Bücher mit dem Tag "kultur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kultur" gekennzeichnet haben.

1.762 Bücher

  1. Cover des Buches Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1) (ISBN: 9783785575468)
    Ursula Poznanski

    Die Verratenen (Eleria-Trilogie - Band 1)

     (1.283)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Eine Gruppe von Studierenden in einer nicht näher datierten Zukunft auf der Flucht vor dem System, das sie schützen sollte.

    Die Autorin versteht es eine Welt zu zeichnen und zu beschreiben, deren Bilder sofort im Kopf entstehen. Anfangs war es für mich sehr ungewohnt die Situation der Menschen nachzuvollziehen. Auch die seltsamen Namen und deren Bedeutungen waren neu. Doch sehr schnell fand ich mich mitten im Geschehen.

    Die Geschichte liest sich wunderbar flüssig und extrem spannend.

    Was mich persönlich stört, ist die offene Frage, nach dem Jahr, in dem die Handlung spielt.

  2. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (447)
    Aktuelle Rezension von: Brombeere

    Worum geht es?
    Alle, die Magie beherrschten wurden getötet. So auch Zélies Mutter. Jetzt hat sie eventuell die Möglichkeit, die Magie zurück in ihr Land zu bringen. Doch was muss sie dafür opfern? Wem kann sie vertrauen?

    Worum geht es wirklich?
    Machthunger, Emotionen und Familie

    Lesenswert?
    Ja, ein tolles und fantastisches Buch. Die junge Zélie musste als kleines Kind mit ansehen, wie ihre Mutter getötet wurde, weil diese Magie beherrschte. Der König duldet keine Magier*innen mehr in seinem Land und vernichtete sie alle. Und auch ihre Nachkommen, die keine Magie beherrschen, werden unterdrückt, gedemütigt und teilweise versklavt. Auf Grund von Äußerlichkeiten - ihrem weißen Haar - sind sie leider leicht zu erkennen und einfache Beute für die Soldaten.

    Im Mittelpunkt der Handlung steht nicht nur Zélie, sondern auch drei weitere Personen, aus deren Sichtweise abwechselnd berichtet wird. Alle vier Protagonist*innen fand ich großartig, sehr unterschiedlich und dennoch toll aufgebaut mit spannenden Entwicklungen. Natürlich ein bisschen vereinfacht bzw. erhält jede*r eindeutige Eigenschaften, aber auch als erwachsene Leserin fand ich das gut gemacht.

    Die Welt ist einerseits keine sonderlich schöne, da die Herrschaft grausam ist und Menschen unter diesem König leiden, andererseits ist sie optisch sehr vielfältig mit verschiedenen Regionen, die teilweise Wüste oder Dschungel oder Gebirge sind und durch die die Gruppe reisen muss.

    Das Magiesystem und die vielen Namen sind zu Beginn sehr verwirrend und auch leicht überfordernd, aber die Kapitel sind kurz und spannend, sodass man rasch weiter lesen möchte um mehr über die Welt und Zélie zu erfahren.

    Nicht so gut gefallen hat mir eine Beschreibung einer Person, die eindeutig „böse“ ist und über deren Pockennarben berichtet wird, während die „guten“ Charaktere immer glätte wunderschöne Haut haben. Warum muss man sich diesem Bild bedienen, dass Menschen mit Narben und/oder Behinderungen die Bösewichte sind?

    Während dies tatsächlich ein Kritikpunkt ist, gibt es noch etwas anderes, das mir einfach nicht so gut gefallen hat. Wobei das einfach mein subjektives Leseempfinden ist: Ich fand die Welt und die Handlungen recht brutal und grausam, oft spielt Tod seine Rolle, viele Menschen sterben im Verlauf der Handlung und auch Charaktere, an die man sich gewöhnt hat, müssen in Kämpfen sterben. Finde ich zwar generell okay zu lesen, aber ich hätte es irgendwie bei diesem Buch nicht erwartet und war daher überrascht.

  3. Cover des Buches Inferno (ISBN: 9783404169757)
    Dan Brown

    Inferno

     (1.477)
    Aktuelle Rezension von: BuecherwurmNZ

    Brown schafft eine außergewöhnliche, nachdenkliche und gut ausgearbeitete Geschichte. Zu Beginn baut er gleich Spannung auf. Am Ende der Kapitel bin ich immer gespannt, wie es weitergeht und mag das Buch gar nicht aus der Hand legen. Die Geschichte ist in der dritten Person aus Sicht Robert Langdons geschrieben. Jedoch geben einige Kapitel Einblicke in andere Perspektiven von Personen, die für die Geschichte unersetzlich sind. Auf diese Weise erhält der Leser ein paar ergänzende Informationen über die Situation, was die Spannung noch zusätzlich steigen lässt. Was diese Personen aber mit dem Rätsel zu tun haben und was das alles zu bedeuten hat, erfährt der Leser erst später. 

    Die Protagonisten Robert Langdon und Sienna Brooks waren mir gleich sympathisch. Die Gedanken Langdons sind durch den Kursivdruck klar von der Handlung abgegrenzt. Dan Browns Schreibstil ist leicht zu lesen und man fliegt regelrecht durch die Seiten. Durch die genauen Beschreibungen ist die Handlung leicht nachzuvollziehen, was durch die anschaulichen Vergleiche noch unterstützt wird:
     „Die Erinnerungen kehrten nur langsam zurück … wie Blasen, die aus den Tiefen eines bodenlosen Brunnens an die Oberfläche steigen.“

    Die Geschichte wirkt durch zahlreiche italienische Sätze realistischer. Trotzdem ist alles zu verstehen, weil die wichtigen Aussagen noch einmal übersetzt wiedergegeben werden. 

    Allerdings gibt es zu Beginn vieler Kapitel und auch zwischendurch eine lange Erklärung über Dante, ein Kunstwerk oder einen Raum. Einerseits sind einige Erläuterungen interessant und wichtig, um das Rätsel zu verstehen und zu lösen, andererseits kommen sie so oft vor und sind ausufernd, dass sie mich nervten und langweilten. So zieht sich das Buch in die Länge und durch diese Beschreibungen schreitet die Handlung nur schleppend voran.

    Was mir neben den ausufernden Beschreibungen des Umfelds und deren Gegenstände ebenfalls nicht gefiel ist, dass zu Ende zwei Dinge ungeklärt bleiben. Das eine ist nicht wichtig, um die Geschichte zu verstehen, allerdings hätte ich mir eine Erklärung gewünscht, um meine Neugierde zu stillen und da es für mich unerklärlich und ein bisschen weit hergeholt ist. Die andere Sache ist von Bedeutung und lässt für mich das Verhalten von Sienna Brooks gegen Ende des Buches unglaubwürdig erscheinen. Aus diesem Grund finde ich die Handlung um Sienna Brooks am Ende nicht so gut gelungen. 

    Fazit:

    Trotz zweier Unklarheiten und den manchmal zu langen Beschreibungen von Kunstwerken ist Dan Brown ein spannendes, außergewöhnliches und rasantes Meisterwerk gelungen, das zum Nachdenken anregt. "Inferno" ist von diesem Autor mein erstes Buch, aber nach diesem kann ich sagen, dass Brown definitiv ein sehr guter Schriftsteller mit besonderem Schreibstil ist. Ich kann dieses Buch jedem empfehlen!

  4. Cover des Buches Sofies Welt (ISBN: 9783423624213)
    Jostein Gaarder

    Sofies Welt

     (4.426)
    Aktuelle Rezension von: Lisa_Guarcello

    Die diverse philosophische Richtungen gehören zu unseren Dasein.. jeder, der sich dafür interessiert, sollte das Buch lesen: leicht und verständlich erklärt Gaarder die diversen Richtungen.

  5. Cover des Buches Illuminati (ISBN: 9783404148660)
    Dan Brown

    Illuminati

     (5.006)
    Aktuelle Rezension von: ScriptumFelicis

    Klappentext:

    Ein Kernforscher wird in seinem Schweizer Labor ermordet aufgefunden. Auf seiner Brust finden sich merkwürdige Symbole eingraviert. Symbole, die nur der Harvardprofessor Robert Langdon zu entziffern vermag. Was er dabei entdeckt, erschreckt ihn zutiefst: Die Symbole gehören zu der legendären Geheimgesellschaft der Illuminati. Diese Gemeinschaft scheint wieder zum Leben erweckt zu sein, und sie verfolgt einen finsteren Plan, denn aus dem Labor des ermordeten Kernforschers wurde Antimaterie entwendet.

    Meinung:

    Ich fand das Buch sehr spannend, auch wenn es die ein oder andere Szene gab, die sehr seeehr unrealistisch war.

    Was mir besonders gut gefallen hat, ist die Vermischung von Fakten und Fiktion – mit einer Portion Verschwörungstheorie. Ich mag diese Kombination in Büchern sehr gerne und Dan Brown hat die Themen wirklich gut miteinander verknüpft bzw. verschmolzen. Ob alle Fakten (historisch, wissenschaftlich, etc.) tatsächlich so stimmig sind, kann ich jedoch nicht beurteilen und möchte ich aktuell auch nicht nachprüfen.

    Die mörderische Schnitzeljagd durch Rom, mit den eindrucksvollen Kulissen und imposanten Bauwerken, war ebenfalls sehr gut konstruiert und ausgeklügelt. Die Orte möchte ich gerne irgendwann mal besuchen.

    Nachdem ich nun aber Diabolus, Meteor und Illuminati gelesen habe, muss ich sagen, dass die Plots sehr ähnlich sind und immer das gleiche Baukastensystem angewendet wird. Der Erfolg gibt Dan Brown zwar Recht mit seiner Taktik, aber dadurch erkennt man leider den wahren Täter wahnsinnig schnell – so erging es mir zumindest bei diesem Buch.

    Nun bin ich gespannt, wie die anderen Bücher der Reihe aufgebaut sind. Ich vermute jedoch, dass sie sich nicht sonderlich von diesem Teil unterscheiden werden.

    Fazit/Empfehlung:

    Trotz der genannten Kritikpunkte war Illuminati ein spannendes Buch, das ich gerne gelesen habe.

    Wer die Vermischung von Fakten, Fiktion und Verschwörungstheorien mag, der wird das Buch ebenfalls sehr spannend finden und gerne lesen.

    Sternewertung:

    4.5 Sterne

  6. Cover des Buches Der Medicus (ISBN: 9783453471092)
    Noah Gordon

    Der Medicus

     (2.185)
    Aktuelle Rezension von: Bernd_withthebooks123

    Ich liebe historische Romane (u.a.) und den hier muss man gelesen habe. Es ist die Geschichte des jungen Rob Cole, der zuerst mit seinem Meister durch England und später bis nach Isfahan reist, um den Beruf des Arztes zu erlernen. Das Buch spielt im 2. Jahrhundert  und lässt es durch detailgetreuen Schilderungen lebendig werden. Es ist etwas düster und teilweise plastisch beschrieben, dass muss man mögen. Für mich ist es eins der besten Bücher, die ich je gelesen habe.

  7. Cover des Buches Wenn die Nacht verstummt (ISBN: 9783596184521)
    Linda Castillo

    Wenn die Nacht verstummt

     (397)
    Aktuelle Rezension von: archer2603

    Wenn die Nacht verstummt

    von Linda Castillo aus dem Rowohlt Verlag 

    Es handelt sich hier um den dritten Band von Linda Castillo. Sie ermittelt in diesem Band wieder um Amische Menschen, die auf mysteriösen Umständen zu Tode kommen oder gefoltert werden. 

    Mir hat der dritte Band sehr gut gefallen. Er war spannend von der ersten Minute und ich konnte nicht abschätzen, wie es am Ende ausgehen wird. Ich konnte das Buch ab Seite 120 nicht aus der Hand legen und habe es an einem Tag fertig gelesen. Der Schreibstil von Linda Castillo begeistert mich sehr. Flüssig zu lesen und man vergisst so schnell die Zeit. 

    Chief Burgholder ist mir sehr ans Herz gewachsen. Hart im nehmen, aber sehr sensibel. Dazu Agent Tomasetti, passt wunderbar. Ich bin sehr gespannt, wie es mit den beiden weitergeht. Die Spannung hält von Anfang bis Ende.

    Da ja noch einige Bände darauf warten gelesen zu werden freue ich mich schon mega darauf. 


    absolute Kaufempfehlung und 5 Sterne von 5

  8. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (519)
    Aktuelle Rezension von: Maza_e_Keqe

    Die Rezession meint es nicht gut mit Programmierer und Webdesigner Clay Jannon. Er befindet sich mitten in einer „wirtschaftlichen Großwetterlage“ und braucht dringend einen Job. Also wird er Nachtschicht-Buchhändler bei Mr Penumbra, der eine Mischung aus Verkauf und Ausleihe führt.

    Ein Roman über eine Buchhandlung klang für mich als Viel-Leserin spannend. Allerdings scheint der Beruf des Protagonisten dem entgegen zu stehen und so langeweilte ich mich etliche Seiten lang über seine hingebungsvolle Beschreibung von Quellcodes, Programmiersprachen, Visualisierung und digitalen Modellen. Erstaunlicherweise hat zumindest letzteres eine Bedeutung für die Handlung. Nebenbei gibt es noch die unausweichlichen Rollenspiel-Assoziationen. Clay ist ein Nerd (Achtung, Flachwitz), wie er im Buche steht.

    Ich-Erzähler Clay hat einen leichten und flüssige Erzählstil bis auf ein paar eingestreute Fremdwörter, die den Text stellenweise ein wenig holpern lassen. Er beschreibt auf oft amüsante Weise, die mich regelmäßig schmunzeln und grinsen ließ. Auch finde ich einzelne Sätze zitierungswürdig. Es macht wirklich Spaß ihm zu folgen.

    Ich konnte mich zwischen den Seiten beim Lesen zwischenzeitlich „verlieren“. Auch die Rollenspielformulierungen störten irgendwann etwas weniger. Wer ist denn Krieger, Schurke oder Zauberer in diesem Szenario?

    Clays Entscheidungen und Handeln kann ich größtenteils nicht nachvollziehen, aber das Ergebnis…?

    Gestört haben mich die überdeutlichen und reichlichen „Produktplatzierungen“, die wie Werbung von Sponsoren ins Buch einfließen.

    Es geht um Bücher, um Computerprogramme, Verschlüsselungen, jahrhundertealte Geheimnisse… aber auch um Freundschaft, Zusammenhalt und gegenseitige Unterstützung.

    Ich kann mich nicht entscheiden, ob ich die Verknüpfung von alten Büchern und Buchdruck mit moderner Technik und Medien genial oder grauenhaft finde. Das muss wohl jeder Lesende selbst entscheiden. Von mir erhält das Buch 3,5 Sterne, die ich auf 4 aufrunde.

     

  9. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (594)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Yuki

    Layla ist glücklich mit Oliver zusammen und jeder beneidet sie um ihre perfekte Beziehung, den perfekten Freund. Er arbeitet viel und ist selten bei ihr Zuhause. Sie ist eine Fotografin, die ihren Schwerpunkt auf Konzertfotografie gelegt hat, da ihr das ein kleines, aber sicheres Einkommen bietet. Alles in ihrem Leben ist sicher, genauso sicher wie das sie ihre wahren Träume mit ins Grab nehmen wird, da Oliver kein Interesse daran zu haben scheint, sie dabei zu unterstützen, diese zu verwirklichen. Eines nachts, Layla ist wieder beruflich als Fotografin unterwegs auf einem Event, fällt ihr ein junger Mann in der Mitte der Menschenmenge auf. Sie schießt ein Foto von ihm kurz bevor er verletzt wird. Als Layla kurz darauf auf ihn trifft und seine Wunden versorgt, kommen die beiden ins Gespräch und so beginnt sich eine zaghafte Geschichte zwischen den Beiden zu entspinnen, die Layla eines klarmacht - Oliver ist nicht der richtige Mann für sie und sie möchte ihre Träume nicht mit ins Grab nehmen. Und während Tristan ihr zeigt, wie sich wahre Lieblingsmomente anfühlen, die unter allen anderen Momenten im Leben herausstechen und sich unwiderruflich ins Gedächtnis brennen, scheitert sie immer wieder an sich selbst und bringt es nicht fertig, für sich selbst einzustehen, bis es fast zu spät ist. Aber ohnehin ist sie in einer festen Beziehung mit Oliver und Tristan hat Helen - oder nicht?


    Adriana Popescu nimmt sich wirklich Zeit die Geschichte von Layla und Tristan zu erzählen. In einem ruhigen Tempo und mit viel Liebe zu ihren Protagonisten erzählt sie detailreich von Layla und Tristan. Von Laylas Gefühlen, von ihren Zweifeln, von Tristan und wie er ihr hilft, sich an ihre Träume zu erinnern, daran was sie eigentlich braucht. Die Autorin erzählt so deutlich und gefühlvoll die Geschichte der Beiden, das man zwischen den Zeilen alles fühlt, was auch Layla fühlt. Man klopft sich selbst ab auf seine Träume, ob man selbst alles erledigt hat, was man erleben wollte oder ob da noch etwas ist. Und wenn da noch etwas ist, ist man nach diesem Buch, nach diesen eindringlichen Gesprächen zwischen Layla und Tristan selbst inspiriert, sich endlich wieder ein paar Lieblingsmomente zu gönnen. Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, lädt zum Fühlen, zum Lieben ein. Lieblingsmomente ist ein potentielles Lieblingsbuch mit viel Tiefe und Protagonisten, die man nicht mehr loslassen mag. Auch der Mini-Stadtführer am Ende des Buches war ein toller Bonus. Man bekommt richtig Lust, selbst nach Stuttgart zu reisen und die Stadt persönlich kennenzulernen. 

  10. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (653)
    Aktuelle Rezension von: beaknopf

    DER ZOPF

    Roman


    Ein Buch über drei Frauen, deren Leben unterschiedlicher nicht sein könnten:

    In Indien versucht Smita alles, damit ihre Tochter lesen und schreiben lernen kann.

    In Palermo merkt Giulia nach dem Unfall ihres Vaters, dass das Familienunternehmen, eine Perückenfabrik vor dem Ruin steht.

    In Montreal muss die erfolgreiche Anwältin, Sarah eingestehen, dass ihr ihr Körper einen Strich durch die Karriere-Pläne macht.


    Die Filmschauspielerin und Regisseurin, Laetitia Colombani schafft es mit ihrem Debütroman in die Herzen vieler Leser/innen. Wunderbar gefühlvoll und ergreifend erzählt sie die Geschichte der drei oben genannten Frauen.


    Schon einige Monaten – eher Jahre – steht „Der Zopf“ auf meiner Wunschliste. Beim „Ausbau“ der thalia Familienbibliothek steht mir seit Anfang des Jahres das eBook zur Verfügung. Als ich dann noch bei meiner Planung für meinen Lese-Frühling von „Das Mädchen mit dem Drachen“ las, habe ich kurzerhand beschlossen, die Erzählungen über die drei Frauen in den Januar zu schieben. Ich wurde auf ca. 250 Seiten nicht enttäuscht und sehr berührt.


    Eine klare Leseempfehlung! Lass dir die Suche nach dem Glück dieser Frauen nicht entgehen!

  11. Cover des Buches Die Geisha (ISBN: 9783442735228)
    Arthur Golden

    Die Geisha

     (2.915)
    Aktuelle Rezension von: Fioristas_Buecherwelt

    Die Handlung spielt in Japan in den 30er Jahren. Das Fischermädchen Chiyo wird gegen ihren Willen in die Kaiserstadt Kyoto gebracht. Es beginnt eine qualvolle Ausbildung als Geisha. Doch bald steigt sie zu einer der begehrtesten Geishas auf. Dann lernt sie den Mann kennen, der maßgeblich ihr Leben beeinflusst. 

    Dem Autor ist ein Meisterwerk gelungen. In beeindruckenden Bildern schildert er das Leben der Geishas zu diese Zeit mit  ihren Traditionen. 

    Ich entdeckte das Buch im Bücherregal meiner Mutter und bin im Nachherein darüber super happy. Ansonsten wäre mir dieses wunderbare Buch wahrscheinlich nie in die Hände gefallen.

    Ich gebe von ganzem Herzen 5 Sterne. 

  12. Cover des Buches Schöne Neue Welt (ISBN: 9783596905737)
    Aldous Huxley

    Schöne Neue Welt

     (1.133)
    Aktuelle Rezension von: benfi

    KURZBESCHREIBUNG:
    Gott zu spielen - also Menschen ohne die natürliche Fortpflanzung zu erschaffen; dass ist in einer nahen Zukunft gelungen! Dies bringt Vorteile mit sich: in den City-Brüter und Konditionierungscenter kann man die Personen so erschaffen, wie man sie gerade benötigt: vom einfachen Arbeiter - den Epsilons - bis hin zum Führungskopf; den sogenannten Alphas. All das wird stufenweise im Reifungsprozess des künstlich hergestellten Embryos beeinflusst. Somit entsteht bei niemandem Frust und alle führen ein glückliches und sorgenfreies, koordiniertes Leben. Etwaige Gefühlsschwankungen werden direkt mit einer Art Droge, welche den Namen Soma hat, eliminiert. Bernard Marx ist jedoch anders, er möchte ebene jene andere Emotionen spüren, die der leicht verkümmerter Alpha sonst eigentlich gar nicht zu erwarten hat. Ihn reizend Dinge wie Wut, Aufregung oder auch eine gewisse Enthaltsamkeit des freigebigen Sexualverkehrs, wie er eigentlich üblich ist, was ihm alles ganz neue Gefühle offenbart. Als er eines Tages mit seiner derzeitigen Begleitung Lenina Crowne ein Eingeborenenreservat besucht und dort John sowie seine Mutter Linda kennenlernt, ändert sich sein Leben sowie seine Einstellung rapide. Linda ist nämlich keine leibhaftige Eingeborene, sondern wurde vor Jahren während eines Besuchs des Reservats in einem plötzlichen Sturm verletzt und von den Eingeborenen gesundgepflegt, während ihre Begleiter sie für tot vermuteten. Bernard erhält die Erlaubnis, die beiden zurück mit in die Zivilisation zu nehmen, was ihm als Betreuer des 'Wilden' John einen gewissen Ruhm einbringt. Allerdings rechnet er nicht mit den Gefühlen und Empfindungen von eben jenem John, dem die sogenannte Zivilisation schnell überdrüssig wird. Das scheint alles bis dahin Gut gedachte in den Abgrund zu reißen...

    KOMMENTAR:
    Selbst wenn man ihn nicht gelesen hat - der Roman 'Schöne Neue Welt' sollte so ziemlich Jedermann ein Begriff sein. Die Dystopie von dem englischen Autor Aldous Huxley aus dem Jahre 1932 wird als so wichtig angesehen, dass sie sogar im Englisch-Unterricht an den hiesigen Schulen genutzt wird. Dies war auch vor vielen Jahren mein erster Kontakt mit dem Buch, dass meine damalige Freundin im Schulunterricht beackern musste. In der englischen Sprache wurde es mir jedoch nach einigen Seiten schlicht zu anstrengend, da Huxley mit Fachbegriffen der künstlichen Fortpflanzung nur um sich wirft, dass man entnervt aufgeben mochte. Dies ist auch in der neuen Übersetzung, welche Uta Strätling im Jahre 2013 vorgenommen hatte, nicht gerade anders. Sie hat glücklicherweise den Charakteren und lokalen Stätten ihren eigentlichen Namen wiedergegeben und einige Stellen angepasst - aber Huxleys  detailverliebtes Schreiben zu den elementarsten Änderungen in seiner Zukunfts-Vision schrecken schon den einen oder anderen Leser ab. Hat man sich jedoch durch diese gelesen, schildert der Roman dem Leser schon eine schauderhafte Dystopie, welche eben nur eine oberflächliche schöne, neue Welt offenbart. Anhand der Hauptfiguren Bernard und Lenina auf der Seite der zivilisierten Menschen und John auf der Seite der Eingeborenen, welche eigentlich schlicht den Status der Zivilisation des Jetzt (oder auf den Zeitraum der Veröffentlichung bezogen) legt Huxley die jeweiligen Vor- und Nachteile auf den Tisch. Die nun nicht gerade arg verzwickte Storyline ist alsbald leicht nachvollziehbar und regt den Buchfreund doch mehr und mehr zum Nachdenken an, was sich nach Beendigung des Romans sogar noch gesteigert hat. Egal, welche Schlüsse man nun zieht, was denn letztlich eine schöne, neue Welt sei, eines ist völlig klar: die oberen Machthaber sind jene, denen es am Besten geht und wirklich alle Freiheiten haben! 

    8,0 Sterne

  13. Cover des Buches Kalmann (ISBN: 9783257071382)
    Joachim B. Schmidt

    Kalmann

     (210)
    Aktuelle Rezension von: AzulReina

    Weder der Buchtitel noch der Schauplatz konnten anfänglich begeistern, aber am Ende des Buches möchte man Raufarhöfn besuchen und den aussergewöhnlichen Helden Kalmann kennenlernen. Es ist Kalmanns aussergewöhnliche Art zu Denken, die den Roman so besonders macht.

  14. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.248)
    Aktuelle Rezension von: Miaplacidus

    Ich musste das Buch für die Schule lesen. Vielleicht ist meine Bewertung deshalb ein bisschen von diesem Zwang getrübt.
    Dazu muss ich sagen, dass es schon einige Zeit her ist. Auf jeden Fall empfand ich den Schreibstil als sehr angenehm zu lesen und habe auch anfangs versucht mich in die Rolle des Protagonisten hinein zu versetzen. Gerade am Anfang war die Geschichte noch einigermaßen okay und ich hatte Hoffnung. Leider entwickelte sie sich in eine sehr merkwürdige Richtung. Das einzige was ich davon mitnehmen konnte, war dass der Protagonist depressiv war, einen Drogentrip machte und dann komplett abstürzte. Ich habe keine Ahnung warum man sowas in der Schule lesen muss. Es gibt haufenweise gute Bücher auf der Welt und ich bin überzeugt oder hoffe zumindest, dass es von Hermann Hesse auch noch Besseres zu lesen gibt aber sowas ist für mich wirklich einfach nur ein großes Fragezeichen. Ich bin sehr offen gegenüber allem Möglichen, besonders bei Büchern aber das hat wirklich einen verwirrenden Eindruck hinterlassen. Wenn man ein Buch erst zum hundertsten Mal interpretieren muss, damit eine halbwegs gute Geschichte dabei rauskommt, verstehe ich den Sinn der Bücher nicht mehr.
    Leider habe ich deswegen nur 2 Sterne gegeben. Vielleicht werde ich das Buch in Zukunft noch einmal lesen und schauen, ob ich ihm doch noch etwas abgewinnen kann aber bis dahin bleibt es hierbei. 

  15. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (443)
    Aktuelle Rezension von: Wortkosterin

    Der Autor erzählt eine große Liebesgeschichte zwischen zwei besonderen Menschen, die aus ihren jeweiligen (vermeintlichen) körperlichen Einschränkungen heraus besondere Fähigkeiten entwickeln ... und eine starke Seelenverwandtschaft erleben. Dabei nimmt der Autor die Leserin / den Leser mit auf eine eindringliche Reise in die Welt des Hörens (hier als "Herzen hören" beschrieben). Dabei verwendet der Autor eine leicht verständliche, eindringliche Sprache, die sehr lebendig, aber nie gestelzt wirkt.
     Das Kernstück ist die Liebesgeschichte, die vom Burma-Einheimischen U Ba als Rückblende erzählt wird. Die Rahmengeschichte der amerikanischen Anwältin, die auf Spurensuche nach ihrem Vater geht, fällt schwächer aus (sie bleibt als Figur blass), was sich jedoch verschmerzen lässt. Umso interessanter sind die Einblicke in das Leben in einem einfachen Dorf in Burma.

    Fazit: Das Lesen lohnt sich! 

  16. Cover des Buches Am Ende bleiben die Zedern (ISBN: 9783827013026)
    Pierre Jarawan

    Am Ende bleiben die Zedern

     (127)
    Aktuelle Rezension von: jenvo82

    „Du kannst nach weiteren Straßen suchen, und ich bin sicher, du wirst sie finden. Du kannst diese Straßen sogar entlanggehen. Aber immer, wenn du an ihr Ende kommst, wirst du merken: Du stehst wieder an derselben Kreuzung, von der aus du gestartet bist.“

    Inhalt

    Als Samir gerade einmal 8 Jahre alt ist, verschwindet sein Vater spurlos. Aber was treibt ihn von seiner Frau und den beiden gemeinsamen Kindern fort, wo ihm doch erfolgreich die Flucht aus dem Bürgerkrieg im Libanon gelungen ist? Samir ist der festen Überzeugung, dass sein Vater wiederkommt, auch wenn er aus freien Stücken gegangen ist und seither keinerlei Kontakt pflegt. Die Spurensuche nach seinem geliebten Geschichtenerzähler, mit dem ihm so viel verbunden hat, wird für Samir zur Passion, er kann einfach nicht loslassen und verpasst derweil sein Leben in der Gegenwart, wenn es ihm nicht endlich gelingt mit seiner Vergangenheit Frieden zu schließen. Mit fast 30 Jahren begibt er sich erstmals in den Libanon, mit der Hoffnung dort endlich Antworten auf seine drängendsten Fragen zu finden und vielleicht gelingt es ihm ja doch, jenen Entschwundenen aufzuspüren, den er schon so lange und intensiv sucht.

    Meinung

    Dieser Roman hat tatsächlich schon 6 lange Jahre in meinem Regal geschlummert, bevor ich es nun geschafft habe, ihn zu lesen. Damals habe ich ihn mir auf Grund zahlreicher positiver Leserstimmen zugelegt und ihn dann doch immer mehr aus den Augen verloren. Die Kombination aus einer berührenden Familiengeschichte und dem dramatischen Schicksal des Nahen Ostens, wie es der Klappentext verspricht, klangen sehr vielversprechend, weil ich es mag, literarisch den Spuren einer Geschichte zu folgen und mich mit Menschen zu identifizieren oder ihre Hintergründe kennenzulernen. Nur leider, war meine Erwartungshaltung an diese Story eindeutig zu hoch. 

    Sprachlich liest sich der Text angenehm, hegt aber keine besonderen Ansprüche, was auch daran liegen mag, dass im ersten Drittel des Buches ein Achtjähriger der Erzähler ist. Doch auch auf den folgenden Seiten bleibt der Anspruch, welchen ich hatte, auf der Strecke. Generell zwar eine interessante Geschichte, die hier aber mehr und mehr ihren Reiz verliert. 

    Meine Kritikpunkte beziehen sich im Wesentlichen auf den gewählten Fokus, der ganz tief in die Seele eines Betroffenen eindringt, um seine Handlungen deutlich zu machen und alle Beweggründe offenzulegen. Zunächst sind es nur grobe Pinselstriche, die geführt werden, doch dann bekommt der Leser die Scheuklappen aufgesetzt und muss sich fast zwanghaft in die Suche nach dem Vater ergeben, denn mehr Handlungsspielraum bleibt ihm nicht. 

    Ich habe eindeutig eine zweite Perspektive vermisst, gerade weil sich der Erzähler so zum Träumer mausert und fanatisch seinen verpassten Chancen nachtrauert – so wenig Entwicklungspotential für einen jungen Menschen, dass erscheint mir etwas weltfremd, zumal ich selbst in diesem Alter meinen Vater verloren habe, doch da war meine Gedankenwelt mit 30 Jahren eine ganz andere.

     Der Text wird immer pathetischer und hat mich irgendwann verloren, da hilft es dann leider auch nicht, wenn man sehr gute Einblicke in die politische Situation der damaligen Zeit bekommt und gut nachvollziehen kann, welche Alternativen den betroffenen Familien eigentlich blieben.

    Fazit

    Leider werden es hier nur 3 Lesesterne für eine durchaus lesenswerte Geschichte, die aber um die Hälfte des Textes hätte gekürzt werden können, weil sich die Gedanken immer nur um ein und dieselbe Sache drehen.

     Menschlich betrachtet konnte mich die dominante Erzählfigur nicht überzeugen und sie nimmt der Hintergrundgeschichte ihren Reiz, weil die Gegenwart in Anbetracht der traurigen Vergangenheit nur wenig Augenmerk erhält. Samir trauert seinem Vater hinterher, dessen einfühlsamen Geschichten, die wie er später herausfindet, nicht nur der Phantasie des Erzählers entspringen.

     Er setzt sich intensiv mit den Begriffen Heimat und Identität auseinander und verfehlt doch eine konkrete Aussage. Irgendwie hatte ich immer das Gefühl, der Protagonist möchte Mitleid beim Leser erwecken, doch damit kann dieser Roman nicht wirklich bei mir punkten.

  17. Cover des Buches Sungs Laden (ISBN: 9783406681882)
    Karin Kalisa

    Sungs Laden

     (132)
    Aktuelle Rezension von: Maluff

    Ein Roman der Hoffnung gibt. Hoffnung auf eine multikulturelle Gesellschaft in der jeder dazu gehört, jeder voneinander lernt und jeder eine Chance bekommt.

    Die Thematik hat mir sehr gefallen. Irgendwann wird die Handlung ein wenig verrückt bzw. unrealistisch, aber das tut der Botschaft keinen Abbruch. Die Charaktere hätten mehr Tiefe haben können. Minhs süße Omi hat mir am besten gefallen!:)

    Interessant fand ich wie die Lebensumstände der Zugewanderten dargestellt worden. Auch heute noch hoch aktuell und wichtig.

  18. Cover des Buches Die Frau des Zeitreisenden (ISBN: 9783596163908)
    Audrey Niffenegger

    Die Frau des Zeitreisenden

     (4.359)
    Aktuelle Rezension von: bookilicious_de

    Klappentext:

    Clare ist Kunststudentin und eine Boticelli- Schönheit, Henry ein verwegener und lebenshungriger Bibliothekar. 

    Clare fällt aus allen Himmeln, jedes Mal aufs Neue, wenn Henry vor ihr steht. Denn Henry ist ein Zeitreisender, ohne jede Ankündigung verstellt sich seine innere Uhr. Plötzlich und unerwartet stürzt er los, nie ist sicher, aus welcher Zeit er kommt und in welcher Zeit er bei Clare landet, aber immer ist sicher, dass er wieder bei ihr landet. 

    Als sie sich das erste Mal begegnen, ist Clare sechs und Henry 36, aber in Wahrheit ist Henry nur acht Jahre älter als sie und schon lange mit ihr verheiratet. Absurdes wird zur Normalität. Seine Zeitreisen sind das brennende Geheimnis, das Henry und Clare mit jeder Trennung noch inniger vereint. 

    Meinung:

    Das Buch habe ich vor über zehn Jahren von einer sehr sehr guten Freundin für entspannte Abende geschenkt bekommen. Ich kannte bis dahin noch nicht die kleinen Bücher aus der Fischer Taschenbibliothek und war schonmal von dem handlichen Format begeistert. Immerhin passte es locker in meine Handtasche :-) Ihr müsst euch vorstellen, dass es zu diesem Zeitpunkt noch nicht die Verfilmung gab, die ich übrigens nicht besonders toll fand (ich bin kein besonders großer Fan von Rachel McAdams). Seitdem habe ich das Buch sicherlich schon dreimal verschlungen und es gehört zu meinen absoluten Lieblingsbüchern (so zerfleddert sieht es teilweise auch schon aus!). Ich muss gestehen, dass ich ein Fan von Zeitreise Geschichten bin. Und Audrey Niffenegger zeigt mit dieser Liebesgeschichte, dass Zeitreisen nicht nur aus Abenteuern, Action oder Science- Fiction bestehen. Die Geschichte wird aus Sicht der beiden Hauptprotagonisten Henry und Clare erzählt in einer Art Tagebuchstil. Dabei wird jeder Abschnitt mit einem Datum versehen und dem aktuellen Alter von Clare und Henry. Dies ist auch wichtig, um als Leser nicht die Übersicht zu verlieren. Wenn man sich erst einmal auf die Story eingelassen hat und davon absieht, dass sich nicht alles logisch erklären lässt, erlebt man eine wunderschöne Liebesgeschichte, die zumindest ich nicht als kitschig empfunden habe. Die Autorin erzählt die Geschichte halbwegs chronologisch. Aber Zeitsprünge bleiben halt Zeitsprünge. So hat man als Leser auch eine ungefähre Ahnung, wie sich Clare und Henry teilweise fühlen müssen. Der Plot hält auch einige lustige und chaotische Szenen parat, vor allem wenn Henry wieder einmal nackt in einer ihm unbekannten Zeit landet und sich zunächst auf die Suche nach passenden Klamotten machen muss. Aber wir leiden auch mit Clare und Henry mit und hoffen auf ein gutes Ende. Wie gesagt, es handelt sich hierbei um eines meiner Lieblingsbücher, deshalb kann ich natürlich auch nur 5 Sterne vergeben :)

  19. Cover des Buches Der goldene Sohn (ISBN: 9783462047745)
    Shilpi Somaya Gowda

    Der goldene Sohn

     (92)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Anil wächst als ältester Sohn einer wohlhabenden Familie behütet  in Indien auf. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Er soll später die Rolle des Familienoberhauptes und Schiedsmanns einnehmen, und die Streitkeiten der Dorfgemeinschaft schlichten.
    Leena ist seine beste Freundin in Kindertagen. Obwohl die beiden nicht vom gleichen Stand sind, sind sie unzertrennlich.
     Ihre Wege trennen sich.
    Anil studiert Medizin und geht dann in die USA um dort seine Ausbildung abzuschliessen und um dort als Arzt zu arbeiten.
    Der Kontrast ist groß, doch Anil liebt sein neues Leben. Er verliebt sich in eine Amerikanerin.  Doch die Beziehung hat keine Chance. Ein ärztlicher Fehler und das sein ebenfalls indisch stämmiger Mitbewohner brutal zusammengeschlagen wird stürzen ihn in eine Krise.....
    Auch Leena hat es nicht gut  getroffen. Sie geht eine arangierte Ehe ein. Doch sie wurde arglistig getäuscht. Die neue Familie und ihr Mann behandeln sie schlimmer als eine Sklavin ....
    Sie flieht.
    Jahre Später begegnen sie sich wieder. Die alten Gefühle sind sofort wieder da.
     Doch beide müssen lernen, dass sie nicht da weiter machen können, wo sie aufgehört haben und beide gehen ihren Weg.
    Das Buch beschreibt zum einen Anils Leben, der zwischen zwei Fronten steckt....  und das Leben von Leena. Ihr Leben ist vorbestimmt. Als Mädchen hat sie nur die Möglichkeit einer Ehe.
    "Fazit und Meinung: "
    Das ist das zweite Buch der Autorin Shilpi Somaya Gowda. Stärker noch als "DIE GEHEIME TOCHTER" , das mir auch sehr gut gefallen hat, zeigt die gewaltigen Kontraste zwischen dem einfachen und mit vielenTradionen behafteten Leben eines indischen Dorfes und dem modernen westlichen Leben.
    Besonders gut hat mit der Teil gefallen, der das Leben in Indien beschreibt. Die Menschen gerade in den Dörfern stecken immer noch in den altenTradionen fest. Es scheint das sich da noch nichts geändert hat.  Erschütternd ist, das Mädchen leider immer noch als minderwertig gelten......
    Mir hat dieses Buch, wie schon GEHEIME TOCHTER  sehr gut gefallen und es gibt gute 5 Sterne und eine volle Leseempfehlung.



  20. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

     (452)
    Aktuelle Rezension von: grxtaa

    Mega Buchreihe und suuuper Buch

  21. Cover des Buches Drachenläufer (ISBN: 9783833308116)
    Khaled Hosseini

    Drachenläufer

     (1.932)
    Aktuelle Rezension von: janaobrist

    Wow dieses Buch hat mich wirklich stark mitgenommen und die Botschaft ist wirklich sehr wichtig. In diesem Buch geht es um Amir er wohnt mit seinem Vater in Kabul in Afghanistan. Sie sind sehr wohlhabend und wohnen in einem schönen grossen Haus. Bei ihnen wohnen auch noch ihre "Bedientesten" Ali und sein Sohn Hassan. Aber sie sind mehr, sie gehören fast zur Familie. Hassan und Amir sind mehr als Freunde, sie sind Brüder, oder so etwas ähnliches. Anfangs erlebt man die zwei in Kindesalter vor dem grausamen Kriegen in Afghanistan, in der Zeit der Monarchie. Man erlebt die zwei durch ihre Kindheit bis sie Jugendliche werden. Bis etwas so einschneidendes passiert was alles verändert. Später erfährt man dann alles, als die beiden schon erwachsen sind. Es ist wirklich krass was passiert ist, leider pure Realität. Mich hat das Buch sehr mitgenommen. Manchmal wollte ich lieber nicht mehr weiterlesen, weil es mich sehr runtergezogen hat, es war nicht immer ein Lesevergnügen, trotzdem muss man es lesen. Ich habe viel gelernt und mitgenommen. Einen Freund wie Hassan braucht jeder im Leben, ich habe ihn sehr ins Herz geschlossen und sein Schicksal ist Herzzereissend und unfair. So vieles in dem Buch ist unfair und man wünscht sich es wäre nie passiert. Ich denke immernoch sehr oft darüber nach und es wird mich wohl nie loslassen. Ein Teil von mir wird in dieser Geschichte drin bleiben.

  22. Cover des Buches Weihnachten auf der Lindwurmfeste (ISBN: 9783328600718)
    Walter Moers

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

     (161)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Dieses Buch ist ein richtiges Schmuckstück und ein wahrer Hingucker in meiner Walter Moers Sammlung. Schon allein die Gestaltung dieses Buches finde ich wunderschön und lädt förmlich zum Schmökern und Lesen ein. Nicht nur der Schutzumschlag auch die Seiten des Buches wurden mit größter Sorgfalt und Kreativität gestaltet. So hält man tatsächlich ein Stück Zamonien in Händen.

    Das Buch selbst ist eine Art langer Brief in dem Hildegunst von Mythenmetz die Traditionen des Hamoulimepp unter die Lupe nimmt. Das dieses Fest mit dem uns bekannten Weihnachten viele Ähnlichkeiten aufweist ist dabei sicherlich kein Zufall. Viele Rituale, die uns bekannt vorkommen, wirken hier plötzlich kurios und eigentümlich. Ob Weihnachtsbaum, Familiengerichte oder Geschenke - hier lernt der Leser das zamonische Weihnachten kennen (und vielleicht ja auch lieben). Natürlich wäre Hildegunst von Mythenmetz nicht Hildegunst von Mythenmetz wenn er sich nicht über diese Traditionen stellen würde und diese mit gewohnt spöttischen Ton wiedergibt. Die taxonomischen Tafeln ab Ende des Buches geben einen tieferen Einblick und können durch die farbigen Illustrationen begeistern. 

    Das Buch ist relativ schmal und man hat es schnell durchgelesen. Der Lesespaß ist hierbei umso größer. Vor allem Walter Moers Fans werden an diesem Buch ihre Freude haben. Ob als Geschenk an sich selbst oder für Walter Moers Leser im Familien- und Freundeskreis - dieses Buch ist einfach ein Muss. 

    Mich hat dieses wunderschöne Buch zur Weihnachtszeit nach Zamonien gezaubert und ich habe diesen Ausflug sehr genossen. 

  23. Cover des Buches Draußen wartet die Welt (ISBN: 9783570402153)
    Nancy Grossman

    Draußen wartet die Welt

     (179)
    Aktuelle Rezension von: london_girl

    Das Thema des Buches ist sehr ungewöhnlich, weil welches Jugendbuch handelt schon von einem Mädchen aus einer Gemeinde, die wie im Mittelalter lebt...

    Umso faszinierender und interessanter fand ich es aber das Buch zu lesen. Dadurch, dass man unsere für uns normale Welt durch die Augen eines Amisch-Mädchen sieht, sieht man auch selbst die Welt auf einmal mit anderen Augen. Es ist sehr spannend geschrieben, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es an einem Stück gelesen. 

  24. Cover des Buches Das achte Leben (Für Brilka) (ISBN: 9783548289274)
    Nino Haratischwili

    Das achte Leben (Für Brilka)

     (210)
    Aktuelle Rezension von: Maus86

    In diesem beeindruckenden Roman wird die Geschichte der Familie Jaschi beginnend mit Anastasia Jaschi, genannt Stasia, geboren irgendwann um 1900, erzählt. Nach einem einnehmenden Epilog, führt uns das Buch in die 10er Jahre des letzten Jahrhunderts, und wir wohnen der ersten Begegnung zwischen Stasia und deren zukünftigen Ehemann bei. Von da aus geht es stetig weiter mit ihrer Geschichte, der ihrer Schwester Christine, der ihrer Kinder und Enkel und so weiter. Ständiger Begleiter der Protagonisten scheint die Unfähigkeit, gefundenes Glück zu behalten und über dessen Verlust hinwegzukommen. Verantwortlich für diesen "Fluch" der Familie, scheint eine Heiße Schokolade zu sein, nach streng geheimen Familienrezept zubereitet. Gleich zu Beginn wird jedoch die Hoffnung benannt, dass Brilka, Stasias Ururenkelin, als erste in der Lage sein könnte, diesem "Familienfluch" zu entgehen. 

    Der stolze 1275 Seiten umfassende Roman bildet im Beispiel der Familie Jaschi die neuere Geschichte Georgiens, vor allem in Verbindung mit Russland, ab. Anhand von vielen Einzelschicksalen werden der Leserin die Folgen von Revolution, politischem Umbruch, Krieg und Stalinismus vor Augen geführt. Dabei geht die Autorin schonungslos und, wie mir scheint, realitätsnah vor. 

    Auf Grund der Länge des Buches, wegen der Tatsache, dass die Protagonisten über ein ganzes Leben lang begleitet werden, aber auch, und vor allem, weil die Autorin eine meisterhafte Figurenzeichnerin ist, wird große Verbundenheit mit den Charakteren erzeugt. Es wird niemand klischiert, eindimensional oder stereotype gezeichnet. Jede einzelne Person hat ihre Licht-und Schattenseiten und jede von ihnen macht eine absolut glaubhafte Entwicklung durch. Diese Kunst, Menschen so tief und gut darzustellen, ist die größte Stärke des Romans, in meinen Augen. 

    An der ein oder anderen Stelle gerät der Plot etwas weit hergeholt und zum Schluss wartet die Autorin mit, für meinen Geschmack, etwas zu viel Pathos auf.

    Insgesamt jedoch ein wunderbares Buch zum völlig Eintauchen, Mitleiden, Verstehen und Lernen. 

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