Bücher mit dem Tag "landschaften"

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59 Bücher

  1. Cover des Buches Schnee wie Asche (ISBN: 9783570309698)
    Sara Raasch

    Schnee wie Asche

     (311)
    Aktuelle Rezension von: LisaBeiersmann

    „Schnee wie Asche“ handelt von der sechzehnjährigen Meira. Das Königreich Winter wurde vom benachbarten Frühling zerstört, seine Einwohner versklavt. Lediglich eine kleine Gruppe von acht Winterianern, zu denen Meira gehört, lebt im Verborgenen im Exil. Unter ihnen Prinz Mather, in den sie ihre Hoffnung setzen: er soll die Macht und Magie von Winter wiederherstellen. Dabei helfen soll ein Medaillon, dessen eine Hälfte plötzlich zum Greifen nah scheint.

     

    Mit Meira als erlebenden Ich-Erzähler kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinfühlen. Linear folgt man ihr durch die Geschichte. Obwohl sie erst sechzehn ist, merkt man ihr an, dass sie ihr Leben lang auf der Flucht und schließlich im Exil war: sie ist eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt und ihren Stolz mit Würde vertritt. Meira möchte für das Königreich Winter von Bedeutung sein; sie möchte für etwas kämpfen, dass sie nur aus Erzählungen anderer kennt, auf das jedoch ihr ganzes Leben ausgelegt ist.

    Ihre Sturheit bringt sie nicht weniger in Schwierigkeiten als ihr gutes Herz. Sie bringt sich selbst in große Gefahr, kämpft sich allerdings auch wieder heraus. Dennoch ist auch sie nicht perfekt: obwohl sie seit ihrer Kindheit in der Kampfkunst ausgebildet wird, ist sie zwar eine sehr gute Kämpferin mit dem sogenannten chakram, einer Fernkampfwaffe, hat aber ihre Schwierigkeiten im Nahkampf mit dem Schwert. Obwohl Meira sehr gutherzig ist, kennt sie gegenüber dem unbelehrbaren Bösen wenig Gnade. Gleichzeitig merkt man ihr an, dass es ihr keine Freude bereitet und mehr eine Notwendigkeit für ihr Überleben darstellt. Ihr Mut befreit sie allerdings auch nicht von ihrer Angst.

    Ihre fein ausgearbeitete Persönlichkeit ist für den Leser geradezu greifbar, ihr Trotz nicht kindlich, sondern verständlich, ihre Einsicht zur rechten Zeit und ihr Kampfwille bewundernswert. Sie verkörpert somit einen typisch 16jährigen Teenager, dem man gleichzeitig die Strapazen des Krieges anmerkt.

     

    Ein weiterer wichtiger Charakter ist Prinz Mather. Seine schwierige Last trägt er erhobenen Hauptes, lernt früh nicht alle Gefühle nach außen zu lassen und ergibt sich seinem Schicksal. Wie man es von einem zukünftigen König erwarten würde, schiebt er seine persönlichen Bedürfnisse und Empfinden zurück. Er wirkt stark und manchmal geradezu unbezwingbar.

     

    Schreibstil und Tempo waren sehr flüssig und angenehm zu lesen, ich bin durch die Seiten nur hindurchgeflogen. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und macht an den richtigen Stellen kleine Pausen, ohne jemals ganz abzuflachen.

     

    Besonders gut gefallen hat mir die Harmonie der Charaktere. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, ihre eigene Geschichte und trotzdem gehören sie zusammen. Sie geraten aneinander und streiten sich, wie sie einander unterstützen. Mein Lieblingscharakter ist Meira, da ich mich hervorragend mit ihr identifizieren kann und sie, meiner Meinung nach, eine rundum gelungene Protagonistin ist.

    Ebenso spannend fand ich die Idee um die Jahreszeiten- und Rhythmus-Königreiche. Das Königreich Winter zählt ebenso wie Frühling zu den Jahreszeiten-Königreichen. Dort herrscht die jeweilige Jahreszeit, ihre Bewohner haben sich den Gegebenheiten angepasst. Die Rhythmus-Königreiche hingegen erleben einen stetigen Wechsel der Jahreszeiten, wie man ihn aus der realen Welt kennt.

     

    Fazit: Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung an Jugendliche wie Erwachsene und ich bin sehr gespannt auf den Rest der Trilogie. Wer Fantasie liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

  2. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (338)
    Aktuelle Rezension von: Konwalia

    Ein älteres, kinderloses Ehepaar, Mabel und Jack ziehen nach Alaska, um ein Abenteuer zu erleben, und um sich dort was gemeinsam aufzubauen. Die Ehefrau Mabel liebt den Winter und alte Märchen. Ein Märchen liebt sie ganz besonders-ein altes russisches mit dem Titel ,,Schneemädchen". Dieses Märchen ist wunderschön, aber auch wahnsinnig traurig. Fast jede Version von ihm endet mit einem Tod des Schneemädchens. 

    Eines Tages, kurz nachdem die beiden einen Schneemann im Garten gebaut haben, besucht sie ein geheimnisvolles Kind. Woher kommt es? Ist es überhaupt real? Oder vielleicht nur eine Schöpfung der Fantasie als  Verbildlichung des nicht erfüllten Kinderwunsches?

    Ich hatte am Anfang Zweifel, ob ich dieses Buch überhaupt lesen sollte, denn Märchennacherzählungen waren eigentlich nicht so wirklich mein Lieblingsgenre gewesen. Bis ich das Buch gelesen habe!!! Es hat mich sehr positiv überrascht. Es gelang der Autorin den Zauber des Winter und der rauen alaskischen Landschaft einzufangen, und einen über viele Themen zum Nachdenken zu bringen.

    Nach dem Lesen des Buches, war für mich am interessantesten  die Frage , warum sie sich so ein trauriges Märchen für ihren Roman ausgesucht hat, und was möchte sie uns mit dieser Geschichte vermitteln?

    Mein Fazit:

    Dieses Buch  ist ein wunderschönes Werk der Schreibkunst, und es hat einen tieferen Sinn, den es zu entdecken gilt, wie ein Rätsel in einer spannenden Kriminalgeschichte.


  3. Cover des Buches Je tiefer man gräbt (ISBN: 9783746633619)
    Mary Ann Fox

    Je tiefer man gräbt

     (83)
    Aktuelle Rezension von: Hortensia13

    Nach dem Tod ihres Mannes kehrt Mags Blake zurück in ihr Heimatdorf Rosehaven in Cornwall. Sie versucht sich mit ihrem Landschaftsgärtnereigeschäft über Wasser zu halten. Es gibt für Mags nichts Schöneres als in der Erde zu buddeln, Pflanzen zu pflegen und den Duft der Natur zu geniessen. Da kommt der Auftrag am Tag der offenen Tür in Shelter Gardens, einem Landschaftsgarten aus dem 19. Jahrhundert, Führungen zu machen gerade recht. Was haben aber die ungewöhnliche Färbung der Hortensien auf sich? Mags Neugier führt sie zu einem Grab. Sind es die Überreste von Emily Franklin, die vor 8 Jahren verschwundene Verlobte des Erben von Shelter Gardens? Schnell merkt Mags: Wo Fragen gestellt werden, lauern gefährliche Antworten.

    Der Auftakt der Reihe rund um die Landschaftsgärtnerin Mags Blake in Cornwall ist ein richtiger Cozy Crime. Ich fand Mags sehr sympathisch, wie auch die anderen Charaktere mit denen sie ihr Leben in Rosehaven teilt. Die Geschichte übermittelt auch Mags Leidenschaft für die Natur Cornwalls und deren Flora auf tolle, bildhafte Art. Ich freue mich schon sehr weiterverfolgen zu können, wie Mags in weitere Fälle unbeabsichtigt stolpern wird.

    Mein Fazit: Wer einen Abstecher in die Natur Cornwalls machen und sich dabei in eine sympathische Protagonistin verlieben möchte, liegt mit diesem Reihenbeginn genau richtig. 5 Sterne.

  4. Cover des Buches El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier (ISBN: 9783958130869)
    Brigitte Lamberts

    El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mamaofhannah07

    El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier ein kulinarischer Krimi von Brigitte Lamberts

    Sven Ruge arbeitet als freier Restaurantkritiker in Düsseldorf. Er bekommt die Möglichkeit einen kulinarischen Reiseführer über Mallorca zu schreiben. Dieses lukrative Angebot beinhaltet eine dreimonatige Recherchearbeit und einen damit verbundenen Aufenthalt auf seiner Lieblingsinsel. Sonne, Meer und gutes Essen, touristische und verborgene Highlights machen es Sven leicht, sich wohl zu fühlen. Doch durch ein zufällig belauschtes Gespräch zweier Mallorquiner ist er schnell abgelenkt vom eigentlichen Auftrag. Jetzt fordert seine volle Konzentration ein Abenteuer von historisch verzwickten Ausmaß. Svens Neugier manövriert ihn und seine neuen Freunde in so manche brenzliche Situation, aus der nicht alle unbeschadet und lebend heraus kommen. ...

    Genussvoll schlemmen und Mallorca genießen, die Höhepunkte der Mittelmeer-Schönheit erkunden, historisch relevante Fakten erfahren, aktuelle Probleme sichten, spannende Unterhaltung in einer fiktiven Erzählung mit kriminalistischen Potenzial, all das gelingt der Autorin auf eine angenehme, fesselnde Art. Brigitte Lamberts schreibt hier höchst persönlich einen kulinarischen Reiseführer und offenbart die mallorquinische Küche mit ihren Besonderheiten. Einfache, traditionelle und ausgefallenen Gerichte werden dem Leser sprachlich in den Mund gelegt. Dabei können alle, von Sven besuchten Lokalitäten, selbst erforscht und ausprobiert werden. Denn der Kritiker gibt ganz nebenbei die Wegbeschreibung zum besuchten Lokal gratis dazu. Ganz bewusst fließen auf der fieberhaften Suche nach einem alten Fläschchen historische Gegebenheiten in die Geschichte ein. Eine wunderbar erzählte Krimihandlung runden diese bunte Mischung ab. Im Anhang befindet sich eine Erklärung zu Fakten und erfundenen Details. Die Charktere handeln nachvollziehbar und zeichnen sich durch ihre Hartnäckigkeit aus. Der Roman selbst ist in einem flüssigen, packenden Schreibstil verfasst und bietet ein schlüssiges, zufriedenstellendes Ende.

    Fazit: Mir haben diese besondere Reise zur Baleareninsel und die versteckten Liebesbekentnisse an Mallorca sehr gut gefallen. Der interessante Plot und die unkonventionelle Mischung haben mich ausgesprochen gut unterhalten. Dank der zahlreichen Gerichte und leckeren Beschreibungen möchte man selbst den Kochlöffel schwingen. Die Gelegenheit dazu bekommt man durch die Rezeptangaben im Anhang.

    Ich empfehle "El Gustario de Mallorca und das tödliche Elexir" uneingeschränkt und freue mich auf einen weiteren Besuch auf Svens Sonnenseite im neuen Roman "El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten"!

  5. Cover des Buches HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland (ISBN: 9783834231215)
    Jens van Rooij

    HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland

     (98)
    Aktuelle Rezension von: LBS1987

    Hiergeblieben! Bietet in großartigen Bildern tolle Reisetipps in Deutschland. Das Besondere? Berühmte Orte weltweit bekommen ein deutsches Pendant zur Seite gestellt. Hummerbuden stehen nicht nur in Kapstadt,sondern auch auf Helgoland! Highland-Games und Tropenfeeling finden sich auch bei uns im Land. Von Architektur bis Kirschblüte, von Kaufhaus bis Tempel, von Keramik bis Schloss ist wirklich für jeden etwas dabei. Ich fand auch die Mischung zwischen bekannten und weniger Bekannten Spots sehr gelungen. Dazu gibt es Ziele aus der Umgebung, Übernachtungsangebote und Freizeitvorschläge. Aufgeteilt in Nord und Süd gibt einem das Inhaltsverzeichnis einen ersten Überblick. Für mich ein wunderbarer Titel zum Wegträumen und Inspireren lassen, der zeigt, wie wunderschön Deutschland und auch Urlaub in der Heimat sein kann.

  6. Cover des Buches Othersides: Zwei Welten (ISBN: 9783755757504)
    J. Kilior

    Othersides: Zwei Welten

     (32)
    Aktuelle Rezension von: june_london

    Inhalt: Eine riesige Mauer trennt die Nordstatten von den Südstaaten. Doch was die Bewohner noch weiter von einander entfernt, als dieses Bauwerk, sind die Vorurteile auf beiden Seiten. Während im Norden noch wilde Natur und Magie vorkommen, erleichtert im Süden die moderne Technologie, das Leben der Bewohner. Die junge Erin aus dem Süden, glaubt die Gruselgeschichten, die man sich über den Norden erzählt, nicht , und überwindet die Mauer, um sich ein eigenes Bild zu machen. Sie begegnet dem geheimnisvollen Ilya, der ihr die magische Welt auf der anderen Seite zeigt.

    Eindruck: Ich habe diese Geschichte in einem öffentlichen Bücherschrank entdeckt und auch wenn mich das Cover leider überhaupt nicht angesprochen hatte, war der Klappentext dafür sehr vielversprechend.

    Besonders gefallen an diesem Buch, hat mir die Beschreibung der Landschaften. Die Protagonisten reisen durch das Land und besuchen viele (magische) Orte. Durch die detaillierten und lebendigen Beschreibungen der Autorin, war jeder dieser Orte einzigartig und spannend. Ich konnte mir die Umgebung und die Bauwerke sehr bildhaft in meinem Kopf vorstellen. (Die vielen Zeichnungen von der Autorinnen haben da sicher auch geholfen.) Auch die Charaktere wirken sehr lebendig. Manche Nebencharaktere wirken etwas eindimensional, aber die wichtigen Charaktere sind gut ausgearbeitet und vielschichtig.

    Was auch sehr genial umgesetzt wurde, sind die kulturellen Unterschiede zwischen dem Norden und dem Süden. Erin erfährt auf ihrer Reise durch den Norden diverse Kulturschocks, was oft zu sehr lustigen Situationen führt. :)

    Die Sprache ist sehr lebendig und alltagsnah. Es gibt ein paar Begriffe, die die Autorin für diese Geschichte erfunden hat. Diese werden aber am Anfang des Buches in einem Glossar erklärt. Dort gibt es auch ein Personenregister, was ich immer sehr hilfreich finde. Auch eine detaillierte Karte ist dort zu finden. So kann man die Strecke, die Erin und Ilya zurück legen, gut nachvollziehen.

    Die Geschichte wird aus verschiedenen Perspektiven erzählt. Am Anfang zunächst zwei, dann vier Perspektiven. Die Autorin hat dieses Stilmittel sehr gut umgesetzt, um Spannung aufzubauen und Geheimnisse zu enthüllen oder eben auch nicht zu enthüllen.

    Das Ende dieses ersten Bandes hat mir gut gefallen, da es kein "harter" Cliffhanger ist. Es ist zufriedenstellend genug, dass man den ersten Band als abgeschlossen betrachten kann. Aber es bleiben genug Fragen offen bzw. im Epilog werden zusätzlich neue Fragen aufgeworfen, die Lust auf eine Fortsetzung machen. Ich bin auf jeden Fall auf Band 2 gespannt!

    Ich empfehle dieses Buch, allen Leser*innen ab 14 Jahren, die gerne in Büchern phantastische Welten bereisen.

  7. Cover des Buches Der Afrikaner (ISBN: 9783832161040)
    Jean-Marie Gustave Le Clézio

    Der Afrikaner

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Mit dem Klappentext bin ich mal wieder überhaupt nicht einverstanden. Er schafft es weder, den Ton des Buches wiederzugeben, noch zu erfassen worum es wirklich darin geht...

    Le Clézio erzählt nicht nur von einer Afrikareise, sondern von einem für ihn sehr bedeutenden Abschnitt seiner Kindheit, in dem er in Afrika gelebt hat. (Ich finde, es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen der Reise zu einem Ort, einem Urlaub, einem Besuch und dem tatsächlichen Leben in einem Land). Er betont mehrmals, dass er als Achtjähriger eben nicht den Reiz "etwas Exotischem" empfunden hätte, sondern viel eher die Essenz des Ortes mit Gerüchen, Farben und Erscheinungen gespürt hätte.

    Aber gut, für den Klappentext kann der Autor ja nichts, kommen wir also zum Punkt:

    Der Afrikaner ist wirklich gut und schön geschrieben. Die Sätze sind kunstvoll und schön konstruiert ohne zu lang und gekünstelt zu wirken. Vermittelt wird ein Bild von Afrika aus den Augen eines Kindes oder wie dieses Kind sich vorgestellt hätte, dass es sein Vater gesehen haben könnte. Dabei werden angenehmerweise recht wenig Klischees bedient (auch nicht, um sie zu wiederlegen).

    Besondere Bedeutung kommt der Beschreibung der Figur des Vaters zu. Diese Beschreibung wirkte authentisch, aber wenig originell. Denn über den zu strengen, zu autoritären Vater, den das harte Leben in Kriegszeiten gezeichnet hat, hat man schon zu viel gelesen.

    Da es sich aber um ein autobiographisches Werk handelt ist Originalität aber auch nicht ganz so wichtig. Mehr gestört haben mich die Zeitsprünge, die das Ganze etwas Verwirrend und chaotisch wirken lassen. Trotzdem ist das Buch einfach gelungen und sehr schön zu lesen. Die abgebildeten Fotos unterstreichen die Handlung und verleihen dem Buch zusätzlich Charakter. Vier Punkte!


  8. Cover des Buches Tod auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783499258947)
    Petra Oelker

    Tod auf dem Jakobsweg

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Und noch ein Buch über den Jakobsweg.
    Und wieder habe ich beim Lesen Lust bekommen, auch einmal diese Reise zu unternehmen.
    Ein Krimi mit allen möglichen Fakten. Was meinem Lesefluss einen großen Abbruch tat : es wurde jede noch so kleine Kirche, sowie sämtliche Sehenswürdigkeiten auf dem Jakobsweg bis zum Erbrechen beschrieben. Eigentlich ist es mehr ein Sachbauch / Reiseführer, als alles andere.
    Dennoch kam gut rüber, wie beschwerlich jeder Kilometer werden kann und wie verschieden die Menschen damit umgehen.
  9. Cover des Buches Wort für Wort (ISBN: 9783442492701)
    Elizabeth George

    Wort für Wort

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Olivia_Grove

    Meine Rezension gilt der Neuausgabe von 2022. Die Erstausgabe erschien bereits 2004.
    Elizabeth George ist eine US-amerikanische Autorin von Kriminalromanen, internationale Bestseller.
    Während ihrer Ausführungen hat mir die Disziplin, mit der sie sich ihrem Schreibprozess und der Recherche widmet, imponiert. Ohne Planung und systematisches Vorgehen kann kein guter Roman entstehen, wie wir wissen. Doch ihre Affinität zur Handlungsort-Recherche und ihre Reisen lenken für meinen Geschmack recht stark von charaktergetriebenen Geschichten ab.


    Insgesamt ist "Wort für Wort" leicht zu lesen, deckt die meisten Grundlagen ab und enthält viele Textpassagen als Beispiele. Diese sind leider zu lang, denn ein paar exzellent herausgepickte Absätze hätten ausgereicht, um ihre Messages zu verdeutlichen.

    Das Ergebnis dieses Schreibratgebers ist ein solider Überblick für frischgebackene Schriftsteller. Allerdings ist der Informationsgehalt auf den 334 Seiten vergleichsweise gering, wenn man dabei die Redundanz und Irrelevanz mit einbezieht. Natürlich ist der Prozess für jeden Autoren absolut individuell, doch ich hätte mir einfach mehr gewünscht. Vor allem mehr Spannung, weniger Belanglosigkeit, um das Interesse für mich als Leser aufrechtzuerhalten. Dazu muss uns die Autorin dazu bringen, sich mit ihrem Geschriebenen zu identifizieren.
    Was sind denn nun ihre einzigartigen Schreibtechniken und Tipps?
    Für mich gab es schlicht zu wenig, was mich motiviert hätte, weiterzulesen – und so hat mich die Autorin leider schnell verloren und ich konnte nur noch überfliegen. Hier und da mal wieder intensiver, dann wieder schneller.


    Fakt ist, ich muss mich heutzutage nicht mehr durchquälen und kann einfach zu besseren Ratgebern und Fachbüchern greifen. Denn all das Wissen wird in anderen Büchern besser und unterhaltsamer aufbereitet und präsentiert.


  10. Cover des Buches Der Ketzer der Shonyn (ISBN: 9783442465521)
    Caitlin Sweet

    Der Ketzer der Shonyn

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Hinrichtung (ISBN: 9783222134999)
    Werner Stanzl

    Hinrichtung

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Dieser Krimi ist der erste einer Reihe rund um den sympathischen Commissario Bruno Vossi, der mit seinem Team in Gorizia stationiert ist.

    Kurz zum Inhalt:

    Es ist August, der Ferragosto (15.08.) naht. Die italienischen Familien planen ihren Urlaub. Die Hitze ist schier unerträglich, da wird unter lautem Glockengeläute ein Mann in der kleinen norditalienischen Stadt Cormons gesteinigt. Steinigung? Das kann nur mit den Islamisten zu tun haben, oder?
    Bevor Commissario Vossi Licht ins Dunkel bringen kann, verdichten sich die Hinweise auf einen solchen Hintergrund. Ein zweiter Mord passiert und wieder ist ein Zusammenhang mit religiösen Motiven sichtbar. Ob Sure des Korans oder Zitate aus der Bibel – Vossi und sein Team ermitteln. Erschwert wird ihre Arbeit durch den bevorstehenden Besuch des Papstes bei der Gedenkstelle der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Auch der Vatikanische Geheimdienst und die NSA aus Rom schalten sich ein und behindern Vossis Arbeit.

    Meine Meinung:

    Werner Stanzl hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Nichts wird reißerisch aufgemacht, obwohl er sich schwieriger Themen annimmt. Seine Art zu Schreiben ist niveauvoll, detailliert und authentisch. Der Ermittler stellt die richtigen Fragen und siegt gewissermaßen durch seine Bauernschläue.

    Die vielen Fäden sind elegant verknüpft und das Ende ist, auch wenn es hier und da eine Überraschung gibt, schön schlüssig.

    Mir gefallen die Seitenblicke auf die Geschichte Triests und Gorizia sehr. Einstmals zu Österreich-Ungarn gehörend, dann zum SHA-Staat (Jugoslawien) später dann zu Italien. Die Familie Vossi, ursprünglich Voss, musste aus der nunmehr jugoslawischen Heimat fliehen und wurden in Italien alles andere als mit offenen Armen empfangen. Dieser Hintergrund lässt Bruno Vossi anders agieren als die „echten“ Italiener. Hin und wieder glaube ich, ein wenig seine Sehnsucht nach Österreich-Ungarn zu verspüren.
    Stanzls Gespür für Land und Leute machen den Krimi zu einem besonderen Leseerlebnis.

    Die Charaktere sind anschaulich dargestellt. Vossi wird als
    „Werbefigur auf den Plakaten für Birra Moretti“ beschrieben, der gerne gut ist und sich an lokalen Spezialitäten labt. Er ist das krasse Gegenteil zu den Mitarbeiten der Sicherheitsabteilungen des Vatikans bzw. Roms, die „zuerst schießen und dann fragen.

    Fazit:

    Fünf Sterne und eine klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Kriminalfalls mit Niveau.
  12. Cover des Buches Die Erde von oben (ISBN: 9783894054083)
    Yann Arthus-Bertrand

    Die Erde von oben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Ein wunderbares Meisterwerk eines phantastischen Fotografen. ich hab die Ausstellung vor einigen Jahren in London gesehen und war sofort beigeistert. Ob nun die Wüste, der Regenwald oder eine große Metropole Yann Arthus Bertrand versteht die Schönheiten unserer Welt gekonnt in Szene zu setzen. Das Buch steht seit vielen Jahren bei mir im regal und ich nehme es oft und gern zur Hand . Dabei wird einem immer wieder bewusst wie schön unsere Erde ist und wie schützenswert.
  13. Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis (ISBN: 9783104032061)
    Christoph Ransmayr

    Die Schrecken des Eises und der Finsternis

     (114)
    Aktuelle Rezension von: Magicsunset

    „Tatsächlich aufmerksam wurde ich auf Mazzini erst, nachdem er im Eis verschwunden war. Denn das Rätselhafte und Beklemmende an diesem Verschwinden begann seine Existenz rückwirkend und in einem Ausmaß zu durchdringen, daß allmählich alles, was dieser Mann getan und womit er sich beschäftigt hatte, rätselhaft und beklemmend wurde.“ (Zitat Seite 24, 25)

     

    Inhalt

    Anfang Juli 1872 erreicht die  „Admiral Tegetthoff“ Tromsø, von wo aus sie am 14. Juli 1872 die Segel Richtung Nowaja Semlja setzt. Damit beginnt die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition unter dem Kommando von Carl Weyprecht und Julius Payer, deren Ziel die Entdeckung und Erforschung bisher unbekannter Gebiete der Arktis ist. Bereits am 30. Juli friert die Tegetthoff zum ersten Mal im Eis fest, denn in diesem Jahr 1872 breiten sich die Treibeisfelder sehr früh und wesentlich weiter südlich aus, als erwartet. Der Mannschaft der Admiral Tegetthoff stehen Monate voller Gefahren, unvorstellbarer Kälte, Entbehrungen und die endlose Dunkelheit der langen arktischen Wintermonate bevor.

    Mehr als einhundert Jahre später entdeckt Josef Mazzini in einer Wiener Buchhandlung den Expeditionsbericht aus dem Jahr 1876, verfasst von Julius Ritter von Payer. Er ist sofort fasziniert und sammelt alle Unterlagen über diese abenteuerliche Entdeckungsreise. Am 26. Juli 1981 beginnt Mazzini seine eigene Reise an Bord eines norwegischen Forschungsschiffes mit dem Ziel, den Spuren der österreichisch-ungarischen Eismeerfahrt zu folgen.

     

    Thema und Genre

    In diesem facettenreichen Abenteuerroman geht es um die österreichisch-ungarische Nordpolexpedition, die wichtige Erkenntnisse auf dem Gebiet der Polarforschung erbrachte.

     

    Charaktere

    Die bekannten Teilnehmer der Expedition sprechen durch ihre Aufzeichnungen zu uns. Ihre Beweggründe, ihre Ängste und Gefühle werden vom Autor im Laufe der Handlung sprachlich umgesetzt und verdichtet, ebenso wie der Charakter und das Verhalten der fiktiven Figur Josef Mazzini.

     

    Handlung und Schreibstil

    Der Autor mischt Ausschnitte aus den vorhandenen Aufzeichnungen der Ereignisse in Logbüchern, Tagebüchern, Handschriften und Briefen und dem von Julius Payer später selbst verfassten Buch mit fiktiven Erzählelementen, welche diese Fakten ergänzen und sie sprachlich bildintensiv und beeindruckend darstellen. Parallel dazu lernen wir den 1948 in Triest geborenen, in Wien lebenden Josef Mazzini kennen, der immer mehr in den Bann dieser Expedition gerät und sich 1981 selbst auf den Weg macht, um diese Reise nachzuvollziehen. Die Erlebnisse dieser fiktiven Figur bilden einen zweiten Handlungsstrang, der abwechselnd zu der Handlung aus den Jahren 1872-1874 geschildert wird, wobei die einzelnen Ereignisse jeweils im Zeitablauf chronologisch  erzählt werden. Das Buch enthält auch ein Verzeichnis der Mannschaft und viele ganzseitige Abbildungen aus dem Originalwerk von 1876.

     

    Fazit

    Ein facettenreicher, interessanter Abenteuerroman, der durch die sprachliche Umsetzung und die gewählten Erzählformen packend zu lesen ist und durch Vielseitigkeit und Spannung überzeugt.

  14. Cover des Buches Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie (ISBN: 9783836224581)
    Sandra Bartocha

    Die Fotoschule in Bildern. Naturfotografie

     (2)
    Aktuelle Rezension von: psd-welt
    Ich habe schon viele Bücher über Naturfotografie in die Hand bekommen und gelesen. Bei den meisten sage ich immer ja die Idee ist Klasse das kann man mal umsetzen. Dies war aber bei diesem Buch etwas anders. Ich sah das erste Bild und da mir nur ver…. wie hat der Fotograf das so hin bekommen. Also gleich mal die Idee und die Technik anschauen. So ging mir das durch das ganze Buch durch. 306 Seiten geballtes Wissen auf einen Schlag.

    Gute Motive mit Aussage in der Natur zu finden ist für mich schon immer etwas schwer gewesen, dieses Motiv dann aber so in Szene zu setzen das es auch das erzählt was ich gesehen habe war so ein Problem das ich fast nie bewältigen konnte. Gerade aus diesem Grund wollte ich auch das Buch von Sandra Bartocha, Werner Bollmann und Radomir Jakubowski lesen.

    Aufgeteilt in 14 Bereiche die jeden Fotografen ansprechen werden. Man begleitet die Fotografen von den Bergen an die Küste, danach in Feld und Flur, danach in den Wald, Seen und Flüsse, Moor und Heide, Auf der Wiese, Vögel, Säugetiere, Reptilien und Insekten, Dämmerung und Nacht, Wind und Wetter, Formen und Strukturen und den Exkurs.

    Wie man schon sieht wohin man die Fotografen begleitet kann man sich vorstellen dass hier keine Wünsche offen bleiben. Solche Bücher wünsche ich mir öfters.


    Für wen ist das Buch geeignet?

    Für jeden der sich ernsthaft mit der Naturfotografie beschäftigen möchte, denn dieses Buch macht Lust darauf Projekte endlich um zu setzen. Ich bin begeistert und jeder Leser wird genauso begeistert sein wie ich. Es ist geeignet für Anfänger und Fortgeschrittene und wirklich die 29,90 € wert.

    Ein ganz liebes und dickes Danke an die Autoren, ihr habt euch mit diesem Buch selber übertroffen, und ein Danke an Galileo Design das sie so ein gutes Buch auf den Markt gebracht haben. 
  15. Cover des Buches Der alte Patagonien-Express (ISBN: 9783455503999)
    Paul Theroux

    Der alte Patagonien-Express

     (6)
    Aktuelle Rezension von: glowinggloom
    Theroux unternahm 1978 eine Bahnreise von Boston aus, durch die USA, Mittelamerika, die Anden, Buenos Aires, bis nach Esquel/ Patagonien, wo das Schienennetz endete. Natur, Lebensbedingungen der Einheimischen und Reisebedingungen werden anschaulich beschrieben. Frappierend ist die Schilderung der Höhenkrankheit, bei der Fahrt durch die Anden, wobei der Zug bis über 4000 m in die Höhe kraxelt. Der Autor ließt während der Reise und so gibt es auch literarische Episoden und ein ausführlich geschildertes Treffen mit Jorge Louis Borges. Die 500 Seiten lesen sich flüssig, man wird in den abenteuerlichen Reiseverlauf "hineingezogen".
  16. Cover des Buches Abschied von Preußen (ISBN: 9783442755332)
    Wolf J. Siedler

    Abschied von Preußen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Wolf Jobst Siedlers essayistisches Lesebuch - Eine nostalgische Liebeserklärung an das verlorene Preußen - seine Kultur, seine Landschaften zwischen Riesengebirge und Masuren, seine Städte und Schlösser sowie den Glanz der beiden Residenzen Potsdam und Berlin. Die Essays von Siedler schlagen einen neuen Weg jenseits der Fronten ein. Das Land im Osten ist endgültig versunken: Vielleicht ist Preußen die Summe , die Deutschland zahlen musste, um Europa zu versöhnen.
  17. Cover des Buches Mythos Tucson (ISBN: 9783981311303)
    Gerd M Wiedenbeck

    Mythos Tucson

     (1)
    Aktuelle Rezension von: gerd_wiedenbeck
    Ein Reiseführer ? Ein Bildband ? Abenteuergeschichten ? Informationen ? Von allem etwas ! Es geht um die Stadt Tucson / Arizona, den Wilden Westen und um das Thema der weltgrößten Mineralienmesse, die alljährlich dort statt findet. Hervorzuheben sind die zahlreichen großformatigen Fotos in hervorragender Qualität von wunderschönen Mineralien / Kristallen sowie die grandiosen Landschaftsaufnahmen (Sonora Wüste, Grand Canyon, Monument Valley etc.). Der Inhalt gibt Informationen über die Stadt, einen historischen Abriss über die "Gem-Show" und Tipps zur eigenen Reiseplanung mit zahlreichen hilfreichen Internetadressen. Der Hauptteil des Buches beschreibt die zahlreichen Reisen des Autors zu der Show, Streifzüge durch den Wilden Westen mit Exkursionen zu zahlreichen Minen, wo man schöne Mineralien finden kann. Das Buch liest sich spannend und kurzweilig und bietet einen sehr guten Eindruck in die Welt der teils verrückten Steinsammler die bis mehrere Millionen Dollar für einen Kristall ausgeben. Ein ungewöhnliches, sehr gut gemachtes Buch im Großformat ( fast 3 kg !) in hervorragender Druckqualität - empfohlen für alle Naturliebhaber. Das Buch macht Lust, den Mythos Tucson und den Wilden Westen selber zu entdecken. "Mythos Tucson - oder warum zu einer Mineralienbörse in die Wüste ?", Autor: Gerd M. Wiedenbeck, 352 Seiten, 470 Fotos, Großformat (245 x 314 mm), Verlag: U/C-tec GmbH, Impexstraße 5, 69190 Walldorf, www.mythos-tucson.de , € 75.- + Versandkosten.
  18. Cover des Buches Alaska (ISBN: 9783866904125)
    Bernd Römmelt

    Alaska

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Lesefreund6203
    Beeindruckender Bildband

    „Die Arktis ist eine eigene Welt. Im Sommer scheint die Sonne 24 Stunden, im Winter ist sie für mehrere Wochen überhaupt nicht zu sehen. Auch die Tierwelt verändert sich, Felle und Federn werden weiß“.

    Diese ganz eigene Welt darzustellen mit ihren, trotz des „Weiß in Weiß“ vielfachen Facetten von Landschaft und Tierwelt, das ist Bernd Römmelt in diesem Bildband ganz hervorragend gelungen.

    Wobei, so ganz „Weiß in Weiß“ stimmt das ja auch gar nicht mit der Flora und Fauna in Alaska. Nimmt man alleine den beindruckenden Moschusochsenbullen (gemeinsam mit dem Eisbär der „König der Arktis“, der doppelseitig die Mitte des Buches markiert, dann erhält man durchaus intensiven Eindruck von der Urwüchsigkeit der Arktis. Die Römmelt mit vielen anderen Perspektiven im Buch immer wieder beeindruckend ins beste Licht zu rücken versteht.

    Die beiden spielenden jungen Eisbären, deren „Spielplatz“ das riesige Skelett eines Grönlandwals ist, die farbprächtige (im Sommer), bunte Tundra des North-Slope, aber auch die umfassend in Schnee und Eis Eingepackten“ Bäume am Yukon River, neben einem Wolf auf fast üppig gedeihender Steppe, krass sind die Gegensätze in der Arktis zwischen Sommer und Winter, ewigem Eis und Randgebieten.

    Ein Abschnitt der Erdkugel, der wohl dichten Regenwald auf Baranov Island in sich trägt, wie ewige Gletscher eines bis zum Horizont reichenden ewigen Winters.

    Immer wieder erhellt durch die einzigartige Vielfalt der Polarlichter, die Römmelt intensiv in Bilder bannt.

    Schwärme von Vögeln, majestätische Adler, tiefe Gletscherspalten, Berge in blutigem Sonnenrot, Bären auf Nahrungssuche, Robbenschwärme auf dem Weg aus dem Meer auf den Felsen, einsame Schneelandschaften und belebte Wälder, vielfach und vielseitig zeigt sich Alaska und ebenso vielfach und vielseitig portraitiert Römmelt die Arktis.

    Erläutert durch informative und die jeweiligen Bilder erläuternden Texte gelingt so ein lebendiger Eindruck dieser „letzten echten Wildnis“ des Planeten.

    Eine sehr empfehlenswerte und beeindruckende Bild-Lektüre.
  19. Cover des Buches Sternenschneegefunkel (ISBN: 9783374024049)
    Christoph Georgi

    Sternenschneegefunkel

     (1)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Das Buch enthält klassische Weihnachtsgeschichten und Gedichte. Es beginnt mit der Geburt Jesu aus dem Lukasevangelium. Das Besondere aber sind die Fotos. Eigentlich könnte man das Buch auch als Bildband bezeichnen. Das erzgebirgische Weihnachtsland wurde liebevoll dargestellt: verschneite Gebirgslandschaften, erleuchtete Kirchen, Pyramiden und vieles mehr.
  20. Cover des Buches Imagimorphia (ISBN: 9783596297009)
    Kerby Rosanes

    Imagimorphia

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Landbiene

    Klappentext:

    Ein Ausmalbuch der ganz besonderen Art: Entdecken Sie die neuen phantastischen Welten des Bestsellerautors Kerby Rosanes. Abenteuerliche Fabelwesen und Kreaturen, wilde Tiere und Charaktere, die unsere Phantasie dazu anregen, auszumalen und weiter zu malen – Kerby Rosanes ist ein ganz besonderer Künstler, dem es wie kaum einem anderen gelingt, die Lust zu wecken, mit Stiften und Farben auch die kleinsten verborgenen Details seiner bis ins Feinste detaillierten Zeichnungen zu erkunden. In Imagimorphia entführt Sie der 24-jährige hochtalentierte Künstler von den Philippinen in neue phantastische Welten zwischen Mensch und Maschine und schafft damit einen ganz eigenen Kosmos und eine Zeichensprache, die dieses Buch von allen anderen Ausmalbüchern abhebt: Seite für Seite eine neue Herausforderung.

    Allgemeine Meinung:

    Nachdem ich kurz zu vor mein erstes Malbuch erstanden hatte, hab ich mir auch noch „Imagimorphia“ gewünscht.

    Auch dieses Malbuch ist quadratisch und nicht rechteckig sowie ich es von Kindermalbüchern von früher kenne. Die Seiten sind verstärkt, aber nicht so dick und qualitativ wie bei meinem ersten Malbuch „Mein wundervolles Weihnachtsfest“ von Johanna Basford. Ich male mit Buntstiften und ich denke auf den Gebrauch von Filzstiften, sollte man bei diesem Buch verzichten.

    Die Seiten sind beidseitig bedruckt und die Motive gehen teilweise über zwei Seiten. Ungünstig ist das ausmalen dann in der Mitte, da man es sehr weit aufklappen muss um an die Flächen zu gelangen.

    Die Motive sind sehr phantasievoll gestaltet, aber meiner Meinung nach nichts für einen blutigen Anfänger, da besonders die Tiere sehr große Flächen haben. Nur einfarbig ausmalen wäre langweilig, aber irgendwie fehlt mir da ein wenig die Kreativität und ich muss mir erst anregen holen wie man so etwas gestalten könnte.

    Witzig finde ich die Idee des Autoren Dinge in den Bildern zu verstecken, die man finden soll. Eine Auflistung findet man hinten im Buch, ebenso wie die Auflösung.

    Von mir bekommt Imagimorphia 4 von 5 Sternen!

  21. Cover des Buches Travel (ISBN: 9783832791988)
    Andreas H. Bitesnich

    Travel

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  22. Cover des Buches Baedeker Allianz Reiseführer Polen (ISBN: 9783829713016)

    Baedeker Allianz Reiseführer Polen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  23. Cover des Buches Harenberg Premium-Kalender Eine Reise um die Welt 2010 (ISBN: 9783411804276)

    Harenberg Premium-Kalender Eine Reise um die Welt 2010

     (1)
    Aktuelle Rezension von: kfir
    Harenberg hat mit "Eine Reise um die Welt" einen sehr farbenfrohen Tischkalender geschaffen, der mit seinen unterschiedlichen Bildern jeden Tag aufs Neue Fernweh heraufbeschwört. Trotz des doch sehr kompakten Formates von knapp 16 x 12 cm sind die Bilder in ihrer Wiedergabe und Farbigkeit brillant. Die Motiv-Auswahl ist dabei so vielfältig wie die Welt selber - Naturaufnahmen wechseln sich dabei mit urbanen Szenen ebenso ab wie exotische Tiere mit Menschen aller Kulturkreise, Detailaufnahmen mit imposanten Panoramen. Obwohl die Motive sich von Tag stark unterscheiden, sie wirken dennoch nie beliebig, spiegeln sie doch die ganze Schönheit dieser Erde wieder. Dieser kleinformatige Kalender bringt seine Bilder alleine schon durch seinen scharfen Kontrast aus den brillanten Farben der Bilder und dem Schwarz der seitlich angebrachten Kalenderbeschriftung zum leuchten. Die Spiralheftung macht ebenso sie der Pappaufsteller einen soliden Eindruck, der Druck ist ebenso wie das Papier sehr hochwertig und insgesamt hervorragend verarbeitet. Ein toller, farbenfroher Tisch-Kalender, ein wunderschön täglicher Begleiter durch das Jahr.
  24. Cover des Buches mit einer ahnung von liebe (ISBN: 9783737566728)
    Elsa Rieger

    mit einer ahnung von liebe

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden

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