Bücher mit dem Tag "kürzestgeschichten"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "kürzestgeschichten" gekennzeichnet haben.

12 Bücher

  1. Cover des Buches Kleine Scheißhausgeschichten (ISBN: 9783941404649)
    Markus Walther

    Kleine Scheißhausgeschichten

     (23)
    Aktuelle Rezension von: RolandB

    Geschichten die nur eine DIN A4 Seite lang sind? Können die überhaupt funktionieren? Kommt da beim Lesen überhaupt etwas rüber? Ja, ich war wirklich sehr kritisch und habe mich nur wegen der guten Erfahrungen mit "Buchland" zu diesem Buch überreden lassen. Und ja, ich habe mich an die Vorgabe des Autors gehalten und pro "Sitzung" nur eine Geschichte gelesen. Und siehe da, durch dieses Buch habe ich gelernt, dass man mit nur wenigen Worten eine ganze Geschichte erzählen kann. Dieses Buch hat dafür gesorgt, dass der Gang zur Toilette zu einem unterhaltsamen Erlebnis wurde. Nur leider kam es dann, wie es halt kommen musste. Das Buch war plötzlich und natürlich völlig unerwartet zu Ende!

    Was soll ich denn nur jetzt auf dem stillen Örtchen lesen?

  2. Cover des Buches Wir sind kein Perpetuum mobile: Kürzestgeschichten (ISBN: B07L17RX1F)
  3. Cover des Buches Zwischen den Zeilen (ISBN: 9783952252369)
    Philipp Studer

    Zwischen den Zeilen

     (1)
    Aktuelle Rezension von: Asmodi
    Philipp Studer ist Dichter – und zwar ein sehr guter. Bereits sein Erstling „Zwischen den Zeilen“ rechtfertigt dieses Urteil. Was der 1967 in Aalen, Deutschland, geborene Schweizer hier zu Papier gebracht hat, ist außergewöhnlich. Die Gedichte und kurzen Geschichten in diesem Band sind sensibel, prägnant und wundervoll verschroben. Lyrik zu bewerten, ist nicht so ganz einfach, besonders für Nicht-Lyriker. Das richtige Leben klingt irgendwie anders, die Sprache kommt nicht aus dem Alltag,. Auf Lyrik muss man sich als Leser einlassen wollen. Dass man sich auf Philipp Studers Lyrik einlassen will, hat seinen Grund. Der Autor verfällt nämlich nicht der Unsitte vieler Dichterfürsten, seine Texte beliebig interpretierbar anzulegen, damit sich möglichst viele Leute darin wiederfinden. Zwar ist auch die Poesie des Wahlzürichers linguistisch verspielt und metaphorisch schleierhaft, aber es ist bei jedem Gedicht, bei jeder Story zu spüren, dass die Worte sich auf einen konkreten Sachverhalt beziehungsweise ein bestimmtes Erlebnis beziehen oder auf jemand Speziellen gemünzt sind. Man weiß nicht immer, was oder wer genau gemeint ist, doch unter der Oberfläche findet sich stets eine persönliche Note, die den Reiz ausmacht, über das Gelesene nachzudenken, über das Wer und Wo zu rätseln sowie den Sinn ungewöhnlicher, gar kauziger Formulierungen zu hinterfragen. Die „unkommerzielle“ Schreibe mag Verlegerhaare zu Berge stehen lassen, aber sie ist für Leute, die mal „was anderes“ lesen wollen, auf jeden Fall höchst erfrischend. Ob nun Reisen, Liebe, Natur oder Zeit – die Texte zu diesen übergeordneten Allgemeinthemen haben alle einen wahrhaftigen Kern und sagen etwas aus. So entfällt der geradezu typische Alibitiefsinn komplett, für den das Lyrikgenre berüchtigt ist. Auch wenn die Worte innerlich noch lange nachhallen, so ist „Zwischen den Zeilen“ weder schwere Kost noch ein Zeiträuber. Versehen mit Pointen und Esprit, kann man das Büchlein in einem Happs verschlingen. Keine Dreiviertelstunde, dann ist man durch. Schade eigentlich! Manchmal gehst du hinaus und sendest deine Signale manchmal ziehst du dich nach innen zurück hinter den Schutz der Mauern Du bist die Frau auf dem Leuchtturm
  4. Cover des Buches Wenn die Feder das Schwert besiegt: Kürzestgeschichten (ISBN: B07D3NJ191)
  5. Cover des Buches Das Huhn beim Papst (ISBN: 9783960680833)
    Doris Bewernitz

    Das Huhn beim Papst

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Aaron_Garden

    „Als Frau Merkel U-Bahn fuhr“

    Das ist eine Überschrift aus Das Huhn beim Papst. Dabei geht es in diesem Buch gar nicht um Frau Merkel (außer in der einen Geschichte), und auch eigentlich nicht um Politik. Trotzdem ist es ein politisches Buch. Weil es von einem humanistischen Geist getragen ist.

    Allerdings: Wenn der Tod seine Freunde zu einer Party einlädt oder die Liebe sich anschickt, ein paar Brandenburger Nazis zu beschwichtigen (mit fatalen Folgen für die Liebe), das muss man als Leser erst mal aushalten.

    In unserer Welt, in der alles drunter und drüber geht, tut es gut, über Schrecklichkeiten auch mal zu lachen. Wer Trost braucht und die Gewissheit, dass er mit all dem Unsinn da draußen nicht allein ist, sollte dieses Buch zur Hilfe nehmen. Seelennahrung.

  6. Cover des Buches Sich in Polen einen Bob schneiden lassen. Storys (ISBN: 9783944818757)
    Magdalena Jagelke

    Sich in Polen einen Bob schneiden lassen. Storys

     (6)
    Aktuelle Rezension von: taniafolaji

    Sicher besteht die Möglichkeit, sich in Polen einen Bob schneiden zu lassen, aber es können auch die Erzählungen von Magdalena Jagelke gelesen werden,  die überdies länger Spaß machen als einHaarschnitt, der eh nur rauswächst.

    In dem Erzählband sind Geschichten von, über und mit Frauen versammelt, bis auf wenige Ausnahmen im Heute erzählt. Kurzsichtigkeit im Schreiben ist der Autorin nicht gegeben und genau da entstand  beim Lesen meine große Freude: Es ist dieser sehr genaue Blick von kargen Alltagsbeschreibungen, zum Beispiel in der Geschichte um eine Hochzeit, demgegenüber stehen nüchterne Handlungen, von denen der Akt des Beinerasierens vielleicht die prosaischste ist. ...http://taniafolaji.com/2015/03/08/sich-in-polen-einen-bob-schneiden-lassen-von-magdalena-jagelke-und-deadline-indie-autor-preis-2015/

  7. Cover des Buches Hey, hey, hey, Taxi! (ISBN: 9783442771820)
    Saša Stanišić

    Hey, hey, hey, Taxi!

     (3)
    Aktuelle Rezension von: Stillesen

    Selten habe ich ein so unkonventionelles und cooles (O-Ton Kind) Buch in den Händen gehalten!

    Ja, es ist speziell, aber es macht vor allem eines: Spaß – nicht nur für Kinder, auch für Erwachsene!

    So abwechslungsreich die Geschichten sind, so bunt sind auch die vielen Bilder in dem Buch.

    Beim Vorlesen ist die Sprache etwas gewöhnungsbedürftig, aber mit etwas Übung und Mut hat es bei mir mit dem Vorlesen gut geklappt.

    Wenn du mal dem Alltag entfliehen möchtest, dann steig doch ein und komm mit auf eine wilde Fahrt mit dem Taxi!

    Ich sage: Topp!

  8. Cover des Buches Kürzestgeschichten (ISBN: 9783150150641)
    Christine Hummel

    Kürzestgeschichten

     (4)
    Noch keine Rezension vorhanden
  9. Cover des Buches EspressoProsa. Klein. Stark. (Manchmal) schwarz. (ISBN: 9783862821273)
    Markus Walther

    EspressoProsa. Klein. Stark. (Manchmal) schwarz.

     (12)
    Aktuelle Rezension von: Lady_Cassiopeia

    Worum gehts?
    Espresso Prosa hat nicht wirklich etwas mit Kaffe zutun.Doch viel Inhalt zu vergleichsweise minmalen Kurzgeschichten zu erzählen. Markus Walther hat eine Vielzahl an Kurzgeschichten erstellt und sie in diesem Band veröffentlicht. Manche witzig, manche kurios, manche mit einem leicht gruseligen Nachgeschmack.

    Meine Meinung:
    Ich finde es gut das der Autor zwischen seinen Erzählungen Platz für Seiten gelassen hat, in der er sein eigenes Kommentar abgibt und uns quasi auf die Geschichten vorbereitet, sie einleitet oder auch eine Rückblende macht. Man denkt automatisch zweimal darüber nach was man gerade gelesen hat!

    Es waren wirklich die verschiedensten Geschichten mit dabei, bei einigen musste ich lachen, eine fand ich ganz besonders eklig - weil der Autor sich nicht gescheut hat GENAUSTENS diese zu beschreiben und wieder andere waren seltsam. Einige hab ich auch gar nicht verstanden - vielleicht beim nächsten Mal. So ein Buch verdient es aber auch ruhig mehrmals gelesen zu werden, um es zu verstehen. Der Autor hat ja quasi darauf vorbereitet und gesagt das man jede Geschichte einzeln lesen sollte...das hab ich leider nicht so ganz befolgt. *hust* Ich wollte gerne alles in einem Rutsch lesen und das hat man davon. Dennoch sehr gelungen! Habe sehr viel Freude daran gehabt!

    Mein Fazit.
    Ein Buch das mich mit jeder Geschichte gut unterhalten konnte und schnell gelesen war. Ich werde mir sicher auch einmal den Vorgänger des Buches zu gemüte führen und hoffe ganz dringend auf eine Fortsetzung!

  10. Cover des Buches Fälle (ISBN: 9783150093443)
    Daniil Charms

    Fälle

     (6)
    Aktuelle Rezension von: Ferrante
    Der unter dem Pseudonym Daniil Charms (1905-1942) schreibende russische Schriftsteller war zu Lebzeiten relativ unbekannt und geriet nach seinem Hungertod im Gefängnis bald in Vergessenheit. Ende des 20. Jahrhunderts jedoch gab es auch in Deutschland ein Wiederaufleben der Werke Charms', von dem auch diese Übersetzung des Erzählzyklus' "Fälle" bestehend aus Kurzprosa und Dialogen Zeugnis ist. Charms ist absurd, grotesk, surreal und nihilistisch und greift Entwicklungen wie dem Dadaismus und (durch sein Spiel mit Lesererwartung und Erzählhaltungen) der Postmoderne voraus. Als Beispiel dazu die kürzeste Kurzgeschichte aus "Fälle": Begegnung Da ging einmal ein Mann ins Büro und traf unterwegs einen anderen Mann, der soeben ein polnisches Weißbrot gekauft hatte und sich auf dem Heimweg befand. Das ist eigentlich alles. Hinter dem Spiel mit dem Absurden lauert jedoch die Trostlosigkeit der damaligen Zeit und Charms' Leben in Form von Gewaltorgien, Nihilismus und der fehlenden Achtung für das menschliche Leben. Das Reclam-Büchlein hat man auch schnell durch und das Nachwort zu Charms' Leben und Werk ist sehr informativ.
  11. Cover des Buches Hey, hey, hey, Taxi! (ISBN: 9783948722050)
    Saša Stanišić

    Hey, hey, hey, Taxi!

     (5)
    Aktuelle Rezension von: Chris_Hartmann

    Saša Stanišić, der 2019 mit dem Deutschen Buchpreis ausgezeichnet wurde, entführt in seinem Buch „Hey, hey, hey Taxi!“ in eine andere poetische Welt, in der man gerne leben würde. Hier wimmelt es von wundervollen Figuren, z. B. sehr kleinen Riesen mit schlagzeugspielenden Hüten und Drachen, die in der Hängematte liegen. In dieser Welt regnet es auch schon mal Heidelbeeren. Das „Ich“, das in den Kürzestgeschichten (meist auf einer illustrierten Doppelseite platziert) mit dem Taxi fährt, fährt mal zur Bibliothek, mal in einem Käsetaxi zum Mond und am Ende immer wieder nach Hause, zu seinem „Du“.

    In einer der Lieblingsgeschichten singt eine kurzhalsige Giraffe mit tiefer Stimme ein trauriges Lied vom Anderssein. Die Taxifahrer sind eigenwillige Geschöpfe, die nicht immer dahin fahren, wohin man fahren will. Sie fahren sogar bis ins Mittelalter oder in die Zukunft. Sie fahren sehr schnell oder auch nur „blitzig“ und reden des öfteren ein merkwürdiges Kauderwelsch. Der kindliche Leser fährt begeistert mit und erweitert dadurch seine eigene Welt. Ab und an wird ein Begriff erklärt, wie z. B. Sehnsucht. Es werden oft Fragen gestellt oder die Möglichkeit geboten, eigene Dinge in die Geschichten einzubauen.

    Fazit: Die Reisegeschichten mit dem Taxi, die sich an Leser ab 6 Jahre richten, machen Spaß! Sie beflügeln die Fantasie. Man fährt durch eine schillernde Welt, in der sich kichernde Piraten in der eigenen Badewanne breit machen können. Es bereitet großes Vergnügen, diese Geschichten zu lesen oder vorzulesen und dabei die liebevoll erfundenen Figuren in den leuchtenden Farben der bezaubernden Illustrationen von Katja Spitzer zu entdecken. Ich kann das Buch jedem nur wärmstens empfehlen, der in unserer heutigen technikdominierten Welt mal wieder seine Fantasie befeuern möchte, und gebe die volle Punktzahl!

  12. Cover des Buches Am Fuß des Kamels (ISBN: 9783709975251)
    Klaus Merz

    Am Fuß des Kamels

     (3)
    Aktuelle Rezension von: surrealist
    Mit diesem Band liegen 23 Kurzgeschichten vor, die es in sich haben. Der Autor nimmt sich sehr zurück, erzählt oft minimalistisch und überlässt es dem Leser, die dadurch entstehenden Lücken auszufüllen. Gute Ansätze zum surrealistischen Erzählungen, wie es unserer Zeit angemessen sein kann.
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