Bücher mit dem Tag "lizzie"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lizzie" gekennzeichnet haben.

35 Bücher

  1. Cover des Buches Wie die Luft zum Atmen (ISBN: 9783736303188)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Luft zum Atmen

     (1.020)
    Aktuelle Rezension von: PatriciaD

    Eine unglaublich herzzerreißende Geschichte. Noch nie habe ich ein Buch so schnell gelesen und war gleichzeitig traurig als auch gerührt über das Ende. Die Protagonisten füllten die Geschichte genauso gut aus wie mein Herz. 

  2. Cover des Buches Bourbon Kings (ISBN: 9783736303225)
    J.R.Ward

    Bourbon Kings

     (408)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Seit Generationen handelt die Familie Bradford mit Bourbon und befindet sich an der Weltspitze. Grosser Reichtum und ein hohes Ansehen ist daher für sie eine Selbstverständlichkeit. Doch nichts scheint, wie es ist. Hinter der glänzenden Fassade verbergen sich Intrigen, Geheimnisse und Verrat. Als Lance Bradford nach Jahren wieder nach Hause kommt, bekommt er dies am eigenen Leib zu spüren.

    Der Auftakt der Trilogie rund um die Bourbon-Dynastie Bradford bringt eine Enthüllung nach der anderen. Den Schreibstil fand ich gut flüssig lesbar und man taucht nach und nach in den Sumpf der Familie ab, aber ich habe zum Teil das Gefühl, dass die Autorin etwas zu viel Drama aufbauen wollte. So ging der Aufbau einiger Charaktere in meinen Augen etwas verloren. Trotzdem muss ich wissen, wie es im nächsten Band weitergeht. Besonders nach dem Cliffhanger, der am Ende Böses ahnen lässt.

    Mein Fazit: Ein Auftakt, der mit viel Dramen, Traumata, Sexyness und Thrillergefühl daherkommt, aber auch neugierig auf den weiteren Verlauf macht. 4 Sterne.

  3. Cover des Buches Murder Park (ISBN: 9783453421769)
    Jonas Winner

    Murder Park

     (303)
    Aktuelle Rezension von: Susi180

    Zodiac Island vor der Ostküste der USA: ein beliebter Freizeitpark – bis dort ein Serienmörder drei junge Frauen auf bestialische Weise tötet. Der Täter Jeff Bohner wird schnell gefasst, der Park aber geschlossen. Die Schreie der Opfer scheinen vergessen zu sein. 20 Jahre später: Die Insel soll zur Heimat werden für den Murder Park – eine Vergnügungsstätte, die mit unseren Ängsten spielt. Paul Greenblatt wird zusammen mit elf weiteren Personen auf die Insel geladen. Und dann beginnen die Morde. 

    Der Autor:

    Jonas Winner wuchs in Berlin, Rom und den USA auf und studierte in Deutschland und Frankreich. Nach seiner Promotion über Spieltheorie arbeitete er zehn Jahre lang als Fernsehjournalist, danach folgten Drehbücher fürs deutsche Fernsehen und Romane. Besuchen Sie Jonas Winner auf jonaswinner.com und Facebook. 


    Meine Meinung:

    Das erste Buch des Autors, was ich gelesen habe. Thematisch hat es mich sehr angesprochen und auch die positiven Stimmen dazu, machten neugierig. Die Story geht auch gleich sehr rasant los und das liegt nicht zuletzt an dem super flüssigen und temporeichen Schreibstil. Was ich ganz schön finde, ist am Ende des Buches das Personenregister. Da kann man immer mal wieder nachschlagen, wer welche Funktion hat.


    Die Geschichte beginnt bereits mit spannenden Aspekten. Auch das Setting ist super gewählt und hat mir Bilder in den Kopf gesetzt. Ab einem bestimmten Punkt in diesem Buch, habe ich gefühlt jeden verdächtigt. Auch die Rückblicke waren interessant und geben der Geschichte Tiefgang. Die psychologische Sicht auf die Handlung war sehr passend, denn wir lesen Gesprächsprotokolle von jedem Charakter mit einem Psychologen. Das Buch ist durchweg spannend. Es passiert in diesem Buch so viel, es gibt so viele Wendungen, so das die Geschichte auf keiner Seite langweilig war. 


    Das Ende war für mich ok, aber ich hätte mir etwas anderes gewünscht. Die Frage kam bei mir auf „Kann das so wirklich passiert sein“. Es war einfach etwas unrealistisch. Aber dennoch kann ich das Buch empfehlen, weil es mich gut unterhalten hat. Und genau das wünsche ich mir von einem Buch. Ich freue mich nun auf die weiteren Bücher des Autors.

  4. Cover des Buches Bourbon Sins (ISBN: 9783736304017)
    J.R.Ward

    Bourbon Sins

     (222)
    Aktuelle Rezension von: Chrissy87

    Im zweiten Teil, der nahtlos an den ersten anschließt, geht es mit der Familie Bradford weiter. Kann Lane das Familienunternehmen retten, wer steckt hinter den Todesfällen und noch vieles mehr.

    Mir hat der zweite Teil wieder sehr gut gefallen, es gab auch nicht die typische "mittlerer Teil Langeweile", denn ich empfand das Buch sogar noch spannender als den ersten Teil.

    Es hat mich selbst etwas überrascht, das ich so mit diesen Leuten mitfiebern konnte, da eigentlich fast alle sehr unsympathisch sind. Trotzdem hat mir die Geschichte großen Spaß gemacht. Es war ein bisschen wie eine Daily Soap zum lesen.

    Alles in allem war das ein spannender Zwischenband, der einen gut auf den finalen Teil eingestimmt hat.

  5. Cover des Buches The One (ISBN: 9783499273148)
    Maria Realf

    The One

     (181)
    Aktuelle Rezension von: nasa

    The One von Maria Realf ist ein Liebesroman den man gut zwischendurch lesen kann. Allerdings konnte er mich nicht ganz überzeugen.

    Lizzie steht kurz vor ihrer Hochzeit mit Josh. Da bekommt sie die Nachricht das nach 10 Jahren ihr Ex Alex wieder in London ist. Lizzie ist total durcheinander und als Alex mit ihr reden will um ihr was wichtiges zu sagen gibt sie irgendwann seinem drängen nach.

    Ich bin gut in das Buch rein gekommen. Die Autorin benutzt eine leichte und lockere Sprache. Der Hauptteil spielt in der Gegenwart in der es eigentlich um die Hochzeit zwischen Lizzie und Josh geht. Doch es gibt immer wieder Rückblicke in die Zeit in der Lizzie und Alex noch zusammen waren und was passierte. Mich konnte der Vergangenheitsteil mehr überzeugen. Die Geschichte war schöner und emotionaler beschrieben. Die Gegenwart wirkte recht kühl und abgeklärt.

    Leider verliert sich die Autorin, gerade bei den Hochzeitsplanungen, in unwichtige Details. Da die Autorin für mehrere Brautzeitschriften gearbeitet hat, kann ich mir vorstellen dass es dieser Tätigkeit geschuldet ist. Für mich persönlich war es teilweise uninteressant.

    Auch die Protagonisten konnten mich nicht ganz überzeugen. Lizzie die altersmäßig in meinem Alter ist, ist für meinen Geschmack noch sehr unreif und unentschlossen. Auch steht sie nicht zu ihrem Wort. Josh war mir zu blass und auch zu angepasst. Alex war mir Anfangs unsympathisch dieses bedrängen um unbedingt mit Lizzie zu sprechen. Allerdings wurde er mir dann sympathischer. Er bleibt aber auch recht blass.

    Ein netter Liebesroman den man gut zwischendurch lesen kann aber definitiv nicht muss.

  6. Cover des Buches Perfect – Willst du die perfekte Welt? (ISBN: 9783596033843)
    Cecelia Ahern

    Perfect – Willst du die perfekte Welt?

     (817)
    Aktuelle Rezension von: danny

    Also der einzige,der mir ein bisschen sympathisch ist, ist der Opa. Ich fand ihn ganz lustig. Aber igitt, igitt Carrick aaaaaaah da wird man einfach aggressiv ich fand Art viel sympathischer. 

  7. Cover des Buches Neubeginn in Virgin River (ISBN: 9783745700800)
    Robyn Carr

    Neubeginn in Virgin River

     (220)
    Aktuelle Rezension von: jessi_here

     Inhalt:

    Von vorn anfangen, das wünscht sich Mel Monroe von ganzem Herzen! Nach dem Tod ihres Mannes kann sie das Leben in der Großstadt nicht mehr ertragen – es gibt zu viele Erinnerungen. Da kommt der Job im beschaulichen Virgin River gerade recht. Allerdings beginnt der Neuanfang mehr als holprig: mieses Wetter, das Haus eine Ruine. Schnell stellt Mel fest, dass das Landleben nicht so idyllisch ist wie gedacht. Doch der attraktive Barbesitzer Jack setzt alles daran, sie vom Gegenteil zu überzeugen …
    Quelle: goodreads.com

    Meinung:

    In diesem zauberhaften Städtchen inmitten der Wälder Kaliforniens werden Träume wahr!

    Das Cover finde ich sehr ansprechend, es strahlt schon „Kleinstadt“ aus und wenn man geziehlt auf der Suche nach so einem Buch ist, springt einem das sicher ins Auge.

    Der Schreibstil der Autorin fand ich sehr angenehm zu lesen und durch die witzigen Dialoge wird die Stimmung auch immer wieder aufgelockert. Geschrieben ist das Buch in der dritten Person und obwohl das Hauptaugenmerk auf Mel und Jack liegt, liest man auch einiges von anderen Bewohnern von Virgin River.

    Zu Beginn lernt man Melinda, oder kurz Mel, kennen, die nach einem tragischen Ereignis in ihrem Leben anch Virgin River zieht. Dort angekommen findet sie es aber schrecklich, doch sobald sie auf Jack trifft und dieser sie herzlich willkommen heißt, wird es doch erträglich.

    Ich kenne die Serie und daher waren mir auch sehr viele Namen bekannt, dennoch habe ich versucht das Buch nicht zu sehr mit der Serie zu vergleichen. Der Einstieg ist mir da schonmal sehr leicht gefallen. Mel kommt erst in Virgin River an und möchte dort ihre Arbeit beginnen. Dass der Doc sie nicht da haben will und ihre Bleibe eine Bruchbude ist, schreckt sie natürlich ab. Aber bereits da merkt man als Leser, dass das Buch auch witzig sein kann, denn die Dialoge sind manchmal wirklich herrlich.

    Mel ist ein interessanter Charakter. Obwohl ihr das Leben übel mitgespielt hat gibt sie doch nicht auf. Ich fand vor allem ihre Begeisterung für ihren Beruf toll, immer wenn eine Schwangere in Sicht war, ist sie richtig aufgeblüht. Aber auch ansonsten genießt sie ihr Leben so gut es eben geht und das fand ich echt schön.

    Jack ist einfach perfekt. Klar, auch er hatte es nicht immer leicht, aber ich finde ihn toll. Dass er mit seiner Bekanntschaft Schluss macht, sobald er merkt, dass er mehr für Mel empfindet fand ich super. So betrügt er sie nicht und spielt immer mit offenen Karten. Seine Ehrlichkeit zahlt sich aus, wie ich finde, niemand hat einen Grund ihm zu misstrauen und jeder mag ihn.

    Ich mag dieses Kleinstadtgefühl sehr, da bekommt man fast schon Lust selber einen solchen Ort in Amerika zu besuchen. Und Virgin River ist ein ganz tolles Beispielt, denn hier halten die Leute zusammen und passen aufeinander auf. Mel wird ebenso mit offenen Armen, bis auf Doc, empfangen und gliedert sich schnell ein. Da die Geschichte über einige Monate erzählt wird gibt es auch sehr viel Platz für die Entwicklung der Beziehungen, somit wirkt nichts überstürzt und alles wirkt recht realistisch.

    Doch es gibt auch ein bisschen Spannung in dem Buch, nicht nur im tragischen, sondern auch im witzigen Sinne. Ricky ist ein Teenager und hat ein Auge auf Lizzie geworfen und die beiden verbringen viel Zeit miteinander. Als Leser wartet man immer nur auf Szenen von den beiden, da sie einerseits echt süß zusammen sind und andererseits eine große sexuelle Spannung besteht. Man will natürlich wissen, wie sich das mit ihnen entwickelt.

    Spannung im tragischen Sinne kommt durch Geburten und Ausflüge in das Camp im Wald auf, in dem Leute wohnen, die nicht ganz legalen Geschäften nachkommen. Dieser Teil ist in dem Buch eher klein gehalten, aber es passt zu allem anderen und bringt so auch Abwechslung in die Geschichte.

    Der Schönste Teil ist natürlich die Beziehung zwischen Jack und Mel, die sich eher langsam entwickelt. Ich mochte es sehr, wie sich langsam näher kommen und immer mehr Zeit miteinander verbingen. Das Ene kam dann in Hinsicht auf ihre Beziehung überraschend, aber es hat doch irgendwie gepasst.

    Fazit:

    Ich habe Staffel vier von Virgin River beendet und danach hatte ich richtig Lust die Bücher zu lesen und Band eins hatte ich sowieso zu Hause. Man spürt beim Lesen richtig, wie man sich entspannt und anfängt wohlzufühlen. Es gibt immer wieder witzige Momente, aber auch sehr romantische. Die Geschichte von Mel und Jack ist einfach schön zu lesen und ich kann das Buch jedem empfehlen, der eine leichte und witzige Lektüre sucht.          

             


  8. Cover des Buches Schattenfreundin (ISBN: 9783404167463)
    Christine Drews

    Schattenfreundin

     (189)
    Aktuelle Rezension von: Tefelz

    Als 2003 dieser Debutroman erschien, hatte ich mir das gemerkt und aufgeschrieben. Ein paar Jahre später hatte ich es gebraucht besorgt und dann stand es 15 Jahre im Regal, doch solche Entdeckungen machen auch Spaß...

    Geschichte: Katrin zieht mit Ihrem Mann und ihrem Sohn Leo in die alte Heimatstadt Münster. Während ihr Mann berufsbedingt hauptsächlich mit Abwesenheit glänzt und auch oft auf Geschäftsreisen ist, versucht Katrin sich wieder in Münster einzuleben. Auf dem Spielplatz lernt sie Tanja kennen, die ebenfalls frisch hergezogene Mutter von Ben, der sich gleich mit Leo anfreundet und Katrin freut sich vielleicht eine Freundin gefunden zu haben. Als Katrin von Ihrem Arzt erfährt, dass sie wieder schwanger ist, geschehen viele Dinge auf einmal. Ihr Vater stirbt überraschend, ihr Mann ist auf Geschäftsreise in Lima. Tanja bietet an, während der Beerdigung auf Leo aufzupassen und Katrin nimmt dankbar an. Als Sie Leo nach der Beerdigung abholen will, gibt es von Tanja und Leo keine Spuren mehr...

    Personen und Schreibstil:  Immer wenn Kinder im Spiel sind, gehen die Emotionen auf Achterbahnfahrt, denn nichts ist schlimmer als der Moment, wenn man denkt, man hat sein Kind verloren. Thomas , der Ehemann spielt eher die Nebenrolle und ist der typische Mann, der nie da ist. Als Charlotte Schäfer und Peter Käfer anfangen zu ermitteln, wird alles immer verworrener. Starb der Vater eines natürlichen Todes wie bisher angenommen? Mit wem hatte er telefoniert, dass er sich plötzlich total gewandelt hatte? Was hatte Catrins Vater mit dem verschwinden von Leo zu tun ? Der Schreibstil ist hervorragend und das Buch ist sehr schnell gelesen. Die Spannung bleibt hoch und ist wirklich kurzweilig.

    Meinung:  Fragen über Fragen, die Geschichte nimmt Fahrt auf und bleibt spannend bis zum Showdown mit der Frage, was ist das Motiv? Ein absolut gelungenes Debut der Autorin, das mich  sehr gut unterhalten hat. 4 Sterne von mir und eine klare Empfehlung.

  9. Cover des Buches Der Gentleman (ISBN: 9783351036737)
    Forrest Leo

    Der Gentleman

     (55)
    Aktuelle Rezension von: TheSaint

    Lionel Lupus Savage ist ein 22jähriger fauler Aristokrat, der in London des Jahres 1850 lebt und sich als begnadeter Dichter sieht. Als ihm sein treuer und als Vaterersatz dienender Butler Simmons eines Tages nach der Äußerung, er wolle sich ein Boot kaufen, mitteilt, dass kein Geld mehr vorhanden sei, ist guter Rat teuer... Für einen Gentleman kommen Handwerksberufe selbstverständlich nicht in Frage - auch Handel ist keine angemessene Tätigkeit... und klingt außerdem erbärmlich. Um also das große Haus am Pocklington Place erhalten und die Internatskosten seiner 16jährigen Schwester Lizzie bestreiten zu können hilft nur eins: reich zu heiraten...

    Schlussendlich stößt er in der vermögenden Familie der Lancaster's auf Vivien, von der er sehr angetan ist und die seinem Werben nachgibt. Bald ist geheiratet und das Einkommensproblem scheint gelöst. Doch die Liebe verblasst recht schnell und damit einher kommt eine immense Schreibblockade. Als Vivien wieder eine ihrer Gesellschaften gibt und sich ein sehr sympathischer und gutaussehender Gentleman zu Lionel in sein Arbeitszimmer verirrt, wo sich der Herr des Hauses Selbstmordgedanken hingibt, ist diesem freundlichen Herrn, der allem Anschein nach der Teufel höchstpersönlich zu sein scheint, im Zuge einer philosophischen Unterhaltung schnell die Ehefrau versprochen... Lionel wird sich seiner wahren Gefühle über Vivien erst bewußt, als diese plötzlich unauffindbar ist...

    Der Debütroman des 27jährigen Forrest Leo, der in einer Blockhütte in Alaska aufwuchs, ist eine Komödie über die Liebe, die Kunst und das viktorianische England. Sein zuerst als Theaterstück verfasster Roman serviert schmunzelnde und intelligent pointierte Dialoge sowie vier Duelle in vier Tagen und eine Reihe exquisiter Figuren: Eine sehr direkte und forsche frühreif erscheinende Schwester, einen jungen Flugmaschinen bauenden Erfinder sowie einen gutaussehenden Abenteurer - den Bruder der verschwundenen Vivien Lancaster. Allesamt jedoch werden von dem souveränen Majordomus des Hauses überstrahlt und in den Schatten gestellt: Die Auftritte des Butlers Simmons sind stets ein Lacher.

    Es gäbe einen Stern mehr, doch dem Roman ist zu intensiv anzumerken, dass er von einem Theaterstück abgeleitet wurde. Trotz des höchst vergnüglichen überspitzten Schreibstils vermag es der Autor nicht, die Qualität durchgehend zu halten und das Auf und Ab der Unterhaltung lässt das kurzweilige und unterhaltsame Lesevergnügen holprig erscheinen. Amüsant die Idee des jungen Debütanten, die Erzählung Lionel's, welche von seinem Cousin Hubert Lancaster veröffentlicht wird, mit Fußnoten zu versehen. Dadurch entspinnt sich eine Geschichte in der Geschichte und vermag einen anderen Blickwinkel als den des jungen faulen Aristokraten zu vermitteln.

  10. Cover des Buches Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet (ISBN: 9783499269561)
    Bernie Su

    Das geheime Tagebuch der Lizzie Bennet

     (67)
    Aktuelle Rezension von: eva221b

    Auch, wenn es hier um Bücher geht, kann man dieses spezielle Buch nicht betrachten, ohne die dazu gehörigen YouToube-Videos ("The Lizzie Bennett Diaries") miteinzubeziehen. Da diese aber ebenfalls auf einem Buch basieren, finde ich das ok. Ein mediales Cross-Over vom Feinsten.

    Ich finde, es ist den Machern hier ein Kunststück gelungen. Die sehr be- und geliebte Geschichte von Stolz und Vorurteil in eine moderne Zeit zu übertragen, neue Perspektiven hinzuzufügen und dann auch noch ein abgefahrenes Format - das hätte ziemlich in die Hose gehen können. Ist es aber nicht. Die Autoren und Produzenten haben es geschafft, den Geist von Austens Klassiker einzufangen und ins 21. Jahrhundert zu transportieren. Es geht um so viel mehr als nur darum, einen reichen Kerl abzubekommen. Es geht um Geschwisterliebe, falsche erste Eindrücke, richtige erste Eindrücke, das Chaos der Selbstfindung, Angst vor verändernden Entscheidungen und Mut diese trotzdem zu treffen. Ich finde es großartig, wie die Charaktere behutsam verändert wurden und trotzdem sie selbst bleiben. Am Ende mag man sogar Mr. Collins (ein bisschen).

     Das Tagebuch finde ich eine gute Ergänzung der Videos, weil es noch ein paar Details ausführt, die in den Videos nicht angesprochen werden. Aber man muss ehrlich sagen: Es ist eine Ergänzung. Allein kann das Buch zwar auch stehen, aber es fehlt dann das gewisse Etwas, das erst durch das Kennenlernen der Videos kommt.

    Alles in allem bin ich begeistert von dem Projekt, denn ich finde, es wird Jane Austens "Stolz und Vorurteil" gerecht. Gleichzeitig hat es aber seine eigene Note, glaubhafte Charaktere und eine überragende Erzählerin.

  11. Cover des Buches Die Brücken der Freiheit (ISBN: 9783404172313)
    Ken Follett

    Die Brücken der Freiheit

     (528)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Die Besiedelung Amerikas aus einem ganz anderen Blickwinkel, von Dieben, Unterdrückten, Kohlearbeitern und Prostituierten - und im krassen Gegensatz die Satten, Reichen und auch nicht immer Zufriedenen. 

    Wer historische unterhaltsame Lektüren mag, dem wird dieses Buch gefallen.

  12. Cover des Buches Frühling im Kirschblütencafé (ISBN: 9783328101949)
    Heidi Swain

    Frühling im Kirschblütencafé

     (39)
    Aktuelle Rezension von: LuisasBuecherliebe

    Süße, frühlingshafte Geschichte über die Liebe, das Leben und sich selbst zu finden, die allerdings manchmal etwas viel möchte!

    "Frühling im Kirschblütencafé" war die perfekte Lektüre für die aktuelle Jahreszeit, die ersten Sonnenstrahlen und die ersten warmen Tage. So zuckersüß wie das Cover ist, ist auch die Geschichte in dem bezaubernden kleinen Örtchen Wynbridge.
    Lizzie als Protagonistin mochte ich sehr gern. Sie ist sympathisch und authentisch, auch wenn manche Entscheidungen und Sinneswandel etwas plötzlich kamen. So ähnlich ging es mir auch mit ihrer Mutter, die von einem Moment auf den anderen ihr Verhalten ändert, was mir durch die Schnelligkeit etwas unglaubwürdig erschien.
    Auch die anderen Charaktere, allen voran Jemma, Tom, Ella und Ben, konnte man nur ins Herz schließen.
    Auch die Geschichte an sich war perfekt für entspannte Lesestunden zwischendurch. Leider zog sich die Geschichte an der ein oder anderen Stelle etwas, was meiner Meinung daran gelegen habe mag, dass die Autorin möglichst viel und damit manchmal zu viel in die Geschichte bringen wollte.
    Trotzdem hat es sich locker flockig lesen lassen und hat sehr viel Spaß gemacht!

  13. Cover des Buches Die Krieger der Königin (ISBN: 9783426508619)
    L. J. McDonald

    Die Krieger der Königin

     (149)
    Aktuelle Rezension von: AutorinLauraJane

    Solie soll verheiratet werden und das will sie ganz und gar nicht. Also flüchtet sie in der Nacht zu ihrer Tante, die ihr sicher helfen würde. So zumindest der Plan. Doch auf dem Weg wird sie von Soldaten gefangen genommen und soll als Menschenopfer für eine Kriegssylphe getötet werden, denn das erfordert das Ritual. Den Tod einer Frau und dem Sylphen einen Namen geben. Solie allerdings schafft es, sich zu befreien, und gibt dem Sylph unwissentlich einen Namen, was ihn an sie bindet. Etwas, dass noch niemals geschehen ist. Die beiden fliehen und müssen sich verstecken, denn sie werden gejagt. Im Laufe der Geschichte stellt sich heraus, wie wenig die Menschen eigentlich über die verschiedenen Sylphen wissen und das, was sie wissen, wird völlig über den Haufen geworfen. Ich hatte mit diesem Buch sehr viel Spaß und habe wirklich oft lachen müssen. Die Idee der Gemeinschaft der Sylphen fand ich toll und wie alles zusammenhängt. Allerdings sehe ich einige Dinge an der Geschichte inzwischen kritischer als früher. Trotzdem hat mich das Buch sehr gut unterhalten können. Was jedoch nicht auf den ersten Blick ersichtlich ist: in der Geschichte kommen auch einige erotische Stellen vor. Zwar wird nichts ausführlich beschrieben, aber es war doch mehr, als ich in Erinnerung hatte. Das tut der Geschichte in meinen Augen jedoch keinen Abbruch. Ich freue mich schon darauf, den zweiten Band der Reihe anzufangen.

  14. Cover des Buches Most Wanted Billionaire (ISBN: 9783736310575)
    Annika Martin

    Most Wanted Billionaire

     (58)
    Aktuelle Rezension von: Ascora

    Der Klappentext: " Als Assistentin Lizzie Cooper den Auftrag bekommt, eine neue Weckruf-Agentur für ihren Chef zu engagieren, denkt sie sich: Das kann doch nicht so schwer sein. Viele Telefonate später merkt sie, dass es eine schier unlösbare Aufgabe zu sein scheint, denn ihr Chef hat bereits alle Agenturen mit seiner überheblichen und arroganten Art vergrault. Wenn Lizzie ihren Job behalten will, bleibt ihr nichts anderes übrig als heimlich selbst jeden Morgen anzurufen. Zugegeben Lizzie ist nicht das netteste Wake-up Callgirl. 4:30 Uhr morgens ist einfach nicht ihre beste Tageszeit, aber Theo Drummond scheint ihre bestimmende und genervte Art mitten in der Nacht nicht zu stören. Im Gegenteil! Ihre Gespräche sind intensiv, heiß und absolut verboten. Denn Theo ist immer noch ihr Boss, der niemals erfahren darf, dass die Frau, der er all seine tiefsten Geheimnisse offenbart hat, seine Assistentin ist!"

    Zum Inhalt: Lizzy braucht Geld, viel Geld und schnell, deswegen nimmt sie den Job als Webdesignerin in einem Konzern an – eigentlich ist sie ja Bäckerin. Der Chemiekonzern und vor allem der Inhaber sind sehr steif, überkorrekt und humorlos und Lizzy passt so überhaupt nicht in dieses Umfeld – aber was macht man nicht alles in der Not? Als sie für den Chef einen täglichen Weckruf um 4:30 organisieren soll, lehnt jeder Weckdienst ab, kurzer Hand ruft Lizzy selbst bei Theo an und bringt damit einen Stein ins Rollen, den sie nicht mehr stoppen kann. Most Wanted Billionaire ist der zweite Band der Most-Wanted-Reihe, hat aber kaum Berührungspunkte mit dem ersten Teil und kann wunderbar ohne Vorkenntnisse gelesen und genossen werden.

     Zum Stil: Die Autorin Annika Martin beweist auch in diesem Teil wieder einen sehr flüssigen Schreibstil mit sehr viel Witz und Humor. Erzählt wird übrigens ebenfalls in der Ich-Form und abwechselnd von Lizzy und Theo. Ganz ehrlich unterschiedlicher könnten zwei Charaktere nicht sein, aber wie heisst es so schön? Gegensätze ziehen sich an. Lizzy oder bessergesagt das unbekannte Weckrufmädchen Nr. 7 stellt für Theo ein Rätsel da und einem Rätsel muss er einfach auf den Grund gehen. Und Theo ist eigentlich genau der Typ Mann, dem Lizzy nach einer echten Niete abgeschworen hat. Ein Großteil der Erotik besteht im diesem Band übrigens aus Telefonsex, aber das nimmt der knisternden Erotik zwischen Lizzy und Theo nichts.


     Mein Fazit: Most wanted Billionaire ist ein wirklich Nachfolger des ersten Bandes und mindestens genauso unterhaltsam und knisternd.

  15. Cover des Buches Stolz und Vorurteil (ISBN: 9783328109181)
    Jane Austen

    Stolz und Vorurteil

     (4.148)
    Aktuelle Rezension von: MademoiselleMeow

    Einfach weil ich Lila so mag und die Verfilmung von 2010 schon oft gesehen habe, sollte meine nächste Schmuckausgabe „Stolz und Vorurteil“ sein. Ich sehe Keira Knightley wirklich gern, aber ich finde sie ist keine besonders gute Schauspielerin und ihre Darstellung der Elisabeth Bennet empfand ich nicht gerade als sympathisch. Aber das sind Stolz und Vorurteile ja auch nicht und vielleicht hat sie den Charakter einfach nur treffend gespielt. Das findet man am besten heraus, indem man das Buch liest.


    Der größte Wunsch von Mrs. Bennet ist es, ihre fünf Töchter möglichst bald möglichst gut verheiratet zu sehen. Der neue und reiche Nachbar Mr. Bingley entpuppt sich sogleich als hervorragende Partie für die älteste Tochter Jane. Wäre da nur nicht dessen bester Freund Mr. Darcy, mit dem Jane‘s Schwester Elisabeth von Anfang an auf Kriegsfuß steht und der offenbar gar nichts von den temperamentvollen Bennets hält. Ein wortkarger Unsympath mit keinerlei guten Eigenschaften, findet Elisabeth. Vorurteile, die auf beiden Seiten zu enttäuschten Hoffnungen und gebrochenen Herzen führen.


    Ich war überrascht, wie modern der Roman, immerhin von 1813, geschrieben war. Sehr leicht zu lesen und von einem geradezu vornehmen Humor. Ich könnte mir daher vorstellen, dass es sich hierbei um eine überarbeitete Version des Roman handelt, auch wenn darüber nichts vermerkt war.
    Trotz meines Lobes für den flüssigen Schreibstil, mit den Charakteren hatte ich so meine Probleme. Ganz wie im Film, waren die meisten nämlich nicht gerade sympathisch. Bei dem Titel macht das zwar auch Sinn, aber ich hätte mich permanent über Elisabeth und Co. aufregen können. Vor allem die Mutter und die jüngste Schwester sind fürchterliche Personen, auch wenn ich über deren Verhalten immer wieder schmunzeln musste. Natürlich ändert sich das im Verlauf der Geschichte, zumindest bei den Hauptpersonen. Dennoch kam mir der Wandel auf beiden Seiten zu plötzlich. Dieser wurde zwar aufgebaut, aber ich fand es einfach nicht harmonisch genug. Sogar den Personen im Roman fällt das auf! Das ist zwar meckern auf hohem Niveau, aber vor allem deswegen ziehe ich einen Stern ab.
    Womit ich noch sehr Freude hatte, war der Einblick in den Alltag einer gut situierten, wenn auch nicht reichen Familie zu jener Zeit. Lesen, spazieren gehen, musizieren, Briefe schreiben, Gäste empfangen oder für ein paar Wochen Verwandte besuchen. So könnte ich mein Leben auch gut verbringen. Ich habe einfach nicht o viele Ambitionen wie die meisten Frauen heutzutage. Vermutlich bin ich in der falschen Zeit geboren.
     Allein von der Aufmachung her, ist auch diese Schmuckausgabe mit all ihren schönen Beilagen wie z.b. einem ganzen Brief, Stammbaum oder Minibiografie über Jane Austen wieder ihr Geld wert.

    Gute 4 Sterne für diesen Klassiker, den man auf jeden Fall mal gelesen haben muss.

  16. Cover des Buches Who the Fuck Is Kafka (ISBN: 9783423144841)
    Lizzie Doron

    Who the Fuck Is Kafka

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Die israelische Schriftstellerin Lizzie Doron beschäftigte sich zu Beginn ihrer schriftstellerischen Arbeit vorwiegend mit dem Trauma der Shoa. Doch in den letzten Jahren widmete sie sich zunehmend der anderen Seite Israels zu: Den Muslimen. So auch in dem Buch „Who the fuck is Kafka“. Dabei wirbelt sie einige Fragen auf: Wer ist Opfer? Und wer Täter? Wessen Leid wiegt mehr? Und können Besatzer und Besetzte wirklich zueinander finden?

    Lizzie Doron und Nadim Abu Heni sitzen gemeinsam mit einer Vertreterin der Europäischen Union in einem Restaurant Tel Avivs. Sie wollen das gemeinsame und von der EU unterstützte Buch- und Filmprojekt besprechen. Doch eigentlich spricht nur Nadim. Er erzählt von seiner Kindheit und von seiner Frau Leila, die aus dem Gaza-Streifen stammt und deshalb lediglich aufgrund eines Touristenvisums, das jedes Jahr neu beantragt werden muss, in Jerusalem leben darf. Lizzie Doron schweigt, doch innerlich steigt ihre Wut während Nadim erzählt und die Vertreterin der Europäischen Union ein ums andere ein „Kafka“ ausstößt und ihr feindselige Blicke zuwirft. Für diese ist klar, wer in der Geschichte Israels gut und wer böse ist. Dass der Nahostkonflikt aber deutlich komplizierter ist, wissen Lizzie Doron und Nadim Abu Heni, die sich auf einer israelisch-palästinensischen Friedenskonferenz in Rom kennenlernen und von da an Freunde sind – oder zumindest versuchen, Freunde zu sein – nur zu gut. Denn zwischen ihnen liegt ein tiefer Graben voller Leid, Schuld und Vorwürfen, der unüberwindlich scheint.

    ICH DENKE AN NADIM, DER SICH IN ZYKLEN BEWEGT WIE DIE JAHRESZEITEN – ER KOMMT UND GEHT, ER KOMMT UND GEHT, HERBST, WINTER, FRÜHLING UND SOMMER. MANCHMAL STÜRMISCH, MANCHMAL RUHIG, MANCHMAL BLÜHEND, MANCHMAL WELK, MANCHMAL WARM, MANCHMAL KALT UND WIE ERSTARRT. – S. 12

    Lizzie Doron ist eine israelisch-jüdische Schriftstellerin und die Tochter von Überlebenden des Holocaust. Nadim Abu Heni – ein fiktiver Charakter, der an eine reale Person angelehnt ist – ist ein palästinensisch-muslimischer Journalist, der gemeinsam mit seiner Frau und seinen Kindern in Ost-Jerusalem lebt. Als sie sich auf einer Friedenskonferenz kennenlernen, beschließen sie, ihre Geschichte festzuhalten und einen kleinen Beitrag zum Frieden im Nahostkonflikt zu leisten. Er will einen Film drehen, sie ein Buch schreiben. Doch währenddessen stoßen sie zunehmend an ihre Grenzen: Sie haben nicht nur unterschiedliche Vorstellungen vom Frieden, sondern sind auch durch ihre jeweiligen Vergangenheiten – Holocaust, Kriege, Terroranschläge, Besatzung und Nakba – nicht in der Lage, ihr gegenseitiges Misstrauen abzulegen und das Leid des jeweiligen anderen zu akzeptieren.

    DA WAREN EIN MANN UND EINE FRAU, DIE IM SELBEN LAND GEBOREN WORDEN WAREN, FÜR DEN EINEN HIESS ES PALÄSTINA, FÜR DIE ANDERE ISRAEL, DIE HAUPTSTADT DES EINEN WAR AUCH DIE HAUPTSTADT DER ANDEREN – NUR NANNTE ER SIE EL KUDS, UND SIE JERUSALEM. ER SPRACH NICHT HEBRÄISCH UND SIE NICHT ARABISCH. – S. 82

    „Who the fuck is Kafka“ sollte ursprünglich ein dokumentarisches Buch werden, in dem Lizzie Doron das Leben des palästinensischen Journalisten, der in dem Buch Nadim heißt, und ihre gemeinsamen Begegnungen festhält. Erst auf seine Bitte hin, wandelte die Autorin den Text ins Fiktive um und ließ seine Perspektive außen vor. Er hatte Angst als Kollaborateur diffamiert zu werden. Von der Arbeit an den gemeinsamen Projekten wussten zudem nur Nadims Frau und Kinder. Selbst vor dem eigenen Vater hielt er sie geheim. Somit ist „Who the fuck is Kafka“ zu einem Monolog der Autorin geworden, in dem sie sich in kurzen Abschnitten an ihre Freundschaft mit Nadim erinnert. Alles außerhalb dieser Freundschaft bleibt vage. Ihre Erinnerungen – die Übersetzung stammt von Mirjam Pressler – habe ich dennoch als sehr intensiv wahrgenommen. Die Spannung zwischen Lizzie Doron und Nadim Abu Heni ist auf jeder Seite zu spüren. Gleichzeitig hatte ich während des Lesens aber Probleme mit der starken Ich-Fokussierung der Autorin. So sehr sie Verständnis für ihr eigenes Leid einfordert, so wenig ist sie bereit, diese Empathie der palästinensischen Seite gegenüber zu zeigen. Nur die Perspektive Nadims hätte die Handlung komplettieren und damit ein Gleichgewicht in der Schilderung der Freundschaft herstellen können.

    Lizzie Doron vermag es in „Who the fuck is Kafka“ die ganze Komplexität des Nahostkonfliktes auf zwei Menschen herunterzubrechen, die trotz all ihrer Differenzen versuchen, Freunde zu sein. Sie entwickeln einen Traum, an dem sie schließlich beide scheitern: der Film wird nie gedreht, das Buch zur Sicherheit so geschrieben, dass der wahre Mensch hinter Nadim nicht zu erkennen ist. Damit fehlt dem Roman die Intensität der zweiten Perspektive – auf die Freundschaft und auf den Nahostkonflikt. Nichtsdestotrotz ist „Who the fuck is Kafka“ ein intensives Leseerlebnis, das viel über die Menschen Israels verrät.




    Weitere Rezensionen von mir findest du auf meinem Literatur- und Buchblog wortkulisse.net.
  17. Cover des Buches Ein neuer Tag in Virgin River (ISBN: 9783745701371)
    Robyn Carr

    Ein neuer Tag in Virgin River

     (96)
    Aktuelle Rezension von: peedee

    Virgin River, Band 5: Als Vanessa Rutledge ihren Mann Matt verlor und danach ihren kleinen Sohn geboren hat, ist Paul Haggerty, der beste Freund von Matt, stets an ihrer Seite. Sie merkt, wie sich ihre Gefühle für Paul verändert haben, aber sie denkt, dass er für sie nicht das Gleiche empfindet. Sie spürt, dass Matt einer Beziehung mit Paul seinen Segen geben würde. Aber Paul meldet sich einfach nicht bei ihr…

    Erster Eindruck: Die Gestaltung des Covers (Ausgabe 2012) entspricht leider gestalterisch nicht meinem Geschmack. Die Neuauflage hingegen gefällt mir sehr.

    Dies ist Band 5 einer Reihe, kann jedoch unabhängig von den Vorgängerbänden gelesen werden (schöner ist es jedoch schon, die Protagonisten von Anfang an zu begleiten). Da dies nun bereits der fünfte Band ist, den ich innerhalb von drei Wochen – nebst anderen Büchern selbstverständlich – gelesen habe, fühle ich mich schon ein bisschen in Virgin River zu Hause. Und daher weiss ich natürlich auch, dass Paul schon lange in Vanessa verliebt ist – schon seitdem er sie das erste Mal gesehen hat –, aber da er sehr zurückhaltend ist, war sein bester Freund Matt einfach schneller und die beiden wurden ein Paar. Für Paul war es keine Frage, dass Vanessa ab da tabu für ihn war – er drängt sich nicht in eine Beziehung. Und jetzt, da Matt tot ist, hadert er mit seinen Gefühlen. Von all dem ahnt Vanessa nichts. Sie versteht nicht, wieso sich Paul nicht selbst bei ihr meldet – empfindet er sie als Witwe als Belastung? Paul hat seine Trauer um Matt lange verdrängt; erst als er nach sechs Monaten wieder zu Hause ist, bricht er zusammen. Trost findet er bei Tess, einer flüchtigen Bekannten. Vanessa besucht mit ihrem Baby die Schwiegereltern, wo „zufällig“ ein gutaussehender, gutverdienender und alleinstehender Kinderarzt zum Essen eingeladen ist. Wenig subtil, oder? Dabei hat Vanessa kein Interesse an diesem Mann. An einem anderen hingegen schon…

    Es gibt immer Drama, Schwangerschaften und/oder Geburten, Liebe, Freundschaft. Dieses Mal war es aber schon ein bisschen viel Drama, da es mehr als einmal um Leben und Tod ging. Aber da mir die Reihe sehr gut gefällt, bleibe ich auf jeden Fall dran. Am schönsten fand ich diese zwei Punkte: erstens, die zarten Bande, die Walt Booth, Dreisterne-General im Ruhestand, mit seiner Nachbarin knüpft, und zweitens, mitanzusehen, wie Preacher die Geburt seiner Tochter miterlebt – der grosse Mann wird ganz schwach, seufz… 4 Sterne.

  18. Cover des Buches Slow Burn - Gefährliche Lust (ISBN: 9783736300798)
    Maya Banks

    Slow Burn - Gefährliche Lust

     (11)
    Aktuelle Rezension von: Blubb0butterfly
    Eckdaten
    Band 3
    LXY Verlag
    Roman
    9,99 €
    ISBN: 978-3-7363-0079-8
    412 Seiten + 3 Seiten Buchvorstellungen der Autorin

    Cover
    Das Cover ist braungelborange und passt sich somit seinen Vorgängern an.

    Inhalt (Klappentext)
    Seit zwölf Jahren ist Zack Covington auf der Suche nach seiner Jugendliebe Gracie. Einst waren die beiden unzertrennlich, bis eine verhängnisvolle Nacht alles veränderte und Gracie spurlos verschwand. All seine Bemühungen, sie aufzuspüren, liefen ins Leere. Als Zack bei einem Auftrag für die Sicherheitsfirma Devereaux ein Gemälde entdeckt, das einen Ort zeigt, der für ihn und Gracie damals eine tiefe Bedeutung besaß, ist er sich sicher: Gracie ist am Leben und will ihm etwas mitteilen. Doch als er ihr endlich gegenübersteht, erlebt er einen Schock. Das lebensfrohe, junge Mädchen, das er kannte, ist verschwunden, und vor ihm steht eine verängstigte junge Frau, die glaubt, er habe sie vor all diesen Jahren verraten und sei verantwortlich für das Martyrium, das sie durchleben musste. Zack ist entschlossen, ihr Vertrauen und ihre Liebe zurückzugewinnen, doch Gracies seelische Wunden sitzen tief. Und als Zacks Feinde von ihrer Existenz erfahren, wird sie zur Zielscheibe für ihre Rache…

    Autorin (Klappentext)
    Maya Banks lebt mit ihrem Mann und drei Kindern in Texas. Wenn sie nicht schreibt, unternimmt sie gern Reisen mit ihrer Familie.

    Meinung
    Dieser Band war etwas enttäuschend, da das Übersinnliche nicht wirklich im Vordergrund stand. Für mich war das eher eine dramatische Liebesgeschichte und nicht wirklich Erotik oder Romance Fantasy. Echt schade.
    Zack wurde schon im zweiten Band eingeführt und da hat mich seine Lebensgeschichte wirklich sehr interessiert, aber sie jetzt so zu lesen, war irgendwie doch nicht so befriedigend, wie ich gedacht habe. Klar, seine Geschichte geht einem schon nahe, aber irgendwie fand ich den Band hier auch unnötig. Aber ich finde es trotzdem toll, dass den beiden ein glückliches Ende gegönnt wurde.
  19. Cover des Buches Das Ende der Unschuld (ISBN: 9783462045390)
    Megan Abbott

    Das Ende der Unschuld

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Splitterherz

    Wenn ich jetzt an Evie denke, schlüpft sie durch die Schatten. Große, dunkle, gehetzte, blutunterlaufene Augen. Sie rennt über das Fußballfeld, das Gesicht gerötet, die glatten schwarzen Haare kleben ihr auf dem Rücken. Sie rennt so schnell, der Atem sticht ihr in der Brust von der Anstrengung, noch schneller zu rennen, schneller auf den Rasen einzutrommeln, ihre Beine immer noch schneller zu bewegen, als könnte sie etwas durchbrechen, etwas, das niemand sonst gesehen hat.

    [S. 12]


    Erster Satz:

    Aus dem Augenwinkel: sie, lichtgestreift.


                                                                        Inhalt:

    Lizzie und Evie sind beste Freundinnen, unzertrennlich, seit die Beiden denken können. Sie teilen alles miteinander, jedes Geheimnis, jede Erinnerung. Dies ändert sich jedoch schlagartig im dreizehnten Sommer ihr Lebens. Auf einmal scheint Evie vor Lizzie Geheimnisse zu haben. Doch bevor Lizzie die Veränderungen hinterfragen kann, ist Evie plötzlich spurlos verschwunden und die ganze Kleinstadt in großer Sorge. Lizzie ist die einzige Zeugin. Doch kann das junge Mädchen die Augen öffnen und endlich der Wahrheit ins Gesicht blicken? Die Zeit rennt und das Leben ihrer besten Freundin hängt von den Informationen ab, die sich irgendwo im kleinen Kopf von Lizzie, vor der Welt verstecken. 

    Idee/ Umsetzung:


    Eigentlich wollte ich nur „schauen“. Doch wie das bei mir so ist, sobald ich den ersten Schritt in eine Buchhandlung setze, sind alle guten Vorsätze vergessen und ich gefangen in einer magischen Welt, die ich nur durch einen Buchkauf verlassen kann. Ich stöberte also und stöberte und eigentlich hatte ich schon ein Buch in der Hand, doch dann sprang mir dieses Werk: „Das Ende der Unschuld“ ins Auge. Schnell nahm ich es in die Hand, strich über die Seiten, las den Rückentext und verliebte mich in die ersten, geschriebenen Worte. Schlicht: Ein Spontaneinkauf.

    Spntaneinkäufe sind durchaus gefährlich. Denn entweder sind sie der totale Flopp, oder der Star des Monats. In diesem Fall hatte ich das richtige Händchen und so stürzte ich mich also, noch auf dem Weg nach hause, in dieses dramatische, traurige und sehr bewegende Abenteuer von Lizzie und Evie. Die Idee von Megan Abbott hat durchaus Potential, aber auch einen bitteren Beigeschmack. Sehr realistisch und voller Gefühl, erschafft Frau Abbott eine Geschichte voller Facetten und Abgründen. So stürzt sich der Leser Hals über Kopf in das Leben zweier dreizehnjähriger Mädchen, die auf dem Weg sind, erwachsen zu werden. Die Umsetzung ist sehr realistisch und so war ich positiv überrascht, dass die Autorin es geschafft hat, das Leben von jungen Mädchen und ihre Gedanken, so gut einzufangen. Man steht mit Evie und Lizzie an der Schwelle und noch ist unklar, was uns jenseits erwarte.

    Schreibstil:

    Frau Abbotts Schreibe ist einfach umwerfend und magisch. Ich habe mich direkt in ihren Schreibstil verliebt und konnte mich so im Strom der Geschichte treiben lassen, ohne mich an jeglichem Geäst zu verfangen. Sehr malerisch, baut die Autorin eine Welt voller Farben auf, obwohl die Handlung im Kontrast dazu steht.

    Charaktere:

    Die Figuren sind facettenreich und unterschiedlich und geben der Geschichte so zusätzliche Tiefe und Farbe. Dabei ist besonders die dreizehnjährige Lizzie, realistisch beschrieben. Lizzie ist auf dem Weg erwachsen zu werden, aber doch noch ein Kind. Sie ist unentschieden, sucht sich selbst, hält an naiven Denkweisen fest und weiß eigentlich selbst nicht so genau, was sie will. Als ihre beste Freundin dann verschwindet, fühlt sich das junge Mädchen einsam. Sie steht vor einer Klippe, mit tausend verschiedenen Gefühlen un weiß nicht was sie glauben, was sie denken soll. Es ist also nicht verwunderlich, dass Lizzie hin und her gerissen ist und der grausamen Welt noch nicht in die Augen blicken will. Doch das schlimme am Erwachsen werden ist, dass die Monster nie verschwinden.

    Frau Abbott ist die Darstellung ihrer Figuren auf einer sehr glaubwürdigen Ebene gelungen und gerade dadurch, wird auch das Geschehen so greifbar, so real, dass wir uns vor dem Ende der Geschichte mehr und mehr fürchten.

    Cover/ Innengestaltung:

    Das Titelbild gefällt mir sehr gut. Die Farbgebung und das Motiv passen zum Inhalt. Jedoch finde ich das Model auf dem Cover etwas zu alt. Selbst mit ganz viel Fantasie, könnte ich mir nicht vorstellen, dass dieses Mädchen ein dreizehnjähriger Teenager ist. Nummern, leiten im Inneren, die einzelnen Kapitel ein. 

    Fazit:

    Unsere Welt ist voller Farben, doch leider nicht immer, nicht überall. Egal in welchem Land wir sind, egal in welcher Stadt, es gibt mal graue, mal schwarze Flecken, die das Gesamtbild verschmutzen und der Welt ihre Unschuld nehmen. Grausamkeit und Kriminalität gibt es überall und wir können noch so naiv sein, Fakt ist, dass wenn wir unsere Augen verschließen, verschwinden diese Flecken nicht. „Das Ende der Unschuld“, umreißt dieses Gebilde sehr gut. Das Zusammenspiel von Charakteren, die auf dem Weg in die Welt der Erwachsenen,sind, eines Verbrechen und des kläglichen Versuches, seine Erinnerungen an ein Leben ohne Risse zu bewahren, geben dieser Geschichte ihren Reiz. Mir hat an der einen oder anderen Stelle ein Spannungsbogen gefehlt, aber eventuell hätte dieses Buch dadurch seinen besonderen Reiz verloren. Den Reiz der Realität. Denn Megan Abbott, hat hier ein sehr reelles Geschehen auf Papier verewigt und genau jenes zeichnet jede Seite dieses Werkes aus.

    Wer auf der Suche nach einer bewegenden und reellen Geschichte ist, die sich langsam entwickelt und tief unter die Haut geht, der sollte sich „Das Ende der Unschuld“, nicht entgehen lassen.

  20. Cover des Buches Slow Burn - Eine einzige Berührung (ISBN: 9783736304543)
    Maya Banks

    Slow Burn - Eine einzige Berührung

     (8)
    Aktuelle Rezension von: Mimabano
    ACHTUNG‼️ 5. Teil der Slow Burn - Reihe 🌺 Die Idee für die Story ist an und für sich ganz in Ordnung. Die Ausführung leider nicht. Maya Banks ist zwar bekannt dafür, dass in ihren Story‘s übetrtrieben wird mit Gefühlen. Aber diesmal hat sie den Bogen definitiv überspannt! Isaac war ständig „verzweifelt“ wegen Jenna! Und immer wieder steht wie verdammt selbstlos Jenna ist oder wie tapfer u.s.w. Mir ist vollkommen bewusst, dass man sehr dankbar ist, wenn einem das Leben gerettet wird. Aber man kann es auch übetreiben mit Dankbarkeit, wenn es in einer Geschichte tausendmal erwähnt wird. Leider nimmt die Spannung immer wieder ab, sodass der Lesefluss gestört wird. Der Schreibstil aber ist gewohnt gut mit der typischen Banks - Art . Das mag ich besonders an ihren Büchern. Fazit : Ein schwacher 6. Teil der Slow - Burn - Reihe...KLAPPENTEXT : 📖 Special Agent Isaac Washington hat schon vieles gesehen. Die engelhafte, blutüberströmte Frau, die sein Auto stehlen will, bringt ihn dennoch gehörig aus der Fassung und weckt sofort seinen Beschützerinstinkt. Bevor er jedoch irgendetwas tun kann, wird er aus dem Hinterhalt angeschossen. Ohne zu zögern, rettet ihm die Fremde das Leben und verschwindet dann. Isaac hat fortan nur noch ein Ziel : Er muss seine Retterin finden und vor ihren Verfolgern beschützen...
  21. Cover des Buches Wer sich in Gefahr begibt (ISBN: 9783838708928)
    Ann Granger

    Wer sich in Gefahr begibt

     (89)
    Aktuelle Rezension von: UlrikesBuecherschrank

    London 1864 . Lizzie Martin kommt nach London um als Gesellschaftsdame für Mrs . Parry ihre neue Stelle anzutreten . Kurz davor verschwand ihre Vorgängerin Madeleine Haxham . Madeleine wird später tot in einem Abbruchhaus von Arbeitern gefunden . Lizzie und Inspector Benjamin Ross beginnen nachzuforschen . 


    Die Kapitel wechseln zwischen Lizzie und Inspector Benjamin Ross hin und her . Da der Schreibstil sehr gut zu lesen ist bin ich recht zügig durch das Buch gekommen trotz manchmal sehr detaillierter Erklärungen . Die Charaktere sind sehr gut beschrieben , sie passen hervorragend in die Geschichte und in die damalige Zeit hinein . Das ganze spielt sich in London ab , es gibt auch immer mal wieder Rückblicke in die Kinderzeit von Lizzie . Die Spannung erhöht sich im Laufe des Buches , gerade zum Schluss hin wurde es nochmals spannend . 


    Fazit : London im Zeitalter des Aufbruchs und Aufbaus . Die Kanalisation z . B . wird gerade ganz neu gebaut aber auch der Bahnhof . Das wird sehr anschaulich beschrieben . Auch welche Krankheiten in den Armutsvierteln grassieren . Da passt das Cover ganz gut hinein . Der Krimi ist sehr detailgetreu geschrieben auch was die damalige Kleidung betrifft . Ich fühlte mich gleich in die damalige Zeit zurückversetzt . Es ist ein gelungener Cosy Krimi der in sich abgeschlossen ist . Es ist der erste Teil einer sieben teiligen Reihe. 


  22. Cover des Buches Genesis Secret (ISBN: 9783492258111)
    Tom Knox

    Genesis Secret

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Das Buch war von der Buchbeschreibung sehr interessant. Und besonders interessant wurde es für mich, als Religiöse Hintergründe zum Thema wurden.

    So interessant und fesselnd der Autor mir die Archäologie nahe legte (Applaus dafür, wie spannend er das hinbekam), so lahm und vorhersehbar waren fast alle anderen Ereignisse in dem Buch, voller Klischees.

    Erstaunlich wie man interessante Wissenschaft mit leichtem Groschenromanstil zusammenbringen kann. Ich schwanke eigentlich immernoch damit nicht sogar 2 Sterne zu geben, da mir als Christin doch so einiges auf den Magen schlug, was als Theorie im Buch beschrieben wurde. Aber ich will nicht unfair sein und so neutral wie Möglich an das Buch rangehen. Allerdings muss ich schon sagen, wer mit der Bibel nicht vertraut ist, bzw sich kein Stück dafür interessiert, wird wohl nicht so in den Bann gezogen.

  23. Cover des Buches Alles ist nicht genug (ISBN: 9783453355590)
    Janelle Brown

    Alles ist nicht genug

     (24)
    Aktuelle Rezension von: Bluesky_13

    <><><>Meine Meinung<><><>

    Janice war nach der Trennung am Ende, sie nahm nicht mal mehr ihre Kinder richtig wahr. Aber das hatte wohl auch noch andere Gründe. Sie nahm plötzlich Drogen und trank sehr viel Alkohol.

    Lizzie hatte inzwischen andere Probleme und Sorgen, die nahm aber hier keiner mehr wahr. War es wirklich so, das man in dem Alter keine Probleme hatte, oder waren die anderen mit ihren Sachen so beschäftigt um Lizzie so dermaßen zu übersehen.

    Margaret hingegen war froh, hierher geflüchtet zu sein, war sie doch hier erst mal ihre Schulden los. Keiner von ihren Bekannten und angeblichen Freunden in Los Angeles wussten, wo sie war. Keiner, außer Bart, den hatte sie nämlich angerufen. Warum sie das getan hatte, das wusste sie nun auch nicht mehr so genau, denn es stellte sich schon sehr bald als Riesen großer Fehler raus. Sie wollte Bart wahrscheinlich aus Gewohnheit sagen, wo sie war, denn er war ja immerhin einmal ihr Freund, bevor er sie verlies. Tja, auch Margaret war mit ihren Sorgen ziemlich beschäftigt. Sie erzählte zuhause weder von der Trennung noch von ihren immensen Schulden.


    Als Lizzie das alles herausfand, war sie richtig enttäuscht, weil Margaret auch mit ihr nicht gesprochen hatte. Sie waren doch immer wie beste Freundinnen und die erzählen sich doch alles. Lizzie konnte Margaret so überhaupt nicht verstehen.

    Janice war erstmal darauf fixiert, das Paul schon wieder irgendwann zu ihr zurückkommen würde. Sie wollte einfach nicht wahrhaben, das es endgültig zu ende war.

    Margaret hatte früher schon immer Streit mir ihrer Mutter und ging ihr deshalb jetzt auch so gut es ging aus dem Weg. Für Margaret war ihr zuhause erst mal eine Flucht von den Schulden weg und sie fühlte sich hier sicher. Nur mit ihrer Mutter wollte sie nicht unbedingt konfrontiert werden.

    Wie das Leben aber so spielt, durch die Sorgen, die hier jeder vor sich her trug, näherten sich Mutter und Tochter wieder langsam an. Sie verstanden sich sogar richtig gut, es dauerte zwar noch ein wenig, aber lieber langsam, als gar nicht.


    Jeder fühlte sich in der Familie erst mal allein und für sich, bis sie aufeinander zugehen. Jeder muss einen Schritt zurückgehen, bevor er erstmal vorwärts gehen kann.

    Das Buch ist wirklich gut, denn obwohl es ja oft in unserer Gesellschaft passiert, hat die Autorin es gut verstanden in ein gutes Buch zu verwandeln. Diese Alltagsgeschichtchen, die uns manchmal förmlich auffressen. Wo wir nicht mehr wissen, was mit uns geschieht. Wo man den Eindruck hat, das Leben zieht an einem selbst vorüber, solche Geschichtchen sind hier aufgearbeitet.

    Die Autorin hat eine sehr gesunde Mischung in ihrem Buch, es ist sehr emotional geschrieben, aber trotz allem hat sie eine Menge Humor mit dazwischen gemischt. Das ist ganz gut so, denn das lockert die Geschichte etwas auf und macht sie schon fast wieder humorvoll.

    Es ist ein sehr schönes Buch, denn es ist lustig aber auch traurig und es ist zugleich tiefsinnig und auch emotional. Alles was in diesem Buch ist so realitätsnah, weil es heutzutage leider zu oft genau so in unserer Gesellschaft passiert.


    Eure Bluesky_13

    Rosi


  24. Cover des Buches Naschkatze (ISBN: 9783734106293)
    Meg Cabot

    Naschkatze

     (91)
    Aktuelle Rezension von: Eva_G
    Lizzie kommt nach New York, da sie in ihrem Frankreich-Urlaub den überaus charmanten Luke kennengelernt hat. Dort versucht sie, gemeinsam mit ihrer Freundin Shari ein Apartement zu finden. Als sie nichts finden, was ihrem Budget entspricht, beschließt sie, dem Angebot Lukes zuzustimmen und bei ihm einzuziehen. Nun beginnt eine spannende Zeit, in der Lizzie einen unbezahlten Traumjob in einem Brautmodenladen findet und nebenher als Empfangsdame einer Anwaltskanzlei arbeitet.

    Meg Cabot hat einen sehr einfach zu lesenden Schreibstil. Sie schreibt flüssig und kurzweilig.

    Ich mag Meg Cabot und ihre Bücher sehr gerne und war auch von diesem Buch begeistert.

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