Bücher mit dem Tag "langeweile"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "langeweile" gekennzeichnet haben.

276 Bücher

  1. Cover des Buches Der Distelfink (ISBN: 9783442473601)
    Donna Tartt

    Der Distelfink

     (484)
    Aktuelle Rezension von: DallingerAlois

    Eine beeindruckende Gesichte eines jungen Mannes der auf sein Leben voller BESONDERER Ereignisse und Begebenheiten zurückblickt. Ich konnte das Buch nicht aus der Hand legen und hab es am Wochenende ausgelesen. Donna Tartt´s Meisterwerk. 5 Sterne von Herzen.

  2. Cover des Buches Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen (ISBN: 9783442482450)
    E. L. James

    Fifty Shades of Grey - Geheimes Verlangen

     (10.303)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Ana Steele ist 21 Jahre alt und studiert. Ihre beste Freundin und Mitbewohnerin soll ein Interview mit einem der führendsten und reichsten Männern der Geschäftswelt führen, aber erkrankt. Ana übernimmt den Job und sitzt dem jungen und sehr gut aussehenden Christian Grey gegenüber. Da alles so kurzfristig war, konnte sie sich gar nicht vorbereiten und liest nur die Fragen ab und schaut dem attraktiven und amüsierten Christian immer wieder in die tollen Augen. Danach fühlt sich Ana komisch und irgendwas an Christian reizt sie. Bisher hatte sie noch keinen Freund und als dann in ihrem Nebenjob Christian vor ihr steht, ist sie mehr als nervös. Nach und nach kommen sich die Beiden näher und es ist keine Liebesgeschichte wie üblich, denn Christian steht auf andere Dinge und will sich nur auf Ana einlassen wenn sie einen Vertrag unterschreibt. Weil es sie reizt, sie unbedingt will, lässt sie sich auf seine Welt ein und findet sich in Fesseln wieder, wird geschlagen, bestraft und darf in vielen nicht mehr selbst entscheiden. Ihre Freundin darf nichts wissen, aber findet Christian zunehmend seltsamer und Ana verändert sich. Will sie so Leben und Lieben? Mit großem Getöse kam der Nummer 1 Bestseller aus den USA auch bei uns auf den Buchmarkt und der große Hype, den großen Skandal kann ich absolut nicht nachvollziehen. Gut, die Amerikaner sind prüder und so mag dieses Buch durchaus schockieren. So Sensationell und erotisch prickelnd ist es aber nicht. Der Anfang zieht sich ewig in die Länge und bei Ana, die als etwas fahrig, tollpatschig und als Mauerblümchen und mit vielen Selbstzweifeln beschrieben wird, denkt man unwillkürlich an Bella aus den Bis(s) Büchern. Auch der nächste Schritt, dass Christian gerade sie graue Maus toll findet erinnert an die Vampirreihe und ich war echt genervt. Dann verändert es sich etwas und man kann Christian etwas mit der Hauptfigur aus [American Psycho[ oder [9/2 Wochen[ beschreiben. Es ist eigentlich immer das gleiche was dann passiert und das über hunderte von Seiten hinweg. Ich dachte immer noch, da kommt noch was, da gibts noch was sexuell schockierendes und prickelndes. Nichts wars und das Buch ist literarisch auch eine Katastrophe finde ich. Auch die Einschübe von toll beschriebenem Essen und hoher Literatur bringen nichts und das wirkt oft sehr aufgesetzt. Ganz schlimm fand ich die ewige Zwiesprach mit ihrer inneren Göttin. Oh nein! Fazit: viel Lärm um eine langweilige und nervtötende Geschichte und stupider Erotik. Das wars!

  3. Cover des Buches Muss es denn gleich für immer sein? (ISBN: 9783442487769)
    Sophie Kinsella

    Muss es denn gleich für immer sein?

     (119)
    Aktuelle Rezension von: Alinchen

    Sylvie hat ein wunderbares Leben: Sie und Dan sind seit 10 Jahren zusammen, sieben davon verheiratet. Zusammen haben sie zwei süße Töchter und ein schönes Haus. Auch ihren Job in einem Museum liebt Sylvie. Und dann erzählt ihnen auch noch ihr Hausarzt, dass sie noch gut und gerne 68 Jahre zusammen haben können. Was im ersten Moment gut klingt, scheint dann doch zu Panik zu führen. Um sich nicht zu langweilen, wollen sie gegenseitig Überraschungen für den anderen organisieren. doch damit bricht das Chaos aus.

    Die Idee hinter dem Buch hat mir gut gefallen. Auch die Geheimnisse im Hintergrund und dass man sich fragt, was genau zwischen Dan und Sylvies Vater passiert ist, mochte ich. Aber Sylvie ging mir leider total auf die Nerven! Statt mit Dan zu reden, malt sie sich oft in ihrem Kopf irgendwelche Schreckensszenarien aus. Das macht in meinen Augen viel kaputt. Wirklich schade!

  4. Cover des Buches Dreams of Gods and Monsters (ISBN: 9783596033171)
    Laini Taylor

    Dreams of Gods and Monsters

     (262)
    Aktuelle Rezension von: Torsten78

    Im zweiten Teil der Serie ist die Handlung nicht sonderlich voran gekommen. Im Prinzip ist die Ausgangslage noch vergleichbar mit dem Stand vom Ende von Teil 1. Karou und der Wolf haben versucht eine Armee aufzustellen (Karou immer in der Gefahr erneut vom Wolf getötet zu werden). Faktisch haben sie aber nicht viel erreicht, außer ein paar Terroranschlägen. Währenddessen versucht Jael die Welt der Menschen zu erobern. 

    ...

    Die vollständige Serienrezension findet sich hier:

    https://www.torstens-buecherecke.de/zwischen-den-welten-daughter-of-smoke-and-bone-serie/

  5. Cover des Buches Die Wand (ISBN: 9783548288123)
    Marlen Haushofer

    Die Wand

     (878)
    Aktuelle Rezension von: rose7474

    Da ich bereits den Film zu "Die Wand" gesehen habe wollte ich unbedingt noch das Buch lesen. Ich war mir nicht sicher, ob es etwas für mich ist. 

    Schon ab der ersten Seite konnte mich dieser Roman fesseln und berühren. Der Schreibstil der Autorin gefiel mir auf Anhieb mit ihrer leicht zu lesenden, aber sprachgewaltigen Sprache. Ich konnte mir alles sehr gut vorstellen und litt mit der Protagonistin ohne Namen mit. Es war ein beklemmendes aber lesenswertes Buch was ich sehr empfehlen kann. Von der Autorin möchte ich auf jeden Fall noch mehr lesen. 

  6. Cover des Buches Totenhaus (ISBN: 9783442714421)
    Bernhard Aichner

    Totenhaus

     (244)
    Aktuelle Rezension von: Sato

    Der zweite Band um Bestatterin Brünhilde Blum steht seinem Vorgänger in nichts nach.

    Nachdem Blum den Tod ihres Mannes gerächt hatte führte sie ein ruhiges Leben mit ihren Kindern und ihren beiden Vertrauten in Innsbruck. Doch ein Foto in einer Illustrierten zerstört diese Idylle und öffnet ein Fenster in Blums Kindheit. Während Blum dieser Spur hinterher jagt schlägt das Schicksal erneut zu, bei einer Routineexhumierung auf dem Innsburger Friedhof stößt man auf Leichenteile, welche einem seit längerem vermissten Schauspieler zugeordnet werden können - ebenjener Schauspieler, den Blum einst getötet hat. Blums Welt bricht zusammen, während ihr Freund Reza verhaftet und nach Ihr gefahndet wird ist Blum auf den Spuren ihrer Schwester selbst in Gefahr.

    Es entwickelt sich eine rasante Story, wem kann Blum trauen, wer meint es ehrlich mit ihr, wie kann sie ihre Kinder wieder sehen ohne die nächsten Jahre im Gefängnis zu sitzen - gibt es überhaupt eine Zukunft für sie?

    Der Schreibstil ist wie im ersten Buch extrem schnell, nur nach vorn, kurze Kapitel, Dialoge - die Spannung wird ständig hochgehalten und der Leser fiebert mit Blum bis zur letzten Seite mit, hervorragend gemacht!

    Ein Zitat beschreibt nach meiner Meinung die Geschichte recht treffend: "Ein Unglück ist kein Baum, es wächst nicht langsam über Jahre, meistens kommt es über Nacht."

    Von mir gibt es eine klare Leseempfehlung und ich freue mich schon auf den abschließenden 3. Teil der Reihe.

  7. Cover des Buches Mädchen für alles (ISBN: 9783492054997)
    Charlotte Roche

    Mädchen für alles

     (103)
    Aktuelle Rezension von: waldpilzsuppe

    Ich habe das Buch vor einigen Wochen erst gelesen, weil ich den Titel so spannend fand. Ich fand besonders die Überforderung die man spürt so beeindruckend- ich konnte mich gut reinfühlen und war gespannt was auf mich wartete. Ich fand die Geschichte allerdings sehr lahm. Es passiert irgendwie nichts und dann auf einmal ganz viel. Der Mann hat eigentlich keine Rolle und die Babysitterin wird zur Muse und Erfüllung aller Träume. Natürlich muss es auch um Drogen und blut und ähnliches gehen, aber diese Szenen sind irgendwie nur Beiwerk für mich gewesen. Das Ende habe ich gar nicht verstanden und ich war am ende auch froh das es vorbei war


    schade , schade, da das thema Überforderung und eventuell sogar regreting motherhood sooo viel potenzial gehabt hätte

  8. Cover des Buches Gut gegen Nordwind (ISBN: 9783442489336)
    Daniel Glattauer

    Gut gegen Nordwind

     (5.558)
    Aktuelle Rezension von: MaFu

    Ein kleiner Rechtschreibfehler in einer Email-Adresse, und Emmis Abo-Kündigung landet bei Leo Leike – der Beginn eines anfangs amüsanten Flirts, der immer intensiver und persönlicher wird. Emmi und Leo tauschen sich online aus, werden Seelenverwandte, gestehen sich ihre Liebe, und haben sich doch nie getroffen.

    Nachdem ich „Gut gegen Nordwind“ bereits vor ein oder zwei Jahren angefangen und schnell wieder zur Seite gelegt hatte (zu überkandidelt, zu spitzfindig, zu viel Liebesgedöns), habe ich es jetzt zum Glück noch einmal in die Hand genommen: und plötzlich war ich drin in der Geschichte, habe es geliebt, wie Emmi und Leo sich gegenseitig anstacheln, trösten, zum Lachen bringen. Vor allem die Sprache hat es mir angetan, ich habe die Funken zwischen den beiden förmlich gespürt. Hervorragend fand ich auch (Achtung, Mini-Spoiler!) den „Gamechanger“ in der Geschichte, überraschend, herzzerreißend… Eine großartige Liebesgeschichte, auch für „bloß-keine-Liebesgeschichte“-LeserInnen, mit ganz viel funkensprühendem Sprachwitz!

  9. Cover des Buches Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung (ISBN: 9783423249997)
    Valentina D'Urbano

    Mit zwanzig hat man kein Kleid für eine Beerdigung

     (101)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    Kurzrezension

    Dieser Roman konnte mich nachhaltig beeindrucken, trotz seines distanzierten Erzähltons, der den Leser etwas auf Abstand hält und nur wenigen emotionalen Momenten, die gewählt und bewusst erscheinen. Aber in Anbetracht der Handlungsebene, die einen ungeschönten Einblick in die Welt der italienischen Unterschicht Mitte der 80-Jahre ermöglicht, wirkt der Kontext ausgesprochen realitätsnah. 

    Eine perspektivlose, arme, gewaltgeprägte Kindheit, die ihre Spuren auch an den jungen Erwachsenen hinterlässt, sowie der unbedingte Wunsch Einzelner all dies nachhaltig hinter sich zu lassen. Dazu eine zarte Liebesgeschichte, die ähnlich unvereinbar mit dem Glück scheint, wie das Leben selbst in dieser Tristesse. Zunächst sind es nur lose Erzählelemente, die sich aber schnell zu einer atmosphärischen, dichten Geschichte entwickeln, deren Tragik nach und nach intensiviert wird. Sehr gut hat mir die Tatsache gefallen, dass die Protagonistin all ihre Erlebnisse hinnimmt, sich nicht unnötig darüber beschwert, wie mühselig ihr Dasein ist und dennoch ein starker Charakter bleibt, der an den Herausforderungen wächst.

     Fazit

    Ein empfehlenswerter Roman für alle, die gern diverse Eindrücke bekommen, von einem Leben, wie man es selbst nicht haben möchte, weder im engeren noch im weiteren Sinn. Und wer sich mit dem Abgleiten eines geliebten Menschen in die Drogensucht beschäftigen möchte, ist hier ebenfalls richtig. Ich vergebe 5 Lesesterne und kann das Buch weiterempfehlen und werde es in Erinnerung behalten, als eine traurig-schöne Episode mit Tiefgang.

     

  10. Cover des Buches Resturlaub (ISBN: 9783596512409)
    Tommy Jaud

    Resturlaub

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Ein sehr lustiges und kurzweilig geschriebenes Buch, das man nicht immer in der Öffentlichkeit lesen sollte, da man auch mal einen Lachkrampf bekommen kann. Empfehlenswert, wer gerne lachen möchte.

  11. Cover des Buches Anna Karenina (ISBN: 9783730609828)
    Leo Tolstoi

    Anna Karenina

     (1.067)
    Aktuelle Rezension von: Rhea_Ross

    Anna Karenina - Leo Tolstoi

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    „Anna Karenina ist neben Effi Briest und Madame Bovary die wohl berühmteste Ehebrecherin der Weltliteratur. Glücklos mit einem hohen Beamten verheiratet, verfällt die bezaubernde, kluge und sanftmütige Anna dem jungen Offizier Graf Wronski in unwiderstehlicher Liebe. Eine leidenschaftliche Affäre, die sie weder vor ihrem Mann noch vor der Gesellschaft verheimlicht, nimmt ihren Lauf. Anna Karenina ist bereit, dieser Liebe alles zu opfern…“

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    Meiner Meinung nach gibt der Klappentext eine irreführende Auskunft über die Handlung, da er impliziert im Buch ginge es nur um Annas Affäre. Dem ist nicht so. Anhand von drei Familien wird ein Einblick in die adlige russische Gesellschaft des 19. Jahrhunderts ermöglicht. 

    Anna Karenina ist ein Buch, das viel Zeit in Anspruch nimmt und völlige Konzentration erfordert. Denn erst wenn man sich auf die Figuren und deren Welt einlässt, kann man den einzigartigen Charme spüren und ein Abenteuer erleben, welches sehr viele Themen anschneidet, unter anderem die Ehe, die Liebe, die Religion, den Krieg und generell Fragen über die Menschheit und das Leben an sich. Es ist ein Buch, welches zum Nachdenken anregt. Und obwohl sich die damalige Gesellschaft von der heutigen etwas unterscheidet, sind diese Thematiken immer noch aktuell und beschäftigen uns weiterhin. 

    Es sind Sätze wie diese, die das Leseerlebnis so einzigartig und unvergesslich machen:


    „Warum ich fahre? […] Das wissen Sie. Ich fahre, um da zu sein, wo Sie sind. Ich kann nicht anders.

    […]

    Er hatte genau das gesagt, wonach ihre Seele verlangte hatte, wovor aber ihre Vernunft bange gewesen war. Sie antwortete nichts, und er sah auf ihrem Gesicht ihren innerlichen Kampf.“

    Und obwohl das Buch Anna Karenina heißt und ihre Geschichte sehr spannend ist, ist mein Lieblingscharakter Ljewin. Ohne zu spoilern sage ich nur so viel: Ljewin ist ein Mann, den sich jede Frau wünschen kann. Er ist jemand, der alles richtig macht und am Ende dafür belohnt wird. 

    Tolstoi beschreibt seine Charaktere sehr detailliert und schildert in einer Jagdszene sogar die Perspektive eines Jagdhundes, was sehr unerwartet kam aber so unterhaltsam war, dass ein Schmunzeln nicht unterdrückt werden konnte. 

    Da das Buch so lang ist, verbringt der Leser bzw. die Leserin viel Zeit mit diesen Charakteren und lebt eine Weile mit ihnen. Sehr viele Weisheiten und wunderschöne Zitate stecken in diesem Klassiker, den es sich auf jeden Fall zu lesen lohnt.


    Zum Abschluss möchte ich ein weiteres Zitat mit euch teilen. Die vielen anderen lasse ich euch selber suchen in diesem Meisterwerk. 


    S. 640

    „[…] Denn wenn du nur deshalb arbeitest und lernst, um eine Belohnung zu erhalten, dann wird dir die Arbeit schwer vorkommen, wenn du aber arbeitest […] aus Liebe zur Arbeit, so wirst du in der Arbeit selbst deinen Lohn finden.“


  12. Cover des Buches Die Korrekturen (ISBN: 9783499255496)
    Jonathan Franzen

    Die Korrekturen

     (486)
    Aktuelle Rezension von: mabo63

    Ein Familienroman, amerikanischer Art, voller Traditionen und wie man sich gut vorstellen kann ist da einiges im Unargen.

    Die drei Geschwister Gary, Chip und Denise könnten unterschiedlicher nicht sein und entsprechen so gar nicht den Vorstellungen der Mutter. Enid (die Mutter) will nicht wahrhaben dass ihre erwachsenen Kinder nicht nach ihrer Lebensphilosophie leben und wünscht sich ein letztes mal ein Weihnachstfest im Elternhaus - nur zu gut weiss sie doch dass es wohl das letzemal sein würde, ist ihr tyrannischer Ehemann Alfred doch an Demenz erkrankt und wohnt eigentlich mehrheitlich im Keller zwischen dem blauen Sofa (sein Lieblingsrückzugsort), einem Tischtennistisch und einer Jagdflinte..


    Etwas viele Längen mit unterschiedlichsten Schauplätzen (von turbulenter Kreuzfahrt bis undurchsichtigen politischen Querelen in Litauen) hat dieser Roman, weniger wäre evtl. mehr wie man so schön sagt. Doch alles in allem gefiel mir die Sprache und der Plot, die fünf Hauptpersonen sind vortrefflich gezeichnet und das eine oder andere mal werden amüsante Dialoge, Situationen ausgebreitet - die sind auch nötig denn nur allzu gegenwärtig spürt man wie der Zusammenhalt dieser Amerikanischen Familie bröckelt und zerfällt.

  13. Cover des Buches EMOTION CACHING (ISBN: 9783958350625)
    Heike Vullriede

    EMOTION CACHING

     (35)
    Aktuelle Rezension von: Virginy

    Was tut man, wenn man so abgestumpft ist, dass einen scheinbar alles kalt lässt?
    Richtig, man sucht sich ein Hobby, dass die Gefühle in Wallungen bringt…
    So ergeht es auch Kim und ihren Freunden.
    Seitdem ihr Vater vor Jahren spurlos verschwunden ist, hat sich ihr Leben sehr verändert.
    Der Mutter wird der neue Freund nicht gegönnt, aber nicht nur das, sie steigert sich immer mehr in die Sache hinein und entwickelt fast schon blinden Hass auf den Mann, der sich immer öfter bei ihr Zuhause blicken lässt.
    Generell ist Kim unzufrieden mit ihrem Leben, an sich nichts wirklich außergewöhnliches für einen Teenie, doch sie hat einen ganz speziellen Weg, damit umzugehen.
    Seitdem sie Mr. Haifisch, wie sie ihn nennt, versehentlich vors Auto gelaufen ist, macht sie sich Woche für Woche einen Spaß daraus, ihn an jener Kreuzung abzupassen und bis aufs Blut zu reizen, dann fühlt sie sich frei, während ihre Freunde das Ganze filmen.

    Nico, Benni und Lena sind von Kims neuester Idee, dem „Emotion caching“ begeistert, es geht darum Menschen zu manipulieren, sie in eine scheinbar ausweglose Situation zu bringen und wenn sie explodieren, ihre Gefühle auf Film zu bannen.
    Jeder darf sich ein Opfer aussuchen und Kim hat natürlich sofort eins parat, Robert, den Freund ihrer Mutter…
    Doch erstmal ist üben angesagt, schließlich will man ja etwas lernen.
    Was als harmloses Spiel beginnt, gerät schon bald völlig außer Kontrolle und es gibt einen ersten Toten, auch wenn es „nur“ ein Unfall war.
    Und kommt man einmal ungeschoren davon, hat man keine Hemmungen mehr.
    Kim merkt, dass ihr die Leitung des Spiels immer mehr entgleitet, aber will sie wirklich aufhören?

    Der Klappentext von Heike Vullfriedes „Emotion caching“ hat mich damals sehr angesprochen, doch dann hab ich das kleine Schätzchen auf meinem Reader vergessen, glücklicherweise bin ich vor kurzem doch wieder darauf gestoßen und habe es mir endlich einverleibt.^^
    Auch wenn das buch für mich eigentlich ein Jugendbuch ist, ist es doch erschreckend, wie schnell man jede Hemmung verlieren kann.
    Die 4 Freunde haben alle ihr Päckchen zu tragen, Kim den Verlust ihres Vaters, Nic9o kommt aus einer Großfamilie, in der er so gut wie unsichtbar ist, Lena braucht jemanden, der sie führt und dann ist da noch Benni, dessen reicher Anwalts-Vater ein Arschloch ist, wie es im Buche steht.
    Benni ist es auch, der die Gruppe immer weiter vorantreibt, sich immer gemeinere Spiele ausdenkt, die Freundschaft an ihre Grenzen treibt.
    Aber waren sie wirklich jemals Freunde oder verbindet sie nur diese innere Gefühlskälte?

    Alles in allem war mir keiner der Freunde sonderlich sympathisch, aber ich denke, das ist durchaus beabsichtigt und zeigt in einem doch sehr erschreckendem Maße, wie schnell man eine Grenze überschreitet und was man für den ultimativen Kick alles tut, aus diesem Grund gibts für „Emotional caching“ von mir 4 von 5 Sternen.

  14. Cover des Buches Fast perfekte Heldinnen (ISBN: 9783548613253)
    Adèle Bréau

    Fast perfekte Heldinnen

     (65)
    Aktuelle Rezension von: HubertM

    Eine leichte, unterhaltsame Lektüre ich kann das Buch weiterempfehlen.

  15. Cover des Buches Ich erwarte die Ankunft des Teufels (ISBN: 9783150112564)
    Mary MacLane

    Ich erwarte die Ankunft des Teufels

     (56)
    Aktuelle Rezension von: apirateslifef0rme

    Denn nichts anderes ist es, was die Protagonistin in diesem Buch erlebt. Am faszinierendsten fand ich die Lanschaftsbeschreibungen in ihrer Gedankenwelt, gepaart mit ihren Träumen und Ansichten. Man findet in dem Werk einen solch geballten Hedonismus und Pessimismus wieder, dass das Lesen einem gerade wegen der Auslebung dieses Lasters Freude bereitet.

    (Auch ist es äußerst bemerkenswert, diese Zeilen mit dem Hintergrund ihrer Veröffentlichung zu lesen.)

    Manche Stellen können sich etwas ziehen, aber das empfand ich weniger als störend als vielmehr eine Übertragung des Gefühls auf den/die Leser*in. 

    PS: Mary McLane hat auch Kurzfilme gedreht, welche zum Teil via Google zu finden sind.

  16. Cover des Buches The Club – Flirt (ISBN: 9783492310710)
    Lauren Rowe

    The Club – Flirt

     (529)
    Aktuelle Rezension von: cxtxi_buecherliebe

    Hot, hotter, Jonas und Sarah! 🔥


    In dem ersten Band der “The Club” Reihe geht’s heiß her! 


    Lauren Rowe ist bekannt für einen tollen Schreibstil mit viel spice, was wir hier auch geboten bekommen.


    Aber auch die Romantik fehlt hier nicht völlig. So gibt es beispielsweise einen traumhaften Kurzurlaub, der Fernweh entfacht. 


    Zusammengefasst ist es eine runde Story, die am Ende mit Spannung auf den zweiten Teil hinarbeitet. 


    Für mich ein Buch für zwischendurch, kann man lesen, muss man aber nicht. 


    6/10 herzlis ❣️

  17. Cover des Buches Die Prinzessin von Arborio (ISBN: 9783709972397)
    Bettina Balàka

    Die Prinzessin von Arborio

     (41)
    Aktuelle Rezension von: AenHen

    Elisabetta Zorzi ist klein, hübsch und erfolgreich. Sie ist sehr intelligent, wünscht sich drei Kinder, besser vier, einen großen starken Mann als Erzeuger eben dieser – und ist gestört. Sie ist nichts anderes als eine Soziopathin. Passen die jeweiligen Gefährten nicht mehr in die Verwirklichung ihrer Lebensplanung aufgrund welcher Gründe auch immer (Charakter, Untreue, Anatomie, Zeugungskraft) ist die einzige Chance des jeweiligen Herren mit dem Leben davon zu kommen, die nicht mit ihr in ihrer Wohnung zusammen gewohnt zu haben. Ansonsten wird es zu einem Unglücksfall kommen, der in gewisser Weise oder bis zu einem gewissen Punkt auch gut durchdacht ist, aber eine gerissene Mörderin ist sie eben dann doch nicht. Nur nicht in der Lage, jemanden rauszuschmeißen, und eben auch sehr nachtragend.
    Fazit: Vielleicht erwartet man nach der Leseprobe etwas mehr (hintergründigen, schwarzen) Humor oder Spannung, beides ist jedoch nicht der Fall. Insgesamt ist der Roman in einem fast nüchternen Berichtsstil verfasst, was mir aber letztendlich noch am besten gefallen hat, das „wie“ war für mich in Ordnung, das „was“ hätte man deutlich ausbauen können. Wenn ich es in Bildern ausdrücke, ist für mich der Ausgangspunkt immer Elisabetta Zorzi in einem Vernehmungsraum der Polizei, im Gespräch mit Körber und Flimminger über ihr Leben und ihre Taten. So entstehen eine Art Rückblenden, die für mich aber sehr distanziert, beobachtend bleiben, geschildert vielleicht aus den Berichten und Erinnerungen Arnold Körbers – wie ein Film, in dem die Protagonisten nicht selbst sprechen, sondern nur agieren und ein Sprecher das Geschehe für den Zuschauer kommentiert. Insgesamt bleiben aber die Personen sehr sehr blass – auch die Zorzi. Körber habe ich mir ganz anders vorgestellt, ab der ersten Schilderung seiner äußeren Erscheinung, eher in der Mitte der Erzählung hatte ich dann nur noch „Doktor Made“ Mark Benecke vor Augen, was für mich dann gar nicht mehr übereinander kam.
    Die Prinzessin – tja, letztendlich fand ich die Leseprobe vielversprechender als es der gesamte Roman dann war. Rundum hat es mich nicht vom Hocker gehauen, aber es war auch nicht grundsätzlich langweilig oder schlecht.

  18. Cover des Buches Wer dem Tode geweiht (ISBN: 9783442477784)
    Elizabeth George

    Wer dem Tode geweiht

     (162)
    Aktuelle Rezension von: SigiLovesBooks

    George ist immer wieder in der Lage, sich zu steigern bzw. kein Buch ähnelt dem anderen; wohl findet man/frau jedoch die Figuren wie Lynley und Havers etc. wieder! Auch wenn es manchen Lesern langatmig erscheint passagenweise, finde ich die Darstellung der Hintergründe sehr gelungen, auch die parallelen Erzählstränge, die letztendlich einen Sinn ergeben! Keinen Sinn hingegen ergibt eine Gesellschaft, in der es außerhalb der Vorstellungskraft der Menschen liegt, dass auch Kinder zu Bösem fähig sind: an Sozialkritik hat George (zurecht!) nicht gespart und zeigt hier auch gute Ideen auf, wo etwas passieren müsste, bevor etwas Boshaftes passiert. Ich habe das Buch soeben ausgelesen und mich trotz schwieriger Thematik (Kinder verüben Morde - bis hin zur Änderung der Identität) auch amüsiert, besonders über die Darstellung der Trunksucht der "Neuen"... - die Fläschchen lagen wie kleine Babys in ihrer Tasche... sowas kann nur Elizabeth George! Nach den beiden letzten Büchern, die ich auch nicht so gut fand wie die 12 ersten, hat sie m.E. zu ihrem Stil zurückgefunden, wie Lynley zur Met - absolut empfehlenswert und 98 Punkte!             


    ---- gelesen Dezember 2010 - -------

  19. Cover des Buches Der Alte muss weg (ISBN: 9783453423152)
    Carla Berling

    Der Alte muss weg

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Tilman_Schneider

    Steffi ist Mitte fünfzig und ihr ist langweilig. Der Job, der Mann, der Sex, das Aussehen, alles furchtbar langweilig. Immer die gleiche Routine. Mit ihren besten Freundinnen trifft sie sich immer im Brauhaus und nach vielen Runden Kölsch, werden die Zungen locker und die Details schärfer. So kommt es auch mal auf das Thema, die Männer los zu werden. Aber man will den gewohnten Luxus, sofern vorhanden, doch gerne behalten. Also muss ein Plan her und da fällt jeder etwas ein und bei jeder brodelt und lodert es im Kopf und dann passiert etwas... Carla Berling ist eine klasse Frau und eine großartige Autorin. Mit viel Verve, Witz und viel bissigem Humor schildert sie die Geschichte von Steffi und ihren Freundinnen. Was ich einfach super finde sind die Cliffhänger und auch dass sie immer wieder überrascht und einen auf eine falsche Fährte lockt. Ein köstliches Lesevergnügen und mit tollen Figuren und vielen Überraschungen. Danke für 6 Stunden entspannter und super unterhaltsamer Zugfahrt Frau Berling.

  20. Cover des Buches Ein Affe an der Angel (ISBN: 9783845828503)
    Jonny Bauer

    Ein Affe an der Angel

     (80)
    Aktuelle Rezension von: Osilla

    Mit dem Cover von "Ein Affe an der Angel" musste wurde meine Neugier sofort geweckt, als ich es im Programm des Verlags arsEdition entdeckte. Da thront ein Junge auf seine Bett, welches einige Tiere unter seiner Bettdecke zu beherbergen scheint. In der Hand hält der Junge eine Angel und ein Affe versucht sich den Köder zu schnappen. So fantasievoll und bunt das Cover ist, so ist es auch mit den drei Tiergeschichten, die in dem Buch erzählt werden.

    Autor und Illustrator:
    Jonny Bauers eigentlicher Name ist Carsten Johannisbauer. Er studierte Kultur, Ästhetik und Medien, war viele Jahre Chefredakteur einer Kunstzeitschrift und arbeitet heute als Autor, Art-Direktor und Lehrbeauftragter.
    Stephan Lomp zeichnet und schreibt seit 2011 Kinderbücher, nachdem er sein Studium der Visuellen Kommunikation absolviert hatte.

    Inhalt:
    „Was macht ein angehender Tierforscher an einem Regentag im achten Stock? Er wirft die Angel aus dem Fenster und wartet ab, was anbeißt. Ob bei Regenwetter im Kinderzimmer oder bei Stau auf der Autobahn, Darko ist Meister darin, überall Abenteuer zu finden. Auf seinen fantasievollen Reisen findet er tierisch gute Freunde, mit denen er viel Spaß hat und von denen er so einiges lernt!“ (Klappentext)

    Kritik und Fazit:
    Wie bereits erwähnt ist das Cover rundherum absolut ansprechend gestaltet und macht den Leser neugierig auf die Geschichten, die im Buch stecken.
    Dabei handelt es sich um drei Erzählungen über den Jungen Darko und seine tierischen Freunde. Die Erzählungen haben alle einen ähnlichen Aufbau. Darko langweilt sich aus dem ein oder anderen Grund und während dessen entschlüpfen die Tiere aus seinem Lexikon und erleben verschiedenen Situationen mit Darko. Mal versuchen sie bei Regenwetter Würmer zu fangen, dann wollen sie der Ursache eines Autostaus auf den Grund gehen oder sie kümmern sich um ein krankes Meerschweinchen.

    Für mich als Erwachsenen waren die Geschichten nicht sonderlich spannend, aber meine 8-jährige Tochter haben sie gefallen. Gleichwohl sie auch nicht so euphorisch auf dieses Buch reagierte, wie es bei anderen der Fall war. Dennoch vergab sie die volle Anzahl an Sternen. Ich persönlich gebe einen Stern Abzug, da mich die Botschaften der Geschichten nicht ganz so überzeugen konnten und der Aufbau zu ähnlich gestaltet war. Der Klappentext verspricht, dass Darko viel von den tierischen Freunden lernt. Dies ist aber eher oberflächlich der Fall. Es ist nicht so, dass er sich in den Geschichte einiges an Wissen anhäuft.

    Hierbei sollte aber nicht außer acht gelassen werden, dass dieses Buch für Kinder ab 6 Jahren vorgesehen ist. Somit also auch ein kürzerer Spannungsbogen und gelegentliche Wiederholungen noch im Sinne des Kindes sind.
    Alles in allem handelt es sich bei "Ein Affe an der Angel" um ein schönes Büchlein, mit witzigen, farbenfrohen und passenden Illustrationen in denen ein Junge kleine aber dennoch aufregende und „fantastische Tiergeschichten aus der Stadt“ erlebt.

  21. Cover des Buches Das Kastanienhaus (ISBN: 9783442381180)
    Liz Trenow

    Das Kastanienhaus

     (69)
    Aktuelle Rezension von: Vera-Seidl

    Wer diesen hervorragenden Roman nach den Worten, das heißt nach den reduzierten Abstraktionen, beurteilt, kann am Ende nur den Tod der Protagonisten und die Vergänglichkeit des Lebens bedauern.

    Wer dagegen in der Lage ist, das Buch "Das Kastanienhaus" mit dem Gefühl zu lesen und den Verstand außen vor lässt, der versteht die von Liz Trenow gezeichneten Bilder nicht nur in ihren Zusammenhängen, sondern speichert sie zutiefst in sein Bewusstsein.

    Zum Verstehen gehört, dass Lilly, die Ich-Erzählerin, ihre Kraft aus den Trümmern der Stadt London holt, dass sie die Nächstenliebe ihres Vaters, der beim Rettungsversuch einer Angestellten sein Leben gibt, fortsetzt und damit ihre Verbindung zu ihm aufrecht erhält.

    Zum Verstehen gehört, dass die Einleitungen der Kapitel, mit der aus dem fiktiven Buch des Vaters stammenden Geschichte der Seide und mit der Liebe, die Lilly zu dem Stoff entwickelt, die Welt so dargestellt wird, wie sie ist: Als ein Ganzes ohne Tote auf der einen Seite und Lebende auf der anderen.

    Zum Verstehen gehört, dass die Autorin ihrer Protagonistin nicht zufällig den Namen Lilly gegeben hat, in Anlehnung an Königin Elisabeth, deren Name mit, Gott hat geschworen, übersetzt werden kann.

    Zum Verstehen gehört, dass der Name Stefan, jenes deutschen Juden, der seine Liebe zu Lilly seiner Rache an den Mördern seiner Familie unterordnet, nicht zufällig der Sieger bedeutet und auf den ersten christlichen Märtyrer hinweist.

    Zum Verstehen gehört, dass der Krieg Frauen so stark macht, dass es Männer mit Angst erfüllt, so dass sie ihre Stärke häufig mit Gewalt oder durch Täuschungen zu mindern suchen. Aber Robbie gelingt das ebenso wenig wie anderen Männern auf der Welt.

    Meinen Dank und Respekt an die große Autorin Liz Trenow für ihre zauberhaften Bilder!

    Vera Seidl

  22. Cover des Buches Geld oder Lebkuchen (ISBN: 9783423283083)
    Dora Heldt

    Geld oder Lebkuchen

     (36)
    Aktuelle Rezension von: trollchen

    Geld oder Lebkuchen

    Herausgeber ist dtv Verlagsgesellschaft mbH & Co. KG; 1. Edition (20. Oktober 2021) und hat 272 Seiten.

    Kurzinhalt: Es ist Advent auf Sylt. Ernst Mannsen hat zwar nichts gegen Weihnachten, aber die Insel ist ihm ohne Touristen zu leer, die Tage sind lang und dunkel. Seine Frau Gudrun freut sich hingegen auf den Weihnachtsmarkt, aufs Schmücken des Hauses und auf die Weihnachtsfeiertage mit der Familie.

    Als der gelangweilte Ernst erfährt, dass der Filialleiter der Bank mitsamt den Spenden für die bedürftigen Kinder verschwunden ist, ergreift er seine Chance auf Abwechslung: Er wird sich um das Problem kümmern! Und das Geld für die Weihnachtsgeschenke beschaffen. Sozusagen als Robin Hood von Sylt. Mit einigen Komplizen plant er einen großen Coup, der allerdings ganz anders läuft als geplant.

    Meine Meinung: Ich muss zugeben, ich bin immer noch Fan der Autorin Dora Heldt. Und es war sehr amüsant, hier mit zu lesen, woher die Damen und der einzige Mann nun das Geld bekommen für die Kinderweihnacht. Und auch wenn man mal wieder sieht, auch wenn jemand nicht viel redet, kann er  oder sie doch sehr nützlich sein. Es sind allesamt ganz sympathische Protagonisten, die eigentlich nix böses wollen, sondern nur den armen Kindern helfen und wenn ich schon höre, dass am kostenlosen Essen gespart werden soll, weil die Eltern arbeiten müßen , da bin ich schon aus Prinzip für die, die was dagegen machen wollen. Definitiv kann man das Buch auch im Sommer lesen.  Es ist zwar mehr eine Weihnachtsgeschichte, aber die muss man gelesen haben. Von Anfang an war ich gefangen von dem Buch und wollte unbedingt wissen, wie es weitergeht.

    Mein Fazit: Ein tolles, abwechslungsreiches Buch, welches einem beim Lesen ein Lächeln auf die das Gesicht zaubert. Sehr sympathische, nette Protagonisten, die alle nur das Gute im Kopf haben. Ich vergebe 5 tolle Sterne und kann dieses lustige Buch um ein ernstes Thema jeden empfehlen.

  23. Cover des Buches Layers (ISBN: 9783785587294)
    Ursula Poznanski

    Layers

     (654)
    Aktuelle Rezension von: katiandbooks

    Der 17jährige Dorian lebt auf der Straße. Nach einem Streit mit einem anderen Obdachlosen, liegt dieser plötzlich tot da, Dorians Taschenmesser direkt daneben. Doch der Junge kann sich an nichts erinnern. Er hat den Schock noch nicht überwunden, da nimmt ein Fremder ihn auch schon in die Villa eines Gönners mit, der obdachlosen Jugendlichen eine zweite Chance gibt - mit Unterkunft, Verpflegung, Bildung ... und mysteriösen Arbeitsaufträgen. 

    "Layers" aus dem Jahr 2015 ist das erste Buch von Ursula Poznanski, das ich mir jemals gekauft habe. Nach schlappen neun weiteren Büchern jedoch das letzte, das ich von ihr wahrscheinlich gelesen haben werde. Haben mir "Erebos", "Saeculum" und vor allem die Eleria-Trilogie noch ausgezeichnet gefallen, konnten mich "Elanus", "Aquila" und "Thalamus" nicht mehr wirklich überzeugen, vor allem mit der Figurenzeichnung hatte ich in diesen Romanen so meine Probleme. Im Vergleich kann ich zu Dorian, dem Protagonisten in "Layers", nun sagen: er bleibt ähnlich blass wie die anderen Jungs ihrer hier genannten Bücher (dazu zähle ich auch Nick aus "Erebos" und Bastian aus "Saeculum") und unterscheidet sich charakterlich kaum von den anderen, wenn er denn überhaupt so etwas wie einen Charakter aufweisen kann, denn eigentlich ist er lediglich eine Standart-Figur, die ihren Text aufsagt.

    Tatsächlich haben mir ihre bisherigen Protagonistinnen wesentlich besser gefallen (auch, wenn ich "Aquila" insgesamt noch weniger mochte, und sie in der Eleria-Trilogie natürlich ihre Charakterzeichnung auf drei Bücher ausweiten konnte), weshalb es mich wundert, warum sie so oft aus der Sicht eines männlichen Jugendlichen schreibt.

    Was Ursula Poznanski jedoch noch nie drauf hatte (auch nicht in der Trilogie) ist es, eine ordentliche, nachvollziehbare und atmosphärische Liebesgeschichte aufzubauen. Hier klappt es tatsächlich am wenigsten gut. Kaum ist Dorian in der Villa angekommen, lernt er die gleichaltrige Stella kennen. Keine zwei Seiten später sind beide unsterblich ineinander verliebt, obwohl man nichts über sie weiß. Gut, streng genommen weiß man über Dorian auch nicht viel mehr.

    Auch, wenn ich kein Freund davon bin, Äußerlichkeiten punktgenau beschrieben zu bekommen, hätte ich hier mit einer Beschreibung ihres Aussehens wenigstens verstehen können, warum Dorian plötzlich so scharf auf sie ist, aber das bekommt man auch nicht. Von jetzt auf gleich verzehrt sich der Junge nach Stella, kann kaum eine halbe Stunde ohne sie sein und tut Dinge bzw tut Dinge auch nicht im späteren Verlauf der Handlung, einzig und allein, weil er sie so sehr liebt. Doch warum er das tut, erfährt man leider gar nicht.

    Dass die Romane von Ursula Poznanski generell mehr Plot- als Charakter-getrieben sind, war mir nach acht bisher gelesenen Büchern natürlich klar, und wenn ich die Wahl hätte, würde ich mich eher für ein Plot-getriebenes Buch entscheiden, auch, wenn das kein Highlight werden kann, denn im Idealfall hat man natürlich beides. Deshalb war mir relativ schnell klar, dass "Layers" allenfalls ein mittelmäßiges Buch für mich werden würde.

    Doch je weiter man liest, desto öfter wiederholt sich die Handlung. Dorian tut immer und immer wieder dasselbe, begeht immer und immer wieder dieselben Fehler, lernt nichts dazu, kann keine klugen Entscheidungen treffen und bleibt bis zum Schluss extrem naiv und leichtgläubig. Dazu kommt, dass man sonst wirklich nichts von ihm weiß. Klar, da wird mal hier was aus seiner Vergangenheit erzählt und da der Grund erwähnt, warum er überhaupt auf der Straße gelebt hat, doch all das hat keinerlei Effekt auf seinen Charakter oder seine Handlungen. Er wird von der Autorin lediglich durch die Geschichte geführt, wie es gerade nötig ist. 

    Fazit: Poznanskis Ideen sind immer toll, keine Frage. Die Umsetzung hat mir jedoch - je mehr Bücher von ihr im Jahr erschienen sind - immer weniger gefallen, und offenbar hat es mit "Layers" im Jahr 2015 begonnen, von dem man gute 100 Seiten hätte wegstreichen und immer noch dieselbe Geschichte haben können. Vielleicht sogar eine bessere. Von mir bekommt dieses Buch 2**.

  24. Cover des Buches Blutring (ISBN: 9783522504898)
    Gerd Ruebenstrunk

    Blutring

     (33)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost
    Ich habe ja viel erwartet, bei dem Titel. Was ich dann aber bekommen habe, war einfach nur klasse!

    Inhalt:
    Aus einem Urlaub in Barcelona wird plötzlich die Tatsache, dass die Eltern da hin umziehen wollen. Danny muss mit, ob er will oder nicht.
    In Barcelona fast er zunächst nicht wirklich Fuß. In der Schule landet er neben dem Klassennerd und auch sonst sucht er nicht gerade den Anschluss.
    Eines Tages stirbt vor einem Supermarkt ein alter Mann. Danny bringt mit Hilfe seines Hundes die paar Habseligkeiten des Mannes zu seiner Familie.
    Zunächst stößt ihm Ablehnung entgegen. Doch schon einen Tag später bekommt Danny Besuch von einem angeblichen Polizisten. Und damit rutscht er in ein Abenteuer um einen unscheinbaren goldenen Ring hinein.

    Der erste Satz:
    „An der Ecke der Rambla de Catalunya und des Carrer de la Diputació in Barcelona liegt ein kleines Café, in dem sich vorwiegend Taxifahrer aufhalten, deren Stand sich gleich gegenüber befindet.“

    Der letzte Satz:
    „Gibt es einen besseren Moment, meine Geschichte zu beenden?“

    Fazit:
    Ich weiß gar nicht mehr, wie ich auf dieses Buch gekommen bin. Aber es wird wohl das Cover gewesen sein. Dazu der recht markante Titel... Beides hat mich jedenfalls erst einmal auf die falsche Fährte gelockt. Ich dachte, ich hätte es hier mit einer Sekte zu tun, die Menschenopfer feiert. - Aber dann bekam ich ein Jugendbuch.
    Am Anfang ging es seicht in die Geschichte rein. Danny erzählt die Story quasi aus seiner Sicht. Und dabei entwickelt sich eine sehr spannende Handlung. - Mal ehrlich, wenn da nicht das wirkliche Leben gewesen wäre, hätte ich die paar Seiten auch am Stück runter gelesen. Aber so war ich leider zu Pausen gezwungen. Nach diesen Pausen bin ich aber immer wieder super in die Handlung hinein gekommen.
    Ja, bei dieser Lektüre handelt es sich um ein Jugendbuch. Aber die Handlung ist in keiner Weise kindisch oder so. Die handelnden Personen sind Jugendliche. Aber die geraten in ein Abenteuer, was auch einem Erwachsenen hätte passieren können. Und ganz nebenbei lernt die Leser noch etwas über Barcelona und seine Geschichte und Umgebung.
    Die Orte und Handlungen sind gut beschrieben. Mir bleib auf jeden Fall noch genügend Raum für meine eigene Fantasie. Und damit auch für den Film in meinem Kopfkino. Der war farbenprächtig und spannend.
    Auf jeden Fall war das Buch auch als Feierabendlektüre sehr gut geeignet. Man bricht sich keine Gehirnwindungen beim Lesen und auch abgespannt, versteht man, was man liest.
    Von Gerd Ruebenstrunk habe ich bisher nichts gehört. Aber ich kann mir gut vorstellen, dass ich mir von ihm noch einmal ein Buch zu Gemüte führen werde. Er macht seine Sache echt nicht schlecht.

    Ich kann für das Buch eine Leseempfehlung aussprechen. Es war alles da, was ein gutes Buch so braucht. Von Spannung und Verfolgung, bis hin zur ersten Liebe, die sich dann auch als nicht einfach heraus stellt. Das Lesen war kurzweilig und ich habe mich gut unterhalten gefühlt.
    Ok, es handelt sich um ein Jugendbuch. Das ist in dem Fall aber egal. Dafür ist es durch die einfache Sprache und nicht verschachtelten Sätze sehr einfach zu lesen und als Feierabendlektüre bestens geeignet.

    (Auszüge des des Textes sind auch auf meiner Website und in meinem Blog zu finden.)

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