Bücher mit dem Tag "marie lacrosse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "marie lacrosse" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Das Weingut. In stürmischen Zeiten (ISBN: 9783442488032)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. In stürmischen Zeiten

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich liebe diesen Roman. Er ist extrem spannend und voller Emotionen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig. 

    Insbesondere die Beschreibung des Kriegs hat mich als Leserin sehr mitgenommen. Man kann sich alles ziemlich genau vorstellen: wie die Verwundeten auf den Feldern liegen und Franz ihnen hilft. Aber auch wie sehr alle leiden. 

    Ich würde immer wieder wütend auf Franz' Vater und Schwester. Ihr Benehmen ist einfach unentschuldbar. Sie bringen regelrecht Leiden über Franz, Irene und Franz' Mutter. Dabei ist der Rest der Roman Figuren so sympathisch und liebenswert. 

    Man schließt die Hauptfigur en sehr schnell ins Herz und lebt mit ihnen zahlreiche Tiefs durch. Ein Unglück (oder böse Tat) folgt dem anderen. Das macht das Buch aber gerade so spannend. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall schon bald lesen. 

    Den Roman kann ich nur weiterempfehlen. Und zwar mit 6 von 5 Sternen! 

  2. Cover des Buches Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783442490745)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nachdem Irene erfahren hat, dass Franz ihr Halbbruder ist, hat sie alles hinter sich gelassen und versucht nun, sich ein neues Leben in Lambrecht aufzubauen. Dabei lernt sie Josef kennen, den Anführer einer Arbeitervereinigung, und beginnt, sich dort für die Rechte der Frauen einzusetzen.

     

    Meine Meinung:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ erzählt Marie Lacrosse die Geschichte um Irene Weber und die Familie Gerban weiter. Auch hier malt sie wieder auf ihre einzigartige Weise Bilder und Geschichten und verwebt gekonnt Fakten und Fiktion und es ist einfach nur schön und eindrucksvoll zu lesen.

     

    Für den zweiten Teil nutzt die Autorin drei Handlungsstränge. Einmal erzählt sie aus der Irrenanstalt in Klingenmünster von Franz Mutter, die dort zu Unrecht festgehalten und sediert wird. Ich mag Pauline einfach und ihre innere Stärke, wie sie im Laufe des Buches ihr Leben wieder in die Hand nimmt und am Ende alle nach ihrer Pfeife tanzen. In diesem Teil erfahren wir auch, wie früher in solchen Anstalten die Behandlung der Patienten gehandhabt wurde und es ist erschreckend, wie man diese Menschen einfach ruhiggestellt hat oder stundenlang in sog. Dauerbäder gelegt hat.

     

    Dann dürfen wir natürlich Irene begleiten. Sie gefällt mir immer noch gut. Und anhand ihres Weges in diesem Buch bringt uns die Autorin zugleich die Arbeitervereinigung näher und wie die Arbeiter begonnen haben, sich gegen die unwürdigen Arbeitsumstände in den Fabriken aufzulehnen. Es geht weiter um Kinderarbeit und um die Unfälle, die zugunsten des Profits billigend in Kauf genommen wurden. Mir gefällt, wie die empathische Irene sich auch in diesem Teil entwickelt. Stärker wird aber dennoch immer das Wohl der anderen mit im Blick hat.

     

    Und wir erleben auf dem Gut der Gerbans, wie die ehemaligen Elsässer eingedeutscht werden sollen. Wie die französische Bevölkerung nach dem deutsch-französischen Krieg von den Deutschen geächtet wurde. Und wie Franz hier mit einem bayerischen Pass zurück auf das Gut kommt und dort alles in die Hand nimmt. Wie er als Leiter des Weinguts Verantwortung übernimmt, sein Temperament zügeln lernt und wie er sich auf die Suche nach Irene macht, die Wahrheit herausfindet und meine Hoffnungen aus dem ersten Teil doch noch erfüllt werden.

     

    Ein wirklich schönes Buch, das uns in die aufregende Welt im Elsass der 1870er Jahre führt, eine spannende Zeit, in der alles im Wandel ist. Eine klare Leseempfehlung an alle, die historische Romane, basierend auf geschichtlichen Fakten, mögen!

     

    Fazit:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ führt Marie Lacrosse die Geschichte von Irene und Franz weiter. Wo im ersten Band der deutsch-französischen Krieg im Mittelpunkt war, da geht es jetzt um die Zustände in den Irrenanstalten, um Kinderarbeit und um die Gründung und die Aktionen der ersten Arbeitnehmervereinigungen sowie die ersten Arbeitsstreiks. Hier hat Irene, die den Anführer der Arbeitnehmervereinigung Josef kennengelernt hat, der sich ihr und ihrem Sohn annimmt, eine besondere Rolle. Sie kämpft sich hart durch das schwierige Leben in einer Tuchfabrik nach oben, setzt sich für die Arbeiterinnen ein und entwickelt ein ganz neues Selbstbewusstsein. Es ist wieder unglaublich mitreißend, wie die Autorin Fakten und Fiktion verwebt und ein plastisches Abbild der damaligen Zeit schafft, das mitreißt, entsetzt, zu Herzen geht und von dem man nicht genug bekommt. Und auch Pauline, die von ihrem Mann in einer Irrenanstalt eingewiesen wird, kämpft sich durch. Dies ist eine Geschichte über starke Frauen mit einem wunderschönen Happy End – wenn auch nicht für alle.

     

    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

  3. Cover des Buches Das Weingut. Tage des Schicksals (ISBN: 9783442491391)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. Tage des Schicksals

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Neben der intensiven Tätigkeit auf dem Weingut entscheidet sich Franz für den Reichstag zu kandidieren und ist kaum noch zu Hause. Zugleich intensiviert Irene ihre Arbeit in den Arbeiterinnenvereinigungen. Die beiden treiben immer weiter auseinander – wird ihre Liebe das überstehen?

     

    Meine Meinung:

    Mit „Das Weingut – Tage des Schicksals“ beendet Marie Lacrosse leider schon ihre Weingut-Saga. Auch in diesem Band hat sie Fakten und Fiktion wieder perfekt vereint und auf ihre mitreißende Art die Geschichte von Irene und Franz weitererzählt, bzw. zu Ende erzählt.

     

    Gut finde ich, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern dass wir auch einmal erleben dürfen, dass die Hauptprotagonisten Eheprobleme haben und sich streiten – aber auch an sich arbeiten. Was einerseits schade ist, andererseits aber die beiden noch menschlicher macht. Und daneben müssen beide auch noch persönliche Schicksale und lebensverändernde Tatsachen bewältigen. Das ist ein wirklich emotionales Buch! Auch Pauline erlebt neben Franz und Irene ihr ganz eigenes Glück, was mich für sie wirklich von Herzen freut! Überhaupt bekommt in diesem letzten Teil jeder das, was er verdient hat – außer Emma, Thea und Sophia.

     

    Und neben der fiktiven Geschichte der ganzen liebgewonnenen Menschen haben wir die Fakten vom Kampf der Selbstverwaltung Elsass-Lothringens gelesen, von dem Sozialistengesetz, dem Versucht, die Sozialdemokraten aus der Politik zu drängen, vom versuchten Mord am Kaiser und vor allem auch von den Arbeiterinnenvereinigungen, bei denen Irene schon in der Vergangenheit aktiv war. All diese Fakten sind wieder perfekt eingesponnen in die fiktive Geschichte um die Gerbans – es war einmalig, informativ, emotional, mitreißend, man konnte lachen, man konnte weinen und dieses Buch ist ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Vielleicht gibt es ja eine weitere Trilogie mit Fränzel, Marie und den anderen Personen der Nachfolgegeneration? Ich würde mich sehr freuen!

     

    Fazit:

    Leider schreibt Marie Lacrosse mit „Das Weingut – Tage des Schicksals“ den letzten Teil ihrer Weingut-Saga. Es war wieder wunderschön, emotional und mitreißend zu lesen. Und die Autorin hat für jeden ihrer Protagonisten ein passendes Ende gefunden. Ebenso war es wieder absolut informativ, von den ganzen geschichtlichen Begebenheiten zu erfahren, sei es der Kampf der Arbeiterinnen, der Versuch einer Selbstverwaltung Elsass-Lothringens oder auch der Kampf der Autonomisten und Sozialdemokraten. Ich habe das Buch verschlungen, mit den Protagonisten mitgefiebert, mich mitgefreut und mitgelitten und ich würde mir wirklich eine vielleicht neue Trilogie aus der jüngeren Generation wünschen.

     

    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

  4. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Falscher Glanz (ISBN: 9783442493562)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Falscher Glanz

     (58)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Meine Meinung

     

    Es ist zwar rund drei Monate her, daß ich den Vorgängerband gelesen habe, doch der ist - nicht zuletzt auch wegen des überaus guten Erzählstils der Autorin - noch sehr präsent, so daß ich gleich daran anknüpfen konnte. Was auch insoweit gut ist, als daß die Ereignisse dieser Geschichte zehn Tage nach denen des ersten Bandes einsetzen. War in „Bewegte Jahre“ der Fokus auf dem Kronprinzen Rudolf und seinem Suizid, so liegt er hier auf dem Geschehen hinter den Palastmauern, die - wie man mehr und mehr beim Lesen merkt - in der Tat nur einen „falschen Glanz“ ausstrahlen.

     

    Die Handlungsstränge (soweit sie nicht abgeschlossen waren) des ersten Bandes der Trilogie werden bruchlos weiter geführt, weshalb man diesen auf jeden Fall zuvor gelesen haben sollte. Allerdings hat dieser Band den Nachteil, der Mittelband einer Trilogie zu sein. Fortführung des Eröffnungs- und Vorbereitung des Abschlußbandes, etwas überspitzt formuliert: alles ist offen und nichts ist geklärt. Zwar ist das Hauptthema des Buches abgeschlossen, mit dem Paukenschlag des letzten Satzes der Übergang zum Schlußteil gelegt - und dennoch hatte ich das Gefühl, ein unvollendetes Buch gelesen zu haben und war am Ende in mancher Hinsicht daher etwas unzufrieden.

     

    Ich fühlte mich an die alte Star Wars Trilogie erinnert, Teil 2 (heute Teil 5): „The Empire Strikes Back / Das Imperium schlägt zurück.“ Der erste Film („A New Hope / Eine neue Hoffnung“) hatte mit dem strahlenden Schlußmarsch geendet, doch jetzt sah es düster aus für die Rebellen, viel Hoffnung gab es nicht (auch wenn man natürlich wußte daß es welche gab, ein Teil stand ja noch aus) - man blickte ins Weltall - und unvollendet, aber irgendwie doch hoffnungsvoll, war der Film zu Ende. Mit mehr Hoffnung, als ich sie hier empfinden kann. Woran das genau liegt, vermag ich nicht zu sagen. Es erinnerte mich nur wieder daran, weshalb ich Trilogien, die eine durchgehende Geschichte erzählen, normalerweise erst lese, wenn alle Bände erschienen sind.

     

    Davon abgesehen, hat mir das Buch gut gefallen, wenngleich ich eigentlich kein Freund von solchen Intrigen, wie sie hier gesponnen werden, bin. Allerdings hat die Autorin die Handlung so durchdacht und mit solchem Hintergrundwissen entwickelt, daß ich fürchte, daß sie der Wahrheit, wie es hinter Palastmauern zuging (und heute noch zu geht?) ziemlich nahe gekommen ist. Die Autorin war wohl „gezwungen“, solche Intrigen einzubauen - da die in realiter vermutlich auch genau so gewesen wären, hätten die fiktiven Figuren tatsächlich gelebt. Insofern hat die Autorin wieder sehr gute Arbeit geleistet.

     

    Zu den bereits bekannten Figuren haben sich naturgemäß einige neue hinzugesellt. Auch wenn nicht alle sympathisch waren, so haben sie doch stets in sich schlüssig (und aus deren Sicht nachvollziehbar) gehandelt, auch wenn mir das nicht immer gefiel. Die Hauptfiguren haben sich weiter entwickelt, wenngleich ich bei Sophie immer wieder daran denken mußte, wie jung sie eigentlich ist. Denn manches mal erschien sie mir doch recht naiv, was im Hinblick auf ihr Alter wieder verständlich wird. Immerhin ist sie am Ende des Bandes so weit gereift, daß sie ihr künftiges Schicksal wohl in die eigene Hand wird nehmen können. Auch Richard macht Fortschritte, aber der Gegensatz zwischen beruflichem und privaten Wesen scheint mir doch immer noch recht groß zu sein. Will sagen, so gut er beruflich zurecht kommt, fehlt ihm im privaten Bereich noch Selbstbewußtsein und ein gewisses Durchsetzungsvermögen, selbst da, wo der meiner Meinung nach gewisse Druckmittel hat. Aber als „Außenstehender“ kann man das leicht schreiben, in seiner Haut sieht das vermutlich ganz anders aus.

     

    Sophies Stiefvater Arthur bleibt sich das ganze Buch über treu; die Szenen, in denen er den Kürzeren zieht, gehören mit zu den besten im Roman. Auch wenn Schadenfreude vielleicht nicht die beste Freude ist - seine Niederlagen seien ihm von Herzen gegönnt.

     

    Die Kaiserin Elisabeth (Sisi) hingegen wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer, aber eigentlich trifft das auf den ganzen Habsburger Hof zu. Was für eine Bigotterie - in der Tat ein falscher Glanz, der da verbreitet wird. Auf der einen Seite sich nach außen wer weiß wie religiös und christlich geben, auf der anderen sich nicht daran halten und das Gegenteil tun. Mich wundert mehr und mehr, wie lange dieser „falsche Glanz“ Bestand hatte.

     

    Am Ende trifft das „alles ist offen und nichts ist geklärt“ zwar nicht in dieser Absolutheit zu, denn manches ist in der Tat auserzählt, doch das betrifft eher Nebenstränge. Die Hauptlinie ist, wie bei einem Mittelband zu eigentlich erwarten, allerdings in einer Weise offen, daß ich keine Ahnung habe, wie die Autorin das im dritten Band auflösen bzw. zusammenführen will.

     

    Dennoch kann ich auch diese Rezension wie die zum ersten Band beschließen: die Autorin hat einen historischen Roman vorgelegt, wie ich ihn mir vorstelle: eine fesselnde Geschichte, die in die historischen Fakten so eingewoben ist, daß man die Trennlinie zwischen Fakt und Fiktion kaum erkennen kann. Neben einer spannenden Romanhandlung erhält man also zusätzlich noch lebendigen Geschichtsunterricht. Prima. Ich kann kaum den dritten Band erwarten, in dem dann (hoffentlich) alle offenen Fragen geklärt werden.

     

     

    Mein Fazit

     

    Auch dieser Band überzeugt durch gekonnte Mischung von Fakt und Fiktion. Die Geschichte um Sophie und Richard wird konsequent fortgeführt, der Kaiserhof und das Wien der Jahre um 1890 erwachen zum Leben und entfalten ihren „falschen Glanz“. Lesenswert.

     

  5. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre (ISBN: 9783442493555)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre

     (73)
    Aktuelle Rezension von: SimoneLorenz

    Marie Lacrosse schafft es einen Teil der österreichischen Geschichte in einen spannenden und authentischen Roman zu verwandeln. Ihre Darstellung der Personen ist authentisch und sehr gut recherchiert. Man fiebert mit , hofft und bangt obwohl einem das Ende eigentlich bekannt ist. 

    Mit der liebevoll gezeichneten Hauptfigur und den Spielort des Kaffeehauses bekommt das ganze einen wunderbaren Rahmen. 

    Ein neuer Blickwinkel auf etwas bekanntes und viel neues über die Kaffeehausszene Wiens.

  6. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche (ISBN: 9783442493579)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Auch im dritten Teil dieser Reihe, konnte mich Marie Lacrosse wieder völlig begeistern. Da es sich um den Abschlussband handelt, möchte ich über den Inhalt nichts verraten. Wir begleiten Sophie weiterhin dabei, wie sie das Kaffeehaus Prinzess führt. Natürlich muss sie auch wieder sehr viele Hürden überwinden und es war überaus spannend, sie dabei zu begleiten.

    Der Schreibstil von Marie Lacrosse war wieder hervorragend und man erfährt, aufgrund der großartigen Recherche der Autorin, sehr viel über das Leben in Wien in den 1880iger Jahren.

    Mit dieser Reihe ist Marie Lacrosse eine wundervolle, spannende und aufschlussreiche Trilogie gelungen.  Auch der dritte Band bekommt von mir 5 von 5 Sternen und ich kann die Reihe wärmstens empfehlen.


Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks