Bücher mit dem Tag "lauscha"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lauscha" gekennzeichnet haben.

6 Bücher

  1. Cover des Buches Die Amerikanerin (Die Glasbläser-Saga 2) (ISBN: 9783548613697)
    Petra Durst-Benning

    Die Amerikanerin (Die Glasbläser-Saga 2)

     (97)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    Marie, die jüngste der drei Glasbläserschwestern wagt zum ersten Mal eine große Reise in ihrem Leben. Sie fährt im Sommer nach New York, um ihre Schwester Ruth zu besuchen, die vor einiger Zeit dorthin ausgewandert ist. Dort trifft sie zum ersten Mal ihre Nichte Wanda. In New York erlebt Marie eine unvergessliche Zeit und lernt einen neuen Mann kennen. Auch Wanda erfährt neues über sich selbst bei dem Besuch ihrer Tante. Ihr eigentlicher Vater kommt aus Thüringen. Schon bald ist ihr größter Wunsch nach das Glasbläserdorf Lauscha zu gehen, um ihren Geburtsort kennenzulernen.


    „Die Amerikanerin“ ist die Fortsetzung der Glasbläser-Saga. Nun treten Marie und Wanda stärker in der Vordergrund. Ich mochte Marie von allen Schwestern schon im vorherigen Band am meisten, deswegen hat es mich sehr gefreut, dass sie diesmal mehr zu Wort kommt. Auch Wanda war mir sehr sympathisch im Verlauf des Buches.

    Im Allgemeinen habe ich die erste Hälfte des Buch zunächst als spannend empfunden. Die Kulisse von New York war wieder sehr authentisch und lebhaft beschrieben. In der zweiten Hälfte des Buches kam ich jedoch schleppender voran. Ich kann nicht genau festlegen, woran das lag. Vielleicht weil sich alles sehr lang gezogen hat. Der Lesefluss war insgesamt etwas geringer als beim ersten Band der Reihe. Deswegen bleibt dieser bis jetzt auch mein Favorit.

    Auf den dritten Teil bin ich aber in jedem Falle auch neugierig. Es ist so schade um Maries Schicksal, aber umso gespannter bin ich wie Wandas Leben sich noch entwickeln wird.


    Insgesamt war es eine gute Fortsetzung. Der erste Band war jedoch noch einen Ticken besser. Dafür gibt es von mir vier von fünf Sterne!

  2. Cover des Buches Das gläserne Paradies (ISBN: 9783899034127)
    Petra Durst-Benning

    Das gläserne Paradies

     (7)
    Aktuelle Rezension von: MAZERAK

    Ich habe mich für die Hörbuch-Version entschieden, um gemütlich mit dem Strickzeug in der Hand einer historischen Geschichte zu lauschen.

    Johanna Steinhart, die seit Jahren die Glasbläserei der Familie führt, bekommt Besuch von Ihrer Nichte Wanda, Tochter ihrer Schwester Ruth, die in Amerika lebt. Als Wanda, ernsthaft liiert mit dem erfolgreichen Glasbläser Richard, erfährt, das die Glashütte in Lauscha in Gefahr gerät, von einem Verleger übernommen zu werden, versucht sie, gemeinsam mit den Glasbläsern eine Genossenschaft zu gründen. Doch der Traum zerbricht und Wanda ist am Boden zerstört und fühlt sich schuldig. Da kommt Hilfe von unerwarteter Seite… kann sich doch noch alles zum Guten wenden?

    Ulrike Grote ist eine unschlagbar gute Leserin! Sie interpretiert die Protagonisten überzeugend und jeden auf seine Art, reißt mit und baut Spannung auf. Es ist absolut angenehm, ihrer Stimme und Betonung zu lauschen.

    Leider muss ich gestehen: hätte ich Band 1 und 2 nicht vor langer Zeit gelesen, würde ich mich in den verzwickten (wenn auch in Rückblicken gut erklärten) Familienverhältnissen nicht leicht zurechtfinden. 

    Auch die Thematik hat mich dieses Mal leider nicht überzeugt. Petra Durst-Benning schreibt so zauberhafte Frauengeschichten, voller Romantik, Kopfkino und viel Lokalkolorit, das mir bei diesem dritten Band einfach etwas fehlt. Zu sehr geht es um Geschäfte, Gesetze, Arbeitsverhältnisse, Lug und Trug und dabei bleibt die gewohnte Heimeligkeit und Lauschas Glitzerwelt auf der Strecke. Es ist eine gute Geschichte, aber nicht ganz so, wie von mir von der Autorin erwartet. 

  3. Cover des Buches Die Glasbläserin (Die Glasbläser-Saga 1) (ISBN: 9783548613338)
    Petra Durst-Benning

    Die Glasbläserin (Die Glasbläser-Saga 1)

     (197)
    Aktuelle Rezension von: bellxkpx

    1890, Lauscha, Thüringen: Ruth, Marie und Johanna stehen von einem auf den anderen Tag nur noch zu dritt da, weil ihr Vater urplötzlich stirbt. Da keiner von ihnen Glas blasen darf, suchen sie sich daraufhin neue Arbeit. Doch nach einiger Zeit probiert sich Marie heimlich am Glasblasen wie einst ihr Vater. Schon bald bekommt sie mit ihrem selbstkreierten Christbaumschmuck erste Aufträge. Auch der amerikanische Geschäftsmann Woolworth wird auf sie aufmerksam. Das ist ihre Chance sich mit ihren Schwestern selbstständig zu machen!


    Ich habe schon lange keine historischen Roman gelesen. Trotzdem konnte ich mich erstaunlich gut mit der Geschichte anfreunden.  Es war besser als erwartet. Das Buch war sehr authentisch, echt und fesselnd geschrieben. Die Beschreibungen waren sehr ausführlich. Es ist immer etwas Neues passiert, sodass es nie wirklich langweilig wurde. Dass die drei Frauen sich stark machen, fand ich ebenfalls schön, da dass leider nicht immer üblich war. 

    Die einzigen Kritikpunkte wären, dass es ziemlich lange gedauert hat, bis der Klappentext abgehandelt war beziehungsweise bis Marie wirklich angefangen hat Glas zu blasen. Es hat erst zwei Jahre gedauert bis es dazu kam. 

    Die Zeit ist manchmal etwas zu schnell vergangen. Mir hätte eine engere Zeitspanne mehr gefallen, weil einige Dinge zu kurz zu kommen sind. 


    Dennoch hat mir das Buch wirklich gefallen. Die drei Schwestern sind wirklich sympathisch. Ich bin gespannt auf die anderen Teile der Reihe und ob es weiterhin so spannend bleibt. „Die Glasbläserin“ bekommt von mir deshalb vier von fünf Sterne!

  4. Cover des Buches Das gläserne Paradies (Die Glasbläser-Saga 3) (ISBN: 9783548613680)
    Petra Durst-Benning

    Das gläserne Paradies (Die Glasbläser-Saga 3)

     (75)
    Aktuelle Rezension von: Miii

    Mittlerweile lebt Wanda in Lauscha. Sie hat sich der Tochter von Marie angenommen und fiebert dem Tag entgegen, an dem sie Richard heiraten wird. 

    Doch ihr Alltag wird weiterhin von Sorgen bestimmt, denn während ihre Tante Johanna und ihr Mann mit ihrer Mutter zusammen zu einem New York Besuch aufgebrochen sind, brechen schwierige Zeiten in Lauscha an, denn eine wichtige Glasbläserhütte soll verkauft werden. Wanda ist davon überzeugt, dass die Glasbläser sich dessen annehmen sollen und überzeugt sie, ein Risiko zu einzugehen, das jedoch in einer Katastrophe zu Enden scheint.

     

    Ich fand den zweiten Band schon nicht mehr so dolle, der dritte war nochmal eine ganze Ecke schlechter. Es war relativ trocken und fade, manche Passagen haben sich ellenlang gezogen und es wurde sich reichlich an Klischees bedient.

    Wanda hatte zum Ende des zweiten Bandes grade ein wenig Selbstvertrauen, Vernunft und Weitsicht gewonnen aber in „das gläserne Paradies“ ist davon keine Spur mehr. Wie zuvor stürzt sie sich kopflos und ohne Nachzudenken in irgendwas hinein, handelt impulsiv und bedenkt nicht eine Sekunde mögliche Folgen (die ja unzweifelhaft kommen werden).

     

    Das Buch hat was stark Geschäftliches. Es geht darum die Hütte zu kaufen, um eine Ausstellung zu organisieren, um eine Genossenschaft zu gründen, um ein Darlehen aufzunehmen, um in Aktien zu investieren und und und… Von der eigentlichen Glasbläserei bleibt nicht mehr viel übrig was ich schade fand, weil das ja der eigentliche Zauber, der dadurch ausgemacht wurde, so verloren gegangen ist. 

    Ab einem bestimmten Punkt konnte man sich auch relativ gut denken, wie es weitergehen bzw. enden wird, da kam nichts neues und da war auch nichts wirklich überraschendes.

     

    Was ich schade fand, war, wie bereits im Teil zuvor auch, das aus Wanda wegen Richard teilweise so ein kleines jämmerliches Etwas gemacht wurde die auf einen Mann angewiesen ist und sich alles bieten lässt. Das passt nicht zu der sonstigen Darstellung von starken, unabhängigen Frauen. Gleiches auch mit Anna, von der ich mir definitiv gewünscht hätte, dass sie ein wenig mehr Rückgrat zeigt.

    Und eine Sache, die mich ebenfalls ziemlich gestört hat – die auch schon in dem ersten und zweiten Band so gemacht wurde – war der Mann, der zu Anfang total verständlich, charmant, sympathisch und aufmerksam ist, nur um dann im Laufe des Buches zu einem Idioten zu mutieren. Ich hätte mir gewünscht, dass zumindest mal ein Charakter so bleibt, wie man ihn von Anfang an beschrieben hat.

     

    Insgesamt hat mir die Reihe sehr gefallen, auch wenn ich tatsächlich sagen muss, dass sie einfach mit jedem Band schlechter geworden ist.

  5. Cover des Buches Jugenderinnerungen eines alten Mannes (ISBN: 9783847254508)
    Wilhelm von Kügelgen

    Jugenderinnerungen eines alten Mannes

     (4)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier
    Vergebens sucht der Deutsche die gute alte Zeit. Mit diesen Worten hebt Gustav Freytag zu seinen mehrbändigen „Bildern aus der Deutschen Vergangenheit“ an. Wenn man etwas sucht, muß es auch etwas zu finden geben. Vielleicht suchte man nur am falschen Ort? Beim Lesen dieses Buches mag einem mehr als ein Mal dieser Gedanke kommen, denn offensichtlich gab es sie doch, nicht nur in verklärender Erinnerung: die gute alte Zeit. Hier, in diesem Buch, tritt sie uns entgegen, mit all ihrer Geruhsamkeit und ihren schönen Seiten. Aber auch, liest man etwas genauer zwischen den Zeilen, nicht ohne die häßlichen, traurigen, tragischen Seiten zu verschweigen. Doch Leben und Tod gehörten damals mehr zusammen als heute, noch wähnte die Medizin sich nicht als Sieger über die Natur, die dem Leben nunmal ein Ende setzt, und so mag es nur für uns heutige erschreckend sein zu lesen, wie viele, teils hochberühmte, Menschen das vierzigste Lebensjahr nicht erreichten. Denn dies ist der Vorzug der von mir gelesenen Ausgabe: in zahllosen Anmerkungen wird für die im Text erwähnten Personen kurz über deren Lebensdaten, bisweilen weitere Einzelheiten, Auskunft gegeben. Von den mehreren Ausgaben der „Jugenderinnerungen“, die ich besitze, ist dies die einzige mit solchen Erläuterungen. Auch findet man Hinweise aus Ungenauigkeiten der Erinnerung Kügelgens, welche kein Wunder sind, wenn man bedenkt, daß die Niederschrift teilweise über fünfzig Jahre nach den Ereignissen stattgefunden hat. Das Buch erschien übrigens posthum zwei Jahre nach dem Tod Kügelgens und erlebte zahllose Auflagen. Es ist eines der beliebtesten und meist verkauften Bücher des 19. Jahrhunderts und heute, über hundertvierzig Jahre nach dem Tode des Autors, noch lieferbar. Vieles, was man aus der Schule aus dem Geschichtsunterricht kennt, wird hier, von einem Augenzeugen berichtet, lebendig. Etwa die Napoleonischen Kriege und deren Auswirkung auf die Bevölkerung. Die Kügelgens wohnten zu der Zeit in Dresden und hatten so manchen Unbill zu ertragen, wenngleich sie relativ glimpflich davonkamen. Aber der Ruf „Die Russen kommen!“ war nicht immer ein Schreckensruf, sondern damals waren sie durchaus willkommen. Vor allem, wenn man selbst (wie die Mutter Kügelgens) russische Wurzeln hatte. Und wer verkehrte nicht alles im Gottessegen, wie das Wohnhaus nach einer einer Inschrift genannt wurde. Goethe und Caspar David Friedrich seien stellvertretend für die vielen, auch heute noch geläufigen Namen, hier genannt. Ihnen ist der Schreiber des Buches, teils mehrfach im Leben, in persona begegnet. Von solchen Begegnungen, von kleinen Ereignissen aber auch weltgeschichtlichen Begebenheiten berichtet der Autor auf über vierhundert Seiten, die den Zeitraum seiner Geburt 1802 bis zum 27. März 1820 umfassen. Dabei mag sich das eine oder andere Mal die Phantasie oder auch verklärende Erinnerung über die realen Geschehnisse geschoben haben. Doch schließlich handelt es sich hier nicht um eine Geschichtsbuch, sondern die Erinnerungen eines alten Mannes an seine Kindheit. Das Buch ist sehr gut durchkomponiert und liest sich flüssig wie ein Roman, wobei an manchen Stellen natürlich eine etwas altertümliche Sprache durchscheint, was dem Beschriebenen jedoch nur umso mehr Authentizität verleiht und eine längst untergegangene Welt zu neuem Leben erweckt. Wer aufmerksam liest, vermag vieles über das alltägliche Leben der Menschen jener Zeit zu erfahren, wenngleich die Kügelgens sicher zu den besser gestellten zählten. Etwa von der Leibeigenschaft, die damals in vielen Gegenden noch selbstverständlich war, von manchem Elend, in dem Menschen hausen mußten und vor allem immer wieder davon, wie sehr das Leben vom Tode bedroht war. Unverheiratet blieben sie alle und sind nun schon seit einer langen Reihe von Jahren aus einem Leben geschieden, das seinen Glanz für sie verloren hatte. (Seite 56) Bis auf einen einzigen, den ehrenfesten Hermann, sind sie nach manchen bittern Kämpfen und Verlusten, die ihrer harrten, bereits alle in eine bessere Welt gegangen, dahin ihre Hoffnung, ihre Liebe und ihr Glaube schon hier auf Erden stand. (Seite 201) - Immer wieder heißt es Abschied nehmen für immer; und vielleicht ertappt man sich das eine oder andere Mal verstohlen eine Träne aus dem Auge wischend, eine Träne um Menschen, die lange entschlafen sind und von denen nichts geblieben ist als die Erwähnung in einem Buch, dessen Autor sich selbst seit Jahrzehnten im Grabe von den Mühen des Erdenlebens ausruht. Doch auch viel Gutes und Schönes wird berichtet, wir erfahren vom Starkult, dem Goethe ausgesetzt war, von einer enttäuschenden Begegnung mit dem verehrten Jean Paul, oder vom Leben im Pfarrhof Lausa, von dessen Geistlichen Samuel David Roller Wilhelm von Kügelgen (und später sein Bruder Gerhard) konfirmiert wurde. Alles in allem strahlt hier eine Heiterkeit aus längst vergangener Zeit zu uns herüber, die uns heutige etwas Ruhe und Gelassenheit in unsere hektische Zeit zu bringen vermag. Und wer weiß, vielleicht gab es sie doch, damals, für immer verloren: die gute alte Zeit. Kurzfassung In den Jugenderinnerungen wird die Zeit zwischen 1802 und 1820 lebendig. Gut und flüssig zu lesen wie ein Roman gibt es einen Einblick in das Leben im Dresden der damaligen Zeit. Für mich ein absoluter Lesegenuß und mindestens 5 von 5 Punkten wert. (Gelesen habe ich die 3. Auflage 1996, auf die sich auch die Seitenzahlen beziehen)
  6. Cover des Buches Die Glasbläserin (ISBN: 9783844901863)
    Petra Durst-Benning

    Die Glasbläserin

     (6)
    Aktuelle Rezension von: ribanna
    Ein historischer Roman angesiedelt in den Jahren ab 1890 im kleinen thüringischen Ort Lauscha. Die drei mutterlosen Schwestern Johanna, Ruth und Marie leben mit ihrem Vater, dem Glasbläser Joost ein recht zurückgezogenes Leben. Als der Vater plötzlich stirbt, müssen sie sich aus eigener Kraft ernähren. Nachdem sie einige Zeit für geringen Lohn bei einem Glasbläser als Aushilfen untergekommen sind, entwickeln sie ihre persönlichen Stärken weiter. Johanna besitzt Organisationstalent, Marie ist kreativ und künstlerisch veranlagt, Ruth gibt sich mit dem Gegebenen nicht zufrieden und will im Leben etwas erreichen. Ein interessantes und durchaus reizvolles Thema. Jedoch hat mir der Vortrag überhaupt nicht gefallen. Ich mag ein Hörbuch, wenn es zurückhaltend gelesen wird und meiner Vorstellungskraft Raum lässt. Die Sprecherin gibt sich alle Mühe, den Personen verschiedene Stimmen und Dialekte zu geben, wie für ein Ein-Personen-Theaterstück. Die jungen Frauen erscheinen dabei sehr überspannt und zickig. Warum manche Akteure ein reines Hochdeutsch sprechen und andere mit einem thüringischen Akzent, wo doch alle aus dem selben Dorf kommen und sicher keine großartige Schulbildung genossen haben, erschließt sich mir nicht. Die Geschichte ist mir vier Sterne wert, die Lesung nur zwei, was insgesamt drei Sterne ergibt.

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