Bücher mit dem Tag "lübbe verlag"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lübbe verlag" gekennzeichnet haben.

25 Bücher

  1. Cover des Buches Der Todeskünstler (ISBN: 9783404169375)
    Cody McFadyen

    Der Todeskünstler

     (2.090)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    hat mir gut gefallen

  2. Cover des Buches Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers (ISBN: 9783404180578)
    Nadine Matheson

    Jigsaw Man - Im Zeichen des Killers

     (188)
    Aktuelle Rezension von: alaskabooklover

    Dieses Buch habe ich spontan gekauft und hab es auch durch Zufall entdeckt. Mir gefallen sehr die kurzen Kapitel. Ich mochte den Schreibstil sehr, da sich das Buch schnell und flüssig lesen ließ. Durch die brutalen und verstörenden Szenen die beschrieben wurden, habe ich leichte Paranoia bekommen und mich erschraken kleine Sachen, obwohl ich eigentlich nicht schreckhaft ist. Das Buch ist definitiv nichts für schwache Nerven, da alles sehr bildhaft beschrieben worden ist. Am Anfang war ich verwirrt, da ich gedacht habe, dass es eine Fortsetzung von einer Reihe ist, aber die ,,Vorgeschichte” wird erst später während der Story erzählt, sodass man nicht sofort weiß, was vor ein paar Monaten passiert ist. Für meinen Geschmack gab es zu viele Charaktere, wo man erst nachdenken muss wer wer ist. Den Plottwist fand ich jetzt nicht so überraschend, also er war schon gut gelungen, sondern ich hatte da meine Theorie, wer der Killer sein könnte, die dann wahr wurde. Ich mochte eigentlich alle Protagonisten, nur manchmal fand ich Henley zu stur, was ein bisschen genervt hat. Den Cliffhanger am Ende fand ich sehr fies, aber ich freue mich, wenn ich bald den zweiten Band lesen kann😁

  3. Cover des Buches Vergessene Gräber (ISBN: 9783404180936)
    Leo Born

    Vergessene Gräber

     (62)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Frankfurt wird seit ein paar Monaten von einer blutigen Mordserie heimgesucht. 


    Die Opfer scheinen zunächst keinerlei Verbindung zueinander zu haben. Sie waren alle saubere und brave Menschen, deren Weste stets strahlend weiß war. 


    Ganz im Gegensatz zu ihren ebenso erfolgreichen Eltern. Die scheinen in der Vergangenheit jemanden auf die Füße getreten zu sein. Doch für Mara Bilinsky, Jan Rosen und Klimmt ist das zunächst kein Grund deren Vergangenheit auf den Kopf zu stellen. 


    Mit der russischen Mafia, mit der Mara noch ein Hühnchen zu rupfen hat, haben die Kollegen in Frankfurt mehr als genug am Hals. Ein alter Bekannter scheint jedoch seine Finger im Bezug auf die Mordserien im Spiel zu haben. Auch diese Spur basiert nur auf Mutmaßungen. 


    Jan Rosens heimliche Bekanntschaft, die er in der Vergangenheit aus den Klauen einer Verbrecherbande barg, scheint mehr zu wissen. Genauso wie eine ehemalige russische Tänzerin. Diese taucht immer auf dem Radar der Kommissare während der Ermittlungen auf. Aber auch hier stößt die fleißige Truppe wieder auf eine Mauer. Mara muss mit ihren Kollegen herausfinden was in der Vergangenheit bestimmter Charaktere passiert ist um überhaupt einen minimalen Schritt vorwärts zu kommen. 


    Werden sie der Mordserie ein Ende setzen können? Stürzt sich Mara wieder Hals über Kopf ins Chaos? (Ja, natürlich. Was auch sonst? ;) )


    Die Mara Bilinsky Reihe ist wie ein guter Wein. Sie braucht Zeit zum Reifen um ihren vollen Reiz zu entwickeln. Anfangs fand ich die Reihe grundsolide. Jetzt, nach dem fünften Teil bin ich geradezu süchtig danach. 


    Der Wiedereinstieg in die Handlung, der Aufbau, der Spannungsbogen, der Schreibstil, und die knallharte, aber auch verletzliche Ermittlerin harmonieren wirklich super miteinander. Natürlich könnte der Dreh und Angelpunkt der letzten Teile, die russische Mafia, sich langsam abnutzen, aber nicht hier. Es ist so spannend immer tiefer in den Sumpf deren Machenschaften zu tauchen. Mara auf ihrem Weg zu verfolgen wie sie mit ihrer ganz eigenen Art und Weise an Dinge herangeht, und mit ihrem Weggefährten Jan Rosen, einen Fall nach dem anderen löst. Natürlich vergisst der Autor nie seine Leser:innen auch hinter die Kulissen blicken zu lassen. Denn dort gibt es auch allerhand zu entdecken. Ich freue mich jedenfalls schon sehr auf den sechsten Teil der Reihe. 


    Wie gefällt euch die Reihe?

  4. Cover des Buches Palais Heiligendamm - Stürmische Zeiten (ISBN: 9783785727171)
    Michaela Grünig

    Palais Heiligendamm - Stürmische Zeiten

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Alexa-Tim

    Ich liebe diese Reihe. Band 2 ist für mich ein wenig schwächer als 1, dennoch sehr schön. Die Geschichte von Elisabeth, Paul, Minna und viele andere geht hier weiter. Was erwartet ihnen diesmal?

    Der Schreibstil ist sehr angenehm und flüssig zulesen. Ich fliege so durch die Seiten. Sehr harmonisch.

    Die Protagonisten sind mir sehr ans Herz gewachsen, besonders Paul. Aber der dreht in Band 2 ganz schön ab. Wurde eher einer Gehirnwäsche unterzogen. Es ist schon krass wie manipulativ Menschen sein können und wie schne man jemanden glaubt, auch als Erwachsener.

    Das einzige, was mir manchmal zu viel ist. Sind die politischen Aspekte. Die hätte man vielleicht etwas kürzen können. Gleichzeitig fand ich es aber auch interessant, da man so nochmal Hintergrundinformationen über die deutsche Geschichte bekommt.

    Von mir gibt es 4 Sterne.

  5. Cover des Buches Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter (ISBN: 9783404188826)
    Emily Bell

    Maybe this year - Dieser eine Tag im Winter

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Kipfal87

    Dieses Buch ist für alle, die eine Geschichte wollen, die sie durch das sommerliche Italien und winterliche Dublin führt. Eine Protagonistin, die sich zu Weihnachten an ein Versprechen von ihrer Urlaubsliebe von vor 10 Jahren erinnert und gemeinsam mit einem Freund sich auf die Reise dorthin macht. Die Suche nach dem eigenen Ich und was man vom Leben erwartet. Eingeschneite Landschaften und viel Atmosphäre werden euch Freude bereiten.

    Auch ein Adventkalenderfund, denn "normale" Romance lese ich äußerst selten. Hier mochte ich die Reise sehr und mich hats wirklich ein bisschen verwundert, dass das Buch doch einige neg. Bewertungen bekam. Man sieht also wiedermal, dass ich keine gute Empfehlerin in diesem Genre bin. Dennoch hatte ich Spass an der stimmigen Reise nach Irland (Ich liebe Irland!) und den Rückblicken nach Italien. Es gibt viele Schauplätze und die Geschichte entwickelt sich langsam. Das Ende war absehbar, hat mein Herz aber höher schlagen lassen. Manche Szenen sind vielleicht etwas langatmig, doch der Schreibstil hat mir gefallen. Es ist winterlich und ein bisschen weihnachtlich, aber eben auch sommerlich. Der kitschige Epilog war für mich absolut unnötig 😂 aber andere werdens lieben.

  6. Cover des Buches Das Spielhaus (ISBN: 9783404208890)
    Claire North

    Das Spielhaus

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Mizukiness

    Mir hat die Idee eines Spielhauses wie es hier funktioniert sehr gefallen. Auch, dass hinter jedem Spiel ein größeres steckt, selbst hinter dem Spielhaus. DOch insgeamt war mir das BUch an manchen Stellen zu langatmig und die Kapitel seltsam gegliedert. Es gibt ein spannendes, aber offenes Ende. Was mir nicht gefällt.

    DIe Münze dreht sich, aber wie wird sie landen?

  7. Cover des Buches Aus allen Wolken fällt man auch mal weich (ISBN: 9783404180592)
    Valerie Korte

    Aus allen Wolken fällt man auch mal weich

     (61)
    Aktuelle Rezension von: Mo_Na2

    ein scheinbar perfektes Leben - toller Mann, pflegeleichtes Kind, alles, was man mit Geld kaufen kann und Glück pur - schade, dass diese Welt für Julia nur auf Instagram exisitert. Der Mann hat sich für eine andere entschieden, die Wohnung ist eher im Souterrain, das Geld ist knapp und dann will der Ex auch direkt noch Schulden beglichen haben. 


    Sie hat eine gute Freundin und versucht mit aller Macht hre entworfenenen Armbänder zu verkaufen. Natürlich sucht sie auch einen neuen Partner. Bildhauer Alex - den sie aus der Kita kennt - hat ihr Interesse geweckt. 


    Irgendwann bröckelt die Instagramfassade.... Follower werden misstrauisch, wo der tolle Ehemann auf Fotos bleibt...


    Der Schreibstil ist flüssig und gut verständlich. Die Geschichte macht deutlich, wie viel Arbeit so ein Instagramaccont machen kann, wenn man damit Geld verdienen möchte.


    Mir fehlt ein guter Abschluss der Story. Was ist mit Elif? Was ist mir ihrem Vater  - die Fragen bleiben leider offen. irgendwie wirkt es auf mich, als müsste die Geschichte ein Ende erreichen. Zudem vermisse ich auch ein bisschen Tiefgang. Sie lässt sich aber locker und leicht lesen. Ich hätte mir auch gewünscht, dass - anstatt einer Bildbeschreibung - die Bilder im Buch abgedruckt würden. 

  8. Cover des Buches Liebe treibt die schönsten Blüten (ISBN: 9783404183555)
    Valerie Korte

    Liebe treibt die schönsten Blüten

     (45)
    Aktuelle Rezension von: LeosUniversum

    Inhalt:
    Biologin Svea arbeitet seit vielen Jahren schon an ihrer Doktorarbeit, doch irgendwie steckt sie in einer Sackgasse. Nicht nur beruflich – auch in der Liebe sieht es nicht gerade rosig aus. Und dann muss sie auch noch spontan die Gartenbaufirma ihres Vaters als Geschäftsführerin übernehmen. Etwas überfordert mit den neuen Aufgaben und Anforderungen begegnet sie Lars bei einem Rückenkurs. Für Svea ist klar, dass Lars der Mann fürs Leben ist, doch der zeigt kein großes Interesse. Irgendwie scheint die Liebe nur einseitig zu sein. Oder vielleicht doch nicht?

    Meinung:
    Von Valerie Korte habe ich vor etwas längerer Zeit „Aus allen Wolken fällt man auch mal weich“ gelesen – ein wahnsinnig unterhaltsamer Roman über das reale Leben einer alleinerziehenden Mutter und ihrer perfekten Scheinwelt auf Instagram. Der Schreibstil der Autorin konnte mich damals schon vom Fleck weg überzeugen, sodass ich nun gespannt auf Sveas Geschichte war. Ohne viel Drama und Schnickschnack hat Valerie Korte mal wieder eine humorvolle, witzige und federleichte Liebesgeschichte erschaffen. Das Buch besticht durch authentische Charaktere, denn nicht nur die unglaublich sympathische Protagonistin Svea, sondern auch all die anderen Charaktere haben sich direkt in mein Herz geschlichen und dort sehr viel gute Laune hinterlassen. Die gelungene Kombination aus Humor und Ernsthaftigkeit hat mir immer wieder ein Lächeln ins Gesicht gezaubert.

    Fazit:
    „Liebe treibt die schönsten Blüten“ von Valerie Korte ist eine gefühlvolle, herzerwärmende und witzige Lovestory mit sympathischen Charakteren. Von mir gibt es sehr gute 4 von 5 Sternchen.

  9. Cover des Buches House of Night - Erwählt (ISBN: 9783404160334)
    P.C. Cast

    House of Night - Erwählt

     (2.139)
    Aktuelle Rezension von: engelhoney2013

    In diesem Band gab es einige Moment, wo ich mir nur an den Kopf packen konnte und Zoey liebend gern durch gerüttelt hätte.

  10. Cover des Buches Die Blutlinie (ISBN: 9783404169368)
    Cody McFadyen

    Die Blutlinie

     (4.552)
    Aktuelle Rezension von: belli4charlotte

    Smoky Barrett hat schon selbst sehr viel in ihrem Leben ertragen müssen, aber als dass eine Freundin ermordet und geschändet wird, muss sie ihr Leben komplett neu strukturieren und sich wieder bewusst werden, dass nur sie in der Lage ist den Fall zu lösen.

    Doch der Täter scheint immer ein Stück voraus zu sein und führt Smoky und ihr Team regelrecht an der Nase herum und dabei wird er immer skrupelloser und steckt so voller Boshaftigkeit, dass Smoky immer wieder an ihre eigene traumatische Vergangenheit erinnert wird. Der Mörder hat es offensichtlich auch gezielt auf Smoky und dessen Freunde und Bekannte abgesehen. 

    Der Albtraum scheint kein Ende zu nehmen.


    Cody McFadyen schafft es einfach immer wieder den Leser in den Bann zu ziehen und das schon ab der ersten Seite.

    Man fühlt sich beim Lesen regelrecht gehetzt und empfindet so viel Wut und Entsetzen, dass es schon schwer ist das Buch überhaupt mal aus der Hand zu legen.

    Die Akteure erscheinen authentisch und das bis ins kleinste Detail. Man  erkennt dabei aber auch eine Entwicklung und vor allem einen roten Faden. Die Spannung wird fast unerträglich und die Ereignisse überschlagen sich teils, so dass man kaum Luft holen kann.

    Dabei wirkt die ganze Story dennoch kompakt und nicht konstruiert.

    Für mich eines der Besten Thriller von Cody McFadyen.

  11. Cover des Buches Tage der Schuld (ISBN: 9783404176816)
    Arnaldur Indriðason

    Tage der Schuld

     (28)
    Aktuelle Rezension von: HighlandHeart1982
    Bei Tage der Schuld handelt es sich um einen weiteren Fall des jungen Kommissars Erlendur an der Seite seines/R Menors/in Marian Briem. Auch in diesem Fall bleibt der Leser weiterhin im Unklaren darüber, ob Marian Briem männlich oder weiblich ist.

    In dem Buch geht es um zwei Fälle, an denen Erlendur parallel arbeitet.

    Zum einen ist da der Tod des Isländers Kristvin, der tot in einem Lavafeld gefunden wird. Kristvin hat als Flugzeugingeneur auf der US - Militärbasis in Keflavik gearbeitet und scheint im Kontakt zu Angehörigen des US - Militärs gestanden zu haben. Doch das US - Militär verweigert eine Kooperation mit der isländischen Polizei.

    Auf der anderen Seite beschäftigt Erlendur das Verschwinden der 18 - jährigen Dagbjört, die vor rund 25 Jahren auf dem Weg zur Schule spurlos verschwunden ist. Erlendur, der sich aus privaten Gründen sehr für mysteriöse Vermisstenfälle interessiert, nimmt die Ermittlungen in diesem Fall inoffiziel auf.

    Die Geschichte besticht von Anfang an durch ihre überzeugende, spannende Handlung und man trifft wieder mal auf den ziemlich speziellen und empathischen Ermittler Erlendur in seinen jungen Jahren, der durch die Erlendur - Reihe, die sich mit seinem späteren Leben befasst, sehr bekannt ist.

    Unterstützung erhalten Erlendur und Marian Briem in diesem Fall von Caroline Murphy von der US - Militärpolizei, die ihnen trotz der ablehnenden Haltung ihrer Vorgesetzten, beim ermitteln im Mordfall Kristvin unterstützend zur Seite steht.

    Arnaldur Indridason ist ein hervorragender Erzähler, und es gelingt ihm immer wieder, mich sofort in seinen Geschichten gefangen zu nehmen. Der Schreibstil ist wunderbar flüssig und die Kapitel bestechen mit der richtigen Länge und nehmen den Leser mit. Ich konnte das Buch kaum aus der Hand legen und hatte es dementsprechend schnell durch.

    Was mich auch immer wieder an Indridasons Krimis - und Thrillern fasziniert ist, dass man trotz der ziemlich düsteren Atmosphäre der Geschichten, richtig neugierig auf Island, seine Kultur, Landschaften und Menschen wird.

    Dies war auch dieses Mal wieder der Fall.

    Für alle Fans des Autors ist dieses Buch ein absolutes Muss und bekommt daher von mir auch eine absolute Leseempfehlung.
  12. Cover des Buches Das Fundament der Ewigkeit (ISBN: 9783404177707)
    Ken Follett

    Das Fundament der Ewigkeit

     (214)
    Aktuelle Rezension von: Jossele

    Es handelt sich um den dritten Teil der umfangreichen Geschichte von Kingsbridge. Das Original ist 2017 unter dem Titel „A Column of Fire“ (Eine Feuersäule) erschienen. Beide Titel passen nicht so recht zum Werk, sind also nicht besonders gut gewählt. Wie zwischen Band 1 und Band 2 hat Follett wieder ca. 200 Jahre vergehen lassen, bevor er die Geschichte Kingsbridges fortschreibt. Der Roman spannt sich über einen Zeitraum von über 60 Jahren von 1558 bis im Grunde 1605. Er beginnt also im letzten Regierungsjahr von Maria Tudor und endet im Wesentlichen nach dem Tod ihrer Nachfolgerin Elisabeth I. im Jahr 1603 und dem aufgedeckten Anschlag auf Maria Stuarts Sohn und Elisabeths Nachfolger James im Jahr 1605. Der Sprung ins Jahr 1620 ist mehr ein Anhängsel als echte Romanhandlung. Oder vielleicht auch eine Art Ankündigung für eine Fortsetzung der Geschichte wieder 200 Jahre später mit einem Handlungsort in Amerika. Prägend für diesen Roman sind die Auseinandersetzungen zwischen Katholiken und Protestanten in Frankreich und England, garniert mit erzählerischen Ausflügen nach Spanien, die Niederlande und sogar Hispaniola. Neben der eigentlichen Romanhandlung, die chronologisch erzählt wird, wobei kapitelweise zwischen den Schauplätzen hin und her gesprungen wird, gibt es immer kurze Einschübe, in den jemand auf sein Leben zurückblickt. Recht bald wird dem Leser klar, dass dieser jemand Ned Willard ist, einer der Hauptprotagonisten des Romans und Nachfahre von Merthin, dem Erbauer des Kingsbridger Kathedralenturms und der Brücke über den Fluss (vgl. Die Tore der Welt).

    Aus meiner Sicht ist das ein ganz typischer Ken Follett Historienschinken. Ein umfangreiches Werk, in leicht verständlicher Sprache gehalten und unterhaltsam geschrieben. Typisch ist auch die schablonenhafte, holzschnittartige Figurenzeichnung, die einem Groschenroman ähnelt. Als meistenteils gut gemacht wiederum empfinde ich die Anbindung an reale historische Ereignisse und die Einbindung historischer Persönlichkeiten. Dahinter steckt eine Menge geschichtlicher Recherchetätigkeit. Die umfangreiche Liste der im Roman erwähnten historischen Persönlichkeiten legt ein bisschen Zeugnis dafür ab. Die Verarbeitung des Bildersturms von Antwerpen, der Bartholomäusnacht, des Untergangs der spanischen Armada ist hervorragend gelungen. An manchen Stellen aber schwächelt der Roman ungewöhnlicherweise auf diesem Gebiet, z.B. wenn es um die Entscheidung im Machtkampf zwischen den katholischen Höflingen Guise und den Bourbonen geht, die sehr lückenhaft beleuchtet wird. Ebenso finde ich Behandlung der Ridolfi-Verschwörung zu kurz geraten. Da war Follett schon besser und genauer unterwegs. Wie gewohnt enthält der Roman auch einige logische Fauxpas, wie die Gerichtsverhandlung, die Alice Willard um das verliehene Geld bringt. (Bastei Lübbe Tb 2017, S. 252 ff) Ebenso ist nach dem Frieden von Saint-Germain der Verkauf verbotener Bücher einmal nicht mehr lebensgefährlich (ebd., S. 697), um ein paar Seiten weiter wieder lebensgefährlich zu sein (ebd., S. 733), ohne dass sich an der historischen Situation etwas geändert hätte. Und auch sehr vorhersehbare Teile fehlen nicht. So weiß jeder einigermaßen erfahrene Follett-Leser mit Bestimmtheit, dass Margery nach der Vergewaltigung durch den Grafen Swithin von Shiring (ebd., S. 540 ff) schwanger sein wird.

    Ein schönes Zitat habe ich auch gefunden, wobei ich nicht weiß, ob das eine Art Redewendung ist, die ich bisher nur nicht kannte. Jedenfalls lässt Follett Ned Willards Großtante Betsy aus Sevilla sagen: „Wer eine Hexenjagd beginnt, der wird auch Hexen finden.“ (ebd., S. 156)

    Zusammenfassend wieder ein Werk Folletts, über das das Feuilleton die Nase rümpfen wird, das aber aufgrund seiner Massentauglichkeit hohe Auflagen erzielen wird. Wenn man seine Erwartungen an die literarische Qualität nicht allzu hoch ansetzt, dann erwartet einen eine unterhaltsame, leicht lesbare, handwerklich ordentlich gemachte Lektüre, bei der sich der Denkaufwand in Grenzen hält. Drei Sterne.

  13. Cover des Buches Black Sun (ISBN: 9783404183371)
    Owen Matthews

    Black Sun

     (11)
    Aktuelle Rezension von: raeubertochter

    Black Sun: Wir befinden uns in einer Welt aus Intrigen und Verwicklungen in einer geheimen russischen Stadt, in der Anfang der 1960er eine Waffe apokalyptischen Ausmaßes entwickelt wird.

    Dorthin begibt sich Alexander Wassin, der KGB-Agent mit einem für dortige Verhältnisse recht naiven Sinn für Wahrheit und Gerechtigkeit, um die näheren Umstände eines verdächtigen Todesfalls aufzuklären. Hierbei macht er sich durch seine Hartnäckigkeit mehr Feinde als Freunde und muss aufpassen, nicht selbst ins Visier dunkler Machenschaften zu geraten.

    Wassin selbst hat seine Fehler, derer er sich durchaus auch bewusst ist - wodurch er trotzdem sympathisch bleibt. Ihm zur Seite stehen die unterschiedlichsten Figuren, manche vertrauenswürdiger, andere weniger.

    Trotz des teilweise etwas trägen Voranschreitens der Handlung und stellenweise abschweifender blumiger Sprache, herrscht in dieser Mischung aus historischem Krimi und Politthriller ständig Spannung. Die Geschichte beinhaltet brutale und rücksichtslos klar formulierte Szenen, die schreckliche Tatsachen bildlich zum Leben erwecken. Jede Menge Verdächtige und das Potenzial für Wendungen und überraschende Ereignisse, die die vorherigen Eindrücke noch einmal auf den Kopf stellen können, sorgen dafür, dass man der Auflösung entgegenfiebert. 

    Das Ende ist in sich zwar abgeschlossen, dennoch schafft Owens auf den letzten Seiten eine nahtlose Überleitung zum nächsten Fall des wahrheitsuchenden KGB-Agenten.

    Vor allem das gut recherchierte Basieren der Geschehnisse und Charaktere auf waren Ereignissen und historischen Personen macht für mich einen Großteil der Faszination für diesen Teil russischer Geschichte aus.

    Insgesamt mit kleinen Längen, aber dennoch empfehlenswert, und ich kann mir definitiv vorstellen, auch die Fortsetzung(en) noch zu lesen!

  14. Cover des Buches Federnlesen (ISBN: 9783431040883)
    Johanna Romberg

    Federnlesen

     (5)
    Aktuelle Rezension von: ElinCorinth

    „Ich will meine Begeisterung für Vögel nicht länger für mich behalten. Sondern sie weitergeben, in einer Form, die möglichst viele erreicht und im Idealfall ansteckt.“

    So beschreibt Johanna Romberg  in der Einleitung (Seite 16) ihr Anliegen, dieses Buch zu schreiben. Das 2018 im Lübbe Verlag neu erschienene Sachbuch trägt den Untertitel „Vom Glück, Vögel zu beobachten“.

    Für sie als Hobby-Beobachterin ging es nie darum, umfassendes Wissen über die Vogelwelt zu erlangen. Somit musste sie bei der Arbeit an dem Buch viel Recherchieren und auf Experten zugehen. Etwas, das ihr als langjährige GEO-Redakteurin und Autorin nicht schwergefallen sein dürfte. Und von dem sie selbst immer wieder im Buch betont, wie bereichernd es für sie war, all diese Menschen getroffen zu haben.

    Die schiere Fülle an Informationen veranlasste sie, das Buch in zwölf voneinander unabhängige Kapitel zu gliedern. Jedes dieser Kapitel liest sich wie eine eigene Geschichte. Die Themenbreite reicht von der Identifikation von Vogelstimmen und dem Umgang mit einem Bestimmungsbuch über die Benutzung von Ferngläsern hin zu Artenschutz und kontroversen Themen wie den Auswirkungen der intensiven Landwirtschaft und den potentiellen Gefahren durch Windkraftanlagen.  Daneben widmet sie sich aber auch einzelnen Vogelarten – Spechten, Mauerseglern oder Greifvögeln. Und verliert nie das Glück aus den Augen.

    Nie klingt sie belehrend. Sie wägt ab, hinterfragt, wechselt die Perspektive, aus der vor allem die großen Streitthemen wie Artenschutz und Landwirtschaft, Naturschutz und Jagd etc. betrachtet werden müssen. Stets bemüht sie sich um Objektivität, doch oft vermittelt sie durch ihre eigene Meinung den nachdrücklichen Wunsch zu mehr Achtsamkeit und Rücksichtnahme. Dabei geht es ihr nicht vordergründig um Statistiken und Zahlen, obwohl sie nicht müde wird, ihre Recherchen durch Expertenaussagen und Studien zu belegen, doch am Ende steht immer das ganz persönliche Erleben, das eigene Glück am Vögelbeobachten.

    Deutlich wird dabei immer, dass es Johanna Romberg um Lebensnähe und Nachahmbarkeit geht, um die Umsetzbarkeit und das Erleben des ornithologischen Hobbys vor Ort. Sie bewirbt durch ihre Recherchen den Artenreichtum in Deutschland und die vielen Möglichkeiten, unkompliziert auf Entdeckertour zu gehen.

    Johanna Romberg findet in ihrer Sprache eine schöne Balance zwischen Sachlichkeit und Emotionalität. Trotz der Fülle an Themen, die sich in den 300 Seiten des Buches verstecken, wirkt es strukturiert und klar, auch wenn die Autorin selbst mehr als einmal erwähnt, kein besonders systematischer Typ zu sein. So berichtet sie (Seite 20):

    „Immer kam mir etwas dazwischen, oder besser gesagt, es flog mir etwas dazwischen, denn meistens war es ein Vogel, der zwischendurch meine Aufmerksamkeit forderte.“

    Diese Zwischendurch-Themen sammelte sie unter der Kategorie Zugeflogen, welche sich zwischen die Kapitel reihen und zum Teil deren Übergänge bilden. Sie heben sich auch farblich vom Buch ab, denn sie sind auf Seiten in hellem Sepia gedruckt.

    Überhaupt ist das Layout des Buches eine einzige Freude, was schon mit dem Einband beginnt. Er war es auch, der meine Aufmerksamkeit im Buchladen anzog. Das erste Blättern durch die Seiten ließ mich dann nicht mehr los. Das farbig gestaltete Inhaltsverzeichnis, die wunderschönen Vogelaquarelle von Florian Frick, die federnbesetzten Seiten des Inneneinbands und das glatte, relativ schwere Papier lassen jedes Herz höher schlagen. Die Liebe, die dieses Buch ausstrahlt, macht es unwiderstehlich und mein erster Gedanke war: Das ist ein Buch, wie ich es auch gerne geschrieben hätte.

    Das Buch trifft einen Nerv unserer Zeit, denn Vogelbeobachtung, auf Neudeutsch Birding, ist längst auf dem Vormarsch und die Hobby-Ornithologie hat in den vergangenen zwei Jahrzehnten einen gewaltigen Imagewandel erfahren. Johanna Romberg formuliert es so (Seite 250):

    „Es ist nicht mehr das beschauliche, etwas trutschige Hobby von Wanderern, das es früher war und als das es, in vielen Medienberichten, heute noch dargestellt wird. Vogelbeobachtung ist ein Hightech-Sport geworden, der Aufwand und Einsatz erfordert, jedenfalls dann, wenn man zu den besten des Fachs gehören will.“

    Und während des Lesens bekommt man arg Lust darauf, auf Aufwand und Einsatz, auf das Erleben der Vögel mit eigenen Augen und Ohren, und auf das Glück, was sich dabei tief innen drin breitmacht.

    Ein Link zur Leseprobe gibt es auf meinem Blog unter:
    https://treibholzinsel.wordpress.com/2018/06/08/buchtipp-federnlesen-von-johanna-romberg/


  15. Cover des Buches Das Joshua-Profil (ISBN: 9783404179480)
    Sebastian Fitzek

    Das Joshua-Profil

     (1.369)
    Aktuelle Rezension von: Welpemax

    Meine Meinung: Der Meister der Spannung mal wieder in seinem Element. Was das anbelangt sind seine Bücher immer Pageturner, da kann man echt kaum was dagegen sagen. Dennoch bewerte ich das Buch deutlich schlechter als andere seiner Bücher, einfach weil es so unangenehm zu lesen ist. Es gibt auch noch ein anderen Grund, warum es sehr unangenehm zu lesen ist und der bezieht sich darauf, dass ich bei Büchern nicht einfach die Zeilen und Buchstaben runterlese, sondern auch ein gewisses Kopfkino entwickle, was auch ein Grund für mein langsames Lesen ist, aber bei dem Thema ist es schwer und einfach auch nicht schön sich dieses Buch wie ein Kinofilm im Kopf zu visualisieren. Die Beweggründe sind natürlich verständlich und auch nachvollziehbar, aber ich kann einfach nicht behaupten, dass ich gerne Thriller über diese Themen mit solchen Protagonisten lese und deswegen ist meine Bewertung da anders, auch wenn ich das Buch als solches spannend finde.

    Fazit: ⭐️⭐️⭐️⭐️

  16. Cover des Buches Das Haus der Fugger (ISBN: 9783404183128)
    Peter Dempf

    Das Haus der Fugger

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Jen_loves_reading_books


    Meinung:

    Der Einstieg in die Geschichte fiel mir hier sehr leicht, da man gleich zu Anfang das Ehepaar Eva und Joss in einer beinahe ausweglosen Situation kennenlernt und Eva eine schwerwiegende Entscheidung fällt. 

    Mir hat besonders gut gefallen, wie das Leben zur damaligen Zeit beschrieben wurde und wie die Anfänge in der Fuggerei gewesen sein könnten. Das wirkte auf mich sehr lebensnah und durch die detaillierten Beschreibungen konnte man die Fuggerei problemlos vor seinem inneren Auge auferstehen lassen.

    Die Protagonisten Eva und Joss waren hervorragend ausgearbeitet worden.  Eva mit ihrer teils aufbrausenden, teils übereifrigen Art. hat das Talent aus einer schlimmen Situation, eine noch schlimmere zu machen und Joss ist eher von stoischer Natur und stärkt Eva, auch wenn er mir ihr nicht immer bei allem zustimmt, den Rücken. 

    Beide Charaktere wirken sehr lebendig und damit auch authentisch.

    Die zahlreichen Nebencharaktere haben alle ihre kleinen Geheimnisse, auch wenn sie sich nach außen hin sehr christlich geben, hält sie das nicht davon ab mit dem Finger auf Joss, Eva und deren Kinder zu zeigen und sie zu verachten. Auch das empfand ich als sehr glaubwürdig und ärgerte mich mit den beiden Protagonisten über manch üblen Kommentar.

    Auch die Handlung um den Guajak-Trank und seine Wirksamkeit empfand ich als gelungen. 

    Der hasserfüllte Marx und seine Machenschaften, wurden mir manchmal etwas zu viel. Ich fand es ein wenig unglaubwürdig dass er so lange unbemerkt agieren konnte und nicht mal Eva auf die einfachsten Zusammenhänge kam. Dabei war Eva ja der überaus neugierige, recht clevere Charakter in dieser Geschichte.

    Die Auf- und vor allem Erklärung der Giftvorfälle im Siechenhaus waren allerdings mehr als an den Haaren herbeigezogen und von dieser Person, für mich nicht wirklich nachvollziehbar. Das Ende hat mir ein wenig den Spaß an dem Geschichte genommen.


    Fazit:

    An manchen Stellen war mir der Roman etwas zu langatmig und zum Ende hin etwas unglaubwürdig, aber im Großen und Ganzen hat mir die Geschichte sehr gut gefallen. Ein toll recherchierter und sehr interessanter Roman über die Fuggerei und seine Bewohner und garantiert nicht mein letzter Roman von Peter Dempf. 


    Empfehlung:

    Für alle Leser von Historischen Romanen, die mehr über die Fuggerei und über das Leben dort erfahren möchten, lesenswert.


    Von mir gibt’s:

    4 von 5 Sterne

  17. Cover des Buches Töte mich (ISBN: 9783404168361)
    Jon Osborne

    Töte mich

     (139)
    Aktuelle Rezension von: lesehaeschen

    Der knappe und etwas nichtssagende Klappentext hat mich neugierig gemacht, ebenso wie das schlichte Cover und der „krasse“ Titel.
    Das Buch erzählt abwechselnd von der Jägerin, der FBI-Ermittlerin Dana, und dem Gejagten, dem Serienmörder Nathan. Bisher habe ich noch kein Buch mit so einer Konstellation gelesen und es war sehr faszinierend, diese zwei unterschiedlichen Perspektiven abwechselnd zu lesen. Durchmischt wird alles noch durch viele Rückblenden der beiden Hauptfiguren, wo wir sie noch näher kennenlernen und sie noch authentischer werden.
    Vor allem Nathans Perspektive ist brutal und explizit. Man erlebt seine Morde hautnah mit, was ich als hartgesottene Thrillerleserin teilweise doch echt krass fand. Erschreckend ist dabei, dass er gar nicht so unsympathisch ist und man teilweise sogar mit ihm mitfühlt. Blut und Grausamkeit kommen hier auf jeden Fall nicht zu kurz. Auch das Tempo steigt mit jedem Mord: Viele Ortswechsel halten das Buch lebendig.
    Am Anfang hatte ich kurze Zeit einige Schwierigkeiten, reinzukommen und am Ende bleiben doch einige Dinge unklar. Aber der größte Teil des Buches war rasant und packend.
    Mein Fazit: Ein blutiger Thriller, der sich immer mehr zusammensetzt wie ein Puzzle und auf dramatische Figuren und explizite Brutalität setzt.
    Ich vergebe für mein Lesevergnügen ⭐️⭐️⭐️⭐️!

  18. Cover des Buches The Couple Next Door (ISBN: 9783404176687)
    Shari Lapena

    The Couple Next Door

     (299)
    Aktuelle Rezension von: lucatrkis

    Der Klappentext erinnerte mich sehr an den Fall um Maddie McCann, das Buch war dann aber doch ganz anders. Zu den Figuren konnte ich keine wirklich starke Verbindung aufbauen, die Story fesselte mich jedoch dennoch. Die ersten paar Seiten waren zwar etwas langweilig, doch spätestens als die Polizei eingeschaltet wurde, nahm es Fahrt auf. Die zahlreichen Wendungen konnte ich nicht vorhersehen und das Ende kam unerwartet, war aber ganz gut. Noch eine kleine Anmerkung: Auf Seite zweihundertsiebenundvierzig fehlt das S von „das“ nach „vor wenigen Tagen“ und auf Seite dreihundertdreiundvierzig wird „Silvester“ mit Y geschrieben.

  19. Cover des Buches Purpurne Rache (ISBN: 9783404176724)
    Jean-Christophe Grangé

    Purpurne Rache

     (57)
    Aktuelle Rezension von: HeikoHentschel

    Klappentext

    Grégoire Morvan, Familienpatriarch und graue Eminenz des französischen Innenministeriums, blickt auf eine ruhmreiche Karriere zurück. Nicht zuletzt auf die Siebzigerjahre, als er in Zaire den Nagelmann stellte, jenen berüchtigten Killer, der einem bestialischen Ritual folgend neun Menschen ermordete.
    Als auf dem Gelände einer Militärschule in der Bretagne ein junger Rekrut tot aufgefunden wird, dessen grausame Entstellung dem Modus Operandi des Nagelmanns ähnelt, führt Morvans Sohn als Polizeikommissar die Ermittlungen. Und Grégoire Morvan muss sich schon bald einer Vergangenheit stellen, die offenbar niemals aufgehört hat, nach Blut zu dürsten ...

    Mein Eindruck

    "Purpurne Rache" ist solide geschrieben, durchweg spannend - auch die Skizzierung der Familienmitglieder und ihrer dunklen Facetten -, aber konnte mich am Ende doch nicht 100%ig überzeugen. Egal wie clever der Plot und die Morde auch scheinen, egal wie klug die Schlussfolgerungen und Indizien auch zusammengesetzt sind, das Ende wirkt zu sehr auf den schieren Effekt hin konzipiert. (Eine Überraschung oder einen Schock, der keiner ist.) Ein Konzept-Psychothriller, getreu dem Motto: Welche Art von Täter hatten wir noch nicht?

    +++ Spoiler +++
    Zum Schluss wird das Konzept auf den Kopf gestellt und im drittletzten Kapitel haarklein aufgeschlüsselt und in eine chronologische Reihenfolge gebracht. Der Ermittler präsentiert nüchtern alle Fakten im Rahmen eines Berichtes. Genau das wäre für mich Teil der spannenden Ermittlungsarbeit gewesen. Warum wurde das nicht gezeigt? Das schmälert den Aha-Moment immens.
    +++ Spoiler Ende +++

    Nichts­des­to­trotz versteht Jean-Christophe Grangé zu fesseln. Selbstverständlich hätte man sich kürzer fassen können (768 Seiten), aber das tut dem Lesevergnügen keinen Abbruch.

    Mein Fazit

    Solide Spannung mit enttäuschendem Ende. Ich bin trotzdem gespannt, wie sich der Nachfolger "Schwarzes Requiem" schlägt. Denn die Familie Morvan hat noch mehr Leichen im Keller.

  20. Cover des Buches Origin (ISBN: 9783404177141)
    Dan Brown

    Origin

     (591)
    Aktuelle Rezension von: JourneyGirl

    Wieder einmal hat Dan Brown sich selbst übertroffen und ein weiteres spannendes Buch verfasst! Hoffentlich schreibt er bald noch ein Buch!

  21. Cover des Buches Betrogen (ISBN: 9783596705627)
    P.C. Cast

    Betrogen

     (2.633)
    Aktuelle Rezension von: anni5692

    ♡Rezension♡


    House of Night ~ Betrogen


    Inhalt:

    Endlich hat sich Zoey im House of Night eingelebt und gewöhnt sich auch an die enormen Kräfte, die ihr die Göttin Nyx verliehen hat. Doch ausgerechnet jetzt passiert das Unfassbare: Menschliche Teenager werden getötet und alle Spuren führen zum House of Night.

    Dann schweben auch Zoeys Freunde aus ihrem alten Leben in höchster Gefahr - und Zoey ahnt, dass ihre besonderen Kräfte eine Bedrohung sein können: für alle, die sie liebt. Und als schließlich auch im House of Night ein Mord passiert, muss Zoey eine Entscheidung treffen, die ihr ganzes Leben zerstöten könnte....


    Fazit:

    Einfach eine packende Story. Die Geschichte ist spannend geschrieben und man möchte die Bücher gar nicht aus der Hand legen. Zoey muss in ihrer neuen Welt und mit ihren neuen Kräften klar kommen. Hinzu kommt noch, dass ihre Gefühle verrückt spielen. Sie empfindet noch was für ihren menschlichen Ex-Freund Heath, den sie mit ihren Gefühlen in Gefahr bringen kann. Der heiße Jungvampyr Eric zeigt interesse an ihr, welches Zoey erwiedert. Und dazu kommt noch der Lehrer Lauren Blake, der Zeoy näher kommen will. Was soll sie nur tun? Wem ihr Herz schenken?

    Halt typische Teenie-Probleme😜

    Dazu kommen noch die übernatürlich Probleme ihrer neuen Welt.


    Für mich ein must-read!

    5/5⭐️

  22. Cover des Buches Generation Doof (ISBN: 9783838761732)
    Stefan Bonner

    Generation Doof

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ganz unterhaltsames Hörbuch auf langen Autofahrten. Es sind einige Wahrheiten enthalten, vor allem bzgl. der Bekämpfung der Doofheit, aber für meinen Geschmack auch zu viele Allgemeinplätze und Klischees.
  23. Cover des Buches Glück ist, wenn man trotzdem liebt (ISBN: 9783404191956)
    Petra Hülsmann

    Glück ist, wenn man trotzdem liebt

     (671)
    Aktuelle Rezension von: Deni_lovebooks

    Inhalt:
    Es gibt Dinge, die Isabelle absolut heilig sind: Ihre Arbeit in einem schönen Blumenladen. Ihre Daily Soap. Und ihr tägliches Mittagessen in der alten Klitsche gegenüber. Doch die wird eines Tages von dem ambitionierten Koch Jens übernommen, der nicht nur mit seiner aufmüpfigen Teenieschwester für reichlich Wirbel sorgt - und plötzlich bricht das Chaos über Isabelles wohlgeordnete kleine Welt herein. Während sie noch versucht, alles wieder in ruhige Bahnen zu lenken, scheint ihr Herz allerdings schon ganz andere Pläne zu haben -

    Fazit:
    "Glück ist, wenn man trotzdem liebt"! Ich finde Knut hat dieses Zitat unfassbar gut getroffen und beschrieben, denn er hat damit eindeutig recht. wobei er in der Geschichte viele Weisheiten von sich gegeben hat, die mir echt gut gefallen haben. Die Geschichte zwischen Isabelle und Jens hat mir unfassbar gut gefallen. Sie war so unfassbar schön und humorvoll, sodass ich das Buch nicht aus der Hand legen konnte. Ich habe die ganze Zeit mit den beiden mitgefiebert, geweint und gelacht. Denn letztendlich wünscht man sich doch so eine Beziehung die Jens und Isabelle haben.

  24. Cover des Buches Hier und jetzt für immer (ISBN: 9783404188420)
    Hanna Miller

    Hier und jetzt für immer

     (57)
    Aktuelle Rezension von: danislesestube

    Max und Stella. Es sollte für immer sein. Doch eines Tages zerspringt der Traum in viele kleine Scherben. Genauso wie die Liebe der beiden. 

    Jahre vergehen bis sie sich wiedersehen. Es fühlt sich zwar an wie früher, aber die Gefühle sind nicht mehr dieselben. Max und Stella führen ein getrenntes Leben, bis die noch nicht ganz erloschene Glut wieder zu glimmen beginnt, und die alte Liebe wieder vom Feuer der Leidenschaft erfasst wird.

    Doch was ist seitdem Bruch passiert? Stella ist mittlerweile in der Chirurgie tätig und ist auf einem guten Weg eine höhere Position zu bekommen. Max hingegen war mal Hier und einmal Da. Früher wie auch heute begleitet von seiner Kamera, die das einzige Überbleibsel seines Vaters ist. Als er eines Tages Stella wiedersieht, fluten die Erinnerungen seine Gedanken und seitdem ist es wieder um ihn geschehen. 

    Sie hingegen möchte nichts mehr mit ihm zu tun haben. Denn sein Verrat hat ein tiefes Loch in ihr Herz gerissen. Da dieses noch nicht ganz verheilt ist, schmerzt sein Anblick umso mehr. Dennoch ist sie neugierig, ob ein zweiter Versuch klappen könnte. Ihre Gefühle stehen ihnen dabei nicht im Weg. Im Gegenteil. 

    Jedoch ist der Weg selbst von Schlaglöchern und Steinen übersät. Da hilft nur vorsichtig außen rumgehen und hoffen, dass sich kein weiteres Loch vor einem öffnet.

    So entfaltet sich die Handlung, und die Neuentdeckung einer beinahe verblassten Liebe. 

    Max und Stella kommen sich wieder näher. Nur um dann wieder zwei Schritte erneut zurückzufallen. Denn es stehen immer noch viele unausgesprochene Wörter im Raum. Viel zu viel ist seitdem geschehen. Die schönen Erinnerungen, mit denen wir zwischen den Kapiteln versorgt werden, helfen den beiden ihre Krisen zu überstehen.  

    Die Autorin schmeißt bekannte Szenarien mit einem Wohlfühl-Schreibstil in den Mixer und rührt das Ganze schön durch. Raus kommt eine Geschichte voller Sehnsucht, Liebe, Tränen, Schmerz und Vergebung. Garniert mit Gänsehaut Momenten. Bis zum Ende des Buches ist, man sich nicht so ganz sicher, ob die vergangene Liebe eine Zukunft hat. Die Autorin fährt in Schlangenlinien am direkten Weg vorbei und zeigt uns, was sich außerhalb befindet und warum es sich lohnt, für eine anscheinend aussichtslose Liebe zu kämpfen.

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