Bücher mit dem Tag "lewis carroll"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lewis carroll" gekennzeichnet haben.

37 Bücher

  1. Cover des Buches Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin (ISBN: 9783764532352)
    Christina Henry

    Die Chroniken von Alice - Die Schwarze Königin

     (245)
    Aktuelle Rezension von: Nikashe

    In Die Chroniken von Alice – Die Schwarze Königin handelt es sich um die Fortsetzung zu Die Chroniken von Alice – Finsternis im Wunderland. 

    Die Geschichte ist nicht unabhängig zu Band 1 zu lesen. Sie knüpft nahtlos an dem vorherigen Band an


    Diese Rezension könnte mögliche Spoiler zu Band 1 enthalten. 


    Wie bei Band 1, ist die Cover und Seitengestaltung wieder sehr schön und das Buch hat eine kleine Farbschnittgestaltung an den Buchseiten und der Innenseite der Buchklappen.


    Alice und Hatcher haben es endlich aus der Stadt geschafft und machen sich gen Osten auf die Suche nach Hatchers Tochter Jenny. 

    Auf ihren Weg treffen Sie auf sonderbare Kreaturen und  eine Königin, die Ihnen nicht wohlgesonnen ist.


    Das Abenteuer von Alice und Hatcher geht weiter.

    Wieder machen sich beide auf einen langen Weg, durch Wüsten, Wälder, Dörfer und Berge. 

    Durch die unterschiedlichen Settings und Antagonisten bleibt es wieder sehr spannend.

    Der Schreibstil ist wieder märchenhaft an das Original angelehnt, jedoch mit Horrormäßigen Inhalt. 


    Im Vergleich zu Band 1, gibt es dieses Mal viele Szenen in denen Alice alleine ist ohne Hatcher. 

    Dadurch leidet die Zwischenmenschliche Beziehung der Beiden, in meinen Augen. 

    Ihre Beziehung zueinander wirkte bereits in Band 1 auf mich platonisch. In Band 2 wird Ihre Beziehung zueinander immer weniger greifbar für mich. 

    Jedoch konnte ich mich besonders, durch die Abschnitte über Alice alleine, mich besser in die Protagonistin hineinfühlen. All den Schmerz und die Anstrengungen, waren sehr gut beschrieben. 


    Die Antagonisten kommen wir fast schon ein wenig zu kurz. Zumindest aktiv. 

    Dadurch wirkt der Moment bis zum aufeinander Treffen der Protagonisten auf die Antagonisten teils sehr langwierig auch, wenn der Weg bis dahin mit gruseligen und abenteurlichen Momenten gespiekt ist. 


    Die Geschichte ist sehr komplex und enthält wieder einige Horror Elemente. Die nichts für zart besaitete ist.

    Auch hier nimmt uns 


    Der Plot am Ende der Geschichte war für mich vorhersehbar, trotzdem habe ich mich unterhalten gefühlt und habe es als spannend empfunden.


    Band 2 ist in meinen Augen, zwar ein wenig schwächer als Band 1. Nichtsdestotrotz handelt es sich hierbei um eine gute und gelunge Forsetzung. 

    Daher würde ich dieses Buch weiterempfehlen.

  2. Cover des Buches Der Fall Alice im Wunderland (ISBN: 9783847900467)
    Guillermo Martínez

    Der Fall Alice im Wunderland

     (37)
    Aktuelle Rezension von: Annika_85

    Ein Kriminalroman, der meine Erwartungen leider nicht erfüllt hat. 🤷🏼‍♀️ Ich hab mir von dem Klappentext mehr erwartet, aber insgesamt war mir das Buch zu theoretisch. Viel Mathematik und Fachbegriffe und ich gebe zu, manchmal kam ich einfach nicht mit. 😅

    Aber dafür hat das Buch eine wirklich überraschende Wendung. Und ich fand das letzte Drittel dann wirklich wahnsinnig gut; nur kann das den Rest nicht so sehr aufwiegen, sodass ich persönlich nur ⭐️⭐️⭐️/ 5 Sternen geben würde.

  3. Cover des Buches Dark Wonderland - Herzkönigin (ISBN: 9783570163191)
    A. G. Howard

    Dark Wonderland - Herzkönigin

     (424)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-Lang


    Ich liebe prinzipiell Bücher, welche mich in eine komplett andere Welt entführen und mich dort wieder als komplett andere Person wieder aufwachen lassen, ganz so habe ich mich in diesem Buch gefühlt!

    Alyssa ist mit Alice Liddell verwandt, welche uns doch allen bekannt ist, doch diese Alyssa ist anders, denn sie kann Insekten und Blumen reden hören und sieht diese Eigenschaft nicht gerade als Gabe an, da doch ihre Mutter aufgrund dessen in eine Anstalt eingeliefert wurde.

    Nicht nur das Alyssa mit dem alltäglichen Wahnsinn zu kämpfen hat, sie muss auch noch mit Wunderland zurecht kommen.


    Getrieben von dem Wahnsinn der Insekten und der ständigen Beeinflussung des Anblickes ihrer Mutter landet Alice dann doch in Wunderland, aber es ist nicht das Wunderland das sie kennt.


    Dieses Buch hat mich von Anfang an fasziniert und auch das Cover ist sehr schön, doch eines hat mich doch als Leser stark verwundert, das Wunderland das ich kenne, wurde mehr oder weniger durch dieses Buch "zerstört".


    Denn Wunderland ist in diesem Buch nicht Wunderland, angefangen mit dem Kreaturen die dort lauern, den Netherlingen, den beiden Spinnenartigen Schwestern am Friedhof, der Teeparty - welche in einer wilden Verfolgung einer lebenden Ente endet welche verspeist werden soll, ist dieses Buch auf seine eigene Art und Weise faszinierend und erschreckend, doch lesen musste ich es unbedingt.

    Was mir sehr gefallen hat in dem Buch, war Alyssa selbst! Ihr Kleidungsstil, ihre leichte Aufsässigkeit, ihre Wortwahl und ihr Durchsetzungsvermögen ist doch ganz anders als die liebe, brave und gut gekleidete Alice!


    Auf jedenfall ist das Buch lesenswert egal ob man Alice im Wunderland gelesen hat oder nicht, den diese Alice ist anders...

  4. Cover des Buches Alice = Alice (ISBN: 9783959623391)
    Maxi Schilonka

    Alice = Alice

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Gucci2104

    Ich habe dieses Buch über Free Your Stuff in einer großen Kiste dabei gehabt. Im ersten Moment stand es nur im Schrank, bis ich mal ein Buch für "zwischendurch" benötigte. Es hat nur 300 Seiten, also dacht ich mir los gehts. Es handelt sich um Zwillinge welche auf Grund der Trennung der Eltern jeder bei einem Elternteil lebt. Alles ist soweit ok bis Scarlett aus dem Fenster stürzt und im Koma liegt. Da ihre Schwester Alice nicht an Selbstmord glaubt, nimmt sie ihre Rolle an der ihrer Schule als Scarlett an. Das Buch ist schlüssig geschrieben und liest sich nur so weg. Das Ende kam für mich überraschend und erst ganz am Schluss klärt sich alles auf! Ich kann dieses Buch wirklich empfehlen!

  5. Cover des Buches Die Erfindung von Alice im Wunderland (ISBN: 9783806242645)
    Peter Hunt

    Die Erfindung von Alice im Wunderland

     (79)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Meine Meinung

    Eines meiner liebsten Bücher ist der Nonsens-Roman »Alice im Wunderland« aus dem 19. Jahrhundert von dem Mathematikprofessor Charles Lutwidge Dodgson, der unter dem Pseudonym Lewis Carroll seine phantastischen Erzählungen über ein kleines Mädchen, das wundersame Dinge erlebt, veröffentlichte.

    Da sich Charles Lutwigde Dodgson nicht nur für das Erzählen von Geschichten interessierte und gerne Zeit mit der Familie des Dekans, insbesondere seiner Tochter Alice Liddell, verbrachte und sich sehr für die Fotografie begeisterte, gibt es einige Bilder aus dieser Zeit. Peter Hunt geht in seinem Sachbuch »Die Erfindung von Alice im Wunderland« den Hintergründen der Geschichte bis zu ihrer Entstehung auf den Grund.

    Begonnen bei Dodgsons Inspirationsquelle Alice Liddell über die zeitgenössischen Einflüsse bis hin zu politischer Satire, die man in der Handlung des Romans finden kann, eröffnet Peter Hunt für mich einen ganz neuen Blick auf die geliebte Geschichte über die wundersamen Abenteuer des kleinen Mädchens, die nicht nur etwas für junge Leserinnen und Lesern ist, sondern auch für Erwachsene. Sicherlich werde ich nun bei erneuter Lektüre des Romans einiges mit anderen Augen betrachten!

    Die Ausführungen von Peter Hunt werden nicht nur durch Fotografien aus der Zeit angereichert, sondern auch noch von den Illustrationen von Dodgsons befreundeten Künstler John Tenniel, der für die Originalillustrationen der Alice-Bücher verantwortlich ist, untermalt.

    »Die Erfindung von Alice im Wunderland« ist eine empfehlenswerte Lektüre, die sich durch die anschauliche Auseinandersetzung mit dem Text und seiner Zeit auszeichnet und von Peter Hunt auf eine leicht zugängliche Art und Weise aufbereitet wurde.

    Fazit

    Dieses Buch ist für alle, die schon immer einen Blick hinter den Spiegel von Alice im Wunderland werfen wollten, ein absolutes MUSS, denn Peter Hunt dröselt die verschiedenen Einflüsse in Lewis Carrolls Kinderklassiker auf (auch wenn vieles davon lediglich Vermutungen sind).

    --------------------------------   

    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 13.02.2022

  6. Cover des Buches Alissa im Drunterland (ISBN: 9783959623414)
    Fabienne Siegmund

    Alissa im Drunterland

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Emmas_Bookhouse
    Alissa im Drunterland - Fabienne Siegmund
    Verlag: Papierverzierer Verlag
    Taschenbuch: 7,99 €
    Ebook: 1,99 €
    ISBN: 9783959623414
    Erscheinungsdatum: 6. Juli 2017
    Genre: Fantasy
    Seiten: 76
    Inhalt:
    Alissa träumt ihr Leben lang von einer mysteriösen Wendeltreppe, die ihr oft sogar am Tag erscheint, wenn sie nur kurz blinzelt. Sie hat sie auch in ihrem Skizzenbuch verewigt und so oft hineingezeichnet, dass sie glaubt, jedes Detail zu kennen.
    Eines Tages erscheint ihr ein mysteriöser Mann in der Spiegelung der Straßenbahn. Und genauso verwunderlich taucht vor ihr ein Laden auf, der einem Uhrmacher gehört. Ehe sich Alissa versieht, landet sie hinter dem Uhrengeschäft auf ebenjener Treppe, die sie seit Jahren kennt. Sie führt hinab nach Drunterland, in eine magische Welt, die so viel mit der Wirklichkeit zu tun hat, dass auf Alissas Entscheidungen schwere Auswirkungen folgen könnten. Schlimmer als jeder Schmetterlingsflügelschlag.
    Mein Fazit:
    Zum Cover:
    Das Cover ist wirklich richtig schön, weshalb es für mich ein Grund war, dieses Buch lesen zu wollen. Gerade die Farben finde ich hier schön gewählt, da wir uns im Drunterland befinden, passt es super. Auch die Uhren sind sehr schön und spielen eine große Rolle.
    Zum Buch:
    Wir alle kennen Alice im Wunderland, aber kaum einer kennt Alissa im Drunterland, ich finde das sollte geändert werden. Die Geschichte ist ganz zauberhaft erzählt und trotzdem richtig spannend. Alissa folgt ihrer Vision und das wird ihr größtes Abenteuer.
    Der Schreibstil ist gut und man ist hier in dieser kleinen und leider zu kurzen Geschichte gefangen. Man liest sie in einem Rutsch durch, was bei 76 Seiten auch nicht wirklich schwer ist.
    Alissa wird schön dargestellt, aber auch die anderen Charaktere haben mir gut gefallen, leider kommt der Ausbau der Charaktere hier ein wenig zu kurz. Wir bekommen hie kaum Hintergrundinformationen, was ich ein wenig schade fand. Ich hätte gern mehr darüber gelesen.
    Die bildliche Darstellung ist auch sehr schön, so kann man sich gut hineinversetzen in die Geschichte und fiebert mit Alissa mit. Das Drunterland wurde sehr gut beschrieben und man fühlte sich direkt vor Ort versetzt. Mir gefiel das ganz gut.
    Mehr bleibt mir hier leider aufgrund der Länge der Geschichte nicht zu sagen, nur so viel, für eine kleine Geschichte zwischendurch, ist sie perfekt geeignet.
    Ich gebe hie 4 von 5 Sternen und bedanke mich beim Papierverzierer Verlag für die Bereitstellung des Rezensionsexemplars und hoffe weiterhin auf gute Zusammenarbeit.
  7. Cover des Buches Heartless (ISBN: 9781509818020)
    Marissa Meyer

    Heartless

     (40)
    Aktuelle Rezension von: FairyOfBooks

    „It is a dangerous thing to unbelive something only because it frightens you.“ […] „But hoping," he said, „is how the impossible can be possible after all.“


    Zum Cover: Absolut passend zur Geschichte und zur Atmosphäre in diesem Buch, gerade gegen Ende sind die Farben und Kontraste von Rot und Schwarz super gut gewählt. Generell harmonieren sie aber auch sehr gut zusammen. Auch die Krone über dem Titel „Heartless“, wobei das „t“ als Schwert getarnt ist, finde ich äußerst toll arrangiert. Insgesamt: Große Coverliebe!


    Zum Inhalt: Catherine mag eines der begehrtesten Mädchen im Wunderland und eine Favoritin des unverheirateten Herzkönigs sein, aber ihre Interessen liegen woanders. Als talentierte Bäckerin will sie nur eines, mit ihrer besten Freundin ein Geschäft eröffnen. Ihrer Mutter zufolge ist ein solches Ziel für eine junge Frau, die die nächste Königin sein könnte, undenkbar.

    Dann trifft Cath auf Jest, den gutaussehenden und mysteriösen Joker am Hof des Herzkönigs. Zum ersten Mal spürt sie die Anziehungskraft. Sie und Jest laufen Gefahr, den König zu beleidigen und ihre Eltern wütend zu machen, und gehen eine intensive, geheime Beziehung ein. Cath ist entschlossen, ihr eigenes Schicksal zu definieren und sich zu ihren Bedingungen zu verlieben. Aber in einem Land voller Magie, Wahnsinn und Monster hat das Schicksal andere Pläne.


    „Es ist gefährlich, etwas nicht zu glauben, nur weil es dich erschreckt.“ […] „Aber Hoffnung“, sagte er, „ist, wie das Unmögliche doch möglich sein kann.“


    Meine Meinung: Marissa Meyer weiß, wie man Geschichten besonders macht. Mit einer außergewöhnlichen Protagonistin, die ein außergewöhnlich alttägliches, fast schon „normales“ Talent besitzt. Cath ist in diesem Fall die Tochter aus gutem Hause mit einem Traum, der, so findet ihre Mutter, unter ihrer Würde liegt. Sie will Bäckerin bzw. Konditorin werden, weil sie das backen von Kuchen und Desserts liebt. Und was habe ich in diesem Buch nicht manchmal Hunger auf Süßes bekommen! Nebenbei bemerkt, ist Jest, der Gegenpart zu Cath, ein ebenso toller Charakter, mit dem man sehr gerne seine Zeit verbringt. Da kann man wirklich verstehen, weshalb Cath sich so schwer tut, ihr Herz an einen anderen zu verschenken, wenn es da doch Jest gibt.

    Auch die Anspielungen an die Originalgeschichte von Alice im Wunderland, mit der weißen und roten Königin, der Grinsekatze, die absolut genial auch in diesem Buch ist, dem verrückten Hutmacher und seiner Teeparty mit seinem Nicht-Geburtstagsfeiertag und dem Jabberworky. Allesamt geben dieser Geschichte Sinn, aber dennoch gewinnt Caths Geschichte mit Eigenständigkeit, vor allem auch durch den super atmosphärischen wie flüssig lesbaren Schreibstil. Ich habe das Buch zwar auf Englisch genossen, weil es bisher noch nicht übersetzt wurde, doch finde ich, dass die Sprache, die Marissa Meyer  für ihre Bücher wählt, nicht anstrengend ist. Sie ist zwar auch nicht unanspruchsvoll und ich würde empfehlen, dass man „Heartless“ nicht als sein erstes, englisches Buch liest, sondern erst einmal Erfahrung sammelt. Wenn man dies hat, ist „Heartless“ aber ein voller Genuss und ein Buch, das die Geschichte einer Anti-Heldin erzählt, die anders ausgeht als man es erwartet.


    Fazit: Ich liebe Marissa Meyer, ich liebe ihren Schreibstil und ich bin verrückt nach ihren Büchern. Vielleicht sehen das manche anders, aber für mich ist sie meine „Queen of Reader-Hearts“ . Sie schafft es einen mit vollkommen simplen, jedoch außergewöhnlichen Ideen zu überzeugen und dafür bewundere ich diese Frau. So haben mich ihre Welt und ihre Charaktere in „Heartless“ zu Hundertprozent oder auch zu 5 Sternen überzeugt.  

  8. Cover des Buches Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783836958646)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland & Alice hinter den Spiegeln

     (132)
    Aktuelle Rezension von: ENI

    Das Buch ist eine sehr schöne Ausgabe von Alice. Die Buchgestaltung und die Illustrationen sind eine wahre Freude. Leider konnten mich die Geschichten nicht packen. Der erste Teil “Alice im Wunderland” mochte ich noch ganz gerne. Beim Lesen vom zweiten Teil “Alice hinter den Spiegel” habe ich während dem Lesen die Lust auf die Geschichten verloren. Es sind fantastische Geschichten bei denen ich nicht verstehe, was der Autor mitteilen wollte. Mir fehlt ein roter Faden und ich hatte keine Freude an diesen aneinandergereihten Kurzgeschichten.

  9. Cover des Buches Der Fall Alice im Wunderland (ISBN: 9783838797496)
    Guillermo Martínez

    Der Fall Alice im Wunderland

     (11)
    Aktuelle Rezension von: littlesparrow

    Der Fall Alice im Wunderland handelt von einer auf Tatsachen beruhenden Geschichte mit einer fiktiven Bruderschaft und fiktiven Personen. Guillermo Martinez hat hier die Tatsache, dass 1994 eine zuvor verschollene Seite aus den Notizen von Lewis Carroll auftauchte zum Anlass der Geschichte genommen und - angelehnt an seine Person - sich selbst als Logik-Student und Doktorand in die Geschichte geschrieben.

    Die Handlung in Der Fall Alice im Wunderland spielt zur Zeit des Fundes jener Original-Seite, im Jahr 1994, in Oxford. Guillermo Martinez hatte in Oxford Mathematik studiert und daher fiel es ihm leicht, die Begebenheiten der Geschichte dorthin zu verlegen, zumal Lewis Carroll dort seinerzeit selbst studierte. In Oxford war Lewis Caroll besser unter seinem Namen Charles Lutwidge Dodgson bekannt. 

    Somit schreibt diese Geschichte ein Mathematiker und Schriftsteller (Guillermo Martinez) über einen Mathematiker und Schriftsteller (Lewis Carroll). 


    In der Geschichte begegne ich unterschiedlichen Charakteren. Faszinierend an ihnen ist, dass sie alle ein öffentliches als auch ein privates, geheimes Leben haben. Über die junge Studentin Kristen Hill, der es gelungen ist eine bis dahin verschollene Seite aus den Aufzeichnungen von Lewis Carroll zu entdecken und als echtes Fundstück, das neue Erkenntnisse über den Schriftsteller ans Tageslicht bringen soll, lerne ich die Lewis-Carroll-Bruderschaft und peu á peu deren Mitglieder kennen. 


    Doch bevor sie das wertvolle Schriftstück den Mitgliedern in einer extra dafür einberufenen Sitzung zeigen und erläutern kann, wird sie von einem Auto erfasst und schwer verletzt in ein Krankenhaus eingeliefert. 

    Arthur Seldom, Mitglied der Lewis-Carroll-Bruderschaft, ist beunruhigt. Er stellt sich die Frage, ob es sich tatsächlich um einen Unfall handelte oder ob gar eine böse Absicht dahinter steckte und Kristen womöglich ihr Leben lassen sollte. In seine Überlegungen bezieht er seinen jungen aufmerksamen Doktoranden mit ein und sorgt dafür, dass Kristen im Krankenhaus polizeilichen Schutz erhält. 

    Dem wissenschaftlichen Detektiv Seldom wird während seiner eigenen Ermittlungen bewusst, dass Ereignisse durch Vermutungen verändert werden. Wem darf er vertrauen? 

    Der argentinische Doktorand an seiner Seite ist seine Verbindung zu Kristen. So hofft er jedenfalls, dass - sobald Kristen sich wieder an alles vor dem Unfall erinnern kann - diese genug Vertrauen zu diesem haben werde. Eine Anziehung zwischen den beiden etwa Gleichaltrigen ist jedenfalls spürbar.

    Während Kristen noch im Krankenhaus liegt und sich von den Folgen des Unfalls erholt, geschieht allerdings ein Mord. Somit gilt für Seldom die Vermutung als bestätigt: es handelte sich im Fall von Kristen nicht um einen Unfall. Das argentinische - eher ironisch gemeinte - Sprichwort "Wenn sie die Polizei rufen, wird es ein Verbrechen geben" scheint damit erfüllt zu sein.


    So gibt die Geschichte zwei Rätsel auf. Zum einen gilt es die Morde aufzuklären und die polizeilichen Ermittlungen zu begleiten. Zum anderen gibt es die literarischen Ermittlungen um die fehlenden Tagebucheinträge von Lewis Carroll. 

    Und so werde ich in die Ermittlungen mit einbezogen. Was war Lewis Carroll für ein Mensch? Was hat es mit den fehlenden Notizen auf sich? Und hat sich Lewis Carroll schuldig gemacht im Sinne der damaligen Gesetzgebung oder der heutigen? 

    In dem Magazin La Nacion sagte Guillermo Martinez in einem Interview am 3. März 2019



    "Es gibt Theorien, die nicht wegen ihres Grades an Wahrheit geglaubt werden, sondern weil es eine Genugtuung ist, ihnen zu glauben. Oder weil es attraktiver oder faszinierender ist."


    Die Ermittlungen und einzelnen Aufklärungspuzzlestücke sind wohldosiert und mit Spannung verfolge ich, wie sich schlussendlich der Fall aufklärt. Ich bin überrascht und gleichzeitig fasziniert von der logischen Aufklärung dieser klug inszenierten Geschichte. 

    Überraschend für mich ist auch der Erzählstil. Die Geschichte wird very british erzählt und zudem eher antiquiert, als spiele die Handlung zur Zeit von Lewis Carroll und nicht etwa im Jahr 1994. Dann wiederum ist von E-Mails und einem Mobiltelefon die Rede. Das war mir - angelehnt an den Erzählstil - schon zu modern. 

    Die Übersetzung von Angelica Ammar jedenfalls ist gelungen. Im Verlauf der Geschichte Der Fall Alice im Wunderland konnte ich keinerlei Ungereimtheiten feststellen. Die Worte und Ausdrucksweisen waren perfekt gewählt. 

    Die Stimme des Sprechers Sascha Tschorn konnte mich ebenfalls überzeugen. Die unterschiedliche Betonung bei den verschiedenen Charakteren kam sehr gut zur Geltung und ich konnte sie mir in ihren Gebärden und ihrer Körpersprache und Mimik gut vorstellen. - Auch, wenn es in der Geschichte Szenen gab, die ich mir lieber nicht so bildlich vor Augen geführt hätte. 


    Fazit

    Diese Geschichte ist für alle, die Spaß am Mitermitteln haben und die auch vor gemutmaßten unliebsamen Hintergründen zur Person des Schriftstellers nicht zurückschrecken.

  10. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783737410076)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (1.188)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    📚 "Alice im Wunderland" von Lewis Carroll📚

    HANDLUNGEN
    Die kleine Alice sitzt an einem schönen Nachmittag im Garten, als sie plötzlich ein weißes Kaninchen mit Weste einen Kaninchenbau hinunterdüsen sieht. Da sie über dieses Verhalten etwas erstaunt war, folgte sie dem Kaninchen und landet nach langem Fallen in einem seltsamen Raum. Es folgt mehrmaliges Schrumpfen und Wachsen, sowie Unterhaltungen mit mehreren Tieren. Sie taucht in eine komplett andere Welt ein. Es kommt zu vielen merkwürdigen Erlebnissen...

    FAZIT
    Lewis Carroll's Schreibstil in diesem Kinderbuch sind faszinierend und gleichermaßen erschreckend. Bei manchen Stellen kam ich zu dem Gedanken, dass Kinder solche Äußerungen nicht zu früh lesen bzw. hören sollten. Es ist grandios und fesselnd, bis zur letzten Seite. Der Nonsens dieses Buches war sehr erfrischend und es gehört zu Recht zur ZEIT-Bibliothek der 100 Bücher. Dieses Buch ist für Erwachsene genauso interessant, wie für Kinder (ca. 10 Jahre, meines Erachtens). Mir kam leider der verrückte Hutmacher ein wenig zu kurz und hätte mir mehr Verrücktheit gewünscht. Ansonsten ein wirklich fantastisches Werk und eine Empfehlung meinerseits diesem Buch eine Chance zu geben! ☀️

  11. Cover des Buches Alice und ich (ISBN: 9783570100479)
    Melanie Benjamin

    Alice und ich

     (35)
    Aktuelle Rezension von: CocuriRuby

    Ich mag den Stil, der sich leicht und flüssig lesen lässt und einen doch gefangen nimmt.

    Man wird tatsächlich auch gleich in diese Zeit versetzt, In die Gepflogenheiten und Umgangsformen, ohne dass es gewollt oder gar aufgesetzt wirkt.

    Die Figuren die natürlich den echten Vorbildern nachempfunden sind, fand ich ebenfalls gut in Szene gesetzt. Gerade Mr. Dodgson (Lewis Carroll) und Alice Liddell fand ich gut eingefangen – besonders das Wesen von Alice, erinnerte mich an manchen Stellen tatsächlich etwas an die Alice aus dem Roman „Alice im Wunderland“.

    Aber auch alle anderen Charaktere wirkten mit all ihren Facetten sehr authentisch.  

    Besonders spannend fand ich die Verwebung von wirklich existierenden Fotos, Briefen oder Gerüchten bzw. nachweislichen Fakten mit der fiktiven Geschichte.

    Die Autorin muss sich sehr lange mit Recherchen aufgehalten haben und sich wirklich mit dem Leben der Personen auseinander gesetzt und hin eingefühlt haben. Dabei alleine ist es aber nicht geblieben, sondern es ist ihr auch gelungen diese zu einer Geschichte zusammen zu setzen und diese glaubwürdig aufs Papier zu bringen. Das wurde sehr geschickt gemacht und die Grenzen verschwimmen dort z.T. sehr unterhaltsam.

    Die Geschichte ist dabei ist im Prinzip in drei Teile untergliedert: Die Kindheit von Alice, Alice als junge Dame und als Erwachsene.

    Den ersten Teil fand ich wunderbar erzählt und gerade dort spürt man das Mädchen Alice aus dem Buch sehr deutlich.

    Der zweite Teil ist nach dem Bruch zwischen Mr. Dodgson und der Familie Liddell gesetzt, welches bis heute nicht aufgedeckt werden konnte, was wirklich geschah.

    Dieser Teil hat mir leider weniger zugesagt. Dort driftete die Geschichte leider zu einer recht banalen Unterhaltung ab. Herzschmerz, Ansehen und Drama domminieren die Geschichte. Lichtblick bietet jedoch das Spiel der inneren Alice und der jungen Dame, die sie nach außen hin geben muss.

    Der dritte Teil entschädigt einen jedoch, den ich von allen Teilen am meisten mochte.

    Dieser Abschnitt von Alices Leben ist auch am wenigsten dokumentiert und somit bot es der Autorin mehr erzählerischen Spielraum, den sie gut genutzt hat.

    Es zeigt die Erwachsene Alice bis hin zu alten Frau, die auf ihr Leben zurücksieht, das auch von tragischen Ereignissen nicht verschont blieb. Es gibt sehr berührende Szenen, die mich sehr mitgenommen haben. Trotzdem haftet dem Ganzen eine besondere Hoffnung an. Diese Mischung fand ich wirklich toll.

     

    Fazit

    Das Buch ist sehr schön erzählt – es ist berührend und unterhaltsam.

    Als Fan von „Alice im Wunderland“ sowieso sehr empfehlenswert, aber das hier ist auch ein Buch für jemanden, der mit dem Wunderland nicht viel am Hut hat.

    Ich kann es sehr empfehlen.

  12. Cover des Buches Alice (Chronicles of Alice 1) (ISBN: 9781785653308)
    Christina Henry

    Alice (Chronicles of Alice 1)

     (35)
    Aktuelle Rezension von: ElOlorDeUnLibro

    Alice lebt in einer Irrenanstalt aus der sie ausbrechen kann, als ein Feuer entfacht. Gemeinsam mit dem Hatcher begibt sie sich auf die Suche nach einem Schwert, das den Jabberwocky aufhalten kann. Auf ihrer Quest begegnen die beiden allen möglichen faszinierenden Charakteren und Kreaturen, nicht zuletzt auch dem Rabbit, der mit Alice dunkler Vergangenheit zu tun hat...

    Meine Meinung:

    Oje, das Buch lag ewig auf meinem SuB. Nun weiß ich wieso: obwohl ich echt ein riesen Alice Fan bin (ich habe das Original auf Deutsch und Englisch gelesen und auch die Disney Adaptionen liebe ich sehr), konnte mich diese Adaption leider so gar nicht überzeugen. Es war mir viel zu brutal und leider fand ich mich in dem Schreibstil nicht zurecht. Wenn das Buch nicht so kurz und Teil meiner Lesechallenge gewesen wäre, hätte ich es abgebrochen...

    Die Folgebände werde ich nicht lesen und auch dieses Buch wird auf lange Sicht aus dem Bücherregal ausziehen.

    Fazit:

    Wer eine brutale Version der Alice Geschichte mag, ist hier gut bedient. Empfehlen kann ich das Buch leider  nicht wirklich.

  13. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783940864116)
    David Chauvelle

    Alice im Wunderland

     (34)
    Aktuelle Rezension von: paevalill

    Adaptionen von Lewis Carrolls "Alice in Wunderland" gibt es massenhaft, aber die gezeichnete Variante war für mich ein Novum. Dabei blieb die von David Chauvel "übersetzte" Version überraschend stark am Original, verkürzte dieses jedoch stark.

    Die Szenen sind gut ausgewählt und bringen das Kernstück des Originals gut rüber. Neben vermeintlich wahllos verrückten Begebenheiten mischen sich immer Mal wieder philosophisch angehauchte Dialoge oder Gedankengänge hinein. Dazu braucht es keine hundert Seiten.

    Überraschend anders erschien Alice selbst. Sie ist weder blond, wie so häufig in Filmen dargestellt, noch ist sie in dieser Version eine fröhlich-mutige Abenteurerin. Sie erinnert eher an eine melancholisch-ruhige Blaupause, die aber den selben Mut der gewöhnlicheren Alice mit sich bringt. Hätte sie schwarze Kleidung getragen, wäre sie mit ihrer zumeist ernsten Mimik glatt als Gothic Variante durchgegangen.

    Was mich am meisten beeindruckte, waren die Illustrationen von Xavier Colette. Ich liebe jede Seite dieses Comics. Die dezent düstere Märchenstimmung wird perfekt transportiert und bringt damit eine ganz eigene Note rein.

    Nach wie vor ist und bleibt Carrolls Original etwas ganz Besonderes. Aber zur Ergänzung eignet sich dieses Buch auf alle Fälle.

  14. Cover des Buches Alice's Adventures in Wonderland & Other Stories (ISBN: 9781435122949)
  15. Cover des Buches Wonderlands (ISBN: 9783806240726)
    Laura Miller

    Wonderlands

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Mandthebooks
    Rezension: (kann Spoiler enthalten)

    Ich fand es sehr interessant, eine Zusammenfassung der verschiedensten Werke der Fantasyliteratur zu bekommen und das dann auch aus eine so großen Zeitspanne. So konnte man auch die Entwicklung bis heute gut beobachten und es war wirklich gut und verständlich beschrieben, wie sich in Tausenden Jahren die Fantasyliteratur zu dem entwickelt hat, was sie heute ist. Da sieht man mal, wie alt das Genre eigentlich ist.
    An sich denke ich, um nebenbei immer wieder mal reinzuschnuppern, ist das Buch für jede Leseratte wirklich gut geeignet, um sich auch in den schönen Illustrationen einfach mal zu verlieren.

    5 Sterne
  16. Cover des Buches Alices Abenteuer (ISBN: 9783458338611)
    Lewis Carroll

    Alices Abenteuer

     (22)
    Aktuelle Rezension von: MiraBerlin

    Die Geschichte von Alice im Wunderland ist ja weit verbreitet, weshalb ich auf den Inhalt hier nicht weiter eingehe. Ich selbst habe schon mehrere Verfilmungen gesehen, aber wollte endlich einmal das Original lesen. Da mir die Filme sehr gut gefallen haben, war ich sehr gespannt darauf.

    Leider muss ich gestehen, dass dieses uch für mich zu viel des "Guten" war. Es war einfach zu verrückt beschrieben. Der Schreibstil hat mich sehr gestört und auch Alice war mir nie wirklich sympathisch. Allgemein fand ich bis auf den Hutmacher niemand sympathisch. Über die Grinsekatze habe ich mich zwar gefreut, aber ich mochte sie nicht so wirklich. Dementsprechend gering war auch das Lesevergnügen.

    Das Buch ist recht kurz. Die meisten Szenen konnte ich mir nur so gut vorstellen, weil es eher abgehackt beschrieben war. Das fand ich ziemlich schade! Das Buch ist zwar kreativ, aber dabei auch zu verrückt. Manche Szenen wollte ich mir einfach nicht vorstellen! Es wirkte für mich immer so, als sei das Buch im Fieberwahn geschrieben worden. Am Stück kann man das wirklich nicht schreiben, weil es so furchtbar verrückt ist.

    Da mich der erste Teil schon nicht überzeugen konnte, stand ich dem zweiten schon skeptisch gegenüber. Leider konnte mich "Alice hinter den Spiegeln" gar nicht begeistern, weshalb ich es nach ein paar Seiten abbrach. Leider muss ich hier wirklich sagen, dass mir die Verfilmungen besser gefallen haben als das Buch. Und das passiert mir eigentlich nur recht selten...

  17. Cover des Buches Alice hinter den Spiegeln (ISBN: 9783954185702)
    Lewis Carroll

    Alice hinter den Spiegeln

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Nosimi

    Im zweiten Teil von Lewis Carroll gelangt Alice beim Spielen mit ihren Kätzchen durch den Spiegel in das spiegelverkehrt Zimmer und somit in die Spiegelwelt. Wie im Wunderland hat auch die Spiegelwelt ganz eigene Regeln, eigene Figuren, Tiere, Pflanzen und Gestalten. Alice mit ihrer offenen,freundlichen und höflichen Art, hat keine Scheu und unterhält sich gerne mit den Bewohnern, um diese neue Welt kennenzulernen. Die Spiegelwelt ist wie ein großes Schachspiel aufgebaut und so ist es auch nicht weiter verwunderlich, dass Alice bald auf lebendige Schachfiguren und vor allem die rote Königin trifft, die ihr die Regeln erklärt, wie Alice selbst zur Königin werden kann. Auf dem Weg dorthin trifft sie neben den sprechenden Tieren und Pflanzen auch besondere Figuren wie Tweedledee und Tweedledum und Humpty Dumpty, die Alice aus Kinderreimen kennt. Mit.vielen Gedichten bringen ihr die Figuren des Spiegellands die Regeln dieser Welt näher und so lernt Alice viel von der dieser verrückten Welt kennen auf dem Weg, eine Königin zu werden.

    Auch in diesem Band hat Carroll viele verrückte Ideen eingebaut und dabei eine sehr schöne, prägnante Sprache verwandt. Er spielt auch hier wieder mit Reimen und Wortmalerein, Gleichklang, wörtlicher Bedeutung ubd vielem mehr.  Die große Anzahl an Gedichten hat mit persönlich besonders gut gefallen. Das Schachspiel ist als Motiv in diesem Buch auch deutlich präsenter und stringenter als das Kartenspielmotiv im ersten Band. Alice bleibt die liebenswerte Protagonistin aus dem Wunderland, die jedoch insgesamt schon älter und gereiften wirkt, nicht mehr ganz so kindlich. Ich hätte mit noch ein paar mehr Kapitel gewünscht um das Spiegelland noch besser kennenzulernen, das Ende kam dann doch recht abrupt. Dennoch würde ich auch den zweiten Teil heute noch für Kinder empfehlen. Es ist eine liebenswerte Geschichte mit vielen verrückten Einfällen und zusätzlich einigen philosophischen Gedanken. Wer Lust auf eine verrückte, leicht unsinnige Geschichte mit viel Wortwitz, Lautmalerei und Reimen hat, ist hier genau richtig.

  18. Cover des Buches Alice im Wunderland (ISBN: 9783961880140)
    Lewis Carroll

    Alice im Wunderland

     (4)
    Aktuelle Rezension von: annlu

    „Also! Ich habe oft eine Katze ohne ein Grinsen gesehen“, dachte Alice, „aber nie ein Grinsen ohne eine Katze! Das ist das Merkwürdigste, das ich jemals gesehen habe!“


    Alice folgt einem sprechenden Kaninchen in sein Kaninchenloch. Dies führt sie ins Wunderland, in dem sie nicht nur das Kaninchen wiedersieht, sondern allerlei seltsame Kreaturen trifft um bis zur Königin vorzudringen, gegen die sie sich in einem Spiel und vor Gericht behaupten muss.



    Lewis Carrolls „Die Abenteuer von Alice im Wunderland“ scheint auf den ersten Blick ein Kinderbuch zu sein. Die Anmerkungen des Erzählers zielen auf ein jüngeres Publikum, erinnern im ersten Moment durch die sprechenden Tiere und Alice Abenteuer an ein Märchen. Je weiter sie in das Wunderland vordringt, umso bizarrer werden allerdings ihre Begegnungen. Neben (aus Verfilmungen und Adaptionen) bekannten Figuren sind auch solche dabei, denen ich hier im Original zum ersten Mal begegnet bin.


    Je länger die Geschichte fortschreitet umso mehr verwirrende Momente beinhaltet sie. Alice Begegnungen führen immer wieder zu Diskussionen, in denen sie ihr Wissen zur Schau stellen soll. Nicht nur hier, auch in den Selbstgesprächen die sie führt, spielt die Sprache eine wichtige Rolle. Worte werden vertauscht um so Sätze und Aussagen in Frage zu stellen. Alice soll immer wieder Lernstoff aus der Schule zum Besten geben, wobei sie sich nie an den richtigen Wortlaut erinnert. Das führt zu einigen Szenen, in denen abgeänderte Gedichte vorgetragen werden. Mit diesen hatte ich so meine Probleme, da ich die Originale nicht kenne und so den Sinn der Abänderung nicht verstand. So standen sie für mich abseits der Handlung.


    Viele Anspielungen und Aussagen Alices haben mir vor Augen geführt, dass das Buch einer anderen Zeit entsprungen ist. Nicht nur stehen für Alice andere Qualitäten im Vordergrund, als man das von einem modernen Mädchen erwartet, auch ihre Einstellung deuten deutlich darauf hin. Ich habe mir öfters die Frage gestellt, wie verständlich die Geschichte für Kinder von damals und heute ist.


    Fazit: Die Geschichte ist ein bekannter Klassiker, der in vielerlei Formen wiedererzählt wurde. Mit diesem Buch hatte ich die Möglichkeit das Original kennenzulernen.

  19. Cover des Buches ALICES ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUG (ISBN: 9781435136311)
    Lewis Carroll

    ALICES ADVENTURES IN WONDERLAND & THROUG

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Janinasmind
    MY FIRST TIME READING ALICE'S ADVENTURES IN WONDERLAND - and I really liked it. Basically, it was like nonsense + nonsense + EVEN MORE NONSENSE + lots of poetry and singing + nonsense again = wonderland and I find that to be silly and adorable and kind of cute. There were lots of characters that I didn't know about, like, what?? Mock Turtle WHO DAT

    My favorite part of ALICE was def 10000% CHESHIRE CAT. I love that riddle-talking-grinning idiot. And also, so little MAD HATTER. I was so confused because he is so prominent in all the #ALICE TALK and only in like two chapters in the book? DID'NT know that.

    "We're all mad here. I'm mad. You're mad."

    LOVED the illustrations. LOVED. Liked the ending and adored that it was so short and such a quick read. (LOL I'm in the mood for short books right now.)

    (Look out for the "Book Vs. Movie" post coming soon to my blog.) - because I'm definitely going to watch the movie AND the tv mini-series in the next few days.

    #moreClassicsToReadSoon
  20. Cover des Buches Collins Classics - Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: B003MQLRRY)
  21. Cover des Buches Alice's Adventures in Wonderland (ISBN: 9781783442669)
    Lewis Carroll

    Alice's Adventures in Wonderland

     (304)
    Aktuelle Rezension von: NalasBuchBlog

    Alice in Wunderland ist eines der Geschichten, die eigentlich jedes Kind kennt und kennen sollte. Zumal mittlerweile sehr viele Abwandlungen davon existieren.

     

    Verliebt habe ich mich bei dem Buch in erster Linie in die englische Sonderausgabe, die neben einem schönen Einband auch noch viele Abbildungen und Verzierungen innerhalb des Buches aufweist.

     

    Die Geschichte an sich hat mich wiederum weniger überzeugt. Die Idee, durch einen Traum in einer Welt gefangen zu sein und alles zu hinterfragen, gefällt mir gut. Allerdings empfinde ich die kleine Alice als vorlautes und arrogantes Kind.

    In dem Buch geht es darum, dass sie verschiedene Charaktere und deren Eigenschaften in der anderen Welt kennenlernt. Allerdings nimmt sie die Eigenarten der Anderen wenig an. Akzeptiert diese nur in geringem Maße und sobald ihr Erklärungen oder Geschichten erläutert werden, fällt sie dem gegenüber ins Wort, bis es ihr selbst zu anstrengend wird.

     

    Vielleicht ist es ja ein gutes Buch, aber ich komme mit der Art der Kleinen einfach nicht klar…

  22. Cover des Buches Alles über Alice (ISBN: 9783203759500)
    Lewis Carroll

    Alles über Alice

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Alice fällt durchs Kaninchenloch bzw. geht durch den Spiegel ins Wunderland... Das Buch begleitet mich schon mein ganzes Leben, aber diese Fassung ist großartig: Durch viele Randnotitzen, werden dem deutschen Leser Anspielungen und Verweise erklärt, die sonst im Verborgenen geblieben wären. Allein schon für die vielen Übersetzungsansätze des Jabberwocky-Gedichts ist dieser rote Stein empfehlenswert. Ich liebe dieses Buch!
  23. Cover des Buches Lewis Carroll: Reflexionen im Spiegel (ISBN: 9783896600547)
  24. Cover des Buches Der geheimnisvolle Fremde und andere Erzählungen (ISBN: 9783458325406)
    Mark Twain

    Der geheimnisvolle Fremde und andere Erzählungen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: BuchLeseZauber
    "Das ganze Leben ist nur ein Traum!" - Eine Weisheit, die der Humorist und später *durch viele Schicksalsschläge, leider gewordene* Atheist Mark Twain am Ende seines Lebens in die Erzählung "The Mysterious Stranger" verpackte.

    Satan zeigt dort einem Druckerlehrling die Welt und letztlich wird nichts mehr von Bedeutung, denn, ja, alles ist eh nur ein Traum. Selbst wir sind, wer weiß, von anderen nur erträumt! - Welch eine düstere Botschaft!

    Lewis Carroll und der Franzose Pierre Gripari teilten eine ähnliche Weltanschauung! - In jedem Fall, sollte man WENIGSTENS diese seiner Erzählungen lesen. Sie wird - neben seiner Autobiografie - den Leser helfen Twain - mal anders, als im Tom Sawyer + Hucklberry Fynn, kennen zu lernen! @-->-->---- R.I.P. !

Was ist LovelyBooks?

Über Bücher redet man gerne, empfiehlt sie seinen Freund*innen und Bekannten oder kritisiert sie, wenn sie einem nicht gefallen haben. LovelyBooks ist der Ort im Internet, an dem all das möglich ist - die Heimat für Buchliebhaber*innen und Lesebegeisterte. Schön, dass du hier bist!

Mehr Infos

Hol dir mehr von LovelyBooks