Bücher mit dem Tag "manga"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manga" gekennzeichnet haben.

5.572 Bücher

  1. Cover des Buches Tokyo Ghoul 01 (ISBN: 9782889212057)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 01

     (148)
    Aktuelle Rezension von: heavyfun

    Nachdem ich den Anime bereits sehr gerne mochte und gehört habe das der Manga noch viel besser sein soll, kam ich an diesem natürlich nicht vorbei. Wir erhalten einige Details bzw. Informationen, welche im Anime nicht vorgekommen sind und deswegen fand ich den Einstieg überaus gelungen und es wurde nicht langweilig, obwohl ich die grundlegende Story bereits kannte. Wir begeben uns in eine Welt voller Ghule und es wird relativ schnell klar, dass die Fronten zwischen Menschen und Ghulen mehr als nur etwas verhärtet sind. Der schüchterne Junge Ken wird durch einen Unfall mitten in diese Welt der ,,Monster" katapultiert und muss sich gezwungenermaßen darin zurechtfinden. Ich fand den Manga sehr emotionsgeladen, tragisch und es gab auch viele Szenen die einen sehr zum Nachdenken anregen. Wenn man als ,,Monster" geboren wird, hat man dann tatsächlich keine Daseinsberechtigung? Was unterscheidet Ghule wirklich von den Menschen und wer bestimmt darüber wer Gut und wer Böse ist? Es werden viele Fragen aufgeworfen, deren Beantwortung nicht so einfach sind und nochmal klar verdeutlichen, in was für einer schwierigen Lage sich unser Protagonist Ken aktuell befindet. Ken selbst ist ein ziemliches Weichei und komplett überfordert mit seiner Situation, dass kenne ich aber schon aus dem Anime. Ich bin mit ihm zu Beginn noch nie richtig warm geworden, sondern erst im Laufe der Geschichte, weswegen ich schon sehr gespannt darauf bin, ob es sich im Manga genauso verhält. Die Zeichnungen waren sehr detailliert ausgearbeitet und insbesondere die Hintergründe sind mir hier positiv aufgefallen, da diese überaus ausführlich gestaltet wurden. Die Szenen, in denen die Ghule ihr wahres Gesicht zeigen, waren ebenfalls sehr gut getroffen und erzeugten eine ganz besonders gruselige Stimmung, die mich in ihren Bann ziehen konnte. Alles in allem fand ich den ersten Teil einfach unglaublich vielseitig und bin sehr positiv überrascht, wenn das so weiter geht, bin ich definitiv Feuer und Flamme für diese Reihe. Ich kann diese allen Horrorfans auf jeden Fall weiterempfehlen, da ich die Atmosphäre sehr zu schätzen wusste und ich die Thematik an sich überaus interessant finde.

  2. Cover des Buches NARUTO Massiv 1 (ISBN: 9783551795274)
    Masashi Kishimoto

    NARUTO Massiv 1

     (35)
    Aktuelle Rezension von: halo123

    Ich weiß nicht wie lange es her ist, dass ich Naruto gelesen und geschaut habe, aber dieser Manga hier hat so viele wunderschöne Erinnerungen geweckt. Plus es sind drei Bände für nur fünf euro

  3. Cover des Buches Monstress (ISBN: 9783959810579)
    Marjorie Liu

    Monstress

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Normalerweise kaufe ich Bücher oder Comics nur selten aus rein optischen Gründen. Ich freue mich über jedes schöne Cover, aber viel wichtiger ist die Frage, ob der Inhalt meinen Geschmack treffen könnte. Tja, bei „Monstress 1 – Das Erwachen“ von der Autorin Marjorie Liu und der Zeichnerin Sana Takeda habe ich all diese Prinzipien über Bord geworfen und mich unwiderruflich in das Cover und dessen wunderschönes Motiv verliebt. 

    Und was soll ich sagen, „Das Erwachen“ ist ein aufregender Augenschmaus! Die Zeichnungen sind einfach nur traumhaft – auf manchen Seiten habe ich minutenlang nur die düsteren, wunderschönen Bilder genossen. Stilistisch bewegt sich das Ganze zwischen Jugendstil und Art déco mit Manga-Elementen. Bild und Text bilden eine tolle Symbiose, der ich mich kaum mehr entziehen konnte.

    „Monstress“ verbindet Fantasy, Steampunk und Horror miteinander. Es wird durchaus auch mal blutig und brutal. Wer also sensibel darauf reagiert, sollte eher einen Bogen um den Comic machen. Aber keine Sorge, es ist auch kein Schlachtfest, das Liu und Takeda servieren; die Mischung hat gut funktioniert.

    Der erste Band wirft zahlreiche Fragen auf, lässt noch viele Lücken offen, was die Handlung selbst als auch die Charaktere und ihre Beweggründe angeht. Und auch die Welt, ihre Mechanismen sowie die verschiedenen Gruppierungen und ihre Motive liegen noch zu einem Großteil im Dunkeln. Das motiviert natürlich zum Weiterlesen und macht neugierig auf die nächsten Bände. Vom zweiten Band „Das Blut“ wünsche ich mir, dass die ersten Rätsel gelöst werden – und dass neue spannende Fragen aufkommen.

    Die weiteren Bände werden definitiv Anwärter auf noch höhere Punktzahlen sein. Beim Auftakt wollte ich etwas verhaltener bewerten, da ich noch nicht genau abschätzen kann, wie sich die Reihe weiter entwickelt. Aber so, wie es bisher verlief, kann es gerne weitergehen! Die Bände zwei und drei sind jedenfalls schon bei mir eingezogen und warten nur darauf, gelesen zu werden.

    Fazit: Traumhafte Zeichnungen, besondere Charaktere und eine spannende Story, die das Zeug zu einem Epos hat – „Monstress 1 – Das Erwachen“ hat mir richtig gut gefallen. Die Mischung aus Fantasy, Steampunk und Horror hat bestens funktioniert. Und ich freue mich schon sehr darauf, in Band zwei, „Das Blut“, zu lesen, wie es mit Maika Halbwolf weitergeht.

  4. Cover des Buches Sherlock 1 (ISBN: 9783551728845)
    Jay.

    Sherlock 1

     (74)
    Aktuelle Rezension von: Louise_Sountoulidis

    Als bekennender Fan seit Kindheitstagen habe ich mir vor Jahren die ersten beiden Manga-Bände von Sherlock Holmes und Dr. Watson zugelegt. Wie mag mir mein erster Ausflug in die Welt der Mangas wohl gefallen haben und hat mich die Handlung um das einzigartige Zweiergespann überzeugen können?

    Intro:

    Ach Gott, ich war noch ein Kind, etwa 10 Jahre alt, als mir mein Papa ein Geschenk von einer Dienstreise mitbrachte. Es war ein großes gebundenes Buch mit Detektivgeschichten. So lernte ich den grandiosen Sherlock Holmes und seinen Freund, den Arzt Dr. Watson, kennen und lieben. Dieses Buch besitze ich noch heute und halte es sehr in Ehren. Mittlerweile sind ein paar Jährchen ins Land gegangen, doch die Liebe zu diesem Duo ist nie mehr verblasst und ich habe inzwischen alle Fälle gelesen.

    Vor ein paar Jahren, ich glaube es war 2017, erschien dann Band 1 der Manga-Reihe „Sherlock“. Nun gut, dachte ich damals, dann wage ich mal an ein solches Buch heran. Ich hatte noch nie ein Manga gelesen, doch für einen klugen Sherlock-Fall würde ich es wagen. Letztendlich lag es dann aber länger als geplant auf meinem SuB herum. Doch als ich mich im Juni mit dem fiesen Corona-Virus im Bett herumärgern musste und klar war, dass ich kräftebedingt weder einen dicken Wälzer halten noch tiefschürfende, sehr komplexe Handlungen aufnehmen könnte, schnappte ich mir dieses Büchlein. Es hat sicher furchtbar erleichtert aufgeatmet, weil ich seine ewige Meckerei darüber, dass ich ständig an ihm vorbei laufe, ohne ihn von der Warteschlange zu befreien, endlich erhört hatte.

    Auch wenn ich grob wusste, dass man Mangas rückwärts liest, sprich, die eigentlich letzte Seite die erste ist, so hatte ich dennoch anfangs echte Probleme damit. Nicht der Seite als solches, sondern mit der fraglichen Bilderreihenfolge. Von wo aus liest man das denn, von rechts nach links oder umgekehrt? Welches der Zeichnungen auf der jeweiligen Seite war denn nun das erste Bild? Ich habe dann halt einfach die Texte in den Sprechblasen gelesen. Manches ergab sofort Sinn, manches aber nicht. Ok, damit wusste ich dann wenigstens, dass diese Richtung schon mal nicht richtig war. Puh, als ja, man sieht, es hat etwas gedauert. Aber irgendwann hatte ich den Dreh raus und ich konnte „Sherlock“ folgen.

    Zur Handlung:

    Dr. Watson, ehemaliger Militärarzt im Nahen Osten, kehrt kriegsversehrt aus dem Afghanistankrieg zurück. Er ist einsam, schwer traumatisiert und ihm fällt es sehr schwer, wieder in einen normalen Alltag zurückzufinden. Ein alter Freund aus Kindheitstagen hält es deshalb für eine gute Idee, wenn er fortan nicht mehr allein wohnt. Er stellt ihm kurzerhand einen Herrn namens Sherlock vor, welcher einen Mitbewohner sucht. Kurzum, die Beiden beziehen ein Appartement in der Baker Street 221 B, auch wenn dieser Sherlock etwas sonderbar scheint. Er überrumpelt Dr. Watson, indem er mit nur einem Blick Dinge an ihm sieht und Tatsachen richtig kombiniert, obwohl sie sich gar nicht kennen.

    Sherlock ist Privatermittler und inoffizieller Polizeiberater. Aktuell ermittelt er in einem Fall von fragwürdigen Selbstmorden und Dr. Watson wird als neuer Mitbewohner und erfahrener Arzt unausweichlich mit hineingezogen.

    Im Gegensatz zu den alten, originalen Sherlock-Holmes-Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle, welche Ende des 18. Jahrhunderts spielten, in denen man noch mit Kutschen fuhr und Telegramme aufgab, spielt die Manga-Reihe im modernen London samt Smartphone und neuester forensischer Mittel.

    Hinweis:

    Der Band ist sicher grundsätzlich unabhängig von den anderen Bänden lesbar, da das Buch aus Sicht des zu lösenden Kriminalfalls in sich abgeschlossen ist. Ich würde jedem Leser*in jedoch raten, die Reihenfolge einzuhalten, da die Bücher von Seiten des Detektiv-Duos aufeinander aufbauen werden.

    Die Figuren:

    Charakterlich wurden die Figuren trotz der Kürze der Geschichte recht lebendig gezeichnet. Ich mochte die Beiden irgendwie und konnte ein paar alte Verhaltensmuster wiedererkennen, auch wenn sie hier im ersten Band der Reihe noch nicht so viel mit den Altehrwürdigen zu tun haben. Natürlich sehen sie auch äußerlich in der modernen Form anders aus, denn der modische Zeitgeist hat sich ja deutlich geändert. Wo früher Frack, Zylinder und Gehstock Mode waren, sind es heute Jeans, Hemd und Parker.

    „Sherlock Holmes hat eine besondere Auffassungsgabe. Er sieht Dinge, die andere niemals wahrnehmen würden, weil sie sich zu sehr von Oberflächlichkeiten, augenscheinlich Dominantem oder aufgesetztem Getue ablenken lassen. Zusätzlich vermag er die ihm sichtbaren Details raffiniert zu kombinieren. So setzt er Stück für Stück die einzelnen Puzzle-Teile zusammen. Aber dieses Talent hat auch seinen Preis. Zum einen fehlt es Sherlock deutlich an Empathie. Wer ihn nicht kennt, mag ihn als gefühllos bezeichnen. Dabei würde er selbst das so nicht sagen, für ihn sind Gefühle halt einfach nur belanglos. Sie lenken unnötig ab und sind nicht zielführend. Für ihn zählen nur die Fakten. Zum anderen schwankt er häufig zwischen hektischen, übereifrigen, ja, fast manischen Ermittlungsphasen und depressiven Schüben, in denen er das Haus nicht verlässt, hin und her.“- So kenne ich den mir sehr vertrauten Sherlock aus dem 18. Jahrhundert. Dieser Holmes hier ist ihm in einigen Facetten ähnlich. Er ist intelligent und zielstrebig, selbstbewusst und bestimmend. Aber er ist nicht das bekannte wankelmütige Wesen. Und zwei Dinge vermisse ich wirklich sehr: Die ewig glimmende Pfeife und sein Violinenspiel, wenn der Detektiv nachdenken muss!

    „Dr. Watson ist ein ruhiger Zeitgenosse und der wohl beste Mitbewohner für Holmes, denn er hat eine immense Geduld mit dem ewig grüblerischen Detektiv und akzeptiert dessen Eigentümlichkeiten stillschweigend. Er bewundert Holmes für seine Intelligenz und ist ihm stets ein treuer, aufmerksamer und hilfsbereiter Wegbegleiter und Freund.“- Genauso ist mir Dr. Watson im Gedächtnis geblieben. Der hier beschriebene Freund von Holmes wirkt noch nicht ganz so bekannt auf mich. Seine Stimmung ist viel düsterer als ich sie kenne. Er möchte lieber seine Ruhe als sich mit diesem komischen, selbstbewussten und dominanten Typen auseinanderzusetzen. Doch man spürt sein wachsendes Interesse für die detektivische Arbeit von Holmes und dessen analytisches Talent.

    Der Schreibstil:

    Zum Schreibstil als solches kann ich in diesem Fall wenig sagen, da es aufgrund des „Manga-Aufbaus“ für eine detailliertere Analyse einfach zu wenig Text gibt. Die Geschichte wird ja primär durch Bilder zum Leben erweckt und sekundär mit Worten untermalt.

    Die Zeichnungen haben mir zumeist gut gefallen, wenn auch auf manchen teilweise zu viel los war. Das ließ den Lese-Fluss etwas stocken, da ich abbremsen und das jeweilige Bild genauer betrachten musste, um es mit dem dazugehörigen Text in Einklang zu bringen.

    Die Handlung ist inhaltlich schlüssig, sodass keine Fragen offen bleiben.

    Insgesamt ist die Story schön rasant und actionreich und konnte mich auch spannungstechnisch gut abholen. Atmosphärisch hätte es für mich aber ruhig etwas düsterer sein dürfen, denn auch im modernen London ist es bei Nacht und Nebel durchaus unheimlich in so mancher Gasse.

    Fazit:

    Mein erster Manga-Ausflug mit „Sherlock-Ein Fall von Pink“ hat mir nach den anfänglichen Startschwierigkeiten insgesamt recht gut gefallen. Aber an mein geliebtes, nebliges London mit dem Kopfstein-Pflaster, über das die Pferdekutsche jagt, und meine beiden Freunde, die Tee trinkend und Pfeife rauchend in ihrem Salon sitzen und rätselhafte Besuche empfangen, kommen sie leider nicht heran.

    Wenn man die Urgesteine aus dem 18. Jahrhundert jedoch nicht kennt oder sich ein paar liebgewonnene Feinheiten wegzudenken vermag, kann man mit dem modernen Ermittler-Duo viel Spaß haben.

    Meine Bewertung: 3,5 von 5 

  5. Cover des Buches Der freie Vogel fliegt, Band 1 (ISBN: 9783905816723)
    Jidi

    Der freie Vogel fliegt, Band 1

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Starbks

    "Der freie Vogel fliegt - Band 1" von Jidi und Ageng ist der erste Band einer sechsteiligen Reihe um das Leben und die Sorgen der Mittelschülerin Lin Xiaolu. Sie spürt den typischen Schuldruck und entflieht in ihre Fantasiewelten, findet ihren ersten großen Schwarm und widmet sich der Kunst am liebsten, denn in der Schule gehört sie sonst nicht gerade zu den Besten. 


    Der Leser begleitet Lin Xiaolu durch ihren Alltag. Dabei schwebt man zwischen realistischer Darstellung des chinesischen Alltags mit Großstadtstraßen und Schülern und Schülerinnen in ihren gleichmacherischen Trainingsanzügen, die kaum überhaupt Mädchen und Junge unterscheiden. Wer schon in China war, findet sich genau in den Straßen der Großstadt wieder, die man selbst schon besucht zu haben glaubt. 


    Das Buch ist ein sehr hochwertiger, zweisprachiger Druck. Nach der Hälfte des Buches kommt der chinesische Teil. Da nur wenige sicher beide Sprachen beherrschen, fände ich es gut, wenn es zur Wahl auch nur den deutschen Teil gäbe, denn das Buch ist sehr schwer und groß, in satten Farben gedruckt, sehr hochwertig eben. Im Sinne der Ressourceneinsparung fände ich es gut, wenn man die Wahl hätte, welches Buch man kaufen möchte. Für Chinesischstudierende oder -schüler ist aber die zweisprachige Ausgabe perfekt. 


    Nach dem Lesen der ersten Ausgabe wäre dies für mich ein 4-Sterne-Buch gewesen. Da ich aber alle Teile gelesen habe, kann ich auf jeden Teil fünf Sterne geben. Man muss auf jeden Fall alle Teile lesen. 

  6. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 02 (ISBN: 9783770476497)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 02

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Dass Sailor V(enus) erst später zur Truppe trifft, war mir noch in Erinnerung, doch wieso konnte ich nicht mehr sagen. Dank des zweiten Bandes, habe ich wieder mehr Einsicht in die Geschichte um die Sailor-Kriegerinnen, Sailor Moon selbst, die Rolle von Sailor Venus, des Dark-Kingdom und des Mond-Königreichs erhalten.

    Wenn es um mehr Hintergrundgeschichten geht oder über die Welt von Sailor-Moon dann finde ich das umso interessanter. Ich hoffe, dass in den nächsten Bänden immer mehr die Welt entfaltet wird.

  7. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 03 (ISBN: 9783770476503)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 03

     (124)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Nach Band 2 konnte mich auch Band 3 überzeugen. Der Kampf für Liebe und Gerechtigkeit nimmt kein Ende und in diesem Band taucht auch die kleine Chibiusa das erste Mal auf. Das Tempo wird in diesem Band ebenfalls nicht gedrosselt und somit muss man konzentriert lesen, damit man nicht immer wieder zurückblättern muss, weil einem etwas entgangen ist. Ich bin erstaunt, wie viele Emotionen sich allein schon durch die Zeichnungen ablesen lässt, für mich einfach ein wunderschöner Manga! 
    Ich hatte gedacht, dass es ähnlich wie in der Fernsehserie einen Bruch zwischen den Staffeln gibt, doch hier wird nahtlos angeknüpft und sobald ein Problem gelöst ist, taucht das nächste Rätsel auf. Die Serie und der Manga weisen ebenfalls Unterschiede auf, das grobe Konzept bleibt jedoch gleich.

    Nun wird es Zeit für Band 4 und schon anhand meines Lesetempos erkennt man, dass ich einfach begeistert von dieser Reihe bin.
  8. Cover des Buches Attack on Titan 1 (ISBN: 9783551742339)
    Hajime Isayama

    Attack on Titan 1

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Juko

    Seit mehr als 100 Jahren lebten doch alle übrigen Menschen friedlich hinter ihren hohen Mauern, welche weiterhin als Meisterwerk der Architektur gelten. Doch sehnen sich auch viele dort nach der Freiheit, nach der Außenwelt - und gehen dafür tödliche Risiken ein. In diesem ersten Band, so viel verrate ich zumindestens, wird dieser Frieden auf brutalste Art und Weise langsam zerstört...

  9. Cover des Buches Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01 (ISBN: 9783842031432)
    Mizuho Kusanagi

    Yona - Prinzessin der Morgendämmerung 01

     (65)
    Aktuelle Rezension von: Athene1989

    „Yona – Prinzessin der Morgendämmerung 1“ von Mizuho Kusanagi ist der erste Manga der Mangaka für mich. Ich habe vor Jahren den Anime gesehen und war von diesem völlig begeistert. Nach langem Warten wurde der aber nicht fortgesetzt und da ich unbedingt wissen will, wie es weitergeht, habe ich nun mit dem Manga angefangen und ich muss sagen, dass er unglaublich nahe am Anime ist, was ich super finde. So kenne ich zwar schon den Verlauf, aber das finde ich nicht schlimm, da mich beides unglaublich gut unterhält.

    Ich finde es toll, wie Yonas Verzweiflung eingefangen wurde. Man sieht in den Bildern richtig, wie sehr sie damit zu kämpfen hat, dass Su-Won sie alle hintergangen und ihren Vater getötet hat. Und dennoch liebt sie ihn. Hak ist mein absoluter Liebling, ebenso wie schon im Anime. Er opfert sich immer für Yona und würde sein Leben für sie geben. Das merkt man auch hier sehr gut. Außerdem liebe ich seine Sprüche, gerade wenn er Yona neckt. Ihn und seinen Opa zusammen finde ich einfach amüsant, daher freue ich mich schon besonders auf Band zwei.

    Ich liebe diesen Manga jetzt schon und freue mich auf die weiteren Bände. Daher fünf Sterne.

  10. Cover des Buches Tokyo Ghoul 02 (ISBN: 9782889212064)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 02

     (63)
    Aktuelle Rezension von: truewordsandpages

    "Ich weiß weder, was nötig ist, um es mit den Ermittlern aufzunehmen, noch kenne ich die Regeln in der Welt der Ghule. Ich sollte tun, was ich für richtig halte, nach bestem Wissen und Gewissen."


    Hier bin ich mit Teil zwei meiner Rezension zu Tokyo Ghoul, den Klapptext findet ihr bei allen Fortsetzungsbänden jetzt immer, wenn ihr eins weiter swipet. Ich will ja nicht zu viel spoilern. 😁😅


    Auf dem zweiten Band ist Toka zu sehen, eine der Hauptcharaktere nach Ken. Der Zeichenstil auf den Covern unterscheidet sich zwar ein wenig von dem im Manga, aber ich finde beide wirklich toll. 


    Von der Story her ist Tokyo Ghoul wirklich einzigartig. Man merkt schon nach zwei Bänden, dass noch einiges auf den Leser zukommt, die Spannung ist jetzt schon da und die Stimmung ist einfach unvergleichlich. 


    Da die Reihe etwas länger ist als die Kurzreihen, die ich sonst Rezensiere, schreibe ich in jeder Rezi noch ein paar Worte zu einem der Charaktere und heute geht es um Hide, den besten Freund unseres Protagonisten. Jeder sollte einen Freund haben, der so zu einem steht wie dieser Junge.


    Die Freundschaft zwischen Ken und ihm ist wirklich etwas ganz Besonderes und ich finde es schade, dass er im Verlauf der Story immer seltener auftritt und fast in Vergessenheit gerät. Zunächst landete Hide auf Platz 13 in einer Charakter-Beliebtheitsumfrage, in der letzten wurde er vierter. 


    So das war‘s auch schon wieder von mir, schaut euch auf jeden Fall mal Band 1 an wenn der Band euch anspricht, glaubt mir, es lohnt sich!

  11. Cover des Buches Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi) (ISBN: 9781532904189)
    An Lin

    Geliebter Samurai (Yuna und Yoshi)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: MagieausderFeder
    Die Autorin An Lin verbindet in ihrem Roman "Geliebter Samurai" den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit Fantasyelementen. Eine schöne Idee, die noch viel Luft nach oben hat.

    Die Idee der Story ist interessant. Es geht um Yuna und Yoshi, die in der heutigen Zeit in Japan leben und eine gemeinsame Vergangenheit in einem anderen Jahrhundert haben - als Prinzessin und Samurai. Diese Elemente haben mich sofort in ihren Bann gezogen, doch leider wurden diese nicht weiter ausgeführt. Ich hätte mir so sehr gewünscht, dass die Autorin weiter auf die japanische Thematik sowie den Buddhismus eingeht. Vielleicht wird mein Wunsch im zweiten Band erfüllt.

    Die Umsetzung der Idee ist An Lin gut gelungen. Der Leser erfährt mehr über die Protagonisten und fiebert mit ihnen mit. Das Besondere an der Story ist, dass es nicht zwei gleichaltrige Charaktere sind, die miteinander agieren. Es ist nämlich der große Altersunterschied, der die Protagonisten in eine verzwickte Lage bringt. Ich selbst musste die ganze Zeit darüber nachgrübeln, wie die Autorin diese gemeine Situation nun auflöst. Diese Problematik wurde wirklich gut eingebaut und verleiht dem Buch den nötigen Kick.

    Die Charaktere sind eigenwillig. Vor allem Yuna - die Hauptprotagonistin. Ich wäre wirklich so gerne in dieses Buch hineingestiegen, hätte Yuna gepackt und solange geschüttelt, bis sie ihre nervige Naivität endlich ablegt. Doch leider war ich dazu nicht fähig, also ertrug ich es bis zum Schluss. Es war wirklich sehr extrem, da die Story für mich als Leser sehr vorhersehbar wurde. Auch denkt und handelt Yuna meiner Meinung nach nicht ihrem Alter entsprechend, was schnell unrealistisch wirkt. Die anderen Charaktere sind im Gegenzug dazu schön ausgearbeitet und verleihen dem Buch Tiefe.

    Der Schreibstil weist leider einige Problemchen auf, die den Lesefluss stören. Der Leser wird am Anfang des Buches in die Story hineingeworfen, was ich sehr schade fand. Ich hatte kaum Zeit, die Situation der Protagonisten zu erfassen und fühlte mich erschlagen. Auch Zeitsprünge, die nicht mit einem Absatz angekündigt wurden, brachten meinen Lesefluss zum Straucheln. Nichtsdestotrotz ist der Schreibstil der Autorin zeitweise flüssig und bildhaft, was ein schnelles Voranschreiten (oder Voranlesen) möglich macht.

    Fazit:

    Der Urban-Fantasy-Roman "Geliebter Samurai" von An Lin vereint den buddhistischen Glauben und die japanische Kultur mit einer interessanten Geschichte über zwei Seelen, die füreinander bestimmt sind. Doch das Leben hat andere Pläne für Yuna und Yoshi. Obwohl der Roman einige Schwächen aufweist, bin ich sehr gespannt, wie die Story weitergeht.
  12. Cover des Buches One Piece 2 (ISBN: 9783551745828)
    Eiichiro Oda

    One Piece 2

     (78)
    Aktuelle Rezension von: sandraanabel

    Buggy, der Clown

    Es gibt den ersten Piratenfight und in meinem Fall auch die ersten Tränchen. Schon in diesem Band beweist One Piece wie emotional aufgeladen die Geschichte ist. Wenn ihr lest, wisst ihr was ich meine. Wer kann Shushu schon wiederstehen?

    Ich finde hier kommt Ruffys Charakter noch einmal deutlich zur Geltung. Was er überhaupt nicht leiden kann ist Ungerechtigkeit und ich liebe seine Reaktion auf die Ereignisse rund um den Pet Shop.  Und natürlich auch seine Stärke. Die mag man ihm nicht immer anmerken, aber Ruffy hat es so drauf! Wieder ein gelungener Band, wobei das bei One Piece finde ich auf jeden Band zutrifft. 

    Instagram: @sandrasmangas

  13. Cover des Buches Tokyo Ghoul 04 (ISBN: 9782889212088)
    Sui Ishida

    Tokyo Ghoul 04

     (38)
    Aktuelle Rezension von: truewordsandpages

    Ich wusste nicht, dass er der einäugige Ghul ist. So etwas Seltenes lasse ich doch keinen anderen fressen lassen. 

    In Band vier dreht sich alles um das geheimnisvolle „Restaurant der Ghule“. Nachdem Ken den Hinweis bekommen hat, dass Liz‘ Tod kein Unfall gewesen sein könnte, möchte er mehr darüber erfahren. Als Gegenleistung für die Informationen soll Ken einen Ghul namens Gourmet nach einem Restaurant der Ghule fragen. Überraschend kooperativ will Shu ihn an diesen Ort mitnehmen doch es sieht nicht danach aus, als würde Ken dort etwas zu essen bekommen.

    Was Band drei an Spannung und Gewalt gefehlt hat, wurde hier wieder wettgemacht. Nicht nur der Gourmet sorgt für Unruhe sondern auch die Gerüchte um Liz Tod. 

    Mit Shu haben wir einen äußerst manipulativen Charakter dazugewonnen, der kein Blatt vor den Mund nimmt und Ken geschickt um den Finger wickelt. Irgendwie weiß man schon direkt zu Beginn, dass er nichts Gutes im Sinn hat und auch Ken’s Intuition warnt ihn vor dem Gourmet. 

    In diesem Band gibt es einen hohen Anteil an Gewaltszenen und zwischenzeitlich hab ich mich echt gefragt, was denn mit diesen Leuten nicht stimmt, die dort anwesend sind. Ich will ja nicht zu viel verraten aber von einem Besuch im „Restaurant der Ghule“ rate ich dringend ab. 

  14. Cover des Buches Die Braut des Magiers 01 (ISBN: 9783842018044)
    Kore Yamazaki

    Die Braut des Magiers 01

     (54)
    Aktuelle Rezension von: MsGeany

    Achtung, dieser Text kann Spoiler enthalten!


    Zugegeben, es war mein erster Manga den ich je gelesen habe und dementsprechend ist es schwer zu sagen, ob und wie gut ich es im Vergleich zu anderen Manga finde.

    Gefühlt wurde ich direkt in die Story geworden und war mitten drinnen, wo ich mich stellenweise erst einmal orientieren musste. Manche Begriffe waren mir einfach nicht bekannt und es passiert recht viel Schlag auf Schlag.
    Die nächsten Teile dürfen auf jeden Fall bei mir einziehen, ich bin schon sehr gespannt wie die Story weiter geht, dass Ende war ja doch ein mieser Hänger!

  15. Cover des Buches Der freie Vogel fliegt, Band 2 (ISBN: 9783905816730)
    Jidi

    Der freie Vogel fliegt, Band 2

     (33)
    Aktuelle Rezension von: mamabaer1a

    Da es eigentlich ein Roman war, geht die Geschichte rund um Lin Xiaolu lückenlos weiter. Das heißt aber nicht, dass du unbedingt mit Band 1 starten musst, die Geschichten an sich sind immer abgeschlossen, so dass du auch mit Band 2 starten kannst.

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    Lin Xiaolu hat sich heimlich in Han Che verliebt und versucht jetzt mehr über ihn heraus zu finden, dabei taucht sie immer mal wieder in ihre eigene Fantasiewelt ab und sieht so manches anders als es gemeint ist. Diese Bilder sind wieder sehr farbenfroh und mit sehr viel Details gezeichnet. Das besonders viele verschiedene helle Farbtöne gewählt wurden, hebt die Leichtigkeit und das fantasievolle noch einmal besonders hervor.

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    Außerdem sammelt Lin Xiaolu erste Erfahrungen mit Freundschaften. Wobei hier nichts geschönt wird. So erleben wir die Freuden, aber auch die Tücken dieser. Den Austausch über Meinungen, Empfindungen und Einstellungen zur Freundschaft, aber auch zu dem Thema Jungs, fand ich sehr amüsant und hat mich so manches Mal in meine Schulzeit zurück gleiten lassen. 

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    Dies ist der zweite Teil eines Romans, der von Ageng, in 6 Bänden zeichnerisch umgesetzt wurde. Ich werde alle Bände nach und nach vorstellen.

    Wie auch schon bei „Mein Weg“ von Jidi, ist dieses Werk zweisprachig. Vorne in Deutsch und hinten in Chinesisch. 

    .

    Es gibt insgesamt 6 Bände, die auch bei uns schon erschienen sind!

  16. Cover des Buches Black Butler 2 (ISBN: 9783551753045)
    Yana Toboso

    Black Butler 2

     (138)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Die Black Butler- Reihe braucht sehr lange um an Zugwind zu gewinnen und wirklich spannend zu werden, wenn man solange dabei bleibt, lohnt es sich auch.

  17. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 04 (ISBN: 9783770476510)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 04

     (105)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Bunny muss mit ansehen, wie ihre Freundinnen entführt werden, bis nur noch Sailor Venus übrig bleibt. Chibiusa bittet Sailor Moon sie mit in die Zukunft zu begleiten, um dort ihrer Mutter zu helfen. Gemeinsam mit Mamoru und Sailor Venus brechen die beiden auf. Doch im Raum der Zeit werden sie voneinander getrennt und die Sailor Krieger treffen auf Sailor Pluto, welche das Tor der Zeit bewacht. Nachdem sie das Tor passieren dürfen und sich auf den Weg zum Palast machen, werden sie erneut angegriffen. Nachdem sie schließlich den Sieg errungen haben, gelangen sie in den Kristallpalast, wo sie vom König empfangen werden. Dieder eröffnet Bunny und Mamoru, dass Chibiusa ihre Tochter in der Zukunft ist. Als es schließlich zu einem erneuten Kampf mit den Black Moon kommt, wird Sailor Moon von Prinz Diamond entführt.

    An sich war die Story wieder einsame Spitze. Einziger Wermutstropfen: Ich kann nicht verstehen, wie Naoko auch nur ansatzweise auf die Idee gekommen ist, Bunny auf ein kleines Kind eifersüchtig werden zu lassen. Das ist sowas von daneben. Trotz allem ist es trotzdem eine wunderbare Geschichte und die Zeichnungen sind auch wieder sehr gut gelungen.
  18. Cover des Buches Sherlock 2 (ISBN: 9783551728852)
    Jay.

    Sherlock 2

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Louise_Sountoulidis

    „Der blinde Banker“ ist der zweite Band der Manga-Reihe um das weltberühmte Detektiv-Duo aus der Feder von Jay Kristoff, Steven Moffat und Mark Gatiss. Bin ich hier besser mit der Lesetechnik zurechtgekommen und konnte mich der neue Fall für Sherlock Holmes und Dr. Watson in seinen Bann ziehen?

    Intro:

    Nachdem ich Band 1 im Juni während meiner krankheitsbedingten Bettruhe gelesen und mich an die Art und Weise, wie man einen Manga liest, gewöhnt hatte, griff ich direkt zum Folgeband „Der blinde Banker“. Vielleicht, so dachte ich, würde die Sache besser flutschen, wenn ich nahtlos bei den Comics bleibe. Eventuell müsste ich mich dann nicht wieder neu daran gewöhnen, dem richtigen Bild für die korrekte und damit inhaltlich sinnvolle Reihenfolge zu folgen. Dieser Entschluss war gut und richtig. Dieses Mal bin ich sofort in der Geschichte angekommen und hatte viel mehr Spaß beim Lesen.

    Doch so ganz glücklich bin ich mit meinem, aus bisher zwei Büchern bestehenden, Ausflug in die moderne Welt von Sherlock Holmes und Dr. Watson nicht geworden. Wenn man sich so im Netz umschaut, sind viele mit den Büchern zufrieden, spiegeln sie wohl die BBC-Serie sehr gut und sorgen so für eine andere Art des Weitergenießens bei Kennern dieser Reihe. Aber ich habe sie nicht gesehen und glaube auch nicht, dass sich daran etwas ändern wird, denn ich bin eine treue Verehrerin, die ihre Liebe nun mal an die altehrwürdigen Herren des 18. Jahrhunderts gehängt hat. So bleibt es dann halt nicht aus, dass ich das Alte zu sehr mit dem Neuen vergleiche und eben auch die Diskrepanzen sehe. Das mindert leider meinen Lesegenuss und letztlich auch die Lust auf eine längerfristige Reise…

    Zur Handlung:

    „Der blinde Banker“ ist Band 2 der auf der BBC-Serie basierenden Manga-Reihe.

    Sebastian Wilkes ist erfolgreicher Investmentbanker. Als eines Nachts Unbekannte in dessen Bank einbrechen, beauftragt er seinen ehemaligen Studienfreund Sherlock mit den Ermittlungen, welcher seinen neuen Mitbewohner Dr. Watson im Schlepptau hat. Die Täter haben ein Gemälde verschandelt und seltsame Zeichen hinterlassen, verschwinden jedoch seltsamerweise ohne etwas gestohlen zu haben.

    Die Recherchen laufen gerader erst an, da stolpern die Beiden über einen toten Börsenmakler, dessen Ableben ganz nach Selbstmord aussieht. Doch warum sollte sich der Mann das Leben genommen haben? Und was hat es mit diesen fragwürdigen Symbolen auf sich, die Sherlock und Watson während der weiteren Ermittlungen immer wieder begegnen? Inwieweit können sie zur Lösung des Falles beitragen und wohin werden sie sie letztendlich führen? Sie müssen sich beeilen, denn die Täter sind skrupellos und es drohen weitere Opfer…

    Hinweis:

    Ebenso wie sein Vorgänger ist auch „Der blinde Banker“ grundsätzlich unabhängig von den anderen Bänden lesbar, da der Manga aus Sicht des zu lösenden Kriminalfalls in sich abgeschlossen ist. Ich würde jedem Leser*in jedoch raten, die Reihenfolge einzuhalten, da die Bücher in Bezug auf das Leben und die Figurenentwicklung des Detektiv-Duos aufeinander aufbauen.

    Die Figuren:

    Die Charaktere wurden trotz der Kürze der Geschichte lebendig gezeichnet und ich gewöhnte mich etwas mehr an das neuartige Äußere der Protagonisten. Hier war es sicher zuträglich, dass ich die beiden ersten Bände der Reihe direkt hintereinander gelesen habe. Meinen Wunsch nach dem ursprünglichen Aussehen mit Frack, Zylinder, Gehstock und Pfeife kann ich dennoch nicht ganz absprechen.

    Sherlock Holmes ist ein brillanter Analyst, der den Fokus stets auf das Wesentliche zu setzen vermag und so Zusammenhänge wahrnimmt, die Anderen verborgen bleiben. Seinem Umfeld mag er sonderbar erscheinen, können sie seiner Auffassungs-und Kombinationsgabe doch oft nicht folgen, weshalb sich die nötigen Verknüpfungen ihnen nicht erschließen. Zusätzlich wirkt er mit seinem Mangel an Sozialkompetenz skurril, forsch und empathielos. Doch wie ich bereits in meiner Rezension zu Band 1 angemerkt habe, ist dies gar nicht sein Bestreben. Für Holmes sind diese zwischenmenschlichen Emotionen und Belange einfach nur unwichtig, irreführend und ablenkend. Diese Charakterzüge finde ich in der Mangaversion recht gut gezeichnet wieder. Jedoch wirkt er hier in seinem Gemüt ausgeglichener als in der Ursprungsdarstellung. Mir fehlen weiterhin die für das einzigartige Genie so typischen wankelmütigen Wesenszüge. Ich vermisse den Holmes, der ständig zwischen übereifrigen, schlaflosen Phasen während eines zu ermittelnden Falles und tief grübelnden, depressiven Episoden schwankt, wenn er gerade keinen zu bearbeitenden Fall hat und seinem Geist das so notwendige Futter fehlt. Dieser extreme Wechsel von ausgesprochen manischen zu schwer lethargischen Phasen machen einen Großteil des Charakters von Holmes aus und sind Sinnbild für den labilen Gemütszustand und seinen gleichzeitig extrem hohen Intellekt.

    Dr. Watson ist ein ruhiger Charakter und der passende Gegenpart zu Holmes. Er hat allerdings noch immer Probleme, nach seinem Dienst als Militärarzt im Nahen Osten in den Alltag zurückzufinden. Selbst die gewöhnlichsten Dinge wie das Einkaufen bringen ihn an seine Grenzen. Außerdem ist er sinnbildlich der Vertreter der allgemeinen Menschheit, denn Watson ist zwar intelligent und hat Medizin studiert, dennoch fehlt ihm die spezielle Auffassungsgabe zur Kombination kleinster Details ebenso wie allen anderen Mitmenschen auch, was Holmes` Fähigkeiten zusätzlich verdeutlicht. Zudem strebt er, ganz im Gegensatz zu seinem eigentümlichen Mitbewohner, nach einem normalen gesellschaftlichen und sozialen Leben. Die Zeichnung von Dr. Watson ist mir etwas zu düster geraten. Er wirkt auf mich missmutiger und frustrierter  als in der Ursprungsversion. Da ist er eigentlich der beständige, aufmunternde Part des Duos und ein haltgebender Anker für Holmes, welcher in seinen finstersten Gemütsphasen so manches Mal in Opiumhöhlen versinkt. Auch vermisse ich Watsons Bewunderung für Holmes` Können  und das große Interesse an dessen faszinierenden Gedankengängen und besonderer Kombinationsgabe.

    Die Nebenfiguren wurden in ihren jeweiligen Positionen schön lebendig gezeichnet und fügen sich gut in die Handlung ein.

    Der Schreibstil:

    Wie schon in der Rezension zu Band 1 beschrieben, kann man aufgrund des „Manga-Aufbaus“ hinsichtlich des Schreibstils wenig sagen, da die Textmenge für eine genauere Analyse zu wenig hergibt. Die gesamte Geschichte lebt primär durch die Bilder und wird durch einzelne Worte oder Sätze ergänzt.

    Die Zeichnungen haben mir hier in Band 2 deutlich besser gefallen. Sie waren irgendwie klarer gezeichnet, sodass ich inhaltlich richtig gut folgen konnte und nicht ins Stocken geriet.

    Die Handlung ist in sich schlüssig, leicht verständlich und man kann dem roten Faden gut folgen, sodass letztendlich keine Fragen offen bleiben.                                                           

    Die Story ist richtig schön fesselnd und die Jagd nach dem Objekt der Begierde action-und wendungsreich.                                                                                                                                                                                                                                                                                                    Atmosphärisch konnte mich „Der blinde Banker“ mehr erreichen als sein Vorgänger, auch wenn es für mich weiterhin detektivisch düsterer sein dürfte. Ich kann mich hier nur schwer von den dunklen Gassen des alten Londons mit dem nass glänzenden Kopfsteinpflaster und den großen englischen Herrenhäusern trennen, um mich in eine neumodische Welt aus Gebäuden mit Glasfassade hineinzufinden, welche im Vergleich zu hell auf mich wirkt.

    Fazit:

    „Der blinde Banker“ ist ein kurzweiliger, rasanter und spannender Fall für das berühmteste Detektiv-Duo Sherlock Holmes und Dr. Watson. Er ist frisch und modern, lässt aber gleichzeitig einige Eigenheiten der Ursprungscharaktere wiedererkennen.

    Eigenständig betrachtet kann man mit den Mangas um das Detektiv-Duo wirklich viel Freude haben, doch meine Verbindung zu den Geschichten von Sir Arthur Conan Doyle ist zu ausgeprägt. Ich komme nach wie vor nicht umhin, mich nach meinen geliebten Frack- und Zylinder tragenden Herren des düsteren und nebligen Londons aus dem 18. Jahrhundert zu sehnen. An ihren einzigartigen Charakteren, der besonderen freundschaftlichen Verbindung und dem speziellen Setting hängt einfach mein Herz, weshalb ich die Comicadaption aus jetziger Sicht nicht weiterverfolgen werde.

  19. Cover des Buches your name. 01 (ISBN: 9783770496341)
    Makoto Shinkai

    your name. 01

     (76)
    Aktuelle Rezension von: sticktoyoursushi

    Ein sehr gelungener Manga mit tollen Zeichnungen und Story. Am Anfang kam ich etwas schwer in die Geschichte, aber Ende konnte ich ihn gar nicht mehr weglegen! <3

  20. Cover des Buches Orange 2 (ISBN: 9783551713254)
    Ichigo Takano

    Orange 2

     (63)
    Aktuelle Rezension von: Paperboat

    Naho lernt mehr über Kakeru, macht aber den Fehler nicht mutiger zu werden und die Dinge zu tun, die ihr in dem Brief ihres zukünftigen Ichs 10 Jahre weiter aufträgt. So kommt es, dass Kakeru mit einem Mädchen aus der Schule zusammenkommt, obwohl Naho die Chance gehabt hätte dies zu verhindern. Haben im 1. Band der Reihe die anderen Klassenmitglieder um Naho und Kakeru eine geringe Rolle gespielt, nehmen diese mehr und mehr Farbe an. Sie helfen  Naho in ihrem Wunsch dabei Kakeru besser kennenzulernen, denn sie wissen wie schüchtern und zurückhaltend Naho ist. Suwa zeigt sich als jemand, dem Nahos Wohlergehen besonders am Herzen liegt, und es offenbart sich auch auf mehr als die offensichtliche Weise, warum dies so ist...

    Ich weiß nicht, was mich an diesem Manga so fasziniert, aber Fakt ist: Das tut er! Naho ist unglaublich passiv, denn sie traut sich nicht die Dinge zu tun, an denen ihre gelegen ist. Erst ermuntert durch ihre Freunde findet sie den nötigen Mut. Sie ist aber ein unglaublich lieber und hilfsbereiter Charakter, und als Leserin hoffe ich immer, dass ihr irgendwer zu Hilfe kommt, denn alleine schafft sie es nicht. Ein sehr menschlicher Charakterzug. Die nächsten Bände liegen auf jeden Fall schon bereit!

  21. Cover des Buches One Shot Love (BitterSweets) (ISBN: 9783646601527)
    Trisha Brown

    One Shot Love (BitterSweets)

     (32)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus
    Zum Inhalt:
    Hannas Sommer ist ruiniert. Ihr Vater fährt auf Geschäftsreise nach Japan und sie muss mit. Voll ätzend! Entnervt vergräbt sie sich hinter ihren Skizzenblock. Doch der charmante Japaner Koichi macht es ihr furchtbar schwer, sich dem Zauber seiner Heimat zu entziehen.


    Eigentlich hatte sie sich mit ihren Freunden treffen wollen in diesem Sommer. Doch anstatt am See zu liegen und das Teeniealter und die Ferien zu genießen, sitzt Hanna in Japan fest. Auf einem Geschäftsessen, zu dem ihr Vater sie mitgenommen hat, lernt sie den Sohn des Chafs ihres Vaters kennen. Koichi ist der süßeste Junge den Hanna je gesehen hat und sofort ist sie von ihm verzaubert und auch Koichi scheint nicht von Hanna abgeneigt zu sein. Als er ihr seine Heimat zeigt beginnt Hanna sich in Koichi zu verlieben, aber hat eine solche Sommerliebe eine Chance, wenn man aus verschiedenen Kulturen kommt und man nicht weiß, ob man sich je wieder sehen wird?


    Diese supersüße Liebesgeschichte habe ich regelrecht gefressen. Auf knapp 70 Seiten entführt die Autorin den Leser in die fremde Welt Japans. Durch Hannas lernt der Leser nicht nur die japanische Kultur kennen und lieben, man steckt sofort drin in ihren Gedanken und Emotionen. Gemeinsam mit Hanna erlebt der Leser einen turbulenten und faszinierenden Sommer in Japan und man verliebt sich mit in Koichi, der mit seiner Art einfach zuckersüß und so gar nicht typisch japanisch ist. Man hofft und bangt mit den Beiden und man ist tieftraurig, als sich die Wege der beiden wieder trennen sollen. Man möchte einfach, dass sie für immer beisammen bleiben können. Was beim Lesen immer wieder ein bisschen bedrückend wirkt ist, wenn eine neues Kapitel beginnt - diese werden als Countdown bis zur Abreise dargestellt. Allein das macht schon Herzrasen und man fiebert mit, ob die beiden noch zueinander finden und wie es für die beiden eventuell dann weiter geht. Das ist wirklich gut gemacht.


    Empfehlen möchte ich diese kurze, aber zuckersüße Geschichte allen Lesern, die eine leichte Lektüre für Zwischendurch suchen, in der es um japanische Kultur und Bräuche sowie um die Liebe geht. Ihr kommt hier voll und ganz auf eure Kosten. Ich persönlich mag den Schreibstil von Patricia Rabs ganz besonders und werde mir sicher noch die eine oder andere Geschichte von ihr durchlesen.


    Idee: 5/5
    Emotionen: 5/5
    Schreibweise: 5/5
    Charaktere: 5/5
    Logik: 5/5


    Gesamt: 5/5
  22. Cover des Buches One Piece 3 (ISBN: 9783551745835)
    Eiichiro Oda

    One Piece 3

     (68)
    Aktuelle Rezension von: sandraanabel

    Die Story geht schnell voran und ich liebe das! Wir lernen Lysop kennen und das nächste große Geheimnis wird enthüllt. Außerdem ist der Arc auf seiner Insel wirklich ein Schocker. Aber es wären nicht die Strohhüte, wenn sie sich dieser Sache nicht auch annehmen würden. Ich liebe die ersten Aufeinandertreffen der Mitglieder und dass jedes einzelne so eine interessante Backstory hat. Vieles erfahren wir natürlich erst viel später, aber das bleibt ein Geheimnis. Zum Ende des Bandes steigt die Spannung und es deutet alles auf einen Showdown hin. Seid ihr bereit? Ich bin es sowas von. Auch dieser Band ist wieder sehr nostalgisch und ich merke gerade wie auf den Punkt gebracht Oda die Stories erzählt. Es passiert so viel und bleibt durchgehend spannend. Ich liebe es.

    Instagram: @sandrasmangas

  23. Cover des Buches Pretty Guardian Sailor Moon 06 (ISBN: 9783770476534)
    Naoko Takeuchi

    Pretty Guardian Sailor Moon 06

     (92)
    Aktuelle Rezension von: Elfeliya

    Der Beginn eines neuen Abschnitts


    In diesem Band lernen wir zum ersten Mal Haruka und Michiru kennen. Neue Gegenspieler tauchen auf und es gibt auch neue Sailorkriegerinnen.


    Ich habe mich riesig auf diesen Teil gefreut, denn ich liebe die „großen“ Sailor-Kriegerinnen. Sie sind erwachsen, haben Charm und wirken einfach wahnsinnig interessant. Nun ja, der Manga hat meine Erwartungen erfüllt und auch die anderen Kriegerinnen sind gereift. Die Zeichnungen sind einfach wunderschön und ich könnte mir die Bilder stundenlang ansehen. Für mich ist klar, der nächste Band muss nun auch hier einziehen.

  24. Cover des Buches Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 1 (ISBN: 9783905816945)
    Xianzhe Xu

    Biaoren - Die Klingen der Wächter - Band 1

     (40)
    Aktuelle Rezension von: xlisax1409x

    „Biaoren – Die Klingen der Wächter – Band 1“ von Xianzhe Xu, 276 Seiten, erschienen am 18. März 2020, im Chinabooks E. Wolf Verlag.

    Um was es geht:

    Doma ist Kopfgeldjäger im dritten Jahr der Daye-Ära (607 n. Chr.) und reist umher und erledigt Aufträge, um seine Schulden zu begleichen. Er bekommt dank seinen phänomenalen kämpferischen Fähigkeiten den Auftrag, einem Reisenden, der in die chinesische Hauptstadt möchte, Geleitschutz durch die Wüste zu bieten. Dieser Auftrag bildet den spannenden Anfang dieser Reihe.

    Die Umsetzung:

    Das Cover und die Gestaltung des Comics gefallen mir sehr gut, dass die Gestaltung aller Comics der Reihe so ähnlich ist, lässt die Bücher nebeneinander echt toll aussehen. Dieser Comic war der erste, den ich jemals gelesen habe, und ich fand ihn echt gut. Der Zeichenstil der Bilder gefällt mir sehr mit den gezielt gesetzten, aber willkürlich wirkenden schwarzen Strichen, aus denen die Bilder größtenteils bestehen. Manche der Bilder waren für mich zwar schwer zu entziffern, da das Buch komplett in schwarz-weiß gehalten ist, aber dies kam nicht wirklich oft vor. Die Zeit, in der der Comic spielt, hörte sich für mich von Anfang an ziemlich gut an und die Charaktere finde ich echt toll, Doma, der etwas macho- und angeberhaft wirkte, hatte mich sofort für sich begeistert und die Nebencharaktere sind genauso gut. Es war, als würden die Charaktere zum Leben erweckt werden. Die Kampfszenen gefielen mir mitunter am meisten in diesem Comic die Stellen, an denen Domas Humor herauskommt, sind allerdings auch nicht zu verachten.

    Ich finde den Comic mega und kann ihn guten Gewissens wärmstens weiterempfehlen. Wer Lust auf tolle Zeichnungen und eine fesselnde Handlung hat, wird diesen Comic bestimmt lieben. Deshalb bekommt er von mir 4,5 von 5 Sterne.

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