Bücher mit dem Tag "magdeburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "magdeburg" gekennzeichnet haben.

43 Bücher

  1. Cover des Buches Die rote Löwin (ISBN: 9783404174768)
    Thomas Ziebula

    Die rote Löwin

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Dirk1974

    Runja (18) und ihr Bruder Waldemar (14) sind die Kinder des Ritters Unger von Seeburg. Von ihrem Vater hat Runja auch das Kämpfen gelernt. Als die Burg angegriffen wird stirbt der Vater durch einen Verrat. Runja und Waldemar können fliehen, doch Runja schwört Rache. Gemeinsam machen sie sich auf den Weg nach Magdeburg. Dort geraten sie in die Fänge des Domdekans Laurenz. Dieser will Bischof von Havelberg werden, doch dabei steht ihm Pirmin von Paris im Weg. Laurenz will Runja dazu einsetzen, Pirmin aus dem Weg zu räumen, während er gleichzeitig versucht Waldemar in sein Bett zu locken...


    Thomas Ziebulla hat seine Geschichte um Runja, die rote Löwin, ins Jahr 1205 gelegt. Während die Hauptprotagonisten erdacht sind, tauchen im Umwelt historisch belegte Personen und Ereignisse auf. So macht er sich den großen Stadtbrand von Magdeburg im Jahre 1207 zu Nutze, um der Geschichte die nötige Dramatik zu verleihen.


    Der Schreibstil des Autors hat mir gut gefallen. Die Geschichte ist kurzweilig und wirkt durch das historische Umfeld authentisch. Erzählt wird sie aus Sicht von Runja und Laurenz. Es ist eine Geschichte voller Intrigen, die am Ende viele Leben fordern.


    Mir hat das Buch gut gefallen und ich vergebe 4 von 5 Sterne.

  2. Cover des Buches Dunkellicht (ISBN: 9783944544618)
    Martin Ulmer

    Dunkellicht

     (49)
    Aktuelle Rezension von: NiWa

    Unsere Welt ist von den Brüdern des Lichts und der Dunkelheit geprägt. Beide Orden agieren seit jeher verborgen im Untergrund. Als immer mehr Ordensbrüder verschwinden, schließen sie Waffenstillstand. Das Licht und die Dunkelheit arbeiten Hand in Hand, um Antworten zu finden und sich der unbekannten Bedrohung gegenüberzustellen.

    "Dunkellicht" ist ein Fantasy-Thriller voller Mythen, der sich dennoch an unsere Gegenwart schmiegt und somit im Untergrund seinen Kampf ausführt. 

    Gleich am Anfang muss ich sagen, dass ich äußerst selten im Fantasybereich lese. Sobald mir Welten zu fantastisch werden, finde ich mich nur schwer ein, und daher habe ich lange gezögert, bis ich zu "Dunkellicht" griff.

    Im Mittelpunkt stehen das Licht und die Dunkelheit beziehungsweise Johannes Sturm, Krieger der Bruderschaft des Lichtes, und Antoine Chevallier, ein Bruder der Dunkelheit. Von Natur aus zu Feinden erkoren, überwinden sie sich und stellen sich gemeinsam dem Kampf gegen das Verschwinden der Bruderschaften. Wichtig scheint es, ein verschollenes Buch aufzutreiben, in dem die Lösung des Rätsels und möglicherweise der Ausweg aus dem Ungemach geschrieben steht. 

    Gleichzeitig ist Büro 13 auf sie angesetzt. Dabei handelt es sich um ein ominöses Söldnerbüro angeführt von Steiner, das mit allen Mitteln gegen Zielpersonen vorgeht. Dieser Steiner führt weiter nichts als Aufträge aus und ist sich nicht bewusst, dass er damit Dunkelheit und Licht auf die Finger haut.

    Ich mag das Buch, obwohl es weniger meinen bevorzugten Genres entspricht. Es hat etwas von einem zügigen Thriller, weil etliche Kampfszenen vorkommen. Als ausgebildeter Krieger des Lichts hat Johannes einiges drauf, dabei legt sich ausgerechnet mit ihm ein Söldnertrupp an. Im Gegensatz dazu entspricht Antoine eher dem Gelehrten in der Runde, wobei der Dunkellicht-Trupp zusätzlich aus der jungen Frau Ella und dem Magier Martus besteht. 

    Die Figuren sind meinem Empfinden nach gut und glaubhaft dargestellt. Sie machen einen lebendigen Eindruck und ich fieberte rasch mit ihnen mit. Aus der Handlung heraus, weiß man nicht, wem man trauen soll, wer nun die gute beziehungsweise die böse Seite repräsentiert, und wer, aus welchen Motiven heraus, wie handelt. Dadurch ergibt sich neben Kampfszenen und Action-Spaß eine packende Stimmung, weil man unbedingt wissen will, wer für welches Lager spielt. 

    Das bringt mich zu meinem einzigen Kritikpunkt. Ich fand das gesamte Buch von der Handlung, dem Schreib- und Erzählstil und den Figuren her großartig. Trotzdem fehlt mir die Hintergrundgeschichte dazu. Denn mit Licht und Dunkelheit und vereinzelten mythischen Kräften der Ordensbrüder ist es für mich nicht getan. Denn nach der Lektüre weiß ich trotzdem nicht, wozu diese Orden überhaupt existieren. Was ist ihre Aufgabe, wenn sie sich nicht gerade gegenseitig bekämpfen oder gegen ihr eigenes Verschwinden vorgehen? Und warum gibt es eine Fehde zwischen den Organisationen, wenn sie offenbar blendend zusammenarbeiten? Vielleicht werden diese Fragen in der Fortsetzung beantwortet.

    Ansonsten war es ein packendes, mythisches Abenteuer. Action-Thrill ist mit fantastischen Magie-Elementen gepaart, rasante Kampfhandlungen wechseln sich mit mystischen Ebenen ab, und die Charaktere sind authentisch sowie in ihrem Verhalten nachvollziehbar.

    „Dunkellicht“ ist ein gut zu lesendes Fantasywerk, das trotz der magischen Elemente in Deutschland Ende der 1990er-Jahre verortet ist, und daher Realität und Fantasie auf geheimnisvolle Weise vereint. Ich denke, wer gern Fantasy und Thriller liest, hat damit den richtigen Griff getan. 


    Die Brüder des Lichts und der Dunkelheit:

    1) Dunkellicht

    2) Schattenschein

  3. Cover des Buches Die Jüdin von Magdeburg (ISBN: 9783404183135)
    Ruben Laurin

    Die Jüdin von Magdeburg

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Marapaya

    Mit der „Jüdin von Magdeburg“ hat sich Ruben Laurin nach eigener Aussage den Traum erfüllt, einen Ritterroman zu schreiben. Nachdem in der „Kathedrale des Lichts“ der Dombau zu Magdeburg die tragende Rolle spielte, erweitert Laurin nun das Feld. Der Dom ist noch immer nicht fertig, aber der Heilige Mauritius steht schon in seiner Kranzkapelle und wird zum moralischen Vorbild für einen jungen, angehenden Ritter, der im Ringen einiger edler Herren um die Macht in der Domstadt unversehens zwischen die Fronten gerät. 

    Die Grundgeschichte ist klassisch angelegt – Junge trifft schönes Mädchen und verliebt sich, doch es gibt natürlich vielerlei Hürden und Verwicklungen zu überwinden. Den Rahmen gibt die Historie vor. Ein epischer Konflikt zwischen Markgraf Otto von Brandenburg und den Domherren in Magdeburg. Otto will seinen Bruder Erich an die Spitze des Magdeburger Erzbistums bringen, doch die Domherren wollen die Brandenburger nicht in ihrer Stadt und wählen einen anderen zum Erzbischof. Daraufhin zieht der tobende Otto mit seinen Verbündeten gegen das Erzbistum in den Krieg. Im Gefolge des Markgrafen ist der junge Ritter Wolfram von Hildesheim. Erst vor kurzem war er noch Knappe eines Ritters im Dienst der Magdeburger. Doch amouröse Verwicklungen brachten Wolfram in Schwierigkeiten, vor denen Otto ihn rettete. Nun muss er seinem Dienstherrn treu und loyal zur Seite stehen, obwohl sein Herz bei der schönen Jüdin in Magdeburg geblieben ist. 

    Laurins Roman ist dicht gewebt. Historische Persönlichkeiten wie die fromme Mechthild von Magdeburg werden zum Teil seines Figurenensembles, gestalten die Handlung mit. Religion und Glaube, Macht und Herrschsucht ziehen sich wie ein roter Faden durch das Buch. Die Mystikerin Mechthild fühlt sich Gott und den Menschen verpflichtet, sie unterscheidet nicht zwischen Christen und Juden. Für den Großteil der Domherren zählt nur Macht und Geld, sie sehen nichts Unrechtes darin, den Juden vor der Stadt das fehlende Geld für den Dombau zu rauben. Ungläubige Menschenleben, die weniger zählen. Ein Diskurs, der auch heute leider noch allzu aktuell ist. 

    Die klassischen Zutaten eines Ritterromans dürfen natürlich nicht fehlen: Minnegesang, Turniere und Schlachtengetümmel. Wolfram in schwarzer Rüstung auf edlem Rappen bewährt sich im Kampf und kann dem sinnlosen Abschlachten doch wenig abgewinnen, zumal auf der Gegenseite auch Freunde von ihm stehen. Es gibt eine Reihe von unerwarteten Wendungen und zum Finale einige überraschende Enthüllungen, die für meinen Geschmack ein wenig zu viel des Guten sind. Die Geschichte hätte auch ohne funktioniert. Doch die mittelalterliche Atmosphäre überzeugt mich. Ebenso diese Mischung aus Religion, Politik, Glaube und Menschlichkeit. In der Figurengestaltung gibt es kleine Schwächen. Während die positiv angelegten Protagonisten recht ausgewogen mit Stärken und Schwächen dargestellt werden, sind mir ihre Gegenspieler zu einseitig angelegt. Durch und durch verdorben, böse und grausam. Das braucht es zum Teil für die Handlung und fällt bei mir kritisch ins Gewicht. 

    Als Kind der Mark Brandenburg habe ich mich aber im Großen und Ganzen sehr aufgehoben gefühlt in dieser Geschichte an mir zum Teil gut bekannten Schauplätzen. Ich freue mich auf neue Abenteuer rund um den Dom von Magdeburg, der noch ein, zwei Jahrhunderte brauchen wird bis zur Fertigstellung und so Raum für weitere Geschichten bereit hält. 

  4. Cover des Buches Berlin Alexanderplatz (ISBN: 9783596521494)
    Alfred Döblin

    Berlin Alexanderplatz

     (284)
    Aktuelle Rezension von: SotsiaalneKeskkond

    Mir hat der Schreibstil an und für sich sehr gut gefallen. Ich mag es, wenn dieser etwas umschreibend ist und man ein tolles Bild der Handlung und des Handlungsortes suggeriert bekommt. Allerdings nahm die oben bereits angesprochene Reizüberflutung zu drastische Ausmaße an, sodass ich das Buch nicht mehr genießen konnte. Man erlebt zwar hautnah die Erlebnisse einer Großstadt, aber Spannung kommt in der Geschichte gar nicht auf. Das Potential wird durch die ständige Erwähnung von banalen Nebensächlichkeiten komplett unterdrückt. Insofern war die Geschichte zäh und anstrengend zu lesen. Da stellt sich dann aber für jeden die Frage, ob man für den wohl beispiellosesten deutschen Großstadtroman und Döblins wunderbaren Schreibstil absolute Langeweile in Kauf nehmen will.

  5. Cover des Buches Das Dornenhaus (ISBN: 9783492302982)
    Lesley Turney

    Das Dornenhaus

     (40)
    Aktuelle Rezension von: AuroraM

    Echt fesselnd 

  6. Cover des Buches Hölleluja! (ISBN: 9783841906458)
    Stefan Kretzschmar

    Hölleluja!

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Falkenberg

    Diese Buch macht einfach Spaß, mit viel Humor und Charme tauchen wir ab in die Handball Welt. 

    Klappentext 

    "Wenn es nicht kracht, ist es nicht Handball."

    Stefan Kretzschmar, einstiger Weltklasse-Linksaußen und Ikone des deutschen Handballs, zeigt, was den zweitliebsten Mannschaftssport der Deutschen so faszinierend und einzigartig macht.

    Er erzählt von Sternstunden und Höllentrips, der Schönheit des Spiels und Trophäen, von Künstlern und Kämpfern, Härte und Schmerzen, von verrückten Typen und wilden Partys, großen und kleinen Vereinen, Hexenkesseln und Tempeln, der besonderen Rolle der Nationalmannschaft, von Handball als Familiensache und davon, was den Sport im Innersten zusammenhält.


    Der Leser erfährt, warum die entnervten Nachbarn in der elterlichen Berliner Plattenbauwohnung Schuld am Start Stefan Kretzschmars Handballkarriere waren, wie Alfred Gislason es schaffte, ihn trotz Bandscheibenverletzung bei einem Champions-League-Spiel auflaufen zu lassen, oder warum Brustwarzendrehen das Foul für „fortgeschrittene Dreckssäcke“ ist.


    Die vielleicht ehrlichste Liebeserklärung an den Handball.


    Meinung 

    Dieses Buch ist humorvoll, charmant, zeigt die schönen Seiten aber auch die Schatten Seiten des Profisports. Dabei kommt man dem Profihandball so nah wie sonst nie. Trifft alte Helden und schwelgt zusammen in Erinnerungen. Bleibt aber dennoch in der Gegenwart. Ein Buch das selbst Menschen die nichts mit Handball am Hut haben,  diesen Sport näher bringen könnte. Zudem hat es das Potenzial alte und neue Handball Fans zu verbinden. Hölleluja! sprüht nur so vor lauter Stefan Kretzschmar Präsenz. Wenn man es liest hat man die ganze Zeit Kretzsches Stimme im Ohr. Das ist wirklich gut gelungen. Ich muss aber auch zugeben, das es mich manchmal fasst in den Wahnsinn getrieben hat 🙈. Also danke dafür 😂. 


    Fazit 

    Ein Buch für alle Handball Fans, ob alte oder neue. Aber auch für Leute die so garkeine Ahnung von Handball haben. 

  7. Cover des Buches Die fremde Königin (ISBN: 9783404184613)
    Rebecca Gablé

    Die fremde Königin

     (204)
    Aktuelle Rezension von: Meggi20

    Im Gegensatz zu "das Haupt der Welt" finde ich die Charaktere dieses Buches manchmal ein wenig farblos. Mit Adelheid und Gaidemar könnte ich mich nicht so sehr anfreunden wie mit Tugomir im ersten Teil. 

    Etwas traurig war ich auch, dass die altgeliebten Charaktere fast bis garnicht mehr auftauchen - diese Geschichte steht eben auf eigenen Füßen ( besser gesagt Seiten:)). Das sollte man bedenken. 

    Ansonsten ist es ein sehr farbenprächtiger schillernder Roman und auch wenn er nicht zu Gables besten Büchern zählt, lohnt es sich durchaus, ihn zu lesen. 

  8. Cover des Buches Mit dem Fahrrad vom Atlantik bis ans Schwarze Meer (ISBN: 9783947944118)
    Mady Host

    Mit dem Fahrrad vom Atlantik bis ans Schwarze Meer

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Leinweber

    Auf der Suche nach dem Glück – dem von flüchtigen Begegnungen, Mitreisenden und ihr selbst – radelt Mady Host fast 5.000 Kilometer quer durch 10 Länder auf dem Eurovelo 6. Detailreich und wunderschön bebildert nimmt uns die Reisejournalistin mit auf ihrem Weg und lässt uns an ihren Erlebnissen teilnehmen. Sie zeigt aber vor allem eines für mich ganz deutlich auf: es sind die Begegnungen mit Menschen, die eine solche Reise erst zu etwas ganz Besonderem machen. Natürlich sind es auch großartige Eindrücke von der Landschaft, es sind auch Anstrengungen entlang des Weges und es ist auch das Wetter, das ihr aber über weite Teile hold war, aber das wirklich Besondere sind die Menschen, die sich als hilfsbereiter, freundlicher und vor allem glücklicher entpuppen, als man anfangs vielleicht annehmen mag. Auch die Idee des Warentausches, mit der sich die Autorin auf dem Weg gemacht hat und so nochmals zusätzlich Geschichten zu erzählen hat, fand ich genial und zeigt, dass es sich oft lohnt, etwas Ungewöhnliches zu versuchen.

     

    Der Schreibstil der Autorin ist offen und sympathisch, doch irgendwie ist bei mir der Funke nicht umgesprungen, dass ich wirklich das Gefühl hatte, hautnah dabei zu sein. Oft ist es bei Reiseerlebnisbüchern so, dass ich beim Lesen denke, direkt neben der Person zu wandern, zu radeln und zu fahren und so direkt mitten im Geschehen bin, doch trotz der guten Beschreibungen und auch der gut gewählten Wörter, konnte ich leider bis zum Schluss nicht eintauchen in die Reise und daher gibt es einen Stern weniger. Andere mögen das anders empfinden und daher gebe ich auf alle Fälle eine Leseempfehlung ab. Informationen und Bilder sind auf alle Fälle gut gewählt und interessant und das Erlebte an sich lässt sich eben nur persönlich bewerten.  

  9. Cover des Buches Die Kathedrale des Lichts (ISBN: 9783751702812)
    Ruben Laurin

    Die Kathedrale des Lichts

     (61)
    Aktuelle Rezension von: verruecktnachbuechern

    Im Jahre 1215 wird der Waisenjunge Moritz mit nach Magdeburg genommen, als talentierter Steinmetz macht er sich schnell bekannt. 

    Doch nicht jeder gönnt ihm dem Erfolg und er macht sich nicht nur wichtige kirchliche Persönlichkeiten zur Freunden, sondern trifft auch auf Feinde die ihm um jeden Preis vernichten wollen.


    Der Bau einer Kathedrale als Mittelpunkt in einem  

    historischen Roman mag einigen Lesern bekannt sein.

    Der Magdeburger Dom steht auch heute noch.


    Ich lese gerne historische Romane, aber dieser hier konnte mich nicht wirklich fesseln. Der Schreibstil ist flüssig und gut zu lesen, aber der Roman wird hat mich erst ab der Hälfte des Buches gepackt. Da wurde die Geschichte von Moritz und Helena doch spannend. Für mich waren das zu viele Seiten ohne Spannung. Auch der Wechsel der Erzählperspektiven konnte da nicht helfen.

    Mit den Charakteren wurde ich einfach nicht warm.


    Der Roman wirkt gut recherchiert, der Bau wirkt stimmig und  man bekommt tiefe Einblicke in die damalige Arbeitsweise. 


    Kein Buch für mich.

     

    Ich habe das Buch im Rahmen von NetGalley bereitgestellt bekommen und bedanke mich herzlich dafür.

  10. Cover des Buches Schattenriss (ISBN: 9783423213240)
    Silvia Roth

    Schattenriss

     (19)
    Aktuelle Rezension von: Thaleia
    Ich muss mich an dieser Stelle als absoluter Fan der Bücher von Silvia Roth outen und finde auch dieses Buch sehr spannend und empfehlenswert. Die beiden zusammenarbeitenden Polizisten, die so unterschiedlich sind und sich doch so gut ergänzen werden leider in diesem Buch überwiegend getrennt. Dafür spielt die deutsche Gescichte mit in diesen Krimi hinein und macht ihn damit für den Leser noch realistischer.

    Ich konnte das Buch runterlesen. Abends immer wieder ein paar Seiten wenn zeit war und habe mich schon darauf gefreut. Selbst wenn ein paar Tage keine Zeit ist findet man den Einstieg in das Buch immer wieder sehr leicht. Die Geschichte ist einprägsam und daher empfinde ich das Buch als schöne Lektüre für alle Krimifans.

    Der Spannungsbogen an den unterschiedlichen Schauplätzen baut sich super auf bis hin zum Finale und ich freue mich jetzt schon darauf, die nächsten Krimis der Autorin zu lesen, wenn noch welche erscheinen sollten.
  11. Cover des Buches Der Glasmaler und die Hure: Roman (ISBN: 9783841202475)
    Michael Wilcke

    Der Glasmaler und die Hure: Roman

     (15)
    Aktuelle Rezension von: criwie
    Eine Liebesgeschichte in den Wirren des Dreißigjährigen Krieges. Sie beginnt im Magdeburg des Jahres 1631. Während die Truppen des Feldherrn Tilly in der Stadt wüten, wird der Glasmaler Martin Fellinger überfallen und seine Familie auf herzlose Weise ermordet. Die Mörder hielten auch ihn für tot. Doch seine Jugendliebe Thea, welche sich als Hure verdingen musste, rettet ihn aus der brennenden Stadt. Mit ihr macht Martin sich daran, die Mörder zu finden und sich in den chaotischen Zuständen eines Religionskrieges ein neues Leben aufzubauen. Dieses Buch glänzt durch seine *realistischen Beschreibungen* der Umwelt und der Zustände zu jener Zeit. Ich selbst kenne die Stadt Magdeburg und konnte sie in den Beschreibungen des Buches wiederfinden. Man kann sich sehr gut vorstellen, wie die verschiedenen Schauplätze zu jener Zeit ausgesehen haben müssen. Sehr eindrucksvoll ist eine Szene, in der geschildert wird, wie vom Magdeburger Dom aus die Truppen Tillys gesehen werden, die machtvoll die Stadt belagern. Neben der Darstellung der Umwelt kommen auch die *Empfindungen der Menschen* in jener Zeit nicht zu kurz. Familien werden verraten, Häuser geplündert, Heere marschieren, Menschen sterben, Menschen werden gerettet und Jugendlieben finden zueinander. So gibt das Buch durch die Schilderung einzelner Schicksale eine gutes Gesamtbild jener Zeit. Dieses Buch sollte in den Regalen jedes Historienromanfans stehen!
  12. Cover des Buches Lockdown (ISBN: 9783421048783)
    Christoph Hickmann

    Lockdown

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  13. Cover des Buches Aufbau Ost (ISBN: 9783100660633)
    Claudia Rusch

    Aufbau Ost

     (33)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Leider eine Enttäuschung. Auch wenn die ienzelnen KApitel mit den entsprechendne Bezirken überschrieben sind wartet man vergebens während der Lektüre...ich habe das buch unausglesen beiseite gelegt, da ich meine zeit lieber für spannendere bücher aufhebe. schade, wobei es so vielversprchend klang.
  14. Cover des Buches Angeklagt (ISBN: 9783548374178)
    Robert Glinski

    Angeklagt

     (9)
    Aktuelle Rezension von: Aurora
    Als das Buch bei mir ankam, war ich anfangs sehr skeptisch, ob es überhaupt etwas für mich ist. Für gewöhnlich lese ich keine Erfahrungsbücher oder Geschichten, die auf wahren Begebenheiten beruhen etc. Auch Kurzgeschichten sind nicht unbedingt mein Fall. Als ich dann jedoch zu den Buch griff und zu lesen begann, war ich gleich von der ersten Erzählung darin positiv überrascht. In dem Buch gibt es kaum wörtliche Rede, da es eher Berichte als Geschichten sind und eben aus der Sicht des Richters geschrieben wurden. Nichtsdestrotrotz habe ich mich gewundert, wie spannend auch reale Kriminalfälle sein können. Der Schreibstil ist locker und kommt völlig ohne Fachbegriffe aus, die ich hier ehrlich gesagt erwartet hatte, was das Lesen sehr einfach macht. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen, der ein wenig “True Crime” statt der sonst erdachten Kriminalromane erleben möchte.
  15. Cover des Buches Duden. Was jeder wissen muss. Deutsche Geschichte (ISBN: 9783411740116)
  16. Cover des Buches Schillers Schatten (ISBN: 9783898125482)
    Christinane Dieckerhoff

    Schillers Schatten

     (4)
    Aktuelle Rezension von: GloriaFrost
    Hochexplosiv Schiller ist ein Macher. Was er anfasst, gelingt. Schöne Frau, Doktortitel, klug und blendend aussehend, selbstbewusst. Und auf den Mund gefallen ist er auch nicht. Wenn er etwas aufbaut, hat das Hand und Fuß. Mit halben Sachen gibt ein Typ wie er sich nicht zufrieden, Und da er einer der besten Literaturagenten des Landes ist, kann sich jedes noch so talentlose Schreiberlein glücklich schätzen, wenn es, wie auch immer, die Aufmerksamkeit des Meisters auf sich lenkt. Bedeutet ein Vertrag mit ihm doch die Fahrkarte in den Bestsellerhimmel , zumal Schillers Frau als Lektorin in einem großen Verlag fungiert. Eine solche Troika kann nichts aus der Bahn werfen, oder? Nun ja … Der Mensch versuche die Götter nicht! Ausgerechnet auf der Leipziger Buchmesse kommt es zum Eklat. Schillers mittlerweile preisgekrönter Schützling Jakobs kann den Hals nicht voll kriegen, greift nach den Sternen. In diesem Fall nach dem Stern Ruth, Schillers angetrauter Ehefrau. Und plötzlich bricht Schillers mühsam errichtetes Kartenhaus in sich zusammen. Er sieht sich als das, was er ist. Ein Schwarzer, der einen Teil seiner Kindheit im Heim verbracht hat, allein mit einer afrikanischen Mutter, die beide mehr schlecht als recht durchs Leben manövrierte, nachdem ihr Mann, der sie in die damalige Bundesrepublik geholt hatte, als Spion der DDR enttarnt wurde, Hals über Kopf über die Grenze floh, Frau und Sohn ihrem Schicksal überließ. Schillers längst vernarbt geglaubter Schmerz bricht wieder auf. Sein Hass auf den gewissenlosen Vater steigert sich ins Unermessliche, zumal er ihm auch den frühen Tod seiner geliebten Mutter ankreidet. In Magdeburg soll der Schuft untergetaucht sein. Und Magdeburg ist nicht weit … Da kommt es Schiller gerade recht, dass sich Mona, eine bildhübsche und dazu begnadete junge Schriftstellerin, mit einem brisanten Manuskript über Korruption beim Bau des Magdeburger Sportstadions im Gepäck, unverhohlen an ihn ranschmeißt und eine heiße Liebesnacht mit ihm im Hotel verbringt. Unheil, nimm deinen Lauf. Denn nun geht es Schlag auf Schlag. Rassismus der übelsten Art, Monas Verschwinden, das Auftauchen alter Seilschaften, der Tod eines blonden Mädchens, das ihn mit ihrer Bande von Glatzköpfen verfolgte und ihn mit dem Lied: „Neger, Neger, Schornsteinfeger“, immer wieder verhöhnt und verletzt hatte, treiben Schiller fast in den Wahnsinn. Und welche Rolle spielt sein unvermittelt auf der Bildfläche erscheinender Vater in dem düsteren Spiel? Ist der Taxifahrer Pogwisch, der ihm das Leben rettet, wirklich so harmlos, wie er sich gibt? Was haben Mager und die Kommissarin zu verbergen? Rätsel über Rätsel in diesem mit flotter Feder geschriebenen Krimi. Das rasante Tempo, die wendungsreiche Story und die mitreißende Erzählkunst der Autorin machen diesen Roman zu einem Highlight der Literaturlandschaft. Dieses Buch muss man gelesen haben. Ich kann es in höchstem Maße empfehlen!
  17. Cover des Buches Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit (ISBN: 9789963724284)
    Sabine Bürger

    Hexenkinder - Das Fenster in die Vergangenheit

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Guaggi
     Das Cover ist mir persönlich für ein Kinderbuch etwas zu dunkel gehalten, doch ich finde sehr schön das man genau diese Szene im Buch wiederfindet.
    Das Buch ist in mehrere kurze Kapitel unterteilt und hat einen leicht verständlichen Schreibstil, eben perfekt für Kinder.
    Die Geschichte an sich ist recht interessant, dennoch tat ich mich mit den enormen Zeitsprüngen etwas schwer und damit meine ich nicht die Reisen in die Vergangenheit.
    Die Wechsel vom 21. Jahrhundert ins Mittelalter wurden klar abgegrenzt und ich war beeindruckt von den detaillierten Beschreibungen der damaligen Zeit.
    Beide geschilderten Abenteuer im Mittelalter waren sehr interessant und ich war verblüfft von dem Mut der Kinder. Sie wuchsen förmlich mit den Gefahren, die ihnen in der damaligen Zeit begegneten. Wunderbar fand ich ebenfalls, dass Samantha und ihre Freundinnen in der Vergangenheit auf Personen oder deren Nachfahren trafen, die sie bereits aus der Erzählung von Samanthas Mutter kannten.
    Für mich als Erwachsene fehlte es manchmal etwas an Spannung, allerdings fand ich die Geschichte für Kinder perfekt.
    Man konnte wunderbar mit den Protagonisten mitfiebern und auch an der richtigen Portion Humor fehlte es nicht.
    Besonders Florian Falco entlockte mir mit seinen Sprüchen und dem einmaligen Dialekt so manches Schmunzeln.
    Dennoch hatte die Geschichte für mich auch noch ein paar Schwachstellen, die für mich eindeutig an den teilweise doch sehr unübersichtlichen Zeitspannen lagen. So konnte ich leider nicht einschätzen, wie viel Zeit die Mädchen im Mittelalter verbrachten, und war dadurch von manchen Ereignissen verwirrt.


    Ein schöne Zeitreisegeschichte für Kinder, die mich leider nicht vollends begeistern konnte, aber seiner Zielgruppe auf jeden Fall gerecht wird.
  18. Cover des Buches Geschichte der Stadt Zerbst: 2 Bde. (ISBN: 9783910192669)
  19. Cover des Buches Die Ottonen und das Konzept eines vereinten Europa (ISBN: 9783869640730)
  20. Cover des Buches Ich, Jürgen Sparwasser, meine Biographie (ISBN: 9783000321221)
  21. Cover des Buches Die Städtesammlerin (ISBN: 9783328100720)
    Annett Gröschner

    Die Städtesammlerin

     (9)
    Aktuelle Rezension von: AlexandraK

    Annett Gröschner nimmt den Leser mit auf Reisen. In den verschiedensten Ländern fährt sie mit der Straßenbahnlinie 4 und berichtet von ihren Erlebnissen.

    Das Buch beginnt mit einem Einführungskapitel. In diesem wird erklärt warum die Autorin immer mit der Linie 4 fährt. Dieses Kapitel ist etwas holprig zu lesen wegen den ganzen Straßennahmen, jedoch lohnt es sich dran zu bleiben.

    Generell sind die Kapitel kurz und man kann immer mal schön zwischendurch in eine andere Welt abtauchen. Natürlich gibt es über einige Orten mehr zu erzählen als über andere. Die Kapitel sind abwechslungsreich und passend gestaltet. Einige sind besser andere nicht ganz so gelungen. So fand ich das Kapitel 13.27 Uhr – an der Trolleybushaltestelle Horeastraße vollkommen unnötig. Denn darin erzählt die Autorin auf 2 1/2 Seiten wie sie an der Haltestelle Kinder beobachtet.
    In anderen Kapiteln erzählt sie auf ca. 10 Seiten ausführlicher über die Strecke und die Eindrücke, die sie auf der Straßenbahnfahrt sammelt. Was mir sehr gut gefällt ist, dass das Buch sehr gut recherchiert ist. Die Autorin verwebt gekonnt geschichtliche Hintergründe über die Städte, ihre Bauten und ihre Bewohner. Auch über die technischen Voraussetzungen der Straßenbahn ist sie bestens informiert.

    Was ich als sehr störend empfand, waren die vielen Rechtschreib- und Grammatikfehler in diesem Buch. Die Autorin ist studierte Germanistin und das Buch durchlief ein Lektorat, da sollten solche groben Schnitzer, wie sie hier zu finden sind, nicht passieren.

    Die Städtesammlerin hat mich für zukünftige Reisen inspiriert, mir fremde Kulturen näher gebracht und mir auch etwas die Angst genommen. Letztlich ist es ein nettes Buch für zwischendurch und vor allem für reiselustige Leser zu empfehlen. Man kann das Buch gerne lesen, man muss es aber nicht.

     

  22. Cover des Buches Frohe Weihnacht im Herzen. Band 3 (ISBN: 9783941127333)
    Marie Rossi

    Frohe Weihnacht im Herzen. Band 3

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Asmodi
    Frohe Weihnacht zum Dritten! Die Weihnachtsanthologien aus dem Magdeburger Elbverlag werden so langsam zu einer Tradition. Anno 2011 ist bereits der dritte Band unter dem Titel "Frohe Weihnacht im Herzen" erschienen, sodass man nun von einer Reihe sprechen kann. Mit ihrer Mischung aus Kurzgeschichten, formal klassischen Gedichten, Elfchen, Haikus und Akrosticha stellen die Elbverlag-Anthologien auf dem Buchmarkt durchaus etwas Besonderes dar. Eine solche stilistische Vielfalt findet sich selten in einem einzigen Band. Das allein ist schon von großem Reiz. Doch natürlich ist die Qualität der Texte das, was zählt. Und auch diesmal sind wieder ein paar echte literarische Perlen dabei – sowohl von renommierten "alten Autorenhasen" als auch von schriftstellerischen Frischlingen. Die Gefühlspalette reicht von humorig bis besinnlich, das Themenspektrum von Pontius bis Pilatus. Wie üblich ist für jeden was dabei! Anlesetipps: - bei den Gedichten: "Vier Kerzen zum Advent" von Anke Kopietz, "Herzenswunsch" von Jana Engels, "Was so an Weihnachten passiert ..." von Margret Laupert, "Stille" von Barbara Otte, "Herrgott-Schnitzer" von Angelika Pöhlmann - bei den Kurzgeschichten: "Weihnachten im Sommer" von Angelika Pauly, "Traditionen" von Dorothea Möller, "Der Weihnachtsbesuch" von Inge Escher, "Blätterkrokant" von Britt Glaser, "Ohne Titel" von Bibiana Maria Ermrich, "Alle in einem Boot" von Ursula Lübken-Escherlor, "Adventswichtel" von Regina Schleheck
  23. Cover des Buches Die Magdeburgische Hochzeit (ISBN: 9783458157779)
    Gertrud von Le Fort

    Die Magdeburgische Hochzeit

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches MC Rene: Alles auf eine Karte (ISBN: 9783499629693)
    René El Khazraje

    MC Rene: Alles auf eine Karte

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Holden
    Zuerst das Interessanteste: Rene hat mal in einer WG mit Klaas Heufer-Umlauf gewohnt und ist mit dem damals noch weitestgehend unbekannten Luke Mockridge auf Tour gegangen, und außerdem mit Beppo Pohlmann, Komponist der "Kreuzberger Nächte" und Bruder von Clemens Pohlmann, Krankenpfleger im "Hügelhaus" in Osnabrück... Rene kündigt seinen verhaßten Job und entschließt sich, mit der Bahn durch Deutschland zu tingeln und überall als Comedian aufzutreten, wo man ihm zuhören möchte. (Ich hatte den Text auf der Rückseite erst so verstanden, daß er wirklich auch in Zügen auftreten wollte, aber dem ist nicht so.) Er berichtet von Erfolgen und kleinen bis größeren Enttäuschungen, von einer Pornosynchronisation in Düren und vom nächtlichen Günzburg. Gut geschrieben, durchweg sympathisch, perfekt als Lektüre auf einer langen Bahnfahrt.

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