Bücher mit dem Tag "lyra"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lyra" gekennzeichnet haben.

28 Bücher

  1. Cover des Buches Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss (ISBN: 9783473401895)
    Alana Falk

    Gods of Ivy Hall, Band 1: Cursed Kiss

     (379)
    Aktuelle Rezension von: lese-monster

    Der Fantasyroman Cursed Kiss handelt von der jungen Erin, die am College Gamedesign studiert und nebenbei noch als Rachegöttin in Hades Auftrag jede Woche einem Mann die Seele raubt. Dieser Seelenraub geschieht durch einen Kuss, weshalb Erin unter keinen Umständen echte Gefühle für einen Mann entwickeln darf, denn das könnte tödlich enden. Doch dann begegnet sie eines Abends auf einer Party Arden, der in ihr die Hoffnung auf anständige Menschen und die wahre Liebe wieder aufflammen lässt. Allerdings darf sie sich aufgrund ihres Schicksals auf keinen Fall Gefühle für Arden erlauben, doch das fällt Erin verdammt schwer.

    Wir haben Cursed Kiss gemeinsam im Buddyread gelesen und uns hat die Thematik rund um die griechische Mythologie sehr gefallen. Allerdings hat uns die Story des Buches nicht so ganz mitgenommen, auch weil sich über den Verlauf des Buches immer weitere Fragezeichen aufgebaut haben, die erst am Ende (teilweise) aufgelöst wurden. Das Ende von Cursed Kiss haben wir allerdings nie so erwartet und der Plottwist hat uns sehr gut gefallen. Bis zu unserem letzten Leseabschnitt waren wir nicht so motiviert auch den zweiten Band zu lesen, aber nach diesem Ende konnten wir es kaum erwarten den Teil 2 zu lesen.

    Der Schreibstil von Alana Falk ist sehr angenehm und uns hat es sehr gut gefallen, dass das Buch aus beiden Perspektiven, sowohl aus Erins als auch Ardens Perspektive geschrieben ist.

    Abschließend lässt sich sagen, dass uns das Buch leider nicht komplett überzeugen konnte, uns aber das Ende sehr überrascht und gefallen hat. Wir sind gespannt wie es im zweiten Band weitergeht und hoffen, dass sich unsere offenen Fragen noch aufklären werden.

  2. Cover des Buches Der Goldene Kompass (ISBN: 9783551583406)
    Philip Pullman

    Der Goldene Kompass

     (1.533)
    Aktuelle Rezension von: Svenja_Blue

    Der Goldene Kompass von Philip Pullman ist das erste Buch der His-Dark-Materials-Reihe rund um Lyra und das Alethiometer.

    Wer den Klappentext lesen möchte, kann das oben gerne tun; ich werde ihn jedoch nich hier reinschreiben.


    Cover

    Das Cover des Taschenbuchs ist blau. Eine Illustration eines Eisbären und Lyra ist darauf zu sehen. Es ist sehr schlicht und spiegelt gut die Atmosphäre der Geschichte wieder. Aber das Cover sieht auch nicht überragend aus. Jedenfalls ist es kein Meisterwerk.


    Inhalt

    Als Leser lernt man zuerst Lyra kennen, die am Jordan College in Oxford lebt. Sie erfährt gleich im ersten Kapitel wichtige Details, wie etwa ein geplanter Mord, die Umstände eines ungewöhnlichen Todes, ein bevorstehender Krieg und vom „Staub“. Dieser spielt eine sehr wichtige Rolle, da er die Welt ins Ungleichgewicht bringt. Lyras Onkel, Lord Asriel, möchte den „Staub“ erforschen und nachdem er wieder abgereist ist, bekommt Lyra das Alethiometer. Dieses Gerät verrät dem, der es zu lesen vermag, die Wahrheit auf jede gestellte Frage.

    Als dann einer von Lyras Freunden verschwindet, macht sie sich auf den Weg um ihn und ihren Onkel zu finden. Auf ihrem Weg begegnet sie einer Menge Leute und kommt dem „Staub“ nach und nach auf die Spur.

    Pullmans geschaffene Welt ist offen gesagt ein interessantes Konzept. Jeder Mensch hat einen Dæmon, ein Tier, das mit der Seele der Person verbunden ist. Es gibt die Kirche, das Magistrat, das in Lyras Welt die höchste Autorität ist. Trotz dieses interessanten Konzepts, ist die Umsetzung dieser Welt stinklangweilig. Man hat nach gefühlt dem ersten Kapitel keine Lust mehr weiterzulesen. Die Thematik der Kirche ist langweilig und späterhin, als dann auch Engel und Gott selbst ins Spiel kommen, kann man das Buch genauso gut als Brennmaterial für den Kamin nehmen.

    Abgesehen davon, zieht sich die Reise im ersten Buch extrem. Man lernt eine Menge von der Welt kennen und doch irgendwie nicht. Es bleibt alles recht schwammig und uninteressant. Anderes, was vielleicht wichtiger gewesen wäre, wird recht schnell abgetan, wie etwa Lyras Zeit bei Mrs. Coulter.

    [Spoiler]
    Selbst der Kampf der Bären konnte keine Spannung aufbringen, weil man als Leser sowieso wusste, dass Iorek gewinnen würde.

    Rogers Tod war unerwartet, aber da man keinen richtigen Bezug zu ihm aufgebaut hatte, ließ er mich recht kalt.

    Die Flucht der Kinder war ebenfalls vorhersehbar und vieles, wie die Hexen, war einfach nur uninteressant. Die Erklärung von Lord Asriel am Ende des Buches, sowie die Enthüllungen über Lyras Mutter Mrs. Coulter und ihren Vater Lord Asriel machen dieses Chaos an Langweiligkeit und miserablem Weltenbau auch nicht wett.

    [Spoiler Ende]


    Schreibstil

    Der Schreibstil… Ja, was kann man dazu sagen? Er ist, wie das gesamte Buch, schlecht. Langweilig, langatmig, info dumping, Schachtelsätze, … Es liest sich wie ein Grundschulbuch. Sehr enttäuschend. Besonders da ich  nach den Rezensionen mehr erwartet hatte.


    Charaktere

    Lyra, die zwölfjährige Protagonistin des Buches, ist stur, abenteuerlustig und mutig. Mir persönlich war sie zu überheblich und extrem unsympathisch. Sie benahm sich zeitweise wie eine verwöhnte Göre, war manchmal wiederum sehr nett und dann wieder einfach nur unausstehlich. Klar hatte sie ein schwieriges Los und das Schicksal ging nicht gerade nett mit ihr um, trotzdem war ich froh, als ich das Buch endlich durch hatte und mich nicht mehr mit ihr befassen musste.

    Lord Asriel bleibt in diesem Band noch eher eine Randfigur. Mir kam sofort der Verdacht, dass er wahrscheinlich etwas größenwahnsinnig ist. Er kann seine Liebe zu seiner Tochter nicht richtig zeigen, was ihn zu einem guten Kontrast macht in Lyras Welt.

    Mrs. Coulter ist ein Charakter, den  man nicht so recht einschätzen kann. Sie ist undurchsichtig und fast schon gruselig nett zu Lyra. Jedem Leser müsste von der ersten Sekunde an klar sein, dass sie ganz andere Pläne verfolgt, die jedoch erst in der Mitte aufgedeckt werden.

    Iorek ist ein Panserbjørn, der Lyra hilft. Er ist schroff und grimmig. Die Idee der Panzerbären ist an sich gut, aber ich konnte ein Lachen nicht zurückhalten, als ich mir vorstellte, wie er mit seinen Tatzen Dinge wie Metall schmiedet oder Bier trinkt. Das war etwas lächerlich. Als Charakter an sich, ist er jedoch sehr sympathisch.

    Die anderen Charaktere wie Serafina und Lee Scoresby bleiben erst einmal recht undurchsichtig. Selbst Roger und die anderen Kinder spielen erst zu spät eine wichtige Rolle. Nichtsdestotrotz hatte Lee Scoresby eine interessante Einführung in die Geschichte. Ich kann mir gut vorstellen, wie er und Iorek früher Seite an Seite gekämpft haben.


    Fazit

    Ein langweiliges Buch, dessen Weltenbau miserabel ist und die Charaktere fast allesamt unsympathisch sind. Ich werde die Reihe definitiv nicht weiterlesen, die Wikipedia-Zusammenfassung reicht vollkommen. Unsympathischer und überheblicher Hauptcharakter, der offen gesagt unausstehlich ist.

    Den einen Stern gebe ich nur, weil man hier keine 0 Sterne vergeben kann und ich Iorek, Lee Scoresby, das Konzept der Dæmonen und die Nordlichter und den Schnee mochte.

  3. Cover des Buches His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss (ISBN: 9783551583932)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 0: Über den wilden Fluss

     (167)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Kann leider nicht mit der Original-Reihe mithalten ...

    Ich war so begeistert von "His Dark Materials", dass ich mich sehr auf die Vorgeschichte gefreut habe. Doch leider bin ich etwas enttäuscht.
    Der Ausgangspunkt der Geschichte war sehr interessant und spannend, doch die Geschichte selber hat sich insgesamt etwas gezogen. Es war spannend, vor allem der zweite Teil des Buches. Der erste Teil plätscherte so vor sich hin und erst mit dem Einsetzen der Flut nahm die Geschichte mehr Fahrt auf. Im zweiten Teil passierte dann auch wirklich viel und es ging Schlag auf Schlag bis zum Ende, womit ich ein weiteres Problem habe. Das Ende kam dann wiederum nämlich sehr schnell und das Buch endete so abrupt und ließ meiner Meinung nach etwas viele Fragen offen.
    Die Charaktere waren dafür wiederum sehr gut. Malcom war ein beeindruckender Charakter, den man einfach ins Herz schließen musste. Mit Alice dauerte es zwar etwas länger, bis ich sie wirklich mochte, aber auch dann verfolgte ich sie sehr gern. Rund um die beiden gab es sehr, sehr viele Charaktere, die teilweise nur kurz vorkamen und bei denen es schwer war, den Überblick zu behalten. Außerdem war mir nicht immer klar, warum diese überhaupt eingeführt wurden.

    Fazit: Das Buch hat eine interessante Grundidee, braucht aber in der Umsetzung etwas, bis die Geschichte in Fahrt kommt. Die Protagonisten sind großartige Personen, die man gern verfolgt. Drumherum gibt es allerdings etwas zu viele Personen und Geheimnisse, die am Ende nicht zufriedenstellend aufgelöst werden.

  4. Cover des Buches His Dark Materials 2: Das Magische Messer (ISBN: 9783551583413)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 2: Das Magische Messer

     (1.036)
    Aktuelle Rezension von: MorganaEleyne

    Band 2 überzeugte mich nicht so sehr wie der erste Teil, dabei kann ich nicht genau sagen wieso. Wahrscheinlich liegt es daran, dass es ein Jugendbuch ist, aber die Dinge im Plot erscheinen... viel zu einfach? Also es gibt keine wirklichen Hindernisse und... mhm, ich weiß auch nicht recht. Vllt werden die, die das Buch auch gelesen haben, verstehen, was ich meine. Allerdings werde ich auch den nächsten Band lesen. Dafür hat es dann doch zu viel Spaß gemacht, Lyra auf ihrer Reise zu begleiten. 

  5. Cover des Buches Das Bernstein-Teleskop (ISBN: 9783551583420)
    Philip Pullman

    Das Bernstein-Teleskop

     (887)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Gut gefiel mir, dass die Story aus unterschiedlichen Perspektiven erzählt wird. Man begleitet Lyra und Will auf ihre Reise, erfährt aber auch Geschehnisse aus Lyras und Will’s Welt. Ebenfalls erlebt man Teile der Geschichte aus der Sicht von Lord Asrael und Lyras Mutter.

  6. Cover des Buches His Dark Materials (ISBN: 9781841593425)
    Philip Pullman

    His Dark Materials

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Wortmagie

    „His Dark Materials“ von Philip Pullman ist einer der Kinderbuchklassiker unserer Zeit. Die Trilogie gewann zahlreiche bedeutende Preise, wurde für Film, Fernsehen und die Bühne adaptiert und erzielte in den USA ähnliche Verkaufszahlen wie „Harry Potter“. Die drei Bände „Northern Lights“, „The Subtle Knife“ und „The Amber Spyglass” wurden von 1995 bis 2000 veröffentlicht. Obwohl die Geschichte somit über 20 Jahre alt ist und zeitlich genau in meine Kindheit fällt, wuchs ich nicht mit ihr auf. Ich entschied, die Lektüre als Erwachsene nachzuholen und erwarb diesen wunderschönen Sammelband.


    In einem Paralleluniversum, in einer Welt, die der unseren ähnlich und doch ganz anders ist, wächst Lyra unter den Gelehrten des Jordan College in Oxford auf. Stets begleitet von Pantalaimon, ihrem Seelengefährten und Dæmon, verbringt sie ihre Kindheit unbeschwert in den verwinkelten alten Gemäuern. Mit ihrem besten Freund, dem Küchenjungen Roger, erlebt sie so manches Abenteuer in den verstaubten Gängen und auf den erhabenen Dächern des Colleges. Ihr mangelt es an nichts. Lyra ist glücklich. Doch ein Schatten droht, ihr Glück zu verdunkeln. Besorgte Gerüchte erreichen Oxford. Ängstlich flüstert man von den Gobblern, die durch das Land ziehen und wahllos Kinder rauben. Lyra schwört, sich niemals stehlen zu lassen und plant bereits ihren heroischen Kampf gegen die Entführer. Es trifft jedoch nicht sie, sondern Roger. Wild entschlossen, ihren besten Freund zurückzubringen, schließt sie sich den Gyptern an, dem fahrenden Volk, das auf den Flüssen Englands zuhause ist und ebenfalls Kinder an die Gobbler verlor. Es ist der Beginn einer fantastischen Reise, während derer Lyra Freundschaft mit Panzerbären, Hexen und mutigen Abenteurern schließt, die Grenzen ihres Universums hinter sich lässt und das Zünglein an der Waage eines gewaltigen Krieges um das Schicksal aller Welten sein wird.


    Ich bin der einsamste Mensch der Welt. Ich glaube, ich bin die einzige Person auf diesem Planeten, die „His Dark Materials“ nicht bezaubernd fand. Vielleicht stimmt etwas nicht mit mir. Ich bin fest davon ausgegangen, dass ich die Geschichte mögen würde, ich hatte überhaupt keine Zweifel daran. Pustekuchen. Was ist da nur schiefgegangen? Ich bin erschüttert. Ich verstehe nicht, wieso ich keinen Zugang zu der Trilogie fand, obwohl ich mich anstrengte und abrackerte, immer wieder Anlauf nahm, mir der Rhythmus der Geschichte jedoch verschlossen blieb, sodass ich nie in ihr ankam. Mir fehlte der magische Sog, der so viele Kinderbücher auszeichnet. Ich konnte mich mental nicht in Philip Pullmans Multiversum hineindenken und war nicht fähig, Beziehungen zu den Figuren aufzubauen. Stattdessen erschien mir das gesamte Werk langatmig und zäh wie eine alte Schuhsohle. Es kam mir vor, als hätte sich Pullman nicht entscheiden können, ob er nun ein abenteuerliches Kinderbuch oder eine theologisch-philosophische Abhandlung schreiben wollte. Der Autor wurde für den angeblich anti-religiösen Ton der Romane scharf kritisiert, besonders von der katholischen Kirche in den USA. Wie irgendjemand auf die Idee kommen kann, „His Dark Materials“ als anti-religiös zu bezeichnen, entzieht sich meinem Verständnis. Natürlich ist es ein kontroverses Werk, das sich von den Lehren der christlichen Kirche distanziert, demzufolge lautet der richtige Begriff allerdings anti-institutionell, keinesfalls anti-religiös. Pullman bespricht zahlreiche religiöse Motive und betont die schlichte Schönheit des Glaubens, wird er nicht vom Klerus gesteuert und beschnitten. Intellektuell und theoretisch weiß ich diese Herangehensweise als faszinierend zu schätzen – praktisch und emotional blieb sie mir leider völlig suspekt. Ich konnte mit dem Auftauchen von Engeln, einer göttlichen Vaterfigur und der Verarbeitung des biblischen Sündenfalls überhaupt nichts anfangen. Es war mir alles zu viel, zu gewichtig und zu symbolisch. Ich vermisste Leichtigkeit, Spannung und Witz, war von der verbissenen, künstlichen, geballten Kritik der Geschichte abgeschreckt. Ich quälte mich mühsam durch die Lektüre und sah nur selten einen Lichtblick. Beispielsweise mochte ich das Konzept der Dæmons als ausgelagertes, externes Stück der Seele eines jeden Menschen, hätte dieses aber ohne die Einleitung meiner Ausgabe wohl nicht oder erst spät verstanden. Auch sympathisierte ich mit vielen Figuren, war von ihrer jeweiligen Rolle in der Geschichte jedoch nicht begeistert. Der Panzerbär Iorek Byrnison und der Aeronaut Lee Scoresby sind tolle, liebenswerte Charaktere, doch ihre Beziehung zur Protagonistin Lyra, die ich ohnehin nicht mochte, konnte ich nicht nachvollziehen. Es war wie verhext: ich entdeckte in „His Dark Materials“ einiges, was mir für sich genommen gefiel, nur im Rahmen der Geschichte überzeugten mich diese Elemente nicht und halfen mir nicht, mich durch diesen dicken Wälzer zu kämpfen.


    Am Ende einer enttäuschenden Kinderbuch-Lektüre stellt sich natürlich immer die Frage, ob die Geschichte auf mich anders gewirkt hätte, hätte ich sie gelesen, als ich noch zur Zielgruppe gehörte. Im Fall von „His Dark Materials“ glaube ich das nicht. Ich wäre zwar nicht in der Lage gewesen, die vielen kritischen Nuancen der Trilogie zu benennen, aber ich hätte wahrgenommen, dass da etwas zwischen mir und der Geschichte steht. Ich bezweifle stark, dass ich im Alter zwischen 6 und 11 Jahren Spaß mit Lyras Abenteuern gehabt hätte, weil sie eben einfach nicht abenteuerlich genug geschrieben sind. Ein Kinderbuch, das lediglich von Erwachsenen verstanden werden kann, verfehlt meiner Meinung nach das Ziel. Nun gut. Es hat nicht sein sollen. Das ist sehr schade und ich bin immer noch völlig perplex, wie sich diese Lektüre für mich gestaltete, doch damit muss ich jetzt leben. Es ist ja nicht meine erste unpopuläre Buchmeinung, die ich in Zukunft beständig verteidigen muss. Ich habe Übung darin, der einsamste Mensch der Welt zu sein.

  7. Cover des Buches Die Krone von Lytar (ISBN: 9783492280518)
    Richard Schwartz

    Die Krone von Lytar

     (36)
    Aktuelle Rezension von: schlumpitschi_liebt_buecher

    Vier Freunde werden ausgeschickt um ein ausgelaufenes Pferd zu suchen, aber in ihrer Abwesenheit wird das kleine Dorf angegriffen und dadurch wird eine sehr alte Prophezeiung erfüllt, die die Nachkommen der alten Stadt Lytar bedroht.

    Ich habe vorher schon einiges von Richard Schwartz gelesen und hatte dementsprechend auch schon hohe Erwartungen an seinen neuen Fantasy Epos.

    Ich wurde echt nicht enttäuscht und freue mich daher schon sehr auf den nächsten Band.

    Eine spannende Story mit nicht schwerer Sprache, aber dafür mit großartigen Charakteren.

    Eine Empfehlung für alle High-Fantasy Fans.

  8. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401063058)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (132)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz netter, wenn auch durchschnittlicher Jugend-Thriller über die Schülerin Lyra, die mit ihrer Mutter in Spanien lebt und gerade ihre Sommerferien genießt als ihre Mitschülerin Pia ermordet aufgefunden wird. Aus Neugier hat sie mit ihren Freunden begonnen, über Pias Tod Nachforschungen anzustellen, doch dann trifft sie dabei plötzlich jemanden, der ein überraschendes Geheimnis über ihre eigene Familie kennt. Lyra weiß nicht, ob sie ihm trauen kann und wer nun wirklich Pia ermordet hat, dennoch lässt sie sich auf etwas gefährliches ein, das sogar tödlich enden könnte. Die Story geht relativ schnell voran und wenn auch nicht so viel passiert, rätselt man durchaus gerne mit, wer wohl Pia ermordet hat und wie auch sonst alles zusammen hängt. Das spanische Setting bietet dabei mal eine coole Abwechslung, wenn es auch nicht soo viele Ortsbeschreibungen gibt, und die Auflösung ist auch relativ okay und ganz spannend inszeniert, wenn die meisten Leser - besonders die älteren - da leider schon ziemlich genau ahnen, wer wie hinter allem steckt. Die Charaktere sind dabei ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht super tief ausgearbeitet, und der Schreibstil ist angenehm einfach und in der Erzähler-Perspektive verfasst. Insgesamt eine ganz nette und kurzweilige Geschichte, die einen zugegeben ganz gut unterhält, sich aber vielleicht nicht für jeden lohnt, da doch vieles recht offensichtlich ist.

  9. Cover des Buches Lyra (ISBN: 9783453526235)
    Christoph Marzi

    Lyra

     (88)
    Aktuelle Rezension von: gerdimaus
    Es geht um Danny und seine Frau. Er ist Songwriter - und eine Sherazade, wie seine Mutter. Das sind Menschen, die Lügen wahr werden lassen können. Als Dannys Frau schwanger ist, erzählt seine Mutter ihr eine Lüge, die fortan in ihr wächst und ihr und dem Kind schadet. Danny sucht Hilfe bei drei Sirenen... Prinzipiell könnte man meinen, dass die Idee der Geschichte genug Stoff bieten sollte, ein unterhaltsames Buch zu schreiben, doch leider ist es einfach nur grottenschlecht. Ich hatte oft das Gefühl, dass der Autor nicht so recht wusste, womit er die Seiten füllen soll. Der Schreibstil ist abgehackt, die Geschichte langweilig erzählt und nicht überzeugend, die Figuren bleiben blass, und ich hatte den Eindruck, dass hier versucht wurde, eine cooles Buch mit einem coolen Musiker abzuliefern, was aber total in die Hose gegangen ist. Eigentlich hat dieses Buch noch nicht einmal einen Stern verdient!
  10. Cover des Buches Sternensturm (ISBN: 9783522503099)
    Kim Winter

    Sternensturm

     (220)
    Aktuelle Rezension von: rainbowly

    Ich war ja ganz hingerissen vom ersten Band dieser Trilogie - „Sternenschimmer“. Dort gab es für mich genau die richtige Mischung aus Romantik, Spannung und Sci-Fi-Elementen. Ich mochte Mia und Iason richtig gern zusammen und auch die Loduuner und die dystopische Welt waren faszinierend.

    Doch im zweiten Band „Sternensturm“ ist mir alles viel zu wirr. Unnötiges wird immer wieder wiederholt, aber gleichzeitig hatte ich das Gefühl wichtige Details würden mir fehlen. Ich habe mehrfach geschaut ob ich nicht vielleicht versehentlich den dritten Band lese. Immer wieder konnte ich Wendungen gar nicht nachvollziehen, konnte nicht verstehen warum Figuren plötzlich misstrauisch wurden oder zweifelten. Ich konnte keinen roten Faden erkennen. Überhaupt passiert auf diesen fast 600 Seiten sehr wenig. Mia tappt ständig im Dunkeln, weil ihr keiner verrät was wirklich los ist, obwohl sie das nur noch mehr in Gefahr bringt. Allen wird irgendwie einmal unterstellt zur falschen Seite zu gehören und doch gibt es kaum Überraschungen. Immer wenn ich dachte: „So jetzt ist ein Geheimnis aufgedeckt, jetzt kann's los gehen.“ Wurde die Erkenntnis einfach unter den Teppich gelehrt und die Figur hat ihr eigenes Ding gemacht.

    Auch die eigentliche Thematik mit den verschwundenen Teenagern taucht nur sporadisch mal auf und trägt zum Verlauf der Geschichte so gut wie nichts bei. Hauptsächlich geht es um Mia... und Mia und Mia. Wer warum hinter Mia her ist blieb undurchschaubar. 

    Auch die tollen Loduuner konnten mich diesmal nicht überzeugen. Sie haben Fähigkeiten, sie haben ihren Sinn... und obwohl ich dachte ich hätte das im ersten Band begriffen, der Sinn sei quasi die Lebensaufgabe, ihr Ziel das es zu erreichen gilt, hatte ich in diesem Band das Gefühl es nicht mehr zu begreifen. Warum sind alle Sinne um die es sich dreht Personen?! Und von vielen Loduunern wird der Sinn überhaupt nicht erwähnt... total schade.

    Und dann immer wieder diese Logiklücken... Antworten die überhaupt nicht auf die Frage passen oder so unlogische Szenen. Sitzen zwei auf dem Sofa nebeneinander. Einer steht auf und zwei Sätze später legt der eine dem anderen den Arm um die Schulter.... ohne dass erwähnt wird der Zweite sei aufgestanden oder der Erste zurück zum Sofa gegangen. So etwas irritiert mich einfach ungemein und bringt mich total aus dem Lesefluss, weil ich dann immer in der Szene zurückspringen muss um herauszufinden, ob ich etwas überlesen habe. So etwas kann dem Lektorat durchaus mal durchrutschen, kein Problem. Aber nicht ständig! 


    Fazit

    Sehr viel verschenktes Potenzial! Ich hatte mich so auf Band 2 gefreut und wurde leider schwer enttäuscht. Ich habe mich leider durch die Seiten gequält. Da Band 3 schon hier liegt werde ich trotzdem reinlesen. Aber wenn das so weiter geht, werde ich die Reihe nicht beenden.

  11. Cover des Buches Die azurblaue Insel (ISBN: 9783426513255)
    Luanne Rice

    Die azurblaue Insel

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Katzenpersonal_Kleeblatt
    Rund 10 Jahre ist es her, dass die 16-jährige Pell und ihre 2 Jahre jüngere Schwester Lucy ihre Mutter das letzte Mal gesehen haben. Sie verschwand nach angeblich überstandenen Depressionen von einem Tag auf den anderen. In der Zeit fand der Kontakt nur sporadisch mit Telefongesprächen und Briefen statt.
    Die beiden wurden von ihrem Vater erzogen, der damit auch die Mutterrolle übernehmen musste. Obwohl es ihnen all die Jahre an nichts fehlte, vermissten sie ihre Mutter schmerzlich.
    Nun ist der Vater bereits 3 Jahre tot und Pell macht sich auf den Weg nach Capri, wo ihre Mutter lebt und will sie zurück nach Amerika bringen, damit sie wieder eine Familie sein können. Sie ist gespannt und neugierig, wie sie von ihrer Mutter aufgenommen werden wird...

    Pell ist erstaunt, dass ihre Mutter nicht wie erwartet in einer schicki-micky Gegend wohnt und mit Party feiern beschäftigt ist. 
    Sie findet eine bodenständige Frau vor, die ein kleines Häuschen hat und selbst gärtnert. Das auch nicht nur für sich, sondern sie arbeitet für andere.
    Nebenan wohnt der Witwer Max mit seinem Enkel Rafe. 
    Lyra, die Mutter, war gut befreundet mit Max und seiner inzwischen verstorbenen Ehefrau, die sie wie eine Tochter behandelt haben.

    Als sich Pell und ihre Mutter nach so langer Zeit wiedersehen, fallen sie sich in die Arme, jede für sich glücklich, der anderen nah sein zu dürfen.
    Lange sparen sie sich das Thema aus, warum Lyra damals weggegangen war und niemals wiederkam. Das brachte für Pell einige Erkenntnisse, mit denen sie nun auch leben muss. Erinnerungen von damals kommen hoch und auch ihren über alles geliebten Vater muss sie nun aus einer anderen Sicht akzeptieren.

    Das Cover suggeriert dem Leser eine Geschichte mit Sommer, Sonne und Capri. Aber ganz so einfach ist es denn doch nicht.
    Die Geschichte beinhaltet einige ernsthafte Themen wie Depressionen und deren Folgen, das Verlassen der Familie und Drogensucht.

    Lyra hat genau wie ihre Kinder darunter gelitten, ihre Kinder nicht zu sehen. Nicht zu erleben, wie sie groß werden und eigene Schritte gehen, muss für eine Mutter schlimm sein. Noch schlimmer jedoch ist die Erkenntnis, dass man sich von ihnen fernhält, um ihnen nicht zu schaden.
    Lyra ruht nach all den Jahren in sich. Sie ist eine ausgesprochen sympathische Frau, die man sich als Mutter wünschen könnte. Auch haben ihre Kinder nur gute Erinnerungen an ihre Mutter, die ihnen niemals weh getan hatte.

    Es gibt viele Fragen, die einer Antwort bedürfen. Warum hat Lyra sie verlassen und wird sie mit Pell nach Amerika zurückfliegen zur anderen Tochter Lucy?

    Aber neben der Geschichte um Lyra und ihre Kinder gibt es auch eine um Rafe, dem Enkel von Max. Auch durch dessen Schuld starb damals seine geliebte Großmutter. 
    Lyra konnte es ihm nicht verzeihen, sie ist schlecht auf ihn zu sprechen und versucht zu verhindern, dass Pell ihm näher kommt als unbedingt nötig.
    Max jedoch liebt seinen Enkel, egal, was passiert ist, womit er so ziemlich der Einzige ist, denn selbst sein Vater hat sich von ihm abgewandt.

    Eine ergreifende Geschichte, die an einem traumhaften Ort spielt. Die Schönheiten der Insel werden durch die genauen Beschreibungen der Autorin hervorragend untermalt. Man fühlt sich nach Capri versetzt, auch wenn man noch nie selbst vor Ort war. Dank der genauen Recherche der Örtlichkeiten ist dies jedoch möglich. 

    Es ist eine sehr rührselige Geschichte, in der die Vergangenheit der Protagonisten aufgearbeitet werden muss.
    Die Charaktere sind sehr vielfältig gestaltet und sehr gut herausgearbeitet, wenn auch Pell einige Male wie eine Übermutter für Lucy erscheint. Für eine 16-jährige vielleicht ein wenig zu stark und nicht ganz glaubhaft.
    Es ist eine Geschichte, die ans Herz geht und den Leser bewegt.
  12. Cover des Buches Pekunaria (ISBN: 9781500961756)
    David Pawn

    Pekunaria

     (30)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Pekunaria der zweite Band der Zaubertränke Reihe des Autos David Pawn setzt kurze Zeit nach Ende von Band eins Amortentia ein. Sophus verbüßt die letzten Tage seiner Strafe auf Sylt II und erfährt dort, das seine große Liebe Lyra an einer seltsamen Krankheit leidet die alle nichtmagisch Begabten und auch Hexen und Zauberer befallen kann. Alle Kranken denken nur noch daran wie sie ihr Geld am besten anlegen und vermehren können. Auslöser ist wohl ein Zaubertrank, gebraut von einer sehr begabten Hexe oder Zauberer. Sophus wird nun von Stephanie Simon, der Leiterin der Tränkeabteilung, gebeten zu helfen. Sophus sagt natürlich zu um Lyra zu helfen. Daraus entsteht eine turbulente Geschichte in deren Verlauf Sophus sich mit verschiedenen Widrigkeiten auseinander setzen muss. Auch Band zwei ist gut geschrieben und unterhaltsam, die Charaktere aus Band eins entwickeln sich weiter und es kommen neue Protagonisten hinzu. Einige wirken auf den ersten Blick seltsam, entpuppen sich dann aber als wertvolle Verbündete im Kampf gegen die Krankheit. Einmal mehr hat mich der Auto David Pawn gut unterhalten und ich freue mich schon darauf die nächsten Bände der Reihe zu lesen.

  13. Cover des Buches Verwandlung (ISBN: 9783738078664)
    Mari März

    Verwandlung

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Ein weiblicher Hybrid in der Gestalt eines Wertieres, geboren aus dem Wasser und dem Feuer, soll im Reich der Luft seine Kräfte messen und dem Reich der Erde endlich Frieden bringen. Lyras Schicksal wurde bereits vor langer Zeit besiegelt. Begleite sie auf ihrem fantastischen Weg, tauche ein in die magische Welt der Mythen und Märchen und löse mit ihr gemeinsam die Geheimnisse, welche nun nicht länger im Verborgenen liegen … 

    Nachdem ich das Prequel Redrubi las, wurde ich nur noch neugieriger auf die Tetralogie der Autorin Mari März. Mit ihren Psychothrillern schafft es die Autorin, genau meinen Geschmack zu treffen, daher war ich super gespannt, was mich nun hier bei ihrer Urban-Fantasy-Reihe erwartet würde.

    Der Einstieg fiel mir leicht und mit jeder gelesenen Zeile war ich mehr fasziniert von der hier erschaffenen Welt. 

    Wir lernen die Protagonistin Lyra kennen und anfangs war ich mir nicht sicher, was ich von ihr halten sollte. Sie ist authentisch dargestellt und natürlich ist es als Erwachsene nie einfach in den Kopf einer 17-Jährigen schauen zu wollen, aber das war es nicht. Ich hadere noch immer mit mir, ob die Aussage der Geschichte wirklich die sein soll, die ich daraus ziehe. Das kann ich mir nämlich nicht so ganz vorstellen. Daher bin ich doppelt gespannt, wie es weitergeht und werde auch sogleich zum zweiten Teil greifen.

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und dadurch flüssig zu lesen. Er bestimmt durch seine Schlichtheit und ist schnörkellos, jedoch nicht einfach plump. Genau richtig für ein Jugendbuch. Erzählt wird im auktorialen Stil.

    Die Darstellung ist bildhaft und so konnte ich mir die Gegebenheiten gut vorstellen. 

    Das Cover gefällt mir und wer die anderen Cover der Tetralogie kennt, merkt, dass sie eine perfekte Einheit bilden.

    Auch wenn ich in erster Linie neugierig war, wie die Autorin eine Urban-Fantasy-Geschichte meistert, machte mich auch der Klappentext neugierig gemacht.

    Enttäuscht wurde ich jedenfalls nicht. Im Gegenteil: Ich war durch einen konstant vorhandenen Spannungsbogen gefesselt und freue mich, mehr von dieser komplexen Story zu lesen. Ich hatte eine tolle Lesezeit und vergebe vier Sterne.


  14. Cover des Buches His Dark Materials (ISBN: 0440238609)
    Philip Pullman

    His Dark Materials

     (75)
    Aktuelle Rezension von: MrsFraser
    "As complex and dazzling as a kaleidoskope..." (The Denver Post).    Im dritten Teil der 'His Dark Materials' - Trilogie von Philipp Pullman werden alle offenen Fragen geklärt und Lyra und Will erwachsen.

    Die Wissenschaftlerin Mary Malone ist, durch die Bekanntschaft mit Lyra beflügelt und inspiriert, auf ihrer ganz eigenen Suche nach der dunklen Materie - oder Dust. Sie landet in einer Welt, bevölkert von den sogenannten 'Mulefa', die sich mithilfe von Rädern fortbewegen. Dort entwickelt sie ein Werkzeug, mit dem sie Dust sehen kann und kann den Ursprung dieses Mysteriums finden. 

    Lyra und Will hingegen sind, nachdem Will Lyra aus den Händen von (mal wieder) Mrs Coulter befreit hat, auf dem Weg in die Welt der Toten. Lyra will sich bei ihrem Freund Roger entschuldigen und Will noch einmal mit seinem Vater sprechen, denn auch dieser hat Dust erforscht und kann den Kindern bei ihrer Suche nach dem Sinn hinter dem Geheimnis von Dust und der Aufregung die alle Welt(en) darum machen, vielleicht helfen. Der Weg in die Welt der Toten ist für Lyra und Will der schwerste, den sie je gehen mussten, denn daemons können nicht dorthin mit. Der körperliche und seelische Schmerz, den Lyra, Will und ihre daemons bei der Trennung erleiden, ist beinahe greifbar und weil auch nach diesem Erlebnis die Kinder immer mal wieder getrennt von ihren daemons sind, kann diese Trennung sicherlich als ein Symbol besonderer Emanzipation und Reife, die durch schwere Entscheidungen oder traumatische Erlebnisse begründet werden, interpretiert werden. 

    Während sich die Kinder alleine durchschlagen, kämpft Lord Asriel gegen die Kirche (das Magisterium in Lyras Welt) und Metatron, den Vertreter Gottes, die Lyra vernichten wollen, da die oft erwähnte Prophezeiung diese als neue Eva bezeichnet und ihren 'Sündenfall' vorhersieht. Wie das so ist mit Prophezeiungen, sie tritt natürlich doch irgendwann ein. Und zwar in der Welt der Mulefa, in der die Kinder wieder auf Mary Malone treffen. Woher Dust kommt, warum dieser weniger wird und was man dagegen tun kann, wird aufgeklärt und das stellt Lyra und Will vor eine schwerwiegende Entscheidung. 

    In 'The Amber Spylass' müssen Will und Lyra viele schwerwiegende Entscheidungen treffen; typisch für ein Jugendbuch mit kindlichen Helden sind diese eigentlich zu groß für die zarten Kinder. Doch wie es ebenfalls typisch ist, wachsen die Kinder hier über sich hinaus und sind weitaus reifer als ihre erwachsenen Nebendarsteller. Dass Mary Malone ganz allein die Welt der Mulefa entdeckt, eröffnet einen komplett von Lyra unabhängigen Erzählstrang, was schade ist, da sich das bisherige Werk nur um sie drehte und so der Bezug und die Kontinuität in der Geschichte etwas verloren geht. Ganz klar: hier fehlen die daemons! Auch die militärischen Entwicklungen um Lord Asriel und das Magisterium lenken gefühlt ab. Ja, sie sind erforderlich, um die Geschichte in ihrer Fülle zu erzählen, aber eigentlich sollte das Spotlight gefühlt die ganze Zeit auf Lyra und Will gerichtet sein und sich der Rest nur im Hintergrund abspielen. So hätte man gut 100 Seiten sparen können, die der dritte Band mehr hat als die Bände 1 und 2, und es wäre nicht weniger mitreißend gewesen. 

    Um die Prophezeiung um Lyra zu kennen und das Geheimnis um Dust (zumindest ein Stück weit) zu lösen, muss man den dritten Teil nach 'The Golden Compass' und 'The Subtle Knife' natürlich lesen, denn hier wird alles für den Leser befriedigend aufgelöst, aber handlungstechnisch ist das Buch für meinen Geschmack etwas zu überladen. Vielleicht hat sich Pullman hier zu sehr mitreißen lassen und etwas zu viel an Bedeutung und Religionskritik einfließen lassen. Diese Aspekte abschließend zu interpretieren liegt außerhalb meiner Abstraktionsfähigkeit. Diskussionsansätze genug, um es im Rahmen einer Schullektüre zu lesen, sind sicherlich vorhanden, wer für sich selbst tiefergehend interpretieren will, kann sich z.B. des Buches 'Navigating the Golden Compass' bedienen, das einige (wissenschaftliche) Aufsätze über die Trilogie versammelt. 

    Als Tipp zum Weiterlesen muss ich an dieser Stelle auf die neue Trilogie 'The Book of Dust' von Philip Pullman hinweisen, die (wie bei Star Wars) VOR His Dark Materials spielt und erzählt, wie Lyra nach Jordan kam. Bisher ist in dieser Trilogie nur der erste Band 'La Belle Sauvage' erschienen - dieser nimmt einen wieder mit in Lyras Welt und lässt uns da schon erfahren, wie wichtig das Kind ist, über das es eine geheimnisvolle Prophezeiung gibt. Wer HDM gelesen hat, muss mit The Book of Dust weitermachen!



  15. Cover des Buches His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass (ISBN: 9783745600544)
    Philip Pullman

    His Dark Materials 1: Der Goldene Kompass

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Lupien

    Der goldene Kompass soll ja eines der besten Jugendbücher überhaupt sein und wird sogar mit einigen Klassikern verglichen z.B. Harry Potter oder Herr der Ringe. Leider, meiner Meinung nach, ungerechtfertigt. Auch wenn Rufus Beck ein sehr angenehmer Vorleser ist.

    Aber es passiert am Anfang zu wenig, was sich leider bis (bei mir) Track 59 nicht ändert. Es wird schwadroniert ohne Ende und dabei eigentlich wenig gesagt. Gern hätte ich mir mal ausführlichere Erklärungen gewünscht. Jedoch wird sämtliches Wissen vorausgesetzt. Was Daemoenen genau sind? Fragt mich nicht! Experimentelle Theologie? Keine Ahnung! Das macht das zuhören sehr anstrengend.

    Immer wieder werden auch grausame Begebnisse geschildert oder gruselige Geschichten erzählt, die meiner Meinung nach, in solcher Ausdrucksweise in kein Jugendbuch gehören.

    Auch die Charaktere bleiben eher blass und auf die wenigen wirklich spannenden Dinge wird kaum eingegangen (Daemonen, Goppler, der Norden etc.) 

    Deshalb habe ich das Buch leider nach der großen Gypter-Versammlung abgebrochen, da ich mir nichts mehr wirklich etwas erhoffe. Wenigstens habe ich es nicht gekauft, sondern über die Onleihe bezogen.

    Fazit: Das hat sich wirklich nicht gelohnt :(

  16. Cover des Buches Die Heldenmutter (ISBN: 9783404206131)
    Wolfgang Hohlbein

    Die Heldenmutter

     (84)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Das Buch würde ich fast schon als ein HighFantasy Buch bezeichnen, da vor allem die Weltenbildung und die Charaktere wirklich atemberaubend sind. Immer wenn man denkt, dass man weiß in welche Richtung die Geschichte geht so wird man auf den Kopf gestoßen. Ich muss zugeben, dass an wirklich wenigen Stellen die Gecshichte mir ein bisschen zu langezogen vorkam, und Lösungen von Konflikten so offensichtlich auf der Hand lagen. Dennoch ist dies eines meiner Lieblingsbüchwr Hohlbeins.

  17. Cover des Buches Syringa negro (ISBN: 9781518733857)
    David Pawn

    Syringa negro

     (6)
    Aktuelle Rezension von: LiberteToujours
    Sophus hatte schon mehr als einmal Ärger mit seinem Bekannten Tiberius. Dieses mal hat er es aber wirklich auf die Spitze getrieben. Aus unerfüllter Liebe will er sich selbst in einen Dementoren verwandeln. Ist dies erstmal abgeschlossen, gibt es kein Zurück mehr. Gegenmittel gibt es nur eines - und das ist sehr selten und wahnsinnig schwer aufzutreiben. Zudem scheint es, als ob die eine oder andere Person es durchaus gerne sehen würde, wenn Tiberius sich verwandelt..


    Eine Reise in das Universum rund um Sophus, dass David Pawn hier geschaffen hat, ist ein bisschen so, als würde man in's Schloss Hogwarts stolpern, in dem sich aber ein völlig neuer Innenarchitekt ausgetobt hat. Also, irgendwie ist alles beim alten geblieben und dennoch völlig anders. Und genau das ist es, was ich an dieser Reihe so schätze. Wer Harry Potter und Dr. House gut kennt wird nicht umhin kommen, die Parallelen zu bemerken, zu schmunzeln und die Sache zu genießen. Und trotzdem haben wir hier ein völlig eigenständiges Universum vor uns, dass bei genauerer Betrachtung nichts mit den bekannten Geschichten gemeinsam hat. 
    Allgemein ist es ein bisschen so wie nach Hause kommen. Pawns Romane gliedern sich so ineinander ein, dass man als Leser das Gefühl hat, es wäre kaum Zeit seit dem Vorgänger vergangen. Man hat nie das Gefühl etwas zu verpassen sondern erlebt alles, was wichtig ist, zusammen mit den Akteuren. 

    Mein absolutes Highlight war dieses mal die Vorstellung des Autors, wie ein Dementor eigentlich entsteht. Wir erinnern uns - bei Rowling entstehen diese Dinger in dichtem Nebel, weil sie sich dort vermutlich vermehren. Bei Pawn steckt in jedem Dementoren auch ein echter Mensch, der diesen Schritt bewusst gegangen ist. Und ich muss zugeben, hier gefällt mir Pawns Version deutlich besser als die von J.K Rowling. Und das ist tatsächlich ein ziemlicher Ritterschlag, denn die Dame vergöttere ich schon fast ein bisschen. Aber ich mag den Gedanken, dass jeder Dementor auch irgendwie ein Indiviuum ist, gelebt hat, wie wir alle. Und dieser "halbe Suizid" den man begehen muss, um einer zu werden, passt für mich extrem gut zu der Finsternis, den diese Wesen ausstrahlen.

    Ich freue mich auf den nächsten Teil und auf all die Abenteuer, die Sophus noch erleben wird!
  18. Cover des Buches His Dark Materials - Die Trilogie (ISBN: 9783551581785)
    Philip Pullman

    His Dark Materials - Die Trilogie

     (393)
    Aktuelle Rezension von: LilyEvans

    Die Romanreihe beschreibt die Abenteuer des Mädchens Lyra, das aus einer Parallelwelt stammt, und des Jungen Will, der in unserer Welt geboren wurde.  In Lyras Welt lebt die Seele eines Menschen außerhalb des Körpers in Form eines Tierwesens, ohne einander können beide Teile nicht überleben. Als Lyra ein Gespräch mit ihrem Onkel Lord Asriel belauscht, in dem es um eine unerforschte Materie "Staub" geht, macht sie sich auf eigene Faust auf die Suche. Auf ihrem Abenteuer bereist sie ihre Welt, unsere Welt und weitere Parallelwelten. In einer dieser Welten trifft sie auf Will, mit dem sie ihren weiteren Weg beschreiten wird. Beide erwartet eine Reise, bis an den Rand der Welt um letzten Endes die Welt zu retten. Beide erhalten auf ihrem Weg unerwartete Aufgaben,  die es zu beschreiten gilt, die ihre Verbindung zueinander immer stärker werden lässt.

    Mit Abstand eine der Besten Buchreihen, die ich je gelesen habe. Man wird als Leser direkt in den Bann von Lyras Welt gezogen und möchte mehr über sie und die Welt in der sie lebt erfahren. Pullman spart nicht mit Umschreibungen und gestaltet die Welt so farbenfroh und düster, sodass man ein Gefühl bekommt, als sei man mitten drin. Es tauchen viele verschiedene Charaktere auf, von denen es bei einigen einfach ist, eine liebevolle Beziehung aufzubauen. Für Leser, die gerne in Fremde Welten eintauchen möchten, ist dies eine absolute Empfehlung.

    (Ich lese die Bücher immer wieder gerne.)

    Die Bücher bauen aufeinander auf, daher ist es ratsam sie nach der Reihe zu lesen.


  19. Cover des Buches Sommerfrost (ISBN: 9783401263052)
    Manuela Martini

    Sommerfrost

     (7)
    Aktuelle Rezension von: qhanqibe2

    Ein ganz netter, wenn auch durchschnittlicher Jugend-Thriller über die Schülerin Lyra, die mit ihrer Mutter in Spanien lebt und gerade ihre Sommerferien genießt als ihre Mitschülerin Pia ermordet aufgefunden wird. Aus Neugier hat sie mit ihren Freunden begonnen, über Pias Tod Nachforschungen anzustellen, doch dann trifft sie dabei plötzlich jemanden, der ein überraschendes Geheimnis über ihre eigene Familie kennt. Lyra weiß nicht, ob sie ihm trauen kann und wer nun wirklich Pia ermordet hat, dennoch lässt sie sich auf etwas gefährliches ein, das sogar tödlich enden könnte. Die Story geht relativ schnell voran und wenn auch nicht so viel passiert, rätselt man durchaus gerne mit, wer wohl Pia ermordet hat und wie auch sonst alles zusammen hängt. Das spanische Setting bietet dabei mal eine coole Abwechslung, wenn es auch nicht soo viele Ortsbeschreibungen gibt, und die Auflösung ist auch relativ okay und ganz spannend inszeniert, wenn die meisten Leser - besonders die älteren - da leider schon ziemlich genau ahnen, wer wie hinter allem steckt. Die Charaktere sind dabei ebenfalls in Ordnung, wenn auch nicht super tief ausgearbeitet, und der Schreibstil ist angenehm einfach und in der Erzähler-Perspektive verfasst, was gerade beim Hören sehr flüssig rüber kommt. Auch die Sprecherin selbst macht dabei einen sehr guten Job.  Insgesamt eine ganz nette und kurzweilige Geschichte, die einen zugegeben ganz gut unterhält, sich aber vielleicht nicht für jeden lohnt, da doch vieles recht offensichtlich ist.

  20. Cover des Buches The Golden Compass (ISBN: 0440238137)
    Philip Pullman

    The Golden Compass

     (93)
    Aktuelle Rezension von: romanareads

    Während des Lesens konnte ich nicht wirklich in die Geschichte hineinfinden. Immer wieder gab es relativ spannende Passagen, bis zur nächsten zog sich die Geschichte jedoch leider wie Kaugummi. Besonders gut haben mir die Protagonisten gefallen, die junge Lyra hat ihren eigenen Kopf und zeigt das auch. Fern von der Sicherheit Oxfords beginnt ihr Abenteuer, in der Verbündete zu Feinden werden. Die Geschichte an und für sich war nicht schlecht, aber der Schreibstil hat es enorm in die Länge gezogen.

    Ich werde dennoch den zweiten Teil lesen, da der Cliffhanger dann doch spannender war, als gedacht. 

    Fazit: Ganz überzeugt bin ich nicht, aber es war nicht grottenschlecht. 

  21. Cover des Buches Amortentia (ISBN: 9783961112678)
    David Pawn

    Amortentia

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ManuelaBe

    Amortentia, vom Autor David Pawn, entführt die Leser in die Welt der Zauberer und Hexen welche viele Leser aus dem Harry Potter Bänden kennen. Er greift Motive aus den Bänden auf, um seine eigene Geschichte zu erzählen. Sophus Schlosser ist ein Zauberer der sich zwar mit Zaubertränken auskennt, der aber hauptberuflich Besenbinder ist. Sein Hobby nutzt er um Liebestränke zu brauen und sich mit deren Hilfe das weibliche Geschlecht gefügig zu machen. Bei einer seiner Runden durch die Bars seiner Heimatstadt Wernigerode trifft er auf Lyra Bascomb die sich als seine Traumfrau entpuppt. In Liebe entbrannt nutzt er einen Trank um sich ihre Zuneigung zu sichern, weiß aber nicht, dass sie eine Hexe ist. Natürlich geht es schief und Sophus wird am nächsten Morgen verhaftet weil er Zaubertränke zu seinen eigenen Zwecken nutzt um nichtmagisch begabte Frauen willig zu machen. Was sich aus dieser Ausgangssituation ergibt, schildert der Autor auf witzige und lebhafte Weise, so dass eine lesenswerte Geschichte entsteht. Die Sorgen und Nöte von Sophus sind eingebettet in eine amüsante Geschichte und ich habe mit Sophus mitgelitten, da er sich als sympathischer Zeitgenosse entpuppt, dem ich alles Gute wünsche. Ob sich sein Traum erfüllt und er mit Lyra zusammen kommt, sollte jeder selber nachlesen, es werden sicherlich einige Stunden vergnüglicher Lesespaß daraus.

  22. Cover des Buches Replica (ISBN: 9781473614956)
    Lauren Oliver

    Replica

     (7)
    Aktuelle Rezension von: FranziskaBo96

    Die Handlung von „Replica“ wiederzugeben ohne groß zu spoilern halte ich für ziemlich schwierig, daher halte ich meine Beschreibung eher vage: Im Mittelpunkt der Geschichte steht eine mysteriöse Krankheit, mit der beide Protagonistinnen zu kämpfen haben. Der Clou: Bei diesem Roman mit Sci-Fi-Elementen bekommt man quasi 2 für 1, also es wird die selbe Geschichte getrennt sowohl aus Sicht von Gemma als auch Lyra erzählt.

    Zuallererst: Ich bin großer Lauren Oliver-Fan und daher vielleicht nicht ganz unparteiisch. Ich habe lange zwischen 3 und 4 Sternen überlegt, habe mich dann aber für die höhere Bewertung entschieden, einfach weil das Buch so spannend geschrieben ist und ich es kaum weglegen konnte - einer der Hauptgründe, warum ich Olivers Bücher so mag.

    Die Idee mit den zwei getrennten Büchern ist interessant, aber letztendlich denke ich, dass eine herkömmliche Struktur mit wechselnden Perspektiven besser gewesen wäre, somit wäre auch die Geschichte schneller vorangekommen. Die größte Schwäche der Geschichte war meiner Meinung nach, dass sie relativ plötzlich zu Ende geht, man hat das Gefühl es fängt gerade erst an. Man könnte auch argumentieren, dass Lyras Perspektive zum Großteil ziemlich obsolet ist, such wenn Oliver hier ein paar interessante Stilmittel benutzt.

    Wer vorherige Bücher von Lauren Oliver mochte, wird viel Spaß hiermit haben, vielleicht wäre es gut, den zweiten Band gleich hinterherzulesen. Das beste ihrer Werke ist Replica aber auf keinen Fall.

  23. Cover des Buches The amber spyglass (ISBN: 9783898306218)
    Philip Pullman

    The amber spyglass

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  24. Cover des Buches Brooke's sanctuary (ISBN: 9781419960581)
    Eve Jameson

    Brooke's sanctuary

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    Dies ist der 2. Teil der Ilyrian Destiny Reihe: Auch dieser Teil hat mir wieder gut gefallen obwohl da und dort schon gewisse Aehnlichkeiten zum ersten Teil vorkamen.Und obwohl es ein erotisches Buch ist hatte es mir hier doch etwas zuviel davon.Wobei ich sagen muss das im Gegensatz zu anderen Erotikbüchern hier die Nebengeschichte wirklich gut ist.Liegt vielleicht auch daran das es Fantasy ist.Die männlichen Hauptdarsteller sind etwas ähnlich und der weibliche Part ist halt wie so oft in Gefahr und oder auf der Flucht vor etwas oder jemandem.Wer gerne erotische Bücher liest und Fantasy mag ist hier aber wirklich gut bedient.Man könnte die Bände auch einzeln lesen denke ich.Klappentext:Rordyc Kilth ,First son of the fourth house of ilyria ,doesen´t accept failure.even his own.though he hadn´t found his mate in time to keep another man from claiming her,they had been matched by the gods and brooke phillips was rightfully his.and he would have her.the gods didn´t care if she had been lost to another world as a child - his duty to his family and his peoples survival demanded she return to ilyria.mated to him in body and soul...

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