Bücher mit dem Tag "manga"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manga" gekennzeichnet haben.

5.503 Bücher

  1. Cover des Buches Biss zum Morgengrauen (ISBN: 9783551316608)
    Stephenie Meyer

    Biss zum Morgengrauen

     (14.757)
    Aktuelle Rezension von: Christyscandlesandbookscorner


    Bisher habe ich weder die Filme gesehen, noch die Bücher gelesen, somit war "Biss zum Morgengrauen" von Stephenie Meyer eine Premiere für mich gewesen. Ein paar Dinge habe ich jedoch aus meinem Umfeld mitbekommen. Auch ohne diese Informationen war die Handlung an einigen Stellen sehr vorhersehbar. Der Schreibstil der Autorin ist sehr einfach gehalten, nicht schwer verständlich. An manchen Stellen hätte ich mir etwas mehr Raffinesse gewünscht. Zumal es eins zwei Szenen gab, wo die Autorin diese zeigte. Leider kamen solche Momente viel zu kurz. Besonders bei Dialogen und Emotionen hätte ich mir mehr Tiefe gewünscht. Jedoch möchte ich auch erwähnen, dass die Autorin die Natur und Umgebung wunderbar beschrieben hat. Detailliert genug, um ein Bild vor dem inneren Auge entstehen zu lassen und trotzdem mit ausreichend Spielraum, damit die Leser ihre eigene Fantasie nutzen können. Auch die Vorstellungskraft der Autorin ist wahnsinnig groß, jedoch kam es mir oft so vor, als könnte sie es nicht gut an mich als Leserin übertragen. Manche Dinge gab sie als selbstverständlich an, die es für mich nicht waren.


    Bella und ich, wir werden leider keine Freunde mehr. Ich kam mir ihr als Protagonistin nicht wirklich klar. Oft konnte ich ihre Emotionen nicht nachvollziehen. Bella benahm sich meines Erachtens nach auch nicht immer ihres Alters entsprechend. Apropos Emotionen, Edward hatte leider nur zwei Gefühle und das war mir auf Dauer auch ein wenig anstrengend. Wobei ich mit ihm tatsächlich besser zurecht kam und ihn besser verstehen konnte. 


    Das Buch wird mich wieder verlassen, aber es war doch interessant zu lesen, was für eine Fantasiewelt die Autorin erschuf. 

    2,25/5 ⭐


  2. Cover des Buches Die Wolke (ISBN: 9783473580149)
    Gudrun Pausewang

    Die Wolke

     (923)
    Aktuelle Rezension von: Frank2

    Ich kennen Eltern, die ihren Kindern die Lektüre dieses Buches untersagen. Nachdem ich mich im Zuge des Deutschunterrichts meiner Tochter mit dem Buch beschäftigt und es gelesen habe, muss ich zugeben, dass die besagten Eltern aus meiner Sicht gute Gründe dafür haben.

    Ich will diese Auffassung begründen.

    Das Buch ist Fiktion, und darf deshalb auch fiktionale, sprich spekulative Inhalte haben. Die Autorin setzt diese fiktive Handlung aber bewusst in einen 100% realen Rahmen. Der Reaktor, die Orte und der Zeitrahmen sind Realität. Damit wird ein Umfeld geschaffen, dass die Handlung sehr plastisch macht und denkbar erscheinen lässt.

    Das ist sie mitnichten. Dafür gibt es 2 wesentliche Gründe:


    1. Das Bild der technischen Katastrophe ist haarsträubend überspitzt, die Darstellung der unmittelbaren Folgen ebenfalls (auf Spätfolgen wird im Buch nicht weiter eingegangen).


    Die Autorin benennt einen Reaktorunfall, der schlimmer sei als der 1986 in Tschernobyl. Sie bleibt aber jedwede Erklärung schuldig, wie ein solcher Unfall einhergehen könnte. Es ist auch schwer vorstellbar, was folgenschwerer sein soll, als, dass der Reaktor eines Kernkraftwerks samt aller ihn umgebenden Hüllen gesprengt wird und der Inhalt des Reaktors in die Umwelt freigesetzt wird – so geschehen in Tschernobyl. Falls man eine thermonukleare Kettenreaktion wie bei einer Kernwaffe in Betracht zieht, so sei gesagt, dass die physikalischen Voraussetzungen dafür in einem Kernkraftwerk nicht gegeben sind, und auch nicht durch die Umstände eines wie auch immer gearteten Unglücksfalls entstehen können.

    Dennoch beschreibt die Autorin unmittelbare Folgen, die ihrer Fernwirkung z.T. weit über die des Atombombenabwurfs über Hiroshima hinaus gehen. So wird z.B. der Protagonistin Janna-Berta eine schwere Strahlen-Krankheit attestiert (Erbrechen und Haarausfall – Strahlenbelastung 2-4 Gy), die sie in 87 km Entfernung zum Unglücksort erlitten haben soll. Das ist vollkommen unrealistisch. In Tschernobyl erlitten nur Menschen diese Schwere der Strahlenkrankheit, die für Aufräumarbeiten unmittelbar am verunglückten Reaktor eingesetzt waren. In Hiroschima war der Radius um den Mittelpunkt der Bombenexplosion, innerhalb dessen man dieser Belastung durch Primär-Strahlung ausgesetzt war, 1 - 2 km. Die Autoren verortet solche Erkrankungen bis 100 km Luftlinie vom Kernkraftwerk entfernt. Auch wenn man den radioaktiven Fallout als Ursache in Betracht zieht, sei darauf hingewiesen, dass es in Hiroshima nur innerhalb des inneren Stadtgebietes, und in Tschernobyl nirgends außerhalb des Kraftwerks selbst zu derartigen Belastungen durch den Fallout kam.

    Nach der Autorin waren ferner die Menschen in der sogenannten Todeszone so verstrahlt, dass sie eine Gefahr für andere Menschen darstellten, weshalb sie den Unglücksort nicht verlassen durften. Eine solche Verstrahlung ist nicht möglich. Eine Strahlungsdosis, die die Elemente im Körper eines Menschen derart aktiviert, dass er selbst zur Strahlungsquelle wird, wäre tausendfach tödlich, und wird weder bei einem Kernwaffeneinsatz, geschweige denn bei einem Reaktorunglück freigesetzt. Die Radioaktivität, die bei einem Reaktorunglück freigesetzt wird, speist sich nahezu ausschließlich aus radioaktiven Nukleiden der Brennstäbe, die an Stäuben durch die Luft transportiert werden, dem Fallout. Dieser haftet oberflächlich an, und kann abgewaschen werden. Damit wären die betroffenen Menschen, unabhängig von der Strahlungsdosis, die sie erlitten haben, selbst „strahlungsfrei“.

    Weiter: In der 10 km entfernten Stadt Schweinfurt hätte keiner überlebt – das ist ebenfalls eine Folgewirkung, die nicht einmal die Hiroshima-Bombe im entferntesten hätte bewerkstelligen können.

    Insgesamt sind alle Beschreibungen der Folgen des Unglücks entweder hoffnungslos übertrieben oder frei erfunden, so gut wie immer aber sachlich falsch.


    2. Der Staat und seine Organe werden durchgehend als korrupt, unfähig oder lächerlich abqualifiziert, die Bevölkerung als weitgehend asozial.


    Die Autorin benennt als Schuldigen an der Katastrophe den Staat und seine korrupte Bürokratie. Dabei bleibt sie jedwede Erklärung schuldig, welches korrupte Verhalten genau zur Katastrophe geführt haben soll. Die Vorwürfe sind immer diffus – sowohl inhaltlich als auch in ihrer Zielrichtung. Dabei werden dem Leser diese Vorwürfe in einem Dauer-Stakkato präsentiert, das eher kindisch als dramatisch wirkt.

    Den Behörden und den ausführenden Kräften wird ferner so weitreichende Unfähigkeit im Umgang mit dem Unglück unterstellt, dass den Beamten der Befehl erteilt wird, die Menschen, die die „Todeszone“ verlassen wollen, zum Schutz der anderen zu erschießen. Abgesehen davon, dass aus o.g. Gründen, vereinfacht gesprochen, eine gründliche Dusche genügt hätte, um diese Menschen zu dekontaminieren und damit die Gefahr für andere zu beseitigen, ist ein solcher Befehl in einem Rechtsstaat wie dem unseren auch in Katastrophenfällen nicht möglich.

    In jeder Situation im Buch, in der Kräfte der Polizei oder des Staatsschutzes auftauchen, werden diese als vollkommen unfähig dargestellt und damit Gewalt gegen diese Kräfte legitimiert.

    Vom Autofahrer, der den kleinen Bruder der Protagonistin überfährt und ungerührt Fahrerflucht begeht bis zu der alten Frau, die Janna-Berta mit Hinweis auf ihre mögliche Verstrahlung ein Glas Wasser verweigert, begegnen dem Leser eine ganze Reihe von egoistischen und kaltherzigen Mitbürgern, die den Eindruck erwecken, die ganze Gesellschaft hätte sich im Angesicht der Katastrophe weitgehend entsolidarisiert. Wer Berichte aus Katastrophengebieten oder auch aus den Weltkriegen kennt, weiß, dass im Allgemeinen das Gegenteil der Fall ist: Extremsituationen führen bei den meisten Beteiligten zur Solidarisierung. Ausnahmen gibt es immer, aber warum die Autorin der deutschen Gesellschaft asoziales Verhalten in einem solchen Ausmaß unterstellt, bleibt unklar. Tendenziell werden zudem die eher hilfsbereiten Mitmenschen in der Gruppe der Kernkraftgegner verortet, die Egoisten (Großeltern - bleiben im Urlaub, während die Familie in höchster Not ist) in die Gruppe der Kernkraftbefürworter. Ebenfalls ein ärgerlicher, billiger, tendenziöser „Kunstgriff“.


    Fazit


    Beim Lesen des Buches wird man das Gefühl nicht los, die Autorin versucht eher, dem Leser Ihre politische Meinung zu oktroyieren, als eine aufrüttelnde Geschichte zu erzählen. Dafür konstruiert sie ein in fast jeder Hinsicht völlig überzogenes Katastrophenszenario in eine reale Umgebung. Sie bleibt dem Leser jede Erklärung für das Unglück und die seltsame Entsolidarisierung der Mitmenschen schuldig. Sie teilt die Menschen in inakzeptabler Weise entlang ihrer jeweiligen Positionierung zum Thema Kernkraft in gut und böse ein. Sie nimmt sich nicht die Zeit, die Charaktere der Hauptprotagonisten zu entwickeln, sondern wirft sie direkt ins Geschehen, was dazu führt, dass der Leser zu den Figuren im Buch kaum eine Beziehung aufbauen kann. Sie schimpft in einer fast grotesken Frequenz auf Politik und Staat, ohne auch nur einmal konkrete Verfehlungen im Zusammenhang mit der Katastrophe näher zu beleuchten.

    Es heißt in vielen Rezensionen, dass das Buch den Zeitgeist widerspiegelt. Das ist nach meiner Meinung viel zu allgemein gesprochen. Es mag der Zeitgeist aus Sicht bestimmter Gruppen sein, sicher aber nicht die Empfindungslage der gesamten Gesellschaft.

    Insgesamt bleibt der Eindruck, dass dieses Buch für Heranwachsende ungeeignet ist. Es polemisiert, polarisiert und zeichnet das Bild einer kaputten Gesellschaft, wie wir sie Deutschland zum Glück nicht haben. Es ist durchzogen von Misstrauen gegen Staat und Mitmenschen. Wäre es eine klassische Dystopie in einer fiktionalen Gesellschaft mit fiktionalem super-gefährlichen Mega-Industriekomplex, in dem es zur Katastrophe kommt – geschenkt, aber hier geht es ganz klar darum, eine politische Botschaft zu transportieren, indem diese völlig unrealistische Katastrophe in das reale Deutschland an reale Orte gesetzt wird.

    Ich bin der Meinung, dass Heranwachsende, die gerade beginnen, sich mit politischen Themen auseinanderzusetzen, und damit noch kaum in der Lage sind, einen neutralen Standpunkt einzunehmen, ein solches Buch nicht lesen sollten. Es ist ein Paradebeispiel für einen unsachlichen, meinungsdiktatorischen Diskurs.


  3. Cover des Buches your name. (ISBN: 9783770496778)
    Makoto Shinkai

    your name.

     (103)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Ich liebe das Buch. Es hat einen zum Nachdenken verdonnert. Es ist keine richtige Romanze, wo viel über liebe geschrieben wird oder sonst irgendwas. Aber es hat mich auf eine seltsame Art berührt. Ich habe auch den Film davon geschaut und ich muss sagen, das beide Varianten ( Buch oder Film) sehr schön sind und ans Herz gehen.
    Ich kann das Buch sehr weiterempfehlen, da es auch mal eine völlig andere Art von Romanze ist.

  4. Cover des Buches Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder (ISBN: 9783746633855)
    Henrik Siebold

    Inspektor Takeda und der lächelnde Mörder

     (57)
    Aktuelle Rezension von: Babajaga

    Das Buch:

    Es handelt sich hier um den 3. Teil aus der Krimi-Reihe um den japanischen Inspektor Ken Takeda, der in Hamburg ermittelt. Wie immer kann der Roman unabhängig von allen anderen gelesen werden, da der Fall in sich abgeschlossen ist. (Für mich ist es der 4. Teil)

    Worum geht’s?

    An einem grauen Novembermorgen am Bahnhof Dammtor stürzt eine junge Frau vor die einfahrende S-Bahn. Oder wurde sie gestoßen? Erste Eindrücke und ein Geständnis lassen diesen Schluss zu. Allerdings kommen nur all zu schnell Zweifel - sowohl an den Eindrücken als auch am Geständnis - auf. Der nächste Mord lässt nicht lange auf sich warten und wieder ist einer der Jugendlichen vor Ort. Zufall oder hat er doch etwas damit zu tun?

    Charaktere:

    Ich mag Ken Takeda schon seit dem ersten Teil. Gerade seine manchmal recht melancholische Art, seine Art Traditionen zu bewahren und seine Leidenschaft für Saxophon und japanischen Whisky machen den Japaner sympathisch. Ebenso seine Sicht auf die Deutschen und wie er seine Wahlheimat Hamburg wahrnimmt. Aber in diesem Teil zeigt der Autor ein Stück Takeda, das man so gar nicht vermutet hätte. Ken Takeda litt unter dem Regime seines Vaters - mehr als man bis hier hätte annehmen können - und in dem jungen Simon Kallweit, dem jugendlichen Verdächtigen, erkennt Takeda Parallelen zu seiner eigenen Jugend. Stück für Stück erzählt Siebold aus dieser Jugend, von Takedas Hingabe für Mangas und wie er sich darin verlieren konnte, wie er aus diesem furchtbaren Kreislauf wieder ausbrechen konnte. Gerade dieses Stück Vergangenheit bringt den Inspektor dem Leser sehr nahe.

    In diesem Teil habe ich Ken manchmal sogar etwas verlottert empfunden - nicht unangenehm, aber anders als sonst. Während er gewöhnlich überaus gepflegt auftritt, konnte es diesmal passieren, dass er nicht gar so sehr auf sein Äußeres achtete. Auch bedurfte dieser Fall eines übermäßigen Whisky-Genusses. Darüber habe ich eher geschmunzelt, denn dass er diesem Getränk zugetan ist, ist dem Leser seit dem ersten Teil bekannt.

    Ebenfalls sehr deutlich wird hier sein innerer Konflikt in Bezug auf seine Kollegin Claudia Harms. Er mag sie, daran besteht gar kein Zweifel. Ihre raue, laute Art und man wird das Gefühl nicht los, dass da deutlich mehr als bloße Sympathie ist. Eine Eigenschaft, die die Figur des Takeda äußerst menschlich und lebendig macht. 

    Claudia Harms… eine Klasse für sich, möchte ich sagen. Sie und Ken könnten gegensätzlicher nicht sein. Während er japanisch zurückhaltend agiert, auch mal schweigt und sich entschuldigt, poltert sie los. Claudia hat wenig Hemmungen sich mit ihren Kollegen und ihrem Chef anzulegen, wenn sie meint, dass sie im Recht ist. Sie flucht laut und intensiv. Herrlich finde ich ihre Aussage “Nun seien Sie doch nicht so japanisch!”, wenn Ken ihrer Meinung nach mal wieder zu zurückhaltend ist. Aber gerade diese Gegensätzlichkeit macht das Ermittlerteam so authentisch und vor allem effizient. Wo andere längst aufgeben, fangen Ken und Claudia erst an. 

    Auch bei ihr regen sich langsam mehr als freundschaftliche Gefühle für Ken, doch genau wie er, will sie sie nicht zulassen. Immerhin ist Claudia nicht die geborene Beziehungskünstlerin - im Gegenteil. Und mit Kollegen ja sowieso nicht… Dieses Pritzeln zwischen Ken und Claudia gibt dem Roman das gewisse i-Tüpfelchen. Es ist niemals vordergründig, man bemerkt es eher an Kleinigkeiten und das macht es so reizend.

    Der junge Simon Kallweit hat mir gut gefallen. Mit ihm hat mich der Autor dauernd zwischen “der muss es gewesen sein” und “nee, der kann es nicht gewesen sein” hin und her geschickt. Siebold lässt das Bild eines Jugendlichen auferstehen, das so greifbar zu sein scheint, aber immer dann, wenn es Gestalt annimmt, ist das Bild wieder weg. An ihm und auch an anderen Jugendlichen zeigt der Autor viel von dem, was digitale Medien heute bewirken können. Das stimmt nachdenklich - zumindest mich. 

    Allerdings hat er Simon Kallweit auch sehr tief in die Welt der Mangas eintauchen lassen und hat viel darüber in die Geschichte einfließen lassen - so viel, dass ich mir das Manga, um das es hier geht, besorgt habe. 

    Schreibstil:

    Henrik Siebold schreibt sehr anschaulich ohne detailverliebt zu sein. Als Hamburger sieht der Leser seine Stadt vor Augen, weiß genau, wo er sich befindet. Jemand, der die Stadt nicht kennt, bekommt einen sehr guten Eindruck. Siebold schreibt nicht nur in Hamburg, sondern auch über Hamburg. Besonders gefallen hat mir die Beschreibung der Gegensätzlichkeiten - arm und reich liegen nah beieinander in dieser Stadt. Und ich mag seine Beschreibungen, wie Ken die Deutschen wahrnimmt und immer wieder den Kopf schüttelt - das aber übrigens auch über seine eigenen Landsleute. 

    In diesem Teil vereint Siebold das erste Mal wirklich viele Themen. Die bisherigen Teile, die ich gelesen habe, hatten im Grunde ein Hauptthema. Diesmal behandelt er diverse Themen: Politik, digitale Medien, Mangas, japanische Kultur, Mobbing. Diese Vielfältigkeit gibt dem Fall eine Komplexität, die den Leser mitreißt. So gibt es vielfältige Wendungen, neue - und reichlich falsche - Fährten und viele Verknüpfungen von unterschiedlichen Fällen. Allerdings braucht man sich nicht darum zu sorgen, ob man den Überblick behält. Der geht zu keiner Zeit verloren. 

    Die Auflösung um den Täter kommt sehr, sehr spät und aus einer Ecke, die zumindest ich überhaupt nicht in Erwägung gezogen habe. Einzig, dass der Weg dorthin eher zufällig ist, stört das Ganze vielleicht. Aber sind wir mal ehrlich: Im wahren Leben muss auch hin und wieder einfach der Zufall helfen. Ansonsten sind die Verknüpfungen stets logisch und nachvollziehbar. 

    Fazit:

    Absolut lesenswert, spannend bis zur letzten Seite und für mich der beste Takeda bisher. 5 von 5 Sternen. 

  5. Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 01

     (145)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Nachdem ich den Anime bereits sehr gerne mochte und gehört habe das der Manga noch viel besser sein soll, kam ich an diesem natürlich nicht vorbei. Wir erhalten einige Details bzw. Informationen, welche im Anime nicht vorgekommen sind und deswegen fand ich den Einstieg überaus gelungen und es wurde nicht langweilig, obwohl ich die grundlegende Story bereits kannte. Wir begeben uns in eine Welt voller Ghule und es wird relativ schnell klar, dass die Fronten zwischen Menschen und Ghulen mehr als nur etwas verhärtet sind. Der schüchterne Junge Ken wird durch einen Unfall mitten in diese Welt der ,,Monster" katapultiert und muss sich gezwungenermaßen darin zurechtfinden. Ich fand den Manga sehr emotionsgeladen, tragisch und es gab auch viele Szenen die einen sehr zum Nachdenken anregen. Wenn man als ,,Monster" geboren wird, hat man dann tatsächlich keine Daseinsberechtigung? Was unterscheidet Ghule wirklich von den Menschen und wer bestimmt darüber wer Gut und wer Böse ist? Es werden viele Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung nicht so einfach sind und nochmal klar verdeutlichen, in was für einer schwierigen Lage sich unser Protagonist Ken aktuell befindet. Ken selbst ist ein ziemliches Weichei und komplett überfordert mit seiner Situation, dass kenne ich aber schon aus dem Anime. Ich bin mit ihm zu Beginn noch nie richtig warm geworden, sondern erst im Laufe der Geschichte, weswegen ich schon sehr gespannt darauf bin, ob es sich im Manga genauso verhält. Die Zeichnungen waren sehr detailliert ausgearbeitet und insbesondere die Hintergründe sind mir hier positiv aufgefallen, da diese überaus ausführlich gestaltet wurden. Die Szenen, in denen die Ghule ihr wahres Gesicht zeigen, waren ebenfalls sehr gut getroffen und erzeugten eine ganz besonders gruselige Stimmung, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem fand ich den ersten Teil einfach unglaublich vielseitig und bin sehr positiv überrascht, wenn das so weiter geht, bin ich definitiv Feuer und Flamme für diese Reihe. Ich kann diese allen Horrorfans auf jeden Fall weiterempfehlen, da ich die Atmosphäre sehr zu schätzen wusste und ich die Thematik an sich überaus interessant finde.

  6. Cover des Buches Orange 1 (ISBN: 9783551713247)
    Ichigo Takano

    Orange 1

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Naho und ihre Freunde bekommen einen neuen Klassenkameraden. Zeitgleich bekommt Naho aber auch einen Brief, der aus ihrem Ich in der Zukunft kommt, genauer gesagt ihr zehn Jahre älteres Ich. Der Brief sagt Naho bestimmte Dinge voraus und gibt ihr Anweisungen, wie  sie sich in bestimmten Situationen mit ihrem Mitschüler Kakeru verhalten solle. Nahos Zukunfts-Ich versucht eine schlimme Sache abzuwenden, die sich ereignen wird. Und obwohl Naho das weiß, ist ihr auch bewusst, dass sie manchmal nicht aus ihrer Haut kann…

    Da habe ich eine schöne Manga-Reihe entdeckt, die sich mit Freundschaft, Liebe, Schuld und der Unsicherheit eines jungen Schulmädchens befasst. Der Zeichenstil von Ichigo Takano gefällt mir sehr gut, da er mir nicht so üblich wie der anderer Manga erscheint, und macht ihn für mich schon gewissermaßen besonders. Ich kann nur sagen: I am hooked, und ich möchte nach dem ersten Band unbedingt wissen wie es weitergeht!

  7. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 01 (ISBN: 9783770476480)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 01

     (207)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Wer kennt Sailor Moon nicht? Ein jeder der in den 1990er Jahren groß geworden ist, kam nicht drumherum Sailor Moon zu kennen. Ach, wie lange ist es schon her, dass ich die Fernsehserie gesehen habe? Bestimmt schon über 15 Jahre!

    Ich musste mir einfach die Mangas kaufen, weil ich erstens keinerlei Ahnung habe wo ich die neue Fernsehserie (oder auch die Alte) anschauen kann. Außerdem wollte ich unbedingt die von der Schöpferin originale Handlung kennenlernen, da ich hörte, dass die Original-Serie sich nur an den Mangas anlehnte. Die neue Serie soll eine getreue Verfilmung der Mangas sein, doch wie gesagt habe ich momentan keine Ahnung wo ich diese ansehen kann.


    Nun zum eigentlichen Manga: Ich kann nicht viel sagen, als dass mir die Handlung vertraut ist und einen enormen Nostalgie-Faktor in mir aufkeimen lässt. Auch muss ich dazu sagen, dass ich die Aufmachung (also die Themen von Weiblichkeit) aus heutiger Sicht nicht gut heißen kann, trotzdem kann, gerade jemand in meinem Alter (oder etwas älter sogar), getrost diesen Manga lesen und trotzdem noch im 21. Jahrhundert angekommen sein.


    Die Zeichnungen waren toll und ich konnte mir lebhaft vorstellen wie alles ablief und das liegt teilweise an den Zeichnungen und auch teilweise an meinen Erinnerungen an die Fernsehserie, da so manches mir wieder in Gedanken auftrat nach dem ich das ein oder andere gelesen habe.

  8. Cover des Buches Black Butler 1 (ISBN: 9783551753038)
    Yana Toboso

    Black Butler 1

     (212)
    Aktuelle Rezension von: Aliceinthewonderland

    Dies ist der auftackt zu einer Langen tollen Manga reihe. In diesem Band werden erstmal alle hauptcharacktere Vorgestellt. Dies wird auf eine Witzige art und weise gemacht. An sich geht es in der Reihe um den Jungen Ciel Phantomhive und seinen Buttler Sebatsian. Die beidden werden durch einen Vertrag aneinander gekettet und erleben viele abenteuer im Viktorianischen London. 

    Man merktschnell das Sebastian kein normaler Buttler ist, da er einfach alles kann und jedes Problem lösen. Doch was er ist und was es mit dern tollpatschigen bediensteten, die Augenscheinlich nichts können ausser den leser zu unterhalten, auf sich hat dazu muss man die nächsten bände lesen. auch die Zeichnungen gefallen mir sehr gut. Wenn man gerne Mangas liest die etwas anders sind und einfach mal in das Viktorianische Zeitalter eintauchen will, mit einer Mischung aus gewalt und Hummor sollte sich diesen Manga zu gemüte führen.

    Mir hat es wieder viel spaß gemacht es zu lesen und kann es nur weiter empfehlen.

  9. Cover des Buches NARUTO Massiv 1 (ISBN: 9783551795274)
    Masashi Kishimoto

    NARUTO Massiv 1

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Bisi

    Auto: Masaahi Kishimoto

    Es geht um einen jungen der Naruto Uzumaki heißt und er möchte unbedingt ein Ninja werden. Doch bei der Genin Prüfung fällt er als einziger durch und ist ziemlich traurig, weil er sehr hart gearbeitet hat um ein Genin zu werden doch durch einen Zufall schaffte es Naruto trotzdem.

    Das Bich ist sehr gut gezeichnet aber was viele Narutofans bestimmt nicht so toll finden ist , dass anstatt Jutsu fast immer nur Kunst des ... steht.Das stört aber nicht all zu viel. Sas wird im Band zwei aber besser. 

  10. Cover des Buches Monstress (ISBN: 9783959810579)
    Marjorie Liu

    Monstress

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Normalerweise kaufe ich Bücher oder Comics nur selten aus rein optischen Gründen. Ich freue mich über jedes schöne Cover, aber viel wichtiger ist die Frage, ob der Inhalt meinen Geschmack treffen könnte. Tja, bei „Monstress 1 – Das Erwachen“ von der Autorin Marjorie Liu und der Zeichnerin Sana Takeda habe ich all diese Prinzipien über Bord geworfen und mich unwiderruflich in das Cover und dessen wunderschönes Motiv verliebt. 

    Und was soll ich sagen, „Das Erwachen“ ist ein aufregender Augenschmaus! Die Zeichnungen sind einfach nur traumhaft – auf manchen Seiten habe ich minutenlang nur die düsteren, wunderschönen Bilder genossen. Stilistisch bewegt sich das Ganze zwischen Jugendstil und Art déco mit Manga-Elementen. Bild und Text bilden eine tolle Symbiose, der ich mich kaum mehr entziehen konnte.

    „Monstress“ verbindet Fantasy, Steampunk und Horror miteinander. Es wird durchaus auch mal blutig und brutal. Wer also sensibel darauf reagiert, sollte eher einen Bogen um den Comic machen. Aber keine Sorge, es ist auch kein Schlachtfest, das Liu und Takeda servieren; die Mischung hat gut funktioniert.

    Der erste Band wirft zahlreiche Fragen auf, lässt noch viele Lücken offen, was die Handlung selbst als auch die Charaktere und ihre Beweggründe angeht. Und auch die Welt, ihre Mechanismen sowie die verschiedenen Gruppierungen und ihre Motive liegen noch zu einem Großteil im Dunkeln. Das motiviert natürlich zum Weiterlesen und macht neugierig auf die nächsten Bände. Vom zweiten Band „Das Blut“ wünsche ich mir, dass die ersten Rätsel gelöst werden – und dass neue spannende Fragen aufkommen.

    Die weiteren Bände werden definitiv Anwärter auf noch höhere Punktzahlen sein. Beim Auftakt wollte ich etwas verhaltener bewerten, da ich noch nicht genau abschätzen kann, wie sich die Reihe weiter entwickelt. Aber so, wie es bisher verlief, kann es gerne weitergehen! Die Bände zwei und drei sind jedenfalls schon bei mir eingezogen und warten nur darauf, gelesen zu werden.

    Fazit: Traumhafte Zeichnungen, besondere Charaktere und eine spannende Story, die das Zeug zu einem Epos hat – „Monstress 1 – Das Erwachen“ hat mir richtig gut gefallen. Die Mischung aus Fantasy, Steampunk und Horror hat bestens funktioniert. Und ich freue mich schon sehr darauf, in Band zwei, „Das Blut“, zu lesen, wie es mit Maika Halbwolf weitergeht.

  11. Cover des Buches Sherlock 1 (ISBN: 9783551728845)
    Jay.

    Sherlock 1

     (68)
    Aktuelle Rezension von: Anna0807

    Ich bin ein großer Fan der Serie und den Sherlock Holmes Filmen. Aber auch die Hörbücher und Hörspiele finde ich toll. Und auch gelesen habe ich schon einiges in diese Richtung.

    Als ich den Comic gesehen habe war ganz schnell klar, dass ich dieser auf jeden Fall bei mir einziehen darf. Und kurz darauf habe ich ihn auch schon zur Hand genommen. Ich muss ehrlich sagen, ich bin sehr froh darüber, dass dieses Buch zu keiner SUB- Leiche geworden ist.

    Insgesamt ist der Comic eigentlich das gleiche wie die erste Folge der Serie Sherlock. Nicht nur die Handlung ist hier gleich, auch die Dialoge entsprechen der Serie. Daher war das Lesen dann leider eher interessant als spannend. Mir fehlte ein bisschen das gewisse Etwas. Der Zeichenstil hat mir aber gut gefallen.

    Für Fans der Serie ist dieser Comic ein nettes Extra, aber so richtig überzeugen konnte er mich nicht. Daher gibt es von mir nur ⭐⭐⭐

  12. Cover des Buches Der freie Vogel fliegt, Band 1 (ISBN: 9783905816723)
    Jidi

    Der freie Vogel fliegt, Band 1

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Starbks

    "Der freie Vogel fliegt - Band 1" von Jidi und Ageng ist der erste Band einer sechsteiligen Reihe um das Leben und die Sorgen der Mittelschülerin Lin Xiaolu. Sie spürt den typischen Schuldruck und entflieht in ihre Fantasiewelten, findet ihren ersten großen Schwarm und widmet sich der Kunst am liebsten, denn in der Schule gehört sie sonst nicht gerade zu den Besten. 


    Der Leser begleitet Lin Xiaolu durch ihren Alltag. Dabei schwebt man zwischen realistischer Darstellung des chinesischen Alltags mit Großstadtstraßen und Schülern und Schülerinnen in ihren gleichmacherischen Trainingsanzügen, die kaum überhaupt Mädchen und Junge unterscheiden. Wer schon in China war, findet sich genau in den Straßen der Großstadt wieder, die man selbst schon besucht zu haben glaubt. 


    Das Buch ist ein sehr hochwertiger, zweisprachiger Druck. Nach der Hälfte des Buches kommt der chinesische Teil. Da nur wenige sicher beide Sprachen beherrschen, fände ich es gut, wenn es zur Wahl auch nur den deutschen Teil gäbe, denn das Buch ist sehr schwer und groß, in satten Farben gedruckt, sehr hochwertig eben. Im Sinne der Ressourceneinsparung fände ich es gut, wenn man die Wahl hätte, welches Buch man kaufen möchte. Für Chinesischstudierende oder -schüler ist aber die zweisprachige Ausgabe perfekt. 


    Nach dem Lesen der ersten Ausgabe wäre dies für mich ein 4-Sterne-Buch gewesen. Da ich aber alle Teile gelesen habe, kann ich auf jeden Teil fünf Sterne geben. Man muss auf jeden Fall alle Teile lesen. 

  13. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 02 (ISBN: 9783770476497)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 02

     (147)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Sailor V(enus) erst später zur Truppe trifft, war mir noch in Erinnerung, doch wieso konnte ich nicht mehr sagen. Dank des zweiten Bandes, habe ich wieder mehr Einsicht in die Geschichte um die Sailor-Kriegerinnen, Sailor Moon selbst, die Rolle von Sailor Venus, des Dark-Kingdom und des Mond-Königreichs erhalten.

    Wenn es um mehr Hintergrundgeschichten geht oder über die Welt von Sailor-Moon dann finde ich das umso interessanter. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden immer mehr die Welt entfaltet wird.

  14. Cover des Buches One Piece 1 (ISBN: 9783551745811)
    Eiichiro Oda

    One Piece 1

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Ich stand im Thalia in der Fantasy Abteilung und erblickte im rechten Augenwinkel das große Mangaregal, gefüllt mit hunderten dünnen Heften. Nun ja, ich wollte schon immer mal einen Manga lesen, also konnte ein Abstecher nicht so verkehrt gewesen sein. Nachdem ich mich ein wenig im
    Internet schlau gemacht habe, welche Mangas sowie Animes recht beliebt sind, bin ich auf One Piece gestoßen. Das Thema passte ein Stück weit zu meinem Geschmack. Piraten und ungewöhnliche Handlungen (in Form der Teufelsfrüchte) war eine merkwürdige Kombination, aber trotzdem Interessant.

    Mittlerweile muss ich zugeben habe ich mich ein bisschen in die Reihe verliebt. Die Detailgetreuen Zeichnungen und die Story lassen mich jedesmal auf die Post für einen neuen Band warten.
    Rufy wird mich mit den über 90 Bänden höchstwahrscheinlich bis zum Ende begleiten. 

  15. Cover des Buches Detektiv Conan 01 (ISBN: 9783898853828)
    Gosho Aoyama

    Detektiv Conan 01

     (202)
    Aktuelle Rezension von: Coribookprincess

    Detektiv Conan ist einer meiner liebsten Mangareihen.
    Ich kann diese Mangas wirklich nur jedem ans Herz leben.

    Die Geschichten sind so spannend und voller Humor.

    Hier lernen wir Shinichi Kudo kennen in seiner "Normalengestalt", er ist ein intelligenter, witziger, liebevoller Charakter. Er ist Detektiv und löst viele Fälle mit Bravur, bis er in eine Situation reinschlittert in der es kein Entkommen gab.
    Man verabreichte ihm ein unbekanntes Gift und er ist geschrumpft.
    Nun als Grundschüler löst er weiterhin Fälle im Namen von Kogoro Mori, der Vater seiner heimlichen Liebe.

    Ach, ich liebeeee diese Charaktere!!
    Sie sind so vielseitig und es macht so Spaß mehr Abenteuer mit ihnen zu erleben.

    Detektiv Conan ist voller Spannung, kniffliger Fälle, Humor, Freundschaft und auch einer zarten Prise Liebe und Verliebtheit.

  16. Cover des Buches Tokyo Ghoul 02 (ISBN: 9782889212064)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 02

     (61)
    Aktuelle Rezension von: HisOwnHoney

    "Ich weiß weder, was nötig ist, um es mit den Ermittlern aufzunehmen, noch kenne ich die Regeln in der Welt der Ghule. Ich sollte tun, was ich für richtig halte, nach bestem Wissen und Gewissen."


    Hier bin ich mit Teil zwei meiner Rezension zu Tokyo Ghoul, den Klapptext findet ihr bei allen Fortsetzungsbänden jetzt immer, wenn ihr eins weiter swipet. Ich will ja nicht zu viel spoilern. 😁😅


    Auf dem zweiten Band ist Toka zu sehen, eine der Hauptcharaktere nach Ken. Der Zeichenstil auf den Covern unterscheidet sich zwar ein wenig von dem im Manga, aber ich finde beide wirklich toll. 


    Von der Story her ist Tokyo Ghoul wirklich einzigartig. Man merkt schon nach zwei Bänden, dass noch einiges auf den Leser zukommt, die Spannung ist jetzt schon da und die Stimmung ist einfach unvergleichlich. 


    Da die Reihe etwas länger ist als die Kurzreihen, die ich sonst Rezensiere, schreibe ich in jeder Rezi noch ein paar Worte zu einem der Charaktere und heute geht es um Hide, den besten Freund unseres Protagonisten. Jeder sollte einen Freund haben, der so zu einem steht wie dieser Junge.


    Die Freundschaft zwischen Ken und ihm ist wirklich etwas ganz Besonderes und ich finde es schade, dass er im Verlauf der Story immer seltener auftritt und fast in Vergessenheit gerät. Zunächst landete Hide auf Platz 13 in einer Charakter-Beliebtheitsumfrage, in der letzten wurde er vierter. 


    So das war‘s auch schon wieder von mir, schaut euch auf jeden Fall mal Band 1 an wenn der Band euch anspricht, glaubt mir, es lohnt sich!

  17. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 03 (ISBN: 9783770476503)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 03

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Nach Band 2 konnte mich auch Band 3 überzeugen. Der Kampf für Liebe und Gerechtigkeit nimmt kein Ende und in diesem Band taucht auch die kleine Chibiusa das erste Mal auf. Das Tempo wird in diesem Band ebenfalls nicht gedrosselt und somit muss man konzentriert lesen, damit man nicht immer wieder zurückblättern muss, weil einem etwas entgangen ist. Ich bin erstaunt, wie viele Emotionen sich allein schon durch die Zeichnungen ablesen lässt, für mich einfach ein wunderschöner Manga! 
    Ich hatte gedacht, dass es ähnlich wie in der Fernsehserie einen Bruch zwischen den Staffeln gibt, doch hier wird nahtlos angeknüpft und sobald ein Problem gelöst ist, taucht das nächste Rätsel auf. Die Serie und der Manga weisen ebenfalls Unterschiede auf, das grobe Konzept bleibt jedoch gleich.

    Nun wird es Zeit für Band 4 und schon anhand meines Lesetempos erkennt man, dass ich einfach begeistert von dieser Reihe bin.
  18. Cover des Buches Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01 (ISBN: 9783842031432)
    Mizuho Kusanagi

    Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Fraeulein_melly

    Aufmachung

    Ich finde es jedes Mal so spannend, wie sich der Zeichenstil im Manga und Anime unterscheiden. Hier ist der Unterschied allerdings wirklich minimal. Der Manga verfügt über etwas mehr Filigranität und ist im Allgemeinen ziemlich detailliert, was mir echt gut gefällt.

    Auch den Erzählstil mag ich sehr gern. Vor allem weil man durch die Rückblenden ein tolles Gefühl für die Charaktere bekommt.


    Protagonisten

    Durch den Anime bin ich natürlich schon etwas stärker im Bilde, als nach dem Lesen des ersten Bandes und weiß wie stark die Entwicklungen sind. Auch kommen ständig neue Charaktere hinzu, die die Story vorantreiben. Aber im Fokus steht doch immer Yona.

    Yona wächst als behütete Prinzessin auf, die plötzlich mit Hak, ihrem Leibwächter, aus dem Palast fliehen muss. Anfangs wirkt sie wie ein verzogenes, wenn auch liebenswertes Gör, doch in ihr schlummert ein starker Wille.


    Fazit

    Schon zu Beginn passieren so unfassbar viele Dinge. Die daraus resultierenden Entwicklungen kann ich zu 100% nachvollziehen und finde es spannend, dass gerade Anfangs nicht alles auf die leichte Schulter genommen und beschönigt wird.

    Ich gebe zu, dass ich im Anime zu Beginn nicht der größte Fan von Yona selbst war, doch im Manga kommt sie gar nicht so nervig daher (oder ich war einfach drauf vorbereitet, keine Ahnung :D). Allerdings muss ich sagen, wurde ich sehr schnell Fan der Geschichte. Vor allem der Abenteueraspekt gefällt mir wirklich gut.

    Der Manga ist (bisher) übrigens sehr genau im Anime umgesetzt wurden, was mir gut gefällt.

  19. Cover des Buches Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi) (ISBN: 9781532904189)
    An Lin

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: MagieausderFeder
    Die Autorin An Lin verbindet in ihrem Roman "Geliebter Samurai" den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit Fantasyelementen. Eine schöne Idee, die noch viel Luft nach oben hat.

    Die Idee der Story ist interessant. Es geht um Yuna und Yoshi, die in der heutigen Zeit in Japan leben und eine gemeinsame Vergangenheit in einem anderen Jahrhundert haben - als Prinzessin und Samurai. Diese Elemente haben mich sofort in ihren Bann gezogen, doch leider wurden diese nicht weiter ausgeführt. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass die Autorin weiter auf die japanische Thematik sowie den Buddhismus eingeht. Vielleicht wird mein Wunsch im zweiten Band erfüllt.

    Die Umsetzung der Idee ist An Lin gut gelungen. Der Leser erfährt mehr über die Protagonisten und fiebert mit ihnen mit. Das Besondere an der Story ist, dass es nicht zwei gleichaltrige Charaktere sind, die miteinander agieren. Es ist nämlich der große Altersunterschied, der die Protagonisten in eine verzwickte Lage bringt. Ich selbst musste die ganze Zeit darüber nachgrübeln, wie die Autorin diese gemeine Situation nun auflöst. Diese Problematik wurde wirklich gut eingebaut und verleiht dem Buch den nötigen Kick.

    Die Charaktere sind eigenwillig. Vor allem Yuna - die Hauptprotagonistin. Ich wäre wirklich so gerne in dieses Buch hineingestiegen, hätte Yuna gepackt und solange geschüttelt, bis sie ihre nervige Naivität endlich ablegt. Doch leider war ich dazu nicht fähig, also ertrug ich es bis zum Schluss. Es war wirklich sehr extrem, da die Story für mich als Leser sehr vorhersehbar wurde. Auch denkt und handelt Yuna meiner Meinung nach nicht ihrem Alter entsprechend, was schnell unrealistisch wirkt. Die anderen Charaktere sind im Gegenzug dazu schön ausgearbeitet und verleihen dem Buch Tiefe.

    Der Schreibstil weist leider einige Problemchen auf, die den Lesefluss stören. Der Leser wird am Anfang des Buches in die Story hineingeworfen, was ich sehr schade fand. Ich hatte kaum Zeit, die Situation der Protagonisten zu erfassen und fühlte mich erschlagen. Auch Zeitsprünge, die nicht mit einem Absatz angekündigt wurden, brachten meinen Lesefluss zum Straucheln. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil der Autorin zeitweise flüssig und bildhaft, was ein schnelles Voranschreiten (oder Voranlesen) möglich macht.

    Fazit:

    Der Urban-Fantasy-Roman "Geliebter Samurai" von An Lin vereint den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit einer interessanten Geschichte über zwei Seelen, die füreinander bestimmt sind. Doch das Leben hat andere Pläne für Yuna und Yoshi. Obwohl der Roman einige Schwächen aufweist, bin ich sehr gespannt, wie die Story weitergeht.
  20. Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 04

     (36)
    Aktuelle Rezension von: HisOwnHoney

    Ich wusste nicht, dass er der einäugige Ghul ist. So etwas Seltenes lasse ich doch keinen anderen fressen lassen. 

    In Band vier dreht sich alles um das geheimnisvolle „Restaurant der Ghule“. Nachdem Ken den Hinweis bekommen hat, dass Liz‘ Tod kein Unfall gewesen sein könnte, möchte er mehr darüber erfahren. Als Gegenleistung für die Informationen soll Ken einen Ghul namens Gourmet nach einem Restaurant der Ghule fragen. Überraschend kooperativ will Shu ihn an diesen Ort mitnehmen doch es sieht nicht danach aus, als würde Ken dort etwas zu essen bekommen.

    Was Band drei an Spannung und Gewalt gefehlt hat, wurde hier wieder wettgemacht. Nicht nur der Gourmet sorgt für Unruhe sondern auch die Gerüchte um Liz Tod. 

    Mit Shu haben wir einen äußerst manipulativen Charakter dazugewonnen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und Ken geschickt um den Finger wickelt. Irgendwie weiß man schon direkt zu Beginn, dass er nichts Gutes im Sinn hat und auch Ken’s Intuition warnt ihn vor dem Gourmet. 

    In diesem Band gibt es einen hohen Anteil an Gewaltszenen und zwischenzeitlich hab ich mich echt gefragt, was denn mit diesen Leuten nicht stimmt, die dort anwesend sind. Ich will ja nicht zu viel verraten aber von einem Besuch im „Restaurant der Ghule“ rate ich dringend ab. 

  21. Cover des Buches Der freie Vogel fliegt, Band 2 (ISBN: 9783905816730)
    Jidi

    Der freie Vogel fliegt, Band 2

     (33)
    Aktuelle Rezension von: mamabaer1a

    Da es eigentlich ein Roman war, geht die Geschichte rund um Lin Xiaolu lückenlos weiter. Das heißt aber nicht, dass du unbedingt mit Band 1 starten musst, die Geschichten an sich sind immer abgeschlossen, so dass du auch mit Band 2 starten kannst.

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    Lin Xiaolu hat sich heimlich in Han Che verliebt und versucht jetzt mehr über ihn heraus zu finden, dabei taucht sie immer mal wieder in ihre eigene Fantasiewelt ab und sieht so manches anders als es gemeint ist. Diese Bilder sind wieder sehr farbenfroh und mit sehr viel Details gezeichnet. Das besonders viele verschiedene helle Farbtöne gewählt wurden, hebt die Leichtigkeit und das fantasievolle noch einmal besonders hervor.

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    Außerdem sammelt Lin Xiaolu erste Erfahrungen mit Freundschaften. Wobei hier nichts geschönt wird. So erleben wir die Freuden, aber auch die Tücken dieser. Den Austausch über Meinungen, Empfindungen und Einstellungen zur Freundschaft, aber auch zu dem Thema Jungs, fand ich sehr amüsant und hat mich so manches Mal in meine Schulzeit zurück gleiten lassen. 

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    Dies ist der zweite Teil eines Romans, der von Ageng, in 6 Bänden zeichnerisch umgesetzt wurde. Ich werde alle Bände nach und nach vorstellen.

    Wie auch schon bei „Mein Weg“ von Jidi, ist dieses Werk zweisprachig. Vorne in Deutsch und hinten in Chinesisch. 

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    Es gibt insgesamt 6 Bände, die auch bei uns schon erschienen sind!

  22. Cover des Buches Kitchen (ISBN: 9783257227000)
    Banana Yoshimoto

    Kitchen

     (260)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Ein paar Bücher von Banana Yoshimoto habe ich schon gelesen, jetzt kam ich dazu ihr Debüt mal zu lesen. Wenn ich eine Einteilung vornehmen müsste, könnte man das Buch in zwei Geschichten einteilen. Die erste ist etwas länger und nimmt gut 2/3 des Buches ein. In dieser begegnet man Mikage, die nach dem Tod ihrer Großmutter die letzte Verwandte verloren hat. Sie erhält einen Anruf von Yuichi, der ihre Großmutter gut kannte. Er bietet Mikage an, dass sie doch zu ihm und seiner Mutter ziehen könnte, da sie doch ohnehin aus der Wohnung ihrer Großmutter müsse. Mit Yuichi verbindet Mikage bald darauf ein besonderes aber immer auch fragiles Band. Zu Eriko, Yuichis Mutter, schaut Mikage auf, denn diese hat einen ungewöhnlichen und beschwerlichen Lebensweg gehabt. Aus dem Dreiergespann wird eine ungewöhnliche Familie. Mikage lernt ihren Verlust zu überwinden und wieder auf eigenen Füßen zu stehen. Monate später wird sie erneut einen Menschen verlieren und mit Yuichi durch den Verlust tiefer verbunden sein.
    In der zweiten und etwas kürzeren Geschichte des Buches steht Satsuki im Mittelpunkt. Auch sie hat einen wichtigen Menschen verloren, ihren Freund Hiroshi. Da sie nachts nicht besonders gut schläft, hat sie sich angewöhnt früh morgens joggen zu gehen. Bei ihrer festen Runde begegnet ihr eine Frau namens Urara, die Satsuki auf eine gänzlich mysteriöse Weise hilft über den Tod Hiroshis hinwegzukommen.

    Ich mag die Art wie Banana Yoshimoto Geschichten erzählt. Es ist immer etwas Zartes zwischen den Zeilen, und ihre Beschreibungen sind in bestimmten Momenten der Handlung richtiggehend poetisch. Manche Bücher hauen einen in ihrer Heftigkeit um – nicht so “Kitchen”. Es war mir eine sanfte Decke oder Umarmung, die mich in der Melancholie, welche die Geschichte beherrscht, umwickelt hat.

  23. Cover des Buches Black Butler 2 (ISBN: 9783551753045)
    Yana Toboso

    Black Butler 2

     (137)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Die Black Butler- Reihe braucht sehr lange um an Zugwind zu gewinnen und wirklich spannend zu werden, wenn man solange dabei bleibt, lohnt es sich auch.

  24. Cover des Buches One Piece 2 (ISBN: 9783551745828)
    Eiichiro Oda

    One Piece 2

     (72)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Auf der Suche nach einer geeigneten Mannschaft macht sich Ruffy mit Zorro zusammen auf den Weg zur Grand Line. Doch auf dem Weg begegnen sie der Diebin Nami, die Buggy, einem berüchtigten Piraten, die Seekarte zur Grand Line klauen will. Da Nami auch navigieren kann, will Ruffy sie unbedingt im Team haben und macht sich damit Buggy zum Feind.

    Meinung:

    Auch diesen Manga, der mich von der ersten bis zur letzten Seite in den Bann gezogen hat, habe ich regelrecht verschlungen.

    Neben tollen Kampfszenen, lustigen, ernsten und manchmal auch traurigen Szenen faszinieren mich vor allem die unterschiedlichen und vielseitigen Charaktere und Nebencharaktere.

    Im Allgemeinen ist der Manga sehr schön gezeichnet und übersichtlich, weswegen er einfach zu lesen ist und sich durchaus auch für Anfänger eignet. Die Gefühle der Charaktere sind zum Teil mit ulkigen übertriebenen Gesichtern dargestellt, was für mich persönlich aber kein Problem darstellt, sondern für etliche Lacher sorgt. 

    Auch in diesem Band gibt es wieder viele Extras – wie Lektionen, Entstehungsgeschichten und Skizzen.

    Fazit:

    Ich habe mich sofort in diese Manga-Reihe verliebt und ich bin froh nun 98 Bände mein Eigen zu nennen.

    Ich freue mich auf mehr.

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