Bücher mit dem Tag "maria"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "maria" gekennzeichnet haben.

253 Bücher

  1. Cover des Buches The Light in Us (ISBN: 9783736310445)
    Emma Scott

    The Light in Us

     (506)
    Aktuelle Rezension von: phiesbooksworld

    Instagram: @phiesbooksworld

    Titel: The Light in Us
    Autorin: Emma Scott
    Verlag: LYX (30. August, 2019)
    Preis: 12,90 € (Taschenbuch)
    Genre: New Adult
    Altersempfehlung: ab 16 Jahren
    Umfang: 416 Seiten
    ISBN: 978-3-7363-1044-5
    Hörbuch: Das aktuelle Hörbuch ist am 30. August, 2019 bei LYX.audio erschienen


    KLAPPENTEXT: 

    Charlotte Conroy stand am Anfang einer großen Karriere als Geigerin, doch dann zerbrach ihr Leben und die Musik in ihr verstummte. Aus Geldnot nimmt sie den Job als Assistentin für einen jungen Mann an, der sein Augenlicht bei einem Unfall verloren hat. Noah Lake war Fotograf und Extremsportler, immer auf der Jagd nach dem nächsten Adrenalinrausch. Nun stößt er alle Menschen von sich, unfähig, sein Schicksal anzunehmen. Doch Charlotte ist entschlossen, ihm zu beweisen, dass das Leben noch so viel mehr zu bieten hat …

    „Atemberaubend, wunderschön, einzigartig!“ Maryse’s Book Blog

    Insgesamt: 5 / 5 ★

    „The Light in Us“ von Emma Scott ist der erste Band der „Light-in-us-Reihe“. Ich kann es nicht oft genug betonen, aber diese Autorin ist einfach nur grandios. Dieses Buch hat mich, wie bisher jedes von ihr, von der ersten nur zur letzten Seite emotional berührt und mitgenommen. Ich habe einige Tränen verloren, obwohl ich mir fest geschworen hatte mal nicht bei einem Buch von ihr zu weinen. Was soll ich groß sagen? Ich bin kläglich gescheitert. Emma Scott ist für mich, genauso wie Brittainy C. Cherry und Colleen Hoover eine Königin der Gefühle und Emotionen. Es war atemberaubend schön und traurig zu gleich. Ich bin immer noch hin und weg von dieser Achterbahn der Gefühle, von diesem fantastischen Leseerlebnis. Dieses Buch hat mir wieder einmal bewiesen, dass ich einfach jedes Buch von ihr Lesen muss! 

    Der Schreibstil der Autorin war wieder einmal mehr als perfekt. Es war fesselnd, emotional und man konnte dieses Buch einfach nicht mehr aus der Hand legen. Es war flüssig, leicht und angenehm zu Lesen und für mich ein perfekter Roman für die heißen Sommertage. Ich habe während dem Lesen komplett die Zeit vergessen, denn was diese Autorin mit ihren Worten bei einem erreicht, ist wirklich ein riesiges Wunder. Ohne es wirklich zu merken hatte ich mit den Protagonisten mitgelitten, mitgefiebert und mitgefühlt. Emma Scott schreibt einfach unfassbar gefühlvoll und jedes ihrer Bücher ist ein Meisterwerk. Man kann super leicht in die Welt von Charlotte und Noah eintauchen, was auch der wechselnde Stil der Perspektive ausmacht, denn das Buch wurde in der Ich-Perspektive geschrieben und die Sichten der beiden Protagonisten wechseln sich ab. 

    Dies war ein Buch, wo der Inhalt mir schon im Klappentext zugesagt hatte und ich wusste, dass ich dieses Buch unbedingt lesen muss! Vor allem da auch Musik in meinem Leben eine große Rolle spielt und Charlotte den großen Traum hatte schon immer Geigerin zu werden. Doch das Leben verläuft nie nach Plan, was auch Charlotte erkennen muss, als ein harter Schicksalsschlag plötzlich alles verändert und ihr das Gefühl gibt, dass alles auseinander bricht. Ihr bleibt am Ende keine andere Möglichkeit, als den Assistentenjob bei dem blinden Noah anzunehmen, welcher es ihr von der ersten Sekunde an mit seiner Art nicht leicht macht. Charlotte erkennt früh, dass Noah und sie etwas verbindet, denn ein Schicksalsschlag hat auch Noah‘s gesamte Welt ins Schwanken gebracht. Durch einen schweren Unfall verliert Noah sein Augenlicht und somit auch seine Lebensfreude. Doch Charlotte gibt Noah nicht auf, auch wenn sie ein paar mal kurz davor war alles hinzuschmeißen.

    Ich habe die Liebesgeschichte von Noah und Charlotte von der ersten bis zur letzten Seite geliebt. Ich habe gelacht, geweint, gehofft, einfach alles. Ich hatte zu keinem Zeitpunkt das Gefühl, dass es sich in die Länge zieht, denn ich habe jedes Wort nur so in mich hinein gesaugt. Es gab so viele emotionale Szenen, aber auch Szenen, bei denen man Schmunzeln musste. Emma Scott hat dem Buch tiefe verliehen, wie sie es in ihren anderen Büchern auch schon getan hat. Die Autorin spricht sensible Themen (Trauer, Blindheit, Verlust, schwerer Unfall) an und gibt einem damit Hoffnung, aber auch Akzeptanz. Sie zeigt uns mit der Geschichte von Noah und Charlotte, dass man trotz schweren Schicksalsschlägen das Leben lieben und leben kann. Die Protagonisten haben voneinander profitiert und sind zusammen gewachsen und haben sich ihren Ängsten gestellt. Emma Scott schafft es einem beim Lesen zu verdeutlichen, welche Dramatik und Endgültigkeit Noahs Lage hat, auch im Bezug auf sein neues Leben. Man lernt gemeinsam mit Noah, dass Blind sein nicht bedeutet, in der Dunkelheit zu leben, sondern, dass man sein eigenes Licht finden kann. 

    Emma Scott hat authentische und sympathische Protagonisten erschaffen, die es in ihrem Leben nicht leicht hatten. Charlotte verliert ihren großen Bruder, zu dem sie ein sehr enges Verhältnis hatte. Während sie mit dem Verlust ihres Bruders umgehen muss, verlässt noch ihr Freund sie von heute auf morgen und fügt ihr noch mehr Schmerz zu. Sie verliert dabei nicht nur ein Teil ihrer Familie, sondern auch die Musik, denn sie schafft es einfach nicht mehr sich in der Musik, in ihrer Geige wiederzufinden. Trotz allem verlor sie nie ihre lebensfrohe und liebenswerte Art, weshalb man Charlotte einfach feste in sein Herz schließen muss. Noah dagegen ist das komplette Gegenteil, denn nach dem Unfall hat er eine verbitterte Art an sich, da er sein neues Leben verabscheut. Er musste seinen geliebten Beruf als Journalist niederlegen und verlor dabei nicht nur sein Augenlicht und seinen Job, sondern auch seine Lebensfreude. Beides sind starke Protagonisten, die im Laufe der Geschichte lernen mit ihrem Schicksal umzugehen und das Beste aus ihrem Leben zu machen. Mit viel Feingefühl beschreibt Emma Scott diesen Prozess.

    Das Cover habe ich geliebt, aber ich finde generell die Covers von ihren Büchern richtig schön. Es hat einfach zu dem Buch gepasst, ich kann nicht mal wirklich sagen, wieso ich das so empfinde. 

    FAZIT: Es war eine gefühlvolle und emotionale Liebesgeschichte mit einer Achterbahnfahrt von Gefühlen, einem Hauch Humor, Dramatik und sensiblen Themen, die sehr gut umgesetzt und angesprochen wurden. Ein Herzensbuch was ich nur jedem ans Herz legen kann. Eine riesige Empfehlung von mir!

  2. Cover des Buches Kaleidra - Wer das Dunkel ruft (ISBN: 9783846601082)
    Kira Licht

    Kaleidra - Wer das Dunkel ruft

     (367)
    Aktuelle Rezension von: insanebookperson

    Emilia hat bis jetzt ein ziemlich normales Leben gelebt, bis sie durch Zufall auf ein sehr altes Rätsel stößt, welches nur mit ihrer Hilfe gelöst werden kann. Sie gerät in eine Welt, die im Schatten existiert, die Welt der Alchemisten. Emilia ist eine Silber-Alchemistin und arbeitet mit der Goldloge zusammen. Mit dieser Goldloge kommt auch Ben in ihr Leben. Eine Beziehung zwischen Mitgliedern verschiedener Orden ist verboten, so wie die jegliche Berührung zwischen Mitgliedern anderer Orden. Emilia wird angehalten ein sehr altes Manuskript zu decodieren, bevor dieses komplett zerfällt und somit eine Chance auf den Stein der Weisen zunichte gemacht wird. Ben und Emilia decodieren das Manuskript und reisen um die Welt, um verschiedene Bausteine zu bergen, die von ihren Vorfahren versteckt wurden. Der erste Plottwist war meiner Meinung nach leicht zu erkennen, aber der Plottwist auf den letzten Seiten hat mich vom Hocker gehauen, ich muss dringend den zweiten Band lesen.

  3. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.211)
    Aktuelle Rezension von: supersusi

    Anfangs fand ich das Buch sehr langatmig, wenngleich es sich auch gut lesen lies. Die eigentliche Story, der Auftrag, den der Journalist Blomquist von einem reichen Industriellen erhält, erfahren wir nämlich erst nach 100 Seiten. Offiziell soll er eine Familienchronik schreiben. Inoffiziell soll er nach der als 16- jährige verschwundenen Harriet suchen, die der Auftraggeber wie ein eigenes Kind geliebt hat. Damals in den 60zigern hat die Polizei jeden Stein umgedreht ohne Erfolg. Wie soll Blomquist da fast 40 Jahre später neue Spuren finden ? Was er aber entdeckt ist so schrecklich, dass einem der Atem stockt. Je mehr er erfährt, desto grausiger werden seine Erkenntnisse.

    Ich konnte das Buch kaum noch aus der Hand legen, nachdem ich erstmal in der Geschichte drin war. Habe eine ganze Nacht gelesen statt zu schlafen, so hat es mich gefesselt. Und auch jetzt, wo das Buch zuende ist, möchte man die Charaktere nicht missen, auch wenn die Geschichte in sich abgeschlossen ist. Also werde ich mir gleich das nächste Buch der Trilogie vornehmen. Schade, dass der Autor verstorben ist und nicht die weiteren geplanten 7 Bände schreiben konnte. 

    Klare Leseempfehlung und als Tipp, falls man sich am Anfang auch fragen sollte, wann es denn nun endlich losgeht : Durchhalten, es lohnt sich.

  4. Cover des Buches The One (ISBN: 9783499273148)
    Maria Realf

    The One

     (181)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    The One von Maria Realf ist ein Liebesroman den man gut zwischendurch lesen kann. Allerdings konnte er mich nicht ganz überzeugen.

    Lizzie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Josh. Da bekommt sie die Nachricht das nach 10 Jahren ihr Ex Alex wieder in London ist. Lizzie ist total durcheinander und als Alex mit ihr reden will um ihr was wichtiges zu sagen gibt sie irgendwann seinem drängen nach.

    Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Die Autorin benutzt eine leichte und lockere Sprache. Der Hauptteil spielt in der Gegenwart in der es eigentlich um die Hochzeit zwischen Lizzie und Josh geht. Doch es gibt immer wieder Rückblicke in die Zeit in der Lizzie und Alex noch zusammen waren und was passierte. Mich konnte der Vergangenheitsteil mehr überzeugen. Die Geschichte war schöner und emotionaler beschrieben. Die Gegenwart wirkte recht kühl und abgeklärt.

    Leider verliert sich die Autorin, gerade bei den Hochzeitsplanungen, in unwichtige Details. Da die Autorin für mehrere Brautzeitschriften gearbeitet hat, kann ich mir vorstellen dass es dieser Tätigkeit geschuldet ist. Für mich persönlich war es teilweise uninteressant.

    Auch die Protagonisten konnten mich nicht ganz überzeugen. Lizzie die altersmäßig in meinem Alter ist, ist für meinen Geschmack noch sehr unreif und unentschlossen. Auch steht sie nicht zu ihrem Wort. Josh war mir zu blass und auch zu angepasst. Alex war mir Anfangs unsympathisch dieses bedrängen um unbedingt mit Lizzie zu sprechen. Allerdings wurde er mir dann sympathischer. Er bleibt aber auch recht blass.

    Ein netter Liebesroman den man gut zwischendurch lesen kann aber definitiv nicht muss.

  5. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Lange und flüssig zu lesende Sätze mit hoher Gedankendichte und geradezu verschwenderisch-pompösem Wortreichtum zieht man lesend über weite Teile des Werkes in sich hinein wie frische, belebende Frühlingsluft. Sollte diese Erzählung eine deutliche und erkennbare Botschaft haben, so ist sie mir ebenso deutlich und erkennbar entgangen. Für mich geht es in diesem Buch im Wesentlichen um die stets erwünschte, gewollte, erhoffte, mit vielen Hindernissen und Umwegen ausgestattete, kaum erreichbare Selbstfindung. Aber wie Hermann Hesse in seinem Nachwort selbst bemerkt: Möge jeder aus der Erzählung machen, was ihm entspricht und dienlich ist.

  6. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (796)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Was für ein grandioses Buch! Mein Lieblingsbuch von Carlos Ruiz Zafon.
    Das Cover ist wunderschön gestaltet mit dem alten Steinhaus mit den hübschen Türmchen und Erkern. Es lädt uns ein, eine wunderbare Geschichte zu lesen.

    In diesem Buch geht es um den Protagonisten Oskar der durch die Villenvirtel Barcelonas streift und dabei dem Mädchen Marina begegnet, dem ein Geheimnis anhängt. Ausserdem begeben sich die beiden ins Abenteuer und lösen das Geheimnis des einst reichsten Mannes Europas.

    Ist es ein Märchen? Ist es ein Schauerroman? Ist es Science-Fiction? Ein Liebesroman oder ein Buch über das Erwachsen werden....

    Dieses Buch ist von allem ein bisschen und doch wieder nicht. Traurig, schauderhaft, fantastisch. Ein Roman der einem lange in Erinnerung bleibt. Ein Wahnsinns-Buch!

  7. Cover des Buches Das Mädchen, das verstummte (ISBN: 9783499266621)
    Michael Hjorth

    Das Mädchen, das verstummte

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Argentumverde

    Vier Tote, davon zwei Kinder, faustgroße Einschusslöcher – diesmal startet das Buch direkt mit einem Mord an einer Familie und sämtliche Handlung bleibt näher am Fall. Die Reichsmordkommission ermittelt, erstmals ohne Ursula und tritt auf der Stelle. Erst als sie herausfinden, dass es eine Zeugin gibt, haben sie eine erste richtige Spur.

    Sebastian muss diesmal sein Können als Psychologe voll einbringen und versagt natürlich auf privater Ebene gänzlich, obwohl er gute Arbeit leistet. Die Situation rund um Vanja und ihre Familie schwelt weiter ungelöst, während in diesem Buch Billy zunehmend weiter in den Fokus rückt, und das nicht unbedingt positiv.

    Der Ansatz der Autoren mit Einblick in die schwedische Politik war gut gelöst. Ein Bergbauunternehmen, dass eine Mine ausbeuten will, benötigt dafür fünf Grundstücke und nur vier Eigentümer sind bereit zu verkaufen. Dabei gibt es viele Wege, die zum Ziel führen und skrupellos muss nicht illegal sein.

    Mein Fazit: Ein sehr facettenreicher Teil der Reihe, der mich wesentlich mehr als sein Vorgänger überzeugen konnte und trotz über 600 Seiten nie langweilig wurde. nun hoffe ich natürlich, dass der nächste Teil ebenso weitermacht.

  8. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.292)
    Aktuelle Rezension von: anastazja

    Das Buch haben wir damals in der Schule gehabt. Ist aber trotzdem echt interessant.

  9. Cover des Buches Ein MORD.s-Team - Auf tödlichen Sohlen (ISBN: 9783958340107)
    Nicole Böhm

    Ein MORD.s-Team - Auf tödlichen Sohlen

     (112)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der 2.Teil der Krimiserie für Jugendliche und Junggebliebene ist leider nicht mehr so spannend, mir hat die Aufteilung zwischen Gegenwart und Vergangenheit nicht so gut gefallen. Ob ich die Serie weiterlese, kann ich noch nicht sagen, bei "Heliosphere 2265" habe ich irgendwann auch aufgehört.

  10. Cover des Buches Wenn du mich siehst (ISBN: 9783453421936)
    Nicholas Sparks

    Wenn du mich siehst

     (321)
    Aktuelle Rezension von: n_reads

    Von Anfang bis Ende war ich an dem Buch gefesselt. Der Schreibstil ist bildreich, aussagekräftig, nicht zu viel aber auch nicht zu wenig an Informationen, sodass dieser einen an Ort und Handlung vor dem inneren Augen abspielen lässt. Persönlich bin ich über die Seiten nur so geflogen, da es immer spannender wurde. 

    Wer einige Nicholas Sparks Bücher gelesen hat, kommt auch hier mit einigen Thriller-Momenten nicht zu kurz. Auch die Geschichte zwischen Maria und Colin war schön zu lesen. Eine ungewöhnliche Liebe, die sich bei zwei Menschen, die nicht unterschiedlicher sein konnten, entwickelte.  

    Als Leser wird man nicht lange im Unklaren gelesen, was für eine bewegte Kindheit Colin hatte und das er wie ein "Badboy" aussieht und lange auch einer war. Betonung liegt auf war. Und er lernt Maria kennen. Eine bodenständige und liebenswerte Frau, die als Anwältin arbeitet. Beide verlieben sich, aber die Liebe muss schon früh einiges aushalten. Den Maria wird gestalkt. Und das nimmt immer mehr zu. Und die Spannung wird bis zum Ende auf einen hohen Niveau gehalten. Die Freunde Lilly und Elan mochte ich sehr. Super sympathisch und irgendwie haben sie einfach dazugehört. Deshalb habe ich mich sehr gefreut, dass sie immer wieder in den Handlungen aufgetaucht sind. 

    Nicholas Sparks schafft es immer wieder den Leser auch nachdenklich zurückzulassen. Die Gesellschaft ist geprägt von Vorurteilen und diese entsteht schnell durch das Aussehen. Das passiert Colin im Buch immer wieder.  Aber auch sexuelle Belästigung am Arbeitsplatz ist ebenfalls ein Thema was Nicholas Sparks aufzeigt, wie die Gesellschaft darauf reagiert. 

    Wieder ein tolles Buch und klare Leseempfehlung. Vielleicht wird es eines Tages verfilmt. Die Geschichte würde es auf jedenfalls zulassen. ;) 

  11. Cover des Buches Plötzlich Shakespeare (ISBN: 9783499268274)
    David Safier

    Plötzlich Shakespeare

     (1.092)
    Aktuelle Rezension von: Christin87

    Rosa hasst ihren Job, ihre Figur, ihr Leben. Denn seit sie vor einigen Jahren von ihrem Freund Jan beim Fremdknutschen erwischt wurde, er sie daraufhin verließ und nun mit der hübschen Zahnarztkollegin Olivia liiert ist, leidet sie unter Liebeskummer.

    Nach einem halbherzigen Date in einem Zirkus, lässt sie sich dort auf eine Rückführung ein. Sie landet im England des 16. Jhdt., in einem männlichen Körper - William Shakespeares Körper. Und der einzige Weg in ihre Zeit zurückzukommen ist es, die wahre Liebe zu finden.

    Ein lustiger Roman mit einer guten Moral am Ende. Es war wirklich amüsant Rosa und Shakespeare dabei zu folgen, wie sie sich in ihren fremden Körpern und Zeiten zurechtfinden müssen. Zugleich waren hier und da auch einige weitere historische Personen eingeflochten und so wurde die Geschichte, zwischen all dem Klamauk, auch noch ein bisschen lehrreich.

    Rosa und William sind beide ziemlich schrullige Typen, aber man schließt sie schnell ins Herz.

    Einzig die Wechsel in den Dialogen, zwischen zwei Menschen in einem Körper, waren zu Beginn etwas verwirrend. Nachdem ich drei Seiten später aber dahinter gestiegen war, dass Williams Parts stets kursiv gedruckt wurden, ließ sich das Buch wunderbar lesen.

    An einer Stelle zu Beginn des Buches hatte ich sogar einen kleinen Lachflash, der meinen Mann aus seiner Einschlafphase riss - als die Konsonantenschwäche von einem von Rosas Schülern eine fantastische Wortschöpfung kreierte. :D

    Insgesamt ein äußerst unterhaltsames, empfehlenswertes Buch, wenn man mal keine Lust auf Krimi, Dramen oder Schnulzen hat, sondern einfach leicht und amüsant in eine andere Welt getragen werden möchte.

  12. Cover des Buches Später Frost (ISBN: 9783462044492)
    Voosen | Danielsson

    Später Frost

     (158)
    Aktuelle Rezension von: schaebelchen

    Dies ist der erste Teil einer neuer Schweden-Krimi-Reihe. Smaländische Kommissarin und ihr Ermittlerteam ermitteln in einem komplizierten Fall. Die Protagonisten sympathisch, die Geschichte spannend und interessant und verwoben, nicht so einfach, Licht ins dunkel zu bringen. Sehr guter Auftakt.

  13. Cover des Buches Marias letzter Tag (ISBN: 9783570163177)
    Alexandra Kui

    Marias letzter Tag

     (49)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover gefällt mir tatsächlich gar nicht, aber dennoch habe ich mir mal den Klappentext genauer angeschaut.

    Die Idee hinter der Geschichte hat mich dann doch überzeugt das Buch zu kaufen und schließlich zu lesen.

    Der Schreibstil ist ganz nett, konnte mich aber leider nicht fesseln und generell fand ich die super Idee am Ende dann einfach schlecht umgesetzt.

  14. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.136)
    Aktuelle Rezension von: Punika-1

    Ich habe die Amor Trilogie absolut verschlungen. Wer auf Dystopien steht und eine packende Liebesgeschichte sucht, kommt hier absolut auf seine Kosten. 

  15. Cover des Buches Chaoten, Mörder, Luder (ISBN: 9781514884355)
    Susanne Ulrike Maria Albrecht

    Chaoten, Mörder, Luder

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Buecher_Haus
    "Was tun Sie da?"
    "Ich bringe Ihre Utensilien in Ordnung. Das muss alles in Reih und Glied stehen!"
    "Sie sind nicht hier um Ordnung zu schaffen. Dafür sorge ich schon selber, Punktum!"
    "So kann ich mich aber nicht konzentrieren. Das alles macht mich sehr nervös. Und außerdem beleidigt es mein Auge. Hauptsächlich der Schreibtisch von Ihrem ..."
    "Schnell, räumen Sie Ihren Arbeitsplatz auf, Maurus! Unser Verdächtiger bekommt von dem Anblick schon nervöse Zuckungen!"
    "Aber, Chef, ich ..."
    "Maurus, das ist eine dienstliche Anweisung!"
    "Aber, Chef, ich, ich kann doch nicht ..."
    "Legendär! Paul Maurus und ich!" knurrte Gregor Brandolf und vergrub für einen Moment das Gesicht in seinen Händen. "Also, Herr Ronald Gammelgaard, jetzt packen Sie mal aus und geste ..."
    "Alter Schwede!" warf Paul Maurus ein und rollte mit den Augen bis er Sterne sah.



    Susanne Ulrike Maria Albrecht
    Chaoten, Mörder, Luder
    2015 Moon House Publishing, Österreich

    Klappentext: 
    Bei Tag oder Nacht Paul Maurus verfolgt
    jeden Verdacht. Keiner kann sich verstecken.
    Paul Maurus wird sie alle entdecken.

    Erschienen als eBook (04.07.2015) und als Taschenbuch (19.07.2015) bei Moon House Publishing in Österreich.



    So temporeich der Anfang ist, so temporeich geht es weiter. Ein geistreiches und kurzweiliges Lesevergnügen.
    "Chaoten, Mörder, Luder" von Susanne Ulrike Maria Albrecht ist eine Thriller-Satire, die ein Genre-Highlight darstellt. Während der Protagonist Paul Maurus versucht, einen Mord aufzuklären, nimmt uns die Autorin mit auf eine augenzwinkernde Reise, die unserer Gesellschaft den Spiegel vorhält. Das Ergebnis ist eine kurzweilige Satire mit vielen Redewendungen, die dem Leser geistreiche Unterhaltung und Sprachakrobatik von Anfang bis zum sprichwörtlich letzten Wort bietet. 
  16. Cover des Buches Das Lächeln der Fortuna (ISBN: 9783732584321)
    Rebecca Gablé

    Das Lächeln der Fortuna

     (1.390)
    Aktuelle Rezension von: Lissy_Booklove

    "Manchmal glaube ich, es gibt sie wirklich, die Dame Fortuna und ihr Rad. Denn so geht es. Auf und ab. Immer auf und ab." 

    Hallo zusammen, meine Rezension beginnt heute mit einem Zitat aus dem wunderbaren Buch "Das Lächeln der Fortuna". Es ist ein historischer Roman, den Rebecca Gablé geschrieben hat und der mich sofort begeistern konnte. Ich hatte es geschenkt bekommen und erst einmal skeptisch von den fast 1200 Seiten. Doch nach kurzer Zeit änderte sich das total und ich war mitten in der Geschichte drin, die von folgendem handelt:

    Robert, genannt Robin, Sohn von Gervais, Earl of Waringham, einem eher kleinen Landadligen, lebt ein eher unzufriedenes Leben in der verhassten Klosterschule. Wie so viele junge Leute besuchte Robin diese, träumte aber davon, nach der Ausbildung Ritter seines Königs, Edwards III zu werden, wie sein Vater.  Eines Tages bekam Robin die erschreckende Nachricht: Gervais ist tot, angeklagt als Hochverräter. Wie kann das sein, fragte sich Robin, da er doch immer ein treuer Ritter des Königs war... Robin, rechtmäßiger Erbe Waringhams, verliert sein Erbe und steht plötzlich vor dem Nichts. Außer seiner Schwester Agnes, einzig überlebenden der Familie und aktuell auch im Kloster, hat er niemanden, bei dem er bleiben könnte und beschließt, auszureißen und weit weg im Kloster, in Waringham ein neues Leben zu beginnen. Dort angekommen, sucht er nach Arbeit, welche er im Gestüt von Waringham findet, welches ziemlich erfolgreich ist durch seinen Verkauf von Schlachtrössern. Robin wird gut von Conrad, dem Stallmeister und Maria, seiner Frau aufgenommen, findet echte Freunde und einen guten Neuanfang. Doch bald kommt ein Earl nach Waringham, Geoffrey Dermond, ein guter Freund von Robins Vater, der warmherzig und treu versucht, Robin das Leben als Stallknecht auszureden und schließlich einen Ritter aus ihm zu machen. So lernt Robin Mortimer, Geoffreys Sohn kennen; die Jungen werden Erzfeinde fürs Leben... Viele Jahre vergehen, Robin und sein Freund Leofric, taubstumm, beschließen, in die Schlacht bei Najera zu ziehen - doch nicht als Pferdeknechte, als Earl of Waringham und sein Knappe - unter falschen Namen. Schließlich bekommt Robin immer mehr die Gunst von John of Gaunt, Duke of Lancaster. Zwischen den beiden Männern entsteht eine Freundschaft fürs Leben. Viele Jahre vergehen, Robin kehrt zurück in die Welt der Ritterschaft, an der Seite von Lancaster, und bekommt schließlich die Güter Fernbrook und Burton und gründet Familie. Politische Ereignisse wie die Bauernrevolte, Krönung des komplett unfähigen Königs Richard II und Auseinandersetzungen zwischen Adel und Kirche, arm und reich erlebt Robin hautnah mit. Doch auch Robin erreicht das Ziel, Waringham zurückzuerobern und glaubt, Fortuna meine es gut, sieht er sich bald Mortimer, seinem Feind auf Lebenszeit und den Strapazen Richards II gegenüber... 

    Ja, leider etwas zu lang. Am Ende habe ich es kurz gehalten... Robin war ein angenehmer Protagonist, schlau, hilfsbereit, treu und ehrlich, doch auf dem Platz meiner Liebling-Charaktere kommt er leider nur auf Platz 2. Platz eins teilen sich Leofric, Robins taubstummer Freund mit schwerer Kindheit, der mit Robin jeden doch so schweren Weg meistert, trotz seiner Strapazen immer positiv denkt und am Ende sein Glück findet. Als zweites ist es Henry, Sohn Lancasters. Er hat mich auch fortwährend beeindruckt - Mut, Tapferkeit und immer ein gutes Herz und ein offenes Ohr. Mortimer, Stephen, de Gray und andere, die "Bösen" hatten auch eine glaubhafte Geschichte. 

    Alles in allem einfach großartig - auf jeden Fall noch unzählige Male wieder!!! 

  17. Cover des Buches Die hellen Tage (ISBN: 9783596512737)
    Zsuzsa Bánk

    Die hellen Tage

     (310)
    Aktuelle Rezension von: eight_butterflies

    Ein eigentümliches Buch, ganz besonders, ungewohnt. Ich bekam es als Leseempfehlung geliehen und wollte der Verleiherin den Gefallen tun, es auch für eine anschließende Konversation dazu gelesen zu haben. Ich habe 200 Seiten geschafft, mich gequält und dann weggelegt. Ich wollte aufgeben. Aber unterschwellig musste ich immer wieder daran denken. Das Buch übte einen Sog auf mich aus. Die durch die außergewöhnlich poetische Sprache entstandenen Bilder in meinem Kopf blieben dauerhaft. Vor meinem geistigen Auge sah ich Evis Hütte, sah Aja, Seri und Karl, das schiefhängende Tor und Zigi mit seinen Zauberart. Also las ich weiter, nicht leicht, nicht gespannt, nicht amüsiert. Ich las mit Kampf, aber bis zum letzten Satz gefesselt. 

    Gekonnt schafft es Zsuzsa Bánk mich als Leserin ohne auch nur einen Dialog durchs Buch zu bringen, ohne eine reißerische Wendung, einen Cliffhanger oder Spannungsbögen. Die gewählte Sprache ich plastisch, geformt in zum Teil maßlosen Sätzen, verschachtelt und verspielt. Erzählt wird aus der Ich-Perspektive von Seri, vorurteilsfrei und ehrlich, authentisch. Dieses Buch ist eine Hommage an die Freundschaft, an Treue und lügenbehaftete Biographien. Dieses Buch ist kein Roman, es ist Literatur. Empfehlenswert für Schöngeiste, Sprachliebhaber und Leseratten ohne Bedürfnis nach Spannung.

  18. Cover des Buches The Rules of Magic: Eine zauberhafte Familie (ISBN: 9783596700608)
    Alice Hoffman

    The Rules of Magic: Eine zauberhafte Familie

     (111)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    Eine magische Familiengeschichte, die mit einem Hauch von Comedy einfach alles abdecken und sehr gewollt sein wollte. Sie wollte die LGBTQ+ Community widerspiegeln, das Fantasy-Genre anreißen und dabei soll sich alles in einem süßen Rom-Com Setting befinden. Letzteres spiegelt gerade das deutsche Cover wider, was wieder einmal so gar nicht das zeigt, für was die Geschichte und das Original-Cover stehen. Mal davon abgesehen, dass ich das Original-Cover auch nicht viel schöner finde, aber das ist was anderes.

    Ich muss zwar sagen, dass mich das Buch, aufgrund meiner niedrigen Erwartungen, nicht enttäuscht hat, aber wirklich für sich einnehmen, konnte es mich auch nicht.

    Der Comedy-Effekt ist übrigens sehr schwarz, denn es gibt äußerst viele Tote.

  19. Cover des Buches Mieses Karma (ISBN: 9783499275357)
    David Safier

    Mieses Karma

     (5.051)
    Aktuelle Rezension von: SusiBartmann

    Ich liebe die Bücher von David Safier - Mieses Karma ist ein echter Klassiker mit viel Humor. Love it! 

  20. Cover des Buches Vom ersten Tag an und für immer (ISBN: 9783453417953)
    Lucy Hepburn

    Vom ersten Tag an und für immer

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich habe schon einige Liebesromane gelesen. Durch diesen hier musste ich mich wirklich durch kämpfen. Ich hab ihn nur zu Ende gebracht, weil es mein Vorsatz war, in diesem Jahr kein Buch abzubrechen ;-).

    Grundsätzlich könnte es kaum ein "klassischeres" Thema für eine echt schöne Liebesschnulze (das meine ich positiv) geben, als eine junge Frau, die schon lange heimlich in ihren besten Freund verliebt ist, der nun aber die beste Freundin heiraten will. Da schmachtet man ja schon beim Umschlagtext. Kriegen sie sich oder nicht? Das Ende verrate ich natürlich nicht!

    Leider erfüllte das Buch meine Erwartungen nicht. Die Figuren in diesem Roman sind so unstimmig konstruiert, teilweise so unsympatisch und ihre Handlungen sind oft so wenig nachvollziehbar, dass es einen fast nicht mehr interessiert, wie das Buch ausgeht sondern man sich einfach wünscht, fertig zu werden. Die Hauptfigur Nell (28 Jahre) hat nach dem Tod ihrer geliebten Mutter den Blumenladen übernommen, den diese mit viel Liebe aufgebaut hatte. Mehr aus Verbundenheit denn aus eigenem Antrieb führt sie diesen nun weiter, lieber würde sie sich jedoch mit Fotografie beschäftigen. Ihr Liebesleben ist eine Katastrophe weil quasi nicht vorhanden. Schon seit der Uni ist sie in ihren besten Freund Alex verliebt, der allerdings gerade ihrer besten Freundin Maria einen Heiratsantrag gemacht hat. Statt also selbst mit dem Angebeteten vor den Traualtar zu treten, darf sie den Blumenschmuck für dessen Hochzeit und den Junggesellinnenabschied der Braut planen. Um sich abzulenken und ihr eigenes Liebesleben in Schwung zu bringen, lässt sie sich, mehr oder weniger freiwillig, von ihrer Freundin und Kollegin Olive unter die Arme greifen. Sie datet also fröhlich andere Männer, die erst ein wandelnder Traum auf zwei Beinen sind, sich aber dann doch als absolute Nieten entpuppen. Und damit nicht genug, auch beruflich läuft es mehr schlecht als recht und ein Schlamassel jagt den nächsten.

    Leider musste ich bei der Handlung öfter ungläubig den Kopf schütteln, weil alles so widersprüchlich ist. Um ehrlich zu sein, kann ich Nells Liebe zu Alex nicht nachvollziehen. Am Anfang merkt sie ganz plötzlich, dass er doch nicht einfach nur ihr bester Freund ist sondern sie in ihn verliebt ist. Etwas weiter heißt es plötzlich, dass sie ihn schon seit 10 Jahren liebt und ihre Chance verpasst hat, weil sie sich zu Unizeiten einfach nicht traute, sich ihm zu offenbaren. Sie ärgert sich immer wieder, dass ihre Freunde sie anscheinend gar nicht ernst nehmen, trotzdem kann sie sich nichts Schöneres vorstellen, als mit diesen Leuten ihre Samstagabende zu verbringen. Dann Olive, die Kollegin, die wirklich anstrengend ist und nur Schaden anrichtet. Wie oft nimmt Nell sich vor, sie zur Rede zu stellen und in die Schranken zu weisen. Und nachdem sie das endlich getan hat (Gott sei dank, endlich, denkt man, sagt sie mal ihre Meinung), entschuldigt sie sich doch tatsächlich nach ein paar Seiten wieder und ist wieder ganz das Mäuschen vom Anfang.
    Auch die ganze Geschichte um den Blumenladen ist so wirr. Eigentlich führt sie diesen nur aus Pflichtbewusstsein ihrer verstorbenen Mutter gegenüber weiter und fühlt sich gar nicht als Floristin, und dann kann sie sich plötzlich gar nichts anderes vorstellen. Ich könnte noch ewig so weiter machen.
    Eine "zwiegespaltene" Hauptfigur ist ja nun wirklich nichts schlimmes, wenn man doch nur irgendeine Entwicklung erkennen könnte...

    Es war nicht alles schlecht ;-). Manchmal musste ich auch schmunzeln und bei einigen romantischen Abschnitten hat es auch ein wenig gekribbelt. Alles in allem aber einfach nicht fesselnd und daher leider eher keine Leseempfehlung von mir.
  21. Cover des Buches Verdächtige und andere Katastrophen (ISBN: 9783944343549)
    Susanne Ulrike Maria Albrecht

    Verdächtige und andere Katastrophen

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Igelmanu66

    »Vorfreude ist die beste Freude, so wie Ausdauer stets belohnt wird. Demnach, Maurus, müssen Sie sich noch etwas gedulden, bis Sie wieder einmal mehr in den Genuss meiner subtilen Verhörtaktik kommen. Und lassen Sie sich gesagt sein, dass diese Methode mich auf der Karriereleiter unaufhaltsam nach oben katapultieren wird! Ganz im Gegensatz zu Ihnen!«

     

    Hauptkommissar Gregor Brandolf (genannt Kommissar „Eifer“), leidet nicht unter zu geringem Selbstbewusstsein, besonders nicht seinem Untergebenen Paul Maurus gegenüber. Dieser, vom Gemüt her mittelschwer neurotisch, hat seinen Weg gefunden, mit „Eifer“ klarzukommen: Er begegnet ihm stets mit einer ordentlichen Portion Ironie und Sarkasmus. Ihr aktueller Fall fordert die beiden bis an die Grenzen ihrer emotionalen Belastbarkeit: Die Klavierlehrerin Rosamunde Stichnote wurde ermordet in ihrem Musikzimmer aufgefunden, gleich neben ihrem kostbaren Konzertflügel. Und an Verdächtigen herrscht kein Mangel…

     

    Schon nach der Inhaltsangabe sollte eins klar sein: Wer einen klassischen Krimi mit Hochspannung, Blut und Ernsthaftigkeit sucht, der sucht hier vergebens. Was aber nicht bedeutet, dass unsere Ermittler nicht ordentlich etwas zu ermitteln hätten. Es wird kombiniert und geschlussfolgert, ein Verhör folgt auf das andere. Verdächtige gibt es wie schon erwähnt reichlich, und der Grund dafür erschließt sich schnell, denn…

    »Soviel steht fest: Jeder, der sie kennenlernte, trug sich anschließend mit Mordgedanken!«

    Unter besagten möglichen Tätern befinden sich ein paar höchst interessante Charaktere, durch deren Anwesenheit sich das Polizeipräsidium »binnen weniger Stunden … in ein Auditorium Maximum für Wahnsinnige« verwandelt.

     

    Es wird also sehr unterhaltsam und zu Ironie und Sarkasmus gesellt sich noch eine gute Portion schwarzer Humor. Ich erlebte auch eine ganz persönliche Premiere, denn wer jetzt tatsächlich der Täter war, war mir schon nach kurzer Zeit überhaupt nicht mehr wichtig. Bei diesem Buch ist im Grunde der Weg das Ziel, die Verhöre und die überaus scharfsinnigen Gedankengänge der Ermittler machen einfach Spaß und hätten gerne noch ein paar Verdächtige länger dauern können.

    »Maurus! Ich flehe Sie an! ... Lassen Sie doch nur einmal, wenigstens für einen Augenblick, alle Ihre logischen Schlussfolgerungen außen vor!«

     

    Fazit: Ziemlich schräger Spaß. Wer es satirisch mag und mal einen ganz anderen Krimi lesen möchte, ist hier genau richtig.

     

    »Chef, nachdem wir jetzt schon gemeinsam so viel durchgemacht haben, möchte ich nicht darauf verzichten, Ihnen vertrauensvoll zu eröffnen, dass ich mir mit Weitblick folgendes Urteil gebildet habe: Alles und jeder, der in diesen Mordfall verstrickt ist, ist durchgeknallt!«

  22. Cover des Buches Kälteschlaf (ISBN: 9783404165469)
    Arnaldur Indriðason

    Kälteschlaf

     (163)
    Aktuelle Rezension von: Anita_Naumann
    Vor kurzem habe ich in einem Bücherschrank diesen isländischen Krimi gefunden und mitgenommen. Es ist zwar schon der achte Band einer Reihe um den Ermittler Erlendur aber man kommt auch gut rein, ohne die vorherigen Bände zu kennen. Die Geschichte um eine Frau, die in ihrem Ferienhaus Selbstmord begeht, war eigentlich ganz spannend und bringt den Kommissar schließlich auch auf die Lösung bei zwei alten Vermisstenfällen, aber so richtig packen konnte mich die Geschichte nicht. Manche Gespräche Erlendurs gerade mit seinen Kindern oder seiner Ex-Frau fand ich teilweise auch recht schräg, aber vielleicht ist die isländische Mentalität auch eine völlig andere. Da ich keine Isländer kenne und auch sonst bisher nicht mit dem Land in Kontakt gekommen bin, kann ich das nicht beurteilen. Mein Fazit daher: 3 von 5 ⭐.
  23. Cover des Buches Infernus - Die Macht der Göttin (ISBN: 9783789109034)
    Jo Hogan

    Infernus - Die Macht der Göttin

     (36)
    Aktuelle Rezension von: Leniliestbuecher

    Ich hätte im Vorfeld  nicht gedacht, dass mir das Buch so gut gefallen könnte. 

    Das Buch nimmt auf den ersten Seiten bereits an Fahrt auf und diese Spannung hält sich über die gesamten 300 Seiten durch. Demnach ist es ein echter Page-Turner! Zwar interessiere ich mich nicht so für ägyptische Zeichen, Pharaonen, Pyramiden und Geschichten rund um diesen Zeitalters, aber dennoch hat es mich nicht gelangweilt, sondern die Informationen interessant verpackt rübergebracht Und ein/zwei Sachen habe ich auch dazu gelernt. :) 

    Die Protagonistin Maria ist sehr gut beschrieben und man kann mit ihr sympathisieren.  Sie ist klug und besticht mit ihrem Durchhaltevermögen und messerscharfen Verstand. 

    Das Ende des Buchs ist offen gehalten, sodass man direkt mit dem zweiten Teil der Dilogie weiterlesen kann, was ich auch direkt gemacht habe, da ich gerne wissen möchte (muss!),  wie es weitergeht. 

  24. Cover des Buches Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer (ISBN: 9783426522776)
    Anke Petersen

    Hotel Inselblick - Wolken über dem Meer

     (30)
    Aktuelle Rezension von: claudis_buecherwelt

    Bei diesem Buch handelt es sich wieder um einen historischen Roman. Es ist der Auftakt der Amrum-Trilogie und beginnt im Jahr 1892.

    Anfangs spielt die Geschichte noch in Hamburg. Es dauert eine Weile, bis sich die Familie Stockmann auf den Weg nach Amrum macht. 

    Die Familie Stockmann besteht aus dem Ehepaar Marta und Wilhelm, sowie den Töchtern Rieke, Ida und Marie.

    Mir hat die Familiengeschichte gut gefallen. Man durfte miterleben was für Hürden sich ihnen in den Weg gestellt haben und vor allem, welche Schicksale sie ertragen mussten. Auch die Umgebung fand ich sehr gut beschrieben, sodass man direkt ein Bild vor Augen haben konnte.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm, allerdings fällt es anfangs etwas schwer in die Geschichte richtig hineinzufinden. Zwar gibt es zu Beginn eine kleine Auflistung der handelnden Personen, dennoch musste man sich erst ein wenig reinlesen, um alle richtig einordnen zu können. Der Blick zurück auf die Anfangsseite war daher öfter von Nöten.

    Das Buch hat über 500 Seiten, was mir persönlich etwas zu viele waren. Es passiert einiges in diesem Buch, aber zwischendrin wurde es etwas langatmig. Vielleicht hätten ein paar weniger Seiten der Geschichte gut getan.

    Alles in allem ist es aber ein gutes Buch mit Luft nach oben. Bin gespannt wie es in den Folgebänden weitergeht. Diese werde ich später sicher auch noch lesen.

    Ich werde für diesen 1. Band 3 von 5 Sternen vergeben.

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