Bücher mit dem Tag "löwe"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "löwe" gekennzeichnet haben.

291 Bücher

  1. Cover des Buches Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies (ISBN: 9783785573860)
    Kate Harrison

    Soul Beach (Band 1) – Frostiges Paradies

     (659)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Alice ihre wunderschöne und berühmte Schwester Maggie ist tot. Sie wurde ermordet und der Täter ist nicht auffindbar. Natürlich gibt es einige Verdächtige, wie ihren Freund, der sie zu Letzt lebendig gesehen hat. Doch war es wirklich ihr Freund Tim? Der liebenswürdige und zurückhaltende Kerl? Alice kann sich das nicht vorstellen, es muss jemand anderes sein.


    Plötzlich erhält Alice eine E-Mail, von ihrer toten Schwester. In dieser E-Mail lädt Maggie sie in den Soul Beach ein, sie muss nur auf einen Link klicken. Alice hält das ganze für einen dummen Streich. Sie haben Maggie vor ihren Augen beerdigt. Doch die Sehnsucht nach ihrer Schwester ist viel zu groß. Alice klickt auf den Link der E-Mail und landet wie versprochen an einem Strand, dem Soul Beach. Doch was sie dort erwartet, hätte sie sich niemals erträumen können. Maggie steht vor ihr, als wäre sie von den Toten auferstanden. Doch wie kann das möglich sein?


    Der erste Band der Soul Beach Reihe von Kate Harrison. Zu aller erst muss ich sagen, dass ich den schwarzen Buchrand / Seitenrand wirklich klasse finde, es ist eben etwas anderes, auch wenn dies jetzt schon öfter bei anderen Büchern zu sehen war. Trotzdem ein schöner Hingucker.


    Auch finde ich super, dass die Bände alle im selben Stile, nur in unterschiedlichen Farben, gehalten werden sehr schön. Im Regal macht es ein schönes Bild.


    Zur Geschichte kann ich leider nicht so viel positives sagen. Ich habe etwas mehr oder besser gesagt, etwas komplett anderes, erwartet.


    Beim Lesen war ich stets gelangweilt und hatte das Gefühl, die Geschichte möchte einfach nicht in Fahrt kommen. Immer wieder hatte ich das Gefühl mich im Kreis zu drehen und einfach nichts wirklich wichtiges, spannendes zu erfahren. 


    Erst zum Ende hin wurde die Geschichte etwas spannender und dann war es aber auch schon vorbei.


    Ich bin gespannt, ob die weiteren beiden Bänder mehr Spannung enthalten und man nicht das Gefühl hat, dass die Geschichte sich nur im Kreis dreht und nicht wirklich voran schreitet.

  2. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 01 (ISBN: 9783442267743)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 01

     (5.444)
    Aktuelle Rezension von: insanebookperson

    Reread, es passiert nichts, was in der Serie nicht passiert

  3. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 02 (ISBN: 9783442267811)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 02

     (1.973)
    Aktuelle Rezension von: AmirasBibliothek

    Tja, da stehe ich jetzt wieder ein paar Monate später und wahrscheinlich schon näher dran, den dritten Teil zu lesen und ärgere mich wieder mal, dass ich nicht schneller war. Aber ich habe gerade freudig festgestellt, dass ich in weiser Voraussicht das Ende direkt danach bereits zusammengefasst habe. Puh!


    Ich muss mir (inzwischen sind nochmal einige Wochen und Monate vergangen) jetzt was zusammenreimen bezüglich meiner Leseerfahrung. Ich hatte auf jeden Fall Spaß und direkt danach Lust auf mehr. Aber wie das immer so ist bei mehreren Handlungssträngen, hält man sich in dem einen lieber auf als in dem anderen. Das war hier auf jeden Fall auch so.

    ...


    Okay, mittlerweile sind wieder einige Monate ins Land gezogen und ich will morgen früh tatsächlich den dritten Teil beginnen. Das bringt mich jetzt natürlich wirklich in eine verzwickte Lage. Zum einen weil ich mich nicht mehr an viel erinnere und echt froh bin, dass ich die Kammer der vergessenen Romanenden ins Leben gerufen habe. Zum anderen weil ich den dritten Teil frei von Altlasten beginnen will. Anderseits ist es natürlich sehr passend, dass ich gerade jetzt (an Neujahr, auf die guten alten Vorsätze) wieder den Blog zum Leben erwecken will. Und jetzt kann ich eine ehrliche, und vermutlich auch sehr kurze Rezension darüber schreiben, was wirklich noch hängen geblieben ist.


    Also, was ich noch weiß: Ich wollte damals am liebsten direkt den dritten Teil lesen. Aber eigentlich hat sämtliche Figuren nur ein Schicksalsschlag nach dem anderen ereilt. Komisch, dass überhaupt irgendjemand Gefallen an der Reihe hat. Ein größeres Kompliment kann man einem Autoren wahrscheinlich nicht machen.


    Ich belasse es bei diesem Schlusswort.


    PS: Danke an das voraussschauende Vergangenheits-Ich. Dank der liebevollen Notizen kann ich darauf schließen, dass die Spannung vor allem auch durch die zarten Vorausdeutungen und grotesk poetische Sprache erzeugt wurde.


  4. Cover des Buches Offline ist es nass, wenn's regnet (ISBN: 9783743203778)
    Jessi Kirby

    Offline ist es nass, wenn's regnet

     (190)
    Aktuelle Rezension von: a_buecherwurm

    Inhalt: Mari und Bri sind nicht nur auf den Tag gleichalte Cousinen, sie haben auch eine enge Beziehung zueinander. Im Teenageralter, leben sich die beiden allerdings aufgrund unterschiedlicher Einstellungen was das Thema Social Media angeht auseinander. Während Bri schon immer die Naturverbundenere von beiden war, postet Mari ihr ganzes Leben und ist bereit alles für möglichst viele Follower zu geben, auch wenn dies nicht ansatzweise ihrem wahren Leben entspricht. Viel zu früh kommt Bri durch einen tragischen Unfall ums Leben.  

    An ihrem eigentlich gemeinsamen 18.Geburtstag zweifelt Mari an der Richtigkeit ihres Erscheinungsbildes in den Sozialen Medien. Da kommt das unerwartete Paket ihrer Cousine nicht ungelegen: Wanderrucksack mit einer kompletten Ausrüstung für eine Wanderung im Yosemite Nationalpark. Dem Trailbuch von Bri ist zu entnehmen, dass diese ihn ursprünglich für sie beide geplant und organisiert hat. Kurzentschlossen lässt Mari alle Kontakte abreißen und bricht völlig unvorbereitet auf, um das zu Ende zu bringen, was sich die beiden Cousinen einst versprochen hatten, gemeinsam durchzuziehen.

     

    Meinung:  Cover und Klappentext versprechen schon eine perfekte Urlaublektüre und ich wurde nicht enttäuscht. Der Schreibstil ist rund und flüssig. Ich bin begeistert und berührt von dem emotional ergreifenden und mitfühlenden Jugendroman. Es werden wichtige Themen wie die Auswirklungen Sozialer Medien und die Wichtigkeit richtiger Freunde im Leben sehr tiefgreifend beschrieben. Ich fand es beeindruckend, wie Mari die Trauer um ihre Cousine durch den Trail bewältigt und wieder zu sich zurückfindet und ins mit sich ins Reine kommt. Einen Minuspunkt bekommt das Buch aber, weil ich es sehr unrealistisch finde, dass Mari so derart unvorbereitet eine so harte Wanderung bestreitet, für die andere jahrelang hart trainieren. Insgesamt vergebe ich 4 von 5 Sternen und empfehle es gerne weiter.

  5. Cover des Buches Nemesis (ISBN: 9783959912204)
    Asuka Lionera

    Nemesis

     (129)
    Aktuelle Rezension von: Talja

    ! Spoiler Warnung!

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    Ein tolles Buch und ich hatte sehr viel Spaß dabei es zu lesen, meiner Meinung nach hätte es aber noch mehr Potential. Aber ich mochte die Welt sehr. Leider hat das Ende für mich persönlich einiges wieder versaut. 


    Ich mochte dir Story wirklich sehr gerne, es war auch schön geschrieben. 

    Eine Geschichte in der Art hatte ich bisher nicht gelesen und ich mochte auch die Charakter.

    Allerdings, dieses Ende, oh man, leider hat das wirklich alles kaputt gemacht.


    Das Cover ist echt schön , aber irgendwie auch nicht herausstechend. 


    Dennoch ein absolut solides Buch.


  6. Cover des Buches Shadowscent - Die Blume der Finsternis (ISBN: 9783748800125)
    P. M. Freestone

    Shadowscent - Die Blume der Finsternis

     (182)
    Aktuelle Rezension von: _jamii_

    Im Kaiserreich Aramtesch haben Düfte Macht – und diejenigen, die sie beherrschen!

    Ausgerechnet am Blütenmond passiert in den geheimen Gärten der Hüterin der Düfte die Katastrophe: Der Kronprinz, der gerade erst angereist war, liegt vergiftet am Boden. Rakel, der armen Dienerin mit einem besonderen Talent für Düfte, und Ash, dem Leibwächter des Prinzen, fällt die eigentlich unlösbare Aufgabe zu, das rettende Gegenmittel zu finden. Dafür müssen die beiden kryptische Geheimnisse aus uralten Zeiten entschlüsseln und ihre eigenen verborgenen Wahrheiten erkennen …

     Die Welt von Aramtesch bietet alles von flirrender Wüstenhitze bis zu kalten Hofintrigen.

    Der Start in die Geschichte war überaus harzig. Für meinen Geschmack geht es viel zu sehr um Düfte, die Redewendungen und auch sonst alles hängt damit zusammen. Mit dieser Tatsache bin ich nicht wirklich warm geworden. 

    Die Hauptfiguren sind zwar irgendwie sympathisch und bleiben doch unnahbar. 

    Sobald Rakel und Ash dann unterwegs sind, wird die Geschichte etwas besser und nimmt auch endlich Fahrt auf. Die Düfte sind zwar immer noch allgegenwärtig, nehmen jedoch nicht mehr so viel Raum ein, wie zu Beginn. Gegen Ende wird das Buch wirklich immer besser und interessanter. 

    Der Cliffhänger soll dem Leser der zweite Teil schmackhaft machen. Leider hat mich aber die Geschichte nicht so sehr gepackt, dass ich den zweiten Teil in nächster Zeit lesen werde.

    Harziger Start, ansonsten ganz ok, aber nichts, das man gelesen haben muss. 

  7. Cover des Buches Das Lied von Eis und Feuer 03 (ISBN: 9783442268221)
    George R. R. Martin

    Das Lied von Eis und Feuer 03

     (1.575)
    Aktuelle Rezension von: carolin-jethon

    Auch wieder ein gelungener Band! Ich glaube langsam, dass Arya zu meiner Lieblingsfigur wird. Sie hat schon soviel durchmachen müssen und trotzdem schlägt sie sich weiter tapfer durch.

  8. Cover des Buches Das Gold der Krähen (ISBN: 9783426654491)
    Leigh Bardugo

    Das Gold der Krähen

     (860)
    Aktuelle Rezension von: cityofbooks

    Kaz Brekker und seinen Krähen ist ein derart spektakulärer Coup gelungen, dass sie selbst nicht auf ihr Überleben gewettet hätten. Statt der versprochenen fürstlichen Belohnung erwartet sie jedoch bitterer Verrat, als sie nach Ketterdam zurückkehren. Haarscharf kommen die Krähen mit dem Leben davon, Kaz' Geliebte Inej gerät in Gefangenschaft. Doch Kaz trägt seinen Spitznamen »Dirtyhands« nicht ohne Grund – von jetzt an ist ihm kein Deal zu schmutzig und kein Risiko zu groß, um Inej zu befreien und seinen betrügerischen Erzfeind Pekka Rollins zu vernichten. 

    Da mir der erste Teil ziemlich gut gefallen hat, war ich sehr gespannt auf den zweiten Band und habe mir von diesem auch ziemlich viel erhofft, allerdings wurde ich ein wenig enttäuscht.

    Der Schreibstil ist, wie auch schon bei ersten Band, wirklich besonders, sehr ausgefeilt und gibt der Geschichte ihren besonderen Charme. Auch in diesem Band wird die Geschichte aus diversen Perspektiven erzählt, was zwar einerseits wirklich interessant ist, allerdings bleibt dadurch nur wenig "Zeit" für die einzelnen Charaktere.

    Nachdem ich den ersten Band vor allem benötigt hatte, um mich in der Welt von Ketterdam & Co zurechtzufinden, war ich im zweiten Band bereit noch viel mehr über diese Welt und vor allem die Charaktere zu erfahren. In diesem Band haben wir auch ein paar Hintergrundinformation und Geschichten der Charaktere erfahren, allerdings habe ich mir viel mehr erhofft. Ich habe immer noch das Gefühl über einige der Figuren kau etwas zu wissen und insbesondere eine emotionale Bindung, konnte ich zu keinem aufbauen. Auch die Beziehungen der Charaktere untereinander entwickeln sich für mich viel zu langsam.

    Inhaltlich hat auch dieser Band einige toll eingefädelte Szenen zu bieten. Es gab durchaus spannende und auch ergreifende Momente, allerdings haben auch hier die Längen überwogen. Ich habe leider die ganze Zeit darauf gewartet, dass die Geschichte endlich richtig weitergeht, aber hierzu ist es kaum gekommen. Nach diesem Band bin ich nicht wirklich schlauer als nach dem ersten, was ich sehr schade finde.

    Insgesamt ein eher enttäuschender zweiter Band. Ich habe mir definitiv mehr erhofft!

  9. Cover des Buches Das Wunder von Narnia (ISBN: 9783764170240)
    C. S. Lewis

    Das Wunder von Narnia

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Floyd22
    Die ganze Geschichte hat meiner Meinung nach sehr viel Potential das ganze hätte sich aber auch deutlich einfach und schneller erzählen lassen.
    Manche Dinge sind einfach zu Detailiert ausgeführt  obwohl sie einfach unwichtig für die Handlung sind.
    Teilweise hat mich das ganze gelangweilt.

    Trotz der schlechten Bewertung habe ich jedoch großen respekt vor C.S. Lewis. Das Wunder von Narnia ist das erste Buch der Reihe und Beschreibt praktisch wie seine Welt " Narnia" erschaffen wurde.
    Das ganze ist vielleicht langweilig und  zäh zu Lesen teilweise liefert es aber interessante Informationen für die restlichen Bücher der Reihe. 

    Meiner Meinung nach kann niemand eine gute Fantasy Reihe kreiren ohne am Anfang ein wenig die "Orgin" Story seiner Welt oder den Aufbau der Welt zu beschreiben aber dies hätte anders passieren müssen/können.
  10. Cover des Buches Rubinrot (ISBN: 9783401506005)
    Kerstin Gier

    Rubinrot

     (14.171)
    Aktuelle Rezension von: Natiibooks

    4 ⭐️⭐️⭐️⭐️


    Die Reihe kenne ich bereits durch die Filme aber da ich es unbedingt Lesen wollte habe ich die Reihe passend zu Weihnachten Geschenkt bekommen und hier bin ich. Wir folgen Gwen die zu einer Familie gehört die ein Gen besitzt das einige ihrer Familie erlaubt durch die Zeit zu reisen. An ihrem 16 Geburtstag stellt sich heraus das die das Gen trägt und nicht ihre Cousine. Wir folgen hier die Sicht von Gwen bekommen aber zwischen denn jeweiligen Kapitel immer kleine Tagebücher, Stammbaum und Prophezeiungen dazu. Durch die Filme war ich bereits vertraut wie die Geschichte ablauft dennoch war ich überrascht da mir hier es teilweise besser gefallen hat. Besondere mochte ich Gwen als Charakter hier mehr und ach die Spielerischen und nicht so ernst genommen Szenen haben Spaß gemacht zu verfolgen. Im ganzen fand ich denn Anfang gut und bin gut durch die Seiten gekommen und wollte gar nicht mehr aufhören. 


  11. Cover des Buches Biss zur Mitternachtssonne (ISBN: 9783551584465)
    Stephenie Meyer

    Biss zur Mitternachtssonne

     (284)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Stephenie Meyer – Biss zur Mitternachtssonne


    Vampire sind Monster. Zumindest glaubt das Edward Cullen, der im zarten Alter von 17 Jahren in einem Vampir verwandelt wurde und seit dem zu Carlisle Cullen und seiner Familie gehört. Viele Jahrzehnte später haben er und seine Familie ihre Ernährung auf Tierblut umgestellt, gehen in die Schule und genießen ihre Ruhe und das Leben.

    Doch in einem einzigen Augenblick verändert sich alles, als die neue Schülerin Bella Swan an ihre Schule kommt und Edward ihr Blut intensiver riecht und sein Wunsch dieses zu trinken fast zu groß wird. Er will sie nicht verletzten, aber ist er stark genug auf Abstand zu gehen und nicht all das zu gefährden, was seine Familie aufgebaut hat?

    Nur knapp entrinnt sie dem Tod und Edward flüchtet nach Alaska um seine Gedanken und Wünsche zu klären. Doch er muss sich seinem Blutdurst stellen und er vermisst seine Familie. Schon bald hat er sich haltlos in Bella verliebt, doch für sie wäre es sicherer, wenn er sich von ihr fern halten würde.

    Aber bei Bella versagen alle Schutzmechanismen und sie sucht die Nähe zu Edward und seiner Familie...


    Natürlich kenne ich alle Bücher rund um Edward und Bella, die mir seinerzeit sehr gut gefallen haben und es auch heute immer noch wieder auf meine Leseliste schaffen. Natürlich musste ich also auch das neue Buch haben und lesen. Auf 850 Seiten wird der erste Band der Biss-Saga aus der Sicht von Edward erzählt.

    In der ersten Hälfte erfahren wir Neues. Wie er seine Zeit in Alaska verbracht hat, warum es mit dem dort ansässigen Clan etwas gekriselt hat und natürlich erfahren wir auch mehr aus der Familie Cullen. Die zweite Hälfte ist auch nett zu lesen, bietet aber eigentlich nur wenig neues.

    Insgesamt hat mir die Geschichte gut gefallen, aber die emotionalen Downs von Edward waren schon enorm und hat die Geschichte ein bisschen ins lächerlich, kitschige Drama gezogen. Es dauerte etwas arg lang, bis Edward endlich aufgehört hat zu jammern. Manchmal habe ich wirklich gedacht, dass ein so starker Vampir doch bitte sich auf den Hintern setzen und handeln soll.

    Dennoch, mir hat die Geschichte gefallen. Ich habe sie gern gelesen und sie hat mich unterhalten. Die Jammer-Eskapaden habe ich gut weggesteckt, vor allem hat mich die Geschichte aber noch mal in die Anfangszeit von Bella und Edward entführt.


    Die Charaktere sind gut ausgearbeitet, wirken damals wie heute lebendig und haben die Möglichkeit genutzt sich im Verlaufe der Geschichte zu entwickeln. Schön fand ich eben, dass es hier tiefere Eindrücke in die Familie Cullen gab. Rosalie ist immer noch ein Biest, aber ich kann sie zumindest besser verstehen.

    Esme ist nachwievor ein Fels in der Brandung und ich mag sie sehr gern.

    Ja und Edward und Bella sind eben Edward und Bella, so wie wir sie kennen. Sie unfallgefährdet und tollpatschig, er ein wenig jammerig, dunkel und trotzdem passt die Dynamik zwischen den beiden.

    Ebenfalls schön finde ich hier, dass wir durch Edwards Gedankenlesen, auch die Mitschüler von Bella besser kennenlernen. Da stellt sich ziemlich schnell raus, dass die ach-so-gut-gemeinten Ratschläge, gar nicht so gut gemeint waren.


    Grundsätzlich bietet die Geschichte nicht so wahnsinnig viel Neues vom Plot her, aber dennoch habe ich sie gerne gelesen. Überwiegend ist die Geschichte kurzweilig erzählt. Es gab nur wenige Überraschungen. Als Einstieg in die Biss-Reihe halte ich das Buch nicht unbedingt für geeignet, aber für alle Fans der Reihe wird das neue Buch sicherlich ein Lesegenuss sein.


    So wie ich gelesen habe, wird es weitere Bücher der Autorin zur Reihe geben, die angeblich aus der Sicht von anderen Charakteren dargestellt werden. Dies halte ich für begrüßenswert, denn ehrlich gesagt, auch wenn mir der Einblick in Edwards Gedanken gut gefallen hat, brauche ich keine weitere Kopie der bereits vorhandenen Bücher. Mir würde ein Buch aus Sicht von Alice sehr gut gefallen, und ja, auch eines aus der Sicht von Jasper. Mal sehen was da kommen wird.


    Das Cover ist hübsch, ist aber nicht mein Favorit der Reihe.


    Fazit: Gutes Buch, auch wenn es an die vorherige Reihe nicht herankommt. 4,5 Sterne. 

  12. Cover des Buches Der Ritt nach Narnia (ISBN: 9783764170233)
    C. S. Lewis

    Der Ritt nach Narnia

     (407)
    Aktuelle Rezension von: Read-and-Create

    Dieses Buch war für mich eine echte Überraschung! Es ist eine eigenständige Geschichte mit neuen Hauptpersonen und Narnia spielt in diesem Buch eher nur eine kleine Rolle, aber dadurch lernt man die Länder um Narnia etwas besser kennen.

    Geschrieben ist dieses Buch wirklich toll und sehr bildhaft. Ich würde mich freuen, wenn dieses Buch auch verfilmt wird.

  13. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 6) - Passage der Totenbeschwörer (ISBN: 9783785579046)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 6) - Passage der Totenbeschwörer

     (269)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Der Todbringer ist da! Doch was bedeutet das?

    Immer wieder hat man von ihm gehört, aber am Anfang dieses Buchs liegt noch vieles im Dunkeln. Der Start in das nächste Abenteuer von Skulduggery und Walküre geht schonungslos schnell.

    … und die Geschichte behält das hohe Tempo meist bei. Das schafft Derek Landy mit seinem einfachen, nicht komplexen Schreibstil, kurzen Kapiteln und mehreren Handlungssträngen. Mehr den je verschiedenen Perspektiven werden hineingeworfen: Es gibt ernstere (Craven) und witzigere (Scapagrace).

    Vor allem das erste Drittel ist sehr witzig gehalten, aber auch später gibt noch lustiges. Der Landy-Humor kommt immer durch Dialoge zustande, und er funktioniert für mich hier echt gut. Schräge Situationen mit noch schrägeren Figuren sind für diese Dialoge verantwortlich.

    Die Freundschaft zwischen Skulduggery und Walküre konnte ich hier am stärksten spüren, seit ich angefangen habe diese Reihe nochmal zu lesen. (Auch weil diese Verbindung hier krass auf die Probe gestellt wird.)

    Trotzdem: Walküre als Charakter ist immer noch sehr arrogant und unsympathisch. Aber: Ihr wird mehr Tiefe verliehen. Mitten im Buch nimmt man sich Zeit für ein paar ruhigere Kapitel. Walküre wird mit den Konsequenzen ihres Handelns konfrontiert.

    Und nicht nur Walküre, sondern fast alle Charaktere bekommen mehr Tiefe und sie entwickeln sich weiter: Melancholia, Fletcher, Grässlich, China Sorrows, Craven, Tanebrae, Onkel Fergus und natürlich Skulduggery.

    Da dieser Teil ein zumindest vorläufiges Finale der Staffel ist, laufen wirklich hier viele Elemente und Handlungsstränge von früher zusammen und enden in einem gewaltigen Knall. Gleichzeitig werden Ereignisse geschickt eingebaut, die Fragen aufwerfen und Böses ahnen lassen.

    (Genau so sollten Bücherserien sein: Neben den Einzelplots eine durchgehende Hintergrundstory erzählen!)

    Die vorherigen Bände hatten oft ein bisschen platte Charaktere und einige Logiklöcher, hier stört mich das nicht mehr. Man merkt schon: Für mich bis dato der Beste Band.

    92/100 Sterne

  14. Cover des Buches Die Chroniken von Narnia (ISBN: 9783800051861)
    C. S. Lewis

    Die Chroniken von Narnia

     (181)
    Aktuelle Rezension von: Jisbon
    Wohl jeder kennt "Die Chroniken von Narnia". Ich hatte bereits vor einigen Jahren drei der sieben Bände gelesen und auch die neueren Verfilmungen gesehen, aber die Filme konnten mich nicht besonders begeistern und die Bücher waren mir kaum noch im Gedächtnis geblieben. Deshalb habe ich jetzt die wunderschöne Gesamtausgabe mit allen sieben Teilen vollständig gelesen.

    Besonders gut gefallen hat mir das World Building. Ich fand es toll, dass man in jedem Band einen anderen Aspekt der Welt kennen gelernt hat und dass man sich Narnia so nach und nach immer besser vorstellen konnte. Es war interessant zu sehen, wo Ähnlichkeiten zu unserer Welt bestanden, was anders war und wie die verschiedenen Teile des Landes sich im Laufe der Reihe entwickelt haben. Die Abenteuer, die die Kinder erleben, sind gut durchdacht, durchaus abwechslungsreich und insgesamt recht spannend. Insgesamt haben die Bücher etwas magisches an sich, nicht nur, weil es sprechende Tiere und unglaubliche Erlebnisse gibt, sondern einfach von der Atmosphäre her. Dazu trägt sicherlich auch der Schreibstil bei; obwohl ich es manchmal schade fand, dass der 'Erzähler' Details einfach ausgelassen hat oder sogar erklärte, dass sie für den Fortgang der Handlung nicht relevant seien, mochte ich, dass er eine eigene Persönlichkeit zu sein schien, die einfach beschlossen hat, dem Leser ein paar Geschichten zu erzählen.

    Manchmal waren mir die Charaktere zu flach, aber meistens waren sie doch ziemlich dreidimensional und es gibt auf jeden Fall bei allen Figuren eine deutliche Weiterentwicklung, was mir gut gefallen hat. Zudem unterscheiden sie sich voneinander, obwohl sie natürlich alle einen gewissen Mut und andere Eigenschaften gemeinsam haben. Die Kinder haben alle ihre eigenen Stärken und Schwächen, die ihnen Probleme bereiten und ihnen auch helfen können, gefährliche Situationen zu meistern. Mit ihren weniger positiven Seiten wurde meiner Meinung nach gut umgegangen und mir hat das Thema der 'Vergebung' und der Reue, das die Bücher durchzieht, gefallen. Es ist ein Motiv, das man von einer Geschichte, die mit dem Christentum zusammenhängt, erwarten würde und der Autor verarbeitet es zufriedenstellend.

    Die einzelnen Bände bewerte ich ziemlich unterschiedlich. Ich habe alle sieben gerne gelesen und die Gesamtausgabe hat mir einige schöne Lesestunden beschert, doch obwohl ich mich gut unterhalten gefühlt habe, konnten mich gerade "Der Ritt nach Narnia" und "Der letzte Kampf" wegen ihrer Themen nicht ganz überzeugen konnten, während andere Teile mir durchgehend gefallen haben. Von mir gibt es 3,5/5 Sternen, da dies der Durchschnitt aus den Einzelbewertungen der Bücher ist, doch die Tendenz ist auf jeden Fall nach oben.

    Meinung zu den einzelnen Geschichten: klick
    • Das Wunder von Narnia: 4 Sterne
    • Der König von Narnia: 3,5 Sterne
    • Der Ritt nach Narnia: 3 Sterne
    • Prinz Kaspian von Narnia: 4 Sterne
    • Die Reise auf der Morgenröte: 3,5 Sterne
    • Der silberne Sessel: 4 Sterne
    • Der letzte Kampf: 3 Sterne
  15. Cover des Buches BeastSoul (ISBN: 9783743107984)
    Juliana Fabula

    BeastSoul

     (44)
    Aktuelle Rezension von: ShalimaMoon

    Die Handlung: Finya erfährt, dass sie eine Beasttamerin ist und daher fortan in Nebula Asteri auf die Schule gehen wird. Zusammen mit Leonel ihrem Partner soll sie ihre elementaren Fähigkeiten kontrollieren lernen. Doch Leonel denkt gar nicht daran, mit ihr zusammen zu arbeiten. Doch mit ihren Freunden versucht sie trotzdem irgendwie das Schuljahr zu meistern.

    Meine Meinung: Juliana Fabula ist eine dieser grundsympathischen Menschen, die ich auf Twitch entdecken durfte. Neben ihre Kreativ- und Co-Working-Streams erzählt sie auch ab und an von ihrem Autorinnenleben. Und ihre „Anpreisungen“ ihres Buches machten mich so neugierig, dass es einfach bei mir einziehen musste. Zumal die Idee von einer Schule hinter den Sternen und das ganze dann auch noch mit den Elementen und verschiedenen Tierverwandlungen gemischt, klang total nach meinem Buch. Auch hier bin ich ein wenig über die Länge mit 450 Seiten für den Auftaktband gestolpert, zumal die Seiten sehr eng bedruckt sind. Und doch wollte ich das Buch unbedingt mögen und kann zumindest sagen, dass mir die Grundgeschichte auch gefallen hat – ihr hört hier schon das aber, oder? – aber sowohl der Erzähl- als auch der Schreibstil so gar nicht. Das liegt vor allem daran, dass ich der Protagonistin ihr Alter von 17 Jahren einfach nicht abkaufe. Sie verhält sich absolut naiv und gefühlsmäßig eher wie eine 12-jährige. Dafür passieren ihr aber auch immer wieder Sachen, die hat selbst Harry Potter in seinem ersten Jahr nicht erlebt. Auch das Gezicke ihres Partners Leonel war irgendwann einfach nicht mehr aushaltbar. Ab einem gewissen Punkt, hätte man halt die Gründe für sein Handeln gebraucht, weil so waren sie nicht nachvollziehbar. Auch die Geschichte drum rum, hat sich einfach viel zu sehr gezogen, weil es eben partout das gesamte erste Schuljahr sein musste, was beschrieben wird. Es gab immer mal wieder Andeutungen über eine Verschwörung und zwischendurch auch richtig spannende Kämpfe, aber es mangelte an Informationen, stattdessen wurde man mit Füllstoff überrollt. So sehr ich das Buch mögen wollte, so enttäuscht war ich.

  16. Cover des Buches Serafin. Das Kalte Feuer (ISBN: 9783737356787)
    Kai Meyer

    Serafin. Das Kalte Feuer

     (62)
    Aktuelle Rezension von: Maremo

    Nach fast 20 Jahren folgt der ursprünglichen Trilogie um das Mädchen Merle ein neues Buch. Betitelt, nach einem liebgewonnenen Hauptcharakter, und Schwarm vieler Teenie-Herzen, tauchen wir wieder in die magische Welt rund um Zauberspiegel und alte Götter sowie Feind- und Freundschaften ein.

    Doch dieses Venedig, in das uns der vierte Roman entführt, ist ein anderes. Es ist nicht das Venedig, welches wir in den drei vorangegangenen Büchern erlebt, ja, in welches wir uns fast schon eingelebt haben. Und damit treffen wir, leider, auch nicht auf die alten Freunde, sondern neue. Das ist per se nicht schlecht, sondern tut der Geschichte gut, um sie auch als eigenständig ansehen zu können. 

    Merle und ihre Freundin Junipa reisen durch die Spiegelwelt in ein Venedig, in welchem das Wasser in den Kanälen in den Neumondnächten komplett verschwindet. Dadurch werden Schlammsammler angelockt, die in den nun freiliegenden Kanälen nach Schätzen suchen um diese zu verkaufen. So auch Serafin. Mit seiner geflügelten Katze Cagliostra macht er sich auf die Suche nach kostbaren Gegenständen, die er gegen Medizin für seine kranke Mutter eintauschen kann. Doch in dieser Nacht stößt er dabei auf Merle und Junipa, und ihre Geschichten verweben sich erneut. 

    Zusammen machen sie sich auf die Suche nach dem Herzen der Stadt, einen sagenumworbenen Ort, von dem niemand weiß, wo er liegt, und wie er erreicht werden kann. Oder doch? Auf ihrem Weg begegnen sie alten Göttern, Feinden, magischen Wesen und schließen neue Freundschaften. Eben genau das Schema , welches einen schon in der ursprünglichen Trilogie in den Bann gezogen hat. Und es klappt auch dieses Mal erneut.

    Als ich vor gut 20 Jahren das erste Mal in Merles Welt eingetaucht bin, wurde ich verzaubert und am Ende mit einem gebrochenen Herzen zurückgelassen. Und als ich gehört habe, dass ein neuer Teil erscheint, erhoffte sich mein naives, jugendliches Ich, ein Wiedersehen mit den liebgewonnenen Freunden, und vor allem mit Serafin. Die Ernüchterung, dass es nicht dazu kommen wird, wurde von Seite zu Seite stärker. Und doch fing ich an, das ganze gut zu heißen. Niemand kann einfach so ersetzt werden. Und so wie ich mittlerweile erwachsen geworden bin, so sind es auch die Figuren. 

    Ich kann das Buch jedem empfehlen, der gerne in andere, zauberhafte Welten eintaucht, die doch unserer ähnlich sind. Kai Meyer als Meister der Phantastik schafft mit Serafin - das kalte Feuer eine gelungene Fortsetzung zur Merle-Trilogie, die gar keine sein muss. Dabei baut er geschickt Informationen über die ursprüngliche Geschichte ein, die einen noch mal rekapitulieren lassen, was vorher geschah, oder eben Lust darauf machen, die Bücher auch noch zu lesen.

  17. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 8) - Die Rückkehr der Toten Männer (ISBN: 9783785582435)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 8) - Die Rückkehr der Toten Männer

     (204)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Jedem Skulduggery-Band ist ein Genre zugeschrieben. So findet man in Band 1 Elemente von einer Hero-Origin-Story oder bei Band 5 das Motiv Zombie usw.

    Band 8 ist eine Erzählung über einen Krieg. Es geht darum, wie aus einem politischen Konflikt eine Art „international ausgetragener Kleinkrieg“ werden konnte. Und wie auf Terror-Akten riesige Schlachten folgen konnten. Am tosenden Ende lernt man, dass Krieg immer grausig ist und es am Ende nur Verlierer gibt.

    Auf politischer Ebene gibt es Intrigen und man weiß nie, wer gerade das falsche Spiel spielt.

    Und das alles in einem magischen Setting. Die Geschichte zeigt in keinem Fall die leicht abgeänderte Version eines realen Krieges – ich weiß nicht, ob dieses Ziel in der Skulduggery-Reihe angebracht wäre. Aber trotzdem schaffte Derek Landy es in mir Gefühle und Gedanken hervorzurufen, die ich auch bei echten Kriegen empfinde – à la: Das ist doch alles so verdammt unnötig und es geht weiter und weiter. 

    Im ersten Viertel des Buchs geht es hauptsächlich darum, wie der Krieg entsteht. Dazu schraubt der Autor die Action-Sequenzen runter und es gibt mehr Dialoge.

    Für diesen Teil brauchte ich mehr Geduld und Biss als in den anderen Bänden, wo Derek Landy eine extrem unterhaltende Mischung aus ruhigen und actiongeladenen Szenen hinkriegt. Doch ich denke dieser Teil der Geschichte ist notwendig für alles was darauf passiert. Außerdem wird man danach mit Abenteuern belohnt, die so kreativ und spannungsvoll ausgearbeitet sind, wie man es inzwischen gewohnt ist.

    Die Abenteuer sind spaßig und keiner der Protagonisten wird mit dem richtigen Krieg konfrontiert. Die einzige richtige, und hier auch dargestellte Konsequenz ist die Konfrontation mit der Grausamkeit der Realität. Im letzten Teil der Geschichte häufen sich schlagartig die tragischen Ereignisse – ein Strudel den die Protagonisten kaum beeinflussen können und es trotzdem versuchen.

    Eines ist klar: Nachdem man dieses Buch ausgelesen hat, wird sich die Welt von Skulduggery Pleasant verändert haben.

    Wegen diesen weitumgreifenden Geschehnissen gibt es sehr viele Leute die darin involviert sind und deren Perspektive beschrieben wird. Um nicht den Überblick zu verlieren, muss man alle vorherigen Bände gelesen haben. Die logische Konsequenz ist, dass Walküre und Skulduggery, unsere Hauptprotagonisten, eine kleinere Rolle spielen. Sie sind nicht mehr der Mittelpunkt von Allem. Aber trotzdem verliert man sie nicht aus den Augen und sie entwickeln sich weiter. Der titelgebende Skeletmann wird hier mehr den je aus seiner Rolle des witzigen Anti-Heldens geworfen. Man lernt einen anderen, verhärteten, wütenden Skulduggery kennen.

    Der Schwarze Humor geht aber nie ganz verloren unteranderem auch durch einen Handlungsstrang worum es um einen Mann geht, der wortwörtlich im Körper einer Frau steckt. Dieses Szenario ist für meinen Geschmack schon fast zu absurd umschrieben und ich frage mich, ob der Autor dieses reale Thema ernst genug nimmt. Aus Social-Media lässt sich ableiten, dass er voll hinter Trans-Leuten steht. Trotzdem fände ich interessant, wie jemand aus der Trans-Community auf diesen Charakter blickt.

    Fazit: Abschließend muss ich sagen, dass, wie ich finde, „Die Rückkehr der Toten Männer“ nicht das schönste Leseerlebnis, in Hinsicht auf Genuss, der Reihe war.

    Allerdings bin ich sehr davon beeindruck, wie hier Dinge zu Ende erzählt wurden und gleichzeitig Türen für Neues aufgestoßen wurden. Ich bin beeindruckt wie glaubwürdig hier die Charaktere durch Ereignisse in ein düstereres Szenario geworfen werden.

    Ich schätze das gute Worldbuilding, dass Derek Landy seit dem ersten Band betrieben hat. In jedem Band fließen viele neue, kreative Ideen ein, ohne dass es sich zu sehr aus der Nase herausgezogen anfühlt. Außerdem kennt er seine Charaktere sehr gut und weiß über sie zuschreiben.

    92/100 Sternchen

  18. Cover des Buches Skulduggery Pleasant (Band 7) - Duell der Dimensionen (ISBN: 9783785579053)
    Derek Landy

    Skulduggery Pleasant (Band 7) - Duell der Dimensionen

     (240)
    Aktuelle Rezension von: saphira13

    Ich hatte dieses Buch immer als den schwächsten Teil von Skulduggery-Phase-1 in Erinnerung. Nicht mehr so bunt und nicht mehr so witzig wie die vorherigen Teile – das ist bei mir hängen geblieben.

    Jetzt, nach ein paar Jahren, kann ich bestätigen: Ja, es ist düster und die Spannung steigt:

     

    Skulduggery und Walküre müssen sich um einige Sterbliche kümmern, die plötzlich magische Fähigkeiten entwickelt haben und so grausame Handlungen passieren. Doch als sie auf den Verursacher stoßen, müssen sie feststellen, dass sie es mit so einem Gegner noch nie zutun hatten: Das geht soweit, dass sie an ihren eigenen Moralvorstellungen zweifeln müssen.

     

    Spätestens ab diesem Band würde ich die Reihe nicht mehr als Kinderbücher klassifizieren. Natürlich vermisst man hier nicht den typischen Landy-Humor – allerdings wird es ernster. Auch die Themen werden erwachsener.

    Mitunter tauchen etliche philosophische Fragen auf. Ab welchem Punkt ist Gewalt gerechtfertigt? Wieviel Leid kann man im Augenblick akzeptieren – für potentielles unbegrenztes Glück in der Zukunft? Sollte jeder die gleiche Macht besitzen?

    In der letzten Frage steckt wohlmöglich Kritik an dem Waffenbesitz in den USA: Würde es friedlicher zu gehen, wenn jeder Waffen besitzen würde? (Nope.)

    Es wurde bisher immer wieder thematisiert, weshalb es so wichtig ist, dass die Menschheit nichts von der Magie weiß: Hier wird es zu einer konkreten Gefahr.

     

    Während mein größter Kritikpunkt bei den ersten Bänden war, dass ich mich nicht mit Walküre (immerhin die Hauptfigur) identifizieren konnte, war das hier ganz anders: Ich mochte sie hier sehr. Sie wirkte einfühlsamer, gereifter und nicht mehr so arrogant. Vielleicht, weil sie erfahren muss, was jeder erfahren muss: Im Leben läuft nicht alles nach Plan. Es reicht darüber hinaus nicht aus, neben seinem Vorbild Leute zu verprügeln, um gut zu sein: Man muss Lockungen der Macht widerstehen.

    Nebenbei wird hier die Trennung vom Elternhaus erzählt, die jeder durchmachen muss. (Auch wenn es hier auf ziemlich übernatürliche Weise vonstattengeht.)

     

    Auch sonst mochte ich alle Charaktere und fand den Bösewicht richtig interessant! Ich mochte die verschiedenen Handlungsstränge, die großen Plot-Twists, das hohe Tempo und die hohe Spannung sehr. Und: Ich mochte auch die düsteren Szenen. Am Ende gab es einen ultrabrutalen Showdown zwischen mehreren ultramächtigen Wesen – Derek Landy erschafft hier meines Erachtens eine ganz neue Art des Magiekampfs: Superhelden-Götter-Nahkampf mit viel abgehackten Körperteilen

    Kurzum: Mir ist ein Rätsel weshalb ich das Buch nicht mochte – es ist für mich nun das Beste bisher.

    95/100

  19. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen (ISBN: 9783802583100)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmtes Verlangen

     (175)
    Aktuelle Rezension von: Yoyomaus

    Du bist auserwählt eine wichtige Position einzunehmen,

    auserwählt, um dein Volk zu retten 

    und die Menschheit.

    Doch leider weißt du nicht, 

    dass du kein Mensch bist.

    Und der Mann, der dich einfach mit zu seinem Volk nehmen will,

    den hälst du für einen Irren.

     

     

    Zum Inhalt:

    Kara MacAllisters beschauliches Kleinstadtleben ist mit einem Schlag vorbei, als ein mysteriöser Fremder sie aus ihrem Haus entführt. Der gut aussehende Lyon ist jedoch kein gewöhnlicher Mensch, sondern gehört einem Volk unsterblicher Gestaltwandler an. Lyon glaubt, dass Kara dazu ausersehen ist, ihn und sein Volk vor einer uralten Bedrohung zu retten. Auch wenn es Kara schwer fällt, seinen Worten Glauben zu schenken, fühlt sie sich zu dem wilden Krieger unwiderstehlich hingezogen. Da bricht das lange prophezeite Unheil über die Welt herein, und nur gemeinsam können Kara und Lyon der Gefahr begegnen.

    Cover:

    Das Cover hatte mich auf den ersten Blick angesprochen, da man hier sehr schnell Informationen entnehmen konnte, ohne dass man auf den Inhalt sehen musste. Wir haben hier auf bläulichem Grund das Gesicht eines Mannes und im Hintergrund das Antlitz eines Löwen. Eigentlich ein richtig typisches Cover für die Anfänge, als ich den Lyx-Verlag für mich entdeckt habe. Die Cover der Reihe ähneln sich übrigens in ihrer Art und haben so einen Wiedererkennungsfaktor. Zwar wechseln Gesichter, Tiere und Farben, aber das Schema ist doch immer wieder das Gleiche.

     

    Eigener Eindruck:
     Die junge Kara lebt inmitten eines Scherbenhaufens. Bei ihrer Mutter wurde unheilbarer Krebs diagnostiziert und somit ist sie es, die die Frau auf ihrem letzten, schweren Weg begleitet. Als sie denkt, dass es kaum noch schlimmer werden kann, steht plötzlich ein fremder Mann in ihrem Haus, behauptet, dass sie auserwählt worden wäre ihr Volk zu retten und entführt sie kurzerhand harsch aus dem Haus in dem sie mit ihrer Mutter lebt. Kara ist wild entschlossen zu ihrer Mutter zurück zu kehren und es gelingt ihr, sich aus den Fängen des Irren zu befreien. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, denn ihre Mutter stirbt und sie werden von unbekannten Wesen angegriffen. Der unbekannte Entführer entpuppt sich dabei als ihre einzige Rettung und seine wirre Geschichte die er ihr vorher aufgetischt hat, scheint plötzlich mehr als wahr zu sein. Schließlich geht Kara mit dem jungen Krieger Lyon mit und gelangt so in eine ihr völlig unbekannte Welt aus Gestaltwandlern, Hexen und einem uralten Kampf gegen die Dämonen, mit der sie sich nur sehr schwer anfreunden kann.

     

    Die Geschichte von Kara und Lyon fand ich von der Grundidee her sehr interessant und hätte mich durchaus begeistern können, wären da nicht so viele schwache Stellen in der Umsetzung gewesen beziehungsweise hätte ich mich beim Lesen nicht so oft aufregen müssen. Der Schreibstil ist sehr einfach gehalten, jedoch hatte ich zu Beginn etwas Startschwierigkeiten, weil man viele Informationen einfach nur dahin geklatscht bekommt und irgendwie die Zusammenhänge fehlen. Auch die Charaktere waren für mich teilweise schwer einzuschätzen, teilweise einfach nur nervig. So soll ja Lyon ein Anführer durch und durch sein, wird im Rest des Buches als solch fürsorglicher Chef beschrieben und doch ist er zu Beginn des Buches wie eine Axt im Walde und schlussendlich wie ein blutiger Anfänger. Kara hingegen hat mich dahingehend genervt, dass sie scheinbar an einer richtig ausgeprägten Form vom Stockholm-Syndrom leidet, da sie sich quasi auf den Fuß in Lyon verleibt und irgendwie auch jeden Quatsch mit sich machen lässt – im wahrsten Sinne des Wortes. Denn eine Absurdität des Buches ist das Rumgerödel unter Publikum. Schlimmer geht also immer. Hinzu kommt eine zeitweise recht derbe Wortwahl und derbe Umgangsformen, sodass man sich wirklich wie im Tierkäfig fühlt. Das Ganze verpackt sich nun also als Geschichte bei der mir dann an vielen Stellen die Details gefehlt haben. Warum ist das nun so, wie kam es denn dazu, etc. Ich hatte immer wieder das Gefühl, dass die Geschichte recht unrund ist und zu 85 Prozent aus Gejammer seitens Kara besteht. Das war wahrscheinlich auch der Grund, weshalb man schlussendlich die Romanze zwischen Lyon und Kara nicht ganz glauben konnte. Mir hat der überspringende Funke gefehlt. Von wegen Romanze und Schmachtfaktor. Das wird zwar versucht zu vermitteln, geht aber anhand des Gesamtpaketes irgendwie immer wieder unter. Richtig Fahrt nahm das Buch erst zum Ende hin auf und das war dann der Punkt, wo ich gesagt habe, dass ich dem zweiten Band vielleicht doch eine Chance geben könnte. Fakt ist, dass mich dieses Buch wirklich recht unschlüssig zurück lässt. Denn die Grundidee hat durchaus Potential.

     

     

    Fazit:

    Ehrlich gesagt bin ich mir noch nicht ganz sicher, ob ich das Buch gut oder schlecht finden soll. Die Idee ist durchaus genial, aber die Umsetzung war für mich einfach grobschlächtig. Von mir gibt es daher keine Leseempfehlung.

     

    Idee: 4/5

    Charaktere: 3/5

    Logik: 3/5

    Spannung: 3/5

    Emotionen: 3/5

     

     

    Gesamt: 3/5

     

    Daten:

    ISBN: 9783802583100

    Sprache: Deutsch

    Ausgabe: Flexibler Einband

    Umfang: 348 Seiten

    Verlag: LYX ein Imprint der Bastei Lübbe AG

    Erscheinungsdatum: 05.07.2010

     

     

     

     

  20. Cover des Buches Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung) (ISBN: 9783730690574)
    Lyman Frank Baum

    Baum, L.F., Der Zauberer von Oz (Neuübersetzung)

     (242)
    Aktuelle Rezension von: Sandrica89

    Ich muss gestehen, dass ich dieses Märchen bisher nicht wirklich gekannt habe. Davon gehört, ja. Die Verfilmung habe ich auch noch nie gesehen, ausser die neue mit James Franco und Mila Kunis. Die Original-Geschichte hingegen war mir bisher noch nicht bekannt. Dies wollte ich unbedingt nachholen, denn ich liebe generell alles, was mit Märchen zu tun hat.

    Dorothy lebt mit ihrer Tante Em und ihrem Onkel in Kansas. Eines Tages wird sie und ihr Hund Toto von einem Wirbelsturm weggeweht. Als sie endlich gelandet ist, findet sie sich in ein fremdes Land wieder mit sehr merkwürdigen Bewohnern. Sie macht sich mit ihrem Hund auf dem Weg in die Smaragdene Stadt, wo der Zauberer von Oz lebt. Er kann ihr vielleicht helfen, wieder nach Hause zu kommen. Auf dem Weg dorthin trifft sie auf neue Verbündete, die sie auf ihre Reise begleiten: Die Vogelscheuche - die sich Verstand wünscht, der Blechmann - der sich ein Herz wünscht und den feigen Löwen - der sich Mut wünscht. Gemeinsam bestreiten sie Abenteuer und werden zu engen Freunden.

    Ein sehr schönes Kinderbuch. Mir gefielen die Charaktere sehr, da sie so liebenswert sind und sich gemeinsam helfen und unterstützen. Dorothy hat ein sehr gutes Herz und will niemandem etwas zu Leide tun. Nicht mal der bösen Hexe. Während der Reise sieht man, dass ihre Begleiter eine sehr grosse Rolle in ihrem Leben spielen. Auch wenn sie sich Verstand, Herz und Mut wünschten, so sah man sehr deutlich bei einigen Stellen, dass sie es schon längst besitzen. Man muss lediglich an sich selber glauben. Die ganzen "Feinde" fand ich auch ziemlich ausgefallen und verrückt, allerdings erschienen mir einige Stellen zu brutal für Kinder. Immerhin wird beschrieben, wie Glieder abgehackt werden. Die verschiedenen Orte fand ich auch sehr gelungen. Die Städte werden wohl in Farben unterteilt und je nach Gebiet leben dort gute, sowie bösartige Kreaturen. Ein typisches Kinderbuch, mit wunderschönen Illustrationen und Charakteren, die einander beschützen und sich so nehmen wie sie sind. Ein sehr schönes Buch zum Vorlesen, aber auch für Erwachsene.

  21. Cover des Buches In Liebe, Brooklyn (ISBN: 9783785570579)
    Lisa Schroeder

    In Liebe, Brooklyn

     (183)
    Aktuelle Rezension von: Buechergeplauder

    Nach dem Tod von Lucca trauert die ganze Familie um ihn. Vorallem seine Freundin Brooklyn kann ihn nicht vergessen. Doch auch sein Bruder hängt noch sehr an ihm, obwohl die beiden sehr unterschiedlich waren.


    Brooklyn schreibt immer wieder Briefe an Lucca. Sie versucht so, ihre Trauer zu verarbeiten. Es hilft ihr, wenn sie Lucca von ihrem Leben und ihren Gefühlen erzählen kann.


    Die Trauer bringt Luccas Bruder und Brooklyn zueinander. Beide haben dasselbe Schicksal erlitten und die Trauer der beiden ist immer noch groß.


    "In Liebe, Brooklyn" von Lisa Schroeder, ist eine dramatische und ergreifende Liebesgeschichte zweier Personen, die sich ohne ihre Trauer vielleicht niemals gefunden hätten.


    An sich hat mir das Buch sehr gut gefallen. Leider konnte es mich nicht ganz so ergreifen, wie ich es erhofft habe. 


    Natürlich ist die Geschichte sehr traurig und bewegend. Nur konnte ich mich nicht ganz hineinfallen lassen.


    Im Großen und Ganzen eine schöne, ergreifende Liebesgeschichte. In der die Trauer um einen geliebten Menschen im Vordergrund ist.

  22. Cover des Buches Krieger des Lichts - Ungezähmte Begierde (ISBN: 9783802583117)
    Pamela Palmer

    Krieger des Lichts - Ungezähmte Begierde

     (122)
    Aktuelle Rezension von: Elenas-ZeilenZauber
    ‘*‘ Meine Meinung ‘*‘
    Schon den ersten Teil fand ich ziemlich öde und vorhersehbar, doch da ich den zweiten Teil auch ausgeliehen hatte und ich auf dem Balkon in der Sonne liegen wollte, war das genau die richtige Beschallung.
    Es hätte so spannend und interessant sein können. Die Gestaltwandler sind nämlich auch noch Außerirdische. Doch da bei den Klischees aus den Vollen geschöpft wird, ist die Handlung vorhersehbar und dementsprechend auch total unspannend.
    Natürlich verfallen die Frauen den Typen total, auch wenn sie sich zwischendurch mal versuchen, dem Reiz zu entziehen, kommen Sprüche wie „Ich weiß, ich sollte ihn ausliefern, doch ich kann es nicht“ *argh* Dann soll die Autorin ein erotisches Buch daraus machen und ein bisschen SM mit einbauen - dann wäre die Story wieder rund. Aber so? Ne, ich bewundere den Sprecher Charles Rettinghaus. Er liest akzentuiert und haucht den Figuren Leben ein. Doch das rettet nichts mehr.
    Ich vergebe den Pflichtstern, wegen der vorher genannten Meckerpunkte und weil es dem Verständnis der Handlung keinen Abbruch tat, wenn ich auf der Liege in der Sonne mal 15 Minuten weggenickt bin.

    ‘*‘ Klappentext ‘*‘
    Die FBI-Agentin Delaney leidet unter furchtbaren Albträumen. Auf rätselhafte Weise steht sie in mentaler Verbindung mit einem Serienmörder. Wann immer sie die Augen schließt, erlebt sie die Morde, die er begeht, aus seiner Perspektive. Als eines Nachts ein Mann in ihr Haus einbricht, fürchtet sie, es könnte der Serienmörder sein. Stattdessen handelt es sich bei dem Eindringling jedoch um den unsterblichen Gestaltwandler Tighe. Mit Hilfe von Delaneys Visionen will er ein gefährliches übernatürliches Geschöpf aufspüren. Eigentlich hat Tighe nichts für menschliche Frauen übrig, doch Delaneys verletzliche Schönheit zieht ihn schon bald in ihren Bann.
  23. Cover des Buches Der Kuss des Greifen (ISBN: 9783802586514)
    Thea Harrison

    Der Kuss des Greifen

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Julei

    Mir gefällt die Welt der Gestaltwandler und Magier, verbunden mit moderner Technik und Sprache unserer Welt. Gleichzeitig das Leben von heute mit dem tieferliegenden Urtümlichen Verhalten alter Völker. Ich mag Thea Harrisons Sprache, liebe ihre Bilder, die sie mit Worten malt und ich mag es auch, dass die Kampfszenen immer recht kurz gehalten werden oder sogar gar nicht ausgemalt werden. Absolut gelungenes Buch - Lese Empfehlung von mir

  24. Cover des Buches Arkadien erwacht (ISBN: 9783492267885)
    Kai Meyer

    Arkadien erwacht

     (2.010)
    Aktuelle Rezension von: zickzack

    Inhalt: Rosa Alcantara flüchtet aus den USA vor ihrer Mutter und anderen Problemen nach Sizilien zu ihrer Schwester Zoe und ihrer Tante Florinda. Schon bei der Ankunft des Fliegers trifft sie auf Alessandro Carnevares, weiß aber nichts davon, dass er zu dem verfeindeten Clan ihrer Familie gehört. Denn, wie nicht anders zu erwarten ist in Italien, geht es um die Mafia und beide Familien sind Größen in diesem Geschäft. Das hindert aber Rosa und Alessandro nicht daran, sich anzunähern und sich ineinander zu verlieben. Dennoch haben beide ihre Probleme mit ihren Familien. Rosa, sich in ihre einzugliedern und die Strukturen der Mafiosi zu verstehen und Alessandro, dessen Vater gerade gestorben ist und er sich als neuer Boss „capi“ behaupten muss. Mit Rosas Hilfe versuchen sie einen Verrat in seiner Familie aufzudecken. Zudem hat Alessandros Familie ein raubtierhaftes dunkles Geheimnis und nicht nur das lässt Rosa erzittern, sondern ihr eigenes der Familie ebenso, was allerdings nicht ganz so haarig ist.

     

    Ich mag Wandlergeschichten und Italien mag ich auch, dennoch konnte mich das Buch nicht ganz so mitreißen. Allerdings kann ich nicht mal sagen, an was das gelegen hat, da mir auch Kai Meyers Schreibstil zusagt. Vor vielen Jahren hatte ich mal die „Merle-Trilogie“ von ihm gelesen und dachte nun, es wäre mal an der Zeit eine neue Reihe von ihm zu lesen und da ich schon viel Gutes über die „Arkadien-Reihe“ gelesen habe, wollte ich es damit probieren.

    Wie gesagt, gefällt mir auch das Thema und der Schreibstil, aber es konnte mich nicht so richtig fesseln. Ich schiebe es mal auf die Figuren, dass die mich nicht so richtig an sich gebunden haben.

     

    Zudem war es am Anfang sehr viel Mafiathematik und ich hatte viel mehr auf die Fantasyelemente gehofft. Das hat am Anfang irgendwie etwas gedauert, obwohl dann davon viel zu lesen war und immer wenn es um die tierischen Geheimnisse ging, hat es mir auch gut gefallen.

    Das mit Alessandro und Rosa ging mir zu schnell. Die haben sich schon von Anfang des Buches angeschmachtet, obwohl die sich noch überhaupt nicht gekannt haben. Dass die sich nicht als Feinde gesehen haben, obwohl dass ihre Familien tun, konnte ich nachvollziehen. Warum auch? Sie kennen sich ja nicht und haben kein Problem miteinander. Warum dann Feinde sein? Aber das die einander so anschmachten… das war schon fast unangenehm. Das war mir irgendwie zu viel.

    Na ja und dann immer das hin und her, diese Spielchen und bis man mal so an die Informationen herangekommen ist, was dort Phase ist. Niemand wollte ja Rosa so richtig die Wahrheit erzählen, sondern dauernd haben sie ihr nur Brocken gegeben. Auch ihre Schwester hat sich seltsam verhalten, die war so sehr in dieser Familiensache verstrickt und hat am Ende dennoch so eine dramatische, undankbare Rolle bekommen.

     

    Warum ich mich mit den Figuren an sich nicht so richtig identifizieren konnte, kann ich nicht richtig sagen. Ich vermute mal, besonders bei der Protagonistin Rosa, dass die mir einfach etwas zu jung ist und ihre Ansichten und ihr Verhalten so gegensätzlich zu mir selbst sind, dass ich mich nicht richtig in sie hineinversetzen konnte. Sie war mir nicht egal, aber auch nicht so, dass ich mich in ihre Emotionen versetzen konnte. Das war etwas schade. Auch hatte ich das Gefühl, dass sie noch nicht richtig ausgearbeitet war und die Tiefe gefehlt hat.

    Alessandro… ja, bei dem Jungen weiß ich noch nicht, ob ich den mag oder nicht. Zumindest find ich sein tierisches Ich spannender, was jetzt nicht unbedingt für ihn spricht. Aber komplett unsympathisch empfand ich ihn nicht, auch nur zu flach als Figur.

    Die anderen Figuren… waren alle auf ihre Art entweder sehr seltsam oder unsympathisch, weil die immer nur auf ihre eigenen Interessen aus waren. Da war kaum einer mit etwas Empathie befinden. Aber wahrscheinlich muss man so sein, wenn man sich in der Mafia befindet. Einzig Iole macht da wohl eine Ausnahme, aber das arme Mädchen, was jahrelang von der Mafia eingesperrt gewesen war, hat auch echt andere Probleme.

    Sarcasmo hat mir gefallen, aber das war der Hund des Chauffeurs der Carnevares. Allein der Name ist schon witzig, aber der Fahrer hieß ja auch Fundling. Die capis haben schon einen gewissen Sinn für Humor.

     

    Fazit: Ich hoffe, auf die zwei weiteren Teile, dass mich die Geschichte noch etwas mehr packt. Bis jetzt finde ich, dass es sich um eine solide Fantasy-Geschichte handelt, aber nichts, was mich jetzt vom Hocker reißt. Am Ende konnte ich mich einfach nicht richtig mit den Figuren identifizieren. Darum gibt es 3 Sterne von mir.

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