Bücher mit dem Tag "lebensgeschichte"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lebensgeschichte" gekennzeichnet haben.

1.251 Bücher

  1. Cover des Buches Die letzten Tage von Rabbit Hayes (ISBN: 9783499269226)
    Anna McPartlin

    Die letzten Tage von Rabbit Hayes

     (1.176)
    Aktuelle Rezension von: Jacky98

    Rabbit Hayes hat Krebs im Endstadium und wird in neun Tagen sterben. Wie soll sie ihrer kleinen Tochter sagen, dass sie bald ohne ihre Mutter leben muss? Wie sollen ihre Eltern es verkraftet, ihre älteste Tochter zu überleben? und wie sollen ihre Geschwister zukünftig nur noch zu zweit das Leben meistern?

    "die letzten Tage von Rabbit Hayes" ist ein wirklich sehr emotionales Buch mit einem ernsten Thema. Den Schreibstil der Autorin fand ich sehr gut, da sie zwischen den vielen emotionalen Passagen einige sehr humorvolle Gespräche oder Gedanken mit rein gebracht hat. Das hat dazu geführt, dass man einen Moment zum aufatmen und schmunzeln hatte und nicht alles ununterbrochen tieftraurig war.  Das Buch ist in mehreren Perspektiven geschrieben und erzählt aus der Sicht der einzelnen Familienmitgliedern und Freunden von Rabbit. Das hat mir richtig gut gefallen, da man so einfach emotional mehr in der Geschichte drin steckt, da man von jedem die aktuelle Gefühlslage mitbekommt. Neben der Hauptgeschichte um Rabbit, gibt es eine ebenso emotionale Nebengeschichte, welche sehr gut in die Hauptgeschichte eingearbeitet wird. Das Buch wird zum Ende hin immer trauriger, sodass ich auf den letzten Seiten die ein oder andere Träne verdrückt habe. Das schlimmste an diesem Buch war für mich, dass es sich um eine Krankheit handelt und es sich so wie in der Geschichte vermutlich leider sehr häufig abspielt.
    Ich fand das Buch trotz der wirklich traurigen Geschichte sehr gut und werde auf jeden Fall den zweiten Band lesen!

  2. Cover des Buches Feuer und Stein (ISBN: 9783426518021)
    Diana Gabaldon

    Feuer und Stein

     (2.581)
    Aktuelle Rezension von: Laniesbooks_Official

    Schon als ich die Serie Outlander gesehen habe war ich sofort Feuer und Flamme und das Buch hat es nur besiegelt. Diana hat hier ganz großes Kino geschaffen und ich kann es jedem nur ans Herz legen Outlander zu lesen. Ja für viele mag es abschreckend sein ein Buch zu lesen das über 1000 Seiten hat aber hier lohnt es sich wirklich.
     Ich kann von Herzen sagen das die Geschichte um Jamie und Claire im Buch noch eine Runde schöner und auch brutaler ist als in der Serie dargestellt aber jeder Fan der Serie sollte das Buch gelesen haben.

    Ich bin immer noch begeistert von Dianas Schreibstil und von der Entwicklung der Charaktere gerade von Claire. 

  3. Cover des Buches Morgen kommt ein neuer Himmel (ISBN: 9783810513304)
    Lori Nelson Spielman

    Morgen kommt ein neuer Himmel

     (2.532)
    Aktuelle Rezension von: UlrikeBode

    Was für ein wunderbarer Roman. Schon das Cover lädt zum Träumen ein. Der Baum als Symbol für die Synthese von Himmel und Erde und der Titel sind einfach passend.

    Die Protagonisten sind sehr authentisch und sympatisch dargestellt und in ihren Charakteren gut einzuordnen.

    Themen sind die Eltern Kind Beziehung, die sich, bei Vater und Mutter sehr unterscheiden können. Hier eine schlechte Vater Tochter, aber eine wunderbare Mutter Tochter Beziehung, die noch über den Tod hinaus geht. Und im Zusammenhang damit sich auf die Suche nach verlorenen Träumen und Zielen zu machen. 

    In einem sehr berührenden und angenehmen Schreibstil hat die Autorin hier eine Geshcichte zu Papier gebracht, die nachdenklich und hoffnungsvoll macht aber auch sehr berührt.

    Es war eine wunderbare Reise, auf der wir Brett begleiten durften, ihre längst begrabenen Träume wieder an die Oberfläche zu holen und ihnen zu folgen. So ergibt eins das andere und führt letzten Endes zum einem wunderbaren Ganzen und einem erfüllten Leben.

    Ich kann hier nur eine absolute Leseempfehlung geben.



  4. Cover des Buches Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand (ISBN: 9783570585016)
    Jonas Jonasson

    Der Hundertjährige, der aus dem Fenster stieg und verschwand

     (5.879)
    Aktuelle Rezension von: roxfour

    Ich habe das Buch aufgrund Empfehlung meiner Tochter gelesen und war durchaus recht angetan davon.

    Der Leser darf Allan Karlssons Reise durch die Zeit begleiten. Das Buch beginnt damit, dass Allan überhaupt keine Lust darauf hat seinen 100. Geburtstag im Seniorenheim zu feiern und kurzerhand durch das Fenster steigt und ausbüxt. Im Laufe der darauffolgenden Zeit gibt es aufgrund einer folgenreichen Entscheidung am Bahnhof zufällig immer wieder mal eine Leiche oder auch eine vermeintliche Leichen zu beklagen. Zusätzlich kommt es immer wieder zu witzigen Wendungen der Story, wie der Autor darauf gekommen ist würde mich durchaus interessieren. Außerdem gibt es dann auch immer wieder mal Sprünge in die Vergangenheit, in der man Allans ereignisreiches Leben verfolgen kann. 

    Mir hat das Buch sehr gut gefallen - die Story ist ansprechend (auch wenn sie für mich zwischendurch das ein oder andere Ereignisse etwas zu sehr in die Länge gezogen war) und der Schreibstil hat mich gefesselt. Wenn es möglich wäre, hätte ich dafür viereinhalb Sterne vergeben :-)

  5. Cover des Buches Wie die Stille unter Wasser (ISBN: 9783736305502)
    Brittainy C. Cherry

    Wie die Stille unter Wasser

     (598)
    Aktuelle Rezension von: abouteverybook

    Handlung: Als kleines Mädchen muss Maggie eine Tat mit ansehen, welche sie daraufhin traumatisiert. Jahrelang spricht sie kein einziges Wort und keiner aus ihrer Familie weiß, was Maggie an diesem verhängnisvollen Tag gesehen hat. Maggie muss mit ansehen, wie Brooks, der Junge in den sie verliebt ist, sein Leben lebt, schließlich einen Durchbruch mit seiner Band hat und ihre Eltern sich mit jedem Tag, den Maggie kein Wort spricht, weiter auseinanderleben.
    Charaktere: Maggie hat kaum ein Wort gesagt und trotzdem war sie ein wirklich toller Charakter. Ich konnte mit ihr mitleiden, als sie diese traumatische Erfahrung machen musste, welche wirklich niemand jemals erleben sollte, und auch als es darum ging, dass sie einen Schritt auf Brooks zumachen wollte. Ihre Handlung war jederzeit verständlich und auch ihre Angst zu sprechen oder das Haus zu verlassen, konnte ich absolut nachvollziehen.
    Brooks ist einfach wirklich toll. Er ist immer für Maggie da und ist so unglaublich geduldig mit ihr. Er ist einer der wenigen die von Anfang an Vertrauen in Maggie hatten und sie nicht gedrängt haben. Es hat mir ebenfalls gefallen, dass er seinen Traum erfüllen wollte und die kleinen Momente in denen er Maggie neue Songs vorgespielt hat, waren ein kleines Highlight.
    Cheryl war mir anfangs ziemlich unsympathisch, da sie so gemein zu Maggie war und manchmal hatte ich das Gefühl, dass sie sie nicht mehr alle hat. Dennoch tat sie mir auch leid, da sie sich selber so unter ihrem Wert verkauft hat und es nicht einmal bemerkt hat. Sie hat im Laufe der Geschichte eine echte Charakterentwicklung durchlaufen, weswegen ich sie dann nach einer Weile doch ins Herz schließen konnte.
    Maggies Mutter konnte ich die meiste Zeit nicht ausstehen. Sie hat nicht an ihre Tochter geglaubt und sie immer wie so einen Sonderfall behandelt. Dann hat sie auch noch so über Maggie gesprochen, als wenn sie nicht stumm sondern taub wäre. Es ist verständlich, dass sie sie nur schützen wollte, doch gleichzeitig hat sie Maggie kein normales Leben eingeräumt, nur weil Maggie stumm ist.
    Auch Maggies Vater war sichtlich überfordert mit der Situation, dennoch ist er sympathisch geblieben.
    Maggies ältere Nachbarin war, obwohl sie zum Teil echt grimmig war, ein super Charakter und eine tolle Freundin für Maggie. Ihre Vergangenheit hielt auch noch einige schockierende Momente bereit.
    Spannung: Bei diesem Buch konnte ich richtig mitfiebern. Es war so nervenaufreibend, da ich ständig gehofft habe, dass Maggie jetzt das Haus verlässt und jetzt wieder anfängt zu sprechen. Zusätzlich sind immer wieder weitere Dinge passiert, die Maggies ganze Situation nur noch spannender gemacht haben.
    Schreibstil: Der Schreibstil hat mir wirklich gut gefallen, wodurch ich nur so die Seiten umgeblättert habe.
    Cover: Das Cover finde ich in Ordnung, da ich an und für sich keine Menschen auf Covern mag, aber mir die blaue Farbe gut gefällt.
    Fazit: Ich gebe dem Buch 5/5 Sterne und für mich ist es definitiv ein Jahreshighlight. Die Handlung hat mich richtig mitgerissen und Maggie war für mich einfach ein so toller Charakter. Definitiv eine Lesempfehlung!

  6. Cover des Buches Der Schatten des Windes (ISBN: 9783596196159)
    Carlos Ruiz Zafón

    Der Schatten des Windes

     (5.775)
    Aktuelle Rezension von: Kirjahan

    "Wir leben in einer Schattenwelt, Daniel, und Magie ist ein rares Gut. Dieser Roman hat mich gelehrt, dass ich durch Lesen mehr und intensiver leben, dass Lesen mir das verlorene Sehen wiedergeben konnte. Allein deshalb hat dieses Buch, das keinem etwas bedeutete, mein Leben verändert." 

    Diese Worte, mit denen Clara Barceló den titelgebenden fiktiven Roman "Der Schatten des Windes" beschreibt, lassen sich sehr gut genauso über Zafóns Romane äußern. Sein bildhafter, einzigartiger Schreibstil macht das Lesen zu einer Reise an ferne Orte und lässt dich die Geschehnisse intensiv miterleben. 

    "Der Schatten des Windes" ist tragisch, zauberhaft und unheimlich atmosphärisch. Ein Buch für jeden, der Bücher liebt.

    Ich habe einen Stern abgezogen (eigentlich hätte es nur ein halber sein sollen, aber lovelybooks lässt dich anscheinend keine halben Sachen machen), weil mir teilweise die Nähe zu den Protagonist*innen gefehlt hat. Obwohl ich die meisten sympathisch fand und mit ihnen mitgefiebert habe, habe ich ihre Intentionen teilweise erst später verstanden und es blieb bis zum Ende eine gewisse Distanz.

  7. Cover des Buches Die Bücherdiebin (ISBN: 9783570403235)
    Markus Zusak

    Die Bücherdiebin

     (4.567)
    Aktuelle Rezension von: Villa_malLit

    Das erste Buch, welches sie stahl, gehörte einem Bestatter. Sie stahl es auf der Beerdigung ihres kleinen Bruders. Bei ihrer neuen Familie lernt Liesel es zu lesen. 

    Ein Mädchen, welches vieles erleben und erleiden muss und welches den Tod selbst in ihren Bann zieht. 

    Diese Geschichte bohrt sich ins Herz des Lesers und lässt es in alle Einzelteile zerspringen. Keiner kann etwas nachvollziehen, was er nicht selbst mit erlebt hat; dieses Buch schafft es zwar nicht gänzlich, aber sicherlich so weit es mit Worten überhaupt möglich ist, den Menschen das Ausmaß des dritten Reiches spüren zu lassen. 

    Das Buch ist in mehrere Teile mit jeweils mehreren Kapiteln unterteilt. Der Erzähler ist der Tod selbst. Die Geschichte wird von ihm mit Anmerkungen und Erläuterungen ergänzt. Dies wie auch die kleinen Geschichten und Illustrationen, erdacht von den Protagonisten, lockern das Schmöckern durch die vielen Seiten auf. 

  8. Cover des Buches True North - Wo auch immer du bist (ISBN: 9783736305601)
    Sarina Bowen

    True North - Wo auch immer du bist

     (493)
    Aktuelle Rezension von: Sioux

    Zur Info: Dies ist der erste Band einer lose zusammenhängenden Reihe. Die Reihenfolge ist also nicht unbedingt einzuhalten, wie immer macht es aber mehr Spaß, wenn man sie nacheinander liest.

    Klappentext:
    Als Audrey Kidder der finstere Blick von Griffin Shipley trifft, weiß sie sofort, dass ihr Auftrag in Vermont schwieriger wird als gedacht. Doch sie hat keine Wahl: Wenn sie ihren Job behalten will, muss sie Griff davon überzeugen, seinen preisgekrönten Cider zum halben Preis zu verkaufen. Eine harte Nuss, denn der Bio-Farmer ist nicht nur ausgesprochen stur – und unheimlich attraktiv -, sondern seit ihrer heißen Affäre am College auch nicht besonders gut auf Audrey zu sprechen. Und dass sich Audrey in Griffs Nähe augenblicklich so zu Hause fühlt wie nirgends sonst auf der Welt, macht die Sache alles andere als einfach –

    Schreibstil:
    Den Schreibstil der Autorin empfand ich als ganz okay. Die Geschichte ließ sich alles in allem ganz flüssig und locker lesen, ich hatte aber manchmal das Gefühl, dass Emotionen und Gedanken nicht ganz mittelbar für den Leser waren. Das lag vor allem daran, dass die Sätze teilweise komisch gestellt waren, sodass die eigentliche Aussage an falscher Stelle stand. Nach und nach gab sich das aber und hat mich dann nicht mehr gestört.

    Zur Geschichte allgemein:
    Den Anfang der Geschichte bildet eine ganz typische Situation: Audrey steht alles andere als fest verwurzelt im Leben und kommt durch ihren mehr als schlechten Job in ein total neues Umfeld. Dort trifft sie auf ihre alte College-Flamme Griffin. Ganz cool fand ich daran trotzdem, dass die beiden das ganze Herumgedruckse lassen und sich gleich darauf besinnen, was sie damals zueinander hingezogen hat. Dadurch nimmt die Geschichte überraschend schnell Fahrt auf.

    Audrey ist dabei die inkonstante Figur dieses Paars. Sie will ihn eigentlich kennenlernen, lässt es dann aber doch, möchte bei ihm bleiben, geht dann aber doch und so weiter. Teilweise hat mich das ziemlich genervt, weil sie sowohl den anderen Figuren als auch den Leser:innen gegenüber keine richtige Erklärung liefert bzw. überhaupt eine Sekunde Zeit lässt, dies zu verarbeiten.
    Dabei mochte ich ihren Charakter eigentlich. Sie liebt es zu kochen, was auch sehr gut zu spüren war, und sehnt sich nach einer Familie, wie ihre Hintergrundgeschichte (Vergleich Griffins und ihrer Familie) zeigt. Dennoch erschien sie mir auch auf dieser Ebene unentschlossen. Da hätten einfach noch mehr Gedanken, Gefühle und Hintergründe eingearbeitet werden müssen, um ihre Figur komplexer und verständlicher zu machen.

    Griffin blieben ebenso schwammig. Man lernt ihn als Familienmensch kennen, der für seinen Job, seine Leidenschaft brennt, aber auch eine Vergangenheit hat. In erster Linie ist er aber attraktiv, was so ziemlich das Wichtigste an ihm zu sein schien. Auch ihn mochte ich total gerne, aber es war einfach schwierig, ihn richtig kennenzulernen. Meistens tat er mir einfach nur leid, weil Audrey kommt und geht, wie sie will und ihn immer wieder ohne Erklärung zurücklässt.

    Der Handlungsverlauf blieb so natürlich spannend, denn man wusste ja nie, was Audrey so macht. Ansonsten waren die Grundelemente aber sehr vorhersehbar, was natürlich besonders dadurch auffiel, dass so wenig Tiefe in der Geschichte liegt. Ich sage immer, dass eine Liebesgeschichte nicht komplett neu erfunden werden muss. Es gibt nunmal immer die gleichen Elemente. Aber das ist an sich nicht schlimm. Es kommt einfach darauf an, dass die Figuren berühren, dass Tiefe und Emotionen oder auch, je nach Genre, die Erotik anders gelagert wird. So wird dann doch jede Geschichte einzigartig.
    Hier hat mir diese Einzigartigkeit etwas gefehlt. Man merkte, dass es ein Wohlfühlroman werden sollte. Das war auch so. Ich mochte alle Figuren, das Thema „Cidre“ ist schön, weil man es noch nicht so oft gelesen hat und es echt interessant ist, und auch die Leidenschaften der beiden Protagonisten kam gut durch. Zwischen ihnen direkt, schien es aber irgendwie nur sexuell. Es fehlten einfach die Kniffe, die es zu einer Geschichte gemacht hätten, die man nicht mehr vergisst und die einen wirklich berührt.

    Das Ende belegt dies. Es war vorhersehbar happy. Alle Probleme wurden im Nu gelöst. Klar, so endet eine Geschichte schön und alle losen Fäden finden zusammen. Aber auch hier fehlt letztlich der bleibende Eindruck.

    Von mir gibt es 4 von 5 Sterne.

  9. Cover des Buches Die geliehene Zeit (ISBN: 9783426518106)
    Diana Gabaldon

    Die geliehene Zeit

     (1.437)
    Aktuelle Rezension von: BlackAngel0708

    Das Buch konnte mich nie fesseln,ich habe mich durch die Seiten gequält aus Neugier wegen des allgemeinen Hypes. Zäh,langatmig und mit nichtssagenden, zum Teil infantilen Dialogen der Protagonisten.Dazu dauernd Sexszenen die an Deutlichkeit nicht zu wünschen übrig lassen.Softporno als Schmonzette verpackt.

  10. Cover des Buches Der Name des Windes (ISBN: 9783608938159)
    Patrick Rothfuss

    Der Name des Windes

     (1.904)
    Aktuelle Rezension von: Firlefitz

    Man muss sich darauf einlassen. Aber wenn man das tut, kann man das Buch nicht mehr aus der Hand legen. Der Schreibstil ist entzückend und die Handlung ist gut verständlich und plätschert so dahin😌. Obwohl es auch Actionszenen gibt (eher in Teil 2) ist das Buch entspannend. Trotzdem ist es sehr fesselnd und wirkt natürlich.

    Es stellt den Protagonisten als Menschen und fehlbar dar. Anders als in so vielen Fantasybüchern ist er kein Held ohne Fehler. Die (Neben)Charaktere sind mit großer Liebe zum Detail ausgearbeitet, und haben eine eigene Geschichte.

    Ich habe das Buch jetzt mittlerweile zum 3. Mal gelesen und werde immer wieder umgehauen von der Velfältigkeit und Intelligenz und dem listigen Humor

    Ich kann es nur jedem empfehlen!

    Es ist eher ein Erwachsenenroman aber auch Jugendliche, die hochwertige Geschichten mögen, werden es lieben!

  11. Cover des Buches Wie man die Zeit anhält (ISBN: 9783423281676)
    Matt Haig

    Wie man die Zeit anhält

     (371)
    Aktuelle Rezension von: foxydevil

    Der Buchtitel klang interessant und da ich schon ein Buch von diesem Autor gelesen habe, war ich sehr interessiert.
    Denn wen interessiert es nicht wie man die Zeit anhält?

    Aus dem Inhalt:

    Tom sieht aus wie im besten Alter, allerdings ist er schon über 400 Jahre alt.
    Dadurch ist er sehr einsam denn die Menschen um ihn rum haben dieses Geheimnis nicht und müssen sich auch nicht damit beschäftigen das es nicht auffliegt.
    Als Tom allerdings auf Camille trifft, ändert sich alles und er beginnt die erste Regel „Du darfst Dich niemals verlieben“ infrage zu stellen.

    Meine Meinung:

    Das Cover finde ich sehr schön gestaltet und die Vorstellung vor einem so großen Ziffernblatt mit dem Blick auf London zu stehen fasziniert mich sehr.
    Und es passt zum Inhalt des Buches.
    Die Handlung beginnt in der Jugend von Tom wo er gleich eine schlimme Erfahrung machen muss.
    Man erfährt von seinem weiteren Leben und von der Suche nach einer Familienangehörigen.
    Auch enthält das Buch etwas Spannung denn ich wollte natürlich schon wissen ob die Suche erfolgreich verläuft und wie er mit seinem Dasein klar kommt und was er in den ganzen Jahrhunderten so erlebt hat.
    Leider kommt mir das etwas zu kurz, auch wenn die Beschreibungen sonst gut sind.
    Die Protagonisten sind gut beschrieben und sie polarisieren.
    Meine Fragen sind beantwortet und ich bleibe mit der Überlegung zurück das es interessant wäre die Seite von Camille als Fortsetzung zu erlesen.

    Fazit:
     In jedem Fall ist das Buch mal etwas anderes und auch wenn ich es ab und an etwas zu lang erzählt empfand, würde ich es jedem Interessierten weiterempfehlen und vergebe 4 von 5 Sternen.

     

     

     

  12. Cover des Buches Die Farbe von Milch (ISBN: 9783961610006)
    Nell Leyshon

    Die Farbe von Milch

     (368)
    Aktuelle Rezension von: liceys_buecherwunderland

    Ich muss zugeben, der Einstieg fiel mir schwer. Bis ca. zur Hälfte des Buches, konnte mich die Geschichte nicht wirklich begeistern und ich wusste nicht wirklich, wo all das hinführen soll.

    Doch dann hat es klick gemacht und ich war richtig gefangen. 🤯

    Marys Geschichte hat mich richtig berührt und mitgenommen und ich konnte das Buch nicht weg legen.

    Ausserdem hat das Buch bei mir lange nachgehallt. 


    Deshalb gibt es von mir eine Leseempfehlung!


    Eure Licey ☘️ 

  13. Cover des Buches Solange am Himmel Sterne stehen (ISBN: 9783442381210)
    Kristin Harmel

    Solange am Himmel Sterne stehen

     (788)
    Aktuelle Rezension von: graphida

    Solange am Himmel Sterne stehen von Kristin Harmel


    Aufgrund des Titels hätte ich mir dieses Buch sicher nicht gekauft, aber nachdem mich die Autorin bereits positiv überrascht hat, wollte ich es gern lesen. Der Roman greift auch frühere Themen wieder auf. Ein scheinbar in ruhigen Bahnen verlaufendes Leben und die plötzliche Wende durch eine verschwiegene Vergangenheit.


    Im Roman begleiten wir Hope, die Massachusetts eine Bäckerei führt; ein Familienunternehmen mit traditionellen Backwaren, die an sich gut ankommen, aber wirtschaftlich kann sie kaum gegen Bäckereiketten ankommen und so steht das Geschäft eines Tages kurz vor dem Aus. Damit nicht genug kämpft Hope mit dem Ex-Ehemann um Erziehungsfragen, erlebt die täglichen Auseinandersetzungen mit ihrer pubertierenden Tochter und kümmert sich noch um die Großmutter, Rose, mit einer beginnenden Demenz.


    In einem 'lichten' Moment vertraut die ihr eine Liste mit Namen an, französische Namen, die ihr etwas bedeuten, aber was, verrät sie nicht. Hope hat diese Namen niemals gehört und kann sich keinen Reim darauf machen, aber sie beginnt nachzuforschen und deckt ein Familiengeheimnis auf. Ohne zu viel zu verraten stellt sich heraus dass die Großmutter eine aus Paris geflohene Jüdin ist, die ihre Familie und auch ihre grosse Liebe in Auschwitz verloren hat.

    Hope gibt die Hoffnung nach anfänglicher Skepsis dennoch nicht auf und die Geschichte nimmt eine überraschende Wendung...


    Der Roman war gut zu lesen, nach stellenweise etwas langatmigen Passagen nimmt das Schicksal die LeserIn mit und am liebsten möchte man Hope bei der Suche unterstützen und Rose Mut machen und bitten nicht aufzugeben, noch nicht.


    Lesenswerte und bewegende Geschichte; Cover und Titel zu seicht.

  14. Cover des Buches Bevor ich sterbe (ISBN: 9783570306741)
    Jenny Downham

    Bevor ich sterbe

     (1.908)
    Aktuelle Rezension von: nadinekmps

    Ich finde den Roman Bevor ich sterbe wirklich sehr emotional. Tessa, die an Krebs leidet, möchte vor ihrem Tod noch einige Dinge erleben und stellt sich somit eine Liste zusammen, die sie noch arbarbeiten möchte. Wie es das Schicksal so möchte, lernt sie einen Jungen kennen und sie verliebt sich in ihn. Ob die beiden sich trotz ihrer Krankheit aufeinander einlassen und wie die Geschichte für Tessa endet, müsst ihr jedoch selber erfahren.

  15. Cover des Buches Das Mädchen, das Geschichten fängt (ISBN: 9783453410336)
    Victoria Schwab

    Das Mädchen, das Geschichten fängt

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Kipfal87

    Inhalt:

    Wenn Menschen sterben, gelangen ihre Geschichten in die große Bibliothek, von der nur Auserwählte wissen und dessen Existenz geheim bleiben muss. Manchmal versuchen solche Geschichten zurück ins Leben zu finden, doch sie sind nicht mehr das, was sie als Menschen mal waren. Um das zu verhindern gibt es Wächter, deren Aufgabe es ist, diese Chroniken wieder einzufangen, um sie zurückzubringen, bevor sie Schaden anrichten können. Als sich solche Vorfälle jedoch häufen und drohen das System zu sprengen, vermutet die junge Wächterin Mac mehr als Zufälle dahinter. Um dem Geheimnis auf die Spur zu kommen, muss sie ihre eigene Geschichte überwinden und nach vorne sehen.


    Stil:

    Da das Buch eine Übersetzung aus dem Englischen ist, lässt sich das immer nur verfälscht sagen. Der deutsche Stil war jedoch einwandfrei zu lesen. Leicht und locker, manchmal detailreich beschreibend und trotzdem zieht sich die Geschichte nie hin. Geschrieben ist es im Präsens aus Mackenzies Sicht. Dazwischen gibt es gut sichtbar abgetrennte Passagen als Erinnerungen an ihren Opa. Ich mochte diese Auflockerung sehr und Stück für Stück hat man so ein paar Informationen präsentiert bekommen. Schauplätze gibt es auch ein paar verschieden, was für Abwechslung sorgt. Der Zeitverlauf ist sonst chronologisch und ohne riesige Sprünge. Ich fand das Tempo sehr angenehm.


    Meine Meinung: 

    Ich habe das Buch als Print gelesen und immer wieder lächelnd durch die Seiten geblättert. Ich liebe die Idee und Umsetzung. Es ist ein sanftes, harmonisches Buch mit ein paar spannenden Seiten. Trotzdem eher leicht und ruhig. Kein großes Action Epos, sondern gefühlvoll und mysteriös. Mir allein haben die Beschreibungen rund um die »Geschichten« alias »Chroniken«, die Bibliothek und das ganze System darum gereicht, um gut unterhalten zu sein. Im Hintergrund gibt es Macs eigene Tragödie, über die sie versucht mit ihrer gebrochenen Familie hinwegzukommen. 

    Das Einzige, was mich wirklich ständig irritiert hat war, dass »den Cafe« (Restaurant) dastand. Bei mir ist es immer noch DAS Cafe xD. Aber joah, liegt vermutlich an mir. 

    Zu empfehlen ist das Buch für jeden, der zarte Jugendgeschichten mit Fantasy-Elementen mag. Es gibt ein paar romantische Vibes, doch im Vordergrund stehen die Chroniken und nicht die Romanze. Es gibt Kampfszenen, doch auch die sind eher spärlich, wenngleich ich besonders das Ende spannend und aufregend fand. Der Teil ist in sich rund und abgeschlossen, es bleiben kaum offenen Fragen. Die Fortsetzungen werde ich sobald nicht lesen, weil ich erstens soviele andere Bücher hier habe und zum anderen gibt es sie nur auf Englisch und dazu muss ich in der richtigen Stimmung sein :) 

    Eine wirklich tolle Fantasiewelt rund um den Tod mit jugendlichen Charakteren, die schon viel für ihr Alter bewältigen müssen.

  16. Cover des Buches Das Parfum (ISBN: 9783257069334)
    Patrick Süskind

    Das Parfum

     (10.137)
    Aktuelle Rezension von: berlinerkatze

    Ich hatte hohe Erwartungen, die sprachlich auch erfüllt wurden. An vielen Stellen hat es sich aber gezogen und ich fand die Schilderungen und Monologe zu ausführlich, da ich mich ohnehin nicht gut in den Protagonisten einfühlen konnte

  17. Cover des Buches Das Schicksal ist ein mieser Verräter (ISBN: 9783446240094)
    John Green

    Das Schicksal ist ein mieser Verräter

     (12.743)
    Aktuelle Rezension von: MeliP

    Egal ob Buch oder FIlm: hier bleibt kein Auge trocken. Trotzdem ist die Geschichte so schön, dass ich das Buch dreimal lesen musste :-) Auch wenn die Liebesgeschichte erfunden ist, fühlt man mit den beiden auf jeder Seite und in jeder Zeile mit. Das Ende ist zwar anders als erwartet, aber das macht die Geschichte umso schöner

  18. Cover des Buches Die Teerose (ISBN: 9783492242585)
    Jennifer Donnelly

    Die Teerose

     (911)
    Aktuelle Rezension von: Solodze

    Die Teerose wurde mir vor vielen Jahren von meinem Opa zum Geburtstag geschenkt. Das Buch hat kein catchy Cover und klang beim Lesen des Klappentextes auch nicht nach Potenzial zum nächsten Lieblingsbuch. Ich wurde total überrascht. Die Autorin hat einen angenehmen und flüssigen Schreibstil, der einen von Beginn an mitnimmt. Die Charaktere sind alle greifbar und ich habe stets mitgelitten. Ich war super begeistert und habe das Buch vielen Freundinnen empfohlen. Auch noch viele jahre nachdem ich es gelesen habe, denke ich oft daran zurück wie toll ich das Buch fand. Es gehört nach wie vor zu meinen Favoriten.

  19. Cover des Buches Kein Ort ohne dich (ISBN: 9783453418400)
    Nicholas Sparks

    Kein Ort ohne dich

     (683)
    Aktuelle Rezension von: Brina_10

    Nach einem Autounfall wird der 91-jährige Ira einzig durch die Erinnerung an seine verstorbene Frau Ruth am Leben gehalten. In den Zwiegesprächen mit Ruth lernt der Leser das Ehepaar und ihre gemeinsame Geschichte kennen.

    In einem weiteren Handlungsstrang begegnen wir Luke und Sophia, 2 junge Leute aus unterschiedlichen Welten, deren Leben sich kreuzen. Nach und nach lernen sich die beiden kennen und lieben und doch gibt es Herausforderungen, welche ein gemeinsames Leben scheinbar unmöglich machen.

    Am Ende des Buches werden beide Erzählstränge sehr geschickt zusammengeführt, sodass man als Leser ein großes Gesamtbild erhält.

    Dies war mein erstes Buch von Nicholas Sparks, ich kenne zwar einige Verfilmungen, diesen Titel habe ich jedoch noch nicht gesehen, sodass ich wenig Erwartungen an das Buch stellte.

    Zu Beginn lernen wir die Protagonisten kennen, die Perspektive wechselt zwischen der Geschichte von Ira und Ruth sowie Luke und Sophie. Der Schreibstil und vor allem die Dialoge zwischen Ruth und Ira wirkten auf mich vor allem am Anfang etwas befremdlich, nachdem ich mich jedoch daran gewöhnt hatte, störte es den Lesefluss nicht mehr.

    Auch, dass die Perspektive zwischen Ruth und Ira in der Ich-Form  und die von Sophie und Luke aus Erzählerperspektive geschrieben war, fand ich zu Beginn etwas verwirrend. Im Laufe des Buches konnte ich mich aber auch daran gewöhnen.

    Inhaltlich konnte mich der Autor mit beiden Geschichten berühren, wobei ich Ruths und Iras Geschichte etwas interessanter fand. Bei Luke und Sophie konnte mich vor allem das Setting der Ranch begeistern.

    Der Beginn zog sich für mich etwas in die Länge, es passierte vor allem in der Gegenwart relativ wenig. Umso weiter das Buch voranschritt umso fesselnder und emotionaler wurde es jedoch für mich. Vor allem das letzte Viertel des Buches rührte mich zu Tränen und konnte mich emotional total gefangen nehmen.

    Die Charaktere waren alle sehr authentisch beschrieben und ihre Handlungen nachvollziehbar. Ich mochte jeden Einzelnen sehr gern. 

    Der Abschluss war ab einer gewissen Zeit vorhersehbar, was mich aber nicht störte, da es am Ende um eine ganz andere Message im Buch ging. Auch das zu erwartende Happy End fand ich sehr stimmig, da es Raum für eigene Gedanken lässt und es keinen, für meinen Geschmack meistens zu übertriebenen, Ausblick in die nächsten 10 Jahre gibt.

    Für mich ein Buch, welches vor allem durch seine Emotionalität bei mir punkten konnte und welches ich gern weiter empfehle. 

  20. Cover des Buches Ferne Ufer (ISBN: 9783426518236)
    Diana Gabaldon

    Ferne Ufer

     (1.117)
    Aktuelle Rezension von: Cora_Jeffries

    Dieser Band ist schon am Anfang anders. Hier ist nicht nur Claire älter, auch ihre Tochter Brianna spielt eine kleinere Rolle. Anfänglich musste ich umdenken, dass es in der Gegenwart spielt. Frank ist tot und Claire versucht herauszufinden, wo Jamie nach dieser einen Schlacht geblieben ist. Auch wenn es schon 20 Jahre her ist. Sie hat nie aufgegeben, Jamie zu lieben. Und dennoch hatte sie alles versucht, ihr gegenwärtiges Leben normal zu führen. Nachdem sie Jamie wiedergefunden haben, begibt sich Claire wieder in den Steinkreis und sie fällt regelrecht wieder in Jamies Arme. Doch, in den zwei Jahrzehnten ist einiges passiert und sie muss erst alles begreifen, was er alles angerichtet hat. Womit ich niemals gerechnet hätte, dass Jamie sich jemals wieder auf einen Schiff begibt. Und dort fangen die Abenteuer erst richtig an.

    Der Schreibstil von Diana Gabaldon ist flüssig und fesselnd, sodass man gar nicht mehr mitbekommen, wie schnell man sich durch das Buch liest. Alles um einem verschwimmt, man steht direkt neben den Figuren und will handeln. Ich bin gespannt, wie es weitergeht.

  21. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (483)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Theo Decker hat ein ziemlich großes Päckchen zu tragen. Er verliert seine Mutter, die der Mittelpunkt seines Lebens war, seine Trauer ist unvorstellbar. Sein Vater ist verschwunden, die Großeltern wollen ihn nicht ... Sein Trost ist "Der Distelfink", ein kleines Bild, das durch einen schrecklichen Zufall in seinen Besitz gelangt und ihn begleiten wird, bis er sich selbst und sein Schicksal annehmen kann.

    Was für eine Geschichte. Donna Tartt breitet das Leben des kleinen Theo (als die Handlung beginnt, ist er dreizehn Jahre alt) aus, wie einen nicht enden wollenden Faltplan. Mit unglaublicher Detailgenauigkeit beschreibt sie die äußeren und inneren Eindrücke, die Theo zu schaffen machen. Seine Lebensfreude, immer wenn er Pippa trifft, seine tief verzweifelten und depressiven Gedanken über den Sinn des Lebens. Das tut manchmal richtig weh. Jede Station, die Theo auf seinem Weg anläuft, wird mit so viel Hingabe beschrieben, dass man sie jedes Mal ungern wieder verläßt, um sich mit Theo wieder auf den Weg zu machen. Die wunderbaren Charakter und Schauplätze konnte ich mir alle so bildhaft vorstellen, wie in einem Film. Die Einbindung des Distelfink-Bildes, die Todesumstände des Künstlers und der Mutter von Theo, das war schon eine grandiose Verflechtung.

    Mich hat die Geschichte wahnsinnig gefesselt. Die Entwicklung, die Theo durchmacht, sein Abrutschen in die eine und dann noch in die andere Richtung, sind so tragisch und doch auch nachvollziehbar. 

    Die Jugendgeschichte hat mir jedoch besser gefallen, als der zweite Teil der Handlung und der letzte Abschnitt, der in den Niederlanden spielt, war mir etwas zu wirr und philosophisch. Leider ging mir Boris auch zunehmend auf die Nerven. Dennoch ist das Buch - trotz der 1.024 Seiten - eine echte Leseempfehlung.

    Mich hat es ein wenig an Gottfried Kellers "Der grüne Heinrich" erinnert. 

  22. Cover des Buches Ein ganzes Leben (ISBN: 9783442482917)
    Robert Seethaler

    Ein ganzes Leben

     (412)
    Aktuelle Rezension von: Charlie-Grubero

    Ein Buch, das in meinen Augen sehr ruhig daherkommt. In der Ruhe liegt bekanntlich aber die Kraft! Die Geschichte eines einfachen, ja beschaulichen Lebens in den Bergen, ein Porträt eines stillen, normalen Menschens. Ich hätte kaum geglaubt, dass mich so eine Geschichte fesseln kann, doch ich habe mich geirrt! Der Autor verwendet eine aufgeräumte und präzise Sprache, die mir sehr gefallen hat. Manche Sätze habe ich mehrmals gelesen, weil sie einfach schlicht und schön waren. Für mich ein Meisterwerk, das man selbst auf einem kurzen Flug flott durchgelesen hat. Es wird aber dann lange nachwirken…

  23. Cover des Buches Die Furcht des Weisen 2 (ISBN: 9783608939262)
    Patrick Rothfuss

    Die Furcht des Weisen 2

     (777)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Kvothes Erzählung geht weiter. Erst trifft er eine legendäre Gestalt, dann lernt er von den Adem, die eine für ihn bis dahin absolut fremde Kultur besitzen, schließlich kehrt Kvothe an die Universität zurück und nimmt sein altes Leben wieder auf. Fragt sich nur, für wie lange … Eine ganze Reihe neuer Einblicke in Kvothes Werdegang und sein Wesen tun sich auf.

  24. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.194)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Vorneweg: Wer Tolkiens „Herr der Ringe“ bereits nach wenigen Seiten gelangweilt abgebrochen hat, der wird höchstwahrscheinlich auch an Gordons „Medicus“ (zumindest anfangs) kaum Gefallen finden, denn wie beim großen Fantasywerk, so nimmt auch hier das Umherreisen reichlich viel Platz innerhalb der Handlung ein. Und wie Tolkien, so nutzt auch Gordon diesen Platz, um seine Protagonisten näher auszuarbeiten und im weiteren Verlauf die Unterschiede der verschiedenen Kulturen, Religionen und Landschaften ausführlicher zu skizzieren. Das wird bei Freunden geradliniger Bücher vielleicht für nur wenig Begeisterung sorgen. Fakt ist aber: Noah Gordon gelingt damit die Wiederbelebung der schillernden Welt des Mittelalters, welche der Leser Seite um Seite mit einem ähnlich kindlichen Staunen betrachtet wie der junge Rob Jeremy Cole. Bader und Gaukler, marodierende Ritter, reisende Kaufleute, pilgernde Christen, Pest, Hungersnöte und blinder religiöser Fanatismus. Der Autor hat in „Der Medicus“ eine einfach stimmige Mischung auf Papier gebracht, welche zwar nur auf wenigen überlieferten Fakten beruht (Gordon gibt dazu im Nachwort eine aufschlussreiche Erklärung ab), dafür jedoch die persönliche Geschichte von Jeremy Cole schlichtweg passend in die damalige Zeit einbettet. Und dieser ist ohne Frage das Zugpferd der gesamten Geschichte. An seinem Schicksal nimmt man, nicht zuletzt wegen seiner nachvollziehbaren, menschlichen Art, ziemlich früh Anteil. Man betrauert familiäre Verluste und berufliche Rückschläge, fiebert beim Werdegang des Waisenjungen mit. Stets in der Hoffnung, er möge eines Tages sein Ziel erreichen und als ausgebildeter Medicus nach England zurückkehren. Bis dahin ist es für Cole und den Leser ein weiter, aber lohnenswerter Weg, an dessen Rand man immer wieder Neues entdecken kann. Für Zartbesaitete könnte dieser Weg allerdings mitunter beschwerlich sein, schildert doch Gordon medizinische Eingriffe und Operationen nicht selten bis in kleinste, blutige Detail (Die blumige Ausdrucksweise dürfte für den konservativen Iny-Lorentz-Leser nur schwer zu verkraften sein). Auch die lange Feindschaft zwischen den Christen und den Juden wird intensiv beleuchtet, wobei hier Gordon (selbst Jude) ein großes Lob für die äußerst moralfreie Betrachtung dieser Thematik auszusprechen ist. Das die differenzierte Darstellung der kulturellen Gegensätze trotzdem bis zum heutigen Tag noch aktuell ist, ist weniger Gordon, als vielmehr der gesamten Menschheit anzulasten, auf welche folgender Ausspruch wohl immer noch am besten passt: „Aus der Geschichte lernen wir, dass wir nichts aus der Geschichte lernen.“ Nach mehr als 700 Seiten schließt das Buch dann mit einem unerwarteten und unkonventionellem Ende, das allerdings gerade deswegen so befriedigend ist und dazu nochmals den Eindruck verstärkt, mit Gordons „Medicus“ ein ganz besonderes Buch gelesen zu haben. Insgesamt ist „Der Medicus“ ein farbenprächtiges und lebendiges Historien-Epos, das Unterhaltung und Tiefgang sehr bemerkenswert in Einklang bringt und dabei sogar die eigene Wissbegierde weckt. Ein Klassiker des Genres, der auch nach einem Vierteljahrhundert immer noch seinen Platz in den Regalen der Buchhandlungen sicher hat.

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