Bücher mit dem Tag "ladythriller"

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86 Bücher

  1. Cover des Buches Todesstoß (ISBN: 9783426503003)
    Karen Rose

    Todesstoß

     (333)
    Aktuelle Rezension von: Marlene-Menzel-Autorin

    Für mich klar einer der besseren Romane von Karen Rose, die sich zwar meistens wiederholt, aber dieses Mal störte es mich nicht. Ich war zufrieden mit dem Ausgang, den Charakteren und der Wendung, die zum Täter führte.

    Definitiv einer meiner Lieblinge von Karen Rose!

  2. Cover des Buches Feuer (ISBN: 9783426503010)
    Karen Rose

    Feuer

     (241)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Vier Collegestudenten beschließen ein Zeichen gegen Umweltzerstörung zu setzen und stecken einen noch im Rohbau befindlichen Wohnkomplex in Brand. Zu spät bemerken sie, dass eine junge Frau von den Flammen eingeschlossen ist. Die vier beschließen, nicht mehr über diesen Vorfall zu sprechen als sie plötzlich ein Video zugespielt bekommen: es zeigt den Brand, die junge, sterbende Frau und jeden Einzelnen der vier beteiligten Studenten. Der Absender des Videos stellt seine Absichten klar: entweder sie tun, was immer er von ihnen verlangt oder das Video wird veröffentlicht. Doch dann wird ein Student nach dem anderen tot aufgefunden. Selbstmord? Mord? Und wie hängen diese Taten mit den weiteren Bränden in Minneapolis zusammen, die eine ganze Stadt in Atem halten? Detective Olivia Sutherland und Feuerwehrmann David Hunter ermitteln. 


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch in diesem Buch ein psychopathischer Täter sein Unwesen. Detective Olivia Sutherland trifft bei ihren Ermittlungen zu den Bränden in Minneapolis auf David Hunter, mit dem sie schon vor zwei Jahren eine für beide Seiten verstörende Erfahrung machte. Was ist in dieser Nacht vor zwei Jahren geschehen? 


    Charaktere


    Karen Rose schafft es in meinen Augen sehr leicht, den Charakteren Leben einzuhauchen. Sie sind Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich gerade um so menschlicher.

    Besonders gelungen finde ich, dass viele der Akteure dieses Buches schon in den zehn Vorgängerromanen eine Rolle spielen, so dass sie dem Leser immer mehr ans Herz wachsen können. Um die Entwicklung dieser Charaktere am besten nachzuvollziehen, empfiehlt es sich, die Bücher in der chronologischen Reihenfolge ihres Erscheinens zu lesen, jedoch ist dies kein Muss. "Feuer" ist der zweite Teil der sogenannten Minneapolis-Reihe. Im Mittelpunkt stehen unter anderem Olivia Sutherland und David Hunter, die schon im ersten, vierten und sechsten Band der Chicago-Reihe in Erscheinung getreten sind. Auch dem Rest des Hunter- / Chicago-Clans begegnet der Leser wieder, was auf mich wie Wiedersehen mit alten Bekannten wirkt. Es ist schön mitzuerleben, wie sich das Leben der einzelnen Charaktere weiterentwickelt hat.


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden, möchte das Prickeln der Spannung erleben und dies gelingt der Autorin mühelos.


    Fazit


    Auch in ihrem zweiten Roman aus der Minneapolis-Reihe, "Feuer", bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose gut bedient. Mich hat, wie oben schon erwähnt, das Wiedersehen mit alten Protagonisten aus vorangegangenen Geschichten gefreut. 


    Allerdings hat der vorliegende Roman für mich auch zwei Schwächen:


    1. Die Charaktere und Motive der vier Studenten sind mir zu dünn gezeichnet. Ich hätte gern mehr über sie erfahren, über ihr Leben, ihre Motive. Sie bleiben für mich kaum greifbar. 

    2. Die Fülle an Namen und Charakteren ist wie so oft bei Karen Rose überwältigend. Ich bin froh, ihre Romane in der richtigen Reihenfolge gelesen zu haben, um nicht den Überblick zu verlieren. Ein paar weniger Figuren, die übrigen jedoch detailreicher geschildert, all das hätte diesem (Lady)Thriller noch mehr Tiefgang gegeben. 


  3. Cover des Buches Blutpsalm (ISBN: 9783981872217)
    Meredith Winter

    Blutpsalm

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Corrado

    Eigentlich wollte der geachtete Dorfpfarrer Jonathan nur einen Computerservice kontaktieren, - wer aber an Stelle des erwarteten Technikers erscheint, ist Marlene, eine verführerische junge Frau, die allerdings Dienste ganz anderer Art anbietet! Die der züchtige Pastor aber nicht annehmen kann. Dennoch ist er fasziniert von der schönen Marlene, die ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Weitere Begegnungen zwischen den beiden sind vorprogrammiert und bald ist Jonathan rettungslos verliebt in die Prostituierte, die diese Gefühle erwidert. Doch geht ein brutaler Mörder um, der es offensichtlich auf die Freier der jungen Frau abgesehen hat und in dessen Visier nun auch Jonathan gerät....

    Als "Liebeskrimi" ist der vorliegende Roman ausgewiesen - und was darunter zu verstehen ist, hat sich mir sehr bald erschlossen! Der durchaus spannende Krimi, in dem die Identität des Mörders nach etwa der Hälfte der Handlung zu meiner anfänglichen Überraschung bereits aufgedeckt wird, ist in der Tat gleichzeitig eine Liebesgeschichte, die sich mit Wucht zwischen Jonathan und Marlene, den beiden Protagonisten, entfaltet. Diese präsentiert sich nicht nur mit völlig banalen Dialogen, sondern nach meinem Empfinden auch noch mit einem Übermaß an detaillierten Sexszenen.

    Weniger wäre hier mehr gewesen und hätte dem Krimi, dessen Grundidee originell ist, gewiss nicht geschadet. Im Gegenteil, möchte ich meinen, denn besagte Szenen sind so raumgreifend, dass sie auf Kosten der eigentlichen Handlung, der Morde und deren nicht vorhandenen, jedenfalls nicht erwähnten Ermittlungen, des Blickes hinter die Fassaden des Dorfes, das der Hauptschauplatz des Geschehens ist, und in dem der Mörder zu Hause ist, gehen.

    Die Detailtreue, die die Autorin ihren Sexszenen widmete, hätte ich mir überdies für eine tiefer gehende Charakterisierung aller in dem Roman auftauchenden Personen, inklusive der Protagonisten gewünscht. Denn außer ihnen, die von ständigen Stimmungswechseln und zickigem Verhalten heimgesucht werden, das verwunderlich und nun wirklich nicht nachzuvollziehen ist, gibt es noch weitere ausbaufähige Akteure, von denen einige mir näher gekommen sind, als es Jonathan und Marlene gelang, und die für erfrischende Abwechslung und sogar Amüsement sorgten, wenn sie auch arg klischeebehaftet dahergekommen sind. Ihnen hätte man jedenfalls längere und häufigere Auftritte gewünscht, als die Autorin ihnen zubilligte.

    Tiefere Einblicke hingegen gewährt Meredith Winter in das kranke, besessene Hirn des Mörders. Dass seine Identität so schnell enthüllt wurde, empfand ich, wie bereits erwähnt, nach erstem Staunen beim Weiterlesen als gut durchdachte Dramaturgie, die ein wenig ablenkte von den immerwährenden erotischen Begegnungen der beiden Hauptpersonen, zumal die Spannung nicht nur erhalten blieb, sondern sich sogar noch steigern konnte, da man nie wusste, was der zu allem entschlossene, brandgefährliche Mörder wohl als nächstes vorhatte. Und in der Tat, bis zum Schluss hätte alles geschehen können, nichts war voraussehbar. Und so war das Ende der glaubwürdigste, befriedigendste Teil des mit zu viel Erotik gespickten "Liebeskrimis"!

  4. Cover des Buches Blutroter Frost (ISBN: 9783981872200)
    Meredith Winter

    Blutroter Frost

     (46)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    „Blutroter Frost“ ist zum Teil Liebesroman und zum Teil Thriller, die Liebesgeschichte nimmt aber den größeren Teil ein. Die Autorin hat an sich einen sehr angenehmen Schreibstil, der sich flüssig lesen lässt.

    Leider hatte ich bei diesem Buch an manchen Stellen das Gefühl, dass zu wenig auf diese Stellen eingegangen wurde. Hierzu möchte ich natürlich auch ein Beispiel nennen; Julie und Spencer verlieben sich recht schnell in einander und haben eine Beziehung. Später taucht dann eine Frau auf, mit der Spencer einmal geschlafen hat, Spencer hatte damals jedoch kein wirkliches Interesse an ihr und hat es bei diesem Wiedersehen noch weniger. Sie gibt sich damit jedoch nicht zufrieden und versucht, ihn herumzukriegen, in dem sie vor ihm kniet und ihm einfach die Hose herunterzieht. In diesem Moment kommt Julie ins Zimmer und sieht diese Situation, die auf sie einen eindeutigen Eindruck macht. Als es daraufhin zwischen ihr und Spencer zum Streit kommt, sagt dieser nur einen entschuldigenden Satz und alles ist vergessen.

    Als Julie im Streit aber nur einen unglücklichen Satz sagt, ist Spencer so wütend, dass er direkt auszieht und es erst einmal einige Tage keinen Kontakt zwischen den beiden gibt. Hier stimmt das Verhältnis meiner Meinung einfach nicht. Würde ich meinen Freund sehen, wie eine andere Frau vor ihm kniet, während er keine Hose mehr anhat, bzw. die Hose nicht mehr vollständig angezogen ist, da wäre schon mehr als ein einfach Satz nötig, um mich wieder zu beruhigen.

    Auch sonst geht mir einiges in diesem Buch zu schnell – die Beziehung zwischen Julie und Spencer insbesondere. Kaum dass die beiden sich richtig aufeinander eingelassen haben, ziehen sie auch schon zusammen und weiter dauert es dann nicht lange, bis er ihr schon einen Heiratsantrag macht. Auch ist mir die Beziehung der beiden irgendwie ein bisschen zu schnulzig. Sie hat ein bisschen etwas davon, wie man sich (wahrscheinlich eher als Mädchen) mit 14 die perfekte Beziehung vorstellt, die man letztlich aber höchstwahrscheinlich nie haben wird.

    Aber genug gemeckert, immerhin habe ich dem Buch drei Sterne vergeben, denn auch wenn es die ein oder andere Schwäche hat, ist bei weitem nicht schlecht!

    Zwar geht es mancher Stelle etwas zu schnell zu, aber die Idee, einer so plötzlichen und intensiven Liebe gefällt mir auch irgendwie. Ab und zu wäre etwas weniger einfach nur mehr gewesen, wie man so schön sagt.

    Julie und Spencer muss man einfach sehr schnell ins Herz schließen, die beiden haben tolle Persönlichkeiten. Julie wirkt zwar manchmal etwas naiv, oder vielleicht eher unsicher und auch Spencer hat so seine Schwächen, aber genau das macht sie irgendwie so sympathisch.

    Ich mag den Thriller-Teil sehr gerne, der der Geschichte immer wieder die gewisse Spannung verleiht und dafür sorgt, dass es nicht langweilig wird. Zudem hält er auch die ein oder andere Überraschung parat.

  5. Cover des Buches Crossroads - Ohne Ausweg (ISBN: 9783802596490)
    Michelle Raven

    Crossroads - Ohne Ausweg

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Alison

    Damian Thomas wurde nach dem Mord an seiner ehemaligen Freundin Bella zu 25 Jahren Gefängnis verurteilt, obwohl er seine Unschuld beteuerte. Nach einem Unfall mit dem Gefangenentransporter kann er fliehen und ist nun auf der Flucht. Er versucht seine Unschuld zu beweisen und die Wahrheit ans Licht zu bringen. 

    Dabei bekommt er unerwartete Hilfe von seinem Anwalt Clive Prescott und der FBI-Agentin Valerie Hayes. Doch kurz nach seinem Treffen mit Prescott, wird dieser tödlich angegriffen und auch auf Valerie erfolgt ein Anschlag. Doch damit beginnt erst die Hetzjagd auf Valerie und Damon. Doch wer sollte einen Grund haben, die Beiden zum Schweigen zu bringen?

    Der Schreibstil gefällt mir sehr gut und die Geschichte liest sich so von selbst. Die Agentin ist taff und verfolgt weiter das Ziel, die Wahrheit herauszubekommen, obwohl ihr Boss ihr dies untersagt.

    Damon will nicht aufgeben, aber ihm bleiben kaum noch Mittel um seine Unschuld zu beweisen. Umso mehr freut er sich über die Unterstützung von Valerie, die er so dringend benötigt.

    Beide Charaktere sind starke Denker, was mir in manchen Situationen schon ein wenig zu langatmig war, da es der Geschichte mehr geschadet, als genützt hat.

  6. Cover des Buches Der Hauch des Bösen (ISBN: 9783442366934)
    J. D. Robb

    Der Hauch des Bösen

     (88)
    Aktuelle Rezension von: ban-aislingeach

    Der Romantickrimi „Der Hauch des Bösen“ wurde von Nora Roberts geschrieben und unter ihrem Pseudonym J.D. Robb veröffentlicht. Bei dem Buch handelt es sich um den 16 Fall der Eve Dallas Reihe. Bei vorherigen Büchern habe ich immer dringend empfohlen die Bücher in der richtigen Reihenfolge zu lesen, aber nun ist dies nicht mehr notwendig. Dieses Buch ist am 13.07.2009 im Blanvalet Verlag erschienen und umfasst 575 Seiten. Wie auch die anderen Bücher der Reihe wurde auch dieses in der dritten Person Singular, hauptsächlich aus der Sicht von Lieutenant Eve Dallas, geschrieben.

     

    Achtung in diesem Buch wird es für Leser, welche die vorherigen Bücher nicht kennen einen kleinen Spoiler geben.

     

    Die Starreporterin Nadine von Channel 75, welche zudem Eves Freundin ist, bekommt einen Brief sowie einige Fotos zugeschickt. Der Brief ist schon abstoßend und gleichzeitig mysteriös, vor allem jene Zeilen „sie war die Erste und ihr Licht war rein“ wie auch „und wir werden alle ewig leben.“ Einige Fotos wirken als ob ein Spanner diese von der jungen Frau aufgenommen hat. Doch das letzte Foto ist sehr professionell und auf dem ersten Blick sieht man ein wunderschönes Model, aber auf den zweiten Blick erkennt man die leblosen Augen. Die Leiche der jungen Frau wird dann auch sehr bald in einem Recycling-Container gefunden.

    Ich fand den Plot interessant und wusste nie ob ich Mitleid mit dem verrückten Täter haben sollte oder ihn für böse halten sollte. In beiden Sichten habe ich Eve die Daumen gedrückt, dass sie ihn bald findet. Nur langsam kam ich der Mission des Mörders auf die Spur, aber nur dank Eves Gedankengänge, denn darauf wäre ich nicht von alleine gekommen. Bis zur Nennung seines Namens kam ich nicht auf den Täter und dafür ziehe ich meinen imaginären Hut vor der Autorin, denn so etwas macht für mich einen guten Krimi aus. Die Mission ist zwar ziemlich verrückt, aber dennoch zieht sich ein logischer roter Faden durch den Plot.

     

    Eve hat mich ziemlich überrascht. Zwar ist sie immer noch die taffe Polizistin, welche unbedingt Gerechtigkeit für die Opfer will, aber zugleich wird sie normaler, menschlicher. Vielleicht liegt es auch daran, dass sie nicht mehr so häufig von den Alpträumen aus ihrer Kindheit verfolgt wird, obwohl es einen gibt der mir ziemlich unter die Haut ging. Normalerweise hilft ihr Ehemann Roarke, der sehr reich und mächtig ist, ihr bei ihren Fällen. Doch diesmal kommt er durch Zufall einem Geheimnis aus seiner eigenen frühsten Vergangenheit auf die Spur und ich muss sagen, dass mich dieser Teil der Geschichte sehr berührt hat.

    Peabody und McNab sind endlich ein Paar, darauf habe ich ja schon sehr lange gewartet. Die Nebencharakter, welche ich schon länger kenne, sind auch aufgetaucht, was mich gefreut hat. Diesmal war jedoch kein Nebencharakter dabei der deutlich herausgestochen hat wie im letzten Buch, aber dies hat mich nicht gestört.

     

    Was mich jedoch gestört hat und weshalb ich einen halben Stern abziehe, ist die fehlende Spannung. Erst gegen Ende kommt der Nervenkitzel dazu und die Geschichte nimmt rasant Fahrt auf. Die Morde sind schrecklich und es tut mir leid um die Opfer, aber der Krimi ist eher dahingeplätschert als das er spannend war. Gut fand ich jedoch, dass das perfekte Paar Eve und Roarke auch mal Probleme miteinander hatte, denn bisher war es mir trotz dem Tempo der Beziehung einfach zu glatt, zu perfekt. Das Buch lässt sich nach wie vor flüssig lesen und ich liebe den Schreibstil der Autor, denn dieser kann mich tief in die Geschichte hineinziehen, so dass ich das Gefühl habe tatsächlich mit Eve auf Tätersuche zu gehen. Das Buch spielt im Jahr 2059 in New York, aber inzwischen kenne ich die Zukunft schon ziemlich gut, so dass es für mich keine Überraschungen mehr gab.

     

    Für mich das Buch ein guter, solider Romantickrimi mit weniger Sex als sonst und einem Täter, der mich überraschen konnte, aber mir hat die Spannung und der Nervenkitzel im größten Teil des Buches gefehlt.

  7. Cover des Buches Pain (ISBN: 9783426512111)
    Lisa Jackson

    Pain

     (171)
    Aktuelle Rezension von: Christyscandlesandbookscorner

    Bei "Pain - Bitter sollst du büßen" von Lisa Jackson handelt es sich um den Auftakt der New-Orleans-Reihe mit dem Ermittlerduo Rick Bentz und Reuben Montoya. Gleich auf der ersten Seite geht es spannend los und der Leser wird förmlich in die Handlung gesogen. Aber der Thriller ist nicht nur spannend, zwischendurch wird die Handlung mit Witz und einer Prise Erotik aufgelockert und dadurch abwechslungsreich gestaltet.

    Der Schreibstil von Lisa Jackson ist einzigartig. Geschickt weiß sie es, den Leser auf die falsche Fährte zu locken und wichtige Details erst nach und nach bekannt zu geben. Ich mag die Autorin, weil sie so zeitlos berichtet. Bis auf ein paar kleine, (kriminal)technische Dinge würde man nicht bemerken, dass das Buch Anfang 2001 veröffentlicht wurde. Es könnte genauso im Jahr 2020 geschrieben worden sein.


    Das Buch zwingt den Leser richtig zum Mitdenken. Manchmal stellte ich mir eine Frage und wie, als hätte die Autorin meine Gedanken gelesen, gab es die Antwort zwei Seiten weiter. Auch der Fall ist unglaublich. Bizarr, ungewöhnlich und absolut schlüssig erzählt. Der Antagonist ist schlau, oft einen Schritt voraus und gnadenlos.


    Sam ist eine wunderbare Protagonistin. Sie ist stark, lässt sich nicht unterkriegen und eine wahre Kämpferin. Viele andere, weibliche Protagonistinnen wären vor Angst erstarrt und in die Arme des Mannes gesunken. Nicht so Sam. Sie lässt sich nicht einschüchtern und kämpft für das Gute.

    Die beiden Ermittler sind zwar präsent, aber nicht andauernd im Mittelpunkt. Man lernt sie kennen und darf sie bei der Recherche begleiten, aber trotzdem liegt das Hauptaugenmerk auf Sam.


    Ein gelungener Auftakt mit einem nervenaufreibenden Fall. Ich bin absolut begeistert und werde auf jeden Fall die anderen Bücher der Reihe lesen.

    5/5 ⭐

  8. Cover des Buches Tödliche Unschuld (ISBN: 9783442365999)
    J. D. Robb

    Tödliche Unschuld

     (94)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Blick auf die Handlung erlaubt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich bin immer wieder überrascht, dass es der Autorin - nach immerhin bereits vierzehn Vorgängerbänden - gelingt, die Reihe derart frisch und unterhaltsam weiter zu führen.

    Zwar sind die Science-Fiction Anteile mittlerweile etwas "angestaubt" und können den Reihenleser nicht mehr beeindrucken. Dafür ist die Handlung dieses Buches wieder einmal von gutem bis sehr gutem, spannendem Unterhaltungswert. Der Spannungsbogen ist ordentlich, nur gelegentlich von ein paar Längen unterbrochen. Dafür unterhalten die wirklich amüsanten, frechen und frischen Dialoge bestens...! Die Protagonisten werden Band für Band leicht weiter entwickelt - dies gilt insbesondere für die "Nebenfiguren"; weniger für die Hauptprotagonisten. 

    Ein wirklich schönes Buch, das mir ein paar sehr nette Lesestunden geschert hat.  
  9. Cover des Buches Die Nacht hat viele Augen (ISBN: 9783802583308)
    Shannon McKenna

    Die Nacht hat viele Augen

     (144)
    Aktuelle Rezension von: DianaE

    Shannon Mc Kenna – Mc Cloud Brothers, 1, Die Nacht hat viele Augen


    Seth Mackey hat nur ein Ziel: er will Victor Lazar vernichten! Und dabei ist ihm jedes Mittel recht. Er observiert die neue Geliebte von Victor, und schon bald muss er feststellen, dass Raine ihm nicht mehr aus dem Kopf geht. Doch verwunderlich ist, das Victor sich noch nicht einmal in der verwanzten Wohnung seiner Geliebten hat blicken lassen. Verblendet von seinem Hass schafft Seth es, sich in Victors Firma einzuschleichen und als ihm Raine als “Belohnung” angeboten wird, greift er zu...

    Doch Raine ist selbst in geheimer Mission unterwegs, denn Victor ist ihr Onkel und der hat vor vielen Jahren etwas mit dem Tod ihres Vaters zu tun gehabt. Raine sucht Antworten und sie kann nicht eher ruhen, bis sie die merkwürdigen Träume entschlüsselt hat...


    Ich habe lange überlegt, ob ich das Buch lesen soll, welches schon eine ganze Weile in meinem Regal steht. Einige negative Rezensionen haben dazu geführt, dass ich es so lange vor mich hingeschoben habe. Letztendlich habe ich das Buch aufgrund einer Challenge in die Hand genommen.


    Der Schreibstil ist locker und flüssig, es lässt sich leicht lesen und man fliegt nur so durch die Story. Die Handlung ist jetzt nicht sonderlich komplex, aber hat mich trotz der Vorhersehbarkeit überwiegend gut unterhalten.

    Handlungsorte und Charaktere sind gut ausgearbeitet, auch wenn es bei vielen Figuren noch Luft nach oben gibt. Das hier noch eine besondere Gabe eingebaut wurde, macht die Geschichte zwar nicht wirklich spannender, und eigentlich hätte es das auch nicht gebraucht, aber es fällt zumindest nicht negativ auf.

    Was mir nicht so gut gefällt ist, dass die Story sehr vorhersehbar ist, wenig Raum für Spekulationen bleibt und das die Erotik hier deutlichst im Vordergrund steht, was den Rest der Geschichte eher blass wirken lässt.

    Sehr schade, denn daraus hätte man sicher mehr machen können.

    Was mich hier aber wirklich massiv stört ist, das Seth überhaupt wenig Rücksicht auf Raine nimmt. Er “überredet” sie sehr häufig, obwohl sie gar keine Lust auf ihn hat, ignoriert ihre Wünsche und das “Liebesspiel” wirkt dermaßen übertrieben und auch teilweise grob und brutal (was ihr natürlich nach der ersten Weigerung dann doch gefällt), das es mir zu viel wurde und ich diese Stellen größtenteils überlesen habe.

    Bitte nicht falsch verstehen, da ich auch den zweiten Band bereits im Regal stehen habe, werde ich die Fortsetzung lesen und darauf hoffen, dass es einfach nur das “Ding” zwischen Raine und Seth ist. Jeder so wie er mag, für mich war es einfach zu übertrieben.

    Seth ist gar nicht mal so unsympathisch, wenn er uns einen Blick hinter seine Fassade erlaubt, allerdings erleben wir ihn zu größten Teilen einfach nur wütend, arrogant, gewalttätig und dominant in diesem Buch. Die wenigen Augenblicke wo wir etwas vom “wahren Seth” erfahren sind leider rar gesät und sicherlich hätte das Buch eine ganz andere Wirkung auf mich gehabt, wenn die Autorin hier ein wenig mehr darauf eingegangen wäre. So wirkt er einfach nur rabiat und zu aufdringlich, besitzergreifend, dominant und erdrückend.

    Raine, die bisher kaum Erfahrung mit Männer hat und zig mal Seth darum bittet es langsamer angehen zu lassen war mir nicht sehr authentisch, sympathisch ja, aber irgendwie total realitätsfern. Schon im ersten Drittel des Buches war mir klar worauf das Ende hinaus läuft, und auch wenn der Lesefluss nicht nennenswert gestört wird, gab es in dieser Hinsicht überhaupt keine Überraschungen. Die naive Raine entwickelt sich zu einer Kämpferin, Sexgöttin und zum Schluss entdeckt sie Gefühle für eine Person, die sie jahrelang gehasst hat.


    Tja, schade, hier hätte man sicherlich aus der Story sehr viel mehr machen können, wenn man den Fokus ein bisschen anders gelegt hätte, aber es ist wie es ist. Es ist kein schlechtes Buch, wer es erotisch und dominant mit verschiedenen Spielarten mag, und wenig Hintergrundstory brauch, der ist mit diesem Buch sicher nicht schlecht beraten, aber ich hoffe, dass Band 2 ein wenig mehr zu bieten hat.


    Das Cover passt zur Story und ist ein netter Blickfang.


    Fazit: Wenig Crime, dafür viel Erotik. Konnte mich nicht ganz überzeugen. 2,75 Sterne.

  10. Cover des Buches Todesherz (ISBN: 9783426525326)
    Karen Rose

    Todesherz

     (269)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung


    Als die Gerichtsmedizinerin Dr. Lucy Trask eines Morgens die verstümmelte Leiche eines Mannes findet, ist sie erschüttert: dem Mann wurden Zunge und Finger entfernt, in seiner Brust klafft ein Loch. Als Lucy dann auch noch das Herz des Opfers als Geschenk verpackt in ihrem Wagen findet, steht fest, dass der Ablageort der Leiche nicht zufällig gewählt wurde, sondern sie den Toten finden sollte. Während die Detectives Stevie Manzetti und J.D. Fitzpatrick die Ermittlungen aufnehmen, werden weitere Menschen ermordet und in Lucy Trasks Nähe abgelegt, und es zeigt sich, dass die Opfer keine Unbekannten sind: es sind Menschen aus Lucys Vergangenheit. 


    Handlung


    Wie für Karen Rose typisch treibt auch in diesem Buch ein psychopathischer Täter sein Unwesen und hinterlässt dabei jede Menge Leichen. Detective J.D. Fitzpatrick trifft bei seinen Ermittlungen auf Lucy Trask, deren Familiengeschichte sie scheinbar einholt. Doch was ist in ihrer Vergangenheit vor so vielen Jahren geschehen? Und warum werden die Opfer ausgerechnet jetzt gefoltert, gequält und getötet?


    Charaktere


    Karen Rose schafft es in meinen Augen sehr leicht,  Charakteren Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich gerade um so menschlicher. 


    Schreibstil


    Der Schreibstil von Karen Rose ist leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden, möchte das Prickeln der Spannung erleben und dies gelingt der Autorin mühelos.


    Fazit


    In ihrem ersten Roman der Baltimore-Reihe "Todesherz" bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema treu: zwei attraktive, intelligente und liebenswerte Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen zufällig aufeinander und fühlen sich magisch voneinander angezogen, während eine Verbrechensserie ihren Lauf nimmt und auch vor mindestens einer der Hauptfiguren keinen Halt macht. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient. 


    Jedoch ist dies mein zwölfter Roman der Autorin und ich hätte mir sehr gewünscht, dass sie bei dieser neuen Reihe einen wirklichen Neuanfang wagt und gewohnte Pfade verlässt, doch leider strickt sie die Story erneut nach ihrem gewohnten Schema F. Schade, hier wäre mehr drin gewesen.


    Zumal es irritierend für mich war, dass die Spannung, die sich in den ersten 500 Seiten ohne Zweifel im Laufe der Handlung aufbaute, auf den letzten 100 Seiten merklich nachließ. Die großen Enthüllungen aus der Vergangenheit waren dann doch nur laue Lüftchen, vor allem was Lucys ach so dunkle Jugendsünden anbelangt. 


    Auch der zeitliche Rahmen der Handlung, vom Auffinden der ersten Leiche bis zum Showdown vergehen gerade einmal drei (!) Tage, in denen der Täter seinen Weg mit Folterungen und Leichen pflastert, ist für mich absolut albern. 


    Aus diesen Gründen kommt Todesherz über drei Sterne leider nicht hinaus und das, obwohl ich das Buch zunächst kaum aus der Hand legen konnte.


  11. Cover des Buches Flucht (ISBN: 9783442471645)
    Patricia Cornwell

    Flucht

     (150)
    Aktuelle Rezension von: Schnattchenx3

    Patricia Cornwells - Flucht ist vormals als als ein Mord für Kay Scarpetta veröffentlicht worden. Die Erstausgabe erschien 1990 in Englisch und 1992 in Deutsch. Damit ist dieses Buch nun mehr als 25 Jahre alt. Dies ist bezüglich der beschriebenen Techniken durchaus zu spüren, was jedoch kein Nachteil ist. 

    Um Dr. Kay Scarpetta handelt es ich um den Chief Medical Examiner in Richmond, Virgina. In einer Welt, die von Männern dominiert ist, ist Kay eine Ausnahme, die immer wieder auf Herausforderungen und Schwierigkeiten trifft.

    Diese Geschichte beginnt mit Briefen des Opfers, Beryl Madison, die ihren Tod bereits vorher sieht. Während sie sich auf der Insel Key West zum schreiben ihres Buches versteckt, schreibt sie auch an die unbekannte Person M. Nach dem Prolog startet der Fall nicht direkt am Tatort mit dem Fund der Leiche, sondern im Leichenschauhaus. Dem Leser wird anschaulich die Verletzungen und Todesumstände von Beryl dargelegt. Diese Stelle ist immer besonders wichtig und charakterisiert die Kriminalromane von Patricia Cornwell: der Mittelpunkt ist eine Chief Medical Examinerin, die mti den Opftern leidet und persönliches Interesse hat den Opfern Gerechtigkeit zu zuführen. 

    Aufgrund diesen persönlichen Hintergrunds ist es auch nicht überraschend, dass uns auf den gemeinsamen Weg mit Kay weitere persönliche Beziehungen und Konflikte begegnen. Zum einen gibt es Marino, ihr Partner der bei der Polizei, der für sich alleine schon ein Konflikt in sich darstellen kann. Durch die verschiedenen Ansichten reiben sich Kay und er immer wieder. Jedoch werden durch ihre kleinen Auseinandersetzungen neue Ermittlungsansätze geboren. In diesem Band taucht auch auf einmal Kays Jugendliebe Mark wieder auf. Das wirft sie aus der Bahn, insbesondere nachdem er irgendwie Teil des Falls wird. Kann Sie ihn trauen?

    Bis zum Schluss bleibt es ein Rätsel, warum Beryl den Mörder in ihr Haus gelassen hat - & warum weitere Personen sterben müssen. 

    In allem ein Buch voller Irrungen und Wirrungen, wo auf den ersten Blick nicht alles so ist wie es scheint.

  12. Cover des Buches Mordgeflüster (ISBN: 9783442369706)
    Linda Howard

    Mordgeflüster

     (64)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds
    Der Humor der Ich-Erzählerin ist sicher nicht jedermanns Sache, und wer bereits im Vorgängerroman damit nicht zurechtkam, sollte lieber Abstand nehmen. Wer sich aber bei ihrem ersten Auftritt schon köstlich amüsierte, wird auch diesmal viel Spaß haben. Der Krimipart dient weniger zum Nervenkitzel denn vielmehr als Vehikel, um Blairs Schlagfertigkeit zu untermauern. Sexy Einlagen zwischen ihr und Wyatt sind schließlich das I-Tüpfelchen.
  13. Cover des Buches Fatale Erinnerung (ISBN: 9783956496509)
    Linda Castillo

    Fatale Erinnerung

     (12)
    Aktuelle Rezension von: j125
    Inhalt:
    In der Wohnung von Michelle Pelletier wird ihr Chef ermordet aufgefunden. Sie ist die einzige Zeugin, doch sie kann sie nicht an nichts erinnern. Vielleicht ist sie nicht nur Zeugin, sondern auch Täterin? Detective Philip Betancourt soll den Mord aufklären, doch sein Herz spricht eine ganz andere Sprache als die Beweismittel. Er fühlt sich stark zu Michelle hingezogen und setzt damit nicht nur seine Karriere aufs Spiel…

    Meine Meinung:
    Mit ihrer Kate Burkholder Reihe konnte mich die Autorin bisher überzeugen, weshalb ich neugierig auf einen ihrer Einzelbände war. Dieses Buch habe ich im öffentlichen Bücherschrank entdeckt und musste es gleich mitnehmen.

    Ich habe grundsätzlich kein Problem mit Lady Thrillern, schließlich zählt Karen Rose zu meinen absoluten Lieblingsautoren. Leider war es mir hier aber zu viel. Es passiert so schnell und auf so plumpe Art, dass ich die Gefühle der Protagonisten gar nicht richtig ernst nehmen konnte. Es dauert gerade einmal sechs Seiten, bis Betancourt die äußerst ansprechende Optik von Michelle zur Kenntnis nimmt. Und ab da, ist er so ziemlich zu keinem rationalen Gedanken mehr fähig. Das ist insofern verwunderlich, da er den Job über alles stellt. Man erfährt nicht so viel über Betancourt, aber das was man zwischen den Zeilen mitbekommt, lässt nicht auf so ein impulsives und vollkommen irrationales Handeln schließen.

    Der Fall an sich hat mir gut gefallen, nur rückte er durch die Liebesbeziehung oft in den Hintergrund. Außerdem war der ein oder andere Wendepunkt so offensichtlich, dass er einem förmlich ins Gesicht gesprungen ist. Aber auch hier habe ich festgestellt, dass Linda Castillos Schreibstil sich gut lesen lässt und man schnell durch die Seiten kommt. Zumindest, falls man das Buch wegen der nervigen Protagonisten nicht aus der Hand legen muss.

    Fazit:
    Ich kann das Buch eher Einsteigern in das Genre empfehlen, denen Liebesgeschichten mit ein bisschen Krimi zu langweilig sind, reine Thriller aber zu spannend (oder auch zu langweilig, je nachdem). Für mich war der Fall zu vorhersehbar und die Liebesgeschichte zu schnell.


  14. Cover des Buches Stirb, Schätzchen, stirb (ISBN: 9783442370467)
    J. D. Robb

    Stirb, Schätzchen, stirb

     (70)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    》INHALT:

    Im Jahre 2059 in New York scheint die Vergangenheit Eve Dallas ein weiteres Mal einzuholen – diesmal in Form ihrer Pflegemutter Trudy Lombard. Hinter der elegant gekleideten, gut aussehenden Dame erkennt Eve die Frau wieder, die damals keine Gelegenheit ausließ sie zu quälen. Und nun, nach all den Jahren, steht sie vor ihr und fordert Schweigegeld um ihr dunkelstes Geheimnis zu bewahren. Doch noch bevor sie oder Roarke, der nicht ungetan lassen will um diesen Schrecken der Vergangenheit zu bannen, sie aus ihrer Stadt vertreiben können geschieht ein Mord…

     

    》EIGENE MEINUNG:

    "Der Tod machte keine Ferien. Zwar hatte sich New York im Dezember 2059 mit Glitzer und Glimmer festlich herausgeputzt, aber der Weihnachtsmann war tot. Und ein paar von seinen Helfern sahen auch ziemlich erbärmlich aus."

     

    Das purpurfarbene Cover mit dem Hirschkäfer sticht durchaus etwas aus der Reihe hervor und kann mich damit, wie auch durch den Inhalt, nur in Teilen für sich einnehmen.

    Bei „Stirb, Schätzchen, stirb“ handelt es sich um den 22. Teil der Eve Dallas-Reihe. Mit ihm begeben wir uns erneut in Eves Vergangenheit, diesmal in die Zeit nach ihrer Flucht, von der wir bisher nur wenig wussten. Auch Eve hat hier einmal mehr Dinge aus ihrer Vergangenheit verdrängt, die nun ans Licht wollen. Kombiniert wird dies mit einem neuen Mordfall in Eves Zuständigkeitsbereich.

    Bei diesem war mir (leider) relativ früh klar, wer die Tat begangen hat und ich war irritiert, dass Eve dies lange nicht zu sehen schien. Plötzlich jedoch wurde scheinbar nebenbei erwähnt, dass es auch ihr längst klar war und die Ermittlungen veränderten sich. Die Auflösung hat mich dann jedoch an einen nicht zu weit zurück liegenden Fall erinnert.

    Die privaten Szenen wiederum – sowohl in Vergangenheit als auch Gegenwart – waren interessant und bilden neue Teile im großen Puzzle um Eve. Der Sohn von Eves Pflegemutter nahm dabei für mich eine besondere Rolle ein. Spannung kam jedoch weniger auf, genauso wie im restlichen Fall, der eher zu den langsameren, ruhigeren und weniger aufgeregten Bänden gehört. Die Polizeiarbeit macht wie immer besonders viel Spaß, wenn Eves Kollegen mit an Bord sind. Die Szenen mit Roarke sind und bleiben Highlights – gerade in Hinblick auf Vertrauen und Zusammenwachsen der Beiden. Das Setting im vorweihnachtlichen New York bzw. Anwesen des Paares hat mir gut gefallen.

     

    》FAZIT:

    Einer der ruhigeren Fälle mit Fokus auf neuen Details zu Eves Vergangenheit und einem für mich untergeordnetem Kriminalfall. Das Setting Vorweihnachtszeit konnte bei mir punkten.

  15. Cover des Buches Black CATS - Was kostet der Tod? (ISBN: 9783802583759)
    Leslie Parrish

    Black CATS - Was kostet der Tod?

     (66)
    Aktuelle Rezension von: Walking_in_the_Clouds

    FBI-Agent Dean Taggert gehört seit kurzem zum neuen „Cyber Action Team“, kurz CAT, das für mit dem Internet in Verbindung stehende Gewaltverbrechen zuständig ist. Auf einer Webseite entdecken die Computerspezialisten der Einheit Amateurfilme, die die Ermordung von jungen Frauen dokumentieren. Eine von ihnen stammte aus einer Kleinstadt in Virginia und gilt seit anderthalb Jahren als vermisst. Stacey Rhodes, die den Sheriffposten in Hope Valley von ihrem Vater übernommen hat, ist erschüttert, als Dean und seine Kollegen bei ihr aufschlagen. Sie kannte das Mädchen gut und will unbedingt bei den Ermittlungen helfen. Tatsächlich findet sie auf dem Video Hinweise zum Tatort und kann wertvolle Informationen über den Kreis der Verdächtigen liefern. Dean ist beeindruckt von der Polizistin, und das nicht nur beruflich. Stacey ergeht es nicht anders. Doch für eine Affäre ist es der falsche Zeitpunkt, denn der Täter mordet weiter.

    Leslie Parrish liefert mit „Was kostet der Tod?“ den Auftakt zur vielversprechenden „Black CATs“-Serie. Die Autorin, die manchen Lesern vielleicht schon durch ihre zeitgenössischen Liebesromane, die sie als Leslie Kelly schreibt, geläufig ist, vereint einen spannenden Thriller gekonnt mit einer eingängigen Liebesgeschichte, ohne dass eine der Komponenten hinter der anderen zurückstehen muss. Die Suche nach dem Serienkiller, dessen Identität nicht so einfach zu erraten ist, entwickelt sich zusehends zum Pageturner. Seine grausamen Taten müssen dabei nur erwähnt, gar nicht gezeigt werden, um eine Gänsehaut zu verursachen. Stacey und Dean mausern sich schnell zu einem eingespielten Team, in dem sie gleichberechtigte Partner werden, und ihre private Beziehung gestaltet sich erfrischend unkompliziert durch die Tatsache, dass sie sehr bodenständige Charaktere mit normalen Bedürfnissen sind. So ist rundum gute Unterhaltung vorprogrammiert. (TD)

  16. Cover des Buches Der sanfte Kuss des Todes (ISBN: 9783442374106)
    Laura Griffin

    Der sanfte Kuss des Todes

     (29)
    Aktuelle Rezension von: _Dark_Rose_
    Ich bin durch Zufall auf dieses Buch gestoßen und dachte mir gestern: ach komm, fang einfach mal an. Und was war? Ich habe es an einem Tag ausgelesen. Gut, streng genommen zwei Tage, weil ich erst um 2 Uhr nachts fertig war, aber trotzdem. Dieses Buch ist Schuld, dass ich heute nur 5 Stunden Schlaf bekommen habe, aber das war es mir wert! Ich habe selten ein so fesselndes Buch gelesen. Es ist ein Thriller gespickt mit Romantik und auch etwas Erotik aber alles in Maßen. Man hat nicht, wie bei vielen anderen Romanen das Gefühl, dass krampfhaft noch eine Liebesgeschichte mit rein gepresst werden musste. Auch die Handlung finde ich sehr logisch aufgebaut. Die Auflösung am Ende ist überraschend aber ergibt Sinn. Ich habe mir gleich die anderen Bücher der Autorin angeschafft. Sie hängen alle zusammen. Dieses Buch macht den Anfang einer sehr spannenden Reihe. Ich sage nur so viel: ich habe heute mit dem zweiten Buch angefangen und fürchte wenn es so weiter geht auch heute Nacht nicht besonders viel Schlaf zu bekommen. Achtung: Suchtgefahr!
  17. Cover des Buches Nachtglut (ISBN: 9783442384082)
    Sandra Brown

    Nachtglut

     (48)
    Aktuelle Rezension von: mapefue

    Mord und Vergewaltigung an „Patsy“ Patricia Joyce McCorkle vor 22 Jahren, dieses ungeklärte Verbrechen zehrt an „Ezzy“ Ezra Hardge, Sheriff von Blewer County. Selbst im Ruhestand mit 72 Jahren will er diesen Cold Case auflösen, auch dann noch, als seine Cora nach 50 Ehejahren aus dem trauten Heim auszieht.

    Der zweite Strang schildert den Ausbruch von Carl mit seinem Anhängsel Myron und dessen blutige Spur durch Süd-Texas. Nach 22 Jahren will Rache an seinem Stiefvater, der in von zu Hause verjagt hatte.

    Und dann taucht genau zu diesem Zeitpunkt ein gewisser Jack Sawyer auf. Zufällig?

    Was auf den ersten 500 Seiten folgt ist für einen echten Triller-Fan kaum zum auszuhalten, romantischer und kitschiger Schmus ohne Ende. Für Spannung sorgen, wie könnte es anders sein, der Showdown am Ende. Für einen Krimi-Fan noch weniger, denn es gibt überhaupt keine Ermittlung. Routiniert geschrieben und nicht unlesbar, dafür hat die Übersetzung gesorgt.

    Der Stiefvater wird eingegraben
     „Nie besann man sich bereitwilliger auf Tradition als im Angesicht des Todes.“

    Nach einer erfüllten Nacht:
     „Sie betrachtete ihn mit dem besonderen Lächeln, das eine Frau einem Mann nach einer erfüllten Nacht schenkt.“

    Der Originalausgabe von 1998 folgten bis 2018 noch weitere 22 Romane deutscher Verlage, keine Thriller im eigentlichen Sinn, sondern ein neues Genre, von ihr kreiert: Passion&Sex&Crime, ich werde keinem der weiteren folgen. 

    Sandra Brown ist 73 Jahre alt, auf ihrer Webseite blickt uns ein Foto entgegen von einer 25jährigen Frau, von der es heißt, sie könne vom Verkauf ihrer Bücher gut leben.

  18. Cover des Buches Höhenrauschsaison (ISBN: 9783981872248)
    Meredith Winter

    Höhenrauschsaison

     (31)
    Aktuelle Rezension von: Jessica-buchmoment

    „Höhenrauschsaison“ ist der dritte Roman von Meredith Winter und es ist der beste! Dieses Buch ist SO cool, ich habe es verschlungen.

    Es geht um die Geschichte von Clementine und Alexej, die sich kennen lernen, im Bett landen und deren Wege sich dann erst einmal wieder trennen. Allerdings treffen sie sich bei einer gemeinsamen Mount Everest Expedition wieder. Es gibt nur ein Problem; Alexej hat den Auftrag, Clementine zu töten. Während dieser Expedition entwickeln sich bei ihm jedoch Gefühle, die es ihm unmöglich machen, seinen Auftrag auszuführen. Da sind die weiteren Probleme und natürlich jede Menge Spannung vorprogrammiert.

    Das Buch ist abwechselnd aus der Sicht von Clementine und Alexej geschrieben und die jeweiligen Abschnitte sind sehr kurz. Das macht es natürlich noch schwieriger, das Buch aus der Hand zu legen – „Ach, die zwei Seiten gehen noch schnell“…

    Was man beim Lesen auch sehr schnell merkt ist, dass die Autorin eine wirklich gute Recherche betrieben hat und dieses Wissen so angenehm nebenbei in die Geschichte einfließen lässt. Man lernt eine Menge über den Mount Everest bzw. über Abenteuer dieser Art. Dies aber auf eine ganz unaufdringliche Weise. Es passt einfach super zum restlichen Text.

    Und die Geschichte an sich ist natürlich auch sehr spannend. Der Spannungsbogen wird immer wieder aufgebaut, ohne aber jemals ganz zu verschwinden. Besonders am Ende wird es noch einmal richtig spannend, wenn man schon eigentlich gar nicht mehr damit rechnet. Großartig!

    Fazit
    Liebe Leute, kauft dieses Buch! Ihr werdet es nicht bereuen. Die gekonnte Mischung aus Thriller, Liebesstory und Hintergrundwissen zu den Umständen der Geschichte ist einfach perfekt.

  19. Cover des Buches Süße Rache (ISBN: 9783442373154)
    Linda Howard

    Süße Rache

     (41)
    Aktuelle Rezension von: Buechergarten

    INHALT:

    Bereits über Jahre hinweg spielt Drea Russeau ihre Rolle als Geliebte des Drogenbarons Rafael Salinas hervorragend. Dabei genießt sie die schönen Seiten dieses Lebens und akzeptiert, dass sie dafür in die Rolle einer sehr einfach gestrickten Blondine schlüpfen muss. Für beide Seiten das perfekte Geschäft. Doch als Rafael sie in einem Tauschhandel für einige erotische Stunden an einen Auftragskiller verleiht, bekommt ihr Lebensentwurf einen Knacks. In einem Moment der Klarheit verlässt Drea Rafael – zusammen mit zwei Millionen Dollar von seinem Konto. Dass dieser darauf hin genau den Auftragskiller auf ihre Fersen schickt, der ihr zuvor unvergessliche Stunden bereitetet hat war so jedoch nicht geplant…

     

    EIGENE MEINUNG:

    Also im Nachhinein bin ich entsetzt wie viel der Originalklappentext schon von der Handlung der Geschichte erzählt und habe meine Zusammenfassung deshalb etwas anders gewählt… Das Cover des Buches zeigt den unteren Teil einer Tür, daneben den Körper einer Frau bis zu den Knien. Sie trägt einen gepunkteten Rock und Stöckelschuhe. Neben ihren Füßen liegt eine rote Rose. Tatsächlich kann ich weder den Titel (im engl. Original: Death Angel) noch das Bild wirklich mit der Geschichte in Einklang bringen.

     

    Dies ist tatsächlich bereits mein 7. Roman den ich von der Autorin Linda Howard gelesen habe, aber wohl auch der bisher schwächste. Insgesamt kann man sagen, dass der Roman für mich gefühlt in zwei Akte aufgeteilt ist. Im ersten lernt man Drea Russeau, Rafael Salinas und ihre Lebensumstände kennen. Der Auftragskiller tritt in ihr Leben und ein Plan wird in die Tat umgesetzt. Dann folgt ein extremer und meiner Meinung nach viel zu ausführlicher Cut, der für mich absolut unglaubwürdig war, außer man mag es sehr spirituell. Danach weiß der Leser oft leider mehr als Drea selbst und das macht wenig Spaß. Gegen Ende findet die Geschichte langsam zum Anfang zurück und hat dabei auch noch einen seltsamen Showdown.

     

    Zu den Charakteren muss ich sagen, dass ich tatsächlich keinen besonders toll fand. Drea führt am Anfang ein Leben, dass ich auch nach der Auflösung warum sie dieses gewählt hat, nicht wirklich nachvollziehen kann. Sie war mir durch die anfänglichen Beschreibungen sogar unsympathischer als Rafael, der wenigstens nicht vorgibt etwas anderes zu sein als er ist. Egal wie er sie über die Jahre hinweg behandelt hat, sie ist diesen Deal eingegangen und ihr plötzlicher Sinneswandel und wie einfach sie sein Verhalten vor ihrer Flucht abtut, war absolut nicht mein Ding! Auch der Auftragskiller hat es mir nicht so leicht gemacht. Einerseits soll er so völlig kaltblütig sein und keine Reue empfinden und dann wieder handelt er komplett gegenteilig. Nein, da konnte mich keiner richtig packen und mitfiebern lassen und dementsprechend fand ich auch die Liebesgeschichte nicht mitreißend.

     

    Dabei war der erste Teil der Geschichte eindeutig noch der spannendere! Dreas Flucht und das sexuelle Abenteuer mit dem Auftragskiller waren gut beschrieben und fesselnd! Der oben schon angesprochene Cut kam für mich wie aus dem Nichts und ich konnte diese Wendung im ersten Moment gar nicht glauben. Auch nach längerem war es für mich absolut nicht nachvollziehbar, nicht passend und auch nicht schön. Der zweite Abschnitt hatte dann wesentlich weniger Spannung und an Erotik auch nicht wirklich etwas zu bieten. Der Schluss war so möglich, aber das Herz ist mir dabei wirklich nicht mehr aufgegangen.

     

    FAZIT:

    Die bisher schwächste Geschichte die ich von der Autorin gelesen habe. Ein spannender und knisternder Anfang, aber dann wenig Erotik, eine seltsam spirituelle Wendung und durchwegs nicht wirklich lieb gewonnene Charaktere. Hinterlässt bei mir einen schalen Nachgeschmack.

  20. Cover des Buches Feuer in Eden (ISBN: 9783442381852)
    Sandra Brown

    Feuer in Eden

     (53)
    Aktuelle Rezension von: Thommy28
    Einen kleinen Einblick in das Geschehen gibt die Kurzinfo hier auf der Buchseite. Meine persönliche Meinung:

    Ich mag die Geschichten dieser Autorin sehr gern; sie schreibt üblicherweise in einem unverwechselbaren, lockere, leicht erotisch angehauchten Stil. So im Wesentlichen auch hier.

    Allerdings zieht sich die Handlung doch sehr in die Länge und ist in weiten Teilen sehr spannungsarm. Dazu kommt das (übliche) Hickhack zwischen den Protagonisten, das in diesem Fall ebenfalls recht zäh daherkommt. Lediglich im letzten Drittel kommt etwas Spannung auf und auch das überraschende Finale kann überzeugen

    Insgesamt zwar ein typischer "Sandra Brown" - aber längst nicht ihr bestes Buch. Sie kann das eindeutig besser....!
  21. Cover des Buches Der Jünger des Teufels (ISBN: 9783404270361)
    Glenn Meade

    Der Jünger des Teufels

     (64)
    Aktuelle Rezension von: TanteGhost

    Große Erwartungen, die allzu schnell enttäuscht wurden.

    Inhalt: Kate Moran will der Hinrichtung des Typen beiwohnen, der ihr die zwei liebsten Menschen genommen hat. Doch dieser zögert die Hinrichtung hinaus und will sie sprechen. - Es kommt zu einer Verletzung Kates und der Aussage, dass er die Hinrichtung überleben wird.
    Nach der Hinrichtung gehen die Morde mit genau dieser Handschrift weiter. Die Polizei und auch Kate nehmen die Ermittlungen wieder auf.
    Ist es ein Trittbrettfahrer oder sogar Kate selber? An den ursprünglichen Mörder glaubt niemand mehr. Nur der Leser bekommt so etwas erzählt.

    Fazit: Mir ist das Cover des Buches als erstes im Internet und somit auch in Farbe begegnet. MIt dem dunklen und bedrohlich wirkenden Rot wirkten der Titel und der Schädelknochen eines Steinbocks nochmal bedrohlicher. - Ich habe auf eine wirklich böse und spannende Story gehofft.
    Der Klappentext hat mich aufgeklärt, dass es schon einmal nicht die Form von Story ist, die ich erwartet habe. Aber noch immer war aus dem angekündigten Stoff eine ganze Menge raus zu holen.

    Ich will nicht lang um den heißen Brei herum reden: Mich hat das Buch auf ganzer Linie enttäuscht. so viel war möglich, was man aus dem Stoff hätte machen können. Aber umgesetzt wurde es eben nicht.
    Am Anfang fühlte es sich noch an, als würde der Leser direkt in der Story landen. Doch das war nur der erste Eindruck, denn mir wurde schnell klar, dass hier viel zu viel unnötiges Gespräche und Beschreibung drin waren. Dazu kamen die ständigen gedanklichen Reisen in die Vergangenheit der Protagonistin. - Nach 50 Seiten hatte ich das Gefühl, den Prolog hinter mir gelassen zu haben, den man auch auf 10 Seiten hätte schreiben können. Nur, um dann in eine laufende Story einzusteigen, die auf dieselbe langatmige Art und Weise erzählt wurde. Ich habe gelesen und gelesen und bin im Buch einfach nicht vorwärts gekommen. Die Handlung war eine einzig langweilige Länge und ich hatte am Ende keine Lust mehr weiter zu lesen.
    Ich mag es nicht, Bücher nur anzulesen und dann einfach links liegen zu lassen, aber in dem Fall war es mir einfach nicht anders möglich. So eine akute Unlust aufs Lesen hatte ich bisher wohl noch nie….
    Am Anfang habe ich mich noch gefragt, wie der “Böse” die Hinrichtung überleben konnte. Lange Zeit habe ich auf eine Auflösung gehofft, aber die Neugier war nicht stark genug für die ganzen 372 komplett zerschriebenen Stoffs. - Ich habe aufgegeben und abgebrochen.

    Ich kann und will dieses Buch in keiner Weise empfehlen. Der stoff hätte so viel Potential gehabt, aber geschrieben ist das Ganze dann zum abgewöhnen. - Lasst es lieber. Schade um die Zeit.

  22. Cover des Buches Todesschuss (ISBN: 9783426525357)
    Karen Rose

    Todesschuss

     (153)
    Aktuelle Rezension von: Sarah203

    Kurzfassung

    Auf Polizistin Stevie Mazzetti werden innerhalb weniger Tage mehrere Mordanschläge verübt, denen sie nur knapp entgeht, doch die anderen Menschen das Leben kosten. Auch ihre kleine Tochter Cordelia gerät ins Fadenkreuz und wird bedroht. Privatdetektiv Clay Maynard und Stevies Freunde beginnen zu ermitteln. Bei ihren Nachforschungen entdecken sie ein schier endloses Netz aus Intrigen, Verbrechen und Vertuschungen, auch innerhalb der Polizei. Wem kann man noch trauen?

    Handlung

    Polizistin Stevie Mazzetti, Privatdetektiv Clay Maynard, FBI Agent Joseph Carter und viele weitere mehr ermitteln gemeinsam. Wer hat es auf Stevie abgesehen? Ist ihr Leben in Gefahr, weil sie die alten Fälle ihres ehemaligen Partners Silas Dandrige wieder aufrollt? Wer hat solche Angst vor ihren Ermittlungen, dass er nicht davor zurückschreckt, Stevies kleine Tochter zu bedrohen?

    Charaktere

    Karen Rose schafft es in meinen Augen sehr leicht, Charakteren Leben einzuhauchen. Meist sind es Menschen mit Ecken und Kanten, deren Eigenheiten einem als Leser manchmal den letzten Nerv rauben und deren Handlungen und Gedankengänge nicht immer vollkommen nachvollziehbar sind. Doch das macht sie für mich gerade um so menschlicher. In „Todesschuss“ jedoch werde ich mit der Hauptprotagonistin Stevie Mazzetti überhaupt nicht warm. Sie wirkt auf mich sehr eindimensional, vorhersehbar und wenig facettenreich, weshalb es mir schwerfiel, mit der Story mitzufiebern.

    Wer Karen Rose Bücher in der chronologischen Reihenfolge liest, wird mit den vielen beschriebenen Charakteren und ihrer Verwicklungen untereinander nicht allzu sehr durcheinander kommen, weswegen ich jedem nur ans Herz legen kann, dies unbedingt zu tun, denn ansonsten findet man sich als Leser wohl nur leidlich zurecht.

    Schreibstil

    Der Schreibstil von Karen Rose ist leicht zu lesen und hat keinerlei literarischen Tiefgang, doch das erwarte ich von einem (Lady)Thriller auch gar nicht. Ich möchte unterhalten werden, möchte das Prickeln der Spannung erleben und dies gelingt der Autorin mühelos.

    Fazit

    In ihrem vierten Roman der Baltimore-Reihe "Todesschuss" bleibt Karen Rose ihrem gewohnten Schema ziemlich treu: zwei Menschen, jeweils beeinträchtigt durch mindestens einen schweren Schicksalsschlag, treffen aufeinander und begreifen innerhalb der Ermittlungen zu einer Verbrechensserie, dass sie ihr Leben miteinander teilen wollen. Wer diese Vorhersehbarkeit und die stets zugrundeliegenden Liebesgeschichten innerhalb eines Thrillers mag, der ist mit einem Ladythriller von Karen Rose im Allgemeinen gut bedient.

    "Todesschuss" ist mein nunmehr fünfzehnter Roman von Karen Rose und ich empfinde ihn als eines ihrer schwächeren Bücher. Die Autorin bleibt ihrem üblichen Schema F bezogen auf die zwischenmenschlichen Entwicklungen ziemlich treu, jedoch schafft es der Kriminalfall an sich dieses Mal nicht, mich zu fesseln. Alles wirkt zu sehr gewollt, zu sehr konstruiert und zum Teil mehr als an den Haaren herbeigezogen. Zusätzlich hat mich die weibliche Hauptfigur Stevie Mazzetti überhaupt nicht für sich gewinnen können, was ein mitfühlen und mitfiebern kaum ermöglichte.

    Zwei Kritikpunkte seien zusätzlich erwähnt:

    1. Den zeitlichen Rahmen der Handlung empfinde ich erneut als zu eng gesteckt und überzogen. Dass diese ganzen Ereignisse innerhalb nur weniger Tage stattfinden sollen, ist völlig absurd.
    2. Der eigentliche Showdown der Geschichte ist mir zu plakativ. Hier hätte ich mir mehr Wendungen, Raffinesse und gewinnbringende Dialoge gewünscht, die die Spannung noch eine Weile hochgehalten hätten.

  23. Cover des Buches Kalt wie der Tod (ISBN: 9783426511015)
    Pamela Clare

    Kalt wie der Tod

     (23)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaub178
    Inhalt: An einer Tankstelle ruft ein verängstigtes Mädchen um Hilfe – und wird Sekunden später erschossen. Die junge, erfolgreiche Journalistin Tessa Novak wird zufällig Zeugin des Mordes und meint den mutmaßlichen Mörder gesehen zu haben. Völlig schockiert veröffentlicht sie einen Artikel über den Vorfall. Ein Fehler, der sie das Leben kosten könnte. Denn von nun an wird sie von dem Mörder des Mädchens verfolgt. Doch auch Julian Darcangelo, ein überaus attraktiver, aber undurchsichtiger Polizist, heftet sich an Tessas Fersen und scheint mehr als einmal ihr rettender Schutzengel zu sein … Meine Meinung: Tessa meint den Mann gesehen zu haben, der das Mädchen erschossen hat aber es stellt sich heraus, dass der Mann Julian Darcangelo heißt und ein Polizist ist. Sie kommt einfach nicht damit klar, dass sie dem Mädchen nicht helfen konnte und beginnt zu recherchieren.Dabei merkt sie nicht wie sie immer mehr ins Visier der Vebrecher gerät. Doch der Polizist Julian Darcangelo, der eigentlich Undercover Agent ist setzt alles daran Tessa vor den Verbrechern zu beschützen. Tessa fühlt sich immer mehr zu Julian hingezogen und auch er entwickelt Gefühle für sie, die er aber nicht zulassen will. Mit der Zeit entwickelt sich dann eine Liebesbeziehung zwischen den Beiden... Ziemlich am Anfang des Buches erfährt man eigentlich schon, wer der gesuchte Vebrecher ist. Trotzdem bleibt das Buch bis zum Ende spannend. Die perfekte Mischung aus spannender Kriminalgeschichte und Romantik.
  24. Cover des Buches Sieh dich nicht um (ISBN: 9783641100650)
    Mary Higgins Clark

    Sieh dich nicht um

     (127)
    Aktuelle Rezension von: Janosh

    Ende Januar des letzten Jahres ist sie in Florida verstorben, die zu Recht so genannte 'Queen of Suspense', Mary Higgins Clark, gebürtige New Yorkerin mit irischen Wurzeln, auf die sie ihr Talent als Schriftstellerin gerne zurückgeführt hat ('The Irish are born story tellers'). 56 Bücher hat sie hinterlassen, die allermeisten von ihnen fein ausgetüftelte Psychothriller, alle von ihnen Bestseller. Grund genug für mich, ihre Romane, die mich in den 45 Jahren ihres Schaffens begleitet haben, noch einmal zu lesen. Und tatsächlich haben sie nach all den Jahren keine Patina angesetzt, sind spannend wie beim Erstlesen, immer unter Beachtung des jeweiligen Jahres ihrer Entstehung, als, und das gilt für gut die Hälfte ihrer Krimis, noch nicht absehbar war, welchen Fortschritt die Technik machen würde, die wir heute als so selbstverständlich betrachten, dass gerade die jüngeren Leser sich kaum eine Zeit ohne Smartphone und Internet vorstellen können, und somit Mary Higgins Clarks Thriller aus den beiden letzten Jahrzehnten des vergangenen Jahrhunderts vielfach als hoffnungslos altmodisch, mühsam konstruiert und nicht rasant und grausam-blutig genug einstufen. Nun, Gewaltszenen sucht man bei der New Yorkerin vergebens, was auch für mehr oder minder ausufernde Sex-Szenen gilt und für unfeine Ausdrücke, derer sich so mancher zeitgenössische Autor mit Wonne, so scheint es, bedient. Diesem Zeitgeist hat sich Mary Higgins Clark niemals unterworfen, ist bis zum Schluss sich selbst treu geblieben, hat weiterhin ihre eleganten Thriller geschrieben - dabei jeder neuen Entwicklung, auch und vor allem der technischen, gegenüber außerordentlich aufgeschlossen, ihnen gerade in ihren Romanen, die im neuen Jahrtausend erschienen, viel Raum gebend -, mit viel Liebe für Details, mit geschickter Zeichnung ihrer Charaktere, die ihr mit nur wenigen Strichen aufs Vortrefflichste gelangen und mit stets genial ersonnenen Handlungen, deren Hintergrundfakten aufs Sorgfältigste recherchiert waren. Die Autorin überließ eben nichts dem Zufall!

    In 'Sieh dich nicht um' (englischer Originaltitel: 'Pretend you don't see her') findet man alle Zutaten des Erfolgsrezepts der Amerikanerin – und in der Tat handelt es sich hier um einen ihrer besten Thriller, einem wahren 'Page Turner', der so spannend ist, dass man ihn kaum aus der Hand legen mag. Den Originaltitel hat sie, das sei am Rande erwähnt und ist eine Eigentümlichkeit von ihr, die auch auf einige andere ihrer Bücher zutrifft, einem Liedtitel entliehen, der ihr im Übrigen auch die grundsätzliche Idee für den hier zu besprechenden Roman gegeben hat, wie sie in ihrem, dem Thriller vorausgestellten, Dankeswort selbst schreibt.

    Was nämlich geschieht mit jemandem, in vorliegender Geschichte der New Yorker Immobilienmaklerin Lacey Farrell, die Zeugin des Mordes an ihrer Klientin Isabelle Waring geworden ist und als einzige den Mörder identifizieren kann, und der ihr, eiskalter und völlig gewissenloser Killer, der er ist, erbarmungslos nach dem Leben trachtet? Nun, man steckt Lacey in das staatliche Zeugenschutzprogramm, gibt ihr eine neue Identität, verlangt von ihr, dass sie die alte abstreift, so also, als würde sie nicht mehr existieren, und transferiert sie an einen Ort, der nur der Bundespolizei bekannt ist, und setzt natürlich strikt voraus, dass sie sich, zu ihrer eigenen Sicherheit, an die strengen Vorgaben hält, durch die gewährleistet werden soll, dass der Killer sie nicht etwa doch aufspürt.

    Die Situation, in die die Protagonistin mit engen Familienbanden da ohne eigenes Zutun und eben nur, weil sie zur falschen Zeit am falschen Ort war, geraten ist, ist für sie, was nachvollziehbar ist, kaum zu ertragen. Zudem lässt sie der Mord an Isabelle Waring nicht ruhen, die ihr, bereits sterbend, das Tagebuch ihrer bei einem Autounfall ums Leben gekommenen Tochter Heather anvertraut hatte, um es deren Vater, Isabelles Ex-Mann Jimmy Landi, und nur ihm, auszuhändigen. Zu Recht vermutet Lacey, dass darin Beweise dafür zu finden sind, dass Heathers vermeintlicher Unfalltod ein Mord war, wie Isabelle von Anfang an vermutet hatte.

    Besagtes Tagebuch und sein seltsames Schicksal sind Dreh- und Angelpunkt der atemberaubend spannenden Geschichte, deren Ausgang überraschen dürfte, auch wegen der vielen Fußangeln, die die Autorin legt, und der geschickt eingestreuten Hinweise, die mal auf den einen, mal auf den anderen der zahlreichen Mitspieler des Thrillers zu deuten scheinen – als den Drahtzieher hinter den Morden. Denn der bösartige und gerissene Killer, ein wahres Raubtier, ist, das weiß man längst, nur ein willfähriges Instrument jenes großen Unbekannten, der alles zu verlieren hat, wenn die wahren Umstände von Heathers Tod ans Tageslicht kommen...

    Hauptkritikpunkt vieler Rezensionen ist die Protagonistin selber, eine eigentlich kluge und sympathische junge Frau, deren Eigensinn und ja, auch Selbstherrlichkeit und Widerwille, mit den ermittelnden Institutionen zu kollaborieren, sie zu unklugen Handlungen hinreißen und mehr als nur einmal in akute Lebensgefahr bringen. Es stimmt, man kann sich schon ärgern über Lacey Farrell! Versetzt man sich aber in ihre Lage, überwiegt doch das Mitgefühl, in jedem Falle aber das Verständnis für ihre Handlungsweise. Und gerade weil die junge Frau, der es ganz sicher nicht an Mut mangelt, so imperfekt geschildert ist, voller Zweifel und Schwächen, ist sie glaubwürdig, wirkt im wahrsten Sinne des Wortes authentisch. Und wer von uns Leserinnen – denn die überwiegende Mehrheit derjenigen, die Mary Higgins Clarks Thriller mögen, sind nun einmal weiblich – könnte behaupten, in einer Ausnahmesituation durchgehend überlegen und überlegt zu handeln und stets das Richtige zu tun? Bleibt zu hoffen, dass wir das nie unter Beweis stellen müssen!

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