Bücher mit dem Tag "mathematik"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mathematik" gekennzeichnet haben.

521 Bücher

  1. Cover des Buches Weit weg und ganz nah (ISBN: 9783499267369)
    Jojo Moyes

    Weit weg und ganz nah

     (1.863)
    Aktuelle Rezension von: Joenna

    Weit weg und ganz nah

    Von Jojo Moyes die Geschichte handelt von  vier Charakteren und wird auch so geschrieben. Ich hatte aber überhaupt kein durcheinander.

    Da gibt es Jess eine alleinerziehende Mutter wo immer knapp im Geld ist obwohl sie mehrere Jobs hat. Ihre Tochter Tanzie ein Mathegenie. Nicky der Sohn von Jess Ex-Ehemann und der Halbruder von Tanzie und er ist ist anders als die meisten Jungs seiner Schule. Er schminkt sich gerne und deswegen wird er stark gemobbt.  Ed ein Computergenie mit sehr viel Geld und eigener Firma. Diese vier machen sich auf die Reise nach Schottland um an einem Mathematik Wettbewerb teilzunehmen. Dieser würde Tanzie ermöglichen auf eine Privatschule zu wechseln. 

    Eine schöne Geschichte wie man es sich ja gewohnt ist vonJojo Moyes 

  2. Cover des Buches Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte (ISBN: 9783785578674)
    Jessica Park

    Im freien Fall oder wie ich mich in eine Pappfigur verliebte

     (538)
    Aktuelle Rezension von: BlueLeo

    Zum Studieren zieht Julie nach Boston, doch ihr neuer Lebensabschnitt beginnt mit einer Enttäuschung. Anstatt vor ihrer neuen Wohnung, steht sie vor einem Burrito-Laden. Wohl oder übel nimmt sie die Hilfe ihrer Mutter an und zieht zu einer befreundeten Familie. Als Dank hilft Julie der Familie, indem sie sich an den Nachmittagen um die 13-jährige Tochter kümmert. Dass Celeste von früh bis spät mit einer lebensgroßen Pappfigur ihres Bruders Finn rumläuft, macht die ganze Angelegenheit nicht einfacher. Als sie beginnt sich mit Finn Nachrichten zu schreiben, beginnt auch ihr Herz immer schneller zu schlagen. Doch wieso kommt Finn nicht von seiner Weltreise zurück?

    Ich habe dieses Buch vor einer gefühlten Ewigkeit gelesen und rezensiert. Da es mich aber so sehr in seinen Bann gezogen hat, sodass ich beim Lesen alles andere vergessen habe, möchte ich es euch gern vorstellen. Beim Lesen fühlte ich mich wie eingehüllt in eine flauschige, rosa Plüschwolke, aus der ich mich am liebsten nie wieder befreit hätte.

    Jessica Park benutzt eine einfach zu lesende Sprache, die dazu verleitet sich fallen zu lassen. Trotz allem hat das Buch viel Tiefgang. Die Gespräche zwischen Finns Bruder Matt und Julie strotzen vor Charme und spitzen Bemerkungen. Die Mails zwischen Finn und Julie haben genau die richtige Balance zwischen Wärme, Witz und Vertrautheit.

    Die Charaktere sind detailliert ausgearbeitet und ich konnte mich gut in sie hineinversetzen. Beim Lesen hatte ich ein eindeutiges Bild vor Augen und ich habe mich mit den Protagonisten verbunden gefühlt. Vor allem Celeste habe ich ins Herz geschlossen denn es war einfach unmöglich ihrem Charme zu widerstehen. Das Ende des Buches hat mich tief berührt und ich konnte die Tränen nicht zurückhalten. Das Buch ist einfach rundum gelungen, ein Must-Read für jeden der sich einmal fallen lassen will, um pures Glück beim Lesen zu spüren. Für mich ein perfektes Young Adult Buch.

  3. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (342)
    Aktuelle Rezension von: fernwehwoerter

    Als ich den Klappentext gelesen hatte, wollte ich nur zu gerne in diese tolle Geschichte eintauchen. Ein entschlüsseltes Manuskript mit einem verwobenen Geheimnis und dann diese geheimnisvollen Logen. Eigentlich genau mein Ding! Umso überraschter war ich, als ich dann schon auf den ersten Seiten Probleme mit der verworrenen Story zu kämpfen hatte.

    Irgendwie war es so, als ob manche Szenen zu detailliert waren, andere wiederum hätte ich mir ausführlicher und länger gewünscht. Es war, als ob der Themenschwerpunkt „falsch“ liegen würde. Irgendwas fehlte. Wie zum Beispiel, dass der Leser mehr über eben diese geheimnisvollen Logen und ihre Geschichte erfährt. Oder das es mehr Hintergrundinformationen zu dem Manuskript und seiner Vergangenheit gibt. Hier hatte ich manchmal den Eindruck, dass mir als Leser etwas Wesentliches und wichtiges fehlt. Dazu wurden manche wichtigen Handlungen viel zu schnell übersprungen, dazu dann nur kurz erläutert und zusammengefasst. Das hat irgendwie der Spannung und meiner Begeisterung für das Buch einen Dämpfer verpasst. Es wirkte auf mich alles einfach nicht stimmig. 

    Normalerweise lese ich solche Bücher total schnell durch, aber hier hab ich elendig lang gebracht. Dazu dann noch 2-3 andere Bücher gelesen und ausgelesen. Man hört also raus, dass ich absolut nicht in die Geschichte rein kam.

    Vielleicht ringe ich mich nochmal dazu auf Band 2 und Band 3 zu lesen.

  4. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.426)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Gaarder gibt mit seinem Weltbestseller einen guten und klaren Einblick in die Geschichte der Philosophie. Kein Wunder, dass manch ein Professor auf "Sophies Welt" als Philosophie-Lehrbuch zurückgreift! Die Rahmenhandlung sorgt dafür, dass die eigentlich schwere Kost (tausende Jahre Philosophie) sehr leicht verdaut werden kann. Die klare Sprache und die Spannende Geschichte fesselt den Leser geradezu an das Buch - und schon sind die mehr als 600 Seiten ausgelesen.

    Ein Lesevergnügen der besonderen Art - vorausgesetzt, man ist wissbegierig, offen für Neues und bereit, sich mit sich selbst kritisch auseinanderzusetzen.  

                             

  5. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.023)
    Aktuelle Rezension von: Filmfan

    Die Geschichte in Illuminati von Dan Brown ist sehr interessant. Allerdings würde ich empfehlen erst das Buch zu lesen bevor man sich den Film ansieht.
    Die Story ist hier und da etwas langatmig, dennoch irgendwie fesselnd. Ich mag den Autor und habe den Film auch gesehen. Erzählt wird in der dritten Person. Ich kann diesen Bestseller nur weiter empfehlen.

  6. Cover des Buches Ich und die Menschen (ISBN: 9783423216043)
    Matt Haig

    Ich und die Menschen

     (735)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Das Buch war eine ganz schön lange Zeit auf meinem SUB und das, obwohl ich wusste, dass Matt Haig so schöne und so traurige Bücher schreiben kann. Zugegeben war der Anfang etwas gewöhnungsbedürftig, aber trotz Sci-Fi-Elementen konnte mich das Buch überzeugen und hat mich im Verlauf immer mehr begeistert, weil es einfach mehrere Themen angesprochen hat, die ich in Büchern halt gerne lese. So wurde das Buch zu einer sehr schönen, angenehmen Unterhaltungslektüre, welches sehr emotional, sehr lehrreich bzw. voller kleiner psychologischer Weisheiten steckt, was sich am Ende auch in zahlreichen Zitaten niedergeschlagen hat. Für mich ein Highlight des Monats.

  7. Cover des Buches 1Q84 (Buch 1, 2) (ISBN: 9783442743629)
    Haruki Murakami

    1Q84 (Buch 1, 2)

     (721)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Es sind zwei Monde, oben am tiefblauen Himmel. Zwei Monde, die daraufhin weisen, dass es nicht das Jahr 1984 ist, in dem wir uns befinden. Zumindest nicht das "normale" 1984. Das 1984, das wir kennen. Wir sind falsch abgebogen, in einen falschen Zug gestiegen, bei dessen Schienen eine Weiche umgestellt wurde, so dass wir jetzt woanders sind, in einer anderen Welt. In 1Q84. Doch wir sind nicht alleine. Wir sind nicht die einzigen, deren Welt, deren Leben, sich in einem einzigen Moment völlig verändert. Auch Tengo findet sich in 1Q84 wieder. Tengo, Mathematiklehrer und aufstrebender Autor, der sich dazu bereit erklärt hat, das Manuskript der 17-jähiren Fukaeri so zu überarbeiten, dass der Jury gar nichts anderes übrig bleibt, als ihr den begehrten Literaturpreis eines renommierten Magazins zu verleihen. Und auch Aomame muss sich mit dem Leben in 1Q84 arrangieren. Eigentlich ist sie Fitnesstrainerin, doch nebenbei empfiehlt sie sich als Auftragskillerin, die die Männer misshandelter Frauen für ihre begangenen Taten bestraft. Ihr nächster Auftrag wird dabei auch ihr Letzter sein, denn die Gefahr, in die sie sich dafür begibt, kann größer kaum sein. Weder Tengo, noch Aomame ahnen, welche gravierenden Folgen ihre Entscheidungen und Handlungen in 1Q84 nach sich ziehen und in welchem unglaublichen Kosmos sie sich befinden. Denn nicht nur die veränderte Realität stellt eine Herausforderung für die beiden dar, sondern eine Reihe weiterer Gefahren wartet auf sie. Bereit zuzuschlagen. Da sind die Vorreiter, eine anfangs politische Gruppe, die sich, völlig radikalisiert, zu einer fanatischen religiösen Sekte entwickelt hat.  Da ist ein alt eingesessener Professor, der insgeheim seine eigenen Ziele verfolgt. Und da sind die „Little People“, eine unbekannte Macht, kraftvoll und undurchsichtig, die scheinbar überall ihre Fäden zieht und mysteriöse Puppen aus Luft spinnt. Es ist schwer in Worte zu fassen, dieses 1Q84, dieses unglaubliche Universum, in das Murakami den Leser rückhaltlos zieht. Dabei handelt es sich bei 1Q84, anders als vielerorts vermutet, nicht etwa um eine Parallelwelt zu der unseren, sondern schlichtweg um eine Veränderung der Realität, einer Weiche, die umgestellt wurde. Die Frage, welche Entscheidungen und Handlungen  zu der Umstellung der Weiche führen, ist eine der spannendsten des gesamten Romans. Ist eine Art Strafe für moralische Vergehen, ganz im Sinne von Kafka’s Prozess? Ist es purer Zufall, dass sowohl Tengo, als auch Aomame in dieser Welt gelandet sind ? Oder ist es vielmehr ihre Liebe, die die beiden, obwohl sie sich Jahre lang nicht mehr gesehen haben, gemeinsam hineinwirft in diese gefährliche, undurchsichtige Welt? Die Sprache ist typisch Murakami – bildhaft, metaphorisch, geladen. In alt üblicher Manier schildert der Autor diese Welt so detailreich, so fantastisch, dass man gar nicht in der Lage ist, die Existenz von Dingen wie den „Little People“ in Frage zu stellen. Dass man niemals anzweifeln würde, dass durch das Spinnen einer Puppe aus Luft eine gewaltige Explosion entstehen kann. Dabei spannt Murakami den Bogen weit über aktuelle Themen wie Politik, Religion, die Rolle von Sekten, Literatur und Musik – alles taucht auf im Kosmos von 1Q84. Da wird sich auf von Wittgenstein berufen, auf Jung, Platon und Aristoteles. Es wird Proust gelesen und Schallplatten der 50er gehört. Und es wird Orwell zitiert. Immer wieder rückt dessen Dystopie "1984" in den Fokus, so dass die Parallelen unvermeidbar werden. Der "Big Brother" und die "Little People" - beide kontrollieren sie, beide bewachen sie. Doch im Gegensatz zu dem "Big Brother", der alles von oben in seinem alles überschauenden Blick hat, agieren die "Little People" in kleineren Dimensionen, bewachen von innen, direkt aus der Gesellschaft heraus. Es ist keine Frage: 1Q84 ist ein unglaubliches, ein mitreißendes Buch. Es ist eine Art Dystopie und gleichzeitig eine Geschichte über Mut, Freundschaft  und bedingungsloses Vertrauen. Und es ist eine Geschichte über Liebe. Über grenzenlose, Jahre überdauernde Liebe. Über zwei Menschen, die sich durch nur einen einzigen Moment ein Leben lang verbunden fühlen und einander nicht aufgeben. Zugegeben, Sie müssen sich darauf einlassen, auf die Reise in die Welt von 1Q84. Doch haben Sie dies getan, werden Sie dieser Welt nicht mehr so schnell entfliehen können. Die gut 1000 Seiten lesen sich dabei wie im Flug und der unglaubliche (unglaublich böse) Cliffhänger am Ende von Buch 2 wird sie direkt zu Buch 3 greifen lassen. Neben "Hard boiled wonderland und das Ende der Welt" für mich der beste Murakami!                            

  8. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.191)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Vorneweg: Wer Tolkiens „Herr der Ringe“ bereits nach wenigen Seiten gelangweilt abgebrochen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch an Gordons „Medicus“ (zumindest anfangs) kaum Gefallen finden, denn wie beim großen Fantasywerk, so nimmt auch hier das Umherreisen reichlich viel Platz innerhalb der Handlung ein. Und wie Tolkien, so nutzt auch Gordon diesen Platz, um seine Protagonisten näher auszuarbeiten und im weiteren Verlauf die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, Religionen und Landschaften ausführlicher zu skizzieren. Das wird bei Freunden geradliniger Bücher vielleicht für nur wenig Begeisterung sorgen. Fakt ist aber: Noah Gordon gelingt damit die Wiederbelebung der schillernden Welt des Mittelalters, welche der Leser Seite um Seite mit einem ähnlich kindlichen Staunen betrachtet wie der junge Rob Jeremy Cole. Bader und Gaukler, marodierende Ritter, reisende Kaufleute, pilgernde Christen, Pest, Hungersnöte und blinder religiöser Fanatismus. Der Autor hat in „Der Medicus“ eine einfach stimmige Mischung auf Papier gebracht, welche zwar nur auf wenigen überlieferten Fakten beruht (Gordon gibt dazu im Nachwort eine aufschlussreiche Erklärung ab), dafür jedoch die persönliche Geschichte von Jeremy Cole schlichtweg passend in die damalige Zeit einbettet. Und dieser ist ohne Frage das Zugpferd der gesamten Geschichte. An seinem Schicksal nimmt man, nicht zuletzt wegen seiner nachvollziehbaren, menschlichen Art, ziemlich früh Anteil. Man betrauert familiäre Verluste und berufliche Rückschläge, fiebert beim Werdegang des Waisenjungen mit. Stets in der Hoffnung, er möge eines Tages sein Ziel erreichen und als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehren. Bis dahin ist es für Cole und den Leser ein weiter, aber lohnenswerter Weg, an dessen Rand man immer wieder Neues entdecken kann. Für Zartbesaitete könnte dieser Weg allerdings mitunter beschwerlich sein, schildert doch Gordon medizinische Eingriffe und Operationen nicht selten bis in kleinste, blutige Detail (Die blumige Ausdrucksweise dürfte für den konservativen Iny-Lorentz-Leser nur schwer zu verkraften sein). Auch die lange Feindschaft zwischen den Christen und den Juden wird intensiv beleuchtet, wobei hier Gordon (selbst Jude) ein großes Lob für die äußerst moralfreie Betrachtung dieser Thematik auszusprechen ist. Das die differenzierte Darstellung der kulturellen Gegensätze trotzdem bis zum heutigen Tag noch aktuell ist, ist weniger Gordon, als vielmehr der gesamten Menschheit anzulasten, auf welche folgender Ausspruch wohl immer noch am besten passt: „Aus der Geschichte lernen wir, dass wir nichts aus der Geschichte lernen.“ Nach mehr als 700 Seiten schließt das Buch dann mit einem unerwarteten und unkonventionellem Ende, das allerdings gerade deswegen so befriedigend ist und dazu nochmals den Eindruck verstärkt, mit Gordons „Medicus“ ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Insgesamt ist „Der Medicus“ ein farbenprächtiges und lebendiges Historien-Epos, das Unterhaltung und Tiefgang sehr bemerkenswert in Einklang bringt und dabei sogar die eigene Wissbegierde weckt. Ein Klassiker des Genres, der auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch seinen Platz in den Regalen der Buchhandlungen sicher hat.

  9. Cover des Buches Die Analphabetin, die rechnen konnte (ISBN: 9783328100157)
    Jonas Jonasson

    Die Analphabetin, die rechnen konnte

     (702)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Wenn man akzeptieren kann dass alles möglich ist, alles undenkliche zutreffen kann, dann eröffnet sich mit diesem Buch eine eigene Welt. Mit herrlichem Humor geschrieben, erfährt man in dieser Reise des schwarzen Mädchens Nombeko fast nebenher zudem weltgeschichtliche Zusammemhänge.

    Ich mag solche Geschichten eigentlich, in diesem Fall bin ich hin und her gerissen - die Story ist einfach schon sehr konstruiert als dass sie mich überzeigen konnte.

  10. Cover des Buches Ausgerechnet wir (ISBN: 9783462049398)
    Monika Peetz

    Ausgerechnet wir

     (113)
    Aktuelle Rezension von: sunplantsky

    In dem Buch geht es um Tom, der auf einem mathematischen Dating Portal seine große Liebe sucht. Dabei wird ihm Lisa vorgeschlagen, von der er sofort begeistert ist. Er nimmt sich vor, 28 Tage lang anderen Menschen Gefallen zu tun, um damit vielleicht auch Glück bei seiner Lisa zu haben.

    Ich finde das Cover, ein Herz aus Blütenblättern, romantisch; Der Schreibstil liest sich angenehm. Die Geschichte selbst hat einige humorvolle Stellen zum Schmunzeln. Tom, der sein Leben nach der Mathematik lebt, wird zu schubkasten-klischeemäßig vorgestellt und durchläuft nicht wirklich eine Verwandlung. Ich war überrascht, dass sich die Geschichte hauptsächlich um Tom´s missglückte Eroberungsversuche handelt. Durch zahlreiche Nebenhandlungen verliert die Geschichte leider ihren roten Faden. Es gab überraschende Wendungen, die ich überhaupt nicht so kommen gesehen habe und ich als gelungen empfand. Dennoch war manches Verhalten der Charaktere sehr plötzlich und unlogisch im Hinblick auf den zuvor gelesenen Informationen. Aus diesen Gründen habe ich dann nur noch jede 2. Seite überfliegend gelesen. Das letzte Kapitel bzw. Ende fand ich letztendlich sehr gut gelungen, da dies alles enthielt, was dem restlichen Buch fehlte.

    Ich würde das Buch nicht unbedingt weiterempfehlen.

  11. Cover des Buches Verdammnis (ISBN: 9783453438217)
    Stieg Larsson

    Verdammnis

     (2.548)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Zweiter Teil der Reihe und vergleichsweise extrem schwach zum ersten Band. Wir erfahren hier einiges mehr über Lisbeth, was durchaus interessant ist. Das Thema Mädchenhandel ist hart, wird aber nur angerissen. Und irgendwie zog es sich streckenweise in die Länge. Zudem gibt es dieses Mal einen wirklich, wirklich extrem unsympathischen Charakter. Kennt ihr das, wenn euch ein Charakter so extrem triggert, dass ihr Puls bekommt, wenn er im Buch den Mund aufmacht? Hans Faste war so ein Charakter für mich. Diese Voreingenommenheit von dem Polizisten hat mich zur Weißglut getrieben. Was aber sehr gut zum Thema passt, also alles richtig gemacht Herr Larsson! Das Ende kommt etwas abrupt, und irgendwie hängt man doch sehr in der Luft. Der Fall an sich abgeschlossen, aber die Nachbearbeitung, die im ersten Teil seeehr lang war, fehlt hier nun vollständig. Vermutlich der Stoff für Band 3. Allgemein konnte es mich nicht ganz überzeugen. 

  12. Cover des Buches Undying – Das Vermächtnis (ISBN: 9783737356008)
    Meagan Spooner

    Undying – Das Vermächtnis

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Auf der Erde hätten Jules und Amelia sich gehasst: Er ein verwöhntes Oxfordgenie, sie eine Plünderin aus der Unterwelt Chicagos. Zwei wie Feuer und Wasser – doch als sie sich auf dem Planeten Gaia begegnen, ist sofort klar, dass sie einander brauchen werden. Eine pragmatische Zweckgemeinschaft für eine halsbrecherische Mission, nichts weiter. Oder ist da etwa doch mehr?

    Cover

    Ein Portal in eine andere Welt und zwei Silhouetten die durch dieses Portal schweben. Die Farben wirken gefällig, wobei das Cover in Natur viel besser wirkt als auf dem Bild.

    Mein Eindruck 

    Dieses Buch lag nun schon etwas länger auf meinem SuB und von daher habe ich mich jetzt entschieden, es zu lesen. 

    Die ersten Seiten habe ich mich etwas schwergetan und konnte weder zu Mia noch zu Jules eine Verbindung herstellen. Auch der Start auf dem Planeten Gaia hat mich nicht wirklich gefesselt. Erst allmählich gelang es mir der Geschichte zu folgen und nachdem ich den fremden Planeten ausgeblendet hatte und mich auf den Kern der Geschichte über die Unsterblichen und ihre Tempel konzentriert habe, fing die Geschichte an mich abzuholen.

    Mia und Jules ergänzen sich gut mit ihren Fähigkeiten – er ein kleines Oxford Genie mit einem Hang zu Archäologie und Geschichte sowie Mia mit einem super funktionierenden mathematischen Verständnis lösen Rätsel für Rätsel und dringen immer weiter in das innere des Tempels vor. Dicht verfolgt von einer Gruppe Plünderer, die zudem äußerst brutal handeln. Mia und Jules agieren zeitgleich an zwei Fronten und geraten unter Druck.

    Zum Ende hin offenbarte sich für mich eine gut durchdachte Geschichte, allerdings stellte sich bei mir keine Befriedigung ein. Irgendwann hatte ich mein AHA Erlebnis und wusste was mir fehlte. Es gibt kein gemeinsames Ziel von Mia und Jules, zumindest nicht bis zum Schluss. Beide haben jeweils ein eigenes Ziel – Mia möchte ihre Schwester freikaufen und deswegen geht sie Plündern um Geld zu verdienen und Jules möchte seinen Vater rehabilitieren, der wegen seiner Meinung zu den Unsterblichen im Gefängnis sitzt. Obwohl beide ums Überleben kämpfen und sich einander annähern,  schließt sich erst auf den letzten 10 Seiten der Kreis und ein gemeinsames Ziel entwickelt sich. Der Schwerpunkt liegt nun im Folgeband, der allerdings bislang nicht erschienen ist. 

    Fazit

    Ein gut aufgebauter Roman für Jugendliche, der sich allerdings auf einer Ebene bewegt, die außerhalb jeglichen Mainstreams liegt. Eine gut ausgestaltete Entwicklung die von Gegensätzen und Ablehnung zu Freundschaft (mit kleiner Romanze) und Vertrauen führt. Dadurch dass den Protagonisten in ihrer Entwicklung sehr viel Raum gegeben wird, führt es zu einigen Längen und der Spannungsbogen ist dann stellenweise sehr niedrig. Erst zum Schluss hat mich dieses Abenteuer von Jules und Mia gepackt. Leider war es nur ein kleiner Moment.

  13. Cover des Buches The Memories We Make (ISBN: 9783736314498)
    Maya Hughes

    The Memories We Make

     (143)
    Aktuelle Rezension von: luisasbookdiary

    Ein kurzweiliger Roman der das Mathegenie Peresphone, kurz Seph, und den College-Football-Star Reece auf ihrem Weg ins Erwachsenwerden begleitet. Beide Charaktere haben mit ihren eigenen Päckchen zu kämpfen. Seph wird systematisch von ihrem Vater unterdrückt und Reece lebt für seine Football-Karriere und schiebt Liebe aus dem Weg um seinem Vater zu beweisen, dass er es schaffen kann. 

    Es ist schön zu beobachten, wie ihre Freundschaft und Liebe dem jeweils anderen hilft, seine Ängste zu bekämpfen und sich auf das Leben mit all seinen Höhen und Tiefen einzulassen. Seph gelingt es, mit ihrer sympathischen, offenen Art ihre Flügel zu entfalten und Reece lernt, dass das Leben sowohl - als auch und nicht nur enweder - oder bedeuten kann. 

  14. Cover des Buches Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen (ISBN: 9783959670845)
    Margot Lee Shetterly

    Hidden Figures - Unerkannte Heldinnen

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Runenmädchen

    Auf das Buch Hidden Figures bin ich aufmerksam geworden, weil ich zuvor den gleichnamigen Film gesehen habe. Ich mag die Schauspielerin Oktavia Spencer unheimlich gerne und ich fand den Film großartig. Von daher wollte ich natürlich auch das Buch lesen.
    Die Autorin Margot Lee Shetterly hat sehr gut recherchiert, soweit ich das beurteilen kann. Es gab unheimlich viel zu erfahren, langweilig wurde es keineswegs. Allerdings ist es als Sachbuch bzw. als biografisches Sachbuch mit dem Film weniger vergleichbar, da natürlich im Buch viel Augenmerk auf Daten gelegt wurde. So etwas ist filmisch selbstverständlich zweitrangig bzw. weniger sachlich dargestellt.
    Ich mochte beides und kann das Buch jedem empfehlen, der ergänzend etwas über die Geschichte erfahren möchte.

  15. Cover des Buches Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen) (ISBN: 9783446253131)
    John Green

    Die erste Liebe (nach 19 vergeblichen Versuchen)

     (502)
    Aktuelle Rezension von: LovelyPinkCloud

    Das Buch hat mir sehr gefallen, weil es schlau durchdacht war mit der Liebe und Mathematische Variablen.

    Aber ich persönlich bin kein Fan von Mathe generell deswegen war ich manchmal unkonzentriert wenn das angesprochen wurde, weil Mathe schwer verständlich für mich ist. ABER es tritt nur am Anfang und am Ende auf, also keine Sorge es enthält vieeel mehr!

    uuund... es war sehr witzig manchmal und nichz zuu emotional.

    ich habe das Buch nach ungefähr 4 stunden fertig gelesen und es zufrieden zugeklappt, ja ich würde es noch einmal lesen.

  16. Cover des Buches Verdächtige Geliebte (ISBN: 9783492303552)
    Keigo Higashino

    Verdächtige Geliebte

     (115)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Wer Hochspannung, Nervenkitzel, Action und dergleichen sucht, wird mit diesem Kriminalroman höchstwahrscheinlich enttäuscht. Die Handlung verläuft ruhig und intelligent. Der Leser ist von allem Anfang an Kenner des Mordes und verfolgt die Aufklärung nun als Beobachter von Polizei, Nachbarn, Arbeitgeber und weiteren involvierten Personen.

    Der Autor, ein populärer, japanischer Kriminalschriftsteller, dessen Werke schon mehrfach ausgezeichnet und verfilmt wurden, beweist Präzision und handwerkliches Geschick im Umgang mit der Sprache.

    Im Roman wird alles ganz korrekt abgehandelt. Als Leser kann man leicht den Gedanken folgen und man verliert auch nicht den Faden, wenn die Lektüre ein paar Tage zur Seite gelegt wird. Mir persönlich hat im Buch das Atmosphärische gefehlt. Alles bleibt seltsam leblos und abgeklärt. Die Charaktere sind ohne Temperament und Leidenschaftlichkeit, obwohl das Motiv des Täters oder der Täterin dies eigentlich forderten. Mir kommt es ein wenig vor, wie eine sachliche Abhandlung einer trivialen Handlung. Der Begeisterung anderer Rezensenten kann ich mich also nicht anschliessen.

  17. Cover des Buches Elanus (ISBN: 9783743200111)
    Ursula Poznanski

    Elanus

     (573)
    Aktuelle Rezension von: Liddl

    Ich habe schon mehrere Bücher von Poznanski gelesen - und normalerweise kann ich immer gar nicht aufhören und will unbedingt wissen, wie es weitergeht. Doch hier war ich das erste Mal nicht komplett von der Geschichte eingenommen.

    Zum Inhalt:
    Jona ist ein Genie. Er ist so gut, dass er trotz seiner 17 Jahre schon an einer elitären Universität angenommen wird. Für das Studium kommt er bei einer anderen Familie unter. Doch kaum einer weiß, dass Jona in seiner Freizeit eine Drohne gebaut hat, die sich mit einem eigens geschriebenen Programm beliebig von Jona bedienen lässt. Doch mit dieser Drohne beobachtet er irgendwann immer mehr mysteriöse Dinge.

    Meine Meinung:
    Jona ist einfach kein Charakter, den man so richtig leiden kann. Er ist sehr schlau, sich dessen auch bewusst und fühlt sich überlegen. Dabei fehlt ihm aber soziales Miteinander. Das alleine war schon beim Lesen recht störend für mich.

    Die Geschichte um die Drohne und das "Rätsel" sind aber spannend; so trofft Poznanski mit der Drohne einen Faktor, der durchaus Realität werden kann und nutzt das auch aus, um Lesende dieses Gefühl zu vermitteln.
    Trotzdem war der Spannungsfaktor für mich nicht ganz so hoch. Die Flüge mit der Drohne wiederholten sich immer wieder, ohne so richtig den Plot voranzubringen.

    Fazit:
    3,5 Sterne.
    Der Hauptprotagonist ist recht unsympathisch. Die Geschichte um die Drohne ist spannend. Alles in allem ein gutes Buch für zwischendurch.

  18. Cover des Buches Zurück auf Gestern (ISBN: 9783649623779)
    Katrin Lankers

    Zurück auf Gestern

     (100)
    Aktuelle Rezension von: Mermaidkathi

    Mein Fazit:

    Mir hat das Buch richtig gut gefallen! Die Idee, der Schreibstil, die Charaktere und die Dynamik… richtig gut geworden. Ich wollte gar nicht aufhören zu lesen. Claire und Lulu (und viele andere) sind mir sehr ans Herz gewachsen. Die Grundidee mit dem magischen Erbstück ist super durchdacht und geben nochmal einen weiteren Hauch an Spannung und Abenteuer, was mir richtig gut gefallen hat. Allgemein das „normale“ Leben mit Schule, Freundschaft, Familie und erste Liebe ist einfach toll zu lesen und ich liebe das Schlussfazit total. Leider habe ich einen kleinen Logikfehler entdeckt, der nicht hätte sein sollen und eine Stelle, die zeigt, wie wichtig das Gendern ist. Mehr dazu in Abschnitt „Meiner Meinung zum Buch“. Das tolle Buch bekommt von mir auf jeden Fall gute 4,5 Sterne und eine klare Empfehlung. 

     

    Meine Meinung zum Buch:

    Mir hat „Zurück auf gestern“ wirklich gut gefallen. Das Gesamtkonzept und die Geschichte, sowie das Fazit am Ende sind wirklich spannend, durchdacht und sehr lehrreich. Ich habe mich riesig gefreut Claire und ihre Freundin Lulu zu begleiten. Einerseits ist das Buch ein richtig schönes Wohlfühlbuch zum Alltagsleben (das teilweise etwas anstrengend und peinlich ist), andererseits bringt dieser Hauch an Magie zusätzlich so einiges Chaos und zusätzliche Spannung ein. Es geht um Freundschaft, erste Liebe, Schule und Familienleben. Eine wirklich schöne, realistische Mischung. Die Freundschaft zwischen Lulu und Claire mag ich besonders gerne. Aber es gibt auch so einige andere tolle Charaktere und Entwicklungen, die mir sehr gut gefallen haben. Obendrauf kommt noch eine spannende Geschichte aus der Vergangenheit. Das Erbstück von Claires Oma bringt so einiges durcheinander und setzt… äh tja… schwer jetzt dort was zu schreiben, ohne euch Spoiler zu geben und das möchte ich nicht. Aber ich kann euch sagen, dass es nicht nur spannend, sondern auch richtig gefährlich wird. Mir hat es auf jeden Fall richtig gut gefallen und das Ende gefällt mir sehr gut. Nur 2 Ungereimtheiten habe ich entdeckt, die mich gestört haben bzw. in die Irre führten. Die eine auf Seite 213 (kleine Spoiler, der nichts groß verrät), indem Tarek über ein Mitglied der Forschergruppe seines Vaters erzählt. Es wird hier von „einem falschen Freund“ „mit DEM er sogar befreundet war“ geredet. Ja… an der Stelle kann man merken, wie wichtig das richtige gendern ist. Tja… und auch an dieser Stelle erwähnt Tarek, dass sein Vater auf dem Mathekongress sprechen wird. Auf Seite 265 bezieht er sich bei einem Gespräch mit Claire auf dieses Gespräch auf Seite 212/213. Aber laut Logik des Buches, dürfte er das gar nicht wissen… ups… Ich muss sagen, dass mich das persönlich tatsächlich gestört hat. Daraufhin habe ich entsprechend andere Schlussfolgerungen gezogen, die nicht gepasst haben. Schade, dass das noch niemandem aufgefallen ist. Im Großen und Ganzen ist das Buch aber richtig gut. Toller Schreibstil, spannende Charaktere und eine super Dynamik. Ich wollte immer mehr wissen und habe das Buch recht schnell durchgelesen und konnte es nur schwer aus der Hand legen, nachdem ich richtig losgelegt habe. Ich kann es auf jedem Fall allen empfehlen, vor allem, wenn man Zeitreisegeschichten mag. Auch wenn es „nur“ kleine Sprünge sind, ist es absolut spannend zu verfolgen. Achso ja! Das Fazit wollte ich nochmal besonders erwähnen. Die „Lehre“, die das Buch am Ende „Man soll immer das Beste aus der Situation rausholen“. bzw. Claire am Ende hat, ist besonders schön und sollt unbedingt in all unser Leben einfließen. An der Stelle muss ich das jetzt unbedingt zitieren. Also wer es nicht wissen will, bitte bei „Meine Meinung zum Cover“ weiterlesen ;). „…es klingt vielleicht verlockend, wenn man einen Fehler gemacht hat, einfach die Zeit ein Stück zurückzudrehen und es noch mal zu versuchen (…) Aber das Risiko, dass man sich darauf verlässt, finde ich zu groß. Dass man nicht gründlich über das nachdenkt, was man tut. Und die eigenen Fehler nicht eingesteht. Sich nicht entschuldigt. Und nichts daraus lernt. Ich finde es wichtig, dass man zu dem steht, was man macht und wie man ist…“ 

     

    Meine Meinung zum Cover:

    Mir gefällt das Cover richtig gut! Das helle Türkis ist ästhetisch und die goldenen Elemente sind wunderschön! Die Schneckenhaus-Uhr-Musterung mit lateinischen Buchstaben passt richtig gut zur Geschichte und ich mag es, wie sie so dezent eingesetzt ist. Meiner Meinung nach ist es absolut stimmig und ist mir ehrlich gesagt auch sofort aufgefallen. Ich mag es!

     

    Ich wünsche euch ganz viel Spaß mit Claire und Lulu. Eure MermaidKathi

  19. Cover des Buches Diabolus (ISBN: 9783404175031)
    Dan Brown

    Diabolus

     (1.672)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Ich muss sagen, dass ich zuerst die Robert Langdon Reihe gelesen, verschlungen und geliebt habe. Anfänglich tat ich mich mit David Becker schwer, doch daran gewöhnt man sich.

    Dan Brown hat mich mit diesem Thriller Mal wieder voll ins Geschehen mitgenommen. Alles um mich herum war mir fast egal, da mich dieses Buch bis zum Schluss gefesselt hatte, obwohl mich manchmal die Computersprache und die Fakten drumherum aus der Handlung gerissen hatte.

    David hatte zwar einen vermeintlich schnellen Job, doch leider fiel ihm ein kleines Detail auf, ohne daß er nicht wieder nach Hause fliegen durfte. Die große Suche konnte beginnen. Manchmal dachte ich mir, David wird es etwas zu leicht gemacht und dann krachte er doch noch über die Felsbrocken. Seine Partnerin Susann kämpfte in der Zwischenzeit mit dem Translater, der einen Code seit bisher mehreren Stunden nicht knacken konnte.

    Dan Browns Bücher sind einfach nur zum Verschlingen. Die Abwechslung zwischen kurzen Kapiteln und die längeren mit Erklärungen und Rätseln haben es immer in sich, sodass man nur ungerne das Buch zur Seite legen will.

  20. Cover des Buches Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks (ISBN: 9783959670029)
    Cynthia Hand

    Die Unwahrscheinlichkeit des Glücks

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Keksisbaby

    Abgesehen von ihrer Vorliebe für Mathematik, ist Lexie ein normaler Teenager, mit einem Freund, den sie liebt, guten Noten und einer hoffnungsvollen Zukunft. Dann aber beschließt ihr Bruder, er sei des Lebens überdrüssig und erschießt sich selbst. Seitdem ist nichts wie zuvor. Ihre Mutter vergräbt sich in ihrer Trauer und Lexie fühlt sich schuldig, weil sie den letzten Telefonanruf ihres Bruders weggedrückt hat. Sie beginnt seine Präsenz zu spüren und angesteckt durch ihre Freundin aus Kindertagen, beginnt sie sich mit Geistern zu beschäftigen. Was sie lernt ist, dass sie ihn nicht hätte retten können und das sie und ihre Mutter einen Weg finden müssen, nach vorn zu blicken und ihr Leben neu zu ordnen.

     

    Das Thema ist jetzt nicht unbedingt sehr neu. Es ist ähnlich wie „Love Letter to the dead“ und behandelt den Selbstmord eines engen Verwandten. Es ist aber mit sehr großem Einfühlungsvermögen geschrieben. Ich glaube schon dass es einen Unterschied macht, ob man ein Familienmitglied durch tragische Umstände verliert, oder ob dieser Mensch den Freitod wählt. Es bleiben viel mehr Fragen und Vorwürfe: Hätte ich doch nur und was wäre Wenns. Am besten hat mir Lexies Entwicklung in dem Buch gefallen. Von der Schwester, die sich aus Schuldgefühlen, gegen ihre große Liebe entscheidet und die sich von ihren Freunden abwendet, hin zu einer jungen Frau, die beginnt Zukunftspläne zu schmieden und nach vorn zu sehen. Sie bringt es sogar fertig, ihre durch die Trauer dysfunktionale Mutter wieder auf Kurs zu bringen. Sie lernt wie wichtig verzeihen ist und das sich manche Dinge nicht ändern lassen. Obwohl der Plot doch einen ernsten Hintergrund hat, liest sich das Buch sehr leicht. Ich war mit dem ganzen Herzen dabei und mehr als einmal kurz davor ein paar Tränen zu vergießen. Natürlich passte die dunkle, ein wenig schwermütige Vorweihnachtszeit ideal zu der Geschichte. Ich weiß nicht ob ich im Hochsommer ähnlich gelitten hätte, aber vielleicht ja doch.

     

    Ich denke, dass dieses Buch Teenagern helfen kann, die in einer ähnlichen Situation stecken. Für alle anderen ist es eine tolle Lektüre über den Umgang mit Selbstmord und dem Leben danach.

  21. Cover des Buches Die Vermessung der Welt (ISBN: 9783499332708)
    Daniel Kehlmann

    Die Vermessung der Welt

     (3.396)
    Aktuelle Rezension von: Kagali

    Zu Schulzeiten hatte ich mal einen Auszug aus Die Vermessung der Welt im Deutschunterricht gelesen und fand damals diesen sehr interessant. Nun, einige Jahre später, entdeckte ich das Buch in einem Laden als Mängelexemplar und nahm es, mich meines alten Interesses erinnernd, kurzerhand mit. Doch konnte mich der Rest des Buches ebenso überzeugen, wie seinerzeit der Abschnitt?

     

    Zwei, die auszogen, die Welt zu erforschen 

    Bei dem Buch handelt es sich um eine fiktive Biografie von  dem Naturforscher Alexander von Humboldt und dem Mathematiker Carl Friedrich Gauß. An dieser Stelle sollte das fiktiv nochmals betont werden! Der Autor nimmt sich nämlich so einige künstlerische Freiheiten heraus, wenn er über die Leben dieser großen Denker berichtet. Das sollte einem beim Lesen stets bewusst sein.


    Der Stil ist auf den ersten Blick eigenwillig, denn er verzichtet komplett auf direkte Rede. Dialoge gibt es natürlich schon, auch nicht zu knapp, sie werden aber ausschließlich in indirekter Rede wiedergegeben. Das ist zunächst gewöhnungsbedürftig, aber man gewöhnt sich daran und nach einer Weile fand ich diesen Stil sogar recht interessant, gerade auch in Kombination mit dem Humor, der in diesem Buch deutlich spürbar ist und mich auch das ein oder andere Mal zum Schmunzeln gebracht hatte.

    Die erste Hälfte des Romans war ich daher auch sehr angetan von dem Buch, wobei ich dennoch von Beginn an Humboldts Passagen spannender fand, als die von Gauß, wahrscheinlich, weil mir Gauß mit seiner Überheblichkeit, die stak an Sheldon aus The Big Bang Theory erinnert, weniger sympathisch war, als Humboldt. Nichtsdestotrotz bewunderte ich bei Beiden den Wissensdurst und die Leidenschaft für die Wissenschaft.

     

    Ab der Hälfte ließ meine Begeisterung jedoch spürbar nach. Da das erste Kapitel Humboldt und Gauß aufeinander treffen ließ, dachte ich, dass es zwischen den einzelnen Biografien mehr Berührungspunkte geben würde, doch fast bis zum Ende hat man eher das Gefühl zwei Bücher parallel zu lesen, als ein Einziges. Mir fehlte lange Zeit ein roter Faden, der Humboldt und Gauß über ihren Status als Wissenschaftler hinaus, verbindet. Da ich somit lange Zeit nicht wusste, wo das alles hinführen sollte, empfand ich viele Passagen als zäh und zu ausschweifend, sodass meine Leselust leider mit jeder Seite abnahm. 

    Zum Ende bessert es sich zwar etwas, zu dem Zeitpunkt war ich aber schon zu gelangweilt, um nochmal echtes Interesse aufbringen zu können.


    Fazit:

    In die Vermessung der Welt gelingt es dem Autor durchaus amüsant das Leben zweier großer Denker zu erzählen, leider verpasst er den Moment, an dem das Alles zu einem Ganzen hätte verbunden werden müssen und durch den mangelnden roten Faden, wird es ab der zweiten Hälfte sehr zäh, sodass ich rückblickend sage: Kann man lesen, muss man aber nicht. 


    Folge mir ;)

    Diese und andere Rezensionen (mit zusätzlichem Coververgleich Deutsch/Original) findet ihr auch auf meinem Blog Miss PageTurner (https://miss-pageturner.de)

  22. Cover des Buches GIER - Wie weit würdest du gehen? (ISBN: 9783734105586)
    Marc Elsberg

    GIER - Wie weit würdest du gehen?

     (172)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Rezi von WOOLF

    Der dystopische Roman beschäftigt sich mit einem gesellschaftspolitischen Thema. Dieses Mal geht es um den
    schnöden Mammon: Geld. Aber Geld regiert die Welt, und daran hat sich seit Urzeiten nichts geändert.
    Weltuntergangsszenario, sehr viel Action bereits zu Beginn, aber mir fehlte irgendwie der Zugang zum
    eigentlichen Thema. Denn meiner Meinung nach werden Menschen, wenn sie Erfolg haben, nie Teilen,
    würden sie das, wäre der Kommunismus eine prosperierende Gesellschaftsform.
    Die Szenen wechseln sehr schnell und der etwas abgehackte – oder vornehmer ausgedrückt
    stakkatohafte – Schreibstil hat mir leider auch nicht besonders gefallen.
    Für mich bleibt die deutsche Sprache auf der Strecke.
    Dieser Schreibstil ändert sich nur, wenn es um das Thema Geld und Verteilung geht und die Action nach lässt.
    Das Thema Wohlstand und die Verteilung desselben wird dann ausgiebig von verschiedenen Seiten betrachtet, allerdings bin ich nun so gar kein Fan von Mathematik(weil ich einfach nicht besonders gut darin bin). Die sehr wissenschaftlichen Betrachtungen und Berechnungen haben mich erst erschlagen und später dann gelangweilt – überspitzt ausgedrückt!
    Es vergeht sehr viel Zeit, bis man Einblick in diese neue Formel für den Wohlstand von allen bekommen, bekommt. Es bleiben sehr lange viele Fragen offen, die mich die Theorie als „absoluten Blödsinn“ haben abtun lassen. Erst auf den letzten 30 Seiten wird das Puzzle zusammengefügt. Da hatte ich einen Großteil schon vergessen ...!
    Vielleicht hätte man diese Erklärungen auch irgendwie anders anbringen können?!
    Ehrlicherweise muss ich aber zugeben, dass ich nicht wüsste wie.
    Das Setting rund um eine politische Konferenz und den dazugehörigen Demonstrationen, ist grundsätzlich gut gewählt. Ähnlich den G7-Treffen und dergleichen. Solche Szenarien kennen wir und lassen die passenden Bilder dazu im Kopf entstehen.
    Trotzdem konnte mich das Geschehen nicht wirklich überzeugen und erreichen. Der Vortrag über eine neue oder auch alte Theorie wird die Welt nicht wirklich umstürzen können. Auch wenn man den Redner ermordet, ist es für mich kein Grund für diese „Action“! Da fehlt mir der Grund, warum
    weshalb, weswegen. Er hätte durchaus unrealistisch sein können ....!
    Was für mich bleibt ist ein sehr actionlastiges Buch, mit sehr vielen Matheformeln und einer ganzen Staffage an handelnden (klischeehaften) Personen, die mich nicht nur marginal erreichen konnten, bzw. sogar nervten: Jan, der ständig Angst hat und grundsätzlich reichen Leuten misstraut, oder Jörg, der Polizist, der alles andere als „mutig“ ist.
    Gier – Wie weit würdest du gehen? ist nicht ganz mein Buch. Ich mochte weder die Leute die darin vorkamen, noch den sehr eigenwilligen Schreibstil – obwohl ich das Grundthema durchaus sehr interessant fand. Schade drum! Wäre es ein Film, dann würde ich nach der Vorstellung sagen:
    Interessante Ansätze, „nicht schlecht“, spannend und verwirrend, aber auch nicht mehr.

  23. Cover des Buches Kurze Antworten auf große Fragen (ISBN: 9783608983838)
    Stephen Hawking

    Kurze Antworten auf große Fragen

     (95)
    Aktuelle Rezension von: reader_musiclover

    Das Buch hat mich sofort gepackt. Obwohl ich eigentlich nicht sehr gut in Mathe bin und die Themen alle sehr kompliziert waren, hat er es geschafft, dass man es trotzdem versteht. Ich habe durch das Buch viel neues gelernt und ich gebe es definitiv nicht wieder weg. Irgendwie hat es mich ein bisschen überrascht, aber auch gefreut, dass ab und zu ein klein wenig Witz mit dabei war. Das fand ich auch sehr schön. Außerdem habe ich Stephen Hawking dadurch auch ein bisschen näher kennengelernt und darüber bin ich auch sehr froh. Insgesamt empfehlenswert.

  24. Cover des Buches Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker (ISBN: 9783548376653)
    Lena Greiner

    Nenne drei Hochkulturen: Römer, Ägypter, Imker

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Das Buch hat mich super-gut unterhalten. Ich habe mir den Bauch gehalten und Tränen in den Augen...vor lachen. 
    Das waren aber auch aberwitzige Antworten, die die Schüler da von sich gaben.
    Selbst die Lehrer haben hier einiges verrissen.
    Der größte See von Deutschland ? Na klar...die Nordsee.
    Oder auch ganz logische Erklärungen wie : Warum tragen Menschen im OP immer grüne Kleidung ? "Na, weil grün die Farbe der Hoffnung ist"
    Im Religionsunterricht kann es auch mal vorkommen, dass Adam und Eva in Paris leben...;o)
    Ich will hier nicht zu viel verraten.
    Lest und lacht selber !!

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