Bücher mit dem Tag "langeweile"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "langeweile" gekennzeichnet haben.

275 Bücher

  1. Cover des Buches Opposition - Schattenblitz (ISBN: 9783551583444)
    Jennifer L. Armentrout

    Opposition - Schattenblitz

     (1.775)
    Aktuelle Rezension von: Sti_Sta_Steffi

    Kaum zu glauben, dass die Geschichte um Katy und Daemon nun ein Ende findet. Ein sehr passendes Ende wie ich finde, nachdem es spannungsgeladen und rasant weiter ging. 

    Auf den ersten Seiten folgte Herzschmerz und eine völlig neue Wendung in der Geschichte. Daemon war nicht wieder zu erkennen und das Buch nicht aus der Hand zu legen. In dem finalen Band hat man kaum die Möglichkeit Luft zu holen, da die Ereignisse sich förmlich überschlagen. 

    Insgesamt hat mir die Story um Katy und Daemon sehr gut gefallen. Die beiden bleiben sich treu, trotz allem was sie durch machen müssen. Kämpfen für ihre Liebe, Familie und Freunde. Sie sind einem richtig ans Herz gewachsen.

    Die Welt, welche die Autorin geschaffen hat, ist aufregend, spannend und einzigartig. 

  2. Cover des Buches Tschick (ISBN: 9783499256356)
    Wolfgang Herrndorf

    Tschick

     (2.849)
    Aktuelle Rezension von: Stauni

    Flüssig hintereinander weg zu lesen, mit schrägem Humor, aber wohl doch eher für jüngere Leser. 

  3. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.487)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  4. Cover des Buches Schändung (ISBN: 9783423214278)
    Jussi Adler-Olsen

    Schändung

     (1.523)
    Aktuelle Rezension von: Wuestman

    Ich habe schon einige Thriller von Jussi Adler Olsen gelesen und bin immer wieder fasziniert, wie er den Aufbau eines Falles und seine Charaktere hinbekommt. So auch in diesem Fall. Jussi baut langsam und stetig seinen Fall auf. Er braucht eine Weile bis alle Hinweise zusammenführen. Es ist wirklich sehr spannend, wie er die Verknüpfungen zu einem Gesamtwerk hinbekommt. Die einzelnen Charaktere werden von Buch zu Buch weiter aufgebaut, was mir sehr gefällt. Assad ist und beibt mein Liebling. Rose gibt einen neuen Touch in dem Buch und Carl zeigt schön seinen inneren Widerspruch. Für mich wieder ein Highlight.

  5. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (482)
    Aktuelle Rezension von: EmmaWinter

    Theo Decker hat ein ziemlich großes Päckchen zu tragen. Er verliert seine Mutter, die der Mittelpunkt seines Lebens war, seine Trauer ist unvorstellbar. Sein Vater ist verschwunden, die Großeltern wollen ihn nicht ... Sein Trost ist "Der Distelfink", ein kleines Bild, das durch einen schrecklichen Zufall in seinen Besitz gelangt und ihn begleiten wird, bis er sich selbst und sein Schicksal annehmen kann.

    Was für eine Geschichte. Donna Tartt breitet das Leben des kleinen Theo (als die Handlung beginnt, ist er dreizehn Jahre alt) aus, wie einen nicht enden wollenden Faltplan. Mit unglaublicher Detailgenauigkeit beschreibt sie die äußeren und inneren Eindrücke, die Theo zu schaffen machen. Seine Lebensfreude, immer wenn er Pippa trifft, seine tief verzweifelten und depressiven Gedanken über den Sinn des Lebens. Das tut manchmal richtig weh. Jede Station, die Theo auf seinem Weg anläuft, wird mit so viel Hingabe beschrieben, dass man sie jedes Mal ungern wieder verläßt, um sich mit Theo wieder auf den Weg zu machen. Die wunderbaren Charakter und Schauplätze konnte ich mir alle so bildhaft vorstellen, wie in einem Film. Die Einbindung des Distelfink-Bildes, die Todesumstände des Künstlers und der Mutter von Theo, das war schon eine grandiose Verflechtung.

    Mich hat die Geschichte wahnsinnig gefesselt. Die Entwicklung, die Theo durchmacht, sein Abrutschen in die eine und dann noch in die andere Richtung, sind so tragisch und doch auch nachvollziehbar. 

    Die Jugendgeschichte hat mir jedoch besser gefallen, als der zweite Teil der Handlung und der letzte Abschnitt, der in den Niederlanden spielt, war mir etwas zu wirr und philosophisch. Leider ging mir Boris auch zunehmend auf die Nerven. Dennoch ist das Buch - trotz der 1.024 Seiten - eine echte Leseempfehlung.

    Mich hat es ein wenig an Gottfried Kellers "Der grüne Heinrich" erinnert. 

  6. Cover des Buches Der goldene Handschuh (ISBN: 9783498064365)
    Heinz Strunk

    Der goldene Handschuh

     (273)
    Aktuelle Rezension von: Viviliebtlesen

    Nachdem ich den Film gesehen habe, wollte ich dazu das Buch lesen, denn Bücher bringen ja meist mehr Informationen und Stimmungen mit rein, die kein Film schafft... aber... die ekelhafte, widerliche Grundstimmung, die man sofort spürt (ob Film oder Buch), wurde von Autoren perfekt dargestellt. Ich musste mich regelrecht überwinden, weiter dieses Buch zu lesen. Stimmungstechnisch war das Buch gut... aber mehr auch nicht. Stellenweise überflog ich die Seiten, weil es vor langweiligen Passagen gefüllt war. Die wiederrum aber dennoch diese eklige Grundstimmung hatten.... kein Buch, was ich empfehlen möchte. Es war leider überhaupt nicht meins

  7. Cover des Buches Der Fänger im Roggen (ISBN: 9783499235399)
    J. D. Salinger

    Der Fänger im Roggen

     (1.537)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    "Der Fänger im Roggen" erzählt von Holden Caulfield, der mal wieder von einer Schule fliegt und in der Nacht beschließt, bereis heute und nicht erst in ein paar Tagen zu den Ferien die Schule zu verlassen. Somit streunt er ein paar Tage durch New York, bevor er den Beschluss fasst, nicht mehr nach Hause zu gehen, was er jedoch am Ende nicht durchzieht.
    J.D. Salingers Klassiker hat mich leider nicht berührt. Für die Erscheinungszeit mag die Sprache und die Geschichte an sich eine Art Revolution gewesen sein, heutzutage kann das niemanden mehr "schocken". Diese Denkweise und mangelde Zielstrebigkeit des Protagonisten hätte mir "damals" in meiner Pubertät genauso wenig zugesagt wie heute. Ich habe es gelesen, um eine "Bildungslücke" zu schließen, aber es war mir eher eine Qual als ein Vergnügen.

  8. Cover des Buches Muss es denn gleich für immer sein? (ISBN: 9783442487769)
    Sophie Kinsella

    Muss es denn gleich für immer sein?

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    Sophie Kinsella zählt zu meinen Lieblingsautorinnen. Mit der kaufsüchtigen Rebecca hat sie damals voll meinen Geschmack getroffen und auch ihre Folgewerke haben bei mir immer für Begeisterung gesorgt.

    Auch mit „Muss es denn gleich für immer sein?“ hat sie wieder einmal tolle Arbeit geleistet. Dennoch kann dieses Buch nicht ganz mit den meisten ihrer anderen Bücher mithalten.

    Die Geschichte fängt toll und mit viel Humor an, leider flacht die Geschichte dann aber irgendwie ab. Der Mittelteil der Geschichte zieht sich ganz schön in die Länge und da wo am Anfang noch Humor war, rückt irgendwie immer mehr das Drama in den Mittelpunkt.

    Für mich ist es auch schlicht nicht ganz nachvollziehbar, wie ein Ehepaar so negativ darauf reagieren kann, dass ihnen noch 68 gemeinsame Jahre bevorstehen. Über solche Dinge sollte man sich doch vor der Hochzeit im Klaren sein. Man heiratete ja schließlich nicht, weil man noch 5 schöne Jahre miteinander haben will und dann wieder getrennte Wege gehen will. Und wenn man diese Absicht – aus mir unerklärlichen Gründen – doch von Anfang an haben sollte, dann zieht man ja ohnehin eine Scheidung in Betracht.

    Das Ende der Geschichte wird dann wieder etwas spannender, aber auch das Ende kann mit dem Anfang nicht mithalten.

    Fazit
    Das Buch ist ganz nett, es ist aber definitiv nicht die Art Geschichte, die man eigentlich von Sophie Kinsella erwartet. Ob das nun positiv oder negativ ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

  9. Cover des Buches Jäger der Nacht (ISBN: 9783802581625)
    Nalini Singh

    Jäger der Nacht

     (603)
    Aktuelle Rezension von: Sabrysbluntbooks

    Fait ist eine V-Mediale und kann in die Zukunft schauen und somit sehr wichtig für den Rat, dieser hat sie abgeschottet von allem eingesperrt und unter ständiger Beobachtung. Doch Fait steigt eines Tages unbemerkt über den Zaun, direkt in die Hände von Vaughn einem Gestaltwandler, dieser traut ihr nicht über den Weg, da sie sich anscheinend bewusst in das Gestaltwandler Territorium hineingewagt hat...

    Naja... Die Grundidee gefällt mir sehr und ich bin gespannt wie es weiter geht mit dem Rat, den Medialen und den Gestaltwandler, mir gefiel auch die Idee über die Vernetzung der Gestaltwandler. Aber dieses Band konnte mich nicht ganz überzeugen, der Schreibstil war zwar fliessend aber ich wurde durch die Erzähler-perspektive in meinem lese-Flow gestört und konnte mich nicht gut reinversetzten. 

    Es gab auch in diesem Band wie im vorherigen diverse Aspekte; zum einem einen Thriller-Anteil zum anderen die Gestaltwandler, die Mediale und eine Liebesgeschichte... dadurch kamen die Protagonisten etwas zu kurz und hatten mir zu wenig tiefe was auch die Liebesgeschichte der beiden unrealistisch gemacht hat... 

    Ich werde bestimmt noch ein Band der Reihe lesen und schauen ob mich der weitere Verlauf des ganzes interessiert.

    Für alle die gerne viele Aspekte in einem Band haben

  10. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (258)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Im zweiten Teil der Serie ist die Handlung nicht sonderlich voran gekommen. Im Prinzip ist die Ausgangslage noch vergleichbar mit dem Stand vom Ende von Teil 1. Karou und der Wolf haben versucht eine Armee aufzustellen (Karou immer in der Gefahr erneut vom Wolf getötet zu werden). Faktisch haben sie aber nicht viel erreicht, außer ein paar Terroranschlägen. Währenddessen versucht Jael die Welt der Menschen zu erobern. 

    ...

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/zwischen-den-welten-daughter-of-smoke-and-bone-serie/

  11. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (867)
    Aktuelle Rezension von: Orisha

    Eine Frau fährt in die Berge, mit Freunden. Als Hugo und Luise ins Dorf einkehren, bleibt ihre Freundin zurück und wird über Nacht von einer unsichtbaren Wand eingeschlossen. Ganz plötzlich ist sie allein in den Bergen, nur Luchs, der Hund ist bei ihr. Nach und nach beginnt sich die Frau einzurichten, findet eine Kuh und eine Katze. Sie beschäftigt sich mit dem Anbau von Kartoffeln, dem Hacken von Holz, der Versorgung der Tiere, der Jagd. Mit allem, was sie zum überleben braucht. So ziehen zwei Jahre ins Land bis eines Tages etwas unvorhergesehenes geschieht.

    Haushofers Roman ist zurecht ein vielgelobter Klassiker. Ganz minimalistisch, mit nur einer Protagonistin, erörtert Haushofer den Sinn des Lebens - symbolisiert über den Einschluss hinter einer gläsernen Wand. Was bleibt da noch? Was ist wichtig? Welche Kenntnisse haben wir überhaupt? Besonders in heutiger Zeit ist das Buch spannend, denn wer kann noch Pflanzen bestimmen, einen Acker herrichten oder Kühe melken - wenn man nicht gerade auf dem Land mit diesen Dingen aufgewachsen ist. Wie beschäftigt man sich ganz allein - ohne Musik, ohne Bücher, ohne Film- und Fernsehen - ohne irgendeine Art von Ablenkung. Besonders die Vorstellung ohne Musik zu leben, war für mich irgendwie merkwürdig. Die Hinwendung zu ihren Tieren, die bald viel mehr sind als reine Mitbewohner und Milchgeber, ist besonders prägnant geschildert und gibt dem Buch eine ganz eigene Stimmung. Dabei switched die Protagonistin immer zwischen Gegenwart und Vergangenheit - verheimlicht ihre Verluste nicht und gibt dem Buch damit einen düsteren Vibe, der mir gut gefallen hat.

    Kurzum: Minimalistischer Inhalt rund um das Überleben einer Frau in den Bergen. Kurzweilig, einprägsam und etwas düster. Lesenswert.


  12. Cover des Buches Der Vorleser (ISBN: 9783257261349)
    Bernhard Schlink

    Der Vorleser

     (5.708)
    Aktuelle Rezension von: Katharina_Klose

    Das Buch hat mich so gefesselt, dass ich es in einem Rutsch durchgelesen habe. Es hat mich einfach nicht mehr losgelassen und mich an den Inhalt gebunden. 

    Die Geschichte ist wunderschön geschrieben, der Schreibstil führt leicht durch den Inhalt hindurch und packt einen in den überraschendsten Momenten. Die beiden Protagonisten sind tiefgründig charakterisiert und überraschen einen immer wieder aufs Neue. 

    Generell ist es ein Buch, das man gut zwischendurch lesen kann, da es relativ kurze Kapitel hat und man auch sofort wieder in der Geschichte drin ist. 

    Die Gesellschaftskritik, die in dem Buch geübt wird, ist wichtig und wird trotzdem ohne den mahnenden Zeigefinger herübergebracht. So wird das Buch angenehmer beim Lesen, auch wenn es um wichtige Themen geht. 

  13. Cover des Buches Totenhaus (ISBN: 9783442714421)
    Bernhard Aichner

    Totenhaus

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der zweite Band um Bestatterin Brünhilde Blum steht seinem Vorgänger in nichts nach.

    Nachdem Blum den Tod ihres Mannes gerächt hatte führte sie ein ruhiges Leben mit ihren Kindern und ihren beiden Vertrauten in Innsbruck. Doch ein Foto in einer Illustrierten zerstört diese Idylle und öffnet ein Fenster in Blums Kindheit. Während Blum dieser Spur hinterher jagt schlägt das Schicksal erneut zu, bei einer Routineexhumierung auf dem Innsburger Friedhof stößt man auf Leichenteile, welche einem seit längerem vermissten Schauspieler zugeordnet werden können - ebenjener Schauspieler, den Blum einst getötet hat. Blums Welt bricht zusammen, während ihr Freund Reza verhaftet und nach Ihr gefahndet wird ist Blum auf den Spuren ihrer Schwester selbst in Gefahr.

    Es entwickelt sich eine rasante Story, wem kann Blum trauen, wer meint es ehrlich mit ihr, wie kann sie ihre Kinder wieder sehen ohne die nächsten Jahre im Gefängnis zu sitzen - gibt es überhaupt eine Zukunft für sie?

    Der Schreibstil ist wie im ersten Buch extrem schnell, nur nach vorn, kurze Kapitel, Dialoge - die Spannung wird ständig hochgehalten und der Leser fiebert mit Blum bis zur letzten Seite mit, hervorragend gemacht!

    Ein Zitat beschreibt nach meiner Meinung die Geschichte recht treffend: "Ein Unglück ist kein Baum, es wächst nicht langsam über Jahre, meistens kommt es über Nacht."

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den abschließenden 3. Teil der Reihe.

  14. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (102)
    Aktuelle Rezension von: waldpilzsuppe

    Ich habe das Buch vor einigen Wochen erst gelesen, weil ich den Titel so spannend fand. Ich fand besonders die Überforderung die man spürt so beeindruckend- ich konnte mich gut reinfühlen und war gespannt was auf mich wartete. Ich fand die Geschichte allerdings sehr lahm. Es passiert irgendwie nichts und dann auf einmal ganz viel. Der Mann hat eigentlich keine Rolle und die Babysitterin wird zur Muse und Erfüllung aller Träume. Natürlich muss es auch um Drogen und blut und ähnliches gehen, aber diese Szenen sind irgendwie nur Beiwerk für mich gewesen. Das Ende habe ich gar nicht verstanden und ich war am ende auch froh das es vorbei war


    schade , schade, da das thema Überforderung und eventuell sogar regreting motherhood sooo viel potenzial gehabt hätte

  15. Cover des Buches Der große Gatsby (ISBN: 9783311220008)
    F. Scott Fitzgerald

    Der große Gatsby

     (1.073)
    Aktuelle Rezension von: The_Book_Knight

    Als Nick Carraway ins West Egg Village auf Long Island zieht, stellt er fest, dass sein Nachbar wirklich außergewöhnlich ist: Jedes Wochenende veranstaltet er rauschende Feste auf seinem prachtvollen Anwesen und trotzdem weiß keiner der Gäste so richtig, wer er eigentlich ist: Manche sagen, er hat jemanden umgebracht, manche sagen, er war ein Spion für die Deutschen und weiß Gott, was für schöne und unschöne Theorien noch über diesen Jay Gatsby kursieren. Als Nick ihn dann tatsächlich kennenlernt, wird er trotz seiner ausgeprägten Beobachtunsgabe zunächst nicht ganz schlau aus dem mysteriösen Millionär, doch schon bald weiß er, dass Gatsby etwas will, dass man mit Geld nicht kaufen kann: Er will nur seine große Liebe Daisy zurück, von der der Krieg ihn getrennt hat. Doch anders als für ihn ist für Daisy das Leben weitergegangen...

    Oberflächlichkeit, Sehnsucht und Verrat: Eigentlich schwere Themen und doch war ich überrascht, wie schnell ich diesen Roman verschlungen habe. Klar, der Schreibstil ist etwas eigen, was ich vorallem bei der Figur Daisys fand, und sicher nicht jedermanns Sache, doch er übertreibt nie mit den philosophischen Einschüben und erschafft vorallem ein mitreißendes Porträt der "Roarin' Twenties", mit all ihrem Rausch (Gatsby), ihrer Ernüchterung (der arme Wilson) und all ihrer Vergnügungssucht (Jordan). 

    Niemand steht für diese Ideale wohl so sehr wie Jay Gatsby: Durch die Wahl der Erzählperspektive lernen wir ihn zwar auch zumindest ein wenig kennen und doch bleibt er lange eine Lichtgestalt. Aber selbst dann, wenn man noch überhaupt nicht weiß, wer dieser mysteriöse Gastgeber eigentlich ist, woher er kommt, dann tut er einem doch leid, wenn ihn die Sehnsucht nach seiner Daisy so zerreißt und mit seiner sympathischen Art hab uch ganz schnell ins Herz geschlossen und hab ihm so sehr gewünscht, dass es gut für ihn ausgeht. Daisy selbst, unsere große zweite Lichtgestalt, ist ein Charakter, aus dem ich nicht schlau werde. Sie wirkt regelrecht seltsam, affektiert und doch konnte ich sie häufig verstehen, warum sie sich so verhielt wie sie sich verhielt, selbst wenn sie weitaus weniger Symphatien auf sich zieht (also von mir zumindest). Ich mochte auch, wie Fitzgerald Tom Buchanan, den Antagonisten, schreibt: Er ist ein Ekel durch und durch und trotzdem wird auch er als ein Mensch mit Gefühlen dargestellt. Er ist ein fürchterlicher Doppelmoralist ja, doch auch er weint und liebt und wirkt dadurch auf ein ganz eigene Art menschlich. 

    Ich war anfangs skeptisch, ob mir das Buch gefallen würde und jetzt am Ende kann ich sagen, dass ich fast etwas enttäuscht war, als ich feststellte, wie kurz das Buch eigentlich ist. Ich hätte fast sogar noch gern längere Zeit dem Treiben in West Egg zugesehen, obwohl mir das Ende auch so schon doch etwas das Herz gebrochen hat. Was ich als Fazit am Ende definitiv sagen kann, dass auch dieses Buch wie die meisten Klassiker nicht jedermanns Sache sein wird. Was mich angeht, von mir erhält der Roman jederzeit grünes Licht. 

    What about you, old sports? 

  16. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.549)
    Aktuelle Rezension von: Yazzie

    Ich habe dieses Buch in zwei Tagen verschlungen, ich konnte nicht genug bekommen. Ich wollte mehr von denn Charakteren erfahren. 

    Obwohl keiner der Charaktere beschrieben wird oder sonst etwas, hat man ein Bild vor Augen, man kann sich alles gut vorstellen und mitfühlen. Ich finde, dass die Dialoge sehr gut und durchdacht geschrieben worden sind!

  17. Cover des Buches Limit (ISBN: 9783596184880)
    Frank Schätzing

    Limit

     (590)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Natürlich lag die Latte für den neuen Schätzing nach „Der Schwarm“ sehr hoch. Doch „Limit“ meistert die Herausforderung souverän und geht nicht nur spannungsmäßig erneut ans Limit: Ohne aus dem Tritt zu geraten, schlägt uns Schätzings neuer Wissenschaftsthriller über satte 1320 Seiten in den Bann – übrigens keine ganz leichte Aufgabe, wenn man dabei der irdischen Schwerkraft trotzen muss. Wie die kultigen Science Fiction –Schinken aus den 1970er Jahren fängt die Geschichte ganz behutsam an. Schätzing führt seine Figuren sehr sorgfältig ein und entwickelt daraus eine Story, die bald immer rasantere Fahrt aufnimmt. Und er entführt uns in eine Zukunft, die durchaus nicht undenkbar scheint. Der Abbau von Rohstoffen auf dem Mond und ein Weltraumfahrstuhl, der an einem ultralangen Seil in den Orbit klettert, sind bereits heute diskutierte Ideen. Erneut besticht Schätzing dabei durch die gekonnte Verflechtung von Fiction und Science, von Wissenschaft und Thriller. Passagen, die wissenschaftliche Thesen und Zusammenhänge erklären, wechseln sich ab mit Actionszenen, die quer über den Kontinent führen und so manchen Actionfilm blass aussehen lassen. Schon die Liste der Danksagungen zeigt, wie ernsthaft sich Schätzing mit den Themen seines neuen Romans beschäftigt hat. „Limit“ ist ganz anders als “Der Schwarm“ – aber genauso gut. Und: Auf dem Mond wiegt der Wälzer ja bald nur noch ein Sechstel                            

  18. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442313471)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.290)
    Aktuelle Rezension von: Legra

    Ich hatte bevor ich mir das Buch gekauft hatte, viele unterschiedliche Meinung an gehört. Nun wollte ich mir selbst ein Bild davon machen. So habe ich es gekauft und durch gelesen. An sich finde ich das Buch interessant und auch das Cover gefiel mir. Das Verhalten von dem so tollen Mr. Greys, den Ana nur an zugucken muss, damit es wieder heiß hergeht, war widersprüchlich. Sowie seine Launen, von wütend, da er sich über jede Kleinigkeit aufregte bis zu seinem perversen Trieb die er hinterher wieder ausgleichen musste. Zum Anderen haben wir da die dauererötende Ana, die sehr unerfahren  und naiv ist. Obwohl es einfach geschrieben war, hat mich das Buch trotzdem gefesselt. Die Nebencharaktere waren auch sehr interessant, aber leider erfuhr man etwas wenig von ihnen. Aber was mir nicht so gefiel, war das an einigen Stellen  zog sich das Buch. Aber auch diese innere Göttin, also ihr Unterbewusstsein sein fand ich nach einiger Zeit nervig.

  19. Cover des Buches Stille (ISBN: 9783458177241)
    Erling Kagge

    Stille

     (81)
    Aktuelle Rezension von: Micha835

    Die Aufmachung des Buches macht neugierig auf mehr. Wenn man dann beginnt ist es eine langsame Einführung und dann folgen die Geschichten aus dem Alltag und die Erlebnisse des Autors teilweise unterlegt mit tollen Bildern. Umso mehr man liest umso mehr wird man gefesselt weiter zu lesen. Man schafft es das Buch innerhalb von einem Tag durchzulesen. Viel Wahrheit drin versteckt und man sollte sich dann Gedanken über alle Dinge machen welche man im Leben verwendet und ob dies sinnvoll ist oder nicht. Man sollte wie es der Autor auch mehrfach schreibt mehr an sich denken und mehr einfach die Stille geniessen und mit wenig zufrieden sein denn dann lernt man es auch das Stille das Schönste und Beste im Leben ist.

  20. Cover des Buches Revival (ISBN: 9783453438484)
    Stephen King

    Revival

     (251)
    Aktuelle Rezension von: Fili_S

    Die Beschreibung hat mir echt gefallen, doch die Geschichte hat mich letztlich doch etwas enttäuscht. 

    An vielen Stellen war es einfach nur flach. Ich konnte mich nicht wirklich in die Charaktere einfühlen und wenn doch, war es kurz danach auch schon wieder verflogen.

    Zwischendurch kam wirklich mal Spannung auf und die war auch gut, doch sie hat sich leider nicht lange gehalten. 

    Alles in allem nicht zu empfehlen.

  21. Cover des Buches Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit (ISBN: 9783844518030)
    Veronica Roth

    Die Bestimmung - Tödliche Wahrheit

     (252)
    Aktuelle Rezension von: c_awards_ya_sin
    Zunächst einaml, Janin Stenzel liest dieses Hörbuch wirklich wunderbar! Das war aber auch schon der einzige Grund, der mich durch das Hörbuch brachte.
    12 Stunden und 9 Minuten hat hier jedere vor jedem Geheimnisse, auch wenn man auf der gleichen Seite kämpft. Wobei kämpfen hier das falsche Wort ist. Die Geschichte besteht lediglich aus einzelnen Bausteinen in denen mal die einen, mal die anderen aktiv sind. Eine richtige Handlung kommt aber nicht wirklich zustande. Das hat mir überhauptnicht gefallen und Teil drei werde ich mir sparen.
  22. Cover des Buches Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung (ISBN: 9783423249997)
    Valentina D'Urbano

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

     (97)
    Aktuelle Rezension von: Miss_Bla

    Die Autorin schreibt flüssig und schnell, ohne dabei an Gefühl zu verlieren. Auch die Handlung schreitet schnell voran, obwohl es im Buch viele Rückblenden gibt. Die Welt der Protagonisten ist teils sehr romantisch und teils extrem deprimierend. Insgesamt ist es ein zutiefst emotionales und lesenswertes Werk, das mich melancholisch zurückgelassen hat.

  23. Cover des Buches Traumfänger (ISBN: 9783442306312)
    Marlo Morgan

    Traumfänger

     (486)
    Aktuelle Rezension von: rica

    Marlon Morgan hat sich folgende Geschichte ausgedacht und dann als wahren Erlebnisbericht vermarktet: Sie fliegt beruflich nach Australien, wobei sie betont, wie erfolgreich und gut gekleidet sie ist. Dort wird sie von Aboriginies entführt, die sie auserkoren haben, mit ihnen auf eine traditionelle Wanderung quer über den Kontinent zu gehen. Dabei lernt sie begeistert die naturverbundene Kultur und die Fähigkeiten dieses letzten echten Aboriginiesstammes kennen und trägt später deren spirituelle Botschaft hinaus in die Welt.

    Sprachlich ist das Buch nicht sonderlich gut geschrieben. Die Aboriginies werden als einzelne Personen kaum charakterisiert und in erster Linie als freundliche, weise Fremde dargestellt. Die Ich-Erzählerin wirkt, obwohl sie vermutlich die Identifikationsfigur sein soll, größtenteils oberflächlich, unreflektiert und teilweise selbstherrlich. Ihr Erkenntnis aus der Reise, dass Natur schützenswert ist und weder Geld noch Äußerlichkeiten das Wichtigste im Leben sind, ist auch nichts Neues und in manch anderen Büchern besser verpackt.

    Da das Buch nicht gut geschrieben ist, habe ich es aus dem Interesse heraus weitergelesen, etwas über die Lebensweise von Aborigines zu erfahren. Dafür ist es naturlich ungünstig, dass alles an diesem Buch erfunden ist, es weder den beschriebenen Stamm, noch diese Reise je gegeben hat, beschriebene Rituale fiktiv sind und dementsprechen hier nicht nur kein Wissen, sondern falsche Vorstellungen über Aborigines vermittelt werden. 

    Leider ist die Autorin durch den Erfolg des Buches in der Wahrnehmung Vieler wirklich zu einer Botschafterin der Aborigines geworten und hat sogar Vorträge gehalten. Allerdings haben Aborigines Morgan nie erlaubt, geschweigedenn sie gebeten, in ihrem Namen zu sprechen. 

    Im Gegenteil, es gab eine von Aborigines gestartete Nachforschung, da niemandem der beschriebene Stamm oder ihre Rituale etc. bekannt waren und auch andere Teile der Geschichte Fehler aufwiesen (z.B. Tierbegegnungen an Orten, an denen es diese Tierarten nicht gibt; Münzen, die es im australische Dollar nicht gibt...). Sie kamen zu dem Schluss, dass Morgans Darstellungen nicht der Wahrheit entsprächen und die Falschdarstellung ihrer Kultur ihrem (noch heute andauernden) Bemühen nach mehr kultureller und politischer Anerkennung schade. 

    1996 reiste eine Aborigines Kommission in die USA um mit der Autorin zu sprechen. Morgan gab zu, die Geschichte frei erfunden zu haben. Seit dem publiziert sie sie aber weiterhin als implizit wahre Begebeneit.

    Leider bin ich erst bei meiner Recherche im Anschluss an das Buch auf all das gestoßen, sonst hätte ich es nie gelesen.

  24. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.066)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein sehr lustiges und kurzweilig geschriebenes Buch, das man nicht immer in der Öffentlichkeit lesen sollte, da man auch mal einen Lachkrampf bekommen kann. Empfehlenswert, wer gerne lachen möchte.

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