Bücher mit dem Tag "lobotomie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lobotomie" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen (ISBN: 9783423215503)
    James Carol

    Broken Dolls - Er tötet ihre Seelen

     (306)
    Aktuelle Rezension von: Frau_M_aus_M

    Jefferson Winter ist Profiler und spezialisiert auf Serienmorde. Er ist der Sohn eines amerikanischen Serienkillers, eines Frauenmörders.
    In London sind jetzt nacheinander insgesamt vier Frauen verschwunden, die nach einer gewissen Zeit wieder auftauchten: misshandelt, verstümmelt und lobotomiert. Ihre Körper leben noch, ihre Seelen sind tot. Sie werden für den Rest ihres Lebens anderen Menschen ausgeliefert bleiben.

    Jetzt ist eine fünfte Frau vermisst. Jefferson Winter wird zu dem Fall hinzugezogen. Winter ist hochintelligent, sehr selbstbewusst und konzentriert. Er war bei der Hinrichtung seines Vaters anwesend. Der flüsterte ihm auf dem Sterbebett vier Worte zu, die Winter immer wieder beschäftigen: Du bist wie ich. Das ist zunächst schockierend für Winter. Es löst die Angst aus, dass es stimmen könnte. Es scheint, als würde ihn das bei seiner Arbeit als Profiler antreiben. Jedesmal, wenn er einen Täter zur Strecke bringt, bringt er wohl auch seinen Vater zur Strecke. Dennoch ist wohl auch etwas Wahres daran. Vielleicht ist Winter wie sein Vater, aber er geht anders mit seinen Kräften um. Und vielleicht kann er sich deshalb so gut in die Täter hineinversetzen. Vielleicht ist er deshalb so kaltblütig und gnadenlos mit den Tätern. Jefferson Winter ist ein Einzelkämpfer im positivsten Sinne. Er weicht allen Nachteilen des Teamworks aus, nutzt jedoch dessen Vorteile. Er handelt unorthodox und eigenverantwortlich, manchmal auch grenzwertig. Er kann die Situation immer ohne Illusionen einschätzen und ist nie zögerlich aber auch nicht leichtsinnig. Interessant ist, dass er seine Einschätzung stets weiterhin hinterfragt, überprüft, jederzeit darauf gefasst, etwas übersehen oder falsch eingeordnet zu haben.
    Die sehr attraktive und ebenfalls sehr intelligente Londoner Polizistin Templeton ist seine Team – Partnerin.

    Der Fall der verschwundenen Frauen ist deshalb etwas besonderes, weil die Opfer am Ende nicht tot sind. Wer ist der Täter? Sind es zwei? Zwei Männer oder ein Pärchen? Was passiert in den Wochen und Monaten, in denen sie verschwunden sind? Es gibt keine Spuren. Auffällig ist, dass die Frauen alle mit Männern verheiratet sind, die ständig fremdgehen. Außerdem sehen die Opfer einander ähnlich. Die Widersprüchlichkeit, mit der die Frauen behandelt werden lässt auf zwei Täter schließen: einer, der grausam und brutal ist und einer, der sie pflegt und sich kümmert.

    Das Buch ist ein toller Lesestoff, einer von der Sorte, die man regelrecht verschlingt. Der Schreibstil ist leichtfüßig. Die Spannung ist geschickt durchkomponiert. Der Leser weiß Dinge, die Jefferson noch nicht weiß. Aber es gibt auch Dinge, die Winter weiß, der Leser aber nicht. Und es gibt Fakten, die noch niemand weiß, außer, dass danach gesucht werden muss. Stück für Stück nähert man sich dem Szenario des Horrors an.

    Am Ende steht eine mehr als verkorkste Mutter-Sohn-Beziehung. Die Mutter, vom Hals ab gelähmt nach einem Verkehrsunfall, steuert den Sohn, der alles tut, was die Frau von ihm verlangt, vom Bett aus. Über Monitore verfolgt sie, was ihr Sohn mit den im Keller des Hauses gefangenen Frauen tut. Die Frau lebt all ihren im Leben erlittenen Frust an diesem Frauen und auch an ihrem Sohn aus. Das gipfelt in solchen Aktionen, dass die Frauen angezogen und frisiert werden wie die Mutter als junge Frau ausgesehen hat. Das löst in der alten Frau höchste Verzückung aus. Verquaste und verkorkste Persönlichkeiten, für immer unerreichbar für Heilung und das Ende des Elends.

  2. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783404169399)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (1.610)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    wobei ich die ständige Bedrohung der Hauptfigur schon etwas übertrieben finde

  3. Cover des Buches Die Glasglocke (ISBN: 9783518423653)
    Sylvia Plath

    Die Glasglocke

     (363)
    Aktuelle Rezension von: Kazuto

    Erfrischend, nachdenklich und abwechslungsreich!

  4. Cover des Buches Die Frau am See (ISBN: 9783499270895)
    Sara Gruen

    Die Frau am See

     (77)
    Aktuelle Rezension von: schnaeppchenjaegerin

    Noch während des Zweiten Weltkrieges reisen das Ehepaar Maddie und Ellis Hyde im Januar 1945 zusammen mit Ellis' bestem Freund Hank Boyd nach Schottland, um die Existenz von Nessie zu beweisen. Ellis und Hank sind krankheitsbedingt als kriegsuntauglich ausgemustert worden und insbesondere Ellis leidet darunter, argwöhnisch als Feigling betrachtet zu werden.
    In Schottland angekommen, benehmen sich Ellis und Hank in dem kleinen Gasthof, in dem sie sich einquartiert haben. überheblich und arrogant und sind bereits tagsüber betrunken. Maddie begleitet die beiden zu Beginn noch auf ihre Exkursionen zum Loch, ist aber bald ernüchtert über die kopflose Suche und peinlich berührt vom Verhalten ihres Ehemannes, der auch sie alkoholisiert abwertend behandelt.
    Maddie langweilt sich in dem Gasthof, kann aber aufgrund des anhaltenden Kriegs nicht so einfach wieder zurück nach Amerika und versucht sich deshalb - sehr zum Erstaunen des Wirtes Angus - nützlich zu machen und beim Kochen oder Reinigen der Zimmer zu helfen.
    Je länger und erfolgloser die Suche nach dem Ungeheuer Nessie andauert, desto schäbiger und unerträglicher wird das Verhalten Ellis', weshalb Maddie beginnt, ihre Ehe gänzlich in Frage zu stellen und sich immer mehr von dem geheimnisvollen Angus angezogen zu fühlen.
    Der Roman ist aus der Perspektive von Maddie geschrieben, so dass man sich sehr gut in ihre Situation hineinversetzen kann. Schon als Kind war sie eine Gefangene ihrer Mutter, die sie vereinnahmt hat, in der Ehe ist sie abhängig von Ellis und wird von seiner Familie nicht akzeptiert, da ihr der Ruf ihrer Mutter anlastet, und aus den schottischen Highlands kommt sie nun auch nicht zurück in die Heimat, wo sie ohnehin niemand erwartet.
    Sehr eindringlich ist dargestellt, wie abstoßend sich Ellis und Hank, die wie Maddie Luxus, Glanz und Glamour gewohnt sind, gegenüber den Schotten benehmen. Den Krieg und die daraus resultierenden Rationen blenden die beiden aus. Maddie passt sich dagegen an, macht sich selbst die Hände schmutzig und freundet sich sogar mit den Angestellten des Gasthofs an. Sie wird selbstbewusster und distanziert sich folglich immer weiter von ihrem Ehemann, dem sie kein Vertrauen mehr schenken kann. Er hat nicht nur ein Alkoholproblem, sondern verbirgt auch weitere Unzulänglichkeiten und verstrickt sich in dreisten Lügen.
    Die Veränderung Maddies ist genauso realistisch dargestellt wie die mystische Atmosphäre in Schottland, in der der Aberglaube der Menschen noch eine große Rolle spielt. Auch dass der Krieg nur am Rande erwähnt wird, passt zu dem abgelegenen Dorf in den schottischen Highlands, wo sich die Menschen noch aus eigenem Antrieb versorgen können.
    Die Suche nach Nessie gerät im Vergleich zu dem widerlichen und dreisten Verhalten Ellis, durch das sich Maddie von ihm abwendet, zur Nebensache. Diesbezüglich hatte ich mir den Roman abenteuerlicher und spannender vorgestellt. Auch empfand ich die Charaktere als zu stereotyp, Gut und Böse als sehr plakativ dargestellt.
    Die Geschichte handelt weniger von der Suche nach einem spannenden Phänomen sondern mehr von einem Ehedrama und der Emanzipation einer zunächst verwöhnten, kränkelnden Frau, die eine enorme Wandlung zum Positiven vollzieht. Und schließlich entwickelt der Roman durch den Kampf Maddies um Freiheit und die Entlarvung ihres Ehemannes ungeahnte Spannung.

  5. Cover des Buches Das Böse in uns/Ausgelöscht (ISBN: 9783404173334)
    Cody McFadyen

    Das Böse in uns/Ausgelöscht

     (1.987)
    Aktuelle Rezension von: Nala73

    Hab in diesem Teil das Böse in uns gelesen. tolle Geschichte

  6. Cover des Buches Öffne deine Seele (ISBN: 9783499259869)
    Stephan M. Rother

    Öffne deine Seele

     (85)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Nach "Ich bin der Herr Deiner Angst" ist dies für die Kommissare Albrecht und Friedrichs nun der zweite Einsatz. Und ich kann sagen den Leser erwartet hier eine sehr überzeugende, spannende und kompakte Fortsetzung. 

    Was eher gemächlich beginnt, entpuppt sich im Verlauf als temporeicher und mitreißender Thriller, der uns Leser durch ganz Hamburg mitnimmt. Es geschieht immer wieder Neues und hält einen so mit Leichtigkeit am Buch, man möchte ja wissen wie es weitergeht. 

    Die Charaktere und das Setting sind sehr gut getroffen. Auch der subtile Humor der immer wieder durchblitzt hat mir gut gefallen. Neben dem Fall werden auch einige "Geheimnisse" der beiden Ermittler gelüftet. 

    Alles in allem eine würdige, spannende und mitreißende Fortsetzung, die ich jedem Thriller-Fan empfehlen kann.

  7. Cover des Buches Shutter Island (ISBN: 9783257243352)
    Dennis Lehane

    Shutter Island

     (301)
    Aktuelle Rezension von: Buecherrauschen

    Der Film „Shutter Island“ von Martin Scorsese mit Leonardo DiCaprio in der Hauptrolle ist den meisten ein Begriff. Aber die gleichnamige Buchvorlage steht diesem in nichts nach.

    In dem Psychothriller verschlägt es den US-Marshall Edward Daniels auf die abgelegene Insel Shutter Island, auf der eine mehrfache Kindsmörderin aus dem Spezialgefängnis für geistesgestörte Schwerverbrecher geflohen ist. Daniels soll herausfinden, wo sie abgeblieben ist und wie sie unerkannt aus der Zelle fliehen konnte. Aber er hat noch ein ganz eigenes Motiv auf die Insel zu fahren …

    Gleich zu Beginn gelingt es dem Autor eine düstere und mysteriöse Stimmung aufzubauen. Die ersten Rätsel kommen auf, als Daniels mit seinem Partner versucht herauszufinden, wie die Kindsmörderin es geschafft hat zu entkommen und was die merkwürdigen Zeichen, die Daniels findet zu bedeuten haben. Ein Hurrikan, der kurz nach der Ankunft beginnt zu toben, ruft zusätzlich ein beklemmendes Gefühl hervor und lässt den Protagonisten keine Möglichkeit von der Insel zu entkommen. Die Leser*innen folgen zusammen mit dem US-Marshall den Spuren und bekommen durch Rückblenden einige Einblicke in das Leben von Daniels. Bald fragt sich nicht mehr der Protagonist, was auf der Insel vor sich geht und was Wahrheit und Illusion ist, sondern auch die Leser*innen …

    „Shutter Island“ ist ein hervorragendes, verstörendes Psychospiel mit einer düsteren Atmosphäre, gut ausgearbeiteten Charakteren und einem schönen Schreibstil – Thrillerfans kommen hier voll auf ihre Kosten.

    Unsere ausführliche Rezension gibt es auch in Folge 26 unseres Podcasts zum Nachhören, auf allen gängigen Podcastportalen. Bei Spotify hier: open.spotify.com/episode/1YMpVhLk6c8Qpf9T1K45BB?si=4713b481826c4227

  8. Cover des Buches Lobotomie (ISBN: B07G6Q94XM)
    Nadine Teuber

    Lobotomie

     (29)
    Aktuelle Rezension von: elas_buecherwelt

    Das Cover & auch der Titel, verraten worum es in diesem Thriller gehen wird. Sowie die Beschreibung, erzählt dem Leser um was es geht. Nadine ihr Schreibstil ist sehr angenehm zu lesen. Sie beschreibt alles so, als würden die Sachen direkt vor ihr liegen. Ich fand die Geschichte interessant. Zu erfahren, mit was man experimentieren kann, ist immer aufregend. Der Klappentext hatte mich schon sehr neugierig gemacht.

  9. Cover des Buches Herzenskälte (ISBN: 9783948194055)
    Saskia Berwein

    Herzenskälte

     (102)
    Aktuelle Rezension von: LeseWolfi

    Huhu ^^


    Ein wirklich spannender Thriller!


    Inhalt

    2. Band der "Ein Fall für Leitner und Grohmann"-Reihe

    Frisch verheiratet und bereits tot: Als perfekte Braut ausgestellt wird die Leiche einer jungen Frau im Schaufenster eines Hochzeitsplaners gefunden. Ihr Herz wurde entfernt und dient dem Täter scheinbar als Trophäe. Jennifer Leitner und Oliver Grohmann vermuten zuerst ein Verbrechen aus Leidenschaft. Doch dann taucht ein weiterer Toter auf, grausam verstümmelt und das Herz aus der Brust gerissen …


    Meinung

    Das ist der erste Band der Reihe den ich lese, aber er ist, meines Erachtens, auch völlig alleinstehend lesbar. Eine wirklich spannende Story, die mit einem raffinierten Bösewicht um die Ecke kommt. Es ist aber nicht immer so, wie es scheint, nicht wahr?

    Es gibt mehrere kleine Nebenstorystränge, die aber der Hauptstory eine gewisse Tiefe verleihen. Somit hat alles in der Geschichte seinen Sinn und hilft dem besseren Verständnis. 

    Zu lesen ging es übrigens sehr gut. Ich kam flüssig durch die Seiten und alles war leicht verständlich. Auch ist ein ausgewogener Detailreichtum vorhanden. Heißt: für mich kann es nie genug Details geben, aber sie waren weder zu aufdringlich, noch zu knapp vorhanden, eben ausgewogen.



    Fazit

    Spannender Thriller, der mich durch seine Details begeisterte. Die Reihe verfolge ich gerne weiter!


    Beste Grüße, LeseWolfi:)


  10. Cover des Buches Einer flog über das Kuckucksnest (ISBN: 9783644570610)
    Ken Kesey

    Einer flog über das Kuckucksnest

     (193)
    Aktuelle Rezension von: itwt69

    Der Roman schildert die Zustände in einer psychatrischen Anstalt - vor allem die Machtkämpfe zwischen Personal und "Bewohnern" sind psychologisch sehr interessant. Zum Schluß wird es dann regelrecht dramatisch - unglaublich was damals möglich war, ich gehe davon aus, dass die Methoden der "Heilung" auf Tatsachen beruhen. Zuweilen witzig, schonungslos brutal und fast immer spannend: 5 Sterne

  11. Cover des Buches Ein Hauch von Mord (ISBN: 9783802592744)
    Merete Junker

    Ein Hauch von Mord

     (7)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese
    Der Kriminalroman "Ein Hauch von Mord" ist der erste Teil der Krimi-Reihe von Merete Junker um die Journalistin Mette Minde. Die Reihe erscheint im LYX Verlag.


    Im norwegischen Skien wird im Wald die Leiche einer Frau gefunden - erdrosselt mit der Leine ihres Hundes und auf ihrer Brust liegt ein roter Luftballon. Die Journalistin Mette Minde kennt die Tote von früher und beginnt, auf eigene Faust zu ermitteln. Hinter der scheinbar friedlichen Fassade des kleinen Städtchens verbergen sich Verrat, Veruntreuung und einige Lügen, die Mettes Untersuchungen ans Licht bringen. Damit macht sie sich auch Feinde und soll selbst zum Schweigen gebracht werden.



    Mit diesem Krimi habe ich mich sehr schwer getan, denn die Geschichte kommt irgendwie nicht so recht in Gang und verweilt auch zu vielen Nebenschauplätzen. Dadurch lässt sich der rote Faden nicht so leicht verfolgen.


    Der Aufbau des Buches erfolgt nach Tagesangaben wie in einem Tagebuch. Doch da sich die Handlung auf mehreren Perspektiven verschiedener Personen zusammensetzt, wird man doch etwas überfordert, um die wichtigen von den nebensächlichen Sachverhalten trennen zu können.


    Von Schreibstil her hätte mich die Autorin gern in einem Roman unterhalten dürfen, sie schreibt sehr detailreich und ich mag ihr gern folgen. Für einen Krimi erscheint mir aber diese Erzählweise mit den diversen bildhaften Beschreibungen zu ausführlich.

    Auf die Dauer haben die vielen Nebenhandlungen in diesem Buch zu einer Minderung der Spannung gesorgt.


    Mit der Journalistin Mette wurde ich schnell sympathisch, ihre Ermittlungen auf eigene Faust zeigen, wie sie geschickt ihre persönlichen Kontakte nutzt, um an entscheidende Informationen zu gelangen. Ihr Mut ist bewundernswert und sie lässt sich auch durch niemanden einschüchtern. Und Mette untersucht auch noch Hinweise, die sich mit Wirtschaftskriminalität befassen. Als sie diesen Spuren folgt, wird sie selbst verfolgt. Sogar ein Anschlag wird auf Mette verübt.



    Es gibt einige Wendungen und Fährten, die den Leser in die falsche Richtung führen, wobei ich beim Lesen auch kaum Vermutungen anstellen mochte, da mich die Masse an Figuren schlichtweg überfordert hat. Der rote Faden ist vor lauter Einzelheiten, vielen Personen und neuen Szenen kaum erkennbar. Hier wird man von vielen Nebenhandlungen abgelenkt.


    Das Finale führt die Handlungsstränge zusammen, konnte mich aber mit den Motiven nicht überzeugen und wird ziemlich in die Länge gezogen.


    Für einen überzeugenden Kriminalroman fehlte mir hier die Grundspannung. Die Ausführungen erfolgen zu umfangreich, die Detailtiefe hat Romancharakter und die Krimihandlung verebbt in der Masse an Informationen.

  12. Cover des Buches Ausgelöscht (ISBN: 9783785748305)
    Cody McFadyen

    Ausgelöscht

     (60)
    Aktuelle Rezension von: Hellena92
    Der Tod war bei dir, und du wünschst,
    er hätte dich nicht am Leben gelassen ...

    »Ich habe ein Geschenk für dich, Special Agent Barrett.«

    Smoky Barrett sieht von ihrem Handy auf. Die anderen Hochzeitsgäste blicken auf das Brautpaar vor dem Altar. Motorenheulen durchbricht die Stille. Ein Lieferwagen hält vor der Kirche, und eine Frau wird auf die Straße gestoßen. Ihr Kopf ist kahl geschoren; sie trägt ein weißes Nachthemd. Sie taumelt auf den Altar zu, fällt auf die Knie und stößt einen lautlosen Schrei aus. Smoky findet heraus, dass die Frau vor sieben Jahren verschwunden ist. Sie kann nicht über das reden, was ihr zugestoßen ist: Jemand hat eine Lobotomie an ihr durchgeführt und die Nervenbahnen ihres Gehirns durchschnitten. Sie ist nicht tot, vegetiert aber als leblose Hülle vor sich hin. Es wird weitere Opfer geben.

    Mit dem mittlerweile vierten Fall für FBI-Agentin Smoky Barrett entführt Cody Mcfadyen den Leser erneut in die Tiefen menschlicher Abgründe.


    Ich habe vorher noch keinen Fall der Autorin gelesen, war aber recht angetan von diesem hier. Die Story war kurzweilig, der Schreibstil war angenehm. Manchmal war es etwas langweilig, aber dennoch. Durch die wunderbare Stimme der Sprecherin Pigulla rundet das Hörbuch ab. Alles in allem empfehlenswert!
  13. Cover des Buches Ein Engel an meiner Tafel (ISBN: 9783406639555)
    Janet Frame

    Ein Engel an meiner Tafel

     (21)
    Aktuelle Rezension von: beccaris

    Die neuseeländische Autorin Janet Frame (1924-2004) erzählt in ihrer Autobiografie, wie sie in einer Familie aufwächst, die viele Unglücke erfährt. Sie selbst wird bereits als junge, scheue und etwas eigenwillige Frau in eine Nervenheilanstalt eingeliefert. Diese verlässt sie erst nach acht Jahren, dank einer Publikation, die glücklicherweise als grosse Literatur erkannt und mit einem Preis ausgezeichnet wird. Die schwierige Zeit hinter verschlossenen Türen hat Janet Frame in ihrem fiktiven Buch ‚Gesichter im Wasser‘ verarbeitet. ‚Ein Engel an meiner Tafel‘ ist ein sehr feinfühliges Buch und man erkennt schon bald, dass es sich um eine grossartige Autorin handelt, die ihre Sätze mit grosser Intelligenz und viel Sachverstand wählt. Sehr schön finde ich auch die Beschreibungen der Ort- und Landschaften Neuseelands verbunden mit den erzählten und reflektierten (Lebens-)Reisen.

    Die Lektüre ist ein wahrer Lesegenuss und ich freue mich diese wunderbare Autorin entdeckt zu haben.

  14. Cover des Buches Toyer (ISBN: 9783442464791)
    Gardner McKay

    Toyer

     (27)
    Aktuelle Rezension von: Gwennilein
    Erst dachte ich, an dem Buch störe mich die alte Rechtschreibung (tatsächlich bereits ungewohnt zu lesen). Dann merkte ich aber immer mehr, dass es an dem Schreibstil des Autors lag. Die Story ist gut und einfallsreich, jedoch zu plump und einfach geschrieben. Die Sätze irgendwie nicht eingängig und teilweise ist man davon einfach genervt. Da ich jedoch jedes angefangene Buch auch zu Ende lese, habe ich das auch hier durchgezogen, denn originell war die Geschichte um den Serientäter schon. Manches ist mir persönlich jedoch zu überzogen und unrealistisch, auch wenn das Ende nochmal überrascht, kann ich es das ganze Buch so nicht abnehmen. Lustig jedoch war z.B. die Szene, in der beschrieben wird, was ein Passwort sei, dass große Unternehmen Daten damit schützen würden. Auch von Disketten war die Rede, herrlich, das Buch ist halt aus den 70ern. Alles in allem ist es jedenfalls ein Buch, welches nicht in mein Bücherregal schaffen wird. Vielleicht findet es in der öffentlichen Bücherzelle einen neuen Leser.
  15. Cover des Buches Herzweh (ISBN: 9783458357223)
    Carole L. Glickfeld

    Herzweh

     (25)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Ich konnte es nicht lesen. Die Erzählperspektive ist zwar interessant - die Tochter der Protagonistin beginnt die Geschichte während ihrer Schwangerschaft aus dem Mutter-Bauch heraus zu erzählen - doch leider hat sich zwischen mir und dem Buch nichts entwickeln können...
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