Bücher mit dem Tag "kultur"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kultur" gekennzeichnet haben.

1.784 Bücher

  1. Cover des Buches Children of Blood and Bone – Goldener Zorn (ISBN: 9783841440297)
    Tomi Adeyemi

    Children of Blood and Bone – Goldener Zorn

     (463)
    Aktuelle Rezension von: BookAddicted

    Seit der Blutnacht hat sich Orisha verändert. Die Magie ist fort und ihre zurückgebliebenen Kinder werden wie Sklaven behandelt. Zelie ist eine davon. Während sie noch immer den Tod ihrer Mutter zu verarbeiten versucht, muss sie sich auch in einem Leben voller Unterdrückung zurecht finden.
    Ein Leben, das sich von jetzt auf gleich ändert, als ein unverhoffter Verbündeter ihr die Möglichkeit bietet, die Magie zurückzuholen.
    Doch können sie allen Widrigkeiten trotzen oder wird König Saran erneut gewinnen? Und welchen Preis sind sie bereit zu zahlen?


    Zu Beginn dauert es recht lange, bis man sich in Zelies Welt zurecht findet und mit ihr warm wird. Vieles ist sehr neu und abstrakt für den Leser und auch Zelie hat so ihre Eigenheiten, mit denen man sich erst anfreunden muss.
    Dennoch ist der Einstieg in die Geschichte gut gewählt, da man zum Einen den Widerstand der jungen Divines und gleichzeitig die Unterdrückung erfährt.
    Sobald die Handlung an Fahrt aufnimmt und man sich in Orisha zurechtfindet, kann man sich dann kaum noch vom Buch lösen. Die Mischung aus Mythologie und Politik, Militär und Monarchie ist faszinierend. Passenderweise hat die Autorin gleich mehrere Figuren als Erzähler erwählt, sodass man sowohl die einzelnen Sichtweisen versteht, als auch diese Welt viel besser begreifen kann. Und man wird dadurch noch tiefer in diese Welt hineingesogen.
    An manchen Stellen kommen die Perspektivwechsel zu schnell und gerade die ein- bis zweiseitigen Kapitel stören ein wenig den Lesefluss, aber oftmals liegt der Grund für dieses jeweilige Kapitel auf der Hand und bereichert die Geschichte.
    Der Autorin gelingt es, geschickt die Mythologie mit Spannung zu verweben und ihr einen Hauch der Realität zu verpassen. So ist es vor allem Zelie, die an die Götter glaubt, während andere ihre Existenz anzweifeln. Eine Mischung, die es auch in der realen Welt gibt. Dadurch fühlt sich diese Welt noch viel echter an und kann einen noch stärker berühren. Zumal die Autorin auch offen anspricht, dass Erfahrungen mit Rassismus in dieses Buch eingeflossen sind und der Roman Menschen zum Umdenken bewegen soll. Denn Rassismus ist ein großer Makel vom Königreich Orisha.
    Die Figurenkonstellation ist geschickt gewählt, da man gefühlt alle vertretenen Sichtweisen erfährt und einen vollumfänglichen Blick von Orisha bekommt. Gleichzeitig kann man die Figuren ins Herz schließen - manche mehr, manche weniger und man bangt, lacht und weint mit ihnen. Gerade das Verhältnis zwischen Zelie und ihrem Bruder Tzain ist sehr berührend und realistisch. Auch sind die Figuren sehr vielschichtig, was sie noch realer wirken lässt.

  2. Cover des Buches Der Zopf (ISBN: 9783596522668)
    Laetitia Colombani

    Der Zopf

     (726)
    Aktuelle Rezension von: Calipso

    In einem leichten Schreibstil geschrieben, 3 Geschichte von starken Frauen die sich zu einem Zopf verflechten. Nicht weil sie sich treffen sondern weil ihre Geschichten am Ende aufeinander treffen. Mir persönlich hat die Tiefe in dem Buch gefehlt um mit den Protagonisten mitzufiebern.

  3. Cover des Buches Wenn die Nacht verstummt (ISBN: 9783596184521)
    Linda Castillo

    Wenn die Nacht verstummt

     (407)
    Aktuelle Rezension von: Speckelfe

    Dieser 3.Teil der Reihe um die Ermittlerin Kate Burkholder hat mir auch wieder sehr gut gefallen. Spannende Geschichte, nicht zu blutig ... und am Ende eine unerwartete Auflösung.

  4. Cover des Buches Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra (ISBN: 9783453418455)
    Robin Sloan

    Die sonderbare Buchhandlung des Mr. Penumbra

     (527)
    Aktuelle Rezension von: Sebastian_Engel

    Auch ich habe schon einmal beim Lesen eines Buches überlegt, ob nicht irgendwelche Geheimcodes darin zu finden sind. Das Buch überzeugt mich mit der Magie der Story. Ein alter Buchladen, Geheimcodes, eine Geheimgesellschaft, ein mysteriöser Buchhändler. Das ist es, was jeden Buchliebhaber beim Lesen verzaubert und eine spannende Geschichte entstehen lässt. Die Verbindung zwischen alten (Bücher) und neuen (Internet) ist gut gelungen. Es reichte für mich nicht ganz für 5 Sterne aber ich bin trotzdem glücklich, es gelesen zu haben. 

  5. Cover des Buches Lieblingsmomente (ISBN: 9783492304467)
    Adriana Popescu

    Lieblingsmomente

     (597)
    Aktuelle Rezension von: Kathrin_Yuki

    Layla ist glücklich mit Oliver zusammen und jeder beneidet sie um ihre perfekte Beziehung, den perfekten Freund. Er arbeitet viel und ist selten bei ihr Zuhause. Sie ist eine Fotografin, die ihren Schwerpunkt auf Konzertfotografie gelegt hat, da ihr das ein kleines, aber sicheres Einkommen bietet. Alles in ihrem Leben ist sicher, genauso sicher wie das sie ihre wahren Träume mit ins Grab nehmen wird, da Oliver kein Interesse daran zu haben scheint, sie dabei zu unterstützen, diese zu verwirklichen. Eines nachts, Layla ist wieder beruflich als Fotografin unterwegs auf einem Event, fällt ihr ein junger Mann in der Mitte der Menschenmenge auf. Sie schießt ein Foto von ihm kurz bevor er verletzt wird. Als Layla kurz darauf auf ihn trifft und seine Wunden versorgt, kommen die beiden ins Gespräch und so beginnt sich eine zaghafte Geschichte zwischen den Beiden zu entspinnen, die Layla eines klarmacht - Oliver ist nicht der richtige Mann für sie und sie möchte ihre Träume nicht mit ins Grab nehmen. Und während Tristan ihr zeigt, wie sich wahre Lieblingsmomente anfühlen, die unter allen anderen Momenten im Leben herausstechen und sich unwiderruflich ins Gedächtnis brennen, scheitert sie immer wieder an sich selbst und bringt es nicht fertig, für sich selbst einzustehen, bis es fast zu spät ist. Aber ohnehin ist sie in einer festen Beziehung mit Oliver und Tristan hat Helen - oder nicht?


    Adriana Popescu nimmt sich wirklich Zeit die Geschichte von Layla und Tristan zu erzählen. In einem ruhigen Tempo und mit viel Liebe zu ihren Protagonisten erzählt sie detailreich von Layla und Tristan. Von Laylas Gefühlen, von ihren Zweifeln, von Tristan und wie er ihr hilft, sich an ihre Träume zu erinnern, daran was sie eigentlich braucht. Die Autorin erzählt so deutlich und gefühlvoll die Geschichte der Beiden, das man zwischen den Zeilen alles fühlt, was auch Layla fühlt. Man klopft sich selbst ab auf seine Träume, ob man selbst alles erledigt hat, was man erleben wollte oder ob da noch etwas ist. Und wenn da noch etwas ist, ist man nach diesem Buch, nach diesen eindringlichen Gesprächen zwischen Layla und Tristan selbst inspiriert, sich endlich wieder ein paar Lieblingsmomente zu gönnen. Die Geschichte regt wirklich zum Nachdenken an, lädt zum Fühlen, zum Lieben ein. Lieblingsmomente ist ein potentielles Lieblingsbuch mit viel Tiefe und Protagonisten, die man nicht mehr loslassen mag. Auch der Mini-Stadtführer am Ende des Buches war ein toller Bonus. Man bekommt richtig Lust, selbst nach Stuttgart zu reisen und die Stadt persönlich kennenzulernen. 

  6. Cover des Buches Dschinns (ISBN: 9783446269149)
    Fatma Aydemir

    Dschinns

     (228)
    Aktuelle Rezension von: MikkaLiest

    »Deutschland war nicht das, was du dir erhofft hattest, Hüseyin. Du hattest dir ein neues Leben erhofft. Was du bekamst, war Einsamkeit, die nie ein neues Leben sein kann, denn Einsamkeit ist eine Schleife, ist die ständige Wiederholung derselben Erinnerungen im Kopf, ist die Suche nach immer neuen Wunden in längst entschwundenen Ichs, ist die Sehnsucht nach Menschen, die man zurückgelassen hat.«

    (Zitat)


    Ende der 90er plant der in Deutschland lebende Hüseyin seine Rente. Dreißig Jahre lang hat er sich abgeschuftet und gespart, gespart, gespart, bis das Geld endlich reichte für eine Wohnung in Istanbul. Hüseyins Traum, die ganze sechsköpfige Familie dort zu vereinen, ist fast mit Fingern zu greifen, also reist er schon mal vor, um sich die eingerichtete Wohnung anzusehen. Zufrieden, hoffnungsvoll läuft er durch die Zimmer und denkt über seine Familie nach, vor allem über die älteste Tochter, Sevda, die er um Verzeihung bitten will. Alles soll anders werden … Doch da spürt er einen schrecklichen Schmerz im linken Arm, im Brustkorb und begreift: Er wird die ersehnte Versöhnung nicht mehr erleben. Ein letztes Wort an die schockierte Nachbarin …


    Zehn Seiten, und schon hat der Roman dir das Herz gebrochen, Leser:in. Einfach so. Ganz ohne Pathos, ganz ohne Betroffenheitskitsch. Aber lies weiter, es lohnt sich: Was für ein großartiges, großartiges Buch. Was für ein wunderbarer, kraftvoller und doch subtiler Schreibstil.


    Emine

    Sevda

    Hakan

    Peri

    Ümit


    Die Stimmen verschiedener Familienmitglieder fügen sich zusammen zu einem Klagelied, das ausdrucksstärker und bewegender meines Erachtens kaum sein könnte. Hier wird mehr beklagt als der Verlust des Vaters, des Ehemanns; jede Generation bringt ihre eigenen Geister und Dämonen mit (ihre ‘Dschinns’); genährt von Schmerz und Wut, unerfüllten Wünsche und beschnittenen Träumen. Zu viel davon blieb bisher unausgesprochen und bricht sich erst jetzt, als alle in Trauer vereint sind, seine Bahn. Hüseyins Tod ist letztlich nur der Stein, der Wellen schlägt im trüben Gewässer.


    Die Sprachlosigkeit, insbesondere die der Frauen, wird ein Stück weit aufgebrochen, wenigstens in Gedanken. Da wird erinnert, gezürnt, hinterfragt, gehadert. Da wird überlegt: Wäre ein anderes Leben möglich gewesen?


    Doch die Sprachlosigkeit lässt sich nicht so einfach überwinden, da die Lebenserfahrungen sich drastisch unterscheiden und es auch gegenseitige Schuldzuweisungen gibt. Warum hast du mich nicht zur Schule geschickt, Anne? Warum bist du nie zufrieden, Tochter? Da ist Versöhnungsbereitschaft, aber auch tiefes gegenseitiges Unverständnis, das es zu überwinden gilt.


    Schweigen ist der Soundtrack dieser Familie.


    »Ümit kennt diesen Atem in seinem Ohr seit seiner Kindheit. Wenn er ihn spürt, heißt das, dass seine Mutter ihm viel zu nahe kommt, dass sie keinen Abstand zulässt, dass sie mit ihm machen kann, was sie will, weil sie seine Mutter ist, und Mütter dürfen das doch. Nicht, dass Emine ihm je etwas Böses getan hätte, nicht absichtlich jedenfalls, trotzdem fühlt sich diese Art von Nähe falsch an, wie eine Drohung. Weil sie nicht freiwillig ist, weil Ümit ihr nicht entkommen kann, weil er nichts gegen sie tun kann, ohne sich wie ein respektloser Bastard zu verhalten.«

    (Zitat)


    Hier wird viel zur Sprache gebracht, endlich dem Schweigen entrissen: generationenübergreifende Traumata, so tiefverwurzelte wie überholte Doktrinen, Rassismus, Homophobie, Transidentität, weibliche Selbstermächtigung … Das wirkt weder überladen noch erzwungen, setzt sich ganz natürlich aus dem vielstimmigen Chor zusammen.


    Auch der Elefant im Raum lässt sich nicht mehr ignorieren: Dass den Kindern ihr kurdisches Erbe verschwiegen wurde. Dass sie ihre Mutter erst jetzt, vor der Beerdigung, zum ersten Mal mit Verwandten Kurdisch sprechen hören. Was bedeutet das – für das eigene Selbstverständnis, für den eigenen Platz in der Welt? Hakan sieht es nur als weiteres Merkmal, das ihn zum Außenseiter macht. In Deutschland Kanake, jetzt auch in der Türkei Kanake.


    »Hüseyin schnalzte wieder mit der Zunge. “Was ist, Hakan?”, fragte er. “Sie haben mich geschlagen, Baba.” Hüseyins Gesicht erlosch. Er schaute weg, irgendwohin. Er wollte die Verletzung nicht anschauen, wollte nicht wissen, was passiert war. Er sah bloß ins Leere. “Warum erzählst du mir das?”«

    (Zitat)


    Nicht zuletzt schwingen stets die Diskriminierungen und Übergriffigkeiten mit, die Hüseyins Familie von außerhalb erfährt: Die Beleidigungen, die Vorurteile, überall mahlen die Mühlen der Andersmachung. Polizeikontrollen, Polizeigewalt, nur weil du Türke bist. Racial Profiling vom Allerfeinsten. Sogar Brandstiftung, die strafrechtlich nicht als Mordversuch verfolgt wird, so dass Sevda den Aschegeruch nie mehr vergessen kann.


    Dschinns, überall Dschinns. Und du kannst nichts tun – nur weitermachen, das Offensichtliche verschweigen, runterschlucken, nicht daran ersticken. Die Angst wird zum Gefängnis.


    Ein Gebilde aus Geschichten und Geschichten und Geschichten:


    »Diese Familie wird weder verklärt noch verteufelt«, sagte die Autorin beim Großen Longlist-Abend im Literaturhaus Hamburg. »Es gibt deutliche Probleme, aber auch Potentiale« Sie wolle das Narrativ »Ich erzähl euch jetzt, wie dieser Gastarbeiter gelebt hat« brechen – und damit, dass man als Autor:in immer direkt für alle Menschen sprechen solle, die Gemeinsamkeiten mit der Hauptfigur haben.


    Und das gelingt ihr, das gelingt ihr so wunderbar, dass die Buchbloger:innen, die Bookstagramer:innen, die Buchtwitter:innen den Lobgesang dieses Romans singen.


    Hiermit stimme ich ebenfalls ein: Lest es, lest es, lest es. Was für eine epische Geschichte, was für ein konfliktgeladenes, fesselndes Familiendrama. Die Autorin erzählt in klaren Worten mit schlichter emotionaler Wucht, haucht jedem Charakter mühelos Leben ein. Besonders den weiblichen Schlüsselfiguren verleiht sie sehr eindringliche Stimmen.

  7. Cover des Buches Der Steppenwolf (ISBN: 9783518463550)
    Hermann Hesse

    Der Steppenwolf

     (1.263)
    Aktuelle Rezension von: Papiertiger17

    Lange und flüssig zu lesende Sätze mit hoher Gedankendichte und geradezu verschwenderisch-pompösem Wortreichtum zieht man lesend über weite Teile des Werkes in sich hinein wie frische, belebende Frühlingsluft. Sollte diese Erzählung eine deutliche und erkennbare Botschaft haben, so ist sie mir ebenso deutlich und erkennbar entgangen. Für mich geht es in diesem Buch im Wesentlichen um die stets erwünschte, gewollte, erhoffte, mit vielen Hindernissen und Umwegen ausgestattete, kaum erreichbare Selbstfindung. Aber wie Hermann Hesse in seinem Nachwort selbst bemerkt: Möge jeder aus der Erzählung machen, was ihm entspricht und dienlich ist.

  8. Cover des Buches Die Perlenschwester (ISBN: 9783442489213)
    Lucinda Riley

    Die Perlenschwester

     (496)
    Aktuelle Rezension von: NicoleBergmann

    Mein bisheriges Highlight dieser Serie! In den bisherigen Büchern kam mir CeCe nicht sehr sympathisch rüber, jetzt konnte ich sie besser kennen lernen. Die Darstellung meines Lieblingslandes Australien ist aus meiner Sicht sehr authentisch getroffen worden. Unter Tränen habe ich den historischen Abschnitt zur Seite gelegt.

    Ich hin beeindruckt vom Können der Autorin die Bücher so toll miteinander zu verknüpfen, ich fiebere dem großen Finale immer mehr entgegen.

  9. Cover des Buches Das Herzenhören (ISBN: 9783453410015)
    Jan-Philipp Sendker

    Das Herzenhören

     (449)
    Aktuelle Rezension von: Gelinde

    Das Herzenhören, von Jan-Philipp Sendker 

     

    Cover:

    Zeigt ein bisschen von dem exotischen Flair.

     

    Inhalt und meine Meinung:

    4 Jahre nach dem plötzlichen Verschwinden ihres Vaters, bekommt die junge New Yorker Anwältin Julia Win, einen vierzig Jahre alten Liebesbrief, den dieser an eine fremde Frau (Mi Mi)  in Birma geschireben hat in die Hände.

    Mit nichts als diesem Brief und einem Namen macht sie sich auf den Weg nach Birma. 

    Dort wird sie von einem alten Mann angesprochen, der anscheinend auf sie gewartet hat.  

    Er will ihr die Geschichte ihres Vaters erzählen.

    Zuerst ist Julia sehr skeptisch, doch nach und nach scheint ihr der fremde Ort und der fremde Mann auf magische Weise immer näher zu kommen.

     

    Eine Geschichte die auf mich wirkt wie ein Märchen aus 1001 Nacht.

    Bitter süß, voller Romantik und Trauer.

     

    Es geht um Geduld, Mitmenschlichkeit und die große Liebe, aber auch die Kehrseiten davon werden sichtbar.

     

    Das Ganze wird in einem unglaublich weisen und poetischen Stil erzählt. 

     

    Zitat:

    Viel schimmer sei es, von den Menschen Gutes zu erwarten und dann enttäuscht zu sein, wenn sie den hohen Erwartungen nicht entsprächen. Das würde zu Verbitterung und Menschenverachtung führen.

     

    Mein Fazit:

    Eine Liebe wie aus 1001 Nacht. Wie ein Märchen. 

    Von mir 4 Sterne 

     

  10. Cover des Buches Der goldene Sohn (ISBN: 9783462047745)
    Shilpi Somaya Gowda

    Der goldene Sohn

     (92)
    Aktuelle Rezension von: makama
    Anil wächst als ältester Sohn einer wohlhabenden Familie behütet  in Indien auf. Sein Weg scheint vorgezeichnet. Er soll später die Rolle des Familienoberhauptes und Schiedsmanns einnehmen, und die Streitkeiten der Dorfgemeinschaft schlichten.
    Leena ist seine beste Freundin in Kindertagen. Obwohl die beiden nicht vom gleichen Stand sind, sind sie unzertrennlich.
     Ihre Wege trennen sich.
    Anil studiert Medizin und geht dann in die USA um dort seine Ausbildung abzuschliessen und um dort als Arzt zu arbeiten.
    Der Kontrast ist groß, doch Anil liebt sein neues Leben. Er verliebt sich in eine Amerikanerin.  Doch die Beziehung hat keine Chance. Ein ärztlicher Fehler und das sein ebenfalls indisch stämmiger Mitbewohner brutal zusammengeschlagen wird stürzen ihn in eine Krise.....
    Auch Leena hat es nicht gut  getroffen. Sie geht eine arangierte Ehe ein. Doch sie wurde arglistig getäuscht. Die neue Familie und ihr Mann behandeln sie schlimmer als eine Sklavin ....
    Sie flieht.
    Jahre Später begegnen sie sich wieder. Die alten Gefühle sind sofort wieder da.
     Doch beide müssen lernen, dass sie nicht da weiter machen können, wo sie aufgehört haben und beide gehen ihren Weg.
    Das Buch beschreibt zum einen Anils Leben, der zwischen zwei Fronten steckt....  und das Leben von Leena. Ihr Leben ist vorbestimmt. Als Mädchen hat sie nur die Möglichkeit einer Ehe.
    "Fazit und Meinung: "
    Das ist das zweite Buch der Autorin Shilpi Somaya Gowda. Stärker noch als "DIE GEHEIME TOCHTER" , das mir auch sehr gut gefallen hat, zeigt die gewaltigen Kontraste zwischen dem einfachen und mit vielenTradionen behafteten Leben eines indischen Dorfes und dem modernen westlichen Leben.
    Besonders gut hat mit der Teil gefallen, der das Leben in Indien beschreibt. Die Menschen gerade in den Dörfern stecken immer noch in den altenTradionen fest. Es scheint das sich da noch nichts geändert hat.  Erschütternd ist, das Mädchen leider immer noch als minderwertig gelten......
    Mir hat dieses Buch, wie schon GEHEIME TOCHTER  sehr gut gefallen und es gibt gute 5 Sterne und eine volle Leseempfehlung.



  11. Cover des Buches Weihnachten auf der Lindwurmfeste (ISBN: 9783328600718)
    Walter Moers

    Weihnachten auf der Lindwurmfeste

     (162)
    Aktuelle Rezension von: sternenstaubhh

    Dieses Buch ist ein richtiges Schmuckstück und ein wahrer Hingucker in meiner Walter Moers Sammlung. Schon allein die Gestaltung dieses Buches finde ich wunderschön und lädt förmlich zum Schmökern und Lesen ein. Nicht nur der Schutzumschlag auch die Seiten des Buches wurden mit größter Sorgfalt und Kreativität gestaltet. So hält man tatsächlich ein Stück Zamonien in Händen.

    Das Buch selbst ist eine Art langer Brief in dem Hildegunst von Mythenmetz die Traditionen des Hamoulimepp unter die Lupe nimmt. Das dieses Fest mit dem uns bekannten Weihnachten viele Ähnlichkeiten aufweist ist dabei sicherlich kein Zufall. Viele Rituale, die uns bekannt vorkommen, wirken hier plötzlich kurios und eigentümlich. Ob Weihnachtsbaum, Familiengerichte oder Geschenke - hier lernt der Leser das zamonische Weihnachten kennen (und vielleicht ja auch lieben). Natürlich wäre Hildegunst von Mythenmetz nicht Hildegunst von Mythenmetz wenn er sich nicht über diese Traditionen stellen würde und diese mit gewohnt spöttischen Ton wiedergibt. Die taxonomischen Tafeln ab Ende des Buches geben einen tieferen Einblick und können durch die farbigen Illustrationen begeistern. 

    Das Buch ist relativ schmal und man hat es schnell durchgelesen. Der Lesespaß ist hierbei umso größer. Vor allem Walter Moers Fans werden an diesem Buch ihre Freude haben. Ob als Geschenk an sich selbst oder für Walter Moers Leser im Familien- und Freundeskreis - dieses Buch ist einfach ein Muss. 

    Mich hat dieses wunderschöne Buch zur Weihnachtszeit nach Zamonien gezaubert und ich habe diesen Ausflug sehr genossen. 

  12. Cover des Buches Draußen wartet die Welt (ISBN: 9783570402153)
    Nancy Grossman

    Draußen wartet die Welt

     (182)
    Aktuelle Rezension von: london_girl

    Das Thema des Buches ist sehr ungewöhnlich, weil welches Jugendbuch handelt schon von einem Mädchen aus einer Gemeinde, die wie im Mittelalter lebt...

    Umso faszinierender und interessanter fand ich es aber das Buch zu lesen. Dadurch, dass man unsere für uns normale Welt durch die Augen eines Amisch-Mädchen sieht, sieht man auch selbst die Welt auf einmal mit anderen Augen. Es ist sehr spannend geschrieben, ich konnte es nicht mehr weglegen und habe es an einem Stück gelesen. 

  13. Cover des Buches Das achte Leben (Für Brilka) (ISBN: 9783548289274)
    Nino Haratischwili

    Das achte Leben (Für Brilka)

     (233)
    Aktuelle Rezension von: FrancieNolan

    Ich möchte einmal versuchen eine kurze Rezension zu diesem Buch dazulassen, obwohl es sicher schon hinreichend beschrieben wurde. Aber es ist ein beeindruckendes Buch, dass einen, trotz kleiner Mängel, sicherlich nicht so schnell loslässt und das Geschichte in Einzelschicksale umsetzt, in einer Weise darstellt, die man auf dem deutschen Büchermarkt leider zu selten findet. (Sozusagen ein Gegenentwurf zu all dieser Massenware an Büchern mit Frauenrücken auf dem Cover;-)) 

    Es ist ein opulenter, fast barocker Roman, ein Familienroman „der alten Schule“, in modernem Stil geschrieben, und erinnert mich stark an die südamerikanischen Romane, z.B. einer Isabel Allende. Auch der kleine fantastische Anteil ist dabei.
    Das muss man wissen, das wird vielleicht nicht jedem gefallen, und es gibt durchaus ein paar Stellen, an denen man davon sprechen kann, dass hier zu durchsichtig konstruiert wurde oder zu viele Zufälle eine Rolle spielen. Im Gesamtbild macht das aber gar nichts.

    Man liest diese 1280 Seiten eher atemlos, sie fesseln definitiv und bringen den Leser mit immer neuen, erstaunlich schonungslos geschilderten Familiendramen voran. Auch wenn die Historie Georgiens und der Sowjetunion manchmal mehr in Aufzählungen stattfindet, als in vertieften Analysen, wird sie hier eben durch das Personal sehr lebendig, vor allem aber die Auswirkungen von Geschichte, die verbissene Ideologien, Machtstreben usw. auf den Einzelnen haben, wie Hass entsteht und wie sich das alles auswirkt. Es ist also auch ein großer psychologischer Roman und die Charakterdarstellung ist außerordentlich.

    Ich glaube, dass dieses Buch das Zeug zum Klassiker hat und habe es wirklich sehr gerne gelesen, es wird nicht mein letztes Buch der Autorin gewesen sein.

  14. Cover des Buches Blue Seoul Nights (ISBN: 9783736316577)
    Kara Atkin

    Blue Seoul Nights

     (134)
    Aktuelle Rezension von: ttuanaerr

    4/5 ⭐ 


    Ich liebe einfach Jade & Hyun-Joon💓 Sie harmonieren so gut zusammen, sind für einander immer da. Ehrlich gesagt war es das Cover, was mich überzeugt hat das Buch zu lesen. Der Faden, der die beiden zusammenbindet, das sieht einfach so schön aus 🤯 die Atmosphäre, das Setting ist einfach so schön, es ist wirklich mal was ganz anderes das das Buch in Seoul spielt. Die Leute da waren mir auch so unfassbar sympathisch ❤️ Die Protagonisten genauso & ihre Freundinnen. Ich freue mich wirklich sehr auf den 2ten Band. 

  15. Cover des Buches Das Volk der Bäume (ISBN: 9783446262027)
    Hanya Yanagihara

    Das Volk der Bäume

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Emili

                                                                                         

    Dass Hanya Yanagihara eine großartige Erzählerin ist, ist unbestritten. Es macht großen Spaß ihrer Art zu erzählen zu folgen. Sehr flüssig, komplex und mit viel Gefühl.

    Eine Warnung möchte ich jedoch gleich zum Anfang aussprechen: Die Geschichte ist alles andere als leicht verdaulich. Man investiert schon eine Menge emotionale Kraft, um dies alles zu verarbeiten.

    Doch dieses Buch hat für mich eine besondere Bedeutung,  weil ich es schon vor vier Jahren gelesen habe. Wobei die Geschichte mich so wütend   zurückließ, dass ich die Erzählkünste der Autorin und ihr Sinn für Wichtigkeit der Themen nicht würdigen konnte. Der Roman ließ mir keine Ruhe, also habe ich es mir noch mal vorgenommen.

    Und diesmal sind es unbestritten 5  Sterne für mich.

    Es geht um die nacherzählte Biografie eines Wissenschaftlers. Zur Grunde der Geschichte liegt das Leben des Forschers und Mediziners Daniel Carleton Gajdusek, der mehrere Forschungsreisen zu den abgelegenen Insel Ivu´ivu unternahm, ca. 50 Kinder von der Insel adoptiert hat und letztendlich wegen sexuellen Missbrauch angeklagt worden ist.

    Der Roman wirft spannende ethische Fragen auf: Wie weit darf die Forschung gehen? Wie weit darf man in das Leben eines eigenständigen Stammes eingreifen? Darf man die Menschen ihrer Heimat entreißen? Fragen der Erziehung kommen auch in den Sinn beim Lesen. Und vieles mehr. Themen, die immer brandaktuell sind.

    Auch wenn diese Geschichte mich sehr aufwühlt, möchte ich dennoch empfehlen. Diese Handlungsweisen kamen damals vor, und sind immer noch aktuell. Die Menschheit hat nichts dazu gelernt. Sehr gut geschriebener Roman, der einen nicht kaltlassen kann.  

                            

  16. Cover des Buches Americanah (ISBN: 9783596521067)
    Chimamanda Ngozi Adichie

    Americanah

     (188)
    Aktuelle Rezension von: Stephanie_Ruh

    Ifemelu und Obinze, eine Liebesgeschichte in Nigeria. Das ist die  zentrale Geschichte, die in "Americanah" erzählt wird. Aber es geht auch hauptsächlich um Rassismus, um "nichtamerikanische Schwarze" und was der Unterschied zu amerikanischen Schwarzen ist. Es fällt einem auf einmal wie Schuppen von den Augen, warum es "den Afrikaner" oder "die Afrikanerin" weniger geben kann als "den Deutschen" oder "die Deutsche". Genauso wie die Bedeutung eines Afros, die mir bisher nie so klar war.
    Das Buch hat ein paar Längen, aber insgesamt öffnet einem Chimamanda Adichie die Augen und gibt Einblicke in das Leben in Nigeria. Ich habe jetzt viel Stoff zum Nachdenken, das ist gut so.

  17. Cover des Buches Die geheime Mission des Kardinals (ISBN: 9783446263796)
    Rafik Schami

    Die geheime Mission des Kardinals

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Arius

    Rafik Schamis Erzählung ist nur vordergründig ein Krimi. ... Zwischen den Zeilen analysiert der Autor die Mechanismen von Diktatur und wie ein System die Menschen verändert. Die Handlung ist zweigeteilt. Einerseits ermittelt die Hauptperson, Kommissar Barudi gemeinsam mit seinem italienischen Kollegen Mancini. Unterbrochen wird die Handlung immer wieder durch Tagebucheinträge des syrischen Kommissars. Hier blüht der Autor auf und lässt sein aufgeklärtes Alter Ego in Tagebuchnotizen und Dialogen Kritik am autoritären Islam üben ebenso wie am Pakt der Alawiten mit der Macht und an der Überheblichkeit des römischen Klerus.

    Wir erfahren, wie hochkomplex und explosiv die politische Situation 2010 war. Das Jahr ind er die Handlung spielt.  Der aufrechte, kurz vor der Pensionierung stehende Kommissar verrät in seinem Tagebuch, was öffentlich nicht gesagt werden darf. 

    Kommissar Barudi, ein Christ, soll kurz vor seiner Pensionierung den brutalen Mord an einem italienischen Kardinal aufklären. Dazu muss er erst einmal wichtige Verbündete finden, um in einem Land mit nahezu allmächtigem, raffiniertem Geheimdienst überhaupt ermitteln zu dürfen. Das gelingt ihm, indem er die Botschaften Italiens und des Vatikans mit ins Boot holt. Bald gilt die Aufklärung der Tat als Staatsaktion, schließlich braucht Syrien gute Beziehungen nach Westen. Berlusconis Italien schickt zur Verstärkung (und Absicherung) einen eigenen Kommissar nach Damaskus, den perfekt Arabisch sprechenden Marco Mancini.

    Auch wenn der Plot in Form eines Kriminalromans daherkommt, handelt es sich in erster Linie um einen Roman über das Leben in Damaskus. Rafik Schami lässt es sich nicht nehmen, Syriens Kultur und Lebensweise einfließen zu lassen. Den Gewürzmarkt, der beim Lesen den Geruch von Koriander und Kardamon entwickelt. Der Geschmack der Nachtigallennester, ein Pistaziengebäck, das Leben der verschiedenen Religionen zueinander und die christliche Religion als Minderheit im Land, die ärmlichen Marktgassen, wo keine Touristen hinkommen und vieles mehr. 

    Kommissar Barudi selbst, ist ein melancholischer, unangepasster Typ, der nie in die Partei der Machthaber eingetreten war und daher nie aufstieg, aber er ist damit zufrieden. Er mischt sich politisch nie ein, das würde bedeuten, entweder das Lied der herrschenden zu singen oder im Gefängnis zu verfaulen. So kann er wenigstens gute Polizeiarbeit leisten.

    Kurz vor seinem Ruhestand muss Kommissar Barudi einen brisanten Fall lösen: In einem Fass mit Olivenöl, das an die italienische Botschaft in Damaskus geliefert wurde, befindet sich die Leiche eines italienischen Kardinals, der auf einer geheimen Mission in Syrien unterwegs war. Verdächtige gibt es mehr als genug: 'einfache' Kriminelle, Islamisten, der Geheimdienst, Widersacher in den eigenen Reihen. Und wem kann man vertrauen? Der Geheimdienst hat seine Ohren überall.

    Ein weiteres Thema des Buches behandelt den Aberglauben und die Religion und wie diese Menschen dazu bringen können, die unglaublichsten Dinge zu tun und zu ertragen. Und dies nicht nur im positiven Sinne. Wer nun denkt: 'Na klar, diese zurückgebliebenen Bewohner entfernt liegender Bergdörfer, kein Wunder, dass die Alles glauben.', der irrt. Hierzu ein schöner Satz, weshalb der Aberglaube auch in übersättigten Gesellschaften gedeiht (wenn auch in anderer Form): "Weil die Menschen dort durch nichts mehr Befriedigung finden. Unerträgliche Leere breitet sich in ihrer Seele aus. Deshalb suchen die Menschen in fernen Welten oder Sphären Befriedigung." 

    Das hört sich nun vielleicht Alles ziemlich trist an - ist es aber überhaupt nicht. Rafik Schami schreibt sehr unterhaltsam, wenn auch für meinen Geschmack gelegentlich etwas weitschweifig, was aber wohl den orientalischen Gegebenheiten entspricht. Zudem kommt auch der Humor nicht zu kurz, denn trotz des allgegenwärtigen Geheimdienstes können sich Barudi sowie sein Freund, der Chef der Spurensicherung, ihre spitzen Kommentare nicht verkneifen und der hinzugezogene italienische Kollege hält sich ebenfalls nicht zurück.

    Wer klare, stringente Handlungen mag, tut sich mit diesem Buch vermutlich keinen Gefallen. Denn der Autor nutzt bei jeder Gelegenheit die Chance etwas zu erzählen, was mit der eigentlichen Geschichte nichts zu tun hat. Und so erfährt der Leser irgendwie nebenbei die Lebensläufe fast aller Beteiligten und etliche weitere Anekdoten. Mir hat es gefallen.

  18. Cover des Buches Butter (ISBN: 9783351050986)
    Asako Yuzuki

    Butter

     (141)
    Aktuelle Rezension von: buchstaeblichverliebt

    Butter also.
    Hab ich abgebrochen - ich meine 442 Seiten lang über Butter schwadronieren ist schon irgendwie hardcore.
    Asiatische Literatur finde ich auch immer eher speziell und anspruchsvoll (was meine Konzentration angeht), wenn dann das Thema noch so merkwürdig daherkommt ...
    Da hat mein Hirn irgendwie abgeschaltet.

  19. Cover des Buches Weil es Liebe ist (ISBN: 9783958183629)
    Christina Lauren

    Weil es Liebe ist

     (185)
    Aktuelle Rezension von: dorothea84

    Holland Bakker ist Mitte Zwanzig und jobbt eher erfolglos als T-Shirtverkäuferin. Eigentlich wollte Sie Schriftstellerin werden, doch sie hat schon lange kein Wort mehr zu Papier gebracht. Täglich freut sie sich darauf den genauso attraktive wie talentierte Straßenmusiker Calvin zu treffen, das sie dafür einen Umweg macht interessiert sie nicht. Doch dann teilt sie nicht nur die Wohnung mit ihm....

    Eine süße Liebesgeschichte mit vielen Missverständnissen, Geheimnissen und eine Anziehungskraft die keinen loslässt. Holland und Calvin zieht es zueinander und gehören zusammen. Holland ist schon ein sehr interessanter Name und sie lässt einen genau wissen warum sie so heißt und so manche Witze bekommt man zu hören. Sie ist ein süßes Mädchen, jung und hat keine Ahnung was sie mit ihrem Leben anfangen sol. Calvin ist am Anfang kein Kerl, den ich mögen würde, doch schnell zeigt er sein wahres ich. Dadurch mag ich ihn schon eher. Die Geschichte hat keine wirklichen Überraschungen, die einen umhauen. Eine Geschichte mit Happy End, genau das was man ab und zu mal braucht.

  20. Cover des Buches Shantaram (ISBN: 9783442473083)
    Gregory David Roberts

    Shantaram

     (212)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Wer schon mal in Indien war, besonders in Bombai ( heute Mumbai) wird automatisch in die Welt der Farben und Gerüche eintauchen. Für alle Indien-Fans nur zu empfehlen!!!                            

  21. Cover des Buches Eine kurze Geschichte der Menschheit (ISBN: 9783421048554)
    Yuval Noah Harari

    Eine kurze Geschichte der Menschheit

     (341)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Ich habe das Buch etwas über der Hälfte abgebrochen. Der Anfang war durchaus noch spannend und gut aufgebaut, aber dann hatte ich mehr und mehr das Gefühl, dass es sich zu sehr verläuft in den Themen. 

    Es ist zudem sehr trocken, auch wenn ab und zu mal etwas Humor einfliesst. Nach dem Thema Religion hatte ich einfach keine Energie mehr weiter zu lesen. 

    Für Leute die sich für sämtliche Themen interessieren, bestimmt ein gutes Werk. Für mich war es leider zu lang. 

  22. Cover des Buches 1913 (ISBN: 9783596520534)
    Florian Illies

    1913

     (280)
    Aktuelle Rezension von: Eva_Beimer

    FLORIAN ILLIES: 1913 – DER SOMMER DES JAHRHUNDERTS

     

    INHALT:

    Florian Illies entfaltet virtuos ein historisches Panorama. 1913: Es ist das eine Jahr, in dem unsere Gegenwart begann. In Literatur, Kunst und Musik werden die Extreme ausgereizt, als gäbe es kein Morgen. Zwischen Paris und Moskau, zwischen London, Berlin und Venedig begegnen wir zahllosen Künstlern, deren Schaffen unsere Welt auf Dauer prägte. Man kokst, trinkt, ätzt, hasst, schreibt, malt, zieht sich gegenseitig an und stößt sich ab, liebt und verflucht sich.
     Es ist ein Jahr, in dem alles möglich scheint. Und doch wohnt dem gleißenden Anfang das Ahnen des Verfalles inne. Literatur, Kunst und Musik wussten schon 1913, dass die Menschheit ihre Unschuld verloren hatte. Florian Illies lässt dieses eine Jahr, einen Moment höchster Blüte und zugleich ein Hochamt des Unterganges, in einem grandiosen Panorama lebendig werden.

     

    MEINE MEINUNG:

    Auch dieser Band – eigentlich der erste dieser Art von Florian Illies – hat mir sehr gut gefallen. Ich habe auf die unterhaltsamste Weise eine Menge gelernt. Es hat mich auch nicht im Geringsten gestört, daß ich den Ergänzungsband – 1913: WAS ICH UNBEDINGT NOCH ERZÄHLEN WOLLTE schon vorher gelesen habe. 

    Wie ich schon schrieb, gefällt mir der Stil des Autors einfach sehr gut, ich schätze vor allem die gelegentlich eingestreuten süffisanten Kommentare, die mir so manches Mal ein Schmunzeln entlockten.

    Jetzt hoffe ich, daß Illies so ein Buch vielleicht über die 50er oder 60er Jahre schreibt – und das bitte schnell!

  23. Cover des Buches Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe (ISBN: 9783423763929)
    Emiko Jean

    Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe

     (161)
    Aktuelle Rezension von: Belladonna

    Beschreibung

    Eigentlich ist Izumi Tanaka eine gewöhnliche amerikanische Teenagerin, ausgenommen ihrer japanischen Herkunft und ihres unbekannten Vaters. Kurz vor ihrem Abschluss findet sie mithilfe ihrer besten Freundin heraus, dass ihr Vater der zukünftige Kaiser von Japan ist. Plötzlich ist Izumi Kronprinzessin und reist nach Japan, um ihren Vater kennenzulernen und zu ihren Wurzeln zu finden. Die japanische Kultur hält für Izumi jedoch einige Fallstricke bereit, denn sie ist weder mit den Traditionen und Umgangsformen noch mit der Sprache vertraut. Kein Wunder, dass sie so kein Fettnäpfchen auslässt und das Thema in den Klatschspalten der Zeitungen. Zwischen Skandalen und kaiserlichen Familienbanden droht Izumis Traumblase zu platzen…

    Meine Meinung

    Die Jugendbuchautorin Emiko Jean legt mit »Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe« den ersten Band zu einer erfrischend unterhaltsamen Coming-of-Age Story mit märchenhaften Vibes vor.

    Die Geschichte wirkt wie ein moderner Mix aus ›Plötzlich Prinzessin‹, ›Crazy Rich Asians‹ und ›Bodyguard‹ und zeichnet sich vor allem durch Emiko Jeans lockerleichten und humorvollen Schreibstil aus. Sie erzählt alles aus der Perspektive der Teenagerin Izumi, welche vor allem durch ihre asiatische Herkunft als Amerikanerin geprägt ist und natürlich durch ihr Heranwachsen bei einer alleinerziehenden Mutter.

    Authentisch und nachvollziehbar erlebt man Izzys Probleme mit der Dazugehörigkeit, denn weder in Amerika noch in Japan hat sich das Gefühl voll und ganz dazuzugehören. Die Entwicklung von Izzy mitzuerleben macht große Freude, denn im Laufe der Handlung wächst sie an den Herausforderungen, die ihr ihre Abstammung des zukünftigen Kaisers von Japan einbringen. Eine wahrhafte Cinderella-Story mit realen Problematiken des Heranwachsens und der Selbstfindung.

    Herausragend ist neben der tollen Charakterentwicklung das spektakuläre japanische Setting, welches in bildhafter Sprache nach Tokyo und Kyoto entführt und einen in die Traditionen und Gepflogenheiten des Landes eintauchen lässt. In Verbindung mit den ganzen Anforderungen an Izumi als neues Mitglied des kaiserlichen Haushalts vermittelt der Roman ein exotisches ›Plötzlich-Prinzessin‹-Gefühl. Hier wird die ganze Bandbreite abgedeckt, von Knigge über Sprache bis hin zur spitzzüngigen Presse der Klatschspalten.

    Zugegeben, mit der eingeflochtenen ›Bodyguard‹-mäßigen Lovestory zwischen Izumi und ihrem Personenschützer konnte mich Emiko Jean jetzt nicht hinterm Ofen hervorlocken und hätte es in meinen Augen auch gar nicht nötig gehabt. Im Gesamtpaket betrachtet, war es dennoch ein recht süßer Kniff, der die Story mit etwas Kitsch und Vorhersehbarkeit abrundet.

    Ich konnte »Tokyo ever after – Prinzessin auf Probe« kaum aus der Hand legen, da mich Izumi mit ihrer Geschichte als japanische Amerikanerin und dem Herz am rechten Fleck total gefesselt hat. Natürlich bin ich da schon sehr gespannt auf die Fortsetzung!

    Fazit

    Eine traumhaft-humorvolle ›Prinzessin über Nacht‹-Story vor asiatischem Background und der Identitätssuche einer japanisch-amerikanischen Teenagerin.

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    © Bellas Wonderworld; Rezension vom 12.11.2022

  24. Cover des Buches Blue Scales (ISBN: 9783959913133)
    Katharina V. Haderer

    Blue Scales

     (113)
    Aktuelle Rezension von: Jesterlavorre

    In diesem Buch geht es um ein Mädchen namens Christine Song. Sie ist - wie ihr Vater - ein Drachenwandler. Sie unterscheiden sich jedoch durch die Farbe ihrer Schuppen. Niemand weiß, dass sie ein Drachenwandler ist und sie hält es auch weiterhin geheim. Durch ihre Heimatstadt streift außerdem ein Rudel Wolfswandler, welches aus ausgerechnet auf ihre Familie abgesehen hat.


    Der Schreibstil ist gut zu lesen und detailliert. Vor allem am Anfang konnte man sich sehr leicht in die Geschichte einfinden. Das Setting gefiel mir wirklich gut und durch den schönen Schreibstil konnte man sich alles lebhaft vorstellen.

    Leider hat mich die Handlung nicht ganz so sehr begeistert. Am Anfang war ich sehr in die Geschichte investiert und gespannt was als nächstes passieren würde, aber es geschah kaum etwas Spannendes. 

    Ich fand es etwas komisch, dass niemand ihre Schuppen gesehen hat (vor allem am Ende) und konnte es auch nicht ganz nachvollziehen, dass sie keinem davon erzählt hat. Dadurch fand ich auch den Titel etwas unpassend, weil man von ihren Drachenschuppen und Kräften kaum etwas mitbekommt.


    Weiterempfehlen würde ich das Buch leider nicht - aber vielleicht wird ja der Nächste Band der Reihe besser! Das Ende war nämlich nochmal sehr spannend. Ich hätte mir gewünscht, dass der Rest des Buches auch so gewesen wäre.

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