt einer vergangenen Zeit. Er vertreibt sich die Zeit mit Luis de Funes Filmen und wartet auf bessere Zeiten. 

    Wenn Landmann, der wesentlich ambitionierter ist, nicht auf diese alte Geschichte gestoßen wäre, hätte Hartung aus eigenem Antrieb nie etwas geändert. Irgendwann wären seine Schulden zu hoch gewesen, er hätte die Videothek aufgeben müssen und hätte immer mehr getrunken. Niemals hätte er sich in eine Anwältin verliebt und er hätte auch den Kontakt zu seiner Tochter nicht wieder aufgenommen. Durch die ganzen Ereignisse, die nach dem Erscheinen des Artikels über die S-Bahn Flucht, auf Hartung hereinbrechen, ist er gezwungen sein Leben zu überdenken. Natürlich ändert er sich nicht gänzlich, aber er ändert seine Perspektive.

    Auch Landmann verändert sich im Laufe des Romans. Er ist ehrgeizig, er möchte sich als Journalist profilieren und versteht erst viel später, dass er etwas losgetreten hat, was er nicht mehr steuern kann.

    Es ist eine Erzählung über zwei Staaten, die es auch nach 30 Jahren nicht geschafft haben eins zu werden. Der Roman macht deutlich, dass es vor allem am gegenseitigen Verständnis fehlt, und dass Vorurteile weiter bestand haben. Natürlich spielt der Roman auch mit genau diesen Klischees und Vorurteilen. 

    Leider ist das Ende für meinen Geschmack zu pathetisch geraten. Meiner Ansicht nach, ist es für einen Charakter wie Hartung nicht glaubhaft.


    Fazit

    Ein unterhaltsamer Roman über das deutsche Ost-West Verhältnis, mit einem pathetischen Ende, das nicht so recht zum Rest des Romans passen will.

  10. Cover des Buches Die Freundinnen vom Strandbad (Die Müggelsee-Saga 2) (ISBN: 9783548065601)
    Julie Heiland

    Die Freundinnen vom Strandbad (Die Müggelsee-Saga 2)

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Die Zeiten ändern sich und um die DDR soll eine Mauer gezogen werden. Die drei Freundinnen sehen aber auch im privaten Bereich, großen Veränderungen entgegen. Clara setzt alles auf eine Karte und taucht ab, tief ins Wasser und versucht in den Westen zu gelangen, sie ist die Mutigste der Drei und sie weiß, sie wird es schaffen und lässt dafür auch ihre Liebe zurück. Martha ist jetzt Ehefrau und will doch im Filmgeschäft Fuß fassen und muss dafür Kompromisse eingehen und auch sie muss eine Mauer überwinden und auch Martha muss die Liebe irgendwie hinten anstellen. Betty will schreiben und am liebsten für die Evelyn. Ihre politische Haltung ist nicht einfach für ihren beruflichen Werdegang und doch, setzt sie alles auf eine Karte und geht ins Verlagshaus der Evelyn. Das Strandbad ist und bleibt der Ruheort, wo man inne halten kann und wo die Gespräche fließen, aber Clara fehlt und auch die Freundschaft von Martha und Betty wird auf eine harte Probe gestellt.
    Der zweite Band von Julie Heilands Die Freundinnen vom Strandbad, schließt unmittelbar zum ersten an und geht genauso spannend weiter. Es ist ein Zeitzeugnis, aber eben auch ein toller Roman über Freundschaft, Liebe und das niemals Aufgeben. Ein richtiger Schmöker und ich freue mich schon auf den dritten Band um Clara, Betty und Martha.
    Das Cover gefällt mir auch bei Wogen der Freiheit sehr gut und spannt den Bogen vom ersten Band weiter.

  11. Cover des Buches Abgeschminkt (ISBN: 9783453207165)
    Ilka Bessin

    Abgeschminkt

     (34)
    Aktuelle Rezension von: oliver

    Ich habe das Buch verschlungen und konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Als Fan von Cindy aus Marzahn, war dies einfach ein Muss  dieses  Buch zu lesen. Klare Kaufempfehlung von mir...

  12. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783958620506)
    Anja Baumheier

    Kranichland

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Schnuppe
    Johannes Groben ist auf der Flucht in Rostock gestrandet, dort lernt er seine zukünftige Frau Elisabeth kennen. Die Beiden gründen eine Familie und Johannes wird von seinem väterlichen Freund Kolja zur Staatsicherheit geholt. Er folgt ihm lange Zeit aus Dankbarkeit und der Überzeugung vom richtigen System blind. Darüber verliert er seine Frau und die beiden unterschiedlichen Töchter Charlotte und Marlene aus den Augen. Während die ältere Charlotte systemtreu ist eckt Marlene mit ihrem Wesen, ihrer Einstellung und ihrer Liebe zu dem Pfarrerssohn überall an. 
    Die Geschichte wird auf zwei verschiedenen Zeitebenen erzählt, dadurch wird der Spannungsbogen hoch gehalten, Beate Rysopp liest Schönes und Dramatisches gewohnt gekonnt ein. Das Zuhören macht Spaß.
    Das Drama  nimmt seinen Lauf, als Marlene und ihr Freund aus der DDR fliehen wollen und dabei verhaftet werden. Man erfährt, was diese Tragödie mit den einzelnen Beteiligten gemacht hat: wie es sie verändert und wozu es sie schließlich getrieben hat. Da Marlene schwanger war und das Kind nicht behalten durfte sind auch die nächsten Generationen betroffen. Eine Lebenslüge entsteht und kann nicht ohne weiteres aufgedeckt werden.
    Die beiden Zeitebenen rücken im Verlauf des Buches aufeinander zu bis sich das Ganze verbindet und die Wahrheit ans Licht kommt. Das ist gut gemacht, aber ich ziehe doch einen Punkt ab, da Kollege Zufall mir etwas zu oft im Spiel war.
    Sehr gut zu hören, die Geschichte und die Charaktere wirken authentisch, die DDR Geschichte wird gut dargestellt, auch die Erklärung zum Titel war sehr schön. 
  13. Cover des Buches Adam ist jetzt mit Eva befreundet (ISBN: 9783841902450)
    Wylie Overstreet

    Adam ist jetzt mit Eva befreundet

     (39)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Eine interessante Idee: Was wäre passiert, wenn Mark Z. (bzw. die Winklevoss-Zwillinge) Facebook viel früher erfunden hätten, was hätte man damals nicht alles schon im Vorraus wissen können? Schön ironisch-humorvolle Gedankenspielereien, bei dem einem auch manchmal das lachen im Halse stecken bleibt, zB wenn Hitler Nationalismus bereits 1920 für eine "gute Idee" hält. Sehr amüsant so für zwischendurch, durchaus weiterzuempfehlen.
  14. Cover des Buches Kranichland (ISBN: 9783499274015)
    Anja Baumheier

    Kranichland

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:

    Durch ein Hauserbe wird das leben von Theresa komplett auf den Kopf gestellt, denn sie findet Dinge heraus, die lange Zeit ein gut gehütetes Familiengeheimnis war.

    Erster Satz:

    Endlich acht.

    Meine Meinung:

    Als das Buch bei mir Zuhause ankam, war ich wirklich sehr gespannt was mich erwartet und ich wurde komplett überrascht.

    Als erstes zum Cover :) ich finde es ist sehr schlicht und sehr nichtssagend gestaltet und ich finde das macht es so besonders, der Inhalt im Buch bleibt eine Überraschung. Die beiden Frauen im Vordergrund, denke ich sind Charlotte und Marlene. Der Leser bekommt zwar eine Vermutung wie sie aussehen, aber kann trotzdem noch seine Fantasie benutzen.

    Der Schreibstil der Autorin ist wunderbar flüssig zu lesen und die Seiten sind nur so dahin geflogen.

    Im Buch an sich springt man zwischen "Damals" und "Heute" hin und her und es war wirklich super in dem Buch markiert, sodass man sich als Leser auskannte und es nicht zu großen Verwirrungsmomenten kam und man das Buch ohne großes Stocken durchlesen konnte.

    Auch die Charaktere wurden von der Autorin wirklich schön ausgearbeitet, und jeder war auf seine Art besonders.

    Dadurch das wir auch immer wieder in die Vergangenheit springen, kann man die Handlung der Charakteren besser nachvollziehen und ich fand es teilweise erschreckend was sich teilweise dort in der DDR zugetan hat und was die Familie Groen durchstehen musste und welches großes Geheimnis Charlotte jahrelang mit sich rumgeschleppt hat.

    Für Theresa, war das Geheimnis dagegen ein Schock und man konnte mit ihr als Leser richtig mitfühlen und man wollte sie am Ende eigentlich nur in Arm nehmen. Und ich muss auch gestehen das ich den Namen in Gedanken die ganze Zeit verbessert habe, da man mich ja ohne "h" schreibt.

    Auch finde ich es gut das die Autorin ganz langsam Wieland mit in die Gegenwart Geschichte hat einfließen lassen, so konnte man sich noch besser mit ihm vertraut machen.

    Ich finde die Autorin hat uns wirklich toll zurück in eine Zeit geführt, die gerade uns jungen Lesern so gut wie gar nicht bekannt ist und ich finde es immer wieder spannend davon zu lesen und ich finde es wirklich erschreckend, was es für Zustände es damals gab und das es eigentlich auch nicht so lange her ist.

    Alles in einem kann ich wirklich nicht an dem Buch meckern und ich hoffe auch das ich bald wieder was von der Autorin lesen kann.


  15. Cover des Buches Irgendwann werden wir uns alles erzählen (ISBN: 9783548061726)
    Daniela Krien

    Irgendwann werden wir uns alles erzählen

     (154)
    Aktuelle Rezension von: maedchenausberlinliest

    „Irgendwann werden wir uns alles erzählen" von Daniela Krien wird als "Eine Liebesgeschichte von ungeheuerlicher Intensität" beschrieben.

    Es geht um die 16-jährige Maria, die im Sommer 1990 in einem Bauerndorf nahe der deutsch-deutschen Grenze mit ihrem Freund Johannes und dessen Eltern lebt.
    Maria lässt sich eher von anderen mittreiben und auch in der Beziehung zu Joannes fehlt jede Leidenschaft.
    Sie schwänzt öfter mal die Schule und begegnet ihrem 40-jährigen Nachbarn, Henner und verliebt sich in diesen. Dies führt zu einigen Problemen und Maria verstrickt sich in Lügen.

    Es geht meiner Meinung nach nicht um eine normale Liebesgeschichte zwischen zwei Personen mit großem Altersunterschied, sondern um eine toxische Beziehung, die auf vielen Ebenen fragwürdig ist. Zum einen ist da, wie gesagt, der große Altersunterschied, dann die Machtverhältnisse zwischen den Beiden und natürlich die Gesellschaft, die so eine Beziehung zu der damaligen Zeit verpönt.
    Das Buch beinhaltet seelische und körperliche Misshandlung.

    Der nüchterne und klare Schreibstil der Autorin hat mir richtig gut gefallen. Die Naturbeschreibungen versetzen einen direkt auf den Hof, auf dem Maria lebt.
    Mir hat das Buch, auch wenn es für mich keine Liebesgeschichte ist, trotzdem sehr gut gefallen, weil es mich zum Nachdenken angeregt hat und der Scheibstil der Autorin mir richtig gut gefallen hat.

  16. Cover des Buches Und morgen am Meer (ISBN: 9783746629858)
    Corina Bomann

    Und morgen am Meer

     (73)
    Aktuelle Rezension von: books_and_baking

    Claudius macht für einen Tag einen Ausflug in die DDR und trifft dort in der Bahn auf Milena, in die er sich auf den ersten Blick verliebt. Sie geht ihm nicht aus dem Kopf und er versucht sie wiederzufinden. Milena geht es genauso und sie ist deshalb überglücklich, als sie sich endlich wieder treffen. Unter den wachsamen Augen der Stasi beginnt nun eine süße Liebesgeschichte, die beide dazu bringt bald aus der DDR fliehen zu müssen, da Claudius schließlich der "Feind" ist, weil er aus der BRD kommt.

    Das Buch fand ich ganz nett. Es ist teilweise aus der Sicht von Claudius und Milena geschrieben, was es abwechslungsreich gestaltet. Man lernt dadurch das Leben innerhalb der DDR besser kennen, was ich sehr interessant finde, wenn man erst nach der Wiedervereinigung geboren wurde und Deutschland nur als ein Land kennt und nicht als gespalten. Was mir nicht ganz so gefallen hat, war die Leichtigkeit, wie erstens Claudius in die DDR "einbrechen" und zweitens danach mit Milena fliehen konnte. 

    Im Großen und Ganzen war es ein süßer Roman für zwischendurch und wer auf Liebesgeschichten mit einem dicken Happy End steht, für den ist dieses Buch genau das Richtige.

  17. Cover des Buches Mein Mauerfall (ISBN: 9783845831916)
    Juliane Breinl

    Mein Mauerfall

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Tanja_Buchgarten

    schildert anhand einer fiktiven Familie die Geschichte des geteilten Deutschlands bis heute.

     

     

    Dabei kommen immer mal wieder die Familienmitglieder zu Wort, die gegensätzliche Einstellungen zur Wiedervereinigung und einen unterschiedlichen Blick auf die damalige Zeit haben. Ein anschauliches Bild – für die verschiedensten Einstellungen in der Bevölkerung.

     

    Das Buch selbst gibt einen Überblick über die wichtigsten Ereignisse/Eckdaten vom Ende des 2. Weltkrieges über die Machtverhältnisse kurz nach dem Krieg über den Maueraufbau, dem Leben in der DDR kurz nach dem Mauerfall und die Auswirkungen bis heute.

     

    Diese werden durch Bildern, Zeitzeugenberichten, Informationskästen, zum Thema passenden Fragen und Antwort sowie Witzen und deren Bedeutung aufgelockert.

     

    Mir als Leser wurde eine Stück Geschichte lebendig, von mehreren Seiten beleuchtet – nähergebracht.

     

    Schön fand ich, das die Informationen sachlich vermittelt wurden. Pro und Contra der DDR und BRD recht werteneutral vermittelt werden. (Denn nicht alles an der DDR war negativ. Sie hatte durchaus positive Seiten – Konsum spielte kaum eine Rolle)

     

    In meinen Augen eine umfassende und sehr verständliche Darstellung der Geschichte Deutschland vom 2. Weltkrieg bis heute.

     

    Trockene Fakten und Daten werden interessant vermittelt, sodass Kinder und Jugendliche hier eine Menge über die jüngste Geschichte erfahren – und selbst Erwachsene noch das ein oder andere mitnehmen.

     

     

    Fazit:

    Von mir eine klare Leseempfehlung.

    Ein Kinder-/Jugendsachbuch über die Deutsche Geschichte. 

    Sehr informativ und lehrreicht – „kindgerecht“ vermittelt.

  18. Cover des Buches Töchter der Speicherstadt – Das Versprechen von Glück (ISBN: 9783492317238)
    Anja Marschall

    Töchter der Speicherstadt – Das Versprechen von Glück

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Dreamworx

    1965 Hamburg. Nachdem der Krieg die Hafenstadt in Trümmer gelegt hat, haben alle gemeinsam angepackt, um aus den Trümmern Hamburg neu aufzubauen und den Handel wieder in Gang zu bringen. Das neue Kaffeekontor „Behmer & Söhne“ in der Speicherstadt verhilft der Familie zu erträglichen Geschäften. Cläres Tochter Anna ist als Nachfolgerin vorgesehen, doch diese hat eigentlich ganz andere Träume, möchte viel lieber Kunst studieren. Bei einem Ballbesuch im Hotel Atlantic lernt Anna Joost van der Vehlen kennen, den neuen Prokuristen von „Behmer & Söhne“, mit dem sie schon bald die Ehe eingeht, sehr zur Freude ihrer Eltern. Allerdings bringt Anna sich nicht ins Kontor ein, sondern zieht es vor, als Hausfrau und Mutter ihr Dasein zu fristen. Ihre Ehe mit Joost entpuppt sich als Fehlgriff, denn er betrügt und hintergeht sie, wo er nur kann und schadet damit auch dem Kontor. Ist das das Ende von „Behmer und Söhne“?

    Anja Marschall hat  mit „Das Versprechen von Glück“ den dritten und finalen Band ihrer historischen „Speicherstadt-Saga“ vorgelegt, der erneut mit gut recherchiertem Hintergrund und einer unterhaltsamen Geschichte zu punkten weiß. Der flüssige und farbenfrohe Erzählstil lässt den Leser schnell zurück ins vergangene Jahrhundert reisen, um sich als unsichtbarer Hausgast unter den Familienmitgliedern zu tummeln und deren Leben sowie das Schicksal von Anna über einen Zeitrahmen von 33 Jahren zu folgen. Über Perspektivwechsel erhält der Leser Einblick in das Leben und die Gefühlswelt der verschiedenen Protagonisten. Cläre ist immer noch ganz Geschäftsfrau und hofft, ihre Tochter Anna wird ihr Lebenswerk weiterführen, wenn sie erst den richtigen Mann an ihrer Seite hat. Anna begeht in ihrem Liebeskummer den großen Fehler, einen Mann zu ehelichen, der neben ihr auch die ganze Familie ins Unglück zu stürzen droht. Es ist fast schon tragisch, wie sehr sich Anna in ihrer zugedachten Rolle einrichtet und alles so hinnimmt, um einen Skandal für die Familie zu vermeiden. Viel aufregender verläuft da die Geschichte um Annas Cousine Irma, die nach dem Krieg in der DDR geblieben ist und sich mit der Stasi auseinandersetzen muss. Aber auch Köchin Erna, die in fortgeschrittenem Alter mit dem Berliner Binnenschiffer Icke noch eine neue Liebe findet, trägt sehr zum Unterhaltungswert der Geschichte bei. Die Autorin hat akribisch recherchiert und lässt den Leser während der Lektüre nicht nur die große Sturmflut 1962 miterleben, sondern auch die Gründung der DDR sowie den Mauerbau und deren endgültigen Fall 1989. Der Spannungsbogen ist in diesem Teil allerdings nicht so hoch angelegt, wie in den Vorgängerbänden.

    Die Charaktere sind detailliert ausgestaltet und mit glaubwürdigen Ecken und Kanten versehen. Der Leser heftet sich gern an ihre Fersen, um ihren Werdegang zu verfolgen. Anna ist eine naive Träumerin, die sich leicht manipulieren lässt und lange keinerlei Kampfgeist zeigt. Das macht sie nicht gerade sympathisch. Mutter Cläre ist da ein ganz anderes Kaliber, denn sie ist mutig und nimmt jede Herausforderung an. Joost ist ein Opportunist, dem es nur um sich selbst geht. Erna ist eine Seele von Mensch, sie hat das Herz am rechten Fleck. Auch Icke ist ein Original, der mit seinen Handlungen für einige Abwechslung sorgt.

    Mit „Das Versprechen von Glück“ schließen sich nun die Pforten des Kaffeekontors für den Leser. Der Mix von Familiengeschichte, Liebe, Aufbruchsstimmung vor dem gut recherchierten historischen Hintergrund bietet gute Unterhaltung und schöne Lesestunden, reicht jedoch nicht an die Vorgängerbände heran. Verdiente Leseempfehlung!

  19. Cover des Buches Verlassen (ISBN: 9783746638959)
    Christiane Dieckerhoff

    Verlassen

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Buchverschlinger2014

    "Verlassen" von Christiane Dieckerhoff ist der mittlerweile 7. Fall um die Kommissarin Klaudia Wagner, die im Spreewald ermittelt. Dieses Mal dreht es sich um den Tod einer Mutter, die nach der Wende ihre 2 Kinder zurück ließ um im Westen neu anzufangen. Plötzlich taucht sie wieder in ihrer alten Heimat auf und sucht den Kontakt zu ihren beiden Kindern. Plötzlich verschwindet sie und wird kurz darauf tot aufgefunden. War es Mord oder Selbstmord bzw. ein Unfall gewesen? Klaudia Wagner und ihre Kollegen müssen tief in die Familiengeschichte eintauchen, um besonders die Verletzungen und das jetzige Verhalten der "Ost-" Kinder zu verstehen, denn die Tote hatte im Westen noch weitere 2 Kinder bekommen. Die Geschichte wird überwiegend in der Gegenwart erzählt, aber es werden auch immer wieder Rückblenden auf die Vergangenheit der beiden Kinder eingeflochten, so dass man die Vernachlässigung und das Verlassen werden durch die Mutter sehr gut nachvollziehen kann. Die beiden waren schon früh auf sich selbst gestellt gewesen und hatten auch nach der Flucht von der Mutter kein leichtes Leben gehabt. Aber reicht dies für so viel Hass aus, dass man Jahre später seine eigene Mutte umbringt oder war alles nur eine Verkettung unglücklicher Zufälle? Oder steckt doch etwas ganz anderes dahinter? Christiane Dieckerhoff hat wieder einen spannenden Fall vorgelegt, der sich leicht weglesen lässt. Dieses Mal steht weniger das Privatleben von Kommissarin Klaudia Wagner im Vordergrund, sondern es geht mehr um das gesamte Team, welche so einige Probleme und Personalengpass zu bewältigen hat. Auch wenn es mittlerweile der 7. Fall ist, kann man die Bücher getrennt voneinander lesen.. Ich kenne die ersten Fälle, aber zwischendrin fehlen mir einige Fälle, aber das stört das Verständnis des aktuellen Buches überhaupt nicht. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt, und würde gerne weitere Fälle von ihr lesen. Daher muss ich mir auch bald die fehlenden Bücher noch besorgen.

  20. Cover des Buches Zeugin der Toten (ISBN: 9783548289885)
    Elisabeth Herrmann

    Zeugin der Toten

     (167)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wir schrecklich muss es sein von den Eltern getrennt zu werden und im Waisenhaus groß zu werden.

    Judith Keppler ist auf der Spur ihrer Vergangenheit und unglaubliches kommt zu Tage!

    Der Schreibstil von Elisabeth Herrmann ist sehr angenehm und flüssig zu lesen. Das Buch ist spannend und die Thematik berührend, manchmal unfassbar!

    Die Rückblicke in die Tage, als die Familie auseinandergerissen wurde, sind unbeschreiblich!

    Ich bin noch ganz aufgewühlt vom Lesen dieses Buches!

  21. Cover des Buches Die Trotzigen (ISBN: 9783351050290)
    Boris Schumatsky

    Die Trotzigen

     (10)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Autor: Boris Schumatsky
    Titel: Die Trotzigen
    Gattung: Roman, Gesellschaftskritik, Erzählung, Historisches
    Erschienen: 2016
    Gelesene Ausgabe: Blumenbar, 2016
    ISBN: 978-3-351-05029-0
    Gelesen auf: Deutsch
    Gelesen im: November 2016

     

    Zum Buch:

    Die junge Deutsche Anna Iwanowa verbringt die Zeit während des Augustputsches in Moskau zusammen mit dem Dolmetscher Sascha Potjomkin. Saschas größter Wunsch ist es der Revolution zu entgehen, nach Deutschland zu gelangen und Anna zu heiraten - Annas größter Wunsch ist es die Revolution mit Haut und Haar zu erleben, frei zu sein und auf den Barrikaden zu tanzen. Verworren, folgt Schumatsky dem Weg der beiden, zwischen Berlin und Moskau. Er springt zwischen der Zeit, vor der Wende, die Zeit nach der Wende, aber auch die Zeit während der Wende. Von der dreckigen Moskauer Punkerszene, voller obskuren Gestalten, von Jelzin und Gorbatschow zu Berliner Hausbesetzern um Wolfgang Jepp.
    Mir persönlich hat das Buch stellenweise sehr gut gefallen, allerdings wird dem Leser durch diese Zeit- und Bedeutungssprünge, die Verfolgung der Handlung nicht ganz leicht gemacht. Auch fehlen einige Zusammenhänge, wenn man nicht ein wenig Hintergrundwissen über den Zerfall des Eisernen Vorhanges besitzt. Dennoch eine packende und ungewöhnliche Erzählung zwischen Deutschland und Russland.

     

    Eine der Lieblingsstellen:
    Zitat: "Ja", sagte Sascha. Es war typisch für seine Noch-Freundin, sich in Moskau mit dahergelaufenen Säufern zu verbrüdern, was ihr in Deutschland wohl nie in den Sinn gekommen wäre."[1]

    Stil und Sprache: Relativ kurze Sätze, Traumsequenzen, Umgangssprache.
    Zitat: "Seit frühster Kindheit kannte Sascha den Aufdruck in der Mitte der Wählscheibe: Achtung! Das Telefon gewährleistet nicht die Vertraulichkeit des Gesprächs. Damals dachte er, das stehe auf allen Telefonen in der Sowjetunion."[2]

    Schlüssigkeit der Handlung: leider nicht immer ganz klar, Perspektiv- und Zeitsprünge.

     

    Das hat mir gefallen: Der ungewöhnliche Blick auf Russland und den Zerfall der Sowjetunion.
    Das hat mir nicht gefallen: Teilweise willkürliche Handlungen der Personen.

     

    In One Sentence: Ein ungewöhnlicher Blick auf den Fall der Sowjetunion.

    Sterne: 3


    [1] S.19
    [2]
    S.27

  22. Cover des Buches Mauerpost (ISBN: 9783570312537)
    Maike Dugaro

    Mauerpost

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Annabeth_Book

    Inhalt:


    Obwohl Julia und Ines nicht weit auseinanderwohnen, können sie sich nicht sehen, denn die Mauer ist zwischen den beiden. Nur dank Oma Ursel lernen sich die beiden durch Briefe kennen und stoßen dabei auf ein großes Familiengeheimnis.


    Erster Satz:


    Liebes Ines, es ist ein bisschen seltsam, jemanden zu schreiben, den man gar nicht kennt.


    Meine Meinung:


    Als das Buch bei mir ankam, habe ich mir sehr darüber gefreut und war sehr gespannt darauf, wie es von den beiden Autorinnen umgesetzt worden ist und ich würde nicht enttäuscht. 


    Das Cover finde ich wirklich sehr passend zu dem Buch, weil man beide Mädchen auf dem Cover abgebildet sieht und die Mauer, die sie beide trennt. Ich gehe davon aus das oben Ines abgebildet ist und unten Julia.


    Der Schreibstil beider Autorinnen war sehr flüssig und angenehmen zu lesen, dass man in dem Buch sehr gut voran gekommen ist und die Seiten auch von allein nur so dahin geflogen sind.


    Als Leser lernen wir auch die beiden Mädchen nur durch die Briefe kennen und man könnte meinen beide leben in zwei komplett unterschiedlichen Ländern, dabei wohnen beide in der gleichen Stadt nur getrennt durch diese Mauer.


    Ines, die jüngere der beiden Mädchen ist auch die verrücktere von den beiden das liest man sehr deutlich aus ihren Erzählungen raus. Sie will gerne mal mit dem Kopf durch die Wand und kommt nicht wirklich mit ihrer Mutter klar, die damals aus der DDR geflohen ist. Da sie es auch nicht versteht warum ihre Mutter nicht über die Flucht reden möchte.


    Julia, ist bei bestimmten Dingen schon deutlich vernünftiger obwohl ihre Situation um einiges schwerer ist wie bei Ines. Julia muss die Briefe von Ines verstecken und kann außer mit Oma Ursel mit niemanden über die Briefe reden.

    Julia will trotzdem Ines helfen und begibt sich auf ihrer Seite der Stadt auf die Suche nach Informationen aus der Vergangenheit von Ines Mutter.


    Beide Mädchen waren mir auch Anhieb auch sehr sympathisch genauso wie Oma Ursel, die Drahtzieherin des ganzen und natürlich nicht ganz ohne Hintergedanken wie es sich dann am Schluss rausgestellt hat.


    Auch fand ich die Randcharakteren wie die Tante von Ines die als Brieftaube funktionierte, der Vater von Ines und dessen neue Freundin Sabine und auch Julias Freundin Tina die mit ihrer Familie aus der DDR flieht, wirklich sehr schön gestaltet und durch die Erzählungen der Mädchen wirken sie alles sehr realistisch.


    Ich finde es sehr spannend zu lesen wie die zwei Mädchen sich von Anfang an vertrauen und immer mehr miteinander austauschen und wie unterschiedlich die beiden doch Leben. Auch bewundere ich Julia wirklich sehr für ihren Mut, dass sie trotz der drohenden Strafe Kontakt mit Ines hält und auch versucht ihr zu helfen, ihre Mutter besser zu verstehen. 


    Auch finde ich das man durch dieses Jugendbuch bestimmte Sachen besser verstehen kann wo damals in der DDR passiert sind und deshalb wäre es auch für mich ein Buch das man auch mal in der Schule lesen könnte und sich damit mal besser auseinander setzen könnte.


    Da ich selbst eine Brieffreundin habe, hat es mich umso besser gefallen, dass das Buch wirklich komplett nur aus Briefen bestanden hat und dadurch auch mal wieder was anderes war. 


    Alles einem kann ich an diesem Buch wirklich nicht meckern und kann es wirklich jedem empfehlen der sich gerne mit dem Thema auseinandersetzen möchte.


  23. Cover des Buches Vom Anfang bis heute (ISBN: 9783328100065)
    Loel Zwecker

    Vom Anfang bis heute

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Wolfhound

    Loel Zwecker komprimiert uns hier die Weltgeschichte auf unter 500 Seiten. 

    Dabei schafft er es durch seinen Schreibstil, aber auch durch vereinzelt eingestreute unnütze Anekdoten, den manchmal doch recht trockenen Geschichtsaspekt aufzulockern. An einigen Stellen konnte ich mir ein Schmunzeln oder auch Lachen nicht verkneifen. 

    Die Themen sind gut aufgearbeitet und machen auch Spaß. So bekommt man einen schönen knackig kurzen Einblick in vielen Aspekte unserer Geschichte.

    Jedoch werden auch hier (unvermeidbare?!) Schwerpunkte wie z. b. die französische Revolution gesetzt und andere Bereiche werden nur angerissen. So werden Jahrhunderte der afrikanischen Geschichte nur wenige Seiten. 

    Auf der anderen Seite sind so schwierige Themen wie Rassismus und die Kolonialisierung meiner Meinung nach gut dargestellt und aufgearbeitet.

    Leider ist der lockere, moderne Stil des Buches auch auf einigen Strecken etwas anstrengend und die Coolness und der Humor wirken zu gewollt, was mir zum Ende hin den Lesespaß etwas verhagelt hat. Dennoch ist es ein absolut lesenswertes Buch, aus dem man einiges mitnehmen kann und das mein Wissen in einigen Belangen doch wieder sehr aufgefrischt hat

  24. Cover des Buches Eine Billion Dollar (ISBN: 9783431041286)
    Andreas Eschbach

    Eine Billion Dollar

     (691)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Eschbach denkt konsequent Szenarien durch (In diesem Fall: Welche macht verleiht unvorstellbar viel Geld?) und zeichnet seine Charaktere sehr gut. Es fällt leicht, sich in die Protagonisten hineinzuversetzen. Leider findet die Geschichte kein ausgearbeitetes Ende. Nach einem sehr ausführlich geschriebenen Buch wirkt der Schluss fast, als sei dem Autor die Energie ausgegangen um noch weiter zu schreiben und er beendet das ganze sehr abrupt. So ist die Geschichte für mich nicht abgeschlossen...schade!

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