Bücher mit dem Tag "malerei"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "malerei" gekennzeichnet haben.

992 Bücher

  1. Cover des Buches Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen (ISBN: 9783423761635)
    Sarah J. Maas

    Das Reich der sieben Höfe – Dornen und Rosen

     (2.827)
    Aktuelle Rezension von: Lese_Kolibri

    Mein erster Gedanke dazu war: Hey, das hat ja so ein bisschen" Die Schöne und das Biest" - Flair. Und tatsächlich kommt man manchmal nicht umhin, einige Parallen zum beliebten Märchen zu entdecken. Mit einer Disney Geschichte an sich hat das ganze aber überhaupt nichts  zu tun. OH NEIN!

    Wenn, dann erinnerte es mich eher an Game of Thrones.

    Das Reich der Sieben Höfe beginnt wie ein zauberhaftes Märchen, entpuppt sich dann aber schnell zu einer verzwickten und gut verschachtelten Fantasystory, die so einiges an Intirgen und Machenschaften aufzudecken hat. Ich verstehe den Hype um diese Bücher vollkommen. Auch ich bin ihrem Bann erlegen. Und das schreibe ich, obwohl ich in etwa der Mitte des Buches einen kleinen Hänger hatte. Denn als dann das letzte Drittel begann, ging es regelrecht ab, dass ich teilweise vergaß zu atmen. 

    Sarah J Maas Schreibstil ist wunderbar. Bildlich, flüssig, punktgenau. Und sie hat ein Gespür dafür, so viele Fäden zu spinnen, die am Ende ein komplettes Ganzes ergeben. 

    Die Figuren, die sie erschafft, sind in jeder Hinsicht vielschichtig. Das ist nicht nur in Crescent City so, nein, auch hier verliebt man sich in jeden Charakter, der einen Auftritt hat. Mit Feyre habe ich am Ende so mitgelitten, dass ich dachte, ich sei sie. Und was für tolle Männer Charaktere hatte da ihren Auftritt? Tamlin, Lucien, Rhysand… gerade bei letzteren war ich so hin und weg. Denn immer wenn ich glaubte, ich könne diese Figuren einschätzen, wurde ich eines besseren belehrt.


    Fazit:

    Es gibt wahrscheinlich kaum noch was zu DRD7H zu sagen, was nicht schon gesagt wurde:

    Es ist spannend, es ist leidenschaftlich und ich fand es absolut unterhaltsam.

    Ein wunderbarer Auftakt einer dunklen und epischen Fantasystory, die in jeder Hinsicht mitreißt. 

  2. Cover des Buches Ein Bild von dir (ISBN: 9783499269721)
    Jojo Moyes

    Ein Bild von dir

     (816)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Spannende Geschichte auf zwei Zeitebenen!

    Ich lese unheimlich gern Geschichten auf zwei Zeitebenen und war deshalb sehr gespannt auf das Buch. Die Vorgeschichte dazu, als man die beiden Protagonistinnen bereits kennengelernt hat, hat mir die beiden ans Herz wachsen lassen.
    So hat mir der Teil von Sophie aus dem Ersten Weltkrieg sehr gut gefallen. Sophie ist so eine starke und beeindruckende Persönlichkeit und ihre Geschichte ging wirklich unter die Haut. Jojo Moyes hat die Zeit, Sophies Geschichte und Gefühle so eindringlich beschrieben, dass ich so gern noch mehr von ihr erfahren hätte.
    Der Teil von Liv aus der Gegenwart konnte mich leider nicht so begeistern. Auch hier konnte man so gut mit ihr mitfühlen und hat mit ihr mitgefiebert, ihre Gefühle dem Bild gegenüber wurden so verständlich und einfühlsam beschrieben. Allerdings zog sich ihr Handlungsstrang anfangs etwas in die Länge und dann ging es mit einem Mal sehr schnell und einige Ereignisse wurden in wenigen Sätzen abgehandelt.
    Das emotionale Ende hat mich dann allerdings wieder sehr überzeugt, passt für mich zur Geschichte und hat die Geschichte am Ende rund gemacht.

  3. Cover des Buches Der Sommer der Blaubeeren (ISBN: 9783442382170)
    Mary Simses

    Der Sommer der Blaubeeren

     (651)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Kurz nach dem Tod ihrer geliebten Großmutter begibt sich Ellen Branford in deren Heimatort Beacon in Maine, um ihren letzten Wunsch zu erfüllen. Ellen soll einem alten Freund einen Brief von ihrer Großmutter übergeben. In Beacon angekommen muss sich die New Yorkerin erst an das Kleinstadtleben und die Menschen dort gewöhnen. Auch erweist es sich als schwieriger als gedacht, den Brief dem Empfänger zukommen zu lassen. Als Ellen mehr Details aus der Vergangenheit ihrer Großmutter erfährt, wird sie neugierig auf mehr, denn ihre Oma hatte nie von ihrer Zeit in Beacon gesprochen. Ellen bleibt länger, als ursprünglich geplant und lernt dabei einen Mann kennen, zu dem sie sich von Anbeginn hingezogen fühlt, obwohl sie in New York doch eigentlich glücklich verlobt ist.
    Ellen hat ihre Großmutter sehr geliebt, weshalb sie ihr unbedingt den letzten Wunsch erfüllen möchte, den Entschuldigungsbrief an einen alten Freund zu übergeben. Auch wenn sie ihrer Oma sehr nahestand, begreift sie, dass diese ihr wesentliche Details aus ihrem jungen Leben verschwiegen hat. Sie versteht nicht, warum und beginnt nachzuforschen, um die Lücken ihres Lebens zu füllen. Die Persönlichkeit der Großmutter bleibt blass. Es gibt keine Abschnitte aus der Vergangenheit, durch die man sie näher kennenlernen würde. Ihre Beweggründe, warum ihre Enkelin post mortem einen Brief übergeben soll, fesseln deshalb nicht so, wie man es aus Geschichten kennt, die auf zwei Zeitebenen handeln.
    Ellen selbst ist eine Großstadtpflanze und erfolgreiche Anwältin, die mit einem aufstrebenden Politiker verlobt ist. Beide sind versnobt und vorurteilsbehaftet, aber in Beacon beginnt sich Ellen zu verändern. Als Charakter wirkt Ellen unglaubwürdig, denn ihr Auftreten und ihre Tritte in jedes Fettnäpfchen passen nicht so wirklich zu der ehrgeizigen Rechtsanwältin. Auch dass sie sich so schnell zu einem fremden Mann hingezogen fühlt, obwohl sie bisher keine Zweifel an ihrem Verlobten hatte, ist nicht nachvollziehbar. Statt Ellens schnellem Wandel hätte ich mir lieber eine tiefergehende Auseinandersetzung mit der Vergangenheit ihrer Großmutter gewünscht und ein Geheimnis, das es Wert gewesen wäre, so lange darüber zu schweigen.
    Trotz Klischees und der Vorhersehbarkeit der Handlung ist der Roman unterhaltsam und leicht zu lesen. Die Kleinstadtatmosphäre ist bildhaft beschrieben und die Frage der Vergangenheit der Großmutter, die es zu ergründen gilt, sorgt eingangs für Spannungsmomente. Die Entdeckungen über die Großmutter sind jedoch letztlich enttäuschend trivial und eigentlich nicht der Rede Wert. Die Liebesgeschichte der Gegenwart kann noch weniger überzeugen. Ellens abrupter Lebenswandel ist implausibel und wirkt wie ein aufgesetztes Happy End um Vergangenheit und Gegenwart krampfhaft mit einander zu verbinden.

  4. Cover des Buches Daughter Of Smoke And Bone (ISBN: 9783596191987)
    Laini Taylor

    Daughter Of Smoke And Bone

     (1.317)
    Aktuelle Rezension von: Einhorn7

    Ich liebe Geschichten mit Engeln und somit war ich schon sehr gespannt auf Daughter of Smoke and Bone. Ich bin absolut begeistert von dieser tollen und einzigartigen Geschichte. Die düstere und zugleich magische Stimmung, die sich durch das ganze Buch zieht, hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an das Buch gefesselt. Die Idee finde ich wirklich schön und ich liebe Bücher, die etwas Besonderes haben, Daughter of Smoke and Bone gehört auf jeden Fall dazu! Karou und Akiva sind zwei großartige Charaktere, die einige Überraschungen mit sich bringen. Es ist eine wirklich schöne, einzigartige Geschichte, mit Engeln, Chimären und einer verbotenen Liebe… Ganz große Empfehlung!

  5. Cover des Buches Fall with Me (ISBN: 9783492307086)
    Jennifer L. Armentrout

    Fall with Me

     (453)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Roxy war schon immer in Reece verliebt, eines Abends kommt es zu einer Nacht die die beiden zusammen verbringen, am Morgen danach möchte aber Reece nichts festes von ihr und bricht ihr das Herz. Sie bricht den Kontakt zu ihm ab und die beiden sprechen fast ein Jahr nicht miteinander bis Reece die Freundschaft zu ihr wieder aufleben lassen möchte...

    Uff... Ich meine die vorherigen Geschichten konnten mich auch nicht wirklich begeistern, hatten aber immer etwas an sich das mich zum weiterlesen bewegt hat, hier leider gar nicht der Fall.

    Eigentlich mag ich den Schreibstil der Autorin und mir gefällt das sie mehrere Elemente in ihre Geschichten einbaut, was mir nicht gefällt ist wie sie die Dynamik zwischen den Liebespaar aufbaut und der Verlauf der Liebesgeschichte...

    In diesem Band ist die Vorgeschichte, diese das die beiden miteinander eine Nacht verbracht haben und am Morgen danach er diese bereut und ihr somit das Herz bricht, jedoch ist in dieser Nacht nichts gelaufen da er zu betrunken war und dieses Geheimnis steht dann ewigs (ich habe bis zur Mitte gelesen) zwischen ihnen und sie spricht es nicht an, obwohl mehrere Möglichkeiten dazu bestehen... Und das war bis jetzt in allen Büchern von ihr so...

    Als dazu kam, das die Protagonistin zu begriffsstutzig ist um zu merken, dass jemand in ihrer Wohnung war und sie evtl. in Gefahr sein könnte, wurde mir der Anteil des Buches auch nicht mehr interessant der normalerweise für mein weiterlesen gesorgt hat... 

    Ich habe leider noch weitere Bücher von ihr auf dem SuB, die sind aber in einem anderem Genre, deswegen bekommt sie noch eine Chance... ansonsten wird aussortiert...


  6. Cover des Buches Stella (ISBN: 9783446259935)
    Takis Würger

    Stella

     (321)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Der 20-jährige Schweizer Friedrich kommt Anfang 1942 nach Berlin. Er will sich umsehen in der Hauptstadt, von der behauptet wird, dass Juden dort mit Möbelwagen abgeholt werden und nicht wieder zurückkommen. In einer Kunstschule lernt er Kristin kennen, die ihn sofort fasziniert. Mit Tristan von Appen, einem eleganten, vermögenden Mann, verbindet ihn bald eine Art Freundschaft. Im Mai erfährt Friedrich die Wahrheit über beide. Tristan ist Mitglied der gefürchteten SS (Schutzstaffel der Nationalsozialisten) und Kristin heißt eigentlich Stella Goldschlag und ist ein "Köderjude", wie Tristan sie nennt. Sie sucht und verrät untergetauchte Berliner Juden an die Gestapo. Erst am Heiligabend verläßt Friedrich Berlin - allein.

    Ein schmales Büchlein, von gerade mal 222 Seiten Text, dazu noch mit reichlich Zeilenabstand und einem schlichten Cover, vermochte bei Erscheinen eine große Diskussion auszulösen. Auf dem insgesamt schwarzen Cover strahlt den Lesern das Gesicht der realen Stella Goldschlag entgegen. Kann das Leben der "Greiferin", auch "Blondes Gift" oder "Blondes Gespenst" genannt, mittels einer Liebesgeschichte in einem historischen Roman dargestellt werden, angesichts des Schreckens und Gräuels, die sie verursacht hat?

    Takis Würger hat über dieses Jahr 1942 in Berlin in kühler Sprache und ganz aus der Sicht von Friedrich geschrieben. Kurze Sätze, die wenig mehr als das wiedergeben, was Friedrich sieht und erlebt. Wenig Reflexion und Gefühle. Friedrich ist oft sprachlos, während Kristin/Stella und Tristan die Führung übernehmen, im Sprechen und Handeln. Dazu wird zu Beginn jeden Kapitals, das immer einem Monat entspricht, ein kurzer Abriss über tatsächliche historische Ereignisse vorangestellt. Dies verschärft den Eindruck eines eher nüchternen Berichts und hält den Lesenden vor Augen, was "im Hintergrund" geschieht. Rationierung des Essens, Geburten berühmter Persönlichkeiten, politische Entwicklungen etc. Eingestreut in den Text sind kursiv gedruckte Abschnitte, die aus Gerichtsakten stammen und über einzelne Schicksale jüdischer Personen oder Familien berichten, die durch Stella Goldschlag verraten wurden.

    Eine schwierige Lektüre, die zwar schnell gelesen, aber nicht schnell verarbeitet ist. Erwähnenswert ist das Nachwort von Professor Sascha Feuchert, dessen Forschungsschwerpunkt Holocaust- und Lagerliteratur innerhalb der Neueren deutschen Literatur ist. 

    "Stella" regt zur weiteren Auseinandersetzung mit dem Thema an und hält die Diskussion lebendig. Als ein spezielles Buch gegen das Vergessen hat es eine wichtige Aufgabe erfüllt. Ich vergebe vier Sterne und eine Leseempfehlung für alle, die sich dem Thema nähern wollen.




  7. Cover des Buches Die Tage in Paris (ISBN: 9783499267901)
    Jojo Moyes

    Die Tage in Paris

     (616)
    Aktuelle Rezension von: LadyIceTea


    Flitterwochen in Paris – der Traum aller Frischverheirateten. Sophie und Liv leben ihn: 

    Im Paris der Belle Époque verbringt Sophie die ersten Tage an der Seite ihres Mannes, dem Maler Édouard Lefèvre. Die Welt, die er ihr, dem Mädchen aus der Provinz, zeigt, ist aufregend und neu. Doch das Leben als Frau eines verarmten Künstlers ist nicht immer leicht. Über hundert Jahre später begibt sich eine andere Braut auf Hochzeitsreise in die Stadt der Liebe. Hals über Kopf haben Liv und David geheiratet. Doch die Tage in Paris sind nicht ganz so unbeschwert und romantisch, wie Liv sich das erhofft hat. Hat sie gerade den Fehler ihres Lebens begangen? Erst ein Gemälde bringt die Liebenden einander wieder näher.

     

    „Die Tage in Paris“ von Jojo Moyes ist die Vorgeschichte zu „Ein Bild von dir“. Man kann es wirklich auch ohne Vorwissen lesen. Beide Bücher sind in sich abgeschlossen.

    Das Büchlein ist echt schön gestaltet und mit liebevollen Illustrationen versehen. 

    In der Geschichte lernen wir die Hauptfiguren aus „Ein Bild von dir“ kennen. Sophie und Edouard, Liv und David. Wir erleben ihre Konflikte und wie sie damit umgehen. 

    Und auch wenn das Büchlein recht kurz ist, kann diese tolle Geschichte verzaubern und macht Lust auf „Ein Bild von dir“.

  8. Cover des Buches Fünf am Meer (ISBN: 9783453421639)
    Emma Sternberg

    Fünf am Meer

     (280)
    Aktuelle Rezension von: misery3103

    Linn erwischt ihren Freund in flagranti mit einer anderen Frau. Während sie noch überlegt, wohin sie gehen soll, um von ihm wegzukommen, flattert ihr eine unerwartete Erbschaft ins Haus. Eine Tante zweiten Grades ist gestorben und hinterlässt Linn ein Haus in den Hamptons. Während sie noch überlegt, was sie mit dem Verkaufserlös machen soll, erkennt Linn, dass sie zusätzlich zum Haus noch die WG ihrer Tante geerbt hat. Fünf Freunde der alten Dame wohnen in dem Haus – und können nirgendwo hin, falls Linn das Haus verkauft.

    Ein richtiger Wohlfühlroman, das war mein erster Gedanke, beim Lesen des Buches. Linn ist sympathisch und die fünf Mitbewohner in ihrem geerbten Haus sind es auch. Das Kennenlernen und Entrümpeln des alten Hauses fand ich lustig und nett. Zum Ende hin wurde es mir etwas viel mit den guten Fügungen, die Linn widerfuhren, aber auch hier blieb das Buch amüsant und gut zu lesen. … und ein bisschen träumen darf man ja auch.

    Insgesamt hat mich das Buch gut unterhalten, weil es gute Laune verbreitet und amüsant geschrieben ist. Die immer passenden Zufälle waren mir am Ende etwas viel, aber trotzdem mochte ich die Geschichte und habe das Buch gerne gelesen.

  9. Cover des Buches Lady Midnight - Die Dunklen Mächte (ISBN: 9783442487042)
    Cassandra Clare

    Lady Midnight - Die Dunklen Mächte

     (829)
    Aktuelle Rezension von: Leseratte2007

    Darum geht es (Klappentext):

    Als ihre Eltern starben, war Emma Carstairs noch ein Kind, und um sie herum tobte der Dunkle Krieg. Die Wesen der Unterwelt kämpften bis aufs Blut gegeneinander, und die Schattenjäger, Erzfeinde der Dämonen, wurden fast völlig ausgelöscht. Aber Emma glaubt bis heute, dass ihre Eltern aus einem anderen rätselhaften Grund sterben mussten. Inzwischen sind fünf Jahre vergangen, und zusammen mit ihrem engen Freund und Seelenverwandten Julian Blackthorn hat die 17-jährige Emma Zuflucht im Institut der Schattenjäger in Los Angeles gefunden. Dort sorgt eine mysteriöse Mordserie für große Unruhe. Immer wieder werden Leichen gefunden, übersät mit alten Schriftzeichen – Zeichen, wie sie auch bei Emmas Eltern entdeckt worden waren. Emma muss dieser Spur nachgehen, selbst wenn sie Julian dadurch in große Gefahr bringt 

    Meine Meinung:

    Cassandra Clare gehört gemeinsam mit ein paar anderen Autor*innen zu meinen absoluten Favoriten. Was sie mit dem Shadowhunter Universe erschaffen hat - mir fehlen die Worte. Sei es in New York, London, L. A. oder Idris. Jedes Mal, wenn ich eines ihrer Bücher öffne, ist es wie nach Hause kommen, wie Magie, Freunde besuchen, zu denen man jederzeit zurückkehren kann. Genau deswegen liebe ich Fantasy, genauso deswegen liebe ich Lesen, wegen der Magie, einem Schreibstil, der mich auffängt, in den Armen hält, an die Hand nimmt, mich dazu bringt andere Welten zu besuchen, den Schattenmarkt mit großen Augen anzustarren, die Fae zu verfluchen und zu bewundern, die Schattenjäger seien es Clary/Jace, Tessa/Will/Jem oder hier Emma/Julian und die zahlreichen anderen Lieben zu begleiten, die wir lieben lernen. Nicht jede*r Autor*in bekommt eine chosen family so gut hin wie Cassandra Clare. Sie spielt mit Gegensätzen, Liebe, Eifersucht, Gefühlen, Angst, aber ganz besonders zeigt sie, dass Liebe stärker ist als Hass. Sie schenkt uns Diversität, Abwechslung, Handlungen, die nicht langweilig werden, Charaktere, die eine Facette nach der anderen zeigen und sich verlieben, entlieben, auf dem Weg verloren gehen, aber sich irgendwann wieder finden. Ich liebe die Schattenjäger, die Schattenwesen, den Herzschmerz, einfach alles. Ich kann nicht mehr zählen, wie oft Cassandra Clare dafür verantwortlich war, dass ich geweint, gelacht, geflucht und alles dazwischen habe.
    Ich bin dankbar, dass sie uns so viel Liebe schenkt, so viele Freunde, Geschichten, ja sogar Schmerz, das Gefühl am Leben zu sein. Ich bin glücklich Emma, Julian und alle anderen kennengelernt und jetzt noch ein wenig die Möglichkeit zu haben, sie weiter kennenzulernen.
    Wenn es nicht sehr offensichtlich ist, 5/5 Sterne und gaanz viel Liebe!

  10. Cover des Buches Das Meer in deinem Namen (ISBN: 9783596031887)
    Patricia Koelle

    Das Meer in deinem Namen

     (252)
    Aktuelle Rezension von: Blackfairy71

    Zitat: "Das Meer in deinem Namen...", flüsterte sie. "Ralph, das Meer hat uns in Vaters Namen einen Seestern geschenkt. Er ist...hier - spürst du das?" S. 349

    Berlin 1999. Carly ist Mitte zwanzig, hat ihr Astronomiestudium abgeschlossen und arbeitet als Assistentin für Professor Thore Sjöberg. In ihm sieht sie ihren Seelenverwandten, aber Thore ist verheiratet, hat zwei Kinder und erwidert ihre Gefühle nicht auf dieselbe Weise. Da bietet er ihr an für ihn an die Ostsee zu fahren, nach Ahrenshoop. Er hat dort von einer Verwandten ein Häuschen geerbt, hat aber selbst keine Zeit dorthin zu fahren, um eine Bestandsaufnahme für einen Verkauf zu machen. Carly sieht darin auch eine Chance, endlich ihre Angst vor dem Meer zu überwinden, die sie seit dem Tod ihrer Eltern begleitet. Angekommen in "Naurulokki", wie das Haus heißt, findet sie überall Notizen und Briefe der verstorbenen Henny Badonin. So fühlt sie sich ihr bald sehr nahe und erfährt viel über die Künstlerin, ihr Leben und ihre Vergangenheit. Es dauert nicht lange und Carly verliebt sich: in das Haus, die Gegend, das Meer und in die Menschen, denen sie begegnet. Sie ist fasziniert davon, wie hell die Sterne hier leuchten, wie dunkel die Nacht tatsächlich sein kann, abseits der Großstadtlichter. Und sie spürt, hier gibt es etwas, das sie in Berlin nie gefunden hat: ein Zuhause. 

    Zitat: "Auf diese Weise gibt mir das Meer in deinem Namen zu verstehen, dass du nicht weit fort bist, nicht so weit, als dass du mir nicht doch nahe bist..." S. 195

    "Das Meer in deinem Namen" ist der erste Teil der Ostseetrilogie von Patricia Koelle. Man kann es aber auch sehr gut als eigenständiges Buch lesen. Der Autorin gelingt es mit manchmal fast schon poetischen Beschreibungen, die Gegend um Ahrenshoop, das Meer am Tage wie auch in der Nacht, das Leben am Bodden lebendig werden zu lassen. Man hört das Meeresrauschen, den Ostseewind, schmeckt das Salz und auch den Tee. Dazu gibt es auch noch einen Hauch von Magie und Mystik. Auch die Beschreibung des Hauses ist sehr schön. Man begleitet Carly durch die Räume, sieht alles direkt vor sich. Ich finde es immer schön, einem Haus einen Namen zu geben, in England ist das ja auch üblich. Naurulokki ist übrigens finnisch und bedeutet Lachmöwe.

    Die Geschichte um Carly, die früh ihre Eltern verloren hat und dann zusammen mit ihrem Bruder bei ihrer Tante aufwuchs, zieht den Leser von Anfang an in ihren Bann. Man fühlt mit ihr und ich konnte mich sehr gut in sie hinein versetzen. Tante Alissa fördert unbewusst Carlys Angst vor dem Meer, in dem sie nie mit ihr über den Tod ihrer Eltern spricht und alles, was mit dem Meer zu tun hat, aus ihrem Leben verbannt. Es gibt nicht mal Fischstäbchen. Trotzdem fühlt Carly immer eine Sehnsucht nach dem Meer und schließlich nutzt sie Thores Angebot als Chance, einen neuen Lebensabschnitt zu beginnen.

    Zitat: "...das Meer hat auf alles eine Antwort. Aber es hat auch sehr viel Zeit. Es dauert, ehe man sie hören kann." S. 173

    Dann sind da noch die anderen Charaktere, die ebenfalls mit viel Liebe zum Detail gezeichnet sind, wie Carlys Bruder Ralph, ihr bester Freund Orje, der Nachbar Jakob und seine Tochter Anna-Lisa sowie die Küstenbewohner von Ahrenshoop, Synne, Daniel, Harry und Myra.

    Und natürlich Henny und Joram. Von ihnen erfahren wir viel durch kleine Rückblicke und durch die Notizen, die Carly überall im Haus findet.

    Die Handlungen der Figuren sind oft so normal, aber doch etwas Besonderes. Und ich denke, das ist auch das Besondere an diesem Buch. Eine Geschichte, die jedem passieren könnte.

    Und nicht zu vergessen: Es finden sich tolle Rezepte, die man nachkochen oder -backen kann. Die Sanddornmuffins zum Beispiel klingen sehr lecker.

    Zitat: "Wusstest du, dass Sjöberg Meeresfelsen bedeutet?" ... Das Meer in deinem Namen, dachte sie. Bei ihm trifft es also wörtlich zu. Das sieht ihm ähnlich. S. 520

    Fazit: Eine wunderbare Sommerlektüre, nicht schmalzig oder kitschig, sondern ehrlich und leicht, aber trotzdem mit Tiefgang. Es gibt traurige, freudige und auch komische Momente.


  11. Cover des Buches Kein Ort ohne dich (ISBN: 9783453418400)
    Nicholas Sparks

    Kein Ort ohne dich

     (681)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Der 91 jährige Ira hat einen Autounfall und kämpft ums überleben nur die Erinnerung an seine geliebte und verstorbene Frau Ruth hält ihn bei Kräften. Zur gleichen Zeit kämpfen Luke und Sophia für ihre Liebe, denn sie kommen aus verschiedenen Welten. Bis eines Tages ihre Leben sich kreuzen und das Schicksal der anderen somit beeinträchtigt wird...

    Ich hatte den Film schon gesehen und wusste wie es ausgeht, ich muss trotzdem sagen, dass es schön war die Geschichte zu lesen. Mir gefielen beide Liebesgeschichten, man erfährt wie Ruth und Ira in jungen Jahren zueinander gefunden haben und wie ihre Liebe über alle die Jahre standgehalten hat. Dabei wechselt man immer wieder zwischen dem heute, wenn Ira im Auto feststeckt und dem früheren als er sich zurück erinnert, die Gespräche mit seiner Frau waren einfach rührend... Nebenbei switch die Geschichte zur Sophia und Luke die sich auf einem Bullen-reiten kennenlernen und aus verschiedenen Welten kommen, sich jedoch Hals über Kopf ineinander verlieben obwohl ihre Zukunft nicht nach einem Miteinander aussieht... 

    Es waren sehr rührende Geschichten, sehr emotional und bewegend mit vier Wundervollen Protagonisten die man sofort ins Herz schliesst... 

    Was mich aber gestört hat war der Schreibstil... Einfach nicht meins, es wird zum einen aus der Ich-Perspektive von Ira erzählt, das ging noch einigermassen auch wenn man da dann immer den Wechsel in die Vergangenheit hatte, wenn aber der Wechsel zu Luke und Sophia kam, gings rüber in die Beobachter-Perspektive und die war in Bezug auf so eine emotionale Geschichte nicht passend und hat mich im Lese-Fluss gestört...

    Ich habe noch ein zweites Buch von ihm auf dem SUB, ich schau mir dort mal den Schreibstil an, evtl. ist es nicht mein Autor... (zum Glück gibt's die Filme ;))

    Für alle die emotionale Geschichten mögen mit zwei Zeitebenen (wenn man es hier so sagen kann ;) )

  12. Cover des Buches So wie die Hoffnung lebt (ISBN: 9783426519059)
    Susanna Ernst

    So wie die Hoffnung lebt

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Fantasticfox

    Das Cover ist nett und auch der Klappentext war ansprechend.

    Am Anfang konnte mich der Schreibstil leider überhaupt nicht erreichen, was dazu geführt hat, dass ich für wenige Seiten ewig gebraucht und ziemlich schnell keine Motivation mehr hatte.

    Nach ein paar Wochen habe ich das Buch erneut zur Hand genommen und irgendwann ist der Knoten geplatzt. Ich habe mich auf den Schreibstil eingelassen und dann wurde die Geschichte doch noch recht angenehm zu lesen.

    Am Ende konnte ich dann doch noch auf eine berührende Geschichte zurückblicken, die mich nach und nach doch fesseln konnte.

  13. Cover des Buches Zersplittert (ISBN: 9783733500399)
    Teri Terry

    Zersplittert

     (955)
    Aktuelle Rezension von: Onomatopoesie

    Hat sich etwas gezogen und es wurde ein Zwiespalt erzeugt der nicht hätte sein müssen aber trotzdem gut gemacht und es lohnt sich für den dritten Teil!

  14. Cover des Buches Zu nah (ISBN: 9783959671835)
    Olivia Kiernan

    Zu nah

     (199)
    Aktuelle Rezension von: Aurora

    Ein spannungsgeladner Thriller mit vielen unerwarteten Puzzleteilen, die bis zum Schluss immer wieder neu gemischt werden.
    Man steigt als Leser quasi mittendrin ein - in der Leichenhalle, wo gerade eine vermeindliche Selbstmörderin obduziert wird. Allerdings stellt sich der Selbstmord schon bald als Mord heraus. Und dieser soll nicht der einzige bleiben. Denn auch die Geliebte des Mannes vom ersten Opfer wird nur wenige Tage später mitten im alljählichen Halloweenfeuer tot aufgefunden. Vom Mann fehlt allerdings jede Spur.
    Allerdings ist alles zusammen wesentlich verzwickter, als man denkt. Daher kann ich vom eigentlichen Inhalt hier auch nur sehr wenig wiedergehen, da ich sonst Gefahr laufe zu spoilern.
    Ich kann nur sagen, dass ich diesen Thriller vom Anfang bis zum Ende absolut spannend fand und meinen eReader am liebsten gar nicht mehr aus der Hand legen wollte.
    Die Protagonistin Frankie Sheehan ist eine absolut taffe Ermittlerin, die sich nicht so leicht von etwas abbringen lässt. Ihre eigenverantwortlichen Handlungen bringen sie jedoch immer wieder in Gefahr.
    Leider bleiben am Ende noch ein paar kleine Fragen offen. Zum Beispiel wird Frankie immer mal wieder von einer unterdrückten Nummer angerufen und am anderen Ende der Leitung härt sie lediglich jemanden atmen. Aber was genau es mit diesen Anrufen auf sich hat, wurde leider nicht wirklich aufgeklärt.
    Nichtsdestotrotz habe ich diesen Thriller wirklich sehr gern gelesen und freue mich schon jetzt auf weitere von der Autorin, die es hoffentlich geben wird.

  15. Cover des Buches Der verborgene Garten (ISBN: 9783453354760)
    Kate Morton

    Der verborgene Garten

     (1.184)
    Aktuelle Rezension von: Mazeixx

    Der Roman von Kate Morton spielt in Australien und England (London, Cornwall). Es geht um drei Frauen aus drei Generationen in drei Zeitebenen.
    Tatsächlich erfordern die ständigen Zeitsprünge maximale Aufmerksamkeit und Flexibilität im Denken, aber das ist ein besonderer Reiz dieses außergewöhnlichen Romans. Ganz toll, wie es die Autorin schafft, die Geschichten erst nach und nach zusammenzuführen und die zahlreichen Rätsel aufzulösen. Manches kann man erahnen, anderes ist wirklich überraschend, teilweise aber auch schockierend.

    Absolute Leseempfehlung für ale die gerne tief in eine Geschichte eintauchen!

  16. Cover des Buches Marina (ISBN: 9783596512768)
    Carlos Ruiz Zafón

    Marina

     (795)
    Aktuelle Rezension von: lyla_2912

    *Marina* von Carlos Ruiz Zafon hat mir als Taschenbuch richtig gut gefallen. 

    Aus der Sicht des Jungen Oscar wird eine Geschichte erzählt, die genauso eine Fantasie, wie Wirklichkeit sein könnte. Er streift durch ein verlassenes Villenviertel und findet eine Uhr. Kurz darauf ist er sich sicher, dass ihm Geister folgen und er begibt sich erneut dort hin, um die Uhr zurückzulegen. Er trifft unverhofft auf Marina, die in einem scheinbar verlassenen Haus mit ihrem Vater lebt und erfährt von ihrer Geschichte. 

    Die Geschichte ist sehr spannend geschrieben und wenn es einem als Leser*in gelingt, sich in die fantasievollen Wirrungen einzulassen, entsteht ein unwirkliches dunkles Bild, das ebenso faszinierend wie erschreckend ist. 

    Ich habe den Roman verschlungen, da ich unbedingt erfahren wollte, was es mit Marina und ihrer Geschichte auf sich hat. 

    Zum Schluss war ich mir genau wie Oscar nicht ganz sicher, ob alles nur ein Traum gewesen ist, so sehr bin ich versunken in dieser unwirklichen Wirklichkeit. 


  17. Cover des Buches Frida Kahlo und die Farben des Lebens (ISBN: 9783746635910)
    Caroline Bernard

    Frida Kahlo und die Farben des Lebens

     (144)
    Aktuelle Rezension von: EngelAnni

    Ich hatte mich bisher nicht wirklich mit Frida Kahlo beschäftigt, daher fand ich das Buch sehr gut um einen Einblick in ihr Leben zu erhalten. Das Buch beruht auf der wahren Geschichte.

    Wenn es eine fiktive Geschichte gewesen wäre, hätte ich Punkte abgezogen, weil mir das Liebesleben von Frida nicht gefallen hat, es war übertrieben, dass sie so starkt an Diego hängt, sich dann aber in eine Affaire nach der nächsten stürzt. Dies scheint aber wirklich so gewesen zu sein.

    Ich ziehe aber dennoch einen Punkt ab, weil ich zwischendurch beim Lesen das Zeitgefühl für die Geschichte verloren habe. Gerade am Anfang habe ich gedacht, es sind Jahre vergangen, es war aber ein wesentlich kürzerer Zeitraum. Aber später habe ich gedacht, es ist alles schneller passiert, was sich in Wirklichkeit länger gezogen hat.

  18. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

     (475)
    Aktuelle Rezension von: Monalisa73

    In diesem vierten Band der Reihe "Die Sieben Schwestern" geht es um die Schwester, die von allen nur CeCe genannt wird. Sie fühlt sich anders als die anderen, ist künstlerisch begabt, glaubt aber gerade nicht daran und sie war sehr eng mit ihrer Schwester Star verbunden. Diese hat aber nun ihre Wurzeln gefunden und einen Mann fürs Leben und ist aus der gemeinsamen Wohnung in London ausgezogen. Darum hält CeCe so gar nichts mehr in England und sie beschließt nun auch auf die Suche nach ihrer leiblichen Familie zu gehen. Ihr Weg führt sie über Thailand bis nach Australien. 

    Lucinda Riley hat mit dieser Buchreihe eine regelrechte Sucht ausgelöst in meiner Familie und im Freundeskreis, weil ihre Geschichten so sehr zu Herzen gehen und Tiefgründig sind. 

    Es sind immer zwei Erzählstränge miteinander verwoben, die Gegenwart und die Vergangenheit. In der Vergangenheit fließt viel Geschichtliches aus der Zeit und er Gegend, hier Australien, mit ein. Es ist alles super gut recherchiert und bildhaft beschrieben. Es ist ebenso spannend, wie interessant erzählt und lässt keine Langeweile aufkommen.

    Es hat Suchtpotenzial.

     

  19. Cover des Buches Die Ermordung des Commendatore Band 2 (ISBN: 9783832198923)
    Haruki Murakami

    Die Ermordung des Commendatore Band 2

     (316)
    Aktuelle Rezension von: BUCHWURM20

    Der namenlose Maler hat mit dem portretieren der mutmaßlichen Tochtes seines neuen Freundes und Nachbarn Menshiki begonnen. Er genießt die Sitzungen mit Marie, nach und nach entsteht eine Vertrautheit zwischen den beiden. Mit ihr kehrt die Erinnerun an seine kleine Schwester zurück, deren Tod er nie ganz überwunden zu haben scheint und nach der er in jeder Frau seither gesucht hat. Von seiner Frau hat er mittlerweile die Scheidungspapiere erhalten, denn sie ist schwanger von einem anderen Mann. Die Tatsache seinen eigenen Malstil gefunden zu haben gibt ihm dennoch sein Selbstvertrauen zurück und hilft im über die Trennung hinweg. Als Marie dann eines verschwindet ist er fest davon überzeugt, dass dies etwas mit dem Gemälde "Die Ermordung des Commendatore" zu tun hat. So macht er sich auf den alten Meister in der Seniorenressidenz zu besuchen und findet dort den Weg, der, durch eine Luke im Boden, in eine andere Welt führt. Die Welt der Grube im Wald..

    Der Autor schafft es auch im zweiten Band eine ruhige, mystische Atmosphäre unter denren Oberfläche eine permanente Beklemmung/ Anspannung spürbar ist. Die Charaktere rund um den Ich- Erzähler bleiben unergründlich und somit schwer einschätzbar. Vor allem Marie wirkt für ihr Alter teilweise sehr abgeklärt und weise, fast schwingungsunfähig. Die Ereignisse rund um das Verschwinden verwischen die Grenzen zwischen Realtität und Fantasy. Die Symbolik der Idee, Metapher und dem Abstieg in die eigenen Abgründe lässt mich zwar letztendlich etwas ratlos zurück, dennoch eine Empfehlung.  

  20. Cover des Buches Love and Confess (ISBN: 9783423717595)
    Colleen Hoover

    Love and Confess

     (1.249)
    Aktuelle Rezension von: Maxileila

    Love and Confess ist mein drittes Colleen Hoover Buch, wenn wir mal Weil ich Layken liebe etc außen vor lassen. Da mich It end with us so begeistern konnte, habe ich mir einige ihrer Bücher günstig gekauft, in der Hoffnung auf ein weiteres Jahreshighlight zu stoßen. Konnte mich also Love and Confess genau so überzeugen?

    Das Buch startete echt gut. Wir befinden uns in Auburns Vergangenheit, in dem Moment als sie ihren damaligen Freund das letzte Mal im Krankenhaus besuchen durfte. Dementsprechend war die Szene emotionsgeladen und hat einen guten Start in die Geschichte. Dann gibt es einen Zeitsprung in die Gegenwart. Auburn ist gerade frisch umgezogen und trifft während sie nachhause läuft auf den Künstler Owen und hilft ihm in seiner Galerie aus.

    Auburn war eine Hauptfigur, die mich nicht umhauen konnte. Sie war die typische Young Adult Protagonistin: Sie war nach fünf Jahren immer noch schwer vom Tod ihrer Jugendliebe betroffen, aber der erste Mann, dem sie begegnet, ändert ihr Leben. Im Lauf der Handlung hat Auburn immer wieder fragwürdige Entscheidungen getroffen, die gezeigt haben, dass sie eine sehr unsichere (und wahrscheinlich auch rückradlose) Hauptfigur ist. Innerhalb weniger Tage vergisst man sie, weil sie so basic ist. Traurig aber wahr.

    Owen fand ich von Anfang bis Ende gruselig. Am Anfang des Buches wurde klargestellt, dass Owen Auburn schon kennt. Aber es wurde bis zum Ende nicht aufgelöst, woher er sie nun kennt. Um ehrlich zu sein, hat die Auflösung seines Geheimnisses ihn nicht besser dastehen lassen. Owen war sofort in Auburn verliebt (wirklich innerhalb von Sekunden) und hat sich seitdem fragwürdig ihr gegenüber verhalten. Er campte vor ihrer Wohnung, obwohl sie ihm versichert hat, nach ihrer Dusche zu ihm nachhause zu kommen. Er hat immer wieder gesagt, dass er alles für sie tun würde. Äußerst merkwürdig, das über eine Person zu sagen, die man gerade mal zwei Tage kennt. Insgesamt war sein Verhalten creepy und grenzte an Stalking. Er hat Auburn mehrmals angelogen, und auch die Auflösung der Frage am Ende, woher er Auburn schon kannte, hat sein gruseliges Benehmen nicht erklärt. Stattdessen hat es mir nur noch mehr klargemacht: Diese Person ist gestört!

    Ich muss leider gestehen, dass mich das Buch ziemlich enttäuscht hat. Auburn war viel zu austauschbar, Owen war ein creep und die Handlung war nicht so überzeugend, dass ich über die Charakterprobleme hinweg sehen kann. Ich kann das Buch wirklich nicht empfehlen!

  21. Cover des Buches Das Haus am Alsterufer (ISBN: 9783442480289)
    Micaela Jary

    Das Haus am Alsterufer

     (140)
    Aktuelle Rezension von: Katjuschka

    "Das Haus am Alsterufer" ist der erste Band einer Familiensaga über die Hamburger Reederfamilie Dornhain.
    Anfang des 19. Jahrhunderts:
    Der verwitwete Victor Dornhain lebt mit seinen Töchtern Ellinor, Helene (Nele) und Lavinia sowie seiner Mutter Charlotte in einem herrschaftlichen Anwesen am Alsterufer.
    Ellinor ist als Nachfolgerin von Victor Dornhain auserkoren und ihr Interesse liegen in den Frauenrechten und der Betriebswirtschaft.
    Nele studiert Malerei und Grafik in München.
    Die Jüngste, Lavinia ist sehr ichbezogen und naiv - stets versucht sie ihren Willen durchzusetzen.
    Dies geschieht auch, als sie Konrad Michaelis kennenlernt - einen aufstrebenden und jungen Architekten.
    Lavinia wählt ihn als ihren zukünftigen Ehemann aus und es gelingt ihr sogar mit unlauteren Mitteln ihr Ziel zu erreichen.
    Dabei ist Schwester Nele die Frau, die Konrads Liebe gewonnen hat. Die beiden lernen sich kennen und lieben, wobei Konrad nichts vom familiären Hintergrund Neles weiß. Deshalb ist die Überraschung groß, als die Wahrheit an der Verlobungsfeier von Lavinia und Konrad ans Licht kommt.
    Für wen wird Konrad sich entscheiden?
    Und dann ist da noch Klara Thießen, das Hausmädchen. Victor Dornhain stellt sie auf eine Empfehlung hin ein, in dem Wissen, dass sie seine uneheliche Tochter ist.
    Dunkle Wolken ziehen auf, als der 1. Weltkrieg ausbricht. Die Welt verändert sich - auch für die Dornhains...


    Micaela Jary ist mit "Das Haus am Alsterufer" eine wunderbare Familiensaga gelungen.
    Die ebenfalls empfehlenswerte Fortsetzung heißt "Sterne über der Alster"

  22. Cover des Buches Mädchenfänger (ISBN: 9783499266799)
    Jilliane Hoffman

    Mädchenfänger

     (1.005)
    Aktuelle Rezension von: Pajanka

    Dies war mein erstes Buch der recht bekannten Autorin, sodass ich neugierig mit Lesen begonnen habe. Die Vorfreude wurde aber relativ schnell getrübt, der für mich relativ vorhersehbare Handlungsverlauf wies kaum Spannung auf und die Seiten zogen sich zäh dahin. Die vielen Passagen über die ganzen Dienststellen, Behörden und die trockenen Details der Polizeiarbeit fand ich wirklich langweilig, sie ziehen sich wie Kaugummi immer wieder durch das gesamte Buch. Auch die ganzen „Zufälle“ fand ich wirklich unrealistisch, unlogisch und wenig aufregend. Das Grundthema über die Leichtfertigkeit junger Menschen im Umgang mit dem Internet hätte guten Stoff für eine spannende Geschichte geliefert, leider konnte dies hier, meiner Meinung nach, nicht zur Genüge umgesetzt werden. Auch das Ende bzw. die Auflösung glänzen hier nicht durch Originalität. Schade drum!

  23. Cover des Buches Try & Trust (ISBN: 9783328106210)
    Nena Tramountani

    Try & Trust

     (273)
    Aktuelle Rezension von: MarcyBookNerd

    》Wen möchtest du sehen, wenn du später auf dein Leben zurückblickst?《 ~ S. 180

    Nachdem "Fly & Forget" letztes Jahr ein Jahreshighlight für mich war, war ich sehr gespannt auf Teil zwei der Trilogie.

    Anfangs hatte ich noch meine kleinen Problemchen mit den beiden ProtagonistInnen Matilda und Anthony, da ich ihre Gedanken und Handlungen nicht immer so toll fand. Aber die beiden machen eine tolle Entwicklung durch. Dabei werden ernste und wichtige Themen sehr einfühlsam behandelt. Die Geschichte zwischen den Anthony und Matilda finde ich sehr schön und mir hat besonders gefallen, dass die Liebe zur Kunst die die beiden verbindet, so spürbar rüberkam.

    Die Handlung hat sich für mich zwischendurch etwas gezogen, da sich Situationen gefühlt sehr oft wiederholt haben. Hier hätte ich mir auch mehr Szenen aus der WG gewünscht. In Teil 1 hat die Freundschaft innerhalb der WG viel ausgemacht und war einfach schön zu lesen. Hier haben mir diese auflockernden Szenen etwas gefehlt. Außerdem hätte ich gerade für die Handlung in diesem Buch gerne noch mehr über die Freundschaft zwischen Briony und Matilda erfahren. Dennoch bin ich dank des flüssigen Schreibstils schnell in der Handlung vorangekommen.

    Gegen Ende konnte die Geschichte aber auf der emotionalen Ebene noch einmal sehr bei mir punkten. Die letzten Kapitel haben mir sehr gefallen und haben die Geschichte richtig schön abgeschlossen.

    Ich freue mich schon auf Teil 3 und auf Brionys Geschichte.

  24. Cover des Buches 30 Tage und ein ganzes Leben (ISBN: 9783442746118)
    Ashley Ream

    30 Tage und ein ganzes Leben

     (123)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Clementine ist eine erfolgreiche Malerin, jedoch macht sie das nicht glücklich und sie beließt kurzerhand sich das Leben zu nehmen. Ihre Antidepressiva spült sie in der Toilette runter und organisiert ihr Ableben innerhalb von 30 Tagen. Denn es gibt ja auch noch einige Dinge, die sie vorher regeln möchte. Und gerade ihre letzten Tage möchte sie verbringen, wie sie es will und nicht so, wie andere ihr dies vorschreiben. Leider ist das nicht so leicht und nach 30 Tagen ist dann alles anders…

    Erst einmal etwas zum Cover. Ehrlich gesagt, finde ich es nicht schön. Klar, die Farben harmonieren super zusammen, aber da hätte man viel mehr machen können. Ich finde es absolut nicht ansprechend. Deshalb habe ich es mir nur gekauft, weil der Klappentext sich unfassbar gut anhört. Der Einstieg in die Geschichte fiel mir total leicht und ich hatte überhaupt keine Probleme. 

    Warum sich Clementine das Leben nehmen möchte, erfahren wir erst spät. Sie ist nicht darauf fixiert, sondern eher darauf, dass alles geregelt ist. Zu Beginn hat mich das echt gestört, da ich natürlich wissen wollte, wieso sie sich dazu entscheidet, ihrem Leben ein Ende zu setzen. Was ich aber toll finde ist, dass dies seinen Hintergrund hat. Warum? Das müsst ihr selbst lesen. 

    ,,30 Tage und ein ganzes Leben‘‘ ist kein typischer Roman. Das Thema das hier aufgegriffen wird, ist eines, was jedem im Alltag begegnen könnte. Daher ist die Geschichte nicht fiktiv oder irgendwie konstruiert.

    Zu Beginn konnte ich Clementine echt nicht einschätzen. Sie war mir nicht sympathisch, aber anstrengend fand ich sie auch nicht. Clementine sagt was sie denkt, lässt sich nicht ihren Mund verbieten und wirkt manchmal arrogant. Doch mit jeder Seite, die ich gelesen habe, stellte ich mir die Frage, ob ich nicht genauso reagieren würde wie sie. Wenn ich noch 30 Tage zu Leben habe, würde ich wahrscheinlich auch alles sagen, was ich denke. Das kann glaube ich zu Beginn etwas gewöhnungsbedürftig sein, aber lasst euch davon bitte nicht abschrecken. Das wird besser! Clementine hat es zwischendurch mit ihrer Art auch geschafft, mich zum Schmunzeln zu bringen. 

    Der Schreibstil von Ashley Ream hat mir gut gefallen. Sie schreibt locker, leicht und flüssig. Ein wenig Sarkasmus ist hier auch vorhanden, was mir wahnsinnig gut gefallen hat. Die Autorin hat hier viele Emotionen sehr gut rüber gebracht. Zwischendurch war es auch Nachdenklich und Berührend. 

    Mit Clementine hat sie einen Charakter erschaffen, der nicht ,,normal‘‘ ist. Ich liebe Clementine, ihre Art und vor allem ihren Kater. Auch die anderen Charaktere wurden sehr gut dargestellt. Alle Charaktere konnte ich mir bildlich vorstellen und den ein oder anderen kennt man ja auch aus dem normalen Leben. Ich kann euch das Buch nur empfehlen, ich habe es sehr gerne gelesen!

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