Bücher mit dem Tag "mare"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "mare" gekennzeichnet haben.

31 Bücher

  1. Cover des Buches Gläsernes Schwert (ISBN: 9783551583277)
    Victoria Aveyard

    Gläsernes Schwert

     (1.102)
    Aktuelle Rezension von: tamiflu

    Ich bin so enttäuscht von diesem zweiten Band. Den ersten Teil habe ich geliebt, selbst beim zweiten Mal lesen. Er hatte aufregende Charaktere, abwechslungsreiche Settings, unfassbar viel Handlung, jede Menge Action und genau die richtige Dosis Romantik.
    Dieser Teil hat nichts davon. Die neuen Figuren bleiben blass (außer Cameron vielleicht). Die Handlung ist zum Großteil eine sich immer wiederholende Suche nach Neublütern mit möglichst tödlichen Actionszenen.
    Aber am allerschlimmsten war Mare selbst. Sie ist unfassbar arrogant (ich bin die Blitzwerferin, ein Neublut, mächtiger als alle andern. Was fällt diesem einfachen Roten ein, mich in Frage zu stellen?!?), durchgängig paranoid (ja, jeder kann jeden verraten. Wir haben es kapiert) und so grausam, dass sie in ihren Handlungen ihren verhassten Silbernen in nichts nachsteht. Hatte sie im ersten Teil noch Skrupel gezielt eine Hand voll Menschen für die Rebellion zu opfern, pflastern nun Leichen ihren Weg und man hat das Gefühl sie ergötzt sich daran ihre Opfer möglichst qualvoll sterben zu lassen ("als Kind haben meine Brüder Ameisen mit einer Lupe geröstet. Das hier ist schlimmer. :)")
    Ich bereue fast nach all den Jahren den zweiten Teil doch noch gelesen zu haben, weil er meine Begeisterung für den ersten so unfassbar schmälert. Mein einziger Lichtblick ist, dass mehrere Charaktere Mare auf ihre krasse negative Wandlung angesprochen haben, also besteht vielleicht noch Hoffnung auf eine Charakterentwicklung. Deswegen werde ich Teil 3 eine Chance geben sobald ich wieder Motivation für diese Reihe finde.

  2. Cover des Buches Wütender Sturm (ISBN: 9783551583819)
    Victoria Aveyard

    Wütender Sturm

     (253)
    Aktuelle Rezension von: Ava_lon

    Inhalt

    Siege haben ihren Preis! Das weiß Blitzwerferin Mare nur allzu gut seit dem Verrat durch Prinz Cal. Umso klarer ist ihr Ziel: Sie wird das Königreich umstürzen und den versklavten Roten und verfolgten Neublütern ein Leben in Freiheit sichern. Mavens Thron wird fallen! Doch der König tut alles, um Mare zurückzubekommen, auch wenn er dadurch sein Land zerstört. Mare braucht die Hilfe der Rebellen – und Cals Silber-Freunde. Um den zu besiegen, der fast ihren Willen gebrochen hätte, muss sie sich mit dem verbünden, der ihr das Herz brach.

    Cover

    In Farbe, Licht und Kopfhaltung entspricht es den Covern der ersten drei Bände und dadurch ergibt sich ein hoher Wiedererkennungswert.

    Ein Wort vorneweg

    Meine Rezensionen können sowohl Spoiler enthalten als auch Analysen und Bewertungen, wobei der Schwerpunkt auf meinen persönlichen Eindrücken liegt.

    Mein Eindruck

    Irgendwie war für mich bereits nach Band 3 die Luft aus der Geschichte um Mare herum raus und ich war deshalb ein wenig irritiert gewesen, als es den vierten Band gab. 

    Wie bereits schon Band 3 war nun auch Band 4 erneut um einige Seiten länger und auch um einige Sichtweisen mehr erweitert worden.

    Für mich ergab sich daraus kein Mehrgewinn sondern lediglich eine Aneinanderreihung von Monologen. Das Geschehen zwischen Rot und Silber stand zwar noch im Mittelpunkt, allerdings ergab sich die endgültige Schlacht zwischen den unterschiedlichen Gegner erst auf den letzten 100 Seiten.

    Keine der Protagonisten scheint sich weiter entwickelt zu haben, sondern es stand nur die eigene Sichtweise der bisherigen Ereignisse im Mittelpunkt und die vermeintliche Erwartung der Zukunft.  

    Ich fühlte mich in einer Endlosschlaufe gefangen und durfte die Ereignisse aus einer Vielzahl von Blickwinkeln betrachten, dabei blieb die Geschichte zunehmend auf der Strecke.

    Dadurch, dass ich sowohl das Buch lesen konnte und parallel dazu das Hörbuch hatte, lag mein Schwerpunkt diesmal auf dem Hörbuch. Es schadete der Geschichte nicht, mal etwas weniger aufmerksam zuzuhören. Dadurch eignete sie sich gut für längere Spaziergänge.

    Fazit

    Für mich der absolut schwächste Band der Reihe und es hätte auch gut nach Band 3 Schluss sein können, bzw. eine gekürzte Version von Band 3 mit dem Ende von Band 4 wäre völlig ausreichend gewesen.

    Nach wie vor gefällt mir das Thema und der Zwiespalt zwischen Rot und Silber, sowie die besonderen Fähigkeiten bei den Roten. Allerdings hätte ich doch lieber über die weitere Entwicklung der Roten gelesen, als über die Auseinandersetzungen der Silbernen untereinander und deren verblendeten Machtansprüche. 

     

    220108

  3. Cover des Buches Splitterherz (ISBN: 9783839001424)
    Bettina Belitz

    Splitterherz

     (1.743)
    Aktuelle Rezension von: A_Kaiden

    Der Schreibstil der Autorin hat mir sehr zugesagt, die Geschichte ist flüssig und angenehm zu lesen. Sehr erfrischend fand ich, dass es sich bei Splitterherz nicht um eine der typischen Vampir und Werwolfgeschichten handelt von denen es im Überfluss gibt. 

    Die Protagonistin mag nicht jedem liegen, sie hat viele Ecken und Kanten, ist ein nicht ganz so typischer Teenager, aber mit typischen Launen und Zickereien.in dem Alter. Auch Colin ist kein Mr. Sunshine oder Mr. Right, wie man das aus vielen Liebesgeschichten kennt. Beide sind sehr komplex, was ihre Charaktere anbelangt, oftmals schwierig und gerade das macht die Figuren so lebendig. Ich konnte in der Story richtig mitfiebern und war gespannt zu erfahren, wie es weitergeht.

    Einen Stern Abzug muss ich leider geben, da das Buch um einiges gekürzt hätte werden können. An manchen Stellen war es doch sehr langatmig, was mich allerdings dennoch nicht dazu bewogen hat, das Lesen abzubrechen. Ich war etwas traurig über den Schluss, allerdings sehe ich gerade, dass es sich um eine Triologie handelt =)

    Fazit: ein schaurig schönes Lesevergnügen für alle, die düstere Fantasygeschichten mit nicht ganz so einfachen Charakteren lieben.

  4. Cover des Buches Die rote Königin (ISBN: 9783551317780)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin

     (2.606)
    Aktuelle Rezension von: May_Daisy

    !Kleine Spoiler Warnung!

    Inhalt: 

    Maren Welt wird von der Farbe des Blutes bestimmt. Sie selbst gehört zu den Roten, deren Aufgabe es ist, der Silber-Elite zu dienen. Denn die - und nur die - besitzen übernatürliche Kräfte. Doch als Mare bei ihrer Arbeit im Schloss des Königs in Gefahr gerät, geschieht das Unfassbare: Sie, eine Rote, rettet sich mit Hilfe besonderer Fähigkeiten! Um Aufruhr zu vermeiden, wird sie vom Herrscherpaar als Silber-Adlige ausgegeben und mit dem jüngsten Prinzen verlobt. Aber es ist der Thronfolger, der Mares Herz höherschlagen lässt.

    Bewertung:

    Der Hauptgrund warum ich dieses Buch so mag ist wahrscheinlich der Plot Twist, aber alles was davor kommt ist auch schon reine Perfektion. Eigentlich ist das Buch objektiv gesehen ganz normal. Zwei Klassen, eine Revolution, ein Protagonist der herausfindet das er anders ist als er eigentlich sein sollte und eine Liebesgeschichte die nicht ganz so läuft wie man eigentlich will. Aber was Victoria Aveyard (Autorin) daraus macht ist einfach einzigartig. Das magische System ist zwar nicht schwer, aber trotzdem genial und das  Zwei-Klassen-System  funktioniert in diesem Fall so gut. Mare ist ein Protagonist den man mögen kann und auch versteht, sie macht in der ganzen Buchreihe immer mal Fehler, was sie einfach zu einer ganz normalen Personen macht, und dadurch kann man sie auch einfach einfacher wertschätzen. Ich will nicht zu viel über den Love Interest hinweg nehmen, da ich auch nicht zu viel Spoilern will, denn ich denke diese Rezension erden wahrscheinlich auch Personen lesen, die das Buch selber noch lesen wollen, aber ich will ihn Auch nicht ganz auslassen. Am Anfang (eigentlich das ganze erste Buch) ist nicht wirklich klar wer denn nun eigentlich die Person ist für die ihr Herz schlägt, denn sie selber scheint es nicht so ganz genau zu wissen. Die Art wie sie immer wieder vom älteren Bruder zum jüngeren Bruder hüpft könnte manche nerven, mich nicht. Wie sie immer wieder von einem zum anderen geht und mit beiden ihre schönen kleine Momente hat ist, jedenfalls mir, sehr schön zu lesen gewesen. Wie Desaster könnte Manche aber auch nerven. (Bin übrigens Team Cal) Kann es sein das meine Rezension ein wenig chaotisch und lang wird? Egal, ich mach einfach weiter. Wie bei den meisten Fantasy Büchern sind die ersten 100 Seiten Worldbuilding, aber das braucht man halt einfach, und vorfallen ist im worldbuilding auch schon Handlung enthalten, also alles im grünen Bereich. Genau wie am Anfang möchte ich nochmal auf den wirklich guten Plot Twist hinweisen, für den es sich lohnt, selbst wenn man das Buch bis dahin nicht mag, durchzuhalten.


  5. Cover des Buches Walking Disaster (ISBN: 9783492304610)
    Jamie McGuire

    Walking Disaster

     (567)
    Aktuelle Rezension von: Elas_Weltderbuecher

    Hoffentlich werden die weiteren Bände auch vertont. Fand ich wieder gut, vor allem den Epilog.

    4 Sterne

  6. Cover des Buches Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1) (ISBN: 9783867421959)
    Victoria Aveyard

    Die rote Königin (Die Farben des Blutes 1)

     (136)
    Aktuelle Rezension von: DaniLeseBunny

    Die Fantasy-Seite des Buches hat es leider nicht retten können. Auch wenn die Geschichte alles in allem nicht schlecht ist, hat mir das Buch nicht gefallen. Die Charaktere, gerade auch Mare, waren mir weder sympathisch, noch empfand ich sie als sonderlich interessant. Ich habe mir das komplette Buch, wie auch den zweiten Teil "angetan" in der Hoffnung daran würde sich etwas ändern - dass ich damit warm werden könnte. Aber bis zum Ende (welches in meinem Fall der Abbruch der Buch-Reihe war) hat sich daran nichts geändert. Immer wieder interessant, wie die Meinungen auseinander gehen können, wenn man doch bedenkt, dass die Bewertungsdurchschnitt erstaunlich hoch ist. Ich persönlich würde das Buch jedoch niemandem weiterempfehlen.

  7. Cover des Buches Glass Sword (ISBN: 9780062310668)
    Victoria Aveyard

    Glass Sword

     (107)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Glass Sword von Victoria Aveyard•

    Nachdem der erste Band für mich wirklich sehr vielversprechend war, habe ich mich unglaublich auf dieses Buch gefreut. Aber wahrscheinlich habe ich schlussendlich zu viel erwartet, weil die Geschichte mich leider mehr als enttäuscht hat!

    Ich mag den Schreibstil der Autorin wirklich immer noch unfassbar gerne und finde es toll, wie die Emotionen darin hervorkommen. Auch das Cover ist wunderschön. Zudem habe ich es sehr genossen, die Gruppe rund um Mare auf ihrer Reise zu begleiten. Denn die Zusammenarbeit von Mare, Cal, Kilorn, Shape, Farley und einigen anderen war wirklich bewundernswert, auch wenn es manchmal ein paar Konflikte gab. Aber dann bricht auch schon alles auseinander für mich: Mares Charakterentwicklung war wirklich schrecklich! Am Ende war sie für mich nicht anders als Maven, was ich wirklich schade finde. Durch ihr dummes Verhalten hat sie wirklich alles verloren. Ich konnte mich nicht einmal mit der Beziehung von Cal und Mare anfreunden, obwohl ich darauf so hingefiebert habe. Ich hatte so eine schöne Beziehung erwartet, aber irgendwie war alles so unglaublich gezwungen, falsch und das Vertrauen zwischen ihnen hat gefehlt. Diese ganze Beziehung hat vorne und hinten nicht gepasst, was mich total traurig gemacht hat.

    Abgesehen davon war der gesamte Handlungsverlauf der Geschichte so unfassbar in die Länge gezogen. Es war langatmig und teils ist nichts passiert, sodass ich die Stellen einfach nur überflogen habe. Außerdem gab es so unglaublich viele überstürzte Handlungen von Mare, mit denen ich wirklich nichts anfangen konnte. Es war einfach nur anstrengend, dieses Buch zu lesen.

    Das Ende hat zwar noch mal ein bisschen Spannung in die Geschichte gebracht, aber schlussendlich war es auch wieder unfassbar unnötig, weil dieses Gehabe von Mare einfach anstrengend war.

    Deswegen kann ich dem Buch nur 3 von 5 Sternen geben. Bin mir nicht sicher, ob ich die Reihe fortsetzen werde. 

  8. Cover des Buches Scherbenmond (ISBN: 9783839001516)
    Bettina Belitz

    Scherbenmond

     (810)
    Aktuelle Rezension von: Morgenstern

    Die vollständige Rezension findet ihr unter:
    https://www.emilialynnmorgenstern.de/rezensionen-zu-autoren-mit-b/#Scherbenmond

  9. Cover des Buches Red Queen (ISBN: 9780062310637)
    Victoria Aveyard

    Red Queen

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Mirabellahammer12

    •Die Rote Königin von Victoria Aveyard•

    Nachdem ich so unfassbar viel Gutes über dieses Buch gehört habe, musste ich mich einfach selber von der Geschichte überzeugen. Band 1 war zwar lange kein Highlight für mich, doch dennoch konnte Mare mich mit ihrer Geschichte sofort in ihren Bann ziehen und neugierig auf mehr machen!❤️


    Ich muss allerdings sagen, dass ich wirklich kein Fan von dem Cover bin. Das deutsche Cover ist ziemlich eintönig und eher unpassend. Dafür finde ich das englische Cover umso schöner und einzigartiger.

    Doch den Schreibstil von Victoria Aveyard mochte ich sofort sehr. Man hat zwar nur Mares Perspektive, kann sich aber wunderbar in diese hineinversetzen. Außerdem lässt sich die Geschichte sehr flüssig und angenehm lesen und bringt einem an den richtigen Stellen die intensiven Emotionen.


    Mare Barrow habe ich von der ersten Seite an sehr ins Herz geschlossen. Trotzdem ihr Leben vollkommen unerwartet auf den Kopf gestellt wird, ist Mare unfassbar tough und lässt sich nicht klein kriegen. Zudem finde ich es bewundernswert, dass sie sich so für Gerechtigkeit und ein besseres Leben für die Roten einsetzt. Manchmal war sie mir zwar ein wenig zu naiv und hat recht überstürzt gehandelt, wofür sie dann auch bezahlen musste, aber an sich ist sie wirklich eine tolle Protagonistin.

    Cal hat sich irgendwie schon bei seinem ersten Auftreten im Buch in mein Herz geschlichen. Er war anfangs so komplett das genaue Gegenteil eines Prinzen, den man sich eben in dieser Welt vorstellt. Aber Cal ist einfühlsam, humorvoll und vor allem trägt er das Herz am richtigen Fleck. Ich befürworte nicht alle seine Handlungen, aber ich glaube, es wird noch richtig interessant mit ihm.

    Bei Maven hingegen bin ich wirklich sehr gespalten. Auf der einen Seite mochte ich ihn, weil er wirklich wundervoll zu Mare war, al ihrer Seite stand, sich für das Gute eingesetzt hat und ein gutes Herz zu haben schien. Aber irgendwann hat er wirklich angefangen, mich zu nerven und dann kam sowieso diese große Wendung am Ende, da konnte ich ihn einfach nur noch hassen. Maven ist nicht das, was er zu sein scheint.


    Es gab so viele zahlreiche Nebencharaktere, die ich gar nicht mehr alle nennen kann. Doch am meisten habe ich definitiv Julian, Lucas, Farley, Walsh und Mares Familie ins Herz geschlossen. Julian war wirklich ein weiser, wundervoller Mann, der Mare so viel geholfen hat und zu einer Vertrauensperson geworden ist, während ich Farley und Walsh einfach nur tough und bewundernswert fand. Mares Familie hingegen war so unfassbar herzlich und schön, dass man sich dort einfach direkt wohl gefühlt hat. Sehr zwiegespalten war ich dann allerdings bei Kilorn. Anfangs war er mir super sympathisch wegen seiner lockeren humorvollen Art, aber irgendwann hat er sich verändert und dann fand ich ihn nur noch nervig. Und dann waren da noch Evangeline, der König und die Königin, Evangelines Bruder und einige andere Charaktere, die ich überhaupt nicht leiden konnte.


    Nachdem ich so lange unglaublich viel von dieser Reihe gehört habe, musste ich sie unbedingt selber endlich mal lesen und mich selbst davon überzeugen. Zwar hat mich die Geschichte nicht wer weiß wie umgehauen und ich habe definitiv ein paar Kritikpunkte, aber dennoch hat die Reihe für mich sehr vielversprechend angefangen.

    Ich habe nur wenige Seiten gebraucht, um in der Geschichte anzukommen, und habe mich einfach auf Anhieb wohl gefühlt. Die Welt, die Victoria Aveyard dort erschaffen hat, ist wirklich komplex und total faszinierend. Außerdem vermittelt sie stets eine etwas düstere und geheimnisvolle Atmosphäre, die einen in ihren Bann zieht. Auch die gesamte Idee hinter der Geschichte finde ich wirklich unfassbar cool. Ich habe jede Information über die Silvers und Reds in mich aufgesogen und war wirklich sehr fasziniert. Was die Autorin dort erschaffen hat, war mal etwas ganz Neues für mich. Genauso wie für Mare hat es auch für mich viel Neues bereitgehalten und Gefahren mit sich gebracht. Ich habe wirklich bei jedem Abenteuer mit Mare mitgefiebert und sie dafür bewundernswert, wie gut sie sich angepasst hat, obwohl alles neu für sie war. Aber man durfte eben einige Seiten vom Königreich kennenlernen. Nicht alles davon war schön, aber es war wirklich stark, dass es Leute gab, die für Gerechtigkeit gekämpft haben. Abgesehen davon war auch das Liebedreieck zwischen Mare und Cal und Maven sehr interessant. Ich bin eigentlich kein Fan von Liebesdreiecken, aber dieses hier hat mich doch recht unerwartet überrascht. Nichtsdestotrotz muss ich sagen, dass Mare für mich zu Cal gehört. Sie und Cal hatten wirklich eine wundervolle Verbindung zueinander, sodass ich jeden Moment mit ihnen genossen habe. Von der ersten Begegnung an hat es einfach gepasst. Deswegen fand ich es sehr schade, dass das später zerstört wurde und dann diese große Wendung kam, ab der Mare nur noch bei Maven war und ihn sogar lieben gelernt hat, zumal ich Mare einfach nicht mit Maven gesehen habe. Die beiden haben sich gegenseitig zu Dingen aufgestachelt, die ich nicht gut fand. Aber da es erst Band 1 war, bin ich mal gespannt, was noch auf mich zukommt.

    Ansonsten gab es ziemlich viele langatmige Stellen im Buch, an denen mein Lesefluss ein wenig unterbrochen wurde. Oftmals hatte ich auch ein bisschen Schwierigkeiten mit dem Plott, weil ich gewisse Handlungen und Verhalten einfach nicht nachvollziehen konnte. Nichtsdestotrotz kann ich nur sagen, dass dieser fette Plotttwist am Ende wirklich der Hammer war. Damit hätte ich nie im Leben gerechnet, sodass ich echt schockiert war. Aber ich muss sagen, dass mir diese Wendung echt gut gefallen hat!


    Fazit: abschließend gebe ich dem ersten Band der Geschichte von Mare 4 von 5 Sternen. Es konnte noch kein Highlight werden, aber ich denke, das Potenzial ist für den weiteren Verlauf definitiv da, sodass ich sehr gespannt bin.

     

  10. Cover des Buches Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3) (ISBN: 9783551318022)
    Victoria Aveyard

    Goldener Käfig (Die Farben des Blutes 3)

     (625)
    Aktuelle Rezension von: Bee2205

    Ich bin ein großer Fan dieser Reihe und der 3. and konnte mich wie die ersten beiden wieder von sich überzeugen. Dabei gefällt mir n icht nur die Geschichte, sondern auch der Schreibstil der Autorin. Ich bin beim lesen quasi über die Seiten geflogen.

    In diesem Band eerfährt man nicht nur mehr über Mare un die Rebellen, sondern auch viel über Maven. In der ersten Hälfte des Buches erfährt man, wie er zu dem Mann wurde, der er jetzt ist und warum Mare ihm nach alle dem so wichtig ist. Selbst wenn Maven nicht der größte sympathieträger ist habe ich mit ihm mit gefühlt und irgendwie mag ich ihn ein bisschen. daher bin ich wohl auch innerlich etwas mehr Team Maven, auch wenn er etwas verrückt ist.

    Der Cliffhänger am Ende macht mich jetzt schon neugierig auf Band 4 und ich kann es kaum erwarten es bald zu lesen. Ich hoffe, dass Mare dort das Leben bekommt, welches sie verdient

  11. Cover des Buches Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm (ISBN: 9783866481824)
    Selja Ahava

    Der Tag, an dem ein Wal durch London schwamm

     (79)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Die Erinnerung in kleinen Wortlisten zu teilen, fand ich hübsch, aber das allein hat nicht dafür gesorgt, dass das Buch funktioniert. Es ist wirr, von Anfang an, und die Autorin entwirrt es nicht, sondern macht es sogar noch komplizierter. Jedes Kapitel redet am nächsten vorbei und macht aus dem Buch ein riesiges Puzzlerätsel, das vom Leser Arbeit verlangt. Man muss sich auf die kleinen Details konzentrieren, sich sehr viel merken, den roten Faden gewaltsam zu einer Linie formen, bis man die Geduld verliert und sich das nicht mehr antun möchte. Es wurde mir zuwider.

    Das Buch beschäftigt sich mit Alzheimer und die Autorin will scheinbar die Krankheit mit Wörtern darstellen, mit dieser verwirrenden Art, der fehlenden Ordnung und vielleicht funktioniert das, wenn man Geduldig ist, sich alles merkt oder Notizen beim Lesen macht. Keine Ahnung. Doch der Stil ist gewöhnlich, die Figuren besitzen keine Stärke, werden nicht einmal richtig lebendig, es gibt keinen Spannungsbogen, der Konflikt geht in der verwirrenden Handlung unter. Für mich war das nichts.

  12. Cover des Buches Die Sommer der Porters (ISBN: 9783866482234)
    Elizabeth Graver

    Die Sommer der Porters

     (36)
    Aktuelle Rezension von: thursdaynext
    Die Sommer der Porters ist eine ruhige, mit Akribie und feinem Gespür erzählte Familiensaga über Generationen hinweg, deren Mittelpunkt das Meer und die Pflanzen im Sommerhaus an der Ostküste der USA ist. Der Landbesitz der im Who is Who der Ostküstengesellschaft verzeichneten Porters, vermutlich Nachfahren eines Mayflower Ahnen, wurde den Indianern abgehandelt und ist seit Generationen in Familienbesitz. Bereits zu Beginn zeichnet sich ab, dass dies keine Chick Lit, sondern ernsthaftere Literatur ist. Sprachliche Ausdrucksstärke und feiner Humor sind vorhanden, doch so zart, dass es Lebenserfahrung braucht um sie zu erspüren.

    Autorin Elizabeth Graver lässt ihren Charakteren viel Raum. Sie erzählt nicht immer stringent oder linear, lässt ihre verschiedenen Charaktere zu Wort kommen, wechselt des öfteren die Perspektive, so werden manche Protagonisten erst später, lange nach ihrer Einführung tiefergehend skizziert, alle erschließen sich nach und nach, während die Familie wächst und man sie dabei begleiten darf. Darauf muss man sich einlassen können und wollen. Mich hat Elizabeth Graver praktisch gefangen genommen mit ihrer unaufgeregten, feinen und doch so packenden Erzählweise die immer interessant blieb. Das erreicht sie auch durch die einfließenden Perspektiv – und Zeitwechsel. Ein Hauch Erinnerung an die scheinbar endlosen Sommer meiner Kindheit und gleichzeitig Anreiz dieses Gefühl wiederzufinden ihm nachzuspüren, so wie die Porters die sich samt Kindermädchen Beatrice immer wieder in Ashaunt neu finden.

    Ein Buch, um genüßlich zu schwelgen, niveauvolle, teilweise trotz oder gerade wegen der sachten Erzählweise anspruchsvolle, vereinnahmende Lektüre, die durchaus auch die Gesellschaft von 1942 bis 2003 wiederspiegelt.

    Lebensmittelpunkt und Szenerie bildet das Sommerhaus der wohlsituierten Oberschichtfamilie auf der Halbinsel Ashaunt vor Massachusetts. Ein wildes Idyll, das den Bewohnern Freiraum gibt und die Sommer, besonders für die Kinder zu einem immer wiederkehrenden Rausch der Freiheit und des Dolce far niente macht. Dabei ist es weniger das Nichtstun, sondern die Möglichkeit sich einfach treiben zu lassen und die herrliche, leicht rauhe Natur, das Meer und die Pflanzen, die sich während des Romans immer wieder verändern, zusammen mit den Bewohnern und deren Bedürfnissen. Graver lässt die Leserinnen die salzige Luft und die Natur fast schon direkt selbst verspüren. Dies und auch die schlichte, dabei ab und an geradezu poetisch anmutende Sprache und die weitumspannende Erzählart fesselt und trägt durch den gesamten Roman, den man am Ende mit Bedauern darüber, dass er nun zu Ende ist, aber auch positiv gestimmt aus der Hand legt. Diese Erzählung vieler Leben in einem Buch die Glück, Unglück, Melancholie, Leben, Tod, und immer wieder Ashaunt , das Sommerglück, das sich wie ein roter Faden durch die Familiengeschichte zieht ist eine kleine Genreperle.
  13. Cover des Buches Im Himmel gibt es Coca-Cola (ISBN: 9783866482340)
    Christina Nichol

    Im Himmel gibt es Coca-Cola

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Heldentenor
    Eine amerikanische Literaturwissenschaftlerin versetzt sich in einen jungen georgischen Mann. Viel mehr ist leider nicht zu sagen.

    Es hätte ein unterhaltsamer Schelmenroman, eine Eulenspiegelei gar werden können. Aber der Funke springt nicht über. Der Protagonist ist einen Hauch zu willenlos und die Scherze bleiben fade.

    Dabei spielt die Handlung an einem der  Wendepunkte der neueren georgischen Geschichte, kurz vor der Rosenrevolution. Viele Andeutungen und Bezüge zur politischen Situation zu Beginn der 2000er Jahre erschließen sich dem Leser ohne eigene Kenntnis von der Geschichte Georgiens leider nicht oder er muss extra nachlesen. Im Buch bleibt Georgien einfach ein östliches Land unter vielen. Die Eigentümlichkeiten spielen kaum eine Rolle oder bleiben blaß. Dabei bietet das Land viel mehr.
  14. Cover des Buches Bären füttern verboten (ISBN: 9783866486249)
    Rachel Elliott

    Bären füttern verboten

     (78)
    Aktuelle Rezension von: leselauri

              Die Autorin Rachel Elliot hat wirklich einen tollen Schreibstiel und das Buch ist gut zu lesen. Allerdings viel es mir sehr schwer die Geschichte zu verstehen da es mir vorkam, als würden die ganze Zeit überdimensionale Sprünge stattfinden. Deshalb musste ich das Buch einige male zu seite legen um mich zu sammeln, was mir aber durch die ganze Komplexität von Anfang an schon sehr schwerviel. Allerdings abgesehen davon fand ich es schön Geschrieben und es wurden immer die passenden Worte gewählt. Auch die Idee des Buches finde ich sehr ansprechend und auch Emotional denn es wird sehr gefühlvoll und einfühlend das Leben und Schicksal beschrieben. Denn das Schicksal lässt sich nicht aufhalten sondern zieht uns mit sich. Ich kann leider nur 3 Sterne geben, da ich hauptsächlich verwirrt war aber ich denke ich werde dem Buch bei Zeiten noch eine Chanche geben und ihn hoffeetlich dann besser verstehen.

            

  15. Cover des Buches Outlander (ISBN: 0385319959)
    Diana Gabaldon

    Outlander

     (86)
    Aktuelle Rezension von: kapiteldrei

    Claire is happily married in the 1940s, until she stumbles through a stone circle into another time, a darker and more dangerous time, and right into the arms of Jamie Fraser, a red headed, stubborn, Scot from two hundred years ago.

    I had heard so much about Outlander when I started reading – heard a lot about the show, plus my mum told me for the past 10 years that she had devoured those books within days, so I thought I’d give it a try and oh my god, I did not regret it.

    Diana Gabaldon’s storytelling is some of the best I’ve ever read. There wasn’t a single boring chapter, page or scene, I drank up every last word. Even the calmer scenes with day-to-day life from 1740 Scotland were amazing. Every single character is interesting, some are infuriating, some are breath-taking. I loved the chemistry between Claire and Jamie, and even more than that I loved Claire’s independence, her modern mindset, that she wasn’t just a damsel in distress.

    *Trigger warning, therefore mild SPOILER*

    Some scenes where very hard to read though, there should definitely be a trigger warning about rape, attempted rape, and the typical violence one could expect in the Highlands of 1740.

  16. Cover des Buches Der Duft des Regens (ISBN: 9783458359555)
    Frances Greenslade

    Der Duft des Regens

     (156)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    "Sorgen waren in jede Nische rund um mein Herz gestopft wie Zeitungspapier in die Ritzen der Hüttenwand, und sie erdrückten die Leichtigkeit, die dort hätte sein sollen." (S. 10)

    Die Geschichte der Familie Dillon spielt Mitte der 1960er bis Mitte der 70er Jahre in British Columbia, Kanada. Maggie und ihre ein Jahr ältere Schwester Jenny leben dort mit ihren Eltern in bescheidenen Verhältnissen am Rande des Waldes. Alles könnte so schön sein, wenn Maggie sich nicht ständig um alles sorgen würde. Ungute Vorahnungen begleiten sie und es scheint, dass diese Vorahnungen das Unglück anziehen. Als die Familie das Haus nicht mehr halten kann, bringt Irene ihre Töchter zu Bekannten und fährt davon, um in einem Holzfällercamp als Köchin zu arbeiten. Die Briefe der Mutter werden seltener, bis sie ganz ausbleiben. Die Mädchen leben nun bei den Edwards. Jenny gewöhnt sich schnell ein, ist sogar glücklich. Maggie hingegen nicht. Ihre Freundschaft mit dem jungen Vern, einem indigenen Jungen gibt ihr Halt. Aber es bleibt die Frage, warum Irene nicht wiederkommt.

    Die Handlung wird von Maggie in der Ich-Perspektive erzählt. Dinge, die sie nicht weiß, werden durch lange Briefe oder Erzählungen anderer eingefügt. Das ist gelegentlich etwas langatmig. Im Roman kommen auffällig häufig Träume und Tagträume vor. Nicht immer war mir klar, warum diese erzählt werden. Die Geschichte der Dillons spielt in einem Gebiet, das auch heute noch zu großen Teilen von der indigenen Bevölkerung bewohnt wird. Sie spielen im Roman eine wichtige Rolle, einige Träume, Legenden und Vorahnungen hängen damit zusammen, aber nicht alles läßt sich dadurch erklären.

    Insgesamt läßt sich die Geschichte aber gut lesen. Ganz stark finde ich die Beschreibungen, denn Maggie ist eine genaue Beobachterin: Das Haus der Dillons, der Wald und wie dort Maggie mit ihrem Vater einen Unterschlupf baut, der Wechsel der Jahreszeiten, die Szenen mit Vern etc. Dadurch wird viel Atmosphäre geschaffen.

    Frauen dominieren die Handlung, neben Maggie, Jenny und ihrer Mutter gibt es Mrs. Edwards und die unabhängigen Figuren Rita und Agnes sowie die geheimnisvolle Chiwid. Die Männer (Patrick, Ted, John) begleiten die Handlung nur ein Stück, lediglich Vern und sein Onkel Leslie sind präsenter.

    Ein Manko des Romans ist das Dahinplätschern der Handlung. Die Ereignisse reihen sich aneinander, ohne dass wirklich Spannung aufgebaut wird. Auch das Ende wirkt relativ emotionslos. Der Klappentext läßt vermuten, dass ein Großteil der Handlung der Suche nach Irene gewidmet ist, das stimmt so nicht. Irene gibt die Mädchen (zu dem Zeitpunkt elf und zwölf Jahre) bei den Edwards nach ca. 100 Seiten ab. Maggie macht sich mit 14 Jahren (ab ca. Seite 260) auf die Suche, welche die letzten 100 Seiten des Romans einnimmt. (Hier wird nicht gespoilert, steht soweit auch alles im Klappentext.)

    Insgesamt hat mich das Buch nicht völlig überzeugt. Es ist eine interessante, aber auch teilweise verwirrende Geschichte, die wunderschöne Szenen enthält. Allerdings vermisse ich einen Spannungsbogen und dann fehlt mir auch eine "Aussage". Was will uns die Autorin sagen? Leider verleiten Cover und Titel nicht unbedingt zum Spontankauf. Der Originaltitel "Shelter", also Schutz, passt viel besser. Er kann sich auf die Unterstände im Wald beziehen, die Maggie mit ihrem Vater und Vern baut, auf das Haus, das die Familie verlassen muss und schließlich auf die Familie selbst. Wer eine interessante Familiengeschichte, verwoben mit der indigenen Welt Kanadas lesen möchte, denen sei dieser Roman empfohlen. Ich vergebe dreieinhalb Sterne.




  17. Cover des Buches Die Schatten von Race Point (ISBN: 9783734103377)
    Patry Francis

    Die Schatten von Race Point

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Readrat

    „Die Schatten von Race Point“ von Patry Francis – ein 600 Seiten Wälzer in dem es um die Suche nach Liebe und mehr noch nach Zugehörigkeit geht. Um das Suchen und Finden von Familie.

    Die Protagonisten Hallie, Neil und Gus kennen sich seit Kindertagen. Der Leser begleitet alle drei beim Erwachsen werden und beim Meistern aller Hürden, die das Leben so zu bieten hat. Und es gibt wahrlich viele Hürden in diesem Roman. Denn: Neil liebt Hallie und Hallie liebt Gus. Neil liebt auch Gus – auf andere Art allerdings – und Gus liebt Neil ebenfalls als seinen besten Freund, und er liebt Hallie – auch auf irgendwie andere Weise… aber das kommt erst durch einen sehr dramatischen Zwischenfall nach dem Abschlussball der drei zu Tage.

    Insgesamt werden 30 weitere Jahre der Freunde beleuchtet. Nach der Schule bleiben alle mehr oder weniger intensiv in Kontakt und versuchen, sich Ihr Leben aufzubauen. Und dann passiert wieder etwas Schlimmes. Die Auflösung kommt am Ende…

    Ein gut geschriebenes Buch über Freundschaft, Verrat, Liebe und Eifersucht. Jedoch in meinen Augen etwas zu viel Drama, zu krass sind die Intrigen, einfach etwas zu viel von allem.

  18. Cover des Buches Herz auf Eis (ISBN: 9783442487745)
    Isabelle Autissier

    Herz auf Eis

     (173)
    Aktuelle Rezension von: ChristineE

    Spannend, es war nur spannend. Besonders der Beginn des Buches und die ersten Tage auf dieser Einsel, wo es nur kalt und eisig ist und es nichts zu essen gibt. Die Vorstellung, wie die beide jagen und Pinguine erlegen und sich von dem Wenigen ernähren, was es auf der Insel gibt ... wie sie ihr Leben gestalten, versuchen am Leben zu bleiben und es dermaßen elend wird ... Das ist echt eine berührende Geschichte. Die Gedankengänge, die Veränderungen, die Überlegungen - ich kann sie nachvollziehen und auch den inneren Zwiespalt, den die Heldin durchmacht. Eine Lüge mit sich zu tragen, zurück im normalen Leben, in der Sicherheit und Fülle und doch nicht froh zu sein - diese große Schuld, wenn es eine Schuld ist. Super gut geschrieben und mein Tipp!

  19. Cover des Buches Evolution (ISBN: 9783945986370)
    Thomas Thiemeyer

    Evolution

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807
    Dieses Geschichte habe ich als Hörbuch gehört.

    Die Grundidee finde ich sehr vielversprechend. Allerdings war mir die allgemeine Spannungskurve zu flach. Erst gegen Ende dieses ersten Teils passierte wirklich etwas. Zudem empfinde ich die Problemlösungen als zu einfach und die jugendlichen Protagonisten als zu "allmächtig".

    Das Hörbuch kann ich von der Vertonung sehr empfehlen.
    Da ich doch neugierig bin werde ich auch den zweiten Teil als Hörbuch hören und auf eine Steigerung der Ausarbeitung hoffen.

  20. Cover des Buches KGI - Dunkle Stunde (ISBN: 9783802586743)
    Maya Banks

    KGI - Dunkle Stunde

     (55)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    "Nein ! Nein ! Um Himmels willen ! Aber ich mache mir Sorgen, was passiert, wenn ihr wieder einfällt, dass ich mich wie ein Schwein benommen habe. Ich...ich liebe sie."
    "Hast du schon jemand anderem davon erzählt ?"
    Ethan schüttelte den Kopf. "Dafür schäme ich mich viel zu sehr. Ich habe Scheiße gebaut. Ich habe richtig Scheiße gebaut."
    //S.279//


    Meine Meinung:

    Maya Banks ist mittlerweile eine Autorin, die ich richtig gerne lese. Sie schreibt überwiegend sehr emotional fesselnd, ihre Charaktere finde ich null klischeehaft und ihr Schreibstil ist einfach nur toll.

    Deswegen habe ich in meiner Stadtbücherei sofort nach dem 1. Band der "KGI" Reihe gegriffen.
    Bei Crimeromance oder Thrillromance ist das so eine Sache...entweder es gefällt dir oder nicht. Ab und zu habe ich mal wirklich ein gutes Buch aus dem Bereich oder eines, wo ich nur die Augen verdrehen kann und k***en möchte...

    "Dunkle Stunde" gehört zu der Kategorie "Mag ich".
    Es  hat mir wirklich gut gefallen. Der Anfang ist wirklich sehr mysteriös und spannend geschrieben worden. Ist das wirklich seine Frau, was soll er tun ?
    Glaubwürdig und vor allem eben spannend...
    Nach ihrer Rettungsaktion verlor sich diese Grundspannung leider und auch wenn es interessant war, wie sie versuchte, sich wieder in ihr altes Leben reinzufinden, so lag die Spannung eigentlich nur brach und es wirkte auch mich eher wie ein Melodrama....
    Erst im letzten Viertel passierte endlich das, was mir im Klappentext versprochen wurde und Action sowie Spannung erschienen auf der Bildfläche !!
    Nich falsch verstehen, es hat mir von Anfang an gefallen, aber ich finde, dass Banks ihren Mix aus Crime & Drama & Liebe nicht so ganz perfekt hinbekommen hat...manchmal war er mir einfach zu unausgeglichen....
    Mir hätte es besser gefallen, wenn diese Attentate vielleicht etwas früher oder zumnidestens offensichtlicher verübt worden wären...
    Oder sie das Gefühl bekommen hätte, verfolgt zu werden...usw...ist nur mein Gedankengang.

    Das einzigste, was mich wirklich permanent nervte waren diese ständigen Kraftausdrücke...ich bin nicht prüde oder so...aber ich muss ich nicht ständig lesen, wie er jemanden die Eier oder sonstwas abreißen will usw.
    Sowas gefällt mir nicht so wirklich...

    Die Charaktere haben mir durchweg super gefallen. Okay..Rachel konnte ich manchmal nicht so ganz verstehen, aber ich fand, dass sie sehr mutig war.
    Ethans Eifersucht und seine Selbstorwürfe fand ich galubwürdig und auch echt mitreißend...der Mann tat mit des öfteren einfach nur Leid!
    Seine Bruder und generell seine Familie sind Menschen, die füreinander da sind und sich beschützen.
    Rusty kann ich noch nicht so wirklich einschätzen...mal sehen, ob sie in den nächsten Bänden auch mit vorkommt.

    Der Schreibstil...ich mag ihren Schreibstil so sehr !! Der ist einfach nur toll & super zu lesen ♥

    Auf jeden Fall leihe ich mir heute nich die Fortsetzung aus...danach muss ich kaufen...falls mir auch diese gefällt ;)

    Bewertung:

    Ein super Reihenauftakt, der genügend Crime & Liebe beinhaltet...super spannend und ich liebe ihren Schreibstil einfach...
    Von mir gibt es:

    4 von 5 Sterne

  21. Cover des Buches War Storm: 4 (Red Queen) (ISBN: 9780062422996)
    Victoria Aveyard

    War Storm: 4 (Red Queen)

     (28)
    Aktuelle Rezension von: booq_cafe


    I just finished reading this series and overall it is a thrilling and well thought out story. But it is also really long, which is why it took me several months to read the whole series - I kept putting it off for other books.

    In this finale every storyline merges together and the characters find themselves in an epic battle - actually more than one - to conquer the kingdom. It took me about 200 pages to connect with the story again - way to many inner monologues - but after that the book became a page turner.

    While the excitement is more than accounted for, the relationships between the characters lack development. Cal and Mare are both very undecided about their relationship status and annoying everyone around them. But I can’t help it - I love them together, even though I know most readers don’t. Killorn could have played a bigger role - he was pushed to the sidelines way to much.

    Maven is a character I got to know better in the third book and my heart felt for him in this epic final battle. I was surprised by Evangeline who is now my favorite person in this series and I would have never expected that.

    All the characters are highly realistic showing a dark abyss within their minds but most of them have a good heart - some more hidden away than others. The ending was equally realistic, but I don’t know if I liked it. Don’t get me wrong, real and strong endings are a great thing, but I think I wished for something more marshmallowy...

    Either way it was a great series with a fantastic storyline and a satisfying end
    3 likes



  22. Cover des Buches Fischnapping (ISBN: 9783453409156)
    Tim Binding

    Fischnapping

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Bommerlinda
    Eines vorweg: Fischnapping ist die Fortsetzung des Romans Cliffhanger und man tut gut daran, wenn man die Bücher auch in dieser Reihenfolge liest, denn nur so gelingt es, die Skurillität und den Humor in seiner Fülle und Gänze zu genießen.
    In "Cliffhanger" stößt Al Greenwood seine vermeintliche Frau, einen gelben Regenmantel tragend, von den Klippen. Nach der Tat zu Hause angekommen, sitzt diese allerdings lasziv auf dem Sofa vor dem Kamin und kann insofern nicht das Opfer sein. Wer aber ist nun die Frau im gelben Regenmantel? Vielleicht seine uneheliche Tochter Miranda, die an diesem fraglichen Nachmittag auch im gelben Regenmantel an der Klippe gesehen worden sein soll? Es gibt mehrere Kandidatinnen. Tragisch, dass ausgerechnet jemand verschwunden ist, der Al sehr nahe steht. Am Schluss wird Al zwar wegen Mordes verurteilt, aber nicht für den, den er begangen hat! "Fishnapping" beginnt in dem Moment, als sich Als Frau eines Besseren besinnt und den Mord an ihrer Tochter gesteht, für den Al bereits 4 Jahre im Gefängnis sitzt. Al wird entlassen und erneut stellt sich für ihn die Frage, wen er denn nun damals die Klippen hinuntergeschubst hat. Die totgeglaubte Frau des Kommissars,  Michaela Rump, ist zumindest quicklebendig. 
    Gerade jetzt kehrt ausgerechnet die zweite uneheliche Tochter Als aus Australien zurück, um den Tod ihres Verlobten, der vor einigen Jahren während einer Bergwanderung mit Al tödlich verunglückte, aufzuklären. Al verstrickt sich immer tiefer in Verdächtigungen, Missverständnisse und Misstrauen, so dass man fast Mitleid mit bekommt.
    In diesem Roman wimmelt es nur so von skurrilen Figuren und die Handlung überrascht stets aufs Neue. Fischnapping ist ein literarischer Unterhaltungsroman, der zündet und dabei auch noch saukomisch ist. Es macht unheimlich viel Spaß zu beobachten, wie sich Al in seine Lügengeschichten verstrickt, und er durch seine spontanen und unberechenbaren Handlungen immer wieder neue chaotische Situationen hervorruft.
    Eine Geschichte ... sehr britisch, sehr schwarz, sehr deftig, wenn nicht gar derb und sehr direkt!
    Sofern man tief in seinem Inneren einen dunklen Kern besitzt, ist dieser Roman ein Must Have. Der Humor des Tim Binding treibt einem doch tatsächlich Tränen in die Augen und man klopft sich mit lautem Lachen krachend auf die Schenkel. Hervorragend!
  23. Cover des Buches Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 4 (ISBN: 9783737510936)
    Ina Linger

    Falaysia / Falaysia - Fremde Welt - Band 4

     (51)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nachdem ich Band 3 übersprungen habe, ist Jenna jetzt wieder in Mareks Gewalt. Die beiden hatten im vorigen Band das erste Mal Sex, in diesem kommen sie sich noch näher und haben den besten Sex Falaysias. Ich finde beide sympathisch, auch wenn Marek jetzt seine schwache Seite zeigt.
    Man erfährt zu Beginn über Benjamin und Melinas Versuche, Jenna und einem zweiten (vermutlich Marek) in die richtige Welt zurückzuholen.
    Auch geht die Geschichte von Leon weiter.

    Die Reihe ist schön und einfach geschrieben, um an den fantastischen Orten und Wesen dranzubleiben, sollte man sie durchgängig lesen.
    Ich finde Falaysia weiter sehr schön. Aber es ist so, dass ich Leons Geschichte überlesen habe, weil er mich nicht interessiert. Er wirkt auf mich wie ein hilfloser Junge.
    Auch Melina und Benjamin interessieren mich nicht so.

    Daher endet diese Reihe an dieser Stelle für mich. Jennas und Mareks Geschichte kommt für mich hier zu kurz. Wenn diese Geschichte nur drei oder vier Bände hätte, fände ich sie Klasse.
    So bleibt das Gefühl, dass auch nach dem nächsten Band die Handlung nicht richtig weiterkommt.
  24. Cover des Buches Kartongeschichte (ISBN: 9783442738472)
    Helmut Krausser

    Kartongeschichte

     (26)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Manchmal (nein, oftmals) sind es gerade die dünnen, schmalen Bücher, die mich am meisten überraschen. Ein derartiges Exemplar ist die nicht anders als grandios zu nennende "Kartongeschichte" von Helmut Krausser, ein Buch, wie ich es bislang noch nie gelesen habe.
    Es ist schwer zu beschreiben...eine äußerst skurrile Story, interessante, recht merkwürdig anmutende Charaktere, groteske Situationen zuhauf...aber Krausser gelingt es, diesen wirklich eigenartigen Plot mit seinen unglaublichen Zufällen zu einer plausiblen, durchdachten und trotzdem intelligenten Geschichte zu verweben.

    Größtes Plus hierbei ist die Sprachgewalt dieses Schriftstellers. In anderen Werken konnte ich sie ja schon erleben, überbordend, verspielt, feinsinnig und pompös. Aber was Krausser hier sprachlich abfeuert, ist wirklich unglaublich, ein Stil, den ich so in deutscher Sprache bislang noch nicht gelesen habe. Kurz, knapp, ironisch, böse, zynisch, tragisch, witzig, philosophisch, weise, grotesk, brüllkomisch und einfallsreich.
    Krausser nimmt sich stellenweise selbst auf den Arm, wenn er im Text auf die Kürze und sprachliche Rasanz des Buches verweist, unter anderem bezeichnet er ein Kapitel als "Deleted Chapter", welches stark gekürzt wurde, weil es viel Unwesentliches enthalte. ( Zitat auf Seite 91: "Trotz manch brillanter Schilderung leidet das Kapitel daran, dass es schleppend erzählt ist, sich in psychologischen Exkursen verirrt und im Grunde nur Vorhersehbares enthält. in der Collector's Edition wird es unter dem Bonusmaterial erscheinen, für all jene, die meinen, darauf partout nicht verzichten zu können.") Dadurch gewinnt der brillante Sprachstil zusätzlich an Geschwindigkeit.

    Mit diesem Buch hat Krausser (der mich bislang bei einem oder zwei Werken auch durchaus etwas ratlos zurückließ) endgültig bei mir gewonnen, hier zeigt er, dass er in Sachen Sprachmächtigkeit, Ausdruck und Ideenreichtum in der modernen deutschen Literatur einzigartig ist.

    Fazit: Wer nichts gegen skurile Plots hat und wissen will, was zwei zusammenlebende Frauen, eine Katze, ein toter Vater, ein homosexueller Junkie, ein durchgeknallter Ex-Liebhaber, eine südamerikanische Mutter, ein Pornokino, eine Penthouse-Wohnung, ein mysteriöses Paket, ein VW-Bus und ein Loch im Wald miteinander zu tun haben, der dürfte mit diesem Buch gut und intelligent unterhalten werden. In meinen Augen ein Meisterwerk.

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