Bücher mit dem Tag "mars"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mars" gekennzeichnet haben.

234 Bücher

  1. Cover des Buches Bin hexen (ISBN: 9783959918145)
    Liane Mars

    Bin hexen

     (192)
    Aktuelle Rezension von: Nephilimleser

    Hexen beherrschen ihr Handwerk; ein einfacher Zauberspruch und zack, das gewünschte ist da. Nicht so in diesem Buch. Man weis nie, was beim Hexen passiert: Alles klappt oder totales Chaos.

    Darum hasst Prim die Magie. Zusätzlich hat sie noch eine Gabe die ihr das Leben schwer macht. Und sie verliebt sich in einen Hexenjäger. Das Chaos ist perfekt.

    Am Anfang hab ich etwas gebraucht um in die Geschichte zu kommen; da hat Prim geholfen, sie versteht ihre Welt auch nicht so richtig und versucht sie zu erklären. Das Ende kam dann auch etwas plötzlich, aber spannend und überraschend. Trotzdem aus diesen beiden Gründen der Minuspunkt.

    Die Charaktere sind gut beschrieben, allein schon der Hexenzirkel mit dieser tollen Uroma.

    Der Humor kommt auch nicht zu kurz. Das Buch ist gut geschrieben und schnell zu lesen. Außerdem wollte ich wissen wie es weitergeht und hab dementsprechend flott gelesen :-) 

    Ich freue mich jetzt auf Band 2, weil ich wissen möchte wie es mit Prim und der Magie weitergeht.

    Wer ein Buch über Hexen sucht, die eigentlich mehr oder weniger ihrer Gabe ausgeliefert sind, ist hier genau richtig.

  2. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier (ISBN: 9783570401200)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der dunkle Magier

     (328)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Band 2 knüpft nahtlos an Band 1 an, aber in diesem Band geht es nach Paris - dort treffen wir auf neue Mitstreiter, die gar nicht so unbekannt sind.

    Wie schon Band 1 ist auch dieses Buch spannend geschrieben und die Handlung schreitet zum Teil rasant voran. Es liest sich gut und durch den tollen Schreibstil ist es möglich schnell und flüssig zu lesen.

  3. Cover des Buches SoulSystems - Finde, was du liebst (ISBN: 9783646603774)
    Vivien Summer

    SoulSystems - Finde, was du liebst

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Buch_Elfe

    Nenne mir ein Buch von Vivien und ich kann dir sagen, dass ich es gelesen habe. Vivien schreibt Hammer Fantasy-Bücher. Und jedes hat einen besonderen Platz in meinem Herzen. 

    Das letzte Buch, was ich von ihr gelesen habe, ist Soul Systems.


    Dieses Buch spielt auf dem Mars in der Zukunft. Auf der Erde ist das Leben aufgrund von Krieg und Zerstörung nicht mehr möglich. Um eine Welt und ein Leben in Perfektion und Harmonie zu haben, hat das Unternehmen SoulSystemss Inc. Test hervorgebracht, damit jeder seinen perfekten Beruf und seinen perfekten Partner findet. 

    Ella liebt jedoch jemand anderen, welcher ihr nicht zugeteilt wurde.


    Es ist immens spannend diese völlig neu erschaffene Welt zu erkunden und Ellas Gedanken und Gefühle dabei wahrzunehmen. Dadurch merkt man vor allem  beim Lesen, welche Aspekte völlig falsch laufen und warum. Ella versucht auch River näher zu kommen, welcher jedoch ein großes Geheimnis hat. Durch dieses Geheimnis wird Ella in eine ziemlich actionreiche und spannende Geschichte verwickelt. 


    Ich habe dieses Buch geliebt und durchgesuchtet. Ella und River sind toll zusammen. Die Charaktere werden nicht nur oberflächlich beschrieben, sondern erhalten Tiefe. Man erlebt die Geschichte aus deren beiden Sichten und kann ihre Handlungen dadurch sehr gut nachvollziehen. Absoluter Lesegenuss, ich mache sofort weiter mit Band 2.

  4. Cover des Buches Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer (ISBN: 9783570401576)
    Michael Scott

    Die Geheimnisse des Nicholas Flamel - Der unheimliche Geisterrufer

     (186)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Zwar ist Band 4 für mich der schwächste Teil der ganzen Reihe, aber noch lange kein schlechtes Buch. Für die weitere Handlung ist es wichtig und enthält auch wieder einige neue Informationen und man lernt Protagonisten und Zusammenhänge genauer kennen.

    Die Dramatik bei den verschiedenen Ereignissen steigt immer weiter, da Nicholas Flamel immer schwächer wird und die Zwillinge noch nicht richtig ausgebildet sind. Zudem geht es wieder zurück nach San Francisco und nach Alcatraz, wo neue Protagonisten hinzukommen.

  5. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 02 (ISBN: 9783770476497)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 02

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Sailor V(enus) erst später zur Truppe trifft, war mir noch in Erinnerung, doch wieso konnte ich nicht mehr sagen. Dank des zweiten Bandes, habe ich wieder mehr Einsicht in die Geschichte um die Sailor-Kriegerinnen, Sailor Moon selbst, die Rolle von Sailor Venus, des Dark-Kingdom und des Mond-Königreichs erhalten.

    Wenn es um mehr Hintergrundgeschichten geht oder über die Welt von Sailor-Moon dann finde ich das umso interessanter. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden immer mehr die Welt entfaltet wird.

  6. Cover des Buches Roter Mars (ISBN: 9783453316966)
    Kim Stanley Robinson

    Roter Mars

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Helicopter66

    Technisch fundierte Science-Fiction zu Terraforming und Besiedlung des Mars und ideenreiche Spekulationen zur Entwicklung eigener Gesellschaftsformen, die sich mehr und mehr von irdischen Kulturen unterscheiden.

     

    Die Mars Trilogie (beginnend mit Roter Mars) erstreckt sich über einen Zeitraum von rund 200 Jahren und beschreibt das Terraforming des Planeten, das Auskommen in der lebensfeindlichen Umwelt und die Entwicklung einer eigenständigen Gesellschaft. Die Siedler auf dem Mars stehen im Konflikt mit unterschiedlichen Interessensgruppen der Erde, die den Mars als neue Rohstoffquelle, aber auch als Ventil für die Überbevölkerung der Erde nutzen möchten. Zudem müssen die Siedler, die sich aus Menschen unterschiedlicher Kulturen zusammensetzen, die daraus entstehenden Konflikte bewältigen. In der jungen marsianischen Gesellschaft gibt es auch Meinungsverschiedenheiten, in welcher Form und wie weit das Terraforming vorangetrieben oder der Mars näher am ursprünglichen Zustand belassen werden soll.

    Mit all diesen Themen ist die Handlung der drei Bücher vielfältig und ideenreich ausgearbeitet. Neben den technisch interessanten Aspekten des Terraformings sind es vor allem die Beschreibung der marsianischen Landschaften und das gesellschaftliche Worldbuilding, in dem sich die marsianische Kultur immer mehr von der irdischen entfernt, das in seiner Originalität immer wieder überrascht.

  7. Cover des Buches Veronica Mars - Zwei Vermisste sind zwei zu viel (ISBN: 9783839001752)
    Rob Thomas

    Veronica Mars - Zwei Vermisste sind zwei zu viel

     (41)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ich spoiler hier natürlich etwas über die Serie und dem Film :) Die Geschehnisse aus dem Film sind zwei Monate her. Keith leidet immer noch unter seinen Unfallfolgen, so schmeißt Veronica "Mars Investigations" alleine. Leider ist die Auftragslage nicht besonders gut. Da verschwindet ein Mädchen auf einer Spring-Break-Party und weniger später noch ein zweites. Veronica ermittelt, so, als hätte es nie eine Pause gegeben. 


    Ich hab mir vor dem lesen etwas Sorgen gemacht,  wie die Umsetzung im Buch so sein wird. Nach den zwei Büchern folgt noch eine vierte Staffel der Serie, sie sind also in die Geschichte integriert und stehen nicht eigenständig. Ich wurde allerdings nicht enttäuscht. Die Figuren werden realistisch dargestellt, ich fühlte mich fast, als würde ich die Serie schauen bzw. ich hatte alles direkt vor Augen. Und so viele vertraute Figuren tauchen auf, herrlich. 

    Veronica selbst fand ich eher wie in der Serie dargestellt, was ich angesichts ihres Altern (28) merkwürdig fand, als hätte sie sich nie geändert. Mir gefiel auch, dass wir Veronicas Gedanken mitbekommen, was ja in Film und Serie oft eher ein erahnen und erschließen ist, als es wirklich zu wissen. 

    Auch Menschen, die die Serie nicht kennen, werden gut in die Ereignisse eingeführt. Besonders gefallen hat mir ein Strang, der mir in der Serie damals zu kurz kam. Auch die Struktur des Romans ist typisch wie in der Serie bzw. im Film.  


    Fazit:

    Es gibt einen sehr coolen Twist am Ende, wenn mir auch ein paar Twists zu viel dabei waren. Ich würde allerdings das Buch nur Fans empfehlen. Thriller-Fans könnten enttäuscht werden. Den Roman als Roman finde ich nicht so herausragend, aber bzgl. der Serie und dem Film finde ich vieles gut umgesetzt. Da die Bücher die Geschichte weiterzählen und danach noch eine Staffel folgt, würde ich eh empfehlen sich in der Geschichte auszukennen.

  8. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783946349648)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (35)
    Aktuelle Rezension von: VeraFrost

    Generell lese ich eher Fantasy. Futuristische Settings sind nicht unbedingt mein Fall. ABER Red Rising hat mich für sich gewonnen. Und das schon nach wenigen Kapiteln.

    Die Geschichte ist groß. In den ersten Kapiteln kann man die Größe der Geschichte nur erraten. Mit dem Voranschreiten des ersten Teils wird sie immer größer, gewaltiger, blutiger, skrupelloser. Man fühlt sich an einigen Stellen regelrecht ins Gesicht geschlagen.

    Die Figuren sind originell, anders. Sie haben Makel, sie haben Ecken, Kanten und manche sind schlichtweg einfach nur verrückt und weltfremd.

    Wie überlebt ein Jugendlicher in einer Welt, die eigentlich sein Feind ist?

    Darrows Geschichte ist unglaublich mitreißend. Man wird in eine Welt geworfen, in der die Farbe entscheidet, was man ist, wie weit man kommt, wo man steht, und wie man endet. Eine Welt, in der die einen mit Reichtum und Luxus überschüttet werden und Niedere froh sein können, wenn sie satt zu Bett gehen. Eine intrigante und böse Welt.

    Das Hörbuch ist von fantastisch gesprochen. Die Stimme hat mich sofort mitgenommen und abgeholt. Eine absolute Empfehlung. Mir hat's so gut gefallen, dass ich mir zu den Taschenbüchern auch noch die Hörbücher geholt habe. Ich will unbedingt erfahren, wie Darrows Geschichte endet. 


  9. Cover des Buches Otherland. Band 1 (ISBN: 9783608949612)
    Tad Williams

    Otherland. Band 1

     (311)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Stadt der goldenen Schatten der spannende Auftakt einer intelligenten, wenn auch sehr komplizierten Geschichte. Aber für solche Bücher ist Tad Williams ja bekannt.
    Wortgewaltig und wie üblich auf vielen, vielen Seiten erzählt Williams die Geschichte einer Verschwörung mächtiger Männer (der Gralsbruderschaft), die das Simulationsnetzwerk Otherland entwickelt haben. Und dieses ist wirklich ein "anderes Land", denn seine Benutzer treten ein in eine virtuelle Welt der unbegrenzten Möglichkeiten.
    Der erste Band dient größtenteils der Vorstellung jener neun Menschen, die sich der mächtigen Gralsbruderschaft entgegenstellen werden. Unter ihnen sind Bürger Afrikas, wie die Lehrerin Renie Sulaweyo und ihr Schüler, ein Buschmann namens !Xabbu, der versucht, seine von der immer fortschrittlicher werdenden Welt bedrohte Kultur zu erhalten. Auch ein kranker Junge namens Orlando, der - ans Bett gefesselt - in der virtuellen Welt von Otherland ein muskelstrotzender Krieger ist, gehört zu diesem Personenkreis.
    Ich kann am Ende von Stadt der goldenen Schatten nur über Williams Einfallsreichtum staunen! Unendlich viele Ideen breitet er vor seinen Lesern aus und relativ einleuchtend gelingt es ihm, die Cyberwelt zu erklären. Zusätzliche Atmosphäre schafft er durch Netfeed, ein Newsticker, der jedem Kapitel voran gestellt ist und - von der Geschichte unabhängige - Nachrichten verkündet, die irgendwie auch in unsere Zeit gehören könnten. In Band eins hat Williams nur den Grundstein für eine komplexe Geschichte gelegt.

  10. Cover des Buches Mars Ultor (ISBN: 9783751956543)
    David Reimer

    Mars Ultor

     (30)
    Aktuelle Rezension von: snekistar

    Interessante Story, flüssig und nicht langatmig geschrieben. Ich bin schon gespannt auf die Fortsetzung.

  11. Cover des Buches SoulSystems - Suche, was dich rettet (ISBN: 9783646603781)
    Vivien Summer

    SoulSystems - Suche, was dich rettet

     (37)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Nach dem Band 1 mir schon gut gefallen hat und ich natürlich wissen möchte wie es weitergeht bin ich auf dieses Buch wirklich gespannt gewesen. Die Autorin hat auch weiterhin einen schönen Schreibstil und die Geschichte geht wie gewohnt weiter. Geschrieben wird sie auch weiterhin aus der Perspektive von Ella und River. Neu hinzu kommt allerding nun die Perspektive von Caden und Rhea.

    Mir hat es wirklich richtig gut gefallen das hier noch zwei neue Charaktere dazu gekommen sind und zwar Rhea und Caden. Hier gibt es zu der “Ursprünglichen“ Geschichte einen zweiten Roten Faden…also neben der von Band eins sozusagen einen neue. Dadurch hat die Autorin mit Abwechslung gesorgt und es kam keine Langeweile auf.

    Doch fangen wir einmal mit Ella und River an. Hier ist es so das Ella immer weiter in die Machenschaften der Widerstandskämpfer gerät und später selbst die Seiten wechselt. Die Fragen die zu Band eins offen geblieben sind werden hier nur zum Teil beantwortet und es kommen natürlich neue auf. Jedoch ist das ganze nun ein wenig Strukturierter und ich konnte mir unter all dem Ganzen ein wenig mehr vorstellen.

    Durch ein Ereignis im Buch hat die Geschichte aber eine vollkommen neue Wendung eingeschlagen und zwar als Ella verletzt wird. Mehr kann ich nicht verraten, der Spoiler währe zu enorm. Hier bin ich aber wirklich gespannt was daraus passiert und was die Autorin sich dabei gedacht hat, denn bis jetzt ist es für mich noch nicht ganz nachvollziehbar wo das ganze hinauslaufen soll.

    Die Romanze der beiden ist für mich auch weiterhin ein winzig bisschen enttäuschend. River nervt mich hier ein wenig mit seinen Schwankungen diesbezüglich. Auch wenn die Autorin ihm mit Lou eine Entschuldigung dafür liefert, kommt er mir damit wie ein kleiner junge vor der nicht weis was er will. Gerade als er sich diesbezüglich doch einmal entschlossen hat passiert aber etwas ganz gemeines und das Buch endet schon.

    Der Aufstand im Ganzen ist interessanter geworden. Endlich passiert hier auch etwas und es gibt tolle und spannende Aktion Szenen im Buch zu finden. Wobei es hier auch wieder zwischendrin ein paar Seiten zu lesen gibt wo sich zwei Personen unterhalten (die gab es in Band eins auch schon)… irgendwie stehe ich hier immer ein wenig auf dem Schlauch und mag es noch nicht ganz kapieren um wen es sich dabei handelt :P… weswegen ich ein wenig das Gefühl habe das ich hier eventuell etwas verpasse oder nicht ganz verstehe.

    Daher verstehe ich die Rebellen auch nicht wirklich. Nach einem einzigen schiefgelaufenen Anschlag versuch, verschiebt sich das Ganze auf eine vollkommen neue Mission… wo ich das Gefühl habe das sie recht schnell aufgeben und noch nicht weis was sie mit diesem neuen Plan vorhaben.

    Caden und Rhea sorgen für frischen Wind in der Geschichte. Beide sind im Gefängnis auf der Erde und befinden sich gemeinsam auf der „Zuchtstation“. Also sollten sie sich eigentlich ineinander verlieben und Kinder bekommen. Hier sieht man genau wie Makaber das System eigentlich ist und wie falsch das alles läuft. Man kann richtig mitfühlen das man das ganze durchbrechen muss und wie aussichtslos ihre Situation ist.

    Ihre Romanze, die momentan eigentlich keine ist, hat mich mehr fesseln können als Ellas. Und ich bin wirklich traurig das gerade als ich dachte Jetzt geht es Los… das es schon wieder vorbei war. Ich dachte wirklich so: das darf jetzt nicht wahr sein… und hoffe das sich die beiden Roten Faden der Geschichte schnell zu einer zusammen tun damit es hier weiter geht! Denn durch einige Hinweise im Buch kann man schon erahnen wer sich hier genau im Gefängnis befindet und welchen Bezug sie zu einigen Charaktere der Rebellen haben.

    Also ist es am Ende so das beide rote Faden an einer wirklich ganz gemeinen Stelle Enden und viele Fragen aufwirft. Das Cover gefällt mir sehr gut und passt wirklich sehr schön zu Band 1.

     

    Fazit

    Eine wirklich tolle Fortsetzung die mir zu Band eins sogar noch besser gefallen hat. Es passiert einfach mehr und es gibt viel mehr Spannungsmomente. Auch wenn viele neue Fragen aufgeworfen werden und ich bei den Rebellen noch nicht ganz durchgeblickt habe, hat es mir sehr gut gefallen. Daher gibt es 5 Sterne von mit und ich kann es kaum abwarten zu wissen wie es weiter geht, denn beide Enden wirklich an fiesen stellen.

  12. Cover des Buches Ich bin viele: Bobiverse 1 (ISBN: B07F339N77)
    Dennis E. Taylor

    Ich bin viele: Bobiverse 1

     (19)
    Aktuelle Rezension von: vormi
    Bob kann es nicht fassen. Eben hat er noch seine Software-Firma verkauft und einen Vertrag über das Einfrieren seines Körpers nach seinem Tod unterschrieben, da ist es auch schon vorbei mit ihm. Er wird beim Überqueren der Straße überfahren. Hundert Jahre später wacht Bob wieder auf, allerdings nicht als Mensch, sondern als Künstliche Intelligenz, die noch dazu Staatseigentum ist. Prompt bekommt er auch gleich seinen ersten Auftrag: Er soll neue bewohnbare Planeten finden. Versagt er, wird er abgeschaltet. Für Bob beginnt ein grandioses Abenteuer zwischen den Sternen - und ein gnadenloser Wettlauf gegen die Zeit...
    Inhaltsangabe auf amazon

    Schade, denn das , was mir am Anfang besonders gut gefunden habe, hat sich irgendwann ins Gegenteil verkehrt und mich leider dann genervt.
    Denn am Anfang hat mir der lockerleichte Plauderton und der kleine Schuß Selbstironie besonders gut gefallen.
    Aber an diesem Ton hat sich dann stundenlang nichts mehr geändert.
    Immer wieder die gleiche Betonung, die gleiche joviale Stimme - irgendwann war mir das dann doch viel zu viel.
    Und nachdem ich an mir selber bemerkt hab, dass ich immer weniger Lust hatte in das Hörbuch reinzuhören. Weder die Erzählstimme noch die Story konnten mich noch reizen.
    Das ist dann leider ein Punkt an dem ich abbrechen muss.
  13. Cover des Buches Red Rising - Im Haus der Feinde (ISBN: 9783453534421)
    Pierce Brown

    Red Rising - Im Haus der Feinde

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Vanessa_fantastische_Buecherwelt

    5 Sterne

    + unvorhersehbar, viele Plotttwists, niemand ist sicher

    Band 2 war von den Plotttwists und den unvorhergesehen Situationen und Konfrontationen her noch genialer als der erste Teil. Der Zeitsprung am Anfang zum ersten Teil war etwas gewöhnungsbedürftig, wurde aber durch den durchweg spannenden und nicht zu erwartenden Situationen im restlichen Teil der Story wettgemacht und ich bin am Ende des Buchs sprachlos zurück geblieben. Band 3 habe ich direkt danach bestellt.

  14. Cover des Buches Red Rising (ISBN: 9783453534414)
    Pierce Brown

    Red Rising

     (434)
    Aktuelle Rezension von: Stefan_Heiligtag

    Bei diesem Buch muss ich euch eigentlich empfehlen, den Klappentext und meine Rezension nicht zu lesen, weil ihr euch damit einige Überraschungen nehmt, die das Buch bereithält. Wobei das nur für Leute gilt, die Dystopien und/oder Science Fiction mögen und Bücher, in denen gekämpft wird. Also, wer diese Genres mag, dem empfehle ich, das Buch zu kaufen oder sich auszuleihen, aber es ist natürlich eure Entscheidung.

    Klappentext

    Darrow lebt in einer Welt, in der die Menschheit die Erde verlassen und die Planeten erobert hat. Bei der Besiedlung des Mars kommt ihm eine wichtige Aufgabe zu, das jedenfalls glaubt Darrow, der in den Minen im Untergrund schuftet, um eines Tages die Oberfläche des Mars bewohnbar zu machen. Doch dann erkennt er, dass sie alle, die Roten, von einer mächtigen Elite ausgebeutet werden. Der Mars ist längst erschlossen, und die Oberschicht lebt in luxuriösen Städten inmitten üppiger Parklandschaften. Sein tief verwurzelter Gerechtigkeitssinn lässt Darrow nur eine Wahl: sich gegen die Unterdrücker aufzulehnen. Dabei führt ihn sein Weg ins Zentrum der Macht, hinein in das legendäre Institut der Goldenen, in dem die Elite herangezogen wird. Denn um sie vernichtend zu schlagen, muss er einer von ihnen werden. Das ist er sich selbst schuldig – und Eo, der Liebe seines Lebens, die er nicht retten konnte …

    Meine Meinung

    Die Handlung von Red Rising spielt Jahrhunderte in der Zukunft. Wir haben es hier also mit einem klassischen Science Fiction zu tun, in dem die Menschheit mit ihren Raumschiffen bis an die äußerste Grenze des Sonnensystems fliegt. Meiner Ansicht nach lohnt es sich, diesen Roman auch dann zu lesen, wenn man dieses Genre nicht mag, denn der Roman ist zugleich eine superspannende Dystopie, in der die Technik sicher nicht das Entscheidende ist. Es geht um den Freiheitskampf der Roten und um Darrow, einen charismatischen jungen Mann von gerade mal 17 Jahren, dessen Persönlichkeit und persönliches Schicksal mich von Beginn an für ihn eingenommen hat. 

    Pierce Brown hat eine komplexe Welt geschaffen, die wir durch Darrows Augen kennenlernen. Denn der Roman ist durchgehend aus seiner Sicht geschildert. Man könnte meinen, das wäre eintönig, ist es aber nicht, da die Handlung immer spannend ist und viele Überraschungen parat hat. Darüber hinaus wird alles so anschaulich geschildert, dass ich keine Schwierigkeiten hatte, mir alles vorzustellen. 

    Zu Beginn lernen wir Darrow im Kreis seiner Familie und in seiner Umgebung in den Minen des Mars kennen. Er ist der beste Höllentaucher der Roten und hat die höchste Quote beim Abbau von Helium 3, das für die Raumflotte benötigt wird. Außerdem ist er ein Schlitzohr und Draufgänger, und er hat eine Frau, die er über alles liebt. Anfangs ist er naiv, denn er glaubt alles, was die Goldenen den Roten vorlügen. Und als ihm klar wird, dass die Roten von der herrschenden Klasse ausgebeutet werden und nachdem sie seine Frau ermordeten, entbrennt in ihm das Verlangen, das System zu stürzen. 

    Ich würde zu viel von der Handlung vorwegnehmen, wie es ihm gelingt, Zugang zum Institut zu finden, in dem die Elite der Goldenen ausgebildet wird und wieso er sich dort als einer der Besten hervortun kann. 

    Jedenfalls durchläuft Darrow im Laufe des Buches wird eine starke, glaubwürdige Veränderung vom Heißsporn zu einem strategisch denkenden Führer, dem Werte wie Freundschaft enorm wichtig sind. Ich konnte immer gut nachempfinden, was Darrow antreibt und was ihn quälte, wie es Pierce Brown überhaupt bei allen wichtigen Charakteren gelungen ist, sie klar und prägnant zu zeichnen und sie wunderbar in die Handlung einzubauen. Das ist umso erstaunlicher, als es eine ganze Menge wichtiger Personen gibt; trotzdem habe ich nie den Überblick verloren. Die Charaktere bleiben einem einfach gut im Gedächtnis, weil sie durch ihre äußere Beschreibung, ihre Ausdrucksweise und ihre Handlungen prägnant hervortreten. Manchen mag es stören, dass sich einige Personen extrem derb ausdrücken; ich finde es großartig, weil es zu ihrem Charakter passt.

    Mir hat auch der Stil, Browns direkte, schnörkellose Art, gut gefallen. Das gilt besonders für die Dialoge, die immer spritzig und/oder spannend sind. Das hebt dieses Buch von vielen deutschen Thrillerautoren ab, die zwar erfolgreich sind, deren Dialoge aber oft langweilig daherkommen.

     

    Fazit

    Eine spannende Action-Dystopie mit einem mitreißenden Helden, der es mit Mut, Kraft und pfiffigen Ideen schafft, in die Welt der Goldenen einzudringen. In Band 2 und 3 werden wir sehen, ob es ihm gelingt, das Herrschaftssystem zum Einsturz zu bringen.

  15. Cover des Buches Die letzte Astronautin (ISBN: 9783492705653)
    David Wellington

    Die letzte Astronautin

     (27)
    Aktuelle Rezension von: SaniHachidori

    INHALT:

    Sally Jansen ist die letzte Astronautin der Erde. Zumindest die letzte, die noch als Astronautin ausgebildet wurde. Nach einem Vorfall auf der Mars-Mission wurde sie zur Geächteten und das Raumfahrt-Programm eingestellt.
    Doch nun stehen die Wissenschaftler, die Regierung, ja die ganze Welt vor einer nie da gewesenen Herausforderung. Ein außerirdisches Raumschiff steuert auf die Erde zu. Niemand weiß, mit welcher Intention es auf dem Weg zur Erde ist.
    Die NASA will dem Objekt eine Besatzung entgegen schicken, um die Kommunikation zu suchen. Sie haben nur ein Problem - sie brauchen die über 50-Jährige Sally Jansen für die Mission und die Ausbildung der anderen Crew-Mitglieder.

    Das Buch dreht sich anschließend natürlich hauptsächlich um die Weltraum-Mission. Es wird die Reise zum unbekannten Objekt beschrieben, aber viel länger verbringt der Leser die Zeit mit den Crew-Mitgliedern innerhalb des außerirdischen Raumschiffes und begegnet dort allerlei Merkwürdigkeiten und vor allem sehr viel Dunkelheit.
    Ihr Leben ist in Gefahr, doch das realisieren sie viel zu spät. Ein Wettlauf gegen die Zeit und beginnt, der droht, ihr gesamtes Verständnis und Wissen auf den Kopf zu stellen.

    SCHREIBSTIL:

    Der Schreibstil - ohja - der hat mich direkt zum Anfang des Buches erstmal sehr daran zweifeln lassen, ob ich das Buch beenden werde. Ich wurde ziemlich auf die Probe gestellt, denn zugegebenermaßen habe ich noch kein anderes Buch in einem ähnlichen Stil gelesen.
    Die Geschichte bedient sich des Perspektivwechsels, der ja mittlerweile ein sehr bekanntes Mittel ist, um verschiedene Einsichten in das Geschehen zu ermöglichen. Allerdings wurden die Perspektiven nicht kapitelweise durchgeführt, sondern absatzweise. Noch schwieriger war der Umstand für mich dadurch, dass die Perspektiven nicht gekennzeichnet wurden und ich so niemals wusste, wer gerade spricht. Das hat gerade zum Anfang der Geschichte bei mir für einiges an Verwirrung gesorgt, weil man praktisch mitten ins kalte Wasser geworfen wird und gar keine Orientierungshilfe bekommt. Die vielen unterschiedlichen Charaktere machen es nicht unbedingt einfacher, sich ein Bild von der Ausgangssituation zu verschaffen.
    Da wären wir bei einem weiteren Punkt, der mir etwas zu schaffen machte. Die Geschichte wird aus den Perspektiven aller Crew-Mitglieder und auch einer Menschen, die auf der Erde blieben, erzählt. Der Redeanteil hält sich hier fast die Waage, sodass nicht wie erwartet der Fokus auf Sally, der letzten Astronautin liegt. Ganz im Gegenteil verlor ich als Leser den Bezug zu Sally als vermeintlicher Hauptperson und konnte mich bis zuletzt kaum mit ihr identifizieren. Generell führte der ständige Perspektivwechsel zu einer unglaublichen Distanzierung von mir als Leser zu allen Personen und Geschehnissen. Unterstützt wurde dies dann auch noch durch den generell sehr trockenen, emotionsarmen Schreibstil des Autors, der nicht nur an Dialogen, sondern auch öfter an Tiefgründigkeit gespart hat.
    Ich hatte mir da von dem Buch etwas ganz anderes erhofft und finde es wirklich sehr schade, dass ich zu Sally so wenig Verbindung aufbauen konnte.
    Nichtsdestotrotz war der Handlungsstrang interessant und spannend, sodass ich motiviert war, herauszufinden, was eigentlich hinter all den Fragen steckt, die aufgeworfen wurden. Die größte Wendung um das Raumschiff hat mich dann auch wirklich beeindruckt, weil es für mich eine doch ganz andere Idee war, als man bisher in Sci-Fi-Romanen gelesen hat. Diese innovative Idee hatte unheimlich viel Potenzial, hat zum Ende hin allerdings an Magie und Strahlkraft verloren. Das passierte vor allem auch durch die vielen Längen, die sich immer wieder einschlichen. Aus meiner Sicht war der Spannungsbogen nicht groß, sondern es waren eher viele kleine Erhebungen, die durch direkt nachfolgende Längen ihre Wirkung nicht entfalten konnten.

    FAZIT:

    Das Cover, der Titel und der Klappentext haben aus meiner Sicht völlig andere Erwartungen geweckt, als das Buch sie erfüllen könnte. Sally Jansen steht nicht im Mittelpunkt und die Geschichte ist nicht so spannend konzipiert, wie ursprünglich gedacht. Zusätzlich wurde die Story immer wieder mit Grusel- bzw. Horror-Elementen ausgestattet, die für mich weder gruselig, noch ein Mehrwert waren.
    Die Grundidee und vor allem die Wendung bezüglich des Alien-Raumschiffes hat mir unglaublich gut gefallen und war sehr innovativ. Das Potenzial wurde zum Ende leider nicht ausgeschöpft. Alles in allem war die Geschichte interessant, aber ich fand es teilweise sehr anstrengend zu lesen, weil viele unnötige Längen vorhanden waren.

    Eine spannende Grundidee, leider mit vielen Längen. Horror-Elemente waren für mich zu gewollt platziert, der Perspektivwechsel unübersichtlich und inflationär gebraucht. An sich ein nettes Buch, ich fand es aber auch anstrengend beim Lesen. Meine Erwartungen wurden leider enttäuscht.

  16. Cover des Buches Habitat (ISBN: 9783453319639)
    Peter Cawdron

    Habitat

     (18)
    Aktuelle Rezension von: denise7xy

    Erster Satz

    Mir ist schwindlig vom Reiswein.

    Meinung

    Als Forscherin ist Liz auf dem Mars zusammen mit zahlreichen weiteren Wissenschaftlern aus allen möglichen Ländern der Erde. Die Kolonie hat es geschafft sich eine lebensfähige Basis zu errichten, als plötzlich das unglaubliche geschieht: ein Atomkrieg auf der Erde. Das Vertrauen untereinander bricht und die Verbindung zur Heimat schwindet. Doch der Feind lauert ganz woanders.

    Die Junge Liz fungiert als Erzählerin und meistert die Aufgabe grandios. So sind wissenschaftliche Fakten und Thesen, vereint mit persönlichen Gefühlen und Erfahrungen. Vor allem ist es spannend und flüssig ineinander verwebt, der Schreibstil lässt sich wunderbar lesen.
    In einer nicht allzu fernen Zukunft werden Wissenschaftler aus der ganzen Welt zur Besiedelung des roten Planeten ins All geschickt, errichten eine Unterkunft und erforschen den vierten Planeten unseres Sonnensystems. Auch wenn sie alle dasselbe Ziel verfolgen, so bleiben die Wissenschaftler je nach Herkunft privat eher unter sich und es ist kein Wunder, dass sie sich nicht zu hundert Prozent vertrauen und sich gegenseitig beschuldigen. Auch ist es zwar völlig unlogisch, sich fernab der kriegführenden Zivilisation gegenseitig zu verdächtigen und dennoch ist gerade diese Reaktion so menschlich.

    Charaktere

    Protagonistin Liz gehört zu den wenigen Wissenschaftlern, die sich nicht nur unter "ihresgleichen" aufhält und strikt beim US-Modul bleibt. Durch ihre Beziehung zum Arzt Jianyu aus dem Chinesischem Modul verbringt sie auch viel Zeit außerhalb und ist einer der wenigen, die Zweifel am plötzlichen Krieg auf der Erde hegen.
    Sie wirkte sehr unscheinbar mit einigen starken Momenten, aber dennoch eine eher untypische Protagonistin, die sich nicht so extrem in den Mittelpunkt rückte. Es war angenehm ihr zu folgen.

    Die restlichen Charaktere von Bedeutung bleiben jedoch etwas auf der Strecke und sind teils sehr blass, wenn auch nicht uninteressant.

    Fazit

    Wo das Buch mit einem ausgeglichenen Erzählstil der Protagonistin, zwischen wissenschaftlichen Fakten und Gefühlen glänzt, da zeigt sich der Fokus einer Person jedoch auch als Makel, da die Tiefe beim restlichen Kader fehlt. 4 Sterne

  17. Cover des Buches Die Löffel-Liste: 13 bunte Lebensträume (ISBN: 9783735711106)
    Maryanne Becker

    Die Löffel-Liste: 13 bunte Lebensträume

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Kerry

    *Ursula Dittmer - Delfine bringen Glück*

    Barbara und Dennis sind ein Paar im höheren Alter. Sein Traum ist es, nach Griechenland auszuwandern, doch sie zögert noch. Doch dann macht Barbara eine Entdeckung ...


    *Sinje Blumenstein - Ein neuer Tag*

    Die Protagonistin der Geschichte reist mit ihrer Freundin Chris in die USA und besucht ein Konzert, dass sie ihr Lebtag nicht vergessen wird.


    *Maryanne Becker - Fortmachen*

    Die 15-jährige Perla lebt mit ihren Eltern in Armut auf dem Land. Sie will weg von dort und heiratet, um so ein besseres Leben in Südamerika zu beginnen. Doch dort steht ihr eine Überraschung bevor ...


    *Gerrit Fischer - Meerwert*

    Wenn Frank das Erbe seines Onkels Anton antreten will, muss er sich seinen letzten Wünschen fügen, etwas, dass dem Karrieremenschen Frank nicht einfach fallen dürfte.


    *Marlene Geselle - Alte Sünden*

    Martin liegt im Krankenhaus - er hat Krebs. Jetzt, wo er nicht mehr viel zu verlieren hat, kann er endlich das tun, was ihm schon länger vorschwebte - alte Schulden begleichen.


    *Bernd Lange - Reisen, der ewige Wunsch zu schweben*

    In dieser Kurzgeschichte geht es um Beobachtungen im Herbst und was diese so mit sich bringen.


    *Herr LyDmann - Sturmtänzer*

    Studentin Glutja will unbedingt auf ein Forschungsschiff, um dort Wale zu beobachten, doch sie muss Widerstände überwinden, denn ihre Eltern sind vor 20 Jahren auf einem Forschungsschiff tödlich verunglückt.


    *Anke Höhl-Kayser - Mars*

    Ein Sohn erfüllt den sehnlichsten Wunsch seiner schwer erkrankten Mutter - eine Reise zum Mars.


    *Manu Wirtz - Die Straße der Tränen*

    Camel Trophy 194 - eine abenteuerliche Autorallye durch 1.000 Meilen Urwald.


    *Pamela Menzel - I want to be a part of it*

    Sie hat einen Lebenstraum, doch die Angst, die sie begleitet, die der Erfüllung dieses Traumes im Wege steht, wird von Jahr zu Jahr größer. Ob sie sie je besiegen wir und ihr Traum in Erfüllung geht?


    *Carsten Koch - Löffel in gute Hände abzugeben*

    Ein Mann, gefestigt im Leben und in der Gesellschaft - will ausbrechen und einfach aussteigen. Wird er dazu den Mut aufbringen?


    *Sylvia Hubele - Eine Reise an das Ende der Welt*

    Der Unterschied zwischen der Vorstellung einer solchen Reise und der Realität.


    *Harald Herrmann - Die Tour*

    Ein lebenslanger Traum gipfelt in eine Motorradtour in die Vergangenheit.



    Bei diesem Buch handelt es sich um eine Anthologie mit Geschichten rund um die Thematik "Was man noch tun will, bevor man den Löffel" abgibt. Die Geschichten waren sehr angenehm zu lesen, einige haben mir durchaus ein Lächeln ins Gesicht gezaubert, jedoch konnte ich, auf Grund der Unterschiedlichkeit der einzelnen Geschichten, nicht alle so nachvollziehen. Ich gehe aber davon aus, dass das niemandem gelingen würde, denn jeder hat eigene Wünsche und Träume, die man sich noch erfüllen will, bevor man den Löffel abgibt.

  18. Cover des Buches SoulSystems - Erkenne, was du bist (ISBN: 9783646603798)
    Vivien Summer

    SoulSystems - Erkenne, was du bist

     (30)
    Aktuelle Rezension von: viktoria162003

    Meinung

    Nach dem der zweite Band so spannend geendet hat und ich die Bücher bisher toll fand, stand fest das ich natürlich weiter lesen werde.

    Wie zuvor auch hat die Autorin einen tollen Schreibstil, nur mit dem Kleinen unterschied, das die Geschichte immer spannende wird. Nach dem ich jetzt beim dritten Band angekommen bin, muss ich schon sagen das Band eins fast langweilig im Gegenzug zu diesem hier ist.

    Geschrieben wird die Geschichte aus mehreren Perspektiven, was ich sehr mag. Dadurch bekommt man vom Geschehen einfach mehr mit und kann von verschiedenen Blickwinkeln das Ganze erfassen. Auch erfährt oder erlebt man dadurch eine Menge Gefühle, da jeder anders denkt und eben auch anders fühlt.

    Vom Verlauf der Geschichte ist es so, dass sich die ganze Sache immer weiter zuspitzt und man immer mehr in die Machenschaften von SoulSystem gerät und wie schrecklich das Ganze ist. Daher wird das Buch auch immer spannender für mich. Auch deckt man viel in diesem Band auf, was für Klarheit sorgt und für mich die Geschichte eindeutig verständlicher macht.

    Ella ist sich im Ganzen treu geblieben, nur entwickelt sie langsam ein selbstbewusst sein, was Ihr wirklich gut steht. Ich mag es, dass sich die Sache mit ihr langsam aufdeckt und viele Fragen rund um Sie beantwortet werden. Ihre Beziehung zu River wird langsam immer komplizierter… ich mag Ihren inneren Kampf sich zu fragen ob River  Lou zurück möchte oder doch sie selbst. Auch später ihre Gefühlswelt, der Selbstfindung ist sehr spannend.

    Während dessen muss River eine wirklich schwere Entscheidung treffen, die am Ende einfach nur  katastrophal – schrecklich gemein – und unglaublich spannend sein wird – Ich KANN ES NICHT ABWARTEN BIS ES HIER WEITER GEHT.

    Rhea und Caden, die nun endlich aus dem Gefängnis entkommen, dank der Rebellen, haben immer noch einen schweren Status zueinander. Doch auch hier entwickelt sich mehr… was mein Schnulzen Herz sehr gefällt. Im Grunde sind sie sehr vernünftig, auch wenn einem es erst später bewusst wird. Ich bin hier sehr nervös, wie der Ausgang bei ihnen sein wird, denn kaum das Sie sich eigentlich gefunden haben, werden Sie auch schon wieder voneinander getrennt.

    Überraschend fand ich Max der Rebellenanführer. Es wurde tatsächlich für mich zum Liebling der ganzen Geschichte. Ein waschechter Book-Boy-Friend. Irgendwie steckt er voller Geheimnisse, dabei sagt er was er denkt. Ich mag einfach seine Gedankenwelt, was er an sich ausstrahlt und wie er zu anderen ist. Ach… schwärm…

    Zum Ende hin, wie schon oben erwähnt, kommt das Ganze auf einen fantastischen Höhepunkt, der eigentlich schon fast an einem wirklich gemeinen Cliffhanger endet und so seine Leser bibbernd auf den nächsten Teil warten lässt.

     

    Fazit

    Eine wirklich tolle Fortsetzung, die Reihe wird wirklich immer besser. Ich mag die vielen Charaktere, die so nach und nach im Buch dazu kommen und man Sie so gut auseinanderhalten kann. Auch wird es einem nie langweilig, weil tatsächlich von der ersten Seite bis zur Letzten immer Spannung und Aktion zu finden ist. Die Romanzen sind auch wunderschön und lassen das Leser Herz höher schlagen. Daher gibt es von mir 5 Sterne mit Herzchen und ich bin wirklich schon gespannt, wie es weiter geht.

  19. Cover des Buches Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten (ISBN: 9783596035687)
    Becky Chambers

    Der lange Weg zu einem kleinen zornigen Planeten

     (220)
    Aktuelle Rezension von: Pantoffeltier

    Eine zusammengewürfelte Crew fliegt durch das Weltall und bohrt Schnellreisetunnel.

    Joa, das ist es schon so ungefähr mit der Handlung. Es passiert nicht sonderlich viel „Großes“, erst am Ende kommt mehr Spannung auf. Der Fokus liegt nicht auf einer actionreichen Handlung, sondern auf einer Beschreibung eines Alltags, in dem viele verschiedene Spezies zusammenleben.

    Mit den Augen der Verwaltungsassistentin Rosemary Harper, die ein Neuling auf dem Schiff ist, lernen wir verschiedene Spezies/Umgangsformen/Konventionen kennen. Da gibt es die Aandrisk, bei denen nicht die leiblichen Eltern die Kinder aufziehen, sondern nicht unbedingt verwandte Gemeinschaften, Grum, die ihr Geschlecht im Laufe ihres Lebens anpassen, Sianat, die sich nicht als Einzelperson, sondern als Paar sehen… Man merkt also schon, Diversität wird hier auf die Spitze getriebn. Die Autorin stellt gekonnt in Frage, dass die Normalität von Beziehungen und Zusammenleben, die Menschen sich so ausgedacht haben, richtig oder auch nur sinnvoll sind. Dabei wird ab und an etwas viel erklärt und wenig gezeigt, das macht es etwas zäh. Gut gefallen hat mir der Humor und die liebevolle Ausarbeitung der verschiedenen Spleens und Denkweisen der Crewmitglieder.

    Das macht dieses Werk im Vergleich zu anderen Science Fiction-Werken, in denen oftmals das Augenmerk auf einer Beschreibung von Technik liegt, besonders. Der Grundton ist sehr positiv. Es gibt zwar auch Probleme und Aggressionen zwischen verschiedenen Gruppen und schmerzhafte Ereignisse, aber gerade die Crew der Wayfarer hält zusammen, unterstützt sich gegenseitig und lernt mit der Zeit dazu.

    Man sollte sich vor dem Lesen auf jeden Fall dessen bewusst sein, dass es eher um gesellschaftliche Gedankenspiele und eine ausführliche Ausarbeitung der Personen geht, als um Action. Ich persönlich habe sehr gern Zeit mit der Crew der Wayfarer verbracht und freue mich schon auf die weiteren Bände.

  20. Cover des Buches Dark Side (ISBN: 9783426518656)
    Anthony O'Neill

    Dark Side

     (13)
    Aktuelle Rezension von: einz1975

    So schön er abends immer leuchtet, in der Zukunft wird der Mond mehr sein als ein kahler toter Trabant der Erde. Multimilliardär Fletcher Brass hat hier vor vielen Jahren die Kolonie Purgatory gegründet. Mit seinem Geld schuf er sich ein Reich, welches über viele Jahre hinweg gewachsen ist. Natürlich geschehen hier auch Verbrechen und genau aus diesem Grund, wird der frisch eingetroffene Polizeileutnant Damien Justus nach einem kleinen Interview mit der hiesigen Zeitung mit dem ersten Fall beauftragt – Ein Bombenanschlag. Währenddessen erfährt man als Leser, dass der Mond noch viel mehr ist als nur Vergnügungsstätte. Hier werden seit Jahrzehnten Experimente durchgeführt oder besser gesagt, Menschen leben hier und werden dabei beobachtet, was der Mond aus ihnen macht.

    Dabei sind es nicht immer Freiwillige, aber immer Schuldige. Die Verbrecher sind alle sehr unterschiedlich in ihren Taten, aber das Ergebnis war immer das selbe, Tod und Verderben für alle anderen. Plötzlich taucht ein Androide auf, welcher die niedergeschriebenen Gesetzte von Fletcher Brass derart wörtlich umsetzt, dass man schon mehr als nur ein paar Blutstropfen an seinen Händen finden wird. Nach dieser kurzen Einleitung war ich zeitweise wirklich überrascht, wie brutal hier Anthony O'Neill mit seinen Figuren umgeht. Manche halten nicht einmal fünf Seiten aus und segnen schon das zeitliche. Interessant fand ich die wissenschaftlichen Aspekte des Buches. Hier wird über die Auswirkungen gesprochen, was mit dem menschlichen Körper passiert, wenn er nicht mehr auf der Erde sein Zuhause hat.

    Neben der geringen Schwerkraft, welche dem Körper mehr schadet als nützlich ist, ist besonders die Strahlung und nicht zu vergessen die fehlende Atmosphäre überaus strapazierend für unseren Organismus. Dennoch ist der Mond ein Magnet und hier wird gefeiert und neuerdings auch in rauen Mengen gemordet. Das Spiel der Figuren führt am Ende unweigerlich zusammen, auch wenn es zwischendurch noch so einige Umwege gibt, welche der Autor gut erklärt und man sich einiges selbst zusammenreimen kann. Das Noir-Flair geht dabei niemals verloren, was nicht nur am Polizisten Damien Justus liegt. Vielmehr beschreibt der Autor die drückende und stickige Luft in jedem der Habitate so gut, als wäre man selbst vor Ort.

    Vielleicht an einigen Stellen etwas unpassend heftig, doch der Autor hat sich etwas dabei gedacht. Fletcher Brass ist nur mit dieser Kaltschnäuzigkeit jetzt da, wo er jetzt ist und seine selbsterdachten Gebote sind so nazistisch und rücksichtslos, dass sie jedem noch so klischeehaften Oberboss anzuheften wären. Das Spiel seiner Tochter ist auch recht offensichtlich. Damien hingegen bleibt bis zum Ende eine Figur, welche in all dem Chaos einen Täter findet und am Ende erkennen muss, dass auch er nur eine Schachfigur war. Komplex ineinander geschachtelt, aber leider etwas zu lang, denn all die Nebencharaktere helfen zwar die Welt und das Handeln zu unterstreichen, dennoch bleibt das Ziel identisch und der Schlussakt auch.

    Fazit:
    Selbst ein Quentin Tarantino hätte Freude an diesem düsteren Sci-Fi-Thriller. Wenn die Justiz bis zur Spitze durchgreift, rollt meist mehr als nur ein Kopf. Anthony O'Neill schickt den Leser auf eine Reise zur dunklen Seite des Mondes und lässt ihn auch vom Inhalt her dort. Mord, Verschwörung und ein zynischer Ausblick das Ende eines Machtbesessenen, der bis zum Ende nicht versteht, dass er schon lange machtlos war. Hart im Wort und in den Taten, darf man auch mal Erwachsen ein Buch zum Mond vorschlagen.

    Matthias Göbel

    Autor: Anthony O'Neill
    Übersetzung: Gerd Rottenecker
    Paperback: 416 Seiten
    Verlag: Droemer Knaur Verlag
    Erscheinungsdatum: 01.07.2017
    ISBN:  9783426518656

  21. Cover des Buches Red Planet - Roter Planet (ISBN: 9783945493731)
    Robert A. Heinlein

    Red Planet - Roter Planet

     (20)
    Aktuelle Rezension von: Mogul

    Das erstmals 1949 erschienene Science-Fiction-Abenteuer wurde zu einem Klassiker in diesem Genre. Und das Buch hat es auch heute noch in sich. obwohl die Story recht simpel ausgestaltet ist. Die Menschen sind seit fünfzehn Jahren dabei den Mars zu besiedeln. Das Ziel ist es, den Mars für den Menschen bewohnbar und nutzbar zu machen, um damit viel Geld zu verdienen. Dieses Projekt wird von der Company vorangetrieben, die auch das Sagen auf dem Mars innehat. Nun ist der rote Planet aber nicht tot, er besitzt ein dem Menschen völlig fremdes, extrem komplexes Ökosystem und eine - wie sich im Laufe des Buches zeigt- hochentwickelte Zivilisation. In diesem Setting wird die mitreißende Abenteuergeschichte von den zwei Teenagern Jim und Frank geschildert. Nicht zu vergessen Willis, ein lebendiges haariges Kugelding mit erstaunlichen Fähigkeiten. Mehr will ich hier gar nicht sagen, denn „spoilern“ ist nicht so meine Sache.


    Das Buch ist im wahrsten Sinne des Wortes fantastisch. Klar, die Story kommt etwas verschroben und altbacken daher und ist in einfachen, gut verständlichen Sätzen geschrieben, da es sich um ein Jugendbuch handelt (das durchaus auch Erwachsene lesen können). Und ja, es wimmelt nur so von überholten Stereotypen bezüglich Rollenverteilung zwischen Mann und Frau, die aus heutiger Sicht wirklich seltsam erscheinen, oder bezüglich dem typisch amerikanischen Ideal von Freiheit, vor allem auch der Freiheit, eine Waffe zu tragen (als Ausdruck dafür, ein freier MANN zu sein - einfach nur schrecklich!). Aber es steckt in diesem Buch noch viel mehr, eine klare Message, die sich folgendermaßen zusammenfassen lässt: Der Mensch ist nicht das Maß aller Dinge. Gerade durch diese Botschaft werden all die eben kritisierten Klischees etwas relativiert. In diesem fantastischen Abenteuerroman geht es ganz allgemein um Toleranz und Intoleranz, was ja immer ein hochaktuelles Thema für uns Menschen darstellt, im Umgang untereinander, aber auch im Umgang mit dem Ökosystem Erde, von dem wir - ob wir wollen oder nicht - Teil sind.

    Auf der einen Seite steht die Company für den knallharten Kapitalismus, der über Leichen, Andersdenkende, die marsianische Flora und Fauna sowie die Kultur der Marsianer ohne Rücksicht hinwegschreiten möchte. Es wird aufgezeigt, was Geldgier und Intoleranz mit dem Menschen machen können. Auf der anderen Seite stehen tolerante Menschen, die sich für ein menschenwürdiges Dasein - auch auf dem Mars - starkmachen. Nur, da sind noch die Marsianer, die sogenannten Ureinwohner des Planeten, die den ganzen Problemen zwischen den Siedlergruppen wenig abgewinnen können. Die dreibeinigen Marsianer sind den Menschen in jeglicher Hinsicht soweit überlegen, dass  die Zweibeiner dies in ihrer Ignoranz nicht einmal in den bisherigen fünfzehn Jahren Kolonialisierung realisiert haben. Eine neue Dimension des Seins, die für die Kolonialisten unfassbar ist, offenbart sich ihnen, was sogar die tolerante „menschliche“ Gruppe stark verunsichert. Ein wirklich mitreißendes Buch, das einfach zu lesen ist und einen in eine völlig fremde Welt mitnimmt. 


    Fazit: Unbedingt lesen, wenn man Sci-fi mag. Am besten wenn es draußen in Strömen regnet.

  22. Cover des Buches Veronica Mars – Mörder bleiben nicht zum Frühstück (ISBN: 9783785583296)
    Rob Thomas

    Veronica Mars – Mörder bleiben nicht zum Frühstück

     (20)
    Aktuelle Rezension von: FranziDieBuechertante

    Ein Sachverständiger wendet sich an Veronica, da es im Neptune Grand ein Verbrecher gab, in das es verwickelt gewesen sein soll und nun bewiesen werden soll, dass sie nichts damit zu tun haben. 


    Dieser Teil spielt sechs Monate nach dem Film und vier Monate nach dem ersten Teil. Im Gegensatz zum ersten Teil wird auch aus Keiths Perspektive erzählt, wenn auch eher selten. Es wäre schön gewesen, wenn die Sichtweisen kenntlich gemacht worden wären. Aus welcher Sicht erzählt wird, wurde meistens erst während des Lesens klar. Dennoch war auch Keiths Sichtweise sehr schön und man hat ihn so etwas besser kennengelernt. 

    Viele verschiedene Stränge werden aufgegriffen, sowohl abgeschlossene als auch noch offene. Ein bisschen ist dieser Teil wie ein Abschluss (obwohl es ja noch eine weitere Staffel gibt). Logan war diesmal viel präsenter als im ersten Teil, was mir gut gefiel. 

    Auch hier finde ich es teilweise schon fast gruselig, wie gut die Charaktere beschrieben werden und ich sie sofort wieder vor Augen hatte. 


    Fazit:

    Dieser Teil hat mir besser gefallen als der erste, auch von der Dynamik der Geschichte her. Dennoch würde ich auch hier sagen, dass es eher was für Fans ist, da einfach zu vieles nicht bekannt ist (was allerdings aber auch erläutert wird). 

  23. Cover des Buches Gefangene der Zukunft (ISBN: 9783903155145)
    Steve Schild

    Gefangene der Zukunft

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Der Titel des Buches klingt interessant und auch der Klappentext macht Lust aufs Lesen. Die Protagonisten Joe und Vivianne werden durch ein Unwetter in die Zukunft geschleudert - eine düstere Zukunft, in der ein Großteil der Welt von den Neu-Germaniern, Nachfahren der Nazis, beherrscht wird, und die auch den Rest der Welt unterjochen wollen.

    Die Idee ist erstmal spannend, wenn auch nicht ganz neu. Und auch an der Umsetzung hapert es etwas. Bis zur Hälfte habe ich die Geschichte gern gelesen. Man lernt viele Personen kennen und bekommt einen guten Einblick in die Geschehnisse der Zukunft. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse. Die Handlungsstränge werden immer kürzer und einiges wirkt konstruiert. Zum Schluss wird nur noch kurz und knapp erzählt, nicht mehr so ausführlich wie am Anfang.

    Sehr gut hat mir die Technik gefallen. Es gibt nützliche Gadgets wie Funkohrhörer und Handscanner sowie einige Flugschiffe in verschiedenen Größen. Sowas finde ich immer sehr interessant. Davon hätte ich gern mehr gelesen.

    Was ich mich die ganze Zeit gefragt habe ist, ob Joe und Vivianne wieder in ihre Zeit zurückkommen und wie sie das bewerkstelligen. Wäre ich in ihrer Situation wäre das wahrscheinlich mein einziger Gedanke, besonders, wenn ich in einer Zukunft wie dieser lande. Die beiden selbst scheinen sich das allerdings zu keinem Zeitpunkt zu fragen. Ob sie am Ende trotzdem wieder in ihrer Zeit landen, verrate ich natürlich nicht.

    Es bleiben einige Fragen offen und das Buch endet etwas abrupt, so dass ich denke, dass ein Nachfolger geplant ist. Insgesamt hat mir das Buch gefallen, auch wenn es ein paar Schwächen hat. Ich habe mich gut unterhalten gefühlt und würde gern eine Fortsetzung lesen.
  24. Cover des Buches Grüße vom Mars (ISBN: 9783791500676)
    Thomas Möller

    Grüße vom Mars

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Fernweh_nach_Zamonien

    Inhalt:

    Tom ist zehn Jahre alt und anders als andere Kinder. Er braucht Rituale und feste Regeln.

    Am Tisch sitzt er beispielsweise nur rechts vom Kopfende und wenn es ihm zu viel wird, zieht er sich zur Sicherheit seinen Astronautenhelm an. Achja und er will unbedingt einmal zum Mars.

    Als seine Mutter beruflich nach China muss, soll Tom mit den Geschwistern Elmar und Nina ausgerechnet bei Oma und Opa in Lunau wohnen. Seine Großeltern bringen Toms Welt kräftig ins Wanken. Sie besitzen nur einen einzigen Esstisch und der ist rund.

    Da hilft es nur, das Ganze als Vorbereitung auf seine Mars-Mission hinzunehmen.


    Altersempfehlung:

    ab 8 Jahre


    Illustrationen:

    Es gibt neben einigen großformatigen, farbigen Illustrationen zu Beginn jedes Kapitels einen passenden Logbuch-Eintrag.

    Die Zeichnungen sind witzig und modern. Die Gestaltung der Personen hat uns jedoch nicht so gut gefallen. Zusätzlich gibt es aber viele Details zu entdecken. 


    Mein Eindruck:

    Der Aufbau des Abenteuers in Form eines Logbuches ist außergewöhnlich und passt perfekt.

    Tom bekommt es zur Vorbereitung auf die "Mars-Mission" von seiner Mutter geschenkt. Kurzerhand wird der große Bruder Elmar zum ersten Offizier ernannt und Schwester Nina zur Funkerin.

    Gemeinsam gehen die drei Geschwister auf eine spannende und abenteuerliche Expedition nach Lunau zu Oma und Opa.

    Dort angekommen geht es aber erst richtig los, denn alles ist ganz anders als sie es gewohnt sind. Eine Umstellung ist es zwar für alle drei Kinder, aber besonders für Tom ist es zu Anfang gar nicht so leicht.


    Tom ist in seiner Art und seinem Denken sehr speziell und wächst einige Male über sich hinaus. 

    Man fiebert immer wieder mit den drei Geschwistern mit und freut sich, wenn sie mutig sind, einen kühlen Kopf bewahren und über ihren Schatten springen. Für Tom freut man sich besonders.

    Die Großeltern unterstützen ihre Schützlinge ebenfalls wo es nur geht. 

    Die Geschichte ist kurzweilig und humorvoll und trotzdem einfühlsam und altersgerecht erzählt. Junge Leser verstehen schnell, dass es völlig in Ordnung ist, anders zu sein und dass jeder so wie er ist, liebenswert und etwas ganz Besonderes ist.


    Fazit:

    Ein witziges und spannendes Abenteuer, einfühlsam und altersgerecht geschrieben mit ganz besonderen Charakteren.


    ...

    Rezensiertes Buch: "Grüße vom Mars - Notlandung bei Oma und Opa" aus dem Jahr 2019

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