Bücher mit dem Tag "louise"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "louise" gekennzeichnet haben.

44 Bücher

  1. Cover des Buches Ein ganzes halbes Jahr (ISBN: 9783499266720)
    Jojo Moyes

    Ein ganzes halbes Jahr

     (11.769)
    Aktuelle Rezension von: Spreeling

    Ich habe das Buch verschlungen. 

    Jojo kann die Gefühle einfangen und an die Leser transportieren. Ich konnte das Herzklopfen und die Verzweiflung spüren.

    Luisa muß sich wieder einmal auf Arbeitssuche begeben. Da bekommt sie den Job bei Will. Der Job ist aber ganz besonders, denn Will ist gelähmt und hat jeden Lebenswillen verloren. Aber da kann die quirlige Luisa doch bestimmt etwas Leben ins Haus bringen. 

  2. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Das Buch konnte mich nie fesseln,ich habe mich durch die Seiten gequält aus Neugier wegen des allgemeinen Hypes. Zäh,langatmig und mit nichtssagenden, zum Teil infantilen Dialogen der Protagonisten.Dazu dauernd Sexszenen die an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lassen.Softporno als Schmonzette verpackt.

  3. Cover des Buches Game of Gold (ISBN: 9783748800200)
    Shelby Mahurin

    Game of Gold

     (252)
    Aktuelle Rezension von: vanyyy

    Ich hatte nicht damit gerechnet, dass Religion solch eine immense Rolle in diesem Buch spielt. Davon war ich überhaupt kein Fan und hat mich schon sehr genervt.

    Die Handlung war teilweise auch ziemlich unlogisch. Dass Reid und Lou unbedingt heiraten mussten, um dem Aufruhr Einhalt zu gebieten... also das hätte man definitiv anders lösen können, oder man man hätte einen anderen, größeren Grund kreieren können, um die gezwungene Hochzeit zu rechtfertigen. Dass Reids große Liebe ihn nicht heiraten wollte, aus welchem Grund auch immer, aber dann später doch. Das zeigt, das eigentlich gar kein Grund vorhanden war. 

    Ich hab auch ehrlich gesagt nicht hundertprozentig verstanden, weshalb man Lou opfern sollte. 

    Wie gesagt, vieles war mir zu unlogisch und zu religiös. Die Reihe werde ich definitiv nicht fortsetzen.

  4. Cover des Buches Wir wollten nichts. Wir wollten alles (ISBN: 9783789139208)
    Sanne Munk Jensen

    Wir wollten nichts. Wir wollten alles

     (150)
    Aktuelle Rezension von: vivreavecdeslivres
    Manchmal beginnt man ein Buch skeptisch. Dann merkt man vielleicht, dass man gar nicht skeptisch sein soll, weil sich das Gelesene im Kopf reimt und zu schwammig-klaren Gedanken formt. Weil es einfach passt. Die Charaktere, der Schreibstil, die Geschichte. Die Gefühle.
    Wir wollten nichts.  Wir wollten alles. hatte mehr als das Übliche. Es hat mir nicht nur alles verliehen, damit ich  genau wusste, das ist ein gutes Buch. Es hat mich umgeworfen. Es tickt nicht wie normale Bücher. Es verblüfft und überrascht. Ich kann nicht genau sagen, weswegen.  Warum jetzt genau so, weswegen man sofort eine tiefe Verbundenheit zu Louise fühlt. 
    Man muss Liebe und Schmerz erfahren haben, um dieses Buch zu erleben. Ich will nicht behaupten, dass ich das habe, auch wenn ich wahnsinnig sensibel bin. Aber man muss einfach eine gewisse Reife haben, ein Verständnis, ein Gefühl für Mitmenschen und eine Offenheit für Neues.
    Von Anfang an weiss man, wie das Buch ausgeht. Es ist auf dem Cover. Und deswegen, verdammt, soll mir keiner kommen und sagen, 'ach, ja, das Buch hat mir nicht so gefallen. Ich konnte mir schon in der Hälfte denken, zu was es führt.' Das Cover erklärt schon alles. Und genau deswegen. Weil das Buch dieses stoische Schema Einleitung - Mittelteil mit Höhepunkt - [am besten überraschendes] Ende [mit einer krassen Wendung] aufbricht und macht, was es will.

    Ich will es mal vergleichen mit dieser Silberfolie, die manchmal irgendwo klebt. Man bewegt sich vor dieser Folie nach links, dann nach rechts. Versucht, herauszufinden, was das für eine Farbe ist. Jeder Mensch, jede Bewegung nimmt sie anders wahr. Und so ist es auch mit diesem Buch. Leute, die auf ein typisches Lesevergnügen stehen, finden Louise Handlungen unlogisch. Leute, die lieben und geliebt werden, verstehen Louise. Die, die nach etwas suchen, werden durch  dieses Buch vielleicht fündig. 
    Es ist so viel mehr, als das, wonach  es aussieht. Zwei Autorinnen zusammen haben etwas geschaffen, dass so viel erzählt, so oft aufgenommen und widergegeben werden soll, dass das Buch nur ein Highlight sein kann. Der Schreibstil ist verletzlich und stark zugleich, er ist einfach und äusserst komplex. Man muss zwischen  den Zeilen lesen und spüren, ganz viel fühlen. Und vielleicht hat man dann das Buch zum ersten Mal  gelesen und verstanden. Und dann, vielleicht in zwei Jahren, soll man es wieder lesen. Wiederfühlen. Wieder über den selben Stellen lächeln und das Buch in sein Herz lassen. Danke für dieses Leseerlebnis.
    http://wonderful-ne-books.blogspot.ch/2015/02/wir-wollten-nichts-wir-wollten-alles.html
  5. Cover des Buches Der Junge im gestreiften Pyjama (ISBN: 9783596856916)
    John Boyne

    Der Junge im gestreiften Pyjama

     (2.277)
    Aktuelle Rezension von: sophiabooks

    Handlung: Die Geschichte von »Der Junge im gestreiften Pyjama« ist schwer zu beschreiben. Normalerweise geben wir an dieser Stelle ein paar Hinweise auf den Inhalt, aber bei diesem Buch - so glauben wir - ist es besser, wenn man vorher nicht weiß, worum es geht. Wer zu lesen beginnt, begibt sich auf eine Reise mit einem neunjährigen Jungen namens Bruno. (Und doch ist es kein Buch für Neunjährige.) Früher oder später kommt er mit Bruno an einen Zaun. Zäune wie dieser existieren auf der ganzen Welt.

    Meinung: Jeder sollte die Handlung selbst erfahren, weshalb ich hier jetzt nicht unnötigerweise spoilern werde. Deshalb gebe ich hier nur meine Meinung wieder.
    Das Buch ist so herzzerreißend und es ist so unfassbar traurig. Allerdings finde ich, dass man bevor man es liest wirklich wissen sollte, dass dieses Buch so emotional ist, dass es vielleicht auch nicht für jeden etwas ist. Ich zumindest fand es extrem bewegend, aber eine Sache hat mich gestört. Der Autor versucht es so darzustellen, als wäre es in der Sicht eines neunjährigen Jungen geschrieben, andererseits wirken manche Kapitel so erwachsen, wie niemals ein Kind denken könnte. Dieser Schreibstil hat mich offen gesagt schon ziemlich gestört, da manches dadurch einfach unglaubwürdig wirkt.

  6. Cover des Buches Wachstumsschmerz (ISBN: 9783596194179)
    Sarah Kuttner

    Wachstumsschmerz

     (339)
    Aktuelle Rezension von: mariameerhaba

    Das Buch ist völlig banal und bauscht eine Alltagssituation so auf, als wäre der dritte Weltkrieg ausgebrochen. Ja, manche Entscheidung ist nicht einfach. Manchmal zerfrisst es einen dermaßen auf, dass es einen für immer verändert. Doch hier tut die Autorin so, als wäre der Partner der Protagonistin gestorben und sie käme mit dem Schmerz nicht mehr klar. Dabei ist er nur ausgezogen! Er lebt, er atmet, er ist da, bloß eben nicht mehr in ihrer Wohnung. Ich habe die ganze Zeit geglaubt, Flo hätte einen schlimmen Unfall gehabt und würde nun in Fetzen irgendwo liegen.

    Die Handlung bleibt schnell auf der Strecke. Ab der Mitte taucht sie nur noch zwischen den riesigen Absätzen voller Gedanken auf und diese Gedanken lesen sich so, als hätte ein 16-jähriges Emokind, das sich das Wort Schmerz täglich in die Haut ritzt, etwas auf Facebook gepostet, das bloß auf Likes wartet und alles andere ignoriert. Das Buch ist nicht weise, die Gedanken nicht interessant, sondern bloß schlecht. Außerdem verwendet sie ständig das Wort "Kucken" mit K. Als wäre die Zielgruppe Teenager, damit sie sehen, wie schlimm das Erwachsenenleben mit seinen endlosen Entscheidungen ist und man lieber für immer jung bleiben sollte.

    Unter dem Klappentext wird die Cosmopolitain zitiert, die Kuttners Sprache als "phantasievoll und originell" beschreibt. Das ist eine Lüge, ein billiger PR-Gag, der einen potentiellen Leser zum Kauf verleiten soll. Es ist nicht originell, nicht fantasievoll, nichts Besonders, sondern bloß platt und oberflächlich und vor allem unschön und langweilig.

    Und was meint die Autorin, wenn sie sagt, eine Frau würde in ihren Bart murmeln? Das kam einige Male vor und jedes Mal hat mich das irritiert. Haben die weiblichen Figuren in ihrem Buch Bärte und die männlichen nicht?

    Die Randfiguren wirken alle so, als hätte man sie aus einer Seifenoper genommen, die absolutes Klischees sind und deren Persönlichkeit sich auf diese beschränken.

    Die eine Stelle, wo sie bei ihrem Vater verzweifelt und zu weinen beginnt, die war gut, das hat mir gefallen, das war stimmig und kraftvoll. Aber es war kurz und ging schnell unter, um im restlichen Verlauf keine sichtbaren Spuren zu hinterlassen.

    Dann kam dieses verdammte Ende. Diese schreckliche Scheißende! Man liest das alles, man quält sich durch die langen Gedankenabsätze, man folgt der spärlichen Handlung und dann kommt ein Ende, das sich so anfühlt, als hätte die Autorin sich über den Leser lustig gemacht.

    Sie labert so viel über ihren Herzschmerz, über ihre Probleme, über ihr verdammtes Gefühlsleben und dann *SPOILER* fickt sie am Schluss irgendeine gesichtslose Figur. Und das meine ich so: Er hat kein Gesicht! Keinen Namen, kein Leben, keine Persönlichkeit. Er ist ein niemand, der aus dem Nichts auftaucht, sie von hinten umarmt, weil sie im Schnee steht und auf der nächsten Seite fickt sie ihn und sucht dabei nach dem Geruch von Flo. Was sollte das? Wieso macht die Autorin so etwas. Das ist kein offenes Ende, das ist bloß ein riesiger Mittelfinger, der den Leser auslacht und gleichzeitig zeigt, dass die Autorin selbst nicht gewusst hat, wie sie das Buch zu Ende führen soll. Es muss nicht gleich ein Happyend sein, aber ein Ende, das nicht den Eindruck erweckt, als hätte sie es aus den Fingern gesaugt.

    Normalerweise schenke ich meine Bücher her, damit sie jemand anderer liest. Aber das hier habe ich in die Mülltonne gestopft. Nicht in den Papierkorb, sondern in den Restmüll, um Essensreste darauf zukippen. Wegen mir soll kein anderer diesen Schund lesen.

  7. Cover des Buches Mittsommermord (ISBN: 9783423212182)
    Henning Mankell

    Mittsommermord

     (741)
    Aktuelle Rezension von: PoldisHoerspielseite

    Drei Jugendliche, die ein vergnügliches Fest zur Mittsommernacht samt mittelalterlichen Verkleidungen feiern wollten, werden Wochen später ermordet in einem Waldstück aufgefunden. Der Täter hat sich alle Mühe gegeben, die Tat zu vertuschen, sind doch in regelmäßigen Abständen Grußkarten an die Familien versendet worden, die einen Urlaub der Teenager vortäuschen. Doch das ist nicht der einzige Fall, mit dem sich Kurt Wallander beschäftigen muss, auch der grausame Mord an seinem Kollegen Svedberg macht ihm zu schaffen – und offenbart einige Geheimnisse, die der Ermittler lange Zeit gehütet hat…

    Henning Mankells Romane um seinen depressiven Ermittler Kurt Wallander haben das Genre des Nordic Noir vielleicht nicht begründet, mit seinen unglaublich erfolgreichen Bänden aber sicherlich zum großen Durchbruch und die immer noch anhaltende Popularität essentiell beigetragen. Auch der achte Band der Reihe „Mittsommermord“ zeigt eindrucksvoll, wie geschickt der Autor verschiedene Fäden webt und diese dann nahtlos ineinanderfügen kann – von einem überzeugenden sprachlichen Anspruch mal ganz abgesehen. So ist es auch hier wieder die Figur des Kurt Wallander mit seinen verschrobenen Eigenheiten, der fast manischen Ermittlungsarbeit und den depressiven Stimmungen, der eine sehr eindringliche persönliche Ebene einbringt und dabei eine faszinierende Ausstrahlung hat – nicht immer sympathisch, nicht einmal sonderlich nahbar, aber genau deswegen umso facettenreicher. Auch die Nebenfiguren sind ausdrucksstark geschildert, wobei interessanterweise besonders der tote Svedberg ein sehr scharfes Profil bekommt. Die Atmosphäre des Romans ist sehr düster geprägt, bezieht die Landschaft und die Stimmung in Schweden gekonnt mit ein und sorgt so für eine sehr markante Wirkung.

    Der Verlauf der Handlung ist sehr spannend geraten und überzeugt mit seinen vielen Geheimnissen und Wendungen. Dabei werden von Anfang an zahlreiche Rätsel eingebaut, die auch nach und nach wieder aufgelöst werden, dann aber mit neuen Unstimmigkeiten und Verknüpfungen versehen werden. Das ist sehr clever aufgebaut, besonders da mehrere unterschiedliche Themen miteinander verbunden werden. Die Spannung ist schnell sehr dicht und packend, durch den steten Informationsfluss ist ein wahrer Pageturner entstanden. Überzeugend ist auch die Rolle der Presse, die die Ermittlungsarbeiten immer wieder behindert und so die Handlung entscheiden beeinflusst.

    „Mittsommermord“ ist ein packender Krimi, der mit vielen starken Bildern, markanten Charakteren und insbesondere einem spannenden und eindringlichen Verlauf überzeugt. Die Stimmung ist dicht und packend, die einzelnen Motive und Themen sehr stimmig miteinander verknüpft, sodass ein beeindruckendes Gesamtbild mit vielen spannenden Momenten entsteht. Sehr lesenswert, auch wegen des sehr stimmigen sprachlichen Ausdrucks.   

  8. Cover des Buches Mind the Gap! Wie ich London packte (oder London mich) (ISBN: 9783423650069)
    Emmy Abrahamson

    Mind the Gap! Wie ich London packte (oder London mich)

     (89)
    Aktuelle Rezension von: beritjohh

    Filippa, ein Mädchen aus Schweden, was vor drei Tagen ihre Schule beendet hat, reist nach London, um dort sich ein neues Leben aufzubauen. Ihr Plan ist es, an der bekanntesten Schauspielschule Englands zu studieren und Schauspielerin zu werden. Um diesen Weg zu meistern, muss sie aber erst einige Bewerbungsverfahren und Kennenlernrunden bestehen, bis die Schule sich tatsächlich entscheidet… Nebenbei passieren ihr noch ein paar unglückliche Dinge, wie schreckliche Wohnungen, Vermieter und Nebenjobs samt dortige Mitarbeiter. Aber irgendwie schafft Filippa es, stets weiter zu machen, und an ihren Träumen zu arbeiten.

    Eine wirklich leichte Lektüre, die auch gerade für den Sommer sehr schön zu lesen ist. Ich habe dieses Buch innerhalb eines Tages gelesen, da es mir seinen knapp 220 Seiten auch schön kurz gehalten ist. Insgesamt also eine solide Geschichte, die man gut zwischendurch lesen kann, um zum Beispiel aus einer Leseflaute herauszukommen.

  9. Cover des Buches Dann schlaf auch du (ISBN: 9783442770557)
    Leïla Slimani

    Dann schlaf auch du

     (303)
    Aktuelle Rezension von: lovelines

    >>Die Einsamkeit wirkte wie eine Droge, von der sie nicht sicher war, ob sie ohne sie auskommen wollte. ...<<

    "Dann schlaf auch du" von Leila Slimani beginnt auf den ersten Seiten schon mit einer unglaublich schockierenden Tat. Letztlich zeigt die Rückblende, dass diese Tat nur das Ergebnis vieler Dinge ist, die zusammenspielen...
    So steht das WARUM hier ganz klar im Fokus und Leila Slimani lies mich als Leser aus den verschiedenen Blickwinkeln auf das Leben der einzelnen Charaktere werfen und eben deren Zusammenspiel, was mitunter sehr interessant war.
    Bis zu einem gewissen Punkt hatte ich das Gefühl der Nanny Louise sehr nah kommen zu können, doch wurde mir letztlich nicht ganz klar, warum sie manche Dinge so gehandhabt hat, wie sie es eben tat, denn gerade zum Ende empfand ich die4 Auflösung als zu wenig für so Großes...
    Auch die Entwicklung zwischen dem Ehepaar Myriam und Paul konnte ich ungefähr ab der Hälfte nicht mehr nachvollziehen... klar wird, dass die beiden sich insbesondere innerlich voneinander distanzieren, aber im gesamtem Konstrukt, auch in Kombination mit dem Kindermädchen war der Bruch, den man hier als Leser beobachtet für mich nicht ganz schlüssig.
    Insgesamt hätte ich mir auch noch viel mehr Einblicke aus Sicht der Kinder gewünscht, denn auch da gab es Vorkommnisse, die mir persönlich zu nebenbei abgetan wurden... die aber meiner Meinung nach wichtig gewesen wären als Leser im Detail zu erfahren, um tiefer eintauchen zu können und zu verstehen. So blieb einfach unglaublich viel Raum für eigene Interpretationen, was für den einen vielleicht ein positiver Aspekt sein kann, für mich war es eher hinderlich, da ich das Gefühl hatte, das WARUM nicht vernünftig greifen zu können.
    Trotz meiner Kritik muss man aber auch sagen, dass die Autorin sehr fesselnd schreibt, was mir wirklich gut gefallen hat!

  10. Cover des Buches Mord in Mesopotamien (ISBN: 9783455003383)
    Agatha Christie

    Mord in Mesopotamien

     (81)
    Aktuelle Rezension von: buch_klatsch

    Mit einem ungewöhnlichen Einstieg konnte mich Agatha Christie auch mit diesem Fall in den Bann ziehen. 


    In den ersten Seiten erhalten Leser:innen zunächst die Möglichkeit alle Protagonisten kennenzulernen und sich einen Eindruck über jede Figur zu verschaffen und genau hier muss man bereits als Leser:in auf der Hut sein, denn die Hinweise sind überall versteckt. 


    In diesem Poirot-Fall kommt man toll ins rätseln, denn beispielsweise eine Zeichnung soll die Rätsels Lösung sein und hierdurch werden Leser:innen in die Lage versetzt alle Puzzleteile in Kombination zu bringen. Ich liebe es und habe immer wieder zurückgeblättert, ob ich mit Hilfe dieser die Tat lösen kann.


    So spannend das auch diesmal war, so hat mich die Auflösung der Tat doch in einer Euphorie etwas gebremst. Dies hat für mich persönlich die Queen of Crime bereits deutlich besser in anderen Fälle geschafft. 


    Für mich war es wieder ein spannend erzählter Krimi und eine Leseempfehlung meinerseits. 


    》 ғᴀᴢɪᴛ

    Spannender und kurzweiliger Krimi der Queen of Crime mit einer für mich etwas sehr konstruierten Auflösung.  


    3,5/5 Sterne ☆

  11. Cover des Buches Heute wegen Glück geschlossen (ISBN: 9783404169221)
    Patrice Leconte

    Heute wegen Glück geschlossen

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Thomas, 27 Jahre alt, arbeitet als Verkäufer in einer Papeterie in Paris. Da er sich gerne Ziele setzt und auch nicht mehr alleine sein möchte, will er bis er 30 Jahre alt ist seine Frau fürs Leben finden und sie heiraten. Doch die Jahre vergehen und er verliebt sich unglücklich, findet Frauen, die er nur mag, aber nicht liebt und geht sogar zu einer Wahrsagerin.
    Sein Freund André stellt ihm dann die entscheidende Frage: Findet man die große Liebe, wenn man nach ihr sucht oder begegnet sie ihm einfach und er muss sie nur entdecken?

    Der Autor Patrice Leconte hat hier mit seinem Romandebut ein wunderbares Buch geschaffen. Es bezaubert durch seinen einfachen aber nicht langweiligen oder übertriebenen Schreibstil. Er beschreibt die Lage von Thomas so anschaulich und nachvollziehbar, dass sich der Leser ab der ersten Seite in ihn hineinversetzen kann.

    Der Roman hat mir sehr gut gefallen und ich gebe ihm eine klare Leseempfehlung!
  12. Cover des Buches Die Hexe (ISBN: 9783426507377)
    Yasmine Galenorn

    Die Hexe

     (238)
    Aktuelle Rezension von: Ariane-AYNIALB
    Der Klappentext:

    Weil ihre Mutter nur ein Mensch war, haben es die Schwestern Camille, Delilah und Menolly in der Anderwelt nie leicht gehabt. Daran ändert sich wenig, als die drei von ihrem Arbeitsgeber, dem Anderwelt-Nachrichtendienst, auf die Erde strafversetzt werden. Doch dann findet der Dämonenfürst Schattenschwinge einen Weg, um die Grenzen seines unterirdischen Reichs zu überwinden - und auf einmal liegt das Schicksal der Menschheit und der Feenvölker in den Händen der Schwestern ...

    Meine Meinung:

    "Die Hexe" ist der Auftakt einer neuen Reihe rund um die Schwestern Camille, Delilah und Menolly und die Anderwelt.

    Der Einstieg fiel mir persönlich erstmal etwas schwer - es ging gleicht rasant los und die wirkliche Erklärung der Umgebung und der Anderwelt, kam erst geschätzt nach 40-50 Seiten. Fand ich nun etwas verwirrend. Nachdem man nun aber einen Crashkurs mit allen wichtigen Infos bekommen hatte, konnte ich der Geschichte besser folgen.

    Mir persönlich gefällt die Welt des Buches und besonders die diversen Arten der Welten. Das die Schwestern Hexe, Vampir oder Werkatze sind, macht für mich einen besonderen Reiz aus, zumal ich bereits gesehen habe, dass die Bände jeweils aus der Sicht einer Schwester geschrieben sind und man somit alle Besonderheiten und Charaktere kennenlernen kann. 

    Zugegeben, ich hat es etwas überrascht, wie "sex-lastig" das Buch ist, da vor allem Camille recht .. ich nenne es mal aktiv .. ist. In meinen Augen ist es daher nicht für Kinder geeignet.
  13. Cover des Buches Die italienischen Schuhe (ISBN: 9783552057944)
    Henning Mankell

    Die italienischen Schuhe

     (238)
    Aktuelle Rezension von: AnjaLG87
    Von Henning Mankell gefallen mir nicht nur die Wallander-Krimis, sondern insbesondere seine Afrika- und Familienromane. Diesen hier finde ich mit seinem Setting in den einsamen Schären und seinen vielschichtigen Figuren besonders gelungen. Er enthält so viele wunderbare Gedanken und Worte über das Leben und darüber, was wirklich wichtig ist und uns zu dem macht, was wir sind. Ein ganz tolles, eindringliches Buch mit einer bitter-süßen Geschichte voller Leid und Schmerz, aber auch voller Lichtblicke!
  14. Cover des Buches Heidelberger Requiem (ISBN: 9783492242172)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Requiem

     (59)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Nachdem nun der mittlerweile 19. Band der Reihe erschienen ist, dachte ich, vielleicht sollte ich den ersten Teil einfach mal lesen, ob das ein möglicher Kandidat wäre , das weiter zu verfolgen...


    Geschichte: Zur gleichen Zeit als Alexander Gerlach seinen neuen Posten bei der Heidelberger Kriminalpolizei antritt und die erste Rede halten soll, wird ein Medizinstudent umgebracht, der vermutlich nebenbei als Dogendealer gearbeitet hat. Gerlach , der sich gewundert hatte, dass seine Bewerbung direkt angenommen wurde, obwohl er eigentlich zu wenig Erfahrung und noch zu jung ist. Dazu ist er Alleinerziehender Vater von einem Zwillingsmädchenpaar, die im richtigen Alter sind, um gehörig zu nerven und natürlich nicht die geringste Lust haben von Karlsruhe nach Heidelberg zu ziehen und sich neue Freunde zu suchen...


    Schreibstil und Personen: Mit Gerlach ist dem Autor ein sehr sympathischer Mann und Kollege gelungen, der weiß dass er eigentlich noch viel zu lernen hätte und zu unerfahren für den Posten des Kriminialrats ist. Zudem muss er feststellen, dass sich seine Kollegin mit griechischen Wurzeln Vangelis, größere Chance ausgerechnet hatte, doch als Frau hatte sie keine Chance, was das Verhältnis nicht leichter macht. Für ein Debut ist der Roman und Schreibstil großartig gelungen und der Erfolg gibt der Reihe auch Recht.Gerlach ist kein Übermensch und bleibt mit den Füßen auf dem Boden, was es leicht macht, seiner Geschichte zu folgen und ihn zu mögen. Tasache ist, dass ich nicht sicher bin, ob mir der Fall oder seine private Geschichte mehr Spaß macht.


    Fazit: Solider und sehr gut aufgebauter Regionalkrimi mit Suchtfaktor nach Fortsetzung. 4 Sterne und eine klare Empfehlung . Wer die Reihe noch nicht kennt oder kannte so wie ich, sollte sich den ersten Teil vornehmen und sich einen Eindruck schaffen.

  15. Cover des Buches Die falsche Frau (ISBN: 9783492272582)
    Wolfgang Burger

    Die falsche Frau

     (50)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Wieder ein Buch, das ich kaum aus der Hand legen mochte!

    Ein riesengroßer Aufwand wird betrieben, um den amerikanischen Staatsgast sicher durch Heidelberg zu geleiten. Das ist nicht einfach, mehrere Demonstrationen, die nicht immer gewaltfrei abgehen, gibt e aus diesem Grunde!

    Auch Gerlachs Töchter fangen an mit ihrem Vater zu diskutieren, wie dieser Staatsgast einzuschätzen sei! 

    Mehr möchte ich nicht schreiben, denn ich möchte keinem die Spannung verderben!

    Viel Spaß beim Lesen!

  16. Cover des Buches Es ist nie zu spät für alles (ISBN: 9783596511907)
    Kajsa Ingemarsson

    Es ist nie zu spät für alles

     (162)
    Aktuelle Rezension von: elycalxa
    Drei Frauen leben in einer Straße. Alle drei haben ein anderes Schicksal, doch sie halten zusammen und helfen sich . 
  17. Cover des Buches Der Dieb in der Nacht (ISBN: 9783833310836)
    Katharina Hartwell

    Der Dieb in der Nacht

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Marcsbuecherecke

    Es ist mittlerweile einige Tage her seit ich dieses Buch beendet habe, dennoch weiß ich immer noch nicht so recht, was genau ich zu diesem "Werk" sagen soll. 

    Die Art des Schreibens beziehungsweise Erzählens zeugt davon, dass Frau Hartwell wirklich eine Künstlerin ist. Es ist schön und flüssig geschrieben, weiß durch eine gelungene Verwendung mancher Stilmittel zu überzeugen, ist leider auch der einzige Grund, wieso dieses Buch in meinen Augen überhaupt zwei Sterne verdient hat: 

    Die Handlung und die Charaktere konnten mich einfach nicht packen... Von der Autorin, die ich vor mittlerweile einigen Jahren auf einer Lesung beobachten durfte, weiß ich, dass die Grundidee dieses Romans auf einer wahren Begebenheit beruht, was allerdings nichts daran ändern konnte, wie unrealistisch die Geschichte auf mich wirkte. 

    Ich kann nachvollziehen, dass Menschen in Hoffnung einen geliebten Menschen wiedergefunden zu haben bereit sind über manche Dinge, die nicht passen können hinwegzusehen, aber dem Leser werden im Laufe der knapp 350 Seiten derart viele Unstimmigkeiten präsentiert, dass es weniger verwundert hätte, wäre am Ende der Handlung plötzlich ein pinkes Einhorn aufgetaucht. 

    Auch wenn der Roman am Anfang nach einer Geschichte aussehen lässt, bei der es sich um die Gefühle und Irrungen und Wirrungen in der eventuellen Familienzusammenführung zu handeln scheint, entsteht gegen Ende ein regelrecht schlecht produzierter RTL - Thriller. 

    Hier muss ich sagen: LEIDER habe ich mir vorgenommen ernsthafte Spoiler zu verweigern, denn ansonsten würde ich an dieser Stelle wirklich gerne mal "auf den Putz" hauen. 

    Die Charaktere haben es bei mir auch überhaupt nicht geschafft auch nur ansatzweise Sympathie hervorzubringen, was bei mir echt etwas heißen soll....

     

    Fazit:

     

    Wäre nicht der außerordentlich gute Stil Hartwells, wäre dieses Buch bei mir wahrscheinlich nicht mal bis zum Ende gelesen worden. Von mir gibt es hierfür keine Empfehlung. 

  18. Cover des Buches Die fünf Portraits des toten Doktors: Tee? Kaffee? Mord! 11 (ISBN: B07XQBDPBV)
    Ellen Barksdale

    Die fünf Portraits des toten Doktors: Tee? Kaffee? Mord! 11

     (12)
    Aktuelle Rezension von: parden

    KRÄFTEMESSEN...

    Späte Rache an Louise! Die Köchin des Black Feathers erbt fünf gemalte Portraits aus einem angeblichen Nachlass und steht vor einem Rätsel: Alle Portraits zeigen Dr. Desmond van Gelder - einen Verbrecher, den sie als junge Agentin hinter Gitter gebracht hat. Louise ist entsetzt, als sie feststellt, dass van Gelder noch lebt - und dass er eine Geisel genommen hat! Ihr bleiben nur zehn Tage, um die Rätsel auf den Portraits zu entschlüsseln und so die junge Frau zu retten, die er gefangen hält... 

    Dies ist bereits der elfte Band der bisher 15bändigen Reihe englischer Kurzkrimis, bei Audible als ungekürzte Hörbuchfassung (4 Stunden und 16 Minuten) erhältlich. Gelesen wird das Buch von Vera Teltz, die den Vortrag erneut ruhig und unaufgeregt gestaltet, dabei aber durchaus zu fesseln weiß.

    Louise ist die angesehene Köchin des Black Feather und die beste Freundin der Besitzerin Nathalie. Früher hat Louise als Agentin gearbeitet und ihren Spürsinn bis heute beibehalten, was schon in den bisherigen Folgen der Cosy Crime Reihe zum Tragen kam. In dieser Folge holt sie jedoch ihre Vergangenheit ein. Dr. Desmond van Gelder konnte mit einem perfiden Trick aus dem Gefängnis entfliehen und versucht nun zu beweisen, dass seine Verhaftung durch Louise vor zig Jahren nichts als purer Zufall war.

    Wie früher hat Desmond ein junges Mädchen entführt und an einen geheimen Ort verbracht, wo ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt. Wenn das Mädchen nicht innerhalb von 10 Tagen gefunden wird, wird sie sterben - so wie seine früheren Opfer auch. Louise nimmt diesen Fall sehr persönlich, und so reagiert sie deutlich weniger abgeklärt als in den Fällen davor. 

    Doch zum Glück hat sie neben Nathalie auch noch ihre anderen Freunde, die alle an der Rettung des Mädchens mitwirken wollen - vom Dorfpolizisten über einen Anwalt bis hin zu dem Gerichtsmediziner sind alle dabei. Auch die Sprengung der Polizeiwache kann die Verbündeten nicht von ihren Ermittlungen abhalten. Dumm nur, dass es kaum Anhaltspunkte gibt - und der Countdown unerbittlich runterzählt...

    Wieder eine starke Folge aus der Cosy Crime Reihe rund um Earlsraven. Die vertrauten Charaktere bilden inzwischen eine eingeschworene Gemeinschaft, und die Stärken der Einzelnen verhelfen ihnen allen selbst in aussichtslos scheinenden Lagen zu innovativen Lösungen. Hier gab es zudem wieder einmal die für mich genau richtige Mischung aus Gemütlichkeit und Spannung, und auch wenn Louise weniger professionell wirkte als sonst, lief sie zuletzt zur Höchstform auf.

    Ein äußerst unterhaltsames Hörerlebnis, das geradezu nach der nächsten Folge verlangt. Bald... Ganz sicher...


    © Parden

  19. Cover des Buches Das vergessene Mädchen (ISBN: 9783492272599)
    Wolfgang Burger

    Das vergessene Mädchen

     (60)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Lea verschwindet auf einer Klassenfahrt nach Straßburg.... schnell wird die Verbindung zu weiteren verschwundenen Mädchen, die dann tot aufgefunden wurden, hergestellt. Lea bleibt weiter spurlos vereschwunden!

    Dieses Buch führt den Leser durch alle Fazetten, die die Familie eines vermissten Menschen durchlaufen muss. Ein hin und her zwischen Hoffnung und bangen, dunklen Befürchtungen.

    Hinweise gehen bei Alexander Gerlach ein, zum Teil aus dem persönlichen Umfeld des Mädchens, teils von seinen Töchtern, die in die gleiche Schule gehen wie Lea, teils auch von ganz anderer Seite.

    Das Buch liest sich bei dem aus den Vorgängerbänden bereits bekannten flüssigen Schreibstil von Wolfgang Burger sehr gut . Viel zu schnell war es zu Ende, aber alle offenen Fragen wurden geklärt!

    Dieses Buch empfehle ich wieder allen, die einen guten Regionalkrimi zu schätzen wissen!

  20. Cover des Buches Wir sind die Nacht (ISBN: 9783453533653)
    Wolfgang Hohlbein

    Wir sind die Nacht

     (144)
    Aktuelle Rezension von: michellebetweenbooks

    Lena hätte niemals gedacht, dass ihr Leben noch schlimmer werden könnte, als es eh schon ist. Doch dann trifft sie auf Louise. Louise ist ein Vampir und hat Lena gebissen und somit verwandelt. Dadurch wird sie ein Teil einer Gruppe von weiblichen Vampiren, die ihr Leben in vollen Zügen genießen und tun und lassen können was sie wollen. Bis zu jenem Tag, an dem etwas nicht stimmt…

    Ich muss ehrlich gestehen, dass ich erst den Film gesehen habe und dann erst das Buch gelesen habe. Aber ich muss gestehen, dass ich beides gleich geliebt habe. Die Geschichte haben mich beide fasziniert. Ich könnte mich auch nicht entscheiden, was ich besser gefunden habe. 

    Das Cover der Geschichte gefällt mir sehr gut. Es ist passend zum Film und passt daher auch sehr gut zum Inhalt der Geschichte. Nur fehlt mir leider noch Nora auf dem Cover, dann wäre es perfekt gewesen! Der Einstieg in die Geschichte viel mir total leicht und man hat überhaupt keine Probleme dem Geschehen zu folgen. Auch der Lesefluss ist in keiner Weise gestört. 

    Louise und die Vampire haben am Anfang noch nicht viel Persönlichkeit. Das kommt erst im Laufe der Geschichte. Nach und nach erfährt man immer mehr über die Vampire, das hat mir sehr gut gefallen. Man merkt das die Vampire nicht einfach ,,gut‘‘ und auch nicht einfach ,,böse‘‘ sind. Es war wahnsinnig spannend zu rätseln und herauszufinden wer sie überhaupt sind. Das hat mir echt gut gefallen, da man sie nicht so leicht durchschauen konnte. Louise ist ja meine persönliche Favoritin. 

    Lena ist ein Charakter, den ich zu Beginn nicht gerne mochte. So wie sie sich verhalten hat, hat mir gar nicht gefallen. Aber auch Lena hat in diesem Buch eine große Entwicklung hinter sich, die ich sehr bewundere. Sie hat zu sich selbst gefunden und tut das was sie möchte.

    Was mir auch sehr gut gefallen hat, war, dass die Liebesgeschichte hier nicht im Mittelpunkt steht. Auch wenn ich mir persönlich gewünscht hätte, das Lena und Louise zusammen kommen würden. Außerdem fand ich es spannend, wie der Autor zum Thema ,,Sterben‘‘ und ,,Ewiges Leben‘‘ steht. Das hat mich das ein oder andere Mal zum Nachdenken angeregt. Das Buch habe ich sehr schnell durchgelesen, da es auch durchweg spannend war. 

    Der Schreibstil von Wolfgang Hohlbein ist sehr angenehm zu lesen. Obwohl der Autor recht ausführlich schreibt, wird es nie langweilig. Es bleibt immer spannend und uns erwarten immer wieder unerwartende Wendungen und Überraschungen. Wolfgang Hohlbein hat eine tolle Art zu schreiben. 

    ,,Wir sind die Nacht‘‘ war ein wundervolles Fantasy Abenteuer, dass ich so schnell nicht mehr vergessen werde. Die Geschichte und die Charaktere bewundere ich sehr und ich mochte sie auch sehr gerne. Außerdem spielt diese Geschichte in Berlin, was die Geschichte noch ein wenig lebensnaher macht. 

  21. Cover des Buches Heidelberger Lügen (ISBN: 9783492244916)
    Wolfgang Burger

    Heidelberger Lügen

     (42)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Warum macht diese Serie süchtig? Nun, es ist erstmal der flüssige Schreibstil von Wolfgang Burger und natürlich auch die sympathischen Personen, die hier mitspielen. Dir Töchten von Alexander Gerlach haben es faustdick hinter den Ohren und halten ihren Vater, der auch von seinem Beruf schon voll eingenommen wird, auf Trapp!

    Es ist diese Mischúng aus spannendem Kriminalroman und Familiengeschichte, die mich so fasziniert.

    In diesem Buch kommt noch hinzu, dass er sich um eine junge Frau kümmert, deren verschwundenes Auto und ihr Mann, der ganz wo anders aufgehalten hat, als vermutet und dort dann auch noch tödlich verunglückte....

    Spannend von der ersten bis zur letzten Seite, am Ende ein völlig unerwarteter Ausgang dieses Falles!

  22. Cover des Buches Die Sonne des Königs (ISBN: 9783596183012)
    Sandra Gulland

    Die Sonne des Königs

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Aoibheann
    Das Buch subt schon einige Zeit in meinem Regal herum. Urlaub - eine gute Gelegenheit, auch mal ein paar alte Schinken aus dem Regal zu fischen, den Staub wegzupusten und dem Buch eine Chance zu geben.

    Vorweg möchte ich gleich sagen, dass ich das Buch nicht zu Ende gelesen habe. Ich habe mich ziemlich geärgert und mich entschlossen, das Buch nach einem Drittel abzubrechen.
    Laut Klappentext befasst sich das Buch mit der Geschichte der jungen Louise de la Valliére, ihrerseits die erste Mätresse König Ludwig XIV. Also eine Art Biografie in Romanform. Dafür bin ich grundsätzlich zu haben und es gibt wirkliche Schätze in diesem Genre. Dieses Buch gehört - zumindest für mich - nicht dazu.

    Besagte Louise ist ein Ausbund ein positiven Tugenden. Freundlich, herzlich, fromm, uneigennützig und dazu ein absolut begnadete Reiterin. Eine 6 jährige, die mal eben ein junges Pferd einreitet und diesem innerhalb von drei Wochen die Lektionen der Hohen Schule beibringt. Da bekommt nicht nur der Abé im Buch Zweifel, da klingeln bei mir auch alle "Logikglöckchen", da krempeln sich jedem Bereiter in der berühmten Hofreitschule in Wien wahrscheinlich die Fußnägel um.
    Louise selbst wird nur als "Petit" bezeichnet. Warum oder woher diese Kosename kommt wird leider nicht beleuchtet. Alle anderen Personen der Geschichte kommen weit weniger gut weg als die Protagonistin. Diese sind abwechselnd töricht bis dumm, eitel, naiv und farblos.

    Bis zu dem Punkt, an dem ich das Buch abgebrochen habe, ist schlicht und ergreifend nichts passiert, das auch nur annähernd spannend wäre.
    Es dreht sich enorm viel um Louise und ihre Liebe zu Pferden. Und das ist auch noch so grauselig beschrieben, dass es mir schlicht die Lust nimmt noch weiter zulesen.
  23. Cover des Buches So schöne Lügen (ISBN: 9783832165277)
    Tara Isabella Burton

    So schöne Lügen

     (138)
    Aktuelle Rezension von: LinaLina

    Ich bin über die Rezensionen, die ich hier teilweise finde, ziemlich überrascht. Ja, die Protagonistin ist nicht sehr sympathisch, doch genau das hat mir richtig gut gefallen. Ich lese nicht oft Bücher, in denen die Protagonistin so weit weg von mir selbst ist und ich doch verstehen kann, warum sie etwas tut.
    Mit jedem Kapitel wurde ich wieder überrascht. 

    Dass Lavinia und Lulu beide offensichtlich einige Probleme mit ihrer psychischen Gesundheit haben und deren Beziehung beiden nur noch mehr schadet, macht das Buch zu etwas sehr Ungewöhnlichem.

    Durch die ganzen Prolepsen wusste man als Leser*in, was noch passieren wird und doch kamen die Wendungen sehr unvorhersehbar. Dass mich das Ende erneut überrascht, hätte ich mir nicht vorstellen können. Es bleibt die ganze Zeit eine Spannung erhalten, weil man auf das angekündigte Ergebnis wartet.

    Das offene Ende kam etwas abrupt, ich hätte gern erfahren, wie das ganze wirklich ausgeht (insbesondere für Lavinias Schwester). Ich kann aber gut verstehen, wieso das Ende offen gehalten wurde.
    Der Schreibstil des Buchs macht sehr gut deutlich wie wirr der Kopf von Lulu ist. Das Ende zeigt uns, dass sie so einfach ein weiteres Problem lösen kann und als wäre nichts dabei ein neues Leben starten kann. Es ist einfach (positiv) gruselig.

    Ich werde das Buch definitiv weiterempfehlen!

  24. Cover des Buches Tödliches Lachen (ISBN: 9783426559727)
    Andreas Franz

    Tödliches Lachen

     (253)
    Aktuelle Rezension von: ChristineToulon
    Der zweite Roman aus der Julia - Durant-Reihe, den ich lesen konnte und zum Roman "Jung, Blond, Tot" konnte man eine Steigerung feststellen. Der deutlich flüssige Stil und die verständliche Satzstruktur lassen einen das Buch in kürzester Zeit verschlingen und hat nicht das Gefühl, dass es langatmig ist. Gut dosiert und interessant gestaltet kommt "Tödliches Lachen" also daher. Zwar bleibt es dabei, dass auch in diesem zweiten Roman von ihm kein "Wow-Effekt" folgte, es ist aber auch nicht so schlecht, dass man es nicht empfehlen kann, geschweige denn, dass man von dem Buch abraten muss. 
    Schade ist eigentlich nur, dass der Täter sich eines sehr alten Kriminalfalls bedient hat und man als Leser nicht viel Vorstellungskraft für den Täter brauchte. Zwar versucht der Autor die wahre Identität des Mörders geheim zu halten, doch es gelingt nicht, wie gewünscht. 
    Es reichte eine einzige Andeutung und es war offensichtlich. Vielleicht war es gewollt, aber für Leser, die nicht von Buch 1 an dabei sind, hätte man dies eleganter lösen können, damit auch sie noch Spaß an der Entlarvung des Täters haben. 

    Die Begründungskette der Tat hingegen ist schlüssig und verständlich. Das Motiv ließ es zu, Mitgefühl für den Täter zu entwickeln. Tatsächlich mag ich es, wenn Täter nicht nur als Bestien dargestellt werden und auch etwas menschliches dahinter steht. 
    Es war also ziemlich verständlich, dass der Täter tief verletzt gewesen ist. Die Solidarität zu seinen Opfern hielt sich sogar ziemlich in Grenzen. Um ehrlich zu sein, könnte ich mir vorstellen, dass das sogar kritisch betrachtet werden sollte. Ich habe jedenfalls oft den Eindruck, dass viele Leser klare Opfer-Täter-Verhältnisse haben wollen. Ich hingegen bin ein Freund dieser verwaschenen Grenzen. Ich fand es auch sehr spannend, dass die Diffamierung einer Person, sich so sehr auf die Psyche auswirken kann und solch einen massiven Schaden anrichtet. Daher kann ich nur 3 von 5 Sternen geben. 

    Es war vieles positiv zu bewerten, doch gab es auch genügend Schwächen, die mich dazu bringen, zu sagen, dass man diesen Roman als kurzweiliges Vergnügen lesen kann und es dabei sogar Spaß macht. Ich war ein wenig enttäuscht, dass es so viele Schwächen hat, denn ich glaube, dass da definitiv mehr ginge. 

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