Bücher mit dem Tag "manchester"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "manchester" gekennzeichnet haben.

76 Bücher

  1. Cover des Buches Wir in drei Worten (ISBN: 9783426514535)
    Mhairi McFarlane

    Wir in drei Worten

     (593)
    Aktuelle Rezension von: Herbstrose

    An der Uni waren sie noch beste Freunde, Rachel und Ben, bis sie sich durch ein Missverständnis aus den Augen verloren. Jetzt, nach zehn Jahren, treffen sie, nicht ganz zufällig, wieder aufeinander. Die alte Sympathie ist sofort wieder da, doch Ben ist inzwischen verheiratet und Rachel hat soeben, kurz vor ihrer Hochzeit, ihre Verlobung gelöst … 

    Die Autorin Mhairi McFarlane wurde 1976 in Falkirk/Schottland geboren. Sie studierte Englische Literatur an der Universität in Manchester und arbeitete danach als Journalistin und Reporterin bei verschiedenen Zeitungen. Im Alter von 31 Jahren begann sie ihren ersten Roman zu schreiben, der 2012 unter dem Titel „You had me at hello“ veröffentlicht und seither in 16 Sprachen übersetzt wurde. In Deutschland erschien er erstmals 2013 unter dem Titel „Wir in drei Worten“. Heute lebt McFarlane mit ihrem Mann und einer Katze in Nottingham. 

    Das Buch erweckte in mir höhere Erwartungen, als es letztendlich halten konnte. Titel und Beschreibung auf der Rückseite passen überhaupt nicht zum Inhalt (ich überlege immer noch, welche drei Wörter wohl gemeint sein könnten) und der angekündigte Humor hält sich in Grenzen. Die Geschichte zieht sich endlos dahin, die Handlung ist vorhersehbar und die Charaktere empfand ich durchwegs unsympathisch und langweilig. Spaß haben sie offenbar nur in Verbindung mit jeder Menge Alkohol. Der Schreibstil ist bemüht auf witzig getrimmt, die Dialoge sind überwiegend in einer Sprache, die für Teenies angemessen ist, bei den über 30jährigen Protagonisten jedoch nur lächerlich wirkt. Rachel, die Ich-Erzählerin, ändert ständig ihre Meinung und trifft unüberlegte Entscheidungen, die sie bald danach wieder bereut und über die sie dann endlos jammert.   

    Die Geschichte an sich ist logisch durchdacht und beinhaltet vielerlei Themen. Nach einem etwas zähen Einstieg erwarten den Leser das Ende einer langjähriger Beziehung, Intrigen im Privat- und im Berufsleben, ein problematischer Neuanfang sowie die Auflösung der Frage, was zwischen Rachel und Ben zehn Jahre zuvor passiert ist. Dadurch nimmt das Geschehen im letzten Drittel des Buches endlich etwas an Fahrt auf und einige Missverständnisse sorgen sogar gelegentlich für etwas Spannung und Humor. 

    Fazit: Unterhaltungsliteratur ohne großen Anspruch, kann man lesen, muss aber nicht! 

  2. Cover des Buches Nachricht von dir (ISBN: 9783492302944)
    Guillaume Musso

    Nachricht von dir

     (741)
    Aktuelle Rezension von: Schanin

    Wer in seinem Leben schonmal einen Krimi gelesen hat, der wird sich bei diesem Buch fremdschämen.

    Die Geschichte ist äußerst überzogen, ein schlimmer Zufall folgt dem nächsten, um die Handlung spannend zu gestalten. Dabei macht es die ganze Geschichte unglaubwürdig und lächerlich. Der Höhepunkt der Absurdität war für mich der Zeitungsartikel über die gefundenen, menschlichen Gliedmaßen im Maul des Haies.

    Die Protagonisten sind sehr unsympatisch. Diese verlieben sich plötzlich aus dem Nichts.

  3. Cover des Buches Adrenalin (ISBN: 9783442476718)
    Michael Robotham

    Adrenalin

     (431)
    Aktuelle Rezension von: Buecherbaronin

    Wenn Michael Robotham eins kann, dann ist es Spannung erzeugen. Sind die Zusammenhänge anfangs noch eher holprig miteinander verbunden, ergibt sich spätestens zum Finale ein passendes Gesamtbild.

    Okay, für mich hätte das Finale gern etwas umfangreicher ausfallen können. Das Warum hat sich mir erschlossen, war aber einen Tick zu konstruiert und zu knapp abgehandelt. Dafür war ich wieder mal begeistert vom Stil, vor allem von dem unterschwelligen Humor, der sich durch den Thriller zieht. Es ist dieser typisch britisch trockene Humor – dabei ist Robotham Australier!

    Erzählt werden die Geschehnisse von Joe in der Ich-Form, als Leser ist man also ganz nah dran an seiner Figur. Und die ist absolut interessant: Joe ist nicht der strahlende Ritter oder der gebrochene Held, wie man es in vielen vergleichbaren Thrillern hat. Vielmehr ist er ein Normalo mit eigenen Sorgen und Problemen. Nur manchmal hätte ich ihn gerne geschüttelt und ihn ausgeschimpft, weil er zu unlogisch gehandelt hat, vor allem zum Nachteil für sich selbst.

  4. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (787)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Der Leser wird von Charlotte Link hier an die Leine genommen, um ihn dort dann auch eine Weile zappeln zu lassen. Die Geschichte in Der Beobachter ist alles andere als vorhersehbar. Leider hatte es für mich zu viele gestreckte Szenen, Wiederholungen und Details, die es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht hätte. Es ist eine wirklich gute Idee die hinter der Geschichte steckt, die mit den Charakteren auch echt gut gewählt war. Ich habe mich glaube ich, zu sehr an den Plot twist festgekrallt und diese Befriedigung blieb bei mir aus. Nicht das ich wusste was geschehen würde, aber es war für mich schlichtweg nicht Krass genug. Es war für mich weniger eine Überraschung als ich zu Anfang gedacht hatte. Mir fällt es schwer das zu Beschreiben, weil ich dieses Buch wirklich, wirklich interessant fand, aber leider nicht befriedigend.


    Wie gesagt finde ich das Setting sowie Charaktere sehr gelungen. Und ich denke wenn nicht so viele Wiederholungen statt gefunden hätten und der Satzbau mich nicht so oft rausgehauen hätte, wäre es vielleicht sogar noch ein ticken besser für mich geworden. Leider konnte aber auch der Twist mich nicht begeistern und so sitze ich dort. Ich finde es in Ordnung. Das Buch hat unterhalten, vor allem aber muss ich sagen, konnte ich mich gut über dieses Buch mit meiner Freundin unterhalten und wir haben viel rum überlegt, wie, wo, was passiert und wer dahinter steckt.


    Über den Link kommt ihr zu der vollständigen Rezension auf meinem Blog :) 


    https://calipa.de/2022/06/29/der-beobacht

  5. Cover des Buches Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1) (ISBN: 9783958184046)
    Sarah Stankewitz

    Perfectly Broken (Bedford-Reihe 1)

     (459)
    Aktuelle Rezension von: Arnnie

    Jeder, der schon mal einen geliebten Menschen verloren hat, kann sich in Brooke hineinversetzen. Egal ob es die Schuldgefühle sind, die schlaflosen Nächte  oder die Angst sich neu zu verlieben. Ich finde den Aufbau des Buches wirklich klasse 😊 , so dass ich es gar nicht aus der Hand legen wollte. Denn der Ehrgeiz von Chase ist bemerkenswert & auch die geheimnisvolle Tür macht die Sache schön rund. Als die Wendung im Buch kam hat man völlig mitgefiebert! Werden die beiden zueinander finden? Auch wenn man in dem Moment denkt es wird wohl Schicksal sein, dass die beiden Seelen so aufeinander treffen. Denn im Endeffekt laufen beide vor dem gleichen Ereignis weg & finden sich dort in einer Kleinstadt wieder. 


    🥰🥰Für mich eine interessante Reise in ein anderes Genre & ich werde definitiv Band 2 lesen! 📖📖

  6. Cover des Buches The Stranger Times (ISBN: 9783847900900)
    C. K. McDonnell

    The Stranger Times

     (176)
    Aktuelle Rezension von: MerigoldTales

    Auf Bookstagram entdeckt, wollte ich ursprünglich dieses Buch nur verschenken (Lustiges zu lesen ist eigentlich nicht so mein Ding, dachte ich). Dann wollte ich nur kurz mal reinlesen und.... Muss jetzt noch ein zweites Exemplar besorgen. 😅


    The Stranger Times ist eine übernatürliche Kriminalgeschichte mit britischem Humor erster Klasse. Es hat mir sehr viel Spaß gemacht dieser absurden Zusammenstellung an kuriosen Mitarbeitern einer Zeitung zu folgen, selbst der Antagonist hat mich stellenweise zum Schmunzeln gebracht und die Story war spannend, nicht vorhersehbar und machte letztlich Lust auf mehr.

    So soll es auch sein: Die Geschichte ist an sich abgeschlossen, aber im Laufe des Jahres wird noch ein zweiter Teil erscheinen.


  7. Cover des Buches Das kleine Chalet in der Schweiz (ISBN: 9783499006319)
    Julie Caplin

    Das kleine Chalet in der Schweiz

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Buchmedizin

    Zum Buch:

    Mina Campbell ist eine junge offene Frau, die es liebt zu kochen, zu backen und das Leben mit ihren Freunden zu genießen. Als ihr das Herz gebrochen wird, beschließt sie eine Auszeit in den Schweizer Alpen bei ihrer Tante zu nehmen. Dort wird sie nicht nur vom Schnee, dem Wintersport und den hohen Bergen überrascht, sondern lernt Luke kennen. Und dieser passt eigentlich gerade gar nicht in Minas Leben, oder etwa doch?


    Meine Meinung:

    Das Buch hält, was man von einem Julie Caplin Buch erwartet: Wohlfühlatmosphäre, tolle Einblicke in die Schweizer Alpen und ganz viel Liebe. Die Protagonistin Mina fügt sich toll in die Reihe der Romantic Escape Bücher ein. Auch hier erkennt ein Julie Caplin Leser Parallelen aus den anderen Bändern, was ich sehr schön finde. Dennoch ist Mina eine ganz eigene Persönlichkeit und bringt sehr viel Witz und Lebensfreude mit.

    Selbstverständlich ist der innere Einband liebevoll mit den Schweizer Umrissen und Orten, die im Buch wichtig werden, gestaltet. So wusste ich immer, wo ich mich im Land befinde. 

    In diesem Buch lässt sich die Schweizer Küche gut kennenlernen und lieben. Caplin schafft es nahezu immer die jeweiligen kulturellen Gegebenheiten und Traditionen dem Lesenden so nah zu bringen, dass ich das Gefühl hatte selbst in der Schweiz zu sein. 


    Empfehlung: 

    Ein Wohlfühlroman für den Winter - also mit dem Buch vor den Kamin, Tee oder Kakao dazu und natürlich ganz viel Kuchen und Schweizer Schokolade!

  8. Cover des Buches Mädchenjäger (ISBN: 9783492304627)
    Paul Finch

    Mädchenjäger

     (114)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Detectice Sergeant Mark „Heck“ Heckenburg verfolgt einen Fall. Achtunddreißig junge Frauen sind verschwunden, scheinbar gibt es keinen Zusammenhang zwischen den Fällen. Doch Heck ist anderer Meinung. Als sein Chef den Fall schließt und Heck in Zwangsurlaub schickt, ermittelt der auf eigene Faust weiter – und findet bald heraus, dass wirklich etwas an seinen Theorien dran sein könnte. Als Lauren Wraxford bei ihm auftaucht, die ebenfalls nach ihrer verschwundenen Schwester sucht, stechen die beiden mitten hinein in ein Wespennest.

    Das war spannend, auch wenn Heck und Lauren ein etwas anderes Ermittlerteam sind. Und der Fall ist wirklich abstoßend und man wünscht sich von der ersten Seite an, dass Heck und Lauren die Schuldigen finden und sie zur Strecke bringen. Auf dem Weg dahin müssen die beiden aber ganz schön viel einstecken, auch weil sie keine Rückendeckung aus der Polizeibehörde haben.

    Das Buch ist nichts für Zartbesaitete. Hier geht es oft sehr ruppig, blutig und gemein zu. Dabei ist es spannend, Heck und Lauren bei ihren Nachforschungen zu begleiten. Am Schluss hätte ich mir noch ein bisschen mehr Aufklärung gewünscht, denn weder wird aufgeklärt, ob die Vermissten in irgendeiner Form gefunden werden, noch werden die Nice Guys komplett aufgespürt – bzw. Man weiß es nicht.

    Mir hat dieser erste Teil der Reihe trotzdem sehr viel Spaß gemacht und ich bin gespannt, wie es mit Heck weitergehen wird. Werde den zweiten Teil auf jeden Fall lesen!

  9. Cover des Buches Dreckiger Schnee (ISBN: 9783426522103)
    Joseph Knox

    Dreckiger Schnee

     (101)
    Aktuelle Rezension von: twentytwo

    Aidan Waits, ein junger Detective hat die unglückliche Gabe sich mit seinem, vorzugsweise gefühlsgesteuertem Verhalten, immer wieder in Schwierigkeiten zu bringen. Als er nach seiner letzten Eskapade kurz vor der Suspendierung steht, bietet ihm sein Vorgesetzter einen Deal an. Damit macht er allerdings ein Fass auf und Aidan, hin- und hergerissen zwischen Pflichtgefühl und dem Versuch Leben zu retten, gerät in eine arge Zwickmühle. Während er auf der einen Seite seinem dienstlichen Auftrag nachkommen muss, ist es ihm unmöglich das menschliche Desaster mit dem er so unverhofft konfrontiert wird zu ignorieren.

    Fazit
    Eine undurchsichtige Story, die sich zu einem wendungsreichen Machtspiel mit Überraschungseffekt entwickelt.

  10. Cover des Buches Aller guten Dinge sind zwei (ISBN: 9783426522707)
    Mhairi McFarlane

    Aller guten Dinge sind zwei

     (206)
    Aktuelle Rezension von: Aqua__

    Von der Autorin Mhairi McFarlane habe ich schon das ein oder andere Buch gelesen und finde sie alle bis jetzt recht unterhaltsam. Geschichten mit einer gewissen Spannung, Witz und natürlich Romantik. Und auch hier mit "Aller guten Dinge sind zwei" wurde ich nicht enttäuscht. Es geht um Laurie deren Ehe nach knapp 20 Jahren auf einmal vorbei ist. Ihr Mann Dan hat nicht mehr dieselben Gefühle wie zu Anfang der Ehe und trennt sich. Hat aber nach kruzer Zeit wieder eine Neue. Das beide aber auch noch in der selben Kanzlei arbeiten, macht die ganze Situation nicht wirklich einfacher.
    Laurie findet aber schnell Hilfe mit einem Kollegen, um ihren Ex-Mann eifersüchtig zu machen. Das Liebeschaos ist perfekt und natürlich ganz viel britischer Humor.
    Manchmal hätte es ein wenig merh tiefe haben können, aber so war es einfach ein leichtes Buch, dass man ruhig und locker weg lesen kann.

    Eine Empfehlung für alle, die britischen Humor mögen und auf romantische Komödien stehen ;-)

  11. Cover des Buches Rachgier (ISBN: 9783426521816)
    Val McDermid

    Rachgier

     (72)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Rachgier

    Herausgeber ist Knaur TB; Auflage: 1. (3. September 2018) und es hat 480 Seiten.

    Kurzinhalt: Fall Nr. 10 für Val McDermids berühmtes Ermittler-Duo: Detective Chief Inspector Carol Jordan und Profiler Tony Hill jagen den "Wedding Killer"

     Eine verkohlte Leiche in einem ausgebrannten Auto – das ist alles, was von der unauffälligen Büroangestellten Kathryn McCormick übrig ist. Erst vor kurzem hatte sie auf einer Hochzeit einen attraktiven Mann kennengelernt und auf neues Glück nach einer herben Enttäuschung gehofft. DCI Carol Jordan und Profiler Tony Hill versuchen den Mann ausfindig zu machen, müssen aber feststellen, dass keiner der anderen Hochzeitsgäste ihn kannte. Eine weitere Frauenleiche bestätigt Carols furchtbaren Verdacht: Ein ebenso raffinierter wie perfider Serienkiller macht sich die Einsamkeit seiner Opfer zunutze.

    Meine Meinung: Dies war mein erstes Buch von der Autorin und ich muss sagen, man konnte es lesen, es war unterhaltsam! Manchmal war es nur etwas langwierig, denn es wurde vieles wiederholt und deswegen hätte das Buch um 50 Seiten kürzer sein können.  Ich fand es manchmal auch sehr mühselig, mit der Spannung dabei zu bleiben. Die Grundidee des Buches war solide, aber ich fand es schlecht umgesetzt. Das Ende war vorhersehbar und trotzdem etwas enttäuschend für mich. Ich glaube, ich werde kein Fan werden.

    Mein Fazit: Naja, es ging so!  Ich hatte etwas anderes erwartet! Ich vergebe 2 Sterne und kann es nicht unbedingt weiter empfehlen.


  12. Cover des Buches Frühstück mit Meerblick (ISBN: 9783453421981)
    Debbie Johnson

    Frühstück mit Meerblick

     (86)
    Aktuelle Rezension von: Furbaby_Mom

    Debbie Johnsons zauberhafter Wohlfühlroman, erschienen im Mai 2017 beim HEYNE Verlag, hat mich – im positiven Sinne – an meine emotionalen Grenzen gebracht, wie es selten ein anderes Werk geschafft hat. Binnen weniger Seiten rollten schon die ersten Tränen bei mir, da die Trauer der weiblichen Hauptfigur Laura so greifbar, realistisch und ans Herz gehend in Worte gefasst worden ist, dass man sich wie selbstverständlich mit ihr verbunden fühlt und sie trösten möchte. Im Laufe der Lektüre gab es auch eineinhalb Kapitel, die ich spontan mal durchgeweint habe, ich sage nur: "Woche Fünf". 

    Nun ist dies jedoch kein Roman (- wie man anhand des Stichwortes 'Trauerbewältigung' meinen könnte -), der einen deprimierenden Unterton, eine drückende Grundstimmung oder allgemein einen negativen Touch hat, im Gegenteil! Die Mittdreißigerin Laura hat einen herrlich selbstironischen Humor und versucht ihr Bestes, nach dem Tod ihres Mannes das Leben für sich und ihre zwei Kinder wieder schön und lebenswert zu gestalten. Sie ist bereit für einen Neuanfang und dazu gehört ein unbeschwerter Urlaub. Als sie eine Stellenausschreibung des Comfort Food Cafés entdeckt, wo für den Sommer eine Köchin gesucht wird – Kost und Logis inkludiert – macht sie Nägel mit Köpfen und reist samt Kids und Familienhund aus der Enge und Hektik Manchesters ins malerische Dorset. Schon die Fahrt dorthin gestaltet sich schwierig, denn die Teenager Lizzie und Nate sind not amused, ihre Ferien ohne Freunde in einem kleinen Kaff verbringen zu müssen. Doch bald blüht die Familie in der neuen Umgebung regelrecht auf, was nicht nur an der landschaftlichen Schönheit der Region, dem glitzernden Meer und den sanft geschwungenen, grünen Hügeln liegt, sondern vor allem an der warmherzigen, mütterlichen Kaffeeinhaberin Cherie, den liebenswerten Einwohnern Budburys und den Café-Stammgästen, die einem allesamt ans Herz wachsen. 

    Erzählt wird in der Ich-Form aus Lauras Perspektive und der angenehme, gleichermaßen von Gefühl und Wortwitz geprägte Schreibstil ist einfach nur herausragend! Die intensive Charakterzeichnung ist sensationell; die ganze Zeit über dachte ich mir: "Das alles wirkt so unfassbar ECHT und glaubwürdig!" Die Beschreibung der Natur Dorsets und der charmanten kleinen Ortschaften hat mich komplett verzaubert, zu gerne möchte ich eines Tages selbst dorthin reisen. 

    Dass es sich in der Geschichte nicht in erster Linie um eine neue Love Story für Laura (oder die verkrampfte Suche danach) dreht, fand ich ganz wunderbar authentisch.  

    Erst im Nachhinein entdeckte ich, dass "Frühstück mit Meerblick" Teil einer Buchreihe ist. Welch freudige Überraschung! Ich kann es nicht erwarten, die weiteren Comfort Food Café-Bände zu lesen und nach Dorset zurückkehren zu dürfen! 

    Fazit: Das Cover verspricht eine Feel-Good-Story und hält definitiv, was es verspricht. Dieser Roman ist Balsam für die Seele und ein Muss für alle Fans von berührenden Frauenromanen. 

  13. Cover des Buches Korrosion (ISBN: 9783740800406)
    Peter Beck

    Korrosion

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset
    „Die Frage war der Bluthund der Intelligenz.“ (Zitat Seite 55)

    Inhalt:
    1971 stirbt ein Bäcker in seinem Backofen. Mehr als vierzig Jahre später wird seine Witwe während der Weihnachtstage ermordet. Ihr Aktiendepot in zweistelliger Millionenhöhe wird seit Jahrzehnten von einer angesehenen Schweizer Privatbank verwaltet. Ihre Anweisungen für den Todesfall legen fest, dass ihr Testament erst vollstreckt werden darf, wenn geklärt ist, welches ihrer drei Kinder damals für den Tod ihres Ehemannes verantwortlich war. Tom Winter, dem erfahrenen Sicherheitschef der Bank fällt die schwierige Aufgabe zu, die drei möglichen Erben zu finden und den Sachverhalt zu klären.

    Thema und Genre:
    In diesem spannenden Buch, einzuordnen zwischen Roman und Thriller, geht es um aktuelle, wichtige Themen wie Flüchtlinge, Missbrauch und Umwelt, aber auch um Familie. Eine Kernfrage dreht sich um Ursache und Wirkung und den Graubereich zwischen Schuld und Gerechtigkeit. Die Finanzwelt bleibt im Hintergrund.

    Charaktere:
    Tom Winter ist ein erfahrener Ermittler und sein Einsatz bewegt sich zwischen psychologischen und körperlichen Herausforderungen, die ihn an seine Grenzen bringen. Private Befindlichkeiten setzt der Autor maßvoll und nur dort ein, wo es für die Handlung wichtig ist.

    Handlung und Schreibstil:
    Orte der Handlung sind neben der Schweiz die Azoren, England und Deutschland und der Handlungszeitraum erstreckt sich über wenige Wochen zwischen Ende Dezember und Ende Januar. In einem zweiten Handlungsstrang wird der abenteuerliche Weg eines Flüchtlings aus dem Sudan bis nach Europa beschrieben. Beide Erzählstränge sind trotz der intensiven Schilderungen knapp und rasant geschrieben, was die Geschichte dicht und packend macht.

    Fazit:
    Ein anspruchsvoller Thriller mit Tiefgang und Themen, die den Leser nachdenklich stimmen. Dazu eine spannende Handlung mit rasanten Abläufen und einem smarten Ermittler, eine sehr gelungene Kombination.

  14. Cover des Buches Jenseits der Angst (ISBN: 9783732520404)
    Dania Dicken

    Jenseits der Angst

     (54)
    Aktuelle Rezension von: Ani

    Andrea und Gregory sind mittlerweile verheiratet und leben in London. Als die Millionärstochter Trisha auf dem Schulweg brutal entführt wird, bekommt Andrea die Gelegenheit, die polizeilichen Ermittlungen als Profilerin zu unterstützen. Doch die Entführer scheinen Profis zu sein, denn die Spurenlage ist äußerst dürftig. Als die Geldübergabe scheitert und es kein Lebenszeichen mehr von Trisha gibt, stellen sich Polizei und Profiler darauf ein, bald die Leiche der Schülerin zu finden. Doch der Fall nimmt ungeahnte Wendungen und Andrea muss schon bald feststellen, dass die Ereignisse aus dem vorherigen Band tiefgehende Spuren bei ihr hinterlassen haben...

    "Jenseits der Angst" ist der zweite Band um die Profilerin Andrea. Man kann den aktuellen Ereignissen aber auch dann problemlos folgen, wenn man den Auftakt nicht gelesen hat, da es einige erklärende Rückblicke gibt. Da diese Infos sehr umfangreich sind, ist es allerdings nicht empfehlenswert, den zweiten Band zuerst zu lesen, wenn man plant, danach den ersten zu lesen. Da man im zweiten Teil sehr viel erfährt, würde man sich sonst die Spannung verderben.

    Der erneute Einstieg in die Thriller-Reihe gelingt mühelos, da die Autorin es wieder hervorragend versteht, sofort das Interesse an der Geiselnahme zu wecken. Die Handlung wird aus unterschiedlichen Perspektiven geschildert, wobei man sowohl die Arbeit der Profiler, als auch Trishas Geiselnahme und Auszüge aus den Tagen ihrer Gefangenschaft beobachten kann. Außerdem gibt es noch private Nebenhandlungen, in denen Andrea, Gregory und Gregorys Familie im Mittelpunkt stehen. Diese privaten Einblicke drängen sich nicht zu sehr in den Vordergrund, sondern sorgen eher dafür, dass die Protagonisten noch lebendiger wirken.

    Andrea kommt bei diesem Fall an ihre Grenzen. Das wird glaubwürdig geschildert, wodurch man mitfiebern und sich ganz auf die Handlung einlassen kann. Die Spannung ist durchgehend spürbar und kann sich zum Ende hin stetig steigern. Alle Handlungsfäden laufen am Ende schlüssig zusammen. Der Epilog sorgt dafür, dass man am liebsten sofort weiterlesen würde.

    Ein spannender zweiter Band, der neugierig auf die Fortsetzung macht.

  15. Cover des Buches Herzgift (ISBN: 9783442547364)
    Paula Daly

    Herzgift

     (28)
    Aktuelle Rezension von: moccabohne

    Natty und Sean sind privat und dienstlich einfach zu beneiden. Sie kennen sich seit Jugendzeiten, sind glücklich verheiratet und haben zwei wundervolle Töchter. Geschäftlich führen sie ihr eigenes, gut laufendes Hotel, was aber auch einiges abverlangt. Natty kümmert sich im Hotel gerne um viele Dinge selber und da bleibt manchmal die Zweisamkeit mit Sean auf der Strecke.

     

    Eines Tages erhält Natty einen Anruf der Schule, dass die jüngste Tochter Felicity auf einer Klassenfahrt in Frankreich schwer erkrankt ist. Sie reist natürlich Hals über Kopf zu ihr. Sean würde sie gerne begleiten, doch Natty lehnt sein Angebot ab, er solle sich lieber um das Hotel kümmern.  Gut, dass gerade Nattys Feundin Eve zu Besuch ist und ihre Unterstützung zu Hause anbietet.

    Der Alptraum beginnt, als Natty  nichtsahnend mit Felicity  nach Hause kommt: ihre Freundin Eve hat ihr den Mann ausgespannt und will Natty aus ihrer Familie drängen…

    Aus der einstigen Freundschaft wird bitterer Hass und der tödliche Zweikampf beginnt.

     

    Der Prolog war anfangs für mich nicht verständlich, was zum Ende des Buches aber natürlich logisch war. Die Geschichte fing ganz harmonisch an, nahm aber nach kurzer Fahrt sehr an Spannung auf.

    Der Schreibstil war flüssig und sehr gut verständlich. Die einzelnen Charaktere sind gut beschrieben und ich konnte mich gut in die Situation von Natty hineinversetzen. Ich litt und kämpfte mit ihr, ihren Ehemann Sean hätte ich gerne mal so richtig zur Brust genommen! Bei ihm merkte man, dass er nur „mit seiner Hose dachte“.

    Das Ende hat mir sehr gut gefallen und es war bis zum Schluss sehr spannend.

    Ein absoluter Pageturner.

  16. Cover des Buches Wo Licht ist (ISBN: 9783866482333)
    Sarah Moss

    Wo Licht ist

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Mitte des 19. Jahrhunderts in England. Elizabeth und ihre Schwester Mary wachsen in einem Zuhause auf, in dem es feste Regeln gibt. Kein unnötiger Zierrat, kein Murren, keine Geldausgaben, die nicht absolut notwendig wären. Elizabeth passt sich ihrer Mutter an, will ihr alles recht machen. Als sie heiratet und ihr erstes Kind bekommt, spürt sie eine unerklärliche Leere in sich, kann ihr Kind nicht wirklich lieben. Und beginnt, die Lehren ihrer Mutter als die ihren zu betrachten.

    Rezension

    Ein Sittengemälde

    Sarah Moss fiel mir schon mit ihrem aktuellen Werk Geisterwand sehr positiv auf, da ihr Stil etwas ganz besonderes ist. Und auch in Wo Licht ist entfaltet sich dieser auf originelle Art und Weise und trägt uns melancholisch, manchmal spitzfindig und ironisch durch die Geschichte. 

    Zunächst lernen wir die junge Elizabeth kennen, die dem Elternhaus und seinen enggefassten Vorschriften mit Hilfe ihrer Ehe entfliehen will. Und doch lässt sie ihre Erziehung nicht los, sie nimmt ihre Vergangenheit mit und gibt sie an ihre beiden Töchter weiter. Elizabeths Mann ist ein angesehener Künstler in London, sie leben nicht gerade an der Armutsgrenze und doch ordnet Elizabeth an, dass im Haus nicht geheizt werden soll, wenn es nicht wirklich notwendig ist. Dass Kleider eher gestopft und geflickt werden, anstatt neue zu kaufen. Ihre Arbeit im nahen Frauenhaus lässt sie immer wieder an das Schicksal so vieler anderer Frauen denken, wie sollte sie da auf ihre eigenen Bedürfnisse achten, wenn es andere doch so viel schlechter getroffen haben als sie?

    Als ihre Töchter Alethea – Ally – und May älter werden, zeigt sich deutlich, dass Ally, die Ältere, die Prämissen der Mutter tief verinnerlicht hat. Um ihrer Mutter zu gefallen, sie mit Stolz zu erfüllen, murrt sie nicht über die Kälte im Haus, hilft im Kranken- und im Frauenhaus aus, nimmt sich selbst immer weiter zurück. Und doch ist nichts, was sie tut, gut genug für ihre Mutter. Panikattacken brechen sich Bahn, die vom Hausarzt und ihrer Mutter als Hysterie abgetan werden. Um diese abzuwenden, bekommt sie noch mehr Aufgaben, die sie erfüllen soll. Als ihre Mutter über ihren Kopf entscheidet, dass Ally Ärztin werden soll, weil sich den Frauen ihrer Zeit nun endlich neue Wege zu öffnen scheinen, da nimmt sie auch diese Aufgabe ohne zu fragen an.

    Das Buch lebt von dieser äußerst toxischen Mutter-Tochter-Beziehung, bei der May als jüngere Schwester immer einen kleinen Lichtblick bildet. Sie lehnt sich gegen die eisernen Gesetze des Hauses auf, rebelliert. Manchmal auch auf sehr ungesunde und unbedachte Weise. Den Kapiteln vorangestellt ist jeweils eine Beschreibung eines der Werke des Vaters, Alfred Moberley. Sich anhand existierender Gemälde an dieser Familiengeschichte entlangzuhangeln, hat etwas sehr privates an sich. Wir wissen nicht, ob es genau so war, ob die Bilder aus diesen Zusammenhängen entstanden, aber alles fügt sich nahtlos ineinander und verbindet eine auf so vielen Ebenen tragische Familiengeschichte, dass ich das Buch kaum aus der Hand legen konnte.

    Fazit

    Für mich ist Sarah Moss eine wirkliche Entdeckung und Wo Licht ist ein literarisches Glanzstück, dass nicht nur die Gesellschaft und das Frauenbild des 19. Jahrhunderts einfängt, sondern ebenso zeigt, wie sehr eine Familie innerhalb der eigenen vier Wände einander Schaden zufügen kann.

  17. Cover des Buches Die Wahrheit meines Vaters (ISBN: 9783492263160)
    Jodi Picoult

    Die Wahrheit meines Vaters

     (386)
    Aktuelle Rezension von: Petra54

    Mit 32 Jahren erfährt Delia, dass sie eigentlich Bethany heißt und von ihrem Vater als 4-jährige entführt wurde. Aufgedeckt hatte das ein Freund (Journalist) durch neugieriges Nachforschen. Das gesamte Drama wird abwechselnd von allen Beteiligten erzählt und zwar auf amerikanische Art, wobei die Beteiligten bei Kleinigkeiten laut und übertrieben ihr Gegenüber angehen, aber lebenswichtige Ereignisse ihren Nächsten verschweigen. Das war für mich schwierig auszuhalten, ebenso die extrem brutalen Szenen im Gefängnis, die ich zumeist überblätterte wie einige heftige Anhörungen bei Gericht.

    Der Wälzer (in meinem Fall gebundenes Buch mit anderem Titelbild) ist über 500 Seiten dick, aber die Geschichte spannend und lesenswert.

  18. Cover des Buches Der Tuchfuchs - Historischer Roman (ISBN: 9798645906436)
    Ellen Flynn

    Der Tuchfuchs - Historischer Roman

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Beagles_rock

    Es gibt Bücher, die möchte man unbedingt lesen, weil sie einen so reizen und danach klingen, als seien sie gut, vielleicht sogar außergewöhnlich. Aufgrund der guten Rezis habe ich mir den "Tuchfuchs" bestellt. Kaufleute im alten England? Genau mein Ding! 

    Das Thema und diie Charaktere klangen spannend, und die Geschichte hat sicherlich Potential. Vielleicht habe ich eine frühe Ausgabe erwischt, denn zwischendurch tauchte mal ein anderes Cover auf, aber...

    selten wurde ich von einem Buch so enttäuscht. 

    Nicht nur, dass der Umschlag aussieht wie aus dem billigen Drucker, auch die Grammatik wurde sukzessive schlechter und schlampiger, und das hat mir das Lesevergnügen dann wirklich verdorben. Es passiert im Selfpublishing ja nicht selten, dass Autoren auf Lektoren und Korrektoren verzichten, aber ich konnte hier teilweise keine Seite lesen, ohne zu stolpern. 

    Noch dazu sind  in dem Buch einige ganz grobe Fehler (medizinhistorischer und naturwissenschaftlicher Art),  die  ich hier nicht näher benennen möchte, aber so etwas stört mich bei historischen Stoffen extrem. Es kann ja sein, dass die Autorin sich mit dem Handel zur benannten Zeit super auskennt, aber Dinge zu behaupten, die erst zu einer späteren Zeit erfunden wurden, ist schon stark. Leser sind doch nicht dumm. An besagten Stellen musste ich das Buch erstmal eine Weile weglegen. Doch, ich habe mich mehr geärgert als gefreut. Die Kritik gilt auch dem Lektor oder dem-/derjenigen, die für die Korrektur verantwortlich war: nicht aufgepasst.

    Der junge Kaufmann, Aidan,  ist ein Selfmademann, ein Schlitzohr sondergleichen. Das könnte toll sein, wenn er nicht so oberflächlich wäre. Ich kann ihm seinen Erfolg nicht so ganz glauben (das hat er also mit dem Buch gemeinsam), während die junge Gillian ihrer Zeit weit voraus scheint. Der Gegenspieler ist interessanter als die Hauptfigur, und einige Umstände und Handlungen scheinen mir dann doch weit hergeholt - und was eine dröge, unschöne Sexszene in einem Historienroman zu suchen hat, kann nur einer Fortsetzung geschuldet sein, aber mehr möchte ich hier nicht verraten. Ich brauche keine Fortsetzung, und wenn es sie schon geben muss, dann hoffenltich sorgfältiger recherchiert und mit einer Korrektur, die den Namen verdient. 

    Ich wollte eigentlich nur einen Stern geben, aber das scheint mir bei der vielen Arbeit, die so ein Stoff benötigt, dann doch zu gemein. 

    .

  19. Cover des Buches Eclipse (ISBN: 0316027650)
    Stephenie Meyer

    Eclipse

     (807)
    Aktuelle Rezension von: LilyWinter

    Irgendjemand scheint es auf Bella abgesehen zu haben, doch leider hat niemand einen Anhaltspunkt. Zeitgleich verschwinden viele Leute in Seattle, was Jasper auf den Plan ruft.

    Ich habe die ersten Bücher in einem durch gelesen, doch bei diesem Buch ist mir das Lesen deutlich schwerer gefallen. Schön ist sicherlich, dass man mehr über die anderen Familienmitglieder der Cullens erfährt. Doch speziell die indianischen Sagen fand ich sehr langweilig. Auch die ständig untervögelte Bella ging mir irgendwann nur noch auf die Nerven.

  20. Cover des Buches Die Nacht brennt (ISBN: 9783426304440)
    Sarah Butler

    Die Nacht brennt

     (22)
    Aktuelle Rezension von: Buchpfote
    „Die Nacht brennt“ ist das 2. Buch der Autorin Sarah Butler, dass von der Droemer Knaur Verlagsgruppe im März 2016 veröffentlicht wurde.
    Es dreht sich um den jungen Engländer Stick, dessen bester Freund plötzlich ermordet wurde.
    Und das in der Nacht bevor ihre große Reise nach Spanien beginnen sollte, in der Nacht bevor sie alles hinter sich lassen wollten: Die Vergangenheit, die Stadt und die Aussichtslosigkeit.
    Doch am nächsten Tag wird nichts mehr so sein, wie es war.

    Ich bekam das Buch vor kurzem von einer Freundin geschenkt.
    Das Cover ist spannend gestaltet: Ein groß geschriebener Titel, im Hintergrund ein Stadtbild, die angedeutet in Flammen stand und ein Junge, der rennt. Wäre es nicht so künstlerisch angehaucht, ginge es glatt als Schlagzeile durch.
    Ich verstand den Klappentext erst so, dass es sich wohl schlussendlich um eine dramatische junge Erwachsene-Romanze handeln muss. Da lag ich falsch.
    Die Autorin beschreibt hauptsächlich Sticks Situation kurz vor und nach dem Tod seines besten Freundes Mac.
    Und das nicht in einer hübsch verfassten Geschichte, nein, sondern im jugendlichen Slang.
    Ich meine, der Junge kommt aus dem Ghetto Manchesters und das liest sich auch so.
    Das Buch spiegelte seine Gedankengänge, seinen Wortlaut und seine Beschreibungen von Menschen und Umgebungen wieder. Das hat dem Ganzen aber auch eine Authentizität verliehen, wie kaum etwas anderem.
    Weiterhin wird anhand der Angaben klar gezeigt, dass es in den Monaten Juni bis August 2011 spielt. Die Zeit der Aufstände in den Großstädten Großbritanniens. Ein weiterer Punkt, der mit Sticks Hang zur Unruhe und Zerstörung ein Zusammenspiel ergibt.
    Es ist ein Wechselbad der Gefühle und Stimmungsschwankungen, die nicht nur dem traumatisierten Stick erfüllt, sondern auch ihm nahe stehenden Menschen.
    Mich haben die vielen Wendungen trotz allem überrascht. Ohne viel zu verraten: Von manchen Personen dachte ich anfangs „was für ein Scheusal“ und zum Ende hin war es das ganze Gegenteil. Vernunft, Wut und Traurigkeit wechseln sich ständig ab, Es wird dadurch nie langweilig und man empfindet eine gewisse Empathie für die Persönlichkeiten in diesem Buch.
    Dabei hat für mich die vorab angesprochene Liebesgeschichte wenig Platz eingenommen. Bei der Hälfte des Buches habe ich mich doch gefragt, wann es da mal los geht. Schließlich steht es ja im Klappentext. Im Endeffekt war das aber nicht so wichtig. Es ging allein darum herauszufinden, ob Stick sein Leben in den Griff bekommt und die richtige Wahl trifft. Passend dazu ein Zitat aus meinem Lieblingskapitel des Buches: „Du bist ein super Kerl, Kieran. Du kannst tun, was immer du willst, aber die Welt kommt nicht zu dir, wenn du keinen Schritt zu ihr hin machst.“

    Fazit: Das Buch „die Nacht brennt“ ist ein sehr dramatisch-emotionaler Roman, der von Menschen gelesen werden sollte, die sich in solche Situationen hineinversetzen können. Andere würden es als übertrieben erachten.
  21. Cover des Buches Schwarze Witwen (ISBN: 9783492310420)
    Paul Finch

    Schwarze Witwen

     (21)
    Aktuelle Rezension von: YvetteH

    Klappentext:

    Eine junge Frau steht am Straßenrand, ein Mann hält an und nimmt sie ein Stück mit. Kurz darauf wird der Fahrer tot und grausam verstümmelt im Wald gefunden – das erste von vielen Opfern. »Jill the Ripper«, wie die Killerin von der Presse bald getauft wird, versetzt ganz England in Angst und Schrecken. Die junge, ambitionierte Polizistin Lucy Clayburn schwört sich, diesen Morden ein Ende zu setzen. Verdeckt ermittelt sie in der Unterwelt Manchesters – und ahnt nicht, dass der Chef des brutalen Syndikats »The Crew« ihr dicht auf den Fersen ist … 

    Meine Meinung:

    Paul Finch hat nach Mark Heckenburg eine neue Ermittlerin an den Start gebracht und konnte mich fesseln.

    Mit seinem gewohnt flüssigen und spannenden Schreibstil nimmt der Autor den Leser mit auf die Straßen rund um Manchester und entwickelt einen komplexen Fall, in dem es um das Rotlichtmilieu und ein Syndikat geht.

    Hauptprotagonistin Lucy Clayburn ist gut ausgearbeitet und ich konnte sie mir sehr gut vorstellen. Sie ist zielstrebig, fleißig, aber manchmal leider auch übermotiviert und naiv, so dass ich sie zwischendurch gern mal schütteln wollte. Man darf sehr gespannt sein, wie sie sich in der Reihe weiterentwickelt. Aber auch die anderen Charaktere waren sehr gut und bildlich beschrieben. 

    Die Handlung war gut nachvollziehbar und der rote Faden jederzeit erkennbar. Mit einigen überraschenden Wendungen hielt der Autor die Spannung bis zum Schluss.

    Mein Fazit:

    Auch wenn es an manchen Stellen sehr konstruiert und klischeehaft wirkt hat das Buch Potential. Ich empfehle es gern weiter und vergeben, wegen einiger Schwächen

    4 Sterne.

  22. Cover des Buches Alle Rache will Ewigkeit (ISBN: 9783426509937)
    Val McDermid

    Alle Rache will Ewigkeit

     (133)
    Aktuelle Rezension von: Angel10
    Dr. Charlie Flint, Psychiaterin, Gutachterin und Profilerin, bekommt von ihrer ehemaligen Dozentin in Oxford einen Auftrag. Corinna glaubt, eine ihrer früheren Studentinnen (Jay), die oft für sie auch als Kindermädchen arbeitete, ist eine Serienmörderin. Ihr Probelm: sie ist derzeit mit ihrer Tochter Magda liiert, deren Ehemann am Tag der Hochzeit umkam.

    Tatsächlich starben ehemalige Konkurrenten und Geschäftspartner auf mysteriöse Weise, als Unfall getarnt. Die Untersuchungen wurden immer relativ schnell abgeschlossen und Jay konnte nie was angehängt werden. Corinna hat Angst um ihre Tochter.

    Ich fand ganz spannend zu lesen, wie  die Schlinge um Jay`s Hals immer enger wird. Wird Charlie Jay überlisten können?
  23. Cover des Buches Jeden Tag gehörst du mir (ISBN: 9783959671361)
    Alex Lake

    Jeden Tag gehörst du mir

     (18)
    Aktuelle Rezension von: mamenu

    Klappentext

    Kate liebt ihre Freiheit.Sie hat attraktiven Irish Look:lange glatte Haare,helle Haut dunkle Augen.Die Achtundzwanzig jährige will das Leben in vollen Zügen genießen.Sie mag Stockton Heath,ihren Heimatort in der Nähe von Manchster.Bis die Freiheit und die Kleinstadt kein Zuhause mehr ist,weil die Angst um sich greift.Ein Mörder geht um,der Frauen tötet.Frauen die eines gemeinsam haben:Alle sehen auf erschreckende Art aus wie Kate. 


    Meine Meinung

    Das war mein erstes Buch von diesem Autor. Der Klappentext hat mich einfach neugierig gemacht. Gleich zu Anfang der Geschichte war es für mich schon ziemlich spannend. Ich fand diese Geschichte schon sehr düster am Anfang, aber das spiegelt auch genau das Cover wieder. Doch irgendwie blieb die Spannung nicht immer gleich, was ich dann auch nicht so gut fand. In der Mitte der Geschichte flaute es dann allerdings etwas ab. Ich denke, das es da ran lag, das ich vieles doch sehr vorhersehbar empfand und das dann die Spannung etwas heraus genommen hat, was ich dann doch sehr schade fand. Der Täter wurde schon sehr schnell aufgedeckt, was ich nicht so erwartet habe. Das hätte ich mir schon etwas anders vom Autor gewünscht, weil das Thema im Buch doch schon sehr interessant war. Es gab dann noch ein paar Wendungen, die ich gar nicht so schlecht fand, doch irgendwie war für mich die Spannung nicht mehr da wie am Anfang der Geschichte. So manches empfand ich auch nicht immer so glaubwürdig und kam mir dann doch irgendwie etwas übertrieben vor, aber das ist mein empfinden. Das kann schon beim nächsten Leser wieder ganz anders sein.Die einzelnen Charakteren wurden vom Autor sehr gut beschrieben, doch ich konnte nicht so richtig Bezug zu ihnen aufbauen, denn da hat mir doch noch was gefehlt. Trotz all dem fand ich den Schreibstil für mich sehr flüssig man konnte gut durch diese Geschichte lesen. Leider konnte mich diese Geschichte nicht so richtig überzeugen.

  24. Cover des Buches Die Illusion des Getrenntseins (ISBN: 9783458360766)
    Simon Van Booy

    Die Illusion des Getrenntseins

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Anna625

    Dies ist die Geschichte Martins. Oder eigentlich eher die Geschichte dessen, wie er zu seiner Familie fand. Denn Martin ist ein Findelkind und der Weg, der ihn zu seinen Adoptiveltern führte, ein dichtes Geflecht aus den verschiedensten Personen und Ereignissen.
    Eingeleitet wird der Roman mit der Erkenntnis Martins, dass die Menschen, die ihn liebevoll aufgezogen haben, nicht seine leiblichen Eltern sein können. Was folgt sind mehrere mal kürzere und mal längere Kapitel aus der Perspektive verschiedener Menschen, deren Schicksale alle auf die eine oder andere Art mit dem Martins verknüpft sind. Manche in der Gegenwart, manche in der Vergangenheit, einige mit direktem Einfluss auf das Leben Martins und andere nur ganz lose damit verknüpft.

    Zu Beginn hatte ich einige Schwierigkeiten mit dem Roman, da mir die Verbindungen zwischen den einzelnen Figuren nicht klar war; recht schnell ergibt sich aber ein sehr schönes und überraschend schlüssiges Netz aus den verschiedenen Strängen, das die Handlung wirklich sehr gut trägt und am Ende des Romans sehr stimmig wirkt. Anfangs hatte ich die Befürchtung, es könnte dem Roman etwas an Tiefe fehlen, weil der recht leichte Schreibstil das für mich suggeriert hat; aber auch das hat sich als vollkommen unbegründet herausgestellt. Im Nachhinein war ich sogar sehr froh über den lockeren Stil, weil es ihm gelingt, genau die richtige Prise Leichtigkeit in das schwierige Thema (die Geschichte spielt während des 2. Weltkrieges) und die teils berührenden Einzelschicksale hineinzumischen, sodass die Geschichte zwar emotional ist, aber nicht zu traurig o. Ä. wird.
    Und nach den anfänglichen Zweifeln war ich dann auf einmal so sehr im Lesefluss, dass ich irgendwann aufgeblickt und festgestellt habe, dass die Geschichte schon fast wieder vorbei ist. Auch jetzt nach dem Lesen bin ich noch sehr beeindruckt von dem erzählerischen Geschick des Autors und der Wärme, die die Geschichte transportiert.

    "Die Illusion des Getrenntseins" ist ein Buch, das mich wirklich positiv überrascht hat, und ich bin froh, so spät im Jahr noch ein kleines Highlight von meinem SuB befreit zu haben. Wer es noch nicht kennt - Leseempfehlung!

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