Bücher mit dem Tag "landschaften"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "landschaften" gekennzeichnet haben.

59 Bücher

  1. Cover des Buches El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier (ISBN: 9783958130869)
    Brigitte Lamberts

    El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier

     (29)
    Aktuelle Rezension von: Mamaofhannah07

    El Gustario de Mallorca und das tödliche Elixier ein kulinarischer Krimi von Brigitte Lamberts

    Sven Ruge arbeitet als freier Restaurantkritiker in Düsseldorf. Er bekommt die Möglichkeit einen kulinarischen Reiseführer über Mallorca zu schreiben. Dieses lukrative Angebot beinhaltet eine dreimonatige Recherchearbeit und einen damit verbundenen Aufenthalt auf seiner Lieblingsinsel. Sonne, Meer und gutes Essen, touristische und verborgene Highlights machen es Sven leicht, sich wohl zu fühlen. Doch durch ein zufällig belauschtes Gespräch zweier Mallorquiner ist er schnell abgelenkt vom eigentlichen Auftrag. Jetzt fordert seine volle Konzentration ein Abenteuer von historisch verzwickten Ausmaß. Svens Neugier manövriert ihn und seine neuen Freunde in so manche brenzliche Situation, aus der nicht alle unbeschadet und lebend heraus kommen. ...

    Genussvoll schlemmen und Mallorca genießen, die Höhepunkte der Mittelmeer-Schönheit erkunden, historisch relevante Fakten erfahren, aktuelle Probleme sichten, spannende Unterhaltung in einer fiktiven Erzählung mit kriminalistischen Potenzial, all das gelingt der Autorin auf eine angenehme, fesselnde Art. Brigitte Lamberts schreibt hier höchst persönlich einen kulinarischen Reiseführer und offenbart die mallorquinische Küche mit ihren Besonderheiten. Einfache, traditionelle und ausgefallenen Gerichte werden dem Leser sprachlich in den Mund gelegt. Dabei können alle, von Sven besuchten Lokalitäten, selbst erforscht und ausprobiert werden. Denn der Kritiker gibt ganz nebenbei die Wegbeschreibung zum besuchten Lokal gratis dazu. Ganz bewusst fließen auf der fieberhaften Suche nach einem alten Fläschchen historische Gegebenheiten in die Geschichte ein. Eine wunderbar erzählte Krimihandlung runden diese bunte Mischung ab. Im Anhang befindet sich eine Erklärung zu Fakten und erfundenen Details. Die Charktere handeln nachvollziehbar und zeichnen sich durch ihre Hartnäckigkeit aus. Der Roman selbst ist in einem flüssigen, packenden Schreibstil verfasst und bietet ein schlüssiges, zufriedenstellendes Ende.

    Fazit: Mir haben diese besondere Reise zur Baleareninsel und die versteckten Liebesbekentnisse an Mallorca sehr gut gefallen. Der interessante Plot und die unkonventionelle Mischung haben mich ausgesprochen gut unterhalten. Dank der zahlreichen Gerichte und leckeren Beschreibungen möchte man selbst den Kochlöffel schwingen. Die Gelegenheit dazu bekommt man durch die Rezeptangaben im Anhang.

    Ich empfehle "El Gustario de Mallorca und das tödliche Elexir" uneingeschränkt und freue mich auf einen weiteren Besuch auf Svens Sonnenseite im neuen Roman "El Gustario de Mallorca und der tödliche Schatten"!

  2. Cover des Buches Das Schneemädchen (ISBN: 9783499258220)
    Eowyn Ivey

    Das Schneemädchen

     (352)
    Aktuelle Rezension von: Nosimi

    Mabel und Jack, die 1920 den Ruf hören und nach Alaska ziehen, um dort mit ihrer Hände Arbeit Felder zu bestellen und sich dort eine Existenz aufzubauen, sehen sich dort  mit der Härte der Realität konfrontiert: Die Arbeit ist hart, das Geld ist knapp und zu zweit ist eine Farm im unwirtlichen und rauen Alaska schwer zu bestellen. Zudem sind beide nicht mehr jung und müssen mit einem herben Verlust leben. Denn einst haben sie ihr Kind verloren. Dieser Verlust hat die Trauer und Depression tief in Mabels Herz gegraben und beide voneinander entfremdet. In der Fremde wollten beide Zeit finden zu trauern und um wieder zueinander zu finden. Doch das gestaltet sich schwieriger als gedacht. Eines Abends aber, nach einem ersten Besuch bei den Nachbarn, bauen beide voller kindlicher Freude ein Kind aus Schnee.
    Und am nächsten Morgen entdecken sie im Wald an ihrer Farm ein weißblondes feengleiches Mädchen. Wo kommt das Kind her? Wo lebt es? Und wie kann es alleine in der Wildnis zurechtkommen?

    Der brennende Wunsch nach einem Kind lässt Jack und Mabel weiter nachforschen um sich mit dem Mädchen vertraut zu machen. Und so schafft es das Schneemädchen, Mabel neue Lebensfreude zu schenken und Jack Mut zu zu flüstern, um sich in der abweisenden Schneewelt Alaskas zu behaupten und die Furcht im Herzen zu bezwingen.

    Dieses Buch hat mir überraschend gut gefallen und ich hätte nicht gedacht, dass es mich so fesseln wird. Die Autorin schafft es, trotz einer teils melancholischen, teils tatsächlich traurigen Geschichte einen ordentlichen Spannungsbogen aufzubauen, so dass man das Buch kaum weglegen mag.  In den Beschreibungen des wilden, rauen und ungezähmten Alaskas, den eisigen Wintern voller Schnee, Eis und Lebensgefahr, konnte ich richtig aufgehen. Die Beobachtungen der Natur, der Tiere und der Atmosphäre, die in diesem Land herrscht, sind der Autorin wirklich gut gelungen. Sprachlich war ich von der ersten Seite an gebannt, das sich vor meinen inneren Auge weite Landschaften zeichneten. Die Sprache ist szenisch, bildhaft und atmosphärisch dicht und haben mich in den Bann gezogen.

    Die persönliche Entwicklung von Jack und Mabel ist für mich ein Schlüsselelement des Romans, da beide  über die ganze Länge damit kämpfen, ihren Verlust zu verarbeiten, von der Entfernung wieder zu einander zurück zu finden, ihr Herz  zu öffnen und letztlich aus der eisigen Betäubung ins Leben zurück zu kehren. Dabei ist der Weg für beide steinig, nicht geradlinig und mit Fehlern behaftet. Doch das macht die Geschichte so real und glaubwürdig.
    Die Mystik um das Schneemädchen, der Schwebezustand, in dem man sich beim Lesen befindet macht das Buch fesselnd und regt zum Nachdenken und Reflektieren an.

    An einigen Stellen war die Geschichte etwas seicht, die übrigen Figuren nicht gut ausgearbeitet, so dass sie blass bleiben. Und leider ist auch eine ordentliche Portion Klischee verbaut. Trotzdem hat mich das Buch bis zuletzt nicht losgelassen.

    Für mich ist diese Geschichte eine Parabel für das Leben. Sie erzählt von Schmerz, Verlust und Trauer, vor der Angst, von der Härte der Realität aber auch von der Liebe, der Fürsorge und der Hoffnung.


  3. Cover des Buches Wort für Wort (ISBN: 9783442492701)
    Elizabeth George

    Wort für Wort

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Olivia_Grove

    Meine Rezension gilt der Neuausgabe von 2022. Die Erstausgabe erschien bereits 2004.
    Elizabeth George ist eine US-amerikanische Autorin von Kriminalromanen, internationale Bestseller.
    Während ihrer Ausführungen hat mir die Disziplin, mit der sie sich ihrem Schreibprozess und der Recherche widmet, imponiert. Ohne Planung und systematisches Vorgehen kann kein guter Roman entstehen, wie wir wissen. Doch ihre Affinität zur Handlungsort-Recherche und ihre Reisen lenken für meinen Geschmack recht stark von charaktergetriebenen Geschichten ab.


    Insgesamt ist "Wort für Wort" leicht zu lesen, deckt die meisten Grundlagen ab und enthält viele Textpassagen als Beispiele. Diese sind leider zu lang, denn ein paar exzellent herausgepickte Absätze hätten ausgereicht, um ihre Messages zu verdeutlichen.

    Das Ergebnis dieses Schreibratgebers ist ein solider Überblick für frischgebackene Schriftsteller. Allerdings ist der Informationsgehalt auf den 334 Seiten vergleichsweise gering, wenn man dabei die Redundanz und Irrelevanz mit einbezieht. Natürlich ist der Prozess für jeden Autoren absolut individuell, doch ich hätte mir einfach mehr gewünscht. Vor allem mehr Spannung, weniger Belanglosigkeit, um das Interesse für mich als Leser aufrechtzuerhalten. Dazu muss uns die Autorin dazu bringen, sich mit ihrem Geschriebenen zu identifizieren.
    Was sind denn nun ihre einzigartigen Schreibtechniken und Tipps?
    Für mich gab es schlicht zu wenig, was mich motiviert hätte, weiterzulesen – und so hat mich die Autorin leider schnell verloren und ich konnte nur noch überfliegen. Hier und da mal wieder intensiver, dann wieder schneller.


    Fakt ist, ich muss mich heutzutage nicht mehr durchquälen und kann einfach zu besseren Ratgebern und Fachbüchern greifen. Denn all das Wissen wird in anderen Büchern besser und unterhaltsamer aufbereitet und präsentiert.


  4. Cover des Buches Hinrichtung (ISBN: 9783222134999)
    Werner Stanzl

    Hinrichtung

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Bellis-Perennis
    Dieser Krimi ist der erste einer Reihe rund um den sympathischen Commissario Bruno Vossi, der mit seinem Team in Gorizia stationiert ist.

    Kurz zum Inhalt:

    Es ist August, der Ferragosto (15.08.) naht. Die italienischen Familien planen ihren Urlaub. Die Hitze ist schier unerträglich, da wird unter lautem Glockengeläute ein Mann in der kleinen norditalienischen Stadt Cormons gesteinigt. Steinigung? Das kann nur mit den Islamisten zu tun haben, oder?
    Bevor Commissario Vossi Licht ins Dunkel bringen kann, verdichten sich die Hinweise auf einen solchen Hintergrund. Ein zweiter Mord passiert und wieder ist ein Zusammenhang mit religiösen Motiven sichtbar. Ob Sure des Korans oder Zitate aus der Bibel – Vossi und sein Team ermitteln. Erschwert wird ihre Arbeit durch den bevorstehenden Besuch des Papstes bei der Gedenkstelle der im Ersten Weltkrieg gefallenen Soldaten. Auch der Vatikanische Geheimdienst und die NSA aus Rom schalten sich ein und behindern Vossis Arbeit.

    Meine Meinung:

    Werner Stanzl hat einen sehr angenehmen Schreibstil. Nichts wird reißerisch aufgemacht, obwohl er sich schwieriger Themen annimmt. Seine Art zu Schreiben ist niveauvoll, detailliert und authentisch. Der Ermittler stellt die richtigen Fragen und siegt gewissermaßen durch seine Bauernschläue.

    Die vielen Fäden sind elegant verknüpft und das Ende ist, auch wenn es hier und da eine Überraschung gibt, schön schlüssig.

    Mir gefallen die Seitenblicke auf die Geschichte Triests und Gorizia sehr. Einstmals zu Österreich-Ungarn gehörend, dann zum SHA-Staat (Jugoslawien) später dann zu Italien. Die Familie Vossi, ursprünglich Voss, musste aus der nunmehr jugoslawischen Heimat fliehen und wurden in Italien alles andere als mit offenen Armen empfangen. Dieser Hintergrund lässt Bruno Vossi anders agieren als die „echten“ Italiener. Hin und wieder glaube ich, ein wenig seine Sehnsucht nach Österreich-Ungarn zu verspüren.
    Stanzls Gespür für Land und Leute machen den Krimi zu einem besonderen Leseerlebnis.

    Die Charaktere sind anschaulich dargestellt. Vossi wird als
    „Werbefigur auf den Plakaten für Birra Moretti“ beschrieben, der gerne gut ist und sich an lokalen Spezialitäten labt. Er ist das krasse Gegenteil zu den Mitarbeiten der Sicherheitsabteilungen des Vatikans bzw. Roms, die „zuerst schießen und dann fragen.

    Fazit:

    Fünf Sterne und eine klare Empfehlung für Freunde des gepflegten Kriminalfalls mit Niveau.
  5. Cover des Buches Schnee wie Asche (ISBN: 9783570309698)
    Sara Raasch

    Schnee wie Asche

     (311)
    Aktuelle Rezension von: LisaBeiersmann

    „Schnee wie Asche“ handelt von der sechzehnjährigen Meira. Das Königreich Winter wurde vom benachbarten Frühling zerstört, seine Einwohner versklavt. Lediglich eine kleine Gruppe von acht Winterianern, zu denen Meira gehört, lebt im Verborgenen im Exil. Unter ihnen Prinz Mather, in den sie ihre Hoffnung setzen: er soll die Macht und Magie von Winter wiederherstellen. Dabei helfen soll ein Medaillon, dessen eine Hälfte plötzlich zum Greifen nah scheint.

     

    Mit Meira als erlebenden Ich-Erzähler kann man sich als Leser sehr gut in sie hineinfühlen. Linear folgt man ihr durch die Geschichte. Obwohl sie erst sechzehn ist, merkt man ihr an, dass sie ihr Leben lang auf der Flucht und schließlich im Exil war: sie ist eine Kämpferin, die sich nicht unterkriegen lässt und ihren Stolz mit Würde vertritt. Meira möchte für das Königreich Winter von Bedeutung sein; sie möchte für etwas kämpfen, dass sie nur aus Erzählungen anderer kennt, auf das jedoch ihr ganzes Leben ausgelegt ist.

    Ihre Sturheit bringt sie nicht weniger in Schwierigkeiten als ihr gutes Herz. Sie bringt sich selbst in große Gefahr, kämpft sich allerdings auch wieder heraus. Dennoch ist auch sie nicht perfekt: obwohl sie seit ihrer Kindheit in der Kampfkunst ausgebildet wird, ist sie zwar eine sehr gute Kämpferin mit dem sogenannten chakram, einer Fernkampfwaffe, hat aber ihre Schwierigkeiten im Nahkampf mit dem Schwert. Obwohl Meira sehr gutherzig ist, kennt sie gegenüber dem unbelehrbaren Bösen wenig Gnade. Gleichzeitig merkt man ihr an, dass es ihr keine Freude bereitet und mehr eine Notwendigkeit für ihr Überleben darstellt. Ihr Mut befreit sie allerdings auch nicht von ihrer Angst.

    Ihre fein ausgearbeitete Persönlichkeit ist für den Leser geradezu greifbar, ihr Trotz nicht kindlich, sondern verständlich, ihre Einsicht zur rechten Zeit und ihr Kampfwille bewundernswert. Sie verkörpert somit einen typisch 16jährigen Teenager, dem man gleichzeitig die Strapazen des Krieges anmerkt.

     

    Ein weiterer wichtiger Charakter ist Prinz Mather. Seine schwierige Last trägt er erhobenen Hauptes, lernt früh nicht alle Gefühle nach außen zu lassen und ergibt sich seinem Schicksal. Wie man es von einem zukünftigen König erwarten würde, schiebt er seine persönlichen Bedürfnisse und Empfinden zurück. Er wirkt stark und manchmal geradezu unbezwingbar.

     

    Schreibstil und Tempo waren sehr flüssig und angenehm zu lesen, ich bin durch die Seiten nur hindurchgeflogen. Die Spannung zieht sich durch das gesamte Buch und macht an den richtigen Stellen kleine Pausen, ohne jemals ganz abzuflachen.

     

    Besonders gut gefallen hat mir die Harmonie der Charaktere. Alle haben ihre Stärken und Schwächen, ihre eigene Geschichte und trotzdem gehören sie zusammen. Sie geraten aneinander und streiten sich, wie sie einander unterstützen. Mein Lieblingscharakter ist Meira, da ich mich hervorragend mit ihr identifizieren kann und sie, meiner Meinung nach, eine rundum gelungene Protagonistin ist.

    Ebenso spannend fand ich die Idee um die Jahreszeiten- und Rhythmus-Königreiche. Das Königreich Winter zählt ebenso wie Frühling zu den Jahreszeiten-Königreichen. Dort herrscht die jeweilige Jahreszeit, ihre Bewohner haben sich den Gegebenheiten angepasst. Die Rhythmus-Königreiche hingegen erleben einen stetigen Wechsel der Jahreszeiten, wie man ihn aus der realen Welt kennt.

     

    Fazit: Das Buch erhält von mir eine klare Leseempfehlung an Jugendliche wie Erwachsene und ich bin sehr gespannt auf den Rest der Trilogie. Wer Fantasie liebt, wird hier definitiv auf seine Kosten kommen.

  6. Cover des Buches Sebastian (ISBN: B004OL2WNY)
    Anne Bishop

    Sebastian

     (60)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaLeu

    Sündenpfuhl

    Tja dieses Buch ist wohl schon fast 10 Jahre alt mittlerweile. Das heißt ich darf sagen: ich rezensiere mal zur Abwechslung etwas altes. Es ist allerdings noch länger her, dass ich Anne Bishops ‚Die schwarzen Juwelen‘ gelesen habe. Übrigens war das damals auch so eine Serie die ich mittendrin angefangen hatte und… das gehört gar nicht hier her. Aber irgendwie schon. Denn ‚Die dunklen Welten‘ fühlen sich an wie die Juwelen sind es aber nicht. Gleichzeitig könnten aber Sebastian und Lynnea Vor-Vor-Vor-Vorfahren von Daemon und Jaenelle sein… und Glorianna könnte HEXE sein und dieses komische Hoffnungskraut könnte ‚Hexenblut‘ sein und… Ephemera die ‚Dunkelheit‘. Und…

    Kennt ihr das, wenn man gefühlt in einer fiktiven Welt landet und glaubt sie zu kennen, obwohl es etwas ganz anderes ist?
    So etwas passiert einem wirklich nicht oft. Und das ist wohl auch mein größter Kritikpunkt an ‚Sebastian‘ (Titel des Buches nicht der Namenspatron Charakter). Ich muss euch sagen, zu den schwarzen Juwelen habe ich seinerzeit sehr viel FanFiction geschrieben. Ich mochte die Juwelen um der Juwelen willen und bin mir zu 99% sicher, dass ich Grün tragen würde! Leider sehe ich mich in Ephemera gar nicht. Ich bin weder eine Landschafferin noch eine Sukkubus.

    Erotik: angedeutet

    Also steigen wir doch mal gleich richtig ein und hauen mal alles raus, was mir nicht schmeckt.
    Punkt 1: Sukkubus/ Inkubus. Was tun diese Dämonen? Richtig: Sex. Quizfrage: Was gibt es in diesem Buch nicht? Richtig: Sex.
    Warum mich das stört? Äh, weiß ich auch nicht, aber hab’ ich jetzt irgendwie erwartet und war dann enttäuscht, als es ENDLICH los ging und der Inkubus halb verdurstet, loslegte es nur noch hieß: „(…)er zeigte ihr, wie leidenschaftlich Sex sein konnte(…)“ Ja super, danke.
    Punkt 2: Ephemera. Wenn ich eins nicht leiden kann, dann wenn ich nicht verstehe was da passiert. Und diese ‚Welt‘ verstehe ich nicht im geringsten.
    Punkt 3:… ach das waren auch schon die schlimmsten Dinge.

    Die guten Seiten.
    Erstens: Da waren so liebliche kleine Dinge, wie Phallusförmige Brote *zwinker zwinker* oder die Wasserpferde. Aber den Vogel abgeschossen hat die Autorin mit (nein, nicht mit Sparky dem Wellensittich, oder der Tatsache, dass es schwarze JEANS Hosen gibt) sondern mit dem ‚Dämonenrad‘. Leute, das ist Pratchett verdächtig gewesen!
    Zweitens: Dem absolut bezaubernden Teaser, bis er als Inkubus errötet ist. Da hätt’ ich ja beinah das Buch gefressen. Das is so ne Masche von Bishop, aus knallharten Sadisten weichgespülte Schoßhunde zu machen. Muss man sich dran gewöhnen.
    Drittens:… ach ja da gab es schon so seine Höhen.

    Besonderheiten

    Das Buch musste ich zweimal anfangen. Kam das erste Mal nur bis zum 3. Kapitel. Aber diesmal hat es geklappt. Es gibt wirklich sehr viele Sichten aus denen geschrieben wird. Am Anfang auch viele kursive Rückblenden. Um wirklich auch noch zu erklären, was es mit den Kätzchen und dem Eierkorb auf sich hat. Diese Details verschwinden jedoch sobald sie ein zwei Kapitel später aufgebraucht worden sind. Was immer bleibt ist so ein bisschen der ‚running gag‘ mit den ‚Köstlichkeiten‘ die in die Käse getunkt werden und das die Bullendämonen voll auf Omlettes abfahren.

    Nur muss ich leider bemängeln, dass die Charaktere alle Probleme haben, in die sie sich künstlich hineinsteigern um Drama zu erzeugen. Und umgekehrt ebenso schnell sich verlieben und das für Ultimo halten, wie andere Leute das erste Mal Kaffee probieren und begeistert hängen bleiben wie Suchtis. Schön wiederum waren diese gefühlvollen Einschübe: ‚Auch Dämonen brauchen eine Heimat.‘

    Fazit

    Etwas hat nicht lange Bestand - ich will das Wort: Wegwerfartikel vermeiden - das bedeutet Ephemera. Dieser Weltenentwurf ist mit einem Wort: riesig und verändert sich stetig. Leider bleibt er aber unter der Geschicklichkeit von Bishops anderer Serie zurück, weil sie sich als nicht sehr zugänglich erweist. Wenn man aber die 500 Seiten da drin verbracht hat, wird es so ganz langsam. Es ist klar, dass hinter den Gärten und den Brücken, den Herzenswünschen, Licht und Dunkel viel poetische und philosophische Macht steckt.

    Ich danke meiner Freundin für die Chance diese Bücher doch noch nachholen zu können. Hier hinterlasse ich erst mal eine gute durchschnittliche Note und wende mich direkt ‚Belladonna‘ dem Nachfolgetitel zu, der schon mal schön anfängt und mich hoffen lässt. Und so abschließend kann ich auch behaupten, dem 'Pfuhl' würd ich ja schon ganz gern nen Besuch abstatten.

    Diesmal das Urteil: Mit Dank an meine ‚Herzensschwester’.
  7. Cover des Buches Der Afrikaner (ISBN: 9783832161040)
    Jean-Marie Gustave Le Clézio

    Der Afrikaner

     (23)
    Aktuelle Rezension von: Mizuiro
    Mit dem Klappentext bin ich mal wieder überhaupt nicht einverstanden. Er schafft es weder, den Ton des Buches wiederzugeben, noch zu erfassen worum es wirklich darin geht...

    Le Clézio erzählt nicht nur von einer Afrikareise, sondern von einem für ihn sehr bedeutenden Abschnitt seiner Kindheit, in dem er in Afrika gelebt hat. (Ich finde, es gibt einen bedeutenden Unterschied zwischen der Reise zu einem Ort, einem Urlaub, einem Besuch und dem tatsächlichen Leben in einem Land). Er betont mehrmals, dass er als Achtjähriger eben nicht den Reiz "etwas Exotischem" empfunden hätte, sondern viel eher die Essenz des Ortes mit Gerüchen, Farben und Erscheinungen gespürt hätte.

    Aber gut, für den Klappentext kann der Autor ja nichts, kommen wir also zum Punkt:

    Der Afrikaner ist wirklich gut und schön geschrieben. Die Sätze sind kunstvoll und schön konstruiert ohne zu lang und gekünstelt zu wirken. Vermittelt wird ein Bild von Afrika aus den Augen eines Kindes oder wie dieses Kind sich vorgestellt hätte, dass es sein Vater gesehen haben könnte. Dabei werden angenehmerweise recht wenig Klischees bedient (auch nicht, um sie zu wiederlegen).

    Besondere Bedeutung kommt der Beschreibung der Figur des Vaters zu. Diese Beschreibung wirkte authentisch, aber wenig originell. Denn über den zu strengen, zu autoritären Vater, den das harte Leben in Kriegszeiten gezeichnet hat, hat man schon zu viel gelesen.

    Da es sich aber um ein autobiographisches Werk handelt ist Originalität aber auch nicht ganz so wichtig. Mehr gestört haben mich die Zeitsprünge, die das Ganze etwas Verwirrend und chaotisch wirken lassen. Trotzdem ist das Buch einfach gelungen und sehr schön zu lesen. Die abgebildeten Fotos unterstreichen die Handlung und verleihen dem Buch zusätzlich Charakter. Vier Punkte!


  8. Cover des Buches Tod auf dem Jakobsweg (ISBN: 9783499258947)
    Petra Oelker

    Tod auf dem Jakobsweg

     (47)
    Aktuelle Rezension von: Armillee
    Und noch ein Buch über den Jakobsweg.
    Und wieder habe ich beim Lesen Lust bekommen, auch einmal diese Reise zu unternehmen.
    Ein Krimi mit allen möglichen Fakten. Was meinem Lesefluss einen großen Abbruch tat : es wurde jede noch so kleine Kirche, sowie sämtliche Sehenswürdigkeiten auf dem Jakobsweg bis zum Erbrechen beschrieben. Eigentlich ist es mehr ein Sachbauch / Reiseführer, als alles andere.
    Dennoch kam gut rüber, wie beschwerlich jeder Kilometer werden kann und wie verschieden die Menschen damit umgehen.
  9. Cover des Buches Othersides: Zwei Welten (ISBN: 9783755757504)
    J. Kilior

    Othersides: Zwei Welten

     (35)
    Aktuelle Rezension von: sweinzie

    Diese Frage ist wohl die Essenz des Buches. Es lädt ein sich selber Gedanken zu machen und zu hinterfragen was wir jeden Tag sehen und hören und mit alten Vorurteilen aufzuräumen

    Die Moral der Geschichte ist aber wunderbar verpackt in die Geschichte eines Mädchens, dass sich auf den Weg macht die Wahrheit über ihre eigene Welt herauszufinden weil sie nicht glauben will was ihr alle erzählen. Dabei lernt sie neue Freunde kenne, betritt traumhafte Orte, erlebt Abenteuer und natürlich darf auch eine Prise Liebe nicht fehlen. 

    Es ist schön zu sehen wie Sie mit jeder Erkenntnis die sie macht über ihr Land und den Vorurteilen die sie aufdecken kann auch in ihrer Persönlichkeit wächst und mehr über sich lernt. Nicht zuletzt auch das Magie in allem ist, auch in ihr.

    Die Geschichte ist leicht zu lesen, beschreibt schöne Ort e und lässt Raum für die eigene Fantasie. Die Liebesgeschichte ist nicht aufdringlich, die Handlung fortlaufend so dass es wirklich Spass macht zu lesen. Gegen Ende nimmt die Handlung Fahrt auf und lässt dann auf den zweiten Teil hoffen   

  10. Cover des Buches Dichterhäuser (ISBN: 9783806239300)
    Bodo Plachta

    Dichterhäuser

     (5)
    Aktuelle Rezension von: HEIDIZ

    Ich liebe Literatur, Bücher sind mein Leben und so liebe ich es auch, Häuer zu besuchen, in denen Schriftsteller gelebt haben.

     

    Neulich ist mir ein Buch aufgefallen, welches ich in den letzten Tagen gelesen und die Aufnahmen betrachtet habe. Es ist einfach rundherum gelungen - ich möchte euch davon berichten ...

     

    "Dichterhäuser": erzählt von Bodo Plachta mit Fotografien von Achim Bednorz

     

    ist ein Bild-Text-Band, der mich gefesselt hat. Hierin kann man sich Anregungen holen für Reisen zu Dichterhäusern, aber auch Wissen aufsaugen und Fotografien betrachten.

     

    Das Buch ist folgendermaßen gegliedert:

     

    Einleitung

     

    Ruinen und Spurensuche

    Der Dichter öffnet sein Haus

    Bei den klassischen "Weltbewohnern"

    Romantische Lebenswelten

    Rückzüge ins Private, Vertreibung aus der Öffentlichkeit

    Zwischen Vertiko, Chaiselongue und Schreibtisch

    Hartnäckige Villenbesitzer oder die Kunst, schön zu wohnen

    Literarische Schauplätze

    Rückzugsorte und Zufluchten

    Rückkehr und Neuanfang

    Erinnerungsort, Archiv und Museum

     

    Anhang

     

    Wundervolle mitunter ganzseitige perfekt wirkende lebendige aussagekräftige Aufnahmen nehmen den Betrachter mit zu den Dichterhäusern von außen und innen.

     

    z. B.: Büchergang in Haus Kreienhoop, dem Wohnsitz Walter Kempowskis, dem Junozimmer in Goethes Wohnhaus mit dem Abguss der römischen Kolossalbüste der Juno Ludivisi, dem Pfarrhaus von Cleversulzbach, Mörikes Amtssitz bis hin zur ehemaligen Oberförsterei in Wolflingen, die jahrzehntelang Wohnsitz Ernst Jüngers war, um nur einige zu nennen.

     

    In Wort und Bild wird man davongetragen zu den Dichtern und ihrem Leben hinter den Mauern, die sie sich ausgesucht haben zum Leben und Arbeiten, die mitunter Museen oder Gedenkstätten beherbergen.

     

    Die Texte und Fotografien ergeben eine untrennbare Einheit. Die Texte sind informativ geschrieben, lesen sich angenehm und nicht trocken, sondern im Gegenteil spannend und aufschlussreich, machen echt Lust darauf, diese Orte live zu erleben.

     

    Dieses Buch ist ein literarischer Rundgang durch die Dichterorte, den man gern irgendwann auch einmal wirklich gehen möchte. Ganz tolles Buchprojekt, perfekt und gelungen - ich empfehle das Buch für Interessierte Leser !!!

  11. Cover des Buches Die Geschichte der Häßlichkeit (ISBN: 9783446209398)
    Umberto Eco

    Die Geschichte der Häßlichkeit

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Pushi
    Beim ersten Blättern entdeckt der Leser berühmte Gemälde, erinnert sich an vergangene Museumsbesuche und erfreut sich an der Farbenfrische der zahlreichen Bilder. Neugierig wandelt der Leser fast 440 Seiten lang auf Europas Spuren der Schönheit - in Malerei, Literatur, Architektur und sogar der Mathematik. Angefangen bei den Griechen und den Überlieferungen ihrer Philosophen, bis zum Schönheitsideal der Moderne, zeigt Eco, was einst schön war, sich bis heute seine Schönheit bewahrte oder verlor. Ecos Schreibe ist ein Genuss; aber der Leser sollte etwas anderes erwarten, als er es von ihm aus dem Roman „Der Name der Rose“ gewöhnt ist - hier schreibt der Wissenschaftler Eco. Er seziert die Schönheit aus den Werken einer Epoche und verknüpft sie über die Gattung hinaus so miteinander, dass ein Stimmungsbild jener Zeit entsteht. Das Buch ist etwas für jeden, der sich einer kühlen und gierigen Welt, einige Stunden entziehen möchte, um das Schöngeistige zu entdecken. Wer das eine oder andere Gemälde einmal im Louvre oder den Uffizien bestaunte, wird sich dabei ertappen, gedanklich in Paris oder Florenz zu sein. Für laue Sommernächte ist „Die Geschichte der Schönheit“ ein unterhaltsamer Begleiter, der wunderbar zu einem Glas Rotwein passt.
  12. Cover des Buches Belladonna (ISBN: B004OL2WL6)
    Anne Bishop

    Belladonna

     (41)
    Aktuelle Rezension von: AnnikaLeu
    Gefühlvoll. So bleibt auch der zweite Teil von Anne Bishops ‚Die dunklen Welten‘. (Spoiler nicht zu vermeiden.)
    Der Weltenfresser ist weiterhin unterwegs, versteckt sich, schürt die Ängste in den dunklen Bereichen der Herzen. Denn in jedem Garten gibt es Schatten, Unkraut und Kompost. Ohne Dunkel kein Licht und anders herum. Egal ob Belladonna Ephemera anfleht oder Michael dem ‚wilden Kind‘ ein Ständchen bringt. Die Welt Ephemera kann dir jeden Herzenswunsch erfüllen, wenn du nicht aufpasst kann dies jedoch gewaltig nach hinten los gehen. Das muss auch Caitlin feststellen, die ihren Bereich der Welt leider aufgrund von Ablehnung und negativen Gefühlen in Stücke sprengt, unabsichtlich.

    Was ich an dem kleinen Mädchen mag ist, dass sie Teaser küssen durfte. Was ich an ihr nicht mag, alles andere. Ich mag diese Art von Protagonistinnen nicht. Sie ist eine Heulsuse. Ich mag Glorianna auch nur ab und an. Ihre Tante Nadia hingegen, die ist hervorragend. Aber vielleicht liegt das auch an meinem Alter *hust. (Hab’ ich das jetzt laut gesagt?)
    Bei den Herren fühlt es sich ähnlich an. Sebastian und Teaser sind ja schon weichgespült, Lee kriegt immer nur mit seiner Jindojun-Wolke-Insel die Taxiaufgaben ab, Michael hechelt Glorianna hinterher und legt sich dafür liebend gern mit Cousin und Bruder an. Und alles ist wie immer: der größte Herzenswunsch: Ich will die Frau für’s Leben, bring’ mich halt hin.

    Dafür muss er dann so einige Reisen auf sich nehmen. Dabei wechselt sich das dann geschickt ab die Bedürfnisse der gesamten Menschheit gegenüber den Bedürfnissen eines Mannes und einer Frau zu stellen. Wenn die beiden spitz aufeinander sind, aber einfach alle Hände voll zu tun haben.

    Nach knapp 1.000 Seiten jetzt geht es mir schon viel besser mit Ephemera. Was vor allem Erzähltechnisch daran liegt, dass Caitlin und Michael keine Ahnung haben. Ihr Teil der Welt war unversehrt, nicht wie die zerbrochenen Landschaften und Inseln aus Teil 1. Daher kennen sie statt Zauberern: Magier, beziehungsweise Glücksbringer, Fluchbringer. Und statt Landschafferinnen Schwestern des Lichts. Es kommen dann später noch andere Bezeichnungen dazu, die alle romantisch sind: Kriegerin des Lichts, Herzenssehrin und so was. Aber dadurch, dass Glorianna und ihre Familie den beiden Geschwistern erklären was wirklich los ist und wie die Welt funktioniert, kriege ich auch endlich die Kurve.

    Wobei mir Michaels Verständnis besser anmutet, denn er beschreibt Musik, Rhythmen und Harmonien. Das macht es vorstellbarer als Gloriannas Methode einfach keinen Vergleich zu benutzen und einfach zu sagen: ‚Ephemera höre mich, ich hab grad Mordswut im Bauch, hör‘ ma grad nicht hin, wenn ich jemanden verwünsche, ich meine es nicht ernst und lass das was ich denke nicht Wirklichkeit werden.’
    Wenn ich mit dem Wanderer unterwegs bin, dann sehe ich deutlich wie er die Schwingungen - Resonanzen - erkennen kann, wenn er willkommen ist, wenn er Angst mildern kann, wenn er Freude schenken kann.

    Fazit:

    Das Böse streift durch die Gegend und wurde zumindest zurückgeschlagen, nur um in diesem Teil wieder zu neuer Macht zu gelangen mit all seinen Schergen von Röhrenspinnen bis Knochenschälern. Er hasst den ‚wahren Feind‘ und den ‚Feind‘, die sich gegen ihn verbündet haben. Und er ist so sehr von Zweifeln durchzogen, dass ich mich frage, wieso so ein Wesen so viel Angst und Furcht haben kann, wenn es genau das bei den menschlichen Gemütern frisst. Der Ausgang des Buches fühlt sich indes sehr logisch an. Denn gegen einen solchen Gegner kann man kaum gewinnen in dem man auf die Liebe setzt.
    Abgesehen aber davon, hat Bishop eine wunderschöne wattige Erzählweise. Und das meine ich nicht böse, ich finde einfach nur ihr Stil ist echt schön, einladend, ruhig, funkelnd. Ich befürchte aber, dass es im Anshcluß an die ganzen Juwelen vielen Lesern ähnlich wie mir ging und es zu ähnlich war, von kompliziert ganz zu Schweigen. Woraufhin sich dann wohl auch der Verlag dachte: Ach, das verfolgen wir nicht weiter.

    Das Urteil lass ich heute mal von Glorianna Belladonna höchstpersönlich selbst sprechen:
    „Wenn du dich nach Romantik sehnst, Mädchen, dann lies ein Buch.“
  13. Cover des Buches Die Erde von oben (ISBN: 9783894054083)
    Yann Arthus-Bertrand

    Die Erde von oben

     (25)
    Aktuelle Rezension von: jackdeck
    Ein wunderbares Meisterwerk eines phantastischen Fotografen. ich hab die Ausstellung vor einigen Jahren in London gesehen und war sofort beigeistert. Ob nun die Wüste, der Regenwald oder eine große Metropole Yann Arthus Bertrand versteht die Schönheiten unserer Welt gekonnt in Szene zu setzen. Das Buch steht seit vielen Jahren bei mir im regal und ich nehme es oft und gern zur Hand . Dabei wird einem immer wieder bewusst wie schön unsere Erde ist und wie schützenswert.
  14. Cover des Buches HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland (ISBN: 9783834231215)
    Jens van Rooij

    HOLIDAY Reisebuch: Hiergeblieben! – 55 fantastische Reiseziele in Deutschland

     (99)
    Aktuelle Rezension von: luckynelli

    Hiergeblieben - ein Titel, der schon alles sagt. Warum in die Ferne schweifen, wenn wir in Deutschland viele tolle Städte und Sehenswürdigkeiten haben. Meist kennen wir uns im Ausland besser aus als in den Städten in unserer unmittelbarer Umgebung. Hiergeblieben ist ein neues Reiseführer-Format, das tolle Fotos, erklärender Text und viele Tipps vereint. Ich war überrascht, welche tollen Dinge es zu entdecken gibt. Und der Vergleich mit bekannten Sehenswürdigkeiten im Ausland und ähnlichen Sehenswürdigkeiten in Deutschland. Weit fahren muss man wahrlich nicht, um das Interessante zu entdecken. Gerade während der Corona-Krise hat es uns zum Wandern in die nähere Umgebung verschlagen. Auch hier waren wir doch sehr überrascht, wie vielfältig, interessant und schön die Natur so um die Ecke ist. Ein absolut empfehlenswerter Reiseführer.      

  15. Cover des Buches Der Ketzer der Shonyn (ISBN: 9783442465521)
    Caitlin Sweet

    Der Ketzer der Shonyn

     (3)
    Noch keine Rezension vorhanden
  16. Cover des Buches Baedeker Allianz Reiseführer Polen (ISBN: 9783829713016)

    Baedeker Allianz Reiseführer Polen

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  17. Cover des Buches Der alte Patagonien-Express (ISBN: 9783455503999)
    Paul Theroux

    Der alte Patagonien-Express

     (6)
    Aktuelle Rezension von: glowinggloom
    Theroux unternahm 1978 eine Bahnreise von Boston aus, durch die USA, Mittelamerika, die Anden, Buenos Aires, bis nach Esquel/ Patagonien, wo das Schienennetz endete. Natur, Lebensbedingungen der Einheimischen und Reisebedingungen werden anschaulich beschrieben. Frappierend ist die Schilderung der Höhenkrankheit, bei der Fahrt durch die Anden, wobei der Zug bis über 4000 m in die Höhe kraxelt. Der Autor ließt während der Reise und so gibt es auch literarische Episoden und ein ausführlich geschildertes Treffen mit Jorge Louis Borges. Die 500 Seiten lesen sich flüssig, man wird in den abenteuerlichen Reiseverlauf "hineingezogen".
  18. Cover des Buches Die Schrecken des Eises und der Finsternis (ISBN: 9783104032061)
    Christoph Ransmayr

    Die Schrecken des Eises und der Finsternis

     (117)
    Aktuelle Rezension von: BM2TE22a

    Christoph Ransmayrs "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" entführt seine Leser in die Geschichte der österreichisch-ungarischen Nordpolexpedition im Jahr 1872. Der Autor schildert mit faszinierender Genauigkeit die Herausforderungen, denen sich die Expeditionsteilnehmer stellen mussten. Dabei verknüpft Ransmayr auf geschickte Weise die tatsächlichen Aufzeichnungen der Entdecker mit der fiktiven Geschichte von Josef Mazzini, einem jungen Wanderer, der von den Berichten der Expeditionsteilnehmer begeistert ist und selbst zum Entdecker aufsteigen möchte. Der Leser taucht tief in die Erzählung ein und fühlt die körperlichen und emotionalen Herausforderungen, die die Expeditionsteilnehmer durchleben mussten. Insgesamt ist "Die Schrecken des Eises und der Finsternis" ein fesselndes Buch, das seine Leser auf eine spannende Reise in eine vergangene Zeit mitnimmt. Eine klare Empfehlung für alle, die sich für Abenteuer und Geschichte begeistern können. 

    N.W.

  19. Cover des Buches Lonely Planet Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara (ISBN: 9783575010346)
    Virginia Maxwell

    Lonely Planet Reiseführer Bali, Lombok & Nusa Tenggara

     (4)
    Aktuelle Rezension von: cornflake

    Ich bin mal wieder von der Qualität und dem Inhalt des Reiseführers von LP mehr als zufrieden. 
    Man erhält mit diesem Buch alles was man für eine geplante Balireise benötigt, sei es vorgeschlagene Routen oder Tipps und Hinweise zu Unterkünften und Restaurants vor Ort. Es wird einem alles geboten um seine Reise perfekt zu gestalten. Allein mit diesem Reiseführer würde ich meine Balireise nicht planen, da dieser Reiseführer nicht ganz so umfassende Informationen bieten kann, aufgrund der "geringeren" Seitenanzahl, reicht für mich jedoch erstmal für eine sehr gute Grundlage aus. Auch, dass inmitten des Buches auch Bilder der kulinarischen Spezialitäten vorhanden sind finde ich klasse, da der Leser sich somit einen ersten Eindruck verschaffen kann, was in Bali so auf den Teller kommt.Unbedingt mitnehmen sollte man diesen Planer definitiv, da er vor Ort sehr große Hilfe bietet, für Sehenswürdigkeiten oder Restaurants. Was ich auch toll finde ist, dass am Ende des Buches ein kleiner Reisesprachführer vorhanden ist und man somit ein paar Wörter erlernen kann.  Ein hilfreiches Produkt, das die volle Punktezahl verdient hat!
  20. Cover des Buches Je tiefer man gräbt (ISBN: 9783746633619)
    Mary Ann Fox

    Je tiefer man gräbt

     (87)
    Aktuelle Rezension von: DoraLupin

    Die Gärtnerin Mags Blake verschlängt es, nachdem sie jahrelang in den USA gelebt hat, wieder in ihr Heimatdorf in Cornwall. Dort betreibt sie eine eigene kleine Gärtnerei, hat jedoch keine Mitarbeiter, da sie sich das finanziell noch nicht leisten kann. Sie bekommt die tolle Chance beim Tag der offenen Tür in Shelter Gardens Führungen zu übernehmen und ist sofort Feuer und Flamme. In diesem wunderschönen Landschaftsgarten stößt Mags dann jedoch erst auf eine Kette und dann sogar auf menschliche Knochen...beides scheint Emily Franklin zu gehören, die die  Verlobte des zukünftigen Erbens von Shelter Gardens war, bis sie vor einem Jahr über Nacht verschwand...

    Zunächst einmal muss ich sagen, dass mir die Lokation im Buch wirklich sehr gefallen hat! Die Gärten, die Liebe zu den Pflanzen und Blumen ist schon in jeder Zeile spürbar und macht das Buch für einen Gartenfreund zum Genuss. Die Parks und Gärten im Buch werden sehr anschaulich und lebendig beschrieben, Mags hat ausserdem eine liebevolle Art mit den Blumen umzugehen, man merkt ihr das Herzblut für den Beruf an!

    Auch Mags fand ich eine symphatische, für einen Krimi ungewöhnliche, Protagonistin. Als Gärtnerin hat sie mit dem Tod oder gar Mord sonst eigentlich nicht so viel am Hut. Gekonnt fügt die Autorin die Protagonistin aber dennoch immer wieder in die Handlungen des Krimis ein, ohne das Mags wie eine Ermittlerin aggiert. Dies hat den Fall authentisch gemacht. 

    Der Fall an sich hätte aber meiner Meinung nach etwas spannender sein dürfen, sehr schnell hatte ich Gedanken wer der/die Täter/in sein könnte und letzendlich lag ich damit auch richtig. Und das obwohl ich diesmal ziemlich Probleme hatte mir alle Personen zu merken. Normalerweise habe ich damit überhaupt kein Problem, hier kam ich öfters draus wer denn nun wer ist. 

    Fazit: Das Buch besticht mit einer tollen Gartenlokation und einer symphatischen, für einen Krimi auch ungewöhnlichen Protagonistin. Der Fall hätte aber noch etwas spannender sein dürfen.

  21. Cover des Buches Von japanischen Brotbüchsen, indischen Göttern, komischen Alpendialekten, süßen Südstaaten, afrikanischen Kriechtieren und der Köstlichkeit des langsamen Reisens (ISBN: 9783423139090)
    Kristian Ditlev Jensen

    Von japanischen Brotbüchsen, indischen Göttern, komischen Alpendialekten, süßen Südstaaten, afrikanischen Kriechtieren und der Köstlichkeit des langsamen Reisens

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Gospelsinger
    Manche Menschen haben wirklich beneidenswerte Jobs. Zum Beispiel der dänische Journalist und Schriftsteller Kristian Ditlev Jensen, der im Auftrag eines dänischen Magazins Bahnreisen erster Klasse in alle Welt unternehmen durfte und dafür auch noch bezahlt wurde. Japan, Südafrika, Südamerika, China, die USA und Europa hat Jensen so bereist, und sein Erfahrungsbericht liest sich so gut, dass man fast das Gefühl hat, dabei zu sein. Dabei stellt er auch lesenswerte philosophische Betrachtungen an, zum Beispiel über die Vorteile des langsamen Reisens oder über das Essen in der Bahn. Mein einziger Kritikpunkt ist, dass Jensen durch seine Reisen in der ersten Klasse, teilweise sogar in Luxuszügen, vom normalen Bahnwahnsinn abgehoben reiste. Mich würde jedenfalls interessieren, wie ihm das Bahnfahren in der Zweiten Klasse der Deutschen Bundesbahn gefiele.
  22. Cover des Buches Abschied von Preußen (ISBN: 9783442755332)
    Wolf J. Siedler

    Abschied von Preußen

     (2)
    Aktuelle Rezension von: Jens65
    Wolf Jobst Siedlers essayistisches Lesebuch - Eine nostalgische Liebeserklärung an das verlorene Preußen - seine Kultur, seine Landschaften zwischen Riesengebirge und Masuren, seine Städte und Schlösser sowie den Glanz der beiden Residenzen Potsdam und Berlin. Die Essays von Siedler schlagen einen neuen Weg jenseits der Fronten ein. Das Land im Osten ist endgültig versunken: Vielleicht ist Preußen die Summe , die Deutschland zahlen musste, um Europa zu versöhnen.
  23. Cover des Buches Mythos Tucson (ISBN: 9783981311303)
    Gerd M Wiedenbeck

    Mythos Tucson

     (1)
    Aktuelle Rezension von: gerd_wiedenbeck
    Ein Reiseführer ? Ein Bildband ? Abenteuergeschichten ? Informationen ? Von allem etwas ! Es geht um die Stadt Tucson / Arizona, den Wilden Westen und um das Thema der weltgrößten Mineralienmesse, die alljährlich dort statt findet. Hervorzuheben sind die zahlreichen großformatigen Fotos in hervorragender Qualität von wunderschönen Mineralien / Kristallen sowie die grandiosen Landschaftsaufnahmen (Sonora Wüste, Grand Canyon, Monument Valley etc.). Der Inhalt gibt Informationen über die Stadt, einen historischen Abriss über die "Gem-Show" und Tipps zur eigenen Reiseplanung mit zahlreichen hilfreichen Internetadressen. Der Hauptteil des Buches beschreibt die zahlreichen Reisen des Autors zu der Show, Streifzüge durch den Wilden Westen mit Exkursionen zu zahlreichen Minen, wo man schöne Mineralien finden kann. Das Buch liest sich spannend und kurzweilig und bietet einen sehr guten Eindruck in die Welt der teils verrückten Steinsammler die bis mehrere Millionen Dollar für einen Kristall ausgeben. Ein ungewöhnliches, sehr gut gemachtes Buch im Großformat ( fast 3 kg !) in hervorragender Druckqualität - empfohlen für alle Naturliebhaber. Das Buch macht Lust, den Mythos Tucson und den Wilden Westen selber zu entdecken. "Mythos Tucson - oder warum zu einer Mineralienbörse in die Wüste ?", Autor: Gerd M. Wiedenbeck, 352 Seiten, 470 Fotos, Großformat (245 x 314 mm), Verlag: U/C-tec GmbH, Impexstraße 5, 69190 Walldorf, www.mythos-tucson.de , € 75.- + Versandkosten.
  24. Cover des Buches Sternenschneegefunkel (ISBN: 9783374024049)
    Christoph Georgi

    Sternenschneegefunkel

     (1)
    Aktuelle Rezension von: mabuerele
    Das Buch enthält klassische Weihnachtsgeschichten und Gedichte. Es beginnt mit der Geburt Jesu aus dem Lukasevangelium. Das Besondere aber sind die Fotos. Eigentlich könnte man das Buch auch als Bildband bezeichnen. Das erzgebirgische Weihnachtsland wurde liebevoll dargestellt: verschneite Gebirgslandschaften, erleuchtete Kirchen, Pyramiden und vieles mehr.

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