Bücher mit dem Tag "lüneburg"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lüneburg" gekennzeichnet haben.

60 Bücher

  1. Cover des Buches Regenglanz (ISBN: 9783499006548)
    Anya Omah

    Regenglanz

     (505)
    Aktuelle Rezension von: miss_loori

    Obwohl Alissa und Simon unterschiedlicher nicht sein könnten, sind sie sich doch sehr ähnlich.

    Alissa ist Kunststudentin, die nebenbei als Tattowiererin im INKnovation arbeitet. In eben dem Studio, in dem Simon sich ein peinliches Tattoo covern lassen will. Das Tattoo erinnert ihn täglich an seine durchgeknallte Ex Kiki.

    Bereits auf den ersten Blick ist Simon hin und weg von der ungewöhnlichen Schönheit, der weiblichen Tattoowiererin Alissa, der er auf keinen Fall sein Tattoo zeigen will.
    Während den Beratungsgesprächen und Sitzungen lernen die beiden sich immer besser kennen und beginnen sich mehr als nur zu mögen.

    Die Liebesgeschichte beginnt leicht und fließend. Es fühlt sich alles so stimmig an. Obwohl die beiden so gegensätzlich scheinen, sind sie sich durch ähnliche Traumata dennoch so verbunden.

    Der Schreibstil ist sehr flüssig und ich war gebannt von der Geschichte. Die Charaktere sind alle tiefgründig dargestellt und jeder Einzelne erfüllt einen bestimmten Zweck.
    Der Plot Twist war für mich vorhersehbar, aber dennoch gut ausgearbeitet.

    Das Buch habe ich leider viel zu schnell verschlungen und ich will hier eine klare Leseempfehlung aussprechen!

    5 von 5 ⭐️

  2. Cover des Buches SMS für dich (ISBN: 9783499290206)
    Sofie Cramer

    SMS für dich

     (322)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Nach einem heftigen Streit verschwindet Claras Freund ohne ein Wort. Kurz darauf erfährt sie, dass Ben auf tragische Weise ums Leben gekommen ist. Dabei hatte er ihr erst vor wenigen Wochen einen Heiratsantrag gemacht! Clara ist am Boden zerstört. Wie soll sie allein weiterleben? Erst als sie vor Sehnsucht beginnt, Ben täglich eine SMS zu schreiben, findet sie allmählich wieder Halt.

    Was Clara nicht weiß: Bens Nummer wurde inzwischen neu vergeben. Erzählt wird die Geschichte abwechselt aus Claras und Svens Sicht. Die Handlung war irgendwie absehbar, es gab keine Oh- und Ah-Effekte. Alles verläuft gleichförmig, es plätschert so dahin. Die Beschreibungen der Charakteren konnte mich auch nicht wirklich überzeugen. Wie konnte sich Clara in so einen Typen wie Ben vergucken. Seine Person kam bei mir eher unerträglich rüber. Ein Traummann zum heiraten? Nun ja, Geschmäcker sind verschieden. Die Inhaltsangabe des Buches jedenfalls versprach mehr als es letztlich gehalten hat – SCHADE. SCHADE. SCHADE.

  3. Cover des Buches SCHULD! SEID! IHR! (ISBN: 9783404184163)
    Michael Thode

    SCHULD! SEID! IHR!

     (71)
    Aktuelle Rezension von: Sir_Gerry_63

    Rezension Schuld! Seid! Ihr!

    Schuld! Seid! Ihr! Ist ein sehr gelungener Thriller von Michael Thode, der mir wirklich gut gefallen hat.

    Ein Obdachloser wird tot aufgefunden. Neben ihm liegt eine Tarotkarte mit dem Motiv „Der Gehängte“. Ortswechsel. In einem Krankenhaus stirbt ein ehemaliger Polizist scheinbar an einem Herzinfarkt. Neben ihm die Tarotkarte Der Gehängte. Auf den ersten Blick ergeben sich keine Querverbindungen, bis entdeckt wird, dass beide eine tödliche Dosis Strychnin zu sich genommen haben.

    Der Thriller untergliedert sich in insgesamt 6 Akte, da es um sechs potentielle Opfer geht. In über 100 kurzen knackigen Kapiteln schreibt der Autor eine rasante und spannende Geschichte um den Mörder, dem laut Klappentext das Liebste genommen wurde und er  nun auf Rache sinnt und den Anderen ebenfalls alles nehmen will. Der Schreibstil ist flüssig, die Cliffhanger am Ende jeden Kapitels helfen, schnell durch das Buch zu suchten. Dabei wird die Story zum einen aus der Sicht des Täters, des Gehängten erzählt, zum anderen sind es die weiteren Protagonisten, die die Anderen genannt werden. Hinzu kommen Rückblenden, aus denen sich die Motivlage des Täters nach und nach ergibt und eine spannende Wendung beinhaltet. Der ermittelnde Kommissar Rolf Degenhardt hat mir sehr gut gefallen. Nicht nur, weil er mit seinem Vorgesetzten in Konflikt gerät und sich behaupten muss, sondern auch, weil er im privaten Umfeld seine privaten Dinge regeln muss. Er ist geschieden und nun zieht auch noch seine Tochter bei ihm ein. Insgesamt sehr sympathisch. 

    Mir hat dieser 2.Teil um Rolf Degenhardt sehr gut gefallen und ich freue mich auf weitere Thriller von ihm.

    4,5 von 5 Sternen

  4. Cover des Buches Ein Koffer voller Schönheit (ISBN: 9783426308356)
    Kristina Engel

    Ein Koffer voller Schönheit

     (117)
    Aktuelle Rezension von: Pepale

    Lüneburg Anfang der 1960er Jahre: Anne ist eine schüchterne junge Frau, deren Aufgabe aus Kindererziehung und Haushalt besteht. Die Kinder sind aus dem gröbsten heraus und Anne sehnt sich nach Abwechslung und vermisst einen Beruf. Als sie die Anzeige in der Zeitung liest, dass die Firma Avon nach Beraterinnen sucht, wird sie hellhörig. Nach einiger Zeit des Haderns bewirbt sie sich dann doch.

    Gleichzeitig steckt ihr Mann mitten im Aufbau eines neuen Geschäfts und zieht sich immer mehr zurück.

    Was ist aus der großen Liebe geworden, die sie beide alle Prüfungen von Krieg und Nachkriegszeit hat überstehen lassen?

    In dieser Geschichte geht es weniger um die Marke „Avon“, wie ich gehofft hatte. Es wird eher eine Familiengeschichte beschrieben, wie sie damals in vielen Haushalten vorkam. Die Geschichte ist flüssig geschrieben, es fehlte jedoch an Tiefe. Emotional konnte ich keine Bindung zu den Protagonisten aufbauen.



  5. Cover des Buches Sekundentod (ISBN: 9783426514450)
    Petra Mattfeldt

    Sekundentod

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Gartenfee-Berlin

    Mir hat dieser Krimi sehr gut gefallen. Eine spannende Idee (SchriftstellerInnen nehmt euch in acht!) mit sympathischen Protagonisten. Auch die Konzentrationstechnik von Falko Cornelsen fand ich ziemlich interessant. Das hat man ja durch den einen oder anderen Fernsehkommissar schon ähnlich erleben dürfen.

    Ganz zart besaiteten würde ich von diesem Krimi abraten, da der Täter ziemlich böse vorgeht. Aber für den "Normalleser" ist es meiner Meinung nach ein sehr spannender Krimi mit sich stetig aufbauender Geschichte bis hin zum erlösenden Ende. Von mir also eine unbedingte Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Die Arznei der Könige (ISBN: 9783404176465)
    Sabine Weiß

    Die Arznei der Könige

     (30)
    Aktuelle Rezension von: nirak03

    Jakoba hat sich in ihrem Leben eingerichtet, endlich hat sie in einem Kloster Frieden gefunden. Sie darf als Krankenpflegerin arbeiten und lernen. Doch dann zwingt ihr Bruder sie dazu, das Kloster zu verlassen und eine neue Ehe einzugehen. Ihr Ehemann stellt sich sehr schnell als brutaler Schläger heraus. An seiner Seite wird Jakoba kein gutes Leben führen können. Es kommt zum Schlimmsten und die junge Frau ergreift die Flucht. Allein auf sich gestellt begibt sie sich auf eine gefährliche Reise ohne Ziel. Sie trifft auf unerwartete Hilfe in Form eines Mannes und seiner Frau. Arnold ist Theriak-Krämer und seine Frau Mona unterstützt ihn. Jakoba kann die Zwei davon überzeugen, sie mitzunehmen und ihr die Kunst des Heilens und das Geheimnis des Theriaks anzuvertrauen. Ihr Weg führt sie bis nach Paris, zu noch größeren Geheimnissen und an den Königshof.


    Jakoba, die Heilerin, hat tatsächlich gelebt, und zwar im 14. Jahrhundert. Auch wenn es nicht viel über diese Frau an Material zum Nachlesen gibt, war sie trotzdem weit ihrer Zeit voraus. Die Autorin Sabine Weiß hat diese historische Figur als Vorbild für ihre Jakoba verwendet. Geschickt erzählt die Autorin aus dem Leben der Frau und wie sich ihr Weg gestaltet haben könnte. Allerdings lässt Sabine Weiß Jakoba ihren Weg von Lüneburg aus antreten, das historische Vorbild stammte vermutlich aber aus Florenz (laut Wikipedia).


    Auch wenn der Lebensweg, der hier beschrieben wurde, nicht unbedingt historisch korrekt war, hat mich die Geschichte trotzdem gut unterhalten. Die Autorin versteht es, eine gute Geschichte zu erzählen. Jakoba hat großes Interesse an der Heilkunst und an der Herstellung des berühmten Theriaks. Ihr Wille zu lernen, wird geschickt mit der Geschichte ihrer Flucht und ihrem Leben verwoben.


    Das Schicksal dieser jungen Frau hat dann auch einiges zu bieten. Mir hat sie als Charakter gut gefallen. Sie hat immer versucht, nicht aufzugeben und ihre Ziele verfolgt. Auch wenn ihr Handeln so manches Mal etwas in den Hintergrund gerutscht ist, weil andere Charaktere der Geschichte mehr Raum gebraucht haben, blieb sie doch immer präsent.


    Vor allem Arnold und seine Frau Mona nehmen einen guten Teil der Handlung ein. Mir hat dieser geheimnisvolle Krämer gut gefallen und ich hätte tatsächlich gern noch mehr von ihm und seinen geheimen Unternehmungen gelesen. Auch seine Frau fand ich gut gezeichnet. Es gab noch einige Protagonisten mehr, die mir gut gefallen haben und die diese Geschichte zu einer guten Geschichte gemacht haben.


    Der leichte Erzählstil von Sabine Weiß trägt mit dazu bei, dass das Buch sich quasi von allein liest. Dabei verknüpft die Autorin geschickt historisches Hintergrundwissen mit ihrer fiktiven Geschichte. Ein Personenregister zu Beginn sorgt für den Überblick über die Protagonisten und ein Nachwort zum Schluss klärt Fiktion und Wahrheit.


    Fazit:


    „Die Arznei der Könige“ ist ein unterhaltsamer, fiktiver historischer Roman über das Leben im 14. Jahrhundert. Der Kampf um ein eigenständiges Leben, gerade für eine Frau wird anschaulich geschildert. Die Liebesgeschichte ist nicht zu vordergründig und doch immer gegenwärtig. Mir hat die Mischung gut gefallen. Ich hatte schöne Lesestunden.

  7. Cover des Buches Liebesbriefe an das Leben (ISBN: 9782496707557)
    Karin Lindberg

    Liebesbriefe an das Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Maunzerle

    Emotional, herausfordernd und doch auch zum Schmunzeln und hoffungsvoll.

    Die Autorin hat so viele wundervolle Bücher geschrieben und dies ist definitiv eins davon.

    Es bleibt einem nicht viel Zeit und schon ist man mitten in der Geschichte drin. Taschentücher solltet ihr parat haben. Denn es ist emotional.

    Die Protagonistin Maja ist eine tolle Persönlichkeit und ich habe ihre Offenheit- und Ehrlichkeit sehr gemocht. Sie sagt was sie denkt und das gefällt mir.

    Maja hat Abstand und Ruhe gesucht und ist daher nach Lüne....

    Doch wirklich ruhig wird es für sie dort nicht. Denn sie unterstützt ihren Nachbarn Bjarne wo sie nur kann mit seinen beiden Kindern.

    Bjarne scheint oft überrumpelt und überfordert von der Unterstützung und Herzlichkeit seiner neuen Nachbarin.

    Der Titel des Buches passt perfekt. Denn Bjarnes verstorbene Frau hat ihnen kleine Liebesbriefe hinterlassen.

    Puhn, manche waren echt emotional und anderen aber auch fröhlich.

    Karin Lindberg hat eine wunderbare Geschichte geschrieben rund um den Verlust eines geliebten Menschen, die zwischenzeitlich traurig ist aber gleichzeitig hoffnungsvoll ist und dass den Leser positiv stimmt. Was ich besonders schön fand sind die wundervollen Zitate zum Anfang eines Kapitels.

  8. Cover des Buches Die Perlenfischerin (ISBN: 9783404177752)
    Sabine Weiß

    Die Perlenfischerin

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    3,5 Sterne, aufgerundet auf 4
    Die Geschichte spielt in Norddeutschland im 13. Jahrhundert. Hauptprotagonistin ist Ida, die zu Beginn der Handlung circa sechs Jahre alt ist. Ihr Dorf wird überfallen; viele werden getötet, viele vertrieben. Ida wird dabei von ihrer Familie getrennt und schließlich von einer Einsiedlerin gefunden, die sie bei sich aufnimmt und großzieht.
    Das hat mir sehr gut gefallen; ich konnte mich in die Geschehnisse gut hineinversetzen. Alles ist auch recht ausführlich beschrieben.
    Ida wächst heran, macht sich irgendwann auf die Suche nach ihrer Familie.
    Wir begleiten Ida eine ganze Weile, erleben ihre "Abenteuer" mit. Irgendwann heiratet sie, bekommt Kinder, später auch Enkelkinder...
    Und irgendwo hat mich dann die Geschichte ein bisschen verloren.
    Vielleicht war es einfach zu viel; ich bin mir nicht sicher. Das Buch hat knapp über 700 Seiten, aber daran kann es eigentlich nicht gelegen haben; da habe ich schon dickere Bücher gelesen.
    Trotzdem konnte mich die Geschichte irgendwann nicht mehr so fesseln wie zu Beginn. Ich hatte auch den Eindruck, dass die Geschehnisse zum Ende hin irgendwie "liebloser" erzählt wurden. Das Politische rückte in den Vordergrund, was sicherlich auch interessant war, aber Ida und ihre Familie habe ich dabei ein wenig verloren bzw. vermisst. Sie war mir nicht mehr so nahe.
    Trotzdem aber ein sehr gutes Buch; schreiben kann die Autorin auf jeden Fall!

  9. Cover des Buches Tief im Wald und unter der Erde (ISBN: 9783442489459)
    Andreas Winkelmann

    Tief im Wald und unter der Erde

     (335)
    Aktuelle Rezension von: Sternenstaubfee

    Der Titel des Buches hätte kaum treffender sein können. Was hier tief im Wald und unter der Erde geschieht, ist wirklich gruselig. 

    Es geht um einen Serientäter, der seine Opfer eine Weile gefangen hält... 

    Die Geschichte ist sehr spannend und zum Teil beängstigend. Sehr gut hat mir gefallen, dass man als Leser nach und nach mehr Einblicke in die Kindheit des heutigen Täters erhält und so erfährt, warum er so handelt bzw. warum er zum Täter geworden ist... 

    Zur ermittelnden Kommissarin habe ich zwar keinen richtigen Bezug gefunden, aber das hat mich auch gar nicht so sehr gestört. Dafür war das Drumherum zu spannend und fesselnd. 

    Ich freue mich auf Band 2!

  10. Cover des Buches Tod und Spiele (ISBN: 9783839219478)
    Petra Mattfeldt

    Tod und Spiele

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Isar-12
    "Tod und Spiele" ist der zweite Band aus der Falko-Cornelsen-Reihe von Petra Mattfeldt. Falko Cornelsen hat große Eheprobleme und kann seiner Frau eine vergangene Affäre nicht verzeihen. Um sich über die Zukunft seiner Ehe klar zu werden, nimmt er sich in seinem Kommissariat in Lüneburg ein paar Tage frei und besucht seinen Freund und Kollegen Oliver in Flensburg. Doch kaum angekommen wird dieser zu einem Toten in einem Domina-Studio gerufen. Oliver bittet Frank sein Team als Profiler im vorliegenden Fall zu unterstützen und schon ermitteln diese gemeinsam in einem Fall, der immer mysteriöser wird. Nachdem ich vor kurzem auch den ersten Band der Reihe gelesen hatte, fiel es mir leicht gleich wieder die private Situation des Protagonisten zu verstehen, hier bauen die Bände ein wenig aufeinander auf. Die Geschichte ist im wesentlichen in zwei Handlungsstränge gegliedert. Zum einen die Morde, die den Verdacht von einem Rachefeldzug nahe legen und zum anderen die schrecklichen Geschehnisse der gefangenen Kinder, die für Sex.Partys missbraucht werden. Dieser Erzählstrang hat es in sich und ist nichts für schwache Nerven. Die Autorin schaffte es hier mich beim Lesen richtig wütend zu machen über das Leid, das den Kindern zugefügt wird und ich hoffte auf eine gerechte Bestrafung dieser Taten. Durch den Wechsel dieser beiden Erzählstränge fesselte mich Petra Mattfeldt immer wieder an die Geschichte und lies dabei aber stets geschickt offen wer der Täter sein könnte. Zwar hat man eine klare Vermutung, aber es ist halt dann doch ein wenig anders als vermutet. Die Geschichte endet zum einen tragisch, aber auch für Falko Cornelsen mit einem neuen Abschnitt seines Lebens. Diesen Übergang zum aktuellen dritten Band fand ich sehr gelungen. In Summe hat mir dieser Krimi sehr gut gefallen, spannend geschrieben und auch mit einem gelungenen privaten Anteil des Protagonisten, der sich stimmig in die Geschichte einfügt. Ich werde als Leser dieser Reihe definitiv treu bleiben.
  11. Cover des Buches Blumenkinder (ISBN: 9783442714490)
    Meike Dannenberg

    Blumenkinder

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Ich habe mich mit den ersten ca. 100-150 Seiten ziemlich schwer getan. Der Funke wollte zunächst nicht richtig überspringen. Vielleicht habe ich mich anfangs aber auch nur nicht richtig auf das Buch eingelassen. Auf jeden Fall wurde es dann aber immer besser.

    Die Geschichte nahm langsam Fahrt auf  und wurde spannender und spannender. Insbesondere die letzten 100 Seiten sind im Nu verflogen. Die Autorin hat einen wirklich packenden Schreibstil und versteht etwas davon, Spannung aufzubauen.

    Die Charaktere sind toll ausgearbeitet und besonders zu Nora habe ich schnell Sympathie aufgebaut.

    Die Geschichte an sich ist sehr bewegend und das Ende geht dann nochmal in eine ganz andere Richtung, als man eigentlich erwartet. Eben so, wie es sein sollte.

    Einen Punkt fand ich allerdings etwas schade. Im Verlauf des Buches wird immer wieder kurz darauf eingegangen, dass Nora selbst ein Kind hat/hatte und es wird immer wieder angedeutet, dass mit ihrem Kind oder mit Nora selbst, etwas tragisches passiert ist. Allerdings wird nicht aufgelöst ist, was genau vorgefallen ist.

    Ansonsten ist “Blumenkinder” aber ein toller Krimi!

  12. Cover des Buches Wilder Wacholder (ISBN: 9783956490422)
    Susanne Schomann

    Wilder Wacholder

     (34)
    Aktuelle Rezension von: leseHuhn

    Wilder Wacholder von Susanne Schomann

    erschienen bei Edel Elemets im Mai 2019

    Klappentext

    Die grünen Hügel von Cornwall hat Isabell Valentine gegen die blühende Heide von Lunau eingetauscht: Nach dem Unfalltod ihres Mannes wagt sie in der Lüneburger Heide einen Neuanfang: Beruflich mit ihren Modetorten, privat ist da Dr. Kjell Loewenthal. Aber der Landarzt von Lunau ist ein Mann, der sich auf keine feste Beziehung einlassen will, auch wenn seine Blicke in kostbaren Momenten etwas zu versprechen scheinen, an das Isabell nach all den Tränen nicht mehr glauben konnte. Es duftet nach wildem Wacholder, als Kjell sie zum ersten Mal küsst. Und er ist für sie da, als die Vergangenheit sie einholt – und ihr Glück unter dem weiten Heidehimmel in Gefahr gerät. 

    Meine Meinung

    Der Schreibstil der Autorin ist leicht und angenehm zu lesen. Die Beschreibungen der Landschaften lassen einen vor Ort dabei sein. Und auch die Protagonisten sind gut vorstellbar.

    Isabell, sie ist eine nette und liebe noch junge Frau, die ein schweres Schicksal in Cornwall erlitten hat, aber durch Kjell erwacht sie wieder zum Leben.

    Kjell, ein Bild von einem Mann, da wird jede Frau im Dorf neidisch, er ist sich seiner Gefühle nicht sicher, aber sein Herz treibt ihn immer wieder zu Isabell.

    Die Geschichte hat mir im Großen und Ganzen gut gefallen. Nur zum Schluss war es mir zu Action geladen. Ein wenig too much. Aber ich vergebe gerne 3,5 Sterne ⭐⭐⭐ und eine Leseempfehlung für Liebesromaneliebhaber.


  13. Cover des Buches Heidehexen (ISBN: 9783740807993)
    Klaas Kroon

    Heidehexen

     (18)
    Aktuelle Rezension von: ech

    In diesem Kriminalroman schickt der Autor Klaas Kroon sein bewährtes Ermittlerteam aus Lüneburg in ihren bereits dritten Fall. Diesmal bekommen Marie Gläser, Walter Sobchak und ihr Chef Stephan Weide in Person von Irina Schostakova vom LKA Hannover sogar noch personellen Zuwachs, der ordentlich frischen Wind ins Team bringt. Mich konnte der Autor dabei erneut auf ganzer Linie überzeugen und begeistern.

    Man braucht hier keinerlei Vorkenntnisse aus den ersten beiden Bänden, um das Buch lesen und nachvollzeihen zu können. Alle hierfür erforderlichen Informationen zu den Protagonisten und ihrer Vorgeschichte werden gut in die laufende Handlung eingebunden, ohne dabei den Lesefluss zu stören.

    Als in einem Lüneburger Gewerbegebiet ein Toter gefunden wird, ist dies nur der Auftakt einer Reihe grausamer Gewaltverbrechen, bei denen zunächst keinerlei Verbindung zwischen den Opfern zu erkennen ist. Als ein weiterer Mann spurlos verschwindet, werden die Ermittlungen zum Rennen gegen die Zeit.  

    Hinter dem Pseudonym Klaas Kroon verbirgt sich ein Hamburger Journalist und Kommunikationsprofi. Und das merkt man dem Buch mit seiner gut aufgebauten und gründlich recherchierten Geschichte auch jederzeit an. Mit einem packenden Schreibstil und einer ordentlichen Portion Lokalkolorit treibt der Autor das Geschehen voran, zeigt dabei, das er auch ohne große Actionmomente reichlich Spannung erzeugen kann, und lässt das Ganze am Ende in einen fulminanten Showdown mit einer stimmigen Auflösung münden, die absolut schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offen lässt. Getragen wird die Geschichte von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen, die immer wieder für Überraschungen gut sind. Und auch wenn findige Krimileser vielleicht schon früh ahnen werden, was es mit den titelgebenden Heidehexen auf sich haben könnte, tut dies der Klasse dieses Krimis keinen Abbruch, zumal sich hinter ihrer Rolle in diesem Fall auch noch so einige Überraschungen verbergen .

    Wer auf spannende Kriminalromane mit viel Lokalkolorit steht, wird hier bestens bedient und unterhalten.

  14. Cover des Buches Immer Ärger mit Opa (ISBN: 9783442378692)
    Brigitte Kanitz

    Immer Ärger mit Opa

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Anneja

    Dieses kleine süße Buch, schaffte es nun endlich in meine Hände und überraschte dabei mit einer unterhaltsamen, aber auch bewegenden Geschichte. 

     

    Aber fangen wir von vorne an. Der Einstieg gelang mühelos, da der Schreibstil, mit seiner leichten Art und Weise, überhaupt nichts anderes zuließ. Ich kam gut hinein und freute mich auf Nele und ihre Familie. Doch die Freude hielt nicht lange, denn irgendwie fühlte ich mich in dieser doch arg chaotischen Familie einfach nicht wohl. Nicht einmal Nele selbst konnte mich von sich überzeugen, da ich einfach keinen Weg zu ihrem schwankenden Charakter fand. Sie war wie ein Hormon-gebeutelter Teenager, der irgendwie noch nicht so ganz im Leben angekommen war. Klar, sie verlor ihren Opa, was psychisch schon echt heftig ist, aber die Heimkehr zu ihrer Familie hätte man auch etwas erwachsener gestalten können. 

     

    Auch wenn Nele als Hauptfigur dargestellt wurde, so war es ihr Opa, der den Stein zu alledem erst ins Rollen brachte. Sein Tod sorgte dafür, das endlich einmal die Geheimnisse der Familie ans Tageslicht kommen sollten. Diese Geheimnisse hatten es dann auch wirklich in sich, wobei ich mich bei sowas stets frage, warum es überhaupt verheimlicht wurde. Zumal sie in der Familie, für nichts als Unruhe sorgten. Dies war dann auch einer der Gründe, weshalb mich die Story nicht all zu sehr packte. Ich stellte mir dauernd nur eine Fragewort: „Warum?“ und bekam leider keine ausreichende Antwort.

     

    Ja, der Geschichte fehlte etwas der Biss und so war es der humoristische Schreibstil, der mich am Ball hielt. Manche Unterhaltungen waren sehr komisch und ich musste hier und da grinsen. Die Beschreibungen der Umgebung waren zudem sehr gelungen und ich konnte mir klar vorstellen wie Nele´s Familie wohnte.

     

    Mein Fazit

     

    Für mich versprach das Buch mehr als es halten konnte, denn gerade die Charaktere waren mir zu chaotisch. Ich hätte es ja verstanden, wenn der Opa und Nele die einzigen außergewöhnlichen Persönlichkeiten gewesen wären, aber allen eine Eigenart zu geben, war dann einfach zuviel und unterhielt mich dann auch nicht mehr wirklich. Am Ende war es der leichte und fließende Schreibstil, der dafür sorgte das ich weiter lesen wollte. Denn die Beschreibungen egal ob Landschaft oder Stadt waren interessanter als die Charaktere selbst. Ich bin einfach kein Fan, von Familiengeheimnissen, die schon lange hätten ausgesprochen werden können.

  15. Cover des Buches Ein Vorurteil kommt selten allein (ISBN: 9783739685441)
    Karin Lindberg

    Ein Vorurteil kommt selten allein

     (34)
    Aktuelle Rezension von: Katharina83

    Lilli trifft auf einen vermeintlichen Proleten.  Vermeintlichen Prolet stellt sich als liebevoller Mann raus. Aber bis es soweit ist,  spielt das Schicksal immer mal wieder mit rein. 


    Ich fand das Buch hatte einen sehr schönen Schreibstil. Lilli ihre Gefühle und Gedanken konnte ich oft sehr gut nachvollziehen. Beim durchstöbern nach mehr Büchern von @karinlindbergschreibt, habe ich entdeckt das es ein neues Cover gibt.  Ich habe mein Exemplar von meiner örtlichen Bibliothek. Da gab es noch das rote Cover.  Ich finde beide Cover ansprechend. 

  16. Cover des Buches Fleisch ist mein Gemüse (ISBN: 9783939716617)
    Heinz Strunk

    Fleisch ist mein Gemüse

     (441)
    Aktuelle Rezension von: deidree

    Laut den vorliegenden Rezensionen habe ich mir dieses Buch schenken lassen, weil ich es mir interessant und witzig vorstellte.

    Leider war es für mich nur zäh und langweilig. Es passiert ganz selten, dass ich ein Buch abbreche. „Fleisch ist mein Gemüse“ hier ist allerdings so eines. Ab der Hälfte habe ich seitenweise weiter geblättert, etwas gelesen, und wieder viele Seiten übersprungen. Die letzten paar Seiten habe ich wieder gelesen und nicht das Gefühl gehabt, dass mir etwas entgangen ist.

    Grundsätzlich erzählt der Autor ständig das Gleiche. Und das nicht einmal überzeugend witzig. Von einem Tanzabend zum nächsten, Alkohol, Glückspiel, keine Frauen, Gesicht mit Pickel, Mutter der es gesundheitlich immer schlechter geht, bis sie am Ende stirbt, Tagesablauf zum Kaputtmachen. Tja, das war es dann auch schon. 

    Wird das ganze Buch dafür verwendet zu beschreiben wie es bei dieser einen Tanzkapelle ablief, so war das Ende im Schnellverfahren erzählt. Innerhalb einiger Seiten trennt er sich von der Gruppe, Mutter stirbt, er zieht um und aus. 

    Dazu passt noch nicht einmal das Cover. Schade, für mich enttäuschend.

                                                                                                   

  17. Cover des Buches Mehr als die Finsternis (ISBN: 9782496706062)
    Melanie Metzenthin

    Mehr als die Finsternis

     (18)
    Aktuelle Rezension von: sabrinchen

    Das Erscheinungsdatum von dem neuen Teil Mehr als die Ehre hat mir dieses Buch von meinem SuB in Erinnerung gerufen und beim Lesen war ich froh die Geschichte jetzt kennenzulernen zu dürfen und später gleich den nächsten Teil anzuschliessen.
    Die Autorin setzt auf interessante schon bekannte Protagonisten die sich weiterentwickeln und neue faszinierende Charaktere die erst im Verlauf der Handlung ihren wahres Potenzial offenbaren.
    Das Ganze wird mit einem spannenden gut verständlichen Schreibstil und einen glaubwürdigen gut recherchierten Erzählstil kombiniert der eine gefühlvolle und trotzdem unterhaltsame Story entstehen lässt.
    Wir bewegen uns in den Zwanzigern der Inflation in der Nähe von Lüneburg und es wird toll transportiert was die Geldentwertung anstellt, wobei das Schicksal der Bewohner des Gutes Mohlenberg der Familie von Aalen am Herzen liegt.
    Friederike von Aalen kenne ich ja schon aus dem vorherigen Teil und mittlerweile ist sie fester Bestandteil als Ärztin und berät sich mit ihren Vertrauten und versucht sensible Themen der Patienten mit ganz viel Feingefühl zu lösen.
    Der Fokus liegt auf der Menschlichkeit, Ideenreichtum und das über den Tellerrand blicken, das Geschick und Wortgewandheit der verschiedensten Personen geben der Handlung ihr Gesicht und machen diese Geschichte zu einem Leseerlebnis.
    Mein Lieblingscharakter dieses Buches ist Fräulein Wermut die für mich die überraschendsten Wendungen herbeiführt und nur wer verstehen will Warum sollte Mehr als die Finsternis unbedingt lesen. Ich hoffe sie bleibt mir noch erhalten :D
    Ich vergebe 5 grossartige Sterne und freue mich schon auf weitere Bücher aus der Feder der Autorin.

  18. Cover des Buches Bleicher Tod (ISBN: 9783442489411)
    Andreas Winkelmann

    Bleicher Tod

     (243)
    Aktuelle Rezension von: Buch_und_Wasser

    Kriminalkommissarin Nele Karminter und ihr Team untersuchen den Fall einer entführten Frau namens Miriam Singer, der die Flucht gelungen ist. In diesem Zusammenhang finden sie eine unbekannte Tote. Und dann wird Miriam Singer ein zweites Mal entführt.

    Privatdetektiv Alexander Seitz ist mit Hilfe seiner Freundin Jördis auf der Suche nach der achtzehnjährigen Schülerin Daniela Gerstein.

    Eine Zeit lang laufen beide Handlungsstränge parallel, bevor sich die Wege kreuzen. Als Leser bekommt man außerdem noch einen dritten Handlungsstrang mit – Nicola wird von ihrem Ehemann immer wieder misshandelt, bekommt jedoch Unterstützung von der Polizistin Tanja Schildknecht. Wie diese Handlung mit den anderen zusammenhängt bleibt lange unklar.


    Der Krimi ist spannend geschrieben. Durch die verschiedenen Handlungsstränge geht jede Geschichte immer nur ein bisschen weiter und ich habe auf die Verbindungen gewartet. Lange Zeit war mir auch nicht klar, ob Polizei oder Privatdetektiv die „Hauptrolle“ haben. Diesen Ansatz fand ich ganz interessant. Allerdings geht es auch zu Lasten der Figuren. Weder Nele noch Alex sind bis in die Tiefe ausgearbeitet, so dass beide für mich oberflächlich bleiben.

    Neles Lebensgefährtin und Mitarbeiterin Anouschka Rossberg war 1 Jahr vor dieser Geschichte in Gefangenschaft eines Entführers und hat diesen schließlich erschossen. Sie hat anschließend keine psychologische Hilfe in Anspruch genommen, leidet vermutlich jedoch unter einer posttraumatischen Belastungsstörung und lässt sich immer wieder auf gefährliche Alleingänge ein.
    Nele will dagegen vorgehen, schafft es aber weder als Vorgesetzte und Partnerin nicht, so dass die Situation unausgesprochen zwischen den beiden im Raum steht.
    Das schwächte Nele in meiner Sicht vor allem als Vorgesetzte und trägt auch dazu bei, dass ich nicht so richtig warm mit ihr werde.

    Als die Identität der Toten geklärt ist, wird zwischen Übereinstimmungen zwischen ihr und Miriam gesucht. Seite 310: Eine Verbindung über den Arbeitgeber kann es nicht geben, da [sie] Schülerin und Miriam Arzthelferin ist,
    Schülerin und Arzthelferin – da kann sehr wohl eine Verbindung sein, das hätte auch der Polizei klar sein müssen. Damit ist die Handlung an dieser Stelle für mich unlogisch.

    Die heimlichen Heldinnen des Krimis sind für mich Miriam Singer und die Polizistin Tanja Schildknecht, die den entscheidenden Hinweis gibt. Leider werden sie nach der Befreiung nicht mehr erwähnt und es geht nur noch um die Bösen.

    Der Krimi war kurzweilig zu lesen. Allerdings bin ich mit den Haupt-Figuren nicht richtig geworden.


    Die Besprechung bezieht sich auf die Ausgabe von Weltbild.

  19. Cover des Buches Das Gold der Mühle (ISBN: 9783442474875)
    Martha Sophie Marcus

    Das Gold der Mühle

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen ersten Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Das Buch erlaubt es einen guten Eindruck vom Leben im 14. Jahrhundert zu bekommen. Die Handlung als solche ist sehr vielfältig angelegt mit ständig wechselnden Schauplätzen und diversen Handlungssträngen. Das lässt den Leser manchmal leicht den Überblick verlieren. Die Spannungsmomente sind nur partiell eingestreut, dazwischen gibt es längere ruhige Passagen. Auch eine gewisse Menge an Längen sind zu bemängeln.

    Die Charaktere sind teilweise sehr detailliert und mit Tiefe gezeichnet, andere Figuren bleiben blass und nicht ohne Klischee.

    Die Schreibweise hat mir nicht so gut gefallen, sie ist sehr, sehr einfach und im Bemühen, der damaligen Zeit vermeintlich gerecht zu werden, ein wenig "kindlich-naiv" angehaucht. Das gilt auch für die Dialoge, die flach - gelegentlich derb - daher kommen.

    Ein Buch, das ganz gut unterhalten kann - nicht mehr und nicht weniger....!
  20. Cover des Buches Oma packt aus (ISBN: 9783442380725)
    Brigitte Kanitz

    Oma packt aus

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Tata87

    Als ich dieses Buch zu lesen begonnen habe hat es ein paar Seiten gedauert bis ich in die Story, den Schreibstil und die Charaktere hinein fand. 
    Aber dann! 
    Man muss sich etwas darauf einlassen und sich Gedanklich von einem "normal geschriebenen" Roman der eine Geschichte erzählt, verabschieden. 

    Die Charaktere sind alle auf ihre Art witzig und liebenswert. 
    Nele der kleine Tollpatsch spielt hierbei die Hauptrolle und entdeckt nach und nach ein Geheimnis nach dem nächsten. Ihr Freund glänzt dauernd nur durch Abwesenheit und macht sie dadurch nicht unbedingt glücklicher. 
    Die Großmutter Grete ist auf ihre Art witzig und wirklich sehr liebenswert, sie zauberte mir beim Lesen doch das Ein oder andere Lächeln ins Gesicht wenn sie sich mit ihrer Schwester bekriegte oder auch über den Hund Rüdiger herzog. 
    Rüdiger ist ein absoluter Traum von Hund. Ihn würde ich sofort adoptieren und bei mir aufnehmen den Süßen. 
    Neles Eltern sind ebenso etwas ganz besonderes wie der Rest der Familie und als Irene auftaucht kann man fühlen wie sehr sie Nele lieben und alles für sie tun würden. 

    Als sie alle dann nach Italien fahren, kommt die Geschichte erst so richtig in Fahrt und es kann wirklich herzhaft gelacht werden. 

    Eine wirklich witzige Geschichte über die Höhen und Tiefen in einer Familie und die Überraschungen des Lebens die man mit ein bisschen Zusammenhalt sehr gut, witzig und einfach lösen kann. :-D 

    Von mir gibt´s 4 von 5 Sternen, weil ich doch am Anfang etwas gebraucht habe um in diese Geschichte zu finden und mit dem Schreibstil klar zu kommen. 
  21. Cover des Buches Kalter Hauch (ISBN: 9783453357754)
    Claudia Vilshöfer

    Kalter Hauch

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Katis-Buecherwelt
    Klappentext:
    Die Kunst des Tötens

    Als Martin nach über zwanzig Jahren Cornelius wiedertrifft, bricht die Erinnerung mit voller Wucht über ihn herein. An jene Tragödie, die ein Leben forderte und sie beide schuldbeladen zurückließ. Doch Cornelius scheint nach all der Zeit guter Dinge zu sein und heuert Martin für einen dreiwöchigen Mittelmeertörn als Skipper an. Erst an Bord begreift Martin, dass er Teil eines tödlichen Plans ist, der erneut unausweichlich in einer Katastrophe enden wird. Denn Nadja, Cornelis‘ neue Liebe, sieht jener Frau, die beide Männer einst begehrten, verstörend ähnlich …

    Dunkel, beklemmend, raffiniert – ein Psychothriller, der kaum Zeit zum Atmen lässt. Außerdem von Claudia Vilshöfer erschienen: »Schrei in der Dunkelheit« und »Nichts bleibt je vergessen«.

    Zum Buch:
    Die Buchcovergestaltung passt ideal zum Inhalt des Thrillers. Es zeigt ein Schiffstau, an dem Blutflecken haften und als Leser wird man somit in die Richtung Seefahrt gelockt. Mir gefällt die Gestaltung sehr gut, weil es einfach neugierig macht und auf einen guten Psychothriller hoffen lässt.

    Erster Satz:
    "Als sich die Tür langsam öffnete, streifte in ein kalter Lufthauch, der ihn jäh aus dem Halbschlaf schrecken ließ."

    Meine Meinung:
    Die Autorin Claudia Vilshöfer durfte ich bereits in einem mit mir geführten Interview, auf meinem Blog, kennenlernen. Ich war sehr gespannt auf ihren Psychothriller "Kalter Hauch" und hatte dementsprechend sehr hohe Erwartungen.

    Der Klappentext ließ mich sprichwörtlich "erschaudern". Die bloße Vorstellung auf hoher See mit jemanden auf einem Schiff zu verbringen, der einem etwas böses will, ist sehr beklemmend und furchteinflößend. Kein Weg zur Flucht oder um Hilfe zu bekommen.
    Die Autorin konnte die Ängste und Gefühle der Protagonisten sehr gut an den Leser herüber bringen und ließ mich immer wieder mit einer Gänsehaut zurück.
    Außerdem besitzt Claudia Vilshöfer eine enorm ausdrucksvolle Schreibweise. Sie beschreibt die Umgebungen so realitätsnahe, dass ich oftmals sogar das Meer habe riechen und schmecken können. Diese Vorstellung hat mich sehr gut in die Ortschaften des Buches hineingezogen.

    Einige grausame Szenen aus den Rückblenden haben mich stark beschäftigt. Um welche es hier gerade genau geht, kann ich auf Grund von Spoiler nicht verraten, aber wer dieses Buch liest, wird genau wissen welche ich meine. Die Vorstellung das jemanden so etwas passiert, in dem er hilflos und willenlos ist, ist einfach grausam und sehr erschreckend.

    Die Story ist in der Gegenwart und in der Vergangenheit geschrieben. Es folgen immer wieder Rückblenden und nach und nach setzt sich alles wie ein Puzzle zusammen.
    Was mir hier gefehlt hat, war die durchweg aufbauende Spannung, so wie ich es von anderen Psychothrillern gewohnt bin.
    Es gab einige Kapitel die spannend endeten und man sich sofort ins nächste Kapitel gestürzt hat, doch holten mich meistens das nachfolgende Kapitel, in der ersten Hälfte des Buches, wieder von meiner Spannungsleiter herunter.
    Bei etwas über der Hälfe des Buches baute sich permanente Spannung auf und ich begann zu rätseln, inwiefern sich dieser Thriller entwickeln würde.
    Es kam dann alles ganz anders wie gedacht und wie ich es für möglich gehalten hätte. Das Ende ist an sich abgeschlossen, bleibt aber zum Teil offen und der Leser kann sich hier selbst gedanklich ausmalen, wie es wohl weitergeht.


    Fazit:
    "Kalter Hauch" ist ein guter sachter Psychothriller, der etwas Zeit brauchte um mich in eine spannende Handlung zu ziehen und vor allem festzuhalten. ~ subtil ~ brenzlig ~ ausdrucksvoll ~ 
  22. Cover des Buches Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt (ISBN: 9783423216289)
    Dora Heldt

    Bei Hitze ist es wenigstens nicht kalt

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Ana80

    Doris steht kurz vor ihrem 50. Geburtstag. Ein Tag, den sie auf keinen  Fall feiern möchte. Ihr Mann Thorsten hingegen sieht das anders und lädt alle Freunde, Bekannten und Verwandten zu einer großen Überraschungsparty ein. Auf der Flucht vor dieser Party beschliesst Doris kurzerhand mit ihren Schulfreundinnen Anke und Katja ein Wellnesswochenende an der Ostsee zu verbringen. Dabei wird natürlich in alten Erinnerungen geschwelgt, aber auch wichtige Fragen über das Leben und die Liebe kommen auf...

    Das Buch ist wirklich eine schöne Geschichte über Frauen um die 50. Es erzählt von interessanten Charakteren, mit denen ich allerdings nicht so ganz warm werden konnte. Vielleicht fehlt mir mit ende 30 noch die Nähe zu der behandelten Lebensphase, so dass ich mich nicht so ganz damit identifizieren konnte. Das Buch zeigt, dass das Leben oft anders verläuft, als geplant und trotzdem viele Lebenswege und -formen einen Menschen schlussendlich doch erfüllen können. 

    Mir fehlte es oft an der typischen Dora Heldt - Leichtigkeit, die ich in anderen Büchern so genossen habe. Dieser Roman bringt einen zwar auch zum Schmunzeln, herzhaftes Lachen blieb bei mir allerdings aus. Die Autorin behandelt hier vielleicht einfach ein wenig zu tiefgründige Themen. 

    Trotz allem ist der Schreibstil gewohnt locker und flüssig zu lesen. Obwohl das Buch nicht vergleichbar ist mit anderen Büchern der Autorin sorgt es solide für einige kurzweilige Lesestunden.

  23. Cover des Buches Tango für einen Hund (ISBN: 9783746632001)
    Sabrina Janesch

    Tango für einen Hund

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Samtpfote
    Meine Meinung: Ich habe dieses Buch sehr gerne gelesen und mich bei der Lektüre gut amüsiert. Die Geschichte war unterhaltsam und mit dem nötigen Ernst und einer Prise Tiefgang ausgestattet. Auch die Romantik ist nicht zu kurz gekommen. Die Landschaft der Lüneburger Heide wird authentisch und mit viel Selbstironie beschrieben. Die Pesonen, vor allem Ernestos Onkel, sind lebensnah und mit viel Charme, Witz und Lebensweisheit skizziert. Besonders gut hat mir übrigens Astor, der Hund, gefallen. Der Hund, der für so viel Wirbel sorgt und im entscheidenden Moment eine wichtige Rolle spielt und schwierige Situationen auflockert. Was ich nur ein wenig speziell finde und fand: während Ernestos Roadtrip hat er sehr wenig Kontakt zu seinen Eltern, da die gerade in den Ferien sind und kann so ungestört schalten und walten. Ich weiss nicht, ob dies bei anderen Familien der Fall wäre, wenn der Sohn Sozialstunden abarbeiten muss. Dies liegt aber im Buch sicher auch ein wenig an der äusserst linken und alternativen Einstellung von Ernestos sympathischen Eltern. Zwei leidenschaftlichen Anhängern Che Guevaras.
    Schreibstil und Handlung: Janeschs Schreibstil hat mich beeindruckt. Es gelingt ihr, die Jugendsprache perfekt zu imitieren und der Geschichte, die aus der Sicht von Ernesto in der Ich-Perspektive erzählt wird, einen sehr jugendlichen Anstrich zu geben. Auch wenn es Janesch manchmal ein wenig zu gut meint, zieht sie dies doch von der ersten bis zur letzten Seite durch und schafft so eine lockere Atmosphäre, die gerne im Buch schmökern lässt. Von der Handlung her muss ich sagen, dass einige Passagen ziemlich vorhersehbar waren, dass ich mich aber immer gut unterhalten habe und dass ich das Buch wirklich gerne gelesen habe. Es hat mich nicht nachhaltig beschäftigt, aber es hat mir seht gut gefallen und ich kann es mir auch vorstellen ein weiteres Buch der Autorin zu lesen.
    Meine Empfehlung: Ich empfehle dieses Buch gerne als Sommerlektüre oder für unterwegs weiter und auch wenn mich das Buch nicht weiter beschäftigen wird, so hat es mich doch gut unterhalten. "Tango für einen Hund" ist spannend, witzig, romantisch und auch ein wenig skurril und enthält somit alle Elemente, die ein kurzweiliges Buch ausmachen.

    Zusätzliche Infos: Titel: Tango für einen Hund Autorin: Sabrina Janesch ePUB: ca. 303 Seiten Sprache: Deutsch Verlag: Aufbau Taschenbuch Erscheinungsdatum Erstausgabe: 18.07.2014  Aktuelle Ausgabe: 18.04.2016 ISBN: 9783746632001
  24. Cover des Buches Eine Leiche zum Kaffee (ISBN: B08HH3DWTF)
    Marion Minks

    Eine Leiche zum Kaffee

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Tanzmaus

    Am Rande einer kleinen Gemeinde wird ein verunglückter Radfahrer gefunden. Was zunächst wie ein Unfall aussieht, lässt der pensionierten Lehrerin Agnes Plietsch jedoch keine Ruhe. Gemeinsam mit dem ebenfalls pensionierten Kriminalbeamte Enno Fritjoff begibt sie sich auf Spurensuche und stößt dabei auf einige Ungereimtheiten.

    Das Buch ist ein schöner Cosy Crime, der allerdings sehr deutlich das Dorfleben und den dortigen Klatsch widerspiegelt. Auch wenn der Fall für sich sehr spannend konstruiert ist, zieht sich die Handlung doch etwas in die Länge und weitet die Geschichte aus. Da muss man schon Lust haben, um dran zu bleiben.

     

    Fazit:

    Ein netter Dorfkrimi, mit viel Sinn für die Dorfgemeinschaft, Klatsch und Tratsch und einem spannenden Krimifall, der jedoch fast im Geplänkel untergeht.

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