Bücher mit dem Tag "linus geschke"

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11 Bücher

  1. Cover des Buches Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1) (ISBN: 9783548286365)
    Linus Geschke

    Die Lichtung (Jan-Römer-Krimi 1)

     (218)
    Aktuelle Rezension von: Fuexchen

    Damals wurde dein bester Freund getötet - jetzt jagst du seinen Mörder.
    Sommer 1986: Eine Kölner Clique verbringt ein Party- Wochenende in einer Blockhütte im Bergischen Land. Zwei Tage lang Bier, Musik, Baggersee und Flirts. Am Ende sind zwei junge Menschen tot – das Mädchen vergewaltigt und erstochen, der Junge brutal erschlagen. Der Doppelmord wird nie aufgeklärt. Der Kölner Zeitungsredakteur Jan Römer soll Jahre später über den ungelösten Kriminalfall schreiben. Römer erinnert sich gut, denn das Wochenende im Wald war das Ende seiner Jugend – er gehörte selbst zu jener Clique. Gemeinsam mit seiner besten Freundin Mütze will er herausfinden, was damals wirklich geschah. Zu spät merkt er, in welche Gefahr er sich dadurch bringt.

    Da dies nicht das erste Buch ist, das ich vom Autor Linus Geschke las, war ich gespannt, ob es mir ebenso gut gefallen würde. 

    Der Einstieg fiel mir leicht und ich hatte keine Startschwierigkeiten. Geschrieben wird das Buch aus Sicht von Jan Römer in der Ich-Form. Da mir der Protagonist gut ausgearbeitet erschien, konnte ich mich problemlos auf ihn einlassen.
    Es gibt immer wieder Rückblicke und der Leser bekommt erzählt, was damals passierte bzw. was Jan Römer in den 80ern erlebte. Da ich selbst ein Kind der 80er Jahre bin, fand ich auch gerade die Erwähnung von verschiedenen Liedern, die Jan mit Erinnerungen verbindet als erfrischend und fühlte mich selbst in die damalige Zeit zurückversetzt.

    Der Schreibstil ist unkompliziert und dabei sehr direkt, jedoch ausschweifend. Das muss man mögen, ich mag es. Es mangelt nicht an notwendigen Infos und so erschien mir alles schlüssig ohne auf mich langatmig zu wirken. Viel ausführlicher hätte es jedoch nicht sein dürfen.

    Bis zum Schluss hin blieb ich völlig im Dunkeln und hatte keine Ahnung, wer denn nun der Täter war. Daher blieb es für mich spannend und ich war von der Handlung gefangen.

    Das Cover ist so typisch Crime. Teils duster und doch ansprechend. Mir gefällt es jedenfalls. Die Inhaltsbeschreibung konnte meine Neugierde wecken und ich bin froh, dass ich dieser nachgegeben habe.

    Insgesamt konnte mich dieser Kriminalroman mit seiner spannenden und nicht vorhersehbaren Story überzeugen. So werde ich die Reihe um Jan Römer auf jeden Fall weiter verfolgen. Ich fühlte mich toll unterhalten und hatte eine packende Lesezeit. Daher vergebe ich fünf Sterne. Natürlich gibt es auch eine Leseempfehlung.

  2. Cover des Buches Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3) (ISBN: 9783548289311)
    Linus Geschke

    Das Lied der toten Mädchen (Jan-Römer-Krimi 3)

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Schnick

    Es gibt Bücher... Es gibt Bücher, da ist mir von Anfang an klar, dass ich nicht allzu viel zu erwarten habe und trotzdem bleibe ich bei ihnen hängen und obwohl sie (scheinbar) eher schlicht gestrickt sind, sind sie doch unglaublich unterhaltsam oder fesselnd. Für mich sind das Guilty-Pleasure-Bücher: Ich genieße sie auf eine ganz sonderbare Weise, obwohl ich rein objektiv weiß, dass sie kein Knaller sind. Linus Geschkes "Das Lied der toten Mädchen" gehört für mich in diese Kategorie.

    Es fängt mit dem meiner Meinung nach eher unbeholfen wirkenden Schreibstil an (obwohl Geschke ein bekannter Autor ist), der Lesefluss ist eher holprig, die Kapitel sind eher kurz, die Charakterzeichnung tendenziell auch eher schlicht. Und trotzdem hat mich das Buch von Anfang an gefesselt. 

    Der 20 Jahre zurückliegende Fall ist spannend erzählt und ich konnte das Buch schnell lesen. Großartig nachdenken muss man nicht, mitgerätselt habe ich natürlich trotzdem. Und damit komme ich zu dem Punkt, den ich Geschke hoch anrechne: Die falschen Fährten haben funktioniert. Das ist heutzutage - wo jeder drittklassige Schriftsteller meint, eine falsche Fährte legen zu müssen, die aber mittlerweile so offensichtlich sind, dass mir noch bleibt, die Augen zu verdrehen - eine so großartige Erfahrung, dass ich Geschke dafür wirklich dankbar bin.

    Den Fall selbst fand ich streckenweise arg konstruiert und zwischendurch war es mir dann doch ein bisschen zu viel des Guten, aber am Ende bin ich alles in allem zufrieden gewesen.

    Merke: Es muss nicht immer hohe Kunst sein, die dich unterhält. Wer von diesem Kriminalfall nicht zu viel erwartet, wird gut unterhalten. Ich freue mich, das Buch gelesen zu haben.

  3. Cover des Buches Tannenstein (ISBN: 9783423262187)
    Linus Geschke

    Tannenstein

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Marion2505

    Wow, das war mal richtig spannend! Und zwar von Anfang bis zum Schluss! Vorneweg möchte ich kurz anmerken, dass sich das Buch mit Themen wie der russischen Mafia, Menschenhandel, Korruption und all den Dingen, die sie mit sich bringen, beschäftigt. Dies lässt natürlich erahnen, dass es hier auch mal ziemlich brutal zugehen kann. Dennoch hat mich der Umstand sehr begeistert, dass es auch hier nicht nur brutale Charaktere gab, sondern auch Menschliches anzutreffen war.

    Der Schreibstil ist unheimlich flüssig, aber auch sehr anschaulich. Vor allem durch Tannenstein bin ich fasziniert gewandert und habe es durch die Augen von Born oder auch des Wanderers ziemlich bildlich vor mir gesehen. Eins ist klar, es ist kein Ort, an dem man unbedingt Urlaub machen möchte. Und auch nicht jeden Protagonisten, auf den ich in diesem Buch getroffen bin, möchte ich im wahren Leben gerne treffen. Da das Buch in vielen kurzen Kapiteln und aus unterschiedlichen Blickwinkeln erzählt ist, ist es mir sehr leicht gefallen, all die unterschiedlichen Charaktere schnell kennen zu lernen. Auch war damit der Fortgang des Buches sehr kurzweilig.

    Born mochte ich sofort, auch wenn er schon ziemlich speziell darauf ist. Dennoch fand ich seine entschlossene und sehr unkonventionelle Art, an Dinge heranzugehen, sehr unterhaltsam und ziemlich spannend. Interessanterweise war mir aber auch der Wanderer, der ja nun auf der völlig anderen Seite steht, nicht wirklich unsympathisch. Ich denke, Linus Geschke hat es hier ganz wunderbar geschafft, aufzuzeigen, dass gut und böse manchmal ziemlich dicht beieinander sind. Gerade diesen Aspekt fand ich hochspannend, denn oft wusste ich nicht, wer denn nun auf der „guten“ und wer auf der „bösen“ Seite war.

    Darüber hinaus gab es für mich viel Raum für eigene Spekulationen, was ich immer ziemlich großartig finde. Und auch das Ende hat mich wirklich sehr glücklich gemacht. Denn es endet so, dass man eigentlich sofort weiterlesen möchte, aber dennoch gibt es keinen fiesen Cliffhanger.

    Mein Fazit:

    Mit „Tannenstein“ ist Linus Geschke ein sehr spannender 1. Teil seiner Born-Trilogie gelungen, der mich sofort fesseln konnte. Tolle und überaus interessante Protagonisten, eine spannende Handlung, die oft zum Nachdenken angeregt hat und die ein oder andere Überraschung haben das Lesen für mich zu einem ziemlich genialen Erlebnis gemacht.

  4. Cover des Buches Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2) (ISBN: 9783548287034)
    Linus Geschke

    Und am Morgen waren sie tot (Jan-Römer-Krimi 2)

     (98)
    Aktuelle Rezension von: wsch

    Wir lesen uns!

    So die letzten drei Worte im Nachwort. In dem Linus Geschke einige Erklärungen zu seinen hervorragenden Recherchen, deren Ergebnisse in seinen Krimi eingeflossen sind, abgibt.

    Diese Recherchen sind derart gut, dass man sich beim Lesen in die reale Landschaft und die heute noch vorhandenen Überreste des 'Westwalls' und der Ardennenschlacht am Ende des Zweiten Weltkrieges versetzen kann. Einschliesslich der NS-Ordensburg Vogelsang, einiger Bunkeranlagen, den teilweise auch heute noch verlassenen Dörfern. Bis hin zur Verwendung der deutschen Wehrmachts'wunder'pille Pervitin („Panzerschokolade“, „Stuka-Tabletten“, oder auch „Fliegermarzipan“ genannt) oder dem Verlauf einiger Strassen in Köln, den Rheinbrücken sowie Landschaft und Strassen in der Eifel.

    Die Handlung ist natürlich fiktiv. Aber auch hier fliesst immer wieder die Realität wie beispielsweise die Morde des NSU ein.

    Dank des Schreibstils von Linus Geschke lesen sich die knapp 400 Seiten sehr flüssig, die Zeit vergeht wie im Flug. Die Wechsel von Handlungsort zu Handlungsort gehen nachvollziehbar ineinander über. Man verliert nie die Zusammenhänge.

    Mein erster 'Geschke' war ein Zufallstreffer. Und was für einer! Die weiteren 'Geschkes' warten darauf, gelesen, nein, verschlungen zu werden.


  5. Cover des Buches Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4) (ISBN: 9783548291208)
    Linus Geschke

    Im Wald der Wölfe (Jan-Römer-Krimi 4)

     (126)
    Aktuelle Rezension von: Zahirah

    Mit „Der Wald der Wölfe“ liefert der Autor schon den vierten Band um den Kölner Journalisten Jan Römer und Stefanie Schneider, genannt „Mütze“ ab. Auch diesmal nimmt sich Jan eines ungelösten Kriminalfalls an, über den er später in seiner gleichnamigen Rubrik schreiben wird. Wie schon in den Vorgängern lebt auch hier der Plot hauptsächlich durch diese beiden Figuren. Sie sind ein eingespieltes Team, welches aber unterschiedlicher nicht sein könnte. Wo Jan in seinen Aktionen eher nüchtern agiert und streckenweise unnahbar wirkt, ist Stefanie eher der draufgängerische und manchmal regelrecht aggressive Typ. Aber wer sie näher kennt (also die Vorgänger gelesen hat) weiß, dass sich hinter dieser Fassade ein ganz anderer Charakter versteckt. Der Krimiplot ist meines Erachtens etwas überfrachtet. Die ersten Opfer sind Illegale und die Einheimische Maria Thalmann. Die Motivation des „heutigen“ Täters wirkt schon irgendwie passend gemacht zu den Taten aus der Vergangenheit. Trotzdem fand ich die Geschichte an sich, die sich von den Anfängen der DDR bis zum Jetzt spannt, durchaus spannend und lesenswert. Die Tätersuche, die sich rund um Frauenwald entwickelt fand ich authentisch. Linus Geschke hat hier einen  gut  recherchierten Roman geschrieben. Dennoch fand ich diesen Teil der Jan-Römer-Reihe nicht ganz so überzeugend wie den direkten Vorgänger. Auch hat es der Autor nicht ganz geschafft den Spannungsbogen durchgängig hoch zu halten. Doch zum Ende hin nimmt der Krimi dann nochmal Tempo auf. Von mir gibt es eine Leseempfehlung.

  6. Cover des Buches Finsterthal (ISBN: 9783423262514)
    Linus Geschke

    Finsterthal

     (76)
    Aktuelle Rezension von: sommerlese

    "Finsterthal" ist der zweite Band der Born-Trilogie von Linus Geschke, der bei DTV erscheint.

    Ex-Polizist Alexander Born wird von seinem Freund Dimitri gebeten, im Entführungsfall junger Mädchen zu ermitteln. Ihre Väter scheinen zum Umfeld der russischen organisierten Kriminalität zu gehören. Obwohl die Lösegeldforderungen der Entführer erfüllt wurden, hat man ein Mädchen tot aufgefunden. Wer steckt hinter den Entführungen? Born fühlt sich ausgebrannt und hat eigentlich noch mit Vorgängen aus seiner Vergangenheit zu kämpfen, aber er schuldet Dimitri den Gefallen. Er verbeißt er sich in den Fall und stößt auf Lügen, Gewalt und Verrat. Wem kann er noch glauben? Und wer ist dieser Typ, der sich "Der Dunkle" nennt? 

     

    Die Handlung wird aus der Perspektive verschiedener Personen geschildert und lässt uns damit einen umfassenden Blick werfen.

    Die Entführungen werfen viele Fragen auf und die Verbindung zur russischen Mafia macht von Anfang an klar, dass es hier nicht gewaltfrei abgeht. Born verfolgt mit Hilfe seiner ehemaligen Kollegin Carla Diaz eine vielversprechende Spur, beide kommen in Gefahr.   

    Die Handlung ist spannend geschrieben, die Entführungsfälle und das spätere Auftauchen der Teenager sind der passende Aufhänger für einen interessanten Thriller. Alexander Born kann sich hier mal wieder beweisen, er arbeitet in seiner illegal, leicht kriminellen Art und kommt damit seinen Ex-Kollegen der Berliner Polizei in die Quere, trotzdem erhält er Schützenhilfe von Carla Diaz.

    In einigen Rückblenden erfahren wir, wie manche Menschen sich zu grausamen Tätern entwickelt haben, das eröffnet einen neuen Blickwinkel und verwischt etwas die Abstufungen zwischen Gut und Böse. Das Aufeinandertreffen von Born und dem Dunklen bewirkt eine fesselnde Wirkung und hat mich zum Weiterlesen gezwungen. Auch Borns Charakter wird näher beleuchtet, wir erfahren, was ihn im Kampf gegen das Böse antreibt und warum er sich nur widerwillig in die Machenschaften des organisierten Verbrechens wagt.

    Ein wenig verwirrt hat mich die Vermischung von Rache, Korruption und Kartellen. Wer kämpft hier gegen wen und welche persönlichen Absichten stecken dahinter? Born schlägt sich wacker, er hat skrupellose Gegner, die vor nichts zurückschrecken und erst sehr spät konnte ich die Hintergründe der Taten näher durchschauen.

    In diesem rasanten Thriller gibt es viele actionreiche Szenen, man begegnet Gewalt und Macht und erlebt die kriminelle Seite bestimmter Organisationen und Menschen, die nur ihre eigenen Interessen durchsetzen wollen.

    Linus Geschke hat mit Finsterthal einen fesselnden Thriller mit interessantem Hintergrund vorgelegt, den ich gut empfehlen kann.  

  7. Cover des Buches Die Akte Zodiac 1 (ISBN: 9783955308186)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 1

     (70)
    Aktuelle Rezension von: ech

    Mit diesem E-Book legt der Autor Linus Geschke den ersten Band einer auf vier Bände angelegten Thriller-Reihe vor, in der er den wahren Fall des Zodiac-Killers, der in den Jahren 1968 und 1969 mehrere Morde in den USA verübt hat, mit einem aktuellen Fall verknüpft, in dem ein Nachahmungstäter rund um Köln unterwegs ist.

    Die vier Bänden bauen aufeinander auf und liefern auch erst in der Gesamtheit die komplette Geschichte. Daher sollten sie unbedingt in der richtigen Reihenfolge gelesen werden. Da hier jeweils die Kenntnis der jeweiligen Vorgängerbände vorausgesetzt wird, ist ein Quereinstieg auch nur sehr schwer möglich.

    Der brutale Mord an einem Liebespaar ruft Eva Lendt und ihren Partner Oliver Lamprecht vom Kölner Kriminalkommissariat auf den Plan. Die Ermittlungen gestalten sich aber ziemlich schwierig, da der Täter kaum brauchbare Spuren zurückgelassen hat. Erst als sich der freiberuflich tätige Fallanalytiker Marco Brock in die Ermittlungen einschaltet und auf Parallelen zum Fall des Zodiac-Killers hinweist, kommt Bewegung in den Fall. Doch zunächst müssen sich die ungleichen Ermittler erst einmal zusammenraufen.

    Mit einem packenden Schreibstil und einigen überraschenden Wendungen treibt der Autor seine gut aufgebaute Geschichte voran und liefert am Ende eine verblüffende Auflösung, die aber dennoch ziemlich schlüssig rüberkommt und keine wesentlichen Fragen offenlässt. Kurze Abschnitte und ständige Perspektivwechsel sorgen für ein hohes Erzähltempo, die geschickt gesetzten Cliffhanger animieren zudem ständig zum Weiterlesen. Getragen wird das Ganze von gut gezeichneten und vielschichtig angelegten Protagonisten in Haupt- und vermeintlichen Nebenrollen. Sehr gelungen sind auch die immer wieder eingestreuten Rückblenden auf die Taten des echten Zodiac-Killers, die sich eng an die tatsächlichen Abläufe halten. 

    Auch wenn diese Reihe nicht ganz an die Klasse der Born-Trilogie des Autoren heranreicht, bietet sie doch spannende Thriller-Unterhaltung mit einem gewissen True-Crime-Touch.

  8. Cover des Buches Die Akte Zodiac 3 (ISBN: 9783955308209)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 3

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Kate_nte

    Durch die Zerstückelung des Thrillers in vier Teile wird das Buch immer mehr zum Spannungskiller. Gerade wenn die Geschichte wieder Fahrt aufnimmt, was im dritten Teil eher gegen Schluss der Fall ist, folgt das abrupte Ende der Folge und man bleibt ratlos zurück. Es bleibt einem also nichts anderes übrig als den nächsten Teil auch gleich im Anschluss zu lesen. Wenn man zu viel Abstand dazwischen lässt hat man nämlich die Hälfte vom vorigen Band wieder vergessen (ich spreche aus Erfahrung).

    Auch der Kleinkrieg zwischen den Ermittlern hat mich in diesem Band etwas gestört. Anstatt sich auf den Fall zu konzentrieren, in dem man noch kein Stück weitergekommen ist und auch noch nicht ansatzweise einen Verdächtigen hat, wird lieber das "Revier markiert".

    Hervorzuheben ist, wie auch bei den anderen Teilen, der Schreibstil und die sehr informativen Rückblenden in die Vergangenheit.

    Also auf zu Teil vier.

  9. Cover des Buches Die Akte Zodiac 2 (ISBN: 9783955308193)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 2

     (49)
    Aktuelle Rezension von: KeksTrommel

    Ein Nachahmer Zodiacs treibt sein Unwesen. 

    Die Parallelen des Zodiacs sind klar erkennbar, die Fälle an und für sich werden auch gut erzählt, für welche, die ihn nicht kennen. 

    Nun an und für sich könnte es ein gutes Buch ergeben. Ich finde es aber unschön, wenn ein Buch in mehrere Teile gerissen wird, um eine Reihe daraus zu machen, wenn die Einzelteile dann weit weniger als 300 Seiten nur noch lang ist. Das ist für mich sinnfrei und ich hätte mir ehe von dem Buch erhofft. 

  10. Cover des Buches Die Akte Zodiac 4 (ISBN: 9783955308216)
    Linus Geschke

    Die Akte Zodiac 4

     (42)
    Aktuelle Rezension von: Kate_nte

    Im vierten Teil wird es nochmal spannend. Die Identität des Killers ist dann allerdings doch überraschend. Die Auflösung ging mir persönlich etwas zu schnell. Ich hätte mir auch noch mehr Erklärungen seitens des Mörders gewünscht (mehr will ich an dieser Stelle nicht verraten). Alles in allem war es dann doch recht spannend. Vor Allem die Einblicke in die True Crime Morde haben mir gut gefallen. Mit der Zerstückelung des Thrillers komme ich aber trotzdem noch nicht klar.

  11. Cover des Buches Engelsgrund (ISBN: 9783423219600)
    Linus Geschke

    Engelsgrund

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Nach zwei brutalen Morden an jungen Frauen aus dem Umfeld von „Cernunnos“, einer Ökosekte mit Sitz in den Ardennen, wird Born von seiner Ex Kollegin Carla Diaz um Hilfe gebeten. Ihre Tochter Malin ist Mitglied bei „Cernunnos“ und weigert sich die Sekte zu verlassen. Born soll sie zurückholen, da er viele Jahre eine Art Vaterersatz für Malin war und somit Carlas letzte Hoffnung ist. Doch der Versuch scheitert und um Malin zu schützen und gleichzeitig Carla von einer Kurzschlusshandlung zu bewahren, beschließt Born sich auf einen Tanz mit dem Teufel einzulassen. Der Teufel ist niemand geringeres als Andrej Wolkow, der charismatische Chef eines russischen Mafiakartells, der Born noch einen Gefallen schuldet. Doch auch Wolkow hat Pläne, in denen Born und Carla eine wichtige Rolle spielen. Ähnlich wie in einem Schachspiel „setzt“ Linus Geschke seine Figuren geschickt auf dem Spielfeld der Story ein, es gelingt ihm einen extremen Spannungsbogen aufzubauen und über die gesamte Handlung aufrecht zu erhalten.

    Neben den bekannten Hauptfiguren stehen diesmal Malin und der junge Killer Artjom, den Andrej zu ihrem Schutz in die Sekte eingeschleust hat, im Fokus der Handlung. Beide sind außergewöhnlich gut gelungen und entwickeln sich in der komplexen Geschichte auf recht überraschende Weise.

    Da „Engelsgrund“ den Abschluss dieser genialen Thrillerreihe darstellt fiebert man beim Lesen natürlich einem fulminanten Ende entgegen – doch es kommt völlig anders als erwartet und der Autor hält eine weitere Überraschung bereit.

    Engelsgrund ist nicht ganz so stimmig aufgebaut, wie man es erwartet hätte und auch das Ende lässt viele Fragen offen, aber mich überzeugte erneut der fesselnde Schreibstil von Linus Geschke, wie er seine Figuren in all ihren Widersprüchen aufbaut, zwischenmenschliche Gefühle zulässt und im nächsten Moment wieder den eiskalten Killer oder die taffe Polizistin zeigt. Auch die leicht philosophisch angehauchten Teile passten gut ins Konzept, genauso wie der offene und kritische Blick auf die Zustände auf Deutschlands Straßen, wo der Rechtsstaat vielerorts bereits den Kampf verloren hat.

    Für mich ist die Born Trilogie eine der besten Thrillerserien der letzten Jahre – Chapeau!

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