Bücher mit dem Tag "lacrosse"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "lacrosse" gekennzeichnet haben.

15 Bücher

  1. Cover des Buches Save Me (ISBN: 9783736305564)
    Mona Kasten

    Save Me

     (3.093)
    Aktuelle Rezension von: e4eri

    Das Buch war so fesselnd ich wollte immer weiter lesen und war froh Teil 2 & 3 bereits zu haben, so dass ich direkt weiterlesen konnte. Ist auch meine Empfehlung: die weiteren Teile rechtzeitig holen, ihr ärgert euch sonst nur.

  2. Cover des Buches Save You (ISBN: 9783736306240)
    Mona Kasten

    Save You

     (2.114)
    Aktuelle Rezension von: runa_elodie

    Auch der zweite Band der Maxton-Hall-Reihe hat mich sofort wieder in den Bann gezogen, obwohl dieser genauso wenig unspektakulär und spannungsgeballt wie der erste erscheint.  Die Love-Story nimmt langsam Fahrt an und endet dann wieder in einem fiesen Cliffhanger, der sofort Impulse für Band 3 ausschlägt. Schön hier sind die Hintergründe zu weiteren Nebencharakteren und einen besseren Überblick zu James, der mir im ersten Band doch etwas schwammig auftrat. Punktabzug gibt es trotz der interessanten Perspektivenwechsel, denn ich bin und bleibe kein Freund von zu vielen Perspektiven. Hier kommen neben Ruby und James auch noch die Sichtweisen der beiden Geschwister.


    Fazit: Tolle Romanze, interessante Charaktere, die trotz wenig Spannung hervorstechen und Lust auf den finalen Band der Reihe machen 😉

  3. Cover des Buches Das Weingut. In stürmischen Zeiten (ISBN: 9783442488032)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. In stürmischen Zeiten

     (88)
    Aktuelle Rezension von: Daniela_Franzelin

    Ich liebe diesen Roman. Er ist extrem spannend und voller Emotionen. Der Schreibstil der Autorin ist sehr gut und flüssig. 

    Insbesondere die Beschreibung des Kriegs hat mich als Leserin sehr mitgenommen. Man kann sich alles ziemlich genau vorstellen: wie die Verwundeten auf den Feldern liegen und Franz ihnen hilft. Aber auch wie sehr alle leiden. 

    Ich würde immer wieder wütend auf Franz' Vater und Schwester. Ihr Benehmen ist einfach unentschuldbar. Sie bringen regelrecht Leiden über Franz, Irene und Franz' Mutter. Dabei ist der Rest der Roman Figuren so sympathisch und liebenswert. 

    Man schließt die Hauptfigur en sehr schnell ins Herz und lebt mit ihnen zahlreiche Tiefs durch. Ein Unglück (oder böse Tat) folgt dem anderen. Das macht das Buch aber gerade so spannend. Ich werde den zweiten Teil auf jeden Fall schon bald lesen. 

    Den Roman kann ich nur weiterempfehlen. Und zwar mit 6 von 5 Sternen! 

  4. Cover des Buches Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben (ISBN: 9783442490745)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. Aufbruch in ein neues Leben

     (56)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Nachdem Irene erfahren hat, dass Franz ihr Halbbruder ist, hat sie alles hinter sich gelassen und versucht nun, sich ein neues Leben in Lambrecht aufzubauen. Dabei lernt sie Josef kennen, den Anführer einer Arbeitervereinigung, und beginnt, sich dort für die Rechte der Frauen einzusetzen.

     

    Meine Meinung:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ erzählt Marie Lacrosse die Geschichte um Irene Weber und die Familie Gerban weiter. Auch hier malt sie wieder auf ihre einzigartige Weise Bilder und Geschichten und verwebt gekonnt Fakten und Fiktion und es ist einfach nur schön und eindrucksvoll zu lesen.

     

    Für den zweiten Teil nutzt die Autorin drei Handlungsstränge. Einmal erzählt sie aus der Irrenanstalt in Klingenmünster von Franz Mutter, die dort zu Unrecht festgehalten und sediert wird. Ich mag Pauline einfach und ihre innere Stärke, wie sie im Laufe des Buches ihr Leben wieder in die Hand nimmt und am Ende alle nach ihrer Pfeife tanzen. In diesem Teil erfahren wir auch, wie früher in solchen Anstalten die Behandlung der Patienten gehandhabt wurde und es ist erschreckend, wie man diese Menschen einfach ruhiggestellt hat oder stundenlang in sog. Dauerbäder gelegt hat.

     

    Dann dürfen wir natürlich Irene begleiten. Sie gefällt mir immer noch gut. Und anhand ihres Weges in diesem Buch bringt uns die Autorin zugleich die Arbeitervereinigung näher und wie die Arbeiter begonnen haben, sich gegen die unwürdigen Arbeitsumstände in den Fabriken aufzulehnen. Es geht weiter um Kinderarbeit und um die Unfälle, die zugunsten des Profits billigend in Kauf genommen wurden. Mir gefällt, wie die empathische Irene sich auch in diesem Teil entwickelt. Stärker wird aber dennoch immer das Wohl der anderen mit im Blick hat.

     

    Und wir erleben auf dem Gut der Gerbans, wie die ehemaligen Elsässer eingedeutscht werden sollen. Wie die französische Bevölkerung nach dem deutsch-französischen Krieg von den Deutschen geächtet wurde. Und wie Franz hier mit einem bayerischen Pass zurück auf das Gut kommt und dort alles in die Hand nimmt. Wie er als Leiter des Weinguts Verantwortung übernimmt, sein Temperament zügeln lernt und wie er sich auf die Suche nach Irene macht, die Wahrheit herausfindet und meine Hoffnungen aus dem ersten Teil doch noch erfüllt werden.

     

    Ein wirklich schönes Buch, das uns in die aufregende Welt im Elsass der 1870er Jahre führt, eine spannende Zeit, in der alles im Wandel ist. Eine klare Leseempfehlung an alle, die historische Romane, basierend auf geschichtlichen Fakten, mögen!

     

    Fazit:

    Im zweiten Teil ihrer Familiensaga „Das Weingut – Aufbruch in ein neues Leben“ führt Marie Lacrosse die Geschichte von Irene und Franz weiter. Wo im ersten Band der deutsch-französischen Krieg im Mittelpunkt war, da geht es jetzt um die Zustände in den Irrenanstalten, um Kinderarbeit und um die Gründung und die Aktionen der ersten Arbeitnehmervereinigungen sowie die ersten Arbeitsstreiks. Hier hat Irene, die den Anführer der Arbeitnehmervereinigung Josef kennengelernt hat, der sich ihr und ihrem Sohn annimmt, eine besondere Rolle. Sie kämpft sich hart durch das schwierige Leben in einer Tuchfabrik nach oben, setzt sich für die Arbeiterinnen ein und entwickelt ein ganz neues Selbstbewusstsein. Es ist wieder unglaublich mitreißend, wie die Autorin Fakten und Fiktion verwebt und ein plastisches Abbild der damaligen Zeit schafft, das mitreißt, entsetzt, zu Herzen geht und von dem man nicht genug bekommt. Und auch Pauline, die von ihrem Mann in einer Irrenanstalt eingewiesen wird, kämpft sich durch. Dies ist eine Geschichte über starke Frauen mit einem wunderschönen Happy End – wenn auch nicht für alle.

     

    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

  5. Cover des Buches Das Weingut. Tage des Schicksals (ISBN: 9783442491391)
    Marie Lacrosse

    Das Weingut. Tage des Schicksals

     (50)
    Aktuelle Rezension von: Azyria_Sun

    Worum geht’s?

    Neben der intensiven Tätigkeit auf dem Weingut entscheidet sich Franz für den Reichstag zu kandidieren und ist kaum noch zu Hause. Zugleich intensiviert Irene ihre Arbeit in den Arbeiterinnenvereinigungen. Die beiden treiben immer weiter auseinander – wird ihre Liebe das überstehen?

     

    Meine Meinung:

    Mit „Das Weingut – Tage des Schicksals“ beendet Marie Lacrosse leider schon ihre Weingut-Saga. Auch in diesem Band hat sie Fakten und Fiktion wieder perfekt vereint und auf ihre mitreißende Art die Geschichte von Irene und Franz weitererzählt, bzw. zu Ende erzählt.

     

    Gut finde ich, dass nicht alles Friede, Freude, Eierkuchen ist, sondern dass wir auch einmal erleben dürfen, dass die Hauptprotagonisten Eheprobleme haben und sich streiten – aber auch an sich arbeiten. Was einerseits schade ist, andererseits aber die beiden noch menschlicher macht. Und daneben müssen beide auch noch persönliche Schicksale und lebensverändernde Tatsachen bewältigen. Das ist ein wirklich emotionales Buch! Auch Pauline erlebt neben Franz und Irene ihr ganz eigenes Glück, was mich für sie wirklich von Herzen freut! Überhaupt bekommt in diesem letzten Teil jeder das, was er verdient hat – außer Emma, Thea und Sophia.

     

    Und neben der fiktiven Geschichte der ganzen liebgewonnenen Menschen haben wir die Fakten vom Kampf der Selbstverwaltung Elsass-Lothringens gelesen, von dem Sozialistengesetz, dem Versucht, die Sozialdemokraten aus der Politik zu drängen, vom versuchten Mord am Kaiser und vor allem auch von den Arbeiterinnenvereinigungen, bei denen Irene schon in der Vergangenheit aktiv war. All diese Fakten sind wieder perfekt eingesponnen in die fiktive Geschichte um die Gerbans – es war einmalig, informativ, emotional, mitreißend, man konnte lachen, man konnte weinen und dieses Buch ist ein wirklich gelungener Abschluss der Trilogie. Vielleicht gibt es ja eine weitere Trilogie mit Fränzel, Marie und den anderen Personen der Nachfolgegeneration? Ich würde mich sehr freuen!

     

    Fazit:

    Leider schreibt Marie Lacrosse mit „Das Weingut – Tage des Schicksals“ den letzten Teil ihrer Weingut-Saga. Es war wieder wunderschön, emotional und mitreißend zu lesen. Und die Autorin hat für jeden ihrer Protagonisten ein passendes Ende gefunden. Ebenso war es wieder absolut informativ, von den ganzen geschichtlichen Begebenheiten zu erfahren, sei es der Kampf der Arbeiterinnen, der Versuch einer Selbstverwaltung Elsass-Lothringens oder auch der Kampf der Autonomisten und Sozialdemokraten. Ich habe das Buch verschlungen, mit den Protagonisten mitgefiebert, mich mitgefreut und mitgelitten und ich würde mir wirklich eine vielleicht neue Trilogie aus der jüngeren Generation wünschen.

     

    5 Sterne und eine absolute Leseempfehlung von mir!

  6. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre (ISBN: 9783442493555)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre

     (72)
    Aktuelle Rezension von: Nicola89

    Wien, Ende des 19. Jahrhunderts: So oft es geht, verbringt die junge Sophie von Werdenfels ihre Zeit im Kaffeehaus ihres Onkels, dem Café Prinzess, wo sie auch häufiger in der Backstube steht und in die Geheimnisse der Backkunst eingeweiht wird. Währenddessen schwärmt Sophies beste Freundin Mary Vetsera für den einzigen Sohn von Kaiserin Sisi, den Kronprinzen Rudolf, und tut alles dafür, um ihn auf sich aufmerksam zu machen.

    Auch an Rudolfs engem Freund Richard von Löwenstein geht diese Entwicklung nicht vorbei. Als die Schwärmerei immer weitere Ausmaße annimmt, sind Sophie und Richard zunehmend besorgt. Mary lässt sich jedoch trotz aller Warnungen sogar auf eine Affäre mit Rudolf ein. Noch ahnt niemand, welche Konsequenzen diese Affäre für das Kaiserreich haben wird.

     

    "Das Kaffeehaus - Bewegte Jahre" ist der Auftakt der Kaffeehaus-Trilogie von Marie Lacrosse und auch gleichzeitig mein erstes Buch der Autorin.

     Der Roman erzählt fesselnd von den Konventionen und den historischen Geschehnissen in Mayerling, die das Habsburger Reich in eine tiefe Krise stürzen.

     Bisher war ich mit den Ereignissen und der österreichischen Kaiserfamilie nicht besonders vertraut, aber dank dieses Buches und der tollen, intensiven Recherche der Autorin, wurden mir die historischen Ereignisse sehr viel näher gebracht, auch wenn es natürlich auch einige fiktive Elemente gibt.

     Die Karten und das Personenverzeichnis zu Beginn des Buches, sowie das Glossar am Ende, haben dafür gesorgt, dass man den Überblick nicht verliert und man sich auch die Entfernungen zwischen den Orten besser einschätzen konnte.

     Ein super Auftakt der Reihe, der neugierig macht auf die beiden Fortsetzungen.

  7. Cover des Buches KaDeWe. Haus der Träume (ISBN: 9783442206384)
    Marie Lacrosse

    KaDeWe. Haus der Träume

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Eliza08

    Marie Lacrosse entführt uns diesmal nach Berlin zu Beginn des 20. Jahrhunderts. Der Roman umfasst insgesamt zwölf Jahre (Prolog & Epilog nicht mitgezählt). Was mich an diesem Roman wieder überzeugt hat, ist die akribische Recherche der Autorin und ihre Liebe zu authentischen und lebensnahen Figuren. Kopfkino vom Feinsten!

    Im Mittelpunkt der Erzählung stehen die Familien von Rieke Krause und Judith Bergmann. Riekes Mutter ist die Leiterin der Putzkolonne im KaDeWe und Rieke schafft es sich von der kleinen Angestellten durch Fleiß und Einsatz hochzuarbeiten. Judiths Welt hingegen ist eine andere. Ihr Vater ist der Konzernjustiziar von Adolf Jahndorf, dem Besitzer von sieben Warenhäusern, darunter das KaDeWe. Doch der erste Weltkrieg und seine Folgen behandelt alle Familien, egal welcher Schicht gleich. Die Wege der beiden jungen Frauen kreuzen sich immer wieder. Ein schwerer Schicksalsschlag macht die beiden letztlich zu Freundinnen und Vertrauten.

    Der Roman wird chronologisch mit einigen Zeitsprüngen erzählt, was dem Erzählfluss aber keinen Abbruch tut. Was mir wieder sehr gut gefallen hat sind die verschiedenen Perspektivwechsel, aus denen die Geschichte erzählt wird. Die Autorin gibt unzähligen Personen die Möglichkeit diese Geschichte aus ihrer Sicht zu erzählen. Dies trägt dazu bei, dann man ein sehr gutes Bild von den einzelnen handelnden Figuren bekommt. Die Figuren sind überzeugend von der Autorin ausgearbeitet, selten haben ich so facettenreiche Figuren in einem Roman erlebt.

    Für mich gibt es in dem Roman zwei tragische Figuren zum einem Sanni, die kleine Schwester von Rieke, die auf die völlig falsche Bahn gerät. Und zum anderen Johannes der Bruder von Judith, dem die Liebe verwehrt bleibt.

    Trotz seiner knapp 700 Seiten lässt sich der Roman gut und zügig lesen. Es war jedes Mal wieder eine Freude in die glamouröse Zeit des KaDeWe’s einzutauchen. Hervorragend ist der Autorin auch wieder das Verweben von historischen Fakten mit einer fiktiven Geschichte gelungen. Die Story wirkt in dem Roman von Marie Lacrosse nicht als Kulisse, nein die Geschichte beeinflusst das Handeln und Denken der Figuren in ihrem Roman.

    Wer gut recherchierte Familienromane zur Zeit des 1. Weltkrieges lesen möchte, ist hier genau richtig. Dieses Buch ist mehr als ein Liebes- und Frauenroman, es ist ein Zeitzeugnis und spannende Wirtschaftsgeschichte zugleich.

    Der Roman wird durch ein Personenverzeichnis, Nachwort, Glossar, Quellenverzeichnis und einer Leseprobe vom zweiten Teil ergänzt.

    Ich freue mich jedenfalls auf Mitte Juni, 2023 wenn die Geschichte von Rieke und Judith weitergeht. Herzlichen Dank Marie Lacrosse für die wunderschönen und spannenden Lesestunden.

  8. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Falscher Glanz (ISBN: 9783442493562)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Falscher Glanz

     (58)
    Aktuelle Rezension von: SiCollier

    Meine Meinung

     

    Es ist zwar rund drei Monate her, daß ich den Vorgängerband gelesen habe, doch der ist - nicht zuletzt auch wegen des überaus guten Erzählstils der Autorin - noch sehr präsent, so daß ich gleich daran anknüpfen konnte. Was auch insoweit gut ist, als daß die Ereignisse dieser Geschichte zehn Tage nach denen des ersten Bandes einsetzen. War in „Bewegte Jahre“ der Fokus auf dem Kronprinzen Rudolf und seinem Suizid, so liegt er hier auf dem Geschehen hinter den Palastmauern, die - wie man mehr und mehr beim Lesen merkt - in der Tat nur einen „falschen Glanz“ ausstrahlen.

     

    Die Handlungsstränge (soweit sie nicht abgeschlossen waren) des ersten Bandes der Trilogie werden bruchlos weiter geführt, weshalb man diesen auf jeden Fall zuvor gelesen haben sollte. Allerdings hat dieser Band den Nachteil, der Mittelband einer Trilogie zu sein. Fortführung des Eröffnungs- und Vorbereitung des Abschlußbandes, etwas überspitzt formuliert: alles ist offen und nichts ist geklärt. Zwar ist das Hauptthema des Buches abgeschlossen, mit dem Paukenschlag des letzten Satzes der Übergang zum Schlußteil gelegt - und dennoch hatte ich das Gefühl, ein unvollendetes Buch gelesen zu haben und war am Ende in mancher Hinsicht daher etwas unzufrieden.

     

    Ich fühlte mich an die alte Star Wars Trilogie erinnert, Teil 2 (heute Teil 5): „The Empire Strikes Back / Das Imperium schlägt zurück.“ Der erste Film („A New Hope / Eine neue Hoffnung“) hatte mit dem strahlenden Schlußmarsch geendet, doch jetzt sah es düster aus für die Rebellen, viel Hoffnung gab es nicht (auch wenn man natürlich wußte daß es welche gab, ein Teil stand ja noch aus) - man blickte ins Weltall - und unvollendet, aber irgendwie doch hoffnungsvoll, war der Film zu Ende. Mit mehr Hoffnung, als ich sie hier empfinden kann. Woran das genau liegt, vermag ich nicht zu sagen. Es erinnerte mich nur wieder daran, weshalb ich Trilogien, die eine durchgehende Geschichte erzählen, normalerweise erst lese, wenn alle Bände erschienen sind.

     

    Davon abgesehen, hat mir das Buch gut gefallen, wenngleich ich eigentlich kein Freund von solchen Intrigen, wie sie hier gesponnen werden, bin. Allerdings hat die Autorin die Handlung so durchdacht und mit solchem Hintergrundwissen entwickelt, daß ich fürchte, daß sie der Wahrheit, wie es hinter Palastmauern zuging (und heute noch zu geht?) ziemlich nahe gekommen ist. Die Autorin war wohl „gezwungen“, solche Intrigen einzubauen - da die in realiter vermutlich auch genau so gewesen wären, hätten die fiktiven Figuren tatsächlich gelebt. Insofern hat die Autorin wieder sehr gute Arbeit geleistet.

     

    Zu den bereits bekannten Figuren haben sich naturgemäß einige neue hinzugesellt. Auch wenn nicht alle sympathisch waren, so haben sie doch stets in sich schlüssig (und aus deren Sicht nachvollziehbar) gehandelt, auch wenn mir das nicht immer gefiel. Die Hauptfiguren haben sich weiter entwickelt, wenngleich ich bei Sophie immer wieder daran denken mußte, wie jung sie eigentlich ist. Denn manches mal erschien sie mir doch recht naiv, was im Hinblick auf ihr Alter wieder verständlich wird. Immerhin ist sie am Ende des Bandes so weit gereift, daß sie ihr künftiges Schicksal wohl in die eigene Hand wird nehmen können. Auch Richard macht Fortschritte, aber der Gegensatz zwischen beruflichem und privaten Wesen scheint mir doch immer noch recht groß zu sein. Will sagen, so gut er beruflich zurecht kommt, fehlt ihm im privaten Bereich noch Selbstbewußtsein und ein gewisses Durchsetzungsvermögen, selbst da, wo der meiner Meinung nach gewisse Druckmittel hat. Aber als „Außenstehender“ kann man das leicht schreiben, in seiner Haut sieht das vermutlich ganz anders aus.

     

    Sophies Stiefvater Arthur bleibt sich das ganze Buch über treu; die Szenen, in denen er den Kürzeren zieht, gehören mit zu den besten im Roman. Auch wenn Schadenfreude vielleicht nicht die beste Freude ist - seine Niederlagen seien ihm von Herzen gegönnt.

     

    Die Kaiserin Elisabeth (Sisi) hingegen wurde mir von Seite zu Seite unsympathischer, aber eigentlich trifft das auf den ganzen Habsburger Hof zu. Was für eine Bigotterie - in der Tat ein falscher Glanz, der da verbreitet wird. Auf der einen Seite sich nach außen wer weiß wie religiös und christlich geben, auf der anderen sich nicht daran halten und das Gegenteil tun. Mich wundert mehr und mehr, wie lange dieser „falsche Glanz“ Bestand hatte.

     

    Am Ende trifft das „alles ist offen und nichts ist geklärt“ zwar nicht in dieser Absolutheit zu, denn manches ist in der Tat auserzählt, doch das betrifft eher Nebenstränge. Die Hauptlinie ist, wie bei einem Mittelband zu eigentlich erwarten, allerdings in einer Weise offen, daß ich keine Ahnung habe, wie die Autorin das im dritten Band auflösen bzw. zusammenführen will.

     

    Dennoch kann ich auch diese Rezension wie die zum ersten Band beschließen: die Autorin hat einen historischen Roman vorgelegt, wie ich ihn mir vorstelle: eine fesselnde Geschichte, die in die historischen Fakten so eingewoben ist, daß man die Trennlinie zwischen Fakt und Fiktion kaum erkennen kann. Neben einer spannenden Romanhandlung erhält man also zusätzlich noch lebendigen Geschichtsunterricht. Prima. Ich kann kaum den dritten Band erwarten, in dem dann (hoffentlich) alle offenen Fragen geklärt werden.

     

     

    Mein Fazit

     

    Auch dieser Band überzeugt durch gekonnte Mischung von Fakt und Fiktion. Die Geschichte um Sophie und Richard wird konsequent fortgeführt, der Kaiserhof und das Wien der Jahre um 1890 erwachen zum Leben und entfalten ihren „falschen Glanz“. Lesenswert.

     

  9. Cover des Buches Ich schweige für dich (ISBN: 9783442487080)
    Harlan Coben

    Ich schweige für dich

     (234)
    Aktuelle Rezension von: karin66

    Das Buch hat mich sofort auf Grund des tollen Covers und des Titels angesprochen, lassen doch beide auf einen kurzweiligen Thriller hoffen.

    Von dem Autor habe ich bis jetzt noch nichts gelesen. Der Schreibstil ist flüssig und angenehm zu lesen. Einmal in die Hand genommen, möchte man das Buch nicht mehr weglegen.

    Die einzelnen Personen sind sorgfältig ausgewählt und mit entsprechenden Eigenschaften versehen.

    Zur Geschichte, Adam Price ist Vater zweier Jungs und glücklich verheiratet. Alles läuft, wie er es sich vorstellt. Doch auf einmal sucht in ein Fremder auf und erzählt ihm Ungereimtheiten über seine Frau. Adam stellt Corinne zur Rede und sie bittet um etwas Zeit, damit sie ihm alles erklären kann. Doch dann verschwindet sie und taucht nicht mehr auf. Ob es Adam gelingt, seine Frau wieder zu finden und das Rätsel um sie auf zu lösen, wird nicht verraten, damit die Spannung erhalten bleibt.

     

    Ich habe das Buch sehr gerne gelesen. Es hat mir eine tolle Lesezeit beschert. Ich empfehle das Buch gerne weiter.

  10. Cover des Buches Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche (ISBN: 9783442493579)
    Marie Lacrosse

    Das Kaffeehaus - Geheime Wünsche

     (40)
    Aktuelle Rezension von: Nady

    Meine Meinung:

    Auch im dritten Teil dieser Reihe, konnte mich Marie Lacrosse wieder völlig begeistern. Da es sich um den Abschlussband handelt, möchte ich über den Inhalt nichts verraten. Wir begleiten Sophie weiterhin dabei, wie sie das Kaffeehaus Prinzess führt. Natürlich muss sie auch wieder sehr viele Hürden überwinden und es war überaus spannend, sie dabei zu begleiten.

    Der Schreibstil von Marie Lacrosse war wieder hervorragend und man erfährt, aufgrund der großartigen Recherche der Autorin, sehr viel über das Leben in Wien in den 1880iger Jahren.

    Mit dieser Reihe ist Marie Lacrosse eine wundervolle, spannende und aufschlussreiche Trilogie gelungen.  Auch der dritte Band bekommt von mir 5 von 5 Sternen und ich kann die Reihe wärmstens empfehlen.


  11. Cover des Buches Boys, Girls & Other Hazardous Materials (ISBN: 9780142418192)
  12. Cover des Buches Die vierte Hand (ISBN: 9783257601305)
    John Irving

    Die vierte Hand

     (280)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Ein Buch von John Irving wurde mir vorgeschlagen zu lesen und deshalb habe ich dieses Buch gleich mitgenommen als ich es gesehen habe. Im Buch geht es um einen Fernsehjournalist der bei einer Arbeitsreise seine linke verliert. Das beschäftigt und prägt sein ganzes Leben und dadurch verändert er sich auch sehr. Im Buch geht man mit ihm durch diesen ganzen Prozess. Ich hatte sehr viel Spass beim Lesen und liebe den Schreibstil. Es ist wirklich sehr witzig und ich konnte oft lachen, die Thematik ist trotzdem spannend und hat ihre tiefe. Vorallem die Liebesgeschichte und wie er sich verliebt hat mir megaa gefallen. Der Protagonist war mir sehr sympathisch und desshalb habe ich das Buch warscheinlich noch lieber gelesen. Es ist ein wenig skurril und auf seine Art seltsam doch ich habe mich in der Geschichte sehr wohl gefühlt. Es war keine grosse Spannung oder wahnsinnige Plottwist, es war einfach eine schöne Geschichte. Nur das Ende hat mich ein wenig enttäuscht, da hätte ich mehr erwartet.

  13. Cover des Buches Ich bin Charlotte Simmons (ISBN: 9783641138332)
    Tom Wolfe

    Ich bin Charlotte Simmons

     (152)
    Aktuelle Rezension von: Hypochrisy
    Endlich am Ziel. Mit einem Stipendium an der traditionsreichen Dupont University wähnt sich Charlotte im siebten Himmel. Doch statt des ersehnten Lebens in der Welt des Geistes findet sie sich in einem Mahlstrom aus Sauforgien und sexuellen Ausschweifungen wieder...
  14. Cover des Buches Summer in the City (ISBN: 9780061958984)
    Elizabeth Chandler

    Summer in the City

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
  15. Cover des Buches I Do (ISBN: 0613161300)
    Elizabeth Chandler

    I Do

     (1)
    Noch keine Rezension vorhanden
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