Bücher mit dem Tag "maine"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "maine" gekennzeichnet haben.

247 Bücher

  1. Cover des Buches Es (ISBN: 9783453272408)
    Stephen King

    Es

     (2.327)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🤡🎈

    𝘋𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘢𝘢𝘳 𝘪𝘴𝘵 𝘞𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳𝘧𝘦𝘶𝘦𝘳,

    𝘎𝘭𝘶𝘵 𝘪𝘮 𝘑𝘢𝘯𝘶𝘢𝘳.

    𝘋𝘰𝘳𝘵 𝘣𝘳𝘦𝘯𝘯𝘵 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘏𝘦𝘳𝘻.


    𝘠𝘰𝘶𝘳 𝘩𝘢𝘪𝘳 𝘪𝘴 𝘸𝘪𝘯𝘵𝘦𝘳 𝘧𝘪𝘳𝘦,

    𝘑𝘢𝘯𝘶𝘢𝘳𝘺 𝘦𝘮𝘣𝘦𝘳𝘴.

    𝘔𝘺 𝘩𝘦𝘢𝘳𝘵 𝘣𝘶𝘳𝘯𝘴 𝘵𝘩𝘦𝘳𝘦, 𝘵𝘰𝘰.


    Das Böse in Gestalt eines namenlosen Grauens.

    In Derry, Maine, schlummert das Böse in der Kanalisation: Alle 28 Jahre wacht es auf und muss fressen. Jetzt taucht »Es« wieder empor. Sieben Freunde entschließen sich, dem Grauen entgegenzutreten und ein Ende zu setzen.


    💭

    𝘌𝘴 ist für mich ein Buch, von dem ich nie genug bekommen kann. 

    Ich liebe die Geschichte rund um die Loser und ihre tiefe Freundschaft. Jeder mit seinen eigenen Problemen und seiner Individualität. Am liebsten mag ich übrigens Bev und Eddie.

    Aber auch durch die Wandelbarkeit von Pennywise erschafft King einen so einzigartigen Antagonisten, der 𝘌𝘴 einfach zum Meisterwerk werden lässt.


    “𝘕𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴 𝘸𝘢̈𝘩𝘳𝘵 𝘦𝘸𝘪𝘨“, 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳𝘩𝘰𝘭𝘵𝘦 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦. 𝘌𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘢𝘶𝘵𝘦 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘢𝘯, 𝘶𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘴𝘢𝘩, 𝘸𝘪𝘦 𝘭𝘢𝘯𝘨𝘴𝘢𝘮 𝘛𝘳𝘢̈𝘯𝘦𝘯 𝘶̈𝘣𝘦𝘳 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘴𝘤𝘩𝘮𝘶𝘵𝘻𝘪𝘨𝘦𝘯 𝘞𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯 𝘳𝘢𝘯𝘯𝘦𝘯. 

    “𝘈𝘶𝘴𝘴𝘦𝘳 𝘷𝘪𝘦𝘭𝘭𝘦𝘪𝘤𝘩𝘵 𝘓𝘪𝘦𝘣𝘦“, 𝘴𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘦𝘯.

    “𝘜𝘯𝘥 𝘝𝘦𝘳𝘭𝘢𝘯𝘨𝘦𝘯“, 𝘴𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘦𝘷𝘦𝘳𝘭𝘺.

    “𝘞𝘢𝘴 𝘪𝘴𝘵 𝘮𝘪𝘵 𝘍𝘳𝘦𝘶𝘯𝘥𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵?“, 𝘧𝘳𝘢𝘨𝘵𝘦 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘶𝘯𝘥 𝘭𝘢̈𝘤𝘩𝘦𝘭𝘵𝘦.


    “𝘕𝘰𝘵𝘩𝘪𝘯𝘨 𝘭𝘢𝘴𝘵𝘴 𝘧𝘰𝘳𝘦𝘷𝘦𝘳,“ 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦 𝘳𝘦𝘱𝘦𝘢𝘵𝘦𝘥. 𝘏𝘦 𝘭𝘰𝘰𝘬𝘦𝘥 𝘶𝘱 𝘢𝘵 𝘉𝘪𝘭𝘭, 𝘢𝘯𝘥 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘴𝘢𝘸 𝘵𝘦𝘢𝘳𝘴 𝘤𝘶𝘵 𝘴𝘭𝘰𝘸𝘭𝘺 𝘵𝘩𝘳𝘰𝘶𝘨𝘩 𝘵𝘩𝘦 𝘥𝘪𝘳𝘵 𝘰𝘯 𝘙𝘪𝘤𝘩𝘪𝘦‘𝘴 𝘤𝘩𝘦𝘦𝘬𝘴. 

    “𝘌𝘹𝘤𝘦𝘱𝘵 𝘮𝘢𝘺𝘣𝘦 𝘧𝘰𝘳 𝘭𝘰𝘷𝘦,“ 𝘉𝘦𝘯 𝘴𝘢𝘪𝘥.

    “𝘈𝘯𝘥 𝘥𝘦𝘴𝘪𝘳𝘦,“ 𝘉𝘦𝘷𝘦𝘳𝘭𝘺 𝘴𝘦𝘪𝘥.

    “𝘏𝘰𝘸 𝘢𝘣𝘰𝘶𝘵 𝘧𝘳𝘪𝘦𝘯𝘥𝘴?“ 𝘉𝘪𝘭𝘭 𝘢𝘴𝘬𝘦𝘥, 𝘢𝘯𝘥 𝘴𝘮𝘪𝘭𝘦𝘥.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  2. Cover des Buches Der Zug der Waisen (ISBN: 9783442481613)
    Christina Baker Kline

    Der Zug der Waisen

     (184)
    Aktuelle Rezension von: Rodrik-Andersen

    Die 17-jährige Molly muss Sozialstunden bei der Witwe Vivian ableisten. Anfangs ist sie darüber nicht sonderlich glücklich. Doch bald stellt sie fest, dass es sich bei der alten Frau um eine Waise handelt, die Ende der 20er Jahre ihre Familie verloren hat und deshalb von New York aus mit dem Zug in den Mittleren Westen verfrachtet worden ist, um bei einer neuen Pflegefamilie unterzukommen. Wie es der Zufall will lebt auch Molly bei Pflegeeltern, wo es immer wieder zu Reibereien kommt. Ob sie von Vivian und ihrem Beispiel lernen kann?

    Der Roman, der sich auf Tatsachenberichten stützt, zeichnet sich durch die Anwendung des klassischen Ansatzes aus, bei dem zwischen Szenen aus der Vergangenheit und der Gegenwart abwechselnd hin und her gesprungen wird. Dadurch werden zwei Geschichten parallel erzählt. Diese Vorgehensweise kommt insbesondere zum Tragen, wenn die Handlungsstränge letztlich zusammengeführt werden oder sich gegenseitig befruchten (Stichwort: Aha-Effekt). Falls es allerdings nur wenige Berührungspunkte gibt, dann besteht die Gefahr, dass keine der beiden Geschichten ihr jeweiliges Potenzial vollständig entfalten kann. Letzteres ist für mich bei diesem Roman passiert. Das mag auch der Grund sein, warum bei mir beim Lesen über weite Strecken kaum Spannung aufkommen wollte. Erst gegen Ende, als Vivian ihren Platz in der Welt gefunden hat und aufzublühen beginnt, fiel es mir schwer, das Buch aus der Hand zu legen.

    Fazit: Bei „Der Zug der Waisen“ handelt es sich um einen unterhaltsamen Roman, der auf Tatsachenberichten beruht. Allerdings vermochten es die beiden Erzählstränge nicht, mich zu packen. Hätte sich die Autorin ausschließlich auf Vivians Werdegang konzentriert, wäre bestimmt eine spannendere und wahrhaft bewegende Geschichte daraus geworden.

  3. Cover des Buches Die Arena (ISBN: 9783453435230)
    Stephen King

    Die Arena

     (1.215)
    Aktuelle Rezension von: Oktodoc

    Ich habe davor schon ein paar Bucher von Stephen King gelesen und war positiv überrascht das es hier keine langatmige, verwirrende Einleitung gibt.
    Die Handlung startet direkt und auch gleich sehr spannend aber sehr langatmig wie man das von King ja kennt. Die Vielzahl an Charakteren hat mich zu Anfang etwas überfordert aber nach den ersten hundert Seiten war ich mit allen sehr vertraut.

    Die Handlung schreitet ziemlich schnell voran und wird auch schnell recht furios, ich habe sehr mit den Figuren mitgefiebert.

    Die Handlung war nicht nur spannend, der wissenschaftliche Aspekt dahinter hat mich auch sehr fasziniert

  4. Cover des Buches Berühre mich. Nicht. (ISBN: 9783736305274)
    Laura Kneidl

    Berühre mich. Nicht.

     (2.123)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Sage hat in ihrer Vergangenheit viel durchmachen müssen und ist seither traumatisiert und scheut Berührungen. Ihr Neuanfang gelingt mehr oder weniger gut aber sie findet schnell Anschluss und April ist ihr eine gute Freundin. Auch mit ihrem Bruder Luca freundet sich Sage immer mehr an. Bis die Gefühle sich verändern, ihre Vergangenheit aber im Weg steht.

    Der Schreibstil von Laura Kneidl hat mir sehr zugesagt. Sie schreibt locker, sodass man durch die Seiten fliegt und sehr Gefühlvoll. Die Emotionen sind bei mir angekommen und ich habe mit Sage mitgefiebert. Gefallen hat mir auch, dass nicht von Anfang an klar war, was genau Sage passiert ist und was sie erleben musste. Man konnte Vermutungen anstellen aber im Laufe der Geschichte hat sich auch Sage dem Leser mehr geöffnet und immer wieder von ihrer Vergangenheit preisgegeben. Ihre Handlungen konnte ich dennoch nicht immer nachvollziehen aber ihre Ängste waren meist gut beschrieben und nachvollziehbar. Das Thema wurde ebenfalls sorgsam behandelt und es wurde sich Zeit dafür genommen.

    Luca ist zunächst etwas distanziert und etwas geheimnisvoll. Er liebt Bücher und ist nicht der typische Sportler obwohl er laut Sage doch sehr durchtrainiert ist. Das hat meine Illusion vom Bücherwurm etwas verschoben, da ich es zunächst ganz nett fand, wenn der männliche Protagonist kein typischer Sportler mit Sixpack ist. Er ist lieb und beschützt seine Liebsten wo er nur kann. Auch gibt er Sage ihren Freiraum wenn es ihr nicht gut geht ohne sie zum Reden zu drängen.

    Die Nebencharaktere haben mir auch sehr gut gefallen. Besonders April habe ich in mein Herz geschlossen. Sie ist etwas flippiger aber hat ein gutes Herz und unterstütz Sage genauso wie ihren Bruder.

    „Berühre mich. Nicht“ ist eine langsam und ruhig erzählte Geschichte. Das war mir zu Beginn nicht bewusst und ich habe immer auf den „großen Knall“ gewartet. Dieser blieb jedoch aus. Zwar braucht die Geschichte Zeit und die ruhige Art passt ebenfalls aber dadurch hat es sich für mich stellenweise etwas in die Länge gezogen, da ich das Gefühl hatte, die Geschichte steht auf der Stelle und kommt nicht richtig voran. Dennoch hat sie mich berührt und unterhalten. Der Cliffhanger war für mich etwas vorhersehbar aber das stört mich nicht weiter. Ich bin trotzdem Neugierig auf den zweiten Teil.

  5. Cover des Buches Delirium - Amor Deliria Nervosa (ISBN: 9783833309922)
    Lauren Oliver

    Delirium - Amor Deliria Nervosa

     (2.138)
    Aktuelle Rezension von: Punika-1

    Ich habe die Amor Trilogie absolut verschlungen. Wer auf Dystopien steht und eine packende Liebesgeschichte sucht, kommt hier absolut auf seine Kosten. 

  6. Cover des Buches Für immer und ein Leben lang (ISBN: 9783956495922)
    Sarah Morgan

    Für immer und ein Leben lang

     (106)
    Aktuelle Rezension von: Laura_M
    Bei Sarah Morgans "Für immer und ein Leben lang" handelt es sich um den zweiten Teil der Puffin Island-Trilogie.
    Diesmal geht es um Emilys und Ryans Freundin Brittany, die nach einem Unfall zurück auf die Insel kommt um sich zu erholen. Hier triff sie auf Zachary, ihren Ex-Ehemann, der ihr das Herz gebrochen hatte als er sie wenige Tage nach der Hochzeit verließ.

    Während ich im ersten Teil mit den Charakteren und der Geschichte nicht so richtig warm wurde, hat mich dieser Roman dafür um so mehr gefesselt. Die Protagonisten sind sympathisch, haben aber auch so einige Macken, die sich aus ihrer Vergangenheit begründen (vorallem Zach). Die Art wie sie miteinander umgehen und die Dynamik in iherer Beziehung hat mich erreicht.
    Der Schreibstil ist wie üblich fließend, sodass man das Buch innerhalb kurzer Zeit verschlungen hat.

    Fazit: Fantastischer Liebesroman mit tollen Charakteren.
  7. Cover des Buches Im Herzen der Zorn (ISBN: 9783785573785)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen der Zorn

     (149)
    Aktuelle Rezension von: Kartoffelschaf

    Reden wir bitte wieder erstmal kurz über dieses wunderschöne Cover? Diese Trilogie macht einfach so viel her - auch die Buchrücken sind toll gestaltet! 

    Der 2. Band dieser Trilogie hat es in sich und ist definitiv kein Platzhalter, bei dem die Spannung merklich abflacht, wie es leider so häufig der Fall ist. Zwischen dem Lesen von Band eins und diesem hier lagen bei mir fast 2 Jahre und ich hatte so gar keine Probleme, wieder in die Geschichte einzusteigen. 

    Em versucht verzweifelt gegen die Furien anzukämpfen, merkt jedoch selbst immer mehr, wie sie sich selbst verändert. Der Samen scheint aufzugehen und das ist mehr als erschreckend. Generell hat sich ihr Charakter im Vergleich zu Band eins bereits stark gewandelt - was mir persönlich sehr gefallen hat. Ich mag es, wenn Charaktere eine Persönlichkeitsentwicklung durchmachen. 

    Auch über Drea erfährt man mehr, sie war im ersten Teil noch etwas farblos, das ändert sich hier nun völlig. Auch sie wird mir immer sympathischer. :) 

    Alles in allem ein mehr als gelungener 2. Band. Ich bin gespannt auf den Abschluss. 

  8. Cover des Buches Close to you (ISBN: 9783846600573)
    Isabell May

    Close to you

     (145)
    Aktuelle Rezension von: Stinsome

    Um „Close to you“ bin ich lange herumgegeistert, weil ich mir durch den Klappentext eigentlich einiges von der Geschichte versprochen habe, andererseits aber durch manche Rezensionen etwas abgeschreckt war. Hier zeigt sich jedoch mal wieder, wie unterschiedlich Geschmäcker sein können, denn mir hat das Buch wirklich sehr gut gefallen!

     

    Isabell Mays Schreibstil ist klasse. Sie schreibt leicht und flüssig und versteht es, die Gefühle ihrer Charaktere authentisch zum Ausdruck zu bringen. Auch die Dialoge waren von vorne bis hinten glaubwürdig und realistisch und das selbst dann, wenn ich schon fest damit gerechnet hatte, dass gleich ein absolut kitschiger Kommentar kommen würde, den kein Mensch so in der Realität abgeben würde. Irgendwie hat die Autorin es doch immer wieder geschafft, dass alle Gespräche echt wirkten, was ich sehr genossen habe.

     

    Mit Violet und Aiden hat sie zwei sehr sympathische Charaktere geschaffen, die man auch gerne auf ihrem Weg begleitet. Bei Aiden mag die Bezeichnung „sympathisch“ vielleicht erstmal befremdlich wirken, wenn man nur den Anfang des Buches gelesen hat, aber gerade er war mein absoluter Lieblingscharakter, weil er so tiefschichtig ist. Seine abweisende, kühle Haltung weckt Neugier und Interesse und gemeinsam mit Violet möchte man herausfinden, was hinter dieser harten Fassade schlummert, vor allem dann, wenn man miterlebt, wie fürsorglich und unerwartet lieb er sich gegenüber Violet verhalten kann. Gut, das ist jetzt kein absolut neues Konzept in einem Liebesroman und dürfte im Gegenteil sogar einigen bekannt vorkommen, aber Isabell May hat es trotz dieses Klischees bewerkstelligt, eine ganz eigene Geschichte zu erzählen. Eine, bei der man mitfiebert und mitfühlt. 

     

    Ich habe vor allem mit Aiden angesichts seiner Hintergrundgeschichte mitgelitten, letztendlich aber auch immer wieder mit Violet, die unter Panikattacken leidet und sich in Menschenmengen unwohl fühlt. Ihr Geheimnis erfährt der Leser tatsächlich schon recht früh (was ich sehr erfrischend fand!) und die Spannung entsteht hier vor allem dadurch, dass man darauf wartet, dass auch Aiden endlich in ihr Geheimnis eingeweiht wird.

     

    Mich hat die Story insgesamt sehr beeindruckt. Nicht nur Aidens Hintergrundgeschichte, die ich als sehr aufwühlend empfunden habe und die mich gewisse Figuren hat hassen lassen, sondern auch, wohin Violets Geschichte letztendlich hingeführt hat. Zwar hatte ich eine immer stärker werdende Ahnung, die sich letzten Endes auch bewahrheitet hat, aber das hat meine Begeisterung ganz und gar nicht gedämpft. Im Gegenteil: Ich fand es sogar richtig gut, dass es so gekommen ist, und wäre sicher enttäuscht gewesen, wenn ich mich geirrt hätte. Weil die Wendung halt einfach gut ist.

     

    Deshalb kann ich negative oder mittelmäßige Bewertungen zu dem Buch tatsächlich nicht nachvollziehen: Mich haben die Story, die Charaktere und der schöne Schreibstil der Autorin gepackt und ich hatte sehr viel Spaß beim Lesen.

     

    Fazit

     

    Eine Geschichte, die vielleicht auf den ersten Blick erstmal vielen anderen im New Adult-Genre ähnelt, letztendlich aber durch einen sehr guten Plot, authentische Charaktere und Dialoge und einen angenehmen Schreibstil punktet. Ich freue mich auf weitere Werke von Isabell May und vergebe 4,5 Sterne.

  9. Cover des Buches Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich (ISBN: 9783736307308)
    Melanie Moreland

    Beneath the Scars - Nie wieder ohne dich

     (120)
    Aktuelle Rezension von: mikemoma

    Zachary lebt einsam und zurückgezogen in seinem Haus am Meer, Megan braucht dringend eine Auszeit. Zachary meidet jeglichen Kontakt zu Megan, Megan will unbedingt mehr über Zachary erfahren. Und sie lässt nicht locker, bis sie sein Geheimnis aufdeckt. Und damit alles zerstört, was die beiden versucht haben sich aufzubauen.
    Dieses Buch hat mich zutiefst berührt. Nicht nur das Cover zeugt von einer romantischen, aber auch dramatischen Geschichte, auch der Klappentext hat mich sofort begeistert. Der Schreibstil war erwartungsgemäß sehr flüssig und somit ließ sich das Buch leicht lesen. Teilweise hatte es einige kleine Längen, die der Rest der Geschichte aber wieder aufgefangen hat.
    Im Großen und Ganzen eine schöne Geschichte über körperliche, aber auch seelische Narben, die manchmal doch tiefer sitzen als man selber glaubt.

  10. Cover des Buches Sommer in Maine (ISBN: 9783833309519)
    J. Courtney Sullivan

    Sommer in Maine

     (117)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Die Familie Kelleher ist seit über 60 Jahren im Besitz eines Anwesens an der Küste Maines, das Großvater Daniel damals durch eine Wette gewonnen hatte und wo sie seitdem jeden Sommer verbracht haben. Seit zehn Jahren ist Daniel tot und die Sommer sind nicht mehr dieselben. Matriarchin Alice kommt nach wie vor jedes Jahr an die Küste, wo sie inzwischen einen Neubau bewohnt, während ihre Kinder sich die Monate Juni bis August für ihre Sommerurlaube in dem alten Cottage aufgeteilt haben. Die älteste Tochter Kathleen wohnt in Kalifornien und hat aufgrund ihres desaströsen Verhältnisses zu ihrer Mutter kein Interesse die Sommer dort zu verbringen. Auch ihre Schwester Clare lässt sich dort nicht mehr sehen. Einzig der Jüngste, Pat, schon immer Liebling von Alice, investiert in das Anwesen und genießt dort die Sommer zusammen mit seiner Frau Ann Marie, zu der auch Alice ein besseres Verhältnis pflegt, als zu ihren eigenen Töchtern. 

    Die Familie verbringt die Sommer nicht ohne Grund getrennt, nachdem das ausgleichende Element Daniel, der immer für einen Witz zu haben war und Alice in ihre Schranken verwies, gestorben ist, denn tiefe Verletzungen prägen die Kelleher-Frauen, Provokationen und Streitigkeiten bestimmen ihr Verhältnis. 

    Doch in einem Sommer wollen es die Umstände, dass Ann Marie, Kathleen und ihre Tochter Maggie gleichzeitig in Maine bei Alice sind und sich die tiefen Graben aus Enttäuschungen und Verbitterung zwischen ihnen unweigerlich auftun. 

    "Sommer in Maine" ist etwas anders aufgebaut, als ich es mir zunächst vorgestellt hatte, denn zunächst werden die Leben der vier handelnden Frauen aus deren Perspektiven parallel erzählt. Erst im letzten Viertel des Buches sind alle drei Generationen in Cape Neddick versammelt, wo ihre Geheimnisse mehr oder weniger freiwillig offenbart werden. 

    Der Roman handelt deshalb lange von den gegenwärtigen Problemen der Protagonisten, wobei es insbesondere in Bezug auf die betagte Alice und die Endfünzigerin Kathleen Rückblenden in die Vergangenheit gibt. Auf diese Weise lernt man die Frauen und ihre sehr eigenwilligen Persönlichkeiten kennen, aber auch was ihr Verhältnis zueinander geprägt. Es sind sperrige Charaktere, die nicht unbedingt Sympathien wecken, auch wenn Ann Marie zunächst noch als die liebenswürdigste erscheint. Die drei Kellehers, Alice, Kathleen und Maggie sind dagegen sehr auf sich selbst bezogen und insbesondere Alice und Kathleen sind sich in ihrer Taktlosigkeit und unverhohlenen Bösartigkeit ähnlich. Die Vergangenheit, die sie zu dem gemacht macht, das sie sind, weckt Verständnis für ihr Verhalten und die Mauern, die sie um sich aufgebaut haben. 

    Alice hat ein Trauma seit über 60 Jahren nicht verwunden, danach ihre jugendlichen Zukunftspläne aufgegeben und sich für ein Leben entschieden, das sie eigentlich nie führen wollte. Trost suchte sie sich im Alkohol und vernachlässigte ihre Kinder. Die mangelnde oder ungleich verteilte Liebe an ihre Kinder prägte wiederum deren Leben und das ihrer Kinder. 

    "Sommer in Maine" ist keine typische Urlaubslektüre, denn dafür fehlt dem Roman die Leichtigkeit. Es ist das Porträt einer amerikanischen Familie irisch-katholischer Wurzeln, das zwar etwas langatmig, aber durchaus aufwühlend erzählt wird. In der Familie herrscht viel böses Blut, dass sich jedoch erklärt, je mehr man über die Kellehers - auch durch Rückblenden in die Vergangenheit - erfährt. Die wechselnden Perspektiven ermöglichen einen tiefen Einblick in die Charaktere, die glaubwürdig sind und jeder für sich eine eigene Persönlichkeit und Dynamik entwickeln. 

    Es ist dramatische Familiengeschichte, die zeigt, was tragische Ereignisse auslösen können und wie Schuldgefühle und Geheimnisse Menschen prägen und noch nachfolgende Generationen belasten. 

    Während die männlichen Protagonisten in dem Buch eher Statisten sind, ist spannend zu erfahren, ob sich die Frauen am Ende auch nur annähernd miteinander versöhnen können und eine Art von Harmonie herstellen können, solange sie in den Sommern immer wieder nach Maine gelangen werden, wo sie noch Erinnerungen an unbeschwerte Ferien als Großfamilie haben. 

  11. Cover des Buches My favorite Mistake - Der beste Fehler meines Lebens (ISBN: 9783956490149)
    Chelsea M. Cameron

    My favorite Mistake - Der beste Fehler meines Lebens

     (156)
    Aktuelle Rezension von: biscoteria85

    Taylor, jung, weiblich, hübsch, beginnt mit zwei Freundinnen ihr Studium. Die beiden Freundinnen kommen in ein Zimmer. Taylor hingegen hat das Pech mit einem Jungen das Zimmer teilen zu müssen. Dazu noch der schlimmste Kerl des Campus. Taylor ist bekannt für seine Tattoos, seine Gitarre und seinem sehr schlechten Ruf. Trotz Beschwerden besteht keine Möglichkeit die Situation zu ändern. Zudem er sich schamlos an sie ran wirft. Als es zu eskalieren beginnt, setzt er sie vor einen Kompromiss. Wenn sie ihm beweisen kann, dass sie ihn über alles hasst, zieht er von leinen. Aber wie soll man das beweisen und vor allem wenn dieser für einen kocht, Charme zeigt und Interesse an dir. 

    Taylor mit seinem Ruf als negativer Macho und Brutalo. Taylor mit ihrem Ruf als Eiskönigin die keinen Mann an sich ranlässt. Beide haben eine schwere Vergangenheit bzw. noch immer private Situationen, welche sie zu denen machen die sie sind. So lernen sich zwei Menschen oberflächlich kennen und mit der Zeit alles voneinander.

    Taylor ist sehr launisch, abweisend und extrem aufbrausend. Ihr Charakter ist dadurch erstmal nervig und anstrengend. Allein das Männerfeindliche Denken nervt schon. Natürlich erfahren wir später warum sie so reagiert, verstehen müssen tut man es dennoch nicht. Allein das extreme Versteckspiel um ihr Geheimnis, welches zwar nicht schön ist, aber sich nicht sehr versteckt werden müsste. Einfach weil es keins ist was ihr schadet, sondern zeigt das ihr was Unschönes passiert ist. 

    Hunter scheint oberflächlich zu sein und ein Charmeur. Auch er hat seine Fassade und seine Probleme. Auch er offenbart sich erst später und warum seine Show abzieht. 

    Das Zusammenleben der beiden ist daher rasant und von lustig bis hin zum nervig sein. Allein weil Taylor nicht mal ansatzweise in der Lage ist die Situation zu akzeptieren wie sie ist. Sehr nervig ist, dass ständig auf dem Geheimnis rumgeritten wurde. Ja es ist da, dass wissen alle im Buch, dass weiß ich als Leserin, aber muss man dies so in jedem Moment vorbringen wo es Madame zu viel wird?

    Alles in allem ist es ein ganz nettes Jugendbuch mit einer netten Geschichte. Nicht die Welt aber auch nicht schlecht. Man muss nur über die kleinen nervigen Details hinwegschauen können. 

  12. Cover des Buches Meine Schwester, die Hummelkönigin (ISBN: 9783426519004)
    Patrizia Zannini

    Meine Schwester, die Hummelkönigin

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Lesehase_55

    Ich habe das Buch aufgrund seines schönen Covers erstanden - und war schon nach den ersten Zeilen direkt vor der Küste Maines, wo es nach Kiefernharz duftet und überall wilde Blaubeeren wachsen. Zehn Jahre war Ally nicht zuhause.  Als sie zur Beerdigung ihrer Mutter zurückkehrt, warten dort Erinnerungen auf sie, die leider nicht alle glücklicher Natur sind. Eigentlich wollte Ally nur 2 Wochen bleiben. Doch sie fühlt sich verpflichtet, sich um ihre Schwester Emma zu kümmern, die keine Veränderungen erträgt und feste Strukturen braucht. Mich zog auch dieser Roman von Patrizia Zannini wieder in den Bann. Liebevoll ausgearbeitete, zum Teil skurrile Figuren und eine ergreifende Geschichte haben mich nur so durch die Seiten fliegen lassen. Ein schöner Wohlfühlroman für alle, die es etwas gefühlvoller lieben.

  13. Cover des Buches Der Report der Magd (ISBN: 9783492303279)
    Margaret Atwood

    Der Report der Magd

     (759)
    Aktuelle Rezension von: Blintschik

    Bei der Autorin habe ich am Anfang erst ein etwas literarisches Buch erwartet, dennoch lässt sich die Geschichte auch ziemlich einfach für "normale" Leser lesen. Einzig die Art wie die Geschichte erzählt wird finde ich sehr anstrengend, da die Zeit und die Perspektive ständig geändert wird, aber das ist Geschmackssache. Die Idee dieser Dystopie ist ziemlich faszinierend und erschreckend und man erfährt immer mehr über diesen Ort, sodass eine gewisse Spannung aufgebaut wird, wenn man alles erstmal verstanden hat. Auf jeden Fall war das Ende so spannend, dass es Lust auf mehr gemacht hat und wahrscheinlich werde ich mir auch den zweiten Teil holen, da ich wissen will wie es weitergeht.

  14. Cover des Buches Friedhof der Kuscheltiere (ISBN: 9783453441606)
    Stephen King

    Friedhof der Kuscheltiere

     (1.955)
    Aktuelle Rezension von: Emi_readsbooks

    Friedhof der Kuscheltiere ist ein sehr bekanntes Werk von Stephen King und ich habe es auch bereits vor etwas längerer Zeit gelesen, dennoch wollte ich dazu gerne eine Rezension verfassen.

    Louis und Rachel ziehen gemeinsam mit ihren Kindern Ellie und Gage und deren Kater in eine neue Kleinstadt. 

    Man wird langsam in die Geschichte eingeführt; kann den Protagonisten und seine Familie kennenlernen. Dann jedoch geschieht ein Unglück und alles läuft aus dem Ruder. 

    Purer Nervenkitzel und Gänsehautmomente sind hier garantiert, und dann dieses Ende 😱

  15. Cover des Buches Im Herzen die Gier (ISBN: 9783785573792)
    Elizabeth Miles

    Im Herzen die Gier

     (95)
    Aktuelle Rezension von: Kartoffelschaf

    Ach wie schade, das ich auch hier die liebgewonnenen Charaktere schon wieder ziehen lassen muss. Gedanklich aber werden sie mich definitiv noch eine ganze Weile begleiten. Denn diese Trilogie ist definitiv eine, die im Gedächtnis bleibt und die auch in Nachhinein noch so manches Mal zum Nachdenken anregen wird. 

    Der Autorin ist die Adaption der griechischen Furien wundervoll gelungen. Diese Bücher bieten alles, was man von guten Jugendromanen erwartet: Spannung, Mystik, vielschichtige Charaktere, die sich über die Zeit entwickeln, Liebe, Tragik, unerwartete Wendungen, Freundschaft und Zusammenhalt. 

    Ich hätte mit dem Ende zwar nicht ganz so gerechnet wie es dann kam und war ehrlich gesagt sogar ein wenig schockiert, muss aber zugleich zugeben, das es stimmig und passend ist. 

    Unbedingte Leseempfehlung meinerseits.

  16. Cover des Buches Der Anschlag (ISBN: 9783453441590)
    Stephen King

    Der Anschlag

     (713)
    Aktuelle Rezension von: beautiful_world_of_books

    Die Geschichte handelt von Jake, der vom Besitzer seines liebsten Diners eine Treppe gezeigt bekommt, die eine Zeitreise ins Jahr 1958 möglich macht. Al ist während seiner Reise in die Vergangenheit unheilbar erkrankt und musste sein Vorhaben, den tödlichen Anschlag auf John F. Kennedy vom 22. November 1963 zu verhindern, abbrechen. Nun bittet er Jake, ihm seinen letzten Wunsch zu erfüllen und das Leben des Präsidenten zu retten. Doch die Vergangenheit wehrt sich mit allen Mitteln gegen Veränderungen.

    King beweist hier wieder einmal, dass er einer der großartigsten Schriftsteller unserer Zeit ist. Die intensiv beschriebenen Charaktere und Orte haben dafür gesorgt, dass ich die gesamte Story bildhaft vor Augen hatte. Abgesehen von vereinzelten Längen in der zweiten Buchhälfte, für die der Autor ja bekannt ist, und dem unfassbar ermüdenden Ende, welches ich jetzt einfach mal gekonnt ausblende, hat sich das Buch super lesen lassen. Spannend waren für mich auch die Hintergrundinformationen zur amerikanischen Geschichte, mit denen ich mich vorher nie beschäftigt hatte. So hatten die Handlungen auch einen gewissen Lern-Faktor. Dass hier ein bestimmtes Werk von Stephen King regelmäßig eingebunden wurde, hat mir außerdem richtig gut gefallen. 

    Alles in allem hat es nicht ganz für ein Highlight gereicht, aber die Geschichte gehört definitiv zu den sehr guten Werken Kings.

  17. Cover des Buches Die Hummerschwestern (ISBN: 9783442748761)
    Beverly Jensen

    Die Hummerschwestern

     (99)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Als Idellas und Avis Mutter bei der Geburt ihres vierten Kindes stirbt, sind die beiden sechs und knapp acht Jahre alt. Der Vater Bill, ein Farmer und Hummerfischer, ist dem Whiskey stark zugeneigt und mit der Erziehung seiner Kinder überfordert. Sein Sohn Dalton lebt in der Scheune, um seinem Vater aus dem Weg zu gehen. Die Mädchen sind für den Haushalt zuständig, bis Bill eine französische Haushaltshilfe, Madeleine, engagiert, die selbst ihre Geheimnisse birgt, sich aber von der schroffen Art von Bill nicht abschrecken lässt. Als es fast zum Eklat kommt, entlässt Bill Maddie und schickt seine beiden Töchter zu seiner Schwägerin nach Maine. Dort erhalten sie die Chane, drei Jahre zur Schule zu gehen, bis ihr Vater sie nach einem Jagdunfall wieder zu sich holt. 

    Wenige Jahre später verlassen Idella und Avis ihr Elternhaus, um in die USA zu emigrieren. Während Avis ihr unabhängiges Leben genießt, ordnet sich Idella zunächst als Hausmädchen ihren Arbeitgeberinnen unter und heiratet später Edward, dessen Mutter die gesamte Familie vereinnahmt. 
    Der Roman erzählt eine 70-jährige Familiengeschichte, beginnend im Jahr 1016. Der Fokus liegt zunächst auf dem Zusammenleben der Familie Hillock nach dem tragischen Tod der Mutter im Kindbett, bevor das Leben von Idella als erwachsene Frau in den Mittelpunkt rückt. Idella ist eine sympathische junge Frau, deren Leben fremdbestimmt ist. Erst erledigt sie zuverlässig die Arbeiten für ihren Vater, dann kümmert sie sich um die Familie ihres Ehemannes. Sie ist zufrieden, denn sie hat keine Erwartungen oder Träume. 
    Die Geschichte ist unterhaltsam und spanend erzählt, da stets eine unterschwellige Dramatik vorhanden ist und auch immer wieder etwas passiert, dass die Familie nachhaltig beeinflusst und bewegt. Die Autorin starb, bevor sie den Roman beendigen konnte, weshalb er aus einzelnen Kurzgeschichten besteht, was insbesondere durch die Zeitsprünge in den Leben der Charaktere auffällt, aber sonst nicht weiter störend ist. 
    Es ist eine besondere Geschichte, denn die Charaktere sind einzigartig und selbst der schroffe Vater auf seine Art liebenswert. Der Verlauf ihrer Leben ist nicht vorhersehbar und auch die eigentümliche Atmosphäre auf der Farm der Hillocks an der Ostküste Kanadas, aber auch bei Idellas Schwiegereltern im amerikanischen Boston sorgen für Spannung. Der Beginn der Geschichte ist fesselnd und auch das Heranwachsen von Idella und Avis, den beiden ungleichen "Hummerschwestern" ist interessant geschildert. Anschließend hat der Roman seine Längen, da es ihm an Dramatik mangelt, was jedoch durch das bewegende Ende wieder ausgeglichen wird.


  18. Cover des Buches Verliere mich. Nicht. (ISBN: 9783736305496)
    Laura Kneidl

    Verliere mich. Nicht.

     (1.662)
    Aktuelle Rezension von: Lili-Marie

    Nach dem Ende von Band 1 wollte ich natürlich unbedingt wissen wie es weitergeht und wie die Geschichte letztendlich ausgeht. 

    Der Schreibstil ist sehr gefühlvoll und die Autorin schafft es auch hier wieder die Emotionen zum Leser zu transportieren. Ich habe sehr mit Sage mitgelitten und konnte ihre Handlungen auch besser nachvollziehen und verstehen als in Band 1. In diesem Band merkt man auch sehr deutlich ihre Entwicklung bezüglich ihrer Ängste. Sie kommt viel besser damit zurecht und kann sich auch endlich jemanden anvertrauen, was ihr vorher nie möglich war. Luca ist auch hier wieder so sympathisch und obwohl Sage ihn sehr verletzt hat, ist er dennoch immer für sie da und hilft ihr in jeder Lage. Wie die beiden wieder zueinnder finden hat mir gut gefallen.

    In Band 2 ist zwar auch nicht ganz so viel passiert wie in Band 1 aber der große Knall, auf den ich in Band 1 vergeblich gewartet habe, kam hier. Dadurch hat die Geschichte etwas mehr Spannung bekommen obwohl dieser Knall recht schnell abgehandelt wurde. 

    Mich konnte Band 2 etwas mehr begeistern als Band 1 aber insgesamt ist es eine sehr gefühlvolle und ruhige Geschichte, die mich unterhalten konnte.

  19. Cover des Buches Die Hummerkönige (ISBN: 9783442715442)
    Alexi Zentner

    Die Hummerkönige

     (75)
    Aktuelle Rezension von: taonoui

        


    Die Geschichte schippert am Anfang etwas vor sich hin, nimmt dann jedoch immer mehr Fahrt auf, um dann am Schluß mit einer fulminaten Explosion zu Enden.
    Auch wenn die Geschichte anfangs etwas unaufgeregt ist, ist sie alles andere als langweilig und zieht einen von Beginn an in den Bann. Ich konnte das Buch kaum zur Seite legen.
    Mir hat vor allem die Andeutungen vom magischen und mystischen, das die Insel, das Meer und die Familie umgibt sehr gut gefallen. Diese geben der Geschichte einen kleinen Schlenker in die Fantasiewelt, bleiben aber so leicht, das die Geschichte nichts reales verliert. Eine Geschichte über die Welt der Hummerfischerei und vielen persönlichen Tragödien und auch Freuden.
  20. Cover des Buches Gottes Werk und Teufels Beitrag (ISBN: 9783257600209)
    John Irving

    Gottes Werk und Teufels Beitrag

     (1.001)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Der Schreibstil ist am Anfang verwirrend, wir springen zwischen Protagonisten und deren Erlebnisse hin und her. Ich hatte lange Probleme Homers und Dr. Larchs Handlungsstränge auseinander zu halten, ich hab die Namen immer verwechselt. Das legte sich aber immer mehr. Wenn man dem Buch Zeit gibt, legt sich ebenfalls das wilde Hin und Her und wird linearer.
    Die Geschichte... Tja, es ist keine leichte Kost, mit dem Thema Abtreibung hatte ich so gar nicht gerechnet. Natürlich geht es nicht nur darum, sondern auch um das Erwachsenwerden, seinen Platz und Bestimmung zu finden und vor allem diese annehmen zu können. Auf jeden Fall ist es eine lange Geschichte. Mit über 750 Seiten wirklich ein richtiger Roman. Anfangs enorm detailliert und gegen Ende fast ein wenig schnell im Verlauf, aber man hat nicht das Gefühl etwas zu verpassen und Langeweile kommt nie auf.
    Die Charaktere sind fein und vielschichtig ausgearbeitet, mir waren alle sympathisch, sogar Melony.
    Das Buch ist bereits 35 Jahre alt und könnte nicht aktueller sein. Ein Mammutwerk, aber absolut lesenswert und vor allem ein Titel, den wirklich viel mehr lesen sollten.

  21. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.502)
    Aktuelle Rezension von: Marieeeee

    Gutes erstes Buch von Stephen King mit gut erzählter Geschichte

  22. Cover des Buches Outliers - Die Suche (ISBN: 9783442205646)
    Kimberly McCreight

    Outliers - Die Suche

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Epos45

    Ein sehr gelungener Auftakt zu einer sehr spannenden und mitreißenden Trilogie. Während sich das erste Kapitel vielleicht noch etwas zieht, startet die Handlung spätestens im zweiten mit ersten Szenen, die erstmals Herzklopfen bei dem Leser verursachen und aus dieser aufgebauten Spannung kommt man auch nicht mehr bis zum letzten Satz heraus, sodass man dieses Buch unmöglich aus der Hand legen kann. 

    Zwar sind die Charaktere zunächst schwierig zu verstehen, nicht immer kann man sich in sie leicht hineinfühlen. Dennoch sind sie authentisch und durchlaufen interessante Entwicklungen bereits im ersten Band.


    Da die Geschichte mit einem Cliffhanger endet, will man sofort zum zweiten Band greifen und man tut es dann auch, was sich wirklich lohnt.

  23. Cover des Buches Das Leben und das Schreiben (ISBN: 9783453435742)
    Stephen King

    Das Leben und das Schreiben

     (370)
    Aktuelle Rezension von: Monika_D_Kunze

    Da Horror mir nicht guttut, habe ich bisher die Finger von Stephen Kings Büchern gelassen. Natürlich weiß ich, dass er auch in anderen Genre-Sparten unterwegs ist und nun habe ich fest vor, einige seiner Bücher gelesen. Ausschlaggebend für das Lesen dieses Buchs war natürlich, dass ich selbst schreibe; und wen könnte man da um Rat fragen, wenn nicht Stephen King. Auch wenn ich bisher wirklich keinerlei Berührungen mit ihm hatte, bis auf einige Filme, ist mir jetzt eines klar: Der Typ ist unglaublich sympathisch. Ich mag seinen Humor und seine so klare und reflektierte Sichtweise der Dinge, über die er schreibt. In dem anfangs autobiografischen Teil, erzählt er von seiner Kindheit und seinen Anfängen als Autor und ich hatte an so mancher Stelle echt Mitgefühl mit dem Mann; die anfängliche Armut, die Alkoholkrankheit, dann irgendwann der krasse Unfall, bei dem er wirklich nur knapp dem Tod entronnen ist und wirklich schwerst verletzt wurde; der arme Kerl. Auch seine Frau Tabby kommt wirklich sehr sympathisch daher, man merkt ziemlich schnell, dass so manches von Kings Werken nur nur dank ihrer Beharrlichkeit vollendet und veröffentlicht wurde.

    Ich mag es immerzu, die Geschichten hinter den Geschichten zu erfahren; seien es Bücher, Filme oder Musik; daher liebe ich solche Hintergrundinformationen, wie man sie in diesem Werk lesen darf. So zum Beispiel, dass die ersten Seiten von Carrie eigentlich im Papierkorb gelandet sind, und hätte Tabby die zerknüllten Blätter nicht wieder aus dem Müll gefischt, sie sorgsam geglättet und gelesen, um schließlich ihren Mann zu ermuntern, daran weiter zu schreiben, hätte diese Wahnsinns-Geschichte nie die Welt erblickt. Ebenso interessant fand ich auch Kings Ansätze, wie es überhaupt zu der Idee von Carrie und anderen seiner Bücher kam. Es ist irgendwie tröstlich zu lesen, dass auch ein solch begnadeter Schriftsteller einfach durch Zufall auf die Idee zu einer Geschichte kommt. Man sieht etwas, hört etwas, denkt sich einen Teil, stellt sich ein paar Fragen - und zack!, ist die Idee für eine Geschichte geboren. Als er beschrieb, wie sein Agent ihn anrief und ihm mitteilte, dass Carrie für 200.000 Dollar verkauft wurde, wie er seine eigene Reaktion darauf beschrieb (angesichts dessen, dass die Familie King ständig in ärmlichen Verhältnissen lebte), bekam ich regelrecht Gänsehaut. Der Durchbruch schlechthin.

    Der Teil über das Schreiben war sehr aufschlussreich und mit kessem Witz durchsetzt. Letztendlich will der Mann darauf hinaus, dass man sich  als Autor auf das Wesentliche konzentriert; auf das Schreiben. Das ist und bleibt seine Leidenschaft und ich kann das sehr gut nachfühlen.

    Der dritte Teil geht auf die Zeit im Sommer 1999 ein, als das vorliegende Buch noch nicht fertig war und S. King den besagten, schweren Unfall hatte, bei dem er (als Fußgänger), von einem Van angefahren und ziemlich übel zugerichtet wurde. Die Beschreibung seiner Eindrücke vor , während und nach dem Unfall, lesen sich selbst wie eine spannende Kurzgeschichte, ich habe echt mitgefühlt. Der arme Mann, die arme Tabby. Auch sie ging wahrscheinlich durch die Hölle.

    Abschließend möchte ich sagen, dass das ein wirklich tolles Buch ist, das mir den Autor auf eine menschliche Weise näher gebracht hat, ohne seine Bücher je gelesen zu haben, was ich auf jeden Fall mit einzelnen seiner Werke nachholen werde. Ich würde es auch Nicht-Schreiberlingen absolut empfehlen, da es auch für ausschließliche Leser sehr interessant sein dürfte, welche Ansichten S. King über das Schreiben hegt und wie er selbst zu seinem Schaffen kommt. Ein tolles Buch, ich werde es in Kürze noch einmal lesen, um vor allem den mittleren Teil genauer zu verinnerlichen und um mir ein paar Notizen zu machen, die mich in der eigenen Arbeit hoffentlich voranbringen.

  24. Cover des Buches Der Fluch (ISBN: 9783453435780)
    Stephen King

    Der Fluch

     (205)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    🦎

    »𝘋𝘶̈𝘯𝘯𝘦𝘳«, 𝘧𝘭𝘶̈𝘴𝘵𝘦𝘳𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘢𝘭𝘵𝘦 𝘡𝘪𝘨𝘦𝘶𝘯𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘥𝘦𝘳 𝘷𝘦𝘳𝘧𝘢𝘶𝘭𝘵𝘦𝘯 𝘕𝘢𝘴𝘦 𝘞𝘪𝘭𝘭𝘪𝘢𝘮 𝘏𝘢𝘭𝘭𝘦𝘤𝘬 𝘻𝘶, 𝘢𝘭𝘴 𝘦𝘳 𝘮𝘪𝘵 𝘴𝘦𝘪𝘯𝘦𝘳 𝘍𝘳𝘢𝘶 𝘏𝘦𝘪𝘥𝘪 𝘢𝘶𝘴 𝘥𝘦𝘮𝘎𝘦𝘳𝘪𝘤𝘩𝘵𝘴𝘨𝘦𝘣𝘢̈𝘶𝘥𝘦 𝘵𝘳𝘪𝘵𝘵.


    Der übergewichtige Anwalt Billy Halleck überfährt eine Zigeunerin, wird aber vor Gericht freigesprochen. Der Vater der Toten verflucht Billy mit einem einzigen Wort: »Dünner«. Fortan nimmt er von Tag zu Tag ab, so viel er auch isst. Erst freut er sich darüber, doch bald ergreift ihn die Panik. Als er schließlich akzeptiert, dass es sich um einen Fluch und nicht um eine Krankheit handelt, ist es schon fast zu spät.


    💭

    Der für mich bisher beste Bachman.

    Wir steigen direkt ein in die Gegenüberstellung der zugespitzten Klischees. Der eingebildete weiße Stadtmensch vs. die bösartig, mystischen Zigeuner. Ring frei. Der spannende Verlust der Pfunde beginnt. 


    Mir hat gefallen, dass jede Kapitelüberschrift das immer geringer werdende Gewicht von Billy enthält, was erst noch ein Segen zu sein scheint. Nach und nach findet er jedoch heraus, dass
    dies nicht mit normalen Dingen einhergeht. Zudem scheint er nicht der Einzige zu sein, dem erschreckende Veränderungen heimsuchen.

    Als Billy an dem Punkt angelangt, an dem sein Gewichtsverlust zunehmend gefährlich wird wenden sich ihm geliebte und vertraute Personen ab. Er wird zum Einzelkämpfer und man gewinnt immer mehr Sympathie für ihn.
    Welchen Plan er dann umsetzt und welche Wendung diese Geschichte noch nimmt ist spannend und sehr unterhaltsam. Man fliegt nur so durch die Seiten.
    Auch das Ende ist erschütternd und habe ich so nicht kommen sehen.


    Der Roman regt zum nachdenken an: Recht, Unrecht, Gerechtigkeit, Rache, Schuld, Verantwortung…

    Klare Leseempfehlung, nicht nur für King-Fans.


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

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