Bücher mit dem Tag "kurpfalz"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kurpfalz" gekennzeichnet haben.

17 Bücher

  1. Cover des Buches Das Herz der Verräterin (ISBN: 9783940855497)
    Marlene Klaus

    Das Herz der Verräterin

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Naddlpaddl
    Cornelius ist Musketier durch und durch. Er ist mit Leib und Seele dabei, doch sein Herz schlägt nicht nur für seine Arbeit. In Mannheim findet ein Fest zur Grundsteinlegung der neuen Festung statt und dort trifft er auf die hübsche Clara und es ist sofort um in geschehen. Aber Clara ist geheimnisvoll und lässt sich nicht so leicht in die Karten schauen. Empfindet sie genau so für Cornelius wie er für sie? Sie ist nicht leicht zu durchschauen. Als sich dann die Ereignisse überschlagen und auf der Festung Pulverfässer gezündet werden und ein rRegierungsmitglied nur knapp einem Mordanschlag entgeht beginnt auch Cornelius sich um sein Leben zu fürchten und der Nebel um Clara wird dichter. Sie ist plötzlich verschwunden. Was hat es damit auf sich und hat die junge Liebe noch eine Chance?



    Ich habe vor kurzem wieder damit engefangen den ein oder anderen historischen Roman zu lesen und ich muss sagen das ich hier wieder einen Glückstreffer gelandet habe.
    Das Buch ist gespickt mit wahren Geschehnissen und Personen die genau so in dieser Zeit gelebt haben könnten. Dies fördert die Glaubhaftigkeit der Geschichte und man kann sich genau vorstellen das dies vor langer Zeit alles wirklich so geschehen ist. Die Autorin versteht sich darauf die spannenden Ereignisse mit den liebevollen Momenten zu verknüpfen und so ein Hoch und Runter der Gefühle zu gestalten.
    Man fiebert als Leser richtig mit der jungen Liebe zwischen Cornelius und Clara mit. Die Charaktere sind mit sehr viel Liebe zum Deteil gestaltet und auch die eher unwichtigen Charaktere machen wirklich was her, sodass man zu keinem Zeitpunkt gelangweilt ist, auch wenn es mal gerade nicht um den Haupterzählstrang geht.
    Gerade die historischen Hintergründe und die damaligen Begebenheiten haben mich total fasziniert und mitgerissen! Ich bin wirkkich begeistert und würde immer wieder zu einem Roman der lieben Marlene greifen.
    Dieses Buch hat eben alles was man sich von einem historischen Roman wünscht und man kann gar nicht mehr aufhören zu lesen. Als Leser wollte ich einfach immer weiter wissen wie es in der Geschichte weiter geht und ob Cornelius und Clara doch noch ein Happy End findet!
    Wenn ihr historische Romae mögt, dann seit ihr hier genau richtig und solltet zugreifen!
  2. Cover des Buches Ernteopfer (ISBN: 9783899777482)
    Harald Schneider

    Ernteopfer

     (15)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Es hätte so ein schöner Tag werden können. (1. Satz - Seite 7)

    Beginnen wir mit dem Cover: Eindeutig: es ist Erntezeit. Meines Erachtens ist das Cover absolut stimmig zum Buchtitel.  Es entführt den Leser bereits beim Anblick auf das Land und macht neugierig, was es mit dem Ernteopfer auf sich hat.

    Kommen wir nun zum Inhalt: Schon nach einer kurzen Einleitung treffen wir auf den pfälzer Hauptkommissar Reiner Palzki. Der Autor hat hiermit eine Person erschaffen, die sofort sympathisch wirkt und jemand wie Du und Ich sein könnte. Sein privates Umfeld wird ebenfalls beleuchtet, so dass ich mich auch da in den Protagonisten rein versetzen konnte. Seine Probleme Beruf und Privatleben zu trennen, fällt wohl den meisten Polizisten nicht leicht. Jedoch fand ich sein Bemühen den beiden Kindern gegenüber nachvollziehbar und authentisch.

    Das Thema wurde meines Erachtens sehr gut aufgegriffen und als Krimi verarbeitet. Es war für mich durchaus stimmig und zeitgemäß.

    Witzig fand ich die regionalen Passagen im "Pälzer" Dialekt. Klar, manches musste ich laut lesen um es klingen zu lassen. Ob die sog. Nordlichter es aber auch verstehen? Ich habe jedenfalls herzhaft darüber gelacht und fühlte mich sehr heimisch.

    Das Personen- und Ortsverzeichnis im Anhang fand ich sehr gelungen. Vielleicht wäre ein Hinweis zu Beginn des Buches hilfreich gewesen.

    Fazit:

    Ein leichter Krimi mit sehr viel Lokalkolorit. Ich freue mich schon auf die Fortsetzung, die mithilfe von Dietmar Becker bereits angekündigt wurde.

    Spannung: 🔪🔪🔪   Unterhaltung: 🔪🔪🔪🔪🔪 Protagonist: 🔪🔪🔪🔪

  3. Cover des Buches Die Gabe der Jungfrau (ISBN: 9783442470365)
    Deana Zinßmeister

    Die Gabe der Jungfrau

     (38)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer

    Inhaltsangabe:

    Die jungfräuliche Anna Maria, die Tochter des freien Bauern Daniel Hofmeister, lebt mit ihrer Familie Anfang des 16.ten Jahrhunderts in dem kleinen Ort Mehlbach. Ihre Brüder Peter und Matthias sind vom strengen Vater losgeschickt worden, um bei den Bauernaufständen mitzukämpfen. Denn im ganzen Land wehrt sich das Bauernvolk gegen die Tyrannei und Ausbeutung des Adels und der katholischen Kirche.

    Daniel Hofmeister führt seit Jahren ein Doppelleben. Eigentlich ist er Fritz Joß, der in früheren Jahren Aufstände organisierte, diese aber stets vereitelt wurden. Mit dem Wissen aus seinem früheren Leben gibt er Anna Maria viele Ratschläge mit auf den Weg, als sie sich genötigt sieht, ihre Brüder zu suchen. Denn sie hat die Gabe, gewisse Dinge zu träumen. Eines ihrer Träume war, das ihre Brüder auf dem Schlachtfeld sterben und das wollte sie unbedingt verhindern.
    Auf ihrem Weg zu ihren Brüdern erlebt Anna Maria abenteuerliche Geschichten. Sie macht die Bekanntschaft mit dem gefürchteten Wolfsbanner, erlebt Armut und Krankheit, wird auf Burg Nanstein gefangen genommen (in der Hoffnung, ihre Gabe würde von Nutzen sein), erleidet selbst schwere Krankheiten und wird obendrein noch fast vergewaltigt.

    Und als sie ihre Brüder zu finden glaubt, ist sie am Ende ihrer Kräfte. Überall herrschen Unruhen und Aufstände, Tod und unsagbares Blutvergießen. Wird sie ihre Brüder doch noch finden können?

    Mein Fazit:

    Dies ist mein dritter Roman dieser Autorin und ich muss sagen, nach anfänglichen Schwierigkeiten mit den vielen Personen und Zeitsprüngen kam ich sehr gut in die Geschichte rein. Anna Maria wächst einem sofort ans Herz, sie ist fleißig, folgsam, hat Repsekt gegenüber ihren Eltern, ist aber auch recht eigensinnig und stur. Trotz aller Gefahren, die auf ihr lauern, macht sie sich auf den Weg ins Ungewisse, und das zu einer Zeit, wo Frauen mehr als Objekt der Begierde als eigenständige Personen angesehen werden. Dennoch wirkt die Figur glaubhaft und der Leser fühlt und leidet mit ihr. Mich beeindruckte auch, das die Autorin sehr viel Wert darauf legte, das Anna Maria in vielen Dingen unerfahren ist und dies wird vielerlei zum Ausdruck gebracht. So erkennt sie nicht das Gefühl der Eifersucht und beschehrt dem Leser damit einige heitere Momente.

    Ein weiteres Merkmal dieses Buches ist die außerordentliche Verbindung zwischen Fiktion und Wirklichkeit. Die Bauernaufstände und viele genannten Personen hat es tatsächlich gegeben. Aber die Fiktion beim Lesen zu erkennen, ist schon schwierig, so raffiniert hat die Autorin die Ereignisse ineinander verwoben.

    Die letzten Seiten flogen nur so dahin, es wurde mörderisch spannend und alle geschichtlichen Fakten und fitiven Abläufe liefen ineinander, so das die Handlung und auch das Ende sowohl schlüssig als auch konsequent ist. Ein paar klitzekleine Fragen blieben zwar offen, aber das ist nicht so tragisch.

    Ein Lesevergnügen, das ich so schnell nicht vergessen werde, zumal damit meine Geschichtskenntnisse ein wenig aufgefrischt wurden.

    Insgesamt ist mir das Buch 4 von 5 Sternchen wert.

    Anmerkung: Die Rezension stammt aus April 2010.

  4. Cover des Buches Wassergeld (ISBN: 9783839210628)
    Harald Schneider

    Wassergeld

     (8)
    Aktuelle Rezension von: sab-mz
    Wieder einmal ein mitreißender Krimi von Harald Schneider. Diesmal muß Kommissar Palski sich mit einer Explosion in Altrip beschäftigen und zu allem Überfluß wird noch eine Leiche im Hafen von Ludwigshafen gefunden. Verwicklungen über Verwicklungen,die ihn beschäftigen.Wieder einmal spannend aber auch zugleich humorvoll von Harald Schneider geschrieben. Der Autor schafft es mit der Figur des Palzki,der oft einen ironischen Unterton hat,eine gehörige Portion Humor in den Pfalzkrimi zu bringen.Dazu der Chef KPD,der den Leser oft schmunzeln lässt.Jutta,die noch mehr kann als Kaffee machen,der Tote aufwecken könnte,Dr.Metzger usw.Alles Figuren,die den Krimi aufleben lassen so unterschiedlich wie sie sind und so herrlich sie sich in die Handlung einpassen und Palzki helfen oder auch zur Weißglut bringen. Palzki ist eine Figur,die in die Gegend passt.Manchmal auch leicht grummelig,aber das ist Würze des Krimis. Freue mich auf die nächsten Krimi von Harald Schneider.
  5. Cover des Buches Schwarzkittel (ISBN: 9783899778045)
    Harald Schneider

    Schwarzkittel

     (11)
    Aktuelle Rezension von: goat
    Im zweiten Band der Pfalzkrimi-Reihe muss sich Palzki diesmal mit einer Mordserie im medizinischen Bereich beschäftigen. Zuerst wird ein Kinderarzt, an einem Baum erhängt, aufgefunden und nur kurz darauf ein Assistenzarzt der Kinderklinik Ludwigshafen. Schnell findet unser Ermittler heraus, dass die Morde zusammenhängen, denn beide Mediziner hatten mit Todesfällen durch Pseudokruppanfälle zu tun. Wer steckt hinter diesen Morden? Angehörige der Pseudokruppopfer oder steckt vielleicht doch viel mehr dahinter? Dieser Krimi hat es in sich. Harald Schneider gibt sich nicht mit einem einfachen Mordfall und einer unspektakulären Auflösung zufrieden. Nein, so leicht wird es dem Leser nicht gemacht. Ein bisschen verzwickt sollte es schon sein und nicht so leicht zu lösen. Das ist dem Autor bestens gelungen. In diesem Krimi trifft man auf viele Bekannte aus dem ersten Band. Besonders gefallen hat mir die Weiterentwicklung der Figuren. Palzkis Team ist eine nette und sympathische Truppe, in der es sehr familiär zugeht. Apropos familiär: Unser Hauptkommissar lebt zwar immer noch getrennt von seiner Frau, aber die Wogen scheinen sich etwas zu glätten und die beiden kommen sich wieder näher. Was aber leider nichts an seinen miserablen Hausmannqualitäten ändert. Der Humor kommt auch in diesem Buch nicht zu kurz. Der Kampf mit dem Getränkeautomat geht weiter und die neueste Herausforderung ist ein nagelneuer Kaffeeautomat, der, nach Nutzung von Palzki, die Getränke nur noch ohne Becher ausgibt. Auch die Schlussbemerkung an den erbosten Leser hat mich laut auflachen lassen. Auf den letzten Seiten findet man auch in diesem Band wieder ein Personenverzeichnis und Informationen über die im Roman erwähnten Orte. Außerdem gibt es diesmal als besonderes Schmankerl ein Rezept. Welches? Das wird nicht verraten ... "Schwarzkittel" war für mich ein echter Lesegenuss. Auch wenn ich die Szene mit der Erfindung von Palzkis Freund Jacques dieses Mal etwas übertrieben fand. Aber das ist Geschmackssache und hält mich nicht davon ab, den Krimi mit fünf Sternen zu bewerten!
  6. Cover des Buches die Kastellanin (ISBN: 9783828996984)
    Iny Lorentz

    die Kastellanin

     (783)
    Aktuelle Rezension von: Siko71
    Nachdem Marie nun ihr Glück mit Michel gefunden hat, glaubt sie das nichts sie trennen kann. Was ihnen noch fehlt ist ein Kind. Aber sie werden enes Besseren belehrt. Michel zieht in den Kampf um die Hussiten und wird dabei von seinem ärgsten Gegener Falko von Hettenheim schwer verwundet zurückgelassen. Marie setzt unterdessen keinen Gedanken daran, das Michel tot ist und begibt sich auf die Suche nach in. Wird sie ihn finden und ihm mit jemandem Besonderen bekannt machen können?

    Eine Fortsetzung der Wanderhure. Ich muss gestehen, ich habe diese noch nicht gelesen. Aber die Kastellanin kann man auch ohne Vorkenntnisse lesen. Schöner gefälliger Schreibstil und eine Handlung, die einen in den Bann zieht. Für mich als Fan von historischen Romanen einfach volle Punktzahl.
  7. Cover des Buches Der Schwur der Sünderin (ISBN: 9783442472499)
    Deana Zinßmeister

    Der Schwur der Sünderin

     (18)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Unmittelbar an den Vorgängerroman "Die Gabe der Jungfrau" knüpft dieser zweite Teil an. Durch geschickt eingebaute Erinnerungen könnte man diesen auch ohne Kenntnis des Vorgängers genießen. Wie schon der erste Teil ist auch dieser ein wirklicher historischer Roman. Deana Zinßmeister lässt den Leser mit den Romanfiguren Geschichte erleben. Dafür integriert sie die Ergebnisse ihrer umfangreichen Recherche gekonnt in das Geschehen und beim Lesen erschließen sich fundiert, aber unaufdringlich, die Lebensumstände sowie gesellschaftliche und politische Zusammenhänge der damaligen Zeit. Äußerst interessant beschrieb die Autorin die sich ihrem Ende entgegengehenden Bundschuhaufstände und damit das Doppelleben des Anführers der Bundschuhbewegung Joß Fritz alias Daniel Hofmeister. Auch in diesem Roman liegt ihr Fokus auf den einfachen Menschen. Sehr einfühlsam schildert sie die Lebensumstände und Ansichten der Dorfbewohner, die allem Unbekannten gegenüber sehr skeptisch auftreten, Aberglauben nachhängen und Gerüchten gern Glauben schenken. Darunter hat am meisten Veit zu leiden. Seine innige Beziehung zu den Wölfen jagt den Menschen Angst ein, sie glauben die gegen ihn erhobenen Vorwürfe und unterstützen die Diffamierung leichtgläubig.
    Häufig kann bei Fortsetzungen der 2. Teil nicht mehr an das Niveau des ersten Teils anknüpfen, nicht so bei diesem Roman. Deana Zinßmeister gelingt es scheinbar mühelos, die Atmosphäre und den roten Faden wieder aufzunehmen. Ihre Charaktere entwickeln sich ohne Unterbrechung weiter. Sie werden gefühlvoll und realistisch in ihren guten und nicht so guten Eigenschaften beschrieben und wachsen dem Leser schnell ans Herz.
    Diesen überzeugenden, sehr gelungenen historischen Roman runden eine im Buch enthaltene Karte, ein Personenverzeichnis und ein ausführliches Nachwort ab. Darin gibt die Autorin Auskunft darüber, welche Ereignisse und Personen real waren und welche ihrer Fantasie entsprangen. Aber eigentlich ist das ganz egal. Denn genau so, wie sie die Geschichte um die Familie Hofmeister geschrieben hat, hätte sie sich wirklich zugetragen haben können. Viel mehr kann man sich als Leser nicht wünschen.
  8. Cover des Buches Willkür (ISBN: B071JYY29Q)
    Daniel C. Bergmann

    Willkür

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ninasan86
    Zum Inhalt:

    Torsten Messer ist Journalist bei einem lokalen Radiosender in Mannheim. Gemeinsam mit Kommissar Dieter Heilbrunner hat er vor einem Jahr in einer mysteriösen Mordserie ermittelt, die äußerst blutig und traumatisch zu Ende gegangen war. Während die beiden Männer mit dem Alltag zu kämpfen haben, verschwindet Matthias, der Sohn Heilbrunners, spurlos. Wenig später wird eine junge Frau ermordet. Ein normaler Fall für den Ermittler Heilbrunner? Als eine Spur zu seinem Sohn entdeckt und kurz darauf eine zweite Leiche gefunden wird scheint klar: Ein Serienkiller mordert in der Kurpfalz und hat Matthias in seiner Gewalt.

    Für das ungleiche Duo Heilbrunner und Messer beginnt die fieberhafte Suche nach dem Mörder, der sie zu Heilbrunners Sohn führen soll. Aber mit jedem Mord sinken die Chancen, den Jungen lebend zu finden. Zwischen den Opfern scheint es keinen Zusammenhang zu geben, es gibt keine Zeugen, der einzige Tatverdächtige ist ebenfalls spurlos verschwunden. Kann Markus Lind, der beste Freund Messers, dem Team entscheidende Hinweise beschaffen? Dann überschlagen sich die Ereignisse und der Kommissar muss eine Entscheidung treffen, die sein Leben für immer verändern wird.



    Über den Autor:

    Daniel C. Bergmann ist ein Pseudonym. Er arbeitet als TV- und Hörfunkredakteur in Süddeutschland, wo er mit seiner Frau lebt.

    Mit dem nun vorliegenden Buch hat Bergmann den Grundstein gelegt für eine auf bislang sechs Folgen angelegte Reihe um den Journalisten Torsten Messer und Kommissar Dieter Heilbrunner. Die Geschichte des hier vorliegenden ersten Teils der Reihe basiert maßgeblich auf wahren Begebenheiten, die sich Mitte der 1960er Jahre in Norddeutschland zugetragen haben. Diese realen Fälle sind bis heute nicht aufgeklärt.

    „Willkür“ ist der Debütroman von Daniel C. Bergmann. Mit „Hochmut“ ist bereits der zweite Band der Reihe erschienen.



    Mein Fazit und meine Rezension:

    Nachdem Kommissar Heilbrunner und der Journalist Torsten Messer nach der Auflösung einer blutigen Mordserie zurück in den Alltag gekehrt sind, beginnt der Albtraum erneut: Heilbrunners Sohn verschwindet auf mysteriöse Art und Weise und kurze Zeit später wird die eine Leiche gefunden. Ein Grund mehr, auf Hochtouren zu ermitteln. Als dann eine Spur zu dem vermissten Matthias Heilbrunner führt, taucht eine zweite Leiche auf und schnell ist klar: Matthias scheint in der Gewalt eines Serienmörders zu sein, dessen Weg noch weitere Leichen säumen.

    Verwertbare Spuren und Zeugen gibt es keine, doch mit jedem weiteren gefundenen leblosen Körper wird klar, dass Heilbrunner und sein Freund Messer nur noch wenig Zeit haben, denn das Leben von Matthias ist in großer Gefahr. Können die Beiden es schaffen, Matthias lebend zu finden und dem Serienmörder das Handwerk zu legen? Ein Wettlauf gegen die Zeit beginnt …

    Ich LIEBE Kriminalromane, insbesondere dann, wenn sie unerwartet sind und man nicht direkt zu Beginn weiß, wer warum wen ermordet hat. Tat und Motiv müssen verschleiert sein – in diesem Roman ist es jedoch anders, denn hier erhaschen wir Leser einen Einblick in das Denken und Wirken des Täters. Es mag für die Meisten gruselig sein, vielleicht auch keine leichte Kost, und doch ist es faszinierend, den Blickwinkel des Täters zu „lesen“ und mit ihm zu gehen.

    Gemeinsam tauchen wir Leser in die Gedankenwelt des Täters ein und erfahren von seinen psychopatischen Taten aus erster Hand, dabei kommen natürlich auch nicht die grausigen Details zu kurz. Ja, ab und an musste auch ich mal das Buch zur Seite legen oder aber mal etwas schneller drüber lesen. Mehr möchte ich euch an dieser Stelle nicht über den Täter verraten, denn genau hier liegt der Spannungsfaktor!

    Allerdings braucht man als Leser keine Angst zu haben, sich in den Untiefen des Täters zu verlieren, denn die Sichtweise springt zwischen dem Täter und dem Kommissar hin und her. Wo wir uns in einem Kapitel noch in den teuflischen Plänen und Machenschaften des Täters verwickeln, finden wir uns bereits im nächsten Kapitel bei Kommissar Heilbrunner wieder, der voller Sorge um seinen Sohn alle Hebel in Bewegung setzt, um endlich einen Ermittlungsfortschritt zu erreichen. Und eben da setzt auch das Gefühl an: das Wort „Angst“ beschreibt nicht im entferntesten, wie es dem Kommissar bei dieser Suche geht, panisch und nervenaufreibend beschreiben seine Situation viel besser. Und eben dieses Gefühl der Panik, des Gehetztseins und der Ohnmacht hat der Autor so gut umgesetzt, dass sogar wir Leser davon befallen werden.

    Wie würde ich reagieren, wenn mein Kind entführt würde? Und würde ich überhaupt noch etwas fühlen, wenn ich wüsste, dass sich mein Kind in der Gewalt eines Serienmörders befindet und ich ein Spiel gegen die Zeit gewinnen müsste? Grausamer könnte es kaum sein!

    Einzig und allein verwirrt hat mich allerdings die Tatsache, dass innerhalb des Romans immer wieder auf den ersten Fall von Heilbrunner und Messer eingegangen wird, der die beiden zu einem guten Team hat werden lassen. Aber – wer weiß? – vielleicht bringt Daniel C. Bergmann auch irgendwann diesen Teil heraus?

    Daniel C. Bergmann hat mit seinem Debüt einen Roman geschaffen, der zwar unüblicherweise aus der Sichtweise eines Mörders beginnt, aber der uns Leser trotz allem unter Strom setzt und uns „am Ball hält“. Dabei sind seine Figuren so authentisch beschrieben, dass man ab und an denkt, man hätte Heilbrunner direkt vor sich sitzen. Mit seinem Debüt hat Daniel C. Bergmann tatsächlich den Auftakt in eine Reihe geschaffen, die ich euch nur wärmstens empfehlen kann. Allerdings muss ich ebenfalls warnen: denn diese Geschichte ist nichts für schwache Nerven. 
  9. Cover des Buches Hier Wittelsbach, hier Pfalz (ISBN: 9783876290942)
    Werner Hesse

    Hier Wittelsbach, hier Pfalz

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  10. Cover des Buches Kleine Geschichte der Kurpfalz (ISBN: 9783765084874)
    Armin Kohnle

    Kleine Geschichte der Kurpfalz

     (2)
    Noch keine Rezension vorhanden
  11. Cover des Buches Die Liebe des Gauklers (ISBN: 9783732562770)
    Thomas Ziebula

    Die Liebe des Gauklers

     (48)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Der Gaukler, von Thomas Ziebula


    Cover:

    Ich habe noch das alte HC mit der Gauklermaske. 


    Inhalt:

    Es beginnt 1622. Susanna und Hannes sind schon seit Kindertagen ineinander verliebt.

    Doch ihre Familien und der Krieg mit seinen Grausamkeiten treibt sie weit auseinander.

    Eine unglaublich elende Zeit beginnt, in der Susanna von dem Gaukler David mehr als einmal gerettet wird.

    Doch ihre Liebe gehört nun einmal Hannes.


    Meine Meinung:

    Ein sehr opulent erzählter historischer Roman der mit sehr viel Hintergrundwissen, historischen Daten, Namen und Kriegsschauplätzen aufwartet und mir oft zu viel Kriegsgeschrei beinhaltet. Und im Grunde genommen hat es sich ja immer wieder im Kreis gedreht. Keiner hat mehr irgendwie für sein Überzeugung gekämpft, es ging nur noch darum, wer bezahlt und wo kann ich am ehesten überleben.

    Klar geht es hier um den großen Krieg im 17. Jahrhundert, aber für mich wäre ein bisschen weniger hier MEHR gewesen.


    Die zweite große Erzähllinie ist das das Leben von Susanna, hier geht es wie in einer wilden Achterbahn unglaublich oft auf und ab.

    Dabei wird dann das Leben der fahrenden Schauspieler zu damaligen Zeit sehr genau und ins Detail gehend beschrieben.


    Autor:

    Thomas Ziebula stammt aus einem sorbischen Dorf an der Oder. Seine Jugend verbringt er in Karlsruhe, wo er zur Zeit wieder lebt


    Mein Fazit:

    Für mich zu viel und zu ausführliche Kriegsbeschreibungen, die sich im Grund immer wieder im Kreis gedreht haben. 

    Deshalb von mir  3 Sterne .



  12. Cover des Buches Feuerrad (ISBN: 9783935651417)
    Katja Gesche

    Feuerrad

     (9)
    Aktuelle Rezension von: julestodo
    Das erste Buch einer 8 teiligen Serie dieses Autors, ein toller spannender und flüssig zu lesender Einstieg in die Serie. Zum Teil  sind die Hauptpersonen ein bisschen schrullig, aber doch herzlich.
    Zu Beginn wird eine Episode vor 16 Jahren erzählt, wo ein Mensch, wer das sein mag kommt nicht zu Tage, Säcke mit undefinierstem Inhalt in einem toten Schacht im Saukopf entsorgt und dann springt die Geschichte ins Jahr 1990. Der Saukopftunnel soll gebaut werden. Dabei werden Skelette gefunden. Die Ermittlungen nehmen ihren Lauf und es entwickelt sich eine Kriminalgeschichte, die mir manches Mal kalte Schauer über den Rücken laufen ließ.
    Fazit: mir hat das Buch sehr gut gefallen und jetzt brauche ich dringend  die 7 anderen Bücher von Manfred H. Krämer....
  13. Cover des Buches Die Wittelsbacher (ISBN: 9783791314693)
    Adalbert von Bayern

    Die Wittelsbacher

     (0)
    Noch keine Rezension vorhanden
  14. Cover des Buches CORDES #1 (ISBN: 9783985760008)
    Klaus Maria Dechant

    CORDES #1

     (16)
    Aktuelle Rezension von: Inasbuecherregal
    Schon das Cover fand ich so toll und hat mich auf den Inhalt neugierig gemacht, dass ich das Buch einfach lesen musste. Und was soll ich sagen, ich wurde nicht enttäuscht.

    Devier hasst Frauen. Schuld daran ist die Mutter, ihr wird die Schuld am Selbstmord des Vaters gegeben, den sie mit ihrer frivolen Art in den Tod getrieben hat. Sie war eine Schlampe, die sogar noch den toten Ehemann als Schlappschwanz beschimpfte. Dies sollte ihr Todesurteil sein...

    Hauptkommissar Guido Ruck mit seiner Vorliebe für derbe Späße mag ich, ich selbst habe auch einen derben Humor ;-). Sein Familienleben dagegen scheint nicht ganz so humorvoll zu verlaufen, weswegen man ihn auch oft "aushäusig" vorfindet. Seine Kollegin Michi mag ich ebenso, eigentlich untypisch für mich da ich mich meistens für eine Lieblingsperson entscheide. Trotz ihrer Unterschiede passen sie sehr gut zusammen. Auch Buddha, der Gerichtsmediziner, hat bei mir ein Stein im Brett, sein Dialekt macht ihn einfach sympathisch.

    Mir gefällt die bildhafte Sprache sehr gut, ich kann mir dadurch einiges sehr gut vorstellen oder sehe es vor mir, auch wenn ich es gar nicht sehen möchte :-) Wie zB die Netzpants von Egon, einfach herrlich. Die manchmal fast schon flapsige Schreibweise finde ich ebenfalls super, gepaart mit dem Dialekt ist das Buch sehr flüssig zu lesen, durch die kurzen Kapitel kann man so schön zwischen den Erzählsträngen hin und her switschen.

    Das der Leser auch einiges über das Privatleben der beiden Ermittler erfährt, finde ich super. Ich mag es wenn in Büchern auch scheinbare Nebensächlichkeiten beschrieben werden, somit wird eine Geschichte für mich authentischer.

    Dem Autor ist es hier hervorragend gelungen, Verwirrung zu stiften, dass ich teilweise selbst nicht mehr wusste wen ich eigentlich verdächtigen soll. Das Ende hat mich dann noch etwas geschockt, mit dieser Entwicklung hatte ich gar nicht gerechnet und hat bei mir auch etwas Unverständnis ausgelöst. Wenn ich mehr dazu schreibe würde ich spoilern, darum müsst ihr es selbst lesen ;-)

    Von mir gibt es eine ganz klare Leseempfehlung


  15. Cover des Buches Beschützerin des Hauses (Neuauflage) (ISBN: 9783862827541)
    Marlene Klaus

    Beschützerin des Hauses (Neuauflage)

     (21)
    Aktuelle Rezension von: Ein LovelyBooks-Nutzer
    Nicht nur historische Hintergründe detailgetreu wiedergegeben, sondern auch die Lebensumstände und Rechtssprechung dieser Zeit. Orte der Handlung sind real und perfekt recherchiert. Die Intrigen einer dörflicher Gemeinschaft werden durch die einfühlsame Beschreibung der Darsteller sehr anschaulich. Wer nebenbei etwas über Kräuterheilkunde erfahen möchte, kommt nicht zu kurz. Marlene Klaus macht das Mittelalter lebendig!
  16. Cover des Buches Mit dem Zug der Störche (ISBN: 9781503366367)
    Gabrielle C. J. Couillez

    Mit dem Zug der Störche

     (4)
    Aktuelle Rezension von: Postbote
    Ein Abenteuerroman den ich nicht mehr aus den Händen legen konnte. Die Autorin beschreibt den Lebensweg, das Wirken und Vergnügen, und die Entwicklung der Gebrüder Schimper im 19. Jahrhundert, in einem sehr lebendigen Stil.

    Zwei Brüder, Wilhelm und Karl Schimper müssen ihren Berufsweg finden um im Leben existieren zu können. Wilhelm erlernt in der Ferne, getrennt von der Mutter und Bruder ein Handwerk. Ihn plagt in der Zeit sehr stark das Heimweh. Die Mutter, alleinerziehend und schwermütig, kaum Geld vorhanden, kann nur Karl mehr oder weniger ein Studium in Sachen Naturforschung mehr recht wie schlecht finanzieren.
    Der Vater ist in Russland gestorben, die Witwenrentenzahlungen kommen nicht regelmässig.
    Wilhelm kommt nach Mannheim zurück und schlägt die Laufbahn, wie sein Vater, beim Millitär ein.
    Wilhelm kümmert sich regelmässig in dieser Zeit sehr liebevoll um seine schwermütige Mutter. Oft plagt sie Armut und Hunger. Karl ist längst in Heidelberg zum studieren. Er fordert ständig jede Menge an Geld für seine Forschungen und Abenteuerreisen die er zum Studium braucht.
    Wilhelms und Karls Bruderschaft sind mit auf und abs gespickt, doch die innere Verbindung ist schon sehr ausgeprägt.
    Wilhelms Alltag ist mit Drill beim Millitär, verschiedenen Liebschaften und die ständige Sorge um die Mutter geprägt. Doch in Sache Liebe wird er immer wieder enttäuscht.
    So stürzt sich Wilhelm in eher lockere, erotische Beziehungen die ihm auf Dauer auch nicht so recht zusagen.
    Ständig bekommt er Briefe vom Bruder was dieser so erlebt.
    Wilhelm merkt das er doch mehr vom Leben will. Auch er entdeckt seine Freude an der Natur, Reisen und Entdeckungen.

    Gabrielle C.J. Couillez hat hier ein echten Historischen Abenteuerroman über den kurpfälzer Naturforscher Wilhelm Schimper geschrieben. Die Handlungen von Wilhelms Leben in diesem Buch haben Hoch - und Tiefstimmige Stationen. Wilhelm erkennt  im Laufe seines Lebensweges aus psychologischer Sicht sich selbst. Das war der Autorin auch ein Anliegen das dies dem Leser auffällt. Mir ist es aufjeden Fall so ergangen. Man hatte beim Lesen den Wunsch das Wilhelm sich endlich mal lösen sollte von seinen alten Konventionen.
    Wie das geschehen ist, lest selbst.
    Im Buch gab es Pfälzer Redensarteinlagen die man gut verstehen konnte. Die Handlungen, vor allem die Naturlandschaften wurden sehr bildlich, wahrnehmbar beschrieben.
    Die Kapitel wurden im ca. 2 Monatigen und vierteljahres Takt des Geschehens aufgeteilt.
    Ich hatte das Gefühl selbst im Geschehen dabei zu sein. Der Schreibstil ist sehr flüssig. Ein Hauch an erotischen Einlagen aus Wilhelms Liebesleben sind der Autorin sehr gelungen.
    Im Januar 2016 soll es eine Fortsetzung geben auf die ich schon gespannt bin wie es mit dem Schimpers und ihrem Abenteuern in Sachen Natur, Forschungen, Entdeckungen und Erlebnissen weitergeht.
    Eine ausgefallene Wahl ein Buch über die Gebrüder Schimper zu schreiben, die mir vorher so nicht bekannt waren.
    Ich bin sehr gut unterhalten worden.
    5 Leseterne von mir.





  17. Cover des Buches Der elektrische Kuss (ISBN: 9783570100387)
    Susanne Betz

    Der elektrische Kuss

     (12)
    Aktuelle Rezension von: itwt69
    Ein erfrischender Roman über die Entdeckung der Elektrizität und die Liebe. Auch das Leben der "Amish People" wird eindrucksvoll geschildert. Wohl dem, der nicht in eine Sekte hineingeboren wird.
  18. Zeige:
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