Bücher mit dem Tag "krimis & thriller"

Hier findest du alle Bücher, die LovelyBooks-Leser*innen mit dem Tag "krimis & thriller" gekennzeichnet haben.

114 Bücher

  1. Cover des Buches Die Betrogene (ISBN: 9783734100857)
    Charlotte Link

    Die Betrogene

     (532)
    Aktuelle Rezension von: madamecurie

    Buchcover:

    Einsam wacht, wer um die Schuld weiß ... Fesselnd, abgründig, raffiniert – der erste Fall mit Kate Lineville


    Um ein glückliches Leben betrogen – so fühlt sich Kate Linville, Polizistin bei Scotland Yard. Kontaktscheu und einsam, gibt es nur einen Menschen, den sie liebt: ihren Vater. Als dieser in seinem Haus grausam ermordet wird, verliert Kate ihren letzten Halt. Sie macht sich selbst auf die Spur dieses mysteriösen Verbrechens. Dabei entlarvt sie die Vergangenheit ihres Vaters als Trugbild …

    Zugleich bricht Drehbuchautor Jonas Crane mit seiner Familie aus London in die Ferien auf. Die drei ahnen nicht, dass die Geschichte um Kates ermordeten Vater auch sie in Lebensgefahr bringen wird: Ein flüchtiger Verbrecher ist in den Hochmooren von Yorkshire auf der Suche nach einem abgeschiedenen Versteck ...

    Dieses Buch war sowas von spannend von Anfang bis Ende ,so das man es in einem Rutsch durchlesen musste. Nach einem ersten Versuch ein Buch von Charlotte Link zu lesen ,hat es so gar nicht geklappt und so hab ich nie mehr eins gelesen ,bis mir beim Sport eine Leseratte gesagt hat ,das die Bücher von Charlotte Link sehr spannend sind. Da ich eins zum Geburtstag geschenkt bekommen habe und das mindestens zwei Jahre gelegen hat ,hab ich jetzt verschlungen .Und natürlich will ich auch noch mehrere Bücher von ihr Lesen.


  2. Cover des Buches Der Ruf des Kuckucks (ISBN: 9783442383214)
    Robert Galbraith

    Der Ruf des Kuckucks

     (705)
    Aktuelle Rezension von: Sarotti26

    Das Buch lässt sich sehr gut lesen und ich toll geschrieben, was vielleicht an der Autorin liegt. Ich mag die Charaktere sehr. Die Story ist gut erzählt und spannend. Das Ende hat mich allerdings nicht ganz überzeugt. Gut, dass es noch weitere Bücher der Reihe gibt. 

  3. Cover des Buches Im Tal des Fuchses (ISBN: 9783442382590)
    Charlotte Link

    Im Tal des Fuchses

     (627)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Ryan Lee schafft es immer wieder mit dem Gesetz in Konflikt zu geraten, aber diesmal hat er es übertrieben. Er lässt eine Frau verschwinden, um Geld zu erpressen, wird kurz danach wegen einer Schlägerei verhaftet und muss über zwei Jahre ins Gefängnis. Nora, die alleinstehend ist und es nicht mehr bleiben möchte, besucht ihn im Gefängnis und nimmt ihn, als er aus dem Gefängnis kommt bei sich auf. Eine andere Frau verschwindet kurze Zeit später auf ähnliche Weise und nur Ryan weiß, dass sie von jemand anderen entführt oder umgebracht worden ist

    Ein packender Triller von Charlotte Link, wieder spannend bis zum Schluss geschrieben.

  4. Cover des Buches Verblendung (ISBN: 9783453438200)
    Stieg Larsson

    Verblendung

     (6.209)
    Aktuelle Rezension von: shizu_reads

    Seit Ewigkeiten steht die Trilogie in meinem Regal. Ich kann mich noch an den Hype damals erinnern. Daran das es als schlimm, grausam und unvorstellbar galt. Ich hab mich irgendwie nie getraut die Filme zu schauen.

    Jetzt hab ich mich aber getraut den ersten Band zu lesen. Und muss gleich vorweg nehmen, so schlimm ist es gar nicht. Allerdings halt aus heutiger Sicht. Vor 17 Jahren allerdings sah das halt doch etwas anders aus. Da waren wir noch nicht so abgebrüht wie heute. Hacken war da noch was neues, eher unbekanntes. 

    Aber kommen wir zum Buch. Der Schreibstil liest sich super flüssig. Die Hauptprotagonisten Mikael und Lisbeth werden dem Leser langsam näher gebracht, was Spannung aufbaut und so immer wieder neue, kleine Details über sie zutage kommen.

    Ich war anfangs etwas überfordert von den ganzen Personen, der Vanger-Clan ist halt relativ groß. Aber das lässt nach der Zeit nach, denn es kommen ja immer weniger in den Fokus. Es ist spannend, abwechslungsreich durch die beiden sehr unterschiedlichen Protagonisten. Es entsetzt durchaus durch die Gewalt, die Unberechenbarkeit, die Skrupellosigkeit. Trägt sozusagen das schlimmste des Menschen vor.

    Ich habs verschlungen und bin gespannt worin die beiden in Band 2 ermitteln.

  5. Cover des Buches Der Beobachter (ISBN: 9783442367269)
    Charlotte Link

    Der Beobachter

     (789)
    Aktuelle Rezension von: Calipa

    Der Leser wird von Charlotte Link hier an die Leine genommen, um ihn dort dann auch eine Weile zappeln zu lassen. Die Geschichte in Der Beobachter ist alles andere als vorhersehbar. Leider hatte es für mich zu viele gestreckte Szenen, Wiederholungen und Details, die es meiner Meinung nach gar nicht gebraucht hätte. Es ist eine wirklich gute Idee die hinter der Geschichte steckt, die mit den Charakteren auch echt gut gewählt war. Ich habe mich glaube ich, zu sehr an den Plot twist festgekrallt und diese Befriedigung blieb bei mir aus. Nicht das ich wusste was geschehen würde, aber es war für mich schlichtweg nicht Krass genug. Es war für mich weniger eine Überraschung als ich zu Anfang gedacht hatte. Mir fällt es schwer das zu Beschreiben, weil ich dieses Buch wirklich, wirklich interessant fand, aber leider nicht befriedigend.


    Wie gesagt finde ich das Setting sowie Charaktere sehr gelungen. Und ich denke wenn nicht so viele Wiederholungen statt gefunden hätten und der Satzbau mich nicht so oft rausgehauen hätte, wäre es vielleicht sogar noch ein ticken besser für mich geworden. Leider konnte aber auch der Twist mich nicht begeistern und so sitze ich dort. Ich finde es in Ordnung. Das Buch hat unterhalten, vor allem aber muss ich sagen, konnte ich mich gut über dieses Buch mit meiner Freundin unterhalten und wir haben viel rum überlegt, wie, wo, was passiert und wer dahinter steckt.


    Über den Link kommt ihr zu der vollständigen Rezension auf meinem Blog :) 


    https://calipa.de/2022/06/29/der-beobacht

  6. Cover des Buches Das Haus in der Nebelgasse (ISBN: 9783453358850)
    Susanne Goga

    Das Haus in der Nebelgasse

     (167)
    Aktuelle Rezension von: Fenny

    Mich hatte das Cover zuerst überzeugt, somit griff ich zum Buch. Es fängt die Stimmung, die auch in dem Werk von Frau Goga weitergeführt wird, hervorragend auf.

    Mathilda Gray, eine junge, fortschrittlich denkende Lehrerin arbeitet 1900 in einem Mädcheninternat. Doch die gesellschaftlichen Zwänge fordern einen Drahtseilakt von ihr, will sie doch die ihr anvertrauten Mädchen fortschrittlich und selbstbestimmt erziehen. Nach den Ferien kommt aber gerade eine ihrer vielversprechendsten Schülerinnen nicht zurück, sondern unternimmt wegen schwacher Gesundheit mit ihrem Vormund eine Reise in den Süden Europas. Bald schon schreiben die Zeitungen von einer möglichen Verlobung. Mathilda ahnt, dass das nicht sein kann. Und eine Postkarte der Schülerin eröffnet ihr ein jahrhundertealtes Geheimnis zur Familiengeschichte den Ancrofts und Clelands und zur Zeit der großen Pest in London.

    Um dieses Rätsel zu lösen sucht Mathilda die Hilfe ihrer vorwitzigen Vermieterin, die Groschenromane um eine Abenteurerin schreibt, sowie eines Antiquitätenhändlers und eines Universitätsprofessors. Diese Menschen eröffnen ihr einen ganz neuen Blick auf das alte London! Und eine Stadt unter der Stadt, sowie die zahlreichen darin verborgenen Geheimnisse. Dabei geht es insbesondere um ein Haus, das real existent ist. Das fand ich an diesem Roman so faszinierend. Auch gefiel es mir wirklich gut, die hervorragend recherchierten Einblicke in die Geschichte der Stadt zu bekommen, die auch schon Menschen um 1900 erforschten. 

    Einziger negativer Punkt: Der Anfang ist sehr, sehr zäh. Ich habe wirklich eine Zeit gebraucht, um in den Roman reinzukommen. Das erste Drittel, in dem sich nicht wirklich erschließt, was kommt und was die Begebenheiten der Vergangenheit mit der potentiellen Hochzeit der Schülerin zu tun haben, war wenig spannungsgeladen und zwang nur durch die wirklich gut gestalteten Nebencharaktere zum weiterlesen. Doch dann nahm die Geschichte endlich Fahrt auf und ich konnte das Buch nicht mehr weglegen. Auch Mathilda Gray wuchs mir sehr ans Herz, wie auch ihre Vermieterin. Da ich eine Schwäche für gut geschriebene Nebencharaktere habe, war dieses Buch für mich dahingehend ein Lesevergnügen. Schade war nur, dass der Handlungsstrang um den Antiquar nicht fortgesetzt wurde. Doch das konnte das pikante Geheimnis des Universitätsprofessors wieder wettmachen.

    Ich kann das Buch wirklich empfehlen. Ich hatte Spaß daran, sobald ich das erste zähe Drittel überstanden hatte. Und ich kann nur sagen: Durchhalten lohnt sich. Teilweise war das Ende recht vorhersehbar, dennoch blieb es spannend und wirklich gut und für die beschriebene Zeit authentisch gestaltet.

  7. Cover des Buches Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich. (ISBN: 9783734100512)
    Paula Hawkins

    Girl on the Train - Du kennst sie nicht, aber sie kennt dich.

     (1.172)
    Aktuelle Rezension von: Radermacher

    ... wurde zu einem internationalen Phänomen und verkaufte sich weltweit 23 Millionen mal. Der Roman wurde in über 40 Sprachen übersetzt, führte weltweit die Bestsellerlisten an,  wurde mit Emily Blunt in der Hauptrolle verfilmt und war ein großer Kinoerfolg, schreibt Amazon.

    Einige Formulierungen haben mir sehr gut gefallen und irgendwie wollte ich schon wissen, was letztendlich passiert und wer der Täter ist. Doch manchmal war es etwas verwirrend, dass alle drei Frauen aus der Ich-Perspektive erzählen und die Autorin zeitlich hin- und herspringt. Demzufolge musste ich ab und zu nochmal zurückblättern um zu erfahren, welcher Figur welches Ereignis widerfahen ist.
    Und ein oder zwei Mal habe ich mich sogar gefragt, was es über unsere Gesellschaft aussagt, dass eine solche Story, bei der auch der Alkohol eine wichtige Rolle spielt, so erfolgreich ist.

  8. Cover des Buches Das Böse in deinen Augen (ISBN: 9783404176892)
    Jenny Blackhurst

    Das Böse in deinen Augen

     (177)
    Aktuelle Rezension von: DustBunny

    Ein ganzes Dorf glaubt, dass die 11-jährige Ellie eine bösartige Hexe ist. 

    Aber sie ist einfach eine traumatisierte, wütende Weise, die in ihrer Pflegefamilie todunglücklich ist, oder?

    Die Kinderpsychologin Imogen ist überzeugt davon, dass das Dorf von Aberglauben durchdrungen ist, und Ellie Fürsorge braucht, leider steht sie mit ihrer Meinung ziemlich allein da.

    Imogen ist selbst ziemlich problembelastet, und trifft nicht die besten Entscheidungen: sie versagte bei ihrem vorherigen Job in London kläglich, sodass sie in ihr Heimatdorf zurückkehren musste, in das Haus, das sie geerbt hat, damit sie keine Miete bezahlen muss – diese Notlösung wirkt mit fortschreitender Handlung immer weniger wie eine Lösung, und immer mehr wie ein Martyrium.

    Bei ihrer neuen Arbeitsstelle ist sie als Beraterin für eine Schule tätig, und setzt sich sehr für Ellie ein, die brutal schikaniert wird. 

    Die Erzählung wechselt zwischen Imogens und Ellies Sicht. Beide sind zutiefst verbittert: Ellie, weil ihr schönes altes Leben mit einer tollen Familie sowie Freunden der Vergangenheit angehört. Imogen, weil sie nicht über ihre schwierige Kindheit (bzw. ihre wirklich schlechte Mutter) hinwegkommt, und das jeden Lebensbereich beeinflusst, sodass sie ständig im Unreinen mit sich ist.

    Ellies Situation wird immer misslicher, und Imogen muss eine lebensverändernde Entscheidung treffen, allerdings erstarren beide angesichts der Ausweglosigkeit ihrer Situation – doch dann ändern sich die Dinge grundlegend...

    Die Charaktere sind interessant, außerdem ist der Schreibstil atmosphärisch und macht das düstere Geschehen fühlbar. Die Handlung ist mal subtil, mal nervenaufreibend spannend, ich fand sie allerdings öfter etwas langatmig. Das Ende ist wirklich wendungsreich!

    Ich würde „Das Böse in deinen Augen“ als dramatischen Spannungsroman mit viel psychologischem Gespür bezeichnen. Ich finde es beeindruckend, wie Jenny Blackhurst die vielen verschiedenen Facetten des Unglücklichseins rüberbringt: sensibel, klug, vor allem aber hautnah!

  9. Cover des Buches Konklave (ISBN: 9783453439030)
    Robert Harris

    Konklave

     (187)
    Aktuelle Rezension von: dunkelbuch

    Erstens ist schon erstaunlich schnell klar, auf wen die Wahl letztlich fallen MUSS.
    Die Charaktere sind ziemlich flach bis eigentlich überhaupt nicht gezeichnet. Selbst Lomeli, aus dessen Sicht das Ganze geschildert wird, kann keinerlei Verbindung mit dem Leser aufbauen. Keine der Figuren wirkt glaubhaft, das ändert auch nicht das ständige Zitieren von Gebeten oder die Suche nach einer Verbindung zu Gott und dem Heiligen Geist. Hier ist die Gefahr eher, dass es lächerlich wirkt.
    Dann werden ja eine Reihe von Skandälchen aufgedeckt, die alle Parade-Skandale der Katholischen Kirche sind. Auch die werden aber so unspektakulär (und auch recht unglaubwürdig) aufgedeckt und geahndet. Und bitte: wie soll eine Nonne, die keinem Menschen bekannt ist, genau mitten in der Wahlphase in einen der Hotspots des Konklaves vorgelassen werden? Und dann wieder rausgelassen werden, wo alles streng geheim ist?

    Ein sehr flaches Buch

  10. Cover des Buches Rattenkinder (ISBN: 9783404172641)
    B. C. Schiller

    Rattenkinder

     (118)
    Aktuelle Rezension von: StefanieFreigericht

    Uff. Tony Braun, Chefinspektor der Mordkommission Linz, bekommt von einem Patienten der Psychiatrie einen Zettel in die Hand gedrückt. Auf dem Zettel sind Zahlen – Koordinaten für eine Parkbank mit einer Frauenleiche. Einiges ist hier mysteriös – wer ist dieser Patient, der nur einen Namen zu haben scheint – Viktor Maly – aber keinerlei Geschichte? Wie kann jemand in der geschlossenen Psychiatrie so viel wissen? Und wer hat die Frau ermordet, warum? Dazu gibt es Wechsel zu einem Roma-Ghetto in Tschechien, „Dog City“, heute und in der Vergangenheit. Worin besteht der Zusammenhang?

    Positiv: ja, war teils spannend. Ich mochte George und Gilbert.

    Negativ: Häufig vorhersehbar. Wer die Schwester ist, wurde schon früh mit ganz ganz dicken Zaunpfählen gewunken. Das gesamte Personal wirkt wie zusammengebaut aus einem Bausatz für Ermittler-„Typen“: der ITler im Rollstuhl, der sich in Daten hackt, der trinkfreudige Chef mit Faible für Springerstiefel, die Assistentin des Gerichtsmediziners, die ihr Gesicht weiß schminkt. Ja, klar. Rechtschreibung ist nicht so ganz die Stärke des Autoren-Ehepaars, besonders bei der Kommasetzung. Die irreführenden Spuren sind irgendwie sehr brachial und führen selbst bei den Autoren ins Leere: Der Obdachlose, der die Essensausgabe nicht kennt, führt ebensowenig zu Konsequenzen wie eine Erklärung fehlt für die Manipulationsversuche eines Verdächtigen gegenüber Franka. Auch ist nicht klar, warum man einen erwachsenen Menschen damit einschüchtern kann, unrechtmäßig adoptiert worden zu sein? Der Käs' ist doch gegessen... Der absolute Kracher ist aber das Pathos – das trieft. Beispiel? Achtung, festhalten:
    „Aber die Stunde des Todes war für sie schon bestimmt gewesen, und ihre Zeit war mit unerbittlicher Hast dem Ende entgegengerast.
    Tief in seinem Innern wusste Braun, dass er viele Nächte mit diesem hässlichen Mord verbringen und nicht eher ruhen würde, bis die Tote Gerechtigkeit erfahren hatte.
    Mit der Spitze seines Kugelschreibers schob Braun die riesige Sonnenbrille der Frau nach oben auf die Stirn. Er sah ihr in die Augen, die leblos und starr geradeaus blickten. Die Panik in ihrem Gesicht, der Ausdruck nackter Angst, war für immer auf ihrem Antlitz eingefroren. Sie hatte gewusst, dass es Zeit war zu sterben, dass sie ihr Kind nie würde aufwachsen sehen, dass sie nie mehr die Liebe erfahren würde.
    Das Baby schien diesen Schmerz zu spüren, denn sein Schreien war in ein Schluchzen übergegangen, das todtraurig und leise den Nebel dieses kalten Dezembermorgens zerriss und einfach nicht enden wollte.“ S. 27

    Ich musste kurz den Pathos-Eimer entleeren. Ansonsten ist der Handlungs-Baukasten ähnlich wie bei etlichen Andreas-Franz-Romanen: ganz ganz böse reiche Leute, die den Hals nicht vollkriegen und unsägliche Perversionen durchziehen. Ist jetzt nicht besonders originell. Bei Franz sind die Männer-/Frauen-Klischess altbackener, ebenso einige Meinungen zu Sexualität, dafür wirkt hier der ganze Aufbau gewollter. Das Lektorat macht’s dann leider aus.

    Das Buch ist Teil 5 einer Serie; ich hatte es irgendwo gratis dazu bekommen und würde mir kein weiteres kaufen. Ich konnte den Band lesen ohne Kenntnis der Vorgänger, könnte mir allerdings vorstellen, dass diese doch reichlich gespoilert werden.

    Hm. 2 Sterne?

    die Ermittler:
    - Tony (Anton) Braun, Chefinspektor der Mordkommission Linz
    geschieden von Margot, die mit Sohn Jimmy in Finnland lebt. Jimmy dürfte 18 sein.
    - Franka Morgen. 24, jüngste Polizeiinspektorin Österreichs. Blond gefärbt (ja, das ist wichtig. Echt)
    - Bruno Berger, Mitte Fünfzig, Hippielook, anerkannter Verhörspezialist
    - Gerichtsmediziner Paul Adrian. Kahl rasierter Schädel
    - seine Assistentin Anthea. Weiß geschminkt
    - Elena Kafka. Polizeipräsidentin, > 50. Wirft mit einem Gummiball um sich, als Raucher-Entwöhnung
    - Staatsanwalt Johannes Schuster
    ...ehrlich, reicht das? Bitte???         

  11. Cover des Buches Dolores (ISBN: 9783453435766)
    Stephen King

    Dolores

     (636)
    Aktuelle Rezension von: Buchperlenblog

    Inhalt

    Dolores Claiborne legt ein Geständnis ab. NIcht, wie sie die Frau, bei der sie über dreizig Jahre lang arbeitete, angeblich umgebracht hat, sondern vielmehr ein Geständnis über ihr gesamtes Leben – und den Tod ihres Scheusals von Mann Joe. 

    Rezension

    Geschichte eines Lebens

    Dieses Buch ist anders. Es besteht aus keinerlei Kapiteln, keinen Absätzen. Es ist ein knapp 400 Seiten starker Monolog über das Leben, welches Dolores Claiborne führte. Über die Dinge, die sie erlebte, über die Dinge, die sie tat. Und über die Gründe dafür. Sie sitzt im Büro des Sheriffs, ihre Aussage wird aufgenommen. Eigentlich soll sie wegen des Todes ihrer Arbeitgeberin verhört werden, doch sie beginnt ihre Geschchcte woanders. Sie beginnt damit, wie es dazu kam, dass sie ihren Mann umbrachte und nie dafür vor Gericht gestellt wurde.

    Was wir von Dolores erfahren ist selten besonders schön, ihr Leben eine ziemliche Ansammlung von Mühsal und heimischen Qualen. Joe St. George, der Mann, den sie damals heiratete, weil er so eine wunderschöne glatte Stirn hatte, entpuppt sich ziemlich schnell als wahres Scheusal. Er ist streitsüchtig, nicht unbedingt die hellste Kerze auf der Geburtstagstorte und schreckt auch nicht davor zurück, seine Frau zu schlagen und zu misshandeln, körperlich wie psychisch. Sie haben drei Kinder, von denen die Älteste, Selena, irgendwann das Interesse ihres Vaters auf sich zieht. Und die ganze Zeit wissen wir, dass Dolores ihren Mann umgebracht hat, doch wir wissen nicht, wie sie es angestellt hat, und damit dann auch noch davongekommen ist. Auch wenn es viele Gerüchte auf ihrer Heimatinsel Little Tall Island gegeben hat. 

    Dieser Erzählung gegenüber gibt sie wieder, wie es für sie war, unter der herrischen, unangepassten und mittlerweile toten Vera Donovan zu arbeiten. Die beiden Frauen schienen sich eigentlich nicht ausstehen zu können, und doch hielten sie es über drei Jahrzehnte miteinander aus, ertrugen sich und stützten sich in den nötigen Momenten. Besonders dann, als es mit Veras Gesundheit und Verstand rapide bergab ging. Denn beide Frauen hatten doch mehr Gemeinsamkeiten, als man anfangs vermutet hätte.

    Im Mittelpunkt der Geschichte steht die totale Sonnenfinsternis über Maine im Jahr 1963, die auch schon Jessie aus Das Spiel zum Verhängnis wurde. In diesem schummrigen Halblicht sehen sich beide Protagonistinnen über hunderte von Meilen Entfernung, wissen um das Grauen der anderen, ohne sich zu kennen. Diese Verknüpfung beider Werke, die ansonsten kaum Gemeinsamkeiten aufweisen, fand ich ziemlich genial, spiegeln sie doch die durchdachte Gesamtheit aus Kings Universum einmal mehr wider.

    Fazit

    Wer denkt, dass Monologe anstrengend zu lesen sein könnten, der sollte sich einmal an Dolores versuchen. Die Art des Buches macht es zu etwas besonderem. King erzählt nicht nur die Geschichte einer gescheiterten Ehe, er lässt seine Protagonistin die Regie übernehmen und das auf ziemlich einnehmende Art und Weise.

  12. Cover des Buches Die Suche (ISBN: 9783734107429)
    Charlotte Link

    Die Suche

     (286)
    Aktuelle Rezension von: einewienerinliest

    Charlotte Link ist eine hervorragende Autorin und an dieser Meinung halte ich nach diesem Buch noch immer fest. Sie beschreibt die Protagonisten so unfassbar gut, dass vor einem ein Spielfim abgespielt wird. „Die Suche“ ist der zweite Band der Katrin Linville’s Reihe, eine Protagonistin die ich so gern gemocht habe. Link’s Schreibstil ist flott und gut zu lesen und wer Kriminalromane liebt und vor der Seitenanzahl nicht zurückschreckt, wird von diesem Buch begeistert sein. Es wurde aus verschiedenen Perspektiven erzählt und der Leser erfuhr Details, die wiederum andere Charaktere nicht wussten. Das hat es noch spannender gemacht und schnell wird klar: nichts ist so wie es scheint. Aber trotz alldem bin ich einfach nicht auf den Täter gekommen, obwohl es auch Passagen aus der Sichtweise des Täters gab. Ihr Kriminalroman steckt voller überraschenden Wendungen. 

    Allerdings finde ich, man hätte das Buch locker um 100 Seiten kürzen können, da sich einzelnen Passagen über Kate Linville‘s Leben in die Länge gezogen haben. Deshalb vergebe ich 4,5/5 Sternen.

  13. Cover des Buches Noah (ISBN: 9783404178780)
    Sebastian Fitzek

    Noah

     (2.033)
    Aktuelle Rezension von: KimLessew

    Das Buch hat  mich von Anfang an gecatcht. Ich konnte es kaum aus der Hand legen, weil ich unbedingt erfahren wollte, wer Noah ist. Wieder einmal hat Fitzek es geschafft, seine Charaktere vielschichtig zu schildern. Die vielen unvorhergesehenen Wendungen haben mir sehr gut gefallen, auch wenn ich am Ende tatsächlich etwas betrübt war, wie der Roman endete. Eine große Portion Empathie für Noah blieb zurück

  14. Cover des Buches Schuld (ISBN: 9783442714971)
    Ferdinand von Schirach

    Schuld

     (521)
    Aktuelle Rezension von: EllaEsSteff

    📖

    “𝘝𝘦𝘳𝘵𝘦𝘪𝘥𝘪𝘨𝘶𝘯𝘨 𝘪𝘴𝘵 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧, 𝘒𝘢𝘮𝘱𝘧 𝘶𝘮 𝘥𝘪𝘦 𝘙𝘦𝘤𝘩𝘵𝘦 𝘥𝘦𝘴 𝘉𝘦𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥𝘪𝘨𝘵𝘦𝘯.“ [...] 

    𝘐𝘤𝘩 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦 𝘨𝘦𝘳𝘢𝘥𝘦 𝘮𝘦𝘪𝘯 𝘻𝘸𝘦𝘪𝘵𝘦𝘴 𝘌𝘹𝘢𝘮𝘦𝘯 𝘨𝘦𝘮𝘢𝘤𝘩𝘵 𝘶𝘯𝘥 𝘸𝘢𝘳 𝘷𝘰𝘳 𝘦𝘪𝘯 𝘱𝘢𝘢𝘳 𝘞𝘰𝘤𝘩𝘦𝘯 𝘻𝘶𝘳 𝘈𝘯𝘸𝘢𝘭𝘵𝘴𝘤𝘩𝘢𝘧𝘵 𝘻𝘶𝘨𝘦𝘭𝘢𝘴𝘴𝘦𝘯 𝘸𝘰𝘳𝘥𝘦𝘯. 𝘐𝘤𝘩 𝘨𝘭𝘢𝘶𝘣𝘵𝘦 𝘢𝘯 𝘥𝘦𝘯 𝘚𝘢𝘵𝘻. 𝘐𝘤𝘩 𝘥𝘢𝘤𝘩𝘵𝘦, 𝘪𝘤𝘩 𝘸𝘶̈𝘴𝘴𝘵𝘦, 𝘸𝘢𝘴 𝘦𝘳 𝘣𝘦𝘥𝘦𝘶𝘵𝘦𝘵. [...]

    𝘞𝘪𝘳 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘶𝘯𝘴𝘦𝘳𝘦 𝘜𝘯𝘴𝘤𝘩𝘶𝘭𝘥 𝘷𝘦𝘳𝘭𝘰𝘳𝘦𝘯 𝘩𝘢𝘵𝘵𝘦𝘯 𝘶𝘯𝘥 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘢𝘴 𝘬𝘦𝘪𝘯𝘦 𝘙𝘰𝘭𝘭𝘦 𝘴𝘱𝘪𝘦𝘭𝘵𝘦. 𝘞𝘪𝘳 𝘴𝘤𝘩𝘸𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯 𝘢𝘶𝘤𝘩 𝘯𝘰𝘤𝘩 𝘪𝘮 𝘡𝘶𝘨. [...] 𝘶𝘯𝘥 𝘢𝘭𝘴 𝘸𝘪𝘳 𝘢𝘶𝘴𝘴𝘵𝘪𝘦𝘨𝘦𝘯, 𝘸𝘶𝘴𝘴𝘵𝘦𝘯 𝘸𝘪𝘳, 𝘥𝘢𝘴𝘴 𝘥𝘪𝘦 𝘋𝘪𝘯𝘨𝘦 𝘯𝘪𝘦 𝘸𝘪𝘦𝘥𝘦𝘳 𝘦𝘪𝘯𝘧𝘢𝘤𝘩 𝘴𝘦𝘪𝘯 𝘸𝘶̈𝘳𝘥𝘦𝘯.


    Eine junge Frau wird jahrelang von ihrem Ehemann brutal misshandelt - bis er eines Tages erschlagen wird. Ein Internatsschüler wird im Namen der Illuminaten fast zu Tode gefoltert. Das Spiel eines Pärchens gerät außer Kontrolle. 

    Fünfzehn meisterhaft erzählte Geschichten. Ferdinand von Schirach stellt leise, aber sehr bestimmt die Frage nach der Schuld und Unschuld, nach Gut und Böse. 


    💭

    Ich lese so gern von Schirach. So war auch Schuld wieder ein Lesevergnügen. 

    Er nimmt uns in der ersten Geschichte mit zu seinen Anfängen als Anwalt und wie er diesen Fall erlebte. 

    Durch den prägnanten Stil erlebt man jede Geschichte in ihrer individuellen Vollständigkeit und Tragik; stellt man sich die Frage der Schuld und kommt durchaus ins Hadern mit seinen eigenen Schlüssen. 

    Aber auch lachen musste ich bei der letzten Geschichte - mein Liebling in dieser Sammlung und ein gelungener Abschluss. 

    Leseempfehlung, nicht nur für Schirach-Fans. 


    ⭐️⭐️⭐️⭐️⭐️

  15. Cover des Buches Die Angst schläft nie (ISBN: 9781503900400)
    Rachel Caine

    Die Angst schläft nie

     (93)
    Aktuelle Rezension von: Nicole_Thoene

    Rachel Caine - Die Angst schläft nie (Stillhouse Lake, 1)

    Die Protagonistin Gina ist eine pflichtbewusste Hausfrau und Mutter zweier wundervoller Kinder in einem schönen Haus Ihr charismatischer Ehemann Mel kümmert sich gut um sie und die Kleinen. Sie sind der Inbegriff einer perfekten Durchschnittsfamilie. Zumindest bis zu dem Tag, an dem Mels schreckliches Doppelleben offengelegt wird.

    Infolgedessen wird Gina zu Gwen, der Ex-Frau eines Serienmörders, die mit ihren traumatisierten Kindern unter einer neuen Identität lebt, während Mel im Gefängnis sitzt. Doch sogar aus dieser Entfernung bedroht er sie und versucht, sie über Mittelsmänner einzuschüchtern. Aber Gwen wappnet sich und zeigt außergewöhnliche Stärke – physisch wie mental.

    Der Schreibstil ist mega gut und hat einen sofort in den Bann gezogen. Sehr flüssig von der Autorin verfasst worden. Sehr spannend, hat mich emotional berührt und zum Nachdenken angeregt.

    Dieses Buch ist verdammt spannend. Was mir besonders gut gefallen hat, dass man dem Täter auf der Spur ist, dann plötzlich eine Wendung kommt und der Täter wieder in weiter Ferne ist.

    Die Charaktere sind gut beschrieben worden und man kann sich gut in sie hineinversetzten. Haben mir sehr gut gefallen.

    Es bleiben tatsächlich am Ende des Buches ein Paar Fragen offen, die wohl dann erst am Ende der Reihe beantwortet werden.

  16. Cover des Buches Der Tote im Strandkorb (ISBN: 9781542047906)
    Anna Johannsen

    Der Tote im Strandkorb

     (90)
    Aktuelle Rezension von: julestodo

    Es ist schon merkwürdig, wenn ein Toter am Strand aufgefunden wird, ein natürlicher Tod wird festgestellt und trotzdem werden Ermittlungen ingang gebracht.

    Lena, die Hauptkommisarin, wird nach Amrum abgeordnet, wo sie gebohren wurde und aufgewachsen ist. Begegnungen mit Personen aus ihrer Vergangenheit sind vorprogrammiert.

    Im Laufe der Ermittlungen kommen Dinge zu Tage, die die Betroffenen wohl gerne für sich behalten hätten. 

    Lena und der junge Kollege Johann müssen vielen Hinweisen nachgehen.

     Sehr spannend zu lesen! Eine Empfehlung für Leser, die einen spannenden Regionalkrimi mögen!

  17. Cover des Buches Die Tote von Rosewood Hall (ISBN: 9781477821183)
    Annis Bell

    Die Tote von Rosewood Hall

     (76)
    Aktuelle Rezension von: Drachenfels

    Die historische Krimireihe um Lady Jane gefällt mir gut. Die eigenwillige Protagonistin löst die Fälle ebenso unkonventionell wie Miss Marple.


  18. Cover des Buches Ich bin böse (ISBN: 9783442484560)
    Ali Land

    Ich bin böse

     (65)
    Aktuelle Rezension von: KarenAydin

    Die fünfzehnjährige Milly befindet sich in einer Pflegefamilie. Sie ist die Tochter der sogenannten Peter-Pan-Mörderin, einer Frau, die mehrere Kinder getötet hat. Der entscheidende Hinweis, der sie ins Gefängnis bringt, kommt von ihrer Tochter. 

    Das Thema "Kinder eines Serienkillers" ist spannend. Auch Nora Roberts hat sich in "Die Stunde der Schuld" (2018) ihm angenommen. Während bei Roberts der Fokus auf der erwachsenen Frau lag, deren Kindheit sie immer noch verfolgt, zeigt Land hier das schwer traumatisierte Kind, das versucht, in der Schule und in der Pflegefamilie zurechtzukommen und in einem Prozess gegen die Mutter aussagen muss. 

    Das Buch ist aus der Perspektive von Milly geschrieben und gibt tiefe Einblicke in ihre Psyche. Von dem Erzählstil hat es mich ein kleines bisschen an Romy Hausmann erinnert. 

    Der Roman wird als "psychologischer Spannungsroman" beschrieben, aber bisweilen auch unter den Thrillern und Krimis gelistet. Er ist beides, denke ich. Denn es stellt sich die Frage, inwiefern Milly reines Opfer oder doch ganz die Tochter ihrer Mutter ist und was sich in dem "Spielzimmer" wirklich zugetragen hat. 

    Der Roman entwickelt sich langsam, Freunde eines actionreichen Einstiegs müssen ein wenig durchhalten, kommen aber spätestens in der zweiten Hälfte des Romans voll auf ihre Kosten. Denn dann wird es alles richtig spannend. 

    Das Ende habe ich dann richtig gefeiert! 

    Beeindruckend aufgrund ihrer Bildgewalt ist auch die Sprache: "Kummer ist Nebel. Dunst. Diese Nebel hängen tieg, verhüllen die Landschaft, verhüllen die Realität (...)... wölbt die Finger auf der Schreibtischoberfläche. Tarantelzwillinge bereit zum Angriff." 

    Ich kann den Roman absolut empfehlen. Wer den Stil grundsätzlich mag und auch Romy Hausmann gern gelesen hat, wer sich nicht nach einer heilen Welt und einem Happy End sehnt, der kommt hier voll auf seine Kosten!

  19. Cover des Buches Sleeping Beauties (ISBN: 9783453439559)
    Stephen King

    Sleeping Beauties

     (238)
    Aktuelle Rezension von: LeseNerdy

    Eine Welt, in der Frauen nicht mehr existieren?

    Ich habe das Buch 5 Jahre nach dem erstmaligen erscheinen gelesen und bin überrascht, wie aktuell die Themen noch sind. Das Gedankenexperiment, dass Frauen ohne Männer und Männer ohne Frauen leben ist extrem spannend. Gepaart mit Fantasy und Brutalität macht das Buch nur noch einzigartiger. 

    Fast 1.000 Seiten scheinen sehr viel. In der Mitte des Buches hatte ich auch kurz einen hänger, aber es lohnt sich weiter zu lesen. 

    Es ist mein bisher liebstes King Buch und somit kann ich es nur weiterempfehlen. 

  20. Cover des Buches Das Mädchen am Strand (ISBN: 9781503901445)
    Anna Johannsen

    Das Mädchen am Strand

     (67)
    Aktuelle Rezension von: AmaraSummer

    „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Fall für Hauptkommissarin Lena Lorenzen vom LKA Kiel und ihren Kollegen Kommissar Johann Grasmann. Die beiden ermitteln in einem Vermisstenfall auf der nordfriesischen Insel Föhr. Das Buch wurde von der deutschen Autorin Anna Johannsen geschrieben und ist 2018 als eBook und Taschenbuch im Edition M Verlag (Amazon Publishing) erschienen. „Das Mädchen am Strand“ ist der zweite Band der „Die Inselkommissarin“ Reihe.

    Bevor ich näher auf die Handlung eingehe, möchte ich erwähnen, dass der Kriminalfall in sich abgeschlossen ist. Die Reihe muss also nicht zwingend in der richtigen Reihenfolge gelesen werden.

    Den ersten Band (Der Tote im Strandkorb) habe ich 2020 gelesen. An inhaltliche Details kann ich mich aber nicht mehr wirklich erinnern. Daher habe ich den zweiten Band mit neutraler Einstellung gelesen.

    Mit Lena Lorenzen bin ich nicht warm geworden. Diese Frau legt ein Verhalten an den Tag, dass ich nicht nachvollziehen konnte. Ähnlich sah es mit ihren Entscheidungen aus. Ich verlange nicht das mir die Charaktere bei einem Krimi sympathisch sind, aber wenn ich innerhalb weniger Seiten eine regelrechte Abneigung gegen den Hauptcharakter entwickle, dann ist irgendwas verkehrt.

    Die Geschichte lässt sich grob in zwei Handlungsstränge aufteilen. Den Kriminalfall und Lenas Privatleben. Ich gebe zu ich bin ein großer Fan von Krimis, bei denen der Kriminalfall im Mittelpunkt der Handlung steht. Das Privatleben der Ermittler darf eine Rolle spielen mehr als zehn Prozent der Geschichte sollten es aber nicht sein. Bei „Das Mädchen am Strand“ liegt die Verteilung der beiden Handlungsstränge eher bei fünfzig-fünfzig, was für meinen Geschmack zu sehr vom Kriminalfall ablenkt hat.

    Der Kriminalfall war solide Polizeiarbeit, die mich gut unterhalten konnte, die ich aber nicht als spannend bezeichnen würde. Mein größter Kritikpunkt an dieser Stelle ist die Auflösung. Die Autorin hat sich für einen Täter entschieden, der erst ganz zum Schluss das erste Mal auftaucht. Ich mag diese Art von Auflösung nicht, weil sie das aktive Miträtseln unmöglich macht.

    Der Schreibstil von Anna Johannsen ließ sich flüssig lesen. Die Wortwahl hat zum Genre gepasst. Die Geschichte wird aus der Sicht von Lena Lorenzen erzählt. Das Buch wurde in der dritten Person geschrieben.


    Fazit

    Eine Krimi, der von der Grundidee her sehr spannend klang, dessen Umsetzung mich aber nicht überzeugen konnte. Ich vergebe 2,5 von 5 Sterne.

  21. Cover des Buches alias Grace (ISBN: 9783492313476)
    Margaret Atwood

    alias Grace

     (115)
    Aktuelle Rezension von: Clarissa03

    Grace Marks hat es nicht einfach in ihrem Leben. Aus dem armen Irland im 19.Jahrhundert mit dem Schiff und ihrer Familie nach Kanada übergesiedelt, führt sie ein ziemlich trostloses Dasein als Hausangestellte. Bis sie eines Tages mit einem älteren Bediensteten flieht, weil ihr Arbeitgeber und eine anderes Dienstmädchen umgebracht worden sind. Die beiden werden gesucht und Grace entkommt dem Galgen, muss aber für Jahre ins Gefängnis, darf aber im Hause des Gefängnisdirektors Näharbeiten verrichten, bis ein Nervenarzt auf sie aufmerksam wird und sie für unschuldig findet.

    Margaret Atwood hat diese Geschichte, die auf eine wahre Begebenheit beruht, in einen fiktiven Roman verwandelt. In dem Buch beschreibt sie sehr ausführlich die damaligen Probleme der armen Leute und es wurde sehr bedrückend dargestellt.

  22. Cover des Buches Solange du lügst (ISBN: 9783746634142)
    Kimberly Belle

    Solange du lügst

     (73)
    Aktuelle Rezension von: SteffiVS

    Iris und Will sind ein glückliches Ehepaar. Alles scheint perfekt. Bis Iris Leben in tausend Teile zerspringt als Will mit einem Flugzeug abstürzt in dem er gar nicht hätte sein sollen. Neben all der Trauer beginnt sich Iris zu Fragen, warum Will in dieser Maschine saß. Sie beginnt mit Nachforschungen und wird dabei von ihrem Bruder unterstützt. Immer mehr Ungereimtheiten kommen ans Licht und Iris fängt an zu bezweifeln, ob sie ihren Mann überhaupt gekannt hat. Dann bekommt sie SMS von zwei verschiedenen Nummern. Die eine warnt und bedroht sie weiter zu suchen und die andere behauptet Will zu sein. Dass Iris bereits in Gefahr schwebt ahnt sie nicht.

    Spannender Thriller um einen Ehemann, der ein ganz anderer zu sein scheint. Doch wie gut kennt man seine Liebsten wirklich? Wie viel verschweigen sie von ihrer Vergangenheit? Daher ein realistischer, gut geschriebener Thriller. 

  23. Cover des Buches Carrie (ISBN: 9783404180066)
    Stephen King

    Carrie

     (1.485)
    Aktuelle Rezension von: Julia250916

    Mir hat mein erstes Stephen King Buch sehr gut gefallen. Es ist sehr gut und nachvollziehbar geschrieben worden und man lernt alle Personen sehr gut kennen. In den Artikeln, die immer wieder im Buch auftauchen, sind sehr interessante Dinge über Telekinese und über Carrie geschrieben. Ich fand die Idee echt klasse. Obwohl ich die Verfilmung von 1976 kenne, hat es mir sehr viel Spaß gemacht und es gab jede Menge Spannung. Eine absolute Empfehlung von mir und für jeden Thriller-Fan die perfekte Lektüre. 

  24. Cover des Buches Mr. Mercedes (ISBN: 9783453438460)
    Stephen King

    Mr. Mercedes

     (542)
    Aktuelle Rezension von: xeni_590

    Also ich bin ein großer Fan von Stephen King, umso mehr hat es mich gefreut endlich den ersten Teil der Triologie und den Händen zu halten. Jedoch habe ich schnell festgestellt dass sich Stephen King bei diesem Buch wohl einen neuen Schreibstil im Vergleich zu den alten Büchern angeeignet hat. Er ist nicht schlecht und erinnert mich ein wenig an typische ermittlergeschichten mit einem Hauch von psychopathischen Verhalten des Bösewichten. Ein interessantes Buch gute Charaktere aber wer auf den Horror von Stephen King wartet wir in den alten Büchern wie z.B shining existierte sollte von diesem Buch eher die Finger lassen.


    Achtung Spoiler!!!! 

    Meine Lieblingszitate:

    * darf ich mich vulgär ausdrücken?- ein promiskutives, Koks schnupfendes Arschloch war. 

    * guter Sex ist das beste Schlafmittel. Das hatte ich wohl vergessen.

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